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093_2024

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 93 I 178. Jahrgang I Freitag, 29. November 2024

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Für alle, die uns noch nicht kennen, aber gerne kennenlernen wollen, ab 16 Jahren

Umstrittene Steuersenkungen

Nur ein paar Zombies

In weiteren sieben Säuliämtler Gemeinden folgen in den nächsten Tagen die Gemeindeversammlungen – ein Überblick. Seite 5

Das Affoltemer Jugendtheater ohoo! führte Gruselgeschichten auf. Die Hauptperson: «Frankenstein oder Der moderne Prometheus». Seite 15

A4-Kraftwerk: Bald nur noch ein Traum?

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Punkte aus 16 Spielen nimmt der FCWB mit in die Winterpause. Seite 21

«Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man.» Seite 21 Maja Kucharczyk, Tänzerin aus Hausen. (Bild zvg)

Von der Realschule an die ETH Firma Lima Solar im st.-gallischen Wil.

Dafür könnten kleinere Anlagen entstehen Florian HoFer Das Projekt eines Photovoltaikdachs über der Autobahn A4 zwischen Knonau und Affoltern ist möglicherweise gescheitert. Dies weil kürzlich ein alternatives kleineres Projekt des Bundesamtes für Strassen (Astra) auf den Weg gebracht wurde. Nachdem der Hedinger Architekt Peter Ackermann und der damalige Standortförderer Charles Höhn 2011 die Idee des A4-KW mit einer enorm hohen Stromproduktion (im Vergleich zu kleineren Photovoltaikanlagen) entwickelt hatten, hat die Standortförderung Knonauer Amt in unzähligen Besprechungen die Möglichkeiten ausgelotet. 2012 wurde darauf hingewiesen, dass zunächst ein ähnliches Projekt auf der A9 in Fully, im Wallis, vom Astra bewilligt werden müsse. Erst dann werde man ein analoges Projekt A4 im Knonauer Amt prüfen.

Verbindliche Vereinbarungen bereits abgeschlossen Das Projekt in Fully ist inzwischen einen guten Schritt vorangekommen. Das im Säuliamt jedoch nicht. Dies weil inzwischen kleinere Photovoltaikprojekte auf Nationalstrassenbauwerken, auch im Knonauer Amt, aktuell wurden. Zum einen baut das Astra selber Photovoltaikanlagen für den Eigenbedarf auf Dächern von Werkhöfen oder auf geeigneten Tunnelzentralen, Tunnelportalen und Galerien. Zum anderen stelle man interessierten Dritten Infrastrukturen zur Verfügung. Dazu wurde ein Bewerbungsverfahren durchgeführt: «Insgesamt konnten wir landesweit 350 Lärmschutzwände und 100 Rastplätze anbieten.» Das Verfahren sei abgeschlossen, mit den Interessenten wurden verbindliche Vereinbarungen abgeschlossen, auch für die Nutzung von Autobahninfrastrukturen an der A4 im Knonauer Amt: «Nach Abschluss der Vereinbarung haben die Zuschlagsempfänger nun drei Jahre für die Planung der Photovoltaikanlage und die Beantragung einer Baubewilligung Zeit.» Im Falle des Knonauer Amtes ist das die

Nun kann die Adventszeit kommen In den vergangenen Tagen wurde der grosse Weihnachtsbaum im Zentrum der Stadt Affoltern aufgebaut und festlich geschmückt. Auch die Strassenbeleuchtungen und viele Gärten und Häuser im Amt erstrahlen bereits in Bild Florian Hofer weihnachtlicher Dekoration. (red)

Der Haken an der Sache: «Wenn das Astra schweizweit auf diese Weise vollendete Tatsachen schafft, die nur auf eine Mindestnutzung zielen, nämlich nur die PV-Bestückung von bestehenden Lärmschutzwänden, schliesst es umgekehrt die Realisierung von PV-Überdachungen aus, die das Kriterium der bestmöglichen Nutzung erfüllen würden», ärgert sich Standortförderer Johannes Bartels. Ist das Projekt des A4-Kraftwerks damit gestorben? «Nur, wenn es nun zu einer PV-Bestückung der Lärmschutzwände kommt», sagt Bartels. Was aber sehr wahrscheinlich ist, da bereits verbindliche Vereinbarungen abgeschlossen wurden, wie das Astra bestätigt. Das Astra habe nun leider vollendete Tatsachen geschaffen, «indem es – ohne uns zu informieren – unsere A4-Abschnitte für ein anderes Vorhaben exklusiv vergeben und auch den Zuschlagsempfänger nicht über unser Projekt informiert, geschweige denn in der Vereinbarung einen entsprechenden Vorbehalt oder eine entsprechende Alternativklausel eingebaut hat», so Bartels weiter. Er will aber nicht aufgeben: Bereits am heutigen Freitag trifft sich der Standortförderer mit Projektplanern, um das weitere Vorgehen zu beraten. Allerdings gibt es noch ein paar weitere Hürden: Das Projekt ist auch in unmittelbarer Zukunft nicht realisierbar, weil der Eintrag im regionalen Richtplan Voraussetzung ist. Dies dauert allein aufgrund gesetzlicher Fristen seine Zeit, für das laufende Verfahren sei es sowieso bereits zu spät, sagt Bartels. Die Firma Lima Solar steht, was das Knonauer Amt betrifft, noch in den Startlöchern. «Kürzlich haben wir die ersten Baubewilligungen für PV-Anlagen entlang der Autobahn A15 bei WangenBrüttisellen erhalten. Derzeit befinden wir uns in der Planungsphase für weitere PV-Anlagen, unter anderem auch entlang der Autobahn A4 bei Knonau, und evaluieren intensiv die Möglichkeiten, die sich mit der vorhandenen Infrastruktur vor Ort ergeben», schreibt Geschäftsführer Alex Schenk auf Anfrage.

Unter dem Titel «Berufslehre = Talentschmiede der Zukunft» fand am Dienstagabend im Kasinosaal eine Infoveranstaltung des Lehrstellenforums statt. Ziel der Veranstaltung war es, den zahlreich erschienenen Jugendlichen aufzuzeigen, dass man mit einem Entscheid für eine Berufslehre in der Schweiz eigentlich nichts falsch machen kann – vorausgesetzt natürlich, dass Talent und Freude für den gewählten Beruf vorhanden sind. Zu Wort kamen neben Fritz Rohner, dem Präsidenten des Lehrstellenforums, weitere Gäste. Etwa Sahil Oza, der es von der Realschule über eine Lehre als Landschaftsgärtner schlussendlich an die ETH schaffte. (red)

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Maschwanden gefordert

Gemeindeversammlung genehmigt Budget In Maschwanden fallen in den nächsten Jahren sehr hohe Investitionskosten an. Mit der Sanierung der Dorfstrasse durch den Kanton werden Begleitmassnahmen umgesetzt. Dafür sind 2025 rund 4,3 Millionen Franken vorgesehen. Bis 2028 muss Maschwanden gegen zehn Millionen Franken an Fremdkapital für die Erneuerung seiner Infrastruktur aufnehmen. Damit steigt die Pro-

Kopf-Verschuldung von derzeit gut 1000 auf über 11 000 Franken an. Voraussichtlich im Mai 2025 kommt es in der Gemeinde zur Grundsatzabstimmung über eine Fusion mit Mettmenstetten. Fällt diese positiv aus, wäre es möglich, effektive Fusionsgespräche aufzunehmen. (red)

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