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100_2022

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 155 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 100 I 176. Jahrgang I Donnerstag, 29. Dezember 2022

Gemeinsam gefeiert

Die Rotarier luden zum Weihnachtsfest in den Kasinosaal Affoltern. > Seite 3

Licht und Wärme

Die Ukraine ist weiterhin auf Hilfe angewiesen – diese kommt auch direkt aus dieser Region. > Seite 5

Verbotenes im Speicher «Sackgeldjobs» per App Letzte Tage als Wirtin Das Bezirksgericht Affoltern hat einen 32-Jährigen wegen Pornografie verurteilt. > Seite 11

Jugendliche bieten Unterstützung in Maschwanden, Mettmenstetten und Knonau. > Seite 11

Die Dorfzentren aufwerten und die Bevölkerung einbeziehen Ämtler Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten zum Jahreswechsel Wie sind sie gestartet und was sind ihre weiteren Ziele in der Legislatur bis 2026? Zum Jahreswechsel lässt der «Anzeiger» die Ämtler Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten zu Wort kommen. von Thomas sTöckli Das Spital Affoltern erhält mit einer neuen Ausrichtung auf Akutgeriatrie, Gerontopsychiatrie, Psychiatrie und Palliative Care eine Chance, Affoltern hat den Wandel vom Dorf zur Stadt mit einer rauschenden Party gefeiert und Mettmenstetten sein «Generationenprojekt» für Schulraum, Turnhalle und Bibliothek mit Begegnungsort eingeweiht. Im Knonauer Amt hat sich einiges getan im Jahr 2022, das nun zu Ende geht.

Gemeindepräsidentinnen in der Überzahl Aus politischer Sicht seien die Wahlen der Kommunalbehörden erwähnt, welche der «Anzeiger» im Frühjahr mit einer ausführlichen Serie begleitet hat. Sie haben dem Bezirk eine neue Stadtpräsidentin, drei neue Gemeindepräsidentinnen und zwei neue Gemeindepräsidenten beschert – und erstmals eine weibliche Überzahl im regionalen Gemeindepräsidentenverband. So haben nun acht Frauen und sechs Männer die höchste Stelle in ihrer Kommunalbehörde inne. Wie sind die Ämtler Gemeinde-

räte in die Legislatur gestartet und was haben sie in den verbleibenden dreieinhalb Jahren noch vor? Das hat der «Anzeiger» die Stadtpräsidentin, die sieben Gemeindepräsidentinnen und die sechs Gemeindepräsidenten für die vorliegende Silvesterausgabe gefragt. Zwölf der 14 haben das Angebot genutzt. Eine von ihnen ist Eveline Fenner, seit einem halben Jahr neue Stadtpräsidentin von Affoltern. Sie habe gleich zu Beginn ihrer neuen Aufgabe viel Wohlwollen und Herzlichkeit gespürt, verrät sie. Und: «Ich habe den Eindruck, der Start sei uns ganz gut gelungen.» In welche Richtung es weitergehen soll, dazu werden die Weichen in Affoltern Anfang 2023 gestellt. Dann diskutiert der Stadtrat dies im Rahmen eines World-Cafés mit der Bevölkerung sowie in einer Klausurtagung. Die Bedürfnisse aller Bevölkerungsgruppen abholen und bei der Weiterentwicklung der Gemeinde berücksichtigen, das ist gemäss Gemeindepräsident Martin Hunkeler auch in Kappel ein erklärtes Ziel.

Teilhabe ermöglichen Ähnliches haben sich auch weitere Behörden vorgenommen. Die Gemeinde sei auf einen breiten Konsens aller Bevölkerungsgruppen angewiesen, um Zukunftsthemen wirkungsvoll angehen zu können, führt Nadia Hausheer aus. Als Herausforderung bezeichnet die Gemeindepräsidentin von Aeugst, komplexe Sachverhalte so zu vermitteln, dass sich alle Anspruchsgruppen angesprochen fühlen. Stallikon will den

Einwohnerinnen und Einwohnern eine aktive Partizipation erleichtern, so Valérie Battiston, neue Gemeindepräsidentin der Reppischtalgemeinde. «Wichtig ist uns die gelebte Wertschätzung», betont auch die neue Mettmenstetter Gemeindepräsidentin Vreni Spinner. Nebst Bevölkerung und Verwaltung schliesse das auch die Dorfvereine und die anderen Bezirksgemeinden mit ein, hält sie fest. Und Gaby Noser, Gemeindepräsidentin von Ottenbach, spricht die Zusammenarbeit auf überkommunaler Ebene an: Ein eingespieltes Teamwork zwischen den Gemeinden, das wünsche sie sich fürs Säuliamt.

Sichtbare Veränderungen Das Dorfzentrum wieder beleben und vermehrt zu einem Treffpunkt machen – das hat sich der Gemeinderat Bonstetten für die noch junge Legislatur vorgenommen. «Mit einem Studienwettbewerb wollen wir Ideen gewinnen», so Gemeindepräsidentin Arianne Moser. Diese sollen dann mit der Bevölkerung besprochen werden. Eine Zentrumsplanung hat auch der Gemeinderat Hedingen bereits angestossen. «Die ersten Projektphasen sind dank der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den beteiligten Grundeigentümern auf sehr gutem Wege», verrät Gemeindepräsident Ruedi Fornaro. «Die Gemeinde Obfelden wird sich in den nächsten Jahren stark verändern», sagt Stephan Hinners, Gemeindepräsident der Reusstal-Gemeinde. Als prägende Beispiele nennt er den Auto-

bahnzubringer und das Postareal. Knonau beabsichtigt derweil, das Projekt für den Neubau einer Turnhalle voranzutreiben. Bereits ab April 2023 werde die Bibliothek in die ehemalige Bäckerei umziehen, berichtet Gemeindepräsidentin Esther Breitenmoser. Wie es in Hausen mit dem Projekt der Sporthalle und Tagesstruktur weitergeht, das hängt vom Entscheid des Verwaltungsgerichts ab. Wir erinnern uns: Der Bezirksrat hat einen Rekurs gegen die Urnenabstimmung gutgeheissen, der Gemeinderat diesen Entscheid angefochten. «Ausserdem wollen wir ein Verkehrskonzept ‹Chratz› der Gemeindeversammlung vom Juni vorlegen», so Gemeindepräsident Stefan Gyseler.

Asylunterkünfte und Strommangel Und natürlich beschäftigt die Ämtler Gemeinden auch weiterhin der Krieg in der Ukraine – und damit zusammenhängend die potenziell drohende Strommangellage sowie das Asyl- und Migrationswesen. «Wir werden weiter stark gefordert sein, um Lösungen zu finden», sagt Katrin Röthlisberger, Gemeindepräsidentin von Wettswil. Sie habe letzthin die örtliche Zivilschutzanlage besichtigen dürfen: «Hier möchte ich niemanden länger unterbringen müssen.» Umso wertvoller ist die grosse Unterstützung aus der Bevölkerung, die in diversen Ämtler Gemeinden mit Freude registriert wird.

> Stellungnahmen auf den Seiten 6/7/9

Rega-Einsatz mit Rettungswinde

Der Jahreswechsel im Säuliamt Noch wenige Tage dauert das alte Jahr. Die Feierlichkeiten zu Silvester gestalten sich unterschiedlich: Ob mit Freunden gemütlich beim Silvester-Essen zu Hause oder irgendwo unterwegs, es gibt viele Facetten rund um Silvester. Verschiedene Bars und Restaurants im Amt laden zu feinem Essen, Partys mit Livemusik oder Tanz ein. Wer ein Feuerwerk bewundern möchte, hat in der Stadt Zürich die Chance, den Silvesterzauber zu sehen. Zugleich führt die Knallerei aber auch immer zu verängstigten Tieren. Dazu einige Tipps. (red.)

> Berichte auf Seite 3 und 21

«Warum tut er denn nichts?» Der Stalliker Pfarrer Otto Kuttler macht sich zum Jahreswechsel Gedanken über die Not auf der Welt. Der Frage, wieso Gott nichts dagegen macht, entgegnet Kuttler mit «Warum tue ich nichts?» Er schreibt, auch wenn die vielen Einsätze der Hilfswerke nur wie Tropfen auf den heissen Stein wirken, so zähle doch jedes gerettete Leben. Er appelliert an die Verantwortung und Beharrlichkeit jeder und jedes Einzelnen. (red.)

> Bericht auf Seite 11 ANZEIGEN

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Der unglückliche Sturz eines Mannes führte am 26. Dezember zu einem Rega-Einsatz am Albis im Gemeindegebiet von Stallikon. Wie die Schweizerische Rettungsflugwacht in einer Medienmitteilung schreibt, wurde sie am Nachmittag des Stephanstags für einen verunfallten Mann am Albis aufgeboten. Er war auf einer Treppe oberhalb von Stallikon gestürzt und hatte sich derart am Knie verletzt, dass ein Weitergehen unmöglich war. Der Patient wurde von der Rega-Crew der Basis Zürich an der Rettungswinde aus dem steilen Gelände geflogen und ins nächste geeignete Spital transportiert. Das durchzogene Winterwetter sorgte für relativ ruhige Festtage bei der Rega: Vom 24. bis 26. Dezember 2022 rückten die Helikopter-Crews insgesamt rund 70-mal aus. Die häufigste Ursache für Helikopter-Einsätze waren schwere oder akute Krankheiten. (red.)

An Silvester hört Vreni Spinner im Mettmenstetter «Rössli» auf. > Seite 13

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Vor dem Start ins Jubiläumsjahr Seit 1933 unterhält es sein Publikum. Gegründet als Handharmonika-Club Affoltern, darf das Akkordeon Orchester Bezirk Affoltern im kommenden Jahr sein 90-Jahre-Jubiläum feiern. Im Zentrum steht das Jahreskonzert vom 14. und 15. Januar. (tst.) > Bericht auf Seite 10

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

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Obfelden, 17. Dezember 2022

Bauprojekte

Wenn die Kraft versiegt, die Sonne nicht mehr wärmt, der Schmerz das Lächeln einholt, dann ist der ewige Friede eine Erlösung.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Plötzlich und unfassbar verstarb meine geliebte Ehefrau, unser Mami und Schwiegermami

Maria Arnold 21.6.1946 – 17.12.2022

In Liebe verabschieden wir uns. Ernst Arnold Martin Arnold und Sandra Schmidlin Irene und Remo Arnold Urnenbeisetzung: Mittwoch, 11. Januar 2023 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Obfelden. Die anschliessende Trauerfeier findet in der Reformierten Kirche in Obfelden statt. Anstelle von Blumenschmuck gedenke man der Stiftung WFJB Wohnhuus Meilihof in Ebertswil (Vermerk: Maria Arnold) CH52 0900 0000 8708 5201 8.

Unser Herz will dich halten. Unsere Liebe dich umfangen. Unser Verstand muss dich gehen lassen, denn deine Kraft war zu Ende und deine Erlösung eine Gnade.

Schweren Herzens mussten wir dich am Sonntagabend für immer gehen lassen. Ein wunderbarer Mensch weilt nicht mehr unter uns. Traurig müssen wir von dir, meinem Ehemann – meiner grossen Liebe – Abschied nehmen. Du warst ein wunderbarer Papi, Grosspapi, Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Freund.

Peter R. Schneider 30.5.1947 (Innsbruck/Tirol) – 18.12.2022

Du hast für uns so lange gegen deine Tumorerkrankung gekämpft. Dafür und für die wunderbare Zeit, die wir mit dir verbringen durften, sind wir dir unendlich dankbar. Du wirst immer einen festen Platz in unseren Herzen haben.

In ewiger Liebe: Carina Isabel und Yannick Irina und Lars Sébastien und Florence mit Familien Familie Elsener mit Enkel Noah Geschwister mit Familien Schwiegereltern Freunde und Verwandte Traueradresse: Carina Schneider, Mitteldorfweg 21, 8915 Hausen a.A.

Urnenbeisetzung am 3. Januar 2023, 13.00 Uhr auf dem Friedhof Hausen. Trauergottesdienst um 14.00 Uhr in der Klosterkirche Kappel a.A. Die Klosterkirche ist nicht geheizt.

Traueradresse: Ernst Arnold, Alte Landstrasse 31, 8912 Obfelden

Bonstetten Bauherrschaft: Politische Gemeinde Bonstetten, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Halter AG, Zürcherstrasse 39, 8952 Schlieren Projekt: Neubau Mehrzweckgebäude für Feuerwehr, Polizei, Werkhof, Sozialdienst, Schulverwaltung und KITA, Heumattstrasse 4 + 6, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2933+2934, Zone: Wohn-/Gewerbezone WG3/55

Bonstetten Bauherrschaft: Jann und Manuela Rapp, Dorfstrasse 7, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Einziggartig Gartenbau GmbH, Weidstrasse 40, 8909 Zwillikon Projekt: Gartenumgestaltung mit Schwimmteich und neuen Parkflächen, Dorfstrasse 7, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 244, Zone: Kernzone Dorf (KD)

Hedingen Bauherrschaft: Jan und Franziska Bass, Lenggenweg 3, 8907 Wettswil am Albis Vertretung der Bauherrschaft: Schuler Holzbau AG, Unterrüti 22, 5634 Merenschwand Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Teilabbruch Wohnhaus Vers.-Nr. 485, An- und Umbau, Carport, Kreuzrain 7, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 786, Zone: Wohnzone W 1.6

Hausen am Albis Affoltern am Albis Am 23. Dezember 2022 ist in Affolltern am Albis ZH gestorben:

Esther Olga Gubler geb. Hintermüller geboren am 2. April 1932, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Am 18. Dezember 2022 ist in Hausen am Albis gestorben:

Peter Rudolf Schneider geboren am 30. Mai 1947, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Bestattung am Dienstag, 3. Januar 2023 um 13.00 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis, anschliessend Trauergottesdienst um 14.00 Uhr in der Klosterkirche Kappel am Albis.

29. Dezember 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bestattungsamt Hausen am Albis

Affoltern am Albis

Hedingen

Am 22. Dezember 2022 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

In Affoltern am Albis ist am Freitag, 23. Dezember 2022 gestorben:

Rita Tosca Marchini

‹Silvia› Helena Stoll geb. Dinser,

geboren am 29. August 1936, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

geboren am 20. Dezember 1938, von Beringen SH, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen.

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 29. Dezember 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis Am 27. Dezember 2022 ist in Altstätten SG gestorben:

Wilhelm Rähle geboren am 25. Juni 1947, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis.

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel wird. (Franz Kafka)

Langnau am Albis, 27. Dezember 2022

TODESANZEIGE Traurig, aber mit Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter

Verena Kummer-Müller 31. Dezember 1933 bis 22. Dezember 2022

Mettmenstetten Am 22. Dezember 2022 ist in Langnau am Albis ZH gestorben:

Kummer-Müller Verena geboren am 31. Dezember 1933, von Zürich ZH und Höchstetten BE, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten.

Bestattung findet privat im engsten Familienkreis statt.

Die Abdankung findet am 6. Januar 2023, 14.00 Uhr, in der ref. Kirche in Langnau am Albis statt.

Bestattungsamt Hausen am Albis

Der Friedhofvorsteher

Liebevoll gepflegt verschied sie kurz vor den Festtagen im Wohnund Pflegezentrum Sonnegg in Langnau am Albis. Wir werden Deinen mutigen Lebensweg, Deine Unternehmenslust und Deine weltoffenen Gedanken in dankbarer Erinnerung behalten.

Katharina und Alexandre Peiry-Kummer Ruedi und Isabelle Kummer-Gross mit Leo und Remi Urs Kummer mit Marina Die Abdankung findet am 6. Januar 2023 um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Langnau am Albis statt. Die Urne wird vorgängig im engsten Familienkreis beigesetzt. Im Sinne der Verstorbenen gedenke man anstelle von Blumenspenden einer Hilfsorganisation wie Pro Infirmis oder dem Schweizerischen Roten Kreuz. Traueradresse: Ruedi Kummer, Gartendörfliweg 8, 8135 Langnau am Albis


Bezirk Affoltern

Donnerstag, 29. Dezember 2022

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WIR GRATULIEREN Zum 100. Geburtstag Am 1. Januar 2023 feiert Elly Paulina Bickel im Senevita in Affoltern ihren 100. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert der Jubilarin ganz herzlich, wünscht ihr ein freudvolles Fest im Familienkreise und auch weiterhin Spass an kleinen Spaziergängen mit dem Rollator. Gerne schliessen wir uns den Glückwünschen an.

Zum 90. Geburtstag Am Dienstag, 3. Januar, feiert David Künzler, ehemaliger Dorfarzt in Hausen, seinen runden, 90. Geburtstag. Möge ihm ein wunderschöner Tag beschieden sein! Wir gratulieren herzlich. Ruth Flick in Affoltern darf den gleichen hohen Runden am Neujahrstag, 1. Januar, feiern. Auch ihr wünschen wir viel Gfreuts und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Die allerbesten Wünsche zum 80. Geburtstag senden wir zu Ruth Cochard in Affoltern. Sie feiert ihr Fest morgen Freitag, 30. Dezember. Weiterhin so aufgestellt bleiben, wie sie immer ist, immer positiv denkend unterwegs sein, war und ist sie ein gutes Vorbild für Lebensfreude – weiter so! Alles Gute und einen schönen Festtag wünschen wir. Am Mittwoch, 4. Januar, kann Urs Honegger in Affoltern hoffentlich genug Puste für 80 Kerzen aufbringen. Auch ihm wünschen wir ein schönes Fest und viel Erfreuliches im neuen Lebensjahrzehnt!

Zur diamantenen Hochzeit Kaum zu glauben, aber wahr. Vor 60 Jahren, am 29. Dezember 1962, gaben sich Antonietta Tomasulo und Donato De Liuni das Jawort und feiern heute Donnerstag das diamantene Hochzeitsfest. Wir wünschen dem Paar ein fröhliches Fest und weiterhin schöne gemeinsame Zeiten.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Luc Müller, Dominik Stierli, Alina Rütti Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 155 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Der Silvesterzauber in der Stadt Zürich findet dieses Jahr wieder statt. (Bild Caroline Minjolle/Zürich Tourismus)

Silvester lässt sich ganz unterschiedlich feiern Ob als Helferin, im Keller ausharrend oder tanzend, Silvester bietet viele Facetten Ob für einen Helfereinsatz, gediegen im Restaurant oder wild auf einer Party, das Silvesterprogramm der Säuliämtler ist vielfältig. von Dominik Stierli Übermorgen wird bei uns Silvester gefeiert. Das Jahresendfest wurde gemäss Wikipedia schon im Römischen Reich, erstmals zu Beginn des Jahres 153 vor Christus, begangen. Im Säuliamt wird der Jahresübergang vom kommenden Samstag auf Sonntag ganz unterschiedlich gefeiert. Viele werden den speziellen Abend im Kreise von Freunden und Familie bei einer gemütlichen Feier zu Hause verbringen. Dazu kommen je nachdem traditionelle Spiele wie zum Beispiel Bleigiessen, um die Zukunft vorherzu-

sagen. Auch immer gern gesehen ist der Sketch «Dinner for One», welcher dieses Jahr am 31. Dezember um 19.05 Uhr im Fernsehen auf SRF 1 läuft.

Treue Helferin beim Neujahrsmarathon «Anzeiger»-Leserin Sabine Sidler aus Affoltern verbringt den speziellen Abend als Helferin beim Neujahrsmarathon. Dieser wird bereits zum 18. Mal in Schlieren ausgetragen. Sabine Sidler hatte bereits verschiedenste Aufgaben, ob draussen an einem Verpflegungsposten oder beim Zieleinlauf. Dieses Jahr steht sie beim Wertsachendepot und Infostand im Einsatz. «Mit Hunderten Läufern aus der ganzen Welt, welche Punkt Mitternacht unter viel Applaus starten, ist es jedes Jahr ein spezielles Erlebnis», sagt sie dazu.

Andere Erinnerungen an Silvester hat die Affoltemerin Margreth Bach. Sie ärgert sich über die Knallerei mit Feuerwerk. Seit einigen Jahren verbringt Bach den Silvester mit ihren Katzen im Keller. Vor allem ärgert sie sich über die lange Unruhe. «Weil es früh dunkel ist, beginnt die Lärmbelastung schon am Nachmittag und hört bis um vier Uhr nicht mehr auf», klagt sie gegenüber dem «Anzeiger». Tipps zum Umgang mit Tieren an Silvester sind in dieser Ausgabe auf Seite 21 zu finden.

Gediegenes Essen oder Partynacht Eine gediegene Atmosphäre für den Jahresübergang bieten verschiedene Restaurants im Amt an. Im Restaurant Weingarten in Affoltern geniesst man entweder ein traditionelles Fünf-GängeSilvestermenü oder auch à la carte ist möglich. Ein indisches Buffet à discré-

tion ist bei «il sogno» in Affoltern im Angebot. Wer etwas mehr Party möchte, kommt in der «Spyre» zum Zug: Zum Fondue chinoise startet auch die Silvesterparty mit DJ J. Vana. Wem mehr nach Tanzen ist, der findet an der SilvesterTanzparty im «Löwen» in Hausen seine Bestimmung. DJ Bob Nero sorgt für einen bunten Music-Mix, dazu steht ein Silvesterbuffet mit Köstlichkeiten bereit. Eine Reservierung wird empfohlen.

Feuerwerk in Zürich In diesem Jahr wird der Silvesterzauber in der Stadt Zürich wieder durchgeführt. Verschiedene Verpflegungsstände, Bars und Musik rund um das Seebecken laden zum Verweilen ein. Dazu folgt um 0.20 Uhr ein Feuerwerk. Es ist kein Eintritt erforderlich. Es bestehen die ganze Nacht halbstündliche ÖV-Verbindungen zurück in die Region.

An Heiligabend nicht allein

Pneus Die Rotarier luden zur Weihnachtsfeier in den Kasinosaal Affoltern aufgeschlitzt Schon zum 56. Mal hat kürzlich der 84-jährige Pfarrer Christoph Hürlimann aus Kappel am vorläufig letzten Lunch des Rotary-Clubs Zürich-Knonaueramt im «Pöschtli», Rifferswil, seine Weihnachtsgedanken vorgetragen. «Vorläufig» deshalb, weil Wirt Vitto Laubscher dort ja aufhört und eine Nachfolge noch nicht in Sicht ist. Ab Jahresende trifft sich der Club bis auf Weiteres im «Central», Affoltern, wo er schon früher über eine lange Zeit Gast sein durfte. Auch der 50-jährige Gregor Haab war als Rotary-Kind bereits vor 40 Jahren für den Club im Einsatz. Als Bub half er schon damals bei der Weihnachtsfeier für Alleinstehende an Heiligabend im Kasino Affoltern mit. Jetzt, als ClubPräsident, konnte er aufgrund eines Aufrufs im «Anzeiger» rund 80 Personen aus dem Amt zum diesjährigen Anlass mit einer rührigen Begrüssungsrede willkommen heissen. Die Gäste wurden zum Teil durch Club-Mitglieder abgeholt. Auch Fahrer des Tixi Säuliamt waren mit ihrem neuen Fahrzeug, dessen Kauf der Ämtler Rotary-Club dieses Jahr mit 5000 Franken unterstützt hatte, im Einsatz. Der Empfang bei Kaffee oder Tee und Weihnachtsguetzli wurde durch Michiko Tsuda, der Frau des leider allzu früh verstorbenen Club-Freunds Daniel Schweizer, mit einem kleinen Klavierkonzert umrahmt. Schön, dass bei ihrem Weihnachtslieder-Potpourri plötzlich eine kräftige Männerstimme und bald auch viele weitere mitsummten.

Aus dem Journal der Kantonsund Stadtpolizei in Affoltern.

Klaviermusik von Michiko Tsuda an der Rotary-Weihnachtsfeier. (Bild zvg.) Rund 25 Helferinnen und Helfer, dabei auch einige Jugendliche aus Rotary-Familien, unter Leitung von Marcel Tillmann, Chef des Gemeindiensts im Club, servierten anschliessend ein feines Nachtessen. Das Küchenteam um Ralph Puschnig, Gatte der Rotarierin Renate Dennler, hatte einmal mehr ein herrliches Menü gezaubert. Zum Ausklang des beliebten Anlasses stand wie üblich ein Lottomatch als krönender Abschluss auf dem Programm. Die dankbaren Teilnehmenden werden sich den nächsten Heiligabend wohl in ihrer Agenda gar nicht eintragen müssen. Sie wissen, dass die Weihnachtsfeier für Alleinstehende ganz ge-

nau in einem Jahr wieder stattfinden wird. Erich Rüfenacht, Rotary-Club

Vandalen haben vom 24. auf den 25. Dezember auf dem Fabrikareal in Zwillikon bei Fahrzeugen Pneus aufgeschlitzt. Zudem gingen zwei Scheiben in Brüche. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt – auch nicht jene in Affoltern, wo Unbekannte zwischen dem 23. und 25. Dezember den Gartenzaun einer Privatliegenschaft beschädigt haben. Nicht bekannt sind auch jene, die am 24. Dezember in einem Affoltemer Waldstück sechs Kehrichtsäcke mit Hausmüll deponiert haben. Mehrmals rückten Kantons- und Stadtpolizei Affoltern in den vergangenen Tagen wegen Lärmbelästigung aus: nach Ottenbach, Affoltern und Wettswil. Nach Angaben der Kapo blieb es bei Ermahnungen. (-ter.)

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Änderung der Annahmeschlusszeiten Erscheinungsweise über Weihnachten/Neujahr 2022/2023 Bitte beachten Sie die vorgezogenen Annahmeschlusszeiten.

Ausgabe Lenzburger Bezirks Anzeiger Donnerstag, 29.12. 2022 Donnerstag, 5.1. 2023 Limmatwelle Donnerstag, 29.12. 2022 Donnerstag, 5.1. 2023 Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Dienstag, 27.12. 2022 Donnerstag, 29.12. 2022 Dienstag, 3.1. 2023 Donnerstag, 5.1. 2023

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Bezirk Affoltern

Donnerstag, 29. Dezember 2022

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Sie senden Licht und Wärme ins Kriegsgebiet Der Verein Switlo schickt unermüdlich Hilfsgüter in die Ukraine – der Verein Teplo war erst kürzlich noch vor Ort

Roman Vovk (Bild links, mit gelben T-Shirt) und der Verein Switlo schicken weiter Hilfsgüter in die Ukraine. Das hat auch der Verein Teplo aus Affoltern (Bild rechts) letztmals Mitte November gemacht. (Bilder zvg.)

Die Ukraine ist immer noch auf Hilfe aus dem Westen angewiesen – diese kommt weiterhin auch direkt aus der Region. von luc müller Die tiefen Wintertemperaturen der vergangenen Woche haben auch in der

Schweiz so manche zum Schlottern gebracht. Richtig schlimm ist die Situation derzeit weiterhin in der Ukraine: Dort haben die Russen viele Teile der Energieversorgung bewusst zerbombt. Die Ukrainerinnen und Ukrainer müssen derzeit bei Minustemperaturen in ihren schlecht oder gar nicht beheizten Wohnungen, die teilweise zerstört sind, ausharren.

So auch die Schwester von Roman Vovk, die mit ihrem Mann und den Kindern in der westukrainischen Stadt Lwiw, zu Deutsch Lemberg, wohnt. «Nur ab und zu gibt es Gas. Die Energieversorgung fällt auch immer wieder aus. Die Familie sitzt in der Küche um den Gasherd und ist in Decken gehüllt. In der Wohnung ist es eisig», erzählt Roman Vovk.

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Hauptberuflich bei einer Bank tätig Der 47-Jährige kam Ende der 1990erJahre nach Lausanne zum Studium. Seit 2008 lebt er mit seiner russischen Frau und den drei Kindern in Bonstetten – seit 2015 hat Vovk auch einen Schweizer Pass. «Meine Frau steht auf der richtigen Seite. Sie verurteilt den Angriffskrieg auf mein Heimatland», betont Vovk. Schon kurz nach dem 24. Februar, als der Krieg in der Ukraine ausgebrochen war, hat er sich auf eigene Faust für Hilfslieferungen engagiert. «Ich konnte nicht einfach dasitzen und dem Leid zusehen. Ich musste handeln», betont Roman Vovk, der als Teammanager im Projektmanagement bei der Cembra Money Bank AG tätig ist.

Bürokratie verhindert schnelle Hilfe In einer ersten Aktion sammelte er rund 16 000 Franken, mit denen er in der Schweiz Medikamente für die Ukraine sammelte. Bei der geplanten Ausfuhr der Medikamente durch die ukrainische Botschaft kam aber die Swissmedic dazwischen, die eine Ausfuhrbewilligung verlangte. Die Bürokratie sorgte dafür, dass die dringend benötigten Medikamente erst mit monatelanger Verzögerung doch noch in die Ukraine landeten. Der Fall sorgte in der Schweizer Medienlandschaft für Schlagzeilen. «Bürokratie blockiert Medikamentenspende» titelte im Februar die NZZ. Inzwischen ist Roman Vovk Vorstandsmitglied bei der Organisation Switlo, was übersetzt Licht auf Ukrainisch bedeutet. Die gemeinnützige Organisation mit Sitz im Freiamt unterstützt ukrainische Flüchtlinge in der Schweiz und sorgt in der Ukraine für Hilfe vor Ort. Sammelaktionen dafür gab es auch in Bonstetten. «Der Gemeinderat von Bonstetten hat uns sehr unterstützt. Dafür sind wir sehr dankbar. Schreiben Sie das bitte», sagt Vovk. Am 22. Dezember sind wieder zwei Lkw mit Hilfsgütern, welche Switlo gesammelt, sortiert, verpackt und nun auf eigenen Kosten transportieren lässt, in die Ukraine gefahren. Die Hilfsgüter werden in Lwiw und den hart umkämpften Städten Charkiw und Cherson verteilt – dabei arbeitet Switlo mit regionalen Hilfsorganisationen vor Ort zusammen. Auch 2023 gehen die Sammelaktionen weiter: Vom 20. bis zum 22. Januar kann man im Pfarreizentrum St. Meinrad in Pfäffikon SZ Waren abgeben. Benötigt werden unter anderem Winterkleider, neue Unter- und Thermowäsche, Hygieneprodukte, Verbandsmaterial oder Schlafsäcke und Decken. «Aber auch Geldspenden sind weiterhin will-

kommen», sagt Vovk. Unter www.switlo. ch kann man Geld spenden. Auf der Homepage wird dann auch zu sehen sein, wenn in Bonstetten wieder eine Sachspende organisiert wird.

Letzter Transport Mitte November Auch der Verein Teplo war seit Kriegsausbruch in der Ukraine mit Hilfe vor Ort tätig. «Wir haben bis jetzt acht Transporte in die Ukraine organisiert», erklärt Vereinspräsidentin Saskia Wendel, die den Verein mit drei anderen Bewohnern ihrer Wohngemeinschaft in Affoltern gegründet hat. Rund 50 freiwillige Helfer waren zur Hochzeit aktiv dabei. «Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen, die mitgeholfen haben», betont die Vereinspräsidentin. «Derzeit sind unsere finanziellen Ressourcen ausgeschöpft und auch alle Sachspenden sind verteilt», erklärt Wendel, «Mitte November war der bisher letzte Transport in die Ukraine. Und auch die letzte Finanzspende haben wir zu dieser Zeit überwiesen.» Nun schaue der Verein im neuen Jahr, wie es weitergehe, sagt die 27-jährige Saskia Wendel, die als Jugendarbeiterin tätig ist. Neuigkeiten dazu wird man auf der Homepage www.teplo.ch finden. Die gesammelten Waren hat der Verein jeweils mit privaten Transportern im Konvoi bis kurz nach der ukrainischen Grenze gefahren. Dort wurden die Waren umgeladen, die vor allem für die Stadt Nischyn bestimmt waren, wo ein Schweizer Kollege mit seiner ukrainischen Frau wohnt. «Auch sie haben vor Ort immer wieder mit Strommangel zu kämpfen. Auch das Heizen ist immer wieder eine Herausforderung», weiss Saskia Wendel.

Wohnungen für Flüchtlinge einrichten Zum grössten Projekt von Teplo, was auf Ukrainisch übersetzt Herzenswärme bedeutet, gehörte die Übergabe eines gebrauchten Rettungswagens für die Ukraine. Den Wagen kaufte der Verein in Deutschland und liess ihn mit medizinischen Gerätschaften ausrüsten. Auch hier im Bezirk vor Ort kümmert sich der Verein um Flüchtlinge. Im Auftrag von verschiedenen Gemeinden im Knonauer Amt haben sie Wohnungen für Flüchtlinge mit dem benötigten Inventar bestückt. Noch ist nicht ganz klar, wie es im nächsten Jahr weitergeht. Falls sie weiterhin Wohnungen einrichten werden, wird Teplo wieder auf der Suche nach Sachspenden wie Tische, Stühle oder Sofas sein.


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Bezirk Affoltern

Donnerstag, 29. Dezember 2022

Halbjahr verging wie im Flug

Das Dorfzentrum neu planen

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Nicht zufällig tauchten Erinnerungen an meinen ersten Schultag auf, als ich Anfang Juli das Stadthaus von Affoltern betrat. Wie werde ich als neue Stadtpräsidentin aufgenommen? Welche unausgesprochenen Erwartungen schwirren durch die Gänge und Büros? Und welche eigenen Wünsche werden erfüllt oder muss ich fürs Erste vergessen? Zum Glück spürte ich gleich zu Beginn meiner neuen Aufgabe viel Wohlwollen und Herzlichkeit. Ein starkes Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verkürzte die Zeit ganz wesentlich, die es normalerweise braucht, um einen guten Überblick zu gewinnen. Und Hilfe bekam ich auch für die Reise Richtung «Dossierfest», wie es in Bundesbern heisst. Unterschätzt hatte ich das Ziel, alle Mitarbeitenden der Verwaltung und der Betriebe schnell persönlich zu begrüssen. Selbst nach einem halben Jahr kommt es noch zu Erstbegegnungen und der Frage «In welcher Funktion sorgen Sie für das Wohl der Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirkshauptortes?» Der Personalanlass im Dezember war jedenfalls eine willkommene Gelegenheit, den Menschen hinter einem Namen kennenzulernen. Der Kontakt mit der Bevölkerung ergibt sich oft spontan. Sei es beim Einkaufen und wenn ich mit dem E-Bike unterwegs bin. Anlässe wie der 1. August oder das bereits legendäre Stadtfäscht nutzte ich natürlich liebend gerne, um mit Menschen aller Generationen ins Gespräch zu kommen. Beim nächsten Stadtfäscht werde ich bestimmt schon viele Bekannte treffen.

Unsere Behördenwahlen im Frühling waren für die Gemeinde sehr bewegend. Der Gemeinderat wurde ab der neuen Legislatur von fünf auf sieben Mitglieder erhöht. Trotz erster Befürchtungen zu wenig Kandidierende zu finden, hatten sich gleich zehn Kandidierende für den Gemeinderat respektive zwei Kandidaten fürs Präsidium gestellt. Obwohl alle sieben Mitglieder im ersten Wahlgang gewählt wurden, musste die Gemeinde im Herbst einen zweiten Wahlgang durchführen. Dies aufgrund des Rückzuges eines gewählten Gemeinderatsmitglieds. So konnte die endgültige Aufgabenverteilung der einzelnen Ressorts erst im Spätherbst dieses Jahres vollzogen werden. Der neu aus sieben Mitgliedern bestehende Gemeinderat nahm seine Arbeiten gleich nach der Neukonstituierung auf und hat die wichtigsten Legislaturziele wie folgt festgelegt.

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Eveline Fenner, Stadtpräsidentin Affoltern. (Bild zvg.) Wenn eine neue Legislatur beginnt, muss der neu zusammengesetzte Stadtrat nach dem ersten «Beschnuppern» vor allem Vertrauen aufbauen. Denn je fester die Vertrauensbasis, desto einfacher und fruchtbarer die Zusammenarbeit. Die Wählerschaft hat uns zu einer Schicksalsgemeinschaft gemacht, von der sie gute Entscheidungen zum Wohle aller erwartet. Ich habe den Eindruck, der Start sei uns ganz gut gelungen.

Strategie unter Einbezug möglichst vieler Interessierter Der Dampfer namens «Operativ» fährt schon volle Kraft voraus. In den Kommissionen, Büros, Sitzungszimmern und Affoltemer Wandelhallen wird diskutiert, nach Lösungen gesucht, gelegentlich gesittet gestritten und entschieden. Die Aufgabe des Stadtrates ist das Erstellen strategischer Leitplanken, um gesetzte

Ziele erreichen zu können. Anfang 2023 diskutiert der Stadtrat diese Strategie unter Einbezug möglichst vieler Interessenten im Rahmen eines World-Cafés und einer Klausurtagung. Danach wird es der Bevölkerung präsentiert. Neben den strategischen Fragen bewegen mich auch immer wieder Einzelschicksale, mit denen ich in Kontakt komme. Nicht jedem Anliegen und jeder Not kann so begegnet werden, dass die Betroffenen glücklich sind. Dieses Spannungsfeld muss ich aushalten können, wenn meine Türe für Anliegen aus der Bevölkerung offen bleiben soll. Die gute Erfindung der Einwohnersprechstunde darf ruhig noch häufiger benutzt werden. Freude bereitet mir auch der Kontakt mit den Gemeindepräsidien im Bezirk. In den Sitzungen und Gesprächen ist unsere Stellung als Bezirkshauptort sicher eine besondere. Die viel beschworene Solidarität funktioniert aber nur, wenn alle ihren Beitrag leisten. Wir wollen jedenfalls ein verlässlicher Partner sein. Als politische Kraft zwischen Zürich und Zug setzen wir uns auch für nachhaltige Lösungen im Bereich Gesundheit, Energie und Mobilität ein. Die Fluggeschwindigkeit wird sich im neuen Jahr kaum verlangsamen. Und Unvorhergesehenes wird erneut auf mich, auf uns zukommen. Aber ich bin zuversichtlich, dass uns ganz vieles gelingen wird, und freue mich deshalb auf das neue Jahr. Eveline Fenner, Stadtpräsidentin Affoltern

Gutes Team mit sehr viel Energie Freude über die Aufhebung der Coronabeschränkungen, Wut und Unverständnis über die Geschehnisse in der Ukraine, Freude über die Wahl zur Gemeindepräsidentin; 2022 war für mich ein Wechselbad der Gefühle. Ich war traurig, dass vom gut funktionierenden Gemeinderat die Hälfte der Mitglieder aufhören wollte. Umso schöner ist es, heute sagen zu können, dass der Gemeinderat in der neuen Zusammensetzung nahtlos anknüpfen konnte: ein gutes Team mit sehr viel Energie. Es macht grosse Freude, so arbeiten zu können. Den Übergang durften wir anlässlich der 900-Jahre-Feier gemeinsam feiern. Eindrücklich, was das OK auf die Beine gestellt hatte – so kurzfristig nach der Aufhebung der Coronamassnahmen. Bonstetten feierte drei Tage ein rauschendes Fest, seine Geschichte, die Musik und die Freundschaft mit der Partnergemeinde Bonstetten (D). Ein wunderbares Erlebnis. Herzlichen Dank nochmals allen, die dazu beigetragen haben und ebenso allen anderen, die sich 2022 für unser Dorf engagiert haben. Inzwischen ist der neue Gemeinderat im Alltagsrhythmus angekommen. Schritt für Schritt wird die Realisierung des Mehrzweckzentrums Heumoos vorangetrieben. Gleichzeitig arbeiten wir an weiteren Legislaturprojekten. Immer auch mit einem sorgfältigen Blick auf die Ressourcen und Finanzen der Gemeinde. Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung zum Regionalen Entwicklungsleitbild (REL), das gemeinsam mit der Gemeinde Wettswil erarbeitet wurde, liegen vor. Der Gemeinderat wird die finale

Version nächstens verabschieden können. Dann können auf dieser Grundlage die Arbeiten an der Revision der Bau- und Zonenordnung wieder aufgenommen werden.

Das Dorfzentrum beleben und zum Treffpunkt machen Mit einem Studienwettbewerb wollen wir Ideen für die Gestaltung des Dorfzentrums gewinnen. Diese werden wir mit der Bevölkerung besprechen. Ziel ist, das Dorfzentrum wieder zu beleben und vermehrt zu einem Treffpunkt zu machen. Auch die Idee von Wohnen im Alter konkretisiert sich weiter. Die Gewobag hat das Areal «am Bodenfeldbach» und den «Löwen» erworben. Sie will dort altersdurchmischtes Wohnen erstellen. Der Gemeinderat arbeitet mit der Gewobag und interessierten Partnern daran, den Spitexstützpunkt und eine Pflegewohnung mit zirka 20 Pflegebetten in die Überbauung integrieren zu können. Damit

Arianne Moser, Gemeindepräsidentin Bonstetten. (Bild zvg.)

unsere Einwohnerinnen und Einwohner bis ans Lebensende in Bonstetten bleiben könnten. Auch der «Löwen» spielt in diesen Überlegungen eine wichtige Rolle. Aktuell bieten 280 vorwiegend kleinere Unternehmen in unserer Gemeinde über 1000 Arbeitsplätze. Ihnen will der Gemeinderat Sorge tragen und wenn möglich im Rahmen der gemeindeeigenen Projekte zusätzliche Gewerbefläche bereitstellen. Als Gemeinde wollen wir auch die Energiewende mitermöglichen, indem wir Energiesparen vorleben und baldmöglichst nur noch erneuerbare Ressourcen verwenden. Unsere Einwohnerschaft wollen wir in ihren eigenen Anstrengungen unterstützen. Anfang Jahr nimmt dazu auch die von den Stimmberechtigten gutgeheissene Energiekommission ihre Arbeit auf. Dies sind nur die grössten Projekte. Der Gemeinderat setzt sich ein für das gute Zusammenleben von Jung und Alt, für ein attraktives Freizeitangebot und lebendige Vereine und ist bestrebt, den Bonstetter Einwohnerinnen und Einwohnern in unserem Dorf eine hohe Lebensqualität bei fairen Steuern bieten zu können. Herzlichen Dank für das 2022 in uns gesetzte Vertrauen. Für 2023 wünsche ich Ihnen gutes Gelingen in Ihrem Tun, Gesundheit, freundschaftliche Begegnungen und den einen oder anderen Freudensprung. Der Gemeinderat würde sich freuen, Sie bei einem der Anlässe im neuen Jahr anzutreffen. Arianne Moser, Gemeindepräsidentin Bonstetten

Moderates Wachstum und ein attraktives Wohnen und Leben Durch eine haushälterische Finanzpolitik möchten wir die Gemeinde moderat wachsen lassen und ein vielfältiges und attraktives Wohnen und Leben erhalten. Der Bevölkerung wollen wir eine gut erreichbare, integrier-

Dorf kultur und setzen uns nach Möglichkeit für unsere Gewerbeund Industriebetriebe ein. In der heutigen ungesicherten Weltlage wird es für die Gemeinde eine Herausforderung sein, die sozialen Verpflichtungen in finanzieller Hinsicht tragbar zu planen.

Zentrumsplanung weiterentwickeln

Ruedi Fornaro, Gemeindepräsident Hedingen. (Bild zvg.) te und aufeinander abgestimmte Gesundheits- und Altersvorsorge ermöglichen. Wir setzen uns weiterhin für eine verantwortungsvolle, umweltbewusste und zeitgemässe Nutzung aller Ressourcen zugunsten der Umwelt ein. Unsere Naherholungsgebiete sollen nachhaltig gepflegt werden, damit sich die Biodiversität entwickeln und die Bevölkerung die schönen Gebiete trotzdem geeignet nutzen kann. Die Schule soll sich durch eine hohe Bildungsqualität mit zeitgemässer Unterrichtsform auszeichnen. Wir unterstützen weiterhin aktiv unsere Dorfvereine, fördern eine lebendige

Nebst den geplanten Projekten wie der Sanierung des Schulhaustraktes Beta, der Sanierung der Haldenstrassen und dem Hochwasserschutzprojekt, ist es dem Gemeinderat äusserst wichtig, dass die angegangene Zentrumsplanung weiterentwickelt werden kann. Die ersten Projektphasen sind dank der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den beteiligten Grundeigentümern auf sehr gutem Wege. Nach der Machbarkeitsstudie, die bis Mitte des nächsten Jahres vorliegen sollte, kann mit der eigentlichen Planung vom neuen Dorfzentrum gestartet werden. Für die Region wünsche ich mir eine gute Zusammenarbeit der Gemeinden in allen Bereichen, damit das Säuliamt zukunftsorientiert wahrgenommen wird. Ruedi Fornaro, Gemeindepräsident Hedingen

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Anfang Juli sind wir in die Legislatur 2022 bis 2026 gestartet und die neuen Gemeinderäte haben sich schnell und gut in ihre Ressorts eingearbeitet. Mit dem im Februar 2022 ausgebrochenen Ukraine-Krieg und der in diesem Zusammenhang drohenden Strommangellage ist der Krisenstab in der Gemeinde stark gefordert, um ein drohendes Blackout und weitere Einschränkungen bestmöglich zu bewältigen. Diese Problematik wird uns leider auch im Neuen Jahr weiterhin beschäftigen. In diesem Zusammenhang stellt auch das Asyl- und Migrationswesen eine grosse Herausforderung dar. Wir durften und dürfen hoffentlich weiterhin auf grosse Unterstützung aus der Bevölkerung zählen. Damit werden jedoch nicht einfach alle Probleme gelöst. Wir werden weiter stark gefordert sein, um Lösungen zu finden, und haben uns das Überprüfen und Neuausrichten des Asyl- und Migrationswesens vorgegeben. Ich durfte letzthin unsere Zivilschutzanlage in Wettswil besichtigen. Und glauben Sie mir, hier möchte ich bei weiter steigenden Flüchtlingszahlen und immer knapper werdenden Unterbringungsmöglichkeiten niemanden länger unterbringen müssen.

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im «Anzeiger» und auf unserer Homepage lesen konnten, suchen wir hier zur Mitarbeit zwei in Wettswil wohnhafte Personen über 65 Jahre, die in der Gemeinde gut vernetzt sind. In diesem Zusammenhang wollen wir ebenso eine bedarfsgerechte und ambulante Krankenpflege im Sinne von «ambulant vor stationär» fördern. Sollten Sie einen Arzt kennen, welcher bei uns im Dorf eine Hausarztpraxis eröffnen möchte, sind wir für jeden Hinweis dankbar. Weiter vorantreiben werden wir die Ortsplanung auf der Basis des überkommunalen Entwicklungsleitbildes Wettswil-Bonstetten. Damit verbunden wird in dieser Legislatur die Überarbeitung unserer Bau- und Zonenordnung sein. Auch werden wir die Erarbeitung und Umsetzung des kommunalen Energieleitbilds

Altersleitbild umsetzen und weiterverfolgen Das im Jahr 2022 fertiggestellte Altersleitbild werden wir umsetzen und weiterverfolgen. Wie Sie

Katrin Röthlisberger, Gemeindepräsidentin Wettswil. (Bild zvg.)

vorantreiben. Wie Sie auch da im «Anzeiger» und auf unserer Homepage lesen konnten, suchen wir zur Mitarbeit zwei Vertreterinnen oder Vertreter aus der Bevölkerung mit ausgewiesener Erfahrung im Energiebereich.

Interessante Aufgaben für Behörde und Verwaltung Es gibt auch weniger diskutierte, aber genauso wichtige Themen, welche zu unseren Aufgaben gehören. Ist es für Sie auch selbstverständlich, dass immer alles, wie zum Beispiel Gemeindestrassen und Gemeindewerke sowie unsere Versorgungs- und Entsorgungsbetriebe problemlos funktionieren? Oder haben Sie schon von der Unterstützung und Begleitung des Vernetzungsprojektes (3. Etappe 2018 bis 2025) zur Förderung einer ökologisch ausgerichteten Landwirtschaft gehört? Auch solche Themen gehören zu unseren täglichen Aufgaben, welche wir in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden unserer Verwaltung bewältigen. Bei all diesen vielfältigen, interessanten und herausfordernden Aufgaben, sind wir bestrebt, den von Ihnen erwarteten ausgeglichenen Finanzhaushalt zu gewährleisten! Ich wünsche Ihnen allen ein frohes, gesundes und erfolgreiches 2023. Katrin Röthlisberger, Gemeindepräsidentin, Wettswil

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Bezirk Affoltern

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Für ein konstruktives Miteinander Legislaturziele noch in Arbeit Als neue Gemeindepräsidentin war es mir ein Anliegen, zuerst die Menschen kennenzulernen, mit denen ich in den nächsten vier Jahren zusammenarbeiten darf. An zahlreichen Behörden- und Kommissionssitzungen durfte ich Menschen begegnen, die sich für unsere Gemeinde und ihre Bevölkerung einsetzen. Beim Austausch mit der Bevölkerung spüre ich ein Vertrauen in die Behörde – aber auch ein Bewusstsein, dass der neue Gemeinderat Zeit braucht, um sich in die Geschäfte einzuarbeiten. Der Kontakt mit den Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten unseres Bezirks zeigt mir, dass es gemeinsame Herausforderungen im Bezirk gibt, beispielsweise im Ressort Soziales oder aktuell rund um das Thema «Strommangellage». Im Oktober hat sich der Gemeinderat im Rahmen einer Klausur vertieft mit den strategischen Schwerpunkten der nächsten Jahre auseinandergesetzt. Wichtig ist uns die gelebte Wertschätzung gegenüber Bevölkerung und Verwaltung. Damit schaffen wir den Boden für ein konstruktives Miteinander und attraktive Arbeitsbedingungen in Mettmenstetten. Diese Wertschätzung sollen unsere Dorfvereine spüren – aber auch die Bezirksgemeinden, mit denen wir in überkommunalen Organisationen zusammenarbeiten.

Vreni Spinner, Gemeindepräsidentin Mettmenstetten. (Bild zvg.) Schulraum bleibt Thema Im Bildungsbereich suchen wir weiter Synergiepotenzial und pflegen den partnerschaftlichen Umgang mit der Primarschulpflege. Die neu erstellten Schulräume sind bereits gefüllt – eine ressourcenschonende Schulraumentwicklung wird deshalb auch den neuen Gemeinderat beschäftigen. Das Betriebskonzept der Tagesstrukturen soll optimiert und der Lehrplan 21 konsequent umgesetzt werden. Auch ausserhalb der Bildungsinstitutionen sollen Kinder und Jugendliche gefördert werden, durch niederschwellige Angebote der offenen Jugendarbeit etwa, oder mit geeigneten Angeboten der frühen Förderung.

Als erste Gemeinde im Bezirk wurde uns das Energiestadt Gold Label verliehen. Wir wollen weiter in die Nachhaltigkeit investieren, indem wir im Bereich Energie und Biodiversität ehrgeizige Massnahmepläne verfolgen. Wir streben an, das Verfahren für Baubewilligungen zu straffen, indem wir die Baukommission stärken und den Gemeinderat entlasten. Ortsbildschutz und technologischer Fortschritt müssen neu ausbalanciert werden. Mehrere Bäche auf dem Gemeindegebiet sollen offengelegt werden, was dem Hochwasserschutz, aber auch der verbesserten Biodiversität dient. Aufgrund der historisch einmalig grossen Investitionen der vergangenen Jahre kippt das hohe Nettovermögen 2022 in eine Nettoschuld. Das bedeutet, dass alles, was wir in den kommenden Jahren zusätzlich investieren, die Schuldenlast der nachkommenden Generationen erhöht. Unsere finanzpolitischen Ziele berücksichtigen dies und sehen vor, dass unsere hohe Verschuldung bis 2033 auf höchstens 15 Mio. Franken reduziert werden soll. Nach dem gesetzten Motto: «Vertrauen, Respekt und Wertschätzung» bin ich überzeugt, dass wir zusammen diese Ziele erreichen können. Vreni Spinner, Gemeindepräsidentin Mettmenstetten

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Donnerstag, 29. Dezember 2022

Aktives Partizipieren ermöglichen Das Jahr 2022 neigt sich dem Ende zu. Es war ein ambivalentes Jahr, das uns viele Freiheiten zurückgegeben hat, welche wir doch sehr vermisst hatten. Es durften endlich wieder viele Feste und Anlässe mit Freude und mit Freunden gefeiert werden: das SeSta-Turnier, die 1.-August-Feier, das Stalliker Oktoberfest, der Unterämtler Feuerwehrball, um nur ein paar zu nennen. Auch den Sommer konnten wir bei wunderbaren Temperaturen geniessen, die kulturellen Anlässe fanden wieder statt und die Sport- sowie sonstigen Vereine konnten alle ihre Aktivitäten wie gewohnt durchführen. Es war und ist aber auch ein Jahr, das uns aufgezeigt hat, welche Auswirkungen ein Krieg in Europa und welchen Einfluss die Klimaveränderungen auf unser Leben haben. Mit den Behördenwahlen wurde einmal mehr aufgezeigt, wie interessiert die Stallikerinnen und Stalliker unsere Demokratie leben. Mit dem Vertrauen, welches sie uns an den Wahlen geschenkt haben, werden wir gemeinsam alles unternehmen, um unser schönes Stallikon weiterzubringen.

che Anfang März stattfinden wird, legen wir die Legislaturziele fest, welche uns helfen werden, die geplanten Vorhaben zu verwirklichen. Nach dem Start in die neue Legislatur und dem Onboarding der neuen Behördenmitglieder verbrachten wir einen etwas ruhigeren Sommer, doch die Herausforderungen liessen nicht lange auf sich warten. Die kurzfristige Vernehmlassung zu den Weilerzonen hat uns stark gefordert, die Ukraine-Hilfe braucht weiterhin viel Womanpower bzw. Manpower und die Energiemangellage hält uns auch über die Festtage auf Trab. Uns ist bewusst, dass dies nicht nur uns als Behörde beschäftigt, sondern auch die Einwohnerinnen und Einwohner von Stallikon. Wir werden jederzeit offen und transparent kommunizieren, sodass sie die bestmöglichen

In der Klausur Anfang März die Legislaturziele festlegen Die Feuertaufe der neuen Mitglieder im Kollegium und mein Einstand als Vorsitzende erfolgte anlässlich der Gemeindeversammlung am 30. November 2022 erfolgreich. An der Klausur, wel-

Valérie Battiston, Gemeindepräsidentin Stallikon. (Bild zvg.)

Kenntnisse über den aktuellen Stand besitzen.

Chancen und Herausforderungen Das Jahr 2023 wird neue Chancen und Herausforderungen mit sich bringen, welche wir mit viel Einsatz und Elan angehen werden. Dies beinhaltet eine aktive Finanzplanung, die Planung des Schulraums und der Turnhalle/Mehrzweckhalle, das Projekt «Dorfzentrum» und die Vorbereitung zur 900-Jahr-Feier 2024. Der Fokus wird auch auf der Ausweitung des Kulturangebots in unserem Dorf sein und bei der Zusammenarbeit mit den zahlreichen Vereinen, welche in vielen Bereichen tätig sind. Dazu werden wir die Aktivitäten der Gemeinde auf den diversen sozialen Medien hochfahren und ausbauen, damit die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde auch aktiv partizipieren und ihre Meinung äussern können. Ich bedanke mich herzlichst bei den Mitarbeitenden der Verwaltung, des Werkhofs und beim Kollegium des Gemeinderats für die grossartige Zusammenarbeit und das Teamwork. Einen grossen Dank möchte ich Ihnen aussprechen, geschätzte Stallikerinnen und Stalliker, – für Ihr aktives Mitwirken, Ihre offenen Worte und das grosse Vertrauen in unsere Arbeit. Ich wünsche Ihnen von Herzen einen guten Start ins neue Jahr! Valérie Battiston, Gemeindepräsidentin Stallikon

Der Gemeinderat Knonau ist gut in die neue Amtsperiode gestartet. Auf Ende der Legislatur bis 2022 traten zwei Gemeinderatsmitglieder zurück, vier Bisherige wurden wieder gewählt und zwei neue Mitglieder ergänzen den Gemeinderat, der sich nun aus je drei Frauen und Männern zusammensetzt. Mit grosser Motivation haben wir unsere Arbeit aufgenommen und uns neu organisiert. Die bisherigen Mitglieder behielten ihre Ressorts und können somit auf ihren Erfahrungen aufbauen. Die beiden Neuen übernahmen die vakanten Ressorts «Finanzen» und «Bildung und Freizeit». Sie haben sich bereits gut eingearbeitet und die Bisherigen konnten die Arbeit nahtlos weiterführen. An der Klausurtagung im Juli hat der Gemeinderat erste Ziele für die Legislaturperiode 2022 bis 2026 festgelegt. Die Finanzverwaltung konnte im vergangenen Jahr ebenfalls neu organisiert und personell verstärkt werden. Im Jahr 2022 haben viele Knonauerinnen und Knonauer spontan Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen. Ich möchte den Gastfamilien meinen herzlichen Dank für ihr Engagement aussprechen. Heute wohnen 35 Flüchtlinge in Knonau, für die im Laufe des Jahres eine Wohnung zur Verfügung gestellt werden konnte. Die Ausarbeitung der Legislaturziele ist im Gemeinderat noch in Arbeit und wird Anfang 2023 definitiv abgeschlossen. Auf die Gemeindefinanzen wird der Gemeinderat auch in der neuen Legislatur ein besonderes Augenmerk legen. Mit vorausschauendem Handeln sind wir in der Lage, die Erfolgsrechnung in den nächs-

Esther Breitenmoser, Gemeindepräsidentin Knonau. (Bild zvg.) ten Jahren auch bei gleichbleibendem Steuerfuss ausgeglichen zu halten. Ein Ziel ist es, die Kommunikation zu verbessern. Wir werden wieder ein Infoblatt herausgeben und die Gemeinde-Homepage neu gestalten.

ARA-Fläche für den Werkhof Die Gemeinde wächst und die Schülerzahlen sind weiter gestiegen. Die Schule konnte im August bereits die dritte Modulbaute in Betrieb nehmen. Im Jahr 2022 wurden 70 Baugesuche bearbeitet. Im nächsten Frühling wird der Anschluss der Kanalisation an die ARA Schönau in Cham erfolgen und die bestehende ARA kann ausser Betrieb genommen werden. Die frei werdende ARA-Fläche soll in Zukunft für den Werkhof genutzt werden. Später soll auch die Recyclinganlage von der Stampfi hierher verschoben werden. Auf dem Gelände hat die Heizgenossenschaft im November zudem bereits die neue vergrösserte Heizzentrale in Betrieb genommen.

Für die Dorf kerngestaltung wurde im Jahr 2022 der Masterplan erarbeitet, welcher im nächsten Jahr weiter konkretisiert wird. Weiter beabsichtigen wir, das Projekt für den Neubau einer Turnhalle voranzutreiben. Die Bibliothek wird ab April 2023 in die ehemalige Bäckerei umziehen, da die Kirchgemeinde das Pfarrhaus renoviert. Es freut mich besonders, dass der Eingang im Parterre behindertengerecht ist und die Bibliothek damit künftig von allen uneingeschränkt besucht werden kann. Dieses Jahr konnten wir endlich wieder mehrere kulturelle Anlässe durchführen. Das Echo aus der Bevölkerung war sehr positiv, was mich als Kulturverantwortliche darin bestärkt, auch im kommenden Jahr mehrere Anlässe zu organisieren. Den letzten Neuzuzügeranlass hatten wir aufgrund der grossen Teilnehmerzahl aufgeteilt. Den ersten Anlass konnten wir noch Ende 2019 durchführen, den zweiten mussten wir aufgrund der Pandemie absagen. Nächsten Frühling holen wir ihn nach. Der Gemeinderat möchte den Kontakt und den Informationsaustausch mit den Bezirksgemeinden weiter pflegen und die sich bietenden Chancen optimal nutzen. Die Gemeinde Knonau wird sich im 2023 aktiv auch für die Interessen der Region einsetzen. Ich danke allen, die sich im vergangenen Jahr für die Gemeinde Knonau engagiert haben und ich hoffe, dass wir auch im kommenden Jahr auf Ihre Unterstützung zählen dürfen. Mit herzlichen Wünschen für das neue Jahr. Esther Breitenmoser, Gemeindepräsidentin Knonau

Standortattraktivität im Fokus An den Wahlen im Frühling 2022 wurden vier neue und drei bisherige Mitglieder in den Gemeinderat gewählt. Entsprechend waren die ersten Monate nach Amtsantritt durch eine intensive Einarbeitungszeit geprägt. Stark gefordert ist Hausen in der Unterbringung von Flüchtlingen, die nach wie vor durch den Krieg in der Ukraine verstärkt ist. Einerseits stellen sich die Gemeinden darauf ein, dass die Flüchtlinge länger Unterstützung und Zuflucht benötigen und andererseits kommen auch neue Asylsuchende, die eine Unterkunft suchen. Diese schwierige Situation wird uns die nächste Zeit intensiv beschäftigen. Hausen steht mitten in der Umsetzung der Infrastrukturplanung. So konnte in den letzten Jahren der Doppel-Kindergarten Ebertswil, das Reservoir Ebertswil und der Camping Türlen gebaut werden. Mit der Einweihung des neuen Betriebsgebäudes beim Camping Türlen und der gleichzeitigen EnergiestadtZertifizierungszeremonie konnte im Frühling am Türlersee wieder einmal ein ordentliches Fest durchgeführt werden.

rats gegen den Bezirksratsbeschluss ist dieses Projekt allerdings sistiert. Im kommenden Jahr wird nach dem Entscheid des Verwaltungsgerichts klar sein, wie wir weiter verfahren mit dem Projekt der Sporthalle und Tagesstruktur. Ausserdem wollen wir ein Verkehrskonzept «Chratz» der Gemeindeversammlung vom Juni vorlegen. Ein wichtiger Fokus liegt auf den Gemeindefinanzen, namentlich auf der Entwicklung der Verschuldung. Durch die Infrastrukturprojekte wird sich diese erhöhen und der Gemeinderat steht in der Verantwortung, dass die Prognosen bei der Entwicklung des Fremdkapitals und dessen Rückführung wie geplant umgesetzt werden kann. Ein grosses Anliegen ist uns die stetige Verbesserung der Standortattraktivität von Hausen. Neben Infrastrukturplanung und Finanzen gehören dazu auch attraktive Lebens- und Wohnräume mit gesundem Bevölkerungsmix,

Warten auf den Entscheid des Verwaltungsgerichts Auf dem Schulareal sind im Herbst die Bagger aufgefahren, um das neue Schulgebäude zu realisieren. Ende November haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Hausen den Projektkredit für die Sporthalle und Tagesstruktur bewilligt. Aufgrund einer erfolgreichen Stimmrechtsbeschwerde und der Beschwerde des Gemeinde-

Stefan Gyseler, Gemeindepräsident Hausen. (Bild zvg.)

aktives Vereinsleben und die Förderung des lokalen Gewerbes. Erfreulicherweise konnte Hausen im 2022 im von der Handelszeitung erstellten schweizweiten Ranking der attraktivsten Gemeinden erneut eine Top-25-Platzierung realisieren. Dies hat mich sehr gefreut und zeigt, dass wir als Gemeinde in verschiedenen Disziplinen gut unterwegs sind.

Zusammenarbeit leben Immer mehr zeigt sich die zunehmende Bedeutung der funktionalen Räume, was für Hausen bedeutet, auch Kooperationen mit Gemeinden oder einem Verbund ausserhalb des Bezirks einzugehen, wenn dies für alle Beteiligten Sinn macht, wie zum Beispiel beim Projekt des ARA-Anschlusses an den Kanton Zug. Ebenfalls ein stetiges Thema ist die Zusammenarbeit mit den Zugerland Verkehrsbetrieben betreffend Verbindungen in den Kanton Zug, insbesondere auch zum Industrieareal Richtung Sihlbrugg, das zur Gemeinde Baar gehört. Die Herausforderungen für die öffentliche Hand werden grösser und scheinen teilweise nur in einem grösseren Verbund lösbar. Hausen hat sich immer dazu bekannt, dass wir für eine starke Region und eine intensive Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinden in unserem Bezirk einstehen. Diese Überzeugung möchten wir auch in Zukunft gemeinsam mit den anderen Gemeinden leben. Stefan Gyseler, Gemeindepräsident Hausen


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Bezirk Affoltern

Donnerstag, 29. Dezember 2022

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Zusammen für die Gesellschaft Mitwirkung ermöglichen Die weltweite Entwicklung macht aktuell wenig Freude. 2022 konnten wir mitverfolgen, wie Alleingänge und pure Machtpolitik in die Sackgasse führen. So beim Ukraine-Krieg, in der globalen Energie- und Klimapolitik oder bei der Pandemiebekämpfung in China. Es zeigte sich Mal für Mal, diese Vorgehensweisen lassen am Ende nur Verlierer und Leid zurück. Bessere und nachhaltige Lösungen für unsere Gesellschaft können nur durch Allianzen oder im Zusammenwirken aller Akteure erzielt werden. Voraussetzung dafür ist, dass sich genügend Team-Player zusammenfinden. So waren wir in Ottenbach nach den Wahlen im Frühjahr sehr glücklich darüber, alle Ämter mit kompetenten und engagierten Ottenbacherinnen und Ottenbachern besetzen zu können. Diese durften dieses Jahr zweimal erfahren, wie sich ein gutes Zusammenspiel zwischen Behörden und Bevölkerung ausbezahlt. Der Souverän genehmigte mit Dorfzentrum und Schulraumerweiterung zwei zentrale Vorhaben mit grosser Mehrheit an der Urne. Ohne Zusammenspannen von Ottenbach, Obfelden und Kanton Zürich wäre der Autobahnzubringer nie realisiert worden. Die ersten Abschnitte konnten 2022 in Betrieb genommen werden und entlasten uns bereits teilweise vom Verkehr. Auch wenn bei diesem Jahrhundertbau noch nicht alles perfekt ist, wie zum Beispiel Fussgänger-Übergänge, freuen sich heute schon viele auf die offizielle Eröffnung im Juni 2023. Zumal dann end-

Gaby Noser, Gemeindepräsidentin Ottenbach (Bild zvg.) lich das Dorfzentrum- und die Tempo-30-Projekte angegangen werden können. Ebenso durfte man im auslaufenden Jahr in Ottenbach beobachten, wie die Bevölkerung nach der lähmenden Covid-Pause zahlreich an gesellschaftlichen Anlässen teilnahm. An der 1.-August-Feier, der Spräggele, an Konzerten oder am Open-AirKino trafen sich Hunderte, tauschten sich aus, feierten und schlossen neue Bekanntschaften.

Keine Solo-Läufe Vor diesem Hintergrund stehen bei den neuen Legislatur-Zielen 2022 bis 2026 des Gemeinderats neben den oben erwähnten Projekten ebenso der Erhalt und die Weiterentwicklung des gesellschaftlichen Zusammenhalts zuoberst auf der Liste. Dies weil bei allen Legislatur-Zielen gilt, nur durch Einbezug aller Betroffenen können wir diese erreichen. Auf der Liste sind unter anderem

auch die Überarbeitung der Raumplanungsstrategie, eine kinder- und familienfreundliche Schule sowie ein ausgeglichener Finanz-Haushalt zu finden. Dies alles unter dem Motto «Für ein innovatives, nachhaltiges und lebendiges Ottenbach!» Möglichst keine Solo-Läufe, jedoch ein eingespieltes Teamwork zwischen Gemeinden braucht es weiterhin im Säuliamt. Gemessen an der Bevölkerung, ist unser Bezirk im Kanton ein Leichtgewicht. Unsere Bedürfnisse werden in den Amtsstuben der Kantonshauptstadt nicht immer wahrgenommen. Bei Themen wie Spital, öffentlicher Verkehr oder Kantonsschule können wir als Region nur gewinnen, wenn wir zusammenspannen. Trotz geringer Bevölkerung und ländlichem Charakter dürfen wir unsere Region zwischen zwei boomenden Wirtschaftszentren nicht unterschätzen. Das Säuliamt gehört im Kanton in einigen Bereichen zu den Vorreitern. Unter anderem als Energieregion und neu auch in Sachen ausgeglichene Geschlechtervertretung, seit 1. Juli amten in 14 Gemeinden acht Präsidentinnen. Ich wünsche uns allen ein 2023, in dem lokal wie regional erfolgreich zusammengespielt wird und sich globale Akteure vermehrt auf die Weisheit von Henry Ford zurückbesinnen: «Zusammenkommen ist ein Beginn. Zusammenleben ist ein Fortschritt. Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.» Gaby Noser, Gemeindepräsidentin Ottenbach

Noch vor einem Jahr war unser Alltag von den Coronamassnahmen bestimmt. Ein Jahr später haben wir unsere Freiheiten zurückgewonnen und Anlässe wie zum Beispiel der Neuzuzügerabend konnten wieder durchgeführt werden. Da keine Kampfwahlen anstanden, verliefen die Behördenwahlen im März in Aeugst sehr ruhig. Der Ausbruch des Kriegs in der Ukraine hat eine grosse Solidarität in unserer Gemeinde wie auch in der ganzen Schweiz ausgelöst, und die Schutzsuchenden konnten alle bei Privatpersonen untergebracht werden. In der Zwischenzeit – und mit enormem Aufwand – zogen alle Flüchtlinge in eine eigene Unterkunft.

Schwerer Eingriff in die Eigentumsrechte Vor und nach den Sommerferien beschäftigte sich der Gemeinderat mit den Übergangsbestimmungen zur baulichen Entwicklung in den Kleinsiedlungen. Gemäss Vorschlag des Kantons soll in den Weilern Wängibad und Obertal die bauliche Entwicklung nur sehr eingeschränkt möglich sein, was zu einem schweren Eingriff in die Eigentumsrechte der Grundbesitzerinnen und Grundbesitzer führt. Der Gemeinderat ist mit den Übergangsbestimmungen des Kantons nicht einverstanden und hat in der Vernehmlassungsantwort entsprechende Anträge an den Kanton gestellt. Insgesamt sind 300 Anträge von Gemeinden eingegangen, die der Kanton auswerten muss.

Nadia Hausheer, Gemeindepräsidentin Aeugst (Bild zvg.) Mit der Inkraftsetzung der Übergangsbestimmungen wird erst per Ende des ersten Quartals 2023 gerechnet.

Legislaturziele wurden definiert Mit zwei neu gewählten Ratsmitgliedern startete der Gemeinderat in die neue Amtsperiode; an der Retraite im August wurden unter anderem auch die Legislaturziele 2022 bis 2026 definiert, welche in der Dorfzeitung «Aeugster» Nummer 51 publiziert wurden. Eines der Legislaturziele für die nächsten vier Jahre ist die Förderung der Gestaltungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten der Bevölkerung. Die Gemeindeversammlung zu Budget und Steuerfuss vor rund zwei Wochen hat auf eindrückliche Art und Weise gezeigt, dass das Interesse zur Mitwirkung und Mitgestaltung sehr wohl vorhanden ist.

Am Beispiel der Gemeindefinanzen wurde aber auch klar, dass eine Mitwirkung der Bevölkerung ohne Auf klärung sehr schwierig ist. Die Sachverhalte innerhalb einer Gemeinde werden immer komplexer und die Herausforderung besteht darin, die Themen so zu vermitteln, dass sich alle Anspruchsgruppen angesprochen fühlen. Denn die Gemeinde ist auf einen breiten Konsens aller Bevölkerungsgruppen angewiesen, um Zukunftsthemen wirkungsvoll angehen zu können sowie ein Bewusstsein für kommunale Probleme zu vermitteln.

Liegenschaftsstrategie diskutieren Ein spannendes Thema, welches der Gemeinderat 2023 mit der Bevölkerung diskutieren möchte, ist die Liegenschaftsstrategie der Gemeinde. Welche Liegenschaften im Finanzvermögen sollen in Zukunft weiterhin im Besitz der Gemeinde verbleiben? Welche Möglichkeiten bestehen im Zusammenhang mit dem gemeindeeigenen Bauland im Aeugstertal? Soll der Werkhof im Dorf bleiben oder neu ins Aeugstertal verlegt werden und wo gibt es Begegnungsräume für die Jugendlichen? Der Gemeinderat freut sich auf eine rege Teilnahme der Aeugster Bevölkerung zu diesen Fragestellungen und wünscht allen Einwohnerinnen und Einwohnern einen guten Rutsch ins neue Jahr! Nadia Hausheer, Gemeindepräsidentin Aeugst

Vorfreude auf Veränderungen

Die Eigenständigkeit erhöhen

Das Jahr 2022 war für Obfelden ein Jahr der Entscheidungen und ein Jubiläumsjahr. Im März wurden mit den Erneuerungswahlen die politischen Weichen neu gestellt. Im Mai wurde die Sanierung des Hallenbads Schlossächer durch die Bevölkerung gutgeheissen und an der Gemeindeversammlung im Juni wurde der neu überarbeitete kommunale Richtplan genehmigt. Im August folgte durch einen Grundeigentümer der Baubeginn der ersten Etappe auf dem Postareal und Obfelden feierte mit der Bevölkerung das 175-Jahre-Jubiläum. Im September bewilligte das Stimmvolk den 15-Millionen-Kredit für den Zusammenschluss mit der ARA Reuss-Schachen und im Oktober präsentierten wir das Vorprojekt der Neugestaltung der Dorf-

Sechs Monate sind es nun her, seit der von den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Kappel zusammengestellte Gemeinderat seine Arbeit aufgenommen und die neue Legislatur begonnen hat. Als Gemeindepräsident freut es mich, dass ich von einem vielversprechenden Legislaturstart berichten kann. Als Gemeinderat haben wir gut zusammengefunden und eine offene, aber dennoch respektvolle Gesprächskultur entwickelt. Sowohl der Gemeinderat, wie übrigens auch die Verwaltung, haben sich im Rahmen einer Klausur oder mittels Aussprachen ausgetauscht und Ziele definiert. Daneben hat man aber auch besprochen, wie man sich die Behördenarbeit sowie die Zusammenarbeit zwischen Behörden und Verwaltung vorstellt. Somit sollte eine gute Basis geschaffen sein, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern und die definierten Ziele anzugehen.

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der Eröffnung des Autobahnzubringers und der Inbetriebnahme der ersten Gebäude auf dem Postareal werden die ersten grossen Veränderungen sichtbar. Die Gemeinde Obfelden wird sich in den nächsten Jahren stark verändern. Durch die ununterbrochene Bautätigkeit werden wir weiterwachsen, was uns vor neue Herausforderungen, wie Schulraumerweiterung und Planung von Infrastrukturbauten, stellen wird.

Stephan Hinners, Gemeindepräsident Obfelden. (Bild zvg.) strasse und baten die Bevölkerung um ihre Meinung dazu.

Projektstart Postareal und Eröffnung Zubringer Das Jahr 2023 wird das Jahr des Projektstarts seitens der Gemeinde auf dem Postareal, der Eröffnung des Autobahnzubringers und das Jahr der Planung, damit die letzten beiden Jahre der laufenden Legislatur die Startjahre der Realisation und der Umsetzung werden können. Die ersten Grossprojekte gehen jetzt in die Planungsphase über und müssen gut vorbereitet und geplant werden. Mit der Umsetzung der einzelnen Projekte beginnt auch die Zeit der Veränderung für Obfelden. Die beiden ersten Projekte auf der Zeitachse wie Sanierung des Hallenbads und der Zusammenschluss mit der ARA Reuss-Schachen werden noch keine grossen sichtbaren Veränderungen mit sich bringen. Mit

Vermehrt unplanbare Aufgaben Neben all diesen planbaren Projektarbeiten werden vermehrt aber auch die unplanbaren Aufgaben immer grösser, zeitintensiver und ressourcenbindender. Themen wie Energiemangellage, Flüchtlingskrise und Inflation müssen ebenso rasch und effizient bearbeitet werden. Daneben liegt aber immer auch das Tagesgeschäft auf den Tischen der Verwaltung, der Werk- und Hausdienstmitarbeiter, der verschiedenen Kommissionen und des Gemeinderats, welches auch bearbeitet werden muss. Die Arbeit geht uns definitiv nicht aus und wir sind uns unserer Aufgaben sehr bewusst und stellen uns den Herausforderungen, die auf uns zukommen werden. Ich bin zuversichtlich für die Zukunft und freue mich auf die Veränderungen, die kommen werden und bin stolz darauf, diese mit der Bevölkerung zusammen in Angriff zu nehmen. Stephan Hinners, Gemeindepräsident Obfelden

Veränderung der Bevölkerungsstruktur Lassen Sie mich den Blick nun nach vorne richten und ein wenig davon berichten, was der Gemeinderat als Stossrichtungen für sein Handeln definiert hat. Zum einen geht es dabei ganz konkret um die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde. Wie wir alle wissen, ist die Gemeinde Kappel in den letzten Jahren sehr stark gewachsen und das hat auch zu einer Veränderung der Bevölkerungsstruktur geführt. Diese dürfte heute deutlich weniger homogen sein, als das viel-

lichst optimaler und nachhaltiger Einsatz dieser Mittel zentral. Alles können wir nicht alleine machen und anbieten und darum werden Kooperationen und ausgelagerte Dienstleistungen auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Dabei ist es mir wichtig, dass wir uns aber auf Stufe Gemeinde auch bezüglich solch ausgelagerter Tätigkeiten noch gewisse Grundkenntnisse und Fachwissen erhalten. Das hilft uns, unsere Eigenständigkeit zu bewahren.

Martin Hunkeler, Gemeindepräsident Kappel. (Bild zvg.) leicht vor zehn oder zwanzig Jahren noch der Fall war. Damit haben sich auch die Bedürfnisse unserer Bevölkerung geändert und dem neuen Gemeinderat ist es wichtig und ein grosses Anliegen, auf diese geänderten Bedürfnisse einzugehen. Dazu muss man diese aber erst einmal kennen und in Erfahrung bringen. Und genau das, also die Bedürfnisse aller Bevölkerungsgruppen abzuholen und bei der Weiterentwicklung der Gemeinde zu berücksichtigen, hat der Gemeinderat vor. Mehr dazu und wie wir vorhaben, dies zu tun, werden Sie zu gegebener Zeit erfahren. Des Weiteren möchte der Gemeinderat die Eigenständigkeit der Gemeinde nicht bloss erhalten, sondern sogar noch erhöhen. Das ist nicht bloss politisch zu verstehen, sondern soll unser Handeln ganz generell bestimmen. Die verfügbaren Ressourcen werden dabei limitiert sein und daher ist ein mög-

Mit beiden Füssen auf dem Boden Falls Ihnen dies jetzt alles etwas zu theoretisch ist und Sie lieber etwas über unmittelbarere und konkretere Legislaturziele lesen möchten, dann finden Sie das bald in der Drü-Dörfli-Ziitig. Oder Sie sprechen uns vom Gemeinderat einfach an. Wir sind gerne bereit, Ihre Fragen zu beantworten. Ich kann Ihnen aber versichern, dass im Gemeinderat einige spannende Ideen für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde vorhanden sind. Persönlich werde ich mich weiterhin dafür einsetzen, dass wir dabei mit beiden Füssen auf dem Boden bleiben. Auch Sie persönlich werden Ziele für das Jahr 2023 haben und ich wünsche Ihnen, dass Sie diese erreichen werden. Schliessen möchte ich mit den besten Wünschen für das neue Jahr für Sie, bleiben Sie gesund und bis hoffentlich möglichst bald bei anderer Gelegenheit! Martin Hunkeler, Gemeindepräsident Kappel


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Bezirk Affoltern

Donnerstag, 29. Dezember 2022

Die breite Bevölkerung unterhalten 90. Geburtstag: Das Akkordeon Orchester Bezirk Affoltern vor dem Start in sein Jubiläumsjahr 1933 gegründet, darf das Aoba im kommenden Jahr sein 90-JahreJubiläum feiern. Im Zentrum steht das Jahreskonzert vom 14. und 15. Januar – mit zwei Nostalgie-Formationen.

ins Ohr gehen, so René Glauser. Was das eine oder andere schwere Wettkampfstück nicht ausschliesst. «Hörbar» soll die Musik sein, erklärt der Dirigent, «Unterhaltung für die breite Bevölkerung, nicht nur für Ländler-Begeisterte». So gehört auch eine Melodie von Lady Gaga zum Konzertprogramm oder ein Bon-Jovi-Medley mit den bekannten Themen von «It’s my Life» und «Runaway». «Zum Glück sind heute zu sehr vielen Stücken Arrangements verfügbar», sagt René Glauser, «auch Sachen, welche die Jungen gut finden». Schliesslich sei es wichtig, dass das Üben Freude bereite und die Musik beim Publikum gut ankomme. Nebst dem Aoba-Orchester wird am 14. und 15. Januar auch das Ensemble der Musikschule Knonauer Amt zu hören sein. Weiter dürfen sich die Konzertbesucherinnen und -besucher auf zwei Nostalgie-Formationen – «die Aagfrässne» und «die Gmüetliche» – unter der Leitung von Ehrendirigent Ruedi Marty freuen. Nach einem intensiven 2022 wolle man es im Jubiläumsjahr ansonsten etwas ruhiger nehmen, so Urs Schneebeli: «2024 ist dann wieder ein Eidgenössisches, an dem wir – Stand heute – teilnehmen werden; ja, teilnehmen müssen! Wenn wir schon Leute haben, die das organisieren, soll man das auch unterstützen.» Und wo soll der Verein in zehn Jahren, zu seinem 100. Geburtstag, stehen? «Es wäre schön, wenn es uns dann noch gibt», so Schneebeli. «Das Vereinsleben hat sich schon verändert», bedauert er. «Die Jungen wollen sich nicht mehr committen», ergänzt René Homberger.

von Thomas sTöckli Am internationalen Akkordeon-Festival in Innsbruck holte das Aoba 1995 den Pokal für Platz zwei in der zweithöchsten Kategorie Oberstufe. Fünf Jahre später resultierte ein doppelter Festsieg am Eidgenössischen Musikfest in Luzern: Das Orchester wie das Ensemble starteten dort in der Höchststufe und erhielten als einzige das Prädikat «vorzüglich mit Auszeichnung». Darüber hinaus erspielte sich das Jugendorchester ein «vorzüglich». Es war die erfolgreichste Phase des 1933 als «Handharmonika-Club Affoltern» gegründeten Vereins. Der damalige Gründungszweck: «Mitglieder beiderlei Geschlechts und aller Altersklassen im Harmonikaspiel fördern.» Darüber hinaus fanden auch «Freundschaft und Geselligkeit» in den Gründungsstatuten Erwähnung. Und Disziplin war gefordert: «Jedes Aktiv- sowie Freimitglied ist verpflichtet, die angesetzten Proben regelmässig und pünktlich zu besuchen, die Anordnung zu befolgen und nach besten Kräften (...) mitzuhelfen.» Es folgt eine Auflistung der akzeptierten Entschuldigungsgründe für Absenzen.

Das Akkordeon Orchester Bezirk Affoltern feiert nächstes Jahr sein 90-jähriges Bestehen. (Bild Foto Surselva)

Steigender Anspruch an Präzision Zwölf Jahre lang leitete Initiant Fritz Bär das Orchester, ehe 1945 Werner Keller seine Nachfolge antrat. Er sollte für nicht weniger als 35 Jahre bleiben. In dieser Zeit spezialisierte sich der «Handharmonika-Club» auf einfache, volkstümliche Unterhaltungsmusik. Mit dem Dirigentenwechsel zu René Karlen – einem Künstler am Akkordeon und Verfechter konzertanter Musik – erlebte der Verein 1981 dann einen Kulturschock. Der Verein sei damals vor der Auflösung gestanden, erinnern sich Edith und René Homberger aus Hedingen, die schon seit 59 respektive 56 Jahren dabei sind. So war es ab 1984 an Ruedi Marty, die Handharmoniker in die Zukunft zu führen. Ein Signal dafür war 1988 die Umbenennung zum «Akkordeon Orchester Bezirk Affoltern», kurz Aoba. Immer mehr sei in dieser Phase der Anspruch an Präzision gestiegen, blicken Edith und René Homberger zurück. Marty brachte in seiner Funktion als Musiklehrer neue Leute dazu, die in zwei Aufbaustufen an das grosse Orchester herangeführt wurden. Das ermöglichte es der Topformation, sich mit Höchstschwierigkeiten auseinander-

Ziel: das Publikum begeistern

Werner Keller (links) hat das Aoba von 1945 bis 1981 dirigiert. Unter Ruedi Marty (Mitte), Dirigent von 1984 bis 2015, folgte die erfolgreichste Phase, René Glauser (rechts, seit 2015) führt das Orchester in die musikalische Zukunft. (Bilder zvg.) zusetzen – was zu den eingangs erwähnten Erfolgen führte. Es war eine Zeit, in der die Akkordeonszene noch gedieh, der Nachwuchs an Musikschulen ausgebildet wurde und die Dorfjugend mehrheitlich auch im Dorf aktiv war.

Verschiedene Generationen ansprechen Vor sieben Jahren hat René Glauser den Dirigentenstab übernommen. Eigentlich habe er sich den Traum von einem Höchststufe-Orchester erfüllen wollen, sagt er. Den Abschluss der erfolgreichen Phase mit Marty nahmen allerdings auch einige starke Spielerinnen und Spieler zum Anlass, dem Verein den

Rücken zu kehren. «Zum Teil waren das schmerzhafte Abgänge», hält AobaPräsident Urs Schneebeli fest. Statt weiterer Höhenflüge war also erst mal Aufbauarbeit gefragt, um zumindest die Oberstufe zu halten. Dazu gehört eine dringend nötige Verjüngung – im Vorstand ebenso wie im Orchester. Das Altersspektrum ist im Verein seit jeher breit. Aktuell reicht es von 18 bis 75 Jahren, wobei die unteren Generationen untervertreten sind und der Nachwuchs zuletzt weitgehend fehlte. Das muss sich ändern, wenn der Verein eine Zukunft haben will. Dazu passt das Bekenntnis zu Musik, die verschiedene Generationen anspricht.

Kommendes Jahr begeht das Aoba nun also sein 90-Jahre-Jubiläum. Im Zentrum steht dabei das Jahreskonzert vom 14. und 15. Januar. Nicht zuletzt braucht der Verein diese Einnahmequelle, um sein Überleben sichern zu können. «Der Betrieb kostet viel Geld», sagt Dirigent Glauser. «Und auf die Unterstützung von Behörde und Verwaltung können wir nicht zählen», fügt Schneebeli an. So kostet die Nutzung des Kasinosaals den Verein alles in allem 2500 Franken.

Vom grundsätzlichen Nachwuchsproblem vieler Vereine ist die Akkordeonszene noch stärker betroffen. Vereine verschwinden, Verbände werden zusammengelegt oder ganz aufgelöst. Im Gegensatz zu den Jodlern etwa, die in den letzten Jahren im Sog des Schwingsports mitschwammen und mittlerweile für die Vereinigung von Tradition und Trend stehen, ist bei den «Handörgelern» noch kein Umschwung in Sicht. «Wir hatten schon 1982/83 das Gefühl, es geht nicht mehr weiter», relativiert René Homberger. «Wenn jeder sein Engagement bringt, können wir etwas erreichen», zeigt René Glauser Optimismus: «Nicht mehr auf dem Niveau der 1990er-Jahre, aber wir können die Leute auch mit einfacheren Stücken begeistern und einen guten Eindruck hinterlassen.» 90 Jahre Aoba, Jubiläums-Jahreskonzert

Mit Bon Jovi und Lady Gaga

am 14. und 15. Januar, Samstag 20 Uhr,

Beim Programm des Jubiläumskonzerts habe er den Fokus auf Stücke gelegt, die

Sonntag 14 Uhr, Kasinosaal Affoltern. Kollekte. Weitere Infos unter www.aoba.ch.

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Schöne Aussichten dank neuen Fenstern Die Besitzer dieser Maisonette-Gartenwohnung in Rothenburg entschieden sich für eine neue Fenstereinteilung im Wohnraum. Nach eingehenden Konkurrenzvergleichen war klar, dass 1a hunkeler fenster AG die optisch und energetisch beste Lösung aufzeigte. Nachher Vorher

Die neue Hebe-Schiebetür bietet ein komplett neues Wohnerlebnis und einen noch schöneren Blick in den Garten.

Die alte Situation war unbefriedigend. Die schmalen, kleinen Fenster versperrten den freien Blick nach draussen. Das Lösungskonzept umfasste den Einbau einer Hebe-Schiebetür über die gesamte Raumbreite. Die Sanierung erfolgte im bewohnten Haus: Es musste sehr schnell gehen – ohne Abstriche bei der Qualität und Präzision. Die Auftraggeber freuen sich über ein neues Raumgefühl mit Einbezug der Umgebung. Die Terrasse und der Garten sind nun im Blickfeld und vergrössern optisch den Wohnraum: «Unsere Vorstellungen wurden zu 100% umgesetzt. Zudem schätzten wir die erstklassige Arbeit des Montage-Teams.» 1a hunkeler fenster AG Bahnhofstrasse 20, 6030 Ebikon Tel. 041 444 04 40, info@1a-hunkeler.ch www.1a-hunkeler.ch

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Bezirk Affoltern

Donnerstag, 29. Dezember 2022

Verantwortung übernehmen Gedanken zum Jahreswechsel von Pfarrer Otto Kuttler

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Die Gesundheitskampagne wurde letztes Jahr das erste Mal in der Schweiz durchgeführt. Ihren Ursprung hat sie offiziell in Grossbritannien, wo sie 2010 das erste Mal durchgeführt wurde. Heute ist sie vor allem in der westlichen Welt verbreitet. Die Gesundheitskampagne verzeichnet einen grossen Erfolg, weil sich die Menschen der positiven Effekte ohne Alkohol bewusst werden. Umfragen von Teilnehmenden zeigen, dass beispielsweise 69 Prozent sich generell gesünder fühlen und 70 Prozent schlafen nachts besser. Diese positiven Effekte führten dazu, dass fast 72 Prozent längerfristig weniger Alkohol konsumierten. «Können auch Sie im Januar 2023 die Finger vom Alkohol lassen? Sollten Sie feststellen, dass Sie mehr Mühe haben, auf Alkohol zu verzichten, als Ihnen lieb ist, dann besprechen Sie das am besten mit einer Fachperson»: Michel Duc, Suchtberater des Sozialdienstes des Bezirks Affoltern nimmt sich dafür gerne Zeit. (red.)

Weihnachten und dann? Doch was bleibt von Weihnachten und was hallt nach vom Engelsgesang und von der Freude, die aller Welt widerfahren soll? Und vor allem: Was bleibt vom Frieden auf Erden, gerade jetzt in diesen friedlosen Zeiten, in denen die Welt zerrissen ist wie selten zuvor? Und was bleibt von der Hoffnung, dass das Licht in die Dunkelheit scheinen möge? Gibt es denn gar nichts, was ich hinüberretten könnte in das nächste Jahr? Ja, vielleicht wirklich nicht so viel, aber auch nicht nichts. Für mich ist es ein Wort aus Marias Lobgesang, ein Wort aus dem Magnificat, das bleibt. Dort heisst es: «Er stösst die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen.» Das hört sich nach grossen Veränderungen an,

Es war einmal eine Schnecke, die sich an einem kalten und stürmischen Wintertag aufmachte, am Stamm eines kahlen Kirschbaumes hinaufzuklettern. Die Vögel beobachteten belustigt dieses Schauspiel und lachten über die Schnecke. Immer wieder zwitscherten sie: «So ein Dummkopf, da sind überhaupt keine Kirschen am Baum, warum macht sie sich nur die Mühe, da hochzuklettern?» Doch die Schnecke kroch unbeirrt und entschlossen weiter, trotz der andauernden Schmährufe. Da fragte ein mitleidender Vogel die Schnecke: «Warum tust du dir das an, es hängt doch gar nichts auf dem Baum?» – «Bis ich oben angekommen bin, sind Kirschen dran», antwortete die Schnecke. Als der Sommer gekommen war, befand sich die Schnecke bereits mitten unter den süssesten und saftigsten Kirschen. (Autor unbekannt)

Mehr Infos zur Präventionskampagne unter www.dryjanuary.ch.

Angebote auf einer App finden Cristo Redentor in Rio de Janeiro. (Bild zvg.) fast sogar nach einem Umsturz. Auch Maria selbst zählt sich zu den Niedrigen und ist gewiss, dass Gott sich ihrer angenommen hat, auf ihrer Seite steht. Dieser Gedanke, dass Gott sich mit den Niedrigen verbündet, wird auch die ganze Botschaft und das ganze Wirken ihres Sohnes durchziehen. Da werden die Karten neu gemischt, da werden Erste Letzte sein und da fällt ein ganz neues Licht auf alles, was wir Macht und Ohnmacht nennen. Gott erhebt die Niedrigen. Das bedeutet, dass er dagegen ist, dass sie Unrecht leiden, dass sie ewige Verlierer sind und erniedrigt werden. Die Frage ist nur: Warum tut er denn nichts? Aber die Frage, die genauso dringend ist: Warum tue ich nichts? Niedrige gäbe es ja genug in dieser Welt. Und Rechtlose und Verlierer und Gebeugte gäbe es ja auch genug. Die UNO schätzt, dass es im Jahr 2023 rund 340 Millionen Menschen sein werden, die Nothilfe brauchen. Dringende Soforthilfe zum Überleben bedeutet das, nicht nur so ein bisschen gut zureden, nein, Nothilfe.

Er erhebt die Niedrigen. Das ist nicht nur eine wunderbare Hoffnung von Maria, sondern appelliert gleichzeitig an meine Verantwortung als Christ. Deshalb heisst es in einem mittelalterlichen Gebet aus dem 14. Jahrhundert: «Christus hat keine Hände, nur unsere Hände, um seine Arbeit heute zu tun.»

Gründe, ein Apfelbäumchen zu pflanzen Aber auch wenn viele Menschenhände am Werk sind, viele Hilfswerke ihr Bestes geben, viele weder Kosten noch Mühen scheuen, so bleibt doch der Eindruck, das alles seien nur Tropfen auf den heissen Stein und ebenso frustrierend wie ein Haus, das mühsam aufgebaut wurde und anschliessend niedergebombt wird. Und dennoch ist jedes einzelne Leben, das gerettet wird, und jeder einzelne Niedrige, der erhöht wird, Grund genug, weiterzumachen und das Haus neu aufzubauen, so wie es immer einen Grund gibt, ein Apfelbäumchen zu pflanzen, selbst

wenn morgen die ganze Welt unterginge. Nein, ich glaube nicht, dass sie untergeht. Aber ich glaube, dass es sich lohnt, am Einsatz für eine bessere und eine gerechtere Welt festzuhalten und an die Zukunft zu glauben, auch wenn sie im Moment in vielen Bereichen nicht allzu rosig aussieht. Das bin ich der Welt und mir selbst und Gott schuldig. Vielleicht kann die kleine Geschichte «Mit Beharrlichkeit zum Ziel» von einem unbekannten Autor dazu ermutigen (siehe Kästchen). Mit Beharrlichkeit an einem Ziel festhalten, auch wenn man es noch nicht sieht und es noch ein weiter Weg ist, bis man es erreicht und die ersten Früchte ernten kann, das wäre einen Versuch wert. Und es wäre ganz im Sinne von ihm, der gesagt hat, dass diejenigen selig seien, die nicht sehen und dennoch glauben. Ihnen allen ein frohes und hoffnungsvolles neues Jahr! Pfarrer Otto Kuttler, Stallikon

Ab Website Verbotenes gespeichert

32-Jähriger vom Bezirksgericht wegen Pornografie verurteilt Als er sich im Web legale Pornografie anschaute, öffnete sich ein Pop-up mit einer Bilddatei, auf der ein nacktes Kind zu sehen ist. Deswegen wurde ein 32-Jähriger zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Der kaufmännische Angestellte aus einer Ämtler Gemeinde gestand vor Gericht den Sachverhalt ein. Er hatte zwar nicht nach dieser inkriminierten Bilddatei gesucht, löschte sie aber nicht sofort von seinem Computer, sondern erst zwei, drei Wochen nach der Speicherung. Die Datei enthielt vier Bilder. Auf dem vierten ist ein 7- bis 10-jähriges Mädchen nackt zu sehen. Der Anwalt des Beschuldigten sagte, sein Mandant habe das Löschen wohl

Einen Monat lang keinen Alkohol Die weltweite Bewegung «Dry January» ruft die Bevölkerung zur Challenge auf, ab dem 1. Januar den ganzen Monat auf Alkohol zu verzichten.

bgehakt und vorüber sind die Weihnachten 2022. Der Christbaum ist abgeschmückt, die Hirten sind wieder zurück bei ihren Herden, die Engel über den Wolken. Nur Maria denkt manchmal noch an den einen, der zu ihr kam und ihr Leben gewaltig auf den Kopf stellte. Selbst Josef ist aus seiner teilnahmslosen Krippenspiellethargie erwacht und wird bald väterliche Verantwortung übernehmen. Ja: Und die Könige haben ihren Auftritt noch vor sich. Aber bald wird auch der Glanz ihrer Kronen verblasst – und ihr Kuchen verzehrt sein.

Mit Beharrlichkeit zum Ziel

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einfach vergessen. Hierbei handle es sich nicht eindeutig um Pornografie, sondern um eine Collage, auf welcher der Genitalbereich nicht im Vordergrund stehe und die Aufnahmen nicht in einem sexuellen Kontext zu sehen seien. Der Verteidiger zitierte auch einen Entscheid des Bundesgerichts, das in einem vergleichbaren Fall keine pornografische Darstellung sieht. Er verlangte einen Freispruch und eine Entschädigung für seinen Mandanten.

Keine «Schnappschüsse» Das Bezirksgericht Affoltern sieht die Sache anders. Der vom Anwalt zitierte Bundesgerichtsentscheid habe seinerzeit deshalb zum Freispruch geführt, weil es die vom Vater erstellten Bilder nicht als kinderpornografische Erzeug-

nisse qualifiziert habe, sondern als eigentliche «Schnappschüsse». Der Vater, die Mutter und deren Tochter seien am Strand gewesen. Die Tochter habe nasse Sachen getragen und sei von der Mutter ausgezogen worden, um die Kleider zu trocknen. Die Tochter habe sich dann mit gespreizten Beinen auf den Liegestuhl gelegt, worauf der Vater sie fotografiert habe. Das Bundesgericht habe dazu festgehalten, dass es sich bei der Aufnahme um eine natürliche Situation gehandelt habe und weiter, dass auf das Kind nicht eingewirkt worden sei. Vorliegend hingegen seien die Bilder mit den Posen des Mädchens in einer nicht erkennbaren Umgebung «orchestriert» gewesen – keine «Schnappschüsse», sondern eine gezielte Abfolge von Bildern, die für den Betrachter durchaus sexuell erregend gewesen sein können.

«Sackgeldjobs» für Jugendliche sind nun auf der «Jugendapp» verfügbar. Im Rahmen von «Sackgeldjobs» können sich Jugendliche bei kleineren oder grösseren Arbeiten wie zum Beispiel Gartenarbeiten, Putzarbeiten, Hilfe beim Aufräumen, Erklärung von Handynutzung oder auch fürs Einkaufen etwas verdienen. Auf der Webseite der Jugendarbeit Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden (www.mkm.smalljobs.ch) kann man sich registrieren. Neuerdings steht dafür auch die «Jugendapp» zur Verfügung. (red.)

Testzentrum schliesst Der Betrieb des Corona-Testcenters Spital Affoltern wird am 31. Dezember eingestellt. Am 30. Dezember werden die letzten Tests durchgeführt. Wer sich ab dem 1. Januar 2023 testen lassen möchte, kann dies auf eigene Kosten tun. Neben PCR- und AntigenSchnelltests gibt es Selbsttests, welche in Apotheken, Drogerien sowie im Detailhandel erhältlich sind. (red.) ANZEIGEN

Das Gericht verurteilte den nicht vorbestraften Mann wegen Pornografie zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen à 110 Franken und zu einer Busse von 400 Franken; dies bei einer minimalen Probezeit von zwei Jahren. Ausserdem muss er die Verfahrenskosten übernehmen, derweil die Kosten des Verteidigers auf die Staatskasse gehen. Damit folgt das Gericht den Anträgen der Staatsanwaltschaft. Gerichtspräsident Peter Frey taxiert das Verschulden als leicht, sodass mit der Staatsanwaltschaft auf ein lebenslängliches Verbot einer beruflichen und ausserberuflichen Tätigkeit, die einen regelmässigen Kontakt mit Kindern umfasst hätte, verzichtet werden konnte. (-ter.) Urteil GG 220 012 vom 19. Dezember 2022, noch nicht rechtskräftig.

Mario Fehr bleibt Mario Fehr.

Unser Regierungsrat für Sicherheit, Soziales und Sport. Überparteiliches Komitee Mario Fehr wieder in den Regierungsrat, Im Walder 33, 8702 Zollikon

www.mariofehr.ch


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Forum

Donnerstag, 29. Dezember 2022

Gute Beispiele für Tempo 30 Tempo 30 in Schweizer Städten: Auf keinen Fall!, «Anzeiger» vom 23. Dezember. Der Artikel von einem allenfalls angehenden Politiker einer Volkspartei hat mich schon etwas irritiert. Für mich ist es wichtig, dass angehende Politiker Visionen haben, welche vorwärtsgerichtet und der Lebensqualität der breiten Bevölkerung für jetzt und morgen dienen. Meine Frau und ich sind viel mit dem Wagen oder Leihwagen im Ausland unterwegs, so im Sommer in CA, D, UK, F usw. Die Schweiz hinkt betreffend Tempoeinschränkungen massiv hinterher ... Auto-Lobby sei Dank! In Kanada

gibt es in den Wohngebieten nahezu überwiegend 20er- und 30er-Zonen, in den Grossstädten mit jeweiligem Stoppschild bei jeder Kreuzung (wird kontrolliert, eine Missachtung kann sehr teuer werden). In Frankreich gibt es nebst Tempo 30 auch Buckel in den Fahrbahnen, welche so hoch sind, dass bei Tempoüberschreitung von wenigen km/h das Wagenchassis den Boden streift. Positiv anzumerken ist, dass in all den Städten, wo wir waren, die Innenstädte und Altstädte voller Leben, Boutiquen, Shops, Strassencafés und Restaurants sind. Zudem sind diese nach Ladenschluss – entgegen unseren Innenstädten – nicht verwaist, sondern das Flanieren geht munter weiter.

Weniger Verkehr, mehr Sicherheit Tempo 30 in Schweizer Städten: Auf keinen Fall!, «Anzeiger» vom 23. Dezember. Kantonsratskandidat Clemens Weingarten empört sich über die Forderung des Schweizerischen Städteverbandes SSV. Mit einer generellen Temporeduktion in dicht bewohnten Gegenden würde die Lärmbelastung für die Anwohner an städtischen Hauptverkehrsstrassen massiv reduziert. Zudem nimmt die Gefahr von schweren Unfällen ab. Ein Beispiel: Münsingen im Aaretal, eine Kleinstadt mit > 13 000 Einwohnern, hat sich schon vor vielen Jahren auf der Hauptstrasse der Ortsdurchfahrt für Tempo 30 entschieden, mit Erfolg. Weniger Verkehr, weniger Lärm, mehr Sicherheit, das alles ohne teuren Flüsterbelag. Eine 10-kmFahrt durch Zürich würde bei Tempo 30 ganze 3 Minuten länger dauern als bei

50 km/h. Für Blaulichtorganisationen im Einsatz müssen per Gesetz solche Tempoeinschränkungen ausgeschlossen werden. Die heutige Gesellschaft will in der gleichen Zeit immer mehr unternehmen und ist oft nicht fähig, genügend Zeitreserve einzuplanen. Sie «rast» durch die Zeit. Der Städteverband der Schweiz umfasst derzeit 130 politische Gemeinden, von Aarau über Affoltern am Albis, St. Moritz mit 5000 Einwohnern bis Zürich. Es ist keine links-grüne Forderung, wie Herr Weingarten in seinem Rundumschlag zu vermitteln versucht. Seine Aussage ist die eines Kandidaten, der Volksvertreter einer rechtsbürgerlichen Partei werden möchte. Mehr Sachlichkeit in seiner Argumentation, weniger Anschuldigungen an die politische Gegenseite und Verzicht auf Polemik würden dem Kandidaten mehr helfen. Heinrich Schneebeli, Affoltern

Ein gutes Beispiel – man muss nicht einmal weit gehen – ist Kreuzlingen. Wenn man dort lebt oder auch in anderen Bodensee-nahen CH-Orten ..., dann gehen die Leute nach Konstanz in den Ausgang oder flanieren. Der Spruch, dies mit Einkaufstourismus abzutun, greift in keiner Art und Weise. Konstanz ist im Vergleich zu anderen D-Städten eher teuer, auch die Lokale, etc. Aber das Flair, welches diese Stadt auszeichnet, ist ein ganz anderes. Die Innenstadt pulsiert nur so von Leben, «trotz» vieler Fussgängerzonen, 30er-Zonen. Das Gleiche gilt für viele andere Orte. Urs Preisig, Mettmenstetten

Von Politik keine Spur

Der Pilatus zwischen zwei Tannen, Ansicht aus Aeugst. (Bild Martine Widmer)

Forstwirtschaft, Wildtiere und nachhaltige Energie, «Anzeiger» vom 16. Dezember.

Dankbar sein statt Abfuhr erteilen

Ich war an diesem Anlass dabei und mein Dank gilt den Organisatoren. Ein grosses Raunen ging durch die Menge, als wir erfahren mussten, dass sich die Gemeinde an den Kosten nicht beteilige. Der Grund ist absolut absurd. Es war kein politischer Anlass! Wenn jemanden vom Gemeinderat anwesend gewesen wäre, hätte er sich ein Bild machen können. Ich bin sehr enttäuscht von der Exekutive. Vor den Wahlen wird immer wieder erwähnt, dass die Vereine für das Dorfleben wichtig sind. Einige Monate später ist alles vergessen.

Forstwirtschaft, Wildtiere und nachhaltige Energie, «Anzeiger» vom 16. Dezember.

Peter Schlittler, Bonstetten

Hätte der Gemeinderat anders entschieden, wenn die Anfrage nicht von der SVP gekommen wäre? Ich bin davon überzeugt. Die SVP Sektion Bonstetten bemüht sich seit Jahren, Anlässe für die ganze Bevölkerung zu organisieren (Chilbi, Chlaustreffen auf der Burgwies und Podium). Ich wollte wissen, wie es zu diesem Anlass gekommen ist. Der Präsident der SVP ist als Organisator erfahren und als die Anfrage von der Holzkorporation kam, war er sofort

bereit, die Organisation zu übernehmen. Was soll da politisch sein? Die Gemeinde kann nur froh sein, dass sich die SVP Sektion Bonstetten am Geschehen des Dorflebens aktiv beteiligt. Dieser Waldumgang wurde für alle Freunde unserer Umwelt durchgeführt. Dabei spielte das Parteibüchlein absolut keine Rolle. Dass der Gemeinderat bei diesem interessanten Anlass durch Abwesenheit glänzte, finde ich den interessierten Zuschauern und Zuhörern gegenüber äusserst unfair. Auch in unserem digitalen Zeitalter ist eben ein Gemeinderat oder eine Gemeinderätin immer noch ein Vorbild. Erich Kündig, Bonstetten

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Gewerbe

Frauen-Netzwerk

Alexia Hungerbühler aus Wettswil gründete mit fünf Mitstreiterinnen «Women for the Board». > Seite 15

Donnerstag, 29. Dezember 2022

Gedenkkonzert

Thomas Grossenbacher kommt mit Pianistin Julia Miloslavskaya ins «LaMarotte». > Seite 17

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Weltcup-Premiere

Langläufer Gonzalo Angel Gomez aus Knonau startete in Davos für Argentinien. > Seite 20

«Am Ende bleiben viele schöne Erinnerungen» An Silvester hört Vreni Spinner als Wirtin im Mettmenstetter «Rössli» auf «Mit vielen schönen Erinnerungen» beendet Vreni Spinner Ende Jahr ihre Rolle als Wirtin im Mettmenstetter «Rössli». Nach vollendetem Umbau übernimmt Anfang Sommer 2023 ein Pächterehepaar.

mit viel Neuem auseinandersetzen darf», fügt sie bei. Präsidentin der Aemtler Bühne, Gemeindepräsidentin: Diese Ämter helfen ihr, den Trennungsschmerz als Wirtin im «Rössli» zu überwinden. «Ohne solche Aufgaben wäre es zweifellos schwieriger», räumt Vreni Spinner ein. Aber mit Blick auf den Fachkräftemangel und andere Unwägbarkeiten sagt sie auch: «Es ist jetzt der richtige Zeitpunkt, mit dem Wirten aufzuhören.»

von werner schneiter Mehr als 24 Jahre hat Vreni Spinner das Traditionsrestaurant in Mettmenstetten geführt – während zwölf Jahren als Inhaberin. Nach so langer Zeit schwingen natürlich beim Abschied an Silvester Emotionen mit. «Ein paar Tränen werden auch dabei sein», räumt sie ein. Natürlich gibt es in so langer Zeit nicht nur Höhepunkte (Stichwort: Corona), aber unter dem Strich zieht Vreni Spinner eine sehr gute Bilanz. Ihr bleiben die zahlreichen Gäste in guter Erinnerung.

Ein Pächterehepaar

Viele persönliche Beziehungen Zu vielen hat sie eine persönliche Beziehung aufgebaut, die über das Stammgast-Sein hinausgeht. Und da sind auch die langjährigen Lieferanten des «Rössli», etwa die Metzgerei Weiss, die ihre Produkte seit Beginn von Vreni Spinners Wirtetätigkeit geliefert hat. Wach sind ausserdem die Erinnerungen an die vielen Events, die unter ihrer Ägide dem «Rössli» überkommunale Bekanntheit eingebracht haben: Mehr als ein Dutzend Mal fand dort die Gewerbeschau «Träffpunkt Rössli» statt, und auch den «Rosenball» erwähnt sie mit einem Leuchten in den Augen. Vreni Spinner, die Macherin. Das dokumentieren auch jene Rollen fernab

Die scheidende Wirtin Vreni Spinner und Miro Hegnauer, Vorstandsmitglied der Genossenschaft, im «Rössli»-Saal, wo an Silvester die Derniere von «Rössli hü – Brüederherz» der Aemtler Bühne stattfindet. Ausserhalb des laufenden Umbauprojekts soll der Saal ebenfalls erneuert werden. (Bild Werner Schneiter) von Zapfhahn, Küche und Speisesaal. So bleibt sie Präsidentin der Aemtler Bühne, die an Silvester mit dem Stück «Rössli hü – Brüederherz» zur Derniere einlädt, in welchem Vreni Spinner als «Vreni Gugolz» auf der Bühne steht.

Fokus auf ihr Amt als Gemeindepräsidentin Im Frühjahr stellt sie ihr Amt als Präsidentin des Gewerbevereins Mettmenstetten-Knonau-Maschwanden zur Ver-

fügung – auch, um sich voll auf eine Tätigkeit fokussieren zu können, die sie seit dem 1. Juli 2022 ausübt: Gemeindepräsidentin von Mettmenstetten. «Das ist eine grosse Herausforderung, die Freude macht – auch, weil ich mich da

Aber auch aus einem anderen Grund: Die Genossenschaft, rund 230 Mitglieder zählend und Inhaberin des «Rössli», hat ein neues Pächterehepaar gefunden. Der Vertrag ist unterzeichnet; der Name wird in ein paar Wochen bekannt gegeben. «Wir sind sehr zuversichtlich. Es sind erfahrene Fachleute», sagt Miro Hegnauer, Vorstandsmitglied der Genossenschaft und dort für Kommunikation zuständig. Renovation und Umbau der alten Liegenschaft sind anspruchsvoll. Aber Planungssicherheit ist vorhanden, sodass die elf neuen, von der Genossenschaft verwalteten Appartements im «Rössli» im Sommer bezogen werden können. Es besteht bereits Interesse. Zu diesem Zeitpunkt werden auch die neuen Pächter aktiv. Das Ensemble der Aemtler Bühne wird auch künftig im «Rössli»-Saal auftreten. Diese Räumlichkeiten sollen ebenfalls aufgefrischt, die Bühnen- und Eventtechnik erneuert werden – ausserhalb des jetzt laufenden Umbauprojekts. «Zur Finanzierung kontaktieren wir Stiftungen und andere potenzielle Geldgeber», verrät Miro Hegnauer.

FOKUS KMU

Hans-Ulrich Bigler, Affoltern, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband

Duale Berufsbildung – wichtiger, als man denkt In fast keinem anderen Land hat die Berufsbildung einen so hohen Stellenwert wie in der Schweiz. Was auch immer die Jugendlichen im Alter von 15 Jahren entscheiden, schliesst nicht aus, in Zukunft einen anderen Weg einzuschlagen. Dies dank des dualen Bildungssystems, das weltweit einzigartig ist. Ein Lernender tritt nach der obligatorischen Schulzeit in die Arbeitswelt ein. Aber er oder sie wird nicht ins kalte Wasser geworfen.

Eine Lehre dauert je nach Beruf zwischen zwei und vier Jahren und garantiert eine sehr niedrige Jugendarbeitslosigkeit. Wer den Weg der Berufsbildung wählt, kann mit Ausbildungen sukzessive auf höhere Bildungsstufen gelangen. Die Karrierewege sind vielfältig und allen Personen in Ausbildung zugänglich.

Unser duales Bildungssystem sieht vor, dass die Jugendlichen einerseits eine Grundausbildung in einem Betrieb erhalten und andererseits eine Berufsschule besuchen. Dieses System bietet den Jugendlichen eine Ausbildung auf hohem Qualitätsniveau und anschliessend einen direkten Zugang zum Arbeitsmarkt. Das ist ein

Auch der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich ist im Einsatz für die Berufslehre und veranstaltet seit 18 Jahren gemeinsam mit MCH Messe Zürich die Berufsmesse Zürich. Als sogenannter Spiritus Rector habe ich seinerzeit dieses heute unverzichtbare Berufsbildungsprojekt realisiert und aufgebaut. Die Berufsbildungsforen

wichtiger Erfolgsfaktor der Schweizer Wirtschaft.

des Kantons Zürich machen sich für die duale Berufsbildung stark und fördern die Zusammenarbeit zwischen Lehrbetrieben, Schulen und Institutionen. Die Berufswahl ist für die Jugendlichen ein erster wichtiger Meilenstein in ihrem Berufsleben. Angefangen bei der Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und der Entwicklung eines Berufswunsches bis zur konkreten Lehrstellensuche stellt dieser Prozess die angehenden jungen Berufsleute vor viele Herausforderungen. Involviert sind dabei nicht nur die Jugendlichen selbst, sondern auch ihre Eltern, Lehrer sowie Lehrbetriebe. Eine nicht wegzudenkende Rolle spielen dabei die Lehrerinnen und Lehrer der 7. bis 9. Klasse, welche die jungen Menschen im Berufswahlprozess mit

Schnupperlehren und dem Besuch von Berufsmessen unterstützen. Zur Flexibilität unseres Bildungssystems tragen auch die Anforderungsprofile bei. Der Schweizerische Gewerbeverband sgv hat zusammen mit den Berufsverbänden und der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) vor Jahren diese wichtigen Orientierungshilfen für alle 250 Lehrberufe erarbeitet und erfolgreich eingeführt. Damit können die Schüler die verschiedenen Berufsanforderungen miteinander vergleichen und sehen auch, in welchen schulischen Fächern sie noch zulegen müssen. Dieses wichtige Instrument im Berufswahlprozess hilft zudem auch, Lehrabbrüche zu vermeiden und unterstützt die Lehrbetriebe, die geeigneten Lernenden rekrutieren zu können.

Leider kennen viele Eltern unser vielfältiges duales Berufsbildungssystem zu wenig und setzen Bildung mit Schule oder Hochschule gleich. Dank der höheren Berufsbildung, die sehr arbeitsmarktnah ist, kann die Wirtschaft auf sehr gut qualifizierte Berufsleute zählen. Es ist daher unerlässlich, die Höhere Berufsbildung als Karriereweg nach einer Berufslehre weiter zu stärken – auch im Hinblick auf die Arbeitsmarktfähigkeit und die Bewältigung des Fachkräftemangels. Ein wichtiger Schritt dahin wurde kürzlich getan: So hat der Bund nach langer Diskussion – und dank Einsatz des sgv – grünes Licht gegeben für die Einführung der Titel «Professional Bachelor» und «Professional Master» in der höheren Berufsbildung. Das ist wichtig, um auf dem internationalen Arbeitsmarkt bestehen zu können.


Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Hausen a. A.

Samstag, 31. Dezember 17.00 Ökumenischer Silvestergottesdienst Pfr. Volker Schnitzler Diakon Pedro J. Guerrero-Diaz Musik: Tanya Birri und das Alphorn Duo WiSchön

Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern:

www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Rifferswil

Ref. Kirchgemeinden im Bezirk Jede Woche ein Gedanke von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt: Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch.

Ref. Kirche Aeugst Samstag, 31. Dezember 23.30 Anstossen aufs Neue Jahr am Silvesterfeuer vor der Kirche; «Schämpis» – & Knabberzeugsteilete, jede:r bringt ein eigenes Glas mit. Sonntag, 1. Januar 10.00 Gottesdienst zum neuen Jahr mit Pfarrerin Bettina Bartels Musik: Young Hauser

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 1. Januar 17.00 ökum. Stationen-Gottesdienst Start in der methodistischen Kirche an der Zürichstrasse 47 Schluss mit Tee, Wurst und Brot in der kath. Kirche Bitte ein Windlicht mitbringen Pfr. Werner Schneebeli Dienstag, 3. Januar 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal Donnerstag, 5. Januar 14.00 Senioren-Treff Von Eichenwäldern und Vully-Kuchen Im Chilehuus

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 1. Januar 17.00 Ökumenische Neujahrsandacht in der reformierten Kirche mit Silvio Unternährer, Dudelsack, Andrea Kobi, Orgel und dem ökumenischen Pfarrteam. Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 31. Dezember 19.00 ökum. JahreswechselGottesdienst Pfr. Ueli Flachsmann und Linda Cantero Musik: Nina Lutz, Violine und Anette Bodenhöfer, Orgel Anschliessend Sektapéro

Ref. Kirche Kappel a. A.

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Silvester – Samstag, 31. Dezember 23.40 Aufbruch in das Neue Jahr, in der Klosterkirche Ausläuten des Alten – Einläuten des Neuen Jahres Neujahr – Sonntag, 1. Januar 10.00 Neujahrsgottesdienst, im Zwinglisaal 17.15 Musik und Wort, in der Klosterkirche Festliches Weihnachtsliedersingen Leitung: Jasmine Vollmer Lesungen: Pfr. Volker Bleil Eintritt frei. Kollekte. Donnerstag, 5. Januar 2022 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt: Amtshausplatz www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 1. Januar 17.00 Neujahrsgottesdienst mit Pfarrerin Claudia Mehl anschliessend Apéro

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 1. Januar 19.30 Gottesdienst zum Neujahr Jahreslosung «Du bist ein Gott, der mich sieht» Mit Pfarrerin Claudia Mehl Musik: Veronica Hvalic und Marianne Rutscho

Sonntag, 1. Januar 17.00 ref. Kirche Hausen, ökumenische Neujahrsandacht, Pfarrerin Irene Girardet und Diakon Matthias LemanskiKühle, Musik: Dudelsack-Piper Silvio Unternährer und Andrea Kobi www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Stallikon Wettswil Sonntag, 1. Januar 17.00 Kirche Wettswil, Abend-Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Donnerstag, 5. Januar 8.15 Wortgottesfeier mit Matthias Freitag, 6. Januar 19.30 Herz Jesu Andacht Wir wünschen allen einen guten Rusch ins 2023 und nur das Beste für das neue Jahr!

Samstag, 31. Dezember 17.30 Kein Gottesdienst 19.00 Ökum. Jahresabschluss in der ref. Kirche Hedingen Sonntag, 1. Januar – Neujahr 11.00 Eucharistiefeier, begleitet durch schöne Panflötenklänge 17.00 Ökum. Stationen-Gottesdienst für Gross und Klein Start in der EMK und Abschluss in der kath. Kirche bei Wurst und Tee 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 19.00 Santa Messa (Achtung: Zeit hat geändert) www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 31. Dezember 19.30 Hl. Messe am Silvester Sonntag, 1. Januar – Neujahr 10.00 Hl. Messe, anschl. Apéro Dienstag, 3. Januar 19.30 Hl. Messe

Ref. Kirche Mettmenstetten

Freitag, 6. Januar – Erscheinung des Herrn 9.00 Herz-Jesu-Messe mit Anbetung und Einzelsegen

Sonntag, 1. Januar 10.30 Gottesdienst Kinderhort, Sonntagsschulen, Unterricht Dienstag, 3. Januar 11.30 – Mittagstreff – Jung und Alt 13.30 essen zusammen Alle sind eingeladen Anmeldung nicht zwingend Weitere Infos auf der Homepage www.etg-mettmenstetten.ch

www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 1. Januar 17.00 Eucharistiefeier zum Neujahr mit dem Pfarreiteam: Ignace, Andreas, Eva, Adrian, Sandra, anschl. Neujahrsapéro. Orgel: Anette Bodenhöfer und Nina Lutz, Violine www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A.

www.ref-knonaueramt.ch

Silvester, 31. Dezember 17.00 Altjahresfeier Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli 23.45 Turmbläser

Sonntag, 1. Januar 17.00 Ökum. Neujahrsgottesdienst mit Irene und Matthias in der Ref. Kirche Hausen mit DudelsackKlängen

Samstag, 31. Dezember 18.30 Silvesterfeier mit gemeinsamen Nachtessen Bitte um Anmeldung bis Freitag, 30. Dezember 2022 kontakt@etg-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Samstag, 31. Dezember 17.00 Ökum. Jahresabschluss in der ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 1. Januar 9.00 Kein Gottesdienst www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 1. Januar 10.00 Neujahrs-Gottesdienst «Freude am Leben» Mehr unter www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a.A. Wiesenstrasse 10 Sonntag, 1. Januar 17.00 Stationen-Gottesdienst (Start in der EMK) Donnerstag, 5. Januar 14.30 Frauentreff www.affoltern.heilsarmee.ch

Neujahr, 1. Januar 19.30 Gottesdienst zum Neujahr in Maschwanden

Seniorendienste Affoltern a.A.

Januar–Programm 2023 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14.00 Uhr, Chilehuus im Park, Aff. Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Jeden Mittwoch FITNESS ab 60 (exkl. Schulferien) Seniorenturnen für sie und ihn Turnhalle Ennetgraben 12.45 und 14.00 Uhr Donnerstag 5. Januar 2023 SENIORINNEN-TREFF Erinnerungen an die Ferienwoche in Murten 14.00 Uhr Chilehuus im Park Auskunft: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 12. Januar 2023 STERNWANDERUNG Bergwanderung: 09.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Wanderzeit: 2½ Std. Affoltern – Mettmenstetten Wanderung: 09.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Wanderzeit: 2 Std. Affoltern – Mettmenstetten Kurzwanderung: 10.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Wanderzeit:1¾ Std. Affoltern – Mettmenstetten Für alle die mögen, Nachmittag Wanderung nach Affoltern, 1 Std. Nicht-Wanderer: 12.30 Uhr, Restaurant Bahnhof, Mettmenstetten Teilnehmerzahl begrenzt! Anm. für alle Teilnehmer bis Sonntag, 8. Januar 2023, an Ursula Frutig, 079 704 02 52 Donnerstag, 19. Januar 2023 SCHNEESCHUHWANDERUNG Nach Verhältnissen Schneeschuhmiete möglich 8.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Wanderzeit: 2 – 3 Std. Leitg. / Anmeldung: Hans Heierli Neu: 079 271 51 50 Anmeldung bis Di. 19.00 Uhr Pro Senectute Ortsvertretung Do. 26.01.2023, Mittagstisch 11.15 Uhr Rest. Rosengarten Abmeldung Esther Maurer, 079 358 58 18

Freitag, 6. Januar Ab 20.00 NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Pfarrer Andreas Fritz

SPINAS CIVIL VOICES

Sonntag, 1. Januar 10.00 Neujahresgottesdienst zur Jahreslosung 2023; Pfr. Volker Bleil; Jasmin Vollmer (Orgel), Isabelle Weymann (Querflöte) (Zwinglisaal)

Kloster Kappel a. A.

Samstag, 31. Dezember 17.00 ref. Kirche Mettmenstetten Altjahresabendfeier Pfarrer Andreas Fritz, Musik: Marina Wehrli

Samstag, 31. Dezember 17.00 Silvester-Gottesdienst mit Mattias, Anette und Nina Lutz

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20

Das Zewo-Gütesiegel steht für vertrauenswürdige Hilfswerke. Hilfswerke finden:

Ihre Spende in guten Händen.


Gewerbe

Donnerstag, 29. Dezember 2022

Für mehr Verwaltungsrätinnen Women for the Board – ein Netzwerk von Frauen Sitze in Verwaltungsräten werden nach wie vor mehrheitlich von Männern besetzt. Um dies zu verändern, hat Alexia Hungerbühler zusammen mit fünf Mitstreiterinnen vor vier Monaten das Netzwerk Women for the Board gegründet. Über 70 Frauen haben sich dort bereits präsentiert.

zen. Die Frauen müssen sich aktiv und eigenständig um Mandate bemühen, denn wir vermitteln nicht. Es gibt genügend andere Plattformen, die das bereits machen.» Auf der Website ist zu lesen: «Wir bringen breit gestreute Erfahrungen im Management, in der Führung und in der strategischen Arbeit mit. Wir sind erfahrene, motivierte und ehrgeizige Frauen, die sich untereinander unterstützen.»

Diversität ist ein Mehrwert

Von Marianne Voss Die Idee entstand vor einem guten Jahr im Rahmen eines Projekts der Ostschweizer Fachhochschule, welches die Förderung von Frauen im VR zum Ziel hat. Alexia Hungerbühler aus Wettswil, Leiterin Marketing und Kommunikation beim Verband Schweizerischer Polizeibeamter, beschloss zusammen mit fünf Gründerinnen, dass nun etwas geschehen muss. «Wir entschieden uns, Kandidatinnen für Verwaltungsratsmandate Sichtbarkeit zu geben.» Inhaltlich ging es den sechs Frauen um die Tatsache, dass nach wie vor die meisten Sitze in Verwaltungsräten von Männern besetzt werden. Ein paar Zahlen: Aktuell sind nur knapp 15 Prozent solcher Positionen von Frauen besetzt. Aus Daten von über 8000 Schweizer Aktiengesellschaften mit über 50 Mitarbeitenden ist zu entnehmen, dass Frauen 4069 Verwaltungsratsmandate ausführen, Männer ganze 23 132.

Auf der Suche nach Mandaten Um konkret etwas zu verändern, gründeten die sechs Frauen den Verein Women for the Board und starteten vor vier Monaten mit einer Plattform im Internet, wo sich interessierte Frauen präsentieren können. «Wir sind ein

MARKTPL ATZ

Alexia Hungerbühler aus Wettswil setzt sich für einen höheren Frauenanteil in Verwaltungsräten ein. (Bild Marianne Voss) Netzwerk von Frauen, die sich für Verwaltungsrats- oder Stiftungsratsmandate interessieren. Über diverse Kanäle sind wir auf der Suche nach Mandaten, empfehlen diese auch weiter und tauschen sie untereinander aus», so Alexia Hungerbühler. Sie erklärt das Vorgehen

für Interessentinnen: «Die Kandidatinnen melden sich bei uns per E-Mail und nach einem Gespräch, während dessen der Mindset geprüft wird, werden ihre Angaben auf der Plattform platziert. Uns ist wichtig, dass wir miteinander arbeiten und uns gegenseitig unterstüt-

In den vergangenen Monaten hat sich bereits viel bewegt. Über 70 Frauen zeigen auf der Website ihre Kompetenzen. Sie stammen aus Bereichen wie beispielsweise Banking, Finance, Hotellerie, Versicherung, Kultur, Human Resources, NPO oder Beratung und Coaching. «Es melden sich laufend neue Kandidatinnen. Wir konnten aber auch schon offene Mandate weitergeben, mehrere Gespräche für Sitze in Verwaltungsräten sind im Gang und erste Zusagen können wir auch schon verbuchen», berichtet Alexia Hungerbühler erfreut. Auch sie selbst und ihre Vorstandskolleginnen sind interessiert an einem Mandat und hoffen, durch das neue Netzwerk fündig zu werden. Warum braucht es Frauen in diesen Gremien? «Verwaltungsräte legen die Strategie eines Unternehmens fest und prägen die Kultur und wie mit personellen Problemen umgegangen wird. Sie überblicken die Finanzzahlen und sie bestimmen, wer in der Geschäftsleitung sitzt.» Gerade in diesen wichtigen Entscheidungen sei Diversität in all ihren Formen wichtig. «Wir sind der Überzeugung, dass durchmischte Teams einen Mehrwert für eine Institution oder Firma bedeuten.»

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MARKTPL ATZ Beiträge von Werbekunden. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Trouvaillen und vieles mehr Die neue Tägerhardhalle präsentiert sich für Sammler wiederum als vielfältige Fundgrube. Der 35. Neujahrs-Antiquitäten- und Sammlermarkt der Region BadenWettingen im «Tägerhard» findet vom 6. bis 8. Januar 2023 statt. Jedermann kann gute Qualität zu einem vernünftigen Preis erstehen! Das vielfältige Angebot umfasst unter anderem Bilder, Stiche, alte Ansichtskarten, Briefmarken, Möbel, Teppiche, Puppen, Kinder- und Puppenwagen, Bücher, diversen Schmuck, Nippsachen, Lampen, Spielzeug, Porzellan, Gläser, Weisswaren, Vintage-Mode, Militaria, Silber, Uhren, Kupfer- und Zinngegenstände, mechanische Musikinstrumente, Fotoapparate, Schallplatten, Christbaumschmuck, Dekorationsgegenstände, Bilderrahmen, technische Geräte, Kuriositäten und Raritäten. Wer mit «offenen Augen» durch die Ausstellung flaniert, fühlt sich wie im Schatzsucherland. Wie alljährlich können sich die Gäste im TägiRestaurant und Saloon (neu im Parterre) über das Gesehene unterhalten. Den SBB-Reisenden steht ab Baden SBB der Bus Nr. 7 zur Verfügung und fährt diese direkt vor die Ausstellung. Für die PW-Benutzenden sind Parkplätze vorhanden. Die Zufahrt zum Neujahrs-Antiquitäten- und Sammlermarkt ist signalisiert. 35. Neujahrs-Antiquitäten- und Sammlermarkt der Region Baden-Wettingen (im «Tägerhard») vom 6. bis 8. Januar 2023. Öffnungszeiten: Freitag, 6. Januar, 13 bis 18 Uhr, Samstag, 7. Januar, 10 bis 18 Uhr, Sonntag, 8. Januar, 10 bis

www.womenfortheboard.com.

17 Uhr. Eintritt 6 Franken, für Kinder gratis.

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Muskeltraining – eine Notwendigkeit in jedem Alter Das Gymfit in Affoltern über die Vorteile des Muskelaufbaus für jede Altersklasse Dass Muskeltraining inzwischen vielleicht der wichtigste Bestandteil moderner Körperpflege geworden ist, gilt für jedes Alter. Selbst Kinder benötigen heute Krafttraining zum Ausgleich ihrer reduzierten körperlichen Aktivitäten und auch für ältere Menschen ist Muskeltraining durch nichts zu ersetzen. Unter anderem, weil eine ausreichend hohe Muskelkraft die Koordination verbessert. So werden durch kräftige Muskeln die Trittsicherheit im Alter erhöht und damit Unfälle reduziert. Dass Menschen mit einer hohen Beinkraft statistisch gesehen älter werden, ist auf diesen Umstand zurückzuführen. Verletzungen, wie beispielsweise Oberschenkelhalsbrüche, die für ältere Menschen ein ernstes Risiko darstellen, können durch starke Muskeln vermieden werden.

grafieren möchte, «sonst meinen die Leute noch, mich strenge das an.» Es mag sein, dass Menschen, die mit 70 Jahren noch Klimmzüge schaffen, die Ausnahme sind. Es stellt sich allerdings die Frage, ob sie die Ausnahme sind, weil es in diesem Alter nur wenige gibt, die Klimmzüge aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters noch können, oder weil es nur wenige gibt, die es im Alter noch tun? Wer sagt Ihnen, dass Sie keine Klimmzüge mehr könnten, wenn Sie wieder regelmässig trainieren würden? Haben Sie es schon versucht?

Wer in jungen Jahren schon wissen möchte, wie schwer Alltagsbewegungen fallen, wenn man 80 Jahre alt ist und seine Muskulatur verloren hat, der nehme einfach mal eine andere Person huckepack und versuche dann, die ganz normalen Dinge des Lebens zu tun. Einfach nur gehen, vielleicht Treppen steigen oder mal von einer Bank aufstehen. Bei nachlassender Kraft fallen die einfachsten Alltagsbewegungen schwer. Und wenn es aufgrund mangelnder Kraft schwerfällt, zum Beispiel aus einem Sessel aufzustehen, dann

bleibt man häufiger sitzen. Damit befindet man sich in einem Teufelskreis, an dessen Ende völlige Kraftlosigkeit steht.

Muskelaufbau auch im Alter Es gibt kein Alter, in dem man aus biologischer Sicht zu Kraftleistungen wie Klimmzügen zu alt ist. Wissenschaftliche Studien belegen, dass der Mensch seine Muskeln auch noch im hohen Alter aufbauen kann. Das gilt nicht nur für die 60-, 70- oder 80-Jäh-

Krafttraining für Jung und Alt Trotzdem haben ältere Menschen ihren Nutzen aus dem Krafttraining häufig noch nicht erkannt. Vielfach herrscht sogar die Meinung vor, Muskeltraining sei etwas für junge Leute. Das ist falsch. Im Apollo-Varietétheater in Düsseldorf trat in den 90er-Jahren ein über 90 Jahre alter Artist auf, der über ein Seil balancierte und nur an seinen Zeigefinger Klimmzüge machte. Natürlich ist eine solche Leistung in diesem hohen Alter die Ausnahme. Wenn im Gymfit der fast 70 Jahre alte Kurt seine Klimmzüge macht, hält man auch das für eine Ausnahme. «Warte, bis ich lache», scherzt er, wenn man ihn dabei foto-

Mit dem sensationellen Fitness-HUB erhalten unsere Kundinnen und Kunden eine zeitoptimierte genaue Einführung in alle Bereiche des Fitnesstrainings mit Berechnung des biologischen Alters im smart cardio, smart strength und smart flex. (Bild zvg.)

rigen, sondern auch noch für Menschen mit über 90 Jahren. Die Firma ProxoMed führte in Japan eine Studie an Menschen im Alter an 95 bis 100 Jahren durch. Die zumeist bettlägerigen Personen wurden an die Kraftmaschinen gehoben, führten ihre Übungen aus und konnten nach Ablauf einer gewissen Trainingsdauer wieder gehen. Eines zeigte die Studie aus Japan überdeutlich: Es ist nie zu spät. Sollten Sie allerdings im Alter erst mit sportlichem Training beginnen oder das Training nach langer Pause wieder aufnehmen, werden Sie sicher nicht nahtlos an die Leistung vergangener Tage anknüpfen können – und sollten das auch gar nicht erst versuchen. Unterziehen Sie sich deshalb vor Aufnahme des Trainings einer sportärztlichen Untersuchung, und überfordern Sie sich nicht! Führen Sie Ihren Körper langsam an die Belastung heran, und stimmen Sie Ihr Training gut auf Ihre körperliche und gesundheitliche Situation ab. Ansonsten aber gilt, dass Krafttraining Körperpflege ist. Es gehört in unseren Alltag wie das tägliche Zähneputzen. Nur wer seine Muskulatur trainiert und aktiv erhält, wird sich bis ins hohe Alter selbstständig bewegen können. Ein 94-jähriges Mitglied des Drei-LifeFitnessclubs in Meppen brachte es folgendermassen auf den Punkt: «Ich kann kaum noch sehen. Nächstes Jahr werde ich blind sein. Ich kann auch kaum noch hören. Nächstes Jahr werde ich taub sein. Daran kann ich nichts ändern. Aber dass ich auf den Beinen bleibe, dafür kann ich etwas tun.» Gymfit, Affoltern


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Veranstaltungen

Anstossen aufs neue Jahr

Kraftvolle Klänge

Der Gemeinderat lädt die Bevölkerung von Bonstetten am Mittwoch, 4. Januar 2023, von 18.30 bis 20.30 Uhr zum traditionellen Neujahrsapéro in den Gemeindesaal Bonstetten ein. Gemeindepräsidentin Arianne Moser gibt einen Rückblick und Ausblick auf das Gemeindeleben und für musikalische Unterhaltung sorgen Eva und Vinzent Gutknecht. (red.)

Dorfmuseum am 2. Januar offen Das Dorfmuseum Maschwanden besteht seit 50 Jahren. Am Berchtoldstag 1972 wurde das Museum im alten GerberWohnhaus an der Dorfstrasse 26 eröffnet. Dieses Jahr feierte die Museumskommission das Jubiläum am Pfingstwochenende mit einem grossen Fest und einer neuen Wechselausstellung. Diese Ausstellung «Maschwanden von oben» kann am 2. Januar von 14 bis 17 Uhr wieder besichtigt werden. Zudem gibt es viele Glückwunschkarten, beispielsweise zum Jahreswechsel, zu bestaunen. Die Museumskommission Maschwanden freut sich auf regen Besuch und wünscht allen ein gutes neues Jahr. Lucia Zurbrügg

Alte Neujahrskarte. (Bild zvg.)

Donnerstag, 29. Dezember 2022

Pfiffiger PolitAbend

Zwei Meister ihres Fachs geben am 8. Januar ein Konzert Töbi Tobler am Hackbrett und Patrick Sommer am Kontrabass laden zum Ohrenschmaus ins «Pöschtli im Aeugstertal». Es ist ein Ohrenschmaus und eine Augenweide, wenn Töbi Tobler sich über sein Hackbrett beugt und die Ruten über die für Laien verwirrende Saitenlandschaft tanzen lässt. Er setzt sein Instrument gleichzeitig als Melodie- wie auch als Rhythmusinstrument ein. Er ist einer der besten Hackbrettspieler, und er spielt das Instrument anders als alle anderen. Seit fast fünfzig Jahren spielt Töbi Tobler nun Hackbrett und gilt als grosser Meister und Pionier auf diesem seltenen Instrument. Er brachte das Hackbrett in die verschiedensten Formationen und Musikstile ein und stand mit Toni Vescoli, Bruno Brandenberger, Gilbert Pfaeffgen und vielen anderen auf der Bühne. 1980 gründete er zusammen mit Ficht Tanner das legendäre «Appenzeller Space Schöttl», mit dem die beiden fast zwanzig Jahre lang Furore gemacht haben. Nun hat sich das Appenzeller Hackbrett-Urgestein mit dem Zürcher Bassisten Patrick Sommer zusammengetan, den er in Max Lässers Überlandorchester kennengelernt hat. Seit Anfang 2019 proben die beiden intensiv und entwickelten eine Musik, die vom gleichberechtigten Klang ihrer beiden Instrumente ausgeht. Töbi Toblers Spielkunst wurzelt auch in der Volksmusik. Das ist vielen Stücken anzuhören. Dagegen steckt im Bass von Patrick Sommer viel

Töbi Tobler am Hackbrett und Patrick Sommer am Bass. (Bild zvg.) Jazz und Blues, der sich immer wieder in treibenden Grooves entlädt. Als drittes Instrument kommt das «Gimbri» hinzu, eine marokkanische Basslaute, mit der Sommer archaisch anmutende Klangfarben dazumischt. Zwischen den Stücken unterhalten sie ihr Publikum mit Ansagen und Anekdoten spontan und mit viel Witz.

Riesige Klangpalette Tobler und Sommer erweisen sich als Meister des kraftvollen Spiels. Wann hat man zuletzt einen derart zupackenden Kontrabass gehört? Wann ein so vielfältig klingendes Hackbrett? Mit viel Energie und grosser Spielfreude erkunden die beiden kongenialen Musiker die

weiten Klangräume zwischen Blues, Jazz, Volks- und Weltmusik. Dabei sind sie in ihren Eigenkompositionen nicht einem bestimmten Stil verpflichtet. Mal stimmt das Hackbrett eine fröhlichsinnliche Polka an, nur um kurz darauf in mystische Klangwelten einzutauchen. Mal beginnt der Bass als dezenter Begleiter, doch bald schwingt er sich zum mächtigen Solisten auf. Urban bis alpin, sinnlich bis groovig, magisch bis volksliedhaft: So ist die Klangpalette, die Töbi Tobler und Patrick Sommer aus ihren unterschiedlichen Instrumenten hervorzaubern.

Politikerinnen treffen auf Schauspielende eines Zürcher Improvisationstheaters: Garantiert ist ein unterhaltsamer Abend im Vorfeld der Kantonsratswahlen 2023. Wie sollen sich Kandidatinnen und Kandidaten für die Kantonsratswahlen am 12. Februar 2023 der Öffentlichkeit präsentieren? Die Parteien SP, FDP, Grüne, GLP, EVP und die Mitte haben entschieden, neue Wege zu beschreiten und das Playback-Theater Zürich engagiert, ein professionelles Theaterensemble, welches seit 30 Jahren mit Engagement, Verve und Können Formen von interaktiven und improvisierten Inputs und damit eine erlebnisorientierte Auseinandersetzung mit der Politik anbietet. Die Spitzenkandidatinnen und Kandidaten Hannah Pfalzgraf (SP, bisher), Tamara Fakhreddine (FDP), Ronald Alder (Grünliberale, bisher), Thomas Schweizer (Grüne, bisher), Clemens Grötsch (Die Mitte) sowie Kantonsrat und Regierungsratskandidat Daniel Sommer (EVP, bisher) stehen auf der Bühne. Vom Playback-Theater Zürich werden Stefan Rüfenacht, Sonja Röösli, Karin Gisler, Nicole Zenklusen und Odin Anderegg den Anlass schauspielerisch und musikalisch begleiten, Inputs des Publikums aufnehmen und den Abend mit Intelligenz, Witz und Stil zu einem pfiffigen Unterhaltungsabend mit Tiefgang verarbeiten. (red.) Überparteiliche Veranstaltung Montag, 9. Januar

Konzert am Sonntag, 8. Januar 2023, 19 Uhr, im

2023, 20 Uhr, Aula Ennetgraben, Affoltern.

«Pöschtli Aeugstertal». Essen gibt es um 18 Uhr.

Im Anschluss gibt es einen Apéro und die

Reservierung unter: 044 761 61 38.

Kandidierenden stehen für Gespräche bereit.

men, einer Geschichte zu lauschen. Danach wird noch gemalt oder gebastelt und ein kleiner Zvieri genossen. Freitag, 27. Januar, 19 bis 21 Uhr: Kino für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren. Anmeldung erforderlich bis Mittwoch vor der Vorstellung. Unkostenbeitrag: 5 Franken (für Snack und Getränk). Filmwahl siehe Aushang in der Bibliothek.

Donnerstag, 26. Januar, ab 19 Uhr: Mättmi-Spieltreff.

karten oder Bilder. Die Platzzahl ist begrenzt. Anmeldung persönlich oder per E-Mail. Anmeldeschluss: 18. Januar.

Bibliothek Kappel

Bibliothek Ottenbach

Während der Schulferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Dienstag, 10. und 24. Januar, 14.30 bis 17 Uhr: Computer- und Handysprechstunde. Ottenbach 60plus und Ortsvertretung von Pro Senectute. Dienstag, 17. und 31. Januar, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Liedli und Versli» für Eltern und Kinder von 0 Jahren bis zum Kindergarteneintritt. Ohne Anmeldung. Mittwoch, 25. Januar, 14.30 bis 15 Uhr: Kamishibai – lustige Geschichten aus dem Koffertheater für Kinder ab 3 Jahren. Ohne Anmeldung. Jeweils donnerstags, 15 bis 17 Uhr: Chrabbelgruppe. Ohne Anmeldung. Weitere Infos unter www.bibliothekottenbach.ch.

Ämtler Bibliotheken im Januar Die Schulferien dauern im ganzen Bezirk noch bis zum 8. Januar Bibliothek Aeugst Während der Ferien ist die Bibliothek am Samstag, 7. Januar, geöffnet. Mittwoch, 11. Januar, 15 Uhr: Kasperli-Theater. Tri tra trullala, der Kasperli ist wieder da. Mit einer frei erfundenen, mitreissenden Wintergeschichte. Donnerstag, 12. und 26. Januar, 19.30 Uhr: Bildervortrag über Nationalparks im Westen der USA. Mecky Neumann erzählt über ihre 3-monatige Reise durch den Westen der USA. Sie hat sowohl die grossen bekannten Parks angeschaut als auch die kleinen weniger bekannten. Aufgrund des umfangreichen Bildmaterials teilt sie den Vortrag auf zwei Abende auf. Es kann auch nur ein Abend besucht werden.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 3. Januar, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Montag, 9. Januar, 18 bis 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Keine Anmeldung erforderlich. Mittwoch, 11. Januar, 17 bis 18.30 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Gerät vorbeikommen. Samstag, 14. Januar, 11 bis zirka 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig. Kinder ab vier Jahren sind herzlich eingeladen zu einer halbstündigen Reise in die Welt der Geschichten. Mittwoch, 18. Januar, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Erinnerung eines Mädchens» von Annie Ernaux diskutiert. Donnerstag, 19. Januar, 15 bis 15.30 Uhr: Buchstart-Treff.

Mittwoch, 25. Januar, 17 bis 18.30 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Samstag, 28. Januar, 11 bis 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Während der Ferien gelten die normalen Öffnungszeiten, ausser am Samstag, 31. Dezember, und am Montag, 2. Januar, da bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Bonstetten Während der Ferien ist die Bibliothek am Donnerstag, 5. Januar, von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Samstag, 14. Januar, 9.30 bis zirka 9.50 Uhr: «Gschichte-Zyt» für die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer ab 4 Jahren in Begleitung. Eine Bibliothekarin erzählt eine Geschichte oder zeigt ein Bilderbuchkino. Mittwoch, 25. Januar, 9.30 bis 10.15 Uhr: «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Cornelia Ramming. Für 1½- bis 4-jährige Kinder in Begleitung.

Bibliothek Hausen Während der Schulferien bleibt die Bibliothek geschlossen. Ab Montag, 9. Januar, gelten wieder die normalen Öffnungszeiten.

Bibliothek Hedingen Während der Ferien ist die Bibliothek am Mittwoch, 4. Januar, von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag, 5. Januar, von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Samstag, 14. Januar, 10 bis 13 Uhr: Neujahrsapéro. Die Kundinnen und Kunden sind eingeladen, vorbeizukommen und auf ein neues Jahr anzustossen. Mittwoch, 18. Januar, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart. Verse und Reime für Kinder von zirka 9 bis 36 Monaten in Begleitung eines Erwachsenen. Mittwoch, 18. Januar, 14.30 bis 15.15 Uhr: Geschichtentaxi. Kinder ab zirka 4 Jahren sind herzlich willkom-

Bibliothek Knonau Mittwoch, 25. Januar, 15 bis 15.45 Uhr: Gschichtä-Ziit. Für kleine und grosse Zuhörerinnen und Zuhörer ab 3 Jahren. Alle Infos unter: https://knonau. biblioweb.ch.

Bibliothek Maschwanden Während der Schulferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Mettmenstetten Während der Ferien sind die Bibliothek und das Café am Mittwoch, 4. Januar, und am Freitag, 8. Januar, von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr offen. Ab Montag, 9. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Donnerstag, 12., 19. und 26. Januar, 9 bis 11 Uhr: DräSchiibe-Kafi. Freitag, 13. und 27. Januar, 9 bis 11.30 Uhr: Krabbel-Kafi. Samstag, 14. Januar, 14 bis 15 Uhr: «Plaudertäsche» – Geschichten und vieles mehr. Montag, 16. Januar, 19.30 Uhr: Diskussionsgruppe «Zenit». Mittwoch, 18. Januar, 15 bis 16 Uhr: Zyt für Gschichte. Spielgruppenleiterinnen vom Wöschli erzählen Geschichten für die Kleinen.

Bibliothek Obfelden Ab Dienstag, 3. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Sonntag, 22. Januar, von 10 bis 13 Uhr: Offener Sonntag. Kaffee, Zopf und Geschichten für die Kleinen.

Bibliothek Rifferswil Spielspass mit «Kuti»: Im Januar und Februar ist die Spielkonsole «Kuti» in der Bibliothek zu Gast. Die einfache Konsole in Würfelformat, die ganz oldschool mit Knöpfen bedient wird, bietet Spiele und Quiz für Gross und Klein. Mittwoch, 18. Januar, 19.30 Uhr: «Reisen im Kopf: Interrail». David Bergmann erzählt, was er auf seiner 12 183 Kilometer langen Zugreise durch Europa alles erlebt hat. Im Anschluss gibt es einen Apéro. Eintritt frei, Kollekte. Mittwoch, 25. Januar, 16 bis zirka 18 Uhr: Gestaltungsnachmittag für Kinder von 7 bis 11 Jahren. Kleben, malen, kreativ sein: Die Kinder gestalten mit Künstlerin Chris Husi eigene Gruss-

Bibliothek Stallikon Während der Schulferien bleibt die Bibliothek geschlossen. Montag, 16. Januar, 19.15 Uhr: Bücherabend, für alle Bücher-Liebhaberinnen und -Liebhaber. Das Bibliotheksteam stellt in gemütlicher Runde bei einem Glas Wein Neuheiten für Erwachsene vor. Freitag, 20. Januar, 9.15 bis zirka 9.45 Uhr: Buchstart. Für Kleinkinder zwischen zirka 1 bis 3½ Jahren. Sandra Franzen erzählt, singt und hüpft mit den Kindern und Erwachsenen zu Liedern, Gedichten und Reimen. Freitag, 27. Januar, 18 bis 20 Uhr: Girls-Night für alle Mädchen ab der 3. Klasse. Singstar und Just Dance auf der grossen Leinwand – Armbänder selbst gestalten – Schminken und Frisieren. Ein lustiger Abend unter Girls!

Bibliothek Wettswil Während der Schulferien ist die Bibliothek am Mittwoch und am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Montag, 2. Januar, 17 bis 18.30 Uhr: Die Bibliothek ist während des Neujahrsapéros der Gemeinde geöffnet. Donnerstag, 19. Januar, 17 bis 17.30 Uhr: Bilderbuchkino für Kinder ab 4 Jahren. Keine Anmeldung. Mittwoch, 25. Januar, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Mittwoch, 25. Januar, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Gemeinsam eine Geschichte erleben. Mittwoch, 25. Januar, 15 bis 17 Uhr: Medienflohmarkt für Kinder im Foyer vor der Bibliothek. Irene Scheurer, Regionalbibliothek


Veranstaltungen

Donnerstag, 29. Dezember 2022

Christbaumverbrennen

AGENDA

Donnerstag, 29. Dez.

Durchführung ohne Einschränkungen und mit Festwirtschaft

Affoltern am Albis

11.15: Ortsvertretung Pro Senectute: Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren, Fr. 20.-, Abmeldung bei Esther Maurer, 079 358 58 18. Restaurant Rosengarten.

Ausstellungen Aeugst am Albis

KommBox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Aeugst–New York – zum eigenen Sein». Wer-ich-sein, das weitergehende Kunstprojekt. Di, 8–11.30, Mi, 8–11.30, 14–16.30, Do, 8–11.30 Uhr. Bis 4. Januar 2023.

Aeugstertal

Hausen am Albis

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung: «Barbie – von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So, 11–17 Uhr oder nach Voranmeldung. Bis 31. März 2023.

20.30: In Concert mit «Dylan Dogs an Count Vlad». Bar ab 20 Uhr. Mehr: www.muelibar.com. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt, Rifferswilerstrasse.

Samstag, 31. Dezember

Kappel am Albis

Affoltern am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Bosna Quilts» Textilkunst über Grenzen hinweg. Täglich 8–22 Uhr. Bis 31. Januar 2023. Zusätzlich: Kloster Kappel, öffentliche Räume, Kappelerhof 5: Josua Boesch (1922–2012) – Metallikonen. Wanderausstellung mit geschmiedeten Ikonen und Texten. Täglich von 8 bis 22 Uhr. Bis 31. Dezember.

21.00: Silvester-Party mit Live Rockabilly. CQ Bar, Bahnhofplatz 5.

Hausen am Albis

20.30: It’s Party Time – Let’s Dance! Musicmix by Bob Nero. Restaurant Löwen.

Mettmenstetten

20.15: Derniere. Aemtler Bühne zeigt: «Rössli hü – Brüederherz», eine Geschichte aus dem Säuliamt. Autor und Regie: Peter Niklaus Steiner. Mehr unter www.aemtlerbuehne.ch. Theatersaal, Gasthaus zum weissen Rössli, Albisstrasse 1.

Wettswil am Albis

Die «Christbaumverbrennete» im Januar 2022 in Affoltern. (Bild Andreas Gräflein) Bereits am Samstag, 7. Januar 2023, ist es wieder so weit und es findet das mittlerweile zur Tradition gewordene Christbaumverbrennen statt. Nach Jahren mit Einschränkungen bei der Durchführung ist es nun wieder möglich, das Christbaumverbrennen im gewohnten Rahmen und mit Festwirtschaft durchzuführen. Der Verein zur Erhaltung alten Feuerwehrmaterials in Affoltern (Vefa) freut sich deshalb

Neujahr 2023, 1. Januar Kappel am Albis

17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche. Festliches Weihnachtsliedersingen. Leitung: Jasmine Vollmer, Lesungen: Pfr. Volker Bleil, Kollekte. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

sehr, wenn wieder möglichst viele mit ihrem Christbaum den Weg zum Christbaumverbrennen finden. Die Christbäume können bereits vorgängig auf dem Gelände vis-à-vis dem Friedhof von Affoltern an der markierten Stelle deponiert werden. So kann man am Anlass selbst zu Fuss das Gelände erreichen. Selbstverständlich sind auch alle ohne Christbaum willkommen. Der

Verein freut sich im noch jungen Jahr, zusammen ein paar gemütliche Stunden am Feuer zu verbringen. Die Gäste können sich in der Festwirtschaft verpflegen und so soll es wieder ein unkomplizierter und geselliger Anlass werden. Auf ein zahlreiches Erscheinen freut sich der Veranstalter bereits heute. Vefa Christbaumverbrennen am 7. Januar 2023, ab 17 Uhr.

Reformierte Kirche 100 Jahre Harry Steinmann – seine Nachfahren präsentieren seine Bilder. Während der Öffnungszeiten des Sekretariats und nach den Gottesdiensten. Bis Februar 2023. Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, einzusenden an: agenda@affolteranzeiger.ch.

Gelände vis-à-vis dem Friedhof von Affoltern.

Zweimal ein Duo und ein Gedenkkonzert

Die nächsten Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern Duo Oxeon Das Duo Oxeon kreiert vielseitige Dialoge zwischen Stimme und Akkordeon. Einflüsse aus der klassischen Musik, Jazz und Volksmusik lassen ein abwechslungsreiches musikalisches Programm erklingen, das sich aus Eigenkompositionen und arrangierter Musik zusammensetzt. Mal unisono, dann polyfon, intim und extrovertiert, melancholisch und fordernd erforschen Sylvie Klijn mit der Stimme und Lea Gasser am Akkordeon Klangwelten, die mit Worten und Melodien Geschichten erzählen. Durch Improvisation und Komposition entsteht eine lebendige und persönliche Musik, die zart in ferne Welten entführt.

sich auf Bühnen und in Studios immer wieder gekreuzt haben. Jetzt treten die beiden zum ersten Mal als Duo auf und spielen die Songs, die sie zu dem gemacht haben, was sie heute sind. Mit dem Programm «The Songs That Made Us» begannen Shirley Grimes und Hank Shizzoe im vergangenen Winter ihre Zusammenarbeit als Duo. Ohne Platte, ohne Videos, ohne Firlefanz, dafür live auf der Bühne. Sie singen und spielen die Songs, die sie auf ihren Weg gebracht haben. Solche, die sie immer noch begleiten und auch manche, die sie unterwegs angetroffen haben. Traditionelles, irisches-amerikanisches Liedgut, Folk aus mehreren Jahrhunderten und gerne auch mal alte und neue Eigenkompositionen.

Donnerstag, 5. Januar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Kollekte.

Freitag, 6. Januar, Bar/Abendkasse 20 Uhr, Beginn 21

Essen 18 Franken.

Uhr. Eintritt 28, Mitglieder 23, Kulturlegi 15 Franken.

Blue Friday: Shirley Grimes & Hank Shizzoe

Gedenkkonzert an Peter Zürcher (1938–2022)

Zwei Stimmen, Gitarren, irische Trommeln, exotische Saiteninstrumente und Geschichten aus allen vier Himmelsrichtungen. Zwei Singer-Songwriter, die sich schon lange kennen, deren Wege

Peter Zürcher war jahrelang zuständig für die klassischen Konzerte im Kellertheater LaMarotte. Thomas Grossenbacher, ehemaliger erster Solocellist im Tonhalle Orchester Zürich und über

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Sport

Can Pelek im Nationalkader

Erstmals im Weltcup mit dabei

Der Schweizerische Turnverband hat die Mitglieder der Nationalkader Kunstturnen Männer und Frauen, Rhythmische Gymnastik sowie Trampolin für das Jahr 2023 bestimmt. Im Kader der Trampolin-Mannschaft ist in der Kategorie Nachwuchs B Can Pelenk vom TV Mettmenstetten dabei. (red.)

VERANSTALTUNG

English Conversation Das Jahr ist fast schon durch und für diejenigen, die sich über die Feiertage nach einer geeigneten sprachlichen Weiterbildung für das nächste Jahr umsehen möchten, bietet sich eine hervorragende Möglichkeit im Familienzentrum am Kronenplatz. Jeweils am Montagvormittag, von 8.30 bis 10 Uhr oder 10.15 bis 11.45 Uhr, können alle Interessierten, die gerne ihre Englischkenntnisse verbessern oder auf dem aktuellen Niveau pflegen möchten, dies in einer EnglishConversation-Class tun. Geleitet werden diese Gruppen von Kirstie LeBow, Native English Speaker, und es wird über interessante aktuelle Themen in ungezwungenem Rahmen diskutiert. Die Kurse starten am 16. Januar 2023 (Anmeldung bis 9. Januar), ein Einstieg ist aber auch während des Semesters möglich. Alle Lernniveaus sind herzlich willkommen. Michelle Furter Informationen und Anmeldung via 0447601277 oder www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Donnerstag, 29. Dezember 2022

Der Knonauer Gonzalo Angel Gomez startete in Davos für Argentinien In den Langlauf-Disziplinen Sprint und 20-Kilometer-Skating war der 25-Jährige das erste Mal bei Weltcup-Rennen mit dabei. Der junge Knonauer hatte in der letzten Saison genügend FIS-Punkte gesammelt. So kann er in dieser Saison die Hürde der Qualifikation umgehen und direkt an den Weltcup-Rennen der Langläufer starten. Da der Athlet vom argentinischen Verband keine finanzielle Unterstützung erhält und somit alles selbst finanzieren muss, reist er jeweils nicht an alle Austragungsorte. Wie seine Mutter Roswitha Gomez auf Anfrage des «Anzeigers» erklärte, sind die Rennen in Norwegen zu weit weg, als dass sich eine Reise lohnen würde.

Bei zwei Rennen in Davos am Start Mit den Weltcup-Rennen in Davos lagen die Wettkämpfe am 17. und 18. Dezember für einmal ganz in der Nähe. Im Sprint-Rennen am Samstag war Gomez erstmals in einem Weltcup-Rennen am Start und für seine Verhältnisse auch gut mit dabei. Im Rennen über 20 Kilometer am Sonntag musste er sich mit einem der hinteren Ränge abfinden. Der Knonauer war aber zufrieden mit seiner Leistung und so jubelte an diesem Sonntag nicht nur die Fussballmannschaft Argentiniens über ihren WM-Sieg, sondern mit Gonzalo Angel Gomez auch ein Argentinier über seine

Der Knonauer Gonzalo Angel Gomez unterwegs am Langlauf-Weltcup-Rennen in Davos. (Bild zvg.) erstmalige Weltcup-Teilnahme. Die dominierende Nation im Langlauf ist weiterhin Norwegen, welches über 20-Kilometer-Skating die ersten sechs Plätze für sich sicherte. Die Langlauf-Saison 2022/2023 geht für Gomez im Februar

weiter. Vom 3. bis zum 5. Februar 2023 startet der Säuliämtler Sportler im italienischen Toblach an den WeltcupRennen. Ende Februar findet in Planica in Slowenien die nordische Ski-WM 2023 statt. Dabei treten die weltbesten

Skilangläufer, Skispringer und Nordischen Kombinierer gegeneinander an. Auch Gonzalo Angel Gomez wird an der vom 22. Februar bis zum 5. März stattfindenden Weltmeisterschaft mit dabei sein. (red.)

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Donnerstag, 29. Dezember 2022

Die Silvesterparty

Für Tiere ist Silvester Horror

HERKÖMMLICHES

Trottoir

«Anzeiger»-Detektiv Adrian Aegerter ermittelt – ein Ratekrimi

Unseren Freudenbekundungen über den Anfang eines neuen Jahres können viele Tiere nichts abgewinnen. Sie geraten ab dem für sie unverständlichen Knallen und Pfeifen in Panik und sind kaum zu beruhigen.

Ein Gehsteig – auch Bürgersteig genannt – hebt sich etwas von der Strasse ab und übersteigt die Fahrbahn ein wenig, um die gehenden Bürgerinnen und Bürger vor dem motorisierten Verkehr zu schützen. Obwohl die im deutschsprachigen Ausland geläufige Ausdrucksweise den Sachverhalt treffend wiedergibt, ist sie in der Schweiz nicht gebräuchlich. Stattdessen hat sich der Ausdruck Trottoir eingebürgert. Er leitet sich her von französisch trotter, was trotten, traben, trippeln, auch laufen oder huschen bedeutet. Offenbar sind auf Schweizer Gehsteigen ganz unterschiedliche Gangarten vorgesehen und zugelassen. Allerdings ist damit zu rechnen, dass einem auf dem Trottoir ein Trottinett entgegenkommt. Dabei handelt es sich laut Wörterbuch um einen «Tret- oder Kinderroller», der aber neuerdings oft auch von Erwachsenen getreten beziehungsweise elektrisch angetrieben wird. Eine Entwicklung, die nicht immer auf Verständnis stösst und bei allfälligen Zusammenstössen die Toleranzgrenze mancher Bürgerinnen und Bürger auf dem Gehsteig übersteigt. (ubo)

Sie möchten hier in Ihrem «Anzeiger» mit mir ermitteln? Das ist wunderbar! Unser heutiger Fall führt uns an die SilvesterTanzparty nach Hausen.

Nicht selten verunfallen in Panik geratene Hunde oder Katzen, müssen aus Verstecken gerettet werden, aus denen sie sich nicht selbstständig befreien können. Die Susy-Utzinger-Stiftung für Tierschutz empfiehlt Tierhaltern deshalb, Vorsorgemassnahmen zu treffen. • Schreckhafte Hunde während des ganzen Tages mit einem gut sitzenden Geschirr sichern und an die Leine nehmen: Die ersten Raketenknaller beginnen bereits am Morgen oder sogar am Vortag. Auch Katzen bekommen bereits ab dem Morgen Hausarrest. • Für extreme Fälle beim Tierarzt ein Beruhigungsmittel besorgen oder pflanzliche Mittel anwenden: Niemals Medikamente ohne vorgängige Absprache mit dem Tierarzt verabreichen! • Ohrstöpsel sind für Haustiere tabu: Diese führen zu Verletzungen, denn Tiere haben andere Gehörgänge als Menschen. • Hunde und Katzen kennzeichnen für den Fall, dass sie davonlaufen: Ein Mikrochip ist bei Hunden Pflicht. Dieser empfiehlt sich auch für Katzen. Zudem eignet sich ein Halsband mit Namensschild und Telefonnummer zur schnellen Identifizierung. • Geräuschkulisse schaffen: Fenster und Läden schliessen und eine gewohnte Geräuschkulisse im Haus herstellen – Radio und TV dürfen jetzt ruhig mal etwas lauter sein, die Silvesterraketen sind es auch. (red.) Mehr Tipps unter www.susyutzinger.ch.

Wenn es knallt ... (Symbolbild Pixabay)

Es sollte wie ein Tanz aussehen, was ich an diesem Silvesterabend auf der Silvesterparty im «Löwen» in Hausen in einem von meinem Bekannten geliehenen Anzug mit einer fremden Frau aufführte, aber es wollte bedauerlicherweise nicht wie ein Tanz aussehen. Den Gesichtern der um uns herum Tanzenden, den Gesten und dem Gemurmel nach sah es wohl wie ein Unfall aus. Einer, zu dem man eigentlich nicht hinsehen wollte, leider aber auch nicht wegsehen konnte. Die Frau allerdings, der ich nicht nur einmal auf den einen Fuss, sondern auf sämtliche Füsse trat, ertrug alles mit einem Lächeln und dem lieben Hinweis: «Es war ... also ein bisschen wie ... man könnte auch sagen ...! Danke!» Freiwillig würde sie sich nicht noch einmal mit mir treffen, das wussten wir beide. Höchstens unfreiwillig als Opfer eines Gewaltverbrechens oder Zielperson einer durch ihren möglichen Ehemann in Auftrag gegebenen Überwachung. Sie winkte mir zum Abschied leise und immer noch gequält lächelnd zu. Die anderen Gäste jedoch hielten meine künstlerisch wertvolle Darbietung für den ersten Höhepunkt des Abends und mich für einen bisher noch unbekannten Künstler. Ich liess sie in diesem Glauben und dachte unter dem Einfluss eines Eierlikörchens einen Moment ernsthaft darüber nach, mir eine Marktnische zu erschliessen, mich und meinen geschmeidigen Körper einer Agentur anzubieten und professionell als schlechter Tänzer zu arbeiten. Nach dem üppigen Dessert-Buffet um 22 Uhr sorgten dann vier nicht mehr ganz junge Frauen für die nächste Attraktion, denn sie hielten es für dringend geboten, das neue Jahr mit seinem neuen Namen zu begrüssen und die neue Jahreszahl 2023 in den unschuldigen Schnee vor dem «Löwen» zu treten. Da es aber nach Informationen von Zeugen draussen doch kälter sein sollte als drinnen, outsourcten sie diese Aufgabe und übergaben sie in die fähigen Hände oder besser Füsse eines älteren Herrn, dem es wiederum im «Löwen»-Saal zu warm war. Der todesmutige Mann in lediglich weissem Hemd und passender schwarzer Hose eilte nach draussen zu einem zentralen Punkt im Schnee, wobei er

In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

ZWISCHEN-RUF «Anzeiger»-Detektiv Adrian Aegerter ermittelt diesmal in Hausen. (Illustration zvg.) artig die Spuren hinter sich mit einem Zweig wieder verwischte. Die Herausforderung sollte darin bestehen, dass die vier Frauen nebeneinander, nacheinander und unabhängig voneinander mit geschlossenen Augen dem Mann über ein Mobiltelefon ihre Tretanweisungen für je eine Zahl übermittelten und der Mann so trat, wie er ihren Befehlen nach immer jeweils zehn Fussabdrücke pro Richtung in den Schnee treten sollte. In einer fast endlosen Doppelreihe standen die Gäste an den Fenstern und pressten Nasen, Ohren und andere Körperteile an die Scheiben, fotografierten, filmten und frohlockten, obwohl der Geher noch keinen Schritt gegangen war. Einige riefen nach Popcorn zur Vorstellung, andere versuchten Pizza zum Erlebnisabend zu bestellen und manche wünschten den für Mitternacht angekündigten Neujahrs-Champagner schon vor Mitternacht. Ich hatte die nächste Geschäftsidee und überlegte, mit einem Imbisswagen durch die Menge zu fahren und Bratwurst und Glühwein zu verkaufen. Von uns hinter den Scheiben aus gesehen, stand der Mann mit dem Gesicht nach rechts, wie später auch an

den Anfängen der anderen drei Ziffern, als die blonde Frau mit einem zusätzlich über das Mikrofon des DJs gehauchten «Geradeaus, nach rechts drehen, geradeaus, nach rechts drehen, geradeaus, nach links drehen, geradeaus, nach links drehen, geradeaus, stop!» anwies. Die Rothaarige wünschte: «Geradeaus, rechts, geradeaus, geradeaus, rechts, geradeaus, rechts, geradeaus, geradeaus, stop!», die Schwarzhaarige rief: «Geradeaus, rechts, geradeaus, rechts, geradeaus, links, geradeaus, links, geradeaus, stop!» und die Braunhaarige bat: «Gerade, rechts, gerade, rechts, gerade, links, gerade, links, gerade, links, gerade, links, gerade, rechts, gerade, stop ...!» Wissen Sie, wer die Frau war, die zuerst die falsche Zahl befahl und zuletzt wütend das Mobiltelefon einer anderen Frau mit einem besonders langen Beweisfilm darauf zertrat? Lösung: Weil die Frauen Anweisungen für «2028» geben und die letzte Frau als vierte Ziffer eine falsche 8 laufen lässt, ist die Braunhaarige die Täterin.

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Auch ich lag in einer Krippe Ich fuhr zu meinem neuen Freund (es ist schon recht lange her), den ich in einem Tessiner Dorf kennengelernt hatte, aber noch nicht so gut kannte. Nur gemerkt, dass er ein guter Liebhaber und beruflich ein Allrounder war. Mal hier arbeitete, mal da, mal einen Wasserhahn installierte, mal eine Heizung flickte usw. Ich solle ihn in der Adventszeit an seinem derzeitigen Arbeitsort besuchen. Okay. Die Autofahrt, die er mir beschrieben hatte, war kriminell. Kurz vor Arosa links abbiegen, dort das Verbotsschild missachten und einfach auf dem schmalen, verschneiten Waldweg – rechts ein Abhang – weiterfahren, oje. Ich gelangte dann zu zwei Alphütten. Sehr, sehr einsam. In der einen Hütte würden wir wohnen, in der anderen sollte mein Freund das Dach neu decken. Leider hatte er nur einen einzigen Wollpulli dabei, also ausgerechnet denjenigen, den ich offenbar bei seinem letzten Besuch falsch gewaschen hatte. Zu warm? Oder womöglich heiss? Die Ärmel gingen jedenfalls nur bis zum Ellbogen, und der Bauchnabel schaute raus. Sehr ungünstig für die Arbeit auf dem Dach, hier, mitten in der rauen Bergwelt Arosas. Er rieb sich dauernd fröstelnd die Hände, zog immer mal wieder am Pulli und deckte weiter das Dach. Ich sass in der Hütte am warmen Ofen und haderte mit mir. Nicht mal Pullis waschen konnte ich. Wolle = kalt! Das ist doch weiss Gott nicht schwer zu merken! Und schon mal wie Jesus geschlafen? Ich musste mit ihm in einer Krippe nächtigen. Es war eine Kiste, mit Stroh gefüllt. Ute Ruf

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Bild z vg.

Wer macht so etwas?! Bei ihrem Spaziergang durch den Dürrenbachweg in Affoltern entdeckte eine «Anzeiger»-Leserin sechs entsorgte Abfallsäcke. «Das ist eine abscheuliche Tat, auch wegen der Tiere, welche schon teilweise die Abfallsäcke aufgerissen haben», berichtet sie. (red.)

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Geschäftsleiter/in Seewadel - Zentrum für Gesundheit und Alter (80– 100%) Dem/der Geschäftsleiter/in des Seewadel - Zentrum für Gesundheit und Alter obliegt die Gesamtverantwortung für die Betriebsführung und die Gewährleistung eines reibungslosen Funktionierens des Pflegeheims und der städtischen Spitex. Die zielorientierte Betriebsführung basiert auf einem Wertesystem und erfolgt nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen und innerhalb des Kompetenzrahmens der Stadtverwaltung. Als ausgewiesene Führungskraft verfügen Sie über mehrjährige Managementund Führungserfahrung im Sozial- oder Gesundheitsbereich auf entsprechender Ebene. Erfahrung in Altersarbeit, vorzugsweise im Heimbereich sowie fundierte Kenntnisse des Gesundheitswesens und der Gesundheitspolitik sind von Vorteil. Projektleitung, Change-Management und Organisationsentwicklung sind für Sie keine Fremdwörter und ergänzen Ihre Fähigkeit Menschen als Individuum wahrzunehmen und eine angenehme Lebens-, Wohn- und Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Im Mai 2023 zieht das Pflegeheim vom Provisorium in einen Neubau um. Neben der anspruchsvollen und attraktiven Führungsaufgabe mit viel Gestaltungsspielraum und Selbständigkeit in Zusammenarbeit mit kompetenten Bereichs- und Teamleitungen, bieten wir Ihnen einen Arbeitsplatz im Zentrum von Affoltern am Albis sowie fortschrittliche Anstellungsbedingungen. Für ergänzende Auskünfte stehen Ihnen die jetzige Stelleninhaberin, Verena Feller, Tel. 043 322 74 77, oder der Stadtschreiber, Stefan Trottmann, Tel. 044 762 56 30, gerne zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter www.stadtaffoltern.ch oder www.seewadel.info. Sind Sie an dieser spannenden Herausforderung interessiert? Dann senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen per Mail an personalamt@stadtaffoltern.ch oder mit dem elektronischen Bewerbungsformular.

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