CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 93 I 179. Jahrgang I Dienstag, 16. Dezember 2025
Neues Kaninchengehege im Reha
Stimmungsvoller Adventsanlass
Reha-Patientinnen und -Patienten und die Kaninchen erfreuen sich an dem umgestalteten Gehege mit neuen Beschäftigungsmaterialien. Seite 3
Rund 200 Seniorinnen und Senioren fanden sich im Kasinosaal zur Adventsfeier des Vereins Seniorendienste Affoltern ein. Seite 12
Bald ein Windrad vor der Haustüre?
«Wir dekorieren selbst mit viel Herzblut.»
Das sagen Bonstetten und Hedingen zum Richtplaneintrag «ihrer» Eignungsgebiete Marcus WEiss Im Juli 2024 beschäftigte sich der «Anzeiger» mit der Reaktion der Standortgemeinden auf die Festsetzung der Windenergie-Eignungsgebiete im Knonauer Amt. Die Gemeinden zeigten sich damals mehrheitlich wenig erstaunt, dass diese Gebiete in der entsprechenden Weise festgesetzt worden waren, die infrage kommenden Standorte waren ihnen ja bereits bekannt. Überrascht zeigte man sich lediglich über einzelne Punkte, so wie etwa der Knonauer Gemeinderat Nathanaël Wenger. Er äusserte sich zum damaligen Zeitpunkt zu einer Sache, die auch die Politikvertreterinnen und -vertreter angesprochen hatten: «Dass die beiden Gebiete in Maschwanden weiterverfolgt werden, überrascht, da es dort ökologisch besonders wertvolle Flächen gibt (Smaragdgebiet) und grössere Rotmilanbestände dort überwintern.» Diese Eignungsgebiete Nummer 35 (Rotenberg) und 36 (Haltenrain) waren wegen befürchteter Konflikte mit der Aviatik als «Zwischenergebnisse» ausgewiesen worden und sind nach dem Mitwirkungsverfahren nun nicht mehr bei den Standorten mit dabei, deren Eintrag in den Richtplan der Regierungsrat dem Kantonsrat beantragt. Von den jetzt noch verbliebenen Eignungsgebieten war von Gemeindeseite im Sommer 2024 Rütihof explizit erwähnt worden, die Gemeindepräsidentin der Standortgemeinde äusserte sich in dem Sinne, dass ihrer Ansicht nach eine erstaunlich tiefe Gewichtung einzelner Kontra-Argumente festzustellen sei. Die mittlerweile erarbeitete Stellungnahme des Kantons zu den Einwendungen von Privatpersonen, Verbänden, Parteien, Gemeinden und weiteren Akteuren füllt ein 146-seitiges Dokument, den sogenannten Mitwirkungsbericht. Im Zuge der Vorbereitung des vorliegenden, in mehreren Teilen erscheinenden Artikels hat diese Zeitung die verbliebenen potenziellen Standortgemeinden um die Beantwortung von ein paar Fragen
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Jugendliche aus Affoltern sorgten am Chlausmärt für süsse Stimmung. Seite 11
Seite 15 Hana Gucher, Geschäftsinhaberin, Hausen. (Bild Brigitte Reemts-Flum)
Ein «eigener» Baum in Hedingen In Hedingen können neu Baum-Patenschaften abgeschlossen werden. Möglich macht dies das vor Kurzem gestartete Pilotprojekt «Min Hediger Baum». Das von der Gemeinde und der Holzkorporation Hedingen als Waldbesitzerin lancierte Projekt startet mit 19 besonders wertvollen Baumriesen. Darunter auch eine Traubeneiche, welche ein geschätztes Alter von 300 Jahren hat. Um Gotte oder Götti eines Baums zu werden, zahlt man zwischen 200 und 650 Franken. Dafür erhält man die Gewissheit, dass der Baum weiterlebt und nicht geschlagen wird. Der für Hedingen zuständige Förster Ueli Müller erklärt die Idee hinter den Patenschaften: «Wir möchten die Bäume für die Kommunikation mit den Leuten nutzen.» Er werde regelmässig über die Bäume informieren und auch Führungen anbieten. (red)
Himelsbüel auf dem Gemeindegebiet von Hedingen ist Windenergie-Eignungsgebiet Nummer 38. (Bild Marcus Weiss) gebeten. In einem ersten Teil beschäftigt sich der «Anzeiger» mit Antworten von Hedingen und Bonstetten, von diesen Ge-
meinden sind trotz der Arbeitsbelastung am Jahresende verdankenswerterweise bereits ausführliche Rückmeldungen eingetroffen.
Genauere Abklärungen an einem Standort werden in Aussicht gestellt
«Der Gemeinderat empfindet diese Menge an Windrädern als übermässig.» Rolf Schilliger, Vorsteher Ressort Hochbau und Energie, Hedingen
Die Gemeinde Hedingen hatte bei der Anfrage im Juli 2024 darauf hingewiesen, dass Hedingen nicht nur von den Eignungsgebieten Nummer 51 (Birch) und 38 (Himelsbüel) auf eigenem Gemeindegebiet betroffen wäre, sondern auch vom Standort Nummer 37 (Rütihof). Alle drei Standorte sind auch nach dem Mitwirkungsverfahren noch auf der Liste. Wie sieht die Reaktion dazu aus? «Der Gemeinderat bedauert die Festsetzungen der drei Potenzialgebiete Nr. 37, 38 und 51 sowie auch Nr. 39 in Aesch im kanto-
nalen Richtplan», heisst es in der Antwort, die der Gemeinderat Rolf Schilliger, Vorsteher des Ressorts Hochbau und Energie, zukommen liess. «Werden in allen vier Potenzialgebieten Windräder gebaut, sind elf Windräder mit einer Gesamthöhe von je 220 Metern sichtbar. Der Gemeinderat empfindet diese Menge an Windrädern als übermässig und einen zu grossen Eingriff in das Naherholungsgebiet. Um mehr Kenntnisse zu Eignung und Wirksamkeit solcher Windräder in unserer Region zu erhalten, sollen an einem Standort, vorzüglich Nr. 51 Birch, gründliche Abklärungen wie Windmessungen und Umweltverträglichkeitsprüfungen vorgenommen werden», so Schilliger im Namen des Hedinger Gemeinderats.
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Ideen für regionale Weihnachtliches Geschenke Oberamt Noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken? Anstatt online einzukaufen, bietet es sich im Säuliamt auch an, sich selber auf die Pirsch zu machen. Der «Anzeiger» hat sich umgesehen und ist bei zahlreichen kleinen, aber feinen Hofläden fündig geworden. Zum Beispiel bei Christa Winzeler aus Zwillikon. Sie macht Konfitüren aus Früchten und Gemüse, die beim Volg ihr Ablaufdatum erreicht haben. Diese Konfitüren sind beim Volg, aber auch beim Ämtlerchorb, einem Zusammenschluss von Hofläden, erhältlich. (red)
Mehr Ideen auf den Seiten 16 und 17
Sowohl in Hausen als auch in Rifferswil konnte man am Wochenende einen Weihnachtsmarkt besuchen. Auf dem Weisbrod-Areal lud am Samstag der Adventsmärt ein, in Rifferswil am Sonntag der Weihnachtsmarkt. Die Angebote wie Guetsli, Keramik, Dekoartikel, Handarbeiten, Schmuck, Backwaren oder Karten glichen sich zwar, das Erlebnis war jedoch zweimal vollkommen unterschiedlich – und zugleich beide Male sehr gemütlich und stimmungsvoll. Die Bevölkerung nutzte die Märkte zum Flanieren und um sich auszutauschen. (red)
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AST A a.A. Dein Opel. Unser Antrieb. ruckstuhlgaragen.ch/affoltern-am-albis
20051 Margit Nötzli (Mitte) aus Aeugst ist regelmässig am Weihnachtsmarkt in Rifferswil. Heute helfen ihr die Töchter Marina (links) und Larissa. (Bild Marianne Voss)
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