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Donnerstag, 8. Januar 2026

118. Jahrgang

Nr. 1/2

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen

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Was sich Jugendliche fürs 2026 wünschen Was wünschen sich Jugendliche in unserer Region wirklich? Eine Umfrage zeigt: Es geht weniger um Konsum als um Ängste, Druck, Freiheit, Sicherheit und Respekt. Melanie Brêchet Wünsche sind so alt wie die Menschheit. Menschen sehnen sich nach Gefühlen, nach Dingen, nach Erlebnissen — das ist zutiefst menschlich. Schon in Märchen spielen Wünsche eine zentrale Rolle: Aladin reibt an der Wunderlampe und hofft auf ein besseres Leben. Im Grimm’schen Märchen «Der Fischer und seine Frau» wächst ein einziger Wunsch zur masslosen Gier. Und in «Die drei Wünsche» zeigt sich, wie schnell ein Wunsch unbedacht ausgesprochen — und ebenso schnell bereut — sein kann. Wünsche erzählen immer auch davon, was fehlt. Doch was wünschen sich Jugendliche heute, auf der Schwelle zum Erwachsensein, hier in unserer Region? «Dicke» Autos und teure Ferien? Oder sind es ganz andere Sorgen und Themen, welche die Jugendlichen umtreibt? Das «Wochenblatt» wollte es genau wissen und startete zum Jahresende an diversen Schulen eine Umfrage. Das Ergebnis ist vielfältig: Viele Wünsche handeln von mehr Freiheit, schulischem Druck oder Ängsten. Der Wunsch nach Frieden und einer sauberen Umwelt wird ebenso oft genannt wie jener, von Erwachsenen respektiert zu werden. Wer diese Antworten liest, stellt fest: Es geht nicht um Luxus, sondern um Grundsätzliches. Jugendlichen wird gerne unterstellt, ihre Wünsche und Gedanken seien nur oberflächlicher Natur. Sie würden sich vor allem um Äusserlichkeiten drehen,

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um Konsum oder schnelle Befriedigung. Die Aussagen, die wir gesammelt haben, widerlegen dieses Bild klar. Sie sind re-

flektiert, ehrlich und oft erstaunlich reif. Sie zeigen Jugendliche, die sich um ihre Umwelt sorgen und sehr wohl spüren,

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RÖ S C H E N Z

Die Landeskirche Baselland droht der Kirchgemeinde Röschenz mit aufsichtsrechtlichen Massnahmen, die dazu führen könnten, Pfarrer Franz Sabo zu entlassen. Dagegen wehrt sich der Kirchgemeindrat.

R EGION

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Im Interview spricht Karoline Sutter über ihre Tätigkeiten als Standortförderin fürs Schwarzbubenland und darüber, was sie gerne intensiver angegangen wäre. Ende Jahr hat sie ihr Mandat an Christian Imark übergeben.

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wo die Belastungen im Alltag liegen. Natürlich gibt es kleine und grosse Wünsche. Wichtige und vielleicht weniger wichtige. Manche wirken auf den ersten Blick banal, andere gehen unter die Haut. Doch jeder Wunsch erzählt etwas über den Alltag junger Menschen, über ihre Sorgen, Hoffnungen und Erwartungen. Hören wir den Jugendlichen zu! Nehmen wir ihre Anliegen ernst! So entsteht ein gutes Miteinander. Und vor allen Dingen: Seien wir ihnen ein gutes Vorbild! Wenn wir mit ihnen respektvoll umgehen, kommt es auch so zurück — meistens jedenfalls. Die Jugendlichen, die ihre Wünsche formuliert haben, besuchen das Gymnasium Laufental-Thierstein, das Heilpädagogische Schulzentrum Breitenbach, die Sekundarschule Laufen und das Oberstufenzentrum Dorneckberg in Büren. Schülerinnen und Schüler der Klassen 2AB, 4SWZ und 4A des Gymnasiums Laufental-Thierstein gestalteten ausserdem gemeinsam mit ihrer Lehrerin Noëlle Borer aus Zeitungsausschnitten mit belastenden Meldungen Neues. Dabei entstanden kurze literarische Texte. Durch Neuordnen und Reduzieren setzen sie dem negativen Informationsstrom etwas Eigenes entgegen: jugendliche Hoffnungen und Wünsche fürs 2026. Dieser Text wurde mit vier dieser Collagen bebildert. Liebe Leserin, lieber Leser, nehmen Sie sich Zeit, die Wünsche der Jugendlichen zu lesen! Sie werden dabei schmunzeln, ins Nachdenken kommen und vielleicht das eine oder andere Mal eine kleine Träne verdrücken. Und Sie werden feststellen, dass sich viele dieser Wünsche, Sorgen und Ängste nur unwesentlich von Ihren eigenen unterscheiden. Die Zitate der Schülerinnen und Schüler wurden teilweise anonym verfasst, was wir selbstverständlich respektieren. Sie sind in zufälliger Reihenfolge aufgeführt. Fortsetzung auf Seite 7

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L AU F E N TA L

WochenBlatt

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L AUFEN GEDANKENSTRICH

Chorisma — der alternative Kirchenchor In der katholischen HerzJesu-Kirche Laufen verschönert nicht nur der traditionelle Kirchenchor (Chor der Herz-JesuKirche) die Gottesdienste, sondern mindestens sechs Mal im Jahr auch die Singgruppe Chorisma.

Gaby Walther

Martin Staub «Uns gibt es seit 1997», sagt Edith Fässler. Seit 2016 präsidiert sie das Chor-Ensemble. Chorisma ist damals auf Anregung der Kirchgemeinde aus einem ehemaligen Jugendchor entstanden, der vom Jugendseelsorger Lothar Zagst geleitet wurde. Nebst sechs festen Auftritten in der Herz-Jesu-Kirche als musikalische Umrahmung von Gottesdiensten, wie zum Beispiel Osternacht, Reisesegen vor den Sommerferien oder Firmung im September, singt Chorisma auch öfters zu anderen Gelegenheiten zur Freude ihrer Zuhörerschaft. «Wir verstehen uns als alternative Ergänzung zum Kirchenchor, der eher traditionelle Kirchenmusik pflegt», sagt Thomas Steiner, Vorstandsmitglied und gelegentlich begleitender Pianist des Chors. Chorismas Repertoire setzt sich zusammen aus Taizé-Liedern, Pop- und Rocksongs sowie Spirituals und Gospels. «Wir pflegen den A-cappella-Gesang ebenso wie musikalisch begleiteten Chorgesang. Felix Gubler am Schlagzeug und Rainer Schmidlin am Keyboard sowie Sarah Zuber als Pianistin begleiten Chorisma regelmässig», erklärt Zora Janska, die Dirigentin des Ensembles. Sie sei eine echte Bereicherung für die rund zwanzig Sängerinnen und Sänger, erwähnt die

Firmung 2024: Dirigentin Zora Janska holt mit ihren Bewegungen alles aus den Chormitgliedern. Präsidentin. Zora Janska, musikalische Leiterin seit 2019, gestalte die Proben unkonventionell und abwechslungsreich. «Ich versuche das ganze Potenzial meiner Sängerinnen und Sänger auszuschöpfen», sagt die professionelle Geigerin. Nebst den vorgegebenen Auftritten plant sie zusammen mit Chormitgliedern im Herbst dieses Jahres ein offenes Gospel-Chor-Projekt mit Interessierten aus den Gemeinden. «Da sind alle, die gerne singen, herzlich eingeladen», sagt die Initiantin und fügt an: «Freitag und Samstag wird geübt, um den Sonntagsgottesdienst musikalisch zu begleiten.» Auch eine Idee der in Dornach wohnenden Musikerin ist die Basler Chornacht vom 13. September 2026. «An diesem, nach 2021 und 2023 zum dritten Mal statt-

findenden Festival mit rund 50 Chören aller Genres, wird Chorisma erstmals teilnehmen, falls der Chor sich dafür entscheiden wird», freut sich Zora Janska. Und das jüngste Projekt des Laufner Chors geht bereits am kommenden Wochenende in der Herz-Jesu-Kirche über die Bühne. Chorisma erfüllt sich den Traum von professionellen Tonaufnahmen. Drei Lieder sollen die hohe Qualität von Chorisma wiedergeben und für Interessierte über die Website der Kirchgemeinde pfarrei-laufen.ch ab einem späteren Zeitpunkt zugänglich sein.

Ein alternativer Chor in jeder Beziehung Der Chor, aktuell bestehend aus 17 Mitgliedern, probt grundsätzlich an drei

FOTO: MARTIN STAUB

Donnerstagen im Monat, ausser während der Schulferien. Ein Singweekend im Herbst ist ebenfalls ein fester Bestandteil. Neumitglieder sind herzlich willkommen. «Diese können sich langsam in unser öfter wechselndes Repertoire eingewöhnen und müssen dieses nicht auf Anhieb beherrschen», motiviert Edith Fässler Interessentinnen und Interessenten. Zora Janska gestaltet die Probeabende ausgesprochen abwechslungsreich und mitunter unkonventionell. «Es wird uns bestimmt nie langweilig», fügt Thomas Steiner lachend bei. Auch die Dirigentin Zora Janska freut sich auf neue Stimmen: «Das Singen in einem neuen Ensemble braucht sicher etwas Mut, aber die Freude am gemeinsamen Singen wirkt ansteckend», sagt sie.

L AUFEN

Mehr Platz für Kulturanlässe aller Art Die Stiftung Alts Schlachthuus in Laufen plant den Um- und Ausbau des Gebäudes. Bis Ende 2027 soll hier mehr Raum für kulturelle Veranstaltungen entstehen. Thomas Immoos Die Stiftung Alts Schlachthuus ist erleichtert darüber, dass die Baselbieter Stimmberechtigten am 16. November 2025 der Verlegung der Naubrücke zugestimmt haben. «So können wir die geplante Erweiterung des ‹Alts Schlachthuus› nun mit Volldampf fortführen», sagt Lukas Richterich, Präsident der Stiftung. Denn als sich das Referendum abzeichnete, sistierte der Stiftungsrat das Projekt. Schon 2022 hatte die Stiftung das Vorhaben zum ersten Mal vorgestellt. Sie plant, die Infrastruktur des Gebäudes aus dem Jahre 1897 zu verbessern und um den Anbau eines Pavillons zur Birs hin zu erweitern. Das ganze Projekt umfasst auch den Ersatz der Gasheizung durch eine Wärmepumpe, die Schaffung von Stauraum, um die beLukas Richterich: trieblichen Abläufe zu erleichtern, die Der Präsident des Erweiterung des FoStiftungsrates Alts yers mit dem EinSchlachthuus freut gangsbereich sowie sich über den Start einen hindernisfreifür den Erweiterungsbau. FOTO: ZVG en Zugang durch einen Lift zum Galerieraum und den anliegenden Unterrichtsräumen der Musikschule im Obergeschoss. Der Haupteingang erfolgt künftig von der Birsseite her und wird geräumiger und heller werden.

Auf ins Jahr 2026

Der Jahresanfang ist bekanntlich die Zeit der guten Vorsätze. Mehr Sport, weniger Schokolade, endlich Ordnung im Keller. Auch wir haben den Neubeginn genutzt und unserem Wochenblatt ein wenig frische Luft gegönnt und das Layout dezent überarbeitet. Auf der Front haben wir uns schweren Herzens von der Wetterprognose verabschiedet. Seien wir ehrlich: Heute tragen alle das Wetter in der Hosentasche mit sich herum. Eine App sagt uns minutengenau, wann der Regen beginnt, inklusive Liveanimation für alle, die den Blick aus dem Fenster scheuen. Unsere Wettervorhersage vom Mittwoch war da tatsächlich jeweils Schnee von gestern. Den Gedankenstrich, den Sie gerade lesen, wird in Zukunft immer auf der Seite 3 erscheinen. Die Seiten Thierstein und Dorneck haben wir unter den Seiten Schwarzbubenland zusammengefasst. Die Mosaikseiten haben wir umbenannt in «Eingesandt», der Inhalt bleibt gleich. Auf diesen Seiten veröffentlichen wir weiterhin Beiträge aus Vereinen und gemeinnützigen Institutionen, Veranstaltungshinweise und Leserbriefe. Auch unsere Rubriken Musiktipp, Kurstipp und Wandervorschläge werden weiterhin dort zu finden sein. Und dann wäre da noch das Kaleidoskop. Wer weiss eigentlich noch, was ein Kaleidoskop ist? Dieses optische Gerät, das mit drei rechteckigen Spiegelstreifen, etwas Klebeband und ein paar Glas- oder Kunststoffteilchen faszinierende Muster erzeugt – und früher zuverlässig jedes Kinderzimmer bevölkerte. Weil dieses Wissen offenbar langsam in die Kategorie «Allgemeinbildung von vorgestern» rutscht, taufen wir diese Seite nun ganz pragmatisch in «Die Letzte» um. Auch auf den Inserateseiten haben wir ein paar kosmetische Veränderungen vorgenommen. Vielleicht entdecken Sie sie. Wenn nicht, auch nicht weiter schlimm. Hauptsache, Sie erfreuen sich weiterhin am Wochenblatt – nicht nur optisch, sondern vor allem inhaltlich. Wir geben unser Bestes und wünschen Ihnen in diesem Sinn auch im 2026 viel Freude beim Lesen und alles Gute fürs neue Jahr.

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Altes Schlachthaus: Der Eingang des umgebauten und erweiterten «Alten Schlachthuuss» wird von der Birsseite her erstellt FOTO: GRAFIK ZVG werden.

Breit abgestützte Zustimmung Der Anbau des Pavillons ist, wie Lukas Richterich ausführt, eng mit den laufenden Hochwasserschutzmassnahmen verbunden, wo nach der Verschiebung der Naubrücke «ein eigentlicher Stadtpark an der Birs entsteht, der eine hohe Qualität als Freiraum für die Bevölkerung ermöglicht». Mit dem Anbau dieses Pavillons gegen den neu gestalteten Birsraum hin wird die Infrastruktur des Hauses im Bereich der Veranstaltungsgastronomie wesentlich verbessert. Der Pavillon bietet dazu auch Raum für eigene kulturelle Anlässe. Der Um- und Anbau dürfte, wie die Stiftung schätzt, zwei Millionen Franken kosten. Dabei kann die Stiftung als Eigentümerin der Liegenschaft auf Eigenmittel zählen. Aber auch die beiden Kantone Baselland und Solothurn haben signalisiert, finanzielle Beiträge daran zu leisten. Die Stiftung will überdies bei anderen Stiftungen und Institutionen sowie bei Industrie und Gewerbe der Region um Beiträge ersuchen. Im ersten Quartal des neuen Jahres will die Stiftung die Öffent-

lichkeit erneut über ihre genauen Pläne orientieren. Das Baugesuch wurde bereits eingereicht. «Wir hoffen, die Baubewilligung bis zum kommenden Frühling zu erhalten», sagt Lukas Richterich. Der Umbau soll dann 2026 und 2027 erfolgen.

Kulturelles Zentrum für die Region «Das Alts Schlachthuus ist seit seiner Fertigstellung zum kulturellen Zentrum im Laufental und im Schwarzbubenland geworden, das eine grosse Ausstrahlung über diese Region hinaus ausübt», ist Richterich überzeugt. Nach dem Um- und Ausbau werde das Alts Schlachthuus noch attraktiver werden, vor allem auch für grössere Veranstaltungen. Unterschiedliche kulturelle Anlässe wie Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen, Kabarett, Filmabende haben schon bisher regelmässig viele Kulturinteressierte angelockt. Aber auch die Galerie für bildende Kunst bildet eine stark frequentierte Plattform für Kunstschaffende aus dem Laufental und dem Thierstein. Künftig steht dafür noch mehr Raum zur Verfügung. Und vor allem im Sommerhalb-

jahr dürften hier vermehrt Anlässe stattfinden. «Das erweiterte Kulturzentrum wird ein wichtiger Veranstaltungsort für das kulturelle Leben im Laufental und im Schwarzbubenland», so Richterich weiter. Die gesamthaft rund 2000 Quadratmeter grossen Räumlichkeiten werden wie bisher von der Stiftung an die Musikschule Laufental-Thierstein und das Kulturforum Laufen vermietet. Ganz wichtig für einen lebendigen Betrieb ist auch die Vermietung der Räume an Private und für Anlässe von Firmen und Organisationen. Richterich lobt auch die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Laufen: «Die Stadt hat sich immer sehr offen für unsere Anliegen gezeigt.» Eigentümerin des historischen Gebäudes ist die Stiftung Alts Schlachthuus in Laufen. Das Kulturzentrum Alts Schlachthuus in der heutigen Form wurde nach einer einjährigen Umnutzungs- und Umbauphase 2002 in Betrieb genommen. Das Grundstück zusammen mit der Erweiterung zur Birs hin unterliegt einem Baurechtsvertrag mit der Stadt Laufen.

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Donnerstag, 15. Januar, 20.00 Uhr

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Freitag, 16. Januar, 21.00 Uhr

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Donnerstag, 8. Januar 2026 Nr. 1 / 2

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Samstag, 10. Januar, 17.30 Uhr Hoffnungsfunke – zämme für Fride, M. Stöcklin-Küry, Kirche Hofstetten Sonntag, 11. Januar, 10.00 Uhr Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst «Kon-Firmerei», Pfr. M. Brunner, A. Violante, M. Iseli und N. Gilgen, Kirche Hofstetten

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental

WochenBlatt

Als Gott sah, dass der Weg zu weit, der Berg zu hoch und der Atem zu schwach wurde, legte er seinen Arm um sie und sagte: «Komm heim zu mir.»

Mit schwerem Herzen müssen wir Abschied nehmen von unserem über alles geliebten und herzensguten Mami, Schwiegermami, Grossmami, Schwester, Gotti und Tanti

Margrit Lorencio-Hafner 7. Januar 1944 bis 17. Dezember 2025

www.ref-laufental.ch Laufen Donnerstag, 8. Januar, 15.00 Uhr Trauercafé im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Schutzrain 15, 15.00 – 17.00 Uhr. Das Trauercafé ist ein offener und konfessionsloser Treffpunkt für Trauernde, die sich mit anderen Trauernden austauschen. Ihrer Trauer Raum, Zeit und Ausdruck schenken wollen sowie Unterstützung suchen. Jeder Trauernde ist mit seinen Geschichten, seinen Gefühlen und Gedanken herzlich willkommen. Der Besuch ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Trauercafé wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin, trauerbegleitung@gmx.ch, 079 568 74 10. Freitag, 9. Januar, 10.00 Uhr Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, ökum. Gottesdienst im grossen Saal. Freitag, 9. Januar, 15.00 Uhr Café GLOBAL. Treffpunkt für geflüchtete Menschen und «Leute von hier», 15.00 – 17.00 Uhr. Im grossen Saal des reformierten Kirchgemeindehauses, Schutzrain 15 in Laufen, es gibt Kaffee und Waffeln. Das Café GLOBAL soll ein Treffpunkt sein für Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern untereinander und mit Menschen, die schon länger hier wohnen. Es sind alle herzlich willkommen! Sonntag, 11. Januar, 10.00 Uhr ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Stéphane Barth. Liesberg Freitag, 9. Januar, 12.15 Uhr Mittagstisch in Liesberg. Die Seniorengruppe Liesberg-Riederwald ist eine lockere Gruppe, die sich trifft, um zu essen, zu plaudern und zu singen, im Restaurant Bistro zur Glashütte bei der BärschwilStation Liesberg.

Nach kurzer, schwerer Krankheit ist sie von ihren Leiden erlöst worden. In unserem Herzen wirst du immer bei uns sein.

In Liebe und tiefer Trauer: Sonya und Martin Leuzinger Ramona und Stephan Zettel Thomas Lanz und Beatrix Reinhard Grosskinder: Jasmin, Danjo, Deborah, Massimo, Pedro, Sarah, Mirco, Manuel Der Beerdigungsgottesdienst fand am Dienstag, 23. Dezember 2025, um 14.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Zwingen statt. Dreissigster: Sonntag, 8. Februar 2026, um 10.45 Uhr Wir bitten euch gemäss Wunsch von Margrit von Kranz- und Blumenspenden abzusehen, dafür einen Spendenbeitrag an die: Missio Päpstliche Missionswerke in Österreich, IBAN: AT96 6000 0000 0701 5500, BIC (SWIFT): BAWAATWW, Vermerk: Margrit Lorencio-Hafner (oder via www.missio.at/spenden) zu überweisen.

Hans Spaar-Erzer 30.05.1933 – 19.12.2025 Nach einem langen und erfüllten Leben ist mein Hans, unser lieber Papi, Nono, Schwiegervater, Schwager, Bruder, Onkel und Götti wenige Tage vor Weihnachten gestorben. Er hat sich von den Folgen eines unglücklichen Sturzes nicht mehr erholt und konnte loslassen. Wir lassen ihn – traurig, zutiefst dankbar und in Frieden – gehen. Bernadette Spaar-Erzer, In den Matten 190, 4233 Meltingen Norbert Spaar mit Marius, Ingi Spaar und Daniela Trummer, Rita und Koni Walser-Spaar mit Yaël und Yann, Caro und Christoph Merckx-Spaar mit Silja, Joline und Henri, Beat Erzer; Hedy Jeker-Spaar und Verwandte. Die Abschiedsfeier halten wir am 30. Januar 2026, um 14 Uhr, in der Pfarrkirche Meltingen ab. Der Dreissigste ist ebendort am 7. März 2026, 18 Uhr. Wer im Sinne von Hans etwas spenden möchte, denke an die Arche im Nauen, Dornach, IBAN CH90 0900 0000 4000 9093 4.

Traueradresse: Sonya Leuzinger, Oberfeldstrasse 1, 4227 Büsserach Mit tiefer Betroffenheit nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied In Dankbarkeit für seine Liebe und Fürsorge nehmen wir Abschied von

Werner (Werni) Canali 28.8.1942 – 17.12.2025

Urs Kurth-Portmann der nach schwerer Krankheit verstorben ist. Über 47 Jahre hinweg hat er sich mit aussergewöhnlichem Engagement, grosser Loyalität und Menschlichkeit für unsere Wohnbaugenossenschaft Laufen eingesetzt und unsere Genossenschaft mitgeprägt. Sein Einsatz und seine Verbundenheit werden uns stets in dankbarer Erinnerung bleiben. Der Trauerfamilie und den Angehörigen sprechen wir unser aufrichtiges Beileid und unsere tiefe Anteilnahme aus.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

In stiller Trauer Vorstand der Wohnbaugenossenschaft Laufen

Gottesdienste: Freitag, 9. Januar, 14.00 Uhr, nationale Gedenkminute für die Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana VS. Mit Glockenläuten und anschliessend freier Gesprächsmöglichkeit in unserer Kirche (ca. bis 15 Uhr). Gebetshilfe: Waadtländer Gebet. Sonntag, 11. Januar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Kanzeltauschgottesdienst, Pfr. Claudius Jäggi aus Laufen, Org. Tobias Cramm. (Pfr. St. Barth predigt um 10.00 Uhr in Laufen).

Nach kurzem Leiden durfte Werni seiner geliebten Ehefrau Uschi nachfolgen. Er ist immer für uns drei Geschwister sowie als Opi da gewesen und hat unsere Mutter liebevoll durchs Leben begleitet. Danke Werni, Opi und Freund Peter, Dominik und Julia, Claudia mit Claudio und Elysha

Sonntag, 18. Januar, kein Gottesdienst. Vertretung im Pfarramt: Pfarrer Stéphane Barth wird während einer HRU-Weiterbildung vom Do., 15. Januar bis So., 18. Januar von Pfarrerin Barbara Jansen aus Frenkendorf vertreten: Tel. 061 901 20 62. Sie ist für Beerdigungen und Seelsorge da.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Claudia Pflugi, Passwangstrasse 7, 4226 Breitenbach

Wenn die Liebenden fallen – die Liebe fällt nicht.

Traurig, jedoch in Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Mutti, Schwiegermutter, Grossmutter und Schwester

Klara Dreier-Frinken 20. Juli 1933 – 28. Dezember 2025 Nach einem Leben voller Hingabe, Liebe und Bescheidenheit wurde sie von ihrer Krankheit erlöst.

Seniorennachmittag:

In stiller Trauer: Roland und Christel mit Familie Linda und Werner Thomas und Elisabeth Rosmarie und Killy Verwandte, Freunde und Bekannte

Dienstag, 13. Januar, 15.00 – 16.30 Uhr, Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Thema: «Ein treuer Freund» von Jostein Gaarder. Jakop geht gern an Beerdigungen, um sich vom eigenen Leben abzulenken. Zu: «Einsamkeit im Alter meistern». Mit Zvieri. Anmeldung freiwillig bei: Pfr. St. Barth.

Die Abdankung mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 14. Januar 2026, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Breitenbach statt.

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Am Sonntag, 15. Februar 2026, um 10.30 Uhr wird der Dreissigste in der katholischen Kirche in Breitenbach stattfinden.

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Traueradresse: Linda Gaugler, Schiblismattstrasse 3, 4107 Ettingen

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Öffentliches Mitwirkungsverfahren

AMTLICHE MITTEILUNGEN Die erste Stadtratssitzung im neuen Jahr findet am 12. Januar 2026 statt.

Märt-Daten 2026 Dienstag Dienstag Dienstag Dienstag

6. Januar 2026 3. Februar 2026 3. März 2026 7. April 2026

Dienstag Dienstag Dienstag Dienstag Dienstag Dienstag Dienstag

2. Juni 2026 7. Juli 2026 4. August 2026 1. September 2026 6. Oktober 2026 3. November 2026 1. Dezember 2026

sowie 1. Mai-Märt und Christchindli-Märt am 5. und 6. Dezember

Mutation Quartierplanung Seniorenzentrum Rosengarten Gestützt auf § 7 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes (RBG) vom 8. Januar 1998 führt der Stadtrat Laufen für die Mutation zur Quartierplanung Seniorenzentrum Rosengarten das öffentliche Mitwirkungsverfahren durch. Die Bevölkerung kann im Rahmen dieses Verfahrens zu den Planungsunterlagen Stellung nehmen, Einwendungen erheben und Vorschläge einreichen, welche bei der weiteren Planung berücksichtigt werden, sofern sie sich als sachdienlich erweisen. Die Mitwirkungsauflage dauert vom 12. Januar bis zum 10. Februar 2026. Die Unterlagen können während der ordentlichen Öffnungszeiten auf der Stadtverwaltung Laufen (Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen) eingesehen werden. Zugleich sind die Unterlagen auf der gemeindeeigenen Homepage (www.laufen-bl.ch) aufgeschaltet. Stellungnahmen und Vorschläge sind schriftlich bis spätestens zum 7. Februar Der Stadtrat 2026 an den Stadtrat Laufen einzureichen.

Das «Coop Gemeinde Duell» geht in die zweite Runde Nach dem erfolgreichen Abschneiden im vergangenen Jahr beteiligt sich die Stadt Laufen 2026 erneut am Coop-Gemeindeduell. Unter neuer Leitung sollen Vereine, Institutionen und Privatpersonen motiviert werden, sich aktiv zu beteiligen und gemeinsam Bewegungsminuten für Laufen zu sammeln. Das «Coop Gemeinde Duell» geht 2026 in Laufen in die zweite Runde. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr, bei der Laufen einen starken 11. Rang erreichte, will die Stadt nun noch einen Schritt weitergehen. Laufen musste sich mit Gemeinden bis zu 10 000 Einwohnerinnen und Einwohnern messen und lieferte somit ein respektables Ergebnis, auf das sich aufbauen lässt. Neu liegt die Hauptverantwortung für das Gemeindeduell in Laufen bei Anja Vitorino, die das Projekt mit viel Engagement und neuen Ideen weiterführt. Unterstützt wird sie von einem Organisationskomitee sowie weiterhin von der Stadt Laufen, die Hallen, Plätze und Infrastruktur zur Verfügung stellt. Diese müssen über das OK reserviert werden. «Der Anlass ist nicht politisch, konfessionell unabhängig und er fördert gute Projekte und Bewegung, darum möchte ich mich dafür engagieren, ich finde es eine sehr gute Sache», sagt Anja Vitorino. Im Zentrum steht nicht nur der sportliche Wettkampf, sondern vor allem das gemeinsame Erlebnis: Austausch, Zusammengehörigkeit und die Freude an Bewegung. Mitmachen können alle: Vereine, Schulen, Institutionen, Gruppen, aber auch Einzelpersonen. Gesucht wer-

den Bewegungsangebote, kreative Ideen und möglichst viele Teilnehmende, die ihre Bewegungsminuten erfassen. Denn jede Minute zählt für das Gesamtergebnis von Laufen. «Es geht nur, wenn alle mithelfen. Wenn sich noch mehr Private registrieren und ihre sportlichen Aktivitäten erfassen, können wir dieses Jahr ein noch besseres Resultat erzielen», zeigt sich Anja Vitorino zuversichtlich und ergänzt: «Das Ziel ist, zu gewinnen!» So kann man sich beteiligen: — Vereine und Gruppen mit eigenen Sport- oder Bewegungsprojekten — Schulen mit gemeinsamen Aktivitäten — Privatpersonen, die ihre Bewegungsminuten in der App erfassen oder selbst einen Event auf die Beine stellen wollen. — Mitarbeit im Organisationskomitee — Unterstützung als Helferin oder Helfer bei einzelnen Anlässen Auch finanziell gibt es Anreize: Natürlich geht es im «Coop Gemeinde Duell» um Ruhm und Ehre. Der Siegergemeinde jeder Kategorie winkt ein Preisgeld von 1000 Franken. Zusätzlich zeichnet eine Jury eine besonders gelungene Umsetzung mit 500 Franken aus.

Informationen zum eingeschränkten Winterdienst

In Laufen gilt seit Jahrzehnten ein eingeschränkter Winterdienst. Das bedeutet, dass Strassen und Trottoirs nicht vollständig eis- und schneefrei («schwarz») geräumt werden. Ziel ist es, eine angemessene Verkehrssicherheit sicherzustellen. Der Winterdienst ist mit drei Fahrzeugen im Einsatz und betreut

rund 23 Kilometer Strassen sowie 19 Kilometer Trottoirs. Eine vollständige Tour durch das Gemeindegebiet dauert mehr als fünf Stunden. Zusätzlich sind drei Mitarbeitende in einer separaten, manuellen Tour für Bereiche zuständig, die für Fahrzeuge nicht zugänglich sind, darunter öffentliche Treppen, schmale Wege und weitere schwer erreichbare Stellen. Diese Arbeiten erfolgen überwiegend von Hand und erfordern einen hohen Zeit- und Arbeitsaufwand. Die Einsätze beginnen je nach Wetterlage bereits ab 4 Uhr morgens und können bis in die Nacht dauern. Dabei werden die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten eingehalten, um einen sicheren und nachhaltigen Betrieb zu gewährleisten. Es kann vorkommen, dass einzelne Wege oder Strassen zu bestimmten Zeiten noch nicht geräumt sind. In solchen Fällen ist ein umsichtiges und rücksichtsvolles Verhalten aller Verkehrsteilnehmenden erforderlich, um die Sicherheit im Winterverkehr zu gewährleisten. (stl)

Die zweite Ausgabe soll noch erfolgreicher werden: Machen Sie mit beim Gemeindeduell!

Darüber hinaus gibt es Wettbewerbe, an denen auch Privatpersonen mit ihren Bewegungsaktivitäten teilnehmen können. Der Kick-off findet wie bereits im letzten Jahr am 1. Mai statt — erneut gemeinsam mit dem FC Laufen und der NuRiu Dance Crew von Anja Vitorino. Gesucht werden zudem Sponsorinnen und Sponsoren, etwa für einen Helferinnen- und Helferanlass, ein gemeinsames Essen oder ein kleines Fest als Dank für alle, die Zeit und Energie ins Gemeindeduell investieren. Das «Coop Gemeinde Duell» lebt vom Mitmachen. Wer eine Idee hat, sich bewegen will oder Teil dieses Gemeinschaftsprojekts werden möchte, ist herzlich eingeladen, sich zu engagieren, damit Laufen 2026 nicht nur Punkte

sammelt, sondern vor allem gemeinsam in Bewegung bleibt. Wer Fragen zum Einreichen von Aktivitäten hat, kann sich bei Anja Vitorino melden: Tel. 076 544 85 14 oder E-Mail anja.vitorino@gmx.ch Allgemeine Informationen zum «Coop Gemeinde Duell» sind hier zu finden: www.coopgemeindeduell.ch Bewegungsanlässe können unter folgendem QR-Code angemeldet werden. Wir freuen uns auf euren Beitrag! (stl)

Papiersammlung am 16. Januar

Wenn Kinderstimmen die Weihnacht einläuten

PASCAL BOLLIGER, STADTPRÄSIDENT

Wie jedes Jahr fand am letzten Schultag das traditionelle Weihnachtssingen in unserer Kirche statt. Ein Anlass, der fest im Jahreskalender verankert ist und dennoch jedes Mal aufs Neue berührt. Schon Wochen zuvor war die Vorfreude bei den Primarschülerinnen und Primarschülern deutlich spürbar. Mit grossem Eifer und sichtbarer Freude wurde geübt, gesungen und gelacht. Am grossen Tag war die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt. Die besondere Atmosphäre, das warme Licht und die erwartungsvolle Spannung sorgten für eine weihnachtliche Stimmung, die förmlich greifbar war. Für die Lehrpersonen bedeutete der Beginn jeweils eine kleine Herausforderung, die aufgeregten Kinder ruhig auf die Bänke und Treppen zu bringen, damit das Singen überhaupt starten konnte. Doch kaum hatte Frau Bührer alle Anwesenden begrüsst, kehrte Ruhe ein und die Musik übernahm. Lieder wie «Heal the World» wurden mit viel Herzblut und Enthusiasmus vorgetragen. Die Begeisterung der Kinder sprang rasch auf das Publikum über. Nach den festlichen Worten durch Frau Bürgin, die Schulleiterin, verbunden mit den besten Wünschen zum Jahresende, griff Frau Bettina Schelker ein letztes Mal in die Saiten und stimmte «Feliz Navidad» an. Sie verstand es meisterhaft, nicht nur die Kinder, sondern alle Anwesenden im ganzen Raum mitzunehmen. Ein Moment, der noch lange nachklingt. Den gelungenen Abschluss bildete das von den Kindern der 4. Klasse organisierte Apéro, das grossen Anklang fand. Mein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Lehrpersonen, der Schulleitung, dem Schulrat sowie allen Mitwirkenden für diesen wunderbaren Anlass und ihren grossen Einsatz während des ganzen Schuljahres. Ich wünsche Ihnen allen einen guten Start in das junge Jahr.

Veranstaltungen

Am Freitag, 16. Januar, wird das Altpapier (kein Karton!) durch die KELSAG AG von Haus zu Haus eingesammelt. An den Sammeltagen ist das Papier bis spätestens 7.00 Uhr am Strassenrand bereit zu stellen. Wichtig: Die Bereitstellung erfolgt am gleichen Standort, wo üblicherweise der Kehricht hingestellt wird. Bitte gut sichtbar deponieren und nicht mit Abdeckplanen zudecken. Die nächsten Daten 2026 sind: Freitag, 20. März Freitag, 26. Juni Freitag, 28. August Freitag, 16. Oktober Freitag, 11. Dezember

Bis 8. März 2026 – Kidshockey. Veranstaltungsort: Eissport- und Freizeithalle, Laufen. Allgemeine Angaben: www.ehc-laufen.ch 21. Januar 2026 – Geschichtenzeit. Veranstaltungsort: Stedtlibibliothek, Laufen, 14.00 bis 14.45 Uhr. Für alle Kinder ab 4 Jahren.

Die Daten finden Sie auch auf dem Entsorgungskalender 2026.

3. Februar 2026 – Monatsmarkt. 7. Februar 2026 – Familien Eislaufen. Veranstaltungsort: Eissport- und Freizeithalle Laufen.

Richtig.

Falsch.

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Donnerstag, 8. Januar 2026 Nr. 1 / 2

WochenBlatt

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Nunningen

Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer für uns da war, ist nicht mehr. Er fehlt uns. Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann.

Du hast gesorgt, du hast geschafft, bis dir die Krankheit nahm die Kraft. Nun schlaf in Frieden, ruhe sanft und hab für alles vielen Dank.

Der Lebenskreis unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter hat sich geschlossen. Nach langer Zeit der Dunkelheit bist du nun erlöst und kehrst in Frieden heim in das Licht der Ewigkeit.

Traurig, aber voller Dankbarkeit für alles, was er für uns getan hat, nehmen wir Abschied von

Niklaus Hofer-Brunner

Therese Stähli-Hersperger

geb. 3.12.1944 - † 16.12.2025

Baupublikation Gesuchsteller/-in: Aumjaud Yusuf Schürenmatt 19, 4208 Nunningen Projektverfasser/in: Holzart Architekten AG Brügglistrasse 4, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Oberflächenänderung Parkplatz Bauplatz: Schürenmatt 19 Parzelle: 1586 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen, zu den ordentlichen Öffnungszeiten oder nach Vereinbarung Auflagefrist: 9. Januar 2026 bis 28. Januar 2026

Kleinlützel

Baupublikation Bauherrschaft: Bunkerverein Kleinlützel, Nauweg 4, 4242 Laufen Bauobjekt: Diverse Bauten und Anlagen in der Umgebung der Bunker Nord und Süd. Grundeigentümer: Staat Solothurn und Bürgergemeinde Kleinlützel Projektverfasser: Atelier für Bau & Design, Rolf Borer, Hauptstr. 74, 4204 Himmelried Bauplatz: Lützel- und Bergholle Bauparzelle: GB Kleinlützel Nr. 2774, 2987, 2990 und 2993 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 28. Januar 2026

Baupublikation Bauherr: Quentin und Patricia Strebel Laufenstrasse 633, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Wärmepumpe Aussenmodul Grundeigentümer: Bauherrschaft Projektverfasser: Steiner Energietechnik AG Baselstrasse 1, 4243 Dittingen Bauplatz: Laufenstrasse 633 Bauparzelle: GB Kleinlützel Nr. 3004 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 28. Januar 2026

Baupublikation Bauherrschaft: Stich Schreinerei AG, Huggerwaldstrasse 227, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Fassadenänderung und Innenum-/ ausbau Grundeigentümer: Stich Immobilien AG, Huggerwaldstrasse 227, 4245 Kleinlützel Projektverfasser: Bauherrschaft Bauplatz: Huggerwaldstrasse 227 Bauparzelle: GB Kleinlützel Nr. 2943 und 3201 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 28. Januar 2026

Nach einem arbeitsreichen und erfüllten Leben hat unser lieber Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder und Götti seine letzte Ruhe gefunden.

Bauherrschaft: Claudia und Heinz Jeker-Stich, Obere Grabenstrasse 20, 4227 Büsserach Bauobjekt: Anbau einer Terrasse an das neu erstellte Annexgebäude im Gebäudeensemble Mühle. Grundeigentümer: Bauherrschaft Projektverfasser: Jeker Architekten SIA AG, Freie Strasse 88, 4051 Basel Bauplatz: Mühleweg Bauparzelle: GB Kleinlützel Nr. 3924 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 28. Januar 2026

In stiller Trauer: René und Monika Stähli-Tschäni mit Miriam und Robbin, Lian und Elino Jasmin Monika und Guido Chrétien-Stähli mit Anja und Patrick Markus Stähli und Brigitte Beyeler Alex und Nicole Stähli-Jeker mit Michael und Alina Tobias und Jasmin David und Julie Verwandte und Freunde

Mit tatkräftigem Einsatz hat er geackert, gesät und geerntet. Der Hof war sein Lebenswerk, getragen von harter Arbeit, Ausdauer und Verantwortung. Seine Hände erzählten von einem ehrlichen und beständigen Leben voller Einsatz. Was er aufgebaut hat, bleibt und wirkt weiter. Dieter und Thérèse Hofer-Jacquemai Lorenz und Rita Hofer-Schenker Georg und Hannelore Hofer-Saner Renate und Beda Halbeisen-Hofer Norbert und Daniela Hofer-von Allmen Enkel- und Urenkelkinder Geschwister, Anverwandte und Freunde Der Gottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am 16.1.2026 um 14 Uhr in der Kirche Fehren statt.

Traueradresse:

Traueradresse: Hofer Georg, Helgenmatt 9, 4232 Fehren

Trauergottesdienst:

Deine Hände die nie müde und im Leben viel geschafft, haben nun die Ruh` gefunden, weil gebrochen Deine Kraft

René Stähli-Tschäni, Alte Strasse 18a, 4243 Dittingen Freitag, 16. Januar 2026, 14.00 Uhr, römisch-katholische Kirche in Breitenbach mit anschliessender Urnenbeisetzung

Gilt als Leidzirkular.

Danksagung „Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber Du bist überall, wo wir sind.“

Völlig unerwartet bist Du von uns gegangen

Adrienne Borer-Joray

Gottfried Orlandi - Hornung

04.04.1944 - 18.12.2025

15.03.1948 – 22.12.2025

Du siehst den Garten nicht mehr grünen, indem Du einst so froh geschafft. Siehst Deine Blumen nicht mehr blühen, weil Dir der Tod nahm alle Kraft Schlaf nun in Frieden, ruhe sanft, und hab` für alles vielen Dank In Liebe und Dankbarkeit Robert Borer-Joray Claudia und Karin Enkel, Familie und Verwandte

Herzlichen Dank - Allen Verwandten, Freunden, Bekannten, Vereinsmitgliedern und Schulkameraden, welche Gottfried im Leben nahestanden, ihn geschätzt und geliebt haben. - dem ganzen Pflegeteam vom Spital Liestal und der Palliativklinik im Park Arlesheim. - dem Seelsorger Alexander Mediger und dem Organist Slobodan Todorovic für die schöne Abschiedsfeier - für die vielen tröstenden Worte, Umarmungen und grosse Anteilnahme. Die Trauerfamilie

Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 08.01.2026 um 14:00 in der Kirche Kleinlützel statt. Anstelle von Blumen gedenke man einer Spende an die Schweizerische Herzstiftung, 3005 Bern, Spendenkonto CH21 0900 0000 3000 4356 3. Vermerk Adrienne Borer Traueradresse: Robert Borer-Joray, Huggerwald 91, 4245 Kleinlützel

Baupublikation

25. September 1933 bis 17. Dezember 2025

Dreissigster: 31.01.2026, um 19:00 Uhr in der Kirche Liesberg Dorf

Gilt als Leidzirkular

Die Schwanezunft Liesberg trauert um ihr aktives Ehrenmitglied Traurig nehmen wir Abschied von

Hans Fischli-Oser

Gottfried Orlandi-Hornung

12. Juli 1946 – 10. Dezember 2025

*15.3.1948 – † 22.12.2025

, dass Du in unserem Leben warst! allen, die Hans im Leben gut gesinnt waren! allen, die ihn durch seine Krankheit begleitet und ihn unterstützt haben! für die grosszügigen Spenden!

Gottfried Orlandi-Hornung war über 60 Jahre ein aktives und hochgeschätztes Mitglied der Schwanezunft Liesberg. Als langjähriges Vorstandsmitglied und treues Vereinsmitglied prägte er mit grossem Engagement, Treue und Kameradschaft das Vereinsleben nachhaltig und unterstützte die Schwanezunft bis zuletzt tatkräftig. Wir verlieren einen besonderen Menschen und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen. Schwanezunft Liesberg Vorstand, Mitglieder und Freunde

für die tröstenden Umarmungen! für die vielen persönlichen Worte des Mitgefühls, gesprochen oder geschrieben!

Das Leben ist vergänglich, doch die Liebe und die Erinnerungen bleiben für immer! Heidi Fischli-Oser und die ganze Familie Hofstetten, im Januar 2026

Ich bin kein Inserat. Ich bin das fehlende Teil für eine bessere Zukunft.


WochenBlatt

L AU F E N TA L /S C H WA R Z BU BE N L A N D

Donnerstag, 8. Januar 2026 Nr. 1/2

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FORTSETZUNG VON SEITE 1

Das bewegt Jugendliche in unserer Region Wünsche von Schülerinnen und Schülern der Sek Laufen

und Erwachsene respektiert werden.» Anonym

«Ich wünsche mir, dass mein zweifach operiertes Knie heilt und dass ich wieder Erfolg im Eishockey haben kann. Zudem wünsche ich mir eine gute Klasse in der WMS.» Joel (15), Laufen

«Ich wünsche mir, dass es mehr Bushaltestellen gibt, beispielsweise bei der Eishalle oder im Nau.» Anonym

«Ich wünsche mir, dass es mehr Konzerte und Veranstaltungen in Laufen gibt. Ich mache mir ein bisschen Sorgen, weil ich weniger Ferien in der Lehre haben werde.» Robel (15), Laufen «Sorgen: Dass KI die Schulnoten sowie die Menschheit stark beeinflusst.» Elia (15), Aesch «Ich erhoffe mir tolle Arbeitskollegen und gute Arbeitszeiten.» Ana (14), Laufen «Der Krieg im Sudan bereitet mir Sorgen. Ich wünsche mir, dass sich die Lage dort verbessert.» Sura (14), Laufen

«Ich habe Angst, dass Putin eine Atombombe auf die Ukraine abwirft.» Anonym «Ich hoffe, dass es keinen Zwingenlauf an unserer Schule mehr gibt.» Anonym «DPD soll schneller liefern, weil bei der Post jedes Paket verspätet ankommt.» Anonym «Ich wünsche mir für das neue Jahr, dass der Winter wieder kälter wird und es schneit. Ich habe Angst, dass ich schlechte Noten schreibe und absteige. Ich wünsche mir, dass Drogen abgeschafft werden und jeder ein Zuhause

Jugendliche Erwachsene und andere Jugendliche respektvoll behandeln.» Anonym «Ich wünsche mir, dass sich alle wohlfühlen und die Sorgen weggehen von den Menschen.» Anonym «Ich wünsche mir, dass alle ein Dach über dem Kopf haben und dass weniger Tiere aussterben.» Anonym «Ich wünsche mir, dass es endlich wieder Schnee gibt. Ebenso, dass Rockstar Games GTA 6 früher herauskommt.» Anonym «Ich wünsche mir, dass die Menschen besser mit der Umwelt und miteinander umgehen.» Anonym «Ich wünsche mir, dass das Wetter so bleibt, wie es ist.» Anonym «Ich wünsche mir, dass es kälter wird im Winter. Also muss die Erderwärmung/Verschmutzung gestoppt werden.» Anonym «Ich wünsche mir, dass ich mal Freunde habe, die mich nicht hintergehen. Auch hoffe ich, dass ich mich besser mit meinen Geschwistern verstehe und dass das Tierwohl respektiert wird.» Anonym «Ich wünsche mir, dass wir die Umwelt nicht verschmutzen und die Tiere auch ein schönes Leben haben.» Anonym

Wünsche der Schülerinnen und Schüler des Oberstufenzentrums Dorneckberg, Büren «Ich wünsche mir für 2026, dass die Töffli-Geschwindigkeitsbegrenzung auf 45 km/h erhöht wird. Ausserdem wünsche ich mir, dass die Schule etwas später — so ca. um 8 Uhr — beginnt.» Leonard (13), Büren «Ich wünsche mir für 2026 von der Schule, dass wir mehr Sachen mit anderen Klassen machen und ich wünsche mir, dass wir auf den Gängen das Handy benutzen dürfen. Ich wünsche mir, dass es in Büren einen Foodtruck für Jugendliche gibt (z. B. mit Döner, Burger).» Adnan (13), Gempen

COLLAGE: CHANTAL STEINER, ALEA FEJZULAHI 2AB

«Ich wünsche mir fürs Jahr 2026, dass Frauen und Männer die gleichen Rechte haben, dass Frauen auch für gleiche Arbeit den gleichen Lohn erhalten. Dazu wünsche ich mir, dass man im Kanton Solothurn auch die WMS besuchen kann und nicht alles selbst bezahlen muss, da es in anderen Kantonen unterstützt wird und bei uns nicht.» Lorena (14), Hochwald «Mein Wunsch für 2026 ist, dass meine Familie und Freunde gesund bleiben und dass die Kriege auf der Welt aufhören.» Finja (14), Hochwald «Im neuen Jahr möchte ich weniger Zeit am Bildschirm verbringen, stattdessen will ich meine Zeit der Entdeckung neuer Hobbys und dem Kennenlernen neuer Menschen widmen. Ausserdem wünsche ich mir im Allgemeinen, dass mehr auf die Umwelt geachtet wird.» Maxima (14), Hochwald

hat. Ich wünsche mir, dass jeder akzeptiert wird. Ich habe Angst vor dem Krieg.» Noemi

«Ich wünsche mir, dass der Freitag zum Wochenende dazu genommen wird und wir stattdessen ein Jahr mehr Schule haben.» Anonym

«Ich habe grosse Sorge, dass irgendwann niemand mehr Bücher liest und alle von der Handy-Droge abhängig sind. Ich wünsche mir, dass Mobbing aufhört. Egal, was man tut, egal, was man macht, es ist nie richtig.» Jamili

«Ich wünsche mir, dass nicht mehr alles von den Noten abhängt. Wir haben deswegen viel Arbeit und Stress. Vielleicht sollte auch das Verhalten mitbewertet werden.» Anonym

«Ich wünsche mir, dass meine Familie sich versteht, dass meine Freunde auch schöne Weihnachten haben und alle gesund sind.» Selina

«Ich hoffe, dass ich mich im Unterricht besser konzentrieren kann und dass es nicht mehr so schlimm ist, wenn man keine Zeit für Hausaufgaben hat.» Anonym «Ich wünsche mir, dass die Schule Wasserspender installiert. Ich sehe nicht ein, warum dies nicht gemacht wird, schlussendlich ist Wasser gesund.» Anonym

«Ich würde mir wünschen, dass die Schule eine Lektion später anfängt und eine Lektion früher aufhört. Ausserdem soll es keine Kriege mehr geben. Da ich nächstes Jahr den Traktorführerschein machen möchte, wäre es schön, wenn dieser günstiger wird. Während Corona hat Homeoffice ja funktioniert. Fächer wie Deutsch könnten auch so durchgeführt werden.» Manuel

«Ich wünsche mir, dass nicht alle glauben, dass Jugendliche immer vapen und rauchen. Ich möchte, dass Jugendliche

«Ich wünsche mir, dass Gewalt weniger wird, dass es mehr schneit, dass man besser mit der Welt umgeht und dass

«Ich wünsche mir fürs 2026, dass die Schule später anfängt.» Marlon (14), P2c «Ich wünsche mir fürs 2026, dass es mehr Frieden gibt auf der Welt und dass ich schöne und lustige Momente mit meiner Familie und Freunden haben werde.» Salome (14), P2c «Ich möchte einfach ein schönes Jahr haben ohne grossen Stress.» Leonie (13), P2c «Ich wünsche mir für das Jahr 2026, dass es ganz viel Schnee gibt. Es hat dieses Jahr nämlich noch nicht viel geschneit und Schnee knistert so schön beim Laufen.» Valentina (13), P2c «Ich wünsche mir für 2026, dass Französisch in der Schule abgeschafft wird.» Fynn (14), P2c

COLLAGE: SALOME SCHUMACHER, SIMONA HÄNGGI, 4SWZ

«Ich hoffe, dass wir den 3. Weltkrieg nicht erleben und dass die Jugendlichen im kommenden Jahr weniger wegen ihrer Noten beurteilt werden.» Anonym

Wünsche der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums LaufentalThierstein

COLLAGE: PURADSIKA THIRUGNANASAMPANTHAN, INNILA THIRUGNANASAMPANTHAN, 2AB

«Vom neuen Jahr wünsche ich mir, dass mehr auf die Umwelt geachtet wird. Meine persönlichen Ziele sind, dass ich weniger Zeit vor einem Bildschirm verbringe und meine Zeit Freunden und neuen Hobbys widme. Ich möchte mehr Neues ausprobieren und offen sein für alles.» Mira (14), Seewen «Für 2026 wünsche ich mir, dass der Russland-Ukraine-Krieg beendet wird und zudem wünsche ich allen ewige Gesundheit.» Lorin (14), Büren

«Ich wünsche mir, dass ich mich alleine draussen nicht unwohl fühle. Weil es leider immer noch viele schlechte Menschen gibt, die denken, es macht Spass, Frauen und Mädchen zu belästigen. Ich wünsche mir dass es besser wird.» MINA AMINI (15), P2C

«Ich wünsche mir, dass ich mich alleine draussen nicht unwohl fühle. Weil es leider immer noch viele schlechte Menschen gibt, die denken, es macht Spass, Frauen und Mädchen zu belästigen. Ich wünsche mir, dass das besser wird.» Mina (15), P2c «Ich wünsche mir für 2026, dass 67 immer noch lustig ist.» Marietta (13), P2c

Wünsche von Schülerinnen und Schülern des Heilpädagogischen Schulzentrums Breitenbach «Ich wünsche mir, dass der FC Basel wieder mehr Spiele gewinnt. Hopp FC Basel!» Timon (16), Büsserach «Ich wünsche mir, dass ich einmal in der Woche mit meiner besten Freundin Lena abmachen darf.» Deborah (14), Beinwil «Ich wünsche mir, dass Marco Odermatt alle Rennen gewinnt.» Flavio (14), Witterswil «Ich wünsche mir, dass ich Gitarre spielen lernen darf.» Alina (15), Breitenbach


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Donnerstag, 8. Januar 2026 Nr. 1 / 2

Seewen

WochenBlatt

Büsserach Gesamtrevision der Ortsplanung Büsserach: Einladung Mitwirkung vom 8. Januar bis 6. Februar 2026 und zum Informationsanlass vom 19. Januar 2026, 19:00 Uhr

Baupublikation Bauherrschaft: Thomas Wiggli, Rebacker 1, 4206 Seewen Bauobjekt: Umbau Milchviehstall, Abbruch Melkstall, Einbau Melkroboter, Überdachung Laufhof, neuer Laufhof mit Fressplatzüberdachung Bauplatz: Rebacker 1 Bauparzelle: GB 522 Zone: Ausserhalb Bauzone / Landwirtschaftszone / Juraschutzzone Projektverfasser: Werner Aschwanden, Oberschlossfeld 38, 6130 Willisau Planauflage: Zu den üblichen Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 28. Januar 2026 im Doppel an die Baukommission 4206 Seewen

Baupublikation Bauherrschaft: Jens Nielsen und Tanja Devald Bretzwilerstrasse 15, 4206 Seewen Bauobjekt: Umbau Wohnhaus und Scheune in ein Mehrfamilienhaus mit Autoeinstellhalle Bauplatz: Bretzwilerstrasse 15 Bauparzelle: GB 3130 Zone: Kernzone Projektverfasser: Buser & Mitarbeiter Architekten AG, Gerberstrasse 5, 4410 Liestal Planauflage: Zu den üblichen Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 28. Januar 2026 im Doppel an die Baukommission 4206 Seewen

Witterswil

Geschätzte Einwohnerinnen und Einwohner Anlässlich seiner Sitzung vom 24. November 2025 hat der Gemeinderat die überarbeitete Ortsplanung bestehend aus dem Zonen-, dem Erschliessungs- und dem Waldfeststellungsplan, dem Zonen- und dem Baureglement sowie der Naturgefahrenkarte als Grundlage für den Zonenplan Naturgefahren zur Mitwirkung verabschiedet. Die Erläuterungen dazu finden sich im Raumplanungsbericht. Hiermit lädt Sie der Gemeinderat ein, sich im Rahmen der offiziellen Mitwirkung einzubringen, Rückmeldungen zu geben und Anliegen zu platzieren. Die Unterlagen zur Mitwirkung (verbindliche und orientierende Dokumente) können ab dem 8. Januar 2026 unter www.buesserach.ch oder via untenstehenden QR-Code heruntergeladen werden. Ausgedruckt können die Unterlagen bei der Gemeindeverwaltung während der Öffnungszeiten eingesehen werden. Eingaben: Meinungen und Anregungen zur Ortsplanungsrevision können schriftlich bis am 6. Februar 2026 eingereicht werden. Die Eingaben sind an den Gemeinderat Büsserach per Post oder per E-Mail an bauverwaltung@buesserach.ch zu richten. Informationsanlass am 19. Januar 2026 um 19:00 Uhr Um die vorgesehenen Veränderungen der Ortsplanung den Einwohnerinnen und Einwohnern von Büsserach persönlich zu erläutern, führt der Gemeinderat einen Informationsanlass zu Beginn der Mitwirkungsperiode durch, zu dem wir Sie gerne einladen. Der Informationsanlass findet am 19. Januar 2026 um 19:00 Uhr im Konzertsaal Büsserach statt. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und Ihre Inputs.

Baupublikation

Freundliche Grüsse Der Gemeinderat

Zu den Mitwirkungsunterlagen

0800 55 42 10

04.02.1952 - 31.12.2025

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem geliebten und herzensguten Mami, Nana, Schwester, Tante, Schwägerin, Cousine und Gotte. Nach schwerer Krankheit und einem langen Leidensweg hat unsere geliebte Mami an Silvester diese Welt verlassen und ist friedlich eingeschlafen und von Ihrem Leiden erlöst worden. Du warst für uns Kinder unser Anker, Du hast uns mit Deiner bedingungslosen und unendlich grossen Liebe beschenkt und bereichert, warst immer aufopfernd, hilfsbereit, mit vollem Herzen und grosser Wärme für uns da und hast uns beschützt. Wir sind gesegnet, dass Du unsere Mami warst. Du warst das grösste Geschenk, das wir jemals erhalten haben. Wir lieben und vermissen Dich so sehr und werden Dich immer in unseren Herzen tragen. In stiller und tiefer Trauer: Mélanie Neuschwander und Michel Brunner Cédric Neuschwander mit Valentina Burri, Tanja Burri und Aurelia Marinho Jean-Marie und Sonja Vogel-Schwabegger mit Séverine und Dominique Jacqueline und Eric Zwahlen-Vogel mit Christophe und Raphaël Marlyse Vogel André Vogel François und Bernadette Vogel-Neuenschwander mit Marjorie, Jérémy, Jean-François und Monia Gérard und Patricia Vogel-Vranken mit Tatiana Thiry Marcel Vogel mit Arnaud, Yéléna und Manon Fabrice und Roseline Vogel-Buchwalder mit Florent und Quentin Thérèse Brüger-Vogel Hélène Fleury-Sautebin Cousinen und Cousins der Familien Fleury-Sautebin und Vogel Anverwandte, Freunde und Bekannte

Traueradresse: Mélanie Neuschwander, Grellingerweg 19, 4224 Nenzlingen Gilt als Leidzirkular.

bz WOCHENBLATT

Sorgentelefon für Kinder is

Elisabeth Neuschwander-Vogel

Die Trauerfeier findet am 23. Januar 2026 um 14.30 Uhr in der St.-Lukas-Kirche in Bärschwil statt. Dreissigster: Sonntag, 08. Februar 2026, um 10.30 Uhr

Bauherrschaft: Rudolf und Marlies Graf-Gerber Projektverfasser: Heizungsmacher AG, Kost Stefan Bauprojekt: Aussen aufgestellte Luft-WasserWärmepumpe, Baugesuch 2025-23 Bauplatz: Bodenmattstrasse 7 Bauparzelle: GB 1534 Planauflage und Einsprachefrist: Gemeindeverwaltung Witterswil, zu Hd. Baukommission Witterswil, bis 28. Januar 2026

Grat

Du hast gelitten manchen Schmerz, geduldig viel ertragen. Nichts kann mehr zu Herzen gehen, als die Mutter sterben sehen, nie mehr kehrt zu uns zurück. Wenn sich der Mutter Augen schliessen, ihr liebes Herz im Tode bricht, dann ist das schönste Band zerrissen, denn Mutterliebe ersetzt man nicht.

Zeitung für die Region Basel

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Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail zusenden.

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Ich bin kein Inserat. Ich bin das fehlende Teil für eine bessere Zukunft.

► bz Zeitung für die Region Basel ► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck ► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental

Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 todesanzeigen@chmedia.ch www.bzbasel.eh Borer Druck AG, Wahlenstrasse 100, 4242 Laufen Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Annahmeschlusszeit:

Montag bis Freitag, 13.30 Uhr. Für Traueranzeigen welche am Montag erscheinen müssen ist der Annahmeschluss jeweils am Freitag, 13.30 Uhr. Annahmeschlusszeit: ► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck ► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Danksagungen: Dienstag, 12.00 Uhr Traueranzeigen: Mittwoch, 9.00 Uhr

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L AU F E N TA L

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Donnerstag, 8. Januar 2026 Nr. 1/2

BL AUEN

RÖSCHENZ

Selbst gebaute Bike-Trails: Gut gemeint, aber illegal

Alter Streit neu entfacht

Meist ohne böse Absicht, können solche Eingriffe Wald und Wild stören — so wie aktuell im Laufental. Niclas Zettergren Mountainbiken erfreut sich schweizweit grosser Beliebtheit. Viele Menschen suchen auf zwei Rädern die Nähe zur Natur — und nutzen dafür den Wald als Trainings- und Erholungsraum. Das wiederum bringt manchmal Interessenkonflikte zwischen Eigentümern, Freizeitnutzenden und dem Naturschutz mit sich. An einer Forsthütte in einem Waldgebiet im Laufental hängt derzeit ein Schreiben des Waldbesitzers, das darüber informiert, dass ein Waldweg durch bauliche Massnahmen zu einer Bike-Strecke ausgebaut wurde. Das Vorgehen sei anstandslos und keinesfalls tolerierbar, ist dem Blatt zu entnehmen. Da laut dem schweizerischen Waldgesetz bauliche Massnahmen im Wald bewilligungspflichtig sind, ist die Veränderung des Terrains nicht rechtskonform und muss zurückgebaut werden. Die Veränderungen seien mit einfachen Handwerkzeugen vorgenommen worden und ziemlich unscheinbar, sagt Revierförster des unteren Laufentals Markus Schmidlin auf Anfrage. Von wirklichen ökologischen Schäden geht er nicht aus. Es sei jedoch nicht das erste Mal, dass so etwas passiert. Wie Schmidlin berichtet, ist es bereits in der Vergangenheit an verschiedenen Orten vorgekommen, dass Privatpersonen unprofessionell und ohne Bewilligung Bike-Trails gebaut haben. Er geht dabei nicht davon aus, dass böse Absichten im Spiel sind, sondern dass meist Unwissenheit die Ursache ist. «Viele sind sich nicht im Klaren, welche

Auswirkungen ihr Verhalten hat», so Schmidlin. Nur weil der Wald öffentlich und für alle zugänglich ist, heisst das nicht, dass man tun und lassen kann, was man will, hält er fest. Durch einen Trail wie im besagten Fall könne laut dem Fachmann beispielsweise das Wild gestört werden. «Die Natur braucht ihren Platz», betont der Fachmann. Es liege an allen, die den Wald besuchen, sich rücksichtsvoll zu verhalten und der Natur Sorge zu tragen. Wie Schmidlin nachträglich mitteilt, haben sich zwei Jugendliche gemeldet und sich zum Trail-Bau bekannt. Man verzichte auf eine Bestrafung und wolle stattdessen gemeinsam mit den Jugendlichen das weitere Vorgehen besprechen.

Zu wenig Wege für Mountainbiker? Die Tatsache, dass Menschen auf eigene Faust im Wald Trails anlegen, deutet darauf hin, dass in der Bevölkerung ein grosses Bedürfnis nach MountainbikeRouten besteht. Das bestätigt auch René Schenker, Co-Präsident der Mountainbiker-Organisation Trailnet Nordwestschweiz. Ihm zufolge sind rund 70 Prozent aller Bikerinnen und Biker auf illegalen Wegen unterwegs. Schenker ist daher überzeugt, dass es mehr BikeTrails in der Region braucht. Das Baselbieter Waldgesetz sieht vor, dass Radfahren in der Regel nur auf Waldstrassen erlaubt ist. Beliebte, kleine Wege dürfen demnach nur dann legal befahren werden, wenn sie offiziell freigegeben und entsprechend ausgeschildert sind. Schenker betont, dass auf politischer Ebene Anstrengungen nötig sind, um den steigenden Bedarf an Mountainbike-Routen legal und sicher zu decken. «Wir haben bereits vieles lösen können, aber es bleibt noch viel Arbeit», so Schenker.

Die Landeskirche Baselland droht der Kirchgemeinde Röschenz mit aufsichtsrechtlichen Massnahmen, die dazu führen könnten, Pfarrer Franz Sabo zu entlassen. Dagegen wehrt sich der Kirchgemeinderat. Bea Asper Franz Sabo (72) ist mittlerweile seit über 28 Jahren Pfarrer in Röschenz und ein wichtiger Teil der lebendigen Kirchgemeinde und eines wertvollen Engagements. Während in anderen Gemeinden die Bänke leer sind, freut sich Kirchgemeindepräsident Bernhard Cueni, dass die Gottesdienste in Röschenz nach wie vor gut besucht werden. «Wir zählen nicht selten weit über 100 Besucherinnen und Besucher, haben viele motivierte Ministrantinnen und Ministranten, und diese Woche waren 22 Sternsingende unterwegs», resümiert Cueni. Er übernahm das Amt vor fünf Jahren von Holger Wahl, der sich vor 18 Jahren erfolgreich gegen den Versuch der Landeskirche wehrte, Pfarrer Franz Sabo loszuwerden. Der Priester war Anfang 2000 wegen seiner Kritik an der Kirchenobrigkeit in Misskredit geraten. Röschenz gewann den Fall, der schweizweit Aufsehen erregt hatte, im September 2007 vor dem Kantonsgericht. «Es war ein jahrelanger Streit, der insgesamt wohl 600 000 Franken verschlungen hat. Alleine die Kirchgemeinde Röschenz hatte über 100 000 Franken Verfahrenskosten, die ihr aber grösstenteils rückerstattet wurden und durch Spenden gedeckt waren. Und jetzt hat der Landeskirchenrat erneut einen Streit vom Zaun gebrochen, der wieder ins Geld gehen wird», moniert Cueni. Der Landeskirchenrat droht der Kirchgemeinde Röschenz mit aufsichtsrechtlichen Massnahmen, mit denen er wohl darauf abziele, Pfarrer Franz Sabo doch noch loszuwerden. «Der Landeskirchenrat hat ein Aufsichtsverfahren gegen die Kirchgemeinde Röschenz eröffnet. Im Moment wehren wir uns dagegen mit einer Beschwerde bei der Rekurskommission», erklärt Cueni.

Gestützt auf einen «Blick»-Artikel

Durch den Wald: Es braucht mehr Bike-Trails in der Region, findet der Co-Präsident der FOTO: ZVG Mountainbiker-Organisation Trailnet Nordwestschweiz.

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Der Landeskirchenrat stütze sich auf einen «Blick»-Artikel aus dem Jahr 2023. «Der Artikel wurde vom früheren Chef des Portals kath.ch verfasst und enthält von Ivo Corvini die Aussage, Franz Sabo wäre im Amt nicht mehr tragbar.» Im Artikel geht es um die Aussage eines Mannes, dass er einen sexuellen Kontakt mit Franz Sabo vor 43 Jahren inzwischen anders werte als früher. «Corvini machte

Bernhard Cueni, Präsident des Kirchgemeinderates, steht hinter seinem Pfarrer Franz Sabo: «Wir werden uns wehren. Sollte sich dabei der Verdacht erhärten, dass Verleumdung betrieben wurde, wird sich der Präsident der FOTO: BEA ASPER Landeskirche Baselland, Ivo Corvini, dafür verantworten müssen.» aus dem angeblichen sexuellen Kontakt einen sexuellen Missbrauch und brachte mittels Fragenkatalog, den er veröffentlichen liess, Franz Sabo in den Zusammenhang mit üblen Vorwürfen», erklärt Cueni und betont: «Aus Sabos Personaldossiers — auch jenem vom Heimatbistum Bamberg — geht klar hervor, dass es keine Hinweise auf eine Straftat in Sachen sexuellen Missbrauchs gibt.» Das Bistum Basel habe ihm schriftlich bestätigt, dass sich auch im Zeitraum nach 2005 in den Unterlagen keine Missbrauchsvorwürfe finden liessen. Damit stelle sich die Frage, ob der Landeskirchenrat Verleumdung betreibe. «Sollte sich dieser Verdacht erhärten, wird sich Ivo Corvini dafür verantworten müssen», meint Cueni und überlegt sich, ob Jurist Corvini seine Niederlage wohl nicht vergessen konnte. «Es hat sich nun gezeigt, dass Ivo Corvini nach dem Gerichtsurteil weitere Schritte unternommen hatte, seinen Willen durchzusetzen. Über das Bistum Bamberg versuchte er, für die von der Landeskirche gewünschte Entlassung von Pfarrer Franz Sabo eine neue rechtliche Grundlage zu schaffen. Bischof Kurt Koch machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Er gab Sabo die Missio canonica zurück und feierte 2008 in einem Gottesdienst in Röschenz die Versöhnung», so Cueni. Franz Sabo weist darauf hin: «Ich bin seit fast 28 Jahren als Pfarrer in Röschenz tätig. Nie hat es auch nur im Ansatz irgendwelche Anschuldigungen gegen mich gegeben. Doch das zählt für den Landeskirchenrat nicht. Deshalb mussten Vorwürfe erfunden werden. Warum tun Corvini und Co das? Jeder mag sich selbst seinen Reim darauf machen — sie

haben die Macht und das Geld dazu. Bezahlt wird es nicht aus dem Privatvermögen, sondern mit der Kirchensteuer», hält Sabo fest. Das «Wochenblatt» bat Ivo Corvini, sich zu den Vorwürfen zu äussern, erhielt aber von der Kommunikationsabteilung der Landeskirche die Mitteilung, dass der Landeskirchenrat derzeit keine Stellungnahme abgeben könne, da es sich um ein laufendes Verfahren handle. Antworten auf weitere Fragen gibt Franz Sabo in seinem neusten Band: «Die Machenschaften des röm.-kath. Landeskirchenrats Baselland und mehr…», in welchem er die Zusammenhänge aufzeigt, das Netzwerk der einzelnen Akteure beleuchtet und seine Gedanken äussert, warum es sich lohnt, für Wahrheit und Gerechtigkeit zu kämpfen. «Mich öffentlich zu wehren, ist für mich eine Art Therapie, verbunden mit der Hoffnung, dass auch andere Menschen ermutigt werden, den Mund aufzumachen, und wir auf diese Weise ein klein wenig dazu beitragen können, dass Missstände aufgedeckt werden.» Auch wenn ihm bewusst sei, dass man gegen die Mächtigen dieser Welt machtlos sei, folge er der Empfehlung von Erich Kästner: «Das Leben muss noch vor dem Tod erledigt werden.» Der eigenen Gesundheit wegen brauchten Menschen ein Ventil, «um den Mist loszuwerden, der sie innerlich quält und zerfrisst, und zwar möglichst, ohne sich selbst und anderen zu schaden. Den ganzen Dreck nur zu schlucken, macht krank», schreibt Sabo. Der Band: «Die Machenschaften des röm.-kath. Landeskirchenrats Baselland und mehr…» ist beim katholischen Pfarramt Röschenz erhältlich.

trotz weniger Turbinen (noch sechs statt acht) viel leistungsfähiger. «Auch die technische Entwicklung der Windenergieanlagen trägt dazu bei, dass ein Projekt sinnvoll realisiert werden kann», schrieb Primeo-Mediensprecher Viktor Sammain im September. Die Anlage würde jährlich rund 40 Gigawattstunden Strom liefern — Energie, die für fast 9000 Haushalte ausreicht. Das ist fast doppelt so viel wie noch 2018 prognostiziert. «Damit wäre das ganze Laufental mit Strom versorgt», sagt der Liesberger Gemeindepräsident Volker Papenburg. Er ist hörbar stolz, dass sein Dorf einen so grossen Beitrag zur Stromversorgung beisteuern könnte. «Erneuerbare Energien zu fördern, ist eine Schlüsselstrategie, damit wir eine möglichst hohe Eigenversorgung hinbekommen», sagt er.

Papenburg. Eben erst wurde die Bevölkerung von der Gemeinde und der Energieversorgerin Primeo zu einer Besichtigung des grössten Windparks der Schweiz eingeladen. Auch Roggenburg lädt im Januar zu einer Expedition auf den Mont-Crosin und den Mont-Soleil im Berner Jura, wo 16 Windturbinen installiert sind. Der Windpark besteht seit 1996, als drei Windräder den Anfang machten. «Wir tun das, was unsere Bevölkerung von uns möchte», gibt sich Papenburg diplomatisch. Das Land, auf dem der neue Windpark entstehen soll, gehört ohnehin der Burgergemeinde. Die Gemeinde will selbst aber auch als gutes Beispiel vorangehen. Die Mehrzweckhalle wird bald saniert, und auf dem Dach will Liesberg eine grosse Photovoltaikanlage installieren. Ob in fernerer Zukunft ein Wasserkraftwerk an der Birs Sinn ergebe, wolle die Gemeinde auch prüfen lassen, so Papenburg. Liesberg mag Gesetzen gegenüber skeptisch sein. Als Energiedorf zeigt es sich bislang überraschend offen.

LIESBERG

Liesberg, das skeptische Energiedorf Obwohl das hinterste Dorf des Laufentals konservativ tickt, wird es bald viel mehr Strom produzieren, als es selbst verbraucht. Yann Schlegel Eine Solaranlage, die Strom für 1000 Haushalte produziert. Und bald Windturbinen, die Elektrizität für rund 9000 Haushalte liefern? Liesberg, am südwestlichsten Zipfel des Laufentals gelegen, mausert sich zum kleinen Kraftwerk des Baselbiets. «Wenn es um etwas Neues ging, war Liesberg immer weit vorne dabei», sagt Gemeindepräsident Volker Papenburg. «Das ist historisch gewachsen.» Im Dezember hat die Gemeinde eine grüne Energiestrategie in ihr Leitbild verankert: «Wir tragen Sorge zur Umwelt und streben die Nutzung erneuerbarer Energien an.» Die 35 anwesenden Stimmbürger hiessen das Leitbild an der Gemeindeversammlung gut.

Zweimal Nein gestimmt Dies mag vor allem deshalb überraschen, weil ein Blick auf die jüngeren Abstimmungen zeigt, dass Liesberg bei Energiefragen nicht progressiv denkt. Im Juni 2024 nahm die Schweiz das Stromversorgungsgesetz sehr deutlich an. Damit schuf der Bund die Grundlage, um in der Schweiz rasch mehr Strom aus erneuerbaren Energien zu produzieren. Liesberg lehnte das Gesetz aus Bern mit 51,6 Prozent ab. Am selben Tag stimmte das Baselbiet über das kantonale Energiegesetz ab. Und auch hier stellte sich Liesberg als eine der konservativsten Gemeinden des Baselbiets heraus. Obwohl der Kanton das Gesetz, an welches das Öl- und Gasheizungsverbot gekoppelt ist, deutlich annahm, sagte das Laufentaler Dorf mit fast 65 Prozent deutlich Nein. Nun soll aber ausgerechnet Liesberg zur kleinen Vorzeigegemeinde für erneuerbare Energien werden. Seit Oktober bauen die Industriellen Werke Basel (IWB) auf der ehemaligen Deponie der Kelsag die bislang grösste frei in der Na-

tur liegende Solaranlage der Region. Die Anlage wird eine Leistung von rund 3,4 Megawattpeak haben und jährlich rund 3,9 Gigawattstunden Strom liefern. Das entspricht einem durchschnittlichen Verbrauch von knapp 1000 Haushalten. Ursprünglich waren die IWB davon ausgegangen, die Anlage würde gut 500 Haushalte versorgen können. Das nächste Grossprojekt hat — vor allem auch durch das neue Stromversorgungsgesetz des Bundes, das ausgerechnet Liesberg ablehnte — neuen Schwung erfahren. Wie Recherchen der «Basellandschaftlichen Zeitung» im September zeigten, hat Primeo Energie das Projekt für einen Windpark oberhalb des Laufentaler Dorfes neu lanciert. Insgesamt sind sechs Windturbinen auf den Hügelflanken des Schattenbergs und des Äbi geplant. Vier Windräder sollen auf dem Gemeindegebiet von Liesberg in die Höhe ragen — deren zwei auf Roggenburger Boden. Die Pläne für den Windpark existieren seit 2014. Mittlerweile wäre das Projekt

Ein emotionaler Prozess Allerdings weiss er, dass es um den Windpark auf den Jurahöhen noch ein zähes Ringen geben dürfte. «Wir stehen am Anfang eines emotionalen Prozesses», sagt


GIRLPOWER: BILDUNG RICHTIG EINORDNEN Was Eltern über Bildungswege und Zukunftschancen wissen sollten Welche Berufe haben Zukunft? Welche Kompetenzen werden künftig entscheidend sein? Und wie können junge Frauen ihre Stärken im Berufsalltag gezielt nutzen? BILDUNG ist heute mehr als ein Abschluss. Sie bedeutet Orientierung in einer Arbeitswelt im Wandel. Gerade für junge Frauen ist das entscheidend: 75 Prozent wählen eine von nur neun Berufslehren aus, viele davon im Niedriglohnsektor. Oft fehlen Eltern wichtige Informationen und Einblicke in alternative Wege mit beeindruckenden Perspektiven. Hier setzt der Infoabend GIRLPOWER an. Am Montag, 26. Januar 2026, findet im Gemeindesaal Zwingen ein öffentlicher Infoabend für Eltern und Schülerinnen der Oberstufe und Mittelschule statt, sowie weitere Interessierte.

Themenschwerpunkte: • Wie Digitalisierung und künstliche Intelligenz die Arbeitswelt verändern und neue Berufschancen für junge Frauen schaffen • Berufsbilder jenseits klassischer Rollen – sichtbar gemacht durch reale Einblicke aus der Praxis • NEU: Orientierung für Bildungs- und Berufsentscheide – ermöglicht durch Jobshadowing und persönliche Online-Meetings. Verena Gebler, HR-Expertin für Berufsorientierung und Zukunftskompetenzen zeigt auf, welche Fähigkeiten künftig an Bedeutung gewinnen und wie junge Frauen diese gezielt in ihre Berufsplanung einbeziehen können.

Ergänzt wird der Abend durch ein Podium mit jungen Frauen aus unterschiedlichen Berufsfeldern und Zeit für Fragen und Austausch. Beim Apéro erhalten die Gäste zudem einen kompakten Überblick über das Schulsystem mit Fokus auf die Übergänge von der Lehre bis hin zu akademischen Abschlüssen und deren langfristigen Perspektiven.

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Infoabend GIRLPOWER Montag, 26. Januar 2026 18.30 – 20.30 Uhr Gemeindesaal Zwingen Eintritt frei, kostenloser Apéro Anmeldung bis 20. Januar 2026 www.eifach-mache.ch


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REGION

Ein Gespräch über Raumknappheit und regionale Strategien Neujahrsapéro 2026 Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern ein glückliches neues Jahr, Wohlergehen und Gesundheit (Foto: Paul Mark). Gemeinderat und Gemeindeverwaltung

Während vier Jahren war Karoline Sutter Standortförderin — zunächst gemeinsam mit Rita Stoffel fürs Laufental und Schwarzbubenland, seit 2024 in einem 20-Prozent-Pensum nur noch fürs Schwarzbubenland. Ende Jahr übergab sie diese Aufgabe an Christian Imark. Im Interview spricht sie über ihre Tätigkeiten und darüber, was sie gerne intensiver angegangen wäre. Gaby Walther

Stelleninserat

Zahlenmensch? Die Gemeinde Breitenbach (SO) wächst dynamisch. Zur Bewältigung der grossen und spannenden Aufgaben suchen wir per 1. April 2026 (oder nach Vereinbarung) eine fachkompetente, initiative und dienstleistungsorientierte Persönlichkeit als

Fachmann / Fachfrau

Finanzverwaltung in einem 70 bis 100%-Pensum Sie verfügen über umfangreiche Kenntnisse im Finanzbereich und sehen sich in der Lage, die Teamleiterin in allen buchhalterischen Teilbereichen tatkräftig und mit hoher Kompetenz zu unterstützen. Sie freuen sich darauf, Tätigkeitsbereiche wie zum Beispiel Mandatsbuchhaltungen sicher und in Eigenverantwortung zum Erfolg zu führen. Als echter Profi mit hohem Fachwissen sehen Sie sich dazu befähigt, in allen Bereichen der Finanzbuchhaltung unterstützend zu wirken. Sie verfügen über eine abgeschlossene kaufmännische Grundausbildung. Im Idealfall haben Sie eine Weiterbildung im Finanzbereich absolviert und verfügen über Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung. Kenntnisse über das Rechnungslegungsmodell HRM2 runden Ihr Profil ab. Wir freuen uns auf eine Kollegin / einen Kollegen mit eigenständiger, exakter und strukturierter Arbeitsweise. Sie denken vernetzt und erkennen Zusammenhänge und Abhängigkeiten. Sie agieren diskret, flexibel und teamorientiert. Sind Sie an dieser Aufgabe interessiert? Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen. Bitte richten Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis zum 20. Januar 2026 in elektronischer Form an die Leiterin der Finanzverwaltung, Denise Holzherr (denise.holzherr@breitenbach.ch). Für die Beantwortung allfälliger Fragen steht Ihnen Frau Holzherr (Tel. 061 789 96 86) gerne zur Verfügung.

Fasnacht Hirzebach 2026 Samstag, Plagetteverkauf im Wydehof 24.+ 31.01., 09:00 Uhr Donnerstag, 12.02., 05:00 Uhr

„Chesslete“ anschließend Mehlsuppe im Restaurant Zäni

Donnerstag, 12.02., 13:30 Uhr

„Kinder-Fasnacht“ Pfarreiheim Röm.-Kath. Kirche

Donnerstag, 12.02. 14:00 Uhr

„Fasnacht im Jugendraum ab 5. Klasse“

Donnerstag, 12.02., 19:15 Uhr

„Sternmarsch mit Guggen-Gala“ Guggengala vor der Röm.-Kath. Kirche

Samstag, 14.02., 14:00 Uhr

„Grosser Umzug“, im Anschluss Beizefasnacht mit Guggen und Schnitzelbänk Hirzezelt bei der Schwedenschanze

Freitag, 20.02., 19:00 Uhr

„Hirzefüür“ im Dorf

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

WoS: Was haben Ihnen diese vier Jahre persönlich gebracht? Karoline Sutter: Ich erhielt einen umfassenden Einblick in die wirtschaftliche Landschaft des Laufentals und Schwarzbubenlands. Dabei lernte ich Unternehmen wie die Kunststoffherstellerin Duresco GmbH in Witterswil kennen und konnte ihr Wachstum vom Start-up zum internationalen Konzern miterleben. Auch die Ansiedlung von Ovivo, einer globalen Reinwasserfirma, ebenfalls in Witterswil, war spannend zu beobachten. Zudem durfte ich kleinere, innovative Betriebe besuchen — etwa die Marry Jane AG in Breitenbach, die THC-Cannabis anbaut, oder die Stich Schreinerei AG in Kleinlützel. Was gehörte zu Ihren Aufgaben? Ich war zuständig dafür, neue Unternehmen für eine Ansiedlung im Schwarzbubenland zu gewinnen. Gleichzeitig sollte ich bestehende Betriebe dabei unterstützen, zu wachsen und innovativ zu bleiben. Ein weiterer Schwerpunkt war die Vernetzung von Wirtschaft, Bildung und Politik. Wo liegen die Knackpunkte bei der Ansiedlung oder Expansion von Unternehmen in der Region Schwarzbubenland? Im Gespräch mit Firmen, aber auch mit Gemeinden wurde häufig das Fehlen von Gewerbeflächen angesprochen. Viele Betriebe möchten expandieren, finden aber vor allem Büroflächen — jedoch kaum Standorte, an denen auch lärmintensive Tätigkeiten möglich sind. Sowohl das Industriegebiet Isola wie auch die Gewerbefläche im Gilgenberg sind vollständig ausgebucht. So hatte zum Beispiel die Albin Borer AG lange gesucht, bis sie geeignetes Land zur Expansion in Büsserach fand. Bei der Von Roll in Breitenbach wäre der Bodenpreis mit 60 Franken pro Quadratmeter zwar moderat — besonders im Vergleich zum geplanten Industrieplatz an der Wahlenstrasse in Laufen mit 120 Franken pro Quadratmeter —, jedoch ist der Boden nur zeitlich befristet nutzbar. Gäbe es Lösungen? 41 Prozent der Gewerbeflächen im Thiersteiner Teil des Schwarzbubenlands sind unternutzt. Das liegt oft an fehlenden Nachfolgeregelungen. Wenn ein Patron keinen Nachfolger findet, arbeitet er meist so lange wie möglich weiter und vermietet die Flächen anschliessend als Abstellplatz für Wohnwagen oder zur Nutzung von Hobbybetrieben. Hier könnte die Standortförderung ansetzen: durch Gespräche mit den Eigentümern, das Zusammenlegen kleinerer Flächen und deren gezielte Vermittlung an expandierende Betriebe. Ich nehme an, das ist eine zeit- und kostenintensive Arbeit? Natürlich. Sie ist nicht so sexy wie ein Firmenbesuch mit anschliessender Berichterstattung im «Wochenblatt». Es dauert zwei bis drei Jahre Zeit, bis sich Erfolge einstellen. Bund und Kanton unterstützen jedoch mit erheblichen Mitteln über die Neue Regionalpolitik (NRP) innovative Industrie- und Tourismusprojekte. Diese sollen Wertschöpfung schaffen und Arbeitsplätze in allen Regionen erhalten. Digitalisierung und Nachhaltigkeit stehen dabei besonders im Fokus. Es wäre schade, diese Fördergelder nicht zu nutzen. In diesem Punkt waren Sie als Standort-

Freut sich auf neue Aufgaben: Karoline Sutter hat ihr Mandat als Standortförderin fürs Schwarzbubenland aufs neue Jahr abgegeben. FOTO: ZVG

förderin nicht gleicher Meinung wie die Arbeitsgruppe Wirtschaft des Forums Schwarzbubenland, mit der Sie zusammenarbeiteten. Die Arbeitsgruppe hatte den Fokus stark auf Events und die Visibilität des Forums Schwarzbubenland gelegt. Das ist sicher auch wichtig, und die Mitglieder der Arbeitsgruppe engagieren sich ehrenamtlich. Meine Tätigkeit hingegen wurde vom Kanton mit 40 000 Franken jährlich vergütet — nicht für Protokollführung, Firmenbesuche oder Öffentlichkeitsarbeit,

«41 Prozent der Gewerbeflächen im Thiersteiner Teil des Schwarzbubenlands sind unternutzt. Das liegt oft an fehlenden Nachfolgeregelungen.»

sondern mit dem klaren Ziel, Arbeitsplätze zu schaffen, die Lebensqualität zu erhöhen und Steuerzahler in die Region zu holen. Einige Gemeinden wünschen sich zwar nicht unbedingt eigene Gewerbezonen und überlassen dies gerne den Nachbargemeinden. Sie möchten aber dennoch eine attraktive Wirtschaftsregion sein. Der Kanton fördert deshalb regionale Projekte und unterstützt diese finanziell. Welche NRP-Projekte hätten Sie gerne angepackt? Es wäre möglich gewesen, ein kostengünstiges Digitalisierungsangebot für KMU zu entwickeln — unter 5000 Franken

pro Betrieb. Das Interesse blieb jedoch gering. Schade, denn wer sich der Digitalisierung verschliesst und auch KI nicht offen gegenübersteht, wird langfristig zurückfallen. Ohne diese Technologien sind die Stundenkosten höher als bei der Konkurrenz, die dank moderner Hilfsmittel effizienter arbeitet. Ein richtig gutes NRP-Projekt war die Tourismusstrategie des Forums Schwarzbubenland. Doch auch deren Umsetzung braucht Zeit. Nun liegt das Konzept in der Schublade, während stattdessen ein Adventskalender oder eine Wandernacht organisiert wird — beides nett, aber nicht strukturbildend. Dabei fehlt es in der Region an Übernachtungsmöglichkeiten. Wir haben die Kloster Mariastein, Beinwil und Dornach. Da gäbe es so viel Potenzial, das genutzt werden könnte. Auch bin ich überzeugt, dass das Schwarzbubenland als Tourismusregion mindestens so viel zu bieten hat wie andere Orte. Es existiert sogar eine Vorstudie zu einem Naturpark, der mit rund einer Million Franken gefördert würde. Aber man lässt dies einfach liegen. Das macht mich richtig hässig. Sie haben dieses Mandat nun abgegeben. Wie geht es für Sie weiter? Ich stehe mit drei Gemeinden in Kontakt, mit denen ich ein Projekt ausarbeiten werde. Zudem führen mein Mann und ich vier Unternehmen und sind damit gut ausgelastet.

Zur Person Karoline Sutter ist selbstständige Unternehmensberaterin. Sie hat Philosophie mit Nebenfach Volkswirtschaft und Recht studiert, war Gemeindeverwalterin in Reigoldswil, Unternehmensberaterin bei der BDO und Mitglied im Bankrat der Basler Kantonalbank. Sie ist in Riehen aufgewachsen und lebt heute mit ihrem Mann und den drei Kindern in Basel. Gemeinsam führen sie vier Firmen im Bereich Beratung, Bauengineering und IT.


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Carfahrten & Ferienreisen

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Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm: • Rundgang und Informationsstände • Musikalische Unterhaltung ab 11:00 Uhr (Details zum Programm auf unserer Webseite) • Zauberer Omini • Speisen und Getränke • Glücksrad und Wettbewerb mit attraktiven Preisen • Exklusive Angebote unserer Partnerunternehmen Weitere Informationen auf unserer Webseite: Bitte nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Senevita Birsgarten | Im Bruggrain 6 | 4153 Reinach birsgarten@senevita.ch | www.birsgarten.senevita.ch

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Die Musikgesellschaft Beinwil lädt ein zum jährlichen

der Musikgesellschaft Harmonie Büsserach

Jahreskonzert und Theater

«Pick Up The Pieces –

Das Beste der letzten 10 Jahre mit Stefan»

in der Mehrzweckhalle Beinwil

Direktion: Stefan Anna Samstag, 10. Januar 2026 Freitag, 16. Januar 2026 Samstag, 17. Januar 2026 Beginn jeweils um 20.00 Uhr Konzertsaal Büsserach Zum Programmheft:

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31. Januar 2026 7./8. Februar 2026

Samstag NEU 19:30 Uhr | Sonntag 14:00 Uhr Schulhaus Beinwil Beginn pünktlich zu den angegebenen Zeiten

Konzert MGB unter Leitung von Jonathan Eberstein

Theater «Alles beschtens greglet!» Schwank in drei Akten von Bernd Gombold

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Mitglieder der Raiffeisenbank LaufentalThierstein profitieren von einem 5.– Rabatt. Die Gutscheine sind bei den Geschäftsstellen in Nunningen, Laufen und Breitenbach erhältlich. (pro Mitglied max. 1 Bon)

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Tarife 1 Feld (52 × 33 mm) CHF 52.– exkl. MwSt. 2 Felder (52 × 69 mm) CHF 104.– exkl. MwSt. 3 Felder (52 × 106 mm) CHF 219.– exkl. MwSt. Auskunft 061 789 93 33 jessica.glanzman@chmedia.ch

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* Twint-Zahlung möglich: Eintritt, Kuchenbuffet und Bar


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BREITENBACH

Ein Blick ins Thierstein des 19. Jahrhunderts Nach sechs Jahren Arbeit hat Willi Spaar sein Buch «Leben und Wandel im Thierstein 1830 bis 1900» vollendet. An der Vernissage am 18. Januar, stellt er das 320-seitige Werk in Breitenbach vor. Gaby Walther

Anlässe 8. Januar

Ökumenischer Spielnachmittag für alle ab 60 Jahren, Restaurant Zäni, röm. kath. Pfarramt 12. Januar Papiersammlung, Tour, Einwohnergemeinde 13. Januar Kartonsammlung, Tour, Einwohnergemeinde 13. Januar Offener Senioren-Nachmittag, Saal, Ref. Kirchgde. 14. Januar Entsorgung Weihnachtsbäume, Tour, Einwohndergde. 16. Januar, 13h Wanderung, AHV-Wandergruppe Peppers Quartett, Kath. Pfarreisaal, Kultur-&Leseverein 16. Januar Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

«Geschichte interessierte mich lange nicht», sagt Willi Spaar. Als er sich mit 40 Jahren mit einer Auswanderung von Breitenbach nach Amerika beschäftigte, entdeckte er seine Faszination für historische Geschichten. So begann er nach seiner Karriere im Bankgeschäft als Pensionär mit der Arbeit an seinem Buch über das Thierstein von 1830 bis 1900. Eine zentrale Rolle spielte dabei seine Mutter Helen Spaar-Stebler (1924–2019). Sie hatte selbst Freude an Geschichte und bewahrte zahlreiche Zeugnisse der Vergangenheit auf. Sie unterstützte ihren Sohn, indem sie sämtliche Breitenbacher Gemeindeprotokolle von 1830 bis 1910 in die heutige Schriftsprache transkribierte. Rund 4000 handgeschriebene A4-Seiten liegen heute im Gemeindearchiv. «Für sie war das im Alter von rund 80 Jahren eine grossartige Aufgabe», erzählt Spaar. Das Buch behandelt die Zeit vom Balsthalertag am 22. Dezember 1830 bis zur Jahrhundertwende um 1900, dem Beginn der Industrialisierung im Thierstein. Es ist eine Epoche grosser Veränderungen: 1831 wurde eine neue Kantonsverfassung verabschiedet, Breitenbach wurde Bezirkshauptort, und ab 1836 wurde das Führen eines Zivilstandsregisters obligatorisch. Anhand von Büchern, Zeitungen und Dokumenten ging Spaar Fragen nach dem Alltag der Menschen nach: Welche Sorgen und Ängste hatten sie? Wie lebten sie, arbeiteten sie, glaubten sie? Welche politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen prägten die Region? Im Museum Laufental sichtete er dazu alle Ausgaben des «Birsboten» von 1868 bis 1900. Die Zeitung bestand damals fast ausschliesslich aus eingesandten Berichten der Gemeinden und Inseraten. Deutlich wird bei seiner Recherche die grosse Armut im Thierstein. «Die Gemeinde rief die Bedürftigen sogar auf, betteln zu gehen», erzählt Spaar. Vor der Verbreitung der Kartoffel stand oft die weisse Rübe auf dem Tisch, ergänzt

Der Autor: Willi Spaar an seinem Schreibtisch zu Hause in Breitenbach, in der FOTO: ZVG Hand das soeben erschienene Buch über das Leben im Thierstein. durch einfache Speisen wie Milch, Knöpfli oder dürres Obst. Ein amtlicher Bericht von 1847 schildert die Notlage eindrücklich, ebenso eine ärztliche Aussage von 1883: «Die Leute werden von den Läusen gefressen.» Spannend seien die Berichte und Inserate zum Thema Auswanderung. Das muss ein grosses Geschäft gewesen sein. Ebenso verbreitet waren Wucherzinsen, da es an Banken fehlte, so Spaar. Das Buch ist ein Fundus an zahlreichen Themen. Es gibt Einblick in eine Zeit, die wir uns heute so nicht mehr vorstellen können. Es ist eine Zeit, in der das Gemeindewesen, politische Mitsprache, Bildung und Recht entstanden. Auch Willkür, soziale Spannungen und die grosse Macht der Kirche werden thematisiert. Spaar schildert etwa den Fall eines Pfarrers, der einem Kind die Taufe verweigerte, weil dessen Mutter bei FDPAngehörigen arbeitete. «Ich bin ein religiöser Mensch», sagt Spaar, «aber was sich die Kirche damals erlaubte, ist unglaublich.» Er beschreibt, wie in den 1840er-Jahren die liberale Regierung im Schwarzbubenland verschiedene Strassen bauen wollte, so unter anderem vom Klösterli (Kleinlützel) nach Röschenz. Da sei der adelige Solothurner Thiersteiner-Grossrat von Sury im Kantonsratssaal aufgestanden und habe der

Regierung Folgendes zugerufen: «Was, was? Ihr wollt den Schwarzbuben Strassen bauen?! Für was brauchen sie diese Strassen? Sie haben ja nur Geissen!» Spaar lässt in seinem Buch vor allem die Quellen sprechen. Eigene Kommentare setzt er bewusst sparsam ein. Wichtig war ihm zudem, dass das Buch vollständig im Thierstein entstand — vom Lektorat über das Layout bis zum Druck. «Ich bin seit 30 Jahren im Vorstand des Gewerbevereins Thierstein engagiert, das war für mich selbstverständlich», sagt er. Mit dem Jahr 1900 endet die Geschichtsschreibung. Material für die Zeit bis zum Ersten Weltkrieg hätte Willi Spaar jedoch noch genug. Vielleicht, so sagt er, werde es eines Tages eine Fortsetzung geben.

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Vernissage «Leben und Wandel im Thierstein 1830 bis 1900»: Sonntag, 18. Januar 2026, 15.00 Uhr, Pfarreiheim Breitenbach. Musikalische Umrahmung Isidor Lombriser und Céline Steiner unter anderem mit dem Heimatlied «s’Gilgenberger Lied» und anderen Songs aus der Gegend.

Willi Spaar

BREITENBACH

Ausbau bei laufendem Betrieb — das Alterszentrum Breitenbach wird vergrössert Das Alterszentrum Breitenbach rechnet für die Vergrösserung seines Gebäudes mit einer Bauzeit von 18 Monaten. Bea Asper Es gebe heute zu wenig Einzelzimmer. «30 Personen teilen sich 15 Zimmer — diese Raumaufteilung möchten wir ändern», erklärte Wally Allemann, Präsidentin des Zweckverbandes AZB, am Dienstagnachmittag vor versammelter Schar. Das Alters- und Pflegeheim Breitenbach soll zugunsten der Lebensqualität mehr Platz erhalten — für die Umgestaltung der Doppelzimmer in Einzelzimmer, für eine Modernisierung des Restaurant- und Aufenthaltbereichs und für die Schaffung neuer Therapieräume und Büros. «Die Bauarbeiten werden uns allen viel abverlangen, aber es ist eine wichtige Investition in die Zukunft», sagte Allemann. Vorstand, Mitarbeitende, Bewohnerinnen und Bewohner und die Projektverantwortlichen starteten die Bauarbeiten feierlich mit einem symbolischen Spatenstich am Drei-Königs-Tag und luden die zahlreich erschienenen Delegierten der Gemeinden und Institutionen zum ge-

Feierlicher Spatenstich am Drei-Königs-Tag: In den nächsten rund 18 Monaten baut das Alterszentrum Breitenbach aus. FOTO: BEA ASPER

meinsamen Kuchenessen ein. Das Datum sei natürlich nicht zufällig gewählt, sondern passend zur Bedeutung des Projektes, kommentierte Breitenbachs Gemeindepräsident, Christian Thalmann. Es freue ihn, «dass sich die beiden Heime im Bezirkshauptort gegenseitig befruch-

ten: Plant die eine Institution ein Projekt, zieht die andere nach». Seit letztem Herbst baut auch das Zentrum Passwang. Die Bauarbeiten beim AZB werden bereits in den nächsten Monaten sichtlich den Alltag verändern. Der Anbau kommt vor dem heutigen Eingangsbereich mit

einem Mauerwerk im unteren Bereich und Fertigbauelementen für die oberen Stockwerke zu stehen. Später wird auf einem Teil des bisherigen Gebäudes noch ein zusätzliches Geschoss realisiert. «In der Bauzeit werden der heutige Lieferanteneingang und der Zugang vom Innen-

hof die neuen Haupteingänge sein», erklärte Geschäftsführer Jörn Weidner. Die Bauzeit betrage rund 18 Monate und beeinträchtige in einer ersten Phase den heutigen Empfang, die Büros der Verwaltung und den vorderen Teil des Restaurants. «Für grössere Anlässe, die tagsüber stattfinden, können wir ein Catering im Saal des Pfarreiheims anbieten, dies konnten wir mit der Kirchgemeinde vereinbaren», führte Weidner aus. Die Verwaltung habe temporär ihre Büros ins Jeka-Haus verlagert. Die Liegenschaft gehört dem AZB — und letzten Dezember wurden durch den Auszug der Baloise Bank Räumlichkeiten frei. Die Bauarbeiten und der laufende Betrieb würden gut aufeinander abgestimmt werden. Darauf lege die eingesetzte Baukommission grossen Wert, hielt Weidner fest. Die lärmigen Arbeiten würden nach neun Uhr beginnen und pausieren von 11.30 bis 14 Uhr. «An den bauintensiven Tagen werden die Mitarbeitenden mit der Bewohnerschaft Ausflüge unternehmen — auf den LamaHof in Aesch, zu den Therapie-Eseln in Himmelried, zum Mittagessen auf den Chasseral, mit dem Schiff auf den Bielersee, in ein Museum oder zu einer Besichtigung in die Innerschweiz», so Weidner.


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Donnerstag, 8. Januar 2026

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WochenBlatt

S C H WA R Z BU BE N L A N D

Donnerstag, 8. Januar 2026 Nr. 1/2

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REGION

«Wir wollen unsere Passion weitergeben» Die Handpan ist ein noch junges Instrument mit Wurzeln in der Schweiz. In Laufen vermitteln Florian Röhrl und Jochen Dreier ihre Erfahrung damit — während Röhrl parallel an einem Forschungsprojekt arbeitet, das zeigt, wie gezielte Klänge Menschen mit Demenz unterstützen können. Melanie Brêchet Ein leiser Schlag, ein warmes Nachhallen, ein sphärisch vibrierender Ton, der im Raum stehen bleibt: So klingt die Handpan, ein Instrument, das fast wirkt, als könne es den Atem verlangsamen und Gedanken beruhigen. Erfunden wurde sie im Jahr 2000 in Bern, damals noch unter dem Namen «Hang», Mundart für «Hand». Später, als der Name geschützt wurde und weitere Hersteller dazukamen, setzte sich die Bezeichnung Handpan durch. Eine Handpan wird mit den Händen und Fingerspitzen sanft angeschlagen, sodass ihre gestimmten Metallfelder schwingende, harmonische Töne erzeugen. Zwei Männer, die von diesem Klang nicht mehr loskommen, sind Florian Röhrl aus Büsserach und Jochen Dreier aus Röschenz. Beide fanden über unterschiedliche Wege zur Handpan: Dreier über die Perkussion — von Guggenmusik bis Cajón —, Röhrl über ein klassisches Musikstudium, Komposition und frühere Jahre am Schlagzeug und Klavier. Und was so gar nicht ins klischierte Bild eines Handpan-Lehrers passen will: Er spielte in einer Metal-Band. «Mich hat fasziniert, dass aus einem Perkussionsinstrument plötzlich so schöne, harmonische Töne entstehen», sagt Dreier. Röhrl ergänzt: «Die Handpan hat eine beruhigende Wirkung auf Alt und Jung. Man kann keine falschen Noten spielen, das macht das Instrument so einsteigerfreundlich.»

Geben ihr Können auf der Handpan weiter: Florian Röhrl und Jochen Dreier. Heute unterrichten sie gemeinsam und haben sich mit ihrer Schule in einem Yogaraum in Laufen eingemietet. Seit letztem Mai bieten sie dort jeden Samstag Kurse an, jeweils in Kleingruppen von maximal fünf Personen. Ihre Schule soll kein Massenbetrieb sein, sondern ein intimer Ort, der den Teilnehmenden Raum gibt. Jeweils der erste Samstag im Monat ist für einen Schnupperkurs vorgesehen, an den weiteren Samstagen widmet man sich vertiefter Rhythmik, Komposition und Harmonielehre. Die Instrumente stellen sie bei Bedarf zur Verfügung. «Wir wollen unsere Passion

für die Handpan weitergeben. Uns war wichtig, etwas anzubieten, weil es zwar viele Spielerinnen und Spieler gibt, aber kaum Lernmöglichkeiten — besonders auch in der Region Basel fehlt es an Kursen», sagt Röhrl. Sie selbst verkaufen keine Instrumente, beraten aber bei der Auswahl, denn Handpans sind unterschiedlich gestimmt. Florian Röhrls musikalische Arbeit geht weit über die Schule hinaus. Seit vier Jahren forscht er an der Hochschule Furtwangen zu Klanginterventionen bei Menschen mit Demenz. Dort analysiert das Team, wie bestimmte Geräusche — nicht

FOTO: MELANIE BRÊCHET

nur Musik, sondern auch Wellenrauschen, Vogelzwitschern oder vertraute Alltagsklänge — Menschen aus der Apathie holen können. «Entscheidend ist die biografische Relevanz», erklärt Röhrl. «Geräusche aus einer früheren Werkstatt oder das Miauen eines Haustiers können etwas auslösen, das Worte nicht erreichen.» Das Projekt wird im Februar abgeschlossen; als nächster Schritt soll ein Produkt entstehen, das Betroffenen ermöglicht, diese Klänge selbst auszulösen. Die Idee stösst bereits über die Demenzforschung hinaus auf Interesse — etwa in Alters- und Seniorenheimen oder bei El-

tern, die nach Wegen suchen, ihre Kinder über Klang zu aktivieren. Einmal im Monat veranstalten Florian Röhrl und Jochen Dreier im Atelier von David Pflugi in Laufen eine Jamsession. Viele Handpan-Spielerinnen und -Spieler üben zu Hause für sich, erzählen sie. «Wir wollten einen Ort schaffen, an dem man sich begegnen und zusammen musizieren kann», sagt Dreier. Zuhören — gegen ein kleines Entgelt — ist ebenso willkommen wie Mitspielen. Auch andere Instrumente als die Handpan dürfen dazustossen. www.klag-tara.ch

WIT TERSWIL

Dank persönlichem Engagement: Witterswil lockt mit neuem Spielplatz soll er bei den Kindern die Beweglichkeit und die Sozialkompetenz fördern. Er begünstige aber auch generationenübergreifend das Zusammengehörigkeitsgefühl, da er für (neuzugezogene) Familien ein attraktiver Begegnungsort sei. Der Spielplatz trage zur Standortattraktivität von Witterswil bei. In diesem Sinn sei es eine Investition, die sich für die Gemeinde gelohnt habe. Dieser Meinung konnte sich Gemeindepräsidentin Doris Weisskopf anschliessen und sprach den Verantwortlichen ihren herzlichen Dank aus. Das grosse Einweihungsfest sei für den Frühling geplant, kündigte Cottens an.

Der 250 000 Franken teure Spielplatz wurde noch vor Weihnachten eröffnet. Das grosse Einweihungsfest für die Bevölkerung ist für das Frühjahr geplant. Bea Asper In einer Gemeinde braucht es für die Umsetzung einer Idee einen langen Atem. Doch, persönliches Engagement lohnt sich. Dies verdeutlicht die «Neugestaltung Kinderspielplatz» in Witterswil. Letztlich standen 250 000 Franken für das Projekt zur Verfügung. Dabei standen nicht persönliche Interessen im Vordergrund, sondern die Überzeugung, sich für eine gute Sache einzusetzen, hiess es bei der Einweihung des Spielplatzes. Allen voran gekämpft hatte Pascale Cottens; ihr Kind ist schon lange aus dem Spielplatz-Alter raus. Der Gemeinderat unter dem Präsidium von Doris Weisskopf hatte den finanziellen Spielraum der Gemeinde davon abhängig gemacht, wie viel der Spielplatz der Bevölkerung wert ist. Die Botschaft lautete: Sollten 50 000 Franken Spenden zusammenkommen, beantragt der Gemeinderat der Gemeindeversammlung einen Bruttokredit von 195 000 Franken. Dieser Betrag wurde an der Gemeindeversammlung vom Dezember 2024 (auf Antrag von FDP-Kantonsrat Mark Winkler) auf 250 000 Franken erhöht. Mit der Zusatzinvestition von 55 000 Franken könne die Gemeinde bei den Betriebskosten sparen, indem sie beim Fallschutz anstatt des Holzschnitzelbodens einen Gummibelag einbaue. Diese

Der Einsatz hat sich gelohnt: Marlou Frei, Pascale Cottens und Nadia Caravatti übergaben den neuen Spielplatz den Kindern. FOTOS: BEA ASPER

Argumentation setzte sich beim Souverän durch. Die Kritik, man übertreibe es und strebe einen Rolls-Royce-Spielplatz an, war in der Minderheit. Kurz vor Weihnachten 2025 konnten die Kinder ihren neuen Spielplatz einweihen. Ihr Strahlen und ihr Lachen füllten die Herzen der Initiantinnen. Sie hatten vor fünf Jahren darauf aufmerk-

sam gemacht, dass der Spielplatz beim Schulhaus in die Jahre gekommen sei, und setzten sich von da an für eine umfassende Neugestaltung ein. Dazu gründeten sie den Verein «Familiensache hinteres Leimental» und gingen auf die Plattform «Lokalhelden». Im dortigen Crowdfunding wurde das erreichte Spendenziel übertroffen, es gingen 53 601

Franken ein. Aus dem Swisslos-Fonds gab es 20 000 Franken. Für die restlichen Kosten kam die Gemeinde auf. Jetzt blicken die Initiantinnen überglücklich auf ein gelungenes Werk und sind davon überzeugt, dass der Spielplatz die Hoffnung erfüllt, die man in ihn setzt. Mit seinen Klettermöglichkeiten und der Einladung zum gemeinschaftlichen Spiel

Dank persönlichem Engagement realisiert: Der neue Spielplatz in Witterswil wurde am Eröffnungstag von mehreren Expertinnen und Experten getestet und für gut befunden.


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Donnerstag, 8. Januar 2026

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Lösung der letzten Ausgabe

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WochenBlatt

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EISHOCKEY

FOTOGALERIE

Der Winter hat die Region im Griff

Der Fokus ist auf die Play-offs gerichtet Nach der 13. Spielrunde sind die ersten drei Teams nur durch einen Punkt getrennt. Fünf Spiele vor Schluss geht es für Laufen um die Qualifikation für die Play-offs.

Schneefall in Zwingen: Das Schloss sieht aus, wie in einem Wintermärchen. FOTO: DANIEL HENZ, ZWINGEN

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

Für die Laufentaler, die von Beginn weg ganz oben in der Tabelle klassiert waren, war es ein Jahreswechsel mit gemischten Gefühlen. Im letzten Spiel des Jahres, zu Hause gegen den HC Wohlen Freiamt, musste Laufen gleich auf fünf Spieler verzichten. Besonders die verletzungsbedingten Absenzen von Bucher, Häseli und Fender machten sich im Spiel nach vorne offensichtlich bemerkbar. Dafür gab Roy Hänggi ein Comeback als Stürmer. Laufen tat sich schwer gegen die Aargauer. So endete das Startdrittel torlos. Für die Trainer Boffi Amsler und Andreas Keller war jedoch klar, dass man geduldig bleiben und sich auf eine enge Begegnung einstellen müsse. Anfangs Mitteldrittel gingen die Gäste in Überzahl in Führung. Laufen konnte das Ergebnis drehen, kassierte jedoch Sekunden vor Ende des Drittels den Ausgleich zum 2:2. Auch im Schlussabschnitt war die Begegnung lange offen. Beide Teams achteten darauf, keine Strafe zu bekommen. Als sich die knapp 100 Zuschauenden auf die Overtime einstellten, traf Roger Stähli, in der 59. Minute, zum 3:2, und wenige Sekunden vor Spielende machte Kay Segginger mit dem 4:2 alles klar. Zwei Tage zuvor musste Laufen den Spielern von Fischbach-Göslikon erneut zum Sieg gratulieren. Nach dem 2:7 in der Meisterschaft waren die Laufentaler auch im Heimspiel des Berner Kantonalcups chancenlos. Die Aargauer setzten sich mit 6:2 durch. Laufen erwischte im Achtelfinal das wohl schwierigste Los, machte sich daher nach der Begegnung auch

nicht allzu viele Gedanken. Man kann sich jetzt ganz auf die Meisterschaft konzentrieren und die hat, dank neuer Play-off-Form, ihren Reiz, wenn man denn die Qualifikation schafft. Am Samstag musste Laufen bei den starken Argovia Stars mit 6:8 die zweite Niederlage in der Meisterschaft hinnehmen. Bucher und Häseli waren wieder dabei. «Im ersten Drittel kamen beide Teams zu mehreren Chancen. Die Aargauer legten zwar jeweils vor, aber wir konnten reagieren», meinte Amsler. Fabio Halbeisen und Mael Lüdin glichen jeweils aus, dennoch gingen die Stars mit einem 3:2 in die Pause. Laufen drückte zu Beginn auf den Ausgleich, lief den Aargauern jedoch ins offene Messer. «Nach dem Treffer zum 2:4 haben wir komplett den Kopf verloren», ärgerte sich Amsler. «Die Disziplin brach wie ein Kartenhaus zusammen.» Die Argovia Stars, die vor den Festtagen auch FiGö besiegten, erhöhten auf 7:2 im Mitteldrittel. So wie Laufen in

Drittel zwei schlecht aussah, so stark war dann die Leistung im Schlussdrittel. Segginger, Alain Willemin (2) und Jan Reist verkürzten zum 6:7 und der Ausgleich war möglich. «Wir waren da cleverer und effizienter als zuvor und zeigten das wahre Laufner Gesicht», so Amsler. Nach dem 8:2 konnten die Baselbieter dann aber nicht mehr reagieren. Am Samstag kommt es zum Heimspiel gegen Bucheggberg (8.). Die Rolle des Favoriten ist klar. Laufen benötigt, wenn Burgdorf alle fünf Spiele gewinnt, noch sieben Punkte. Gegen Bucheggberg und RB Bern-Bümpliz braucht es Siege. Und spätestens auswärts gegen Reinach müsste alles klar sein, denn im letzten Spiel kommt noch Fi-Gö nach Laufen. «An unserem Ziel hat sich nichts geändert. Die Qualifikation für die Play-offs muss schnellstmöglich Tatsache werden. Und gleichzeitig müssen wir mit Blick auf die Play-offs so viele Punkte wie möglich holen», erklärt Amsler.

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neller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www. kozuchi.ch, info@kozuchi.ch

Kinder 1 bis 2 Jahre von dem Kindergarteneintritt. Informationen und Anmeldungen: 077 521 35 94, https://spielgruppewindraedli.ch

Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach.

Eisige Temperaturen und klares Wetter: Der Blick von der Hohen Winde auf Eiger, Mönch FOTO: PASCAL GROLIMUND, WAHLEN und Jungfrau.

Eisiger Mantel: Der Frost dekoriert die Natur.

Edgar Hänggi

Sieg und Niederlage: Laufen beendete 2025 mit einem Sieg und startete 2026 FOTO: EH-PRESSE mit einer Niederlage.

VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–14.00, Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–15.00. Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).

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Laufen. Offen: Dienstag 9.00–11.00, Mittwoch 14.00–17.00, Freitag 16.00–18.00, Samstag 10.00– 12.30. Alle Schulferien BL: Dienstag 9.00–11.00 und Freitag 16.00–18.00. www.ludolauthi.ch

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NATUR Jugendnaturschutz Laufental. Lust, spielerisch die

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Mittelost- und Südosteuropa besser verstehen?! Der Verein FOMOSO mit Sitz in Büren SO gibt Ihnen, bei Fragen zur erwähnten Region, sehr gerne Auskunft. Kontaktieren Sie uns: 079 457 18 10, info@fomoso.org, www.fomoso.org

Museum Laufental. Jeden So ausser Sommerferien und Feiertage von 13.00–17.00. Führungen auf Anfrage jederzeit, Sonderausstellung «Die Region rockt», Jurafossilien, Urgeschichte, Gewerbe, Zeitungsarchiv ab 1868, digitales Bildarchiv. www. museum-laufental.ch

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Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch

Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di,

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Judo Club Nunningen. Training Kinder: Mo, 18.00– 19.15; Kinder+Jugendliche: Mi/Fr, 18.45–20.00; Erwachsene: Mi, 20.15–22.00 im Dojo, Brügglistr. 60, Nunningen. Schnuppertage jederzeit möglich! Kontakt: M. Christ, 079 568 81 34, chrim3@gmail.com

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KINDERTAGESSTÄTTE Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch

Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30–18.00. www.kita-laufen.ch

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SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch

IBBS Laufental. Die Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS.

Pflegeengel Tabea, private Spitexleistungen, mobile Pflege daheim, alles aus einer Hand, Krankenkassen anerkannt (BL/SO), Tabea Hamada-Steffen, Dipl. Pflegefachfrau HF, Tel. 079 923 29 29, E-Mail Pflegeengel.Tabea.Hamada@curacasa-hin.ch

KiTa Hirzenkäfer, Spitalstrasse 34, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20 od. hirzenkaefer@bluewin.ch. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–18.30, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre. Mittagstisch. www.hirzenkaefer.ch

Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Do, 7.00–18.20; Fr, 7.00–17.00. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@blauen.ch. Infos: www.blauen.ch

Kita Farbezauber, Fluhstrasse 50, 4244 Röschenz. Betreuung für Kinder ab 3 Monate bis Ende Primarschule. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 6.30–18.00. Tel. 061 763 01 70, info@kita-farbezauber.ch, www.kita-farbezauber.ch

PRO SENECTUTE UND SPITEX Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ bb.prosenectute.ch, www.bb.prosenectute.ch

Pro Senectute Dorneck-Thierstein. Fachstelle für Altersfragen, Tel. 061 781 12 75. Weitere Infos unter

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen Fr. 93.— pro Jahr Bis 10 Zeilen Fr. 186.— pro Jahr Bis 15 Zeilen Fr. 279.— pro Jahr

CH Regionalmedien AG 061 706 20 20 oder inserate@wochenblatt.ch


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Donnerstag, 8. Januar 2026 Nr. 1/2

E I NGE S A N D T

WochenBlatt

VER ANSTALTUNG

LIESBERG

Ratlos

Brassklänge zum Advent in Liesberg 130 Mal eine Freude bereitet

Tritt in Laufen auf: Cenk erzählt von FOTO: ZVG seinem Leben.

Einen musikalischen Adventskranz entzündete der junge Walliser Dirigent Jérémie Favre am vierten Adventssonntag mit der Brass Band Liesberg in der Kirche St. Peter und Paul. Im Mittelpunkt standen nicht vier Kerzen, sondern die rund dreissig engagierten Musikantinnen und Musikanten, deren Spielfreude deutlich spürbar war. Das Eröffnungsstück «Festivitas» des norwegischen Komponisten Fredrick Schjelderup vereinte Fanfaren und virtuose Passagen und sorgte von Beginn an für eine festliche Atmosphäre. Beim Titel «I Believe» stellte Ansagerin Charlotte Kübler mit Andreas Kohler am Euphonium und Mathias Christ auf dem Flügelhorn zwei ausgezeichnete Solisten vor, welche die bekannte Ballade gefühlvoll interpretierten. Sehr gut ins Programm passte auch «O magnum mysterium» von Morten Lauridsen, das von den Liesberger Musikanten stimmungsvoll vorgetragen wurde. Mit «The Beauty

REGION

Within» überzeugte Iwan Nussbaumer als weiterer Solist und erntete grossen Applaus. Ein Höhepunkt des Konzerts war die Ouvertüre «Die diebische Elster» von Gioachino Rossini. Die technisch anspruchsvolle Komposition verlangte hohe Präzision und musikalischen Ausdruck, was eindrucksvoll gelang. Jérémie Favre, seit April 2023 Dirigent der Brass Band Liesberg, holte alle Klangfarben aus dem Corps heraus und bestätigte sein Können. Trotz seines jungen Alters von 28 Jahren kann er bereits auf eine beachtliche Karriere mit renommierten Formationen und Studienaufenthalten in England zurückblicken. Das in jeder Hinsicht gelungene Weihnachtskonzert wurde mit einem Apéro für alle Besucher abgerundet. Benno Henz Liesberg

Vor Weihnachten 2025 konnten wir 130 Menschen und Familien mit einer Geschenkbox mit selbst gemachten Weihnachtsguetzlis, einer handgeschriebenen Karte, einem Glas Gunfi, einer Überraschung und jeweils 4 x 50 Franken in bar eine Freude bereiten. Total sind 26 000 Franken Spendengelder von 101 Spendern zusammengekommen. 105 Geschenke gingen in die Region Laufental-

WoS. Am Samstag, 17. Januar um 20 Uhr tritt im Kulturforum Laufen der Kabarettist Cenk mit seinem Programm «Ratlos» auf. In «Ratlos» erzählt der Kabarettist von seiner Lebensphase mit dem wenigsten Erfolg — und den meisten Ratschlägen. Die Frage ist nur: Wer weiss wirklich, was man tun soll im Leben? Mit gewohntem Charme und feiner Ironie teilt Cenk seine lustigsten, ehrlichsten und absurdesten Gedanken und hinterfragt den Zeitgeist einer Welt voller Selbstfindung, widersprüchlicher Ratschläge und nie endendem Erfolgsstreben. Cenks neue Kabarett- und ComedyGeschichte ist eine Einladung, das alltägliche Erfolgsstreben für eine Weile hinter sich zu lassen, durchzuatmen und das Leben einfach nur zu geniessen. Zumindest einen Abend lang.

Adventskonzert: Die Brass Band Liesberg freute sich über die vollen Ränge.

VER ANSTALTUNG

VER ANSTALTUNG

Neue Kinosaison

Nachhaltigkeit und Windenergie

Am 15. Januar eröffnet das Kulturforum Laufen mit «Anora» die neue Kinosaison. Die amerikanische Tragikomödie über das Leben einer Sexarbeiterin hat sowohl die Goldene Palme in Cannes als auch fünf Oscars gewonnen, u. a. als bester Film. Bis Mitte März wird mit weiteren vier Vorführungen erneut ein abwechslungsreiches Programm gezeigt: Der südkoreanische Liebesfilm «Past Lives», die Komödie «The Missile» aus Finnland, die Geschichte einer Männerfreundschaft in Italien «Le otto montagne» und die schweizerische Dokumentation «Greina» über den Künstler Brian Cyril Thurston, langjähriger Kämpfer für die hochalpine Landschaft, bieten unterhaltende und berührende Kinoerlebnisse. Alle Filme werden jeweils an einem Donnerstagabend im Saal des Kulturforums «Alts Schlachthuus» in originaler Sprache mit deutschen Untertiteln gezeigt. Die genauen Daten und weitere Informationen sind unter www.kfl.ch zu finden. Sandra Hesse Filmgruppe Kulturforum Laufen

Die Schweiz ist wie alle anderen Länder mit wachsendem Energiebedarf konfrontiert, z. B. durch KI und Wärmepumpen. Der dafür benötigte Strom braucht dringend Visionen, wie dieser CO2-frei geschaffen werden kann. Eine der ökologischsten und günstigsten Energiequellen ist die Windkraft. Sie liefert besonders nachts und im Winter zuverlässig besonders hohe Erträge und ergänzt somit die Photovoltaik ideal. Gemäss einer Potenzialstudie des Bundesamtes für Energie könnte die Schweiz die Hälfte ihres Stromverbrauchs durch Windkraft abdecken und so dazu beitragen, den Bau neuer AKW zu vermeiden. Trotz dieser Vorteile schreitet der Ausbau der Windenergie nur sehr langsam voran. Während unsere Nachbarländer bereits über

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Die Wasserspitzmaus Die Wasserspitzmaus ist ein besonders interessantes Tierchen. Sie ist wenig bekannt und wird selten gesehen, da sie ein verstecktes Leben am Gewässer führt. Im Uferdickicht hat sie ihr Nest mit ihren Jungen. Am Gewässergrund jagt sie unter Wasser Kleintiere. Sie ist selten geworden und stark bedroht, da es immer weniger intakte Gewässer gibt. In Dittingen kommt sie glücklicherweise noch vor. Der Natur- und Vogelschutzverein Blauen, Dittingen, Nenzlingen lädt Sie zu einem Vortrag mit anschliessender Exkursion zum Lebensraum der Wasserspitzmaus ein. Referentin ist Cristina Boschi, Zoologin in Gränichen, Koordinationsstelle kleine Säugetiere BL. Der Anlass findet am Samstag, 17. Januar um 14 Uhr im Kulturkeller im Schulhaus Dittingen statt. Magdalena Franc NVBDN

Süsses Geschenk: Der Geschenkbox lagen auch selbstgebackene Guetzli der Kreisschule FOTO: ZVG Thierstein West bei. Thierstein sowie 25 Pakete in die restliche Schweiz und die angrenzende Region. Ein spezielles Dankeschön gilt der Kreisschule Thierstein West, die in diesem Jahr alle Guetzlis gebacken, die Karten gestaltet und geschrieben, eine weitere Überraschung dazugelegt und alles in einer Geschenkbox verpackt hat. Thomas Boillat Sozialverbunden

Z WINGEN

Besinnliche Weihnachtsfeier des Lions Clubs Laufental-Thierstein FOTO: ZVG

20 Prozent ihres Energiebedarfs mit Windkraft decken, dümpelt die Schweiz bei unter 1 Prozent (!), dies auch wegen politischer und gesellschaftlicher Hürden. Heute sind jedoch dank fortschreitender technischer Entwicklung Probleme bei Lärmemissionen, Landschaftsund Naturschutz mit sorgfältiger Planung und unter Einbezug der Bevölkerung lösbar. Die IG Nachhaltigkeit Rodersdorf widmet sich diesem Thema am 30. Januar um 19.30 Uhr im Gemeindesaal Rodersdorf mit einer Veranstaltung. Es nehmen Vertreter von SuisseEole, IWB und Pro Wind Nordwestschweiz teil. Interessierte sind herzlich willkommen. Karin Weisswange, Antje Minkner Co-Präsidium IG Nachhaltigkeit

Am Heiligen Abend lud der Lions Club Laufental-Thierstein zur traditionellen Weihnachtsfeier in den festlich geschmückten Saal der Schule Zwingen ein. Rund 90 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil und erlebten einen stimmungsvollen Abend mit musikalischen Beiträgen, besinnlichen Texten und einem festlichen Menü. Den Auftakt bildete eine spannende, mit subtilem Humor gewürzte Weihnachtsgeschichte, begleitet von Klaviermusik. Anschliessend gestaltete der Chor der Circle Singers einen musikalischen Beitrag, der in ein gemeinsames Singen der bekanntesten Weihnachtslieder überging. Der Chor unterstützte die Gäste dabei aktiv und trug zu einer warmen, weihnachtlichen Atmosphäre bei.

Für den kulinarischen Teil des Abends sorgte das Team des Lions Clubs unter der Leitung von Fabio Jeger, das ein VierGänge-Menü zubereitete. Küche und Service wurden von den Gästen sehr geschätzt. Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmenden ein kleines Geschenksäckli sowie einen von einer lokalen Gärtnerei gespendeten roten Weihnachtsstern. Der Lions Club Laufental-Thierstein bedankt sich bei allen Gästen, dem Chor der Circle Singers, den Sponsoren sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement. Die Freude an dieser schönen Tradition ist ungebrochen, und unser Club freut sich bereits auf die nächste Weihnachtsfeier. Christian Stark Lions Club Laufental-Thierstein

BREITENBACH

Eine Million Sterne Der Anlass fand statt am 12. Dezember, auf dem Eugen-Saner-Platz in Breitenbach. Der Pastoralraum Thierstein hat ihn durchgeführt. Wir von der Caritas Aargau durften beim diesjährigen «Eine Million Sterne Abend» in Breitenbach dabei sein. Bereits am frühen Nachmittag bereitete das engagierte Helferteam alles für den Abend vor. Routiniert legten wir Muster aus Kerzen auf den Boden und wärmten die Punsch- und Teekannen für den kommenden kalten Abend auf. Um 17 Uhr begann das Programm. Die Musik und Lichter zogen die Menschen an, und schnell kam man untereinander ins Gespräch. Immer mehr Kerzen wurden angezündet und zu den anderen auf den

Boden gestellt, wodurch neue Muster entstanden. Einige der Kerzen wurden mit Zeichnungen verziert oder mit Wünschen versehen. Persönliche Momente wurden geteilt und die Solidarität war förmlich spürbar. Bevor man es sich versah war der ganze Platz voller Menschen jeden Alters. Es war neblig und kühl, doch der Punsch, die Musik, das Licht und die Menschen machten den Abend warm und herzlich. Wir konnten neue Kontakte knüpfen und einen aussergewöhnlichen Abend erleben. Deshalb bedanken wir uns herzlich und kommen immer wieder gerne. Julia Bühlmann Caritas Aargau

Kerzenlicht: Der Pastoralraum Thierstein führte den stimmungsvollen Anlass durch. FOTO: ZVG

Stimmungsvoller Abend: Rund 90 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil.

VER ANSTALTUNG

Peppers Quartett Der Kultur- und Leserverein präsentiert am 16. Januar um 20 Uhr im Pfarreiheim der kath. Kirche in Breitenbach einen musikalischen Mundart-Leckerbissen aus der Region. Ein Paket voller Lieder, Musik und Geschichten. Die musikalische Welt des «Peppers Quartett» ist bevölkert von Liebespaaren, Eisenbahnen, schrägen Vögeln, Grenzgängern, Vätern, Müttern und mehr. In der Provinz — ihrem Lebensraum — treffen das Leben und der Tod sowie die Melancholie und die Heiterkeit aufeinander. Es gibt Songs, Instrumentals und Texte zu hören, die alle aus der eigenen Produktion stammen. Rolf Kohler

FOTO: ZVG

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion


E I NGE S A N D T

WochenBlatt

KORRIGENDUM KURSTIPP

Klinische Psychologie und Psychotherapie Warum fühlen, handeln und denken Menschen so, wie sie es tun, und warum geraten manche seelisch aus dem Gleichgewicht? Zufall? Nein, alles Wissenschaft und Thema unseres Lehrgangs Psychologie! Im Modul 6 erhalten Sie einen Einblick in die Klinische Psychologie und Psychotherapie. Sie erfahren, wie häufige psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Schizophrenie entstehen, wie sie sich äussern und welche modernen Behandlungsmöglichkeiten heute eingesetzt werden. Neben wissenschaftlich fundierten Erklärungsmodellen lernen Sie aktuelle Entwicklungen und bewährte therapeutische Methoden kennen. Das Modul wird online durchgeführt und kann einzeln und ohne Vorkenntnisse besucht werden. Lehrgang Psychologie Modul 6: Klinische Psychologie und Psychotherapie, Dorothée Bentz, Do. 15.1.-12.3.2026, 7-mal, 18.15-20.00 Uhr, online. Informationen und Anmeldung: 061 269 86 66 oder www.vhsbb.ch.

LESERBRIEF

Am Ende zahlt die Gemeinde …! Die geplante Mobilfunkantenne im Kirchturm der Wahlen Kirche betrifft nicht nur die Kirchgemeinde, sondern auch die politische Gemeinde. Dort, wo Schule, Kindergarten und Spielplätze im direkten Umfeld liegen, wird insbesondere die Vorsorge zur Pflicht. Fachstellen weisen seit Jahren darauf hin, dass Kinder sensibler auf Dauerbelastungen reagieren können. Unter ungünstigen Rahmenbedingungen zeigt sich dies bei der Konzentration, beim Verhalten und beim Wohlbefinden. Werden Risiken unterschätzt, zeigen sich die Folgen oft später: mehr Unterstützungsbedarf, grösserer Betreuungsaufwand und für Schule und Gemeinde entstehen nicht abschätzbare Folgekosten. Diese trägt nicht ein Vertragspartner, sondern die Öffentlichkeit, der Steuerzahler. Der Gemeinderat kann sich hier nicht auf formale Zuständigkeiten zurückziehen. Wo Standortentscheide das schulische Umfeld prägen, entsteht Mitverantwortung — auch politisch. Vorsorge bedeutet nicht Blockade, sondern Weitsicht! Gerade in finanziell angespannten Zeiten ist es fahrlässig, mögliche Langzeitfolgen einfach auszublenden. Das Wohl der Kinder sollte schwerer wiegen als jedes Standortargument. Jetzt ist der Moment, Verantwortung wahrzunehmen und das Wohl der nächsten Generation bewusst in den Mittelpunkt zu stellen. Fredi Haener Wahlen

Donnerstag, 8. Januar 2026 Nr. 1/2

ALLES, WAS RECHT IST MUSIK TIPP

Keine Einsprachen

Waffenkontrolle

WoS. Im Wochenblattartikel zur Gemeindeversammlung in Dittingen in der Ausgabe vom 18. Dezember heisst es im letzten Abschnitt: «Ein offenes Problem bleibt eine Einsprache von Pro Natura und einer Privatperson.» Das ist nicht korrekt, schreiben Andreas Freuler, Präsident, und Thomas Fabbro, Co-Geschäftsführer von Pro Natura Baselland. Gegenstand jenes Verfahrens ist eine Verfügung des Kantons Basel-Landschaft vom 25. April 2025, mit welcher der Kanton die Wiederherstellung von naturnahen Flächen im Gebiet Schachental gemäss Zonenplan verlangt. Gegen diese Verfügung hat die Burgerkorporation Dittingen Beschwerde erhoben. Es handelt sich also um ein Verfahren zwischen dem Kanton Basel-Landschaft und der Burgerkorporation. Pro Natura Baselland ist in diesem Verfahren bloss beigeladen. Es gibt keine offenen Einsprachen von Pro Natura Baselland in diesem Gebiet. Die Redaktion entschuldigt sich für den Fehler in der Berichterstattung.

Es gibt Leute, die sammeln irgendetwas, zum Beispiel Briefmarken, Schuhe oder Schmuckstücke. Vielleicht gehören Sie auch zu diesen Leuten. Dann gibt es aber solche Leute, die sammeln Hand- und Faustfeuerwaffen. Waffensammlungen können jedoch die Aufmerksamkeit der Polizei erregen, vor allem, wenn die Anzahl Exponate einen gewissen Umfang annimmt. Das Waffengesetz ist darauf vorbereitet und schreibt in Art. 26 die sorgfältige Aufbewahrung von Waffen und den Schutz vor dem Zugriff unberechtigter Dritter vor. Die Polizei möchte die sorgfältige Aufbewahrung natürlich überprüfen. Darf sie das? Nein, meint Herr A., ein Waffensammler mit Wohnsitz im Kanton Solothurn. Er wehrte sich bis vor Bundesgericht gegen eine angekündigte Waffenkontrolle bei ihm zuhause. Er besitze für sämt-

liche Waffen eine Erwerbsbewilligung und diese habe er ohne Bedingungen und Auflagen erhalten. Die Polizei habe ohne konkreten Anlass bei ihm nichts zu suchen. Sämtliche Gerichte sahen das anders. Die Aufbewahrungspflicht des Waffengesetzes müsse angesichts des hohen Gefahrenpotenzials präventiv und ohne Gründe überprüft werden können. Dies gelte auch bei Privatpersonen zuhause, gehe es doch darum, Missbräuche mit Waffen schon im Keim zu ersticken. Sollten Sie Waffen haben, empfehle ich Ihnen einen abschliessbaren (Waffen-) Schrank oder Tresor. Damit überstehen Sie einen Besuch der Polizei ohne Ärger, es sei denn, Sie sind ein Waffennarr, der sich auch freut, wenn der Schuss nach hinten losgeht.

REGION

AUS DEM K ANTONSR AT

AUS DEM K ANTONSR AT

Durchschnittlich 28 Personen auf 25 Wanderungen

Die Budget-Session

Kantonsbudget 2026

Die Dezembersession stand ganz im Zeichen des Budgets 2026. Es war wie immer: Die linken Parteien verlangten mehr Geld, ohne sich zu fragen, wer das bezahlen soll, und am rechten Rand wollte man weniger ausgeben, ohne zu sagen, wo genau gespart werden soll. So wollten SP und Grüne den Posten Krankenkassen-Prämienverbilligungen erhöhen. Von Seiten der FdP wollte man mit Hilfe der einfachen Formel «altes Budget plus Teuerung» alle Beträge einfrieren und die SVP verlangte bei gewissen Posten Kürzungen Im neuen Budget beanspruchen vor allem die Gerichte mehr Geld. Die neue Strafprozessordnung macht alle Verfahren aufwändiger und erfordert mehr Personal und moderne Infrastruktur. Das Budget 2026 wurde mit 52 Ja- gegen 41 Nein-Stimmen bei 5 Enthaltungen angenommen. Damit kann der Kanton wenigstens die laufenden Ausgaben bezahlen, ohne neue Schulden zu machen. Die Investitionen, also die Ausgaben für Neubauten etc. müssen aber durch Aufnahme neuer Kredite bezahlt werden. In den letzten Jahren haben die Rechnungen des Kantons meist viel besser abgeschlossen als budgetiert und diese Überschüsse führten dazu, dass er mittlerweile über einige hundert Mio. Franken Eigenkapital verfügt. Dies weil die Steuereinnahmen oft höher waren als budgetiert und die Budgets oft nicht voll ausgeschöpft wurden. Da in Zukunft die Gemeinden die Hälfte der Nationalbankausschüttung beanspruchen, dürften die Budgetdebatten spannend bleiben. Kuno Gasser Kantonsrat – Die Mitte, Nunningen

In seiner Wintersession verabschiedete der Solothurner Kantonsrat nach intensiven Debatten mit 52 gegen 41 Stimmen den bereinigten Voranschlag 2026 mit einem Finanzaufwand von insgesamt 2,9 Mrd. Franken bei einem Fehlbetrag von 94,9 Mio. Franken. Geplant sind Nettoinvestitionen in der Höhe von 97,8 Mio. Franken. Eine Ratsmehrheit unterstützte Kompromisse zu Kürzungsanträgen bei den neuen Globalbudgets zur Gewährleistung der Handlungsfähigkeit und zur Verhinderung eines Leistungsabbaus im Kanton. Eine Erhöhung der gesetzlichen Mindestausstattung des Ausgleichgefässes für die individuelle Prämienverbilligung fand leider kein Gehör. Anzumerken ist, dass das Massnahmenpaket zur jährlichen Einsparung von 60 Mio. Franken im Voranschlag 2026 eingerechnet ist und dass die Vorgaben zur Pro-Kopf-Verschuldung, zum Cashflow und zum Steuerfuss eingehalten werden. Der Einsatz einer Stellvertretung bei Mutterschaft ist nun gesetzlich aufgegleist und bedarf einer Änderung der Kantonsverfassung. Junge Mütter können so ihr Mandat aufrechterhalten und Fraktionsstärken werden im Verlaufe der Legislatur nicht tangiert. Grosse Verunsicherung bei Lehrpersonen und Eltern löste ein Auftrag zur Reduktion von Sonderschulplätzen aus; die Bildungs- und Kulturkommission hat das Geschäft deshalb zur Überarbeitung zurückgerufen. Myriam Frey Schär aus Olten ist designierte Kantonsratspräsidentin fürs Jahr 2026. Ins Vizepräsidium gewählt sind Simon Bürki und Edgar Kupper. Karin Kälin Kantonsrätin SP, Rodersdorf

Der Verein solothurner-wanderwege.ch lud zur traditionellen Jahresschluss-Wanderung. Eine rekordverdächtige Zahl von 58 Teilnehmenden traf sich am Samstag, 20. Dezember am Bahnhof Olten, um den Weg ins General-Wille-Haus zu begehen und dort den Vereins-Jahresabschluss bei feinem Essen zu feiern. Wanderleiter Daniel Schönenberger, welcher mit dieser Wanderung seine 18-jährige Leitertätigkeit abschliesst, informierte über die Wanderung und das General-Wille-Haus. Heinz Kamber, Chef der Solothurner Wanderleitenden dankte allen Teilnehmenden, die den Solothurner-Wanderwegen seit Jahren die Treue halten oder neu dazugekommen sind, und verdankte seinem ambitionierten Wanderleiterteam die sehr gute Zusammenarbeit. Auf den Wanderungen in der ganzen Schweiz nehmen durchschnittlich 28 Personen teil und im zu Ende gehenden Jahr konnten 25 der geplanten 27 Wanderungen durchgeführt werden, berichtete er stolz. Präsident Stefan Hug dankte für den grossen Aufmarsch, lobte die kompetenten Führungen durch die bestens ausgewiesenen Wanderleitenden, vor denen er seinen Hut zieht und denen er allen herzlich dankte. Er verwies freudig auf das bereits verteilte Programm 2026, welches auch unter solothurner-wanderwege.ch ersichtlich ist. «Die geführten Wanderungen sind ein Markenzeichen der Solothurner Wanderwege und die Wanderleitenden deren sympathisches Aushängeschild — jede Tour ist für sich einzigartig», so ein Ausschnitt der präsidialen Kurzrede. Therry Briggen Kasper

Nicole Bernegger

Roman Baumann Exklusiv für das Wochenblatt berichtet Roman Baumann in loser Folge aus seinem reichen Erfahrungsschatz in Sachen Recht. Roman Baumann ist Rechtsanwalt und Präsident des Hauseigentümervereins Dorneck-Thierstein.

Die Sängerin und Songwriterin Nicole Bernegger gewann 2013 die Castingshow «The Voice of Switzerland» und veröffentlichte danach bei Universal zwei Platten. Sie wollte in der Folge ihre Musik stilmässig autonom gestalten und vermarkten. Nach «Alien Pearl» (2019) und «Back To You» (2023) ist «Alchemy» das dritte auf dem eigenen Label «Alien Pearl Records» erschienene Studioalbum von Nicole Bernegger und ihrer gleichnamigen Band. Die Frontfrau hat es wieder produziert, dieses Mal zusammen mit dem Schlagzeuger Florian Haas Schneider. Die zehn Songs sind vom US-amerikanischem Soul der 1960er und 1970er Jahre beeinflusst, welche die Basler Band jedoch nicht antiquiert und epigonenhaft, sondern auf ihre authentische Art interpretiert. Erdige Gitarrenriffs, treibende Basslinien, warme Orgelklänge und mehrstimmige Harmonien sorgen für groovende Uptempostücke und balladeske Soundsequenzen. Dieser Indie-Soul ist hörenswert. Nicole Bernegger tritt am 24. Januar in der «Kuppel» in Basel auf und feiert dann die Plattentaufe von «Alchemy». Benno Hueber

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Einsendungen mit Absender an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion

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DI E L E T Z T E

Donnerstag, 8. Januar 2026 Nr. 1/2

WochenBlatt

FOTO DER WOCHE

Selbstunfall

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

ERSCHWIL. WoS. Am Donnerstagnachmittag, 1. Januar war eine 74-jährige Frau mit ihrem Auto von Beinwil herkommend auf der Passwangstrasse in Richtung Erschwil unterwegs. Dabei kam sie im Ausserortsbereich von der Strasse ab und rutschte seitlich gegen die Lüssel, wo sie an der Böschung zum Stillstand kam. Wegen des Verdachts auf Rückenverletzungen erfolgte die Bergung der Verunfallten durch die Feuerwehr Erschwil und den Rettungsdienst. Anschliessend wurde die Frau mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen.

Gefrorene Kälte: Der Passwang zeigt sich mit Raureif und Sonnenschein.

FOTO: ANJA HÄNER ERSCHWIL

Gesetzesänderungen per 1. Januar

Nachfolge für das Restaurant Lamm

Nez Rouge — über 150 Fahrten in der Region

KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Per 1. Januar 2026 treten im Kanton Basel-Landschaft mehrere Gesetzesänderungen in Kraft. Bei den Emissionsvorschriften für stationäre Anlagen werden Begriffe an das Bundesrecht angepasst, ohne Grenzwerte zu verschärfen. Für Verbrennungsmotoren gelten Stickoxid-Grenzwerte neu erst ab 100 kW; Notstromaggregate benötigen je nach Einsatz erst ab höheren Leistungen einen Partikelfilter. Zudem gilt eine einheitliche Sanierungsfrist von zehn Jahren. Im Personaldekret werden überholte Bestimmungen zum Kantonsspital gestrichen. Präzisiert werden der Teuerungsausgleich, der Anspruch auf Lohnstufen bei Amtsantritt sowie neue Regelungen zu Weiterbildungskosten und Entschädigungen bei ausserordentlichen Ereignissen. Ebenfalls 2026 tritt der revidierte Vertrag zur Römerstadt Augusta Raurica in Kraft und erneuert die interkantonale Zusammenarbeit.

LAUFEN. WoS. Das Restaurant Lamm («Lämmli») in der Laufner Altstadt hat eine Nachfolge gefunden. Die bisherige Betreiberin und Inhaberin Ursula Gygax geht nach längerer Suche in Pension. Sie hatte ihren Rückzug im Sommer öffentlich gemacht. Per 1. Januar 2026 übernehmen Lorena Trautmann und Calogero Rinollo den Betrieb, schreibt die bz in einem Bericht. Der letzte Öffnungstag unter Gygax war am 16. Dezember, die Wiedereröffnung ist für den 9. Januar geplant. Der Gastrobetrieb wird nahtlos weitergeführt, ein Teil der bestehenden Belegschaft bleibt angestellt. Das Angebot baut weiterhin auf Bewährtem auf und wird mit Gerichten und Weinen aus der italienischen Küche ergänzt. Laut Gygax war ihr wichtig, dass das Restaurant Lamm kein reiner Tagesbetrieb wird, auch sonntags geöffnet bleibt und nicht in eine Pizzeria umgewandelt wird.

REGION. WoS. Mehrere Tausend Personen wurden letztes Jahr von Nez Rouge in beiden Basel und im Aargau sicher nach Hause begleitet. Der Stützpunkt Pratteln, der für beide Basel sowie das Schwarzbubenland zuständig ist, registrierte 158 Fahrten mit 297 beförderten Personen. Das schreibt Nez Rouge in ihrem Abschlussbericht über das Jahr 2025. Hinzu kommen rund 1300 Fahrten aus dem Kanton Aargau. Rund 900 Freiwillige standen in der Region im Einsatz und legten so insgesamt 57 000 Kilometer zurück. Laut dem Abschlussbericht ereignete sich während der gesamten Aktion kein Unfall. Schweizweit wurden letztes Jahr beinahe 360 000 Kilometer zurückgelegt. Neben dem Fahrdienst bleibt die Präventionsarbeit von Nez Rouge ein zentraler Aspekt, um auf die Gefahren durch Alkohol, Drogen und Übermüdung am Steuer hinzuweisen.

Wir empfehlen

Zuversicht

Fahnen auf Halbmast

von Louise Brown

KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana liess der Regierungsrat am letzten Freitag die Baselbieter Fahne auf dem Regierungsgebäude in Liestal auf Halbmast setzen. Mit diesem Zeichen drückt der Regierungsrat sein Mitgefühl und seine Solidarität mit den Angehörigen der Opfer, den Helferinnen und Helfern und den Behörden im Kanton Wallis aus.

Über die «kleinen Wunder des Lebens» schreibt Louise Brown in diesem kleinen Buch, und in diesen turbulenten Zeiten fangen wir das Jahr gerne mit einer Extra-Ration Zuversicht an. Inspiriert durch ein Zitat der Dichterin Mary Oliver notiert die britisch-deutsche Journalistin und Trauerrednerin während eines Jahres regelmässig das Gute, das ihr in ihrem Alltag begegnet. Sie tut dies als eine Art Aufmerksamkeitsübung für sich selbst und stellt dabei fest: «Mit jeder Notiz erfahre ich einen kleinen Auftrieb, der auch dann nachwirkt, wenn sich der Alltag wieder um mich zuzieht.» Beglückende Momente begegnen ihr im Taxi, im Nagelstudio oder beim Befreien einer Libelle. Sie beobachtet ein tanzendes Kleinkind, erinnert sich beim Musikhören an ihren Vater, sinniert über das Leben und den Tod. Ein Fazit, das sie am Schluss des Aufzeichnungsjahrs zieht, ist, «dass eine wesentliche Freude am Festhalten eines berührenden Moments darin besteht, ihn mit anderen teilen zu können.» Ein Glück, das daraus nun dieses Buch wurde.

Unterstützung durch den Swisslos-Fonds KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft hat an seiner Sitzung vom letzten Dienstag Beiträge aus dem Swisslos-Fonds in der Höhe von insgesamt 200 000 Franken bewilligt. Je 50 000 Franken gehen an vier internationale Nothilfeprojekte. Unterstützt werden die medizinische Versorgung von Vertriebenen in der Demokratischen Republik Kongo sowie im Nahen Osten durch Médecins sans Frontières. Zudem erhalten UNICEF-Projekte in Haiti zur Unterstützung von 1,2 Millionen Kindern und im Sudan für lebensrettende Hilfe für Kinder finanzielle Beiträge.

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