CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 86 I 178. Jahrgang I Dienstag, 5. November 2024
Ludwig Hasler erzählt vom Alter
Pilotprojekt für die Schwammstadt
Bei seinem Vortrag im Pflegezentrum Sonnenberg rät der Philosoph, man solle ein Akteur der eigenen Welt werden. Seite 3
Die Stadt Affoltern plant am oberen Teil der Heimpelstrasse eine Strassensanierung nach dem neuen Nachhaltigkeitsprinzip. Seite 3
Hausärzte im Amt werden immer rarer Akteure wollen Gegensteuer geben Regula ZellwegeR Johannes Bartels, als Geschäftsführer der Standortförderung Affoltern operativ für das «Forum Gesundheit», ehemals Alters- und Gesundheitsstrategie für den Bezirk Affoltern Agsba, zuständig, kennt die Prognosen: Die Anzahl von Hausarztpraxen wird sich von 2018 bis 2025 halbieren. «Ich freue mich, dass sich unter anderen die Hausärzte Bruno Köhler und Holger Voigt sowie Beat Bär, der bisherige Leiter des Projektes Agsba, engagieren. Sie verfolgen im Wesentlichen drei Stossrichtungen: erstens die Rahmenbedingungen für Hausarztpraxen attraktiver machen, zweitens und drittens die Hausarztpraxen entlasten – einerseits mithilfe von Advanced Practice Nurses APN und andererseits durch konsequentere Nutzung der Digitalisierung, namentlich der Elektronischen Patientendossiers EPD», so Johannes Bartels. In der Standortförderung und somit auch im «Forum Gesundheit» sind alle 14 Ämtler Gemeinden gemeinsam engagiert.
Vernetzte Fachpersonen
Wasser marsch! Sie sind jung, mit Feuereifer bei der Sache und sie sind die Zukunft der Feuerwehr im Knonauer Amt: die Mädchen und Jungen, die sich in ihrer Freizeit in der Jugendfeuerwehr des Bezirks Affoltern engagieren. Am vergangenen Samstag trafen sie sich mit ihren Instruktoren in Bild Daniel Vaia Ottenbach zur Hauptübung. (red) Seite 4
Mit seinem breiten Fachwissen leitet der Ottenbacher Gemeinderat, Kantonsrat und Vizepräsident der Standortförderung Ronald Alder auch das «Forum Gesundheit». Als stellvertretender Geschäftsleiter des VKZ, des grössten Verbands der Gesundheitsversorger im Kanton Zürich, arbeitet er täglich am Puls des Gesundheitswesens. Mit Johannes Bartels ist er sich einig: «Wir streben im Knonauer Amt eine Pionierrolle an. Das Ämtler Gesundheitswesen funktioniert gut, weil die verschiedenen Leistungsanbieter wie das Spital,
die Ärztinnen und Ärzte, die Pflegeheime, die Spitex und andere gut zusammenarbeiten.» Um die Qualität zu erhalten, soll mit neuen Modellen eine spürbare Wirkung entfaltet werden, zugunsten der integrierten Gesund-
«Wir streben im Knonauer Amt eine Pionierrolle an.» Ronald Alder, Kantonsrat und Gemeinderat Ottenbach
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«Der Melezitosehonig ist der Schrecken der Imker.» Seite 9 Manuela Gasser, Imkerin aus Knonau. (Bild Peter Meier)
Die Haltung der Bezirks-Parteien Die neun im Bezirk aktiven Parteien haben im «Anzeiger» die Gelegenheit, einmal im Vorfeld zu ausgewählten Vorlagen bei eidgenössischen Abstimmungen Stellung zu nehmen. Jede Partei kann so ausführlich ihre Argumentation darlegen. In dieser Ausgabe geht es um vier eidgenössische Vorlagen, die am Sonntag, 24. November, zur Abstimmung stehen: der Bundesbeschluss über den Ausbauschritt 2023 für die Nationalstrassen, zwei Änderungen des Obligationenrechts (Mietrecht: Untermiete und Kündigung wegen Eigenbedarfs) sowie eine Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (Einheitliche Finanzierung der Leistungen, Efas). Acht Parteien haben teilgenommen. Im Parolenspiegel kann man zudem auf einen Blick die Haltung der einzelnen Parteien sehen. (red)
Seiten 5 bis 7 heitsversorgung der Bewohnerinnen und Bewohner, und zugleich das Knonauer Amt für medizinisches Fachpersonal attraktiver machen. Denn der Fachkräftemangel ist die grösste Bedrohung für unser Gesundheitswesen. In drei Zonen, Norden, Mitte, Süden, sollen Gesundheitszentren die medizinischen Bedürfnisse der Bevölkerung abdecken und zudem eine Triage-Funktion wahrnehmen und zu Spezialisten überweisen. Ziel ist «ambulant vor stationär». Patienten und Patientinnen sollen möglichst zu Hause professionell betreut und gepflegt werden, und pflegende Angehörige sollen unterstützt und entlastet werden.
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Halloween ohne Schäden Ämtler Fussballerfolge Eier und kleine Raketen sichergestellt
FCWB und FCA feiern souveräne Siege
Die Stadtpolizei Affoltern zieht eine positive Bilanz zu Halloween. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag war sie mit der Kantonspolizei Zürich mit mehreren Patrouillen verstärkt im Einsatzgebiet unterwegs. «Das Augenmerk wurde dabei auf unfugtreibende Jugendliche und junge Erwachsene gelegt», berichtet Stadtschreiber Stefan Trottmann. Auf den Strassen waren hauptsächlich verkleidete und abenteuerlustige Kinder unterwegs, welche in Begleitung von Erwachsenen von Tür zu Tür gingen. Es gab aber auch stellenweise Jugendliche, die Unfug trieben. «Im Verlauf des Abends wurden rund zehn Eier, zwei Sturmhauben und kleine Raketen
Nach zuletzt inkonstanten Resultaten kehrte der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) gegen Eschen / Mauren eindrücklich auf die Siegesspur zurück. Bereits nach 20 Minuten hatte er doppelt getroffen. Die Zuschauer kamen in den Genuss einer spektakulären Partie, welche zudem mit Traumtoren gespickt war. Schliesslich gewann WB 4:0 und liegt nur noch zwei Punkte hinter Rang zwei. «Heute waren wir schlicht chancenlos», meinte Eschens Sportchef Thomas Kugler anerkennend. Nach veritablem Meisterschafts-Fehlstart konnten die Reserven des FCWB (2. Liga) mit einem 3:0 über Adliswil erstmals die Rote Laterne abtreten. Der FC Affoltern (3. Liga) ist weiter auf Erfolgskurs. Das Defensivbollwerk
sichergestellt», so Trottmann. Es gab im ganzen Einsatzgebiet nur eine Meldung wegen unfugtreibender Jugendlicher. Bis dato wurden keine Schabeschädigungen bei der Polizei gemeldet. Das Fazit der Stadt Affoltern: «Die wenigen Einsätze sind unseres Erachtens auf die starke Präsenz der Polizei zurückzuführen. Jugendliche und junge Erwachsene wurden von Anfang an kontrolliert und auf das korrekte Verhalten aufmerksam gemacht. Zudem gehen wir davon aus, dass der Artikel im «Anzeiger» vom 25. Oktober präventiv gewirkt hat», sagt Trottmann. Im restlichen Kanton musste die Polizei 50-mal, unter anderem wegen Eierwürfen und Pyrotechnik, ausrücken. (fh)
Gemeinden bieten eine Abgabestelle an für Geschenke in die Ukraine. Seite 13
von Gegner Industrie Turicum konnte zweimal geknackt und ein souveräner 2:0-Erfolg erzielt werden. Das Team von Trainer Boris Jevremovic liegt weiterhin auf dem zweiten Rang, nur drei Zähler hinter Leader Wollishofen. In der vierten Liga vermochte von den drei Ämtler Teams einzig der FC Hausen zu gewinnen. Er drehte in Wollishofen einen Rückstand noch zum 2:1-Sieg. Im Frauenfussball zog der FC Hausen (3. Liga) gegen Wipkingen mit 1:2 den Kürzeren, während in der vierten Liga Women United UWB das Derby gegen den FC Affoltern mit 1:0 für sich entschied. (kakö)
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