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095_2025

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 95 I 179. Jahrgang I Dienstag, 23. Dezember 2025

Weihnachtsfriede in Wettswil

Rückblicke aufs Jahr

Der Stimmrechtsrekurs zur Abstimmung über die Teilrevision der Nutzungsplanung Weierächer-Grabmatten wurde zurückgezogen. Seite 5

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des «Anzeigers» erinnern sich an ganz spezielle persönliche Ereignisse im Jahr 2025. Seiten 20 und 21

7.

Rang bei der Abfahrt von Gröden ist ein sensationelles Ergebnis für Niels Hintermann. Seite 23

KOMMENTAR

«Nichts ist zu klein, zu unbedeutend!»

Ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Seite 24 Susanne Sauder-Rüegg, Pfarrerin, Bonstetten. (Bild zvg)

FLORIAN HOFER

Besuchsdienste als Gewinn für alle

Die Weihnachtszeit lädt dazu ein, einen Moment still zu werden und innezuhalten. Ich weiss nicht, ob es Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, auch so geht, aber nach all der Hektik in den vergangenen Monaten und Wochen tut uns allen ein bisschen Ruhe sicher gut. Dazu gehört auch eine gewisse Ruhe vor den Schlagzeilen mit all den mehr oder weniger schrecklichen Berichten des ablaufenden Jahres.

Glauben Sie mir, auch wir Journalisten und Journalistinnen haben nicht immer Freude an den sogenannten «bad news». Die schönen Nachrichten aus dem Knonauer Amt finden hier regelmässig ebenso ihren Platz. Und aus vielen Ihrer Rückmeldungen wissen wir, dass diese oft kleinen, aber dennoch wichtigen Begegnungen, Ereignisse, Berichte von Ihnen gerne gelesen werden. Schauen Sie einmal nach rechts, dieses Bild vom weihnachtlich gestimmten Innenhof des Klosters in Kappel ist ein Beispiel dafür. Schönes sehen und Schönes bewundern: Dazu sollte auch in diesem Jahr die Zeit nicht fehlen.

Eine ältere Person erhält regelmässig Besuch und kann von vergangenen Zeiten erzählen. Oder einer sehbehinderten Person wird aus ihrem Wunschbuch vorgelesen. Das sind Beispiele, welche Besuchsdienste abdecken. Gerade über die Festtage und den Jahreswechsel ist Einsamkeit für viele Menschen schmerzhaft spürbar. Im Säuliamt sind die Besuchsdienste unterschiedlich organisiert, arbeiten aber zusammen. Der «Anzeiger» hat mit den Verantwortlichen in Affoltern, Bonstetten und Mettmenstetten gesprochen. Wer Besuche übernimmt, macht das nicht unvorbereitet. Es werden dafür Kurse angeboten und es wird von den Leiterinnen genau geprüft, wer wen besuchen soll. Ein neuer Einführungskurs startet Ende Januar in Affoltern. (red)

Seite 3 ANZEIGEN

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Behängt mit Wünschen, Fürbitten und kleinen Gebeten: Bäumchen im «Advents-Tannenwald» vor dem Kloster Kappel.

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(Bild Daniel Vaia)

Das Wesentliche ist Licht

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Das Kloster Kappel erhellt Heiligabend mit einem Lichtermeer Nun wünsche ich Ihnen, dass Sie genügend Zeit und Ruhe finden, ein schönes Weihnachtsfest zu feiern!

IN EIGENER SACHE Der «Anzeiger» über die Festtage Der «Anzeiger» erscheint über die Festtage ausnahmsweise nur einmal statt zweimal pro Woche. Die nächste Ausgabe liegt am Mittwoch, 31. Dezember, bei Ihnen im Briefkasten. Ab dem 6. Januar erscheint die Zeitung dann wieder im gewohnten Rhythmus. Das «Anzeiger»-Team wünscht allen Leserinnen und Lesern sowie Anzeigenkundinnen und -kunden schöne und gesegnete Festtage sowie einen guten Start ins neue Jahr! (red)

Daniel Vaia Der lichtmässige Höhepunkt im Kloster Kappel steht noch bevor: Morgen, an Heiligabend, werden um 21.15 Uhr in und vor der Klosterkirche viele tausend Kerzen die Nacht erhellen. 1000 sollen es alleine in der Kirche sein, gar 10000 vor der Kirche in Form des leuchtenden Sterns von Bethlehem. Ein «Lichtermeer», wie es im umfangreichen Programm des Klosters zur Adventszeit und zu den Weihnachtstagen heisst. Mit der klösterlichen Ruhe wird es dann allerdings für ein paar Stunden vorbei sein, zumal am selben Abend auch noch das Öffnen des Weihnachtsfensters geplant ist, das Weitergeben des Friedenslichts und später – natürlich – die Christnachtfeier. Beschaulicher präsentierte sich das Kloster in den Tagen vor Heiligabend. Im Kreuzgang und beim Nussbaum im Garten erhellte ein mit elektrischen

Lämpchen geschmückter «Advents-Tannenwald» die dunkle Jahreszeit. Dazu ertönte aus Lautsprechern dezent Musik. Kein Spektakel, kein Social-MediaFotosujet, sondern eine Einladung zur Einkehr. Besucherinnen und Besucher waren gleichzeitig eingeladen, auf kleinen Holzsternen Wünsche, Fürbitten

«Danke für Gesundheit, Frieden und Fülle.» oder ein kleines Gebet niederzuschreiben und die Sterne an die Bäumchen zu hängen. Wer die meist nur aus wenigen Worten bestehenden Aussagen las, stellte fest, dass hier Menschen das ausdrückten, was ihnen nah am Herzen lag: «Oma soll wieder gesund werden», «Ewigi Liebi vom mim Schatz», «Licht für uns alle», «Danke für Gesundheit, Frieden und Fülle». So wurden aus den

Weihnachtsbäumchen Bäumchen der Hoffnung, Freude und Dankbarkeit. Wie anders wäre es herausgekommen, hätte man die Menschen nach ihren Sorgen gefragt. Dabei ist das eine gar nicht so weit entfernt vom anderen: Hinter vielen Wünschen, Fürbitten und Gebeten stecken ja oft Sorgen und Ängste. Aber gleichzeitig wird eben der Blick nach vorne gerichtet, wenn man nach Wünschen und Hoffnungen fragt. Man fragt quasi nach dem Licht in der Dunkelheit. In der Nähe des Kloster-Kreuzgangs war in diesen Tagen ein «Wort der Woche» zu lesen. Es stammt von Antoine de Saint-Exupéry, dem französischen Autor der Erzählung «Der kleine Prinz». Es befasst sich ebenfalls mit dem Licht – mit jenem Licht, das selbst noch wirkt, wenn es nicht mehr ist: «Das Wesentliche einer Kerze ist nicht das Wachs, das seine Spuren hinterlässt, sondern das Licht.»

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55 Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 058 648 48 48 wählen.

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Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, wenn die Kraft versiegt und die Sonne nicht mehr wärmt.

Tief betroffen nehmen wir Abschied von unserem Mitglied und Turnkameraden

Roland Burkard

13. Januar 1943 – 12. Dezember 2025 Viele Jahre war Roland ein begeistertes und aktives Mitglied unseres Männerturnvereins. Wir werden seine Hilfsbereitschaft, sein Talent, Reisen zu organisieren, sowie sein grosses Engagement im Vorstand sehr vermissen. Lieber Roli, wir erweisen dir die letzte Ehre und bewahren dir ein ehrendes Andenken. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Deine Vereinskameraden des Männerturnvereins Affoltern am Albis Die Urnenbeisetzung findet am 5. Januar 2026, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis im engsten Familienkreis statt. An die anschliessende Abdankungsfeier sind alle herzlich eingeladen.

Feuerwerksverbot Silvester und Neujahr 2025/2026

Traurig nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserem herzensguten Mami und Nani, unserer Schwester und Schwägerin

Margrit Wettstein-Schenk 11.08.1941 – 17.12.2025 Nach einem erfüllten Leben durftest du ruhig und friedlich einschlafen, geborgen in deinem geliebten Zuhause. Für all deine Liebe, deine Fürsorge und alles, was du uns geschenkt hast, sind wir unendlich dankbar. Die vielen schönen und liebevollen Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit tragen wir für immer in unseren Herzen. Hansruedi Wettstein-Schenk Harry & Christine Wettstein-Suter mit Jill, Dean Sandra & Ueli Köfler-Wettstein mit Yves & Ainoha, Camille, Dennis Ruth Hürlimann-Schenk Ruedi Häberling-Schenk Fredy Wettstein Georges & Hedi Wettstein-Fahrni Erich Rüfenacht-Wettstein Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Die Trauerfeier findet am Montag, 29. Dezember 2025, um 14:45 Uhr in der Reformierten Kirche Affoltern am Albis statt.

An der Gemeindeversammlung vom 16. Juni 2025 wurde in Affoltern am Albis ein ganzjähriges Feuerwerksverbot beschlossen. Das Abbrennen von lärmendem Feuerwerk ist deshalb am 31. Dezember 2025 und am 1. Januar 2026 verboten. Nicht lärmendes Feuerwerk, wie z. B. Vulkane, bengalische Lichter oder Wunderkerzen, bleibt erlaubt. Die Polizei kann Verstösse gegen das Feuerwerksverbot mit einer Busse ahnden. Die Bevölkerung wird gebeten, das erlassene Verbot zu beachten.

Alles verfliesst – doch deine Liebe bleibt für immer in unseren Herzen

Anstelle von Blumen gedenke man der Kinder-Reha Schweiz, Affoltern am Albis, IBAN: CH97 0070 0114 8047 9085 1, Vermerk: «Im Andenken an Margrit Wettstein-Schenk» Traueradresse: Hansruedi Wettstein, Mühlebergstrasse 68, 8910 Affoltern a.A.

Alice Freund-Lässig 29.10.1938 – 8.12.2025 In liebevoller Erinnerung nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserem Mami und Grossmami, meiner Schwester

23. und 31. Dezember 2025 Stadtrat Affoltern am Albis

Karl Freund-Lässig Markus und Lilian Freund-Reifler mit Sven und Noel Bruno und Irene Freund-Germann mit Aline, Simon und Livia Daniel und Heidi Freund-Ammann mit Manuela und Ayana

Gemeindeversammlung

Willy Lässig

Weil weder von der Politischen Gemeinde noch von der Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/Aeugst am Albis behandlungsreife Geschäfte vorliegen, wird die Gemeindeversammlung vom Montag, 9. März 2026, abgesetzt. Die nächste Gemeindeversammlung findet am Montag, 15. Juni 2026, statt.

Am dritten Advent ist

Die Abdankung und Urnenbeisetzung hat am 19. Dezember 2025 im engeren Familien- und Freundeskreis in der Kirche Hedingen stattgefunden. Traueradresse: Karl Freund, Alte Obfelderstrasse 29, 8910 Affoltern am Albis

23. Dezember 2025 Stadtrat Affoltern am Albis

Bonstetten Am 17. Dezember 2025 ist gestorben:

Affoltern am Albis

Entsorgung Weihnachten 2025 / Neujahr 2026 Die Entsorgung in Affoltern am Albis findet über die Feiertage wie folgt statt: Kehrichtabfuhr Die Sammlungen an den Freitagen, 26. Dezember 2025 und vom 2. Januar 2026 fallen aus. Stattdessen wird westlich der Bahnlinie an den Samstagen, 27. Dezember 2025 und 3. Januar 2026 gesammelt. Grüngut Die Grüngutsammlung bleibt unverändert. Entsorgungsstelle Öki-Hof bis 31. Dezember 2025 Mittwoch, 24. Dezember 2025, 7.30 bis 11.45 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr Donnerstag, 25. Dezember 2025, geschlossen Freitag, 26. Dezember 2025, geschlossen Mittwoch, 31. Dezember 2025, 7.30 bis 11.45 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr Entsorgungsstelle ZEN ab 1. Januar 2026 Donnerstag, 1. Januar 2026, geschlossen Freitag, 2. Januar 2026, geschlossen Ab dem 3. Januar 2026 gelten die normalen Öffnungszeiten. Öki-Mobil Die Öki-Touren vom Freitag, 26. Dezember 2025 sowie vom Freitag, 2. Januar 2026 fallen aus. 23. Dezember 2025 Stadt Affoltern am Albis Bereich Hochbau und Umwelt

Der Tod macht dich so still, dass Gott dich hören kann. Im Tod fängt unser Ich ja erst zu klingen an. Der Tod, was ist der Tod? Ein Spender tiefsten Seins. Man fällt nicht aus der Welt. Man wird mit ihr erst eins. Th.Ue.

Am 8. Dezember 2025 ist in Zürich ZH gestorben:

Alice Freund geb. Lässig geboren am 29. Oktober 1938, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Theodor Spörri geboren am 30. Juli 1944, von Weisslingen, wohnhaft gewesen in Bonstetten. Bestattungsamt Bonstetten

23. Dezember 2025 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Mettmenstetten

Affoltern am Albis

Am 10. Dezember 2025 ist in Obfelden ZH gestorben:

Am 17. Dezember 2025 ist in Zürich ZH gestorben:

Hanna Zemp-Treuthardt

Margrit Wettstein geb. Schenk

geboren am 24. September 1948, von Romoos LU, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten.

geboren am 11. August 1941, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Marianne Moser-Helfenstein 22. Juli 1948 bis 14. Dezember 2025 sanft über die Schwelle in die geistige Welt zurückgekehrt. Wir sind dankbar, einen Schein des Lichts zu spüren, das sie jetzt umgibt.

Urs Moser-Helfenstein Lisa und Gilles Bardeau-Moser mit Merlin, Calya, Yune, Lynn Anna Moser und Timo Krstin mit Sanjo Veronica Moser und Elias Nell mit Pablo Verwandte und Freunde Abschiedsfeier mit Urnenbeisetzung: Freitag, 9. Januar 2026, 13.30 Uhr in der Kirche Rifferswil Wer eine kleine Anekdote beisteuern kann, melde sich bei Urs Moser. Anstelle von Blumenspenden berücksichtige man: Die Christengemeinschaft, Untere Zäune 19, 8001 Zürich IBAN: CH53 0839 2000 0314 3130 5 Traueradresse: Urs Moser, Ausserfeldstrasse 12, 8911 Rifferswil

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Montag, 29. Dezember 2025, um 14.45 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis ZH.

Die Beisetzung findet auf dem Friedhof Mettmenstetten am Dienstag, 30. Dezember 2025, um 13.30 Uhr, die Abdankung um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche statt.

23. Dezember 2025 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bestattungsamt Mettmenstetten

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem Ehemann, unserem Vater, Grossvater, Bruder, Schwiegervater, Onkel und Götti

Wettswil am Albis

Theodor (Theo) Spörri

«Dein Lachen und deine Freude werden uns fehlen, aber niemals in Vergessenheit geraten.»

Affoltern am Albis Am 12. Dezember 2025 ist in Adliswil ZH gestorben:

Roland Josef Burkard

Am 9. Dezember 2025 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

geboren am 13. Januar 1943, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Danuser geb. Schwendener Elisabeth

Beisetzung am Montag, 5. Januar 2025, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

geboren am 25. März 1938, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis.

23. Dezember 2025 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Die Urnenbeisetzung hat (im Grabfeld A) auf dem Friedhof «Heissächer» in Wettswil am Albis stattgefunden. Bestattungsamt Wettswil am Albis

30. Juli 1944 – 17. Dezember 2025 Du hast gesorgt, Du hast geschafft, bis Dir die Krankheit nahm die Kraft. Erlöst bist Du von allen Schmerzen, doch lebst Du weiter in unseren Herzen.

In liebevoller Erinnerung: Ruth Spörri Theo und Monika Spörri mit Nils und Svea Paul Spörri Verwandte, Freunde und Bekannte Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Draussen unterwegs

pronatura.ch/de/jugendgruppe-in-deiner-naehe

mit den Jugendgruppen

Einzigartige Naturerlebnisse mit begeisterten jungen Menschen

Unser besonderer Dank gilt dem Pflege- und Spitalpersonal vom Spital Affoltern am Albis, der Spitex und den freiwilligen Helfern vom Tixi-Säuliamt. Traueradresse: Ruth Spörri, Pflegezentrum Sonnenberg, Haus Rigi, Melchior Hirzel-Weg 32, 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

KORREKT Landladen von Kathrin Weiss befindet sich in Aeugst In der Ausgabe vom 16. Dezember wurde im Artikel «Geschenkideen aus Ämtler Hofläden» im Beitrag über den Landladen von Kathrin Weiss geschrieben, er befände sich in Knonau. Der Standort des Landladens ist jedoch in Aeugst, so wie auch im Titel angegeben. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. (red)

WIR GRATULIEREN Zum 80. Geburtstag Am Sonntag, 28. Dezember, darf Ruth Vollenweider in Obfelden ihren runden 80. Geburtstag feiern. Was für eine stolze Anzahl gelebter Jahre, auf die sie zurückschauen kann! Wir wünschen ihr einen schönen und besonderen Festtag und für das neue Lebensjahrzehnt Glück, Freude und Gesundheit.

Gratulationen sind willkommen! Gratulationshinweise bitte an: redaktion@affolteranzeiger.ch Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der Goldenen Hochzeit (50 Jahre). (red)

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Florian Hofer (fh) redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Claudia Eugster (cle), Livia Häberling (lhä), Stv. Chefredaktorin, Dominik Stierli (dst) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Selina Brodmann (bros), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter 27 155 Flum (bre), Bernhard (map), Brigitte Reemts Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz) Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 810 Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch

Dienstag, 23. Dezember 2025

Besuchsdienste im Knonauer Amt Mit Freiwilligenarbeit eine Win-win-Situation schaffen rEgula ZEllwEgEr Ein Buch, ein Gespräch, eine Stunde Zeit: Für Susanne Zwyssig ist das seit über zwölf Jahren gelebte Freiwilligenarbeit. Die pensionierte Kindergärtnerin engagiert sich im Besuchsdienst Bonstetten und besucht wöchentlich eine Person. Aktuell liest sie einer sehbehinderten Dame aus deren Wunschbuch vor. Beide schätzen diese gemeinsamen Stunden – die Literatur ebenso wie die Gespräche. Die Termine vereinbaren sie flexibel von Woche zu Woche. Zuvor besuchte Susanne Zwyssig regelmässig einen älteren Mann, der allein in einem alten Bauernhaus lebte. «Er teilte mit mir seine Erinnerungen und genoss es, einfach mit jemandem reden zu können», erzählt sie. Einsamkeit ist ein Phänomen unserer Zeit – besonders während der Festtage oder rund um den Jahreswechsel wird sie für viele Menschen schmerzhaft spürbar. Nicht alle verfügen über ein tragendes familiäres Umfeld, und funktionierende Nachbarschaftshilfe ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Genau hier setzen die Besuchsdienste im Knonauer Amt an: unkompliziert, direkt und niederschwellig. Sie richten sich an Menschen jeden Alters und jeder Konfession – mit Empathie, Professionalität und dem Ziel, echte Begegnungen zu ermöglichen.

Es wird im ganzen Bezirk zusammengearbeitet: (von links) Aroha Flury, Leiterin Besuchsdienst Mettmenstetten; Susanne Zwyssig, Besuchende, Besuchsdienst Bonstetten; Lucia Sidler, Leiterin Besuchsdienst Affoltern. (Bild Regula Zellweger) sen und stellen sicher, dass Besuchende und Besuchte positive Erfahrungen machen. Bezirksweit arbeiten die Leiterinnen eng mit anderen Besuchsdiensten und Organisationen mit ähnlichen Zielsetzungen zusammen. So profitieren Freiwillige von gemeinde- und organisationsübergreifenden Aus- und Weiterbildungsangeboten. Ziel ist es, für jede interessierte Person die passende Organisation und eine Tätigkeit zu finden, die den individuellen Kompetenzen und Interessen entspricht.

Sorgfältig begleitetes Engagement Gut vernetzt im Bezirk Lucia Sidler leitet den Besuchsdienst der Stadt Affoltern, Aroha Flury jenen in Mettmenstetten. Die Besuchsdienste im Knonauer Amt sind unterschiedlich organisiert und von verschiedenen Trägerschaften getragen – gemeinsam ist ihnen der Fokus auf qualitätsvolle Freiwilligenarbeit. «Im Besuchsdienst finden Begegnungen von Mensch zu Mensch statt, die beide Seiten bereichern. Als Besuchende kann man Fähigkeiten einbringen und den Horizont erweitern. Man ist fachlich professionell begleitet und Teil eines Teams, das von attraktiven Weiterbildungen und regelmässigem Erfahrungsaustausch profitieren darf», formulieren die beiden Sozialdiakoninnen gemeinsam. Sie begleiten Besuchende mit ihrem Fachwis-

Wer sich für ein Engagement im Besuchsdienst interessiert, meldet sich bei der zuständigen Kontaktperson in der eigenen Gemeinde. In einem persönlichen Gespräch wird geklärt, ob dieses Angebot den Erwartungen entspricht oder ob allenfalls eine andere Institution – etwa Tixi, KISS (Nachbarschaftshilfe mit Zeitnachweis), Wabe (Begleitung von kranken und sterbenden Menschen) oder der Verein «gemeinsam statt einsam» – besser passt. Nach der Entscheidung folgt ein strukturierter Aufnahmeprozess. Dabei steht nicht Misstrauen, sondern Sicherheit im Vordergrund: Besuchte öffnen ihre Wohnung für eine fremde Person, weshalb eine verlässliche Vertrauensbasis unerlässlich ist. Entsprechend werden ein Strafregister- und ein Sonderpri-

vatregisterauszug der potenziellen Besuchenden eingeholt. Nun wählen die Leiterinnen ein zueinander passendes Paar aus. Sie begleiten die Besuchende beim ersten Besuch. Es muss zwischenmenschlich stimmen. Beide Seiten können jederzeit Einwände bei den Leiterinnen anbringen und die regelmässigen Besuche beenden, beispielsweise wenn sich die Befindlichkeit oder die Lebenssituation verändern oder wenn sich jemand ausgenützt fühlt. Neue Freiwillige absolvieren einen Einführungskurs von einem Tag und zwei Abenden gemeinsam mit anderen Engagierten aus dem Bezirk. Sie unterstehen der Schweigepflicht. Pflegerische Tätigkeiten, Mithilfe im Haushalt oder finanzielle Aufgaben gehören ausdrücklich nicht zu ihrem Auftrag. Nach einem Monat schliessen Besuchte und Besuchende eine schriftliche Vereinbarung ab. In den Genuss der Angebote des Besuchsdienstes kommen betagte, kranke und beeinträchtigte Menschen.

Ein Gewinn – nicht in Franken Susanne Zwyssig schätzt seit über zwölf Jahren die Arbeit für den Besuchsdienst. «Ich komme mit Menschen in Kontakt, lerne dazu – beispielsweise in der aktuellen Konstellation über Literatur – und vor allem freue ich mich, wenn ich etwas Sinnvolles zum Wohlbefinden anderer beitragen kann.» Lucia Sidler betont den Mehrwert der Aus- und Wei-

terbildungen: «Das erworbene Wissen ist oft auch im privaten Alltag hilfreich.» Finanziell ist Freiwilligenarbeit kein Gewinn. Spesen werden vergütet, je nach Gemeinde gibt es kleine Zeichen der Wertschätzung wie ein Weihnachtsgeschenk, einen Ausflug oder ein gemeinsames Essen. Für viele Freiwillige sind auch das Dazugehören zu einer Gruppe mit ähnlichen Werten sowie der regelmässige Erfahrungsaustausch motivierend. In den Besuchsdiensten engagieren sich mehrheitlich pensionierte Personen, signifikant mehr Frauen als Männer. «Es braucht Offenheit, Toleranz, Flexibilität und Freude am Kennenlernen von Neuem», sagt Susanne Zwyssig. «Im Unterschied zu familiären Beziehungen sind wir Freiwilligen neutral und unbelastet von der gemeinsamen Vorgeschichte.» Aroha Flury ist begeistert von ihrer Arbeit für den Besuchsdienst Mettmenstetten. Sie freut sich, wenn aus einzelnen Begegnungen Freundschaften wachsen und betont, wie wirkungsvoll professionelle Organisation und gute Begleitung sein können.

Einführungskurs für begleitende Freiwilligenarbeit Samstag, 31. Januar, 9.30 bis 16 Uhr, Mittwoch, 11. und 18. Februar, 19 bis 21.30 Uhr. Themen: Motivation, Rolle als Freiwillige, Kommunikation, Umgang mit herausfordernden Situationen. Auskunft und Anmeldung bei Lucia Sidler, Tel. 076 831 81 28 oder per E-Mail an: lucia.sidler@ref-knonaueramt.ch

«Meet & Greet» für Kurzentschlossene Mittwoch, 18. Februar, ab 19.45 Uhr. Interessierte werden über diverse Engagements informiert. Der Kurs und das «Meet & Greet» finden im reformierten Chile Huus, Zürichstrasse 94, Affoltern statt.

Warme Weihnachten für die Gnadenhofer Geissen Der Stall der Gnadenhofer Geissen am Breitenweg 4 in Affoltern erhielt ein neues Fenster Claudia EugstEr Da freuen sich Carmello, Nick, Alejandro, Sorpreso, Sweety und Sweetheart aber. Gerade noch rechtzeitig vor dem Kälteeinbruch wurde ihr Stall am Breitenweg 4 mit einem neuen Fenster ausgestattet. Das alte Fenster hatte einen Sprung in der Scheibe und konnte nicht mehr gekippt werden. «Wir mussten es jeden Sommer herausnehmen wegen

der Hitze und im Winter dann wieder einbauen», so Miriam Reed, freiwillige Mitarbeiterin des Gnadenhofs Hodel, welche zusammen mit anderen Freiwilligen aus der Nachbarschaft die Geissen täglich füttert. Es sei jedoch dermassen alt gewesen, dass es vermutlich nicht einmal mehr wieder eingebaut hätte werden können. Nicht unweit vom Geissengehege befindet sich die Schreinerei von Armin

Syfrig. Dort klopfte Miriam Reed im Frühsommer verzweifelt an und der Hilferuf wurde erhöht. Der Schreiner baute speziell für den Stall ein Fenster. Jetzt haben die Geissen im Winter warm. «Wir haben eine Riesenfreude, und die Geissen werden über den Winter nicht frieren müssen», sagt Miriam Reed erleichtert, als sie das Fenster zeigt, und sie fügt hinzu: «Es gibt noch gute Menschen, und Herr Syfrig ist einer davon.»

Denn das Ganze hat der Schreiner unentgeltlich gemacht. Miriam Reed füttert den Geissen mit ein paar Heubriketts, «Leckerli», wie sie es nennt. Finanziert seien diese auch aus einer Spende, die sie gerade heute Morgen erhalten habe, und sie ergänzt: «Da der Gnadenhof rein privat finanziert wird, sind wir froh um jede Spende, auch in Form von Futter.» – oder eben in Form eines Fensters.

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Nach Einbau vor Kälteeinbruch zeigt Miriam Reed den Geissen das neue Fenster. Diese sind aber verständlicherweise eher interessiert an den «Leckerli», die sie dabei hat. Um den leeren Futtertrog im Vordergrund mit Heu zu füllen, ist der Gnadenhof dankbar für jede Spende. (Bild links zvg; Bilder Mitte und rechts Claudia Eugster)


Gemeinde Rifferswil Jonenbachstrasse 1 8911 Rifferswil

Liebe Affoltemer und Zwilliker

Bauprojekte

044 764 11 50 kanzlei@rifferswil.ch

Wahlerklärung für die stille Erneuerungswahl von Behördenmitgliedern für die Amtsdauer 2026 – 2030; stille Wahl zustande gekommen – Nachtrag Pascal von Allmen wurde in stiller Wahl sowohl als Mitglied des Gemeinderates als auch als Mitglied der Primarschulpflege für die Amtsdauer 2026 – 2030 gewählt. Der Beschluss der Wahlerklärung für die stille Erneuerungswahl wurde am 19. Dezember 2025 amtlich publiziert. Der Gemeinderat (wahlleitende Behörde) hat Pascal von Allmen gemäss § 31 Abs. 3 des Gesetzes über die politischen Rechte vom Amtszwang als Mitglied der Primarschulpflege befreit. Zur Besetzung der restlichen 1 Stelle der Primarschulpflege ist somit eine Urnenwahl durchzuführen. Diese findet gemäss Wahlanordnung vom 17. Oktober 2025 am Sonntag, 8. März 2026 statt. In Anwendung von § 55 GPR erhalten die Stimmberechtigten einen leeren Wahlzettel ohne Beiblatt und eine Wahlanleitung. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG). Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Rifferswil, 23. Dezember 2025 Gemeinderat Rifferswil

Reglemente und Verordnungen

Beschlüsse der ev. ref. Kirchgemeindeversammlung Stallikon Wettswil

Die Gemeindeversammlung Hausen am Albis hat am 12. März 2025 folgende Verordnung genehmigt und in Kraft gesetzt:

Die Kirchgemeindeversammlung vom Montag, 15. Dezember 2025 fasste folgende Beschlüsse:

· Abfallverordnung (AbV) Das Protokoll der Gemeindeversammlung, die Abfallverordnung sowie die Verfügung des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft sind der Publikation unter www. amtliche-nachrichten.ch angehängt und liegen während der Rekursfrist in der Einwohnerkontrolle, Gemeindehaus, zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Ich möchte mich herzlich für die vielen Begegnungen und Beiträge zur Bildung auf den Korkwänden an meinem Chlausmärt-Stand bedanken. Das sind schöne Momente, um mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen.

1. Genehmigung des Voranschlages 2026 2. Festlegung des Steuerfusses auf 11% (Vorjahr 11%) 3. Änderung der Kirchgemeindeordnung bezüglich Wohnsitzpflicht der Pfarrpersonen und der Kirchenpflegerinnen und Kirchenpfleger Das Protokoll ist ab dem 18. Dezember 2025 inklusive Rechtsmittelbelehrung auf unserer Website einsehbar. Ev. Ref. Kirchenpflege Stallikon Wettswil 15. Dezember 2025

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Was ist die Motivation für meine Kandidatur? Als Parteilose mache ich mich für Bildungspolitik und nicht für Parteipolitik stark. Als Schulleiterin, Lehrperson und Praxislehrerin ist es mir wichtig, dass Lehrpersonen über eine zeitgemässe Aus- und Weiterbildung verfügen, wobei der Dialog mit den Pädagogischen Hochschulen intensiv stattfinden muss. Ebenso müssen wir die Eltern ins Boot holen und sie in die Verantwortung nehmen.

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Die Kinder und Jugendlichen sind unser Potential auf dem Arbeitsmarkt. Wie erreichen wir, dass sie den Anforderungen der Zeit standhalten? Wir sind hierbei gefordert, die Zukunftskompetenzen unserer Jugendlichen zu überdenken.

Obfelden

Als gebürtige Affoltemerin liegt mir meine Stadt und ihre Entwicklung am Herzen. Ich werde mich für eine enge Zusammenarbeit mit dem Gewerbe und den Vereinen sowie für Begegnungszonen einsetzen.

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Obfelden

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 23. Dezember 2025

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Wettswil schaut in der Gebäudebewirtschaftung voraus Neuigkeiten aus den Verhandlungen des Gemeinderates Wettswil Der Gemeinderat setzt sich für eine nachhaltige und vorausschauende Bewirtschaftung der gemeindeeigenen Liegenschaften ein. Mittels umfassender Gebäudeanalysen sollen Sanierungsbedürfnisse künftig frühzeitig erkannt und die finanziellen Mittel langfristig planbar gemacht werden. Gleichzeitig sollen mit diesem Vorgehen energetische Potenziale identifiziert werden, damit die Gebäude schrittweise an die heutigen Anforderungen und Möglichkeiten angepasst werden können. In einer ersten Phase werden das Gemeindehaus, das Friedhofsgebäude sowie das Schützenhaus einer detaillierten Überprüfung unterzogen. Für diese Arbeiten hat der Gemeinderat einen Kredit von 48 300 Franken bewilligt.

Schnellladestationen geplant Das Energieleitbild der Gemeinde Wettswil sieht unter anderem die Förderung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge vor. In Synergie mit einer finanziellen Unterstützung der Vereine konnte ein Pachtvertrag für zwei Schnellladestationen auf dem Sportplatz Moos abgeschlossen werden. Mit dieser Massnahme leistet die Gemeinde einen konkreten Beitrag zur Energiewende und erhöht gleichzeitig die Attraktivität der Sportanlage für Besucherinnen und Besucher.

Rückzug des Stimmrechtsrekurses Am 21. November 2025 informierte der Gemeinderat darüber, dass beim Bezirksrat Affoltern ein Stimmrechtsrekurs gegen die Urnenabstimmung vom

30. November 2025 betreffend die «Initiative zur Durchführung der Urnenabstimmung über die Teilrevision der Nutzungsplanung Weierächer-Grabmatten» eingereicht worden war. Mit Beschluss vom 9. Dezember 2025 teilte der Bezirksrat Affoltern nun mit, dass der Rekurs zurückgezogen wurde. Das Verfahren wurde folglich abgeschrieben.

Im Weiteren hat der Gemeinderat: • unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung sechs Personen (davon vier Kinder) in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil aufgenommen. Die Gesuchstellenden stammen aus Rumänien und Deutschland. • der jährlichen Kostenübernahme für die Frühe Förderung des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern in der Höhe von rund 16 000 Franken einen wiederkehrenden Kredit gesprochen. Bisher wurden diese Kosten durch die Primarschule übernommen. • das Vorhaben zur Schaffung einer Koordinationsstelle für den Bereich Frühe Förderung vorläufig unterstützt und die Arbeitsgruppe beauftragt, ein konkretes Konzept zu erarbeiten. • der geplanten Stellenerhöhung der Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen Bezirk Affoltern von 40 Prozent auf 70 Prozent zugestimmt. • den Revisionsbericht über die Sachbereichsrevision Personal zur Kenntnis genommen. • das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2025 genehmigt. Das Protokoll kann bei der Gemeinde-

Weihnachtsfeier der Parkinson-SHG

Ein Fest, an das sich alle noch jeden Tag gerne zurückerinnern. (Bild zvg) Am 11. Dezember trafen sich 44 Betroffene und Angehörige zu einem festlichen Essen. Das hauseigene Duo Beni und Peter sorgte mit stimmungsvollen Melodien für den musikalischen Auftakt, bevor Peter Hug, Leiter der Angehörigengruppe, die Gäste begrüsste. Dann wurde Hanspeter Schär willkommen geheissen, der trotz nahezu vollständiger Erblindung weiterhin virtuos verschiedene Blockflöten spielt – auswendig, da er keine Noten mehr lesen kann. Mit klarer und schöner Stimme sang er zudem das «Ave Maria». Ein besonderer Moment, zumal Hanspeter in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiern durfte. Nach dem musikalischen Teil wurde köstliches Essen serviert. Zwischen den Gängen sorgte ein Quiz, vorbereitet von Flurina Vogt-Lüchinger, für Unterhaltung. Die drei Gewinner erhielten jeweils einen Honiglebkuchen aus ihrer Backstube. Das Dessertbuffet begeisterte mit zahlreichen kunstvollen und sehr leckeren Torten die Gäste. Flurina hatte die süssen Köstlichkeiten erneut der Selbsthilfegruppe (SHG) gespendet. Die festliche Tischdekoration stammte von Esther Lüchinger, welche bereits mehrfach für eine stimmungsvolle Atmosphäre gesorgt hat. Die SHG bedankte sich herzlich bei beiden Frauen für ihr Engagement. Zum Abschluss erzählte

Ursi Habegger eine heitere Weihnachtsgeschichte, die die Gäste beschwingt auf den Heimweg entliess. Eine Teilnehmerin fasste ihre Eindrücke am Folgetag in einer Nachricht zusammen: «Ich denke jeden Tag an das schöne Fest mit euch allen. Es war so locker und friedlich. Die abwechslungsreichen Musikstücke waren für alle eine grosse Freude. Das Programm war super. Vielen lieben Dank.» Schöner lässt sich die Stimmung des Nachmittags kaum beschreiben. Rita Ackermann, Leiterin der ParkinsonSHG Bezirk Affoltern

Hampi Schär spielt blind Blockflöte.

Die Gemeinde Wettswil lädt ihre Bürgerinnen und Bürger am Sonntag, 4. Januar 2026, von 17 bis 19 Uhr zum traditionellen Neujahrsapéro ein. (Archivbild dst) verwaltung, Abteilung Präsidiales oder unter www.wettswil.ch eingesehen werden. • dem Antrag der Pächterin des Clubhauses Moos auf Ausdehnung der Öffnungszeiten des Clubhauses auf die Mittagszeit entsprochen und die entsprechende Bewilligung erteilt. • aufgrund eines Krankheitsausfalls eine auf drei Monate befristete Stellenplanerhöhung für den Bereich Werkdienst bewilligt und dafür einen Kredit in der Höhe von 11 000 Franken gesprochen. • vom Verzicht auf eine Neubewertung des Verwaltungsvermögens des Zweckverbands Kläranlage Birmensdorf rückwirkend per 1. Januar 2019 im zustimmenden Sinne Kenntnis genommen. • den geplanten PBG-Revisionen «Erleichtertes Bauen im Bestand» und «Störfallvorsorge» Stellung genommen. • der geplanten Submission durch die

Dileca für die Separatsammlung zugestimmt.

Ausblick auf das Jahr 2026 Nach Inkrafttreten des Budgetbeschlusses 2026 der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2025 können die vorgesehenen Projekte nun schrittweise umgesetzt werden. Bei der Sportanlage sind mehrere Massnahmen geplant, darunter die Sanierung und Erweiterung des Streethockeyplatzes, der Ersatz des Kunstrasens sowie die Umrüstung der Beleuchtung auf energieeffiziente LEDTechnik. Ergänzend dazu soll eine allfällige zweite Zu- und Ausfahrt zum Parkplatz geprüft werden. Im Bereich des öffentlichen Verkehrs wird der barrierefreie Umbau der Ortsbushaltestellen weiter vorangetrieben. Auch die Renaturierungsprojekte

Fridgraben und Hofächerbach schreiten planmässig voran. Auf dem Friedhof sind Wegsanierungen sowie die Realisierung eines neuen Grabfeldes vorgesehen. Weiter wird die nächste Etappe der LED-Umrüstung der Kandelaber umgesetzt, und mit der Sanierung der Langächerstrasse und der Oberhausenstrasse starten zwei weitere Infrastrukturprojekte. Im Zusammenhang mit der Biodiversitätsstrategie sollen ausserdem weitere gemeindeeigene Flächen umgestaltet werden. Die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung wird voraussichtlich im Sommer an der Urne behandelt. Bei einer Annahme der Vorlage soll diese in der zweiten Jahreshälfte in Kraft treten. In der Wasserversorgung sind der Ersatz einer Leitung «im Schürli» sowie ein neuer Ringschluss von der «Stationsstrasse» bis «Grundächersteig» vorgesehen. Abschliessend bereitet die Gemeinde die zweite Urnenabstimmung betreffend Quartierplan Weierächer-Grabmatten vor. Einen Überblick über unsere grösseren Projekte finden Sie auch auf unserer Website www.wettswil.ch. Der Gemeinderat blickt zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben, dankt der Bevölkerung für ihr Vertrauen und wünscht allen frohe Festtage sowie einen erfolgreichen Start ins neue Jahr. Am Sonntag, 4. Januar 2026, von 17 bis 19 Uhr lädt die Gemeinde zum traditionellen Neujahrsapéro ein. Der Gemeinderat freut sich auf zahlreiche Teilnehmende und darauf, gemeinsam mit Ihnen auf das neue Jahr anzustossen. Dominik Pfefferli, Gemeindeschreiber

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Dienstag, 23. Dezember 2025

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ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN

Roger Schmutz, SP, Wettswil

Strategie fällt dem Sparwahn zum Opfer Der Kanton Zürich verfügt über verschiedene Instrumente, um anstehende Investitionen in die Infrastruktur strategisch zu planen. Kürzlich hat der Regierungsrat dem Kantonsrat seinen Bericht über das «Bauprogramm Staatsstrassen» präsentiert, in dem er über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Verkehr für die nächsten drei Jahre informiert. Dabei fällt auf, dass einige sinnvolle Investitionen dem Sparwahn zum Opfer fielen. Insbesondere gibt es im ganzen Kanton noch zahlreiche Lücken im Radwegnetz, die einmal mehr auf die lange Bank geschoben werden sollen.

Es stellt sich die Frage, welche Bedeu­ tung die strategische Planung hat, wenn am Ende die finanziellen Mittel dafür nicht zur Verfügung gestellt werden. Ein anderes Beispiel aus dem Bereich Liegenschaften betrifft den Neubau der Kantonsschule Uetikon am See – ein Geschäft, das bald in den Rat kommen wird. Ursprünglich war vorgesehen, neben dem Gymnasium auch die Berufsfachschule im neuen Gebäude­ komplex unterzubringen. Denn die Infrastruktur am jetzigen Standort in Stäfa ist ungenügend. Beispielsweise müssen die Lernenden für den Sport­ unterricht das Seeufer wechseln und nach Horgen fahren.

Nun soll die Berufsfachschule in Uetikon aus Kostengründen nicht realisiert werden, obwohl die Planung bereits weit fortgeschritten ist und auch im kantonalen Richtplan ein entsprechender Eintrag vorhanden ist. Das ist nicht nur kurzsichtig, sondern wird auf lange Sicht wahrscheinlich sogar mehr kosten, denn für die Berufsfachschule braucht es eine neue Lösung. Mit der Planung an einem anderen Ort von vorne zu beginnen, verursacht neue hohe Kosten und die bereits ins Uetikoner Projekt investierte Arbeit ist verloren. All diese Kürzungen im Budget wären ja verständlich, wenn der Kanton zu

wenig Geld hätte. Wie sich aber in der Ratsdebatte gezeigt hat, dient der Sparwahn nur dem Zweck, die Steuern zu senken. Eine Massnahme, die bei einer Einzelperson mit einem Einkommen von 100000 Franken gerade einmal 185 Franken und bei einem Ehepaar 142 Franken pro Jahr ausmacht. Statt die notwendigen und sinnvollen Investitionen zu tätigen, die letzten Endes dem ganzen Kanton zugute­ kommen, werden sinnlose Zahlenspiele betrieben, die am Ende niemandem wirklich nützen. Die von der rechten Ratsseite durchge­ drückte Finanzpolitik ist kurzsichtig

und schädlich. Aber immerhin einen Lichtblick gibt es: Der Kredit für den Bau des Provisoriums für eine Kantons­ schule in Affoltern wurde diesen Frühling vom Regierungsrat bewilligt und war darum nicht mehr Teil der Budgetdebatte. Ich hätte mir gewünscht, dass die Berufsfachschule in Uetikon ebenfalls realisiert werden kann. Der Kanton Zürich braucht Bildungsinfrastruktur, nicht nur für Gymnasiastinnen und Gymnasiasten, sondern auch für Berufsschülerinnen und Berufsschüler. Vielleicht finden wir im Kanton doch noch einen Weg – ich werde mich jedenfalls dafür einsetzen.

Spannende Zeit und «Lebensschule» Roger Hegetschweiler, Leiter Hauswartung in Ottenbach, verabschiedet Werner Schneiter Für die Kinder war es der letzte Schultag des Jahres 2025, für Roger Hegetschwei­ ler der Schlusspunkt einer langen Be­ rufskarriere: Nach 36 Jahren nahm er Abschied als Leiter Hauswartung bei der Primarschule Ottenbach. «Roger, Roger, Roger», skandierten Schulkinder, Lehrkräfte und Mitglieder der Schulpflege. Der lang anhaltende Applaus nach den Weihnachtsliedern der Kinder widerspiegelte die Wertschät­ zung für den scheidenden Leiter Haus­ wartung. Und auch in den vorgetrage­ nen Reimen kam zum Ausdruck, was die Schulgemeinde an Roger Heget­ schweiler vermissen wird: seine Freund­ lichkeit, Empathie und das Fachwissen. «Du hinterlässt eine Lücke», sagte Schul­ pflegerin Daniela Burkart und über­ reichte ihm unter anderem ein T­Shirt mit dem Aufdruck «für 36 saubere Jah­ re». Der Geehrte fasste seine Tätigkeit in wenigen Worten zusammen und be­

zeichnete die 36 Jahre nicht nur als spannend, sondern gar als «Lebens­ schule». «Das Beste an der Schule seid ihr Kinder», schloss er unter tosendem Applaus.

Der Allrounder

Weihnachtslieder der Kinder und eine emotionale Verabschiedung des Leiters Hauswartung, von links: Nachfolger Nicola Stirnimann, Lehrerin Jasmin Sandmeier, Roger Hegetschweiler, Marianne Riniker (Verwaltung), Daniela Burkart (Schulpflege) und Vanessa Ringger (Schulleitung). (Bild Werner Schneiter)

Die ersten Hauswartungsjahre absolvier­ te Landwirt Roger Hegetschweiler in Teilzeit, ab 2004 in Vollzeit – eine Not­ wendigkeit angesichts des Wachstums. «Zu Beginn waren es 36, jetzt 85 Schul­ schaffende und über 290 Kinder, die in Ottenbach zur Schule gehen», hält er fest. Als Hauswart war er Allrounder, zuständig für die Infrastruktur, für Pla­ nung, Umsetzung bei Neubauten oder Sanierungen. «Kleinere Dinge habe ich jeweils ohne Beizug des Architekten er­ ledigen können», fügt Roger Heget­ schweiler bei. Nicht unerwähnt lässt er auch die gelegentliche Mühe mit der stets grösser werdenden Bürokratie und wachsendem Zeitaufwand, weil Anträge

heute – nicht zuletzt wegen der Bildung einer Einheitsgemeinde – durch mehre­ re Hände müssen, die Wege länger ge­ worden sind. Nicht mehr so ausgeprägt wie in früheren Jahren sei auch die fa­ miliäre Atmosphäre, weil es bei Lehr­ kräften heute häufiger zu Wechseln komme. Gleichwohl betont Roger Heget­ schweiler das gute Einvernehmen mit Schulpflege, den Lehrkräften sowie den Schülerinnen und Schülern. Auch für die Freiheiten und die Unterstützung, die ihm stets gewährt wurden, ist er dankbar. Sein Nachfolger ist Nicola Stirnimann. Nun kann Roger Hegetschweiler ab dem neuen Jahr den Nachbarsbetrieb übernehmen und verfügt somit über mehr Ackerland. Als weiteres Standbein durfte er die Gemeindestelle für Land­ wirtschaft von Obfelden und Ottenbach übernehmen. Diese wurde zuvor von Fritz Schumacher während 25 Jahren betreut.

Ottenbach: Wechsel in Vorstellung des GGA­Neujahrsblattes 2026 im Rahmen eines Apéros der Verwaltungsleitung Wem gehört die Strasse? Eine beliebte Tradition der Gemeinnüt­ zigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern ist das Neujahrsblatt, welches Ende Jahr erscheint und im Rahmen eines Apéros dem Publikum vorgestellt wird. Das ak­ tuellste Neujahrsblatt der GGA hat die neuzeitliche Mobilität zum Thema und wirft grundsätzliche Fragen zum Ver­ kehr von heute und morgen auf. Es ist der letzte Teil einer Triologie über die Mobilität im Knonauer Amt. Die ersten beiden Broschüren befassten sich mit der historischen Entwicklung der Ver­ kehrswege und der Geschichte des Post­ autos im Säuliamt.

als einem Jahrhundert wird die Frage, wem denn die Strasse gehöre, kontro­ vers behandelt. Die informative Broschüre möchte den Blick auf die Thematik erweitern und präsentiert neben Fakten, Zahlen und Grafiken zu unserem Verkehrsver­ halten auch überraschende Aspekte, indem sie das Menschliche beleuchtet.

Das Neujahrsblatt 2026 handelt von der neuzeitlichen Mobilität. (Bild zvg) unerschwinglich. Dies änderte sich nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Kauf­ kraft stieg und die Autopreise sanken.

Mobilität erhitzt die Gemüter Auseinandersetzungen über die Mobili­ tät begannen schon früh: Vor mehr als 100 Jahren, erste Autos bewegten sich auf ungeteerten Strassen, da beklagten sich die Anwohner über die Staubent­ wicklung. So, dass ein Automobilklub sich entschloss, einen Fonds zu gründen, aus dem Beiträge zur Beschaffung von Spritzfahrzeugen geleistet werden, um die Staubplage zu bekämpfen. Was schon damals ausserdem zu reden gab, waren die zunehmenden Ge­ schwindigkeitsübertretungen, die aus heutiger Sicht vielleicht lächerlich er­ scheinen. Zu dieser Zeit waren aller­ dings nur wenige Autos unterwegs, sie waren für den Grossteil der Bevölkerung

Nationalstrasse scheidet die Geister Mehr Strassenverbindungen wurden ge­ fordert: Das Säuliamt wurde ins Natio­ nalstrassennetz integriert, was die einen freute, bei den anderen jedoch auf star­ ke Ablehnung stiess. War die verbesser­ te Mobilität bisher ein Gradmesser des Wohlstandes, so hinterfragten immer mehr Personen die zunehmende Mobi­ lisierung, weil sie darin auch Nachteile sahen wie die Bedrohung natürlicher Landschaften oder zunehmenden Lärm und Gestank. Von dieser teils heftig geführten Diskussion wurde das Säuli­ amt nicht verschont. Heute behindern die Menschen einander in ihrer Mobili­ tät zunehmend gegenseitig. Seit mehr

Willkommen zum Neujahrsapéro Auf solche Hintergründe geht die GGA am Neujahrsapéro mit kurzen Gedan­ kenanstössen ein, um die Anwesenden für eigene Überlegungen zu sensibilisie­ ren. Einen kulturellen Gewinn bietet zudem Lina Schwob, die auf dem Klavier die aufgeworfenen Themen virtuos und feinfühlig begleitet und so die Veranstal­ tung abrundet, bevor auf das neue Neu­ jahrsblatt angestossen wird und die Gäste einander gute Wünsche ins neue Jahr mitgeben. Zwischenmenschliche Begegnungen sollen das Herzstück des Neujahrsapéros sein. Die Gemeinnützige Gesellschaft Be­ zirk Affoltern freut sich auf eine zahl­ reiche Teilnehmerschar im Mehrzweck­ raum des Hauses Rigi, Teil des Spitals Affoltern, und zwar am Freitag, 2. Janu­ ar 2026, 16 bis 18 Uhr. Die öffentliche Veranstaltung ist kostenlos. Hannes Zaugg, GGA

An der Spitze der Gemeindeverwaltung Ottenbach kommt es zu einem perso­ nellen Wechsel. Jasmin Malis hat sich entschieden, sich beruflich neu zu ori­ entieren, und ihre Anstellung per Ende Februar 2026 gekündigt. Der Gemeinderat hat diesen Ent­ scheid mit grossem Bedauern zur Kenntnis genommen. Er dankt Frau Malis, die das Amt seit dem 1. Oktober 2022 innehatte, herzlich für ihr grosses Engagement. Sie hat wesentlich dazu beigetragen, ein konstantes und gut ein­ gespieltes Verwaltungsteam aufzubau­ en sowie Abläufe weiter zu professiona­ lisieren. Der Gemeinderat wünscht ihr

für die private und berufliche Zukunft alles Gute. In seiner Sitzung vom 15. Dezember 2025 hat der Gemeinderat Sarah Gähwi­ ler zur neuen Gemeindeschreiberin ge­ wählt. Sie war bisher stellvertretende Gemeindeschreiberin. Sie wird ihr Amt Anfang Februar 2026 antreten. Frau Gähwiler bringt langjährige Erfahrung im Bereich Präsidiales aus verschiede­ nen Gemeindeverwaltungen mit. Der Gemeinderat wünscht ihr in ihrer neuen Funktion viel Erfolg und Befriedigung. Jasmin Malis, Gemeindeschreiberin Ottenbach

Neujahrsapéro in Stallikon Ungezwungenes Zusammensein Am Sonntag, 4. Januar 2026, 11 bis 12.30 Uhr, findet in der Turnhalle Loo­ matt der Stalliker Neujahrsapéro statt, zu dem der Gemeinderat alle Stallike­ rinnen und Stalliker mit ihren Gästen einlädt. Das ungezwungene Zusammen­ sein steht unter dem Motto der gegen­ seitigen Kontaktförderung unter der

Bevölkerung. Der Anlass wird durch die Musikgesellschaft Stallikon umrahmt und wiederum durch das Team von Marinas Dorfladen & Catering Services, Islisberg, bewirtet. Roberto Brunelli, Gemeindeschreiber Stallikon


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 23. Dezember 2025

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Bowling, Farben und Mehr «Baumeister der Netzwerkgeist Natur» auch im Säuliamt

Vorstandsreise des Gewerbevereins Oberamt

Biberbestände in der Region laut Monitoring «deutlich gefestigt» hebungen zutage gebracht haben. In den kommenden Jahren wird im Bezirk sowohl mit einer Verdichtung des Bestandes als auch mit einer Ausbreitung in angrenzende Nebengewässer gerechnet.

Ausnahmeregelung in der Maschwander Allmend

In der Maschwander Allmend haben Biber solche Dämme errichtet. Eine Ausnahmeregelung des Kantons Zug erlaubt eine befristete Entfernung. (Bild Werner Schneiter)

Werner Schneiter Schwerpunkte des Biberbestandes liegen zwar nach wie vor im Norden des Kantons Zürich, aber im südlichen Kantonsteil hat sich das für seine «Fräsarbeiten» bekannte Tier stärker verbreitet – auch im Bezirk Affoltern. Das geht aus dem jüngsten Bibermonitoring hervor. 74 Freiwillige haben im Kanton Zürich auf einer Strecke von über 900 Kilometern Ausschau nach Bibern gehalten, nach angenagten Bäumen und Ästen, Abdrücken am Boden sowie Biberdämmen und -bauten. Sie haben dabei 165 Reviere und rund 520 Biber aufgespürt – ein neuer Höchststand an Nagern, die mit ihren scharfen Zähnen und «Fräsarbeiten» Bäume in kurzer Zeit zu Fall bringen können. So haben diese im Winter 2024 am Haselbach im Bäckental bei Maschwanden mit Ästen

ein natürliches Hochwasser-Rückhaltebecken geschaffen. Nach einer Stagnation in den Jahren 2018 bis 2020 sind innerhalb von drei Jahren 32 neue Biberreviere hinzugekommen. Breit gemacht haben sich die «Baumeister der Natur», wie sie im Monitoring genannt werden, überwiegend an Seezuflüssen sowie entlang der Reppisch sowie der Reuss-Nebengewässer. Biber-Reviere gibt es hierzulande in Affoltern, Hausen (Jonenbach), Maschwanden (Lorze, Haselbach, Hatwilerbächli), Mettmenstetten (Haselbach), Obfelden (Lindenbach, Reuss, Lorze), Stallikon (Reppisch) und Wettswil (Friedgrabenweiher): Insgesamt je sieben Einzelpaare und Familienreviere. Neue Reviere sind entlang der Reppisch und der Jonen entstanden, womit sich der Biberbestand im Knonauer Amt «deutlich gefestigt hat», wie die jüngsten Er-

An der Reuss wurde nach einer Stabilisierung mit zwei Revieren in diesem Winter im Grenzgebiet Zürich/Aargau noch ein Familienrevier festgestellt. In der Maschwander Allmend, die auf Zuger Gebiet liegt und von der Korporation Maschwanden betreut wird, sind BiberNaturschutz-Konflikte vorhanden. Hier gilt eine vom Zuger Amt für Wald und Wild provisorisch erlassene Verfügung: Biberdämme dürfen im besonders wertvollen Gebiet Erlen entfernt werden, damit Streuland bewirtschaftet werden kann. Um den wertvollen Pflanzenbestand (zum Beispiel Orchideen) und andere wertvolle Vegetation zu erhalten, braucht es laut Korporations-Vertreter Markus Bühlmann einen jährlichen Streuschnitt. Die Ausnahmeregelung gilt einstweilen für zwei Jahre und greift jeweils ab Ende August bis Oktober. Im Monitoring wird aber auch festgehalten, dass sich Konflikte minimieren lassen. Der Biber gestalte als «Baumeister der Natur» die Landschaft aktiv mit und fördere die Biodiversität. «Wo er sich niederlässt, verdoppelt sich die Artenvielfalt und vervielfacht sich die Anzahl Tiere und Pflanzen insgesamt», heisst es in einer Medienmitteilung. Seine Lebensräume würden bei der Rückkehr seltener Pflanzen und Tiere mithelfen. Genannt werden damit der Eisvogel, die Geburtshelferkröte und die Ringelnatter.

Am 4. Dezember machte sich der Vorstand des Gewerbevereins Oberamt auf seine traditionelle Vorstandsreise. Die Tour gilt jedes Jahr als Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit, welche alle Vorstandsmitglieder mit viel Herzblut für den Verein leisten. Dieses Mal führte Claudio Rütimann, ehemaliger Präsident und langjähriges Vorstandsmitglied, die Gruppe durch ein abwechslungsreiches Programm. Der sportliche Auftakt fand im Cherry-Bowl in Sihlbrugg statt. Beim Bowling und Dart zeigten die Teilnehmenden ihre Treffsicherheit – oder bewiesen humorvoll, dass der Spass eindeutig im Vordergrund steht. Anschliessend ging es weiter nach Baar, wo bei einem gemütlichen Apéro bereits angeregte Gespräche geführt wurden. Den stimmungsvollen Abschluss bildete ein farbenfrohes Nachtessen, bei dem nicht nur kulinarisch, sondern auch zwischenmenschlich vieles geboten war. Gut gestärkt und voller Eindrücke trat der Vorstand später die Heimreise an.

Der Gewerbeverein Oberamt zählt heute fast 150 Mitglieder aus den Gemeinden Hausen, Kappel, Rifferswil und Aeugst. Seit über 60 Jahren setzt er sich für die Rahmenbedingungen der lokalen Betriebe ein. Neben der klassischen Branchenpolitik, stehen besonders die Förderung der Lehrlingsausbildung, ein lebendiges Vereinsleben und starke Netzwerke im Zentrum der Arbeit. All diese Bemühungen verfolgen ein gemeinsames Ziel: die Vielfalt an Betrieben im Oberamt langfristig zu sichern. Diese betriebliche Vielfalt trägt massgeblich zur Lebensqualität der Region bei. Kurze Wege sparen Zeit und Kosten, persönliche Beratung schafft Vertrauen – und auch nach dem Kauf stehen die lokalen Unternehmen ihren Kundinnen und Kunden zuverlässig zur Seite. So sorgt der Gewerbeverein Oberamt nicht nur für starke wirtschaftliche Strukturen, sondern auch für ein Stück Heimat, das verbindet. Claudio Rütimann, Hausen

Die Vorstandsmitglieder leisten mit viel Herzblut ehrenamtliche Arbeit für den Gewerbeverein Oberamt. (Bild zvg)

Vorweihnachtliche Impressionen aus dem Unteramt

Der Weihnachtsstern leuchtet über der Schulanlage Aegerten/Mettlen in Wettswil. (Bilder Marcus Weiss)

Vor der reformierten Kirche in Bonstetten haben bereits die Drei Könige ihren Platz eingenommen.

Lichterglanz am Weihnachtsbaum unweit des Gemeindehauses von Wettswil.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 23. Dezember 2025

Knonau möchte nachhaltige Wärmeversorgung sicherstellen Neuigkeiten aus den Verhandlungen des Gemeinderates Knonau Die Gemeinde Knonau prüft derzeit den Anschluss des bestehenden Schulhauses Aeschrain sowie der geplanten neuen Sporthalle Knonau an den Wärmeverbund der HGK. Ziel ist es, für die weiteren öffentlichen Bauten eine nachhaltige und zukunftsgerichtete Wärmeversorgung sicherzustellen. In einem nächsten Schritt wird die technisch und wirtschaftlich optimale Leitungsführung vertieft untersucht und bewertet, um die bestmögliche Lösung zu ermitteln. Der mögliche Anschluss der beiden Gebäude bietet zugleich die Chance, das HGK-Wärmenetz sinnvoll weiterzuentwickeln. Insbesondere im Hinblick auf eine potenzielle spätere Erschliessung der geplanten privaten Überbauung an der Schulhausstrasse sollen die entsprechenden Planungen koordiniert vorangetrieben werden. Bei der vorliegenden Erklärung handelt es sich um eine unverbindliche Absichtserklärung. Die weitere Vorgehensweise steht unter dem Vorbehalt einer vertieften Prüfung der technischen Machbarkeit, der Bewilligungsfähigkeit sowie der definitiven Kostenverteilung zwischen der Gemeinde Knonau, der HGK und weiteren möglichen Anschlussnehmern. Ein abschliessender Entscheid wird zu einem späteren Zeitpunkt auf Basis der Detailplanung, der eingeholten Offerten und der verfügbaren Fördermittel gefällt.

Kostenbeteiligung an Machbarkeitsstudie Der Gemeinderat hat beschlossen, sich mit 50 Prozent an den Kosten einer Machbarkeitsstudie zum möglichen Anschluss der Schulanlage Aeschrain an den Wärmeverbund der Heizgenossenschaft Knonau (HGK) zu beteiligen. Die Studie prüft den energieeffizienten und wirtschaftlichen Anschluss des Schulhauses, der geplanten Sporthalle sowie einer vorgesehenen privaten Überbauung an das bestehende Wärmenetz. Untersucht werden zwei technische Varianten. Die Kostenbeteiligung der Gemeinde beträgt 5188 Franken (inkl. MwSt.) und wird im Rechnungsjahr 2026 verbucht. Damit unterstützt die Gemeinde Knonau die Abklärung nachhaltiger Energielösungen für die Schulanlage.

Fensterersatz im Schützenhaus Knonau Der Fensterersatz im Schützenhaus erfolgt, da die bestehenden Fenster veraltet sind. Sie werden durch moderne, energieeffiziente Holz-Metall-Fenster ersetzt, um die Wärmedämmung zu verbessern, das Raumklima zu optimieren und die Werterhaltung des Gebäudes langfristig zu sichern. Für diese Mass-

nahme ist im Budget 2025 ein Betrag von 30 000 Franken vorgesehen. Der Gemeinderat hat dafür einen Kredit von 22 400 Franken (inkl. MwSt.) bewilligt.

Modernisierung der Stromversorgung im Mehrzweckgebäude Stampfi Die Gemeinde hat die Stromhauptverteilung im Mehrzweckgebäude Stampfi modernisiert. Hintergrund dieser Massnahme ist der geplante Anschluss des neuen Notstromaggregats. Teile des bisherigen Hauptverteilkastens stammten aus den 1970er-Jahren und entsprachen nicht mehr den heutigen technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen. Zur Gewährleistung der Sicherheit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung wurde die Hauptverteilung im Hinblick auf den vorgesehenen Anschluss des Notstromaggregats erneuert. Der Gemeinderat hat für diese Arbeiten einen Kredit von 8700 Franken (inkl. MwSt.) bewilligt.

Sanierung und Verbreiterung der Grundstrasse Die Grundstrasse wurde umfassend saniert und verbreitert. Der baulich schlechte Zustand der Strasse – beschädigter Belag, fehlende Randabschlüsse und unzureichende Entwässerung – machte die Sanierung notwendig, insbesondere aufgrund der verstärkten Nutzung durch die neue Holzschnitzelzentrale (HGK), die Grüngutentsorgung sowie Fussgänger, Velofahrer und Kinder in der Nähe eines Spielplatzes.

Die Arbeiten umfassten: • Ersatz des gesamten Fahrbahnbelags auf zirka 100 Meter Länge • Erstellung eines beidseitigen Randabschlusses • Optimierung der Entwässerung • Anpassung des parallel verlaufenden Gehwegs • Verbreiterung der Strasse Die Bauarbeiten wurden von beauftragten Ingenieurbüros geplant und umgesetzt. Die Gesamtkosten in der Höhe von Fr. 87 234.75 (inkl. MwSt.) wurden durch den Gemeinderat bewilligt.

Kreditabrechnung Objektschutzmassnahmen Die dringend erforderlichen Objektschutzmassnahmen an der Schützenhausstrasse wurden abgeschlossen. Aufgrund starker Niederschläge kam es in der Vergangenheit zu Überschwemmungen, da das Oberflächenwasser durch die Strassenführung in das Siedlungsgebiet geleitet wurde und die bestehende Entwässerung überlastet war. Die durch das

Ingenieurbüro geplanten und von der Baudirektion Zürich genehmigten Massnahmen umfassten den Einbau einer Rinne, eines Schachts sowie den Anschluss an die bestehende Drainage mit Einleitung in den Margelbach. Zudem wurden im Zusammenhang mit den voranstehenden Arbeiten die sanierungsbedürftigen Drainagen instand gesetzt. Die Bauleitung und die Vermessung wurden durch das Ingenieurbüro sichergestellt. Die Arbeiten wurden von einer Baufirma und der Unterhaltsgenossenschaft Knonau ausgeführt. Die Gesamtkosten der Massnahmen belaufen sich auf rund 75 900 Franken (inkl. MwSt.), inklusive zusätzlicher Arbeiten, die aufgrund von Anpassungen notwendig wurden. Der Gemeinderat hat die Kreditabrechnung genehmigt und damit die Entwässerung in der Schützenhausstrasse dauerhaft gesichert.

Kreditabrechnung Ersatz Strassenbeleuchtung im Bergli Die Strassenbeleuchtung an der Strasse Bergli zwischen den Hausnummern 5 und 28 wurde planmässig erneuert. Die alten Kandelaber aus dem Jahr 1972 entsprachen nicht mehr den aktuellen technischen und sicherheitstechnischen Anforderungen. Die Arbeiten konnten termingerecht abgeschlossen werden und lagen mit Gesamtkosten von Fr. 25140.35 (inkl. MwSt.) unter dem bewilligten Budget von 31000 Franken (inkl. MwSt.), wodurch ein Minderaufwand erzielt wurde. Der Gemeinderat hat die Kreditabrechnung genehmigt.

Kreditabrechnung Ersatz der Schliessanlage Die Schliessanlage der Schule wurde im Herbst 2024 durch eine moderne Anlage ersetzt. Auf Antrag der Primarschulpflege wurden Offerten eingeholt, der Auftrag wurde am 11. Juni 2024 durch den Gemeinderat zum Preis von Fr. 57 331.25 (inkl. MwSt.) vergeben. Die Abschlussabrechnung zeigt Gesamtkosten von Fr. 65 561.90 (inkl. MwSt.), was einem Mehraufwand von Fr. 8230.65 entspricht. Dieser Mehraufwand entstand durch zusätzliche abschliessbare Schränke in jedem Schulzimmer, für die kein separater Nachtragskredit vorgesehen war. Der Gemeinderat genehmigte die und bewilligte die Mehrkosten von Fr. 8230.65 nachträglich.

Wasserversorgung und Investitionsbeitrag 2026 Die Gruppenwasserversorgung Amt (GWVA) ersetzt 2026 die Transportlei-

tung vom GWPW Maschwanden bis zum Reservoir Bernhau im Abschnitt Grossholz. Grund hierfür sind Setzungen im Terrain, die dazu führen, dass die bestehende Stahlleitung DN 350 unzureichend überdeckt ist und die Sicherheit der Wasserversorgung beeinträchtigt wird. Die alte Leitung sowie die Schächte Ortbetonschacht und Entlüftungsschacht werden durch eine duktile Gussleitung DN 400 mm ersetzt. Die Baukosten belaufen sich auf 510 000 Franken (exkl. MwSt.). Der Anteil der Gemeinde Knonau beträgt Fr. 9764.50 und ist im Budget 2026 vorgesehen. Der Gemeinderat hat die Kreditbewilligung in der Höhe von Fr. 9764.50 genehmigt.

Mitwirkungsverfahren zu Kies- und Deponiekonzept 2050 Kanton Zug An der Gemeinderatssitzung vom 18. November 2025 informierte der Kantonsplaner des Kantons Zug den Gemeinderat Knonau erstmals über das Kies- und Deponiekonzept 2050 (KiDeKo). Dieses bildet die Grundlage für die Richtplananpassung 2025/2, welche vom 13. November 2025 bis zum 12. Januar 2026 öffentlich aufliegt. Die Anpassung betrifft unter anderem die Richtplankapitel E 3, E 4 und E 11. Das KiDeKo basiert auf umfangreichen Arbeiten einer kantonalen Begleitgruppe, die sich zwischen März 2023 und August 2024 mit der langfristigen Kiesversorgung sowie der Entsorgung von Aushubmaterial im Kanton Zug befasste. Der definitive Schlussbericht vom April 2025 fasst die Ergebnisse verschiedener Fachberichte zusammen, darunter die Deponieplanung, Abklärungen zu potenziellen Abbaustandorten sowie Untersuchungen zu möglichen Bahnanschlüssen. Aus raumplanerischer Sicht favorisiert der Kanton Zug dabei den Standort Knonau für einen Bahnumschlag. Der Gemeinderat wurde erst an seiner Sitzung vom 18. November 2025 umfassend über die geplanten Richtplanänderungen informiert. Im Hinblick auf das laufende Mitwirkungsverfahren beschloss der Gemeinderat, für die Gemeinde Knonau eine abschlägige Stellungnahme erarbeiten zu lassen und dafür ein auf Raumplanung spezialisiertes Rechtsanwaltsbüro beizuziehen. Zur Information der Bevölkerung wurde kurzfristig ein Newsletter mit weiterführenden Hinweisen versandt. Zudem stellte die Gemeinde auf ihrer Website sämtliche für eine Stellungnahme relevanten Unterlagen über einen entsprechenden Link zur Verfügung. Die Bevölkerung ist eingeladen, sich im Rahmen des kantonalen Mitwirkungsverfahrens aktiv einzubringen.

Ersatzwahl in die Landschaftsentwicklungskommission Der Gemeinderat hat eine Ersatzwahl für die Landschaftsentwicklungskommission (LEK) für den Rest der Amtsdauer 2022 bis 2026 vorgenommen. Grund dafür ist der Rücktritt von Markus Gut per 31. Dezember 2024 als langjähriges Kommissionsmitglied. Zur Sicherstellung der vollständigen Besetzung der LEK wird Andreas Gürtler per 1. Januar 2026 als neues Mitglied gewählt. Er übernimmt die Vertretung der Landwirtschaft und bringt aufgrund seiner fachlichen Erfahrung, seines Engagements im Natur- und Artenschutz sowie seiner lokalen Verankerung wertvolle Kompetenzen in die Kommission ein. Der Gemeinderat dankt Markus Gut herzlich für den langjährigen und engagierten Einsatz in der Landschaftsentwicklungskommission.

Aktualisierung und Digitalisierung kommunaler Naturschutzinventare Der Gemeinderat hat beschlossen, das kommunale Naturschutzinventar sowie das Gebäudebrüterinventar der Gemeinde Knonau zu aktualisieren und zu digitalisieren. Die beiden Inventare stammen aus den Jahren 1998 beziehungsweise 2013 und werden den heutigen Anforderungen nicht mehr vollständig gerecht. Die Überarbeitung dient als wichtige Grundlage für den Schutz und die gezielte Förderung ökologisch wertvoller Lebensräume und schützenswerter Arten im Gemeindegebiet. Zudem entspricht die Gemeinde damit den Vorgaben und Empfehlungen des Kantons Zürich. Mit der fachlichen Umsetzung wurde ein entsprechendes Büro beauftragt. Die Arbeiten beginnen Ende 2025 und werden 2026 abgeschlossen. Dafür bewilligte der Gemeinderat einen Kredit von 13 230 Franken (inkl. MwSt.) Die Arbeiten werden vom zuständigen Ressortleiter begleitet.

Ersatz der Tragriemen der Aufzugsanlage bewilligt An der Aufzugsanlage im Gemeindehaus sind altersbedingte Arbeiten erforderlich. Aufgrund des erreichten Lebenszyklus werden die Tragriemen der Aufzugskabine ersetzt. Gleichzeitig erfolgt der Austausch der Kabinenumlenkrollen. Der Gemeinderat hat für die Ersatzteile der Aufzugsanlage einen Kredit in der Höhe von Fr. 17 398.80 (inkl. MwSt.) bewilligt. Die Arbeiten werden aus Gründen der Garantie- und Qualitätssicherung durch den Hersteller ausgeführt. Gemeinde Knonau

FORUM

Die SVP Bonstetten blickt auf ein politisch starkes Jahr zurück – mit klaren Erfolgen und deutlichen Signalen Der Kampf gegen die geplante Bademöglichkeit am Lochenweiher prägte die Lokalpolitik. Schon in der Budgetdebatte im Dezember 2024 stellte sich die SVP – als einzige Partei – gemeinsam mit der IG Lochenweiher gegen das Verschwenden von Steuergeldern. Das Resultat spricht Bände: 77 Prozent der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger lehnten das Projekt ab. Ein klares Nein zur Wunschpolitik des Gemeinderates, ein klares Ja zu verantwortungsvollem Umgang mit Steuergeldern.

Bereit zum Dialog Doch die SVP bleibt nicht beim Widerstand stehen. Sie sucht den Dialog mit dem Gemeinderat, um wichtige Projekte wie die Zentrumsplanung, den Umbau des Gemeindehauses, den Spielplatz im Schachen oder die Revitalisie-

rung des Friedgrabens in die richtigen Bahnen zu lenken. Unterstützung ja – aber mit Augenmass und finanzieller Verantwortung.

Podien fanden grossen Anklang Auch auf kantonaler und nationaler Ebene zeigte die SVP Bonstetten Präsenz: Drei Podien zu Abstimmungen fanden grossen Anklang. Der Publikumsaufmarsch unterstreicht die Beliebtheit dieses SVP-Formats. Das nächste Podium findet am 17 Februar 2026 statt, mit den Themen «200 Franken sind genug» und der Halbierungsinitiative.

Engagement für das Dorfleben Die SVP engagierte sich ebenfalls für das Dorfleben: Mit ihrem Raclette-Stand an

der Chilbi, dem stimmungsvollen Chlaustreffen mit Samichlaus, Schmutzli und den bezaubernden Drehorgelklängen von Werner Utz trug die Partei zu einem lebendigen und gemeinschaftlichen Dorfleben bei.

Ziel erneut ein Sitz im Gemeinderat Der Blick nach vorn ist klar: Am 8. März 2026 stehen die Gemeindewahlen an. Die SVP – mit rund 30 Prozent Wähleranteil stärkste Partei im Dorf – strebt erneut einen Gemeinderat-Sitz an. Mit einem jungen Familienvater als Kandidaten setzt sie auf frischen Wind und Familiennähe. Die SVP Bonstetten wünscht der Bonstetter Bevölkerung frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2026. Vorstand SVP Bonstetten

«Wald ist ein wertvoller Raum» Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass in der Schweiz ein erheblicher Teil des Waldes in privatem Besitz ist. Auch wir sind Eigentümer eines solchen Waldstücks. Grundsätzlich freut es uns, wenn Menschen Freude an der Natur haben – sei es bei Spaziergängen, mit der Familie oder bei gemeinsamen Treffen im Wald, etwa zu besonderen Anlässen wie einer Waldweihnacht. Was jedoch zunehmend Sorgen bereitet, ist das Verhalten einzelner Personen, die unseren Privatwald unbefugt betreten und dabei klare Grenzen überschreiten. Das Errichten von Feuerstellen, das Entfachen von Feuer sowie das Fällen gesunder, intakter Bäume und auch das Eindrehen von Schrauben in Stämme sind nicht erlaubt und stellen einen massiven Eingriff in den Wald dar. Besonders stossend ist zudem das Zurücklassen von nicht abbaubarem Abfall wie Aluminiumdosen oder Plastikverpackungen. Als Waldbesitzer tragen wir

Verantwortung für Pflege, Sicherheit und den langfristigen Erhalt des Waldes. Wir investieren viel Zeit und Arbeit, damit dieser Lebensraum auch für kommende Generationen erhalten bleibt. Rücksichtsloses Verhalten und Sachbeschädigung haben in diesem Zusammenhang keinen Platz. Der Wald ist ein wertvoller Raum – für Mensch, Tier und Natur. Damit er dies bleiben kann, braucht es Respekt gegenüber Eigentum, Umwelt und den Menschen, die sich um diesen Wald kümmern.

Appell an Waldbesuchende Wir appellieren deshalb an alle Waldbesucherinnen und -besucher, sich vor einem Aufenthalt zu informieren, Regeln zu beachten und die Natur so zu hinterlassen, wie man sie selbst vorfinden möchte. Mitch Hottinger, Mettmenstetten


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Dienstag, 23. Dezember 2025

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Seite 15

Seite 23

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«D’ Moschti» produzierte neun Jahrzehnte flüssiges Gold Die OVA stand für den Wandel von bäuerlicher Selbsthilfe zur international erfolgreichen Saftproduktion AngelA BernettA Fast neun Jahrzehnte gehörte die OVA – schlicht «d’Moschti» – so selbstverständlich zu Affoltern wie der Apfelzweig im Gemeindewappen. Was 1913 als kleine Selbsthilfegenossenschaft von einheimischen Landwirten begann, entwickelte sich zu einem international tätigen Obstsaftproduzenten. Am 27. Februar 2001 jedoch verstummte die Flaschenabfüllanlage für immer, und die Ära der Obstverwertungs-Genossenschaft Affoltern war endgültig vorbei.

Über viele Jahrzehnte prägten Industriebetriebe den Bezirk, ehe sie verschwanden und Neuem Platz machten. In dieser Serie stellt der «Anzeiger» in loser Folge einige dieser Betriebe vor. (red)

Vom Bauernhof zur Genossenschaft Um 1900 gab es im Säuliamt grosse Obstgärten mit über 120 Apfelsorten. Üppige Obsternten führten aber nicht selten zu übermässigem Schnapsbrennen. Dies bewog findige Bauern dazu, nach Alternativen für die Obstverwertung zu suchen. 1910 trafen sich einige engagierte Landwirte in der «Krone» in Hedingen und beschlossen, eine Genossenschaft zu gründen. Die Initiative stiess schnell auf Interesse. Im Januar 1912 fand im «Löwen» in Affoltern die Gründungsversammlung statt. Man entschied sich für den Kauf eines Areals gegenüber der stillgelegten Bierbrauerei Winkelmann sowie für den Bau einer Mosterei. Bereits im Juni 1912 nahm die Mosterei ihren Betrieb auf und produzierte zunächst vergorenen Most und Kernobstbrand.

Krisenjahre und Neuanfang Der Start war holprig: Knappe Finanzierung, eigene Trotten der Bauern, was die Konkurrenz verschärfte, und häufig wechselnde Geschäftsleitungen erschwerten die Stabilität. Der Erste Weltkrieg stoppte den Export fast vollständig. Nach einer Neustrukturierung firmierte die Genossenschaft als «Obstverwertungs-Genossenschaft Affoltern» – kurz OVA. Mit dem Alkoholgesetz von 1932 rückte die gärungslose Obstverwertung in den Mittelpunkt. Die OVA lancierte

Die OVA hatte ihren Standort auf dem Areal gegenüber der stillgelegten Bierbrauerei Winkelmann, nur wenige Schritte vom Bahnhof Affoltern entfernt. (Bilder Ortsmuseum Affoltern) den Süssmost «OVA-Apfelsaft» und begann ab 1938 mit der Produktion von Obstsaftkonzentraten – Produkten, die in den 1950er-Jahren international erfolgreich wurden. Gleichzeitig etablierte sich die Produktion von alkoholfreiem Traubensaft, der bald fester Bestandteil des Sortiments wurde.

Blütezeit und Innovationen Die Kriegsjahre brachten eine unerwartet hohe Nachfrage nach natürlichen Produkten. Das Militär war ein zuverlässiger Abnehmer. Nach dem Krieg flaute der Bedarf an Konzentraten aller-

dings ab, und die OVA erweiterte ihr Sortiment um Markengetränke, neue Essigsorten und ab 1953 um den ersten naturtrüben Apfelsaft, den «OVA Urtrüeb». Besonders beliebt bei den Kindern war der «Giraffenmost» – ein Süssmost mit Orangenkonzentrat, dessen Etikette eine Giraffe zeigte. Da der Betrieb weit über die Verwertung von Obst hinausging, passte die OVA 1956 ihre Statuten an und nannte sich fortan «OVA Gesellschaft für OVAProdukte». Das Unternehmen setzte als erster Schweizer Betrieb auf eine technisch hoch entwickelte Apfelaromagewinnung und brachte neue Getränke wie den aus Schwarzen Johannisbeeren hergestellten Gesundheitsdrink «Cassinette» auf den Markt. 1962 wagte die OVA sogar einen Abstecher in die Bierproduktion: Das alkoholfreie «Malti» war zunächst konkurrenzlos, verschwand jedoch vom Markt, als ausländische Brauereien ähnliche Produkte einführten.

Exportboom und ökonomischer Erfolg

Auf dem ehemaligen OVA-Gelände entstanden unter anderem ein Hotel sowie ein modernes Wohn- und Pflegezentrum. (Bild Angela Bernetta)

Über viele Jahre hinweg gehörte die Schweiz zu den Ländern mit dem höchsten Obstsaftkonsum. In Jahren mit besonders grossen Ernten exportierte die OVA Tausende Tonnen Obstsaftkonzentrat nach ganz Europa sowie nach Nordund Südamerika, Afrika und in arabische Staaten. Die Konzentrate wurden in Aluminiumfässern über den Basler Rheinhafen verschifft. Neben Konzentraten fanden auch Essig, Traubensaft, Apfelaroma und sogar Tafelobst internationale Abnehmer. In der Schweiz erfolgte der Vertrieb über rund 250 De-

Reklame um 1930.

potstellen und die Grossverteiler. Massgeblich geprägt wurde diese erfolgreiche Ära von Direktor Jean Zwahlen, der die OVA von 1952 bis 1982 leitete. Seine Innovationskraft, sein Gespür für Trends und seine Werbekampagnen machten die OVA weit über das Säuliamt hinaus bekannt. Als er 1982 zurücktrat, hinterliess er ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen mit hohen Reserven.

Langer Abschied und plötzliches Ende 1987 feierte das Unternehmen sein 75-Jahre-Jubiläum. Ein Jahr später verarbeitete die Mosterei über 5000 Tonnen Obst – eine der grössten Ernten ihrer Geschichte. Rund 50 Mitarbeitende arbeiteten in Zwölf-Stunden-Schichten. Doch während die Produktion Rekorde schrieb, stagnierte der Süssmostabsatz. Neue Getränketrends und die Konkurrenz machten den Strukturwandel spürbar. Trotz Versuchen, auf Fruchtsaft- und Mineralwasserprodukte umzusteigen, konnte die OVA ihre Schwierigkeiten nicht überwinden. Die Nachricht von der endgültigen Schliessung im Februar 2001 kam dennoch überraschend. «Für die OVA reichte die eigene Kraft nicht mehr aus, die Schwierigkeiten zu überwinden», sagte der letzte Betriebsleiter Willi Wohlwend. Die Genossenschaft geriet in die Nachlassstundung, das traditionelle Areal wurde später zu einem modernen Wohn- und Pflegezentrum umgebaut. Geblieben sind Affoltern nur die Äpfel im Gemeindewappen – und die Erinnerung an eine Mosterei, die Generationen von Menschen nicht nur in der Region begleitet hat.

Ormella war bei Kindern sehr beliebt.


Ref. Kirchgemeinde Knonauer Amt Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal Adventstelefon im Dezember Beiträge von Menschen aus dem Dorf fürs Dorf und die Region. Losed Si ine! Täglich unter Telefon 032 520 10 82 oder ww.ref-knonaueramt.ch Dienstag, 23. Dezember 19.30 Kirche Mettmenstetten Weihnachtskonzert mit «il desiderio» Pfr. Andreas Fritz Musik: Daniel Rüegg Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Kappel

Kath. Kirche Bonstetten

Mittwoch, 24. Dezember 17.00 Familienweihnacht zusammen mit dem Familienverein und dem Kloster, Eröffnung des Weihnachtsfensters in der Kirche mit einer weihnachtlichen Geschichte. Mitwirkung: Pfrn. Anne-Carolin Hopmann, Pfr. Andreas Nufer, Tanya Birri, Arjan Koelewijn, Samuel Bucher (Piano) Friedenslicht-Aktion 2025: «Frieden leben – einander Licht sein». Weitergabe des Friedenslichtes aus Bethlehem – bringen Sie eine geeignete Laterne mit Kerze / ein geeignetes Windlicht mit! 23.00 Christnachtfeier in der Kirche mit Pfrn. Anne-Carolin Hopmann, Hiromi Ikei (Orgel) und Fusako Siedler (Panflöte). Kerzenlichtermeer vor und in der Kirche. Weitergabe des Friedenslichtes aus Bethlehem – bringen Sie eine geeignete Laterne mit Kerze / ein geeignetes Windlicht mit!

Heilig Abend – Mittwoch, 24. Dezember 15.00 Krippenspiel 22.30 Christmette mit dem Mauritius-Chor Anschl. Apéro Weihnachten – Donnerstag, 25. Dezember 10.30 Festgottesdienst An der Orgel: German Bosshard Stephanstag – Freitag, 26. Dezember 10.30 Hl. Messe Sonntag, 28. Dezember 10.30 Hl. Messe www.kath-bonstetten.ch

Donnerstag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl im Zwinglisaal, Pfrn. Anne-Carolin Hopmann, Hiromi Ikei (Orgel) und Julian Hedinger (Geige), anschliessend Chilekafi. www.kirchekappel.ch

Ref. Kirche Obfelden Mittwoch, 24. Dezember 22.00 Gottesdienst zum Heiligabend mit Pfarrer Ulrich Bona Musik: Angela Bozzola und Theresa von Siebenthal Donnerstag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Pfarrer Ulrich Bona Musik: Angela Bozzola und Siddique Eggenberger zusammen mit dem Chor mit Abendmahl www.kircheobfelden.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 28. Dezember 9.30 Wortgottesdienst mit Diakon Franz-Xaver Herger, anschl. Chilekafi Neujahr, 1. Januar 17.00 Neujahrsgottesdienst, Musik: José Sifontes mit Solist:in, anschl. Apéro www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Mittwoch, 24. Dezember – Heiligabend 17.00 Familiengottesdienst mit Krippenspiel Donnerstag, 25. Dezember – Weihnachten 10.30 Festgottesdienst Sonntag, 28. Dezember 10.30 Eucharistiefeier www.kath-affoltern.ch

Viva Kirche Affoltern am Albis Weihnachten, 25. Dezember 10.00 Gottesdienst mit Livestream Kinderferienprogramm www.sunntig.ch

Ref. Kirche Stallikon Wettswil Sonntag, 28. Dezember 10.00 Alterzentrum am Bach Birmensdorf, Regional-Gottesdienst mit Pfrn. Angelika Steiner Mittwoch, 31. Dezember 16.00 Kirche Stallikon, Besinnung zum Jahreswechsel mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel Regula Brawand, Querflöte. Anschliessend Apéro Unser Sekretariat bleibt vom 22. Dezember 2025 – 5. Januar 2026 geschlossen! Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Ich taste, also schaue ich.

Kath. Kirche Affoltern am Albis Mittwoch, 24. Dezember – Heiligabend 16.00 Familiengottesdienst mit Krippenspiel 23.00 Festlicher Weihnachtsgottesdienst musikalisch begleitet vom Singkreis Affoltern Donnerstag, 25. Dezember – Weihnachten 10.30 Festgottesdienst mit Generalvikar Luis Varandas 18.30 Weihnachtsgottesdienst MCLI Samstag, 27. Dezember 11.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 28. Dezember 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch

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Mittwoch, 24. Dezember 16.00 Kirche Hedingen Familienweihnacht Pfr. Ueli Flachsmann Musik: Anette Bodenhöfer und Yaël Irniger (Violine) 17.00 Kirche Bonstetten Familienweihnacht Pfrn. Susanne Sauder Musik: Sepp Bachmann 17.00 Kirche Maschwanden Familiengottesdienst Fiire mit de Chliine Weihnachtsgeschichte Pfrn. Claudia Mehl Musik: Veronica Hvalic 17.00 Kirche Rifferswil Heiligabendgottesdienst Pfrn. Elisabeth Armingeon Musik: Daniel Rüegg und Rico Zela (Oboe) 17.30 Kirche Affoltern Familiengottesdienst Pfr. Werner Schneebeli Musik: Antonia Nardone 22.00 Kirche Aeugst Christnachtfeier Pfrn. Selina Zürrer Musik: Bettina Weber (Violine) und Young Hauser 22.00 Kirche Mettmenstetten Heiligabendgottesdienst Pfr. Andreas Fritz Musik: Daniel Rüegg und Rico Zela (Oboe) 22.00 Kirche Ottenbach Heiligabendgottesdienst Pfr. Ueli Flachsmann Musik: Andrea Kobi, Corinne Nicollier (Sängerin) und Matthias Kobi (Cello) 22.30 Kirche Bonstetten Christnachtfeier Pfrn. Susanne Sauder Musik: Michik Tsuda (Piano) und Regula Brawan (Flöte) 22.30 Kirche Hausen Christnachtfeier mit dem Chor Cantalbis Pfrn. Irene Girardet Musik: Tanya Birri Anschliessend Glühwein Donnerstag, 25. Dezember 6.00 Treffpunkt vor der reformierten Kirche Hausen Currende Singen Mitnehmen: Taschenlampe. Anschliessend um 8 Uhr Frühstück in der Zwinglistube 10.00 Kirche Affoltern Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Bettina Bartels Musik: Antonia Nardone Anschliessend Apéro 10.00 Kirche Hausen Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Irene Girardet Musik: Andrea Kobi, Corinne Nicollier (Sängerin) und Matthias Kobi (Cello) 10.00 Kirche Hedingen Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfr. Ueli Flachsmann 10.00 Kirche Maschwanden Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Claudia Mehl Musik: Young Hauser 10.00 Kirche Mettmenstetten Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfr. Andreas Fritz Musik: Daniel Rüegg und Salome Rüegg (Violine) 10.00 Kirche Ottenbach Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfr. Stefan Becker Musik: Tanya Birri Anschliessend Kirchenkaffee Samstag, 27. Dezember 10.00 Affoltern Seewadel Gottesdienst Pfr. Thomas Müller Sonntag, 28. Dezember 10.00 Kirche Affoltern Gottesdienst Pfr. Thomas Müller Musik: Antonia Nardone Anschliessend Apéro Fahrdienst Mettmenstetten: Regula Tedaldi, 079 632 23 04

THEATERAUFFÜHRUNG Im Gemeindesaal «zur Mühle» Kappel am Albis Samstag, 10. Januar 2026, 20.00 Uhr Sonntag, 11. Januar 2026, 14.00 Uhr Mittwoch, 14. Januar 2026, 20.00 Uhr Freitag, 16. Januar 2026, 20.00 Uhr Samstag, 17. Januar 2026, 20.00 Uhr

Theaterstück: Wenns Zwölfi schlaat Eine lustige Komödie in 3 Akten Festwirtschaft Grosses Quiz mit attraktiven Preisen Tanz und Musik an beiden Samstagen Reservation für alle Vorstellungen auf www.tgoberamt.ch Am ganzen Anlass ist nur Barzahlung möglich. Auf Ihren Besuch freuen wir uns.

FÜR MEHR MENSCHLICHKEIT IN ZÜRICH.

hilf-auch-du.ch Samuel begleitet Lernende wie Ana auf ihrem Weg zum Berufsabschluss. Für Spenden: CH41 0900 0000 8000 2495 0


Vermischtes

Dienstag, 23. Dezember 2025

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Caerlaverock Castle Caerlaverock Castle war Sitz des Maxwell-Clans. Während des Ersten Schottischen Unabhängigkeitskriegs griff die schottische Besatzung von Caerlaverock Castle wiederholt die englische Besatzung des unweit gelegenen Lochmaben Castle an. Im Bürgerkrieg um 1640 stellte sich der MaxwellClan auf die Seite König Karls I. Nach etlichen Wochen der Belagerung musste die Burg aufgegeben werden und wurde nicht wieder aufgebaut.

Eindrucksvolle Ruinen abseits der Touristenrouten Urs Preisig aus Mettmenstetten zeigt seine Bildauswahl Florian HoFer

Ämtler Fotografinnen und Fotografen Auf dieser Seite präsentiert der «Anzeiger» in unregelmässigen Abständen Fotos, die eine Person aus dem Säuliamt gemacht hat. Die Seite wird gemeinsam mit der Redaktion gestaltet. Haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, auch Interesse daran, Ihre fotografischen Aufnahmen an dieser Stelle zu präsentieren – oder kennen Sie jemanden? Gerne können Sie sich bei der Redaktion melden. Man muss dazu kein Berufsfotograf sein. Schreiben Sie uns an: redaktion@affolteranzeiger.ch Wir melden uns bei Ihnen. (red)

In Schottland finden sich, abseits der Touristenrouten, eindrucksvolle Ruinen, jede voller jahrhundertelanger Geschichten, welche sowohl die politische, weltliche und auch religiöse Epoche regional als auch überregional prägte und beeinflusste. Urs Preisig aus Mettmenstetten zeigt seine Bildauswahl, fotografisch festgehalten im September 2025 aus seiner privat organisierten Rundreise durch weite Teile Schottlands.

Freundlicher Eindruck Die Fotos wurden mit einem Handy Samsung A52 und einer Sony RX-100 aufgenommen. «Auf meinen Reiserouten, die meist abseits der Autobahnen

verlaufen, recherchiere ich im Internet nach Objekten von geschichtlicher oder wirtschaftlicher Bedeutung in der Umgebung», erzählt der Mettmenstetter. Dabei versucht er, die jeweiligen Objekte bildlich so festzuhalten, dass trotz des Zerfalls ein freundlicher Eindruck entsteht und die einstige Schönheit nachempfunden werden kann. «Dabei binde ich das vorhandene Licht optimal ins gesamte Motiv ein.» Und er ergänzt: «Für mich sind solche Zeitzeugen aus fernen Zeiten ein Paradebeispiel dafür, wie kurzlebig unsere moderne Welt, speziell im Bereich der kommerziellen Baukunst, geworden ist.»

Dundrennan Abbey Dundrennan Abbey ist eine ehemalige Zisterzienserabtei im Süden Schottlands und beherbergte über 400 Jahre Zisterziensermönche.

Jedburgh Abbey

St Andrews Castle

St Andrews Cathedral

Im Mittelalter galt das Bauwerk als eines der schönsten Beispiele normannischer und frühenglischer Architektur.

In den schottischen Unabhängigkeitskriegen wurde die Burg mehrmals zerstört und wieder aufgebaut und wechselte häufig den Besitz.

Die Ruine von St Andrews Cathedral ist nahe dem Nordseeufer in der Nähe des St Andrews Castle. Der Standort ist seit dem 8. Jh. erwähnt.


Glückwünsche ZUM JAHRESWECHSEL Wir wünschen unserer geschätzten Kundschaft besinnliche Festtage und einen guten Rutsch ins 2026

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Ich bedanke mich bei allen unseren Kunden und wünsche frohe Festtage und alles Gute im neuen Jahr!

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Unserer Kundschaft wünschen wir frohe Festtage und ein gutes neues Jahr. Lido Galli und sein Team


Glückwünsche ZUM JAHRESWECHSEL Allen unseren Kunden, Freunden und Bekannten wünschen wir frohe Festtage und viel Freude und Zufriedenheit im neuen Jahr. Remo Trachsel und Mitarbeiter

Trachsel Technik AG • Herferswil 84 • 8932 Mettmenstetten Tel 044 244 06 44 • info@trachsel-technik.ch

Das Schenk Haustechnik Team wünscht Ihnen frohe Festtage und alles Gute im neuen Jahr.

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Wir freuen uns, Sie auch in der Zukunft im Bereich Wasser und Wärme zu unterstützen.

Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest und für’s neue Jahr viel Glück und Freude.

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Affoltern a.A. Vielen Dank unseren Gästen!

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r danken unseren ieben Gästen und wünschen schöne Weihnachten sowie ein glückliches neues Jahr. Weihnachtsferien vom 244.12.–4.1. Gerne sind wir ab 5.1.226 wieder für Sie da.

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Wir bedanken uns herzlich 8910 Affoltern am Albis 044 761 62 72 bei unseren Gästen, wünschen Tel. info@krone-affoltern.ch www.krone-affoltern.ch gute Gesundheit und ein Dezember offen glückliches 2026! Beat G. Reding & Team 24. 25./26. Dez. offen ab 10 Uhr Etwas feiern? Wir verwöhnen Sie mit feinem Essen & edlen Weinen!

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Vermischtes

Dienstag, 23. Dezember 2025

Ein persönlicher Rückblick auf das Jahr in Einblicke in Begegnungen und Ereignisse, die dem «Anzeiger»-Team in besonderer Erinnerung geblieben sind

Wenn die Begeisterung am Kind vorbeifährt … «Das Bild des kleinen Jungen kurz vor dem Ziel des diesjährigen Piccolo-Rennens am Grand Prix Osterhas ist mir wegen seiner auffälligen emotionalen Schieflage in Erinnerung geblieben. Während ringsherum die Euphorie tobt, blickt der junge Protagonist drein, als hätte man ihm gerade gesagt, dass das Rennen noch drei Runden länger dauert.» Martin Platter, freier Mitarbeiter

Zu gern hätte man gewusst, welche Gedanken das Kind in diesem Moment beschäftigten. (Bild Martin Platter)

Hexenverfolgung im Knonauer Amt

Am Anfang stand die Tafel am Türlersee. Der Text wurde neu formuliert. (Bild Regula Zellweger)

«Es begann mit der GGA-Tafel am Hexengraben. Katharina Müller verstand es, Frauen dafür zu gewinnen, sich mit den Opfern zu befassen. Entstanden sind ein Anlass, der unter die Haut ging, eine Stadtführung in Zürich und ein Vortrag in Affoltern. Mich hat tief beeindruckt, was diese engagierten Frauen bewirkten, wie sie die düstere Vergangenheit aufleben liessen und das Thema in die Gegenwart übertrugen.»

200-Jahre-Jubiläum der Firma Weisbrod

«Die Menschen kamen in Scharen aus dem Dorf Hausen, dem ganzen Säuliamt und der weiten Umgebung, um am 30. August das besondere Jubiläum mitzufeiern. An dem ganztägigen Fest mit Handwerkerständen, Musik, Ansprachen und einer Modeschau war spürbar, wie stark die Familie Weisbrod und ihre Firma über Generationen in der Bevölkerung verankert sind.» Schlussbouquet nach der Modeschau am Fest in Hausen. Vorne von links: Sabine Weisbrod, Tochter Leonie mit ihrem jüngsten Cousin Flurin und Oliver Weisbrod. Im Hintergrund die Marianne Voss, freie Mitarbeiterin Models. (Bild Marianne Voss)

Ämtler Fussballhighlight «Erstligist WB verlor im Schweizer Cup gegen den 13-fachen Schweizer Meister FC Zürich nach heroischem Kampf 0:2. Unglaublich, wie der Gesamtverein als Veranstalter diese Herkulesaufgabe stemmte und ein perfektes Fussballfest hinzauberte.» Kaspar Köchli, freier Mitarbeiter

Regula Zellweger, freie Mitarbeiterin Nebst Rauch lag auch eine Sensation in der Luft – im Schweizer Cup verlangte WettswilBonstetten vor 5300 Zuschauern dem FC Zürich alles ab. (Bild Kaspar Köchli)


Vermischtes

Dienstag, 23. Dezember 2025

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Bildern und Worten «Anzeiger» überrascht – das weihnachtlichste Team «An der Weihnachtsfeier wurde ich offiziell in die ‹Anzeiger›-Familie aufgenommen. Ich freue mich, Teil dieses lässigen Teams zu sein, mit dem man spontan ein ganz einzigartiges Weihnachtsfoto machen kann. Das ist dabei herausgekommen: Der Weihnachtsstern, er leuchtet hell.» Claudia Eugster, Redaktorin Für einen internen Fotowettbewerb mit dem Motto «Das weihnachtlichste Team» galt es, sein Team im schönsten, witzigsten oder kreativsten Weihnachts-Look zu präsentieren (von links): Dominik Stierli, Florian Hofer, Claudia Eugster, Barbara Roth, Susanne Crimi, Christine von Burg, Evelyn Löhr und Kaspar Köchli. (Bild Marcus Weiss)

Erinnerung an schwere Zeiten «Bei einer Feierstunde in Rheinau, ganz im Norden des Kantons Zürich, tauchte ich für kurze Zeit in ein besonders düsteres Kapitel der Schweizer Geschichte ein: Ich erfuhr von einigen Schicksalen im Zusammenhang mit fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. Diese Geschichten haben mich lange nicht mehr losgelassen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig: So etwas darf nie wieder passieren!» Florian Hofer, Chefredaktor

In Wettswil wird mittels Tafeln auf Fälle von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen aufmerksam gemacht. Im Bild Gemeindepräsidentin Katrin Röthlisberger und der stellvertretende Gemeindeschreiber Remo Buob. (Bild Florian Hofer)

Postautos werden elektrisch

Postauto-Unternehmer Patrick Stutz, ZVV-Direktor Dominik Brühwiler und Leiter Markt und Kunden Gebiet Nord Patrick Zingg beim symbolischen Herstellen einer Ladeverbindung am Eröffnungs-Festakt. (Bild Marcus Weiss)

«Am 28. März wurde in Affoltern die neue E-Bus-Garage eröffnet, in der die ersten elektrischen Busse von Postauto im Kanton Zürich stationiert werden. Das Amt ist somit Vorreiter beim umweltfreundlichen Nahverkehr ausserhalb der Grossstadt.»

Spannender Zeitungsdruck

«Selbst zu erfahren, wie die Zeitung, an der man selbst mitwirkt, von einem Bildschirm zum handfesten Produkt wird, war äusserst spannend. Der Einblick in die Druckerei in Aarau war eindrücklich: Tausende ‹Anzeiger› schwirrten hoch über dem eigenen Kopf durch die Halle.» Dominik Stierli, Redaktor

Marcus Weiss, freier Mitarbeiter Nach dem Druckprozess laufen die «Anzeiger» an Klammern aufgehängt im Druckzentrum in Aarau zur weiteren Verarbeitung. (Bild Dominik Stierli)


Glückwünsche ZUM JAHRESWECHSEL Vielen Dank für Ihre Kundentreue Eine gute Fahrt im Jahr 2026

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Vermischtes

Dienstag, 23. Dezember 2025

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«Ich hätte mir sehr viel ersparen können» Abfahrer Niels Hintermann vom Skiclub Hausen besiegte den Krebs und ist zurück im Weltcup Herzfrequenzmessungen, mit Ruhepulswerten und Schlafüberwachung. Es war aber eine Gratwanderung, die auch anders hätte herauskommen können. Und bei meiner Rückkehr auf den Schnee ging es nochmals von vorne los.

Martin Probst Niels Hintermann war vergangene Woche zurück in Gröden. Die Weltcupstation in den Dolomiten hat in der Karriere des 30-Jährigen einen besonderen Stellenwert. 2015 gewann er dort seine ersten Weltcuppunkte und vor vier Jahren fuhr er an gleicher Stelle zum ersten Mal auf ein Abfahrtspodest. Am Wochenende erreichte er als dritter Schweizer nach Franjo von Allmen und Marco Odermatt in der Abfahrt Rang 7. Trotzdem war dieses Jahr anders. Resultate sind maximal zweitrangig. Allein der Fakt, dass Hintermann zurück im Weltcup ist – und damit im Kreis der besten Abfahrer – ist aussergewöhnlich. Vor 14 Monaten wurde beim Zürcher, der beim SC Hausen das Skifahren lernte, Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert. Zwar hat er den Krebs mittlerweile besiegt. Doch so wie früher ist längst nicht alles.

Wie meinen Sie das? Plötzlich hatte ich im Trainingscamp in Zermatt beispielsweise Symptome einer Höhenkrankheit, obwohl wir schon fünf Tage sehr hoch oben waren. In diesen Momenten war es sehr wichtig, clever zu agieren und nichts mit der Brechstange zu erzwingen. Es gab zum Beispiel auch diesen Moment im Training in Nordamerika kurz vor Saisonstart. Da lag ich die ganze Nacht wach im Bett. Um drei Uhr habe ich dem Trainer geschrieben, dass ich einen Tag auslassen werde.

Niels Hintermann ging mit seiner Krebserkrankung von Anfang an sehr offen um. (Bild Claudio Thoma/Freshfocus) Wie fühlt es sich an, wieder Abfahrer im Weltcup zu sein? Niels Hintermann: Es macht nach wie vor sehr viel Spass. Die letzte Abfahrt, die Sie bestritten haben, bevor Ihre Krankheit entdeckt wurde, konnten Sie gewinnen. Nun fuhren Sie bei Ihrem Comeback vor drei Wochen auf Rang 20. Können Sie das einordnen? Definitiv. Wenn man so lange weg war, fängt man wieder an einem ganz anderen Punkt an. Nicht nur skifahrerisch, auch körperlich und mental. Früher oder später werden alle Teile des Erfolgspuzzles wieder zusammenpassen. Aber an diesem Punkt bin ich noch lange nicht. Der Weg stimmt. Es gibt vieles, worauf ich aufbauen kann. Aber man muss die Gesamtsituation nüchtern betrachten: Die Konstanz fehlt und es wird mehr Ups und Downs geben als vor der Krankheit. Glauben Sie, dass die Krankheit, und was Sie durchmachen mussten, Ihren Blick auf den Skisport nachhaltig verändern wird? Am Ende des Tages bleibe ich Rennfahrer. Ich werde mich auch weiterhin über Fehler und schlechte Abschnittszeiten aufregen. Aber ich kann heute Negatives schneller abschütteln und mich auf die positiven Dinge konzentrieren. Schliesslich gibt es auch in schlechten Fahrten meist gute Abschnitte. Heute schaue ich mir beide Seiten einer Medaille an. Früher war etwas entweder gut oder schlecht. Heute erkenne ich, dass das eine das andere nicht per se ausschliesst. Haben Sie sich als Mensch auch abseits der Piste verändert? Das müsste man wohl andere fragen. Ich habe das Gefühl, dass ich generell in bestimmten Situationen anders reagiere. Ich lasse schlechten Dingen weniger Raum. Und ich ärgere mich weniger. Vor der Saison sagten Sie, Sie seien demütiger geworden. Ist das etwas, das Sie weitergeben wollen? Zum Beispiel an jun-

ge Athleten, damit diese in ihren Karrieren nicht die gleichen Fehler machen wie Sie. Am Ende des Tages muss jeder seinen eigenen Weg gehen. Man kann niemandem sagen, mach das so, oder mach das eben genau nicht. Ich hätte mir in der Vergangenheit sehr viel ersparen können, wenn ich nicht aus jeder Fliege einen Elefanten gemacht hätte. Manchmal muss man mit dem Kopf durch die Wand, damit man Dinge lernt. Das Leben ist ein Prozess. Es sind Dinge wie meine Krankheit, die den Prozess verändern oder die Persönlichkeit ein wenig reifer machen. Zumindest gegen aussen wirkte es so, als ob Sie Ihrer Krankheit mit einer bewundernswerten Zuversicht entgegentraten. Gab es nie Momente, in denen Sie mit dem eigenen Schicksal gehadert haben? Die Diagnose war da und ich konnte sie nicht ändern. Deshalb ging es nur darum, möglichst schnell wieder möglichst fit zu werden, um irgendwie gesund da herauszukommen. Ich war nie negativ, ich dachte nie: «Wieso hat es mich getroffen? Oder warum habe genau ich diese Krankheit?» Natürlich – es gab Tage, da schaffte ich es kaum vom

«Es gab Tage, da schaffte ich es kaum vom Bett aufs Sofa.»

Bett aufs Sofa, weil mein Körper von der Chemotherapie so am Anschlag war. Das hat mich angeschissen, aber ich habe es akzeptiert. Wie ist es Ihnen gelungen, so positiv zu bleiben? Wenn man einmal auf der Onkologie war – egal ob im Wartezimmer oder im Bestrahlungsraum – und sieht, welche Schicksale andere Menschen erleiden, dann ist meine Erkrankung Pipifax. Zu erfahren, dass die eigene Behandlung

anschlägt und es einem ziemlich gut geht, macht demütig. Ich erlebte, dass meine schlechtesten Tage für andere Patienten Standard sind und das erst noch über einen viel längeren Zeitraum. Da erkannte ich, dass es mir nicht zusteht, zu jammern. Sehen Sie sich als Vorbild für andere Krebspatienten? Nicht im Sinne von: «Hey, man schafft das schon!» Aber vielleicht zeigt meine Geschichte, dass jeder Scheissphasen in seinem Leben haben kann. Aber gleichzeitig auch, dass man aus ihnen lernen kann. Sie kommunizierten Ihre Krankheit sehr offen. War das so geplant? Ich wusste, dass spätestens, wenn ich nicht im Aufgebot für die ersten Rennen stehe, ohnehin Fragen kommen. Ich wollte lieber selbst aktiv werden. So konnte ich bestimmen, wann es etwas zu sagen gibt. Es kamen nicht ständig Fragen, weil die Leute wissen wollten, was los ist.

riere arbeiten, stehen aber vor dem Nichts. Wenn du dich dann bewerben musst, spielt es keine Rolle, ob du Niels Hintermann bist oder ob du dieses oder jenes Rennen gewonnen hast. Deine Konkurrenten sind Master-Absolventen, haben den Bachelor oder Doktortitel. Und du hast keine Berufserfahrung. Darum muss man diesen nächsten Schritt clever aufgleisen. Und das unterstützen wir. Sie selbst absolvieren ein Betriebswirtschaftsstudium. Ich habe während der Chemo sogar meine Semesterprüfungen bestanden. Danach entschied ich mich bewusst für eine Pause. Ich wollte mir ein Jahr Zeit geben, um meinem sportlichen Comeback alles unterzuordnen. Ich wollte mir später nicht vorwerfen müssen, ich hätte nicht alles versucht. Dafür ist mir der Skisport zu wichtig.

War für Sie immer klar, dass Sie auf die Piste zurückkehren werden? Ja. Es gibt bei mir keine kitschige Story zu erzählen, dass mir die Ärzte erklärt hätten, dass ich nie wieder werde Skifahren können und ich es trotzdem geschafft habe. Klar war aber, dass ich eine Saison verpasse.

Wie erlebten Sie den Weg zum Comeback? Während der Chemotherapie konnte ich zu Beginn eigentlich recht viel machen. Also nicht im Sinn von Spitzensport. Aber regelmässige Bewegung war möglich. Dann ging aber auch das nicht mehr. Als ich im vergangenen Januar erstmals wieder auf den Ergometer stieg, hielt ich selbst bei minimaler Belastung kaum eine halbe Stunde durch. Heute bin ich körperlich schon fast wieder dort, wo ich vorher war.

Sie beschäftigen sich neben dem Skifahren trotzdem bereits intensiv mit der Karriere nach dem Sport. Sie sind Co-Gründer des Athletes Network, einer Firma, die sich mit diesem Thema auseinandersetzt. Dieser Bereich einer Sportkarriere steht viel zu selten im Fokus. Es gibt so viele Beispiele von Sportlern, die nach dem Karriereende in ein Loch fielen. Oder nehmen wir ein anderes Beispiel: Die wenigsten Sportler haben in ihrer Karriere so viel verdient, dass sie ausgesorgt haben. Die meisten müssten ab Tag eins nach dem Ende der Sportkar-

Eigentlich unglaublich. Wie haben Sie das geschafft? Mit sehr viel Fleiss. Wir haben aber auch sehr vieles richtig gemacht. Ich habe sehr intensiv mit den Ärzten zusammengearbeitet, weil es auch darum ging, sehr genau auf meinen Körper zu achten. Es gab keinen Fahrplan, wie beispielsweise nach einem Kreuzbandriss, wo man sagen kann, jetzt müsste in etwa das und das wieder möglich sein. Bei mir war vieles ungewiss. Es war enorm wichtig, dass ich mich nicht übernehme. Dafür arbeiten wir mit

Früher hätten Sie das nicht gemacht? Ich hätte es mir nicht zugestanden. Heute bin ich an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich mir eingestehen kann, so bringt das nichts. Ein Training zu erzwingen, macht es nur gefährlich. Momentan wäre es besonders fatal, wenn ich in den Netzen landen würde. Besonders mental wäre ein Sturz für mich derzeit extrem schwierig. Wie gehen die Trainer mit Ihrer Situation um? Extrem gut. Niemand sagt mir, wie viel ich machen muss. Gleichzeitig tut es mir gut, wenn mich die Trainer auch mal etwas pushen und ermutigen, dass ich noch einen Lauf mehr anhängen soll. Am Ende überlassen sie den Entscheid, ob ich es mache, aber immer mir. Was fehlt noch für eine Top-Platzierung? Mir gelingt es noch nicht immer, im entscheidenden Moment einen oder zwei Gänge hochzuschalten. Aus Selbstschutz. Aber ich spüre, dass es besser wird. Ich lerne mit jedem Lauf und mit jedem Rennen mehr. Genau das ist es, an dem ich mich festhalte. Und auch wenn es mal einen totalen Abschiffer geben sollte, akzeptiere ich ihn. Das hätte ich früher auch nicht gekonnt. Heute schaue ich auf das Gesamtbild. Haben Sie sich für diese Saison konkrete Ziele gesetzt? Nein. Ich wäre zwar nicht erstaunt, wenn es mir sogar noch in dieser Saison auf das Podest reichen würde. Aber ich erwarte es nicht. Ich bin überzeugt, wenn ich von oben bis unten einen Lauf hinbekomme, dann bin ich immer noch der alte Niels, der wirklich geil Ski fahren und richtig schnell sein kann. Den aber zu finden und am Tag X herauszuholen, ist nicht ganz so simpel wie vorher. Die grossen Fragen, die mich derzeit beschäftigen, heissen darum: Wie komme ich da hin? Wie komme ich wieder in den perfekten Rennmodus? Wie komme ich wieder in diesen Flow-Zustand? Und für Antworten brauchte es nun Rennen, Rennen und noch mehr Rennen.

Kino für Jung und Alt zum Jahresende Das aktuelle Programm des Kinos Mansarde in Muri Kurz vor Silvester eine witzige dänische Ganovengeschichte für Eltern und Jugendliche sowie Spass und Spannung bei einem Hexentreffen in der neuen Folge von «Bibi Blocksberg» für die Kleinen. So lässt das Murianer Kino Mansarde 2025 ausklingen.

non – und er hat keine Ahnung mehr, wo das Geld sein könnte.

Samstag, 27. Dezember, 14 Uhr

Reto Holzgang, Kino Mansarde

Samstag, 27. Dezember, 17 Uhr

«The Last Viking» – filmischer Silvesterknaller

«Bibi Blocksberg – das grosse Hexentreffen» Die Neustädter Junghexe Bibi ist aufgeregt: Zum ersten Mal darf sie als freiwillige Helferin am grossen internationalen Hexenkongress teilnehmen. Doch ausgerechnet, als es um die Zukunft der

Junghexen geht, überschlagen sich die Ereignisse und es herrscht komplettes Chaos, da es bei den Zaubersprüchen ein herrliches Durcheinander gibt.

Beim Hexentreffen im neuen Bibi-Blocksberg-Film gehts beim HexensprücheKlopfen drunter und drüber. (Bilder zvg)

Nach 15 Jahren Gefängnis wegen eines Banküberfalls wird Anker entlassen. Endlich kann er seinen Anteil der Beute zurückholen, welche sein Bruder Manfred damals vergraben hat. Aber dieser leidet an einer dissoziativen Identitätsstörung und hält sich nun für John Len-

Brüderliche Schatzsuche in «The Last Viking».


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Extra

Dienstag, 23. Dezember 2025

«Gnade und Treue finden zusammen; Christbaumkugeln es küssen sich Gerechtigkeit und Friede» ZWISCHEN-RUF

Wir schaukeln leicht am Ast strahlen um die Wette und hoffen sehr dass es dieses Jahr länger Weihnachten ist als letztes Jahr

Gedanken zu Weihnachten von Pfarrerin Susanne Sauder-Rüegg aus Bonstetten Dieser Vers 11 steht im Psalm 85 im Alten Testament und gehört – so wird angenommen – in die Tempel-Liturgie der Israeliten. Rundherum um diesen Vers kommen weitere wohltuende Worte vor, die Zukunft eröffnen und Hoffnung schenken. Aber nur den Worten in diesem Vers haucht der Psalmdichter förmlich Leben ein: Gnade und Treue bewegen sich aufeinander zu und finden zusammen; Gerechtigkeit und Friede kommen sich so nahe, dass sie sich wohl umarmen und küssen. Eine Besonderheit in der Bibel, dieser Vers, und ein eindrückliches Bild, wenn man es sich auszumalen versucht. Eine wunderschöne Vorstellung im Vergleich zu dem, wie es wohl in der damaligen (geografisch kleineren) Welt der Israeliten aussah und wie es in unserer heutigen weiten Welt da und dort zuund hergeht. Ein eindrückliches Gegenbild zu einigen Realitäten im Leben vieler Menschen von nah und fern.

«O Tannenbaum» Felix, der kleine Tannenbaum, hatte seine Lehrerin falsch verstanden. Statt «nicht mitsingen» verstand er «wichtig: mitsingen», und er sang: «O Tannenbaum, o Tannenbaum wie grün sind meine Blätter Ich grün nicht nur zur ...» Baum Leo, der neben ihm stand, schubste ihn: «Sei still!!» Felix merkte, dass niemand seiner Baumkollegen sang. Alle standen stumm und steif da, damit keiner von den Menschen auf die Idee käme, sie seien lebendig. Da aber hörte er, wie ein kleines Mädchen zu seiner Mutter sagte: «Dieses Bäumchen kaufen wir – es kann singen!»

Gegenbotschaft zur Realität ... Auch wenn dieser Psalm prophetische Aussagen enthält, steht er vermutlich in keinem direkten Zusammenhang mit

Ute Ruf Die Autorin Ute Ruf lebt in Bonstetten. Sie betont, ihre Geschichten seien stets wahr und aus dem Leben gegriffen.

«Es kommt sehr wohl auf das eine Schaf (von 100) drauf an.»

schaft zu dem, was damalige (und heutige) Machthaber ausmachte: Da ist kein Königspalast und Pomp, kein Heer, das die Herrscherfamilie bewacht, kein Schlangestehen von anderen «Grössen» zum Gratulieren. Der Messias, der die Menschen in Liebe mit Gott verbindet, kommt als kleines Kind auf einem Feld im Gebiet des kleinsten judäischen Stammes Bethlehem zur Welt. So erzählt es der Evangelist Lukas. Sein vorläufiges, erstes «Zuhause» ist eine Futterkrippe für Tiere. Diejenigen, die zufälligerweise vor Ort sind, sind Hirten, einfache Menschen, mit ihren Tieren. Und vom Himmel her wird der Erde «Friede!» verkündet.

... für alle Menschen

Susanne Sauder-Rüegg, Pfarrerin, Bonstetten

dem viel später erst erwarteten und ersehnten Erscheinen des Messias und Erlösers. Und doch soll er dieses Jahr die Weihnachtsbotschaft ankünden. Denn auch die Erzählung zur Geburt des kleinen Jesus ist eigentlich eine Gegenbot-

Können Weihnachtsbäume wirklich singen? (Bild mwe)

Friedlich weidende Schafe oberhalb Bonstetten – mit Blick aufs Feldenmoos. (Bild Judith Grundmann, Bonstetten)

Lukas setzt die Geburt Jesu in Bezug zur Weltgeschichte, das heisst in Bezug zur damals bekannten Welt. Er hat so gesehen einen universellen Blick und will der ganzen Welt, das meint Juden und Griechen, von Jesus erzählen. Sein Augenmerk legt er dabei besonders auf Verlorenes und Verschwundenes, von dem Jesus in Bildern redete: Nichts und niemand ist zu unwichtig oder zu unbedeutend, als dass es nicht «dë Wërt

wäri», es zu suchen, und dann ausführlich darüber zu berichten, wie gross die Freude auf Erden und im Himmel beim Wieder-Finden war! Die Botschaft lautet: Es kommt sehr wohl auf das eine Schaf (von 100) drauf an oder auf den einen Sohn, den man verloren glaubte. Nichts ist zu klein, zu unbedeutend! Jede und jeder ist wertvoll – eine Gegenwelt zu allem Grossen, Starken, sich Wichtig-Machenden; Gegenworte zu Herodes und allen anderen «Herodianern», die sagen: Wir sagen, wie es läuft, wer wichtig und wer unwichtig ist. Gewalt sichert Ordnung, Macht sichert Frieden und der Stärkere setzt sich durch! – Ja, wir wissen es seit vielen Jahrhunderten: Es gibt Gewalt, Krieg und Tod; auch nach Jesu Geburt. Auch wir selber haben manchmal unsere liebe Mühe mit dem Friedlich-Sein. So oft ist deshalb der Weg zu Zwist, Abund Ausgrenzung leider kürzer und scheint näher zu liegen.

«Friede auf Erden» Doch mit der Geburt Jesu ist uns Frieden verheissen. Gelobt sei Gott in der Höhe und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade. Frieden, Gerechtig-

keit, Treue und Gnade haben keine Halbwertszeit. Sie bleiben frisch, beleben und bewegen uns Menschen seit Jahrhunderten. Wir brauchen diese Zuversicht und sehnen uns danach. Wir sind darauf angewiesen, immer wieder davon zu hören, zu lesen und auch selber zu versuchen, unseren Teil dazu beizutragen. So, wie es Erich Fried in der ersten Strophe eines seiner Gedichte zum Ausdruck gebracht hat: Noch einmal sprechen von der Wärme des Lebens damit doch einige wissen: Es ist nicht warm aber es könnte warm sein ... (Erich Fried, «Bevor ich sterbe»)

Von Frieden sprechen, noch viele Male, immer wieder, das schenkt uns Hoffnung, macht uns seelisch stark und lässt uns trotz allem vertrauensvoll Weihnachten feiern. Es geht nicht darum, zu sagen: «Wir habens! Wir könnens!», sondern damit doch einige glauben: Das gibt es! Friede könnte werden ... Fröhliche Weihnachten! Pfarrerin Susanne Sauder-Rüegg

RÄTSEL Homosexueller

wo ... wird, fallen Späne

engl. Abschiedsgruss

lat.: Lamm

abzüglich, frei von

Frauenname

weiche Bauchfedern

lodernd (poet.)

Kleidungsstück (Kw.)

ind. Bundesstaat Wissenschaftler Mz.

Tretboot

11

Strohunterlage

med. Fachbereich

früh. Form d. Brille

6

gut zu steuern, gefügig

Sushialgen

lautes Jaulen

Zigarre

Fremdwortteil: Schwefel

Körperteil, Extremität

Dauerbezug (Kw.) schwarzes Pferd engl. Anrede

röm. Erntegöttin

zweitgrösste griech. Insel

südam. Ebenen

Konflikt zw. Kirche und Staat früh. Produktstrichcode

5

Rufname Eisenhowers †

Windstoss

leichtes Gewebe

oriental. Brot

3

7

Wortteil: Luft Abk.: Minute

Adresse eines Internetdokuments

1 Irland in der Landessprache

4

im Aussehen gleichen

1

Faserpflanze

8

Löwe in der Tierfabel

Pastetenart

12

Himmelskörper Art, Gattung (Kunst)

2

höckerloses Kamel

natürl. Baumaterial

Alpenblumen

Fahrbahnverunreinigung

span.: Silber

frz. Weltgeistlicher

Märchenfigur (2 W.)

finn. Stadt Weiden d. Wildes

Truppenunterkunft

Warengestell

ind. Singvogel

abendl. Himmelsfarbe

skand. Erzählstil des MA schweiz. Schlagersängerin

skand. Trinkspruch

gelernter Handwerker

9

Teil v. akadem. Titeln

ichbezogene Menschen

Vorn. v. Schauspielerin Basinger

frz.: Knoblauch

grosser nord. Hirsch

Halbton über A

jp. Tänzerin

Zeitmesser Trompetensignale

Hochsprunggerät

säuerl. Tessiner Frischkäse

Reithindernis

Olivenpflanze

Wortteil: Landwirtschaft spött. Randbemerkung

Travestiekünstler

Schlagader

10

gekochter Fruchtbrei

Bahnhofstr. 12 · 8932 Mettmenstetten · 043 466 81 51 · www.unverbluemt.ch

Geisteskranker, Verrückter

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ORNITHOLOGIE B C F D A E G A Y G O A P U L L I R E G A L G E L E H R T E A O R T A R I C K N H N O D U H R G E I S H A M U S O E L B A U M E Q N S S T A B A I L F R A U H O L L E A N G E R E N O K I A B E O A E R G L O S S E G E S E L L E O I N O B E L M I N R E R T H I O K U L T U R K AM P F E N Z I A N E MO N I Q U E I A A B O E E A K M U S S E L I N O E L S P U R A B O P L A T A K OM E T E I R E R A P P E G E N R E S A E H N E L N MR S N A A N

Wir bedanken uns herzlich für Ihre Treue und wünschen unseren Kundinnen und Kunden alles Gute und viele schöne Momente im neuen Jahr!

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