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086_2022

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 155 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 86 I 176. Jahrgang I Dienstag, 8. November 2022

Sonnendach

SolarBonstetten weicht nach Einsprache auf alternativen Standort aus. > Seite 3

Fusion

Die Zivilstandskreise Affoltern müssen wegen Personalmangel mit Adliswil fusionieren. > Seite 4

Strassenbeleuchtung

Die Strassenbeleuchtung in Affoltern wird eine Stunde früher ausgeschaltet. >Seite 4

Elternbildung

Eltern wurden in einem Referat über den Umgang von Kindern mit Konsum informiert. > Seite 5

Aufbruchstimmung im Nebel auf dem Üetliberg Wahlkampfauftakt der Zürcher FDP auf Stalliker Boden Noch mehr Rückenwind bei den nationalen Wahlen, wenn die Zürcher FDP bei den kantonalen Wahlen am 12. Februar 2023 zulegt: Das erhofft sich Parteipräsident Thierry Burkart beim Wahlkampfauftakt auf dem Uto Kulm.

Ein Konzert zum Mitsingen Am kommenden Sonntag lädt der Gospelchor Affoltern zu einem Konzert mit schönen und bewegenden Songs zum Zuhören und Mitsingen ein. «Singing for joy» – unter diesem Motto teilen die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Anette Bodenhöfer ihre Freude am Gospelsingen mit dem Publikum. (red.)

> Bericht auf Seite 13

FCWB bleibt ungeschlagen

von Werner Schneiter Zusammen mit dem nationalen Parteipräsidenten liessen Zürcher Amtsinhaberinnen und -inhaber sowie Kandidierende auf dem Uto Kulm die blauen Luftballone in den Nebel steigen. Dieser verhinderte am regnerischen Samstag auf dem Üetliberg einen Panoramablick, hatte aber auf die Stimmung der zahlreich aufmarschierten FDPParteimitglieder – unter ihnen alt Nationalrat Rolf Hegetschweiler – keinen Einfluss. Auf Stalliker Boden, 871 Meter über Meer, sprach Thierry Burkart von einem spürbaren liberalen Aufbruch, beflügelt durch vergangene Wahlerfolge und durch Umfragen, wonach die FDP zugelegt hat – und deshalb mit einigem Selbstvertrauen den kommenden Urnengängen entgegenblicken kann. «Man spürt, dass es den Journalisten wehtut, über unsere Erfolge zu schreiben», amüsierte sich der Parteipräsident. Er hofft nun auf ein erfolgreiches Abschneiden der FDP bei den Kantonsund Regierungsratswahlen vom 12. Februar 2023 – und damit auf weiteren Rückenwind für die nationalen Wahlen im Herbst 2023. Der Aargauer Ständerat, seit Oktober 2021 nationaler Parteipräsident, beschwor den liberalen Geist – und das auch bei den Themen der Gegenwart, etwa beim Klima oder der Sicherheit: weniger Ideologie, weniger Verbote, kein Aufzwingen von gewissen Lebensmodellen, keine Techno-

Verkehrsplanung

Auf einer Reise hat sich Bernhard Schneider Gedanken zur hiesigen Verkehrsplanung gemacht. > Seite 9

Gestiegene Erwartungen und Ballone, die sogleich im Nebel aufsteigen. FDP-Exponentinnen und -Exponenten beim Wahlkampfauftakt auf dem Uto Kulm, von links: Peter Grünenfelder, Carmen Walker Späh, Hans-Jakob Boesch, Ständeratskandidatin Regine Sauter, Bundeshaus-Fraktionschef Beat Walti und Thierry Burkart. (Bild Werner Schneiter) logieverbote, mehr Krisenresistenz und eine Sicherheitspolitik jenseits der SVP «mit ihrem absurden Bild von Neutralität». Die von den FDP-Frauen lancierte Initiative für eine Individualbesteuerung sei eine sehr gute Sache, unter anderem, um Frauen besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Für Burkart gibt es keine linke und keine rechte FDP, sondern die FDP, das liberale Original.

Zweiten Sitz im Regierungsrat zurückholen «Wir haben gute und engagiert Köpfe in unserer Partei», sagte der kantonale

Präsident Hans-Jakob Boesch, was ihn für die anstehenden Wahlen zuversichtlich stimmt, zumal er die Linke in schlechtem Zustand sieht. Boesch bezeichnet sie bei Themen wie Energie und Sicherheit mit ihren Radikalforderungen als Verhinderer. Dazu zählt Boesch auch die GLP, die nach seiner Leseart nun mit Links/Grün ins Bett steigt. Als einen freisinnigen Erfolg bezeichnete Regierungsrätin Carmen Walker Späh die Bewältigung der Coronakrise, unter anderem mit wirksamer Hilfe für etwa 30 000 Unternehmen im Kanton. Sorgen macht sich die Volks-

wirtschaftsdirektorin über mehr Staat und der wuchernde Verlust individueller Freiheiten. Sie sei nun acht Jahre Regierungsrätin und seit vier Jahren die einzige Freisinnige. Sie hoffe nun auf die Rückeroberung des 2019 an die Grünen verlorenen Sitzes durch Peter Grünenfelder, Direktor von Avenir Suisse. Dieser konstatiert, dass der Kanton Zürich trotz einiger Anstrengungen bei Innovation und Steuern Terrain eingebüsst hat. Eines seiner Rezepte: den schnell wachsenden öffentlichen Sektor bremsen und überflüssige Vorschriften kippen, um eine Abwanderung von Unternehmen zu stoppen.

Zweiter gegen Erster – am letzten Samstag kam es in Wettswil zum 1.-Liga-Topschlager FCWB gegen FC Paradiso. Die Tessiner verfügen über die stabilste Abwehr wie auch den effizientesten Sturm, verloren allerdings in der Meisterschaft schon dreimal. Wettswil dagegen gab erst zweimal das gesamte Punktetrio ab, lag aber aufgrund zweier unentschiedener Partien einen Zähler hinter dem Leader. Im Spiel gab zuerst Leader Paradiso den Ton an, später setzte WB mehr Akzente – der unentschiedene Ausgang ist leistungsgerecht. Dabei musste Gastgeber WB gleich auf drei Stammspieler verzichten, es fehlten Flavio Peter (gesperrt), Thalmann (verletzt) sowie Schneebeli (abwesend). Trainer Colacino vertraute im Sturm nebst dem gesetzten Herger auf den 18-jährigen Di Battista, überhaupt war das Heimteam mit einem Durchschnittsalter von 25 Jahren jung aufgestellt. Dank einer grandiosen Teamleistung, trotz des Unentschiedens, blieb der FC Wettswil-Bonstetten zum elften Mal hintereinander ungeschlagen. Er liegt neu auf Rang drei, nur einen Zähler hinter den punktgleichen Lugano II und Paradiso. (red.)

> Bericht auf Seite 15 ANZEIGEN

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TCS Affoltern und Stadtpolizei spannen zusammen Defekte Lampen an Autos wurden an Ort und Stelle ausgewechselt

Am vergangenen Freitagabend führte die Stadtpolizei in Affoltern eine Fahrzeugkontrolle durch. Defekte Lampen an Autos wurden von der TCSPatrouille vor Ort sofort ausgewechselt, ohne Verrechnung der Arbeit. Bei der Aktion handelte es sich um eine Zusammenarbeit, die jedes Jahr im Rahmen des Aktionstages «Tag des Lichts» durchgeführt wird. TCSVorstandsmitglied Claudia Hurter erklärte: «Es geht uns darum, für die Verkehrssicherheit einzustehen. Das ist unser Credo.» Gesamthaft wurden von der Polizei 70 Fahrzeuge kontrolliert, die TCS-Mechaniker ersetzten 30 Lampen. TCS-Präsident Andreas Renggli fasste die Aktion als ruhig, kontrolliert und spannend zusammen. «Es war ein erfolg-

reicher Anlass, an dem sich die Polizei und der TCS Hand in Hand für die Verkehrssicherheit eingesetzt haben.» Auch in Maschwanden war die Polizei im Rahmen der Aktion «Tag des Lichts» unterwegs. Am vergangenen Donnerstagmorgen wurden auf dem Uttenberg Verkehrsteilnehmende auf die Gefahren in Dunkelheit und Nebel von der Kantonspolizei Zürich hingewiesen. Dabei wurden von der Sicherheitsvorsteherin Priska Dosch, dem Leiter zentrale Dienste in der Gemeinde Maschwanden, Simon Leuenberger, und zwei Kantonspolizisten auf dem Radweg nützliche «Give-aways» für Velo- und Töfflifahrer verteilt. (red.)

> Bericht auf Seite 7

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20045 Claudia Hurter, Vorstandsmitglied der TCS Gruppe Knonauer Amt, übergibt einem Fahrzeughalter einen reflektierenden Gymbag. (Bild Marianne Voss.)

9 771661 391004


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