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093_2021

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

D Ge ie sc p e he rf Brennerei nk ek zum Tröpfli id te ee AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 93 I 175. Jahrgang I Dienstag, 30. November 2021

Grosses Interesse

An der Gemeindeversammlung in Kappel wurde drei Stunden lang präsentiert und diskutiert. > Seite 3

Ohne Zündstoff

Die Rechnung der Gemeinde Ottenbach wurde einstimmig gutgeheissen. > Seite 7

Henrys Geissblatt

Affoltern will eine invasive Schlingpflanze aus den Wäldern verdrängen. > Seite 8

www.troepfli.ch Prinz gefunden

In ihrem November-Tagebuch berichtet Kolumnistin Ute Ruf von einem gekrönten Frosch. > Seite 9

Erneuerung Klosterdomäne Kappel: Baustart bis Mai 2023 fällig Kantonsratsentscheid über den Beitrag aus dem Lotteriefonds im nächsten Jahr? Der Baustart für die Erneuerung der Klosterdomäne Kappel muss spätestens im Mai 2023 erfolgen, weil dann die Baubewilligungen auslaufen. Letzte Hürde für das Grossprojekt bildet der Kantonsratsentscheid über den Beitrag von knapp 11 Mio. Franken aus dem Gemeinnützigen Fonds.

Auf den Spuren der Vögel Sie leben im Garten, im Wald, auf Wiesen und am Wasser. Sie sind Meister der Lüfte, tauchen in nasse Tiefen und faszinieren mit ihrem Gesang. Doch wie bestimmt man die einheimischen Vögel von A wie Amsel bis Z wie Zilpzalp? Wie erkennt man, wer da munter zwitschert und wer uns im Wald mit seinen Gesängen beglückt? In einem achtteiligen Kurs des Vereins Naturnetz Unteramt können Interessierte in die Welt der Vögel eintauchen und sich dieses Wissen aneignen. (red.)

Zeitfahrvelo für die Paralympics

Amtshaus, Klosterkirche und Haus am See: Kann die Erneuerung der Klosterdomäne bis im Mai 2023 in Angriff genommen werden? Voraussetzung ist ein Ja des Kantonsrats zum Beitrag aus dem Gemeinnützigen Fonds. (Bild Werner Schneiter) ren. Nach Verhandlungen zeigte sich Finanzdirektor Ernst Stocker bereit, die Sanierung des ehemaligen Restaurants «Pöschtli» in das Beitragsgesuch aufzunehmen. «Die Neuverschuldung ist für uns mit den aufgezeigten Begleitmassnahmen absolut tragbar», sagte VKKPräsident Gerhard Gysel an der DV – dies auch mit Blick auf potenzielle fremde Mitfinanzierer.

Planungsvorlauf wird kürzer VKK-Vorstandsmitglied und Architekt Hans Streit verdeutlichte den Zeitdruck, der bis zum Baustart herrscht. Der Spatenstich muss nämlich spätestens im Mai 2023 erfolgen, weil Baubewilligungen

Der Winter ist da

Winterliches Idyll: die Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse, Affoltern. (Bild tst.) Pünktlich zum ersten Advent hat am Wochenende der Winter das Knonauer Amt erreicht. Auch am Montagmorgen

Rund 50 000 Personen haben die 16. Berufsmesse Zürich besucht. > Seite 11

> Bericht auf Seite 16

von Werner Schneiter «Gut Ding will Weile haben». Dieses Sprichwort aus dem 17. Jahrhundert lässt sich bei der Erneuerung und Revitalisierung der Klosterdomäne Kappel treffend anwenden. Der vor rund zehn Jahren lancierte Architekturwettbewerb verdeutlicht den enormen Zeitaufwand für dieses Jahrhundertprojekt. Der auch vom Regierungsrat unterzeichnete Masterplan und die Anfang Juni 2020 rechtskräftig gewordenen Baubewilligungen bildeten Meilensteine. Im gleichen Ausmass natürlich auch die Bereitschaft des Regierungsrates, dem Kantonsrat einen Beitrag von knapp 11 Mio. Franken aus dem Gemeinnützigen Fonds in zustimmendem Sinne zu unterbreiten. Dies allerdings mit einer Einschränkung: Die geplante Autoeinstellhalle, für die rund eine Million aufgewendet wird, lässt sich aus politischen Gründen nicht über diesen Fonds finanzieren. Der Verein Kloster Kappel (VKK) muss diese nun mit anderen Mitteln finanzieren. Die Delegierten der Kappelerpflege stimmten zu diesem Thema einer zusätzlichen Neuverschuldung von 300 000 Franken einstimmig zu. Und sie nahmen erfreut zur Kenntnis, dass sich die verbleibenden Mehrkosten für den VKK um 229 000 Franken auf 870 000 Franken reduzie-

Wichtiger Treffpunkt

schneite es noch kräftig. Die Folgen: zauberhafte Wintermärchen-Landschaften und rutschige Strassen. (red)

auf drei Jahre befristet sind. Noch ist ja auch nicht klar, wann der Kantonsrat über das Beitragsgesuch befinden wird. Die Hoffnung besteht, dass dies im ersten Halbjahr 2022 sein wird. Der Zeitplan für die Planer wird enger, und er beinhaltet noch eine ganze Reihe an Aufgaben, ehe die Bagger auffahren können. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Ausschreibung Baumanagement/ Bauleitung, die Vorbereitung des Finanzierungsdossiers sowie die Bereinigung der Grob-Suter-Sammlung. Von Januar bis April 2022 stehen unter anderem weitere Vorarbeiten an, die Bereinigung der Parzellierung, Zustandserhebungen von Grundleitungen und ArchäologieSondierungen. Und nach dem kantons-

rätlichen Entscheid muss ein Fundraising-Konzept umgesetzt werden. Nach erfolgtem Spatenstich wird laut Hans Streit mit der Erneuerung im nördlichen Teil begonnen, unter anderem mit dem Spycher-Neubau, der Einstellhalle und den Parkplätzen. Dann folgen Schreinerei und Schlosserei sowie Umgebungsarbeiten. In einer dritten Etappe sind die Mauerergänzung im nordöstlichen Teil mit den Umgebungsarbeiten vorgesehen. Das wird 2025/26, eventuell 2027 der Fall sein. «Wir befinden uns immer noch im gleichen Zeitrahmen, aber der Planungsvorlauf wird kürzer», sagte Hans Streit.

Die Paracycling-Athletin Flurina Rigling (25) aus Hedingen hat sich für 2024 die Teilnahme an den Paralympics in Paris sowie an der «Heim-WM» in Zürich als Ziel gesetzt. Rigling wurde dieses Jahr Vizeweltmeisterin an der WM und holte an der EM zwei Medaillen. Um auch im Zeitfahren mit der Weltspitze mithalten zu können, braucht sie ein – an ihre Behinderung angepasstes – aerodynamisches Zeitfahrvelo. Deshalb läuft zurzeit ein Crowdfunding auf der Plattform «Lokalhelden». (red.)

> Bericht auf Seite 19

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> Weiterer Bericht auf Seite 8

Hohe Künftig mit Stimmbeteiligung Geschäftsleitung Die Abstimmungsvorlagen – allen voran das Covid-Gesetz – haben mobilisiert wie schon lange nicht mehr. In Rifferswil etwa gaben über 80 Prozent der Berechtigten ihre Stimme ab. Wie in der Gesamtschweiz resultierten auch im Knonauer Amt satte Mehrheiten für die Pflegeinitiative und fürs Covid-Gesetz, ebenso deutlich sagte das Knonauer Amt Nein zur Justiz-Initiative. Auf kantonaler Ebene brachte es das Energiegesetz auf über 62 Prozent Zustimmung. Das Unteramt hat derweil über die Statutenrevision und den Ausbau der ARA Birmensdorf abgestimmt. Beide Vorlagen erreichten einen Ja-StimmenAnteil von über 90 Prozent. Kein Wunder: den Grossteil der zusätzlichen Reinigungsstufe finanziert der Bund. (tst.)

Die Gemeindeverwaltung Bonstetten soll eine Geschäftsleitung erhalten. Das hat der Gemeinderat mit dem Beschluss eines neuen Organisationsreglements (OrgR) per 21. September festgelegt. Es soll per 1. Januar 2022 in Kraft treten. Auslöser für die Neuregelung war die totalrevidierte Gemeindeordnung, welche die Stimmbevölkerung im Februar 2020 an der Urne gutgeheissen hat. Als Folge seien auch diverse Anpassungen auf Seiten der Organisation des Gemeinderates, der Kommissionen und der Verwaltung notwendig geworden, wie der Gemeinderat mitteilt. Diese Anpassungen seien im Rahmen eines ganzheitlichen Regelwerks, eben dem neuen OrgR, zusammengefasst worden. (red.)

> Berichte auf Seite 3 und 7

> Gemeinderatsbericht auf Seite 8

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