CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 82 I 179. Jahrgang I Freitag, 7. November 2025
Berühmter Mann auf Tour
Neuigkeiten aus Mettmenstetten
Die St. Nikolausgesellschaft Affoltern nimmt ab sofort Anmeldungen für Besuche zwischen dem 3. und 7. Dezember entgegen. Seite 5
Der Gemeinderat plant keine Steuerfusserhöhung. Ein strukturelles Defizit bleibt trotz Entlastungsmassnahmen bestehen. Seite 7
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tausend Franken kamen bei einem Charity-CurlingTurnier zusammen. Seite 8
Wie soll man über die A4 kommen?
«Manchmal wird es ziemlich emotional.»
Die Planungsgruppe Knonaueramt hat die Teilrevision des Richtplans verabschiedet
Seite 22 Jörg Müller, Kantonspolizist aus Obfelden. (Bild Marianne Voss)
Florian HoFer Nach dreijähriger Arbeit haben die Delegierten der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt am Mittwoch im Kasinosaal in Affoltern eine gewichtige Teilrevision des Regionalen Richtplans verabschiedet. Mit diesem Richtplan steuert der Kanton die langfristige räumliche Entwicklung. Was darin steht, ist für die Beschlüsse der Behörden vor Ort und beim Kanton massgebend. «Wir haben einen Meilenstein erreicht», freute sich an diesem Abend die Präsidentin der Planungsgruppe, Gabriela Noser Fanger, Gemeindepräsidentin von Ottenbach, über die Verabschiedung des Mammutwerkes.
Tischtennis-Team steht vor Aufstieg
Zweite Brücke bleibt im Plan Dieses enthält eine ganze Reihe von Aussagen über die Bebauung, Landschaftsgestaltung oder auch Aussagen zum Autoverkehr oder dem Bahn- und Busnetz. Viel zu reden gab dabei eine kantonale Planungsstudie, die seit Mai 2025 vorliegt und die Verkehrssituation an der Brücke zwischen Obfelden und Affoltern beleuchtet. Das Ergebnis dieser Studie ist, dass man nicht mehr – wie bisher angedacht – versuchen sollte, eine zweite Brücke etwas weiter nördlich auf der anderen Seite der Raststätte My Stop zu bauen, sondern lieber die
«Wir können den Druck auf den Kanton erhöhen, wenn wir die Spange rausnehmen.» Gabriela Noser Fanger, Präsidentin Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt
bestehende Querung zu verbreitern und zu optimieren. Das koste nur rund 6 Millionen Franken statt 28 Millionen,
Egal, von wo man kommt: Es gibt morgens und abends fast immer Stau rund um die Autobahnbrücke. (Bild Dominik Stierli) wie bei einer neuen Brücke. Der Vorstand der Planungsgruppe hatte dann beschlossen, den Bau einer zweiten Brücke zugunsten der neu diskutierten Erweiterungsvariante aus dem Richtplan zu streichen. Mehrere Varianten gleichzeitig zu verfolgen, könnte sich negativ auswirken. Der Kanton könnte dem Bezirk vorwerfen, sich nicht entscheiden zu können: «Wir können den Druck auf den Kanton erhöhen, wenn wir die zweite Querung rausnehmen und uns auf den Ausbau der bestehenden Brücke konzentrieren», so Noser. Doch da legte Obfeldens Gemeindepräsident Stephan Hinners ein Veto ein: «Das löst unser Problem in Obfelden nicht. Die Bevölkerung wird massiv beeinträchtigt. Das Streichen der zweiten Brücke wäre ein Schlag ins Gesicht der Gemeinde Obfelden.» Markus Gasser, Bauchef in Affoltern und Mitglied des Vorstands der Planungsgruppe hielt dagegen: «Wenn wir jetzt die Spange im Plan lassen, passiert in den nächsten 20 Jahren wieder nichts.» Wenn man schneller etwas erreichen wolle, müsse man den Ausbau der bestehenden Brücke ins Auge fassen. Stadtpräsidentin Eveline Fenner und der für die Richtplanrevision zuständige Planer Marsilio Passaglia zeigten die Si-
tuation im Affoltemer Industriegebiet Moosbach an der Autobahn auf, wo aufgrund der möglichen Zufahrten für eine zweite Brücke die bauliche Entwicklung auf zahlreichen Grundstücken erheblich eingeschränkt ist. Dies seit 2009 und bei Beibehaltung der zweiten Brücke im Plan auch in der Zukunft. «Die Entwicklung der Industriezone in Affoltern bleibt so lange behindert, wie die zweite Querung im Plan enthalten ist.» Der anschliessende Entscheid fiel denkbar knapp aus. Acht Delegierte schlossen sich dem Antrag von Stephan Hinners auf Belassen der zweiten Brücke im Plan an, sieben stimmten dagegen.
steht: Affoltern ist das wirtschaftliche, kulturelle und politische Zentrum des Knonauer Amtes. Jetzt sollen aber auch die sogenannten Subzentren mehr in den Fokus rücken. Das wären Bonstetten/Wettswil, Obfelden, Mettmenstetten und Hausen. Ausserdem wurde an der Sitzung das Budget 2026 verabschiedet und der Finanz- und Aufgabenplan des Vorstands für das nächste Jahr zur Kenntnis genommen. Das Budget umfasst etwa 287 000 Franken und wird von den 14 Bezirksgemeinden entsprechend der Einwohnerzahl getragen. Ein grosser Teil davon entfällt auf die Posten Dienstleistungen und Beratungshonorare.
Zahlreiche weitere Aspekte Die Delegierten beschäftigten sich zudem mit zahlreichen weiteren Aspekten des Richtplans. Dort finden sich nun Aussagen wie, man habe die mit der Wohnungsnot einhergehende Herausforderungen erkannt oder die Funktionsfähigkeit der Wohn- und Wirtschaftsregion solle gestärkt werden. Auch der lang gehegte Wunsch, vier Verbindungen pro Stunde mit der SBahn nach Zug zu erhalten, ist dort formuliert. «Wir bleiben dran», versprach Noser Fanger. Was auch im Richtplan
Referendum kann ergriffen werden Die Sitzung endete mit grossem Beifall der Delegierten für den erreichten Planungsschritt. Noser Fanger zeigte sich sichtlich erleichtert über die einstimmige Verabschiedung des Traktandums. Nun gibt es die Möglichkeit, dass jemand das Referendum ergreift. Wenn diese Frist ungenutzt verstrichen ist, beugt sich der Regierungsrat im kommenden Jahr über das mehr als 150 Seiten starke Papier und verabschiedet es endgültig.
In der dritten Saison in der Nationalliga C und nach zwei Jahren, in denen die erste Mannschaft des Tischtennisclubs Affoltern die Aufstiegsspiele knapp verpasst hat, ist die Devise klar: Diesmal soll es klappen mit dem Aufstieg in die Nationalliga B. Bis anhin ist das Team auf Kurs: Die ersten drei Spiele der neuen Saison in der Gruppe 4 der Nationalliga C konnten die Ämtler jeweils mit der vollen Punktzahl und in unterschiedlicher Besetzung gewinnen. Das hat ihnen den Spitzenplatz in ihrer Gruppe eingebracht. Noch ist es nicht geschafft, doch die Spieler schöpfen damit Zuversicht, im April 2026 die Aufstiegsspiele bestreiten zu können. (red)
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Sie kreuzten die Klingen Textildynastie im Amt Podiumsdiskussion in Bonstetten
Aufstieg, Blüte und Niedergang
Auf Einladung der SVP Bonstetten fand am Dienstag eine Podiumsdiskussion im Gemeindesaal statt. Das Thema: die Abstimmungsvorlagen zur Erbschafts- und zur Mobilitätsinitiative. Die Klingen kreuzten am von Claude Wuillemin moderierten Abend die Kantonsräte Thomas Schweizer (Grüne) und Ueli Pfister (SVP). Sie tauschten die Argumente für und wider Tempo 30 aus, wobei Schweizer vor allem gesundheitliche Vorteile bei Tempo 30 hervorhob und Pfister die Probleme für Blaulichtorganisationen,
Als 1993 ein Grossbrand die Hallen der Seidenstoffweberei in Affoltern zerstörte, verschwand mehr als ein Stück Industriegeschichte. Mit den Flammen ging ein Jahrhundert regionaler Erinnerung verloren – ein Betrieb, der das Knonauer Amt geprägt hatte wie kaum ein anderer. Die Rede ist von der Seidenweberei Näf. Die Familie Näf lebte seit dem 16. Jahrhundert in Kappel. Jahrhundertelang blieben die Nachkommen einfache Bauern. Erst Johann Rudolf Näf
die ja schnell vor Ort sein müssen, thematisierte. Später diskutierten Nationalrätin Katharina Prelicz-Huber (Grüne) und Nationalrat Mauro Tuena (SVP) über die Erbschaftsinitiative, die fordert, dass die 2500 superreichen Personen in der Schweiz nach ihrem Ableben die Hälfte ihres Vermögens von über 50 Millionen Franken an den Staat vererben müssen. Das Publikum erlebte einen informativen, unterhaltsamen Abend. (fh)
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brach mit dieser Tradition: 1846 gründete er die erste Firma für Seiden- und Halbwollstoffe. Fortan arbeiteten Frauen an Spinnrädern und Webstühlen in ihren Wohnstuben, Kinder halfen. Die Söhne Johannes, Rudolf und Gottlieb bauten den Betrieb aus und wagten 1865 den Übergang in die Fabrikarbeit. Sie verlegten den Sitz nach Affoltern. Heute erinnern nur noch wenige Spuren an die Seidenweberei Näf. (red)
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50045 9 771661 391004
Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55 Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 058 648 48 48 wählen.
Petra Borner-Alich 23.9.1950 – 3.11.2025 Du hast uns durch unsere Leben begleitet, danke.
Bernhard, Seraina und Christoph, Johannes und Natalja, Béla, Lilith Borner Karsten und Martina Alich Die Urnenbeisetzung findet im kleinsten Familienkreis statt. Spenden in ihrem Andenken an: Verein Trialog und Antistigma Schweiz, IBAN: CH91 8080 8002 7650 9453 1
Der Abend ist mein Buch. Ihm prangen die Deckel purpurn im Damast. Ich löse seine goldnen Spangen mit kühlen Händen, ohne Hast. Und lese seine erste Seite, beglückt durch den vertrauten Ton, und lese leiser seine zweite, und seine dritte träum ich schon … R.M.Rilke
Wir nehmen Abschied von
Silvia Baredi-Schumacher 18. März 1933 – 21. Oktober 2025
Telefon 144 für Sanitäts-Notruf Notfallzentrum Spital Affoltern Telefon 044 714 33 00 für ALLE Notfälle
Nach einem langen, erfüllten Leben ist unsere liebe Mutter, Nönni, Mut, Nonna, Bisnonna, Schwiegermutter und Freundin im Alter von 92 Jahren in ihrem Zuhause friedlich eingeschlafen. Sie wurde von allen geliebt und hinterlässt eine grosse Familie, die ihr unendlich dankbar ist für all die Liebe, Wärme und Geborgenheit, die sie uns geschenkt hat. Ihr Humor, ihre Haltung, Dinge so anzunehmen wie sie sind und ihre Bescheidenheit haben uns alle beeindruckt und geprägt.
Auflage des Kollokationsplanes
Albina Genova & Geraldo Marques Miloud Genova, Niccolò Genova Leonora Baredi & Hansueli Kobel Irina & Dominik Brand mit Noé, Pino Kobel Enrico Baredi, Jael Nayer Nina Baredi & Martin Franks Livia Baredi, Danilo Baredi, Stefan Bachmann Freundinnen und Freunde
Im Konkurs über Jarak-Urban Eva, geb. 3. Dezember 1956, von Bitsch VS und Riederalp VS, Bahnhofstrasse 3, 8932 Mettmenstetten, gest. 26. Juli 2024, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern ab dem 7. November 2025 beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klagerechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 7. November 2025 verwiesen.
Besonders bedanken möchten wir uns bei Dr. med. Erich Villiger und Team Spitex und Team Senevita Obstgarten für die liebevolle Betreuung.
Affoltern am Albis, 7. November 2025 Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Obfelden Affoltern am Albis Am 30. Oktober 2025 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Sonderabfall-Sammlung in Affoltern am Albis Am Dienstag, 11. November 2025, findet von 8.00 bis 11.30 Uhr auf der Sammelstelle Öki-Hof, Schmid AG Entsorgung und Recycling, Lindenmoosstrasse 15, 8910 Affoltern am Albis, die Sonderabfallsammlung statt. Sonderabfall aus Haushalten bis maximal 20 kg pro Abgeber wird kostenlos entgegengenommen. Im Sonderabfall-Mobil gesammelt werden: • Farben, Lacke, Klebstoffe • Säuren, Laugen, Entkalker, Abflussreiniger • Lösungsmittel, Pinselreiniger, Verdünner, Brennsprit • Medikamente, Quecksilber, -Thermometer • Pflanzen- und Holzschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Unkrautvertilger, Dünger • Chemikalien, Gifte, Javel-Wasser • Spraydosen, Druckgaspatronen • Unbekanntes und Stoffe mit einer Giftklasse oder einem Gefahrensymbol Sonderabfälle niemals via Kehricht oder Kanalisation entsorgen. Vermischen Sie nie Produkte, die sich in verschiedenen Behältern befinden. Es können chemische Reaktionen auftreten. Mehr Informationen zum Sonderabfall finden Sie unter www.sonderabfall.zh.ch. 7. November 2025 Stadt Affoltern am Albis Bereich Hochbau und Umwelt
Hans Marti
Im Sinne von Silvia gedenke man der Glückskette (Gaza) IBAN CH82 0900 0000 1001 5000 6 (Vermerk Trauerfall Silvia Baredi)
geboren am 10. August 1938, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.
Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Traueradresse: Nina Baredi, Asylstrasse 64, 8708 Männedorf
Abdankung am Dienstag, 25. November 2025, um 14.00 Uhr in der Friedhofs kapelle Affoltern am Albis ZH, anschlies send Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH. 7. November 2025 Bestattungsamt Affoltern am Albis
Bonstetten Am 1. November 2025 ist gestorben:
Wettswil am Albis Am 3. November 2025 ist in Wettswil am Albis ZH gestorben:
geboren am 6. November 1962, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis. Bestattungsamt Wettswil am Albis
In Liebe und tiefer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem geliebten Mami, Elsbeth, unserer Mamama, meiner Schwester, Schwägerin, Gotti und Tante
Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Elisabeth Schneiter-Ringger
Bestattungsamt Bonstetten
15.10.1946 – 31.10.2025
Kappel am Albis Am 30. Oktober 2025 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Zeidler-Morger Annelise
Stallikon
geboren am 20. April 1935, von Hausen am Albis ZH, wohnhaft gewesen in 8926 Kappel am Albis.
Bauherrschaft: Alexander Kahn, c/o Lic. iur. Nathan Rothschild, Waffenplatz strasse 47, 8002 Zürich Vertretung der Bauherrschaft: studio RUM GmbH, Mühlackerstrasse 199, 8046 Zürich Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Umbau und Sanierung ehema liges Gasthaus «Zur Rose» (kommunales Schutzobjekt), Dorfstrasse 10, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück Nr.: 600, Zone: Kernzone A
Die Trauerfeier findet am Freitag, 14. November 2025, um 13.30 Uhr in der katholischen Kirche in Hausen am Albis statt. Im Anschluss an die Trauerfeier findet die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Kappel am Albis statt. Gemeindeverwaltung Kappel am Albis
Mettmenstetten Am 31. Oktober 2025 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
geboren am 15. Oktober 1946, von Kappel am Albis ZH und Amsoldingen BE, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten mit Aufenthalt in Affoltern am Albis.
Obfelden Am 31. Oktober 2025 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Martha Margrit Moser-Wegmüller geboren am 11. Februar 1936, wohnhaft gewesen in Obfelden. Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 19. November 2025, 14.00 Uhr, in Obfelden statt, mit anschliessender Abdankungsfeier in der reformierten Kirche Obfelden. Bestattungsamt Obfelden
Deine Stimme ist längst verstummt, doch das sanfte Licht deines Lächelns bleibt für immer in unseren Herzen. Danke, dass du uns die kostbare Zeit geschenkt hast, uns von dir zu verabschieden.
Schwendener Jürg
geboren am 19. Juli 1950, von Thayngen, wohnhaft gewesen in Bonstetten.
Bestattungsamt Mettmenstetten
Ihre Spende in guten Händen.
Bestattungsamt Obfelden
Reto Bernath
Die Abdankung findet am Mittwoch, 19. November 2025, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten statt. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Zewo-Gütesiegel epr e swer e.
Petra Ilse Borner geboren am 23. September 1950, wohnhaft gewesen in Obfelden.
Elisabeth Schneiter-Ringger
Hilfswerke finden:
Am 3. November 2025 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Wir nehmen am Mittwoch, 26. November 2025, in der reformierten Kirche Obfelden Abschied. Die Urnenbeisetzung findet um 14.00 Uhr beim Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof statt, mit anschliessender Abschiedsfeier um 14.30 Uhr in der Kirche.
Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eBaugesuche ZH / eAuflageZH, https://portal.ebaugesuche. zh.ch/eauflage, während der Auflagefrist eingesehen werden. Rechtliche Hinweise: Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikati onsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Bau rechtsentscheide über die Plattform eBaugesuche ZH / Zustellbegehren einge fordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekurs recht verwirkt. Für die Zustellung bau rechtlicher Entscheide kann eine Kanz leigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Pla nungs und Baugesetz (PGB). Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 27. November 2025 Kommunale Bauprojekte haben eine Rechtsmittelfrist von 20 Tagen.
Nach längerer Krankheit durfte sie am Freitagnachmittag friedlich im Senevita Affoltern am Albis einschlafen – still, geborgen und getragen von Liebe. In unseren Herzen bleiben viele kostbare Erinnerungen wie das gemeinsame Backen der besten Weihnachtsguetsli, das Formen der feinsten Silvesterzöpfe, die Stunden im liebevoll stets gepflegten Garten und das Staunen über ihre wundervollen Blumengestecke. Ihr Lächeln und ihre Fürsorge werden uns für immer begleiten.
In stiller Trauer Mariann, Yves, Andri und Gian von Ballmoos-Schneiter Urs Schneiter und Agnieszka Karasinska Vreni und Otto Ringger mit Kindern und Familien Unser Dank geht an das Personal des Pflegeheims Senevita für die gute und liebevolle Betreuung während den letzten dreieinhalb Jahren und Dr. med. MHA Sacha Beck für die einfühlsame, kompetente und wertvolle Begleitung. Die Abdankung findet am Mittwoch, 19. November 2025, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen gedenke man der Winterhilfe Schweiz, IBAN CH68 0900 0000 8000 8955 1. Traueradresse: Urs Schneiter, Hinteruttenberg 75, 8934 Knonau
Bezirk Affoltern
WIR GRATULIEREN Zum 80. Geburtstag Vera Novak-Rehak darf feiern! Am kommenden Montag, 10. November, darf sie in Obfelden auf ihren 80. Geburtstag angestossen! Wir gratulieren ihr und wünschen ein schönes Fest, gute Gesundheit und viel Gfreuts im neuen Lebensjahrzehnt.
Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Florian Hofer (fh) redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Claudia Eugster (cle), Livia Häberling (lhä), Stv. Chefredaktorin, Dominik Stierli (dst) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Selina Brodmann (bros), Sandra Isabél 27 155Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz) Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 810 Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Freitag, 7. November 2025
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Muntere Debatten in der Polit-Arena SVP Bonstetten hatte zu einer Podiumsdiskussion über zwei Abstimmungsvorlagen geladen Florian HoFer Wie viel Tempo 30 vertragen die Städte Winterthur, Zürich und auch die Gemeinden im Bezirk Affoltern? Und sollen die 2500 superreichen Personen in der Schweiz nach ihrem Ableben die Hälfte ihres Vermögens von über 50 Millionen Franken an den Staat vererben müssen? Mit Fragen wie diesen beschäftigte sich ein sorgfältig ausgewähltes Podium auf Einladung der SVP Bonstetten am Dienstagabend im Gemeindesaal. Dort hatten sich etwa 30 Personen zusammengefunden, um sich bei Wasser, Wein und Chips aus erster Hand über die eidgenössische Erbschaftsinitiative der Juso und die bürgerliche, kantonale Mobilitätsinitiative zu informieren. Als Erstes kreuzten die Kantonsräte Thomas Schweizer (Grüne) und Ueli Pfister (SVP) die Klingen. Der SVP-Kantonsrat setzte dabei stark auf das Argument, flächendeckende Tempo-30-Strecken machten den Blaulichtorganisationen und denen, denen sie helfen sollten, das Leben unnötig schwer. Doch nicht nur Polizei, Feuerwehr oder Krankenwagen kämen dann später an ihren Zielen an, auch Lieferanten bräuchten länger: «Überhaupt, alles wird langsamer.» Fazit: «Tempo 30 auf Hauptachsen geht gar nicht», so Pfister. Gegen einen langsameren Verkehr hätte Kantonsrat Schweizer gar nichts: «Bei Tempo 30 würden viele Leute wesentlich weniger Lärm ertragen müssen.» Grundsätzlich würde die Gesundheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer verbessert: «Die Leute fühlen sich wohler, je langsamer der Verkehr ist, der an ihnen vorbeifährt.» Überhaupt: Tempo 30 sei die Zukunft in Europa, Helsinki in Finnland habe das bereits eingeführt und seitdem keine Verkehrstoten mehr zu beklagen gehabt.» «Für uns ist das linke Ideologie», hielt Pfister dagegen. Zürich wolle bald gar keinen Verkehr mehr in der Stadt dulden. Die Meinung im Publikum schien schon gemacht. Man solle den Autofahrern mehr trauen, sagte ein Teil-
Die Teilnehmenden am Podium-Abend in Bonstetten (von links): Kantonsrat Ueli Pfister (SVP), Nationalrat Mauro Tuena (SVP), Moderator Claude Wuillemin (SVP, Bonstetten), Referentin Roshina Watti, Nationalrätin Katharina Prelicz-Huber (Grüne) und Kantonsrat Thomas Schweizer (Grüne, Hedingen). (Bild Florian Hofer) nehmer: «Ich höre hier immer wieder so etwas wie Autohass.»
Kämpferische zweite Halbzeit Weil sich nach der Pause die Nationalrätin Katharina Prelicz-Huber (Grüne) und Nationalrat Mauro Tuena (SVP) beim verbalen Schlagabtausch rein gar nichts schenkten, geriet die zweite Diskussionsrunde zur äusserst unterhaltsamen Polit-Arena. Würde man das Vermögen der 2500 Menschen in der Schweiz, die man als superreich bezeichnet (mehr als 50 Millionen Franken Vermögen), bei ihrem Ableben zur Hälfte das Vermögen über 50 Millionen Franken besteuern, käme man auf vier bis sechs Milliarden Franken, «die wir dringend brauchen». Zum Beispiel für Massnahmen im Umweltschutz. Prelicz-Huber rechnete vor: «Die ganz reichen Menschen in der Schweiz verbrauchen in nur 90 Minuten so viel CO2 wie ein Durchschnittsschweizer in seinem gan-
zen Leben.» Da sei es nur gerecht, wenn diese Personen auch mehr zur Kasse gebeten würden. «Klassenkampf!» konterte SVP-Politiker Tuena: «Das ist wieder einmal so eine Initiative von Leuten, die das Arbeiten nicht erfunden haben.» Er fürchte, dass viele KMU beim Ableben des Patrons mit dieser Erbschaftssteuer derartig zur Kasse gebeten würden, dass sie daran zugrunde gehen könnten. Zudem würden viele Rentner ins Ausland abwandern, Steuererhöhungen für die Daheimgebliebenen seien die Folge. Er hatte auch eine Zahl parat: 1265 Franken pro Jahr koste die Annahme der Erbschaftsinitiative jährlich jeden Steuerzahler in der Schweiz. Die Grünen-Politikerin zeigte sich in der SVP-dominierten Veranstaltung äusserst kämpferisch und unbeeindruckt von diesen Argumenten: «Es geht doch gar nicht um die KMU, es geht um diese 2500 Personen.» Problematische Konstellationen könne man dann gut im Gesetz regeln. Im Übrigen hätten die Bürgerli-
chen, die die Juso-Initiative jetzt so vehement bekämpfen würden, die Möglichkeit verpasst, einen Gegenvorschlag zu lancieren. Auch bei diesem Thema diskutierte das Publikum, verstärkt von einer Delegation der Jungen SVP, eifrig mit: «Fehlkonstruktion», «da gehen die KMU kaputt», «das ist doch kill the rich» waren einige der Schlagworte.
Junge Gastreferentin aus Syrien Als «Special Guest» hatte der Organisator Wuillemin die aus Syrien stammenden 20-jährige Roshina Watti eingeladen, die ein flammendes Plädoyer für das Leben in der Schweiz hielt. «Zum ersten Mal darf ich abstimmen, mitreden, mitgestalten.» Und weiter sagte sie unter grossem Beifall: «Wer hier leben darf, soll auch mitwirken – mit Herz, Haltung und Respekt.» Denn wahre Integration heisst nicht, einfach da zu sein – sondern aus Überzeugung Teil dieser Gesellschaft zu werden.»
Ortspartei Mitte Affoltern präsentiert neuen Kandidaten Im Frühjahr 2026, wenn im Bezirk Affoltern die Gesamterneuerungswahlen der Gemeindebehörden stattfinden, will die Ortspartei Mitte Affoltern angreifen. Daraus hat sie in den vergangenen Monaten keinen Hehl gemacht. Ziel sei es, gemeinsam mit drei weiteren bürgerlichen Persönlichkeiten aus FDP und SVP, inklusive Gewerbe, «eine breite Viererliste zusammenzustellen, die im künftigen Stadtrat die Mehrheit übernehmen kann», teilte Hans Ruedi
Haegi im Frühjahr mit. Bei jener Gelegenheit präsentierte die Ortspartei Mitte Affoltern auch gleich ihren Kandidaten: Milos Stojkovic, im Marketing tätig und damals mit Frau und Kind seit zwei Jahren in Zwillikon wohnhaft. Die Mitte Partei sei für ihn eine ideale politische Heimat, schwärmte der 32-Jährige: «Sie bietet die Möglichkeit, die Schweiz aktiv mitzugestalten und nachhaltige Lösungen für die Bevölkerung zu entwickeln.» Auch in einem Leserbrief An-
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fang September hatte sich Stojkovic erneut zur Mitte Partei bekannt.
Milos Stojkovic: Rückzug aus familiären Gründen Nun hat die Ortspartei Mitte Affoltern jedoch überraschend einen anderen Kandidaten für die Stadtratswahl nominiert. Ins Rennen geht der 55-jährige Franz Wipfli, der als Primarschulpräsident kandidiert (siehe Seite 10). Milos Stojkovic
hingegen hat seine Kandidatur zurückgezogen. «Aus erfreulichen familiären Gründen», wie er auf Anfrage sagt. Seine private Situation habe sich verändert, sodass es ihm in nächster Zeit nicht mehr möglich sein werde, ein Stadtratsamt auszuüben. «Ich wäre motiviert gewesen, in Affoltern etwas zu bewegen. Nun haben familiäre Prioritäten Vorrang», sagt er. «Ich bin weiterhin Mitglied bei der Mitte Affoltern und unterstütze die Partei nach Kräften, wenn es mich braucht.» (lhä)
Festsetzung der Benutzungsgebühren 2026 der Siedlungsentwässerung Gestützt auf die Verordnung über die Siedlungsentwässerungsanlagen und in Anwendung der Verordnung über die Ge bühren für die Siedlungsentwässerung werden die Tarife für die Benutzungs gebühr 2026 wie folgt festgesetzt: a) Pauschale Grundgebühr CHF 180.00 pro Haushaltung (exkl. MwSt); Gewerbe und Landwirtschafts betriebe haben grundsätzlich für jede Betriebseinheit eine Grundgebühr von CHF 100.00 (exkl. MwSt) zu entrichten; Grundeigentümern, welche für dieselbe Liegenschaft, in der sich ihr Betrieb be findet, bereits für eine selbst bewohnte Wohnung die Grundgebühr entrichten, wird die für den Betrieb geschuldete Grundgebühr auf CHF 50.00 (exkl. MwSt) ermässigt.
Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Psalm 139,5
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer herzensguten Mama und Schwiegermama, unserem lieben Grosi, Urgrosi, Schwägerin, Cousine und Tante
Martha Moser-Wegmüller 11.2.1936 – 31.10.2025
In stiller Trauer: Roland und Margrit Moser Sarah Timon mit Finn und Rahel Fabian Esther und Mark Intrass-Moser Luca und Nadia Fabio Susanne und Jost Landtwing-Moser Jana Livia Remo Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 19. November 2025 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Obfelden statt. Anschliessend Trauerfeier in der reformierten Kirche. Traueradresse: Esther Intrass-Moser, Maschwanderstrasse 4, 8912 Obfelden
b) Mengenpreis CHF 1.80 pro Kubikmeter (exkl. MwSt; Grundlage Wasserbezug gemäss Meldung der Wasserversorgungsgenossenschaften für die letzte Abrechnungsperiode). Wo keine Messung der Wassernutzung bzw. eines nicht in die Kanalisation ab geleiteten Anteils mittels Wasserzähler (Wasseruhr) möglich ist, wird die Ge bühr pro Gewerbe, Industrie, Landwirt schaftsbetrieb oder Haushaltung grund sätzlich pauschal mit CHF 600.00 bzw. quartalsweise (inkl. Grundgebühr, exkl. MwSt) erhoben. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich und begründet Rekurs erho ben werden.
Festsetzung der Benutzungsgebühren 2026 der Abfallbeseitigung Gestützt auf Art. 9ff der kommunalen Abfallverordnung wird der Tarif für die pauschale Grundgebühr 2026 pro Haushaltung auf CHF 130.00 (exkl. MwSt) festgesetzt. Gewerbe- und Landwirtschaftsbetriebe haben grundsätzlich für jede Betriebseinheit eine Grundgebühr von CHF 104.00 (exkl. MwSt) zu entrichten; Grundeigentümern, welche für dieselbe Liegenschaft, in der sich ihr Betrieb befindet, bereits für eine selbst bewohnte Wohnung die Grundgebühr entrichten, wird die für den Betrieb geschuldete Grundgebühr auf CHF 32.50 (exkl. MwSt) ermässigt. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich und begründet Rekurs erhoben werden.
Genehmigung Schutzvertrag – Gebäude Balderen 4, Vers. Nr. 610 Kat. Nr. 2042, Inventar Nr. 40, Stallikon Angaben zur Meldung Mit Beschluss vom 3. November 2025 hat der Gemeinderat den Schutzvertrag zwischen der politischen Gemeinde Stallikon und der Eigentümerschaft für das Gebäude Balderen 4, Vers. Nr. 610, Kat. Nr. 2042, Inventar Nr. 40, gestützt auf § 205 lit. d Planungs- und Baugesetz (PBG, LS 700.1) genehmigt. Einsichtnahme Die Unterlagen liegen ab 7. November 2025 während 30 Tagen bei der Gemeindeverwaltung, Schalter Einwohnerkontrolle, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, während den Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf. Rechtliche Hinweise und Fristen Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 8. Dezember 2025 Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen. Kontaktstelle Bauamt Stallikon Reppischtalstrasse 53 8143 Stallikon
Einladung zur Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2025
Röbi Schneebeli 7. Januar 1981 - 28.September 2025
DANKE Wir danken von ganzem Herzen für die grosse Anteilnahme, die wir in diesen schweren und dunklen Tagen erfahren durften. Die vielen Karten, offenen Arme, helfenden Hände, Gespräche, tröstenden Worte, Gedanken, Blumen, die grosszügigen Spenden und die unzähligen Kerzen, die ihr für Röbi entzündet habt, haben uns tief berührt und getröstet. Ihr könnt uns die Trauer nicht abnehmen, doch dank eurer Verbundenheit fühlen wir uns getragen und nicht allein. Röbi, mir vermissed dich. Die Trauerfamilie
Die Stimmberechtigten der Gemeinde Wettswil am Albis werden am Montag, 8. Dezember 2025, 20.00 Uhr, in den Mehrzwecksaal des Schulhauses «Ägerten» zur Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: Politische Gemeinde – Budget und Steuerfuss 2026 – Anfrage nach § 17 Gemeindegesetz Primarschulgemeinde – Budget und Steuerfuss 2026 – Genehmigung eines Investitionskredits für die Sanierung des Daches Mettlen 2 und Installation einer PhotovoltaikAnlage – Genehmigung Projektierungskredit für die Sanierung von Fassade und Wärmeerzeugung der Schulanlage Wolfetsloh in der Höhe von CHF 840'000.– (inkl. MwSt.) Der Beleuchtende Bericht mit den vollständigen Akten kann ab Freitag, 21. November 2025, bei der Gemeindeverwaltung, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis (Abteilung Präsidiales und Bereich Bevölkerungsdienste / Einwohnerkontrolle) eingesehen und auf der Webseite www.wettswil.ch heruntergeladen werden oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt. Bestellungen werden unter gemeindeverwaltung@wettswil.ch oder 044 700 02 88 entgegengenommen. 8907 Wettswil am Albis, 7. November 2025 Gemeinderat Wettswil am Albis Primarschulpflege Wettswil am Albis
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Bezirk Affoltern
Freitag, 7. November 2025
Herbstliches Jahreskonzert Harmonie Affoltern spielte am 1. und 2. November im Kasinosaal in Affoltern auf getragenen Stück «Big Model» zu begeistern. Anschliessend folgten immer im Wechsel des Mottos bekannte Stücke, wie der legendäre «Kriminaltango» oder «Let’s Twist Again». Den Abschluss machte wiederum der Vizedirigent mit einem rassigen Marsch.
Ehrungen für langjährige Engagements
Dem Publikum gefiel das Konzert, was mit entsprechendem Applaus und vielen Lachern belohnt wurde. (Bild zvg) Unter dem Motto «Hallo Wien» beziehungsweise «Halloween» lud die Harmonie zu einem herbstlichen Jahreskonzert im passend und aufwendig dekorierten Kasinosaal ein. Patricia Oberle und Felix Schertenleib führten gemeinsam im ständigen Wettstreit zwischen den beiden Mottos im gut besetzten Saal durch die Konzerte und entlockten dem Publikum so manchen Lacher. So teilte sich das Orchester dann auch in Wien-Fans
und Halloween-Fans auf und war entsprechend gekleidet.
Wechsel zwischen den beiden Mottos «Hallo Wien» und «Halloween» Mit dem Stück «Start frei» dirigiert vom versierten Vizedirigenten Marco Frick eröffnete der Verein das Konzert. Unter der Leitung von Martin Schiesser folgten im ersten Teil konzertante Stücke, bei
denen der Klangkörper der Harmonie richtig zum Tragen kam. Der erste Teil wurde mit dem Stück «The Hustle» abgerundet. Nachdem sich das Publikum in der Pause mit Getränken und den angebotenen Speisen stärken konnte, startete das Orchester mit dem Stück «Sway» in den zweiten Teil. Roger Gut vermochte als Solist auf dem etwas ungewohnten Instrument Bariton-Saxofon das Publikum mit dem sicher vor-
Jass-Tradition lebt in Stallikon weiter Die 42. Jassmeisterschaft feiert Gemeinschaft und Kontinuität
Thomas Kuoni, Musikverein Harmonie Affoltern
Starke Polizeipräsenz zeigt Wirkung In der Halloween-Nacht vom 31. Oktober war die Stadtpolizei Affoltern zusammen mit der Kantonspolizei Zürich mit mehreren Patrouillen verstärkt im Einsatzgebiet unterwegs. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf dem Verhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, um frühzeitig präventiv wirken zu können.
Ruhige Halloween-Nacht im Amt In den Strassen waren zahlreiche verkleidete Kinder unterwegs, die in Begleitung von Erwachsenen von Tür zu Tür zogen, um Süssigkeiten zu sammeln. Die Stimmung war fröhlich und ausgelassen. Insgesamt verlief die Nacht im gesamten Einsatzgebiet ruhig und ohne besondere Vorkommnisse. Es mussten weder Gegenstände sichergestellt werden, noch wurden Meldungen über grössere Sachbeschädigungen bei der Polizei registriert. Vereinzelt kam es zu kleineren Zwischenfällen, bei denen Jugendliche harmlosen Unfug trieben. «Die starke Polizeipräsenz hat gewirkt», bilanziert Markus Marti, Kommandant der Stadtpolizei Affoltern. «Wir haben Jugendliche frühzeitig angesprochen und auf ein respektvolles Verhalten hingewiesen. Das hat sich ausgezahlt.» Die Stadtpolizei Affoltern ist für über 33 000 Einwohnerinnen und Einwohner zuständig. Mit 14 uniformierten Polizistinnen und Polizisten gewährleistet sie die polizeiliche Grundversorgung für die Stadt Affoltern sowie für die Gemeinden Hausen, Hedingen, Kappel, Mettmenstetten und Obfelden. Stadt Affoltern
Traditionsbewusste Besuche der St. Nikolausgesellschaft im Säuliamt Inmitten der hektischen Vorweihnachtszeit bringt eine alte Tradition seit Jahrzehnten Freude und Besinnlichkeit in die Herzen der Bewohner des Knonauer Amtes: die Besuche der St. Nikolausgesellschaft Bezirk Affoltern.
Das Schützenhaus Stallikon füllte sich am Freitag, 31. Oktober, mit Lachen, Spannung und dem vertrauten Klackern der Karten – die 42. Jassmeisterschaft Stallikon stand an. Was vor über vier Jahrzehnten als gemütliches Dorfturnier begann, hat sich längst zu einer festen Grösse im Stalliker Veranstaltungskalender und zu einem generationenübergreifenden Treffpunkt entwickelt. So findet die Jassmeisterschaft Stallikon jedes Jahr am letzten Freitag im Oktober im Schützenhaus Stallikon statt. An der diesjährigen Austragung nahmen 56 Spielerinnen und Spieler aus Stallikon und den Nachbargemeinden teil. Nach vier spannenden Runden ging der Titel des Jasskönigs an Christian Gmür, der mit Geschick – und einer Portion Glück – überzeugte.
Ein Zeichen der Nächstenliebe Bereits seit 1949 zieht der heilige Mann, begleitet von seinem treuen Gefährten Schmutzli, oft durch die verschneiten Strassen des ganzen Bezirks. Diese Besuche sind mehr als nur ein festlicher Brauch. Sie sind ein Symbol für Gemeinschaft und Nächstenliebe, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die St. Nikolausgesellschaft Affoltern ist stolz auf ihre lange Tradition und die vielen Freiwilligen, die jedes Jahr dabei helfen. «Unsere Teams bestehen oft über viele Jahre hinweg aus denselben Mitgliedern. Das schafft Vertrauen und garantiert, dass wir bei unseren Besuchen eine authentische und seriöse Erfahrung bieten können.» Die gesammelten Spenden kommen zum grossen Teil wohltätigen Einrichtungen für Kinder in der Schweiz zugute.
Ein Anlass aus Freude am Spiel Für Mattias Kaister, Leiter des Organisationskomitees, ist der Anlass eine Herzensangelegenheit. «Mein Vater kam früher schon hierher, und als Jugendliche haben wir auch viel gejasst», erzählt er. Gemeinsam mit seiner Frau Laura Kaister sowie den Freunden Andreas Zbinden, Marc Schweizer und Marco Schoch organisieren sie den Anlass seit 2016 in Eigenregie – ohne Vereinsstruktur, allein aus Freude am Spiel und an der Gemeinschaft. Das Turnier wurde vom LOK (Langlauf-Organisations-Komitee) – der Name erinnert an längst vergangene nostalgische «Schnee»-Zeiten – ins Leben gerufen, später von der Familie Steck und schlussendlich von der Feuerwehr Stallikon weitergeführt. Als diese die Durchführung aus zeitlichen Gründen aufgeben musste, sprang Kaister mit seinem Freundeskreis ein. «Wir fanden es schade, wenn diese Tradition verloren geht. Meistens machen die Älteren etwas für die Jüngeren – diesmal wollten wir den Spiess umdrehen und etwas zurückgeben.» Das Organisationsteam setzt bewusst auf Überschaubarkeit und
Der Präsident der Harmonie, Philipp Herzog, durfte den musikalischen Leiter, Martin Schiesser, für zehn Jahre Tätigkeit ehren. Martin Schiesser vermag das Orchester mit seinem Optimismus immer wieder zu Höchstleistungen zu motivieren. Ebenfalls geehrt wurde Köbi Geissbühler auf dem Tenorhorn, für sage und schreibe 60 Jahre Mitgliedschaft im Verein, darunter in den verschiedensten Funktionen, so auch als Präsident. Der Verein bot nicht nur kurzweilige Unterhaltung, sondern auch musikalisch eine solide Leistung. Die vielen Probestunden haben sich gelohnt. Vom jungen, talentierten Schlagzeuger bis zu den langjährigen Vereinsmitgliedern hat die Mitwirkung an diesem Konzert sichtlich Spass gemacht. Dem Publikum, insbesondere den am Sonntag zahlreich anwesenden Kindern, gefiel das Konzert, was mit entsprechendem Applaus und vielen Lachern belohnt wurde. Die reichhaltige Tombola rundete die gelungenen Jahreskonzerte ab.
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Vorbereitungen beginnen im Herbst
Der diesjährige Stalliker Jasskönig heisst Christian Gmür. (Bild zvg) Nähe. «Wir wollen nicht jedes Jahr grösser werden. Es geht um Gemeinschaft, nicht um Wachstum», sagt Kaister und ergänzt: «Die jüngere Generation trifft sich heute eher online als persönlich – umso wichtiger ist es, solche Traditionen lebendig zu halten.»
«Wir machen das für das Dorf» Am Ende des Abends gehen alle mit einem Preis nach Hause – vom grossen Früchtekorb über das Fondueset bis hin zum Säckli Cantuccini. Nur die oder der Letztplatzierte erhält traditionsgemäss
die Schlusslaterne – als leuchtende Erinnerung daran, dass Humor trumpft. Gekürt werden zwei Titel: Jasskönig und Sieger der Schätzfrage. Ansonsten zählt das gemeinsame Spiel. Auch wenn der Altersdurchschnitt der Teilnehmenden inzwischen im Pensionsalter liegt, denkt Mattias nicht ans Aufhören. «Wir machen das für das Dorf – und solange es Freude bereitet, machen wir weiter», sagt er mit einem Schmunzeln. In Stallikon gilt nämlich ein einfaches Motto: Gewonnen hat, wer dabei ist. Deviprasad Rao, Kultur Stallikon
Die Vorbereitungen der St. Nikolausbesuche beginnen bereits im Herbst, wenn die ersten Blätter von den Bäumen fallen. Waren es früher zahlreiche Telefonate, die geführt wurden, sind es heute E-Mails, die beantwortet werden. Letzten Wünsche, entgegengenommen und in dieser magischen Vorweihnachtszeit, oft noch möglich gemacht. Der St. Nikolaus und Schmutzli verfassen sorgfältig Geschichten und planen ihre Routen, um sicherzustellen, dass sie so viele Besuche wie möglich abhalten können. Jeder der mehr als 150 Besuche wird individuell auf die jeweilige Familie oder Gemeinschaft angepasst. Ob in Kindergärten, Schulen, Kirchen, Altersund Pflegeheimen oder bei Grossfamilien – überall werden St. Nikolaus und Schmutzli mit strahlenden Augen und
Der «Samichlaus» zu Besuch. (Bild zvg) erwartungsvoller Spannung empfangen. «Es ist wunderbar zu sehen, wie sich nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen auf unsere Besuche freuen», erzählt der St. Nikolaus. In Kindergärten und Schulen sind es die kreativen Vorbereitungen der Kinder, die den St. Nikolaus besonders freuen. In Altersheimen und Kirchen wecken seine Geschichten Erinnerungen an vergangene Weihnachtsfeste. Beim Lauschen der Erzählungen schwelgen manche Erwachsene in früheren vorweihnachtlichen Erinnerungen und geniessen diese warmen, besinnlichen Momente. Für den St. Nikolaus gibt es nichts Schöneres als die strahlenden Gesichter der Kinder. «Die musikalischen Darbietungen, bunten Zeichnungen und Basteleien der grösseren und kleineren Kinder sowie die, teils mit anmutig leiser Stimme – mit und ohne Unterstützung der Erwachsenen – vorgetragenen Versli und Gedichtli sind das grösste Geschenk, das wir erhalten können», sagt der St. Nikolaus gerührt. St. Nikolausgesellschaft Affoltern Die Besuche finden vom 3. bis zum 7. Dezember statt. Informationen und Anmeldung via Webseite der St. Nikolausgesellschaft: www.samichlausaaa.ch
Betreibungs- und Gemeindeammannamt Hausen am Albis Zugerstrasse 10
Bauprojekte
8915 Hausen am Albis
Telefon 044 764 80 90
Briefadresse: Postfach 8915 Hausen am Albis
Grundpfandverwertung
Einladung zur Informationsveranstaltung: «Schulraumentwicklung 2022+»
Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.
Steigerungsobjekte
Der Gemeinderat lädt die Einwohnerinnen und Einwohner von Mettmenstetten herzlich ein zu einer Informationsveranstaltung am
Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Gebäudeversicherungswert CHF 5'224'391.00
Donnerstag, 27. November 2025 um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Wygarten Die Veranstaltung findet direkt im Anschluss an den Info-Apéro «Behörden geben Einblick in ihre Arbeit» (18.30 – 19.30 Uhr) statt. Sie sind selbstverständlich an beiden Anlässen willkommen. Thema: Die Gemeinde Mettmenstetten plant mit der «Schulraumentwicklung 2022+» die Sanierung und Erweiterung der Primarschulanlage. Ziel ist es, zeitgemässe Lernräume für die steigende Schülerzahl zu schaffen, sanierungsbedürftige Gebäude zu modernisieren und optimale Rahmenbedingungen für die nächste Generation sicherzustellen. An der Veranstaltung präsentieren wir Ihnen: » die geplanten Neu- und Umbauten, » die beabsichtigten Sanierungen und Rückbauten, » das Gesamtkonzept für eine zukunftsfähige Schulanlage, » die finanziellen Rahmenbedingungen und die zeitliche Planung der Umsetzung. Selbstverständlich beantworten wir Ihre Fragen vor Ort. Der Gemeinderat freut sich, Sie an der Informationsveranstaltung begrüssen zu dürfen.
Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Gemeinderat Mettmenstetten
Aeugst am Albis
Erneuerungswahl des Bezirksgerichts Affoltern für die Amtsdauer 2026 – 2032 Wahlvorschläge Auf die Ausschreibung vom 19. September 2025 sind innert Frist für die Erneuerungswahl des Bezirksgerichts Affoltern für die Amtsdauer 2026 – 2032 folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: 2 vollamtliche Mitglieder des Bezirksgerichtes, Beschäftigungsumfang je 100 %: 1. Frey Peter, 1963, lic. iur. Rechtsanwalt, Bezirksrichter, Zürich, bisher 2. Huber Andreas, 1978, lic. iur. Rechtsanwalt, Bezirksrichter, Zürich, bisher davon 1 Präsidentin/1 Präsident: Frey Peter, 1963, lic. iur. Rechtsanwalt, Bezirksrichter, Zürich, bisher
Bauherrschaft: Beatrice Villiger-Andres, Römerstrasse 1, 8468 Waltalingen Projektverfasser: Cécile Treier AG, Höhenweg 51, 8965 Berikon Projekt: Abbruch Wohnhaus und Neubau 3-Familienhaus (Neueingabe), Büelstrasse 25, 8914 Aeugst am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 437, Zone: WB
Affoltern am Albis Bauherrschaft: Avni und Bukurije Bunjaku, Jonenstrasse 3a, 8913 Ottenbach Projekt: Sanierung und Aufstockung MFH, neue Aussenparkplätze, Ottenbacherstrasse 18, 8909 Zwillikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 6404, Zone: WG2
4 teilamtliche Mitglieder des Bezirksgerichtes, Beschäftigungsumfang je 50 %: 1. Bürgi Martin, 1970, MLaw Rechtsanwalt, Bezirksrichter, Aeugst am Albis, SVP, bisher 2. Hürlimann Winterhalter Sabrina, 1983, lic. iur. Rechtsanwältin, Bezirksrichterin, Zürich, SP, bisher 3. Lepek Gretsch Mirjam, 1961, lic. iur. Rechtsanwältin, Bezirksrichterin, Wettswil am Albis, FDP, bisher 4. Meuter-Rehm Margrit, 1961, lic. iur. Rechtsanwältin, Bezirksrichterin, Affoltern am Albis, FDP, bisher Diese Wahlvorschläge können bis Freitag, 14. November 2025, 14.00 Uhr, geändert oder zurückgezogen werden. Auch können dem Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, bis zum gleichen Termin weitere, von mindestens 15 Stimmberechtigten mit politischem Wohnsitz im Bezirk Affoltern unterzeichnete Wahlvorschläge eingereicht werden. Eine Übergabe an die Schweizerische Post reicht zur Wahrung der Frist nicht aus. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner von Wahlvorschlägen geben Namen, Vornamen, Geburtsdatum sowie Adresse an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Für jede vorgeschlagene Person sind zwingend Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Parteizugehörigkeit sowie der Zusatz «bisher», wenn die vorgeschlagene Person das Amt schon innehat, anzugeben. Hinzugefügt werden kann der Rufname. Wahlvorschläge können mit einer kurzen Bezeichnung versehen werden. Wahlvorschläge für Bezirksrichterinnen und Bezirksrichter sind nur gültig, wenn die vorgeschlagenen Personen die Voraussetzung eines juristischen Studiums gemäss Art. 7 Abs. 1 lit. a des Anwaltsgesetzes (BGFA) erfüllen (§ 8 Abs. 2 des Gesetzes über die Gerichts- und Behördenorganisation im Zivil- und Strafprozess, GOG). Ein entsprechender Nachweis ist dem Bezirksrat zusammen mit dem Wahlvorschlag einzureichen. Achtung: Die Wahlvorschläge müssen zwischen den verschiedenen Ämtern (Vollämter mit 100 % Beschäftigungsgrad, Präsidium sowie Teilämter mit 50 % Beschäftigungsgrad) getrennt zugeordnet und eingereicht werden. Die vorgeschlagenen Personen werden vom Bezirksrat in stiller Wahl als gewählt erklärt, wenn die Anzahl der vorgeschlagenen Personen die Anzahl der zu besetzenden Stellen nach Ablauf der zweiten Vorschlagsfrist von sieben Tagen nicht übersteigt und die zunächst vorgeschlagenen Personen mit den definitiv vorgeschlagenen Personen übereinstimmen (§ 54a des Gesetzes über die politischen Rechte, GPR). Andernfalls wird eine Urnenwahl angeordnet. Sofern eine Urnenwahl durchgeführt werden muss, findet der erste Wahlgang am Sonntag, 8. März 2026, statt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang ist für Sonntag, 14. Juni 2026, vorgesehen. Bis zehn Tage nach dem ersten Wahlgang können gültige Wahlvorschläge zurückgezogen werden oder neue Wahlvorschläge eingereicht werden (§ 84a Abs. 2 GPR). Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
Affoltern am Albis Bauherrschaft: Vlaznim und Miribane Mustafi, Lichtmattstrasse 6, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Erstellung eines zusätzlichen Abstellplatzes (für Wohnmobil), ohne Aussteckung, Lichtmattstrasse 6, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 768, Zone: W5
Affoltern am Albis Bauherrschaft: Madlaina Gammeter Wiesli und Martin Wiesli, Goldiger Berg 22, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Tanner Odermatt Architekten AG, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Dachstockausbau, neues Fenster, PV-Anlage auf Dach, Goldiger Berg 22, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2679, Zone: W3a
Mettmenstetten Bauherrschaft: Markus Harsch, Dach lissen 32, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: TOPPLER ARCHITEKTEN AG, Bellariastrasse 7, 8002 Zürich Projekt: Umbau Wohnhaus, Vers.Nr. 750 + 751 (kommunales Schutzobjekt) Dach lissen 32 + 34, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 4662, Zone: Kernzone KB
Postkonto CH1309000000800015075
Beschrieb des ganzen Grundstückes: Grundbuch Knonau, Blatt 88, Kataster 1319, Plan 24, Bolet, 1013 m², Wohnhaus mit Garage, Bolletweg 14, 8934 Knonau Zur Verwertung gelangende Anteile: 1. Grundstück (STWEP) Blatt 50'053, 327/1000 Miteigentumsanteile am vorgenannten Grundstück, mit Sonderrecht an der Wohnung Nr. 4 mit Nebenräumen im Attikageschoss und am Keller Nr. 4 im Untergeschoss (Eine Nutzung zu Wohnzwecken ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, da sich die Wohnung noch im Rohbau befindet und wesentliche Ausbaumassnahmen ausstehen). Betreibungsamtliche Schätzung CHF 1'168'000.00 Anzahlung CHF 100'000.00 2. Grundstück (MEP) Blatt 50'056, 7/38 Miteigentumsanteil am Grundstück Blatt 50'055, Einstellhalle im Untergeschoss (5 Autoeinstellplätze und 3 Abstellräume) Parkplatz Nr. 1. Betreibungsamtliche Schätzung CHF 35'000.00 Anzahlung CHF 4000.00 3. Grundstück (MEP) Blatt 50'057, 7/38 Miteigentumsanteil am Grundstück Blatt 50'055, Einstellhalle im Untergeschoss (5 Autoeinstellplätze und 3 Abstellräume) Parkplatz Nr. 2. Betreibungsamtliche Schätzung CHF 35'000.00 Anzahlung CHF 4000.00 4. Grundstück (MEP) Blatt 50'061, 1/38 Miteigentumsanteil am Grundstück Blatt 50'055, Abstellraum Nr. 1. Betreibungsamtliche Schätzung CHF 5000.00 Anzahlung CHF 1000.00 5. Grundstück (MEP) Blatt 50'062, 1/38 Miteigentumsanteil am Grundstück Blatt 50'055, Abstellraum Nr. 2. Betreibungsamtliche Schätzung CHF 5000.00 Anzahlung CHF 1000.00 Beschrieb des Miteigentum Grundstücks: Stockwerkeigentum Blatt 50'055, 38/1000 Miteigentum am Grundstück Blatt 88, Kataster 1319 mit Sonderrecht an der Einstellhalle im Untergeschoss. (Betreibungsamtliche Schätzung CHF 5000.00) Für dieses Sonderrecht findet kein Einzelaufruf statt. Gesamtruf Blatt 50'053 zusammen mit MEP 50'056, 50'057, 50'061 und 50'062 Betreibungsamtliche Schätzung CHF 1'253'000.00 Anzahlung CHF 100'000.00 Die Verwertung der genannten fünf Grundstücke erfolgt auf Verlangen der Pfändungsgläubiger im Auftrag des Betreibungsamtes Weggis-Greppen-Vitznau. Die fünf Grundstücke werden im Sinne von Art. 45 Abs. 1 lit. b VZG sowie Art. 107 und 108 VZG in folgender Reihenfolge zuerst einzeln und anschliessend gesamthaft aufgerufen. Der Gesamtzuschlag ist dann zu erteilen, wenn das Angebot für den Gesamtaufruf das Total der Einzelaufrufe übersteigt. Fällt die Summe der Einzelangebote und das Gesamtangebot gleich hoch aus, so sind die Grundstücke einzeln zuzuschlagen. Einzelaufrufe, wie folgt: 1. Grundstück Blatt 50'053 einzeln, gestützt auf Art. 126 SchKG, zu einem Mindestzuschlagspreis von CHF 1'247'462.60, siehe hierzu das Total der grundpfandversicherten Forderungen gemäss Lastenverzeichnis vom 3. November 2025 2. Grundstück Blatt 50'056, einzeln, ohne Mindestzuschlagspreis 3. Grundstück Blatt 50'057, einzeln, ohne Mindestzuschlagspreis 4. Grundstück Blatt 50'061, einzeln, ohne Mindestzuschlagspreis 5. Grundstück Blatt 50'062, einzeln, ohne Mindestzuschlagspreis Gesamtaufruf, wie folgt: Die Grundstücke Blätter 50'053, 50'056, 50'057, 50'061 und 50'062 gesamthaft, sowie gestützt auf Art. 126 SchKG, zu einem Mindestzuschlagspreis von CHF 1'247'462.60, siehe hierzu das Total der grundpfandversicherten Forderungen gemäss Lastenverzeichnis vom 3. November 2025. Erteilung des Zuschlags Die Grundstücke Blätter 50'056, 500'57, 50'061 und 50'062 werden im Einzelaufruf nach dreimaligem Aufruf des höchsten Angebotes (ohne Mindestzuschlagspreis) zugeschlagen sofern die jeweiligen Anzahlungen gemäss Ziffer 12 der Steigerungsbedingungen geleistet werden. Das Grundstück Blatt 50'053 wird im Einzelaufruf nach dreimaligem Aufruf des höchsten Angebotes zugeschlagen, sofern der Mindestzuschlagspreis von CHF 1'247'462.60 geboten wird und die Anzahlung gemäss Ziff. 12 der Steigerungsbedingungen geleistet worden ist. Die Grundstücke Blätter 50'053, 50'056, 50'057, 50'061 und 50'062 werden im Gesamtaufruf nach dreimaligem Aufruf des höchsten Angebotes gesamthaft zugeschlagen, sofern der Mindestzuschlagspreis von CHF 1'247'462.60 geboten wird und die Anzahlung gemäss Ziff. 12 der Steigerungsbedingungen geleistet worden ist. Im Übrigen wird auf die Steigerungsbedingungen verwiesen. Besichtigung 7. November 2025, 14.00 – 14.30 Uhr. Geführte Besichtigungen. Besammlung vor der Liegenschaft Bolletweg 14, 8934 Knonau. Voranmeldung erwünscht. Wir bitten Sie, sich bis spätestens am Vortag der Besichtigung per Mail an betreibungsamt@hausen.ch oder telefonisch unter Tel. 044 764 80 90 anzumelden, unter Angabe Ihrer Personalien sowie Kontaktdaten. Hinweis: Bitte beachten Sie, dass bei unseren Versteigerungen und an den Besichtigungen ein absolutes Bild- und Tonaufnahmeverbot gilt. Angaben zur Steigerung Freitag, 5. Dezember 2025, 13.30 Uhr, Gemeindesaal Weid, Schulhausstrasse, 8915 Hausen am Albis
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Affoltern am Albis, 7. November 2025 Bezirksrat Affoltern
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Auflagedatum der Steigerungsbedingungen und Lastenverzeichnis: Ab Montag, 3. November 2025 im Amtslokal des Betreibungsamtes Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis, während den Öffnungszeiten oder abrufbar auf www.hausen.ch. Kontaktstelle Betreibungsamt Hausen am Albis Zugerstrasse 10 8915 Hausen am Albis
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Freitag, 7. November 2025
Digitale Hilfe mit Herz
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Erfolgreicher erster «Digi-Träff» im Café Palaver Wie digitale Themen Generationen verbinden, zeigte sich am vergangenen Montag beim ersten «Digi-Träff» im Café Palaver in Hausen. Das traditionelle Begegnungscafé, organisiert von der Spitex Knonaueramt, lädt jeweils am ersten Montag im Monat bei Kaffee und Kuchen zum Beisammensein und Austausch ein. Diesmal drehte sich alles um das Thema digitale Medien: Wer Fragen zum Handy oder Tablet hatte, konnte sich direkt an engagierte Jugendliche des Lebenslernortes Hausen wenden. Mit Geduld und Freude erklärten sie, wie Apps funktionieren, Fotos verschickt oder Kontakte gespeichert werden – ein lebendiger Austausch zwischen den Generationen.
Lebenslernort, die mitten im Dorf von Hausen ein einzigartiges Generationenprojekt plant. Ziel ist es, Wohnen, Lernen und Begegnung unter einem Dach zu vereinen – ein Ort, an dem Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung und das Teilen von Lebenserfahrung selbstverständlich sind. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement im Café Palaver möchte die Genossenschaft genau diesen Geist spürbar machen – und gleichzeitig interessierte Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner für das entstehende Wohnprojekt gewinnen. Wer den ersten «Digi-Träff» verpasst hat, bekommt schon bald eine neue Gelegenheit: Die nächste Ausgabe findet am 2. März 2026 statt – erneut bei Kaffee, Kuchen und ganz viel digitaler Hilfe mit Herz.
Einzigartiges Generationenprojekt Der «Digi-Träff» ist zugleich Teil einer Kampagne der neuen Genossenschaft
Ein Jugendlicher der Genossenschaft Lebenslernort erklärt einer Seniorin, wie eine App funktioniert. (Bild Maja Brühlmann)
M. Brühlmann für Café Palaver/Spitex Knonaueramt und B. Bieri für Genossenschaft Lebenslernort
Trotz angespannter Lage keine Steuererhöhung Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Mettmenstetten Die Jahre 2020 bis 2024 waren in Mettmenstetten geprägt von stark steigenden Einwohner- und Schülerzahlen, was insbesondere in Bildung, Gesundheit, Sozialem und Verwaltung zu einem deutlichen Kostenanstieg führte. Trotz hoher Erträge aus Grundstückgewinnen und Buchgewinnen genügte die Selbstfinanzierung bei weitem nicht aus, um die Investitionen zu decken. Bei Nettoinvestitionen von 38,8 Mio. Franken standen lediglich 12,5 Mio. Selbstfinanzierung gegenüber; es resultierte ein Defizit von 27 Mio. Franken. Das Nettovermögen wurde fast vollständig aufgezehrt, die Schulden stiegen auf rund 25 Mio. Franken. 2024 sank die Selbstfinanzierung wegen ausbleibender Sondereffekte und höherer Bildungskosten markant auf 1,5 Mio. Franken, was einem sehr tiefen Selbstfinanzierungsanteil von 5 Prozent entspricht. Die Steuerkraft liegt nur bei 78 % des kantonalen Mittels, weshalb die Abhängigkeit vom Ressourcenausgleich hoch bleibt. Für 2025–2029 wird mit steigenden Erträgen gerechnet, jedoch auch mit weiter wachsenden Kosten, insbesondere im Bereich der Bildung. Bei durchschnittlich hohen Investitionen (20,0 Mio.) beträgt die Selbstfinanzierung 43 %, womit das Nettovermögen in eine Verschuldung von 2177 Franken pro Einwohner umschlägt. Trotz Entlastungsmassnahmen bleibt ein strukturelles Defizit bestehen. Der Gemeinderat beantragt an der kommenden Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2025 trotz der angespannten finanziellen Lage keine Steuerfusserhöhung.
Projektierungskredit für einen Neubau der Primarschule Da die Schülerzahlen in Mettmenstetten seit dem Abschluss der letzten Schulraumerweiterung weiter stark angestiegen sind und die Schulhäuser Gramatt 1, Primarschule Dorf und Kindergarten Dorf erheblichen Sanierungsbedarf aufweisen, ist der Neubau eines Schulgebäudes notwendig. Das neue Schulgebäude würde auf dem heutigen Standort des Kindergarten-Pavillons zu stehen kommen. Der beantragte Projektierungskredit im Umfang von 610 000 Franken dient der Durchführung einer Gesamtleistungssubmission. Basierend auf den aktuellen Grobkostenschätzungen geht der Gemeinderat davon aus, dass – bei einer Annahme des Projektierungskredits an der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2025 – an der Urne im November 2027 ein Baukredit im Umfang von 17,7 Mio. Franken (+/– 25 %) für den Neubau vorgelegt werden kann. Der Neubau ist ein wesentlicher Bestandteil der Schulraumentwicklung 2022+, welche ca. 2034 abgeschlossen werden soll.
Infoveranstaltung Schulraumentwicklung 2022+ Der Gemeinderat lädt die Einwohnerinnen und Einwohner von Mettmenstetten herzlich ein zu einer Informationsveranstaltung zur geplanten Schulraumentwicklung 2022+ am Donnerstag, 27. November 2025, um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Wygarten. Die Veranstaltung findet direkt im Anschluss an den Info-Apéro «Behörden geben Einblick in ihre Arbeit» (18.30–19.30 Uhr) statt. Sie sind selbstverständlich zu beiden Anlässen willkommen. Die Gemeinde Mettmenstetten plant mit der «Schulraumentwicklung 2022+» die Sanierung und Erweiterung der Primarschulanlage. Ziel ist es, zeitgemässe Lernräume für die steigende Schülerzahl zu schaffen, sanierungsbedürftige Gebäude zu modernisieren und optimale Rahmenbedingungen für die nächste Generation sicherzustellen. An der Veranstaltung präsentieren Gemeinderat und Primarschulpflege: • die geplanten Neu- und Umbauten, • die beabsichtigten Sanierungen und Rückbauten, • das Gesamtkonzept für eine zukunftsfähige Schulanlage, • die finanziellen Rahmenbedingungen und die zeitliche Planung der Umsetzung.
Stellenaufstockung in der Jugendarbeit Die Gemeinden Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden haben ihre Zusammenarbeit in der Jugendarbeit überprüft und die bestehende Leistungsvereinbarung mit dem Verein für Jugend und Freizeit (VJF) den heutigen Anforderungen angepasst. Um den steigenden Bedürfnissen von Jugendlichen besser gerecht zu werden, wird das Arbeitspensum der Jugendarbeit von 55 auf 120 Prozent erhöht. Die jährlichen Kosten steigen damit von 110 000 auf 176 000 Franken; gleichzeitig wurde ein neuer Verteilschlüssel unter den Gemeinden festgelegt. Die Sekundarschule Mettmenstetten beteiligt sich weiterhin an den Kosten, da die Angebote der Jugendarbeit hauptsächlich auf Jugendliche im entsprechenden Altersbereich ausgerichtet sind.
Förderung innovativer Technologien Unterirdische Wärmespeicher bieten die Möglichkeit, grosse Mengen Wärmeenergie über längere Zeiträume zu speichern – etwa Sommerwärme, die im Winter zum Heizen genutzt werden kann. Besonders für Quartiere, Siedlungen oder industrielle Anlagen sind solche Systeme interessant, da die Wärmeverluste im Erdreich bei grossen Spei-
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chern gering bleiben. Durch die Nutzung von überschüssiger Solar- oder Abwärme kann der Anteil erneuerbarer Energie in der Wärmeversorgung deutlich gesteigert werden. In diesem Zusammenhang plant die Firma Renercon aus Knonau in Mettmenstetten ein Forschungsprojekt mit dem Titel «Saisonalspeicher». Ziel ist es, während der Sommermonate gewonnene Energie effizient zu speichern und im Winter nutzbar zu machen, anstatt sie ungenutzt verpuffen zu lassen. Das Projekt besitzt Leuchtturmcharakter und leistet einen Beitrag zur Entwicklung innovativer Lösungen im Bereich der saisonalen Energiespeicherung. Mit der Befürwortung und Unterstützung des Vorhabens entstehen für die Gemeinde keine finanziellen Verpflichtungen.
Zwei neue Unterflurcontainer an der Grundrebenstrasse Die Gemeindeversammlung genehmigte am 23. Mai 2022 die Abfallverordnung, die am 1. Januar 2023 in Kraft trat. Artikel 8 sieht vor, die Abfallsammlung schrittweise auf Unterflurcontainer für Kehricht und Separatabfälle umzustellen – aus ökologischen, praktischen und ästhetischen Gründen sowie zur effizienten Bodennutzung. Innerhalb von 20 Jahren soll die bisherige Strassensammlung vollständig ersetzt werden. In Gebieten mit Unterflurcontainern in zumutbarer Bringdistanz ist das Bereitstellen von Gebührensäcken am Strassenrand nicht mehr erlaubt. Bereits realisiert wurden Standorte an der Albisstrasse 47 und der Bahnhofstrasse 4, beide in Kooperation mit privaten Neubauprojekten. Nach Abschluss der Strassensanierung an der Grundrebenstrasse plant die Gemeinde dort auf der Liegenschaft Nr. 4359 (Gemeindeeigentum) den nächsten Standort. Damit wird die moderne, effiziente und umweltfreundliche Abfallbewirtschaftung weiter ausgebaut. Die Kosten betragen rund 40 000 Franken.
Neue Leistungsvereinbarung mit der Pro Senectute Der Gemeinderat Mettmenstetten hat beschlossen, eine Leistungsvereinbarung mit der Pro Senectute Kanton Zürich für die Bedarfsabklärung im Rahmen der revidierten Zusatzleistungsverordnung (ZLV) abzuschliessen. Die Anpassung der ZLV, die am 1. Januar 2025 in Kraft getreten ist, stärkt die Betreuung im Alter. Ziel ist es, dass Personen im AHV-Alter, die Zusatzleistungen beziehen, möglichst lange selbstständig und eigenverantwortlich leben können. Dafür wurde der Leistungskatalog für Hilfe und Betreuung zu Hause erweitert und der Kreis der anerkannten Leis-
tungserbringenden vergrössert. Ab dem 1. Januar 2026 übernimmt die Pro Senectute Kanton Zürich im Auftrag der Gemeinde die Bedarfsabklärung gemäss dem kantonalen Konzept «Assessment ZLV». Die entsprechenden Bundessubventionen fliessen vollumfänglich an die Gemeinden mit unterzeichneter Leistungsvereinbarung zurück.
Weitere Neuigkeiten aus dem Gemeinderat • Der Gemeinderat hat mit der Swisscom (Schweiz) AG den Mietvertrag für die Liegenschaft «Regenklärbecken Mülistetten» verlängert. • Für die Erneuerung der Strassenbeleuchtung in der Buechstockstrasse hat der Gemeinderat einen Zusatzkredit von 36 000 Franken genehmigt. • Um der Bevölkerung die Entwicklung der Primarschul-Infrastruktur der nächsten acht Jahre besser kommunizieren zu können, hat der Gemeinderat einen Verpflichtungskredit im Umfang von Fr. 6475.19 für ein professionelles Erklärvideo genehmigt. • Für die Sanierung des Gewerberaums (ehemals Vitapet) hat der Gemeinderat einen Verpflichtungskredit von 9700 Franken genehmigt. • Jessica Locher wurde das Patent mit Alkoholausschank für die Vitalis Drogerie Alpha GmbH erteilt. • Oliver Bär wurde für weitere vier Jahre in den Verwaltungsrat des Sozialdienst Bezirk Affoltern delegiert.
Die Primarschulpflege hat folgende Beschlüsse gefasst: • Ein Antrag für eine ausserordentliche Einschulung wurde abgelehnt. • Der anteilsmässigen Kostenbeteiligung für die Ausarbeitung des Projektes «Gemeindeübergreifende Kleinklasse für Sonderschüler Typus B und C» im Bezirk Affoltern wurde zugestimmt. • Um als Schule für Notfälle/Krisen bestmöglich vorbereitet zu sein, sind verschiedene Massnahmen nötig. So wurde das bestehende Krisenkonzept überarbeitet und durch die Schulpflege genehmigt. Um im Notfall schnell und einfach kommunizieren zu können, wurde bei allen Mitarbeitern eine Notfall-App eingerichtet. Die Klassen werden sorgfältig auf mögliche Notfälle vorbereitet. Entsprechende Übungen sind geplant und die Eltern werden über deren Durchführung informiert. • Die Leitlinie zur Informationssicherheit an der Primarschule Mettmenstetten mit dem angepassten Organigramm wurde angenommen. Oliver Bär, Geschäftsführer
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Liebe und andere Risiken Ob Single oder vergeben – mit steigenden Temperaturen erhält oft auch die Liebe neuen Aufschwung. Singles verlieben sich, Paare entscheiden sich für ein gemeinsames Heim und manche erleben im Alter einen «zweiten Frühling». Was es bei all diesen Frühlingsgefühlen zu beachten gilt, lesen Sie hier. Soviel vorweg: Egal in welchem Beziehungsstadium Sie sich gerade befinden – geniessen Sie die Frühlingstage! Ob beim Kennenlernen, Zusammenziehen, im Konkubinat oder im Hinblick aufs Zusammenleben im Alter – wir haben Ihnen einige Punkte zusammengestellt, die es in Liebesfragen zu beachten gibt. Online-Dating Wer sich online verlieben möchte, sollte eins nicht sein: übertrieben misstrauisch. Ein paar Grundregeln gilt es trotzdem zu beachten: Verraten Sie nicht zu schnell persönliche Daten wie Handy-Nummer oder EMail-Adresse. Und überweisen Sie niemals Geld an Ihre Online-Bekanntschaft. Weitere Tipps, wie Sie sich im Netz sicher bewegen, finden Sie auf mobiliar.ch/cyber. Zusammenziehen Amors Pfeil hat sein Ziel getroffen und nun überlegen Sie, mit Ihrem Schatz zusammenzuziehen. Wenn zwei Menschen sich eine Wohnung oder ein Haus teilen, verdoppelt sich einiges: Sofas, Geschirr – und die Hausratversicherung. Die meisten Paare vereinbaren zusammen einen Mehrpersonen-Vertrag. In diesem ist auch die Versicherungssumme an die neue Wohnsituation angepasst. Ihr Versicherungsberater weiss, was Sie im Detail beachten müssen. Heiraten oder nicht? Das Zusammenleben im Konkubinat kann finanzielle und soziale Nachteile bringen. Damit dies nicht passiert, können Sie entsprechend vorsorgen. Dabei sollten Sie im Gespräch mit Ihrem Versicherungsberater insbesondere die Themen Teilzeitarbeit, Hinterlassenenrente sowie Erbschaften aus Vermögen und Säule 3a klären. Sind diese Themen vertraglich geregelt, stellen Sie sicher, dass keiner der Partner bei unvorhergesehenen Ereignissen wie Trennung oder Todesfall benachteiligt wird. Zusammenbleiben Das Pensionsalter ist erreicht und die Kinder sind ausgeflogen – damit Sie auch Ihren zweiten Frühling so richtig geniessen können, ist es sinnvoll, sich frühzeitig mit der Pensionsplanung zu befassen. Der Mobiliar Auszahlungsplan garantiert Ihnen zum Beispiel ein sicheres Einkommen neben den Renten der AHV und der Pensionskasse. So können Sie sich auch im Alter als Paar den einen oder anderen Traum verwirklichen. Informieren Sie sich dazu auf mobiliar.ch/ vorsorge oder rufen Sie uns einfach an. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20
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Bezirk Affoltern
Freitag, 7. November 2025
ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN
Ronald Alder, GLP, Ottenbach
Gemeindeautonomie sicherstellen Am 30. November stimmen wir über eine Änderung des kantonalen Strassengesetzes ab. Diese gilt es abzulehnen. Das Strassengesetz des Kantons Zürich soll mit folgendem Zusatz ergänzt werden: «Der Kanton ist zuständig für Geschwindigkeitsanordnungen auf Staatsstrassen und Strassen mit überkommunaler Bedeutung. Eine Übertragung dieser Zuständigkeit ist ausgeschlossen. Auf diesen Strassen wird die bundesrechtlich zulässige Höchstgeschwindigkeit nur in Ausnahmefällen über kurze Strecken herabgesetzt.» In der Diskussion wird behauptet, dass es dabei hauptsächlich um die Städte Zürich und Winterthur gehe. Es wird angeführt, dass diese Städte zu viel Rücksicht auf ihre Bevölkerung
nähmen, wenn sie die Höchstgeschwindigkeit immer mehr von Tempo 50 km/h auf Tempo 30 km/h reduzieren. Leider würde die Gesetzesänderung aber nicht nur die erwähnten Städte treffen, sondern alle Gemeinden im Kanton Zürich. Der Zusatz «über kurze Strecken» würde die Gemeindeautonomie unverhältnismässig einschränken und den Interessen der Bevölkerung widersprechen. Deshalb hat der Gemeindepräsidienverband des Kantons Zürich im Rahmen der Vernehmlassung die Änderung des Gesetzes abgelehnt. Studien haben gezeigt, dass eine Reduzierung der Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h auf 30 km/h zu einer signifikanten Reduktion des Verkehrslärms führt; wir sprechen von ungefähr drei Dezibel. Diese Lärmreduktion ist
vergleichbar mit der Halbierung der Verkehrsmenge. Eine niedrigere Geschwindigkeit bedeutet generell weniger Motorenlärm sowie weniger Reifen- und Bremsengeräusche, was insgesamt zu einer angenehmeren und ruhigeren Umgebung der Anwohnenden führt. Gemäss der Beratungsstelle für Unfallverhütung BfU sind mehr als 80 Prozent der über 1900 Schwerverletzten und Getöteten auf Tempo50-km/h-Strecken zu Fuss, mit dem Töff, Velo oder E-Bike unterwegs. Tempo 30 km/h hat ein enormes Potenzial für die Verkehrssicherheit, sodass die Unfallopfer mindestens halbiert werden. Einen besonderen Fokus müssen die älter werdende Bevölkerung und die Kinder erhalten. Sie brauchen mehr Zeit zur Überquerung der Strassen und sind weniger
«Deux im Wald» Zweisprachiges Lager verbindet Jugendliche aus Zürich und Biel Seit 2023 organisiert die Sekundarschule Hausen das Projekt «Deux im Wald», ein zweisprachiges Lager für Oberstufenschülerinnen und -schüler der Deutschschweiz und der Romandie, gemeinsam mit der Bildungswerkstatt Bergwald (BWBW). Dieses Jahr fand bereits das dritte Lager dieser Art statt – ein Projekt, das jungen Menschen nicht nur Sprachkompetenzen, sondern auch wertvolle soziale Erfahrungen vermittelt.
Ein Projekt über Sprach- und Kantonsgrenzen hinweg Das diesjährige Lager fand im September statt und brachte Klassen aus Zürich und Biel zusammen. Die verantwortliche Lehrperson Delphine Conus aus Biel half mit der Sekundarlehrerin Luzia Vogel aus Hausen, das Projekt zu koordinieren. Das Ziel: Begegnungen zwischen Jugendlichen beider Sprachregionen zu fördern. «Gar nicht so einfach, eine passende Klasse zu finden», erzählt Vogel. Auch die Suche nach geeigneten Begleitlehrpersonen sei jedes Jahr eine Herausforderung gewesen.
«Solche Begegnungen fördern das gegenseitige Verständnis und stärken die Sozialkompetenzen – weit über die Schule hinaus.» Luzia Vogel, Sekundarlehrerin Hausen
Bereits im April 2025 begannen die Schülerinnen und Schüler, sich gegenseitig kennenzulernen – zunächst per Brief. Sie stellten sich vor, erzählten von ihrem Alltag und übten sich dabei
«Deux im Wald»: Jugendliche im zweisprachigen Lager. (Bild zvg) gleich in der jeweils anderen Sprache. Am 12. Juni folgte dann der Kennenlerntag in Zürich: Mit Ice-Breaker-Spielen, gemeinsamen Aktivitäten und einer Stadttour in Vierergruppen lernten sich die Jugendlichen persönlich kennen. «Ein solcher Kennenlerntag vor dem eigentlichen Lager ist sehr wichtig», betont Luzia Vogel. «Er hilft, Hemmungen abzubauen und Offenheit zu fördern.»
Offenheit, Sprache und Solidarität als Ziele Anfangs trafen sich die beteiligten Lehrpersonen in Hausen, um das Projekt gemeinsam vorzubereiten. Sie alle begleiteten Schülerinnen und Schüler
während des gesamten Projekts. Die BWBW-Stiftung setzt sich seit Jahren für Austausch und Umweltbildung ein. Unterstützt wird das zweisprachige Lager von Movetia, der nationalen Agentur für Austausch und Mobilität, sowie von der Fachstelle Austausch und Mobilität des Kantons Zürich, die einen finanziellen Beitrag leistet. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur das Sprachenlernen: Die Jugendlichen sollen offener werden, aus ihrer Komfortzone treten, sich auf neue Situationen einlassen und Solidarität leben. «Solche Begegnungen fördern das gegenseitige Verständnis und stärken die Sozialkompetenzen – weit über die Schule hinaus», so Vogel.
konzentriert. Deshalb muss es auch in Zukunft möglich sein, lokal sinnvolle Lösungen zu finden. Die Gemeinden können dies am besten, es darf keine Einschränkung durch den Kanton geben. Tempo 30 km/h erhöht die Aufenthaltsqualität, was im Interesse der Restaurants und Gewerbetreibenden ist. Und Tempo 30 km/h verflüssigt den Verkehr und führt zu weniger Stau. Die Geschwindigkeiten sinken zwar, dank kürzerer Stillstandszeiten und kontinuierlicheren Fahrens kommt man aber schneller voran. Mit dem Autobahnzubringer hat Ottenbach eine deutliche Reduktion der Verkehrsmenge erfahren. Leider führt nach wie vor eine Kantonsstrasse mitten durchs Dorf. Nach intensiven Diskussionen des Gemeinderates mit
der kantonalen Baudirektion und der Kantonspolizei ist es gelungen, im Dorfzentrum das Tempo auf 30 km/h zu senken. Damit erhalten wir die Möglichkeit, das Dorfzentrum sicher und attraktiv zu gestalten und aufzuwerten. Denn so kann der Lärm vermindert, die Verkehrssicherheit erhöht und die Aufenthaltsqualität verbessert werden. Würde die Änderung des Strassengesetzes angenommen, dann wäre eine solche Lösung wie in Ottenbach nicht mehr möglich. Die Änderung würde die Gemeindeautonomie unverhältnismässig einschränken, vor Ort sinnvolle Lösungen verunmöglichen und den Interessen der Bevölkerung widersprechen. Stimmen Sie deshalb mit mir Nein am 30. November 2025.
Curling-Turnier für den guten Zweck Rotary Club Knonau sammelt 4000 Franken Am vergangenen Wochenende verwandelte sich die Curlinghalle in Urdorf in ein Zentrum der Spielfreude und Solidarität: Beim Charity-Curlingturnier des Rotary Clubs Knonau traten acht motivierte Rotary-Teams gegeneinander an – mit einem Ziel, das weit über sportlichen Ehrgeiz hinausging: Gemeinsam Gutes tun und das Projekt ROKJ zu unterstützen. Kein Kind im Abseits! ROKJ unterstützt die Integration von sozial oder wirtschaftlich benachteiligten Kindern und Jugendlichen und sorgt für mehr Chancengleichheit. Dabei geht es nicht nur um die Linderung aktueller Not, sondern vor allem auch um eine präventive, nachhaltige Wirkung. In entspannter Atmosphäre und bei bester Laune zeigten die Teilnehmenden, dass Teamgeist, Präzision und Fairplay nicht nur auf dem Eis zählen, sondern auch im Einsatz für soziale Projekte. Ob erfahrene Curlerinnen oder Curler oder mutige Neulinge – alle brachten sich mit Herzblut ein und sorgten für spannende Matches, viele Lacher und unvergessliche Momente. Der Erlös des Turniers kommt dem lokalen gemeinnützigen Projekt ROKJ
zugute, das Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven eröffnet. Damit wurde nicht nur sportlich gepunktet, sondern auch ein starkes Zeichen für gesellschaftliches Engagement gesetzt. Dank dem gemeinnützigen Einsatz aller Personen, welche gespielt, geholfen oder unterstützt haben – sowie des Curling Club Limmattal, welcher die Halle zur Verfügung stellte, kam der ansehnliche Betrag von über 4000 Franken zusammen. Sieger des sportlichen Teils wurde der Rotary Club Wettingen Heitersberg, aber schlussendlich sind es die Kinder, welche dank diesem wohltätigen Sportevent gewinnen.
Sechs Rotary Clubs gemeinsam Die Rotary Clubs aus Dietikon, Wettingen, Zürich Limmattal, Zürich Turicum, Zürich Uetliberg und Knonau zeigten einmal mehr: Wenn Menschen sich zusammentun, entsteht Power – auf dem Eis – und viel Gutes für das lokale Umfeld. Eine Wiederholung ist bereits geplant und wird am 7. November 2026 über Eis gehen. Philipp Locher, Curling Club Limmattal
Isabelle Girardet, Sekundarschule Hausen
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Öffentlicher Vortrag, Donnerstag, 27. November 2025 18.30-19.30 Uhr, kostenlose Veranstaltung Haus Rigi, Melchior Hirzel-Weg 40, Affoltern am Albis Mit Ulrike Darsow, Ärztliche Leiterin Memory Clinic, und Regula Göldi, Dipl. Pflegefachfrau HF Palliative Care Die vereinten Rotarier vor den ersten Schritten auf dem Eis. (Bild zvg)
Bezirk Affoltern
Freitag, 7. November 2025
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Eine turnerische Reise quer durch Europa Turner-Chränzli in Bonstetten begeisterte unter dem Motto «Road Trip» im ausverkauften Gemeindesaal Nach über zehn Jahren Pause fand am Wochenende des 1. und 2. Novembers im ausverkauften Gemeindesaal Bonstetten endlich wieder ein Turnerchränzli statt. Der TSV Bonstetten lud unter dem Motto «Road Trip» zu einem bunten, humorvollen und sportlich beeindruckenden Abend ein. Passend zum Thema, parkte vor dem Gemeindehaus ein VW-Hippie-Bus, das Foyer und der Saal versprühten mit Strandbar, Wimpelketten und farbenfroher Dekoration echtes Reisefieber. Bevor die grosse Fahrt begann, konnten sich die Besucherinnen und Besucher mit einem feinen Abendessen stärken – damit niemand mit leerem Magen auf Tour gehen musste.
Von Italien bis nach Schweden Den Auftakt machten die Kinder des Elki-Turnens, die mit einem Hindernisparcours symbolisch die Koffer packten. Danach starteten die kleinsten Mädchen des Jutu-1 mit selbst gebastelten HippieBussen ihre Reise «ab in den Süden».
eine fröhliche Pyjamaparty und tanzten konzentriert «zwei Schritte vor und einer zurück». Endlich in Schweden angekommen, beeindruckten die Turnerinnen und Turner des Geräteturnens mit einer sensationellen Nummer, die das Publikum restlos begeisterte.
200 Personen beim grossen Finale
«Road Trip» hiess das Motto am Chränzli des TSV Bonstetten. (Bild zvg) Durch das Programm führte eine charmante reisende Familie, die mit Witz und Spielfreude die einzelnen Darbietungen verband. Unterwegs blieb der Bus leider liegen: Die Knaben mussten in Italien mit vereinten Kräften die Unfallstelle räumen und das Gefährt abschleppen – selbstverständlich mit viel turnerischem Einsatz und ordentlich
Muskelkraft. Zur Stärkung gab es danach eine Portion italienisches Lebensgefühl: Die Jutu-2-Mädchen jonglierten zu poppigen Rhythmen ihre Pizzas und sorgten für beste Stimmung im Saal. Damit auch wirklich ganz Europa bereist werden konnte, stand als Nächstes die Nachtfähre auf dem Programm. Die Kitu-Kinder nutzten die Gelegenheit für
Nach so viel Action tat eine Pause gut – und die lange Schlange am Kuchenbuffet zeigte, dass das Dessert sehr beliebt war. Die Damen des TSV Bonstetten entführten das Publikum nach Spanien und tanzten im Blaulicht mit leuchtenden Armen und Beinen. Auch die jüngsten Knaben verweilten im warmen Süden und liessen sich als begnadete Fussballstars feiern, als das entscheidende Tor fiel. Weiter ging es nach Paris: In einem gemütlichen Café genoss die reisende Familie einen «Café au Lait» und versuchte sich am Selfie-Machen – sehr zur Freude des Publikums. Die grossen Mädchen des Vereins tanzten anschliessend mit viel Charme und Eleganz zu passen-
den Klängen. Doch auch die schönste Reise geht einmal zu Ende. Bei einem Zwischenstopp am Oktoberfest in München präsentierte die Aktivriege einen energiegeladenen und humorvollen Auftritt. Zum grossen Finale versammelten sich rund 200 Kinder und Erwachsene auf der Bühne und im Saal – ein eindrückliches Bild voller Freude, Bewegung und Vereinsgeist. Ein rundum gelungener Abend, der zum Verweilen an der Strandbar einlud. Der Austausch zwischen Besuchern, Sponsoren, Turnerinnen und Turnern war herzlich und voller Lob – und der Abschlusstanz wurde an der Bar gleich mehrmals wiederholt. Mit dem «Road Trip» hat der TSV Bonstetten nicht nur eine unterhaltsame Show auf die Beine gestellt, sondern auch bewiesen, dass das Turnerchränzli nach zehn Jahren Pause lebendiger denn je ist – und die Reise bestimmt noch weitergeht. Natascha Tanner, Chränzli-OK TSV Bonstetten
FORUM
Ihre Meinung ist willkommen!
Mit leisen Pfoten auf Raubzug
EDU: Sicherheit braucht Verlässlichkeit Im Parteienforum im «Anzeiger» vom 4. November gingen die Parolen der EDU vergessen. Die Redaktion reicht den Text hiermit nach.
Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Respekt und Anstand wahren Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Vermeiden Sie bitte Abkürzungen. Redaktionsschluss beachten Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. (red)
Katze Charlotte nach Erklimmen des zwei Meter hohen Busches. (Bild Martin Mullis) Geboren auf einem Bauernhof im Säuliamt, fünf Monate alt, verspielt und unbekümmert. Im Impfpass des Tierarztes bezeichnet als weibliche Katze, mit dem offiziellen Namen «Charlotte», welcher zwar ziemlich doof daherkommt. Da jedoch das zweite Haustier, der BorderCollie, auf den Namen «Chaplin» hört, gab es laut Entschluss des Familienrates keine andere Option. Von weiblichen Personen vorwiegend mit «süss», «herzig» oder «Zucker», von Kindern jedoch fast ausschliesslich mit Ausrufen wie «oh», «ah» oder «eieiei» tituliert. Die süsse Charlotte reagiert weder auf Anweisungen noch auf Kommandos. Die Rangfolge ihrer Tätigkeiten ist strikt
geregelt. Fressen, Katzenklappe benützen und auf dem Rasen bewegliche Gegenstände jagen, um diese dann unverzüglich ins Haus zu schleppen. Bisher bestanden die Beutestücke aus Blättern, kleinen Zweigen, lebendigen und toten Würmern und einem halbverwesten Vogel. Kürzlich hat die allerliebste Charlotte nun das Jagdgebiet erweitert und kletterte auf einen zwei Meter hohen Busch. Oben befestigt ist ein riesiges Vogelhaus mit mehreren Futterstellen und einigen Nistmöglichkeiten. Ich habe mich bereits beim Zoo über artgerechte Schutzzäune erkundigt.
Die Initiative «Für eine engagierte Schweiz» («Service-Citoyen-Initiative») will den obligatorischen Militärdienst in einen allgemeinen Bürgerdienst umwandeln, bei dem auch zivile Tätigkeiten – etwa in Pflege, Betreuung oder Umweltprojekten – als gleichwertig anerkannt werden könnten. Die EDU lehnt dieses Vorhaben entschieden ab. Die schweizerische Sicherheit beruht auf einem bewährten Milizsystem, welches Verantwortung in der Bevölkerung verankert. Wird der Militärdienst durch beliebige Einsatzformen ersetzt, gerät die personelle Basis der Armee in Gefahr. Die Schweiz kann es sich nicht leisten, mit ihrer Sicherheit zu experimentieren. Für die EDU steht fest: Der Militärdienst ist kein beliebiger Dienst unter vielen, sondern eine tragende Säule unserer Freiheit und Unabhängigkeit. Ein Umbau des Systems würde die Einsatzbereitschaft der Armee schwächen und langfristig die Sicherheit des Landes gefährden. Darum sagt die EDU klar Nein zu dieser Initiative.
Steuerpolitik mit Augenmass statt Umverteilung Die zweite Vorlage verlangt eine nationale Erbschaftssteuer von 50 Prozent
Martin Mullis, Ottenbach
auf Nachlässe über 50 Millionen Franken. Nach Auffassung der EDU ist dies ein gefährlicher Eingriff in das bewährte Steuersystem und ein Schlag gegen die wirtschaftliche Substanz des Landes. Viele Schweizer Unternehmen würden durch eine solche Steuer in ihrer Existenz bedroht. Um hohe Erbschaftssteuern zu begleichen, müssten Betriebe verkauft oder liquidiert werden – mit gravierenden Folgen für Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung. Die wirtschaftlichen Leistungsträger, die heute bereits einen grossen Teil der Steuerlast tragen, würden durch diese Initiative faktisch enteignet. Statt Mehreinnahmen zu erzielen, riskiert die Schweiz Kapitalflucht, Standortschwächung und Steuerausfälle, die letztlich vom Mittelstand kompensiert werden müssten. Eine gerechte und nachhaltige Steuerpolitik darf nicht auf Bestrafung von Erfolg beruhen, sondern auf Verantwortung und Fairness. Darum lehnt die EDU auch diese Initiative klar ab. Für Stabilität, Eigenverantwortung und ein sicheres Fundament. Mit dem doppelten Nein setzt die EDU ein Zeichen für eine Politik der Vernunft. Sicherheit, Eigenverantwortung und verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen sind Grundpfeiler der Schweizer Identität. EDU Bezirk Affoltern
FDP Stallikon nominiert Kandidierende für Gemeindebehördenwahlen 2026 Die Mitgliederversammlung hat am 29. Oktober neue Mitglieder begrüsst und Kandidierende für die Gemeindebehördenwahlen vom 8. März 2026 nominiert.
Kandidaturen für Gemeinderat Für den Gemeinderat kandidieren Eva Kramer, 37, neu und Nino Ciganovic, 52, bisher. Eva, seit 2022 in Stallikon, verheiratet, zwei Söhne, Unternehmerin, Gründerin der Zürcher PR-Agentur Kramer+Creatives für Hospitality, Kultur & Lifestyle. Sie sagt: «Ich bin leidenschaftliche Brückenbauerin, meine Kernkompetenzen sind Kreativität, Kommunikation und Leadership. Diese möchte ich als Gemeinderätin zum Wohl von Stallikon einbringen und dabei viel Neues lernen.» Nino ist Bankkaufmann, verantwortlich bei Bank Vontobel für das Transaction-Banking, wohnhaft in Stallikon seit 2016, verheiratet, zwei Töchter. Er sagt: «Ich will mein Engagement
voll motiviert für die Gemeinde weiterführen und die Zukunft gemeinsam gestalten.»
Kandidaturen für RPK Für die Rechnungsprüfungskommission (RPK) stellen sich Agnes Alina Rao, 49, neu, und die bisherigen Reto Schäppi, 53, neu, als Präsident, und Krystyna Ochalek, 66, als Mitglied zur Verfügung. Agnes Alina, seit 2018 in Stallikon, verheiratet, ein Sohn, Personalexpertin am Paul-Scherrer-Institut PSI, Master in Management (Betriebswirtschaft) mit Rechts- und Finanzkompetenzen. Sie sagt: «Mit meinen Fachkenntnissen will ich zum «guten Funktionieren» der Gemeinde beitragen, bei Entscheidungsfindungen helfen und einen persönlichen Beitrag zurückgeben für alles Positive, das ich in Stallikon seit vielen Jahren erleben darf.» Reto, verheiratet, zwei Töchter, in Stallikon aufgewachsen, Teamleiter Stv.
Eva Kramer. (Bilder zvg)
Nino Ciganovic.
und Senior-Projektleiter, Kantonales Steueramt Zürich. Er bedauert den Rücktritt von Teresa Bartesaghi, bisherige Präsidentin, und ist bereit, seine Kompetenzen und Erfahrungen neu als Präsident einzubringen. Krystyna, in Stallikon seit 2021, ehemalige Controllerin. Sie will sich mit ihrer Erfahrung und ihren Kompetenzen für das Wohlergehen der Gemeinde einsetzen. Die Mitgliederversammlung nominierte alle Kandidierenden einstim-
Agnes Alina Rao.
Krystyna Ochalek.
mig. Zudem stellten sich die parteilosen Kandidierenden Sahra Khan, 34, und Kelsang Kone, 46, vor. Sahra ist Architektin ETH, seit 2025 in Stallikon, will sich weiter integrieren und ihre berufliche Fachkompetenz in der Baukommission einbringen. Kelsang, von Horgen, in Stallikon seit 2018, Betr. oec., Mitglied Geschäftsleitung, Alnovis AG, Agentur für Fundraising & Datenmanagement. Er will seine Kenntnisse für gute Rahmenbedingungen der Schule
Reto Schnäppi.
Stallikon und ihr «Riesenprojekt» als Mitglied der Primarschulpflege einbringen. Die FDP empfiehlt die beiden Persönlichkeiten zu Wahl. Die FDP dankt allen Kandidierenden für ihr Engagement, jetzt und in Zukunft. Eine weiterführende Vorstellung erfolgt im Rahmen der Wahlkampagne im ersten Quartal 2026. FDP Stallikon
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Forum
Freitag, 7. November 2025
«Tempo 30 verhindert Hunderte schwere Verletzungen»
Die Mitte nominiert Franz Wipfli als Stadtratskandidat und Schulpräsident Drei Repliken auf die Kantonsrätinnenkolum- Unfallverhütung BFU liessen sich mit abhängig sind. Ich lehne die Mobilitätsne von Tamara Fakhreddine mit dem Titel «Mobilitätsinitiative: Den Tempo-30-Wahn stoppen» im «Anzeiger» vom 31. Oktober. Die Mobilitätsinitiative, über welche wir diesen Monat kantonsweit abstimmen dürfen, will Gemeinden die Möglichkeit nehmen, auf gewissen Strassen in ihrem Gebiet Tempo 30 einzuführen. Weniger Entscheidungsfreiheit für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort, welche diesen Entscheid demokratisch und unter Kenntnis der lokalen Gegebenheiten zu fällen haben. Ein Demokratieabbau auf kommunaler Ebene. Mit welchen Argumenten wird dieser Abbau begründet? Am rechten Politikrand (und im «Anzeiger»-Beitrag vom 31. Oktober nun auch seitens FDP) wird mit dem besseren Durchkommen von ÖV und Blaulichtorganisationen argumentiert. Diese Liebe zum ÖV scheint in diesen Kreisen eher neu … Und dass ein Krankenwagen bei einer Einsatzfahrt das Tempolimit überschreiten darf, steht klipp und klar in der Strassenverkehrsordnung (§ 35 StVO). Was aber passiert bei einer 50 km/hFahrt auf unübersichtlicher Strasse? Wenn ein Kind zum Beispiel 14 Meter vor dem Auto auf die Strasse springt? Nur schon der Reaktionsweg beträgt dann 14 Meter, die Bremse wurde noch nicht mal betätigt. Während des Bremsens kommen dann nochmal fast 14 Meter dazu, bis das Auto steht. Wie hätte das mit 30 km/h ausgesehen? Das Auto wäre innerhalb von 13,3 Metern komplett zum Stehen gekommen. Gemäss der Beratungsstelle für
Tempo 30 jährlich Hunderte von schweren Verletzungen und etliche Todesfälle verhindern. Weniger Mitspracherecht vor Ort und weitere vermeidbare Todesfälle auf den Strassen unserer Gemeinden? Mir erscheint diese Mobilitätsinitiative als ein Rückschritt, auf den wir gerne verzichten können.
initiative ab, weil die Gemeinden weiterhin selber bestimmen sollen, welches Tempo für ihr Dorf und die Menschen in ihrem Dorf gelten soll.
Roger Schuhmacher, Bonstetten
Verdichtetes Bauen ist beliebt. Es ist günstiger, weil sich der Bodenpreis auf mehr Wohneinheiten verteilt und mehr Personen zentrumsnah wohnen können. Was für die Einzelnen verkürzte Verkehrswege bedeutet, ist ein Plus an Mobilitätsbedarf im Quartier. In Wohnquartieren ist die Reduktion von Verkehrslärm wichtig, weil Lärm krank macht. Mit Tempo 30 und 50 lässt sich der Verkehr optimieren und damit Lärm vermeiden. Stau führt auch zu tieferen Geschwindigkeiten aber reduziert den Lärm nicht. Wer mit wechselnden Höchstgeschwindigkeiten nicht zurechtkommt und vom Blitzkasten ermahnt werden muss, darf gemäss SVG kein Fahrzeug führen. Verkehrsplanung ist komplex und will gelernt sein. Fahrspuren, Geschwindigkeiten, Übergänge, Lichtsignale und mehr müssen abgestimmt sein. Die zusätzlichen Regeln im Strassengesetz sind kontraproduktiv und so sinnvoll wie eine Forderung nach Tempo 200 auf Autobahnen. Darum Nein zur Änderung des Strassengesetzes.
Mobilitätsinitiative bremst Autonomie der Gemeinden aus Kantonsrätin Tamara Fakhreddine nennt Tempo-30-Strecken auf Kantonsstrassen einen Wahn und bringt dafür unzählige Gründe vor. Sie meint weiter, dass sie ein Fan von klaren Regeln ist. Nun, es gibt auch das eindeutige Gesetz, dass die Menschen vor übermässigem Strassenlärm zu schützen sind, und zwar egal, ob sie schon vor der Strasse daneben gewohnt haben oder nicht. Und es gibt die ebenso sinnvolle Vorgabe, dass alle Menschen, also auch Kinder und Alte, sich sicher auf und neben den Strassen bewegen dürfen. Tempo 30 ist eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, diesen beiden Aspekten genügend Beachtung zu geben. Frau Fakhreddine möchte, dass es in Bonstetten anders wird als in der Stadt Zürich. Konsequenterweise müsste sie aber in diesem Fall die Mobilitätsinitiative ablehnen, weil nur so die Gemeinden ihren Einfluss auf das Temporegime beibehalten und nicht von den Entscheidungen des Kantons
Rolf Vollenweider, Obfelden
«Verkehrsplanung ist komplex und will gelernt sein»
Ernst Hedinger, Hedingen
«Bürgernähe, die den Namen verdient, geht anders» Im «Anzeiger» vom 31. Oktober hat die Affoltemer Stadtverwaltung die Einladung und Traktandenliste der nächsten Gemeindeversammlung publiziert. Sachlich – dem kantonalen Gemeindegesetz genügend – minimalistisch. So weit, so gut. Auf der gleichen Seite veröffentlichte die Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach die Ankündigung und Einladung zu deren Gemeindeversammlung, versehen mit Hinweisen zur Akteneinsicht und auf das Gesetz über die politischen Rechte (GPR). So weit, so besser. Die Sekundarschulpflege ObfeldenOttenbach richtet ihre Einladung aber auch explizit an die in den beiden Gemeinden wohnhaften Anwohnerinnen und Anwohner, welche sich für das Geschehen in der Gemeinde interessieren.
Gemeint sind damit auch nicht stimmberechtigte Personen. Ich verstehe dies als eine freundliche Willkommenskultur, oder eben: Ihr seid nicht nur Stimmvolk und Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, sondern auch geschätzte Gemeindemitglieder. Der Vergleich zeigt mir einen starken Unterschied zwischen Gemeinden. Die Eine sucht Nähe zu ihren Einwohnerinnen und Einwohnern, die andere scheint das nicht gross zu interessieren.
Traktandum «Varia» abgeschafft Eine Gemeindeversammlung stärkt die Demokratie. Es soll ein lebendiger Austausch zwischen Behörden und Stimmberechtigten sein, und ebenso wichtig: Sie lebt von der Spontanität und der
Unmittelbarkeit. Bei der letzten Affoltemer Gemeindeversammlung im Juni habe ich etwas anderes erlebt. Die Stadtpräsidentin hat mich ziemlich forsch belehrt, dass ein Traktandum «Varia» an Gemeindeversammlungen abgeschafft ist und nur traktandierte Geschäfte behandelt werden. Immerhin mit dem Hinweis, dass ich die Sprechstunde bei ihr (wieder) besuchen dürfe. Nach zwei früheren Gesprächen zum Thema Fussgängersicherheit, in sechsmonatigem Abstand, ohne Ergebnis, geschweige denn Rückmeldung, kann ich nur sagen: Ein weiterer Besuch wäre nur unnötige Zeitverschwendung. Für beide. Bürgernähe, die den Namen verdient, geht anders. Deborah Hofer, Affoltern
«Rifferswil vor Mehrverkehr schützen» Replik auf den Leserbrief von Rolf Hurter mit dem Titel «Teurer Irrweg für Rifferswil» im «Anzeiger» vom 31. Oktober. Der Leserbrief zur bevorstehenden Urnenabstimmung in Rifferswil über die Abklassierung der Jonenbachstrasse kann nicht unwidersprochen bleiben: Erstens ist die Urnenabstimmung nicht von einer einzigen Stimme erzwungen worden, sondern von gut einem Drittel der Anwesenden an der Gemeindeversammlung beschlossen worden. Dies ist ein demokratischer Prozess. Zweitens ist die bevorstehende Urnenabstimmung auch nötig geworden,
weil es auch um den Kauf der Liegenschaft (des Leserbriefschreibers − notabene) durch die Gemeinde in der Höhe von 4,3 Millionen geht. Ein solcher Kauf muss zwingend an die Urne. So viel zu den finanziellen Dimensionen. Das Dorf Rifferswil wächst, der Verkehr wächst. Deshalb ist es für ein qualitatives Wachstum der Gemeinde von grösster Wichtigkeit, die Hauptachse durchs Dorf, am Schulhaus vorbei, zu einer Gemeindestrasse abzuklassieren, damit sie nicht mehr als Durchgangsstrasse gekennzeichnet wird. Nur so können Dorfplatz und Jonenbachstrasse von Mehrverkehr geschützt werden.
Eine Begegnungszone kann erst bei einem Ja überhaupt diskutiert werden und wird weiterhin eine Zustimmung der Gemeindeversammlung brauchen. Durch die Neugestaltung der Kreuzung im Unterdorf, die nur bei einer Annahme der Abstimmung vom Kanton übernommen wird, wird zudem die Einfahrt ins Dorf künstlich verlangsamt und dadurch weniger attraktiv. Deshalb braucht es für ein auch zukünftig lebendiges und sicheres Rifferswil ein klares Ja zur Abklassierung am 30. November. Veronika Nussbaumer und Barbara Steiner, Rifferswil
«Wakkerpreis für die Zentrumsentwicklung in Hedingen» Am Freitag, 24. Oktober, sagte eine Frau bei einer Veranstaltung von «Hedingenengagiert» über die Zentrumsentwicklung: «Ich möchte gerne den Wakkerpreis für unsere Gemeinde.» Dieser Satz blieb mir, nicht nur wegen des Raunens, das durch den Saal ging. Grund: Die Dame hatte vollkommen recht. Vielleicht vorweg: Der Wakkerpreis wird vom Schweizer Heimatschutz seit 1972 jährlich an eine politische Gemein-
de vergeben. Er zeichnet Ortschaften aus, die in Erscheinung und Entwicklung durch besondere Leistungen herausragen. Dazu gehört insbesondere, dass Neubauten in der gestalterischen Qualität gefördert, historische Bausubstanz speziell respektiert und die Ortsplanung auf Natur und Umwelt Rücksicht nimmt. Die Voraussetzungen für eine zukunftsweisende Zentrumsentwicklung in Hedingen sind vielversprechend. Unsere
Grundstückbesitzer haben in der Vergangenheit verschiedentlich bewiesen, dass die Wakkerpreisvision bereits heute zu ihren Werten gehört. Ich denke, die Bevölkerung wird eine erfolgversprechende Vorlage bei den kommenden Abstimmungen gerne unterstützen. Also machen wir uns auf den Weg zum Wakkerpreis. Packen wir es an! Peter Ackermann, Hedingen
Die Jahresversammlung von Die Mitte Affoltern hat neben der Erledigung der statutarischen Traktanden ihren Kandidaten für die Stadtratswahl nominiert. Zwar hatte die Mitte bereits vor einem halben Jahr den Kandidaten Milos Stojkovic portiert; dieser hat sich leider in der Zwischenzeit aus achtenswerten persönlichen und familiären Gründen zurückziehen müssen.
Ein Teamplayer mit Führungserfahrung für Affoltern Stattdessen kandidiert neu Franz Wipfli, Jahrgang 1970, Bereichsleiter Bau in der Gemeinde Birmensdorf, für Die Mitte als Stadtrat und als Präsident der Schulpflege. Der gebürtige Innerschweizer Wipfli lebt seit einigen Jahren (mit berufsund familienbedingten Unterbrüchen) in Affoltern. Nach der Grundausbildung als Tiefbauzeichner mit Zusatzlehre Maurer hat er reiche Berufserfahrung in vielen Bereichen der öffentlichen Hand (Bausekretär, Bereichsleiter Liegenschaften und technische Betriebe, Leiter Bau und Immobilien, stellvertretender Gemeindeschreiber) gesammelt. In zahlreichen Weiterbildungen hat er sich das theoretische Rüstzeug für seinen Beruf, aber auch für die ihm übertragenen Führungsaufgaben geholt. Franz Wipfli will sich bewusst nicht in der Nähe seines aktuellen Berufsgebietes politisch betätigen. Er betrachtet
Franz Wipfli. (Bild zvg) die Aufgabe als Präsident der Schulpflege und als Stadtrat Bildung als eine bereichernde neue Herausforderung, der er sich als Teamplayer mit Führungserfahrung gerne stellt. Wipfli ist Vater von drei zwischenzeitlich erwachsenen Kindern und kennt die Thematik der Schule aus der Elternperspektive sehr gut. Doch auch durch seine langjährige Tätigkeit als Dozent sind ihm schulische Themen nicht fremd. Die Mitte Affoltern
Wichtige Ergänzung zur Gemeindeabstimmung in Wettswil Wie bekannt führt Variante 1 über die Hofächerstrasse in den Lenggenweg, wo sich, wohlgemerkt, vier Ausfahrten und eine frequentierte Kita befindet.
Landwirtschaftsland benötigt und hohe Kosten zu erwarten Eine sichere Wahl? Zudem benötigt sie für die neu zu erstellende Strasse Landwirtschaftsland. Damit die Variante 3 den verkehrsrechtlichen Anforderungen genügt,
kann sie angehoben und verbreitert werden, Raum ist genug vorhanden und dann ist sie sicher. Die Initianten argumentieren, dass sich eine Mehrheit der Grundeigentümer für die Variante 1 ausgesprochen hat – das Gegenteil ist der Fall. Es kämen hohe Kosten auf sie zu. Wir bitten die Bevölkerung, sich genau zu informieren und dann abzustimmen. Wir danken. Isabel Rüssli, Wettswil
«Zuwanderung ist Schuld» Replik auf den Leserbrief von Jeremy Notz mit dem Titel «Mietwohnungsmarkt ist kein Naturereignis» im «Anzeiger» vom 31. Oktober. Der letzte Satz im Leserbrief von Herrn Notz, «Wie würde ein Dorf aussehen, in dem wir demokratisch über Preise, Gestaltung und Nutzung des Wohnraums entscheiden?», finde ich utopisch! Die Aussage «der Markt macht die Preise», trifft nach meiner Meinung in diesem Fall nicht zu. Es ist «Supply & Demand», einfach übersetzt «Angebot & Nachfrage». Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohn-
raum steht in keinem Verhältnis zum Angebot. Der Grund der Wohnungsknappheit und der hohen Mietpreise ist nicht die Schuld der Immobiliengeschäfte oder der privaten Eigentümer und Vermieter. Es ist die unkontrollierte Zuwanderung aus aller Welt. Aber wenn Politiker es wagen, diese Tatsache zu erwähnen, startet umgehend ein Shitstorm. Ein guter Start wäre eine kontrollierte, gut gemanagte Einwanderungspolitik! Brigitte Caldwell, Obfelden
«Die sozial Gerechten» Replik auf die Leserbriefe von Richard Frick und Milan Pechous mit den Titeln «Ja für eine soziale Klimapolitik» und «Enteignung der Fleissigen?» im «Anzeiger» vom 31. Oktober. Ich habe die Erbschaftssteuer Initiative der Jung-Sozialisten in einem früheren «Anzeiger»-Leserbrief als ein Produkt aus der sozialistischen Mottenkiste genannt. Die Herren Frick und Pechous bezeichnen in ihren Entgegnungen die Erbschaftsinitiative der Jung-Sozialisten als sozial gerecht, oder weil es nur wenige betrifft, vernachlässigbar. Offensichtlich ist den sich im Dunst des Sozialismus Bewegenden Frick und Pechous nicht klar, um wen es sich bei diesen sogenannten Superreichen, die man zur Kasse bitten will, handelt. Das
Vermögen dieser Leute liegt nicht auf einem Bankkonto, sondern in Betrieben, in Produktionsanlagen, Gebäuden und kapitalintensiven Einrichtungen. Betroffen sind Arbeitsplätze in Familienunternehmen, die mit ihrer Unternehmenspolitik zur nachhaltigen Wirtschaft in unserem Land beitragen. Die Initiative ist ein Schritt, der früher im Osten Europas durchgesetzt zur Verarmung geführt hat. Immer wenn man versucht, die soziale Gerechtigkeit mit Bestrafung der Erfolgreichen zu verwechseln, ist auch mit grünem Mäntelchen versehen der Niedergang programmiert. Diese Initiative verdient eine deutliche Ablehnung. Toni Bortoluzzi, Affoltern
Gewerbe
Freitag, 7. November 2025
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Live-Performance
Eigene Kerzenkreation
Verbleib in 1. Liga
Am 23. November zeigt Sobeida Luque ihre Performance «Wasser» in der Galerie Märtplatz. Seite 17
An drei Daten findet das kreative Kerzenziehen auf dem Bauspielplatz Affoltern statt. Seite 19
Schachgöttin Caissa war den Wettswilern beim Kampf um den Wiederaufstieg nicht hold. Seite 21
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Erst Seide, dann Feuer, jetzt die Migros Geschichte der Seidenweberei Näf: Aufstieg, Blüte und Niedergang einer Textildynastie im Säuliamt AngelA BernettA
nach dem Zweiten Weltkrieg noch einen kurzen Aufschwung. 1978 musste das Werk in Affoltern jedoch endgültig schliessen. 1980 planten die Besitzer eine Grossüberbauung mit dem Namen «3 Öpfel». «Dagegen formierte sich die Bürgerinitiative ‹Danke für Obst›, die für den Erhalt der Fabrik kämpfte», erinnert sich Ursula Grob. Der Widerstand blieb erfolglos: 1993 vernichtete ein Grossbrand die Hallen. Die Brandursache blieb ungeklärt. Mit dem anschliessenden Abriss war das kulturelle Erbe verloren.
Als 1993 ein Grossbrand die Hallen der Seidenstoffweberei in Affoltern zerstörte, verschwand mehr als ein Stück Industriegeschichte. Mit den Flammen ging ein Jahrhundert regionaler Erinnerung verloren – ein Betrieb, der das Knonauer Amt geprägt hatte wie kaum ein anderer. Die Familie Näf lebte seit dem 16. Jahrhundert in Kappel am Albis. Stammvater Adam Näf erhielt 1533 das Zürcher Bürgerrecht, nachdem er sich in der Zweiten Schlacht bei Kappel bewährt hatte. Jahrhundertelang blieben die Nachkommen einfache Bauern. Erst Johann Rudolf Näf (1788–1865) brach mit dieser Tradition: 1846 gründete er die erste Firma für Seiden- und Halbwollstoffe. Fortan arbeiteten Frauen an Spinnrädern und Webstühlen in ihren Wohnstuben, Kinder halfen beim Aufspulen – die Heimarbeit war damals die Basis der Zürcher Textilproduktion.
Neubeginn und Erinnerung
Schritt in die Industrie Seine Söhne Johannes, Rudolf und Gottlieb bauten den Betrieb aus und wagten 1865 den Übergang in die Fabrikarbeit. Sie verlegten den Sitz nach Affoltern am Albis, direkt an die neue Bahnlinie, und bauten ein Gewerbehaus mit Spulerei und Zettlerei. Die Nähe zur Gotthardlinie erleichterte den Transport der empfindlichen Stoffe erheblich. In den 1870er-Jahren kamen ein Dampfhaus und ein Hochkamin hinzu, 1872 folgte ein Geschäftshaus in Zürich. In Spitzenzeiten beschäftigte der Betrieb bis zu 400 Arbeiter und Arbeiterinnen, viele aus Italien und dem Tessin. Sie wohnten im eigens errichteten Arbeiterhaus der Seidenweberei. Die Firma expandierte rasch, doch 1883 trenn-
Für das Säuliamt bedeutete das Wachstum in den Fabriken Arbeit, Einkommen und sozialer Aufstieg. (Ortsmuseum Afffoltern) ten sich die Brüder: Johannes führte das Werk in Affoltern weiter, Rudolf grün-
«Wenn die Maschinen stoppten, war es, als ob das ganze Dorf den Atem anhielt.» Aussage einer Arbeiterin
dete eigene Fabriken. Mit dem Bau des «Hochhauses» und einer Weberei (1887– 1889) nahm der Betrieb industrielle Züge an.
Expansion und Arbeitswelt Über viele Jahrzehnte prägten Industriebetriebe den Bezirk, ehe sie verschwanden und Neuem Platz machten. In dieser Serie stellt der «Anzeiger» in loser Folge einige dieser Betriebe vor. (red)
Unter Johannes’ Söhnen Hans und August wurde das Unternehmen zu den «Seidenstoffwebereien», vormals «Gebrüder Näf AG». Das Stammhaus in Affoltern wuchs stetig. Für die Region bedeutete dies Arbeit und sozialen Aufstieg. «Ganze Familien verdienten über Generationen ihr Auskommen an Spu-
len, Webstühlen und Zettlereien», sagt Ursula Grob vom Ortsmuseum Affoltern/Zwillikon. Dort steht bis heute ein Webstuhl aus jener Zeit, dessen monotones Klacken einst den Takt im Dorf vorgab. Eine Arbeiterin erinnert sich: «Wenn die Maschinen stoppten, war es, als ob das ganze Dorf den Atem anhielt.» Doch die Fabrik stand nicht nur für Fortschritt. Der Arbeitstag war lang, der Lohn knapp. «Wir arbeiteten oft bis tief in die Nacht bei Kerzenlicht, damit die Kinder Schuhe hatten», berichtet eine Zeitzeugin – ein Hinweis darauf, wie nah Wohlstand und Entbehrung beieinanderlagen.
Alltag, Krise und Niedergang Das Gewerbehaus von 1865 wurde 1941 durch einen dreigeschossigen Neubau des Architekten Hannibal Näf ersetzt. In den 1970er-Jahren kam ein fensterloser Anbau für moderne, grosse Jacquard-Webstühle hinzu. Seine massive Bauweise sollte den Lärm der Maschinen dämpfen. Wie die gesamte Zürcher Seidenindustrie geriet auch die Firma Näf in der zweiten Hälfte des 20. Jahr-
hunderts unter Druck: Billige Importe, veränderte Mode und sinkende Nachfrage setzten ihr zu. Unter Hans Rudolf Näf-Meyer erlebte das Unternehmen
Ab 1994 entstand auf dem Gelände die Zentrumsüberbauung «Oberdorf» mit Gewerbe, Wohnungen und einer Passage mit Läden und Cafés. Heute prägen Migros, Arztpraxen und Treffpunkte den Ort, wo einst das Dröhnen der Webstühle den Alltag bestimmte. Nur wenige Spuren erinnern an die Seidenweberei Näf. Im Ortsmuseum Affoltern/Zwillikon lebt ihre Geschichte jedoch weiter. Maschinen, Fotos und Dokumente erzählen von Heimarbeiterinnen, die bei Kerzenlicht Stoffbahnen webten, und von Fabrikhallen, die ganze Dörfer beschäftigten. Auch von Hedingen, wo 1883 eine weitere Fabrik entstand, bewahren Bilder und Relikte das Andenken.
Stationen der Seidenweberei Näf •1846: Johann Rudolf Näf gründet die Firma für Seiden- und Halbwollstoffe. •1865: Umzug nach Affoltern am Albis, Bau des ersten Fabrikgebäudes. •1872: Geschäftshaus in Zürich. •1883: Trennung der Brüder Johannes und Rudolf Näf. •1886–1929: Internationale Expansion mit Fabriken in den USA, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Polen. •1941: Neubau eines dreigeschossigen Fabrikgebäudes. •1978: Schliessung des Werks in Affoltern. •1980: Überbauungsplan «3 Öpfel», Protestbewegung «Danke für Obst». •1993: Grossbrand zerstört die Hallen, anschliessender Abriss. •Ab 1994: Neubau der Zentrumsüberbauung «Oberdorf».
Quellen: Die Webereien der Familie Näf von Kappel und Zürich 1846 bis 1946, Affoltern am Albis. Aus der Geschichte eines ländlichen Hauptortes
Die Weberei. (Ortsmuseum Affoltern)
Ein Fest für alle Sinne Die Schweiz brennt zum 10. Mal: Auch ein Ämtler Betrieb ist mit dabei Bereits zum zehnten Mal laden über 30 Brennereien in der ganzen Schweiz zum nationalen Brennertag ein. Am 8. November heisst es wieder: «Die Schweiz brennt» – ein besonderes Ereignis, das Genussmenschen, Neugierige und Fachleute gleichermassen begeistert. Die Jubiläumsausgabe verspricht ein sinnliches Erlebnis rund um die Kunst der Destillation und rückt das reiche Erbe der Schweizer Spirituosenkultur in den Mittelpunkt. Vielfalt der Schweizer Spirituosen hautnah erleben Besucherinnen und Besucher können an diesem Tag die Arbeit
der Brennerinnen und Brenner aus nächster Nähe kennenlernen: Degustationen ermöglichen den direkten Vergleich verschiedener Spezialitäten, und im Gespräch mit Fachleuten wird die handwerkliche Tradition greifbar.
Wertschätzung für Produzenten
Aus Früchten – darunter Birnen – entstehen Spirituosen. (Bild zvg)
Seit seiner Lancierung vor einem Jahrzehnt hat sich der Brennertag zu einem festen Termin im Kalender von Geniesserinnen und Geniessern entwickelt. Er trägt dazu bei, die Wertschätzung für regionale Produzenten zu fördern und
die Schweizer Brenntradition einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Am 8. November heisst es wieder: anstossen auf ein Handwerk, das verbindet, und auf zehn Jahre «Die Schweiz brennt». Mit dabei ist auch die Brennerei zum Tröpfli von Stefan und Selesia Müller aus Obfelden. An der Dorfstrasse 82 gibt es an diesem Tag der offenen Türe die Möglichkeit für einen Einblick in die Brennerei und zur Degustation von Produkten. Die Schweizer Brenner
Kath. Kirche Hausen am Albis Wir freuen uns, mit Euch folgenden Gottesdienst zu feiern: Freitag, 7. November 19.30 Herz-Jesu-Andacht und Rosenkranzgebet mit Matthias Samstag, 8. November 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben Musik: José Sonntag, 9. November 10.00 Eucharistiefeier mit Matthias und Ignace, Musik: Roman anschliessend Kirchgemeindeversammlung
Ref. Kirchgemeinde Knonauer Amt Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal Freitag, 7. November 12.00 Hausen Pfarrhaus Zäme Zmittag 20.00 Kirche Affoltern Säuliämtler Frauenabend Mit Daniela Mettler und Lisa Kalt (Märchenschule Mutabor). Apéro riche ab 18.30 Uhr im Chilehuus. Samstag, 8. November 19.00 katholische Kirche Mettmenstetten Gospelchor Affoltern mit Liveband Solo: Nadine Urmi Leitung: Anette Bodenhöfer
Kloster Kappel am Albis Tagzeitengebet Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal Freitag, 7. November 19.30 – 20.30 Offenes HAGIOS-Singen Leitung: Christine Boeck Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei, Kollekte Donnerstag, 13. November 13.30 – 14.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt: Amtshausplatz Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei
Sonntag, 9. November 10.00 Eucharistiefeier und Kirchgemeindeversammlung in Herz Jesu Hausen
Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 9. November 10.30 Eucharistiefeier
10.00 Kirche Bonstetten Gottesdienst mit Abendmahl mit 3. Klass-Kids Pfrn. Susanne Sauder Anschliessend Apéro
Ref. Kirche Obfelden
Viva Kirche Affoltern am Albis
Sonntag, 9. November 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Andres Boller Musik: Angela Bozzola anschliessend Chilekafi
Sonntag, 9. November 10.00 Gottesdienst mit Livestream Kinder-/Teensprogramm
Montag, 10. November 19.00 Ottenbach Chilehuus Bibelabend mit Cornelia Lippuner Dienstag, 11. November 19.30 Kirche Maschwanden Knonauer Amt singt on Tour. Next Stop: «Maschwanden singt» Wir laden zu einem mitreissenden Pop-Chor-Abend ein. 1 Song, 1 Abend, 1 Ziel: Singen aus vollem Herzen! Leitung: Tanya Birri, Klavier: Anette Bodenhöfer Donnerstag, 13. November 14.00 Affoltern Chilehuus Senioren-Treff «Röbi geht» Der DOK-Film begleitet den an Krebs erkrankten Robert Widmer in den letzten Monaten seines Lebens.
Mittwoch, 12. November 14.00 Senioren-Nachmittag im Gemeindesaal Bonstetten, Theaterbesuch «Mein Freund Harvey»
19.00 Kirche Mettmenstetten Liturgische Abendmahlsfeier mit Pfr. Andreas Fritz
Freitag, 14. November 20.00 Taizé-Feier
19.00 Kirche Rifferswil Singkirche im Chor Lieder aus dem Rise Up oder Wunschlieder der Teilnehmenden, keine Notenkenntnisse erforderlich Leitung und Piano: Daniel Rüegg
www.kath-affoltern.ch
www.sunntig.ch
Tel. 079 777 97 79 (Mo–So) auch Busse, Lieferwagen, Jeeps, Geländewagen und Lkw. Seriös Schnell CH-Unternehmen
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Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten Sonntag, 9. November 10.30 Gottesdienst Parallel Kinderprogramm Donnerstag, 13. November 20.00 Gebetsabend Mehr Infos: etg-mettmenstetten.ch
Ich taste, also spiele ich.
Sonntag, 9. November 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 18.30 Santa Messa
Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 8. November 17.00 Beichtgelegenheit 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 9. November 9.30 Kafi und Begegnung 10.30 Hl. Messe
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www.kath-bonstetten.ch
Ref. Kirche Kappel
www.kirchekappel.ch
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Kath. Kirche Affoltern am Albis Samstag, 8. November 17.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 9. November 19.30 Abendgottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. Andreas Fritz
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Samstag, 15. November 10.00 JuKi: Birmensdorf, Ausdrucksmalen (Anmeldung via Pfefferstern) Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch
14.00 Hedingen Chilehuus Gemeindenachmittag Stonehenge im Säuliamt – Historische Steinsetzungen Vortrag von Hans Wiesener Anschliessend Zvieri
19.30 katholisches Pfarreiheim Hausen, Untergeschoss Informationsabend Gruppe Welt: Syrien nach dem Krieg Eintritt frei, Kollekte für CaritasProjekt in Syrien
8836 Biberbrugg Tel. 055 418 45 45 verglasen.ch
www.kath-affoltern.ch
www.kircheobfelden.ch
Montag, 10. November 16.00 Stille & Tanz in Wettswil 19.00 Kirchgemeindesaal Wettswil, Vortrag von Dr. Sumaya Farhat-Naser, palästinensische Christin und Friedenspädagogin Eintritt frei, Kollekte für Friedensprojekte der Referentin
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Donnerstag, 13. November 9.30 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi
Sonntag, 9. November 19.30 Abendgottesdienst in Mettmenstetten mit Pfarrer Andreas Fritz
19.30 Kirche Mettmenstetten Abendgottesdienst Pfr. Andreas Fritz Musik: Daniel Rüegg
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Samstag, 8. November 19.00 Gospelkonzert mit dem Gospelchor Affoltern, Leitung: Anette Bodenhöfer
Ref. Kirche Knonau
17.00 Kirche Affoltern Gospelchor Affoltern mit Liveband Solo: Nadine Urmi Leitung: Anette Bodenhöfer
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Sonntag, 9. November 10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Taufe, Pfr. Otto Kuttler Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel 11.15 Jugend-Gottesdienst in Stallikon 16.00 Kirche Stallikon, Family-Movie-Night ab 6 Jahren
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Ref. Kirche Stallikon Wettswil
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Donnerstag, 13. November 8.15 Wortgottesfeier mit Matthias
Sonntag, 9. November 10.00 Kirche Affoltern Gottesdienst Pfr. Thomas Müller Musik: Benjamin Kilchmann Anschliessend Apéro
10.00 Kirche Hedingen Gottesdienst Pfr. Ueli Flachsmann Musik: Sängerbund am Albis, Anette Bodenhöfer Leitung: Roland Schmid Anschliessend Kirchenkaffee
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Freitag, 7. November 2025
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Zirkuläres Bauen ist komplexer, als man denkt Erkenntnisse am Immo-Zmorge der Standortförderung Dieses Mal fand der Netzwerkanlass der Standortförderung Knonauer Amt ausnahmsweise im angrenzenden Freiamt bei der Leuthard Gruppe in Merenschwand AG statt. Als Mitglied der Standortförderung ist Leuthard mit vielen aktuellen Bauvorhaben im Knonauer Amt präsent. Ein prominentes Beispiel ist die Wohnüberbauung «Im Schwanden», wo in Affoltern in insgesamt vier Etappen 90 Miet- und Eigentumswohnungen über die nächsten Jahre entstehen. Im September wurde das Baugesuch für das Projekt «Sagiweid II» mit 50 Wohnungen und einem Gewerbegebäude eingereicht. Auch dieser Komplex befindet sich in Affoltern. Ende Oktober frühmorgens fanden sich über 40 Gäste in den Büroräumlichkeiten der Leuthard Gruppe ein. Nach einem ersten Kaffee ging es dann pünktlich um sieben Uhr los mit der Begrüssung durch Johannes Bartels, Geschäftsleiter der Standortförderung. Am Beispiel des Projektes Gleis X, dem Neubau der SBB-Reparaturwerkstätten in Zürich, erläuterte Sebastian Jockel, der bei der
MARKTPL ATZ
Von links: Johannes Bartels und Marcel Strebel, Geschäftsleiter und Präsident Standortförderung Knonauer Amt; Sabine Amrein, Leiterin Marketing, Kommunikation & Nachhaltigkeit Leuthard Bau AG; Gianni Scinta, Leiter Projektentwicklung Leuthard Immobilien AG; der Referent Sebastian Jockel, Teamleiter Leuthard Baumanagement AG. (Bild zvg) Leuthard Baumanagement AG für dieses Projekt verantwortlich ist, die Ausgangslage, Lösungsansätze und Herausforderungen dieses Bauvorhabens, das hohe
Anforderungen an den CO2 -Ausstoss und die Materialwiederverwertung stellt. Sebastian Jockels Team zusammen mit Gigon Guyer Architekten gewannen den
Wettbewerb, dank innovativer Vorschläge wie zum Beispiel der Verwendung von Re-Use-Materialien der SBB wie Schienen und Fenster oder anderer gebrauchter
Baumaterialien wie Eternit-Fassadenplatten. Sebastian Jockel erwähnte aber auch die Herausforderungen, die ein solches neuartiges Projekt mit sich bringt. Er zeigte auf, dass die zirkuläre Bauweise die klassischen Bauprozesse – Planen, Bestellen und Bauen – mit zusätzlichen Schritten wie Materialprüfungen, Beschaffung, Lagerung und Transportieren der gebrauchten Materialien ablöst. Auch Abweichungen von Standards wie Gewährleistungen, Verantwortungen und das Beschaffungswesen gilt es bei einem solchen Projekt miteinzubeziehen. Die zahlreichen anschliessenden Fragen der Gäste zeigten, dass das Thema zirkuläres Bauen auf viel Interesse stösst. Es waren sich jedoch alle einig, dass man am Anfang eines langen Weges stehe, auf dem es noch vieler Anstrengungen seitens der Auftraggeber, Unternehmer und der Politik bedarf, damit ein Pionierprojekt wie das «Gleis X» Schule macht. Standortförderung Knonauer Amt und Leuthard Bau AG
Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
Spinning-Day in Mettmenstetten
Gruselige Kürbisse
Zwölf Stunden im Sattel für den guten Zweck
Halloween im Landimärt Obfelden
Am Samstag, 1. November, verwandelte sich das Gesundheitszentrum Gut in Mettmenstetten in einen Ort voller Bewegung, Freude und Zusammenhalt. Fünf Teams und das Leiterteam mit insgesamt 45 Teilnehmenden stellten sich der Herausforderung, ihre Spinningräder zwölf Stunden lang ohne Stillstand in Bewegung zu halten. Was als sportliche Aufgabe begann, entwickelte sich zu einem eindrücklichen Gemeinschaftserlebnis, das alle Beteiligten verband.
Halloween im Landimärt Obfelden gehört der Vergangenheit an. Bei trübem und nassem Herbstwetter haben viele künstlerisch begabte Hände die Herausforderung angenommen, gruselige Kürbisgesichter zu schnitzen. Die hausgemachte Kürbissuppe war sehr beliebt zum Aufwärmen.
Besondere Atmosphäre Von Beginn an herrschte eine besondere Atmosphäre. Die Teilnehmenden motivierten sich gegenseitig, tauschten sich während kleiner Pausen bei Snacks und Getränken aus und hielten die Energie den ganzen Tag über hoch – unterstützt durch Musik, engagierte Trainerinnen und Trainer und viel Teamgeist. Am Ende standen beeindruckende 2834 Kilometer und 8500 Franken zugunsten der KinderReha Schweiz. Der Anlass zeigte eindrücklich, wie gemeinsames Engagement Menschen
Weitere Events geplant
Übergabe der Spende (von links): Nils Gut (Gesundheitsmanager GUT), Franziska Spreitler (Leiterin Therapie KISPI), Olivia Groth (Praxisausbildnerin Sporttherapie Kispi), Kerstin Gut (Fachfrau für Bewegung- und Gesundheitsförderung GUT) und Maggie Gut (Geschäftsführerin Gesundheitszentrum GUT). (Bild zvg)
verbindet. Nach den intensiven Phasen wurde gemeinsam gelacht, sich ausgetauscht und gefeiert – immer mit dem Bewusstsein, dass der Einsatz einem guten Zweck diente. Die Kinder und Jugendlichen, die dank der Sporttherapie neue Bewegungsmöglichkeiten entdecken, standen im Mittelpunkt und waren die grösste Motivation.
Mit einer Rangverkündigung und einem gemütlichen Abschluss klang ein Tag aus, der vielen in lebhafter Erinnerung bleiben dürfte – und bereits Vorfreude auf eine mögliche Fortsetzung weckt. Gesundheitszentrum Gut AG, Mettmenstetten
Schon steht ein weiterer Event im Landimärt Obfelden bevor. Am 29. November findet der Chlaus-Landitag statt. Im weihnachtlich dekorierten Stübli werden die Kunden mit feinem Raclette, Momos von My Momo, Punsch und Glühwein verwöhnt. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und sich auf die bevorstehende Adventszeit einstimmen zu lassen. Im Landimärt findet man ein vielseitiges Angebot an Kerzen, Kränzen und Adventsdekoration. Landi Obfelden Genossenschaft Vorschau Landitage: 29. November: Chlaustag mit Adventsstimmung; 20. Dezember: Weihnachtsbaum Verkauf mit
www.gut-tut-gut.ch
Glühwein, Punsch und gratis Wurst vom Grill
Die Landi-Mitarbeitenden unterstützten beim Kürbis-Schnitzen. (Bild zvg)
Grosses Interesse an Anlagethemen Zweiter erfolgreicher Anlass der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis im Gartencenter Guggenbühl Bereits zum zweiten Mal lud die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis interessierte Anlegerinnen und Anleger zu einem Fachanlass ins Gartencenter Guggenbühl in Bonstetten ein. Rund 60 Gäste nutzten die Gelegenheit, sich in inspirierender Umgebung über aktuelle Markteinschätzungen und nachhaltige Anlagestrategien zu informieren. Manuel Huber, Mitglied der Bankleitung und Moderator des Anlasses, begrüsste die Gäste und hielt im Verlauf des Abends fest: «Wer klug säht, wird langfristig ernten.» Diese Analogie passte perfekt zum Veranstaltungsort und unterstrich die langfristige Perspektive, die Raiffeisen bei der Vermögensberatung verfolgt.
Zwei herausragende Referenten teilten ihr Fachwissen Die beiden Referenten Christoph Kuhn, Leiter Portfoliomanagement der Raiffeisen Gruppe, und Paul Hirschi, Experte im Bereich Advisory bei
Raiffeisen Schweiz, gaben spannende Einblicke in die Anlagewelt. Im Zentrum ihrer Ausführungen standen Lösungen, die auf individuelle Kundenbedürfnisse abgestimmt sind – mit Fokus auf einer professionellen Vermögensverwaltung.
Fachlicher Austausch in entspannter Atmosphäre Im Anschluss an die Präsentationen nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich bei einem Apéro mit den Referenten und Gastgebern auszutauschen. In lockerer Atmosphäre wurden individuelle Fragen gestellt und wertvolle Impulse für die persönliche Anlagestrategie mitgenommen. Der Anlass unterstrich einmal mehr das Engagement der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis als verlässlichen, regionalen Partner für langfristige Anlagestrategien. Raiffeisenbank Kelleramt-Albis
Von links: Matthias Bär, Paul Hirschi, Christoph Kuhn, Manuel Huber und Frederick Marek. (Bild zvg)
Mietgesuche
Bonstetten – der ideale Arbeitsort für Sie! Die Gemeinde Bonstetten – auf der Sonnenseite des Albis – bietet ihren rund 5700 Einwohnenden optimale Wohnbedingungen und ein vielseitiges Frei zeitangebot mit bestmöglichem Anschluss an das Individual- und öffentliche Verkehrsnetz. Unsere moderne Gemeindeverwaltung erbringt als Dienstleis tungsunternehmen vielseitige und kundenorientierte Angebote. Wir sind eine faire, fordernde und fördernde Arbeitgeberin. Wollen Sie Teil unseres Teams werden? Infolge Umstrukturierung suchen wir per sofort oder nach Verein barung eine/n
Sachbearbeiter/in Hochbau (80 – 90 %) Ihr Wirkungskreis ● Unterstützung und Beratung des Leiters Bereich Hochbau ● Kontoverantwortung (Budgetierung, Ausgabenvollzug und Budget überwachung) der zugewiesenen Konti in Zusammenarbeit mit der Bereichsleitung ● Vertretung des Bereichs Hochbau nach innen und aussen ● Mitarbeit in Projekten des zugewiesenen Bereichs Ihre Hauptaufgaben im Bereich Hochbau (70 – 80 %) ● Prüfung von Baugesuchen, Koordination der Anträge der neben- und untergeordneten Planungsträgern und Kontrollorganen in Zusammenarbeit mit externen Beratungsbüros ● Beratung von zukünftigen Bauherren in Rechts- und Fachfragen ● Begleitung der Richt-, Orts- und Quartierplanung ● Führung der Baudossiers, Überwachung der privaten Bauvorhaben während des Baus, Kontrolle der Zwischenstände, Durchführung von Bauabnahmen ● Baupolizei, baulicher und betrieblicher Brandschutz, Feuerungsanlagen, baulicher Zivilschutz und Aufzüge ● Kontrolle der Lufthygiene, Energie, Lärm, Strahlungen und anderen Umweltbelastungen bei Neu und Umbauten ● Betreuung des Ortsbildschutzes, Denkmalpflege und Archäologie ● Überwachung von belasteten Standorten und Altlastenverdachtsflächen ● Administration der amtlichen Vermessung sowie der vermessungstechnischen Aufgaben der Baupolizei ● Lehrlingsausbildung innerhalb des Bereichs Mitwirkung in Kommissionen und Arbeitsgruppen (10 – 20 %) ● befristete Arbeitsgruppen der Verwaltungsleitung / der Bereichsleitungen (beratend) Das bringen Sie mit ● bautechnische, juristische oder kaufmännische Grundausbildung mit fachlicher Weiterbildung ● Fachkenntnis bei der Beratung von Bauherrschaft und Architekten ● Weiterbildung im öffentlichen Sektor ● Berufspraxis im öffentlichen Planungs- und Baurecht ● ein kompetentes und dienstleistungsorientiertes Auftreten mit guten Umgangsformen ● Selbstständigkeit und organisatorische Fähigkeiten ● Flexibilität, Belastbarkeit und Sozialkompetenz ● sehr gute PC-Anwenderkenntnisse, von Vorteil mit Erfahrung der innosolv-/Abacus-/CMI-Applikationen Bei uns finden Sie Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit spannenden Projekten und die Möglichkeit in einem kleinen Team, die Zukunft Bonstettens aktiv mitzugestalten. Ein engagiertes Team freut sich, Sie bei der Einarbeitung in Ihren neuen Wirkungskreis zu unterstützen. Sie profitieren von unkomplizierter Unterstützung bei fachbezogenen Weiterbildungen, flexiblen Arbeitszeiten mit Homeoffice und einem Arbeitsplatz mit moderner IT-Infrastruktur.
Zu mieten gesucht im Knonaueramt:
Per 1. März 2026 oder nach Vereinbarung eine:n
Pensionierte Frau sucht eine ruhige, sonnige 2½- bis 3½-Zimmer-Wohnung mit Balkon (nicht EG) und Autoabstellplatz oder Garagenplatz auf 1. März 2026 oder später. Preis: 2000,– bis 2300,– inkl. Nebenkosten.
Schulsozialarbeiter:in 30 %
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Die HPS Affoltern ist eine Tagessonderschule für Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 18 Jahren mit kognitiver oder mehrfacher Beeinträchtigung, welche mit vier Klassen im Primarschulhaus Stigeli in Affoltern am Albis integriert ist.
Sie bringen mit: • • • • •
Abschluss in Sozialer Arbeit (FH/HF), von Vorteil CAS Schulsozialarbeit oder CAS Lösungsorientierte Beratung Idealerweise Berufserfahrung in der Sozialarbeit an einer Sonderschule Freude und Geschick im Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung Neugier und Bereitschaft, im interdisziplinären Team die Heilpädagogische Schule weiterzuentwickeln Wünschenswert: Einsatz eines Therapie- oder Schulhundes
Ihr Aufgabenbereich: • • •
•
Weiterführung der seit Sommer 2024 aufgebauten Schulsozialarbeit an der HPS Beratung und Unterstützung der Schüler:innen, deren Eltern sowie den Lehrpersonen bei inner- und ausserschulischen Herausforderungen Unterstützung und Entlastung von Lehrpersonen bei der (Früh-) Erkennung, Erfassung und Bearbeitung von sozialen Problemstellungen, welche die schulischen Fortschritte und die Integration in die Schulgemeinschaft gefährden Vernetzung und Zusammenarbeit mit Fachstellen und Einrichtungen des Kinder- und Erwachsenenschutzes, mit Fachstellen der Jugend- und Familienhilfe sowie mit Ämtern und weiteren Fachstellen
Wir bieten Ihnen: • • • •
Moderne Arbeitsbedingungen und attraktive Besoldung nach Personalverordnung des Schulzweckverbandes in Anlehnung an den Kanton Zürich Vielfältiges Aufgabengebiet mit grossem Gestaltungsfreiraum Engagiertes interdisziplinäres Team Sinnstiftende Tätigkeit in einer wertschätzenden Schulgemeinschaft
Zuhause im Grünen gesucht Pflegefachfrau sucht ein ruhiges Zuhause in der Natur. Gerne Einliegerwohnung oder Stöckli im Knonaueramt oder Freiamt. Auto ist vorhanden, daher auch gerne etwas abgelegen. Kontakt: lcarlsench@gmail.com
Ihre Spe n de s c h e n kt Perspektiven!
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung zuhanden von Peter Trachsel, Gemeindeschreiber a.i., peter.trachsel@bonstetten.ch.
Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung mit Foto per E-Mail an: sekretariat@hps-bezirk-affoltern.ch
Haben Sie Fragen? Many Malis, Abteilungsleiter Bau und Vorsitzender der Geschäftsleitung steht Ihnen gerne telefonisch unter 044 701 95 85 zur Verfügung.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne die Schulleiterin, Frau Anna Cornelius, leitung@hps-bezirk-affoltern.ch oder 043 333 98 41 Weitere Informationen über die Heilpädagogische Schule Affoltern finden Sie auf unserer Website: www.hps-affoltern-am-albis.ch.
GVRZ
Gewässerschutzverband Region Zug Sammelt und reinigt Abwasser.
Der GVRZ ist für die Ableitung und Reinigung der Abwässer der Region Zug verantwortlich. Mit rund 175’000 angeschlossenen Einwohnerinnen und Einwohnern, einem Leitungsnetz von rund 85 km und der zentralen ARA Schönau gehört der GVRZ zu den grössten und modernsten Abwasserverbänden der Schweiz. Aufgrund einer Pensionierung suchen wir ab sofort oder nach Vereinbarung eine handwerklich versierte und fachkundige Persönlichkeit.
Betriebsmechaniker/in oder Klärwerksfachmann/frau (100%) Deine Hauptaufgaben | Unterstützung des gut eingespielten Teams beim täglichen Betrieb und Unterhalt der ARA und der Aussenbauwerke.
Obfelder Umzugsunternehmen sucht zur Unterstützung des Teams Aushilfsmitarbeiter für sporadische Einsätze. Fahrausweis Kat. B ist Voraussetzung, Kat. C erwünscht. Auch selbständig Erwerbende sind willkommen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich bei TSH-Driver Rent GmbH, Bachstrasse 11b, 8912 Obfelden oder unter 044 761 85 21. www.tsh-move.ch
Du führst Revisionen, Reparaturen und Anpassungen an bestehenden Anlagen durch. Merci für Ihre Unterstützung
Du wirst auf unseren verschiedenen Arbeitsplätzen eingearbeitet und bist entsprechend offen für eine breite Palette von Tätigkeiten. — Dein Profil | abgeschlossene Berufslehre als Mechaniker/in Bei entsprechendem Interesse unterstützen wir dich in der berufsbegleitenden Ausbildung zum Klärwerksfachmann/frau. Du besitzt einen Führerschein Kat. B. Du arbeitest sorgfältig und gewissenhaft nach SUVA/EKAS-Vorschriften. Bereitschaft, etwa 9 Wochen pro Jahr Pikett-Dienst zu leisten. Wohnhaft in der näheren Umgebung der ARA (30 Minuten). — Wir bieten eine vielseitige, verantwortungsvolle und sinnhafte Tätigkeit, welche in der Öffentlichkeit geschätzt wird. Bei uns kannst du gestalten, umsetzen und einen echten Beitrag zu einer lebenswerten Region und einer intakten Umwelt leisten. Es erwarten dich attraktive Anstellungsbedingungen mit gut ausgebauten Sozialleistungen. — Wie weiter? | Für weitere Auskünfte zur Stelle steht dir Thomas Klaus, Betriebsleiter, unter 041 784 11 60 oder thomas.klaus@gvrz.ch zur Verfügung. Deine üblichen Bewerbungsunterlagen sendest du bitte an info@gvrz.ch. Nach einer ersten Prüfung geben wir dir in jedem Falle ein Feedback. Bist du und wir weiterhin interessiert, kommt es zu einem ersten Bewerbungsgespräch. Beim zweiten Gespräch lernst du die Betriebsmitarbeitenden kennen.
Wir suchen für unsere Bäckerei mit Café per sofort eine/n motivierte/n, zuverlässige/n und zuvorkommende/n
Bäckereiverkäufer/in (ca. 20%) für das Wochenende. Haben Sie Freude am Kundenkontakt, sind Sie sich selbständiges Arbeiten gewohnt und lieben es, wenn «etwas läuft»? Vorzugsweise haben Sie bereits Erfahrung im Verkauf oder der Gastronomie. Wir bieten Ihnen eine vielseitige Tätigkeit in einem familiären Team. Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständige Bewerbung mit Foto: Bäckerei – Café Betschart, Frau Jasmine Betschart Burgwies 5, 8906 Bonstetten gipfeli@baeckerei-betschart.ch
Schweizerische Stiftung für das cerebral gelähmte Kind Spenden: IBAN CH53 0900 0000 8000 0048 4 www.cerebral.ch
Veranstaltungen
15
Freitag, 7. November 2025
Bildung als Investition in die Zukunft Durch die «Ruinaulta» Informationsabend der Gruppe Welt Oberamt in Hausen Seit über einem Jahrzehnt prägen Krieg, Armut und Zerstörung das Leben vieler Menschen in Syrien. Besonders Kinder sind die Leidtragenden. Millionen von ihnen können keine Schule besuchen, viele haben Flucht, Gewalt und Verluste erlebt. Die politische Lage ist nach dem Regierungswechsel weiterhin instabil, zugleich wächst jedoch eine vorsichtige
Aufbruchstimmung mit Blick auf Frieden und Wiederaufbau. Familien und lokale Gemeinschaften entwickeln eigene Wege der Alltagsgestaltung. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen setzt Caritas Schweiz auf Bildung als Weg zu neuen Perspektiven und gesellschaftlicher Teilhabe. Das aktuelle Projekt – seit rund
Wanderung von Ilanz nach Versam
vier Jahren unterstützt von der Gruppe Welt Oberamt – begleitet rund 3000 Kinder beim Schulbesuch, stellt Unterrichtsmaterial und Mahlzeiten bereit und bietet Nachhilfe. Parallel dazu werden Lehrpersonen in Unterrichtsdidaktik und im Umgang mit traumatisierten Kindern ausgebildet. Mit einem Informationsabend ermöglicht die Gruppe Welt Oberamt einen Einblick in die aktuelle Situation in Syrien. Die Referentin Patricia Kern, Programm-Managerin Syrien-Krise bei Caritas Schweiz, steht im täglichen Austausch mit den lokalen Teams und Partnerorganisationen und hat das Projektgebiet kürzlich selbst besucht. Sie wird aufzeigen, wie Menschen in Syrien trotz widrigster Umstände Bildung und Teilhabe für alle ermöglichen. Ihre Eindrücke verbinden fundiertes Hintergrundwissen mit aktuellen Erfahrungen vor Ort. Zum Abschluss des Abends wird ein syrischer Apéro offeriert. Die Kollekte unterstützt die Projektarbeit im Bildungsbereich von Caritas Schweiz in Syrien.
Donnerstag, 13. November, 19.30 Uhr, Katholisches Pfarreizentrum Hausen, Bifangstrasse 4
Maschwanden singt! Pop-Chor-Event am Dienstag, 11. November Was auf Social Media bereits tausende Chor-Fans begeistert, kommt für einen Abend nach Maschwanden: Das Publikum ist der Chor! An einem Abend gemeinsam zum Chor werden und gemeinsam singen, aus vollem Herzen! Der Chor-Event «Knonaueramt singt» tourt seit Februar 2025 durchs Knonauer Amt und macht in verschiedenen Dörfern Halt – Maschwanden ist die siebte Station dieser musikalischen Reise. Ziel der Tournee ist es, die bereits lebendige Singkultur im Knonauer Amt
weiter zu stärken und Singbegeisterte der Musikstile Pop, Soul und Gospel im Knonauer Amt zusammenzubringen – unter der mitreissenden Leitung der Sängerin und Chorleiterin Tanya Birri. In der besonderen Atmosphäre der reformierten Kirche Maschwanden werden zwei «Greatest Hits»-Songs gemeinsam und mehrstimmig einstudiert. Nach einem motivierenden Warm-up für Stimme und Körper begleitet die Pianistin am Flügel, während die Songtexte bequem von der grossen Leinwand ab-
Diese eindrückliche Route führt nahe am Ufer des Vorderrheins entlang, mit wunderbarer Sicht auf die senkrechten Kalksteinwände und bizarren Felsformationen.
Ilanz im Bündner Oberland. Nach einem Abstecher in die historische Altstadt bietet ein kleiner Rundgang einen Eindruck vom Leben der Leute im 16. Jahrhundert. Nun führt die Wanderung stets nahe am Vorderrhein entlang. Die Flusslandschaft zwischen Ilanz und Reichenau mit Auenwäldern und Inseln ist bei Kanufahrern sehr beliebt, die man auf ihrem wilden Ritt durch die Wellen beobachten kann. Entlang des Weges laden einige Feuerstellen zum Picknicken und Verweilen ein. Nach der historischen Bahnstation Valendas-Sagogn wird die Landschaft immer schöner und eindrücklicher. Es erheben sich bis zu 300 Meter hohe Kalksteinwände senkrecht in die Höhe und bizarre Felsformationen säumen die Schlucht. An der Station Versam-Safien angekommen, geht es mit der Rhätischen Bahn zurück nach Chur und den SBB ins Knonauer Amt.
Der «Grand Canyon» der Schweiz
Gruppe Welt Oberamt
Die Gruppe Welt Oberamt unterstützt ein Bildungsprojekt in Syrien. (Bild zvg)
Bei Versam-Safien türmen sich bis zu 300 Meter hohe Kalksteinwände. (Bild zvg)
gelesen werden können. Beim «One Night Choir» steht die Freude am gemeinsamen Singen im Mittelpunkt – ob Anfängerin oder Anfänger, ob Solist oder Solistin – einfach vorbeikommen und mitsingen! Tanya Birri, Chorleiterin Dienstag, 11. November, Türöffnung: 19 Uhr, Beginn:19.30 Uhr, reformierte Kirche Maschwanden, keine Anmeldung nötig. Leitung: Tanya Birri; Flügel: Anette Bodenhöfer. Eintritt frei, Kollekte.
Vor etwa 10 000 Jahren wurde das Tal durch den Flimser Bergsturz verschüttet. Der Rhein hat dann nach und nach die Rheinschlucht – auf Romanisch «Ruinaulta» aus dem Kalkstein ausgespült und es entstanden eindrückliche Felsformationen und wilde Flusslandschaften. Die Rheinschlucht ist auch als «Grand Canyon» der Schweiz bekannt und bietet einen einzigartigen Einblick in die Flora und Fauna sowie Geologie des historischen Bergsturzes. Stark gefährdete Vogelarten des Flussregenpfeifers oder Flussuferläufers finden hier einen neuen Lebensraum. An den Hängen gedeihen die ökologisch wertvollen Erika-Föhrenwälder. Besonders attraktiv ist diese Waldgesellschaft dank ihres Reichtums an Orchideen wie dem seltenen Frauenschuh, der im Frühsommer blüht. Mit den SBB geht es via Zürich bis Chur und der Rhätischen Bahn nach
Dölf Gabriel, Wanderleiter Wanderung am Samstag, 15. November, Anmeldungen bis 12. November per E-Mail an miteinander.wandern@bluewin.ch oder per Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Weitere Infos: www. miteinanderwandern.ch
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Jahr für Jahr wird immer mehr Geld für Asylanten – viele davon sind Kriminelle – ausgegeben. Die Folge: Immer mehr Geld für Asylanten. Für eusi Lüüt bleibt immer weniger!
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Quelle: stadtaffoltern.ch / hausen.ch / mettmenstetten.ch
Immer mehr Geld für Asylanten! Immer weniger für eusi Lüüt?
Bezirk Affoltern, sowie Aesch, Birmensdorf und Uitikon
Anmeldung für das Frühlingssemester 2026 Beginn: 2. Februar 2026
bis 30. November 2025
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Eintritt frei (Türkollekte) Wir freuen uns auf Deinen Besuch. Jodlerklub Affoltern am Albis
Literarische Soirée in der Secondhand Boutique Mo’lala mit der Autorin Dina Casparis Krimi-Autorin Dina Casparis beleuchtet mit einem ironisch-kritischen Blick die dunkle Seite der Beauty-, Mode- und Schokoladenindustrie. Nach der Matura und einer Ballettausbildung in Zürich, Paris und New York tanzte sie mehrere Jahre hauptberuflich auf deutschen Bühnen. Auch später als Rechtsanwältin in einem internationalen Modeunternehmen und als Beraterin von Privatkunden in der Finanzbranche, blickte sie hinter manch inspirierende Kulisse. www.dinacasparis.com Erleben Sie die Autorin hautnah am 3. Dezember 2025 in der stilvollen Atmosphäre der nachhaltigen Secondhand Boutique Mo’lala. Zwischen Vintage-Schätzen und Kerzenlicht tauchen wir gemeinsam in die Welt ihres Krimis ein.
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Sologesang
Klassischer Gesang, Pop Gesang
Streichinstrumente
Violine, Bratsche, Cello, Kontrabass
Zupfinstrumente
Gitarre, Ukulele, Harfe, E-Gitarre, E-Bass
Tasteninstrumente
Klavier, Keyboard
Knopfinstrumente
Akkordeon, Schwyzerörgeli
Holzblasinstrumente
Blockflöte, Panflöte, Querflöte, Klarinette, Saxophon, Oboe, Fagott
Blechblasinstrumente
Trompete, Kornett, Waldhorn, Alphorn, Tenorhorn, Posaune, Tuba
Schlaginstrumente
Drum-Set, Perkussion, Xylophon, Vibraphon, Marimba
Gruppen & Ensembles
Kinderchor, verschiedene Ensembles, Orchester, Bands
Erwachsenenunterricht
Anmeldung jederzeit möglich
Virtuelle Instrumentenvorstellung auf www.mska.ch Die Musikschule Knonauer Amt ist eine grosse regionale Musikschule, die im Auftrag der Schulgemeinden im Einzugsgebiet subventionierten Musikunterricht für Kinder und Jugendliche bis zum Abschluss ihrer Erstausbildung, längstens aber bis zum vollendeten 25. Altersjahr anbietet. Anmeldeschluss ist der 30. November 2025. Das Anmeldeformular und weitere Informationen finden Sie auf www.mska.ch. Musikschule Knonauer Amt, Obstgartenstrasse 1, 8910 Affoltern a. A. Sekretariat: 044 761 99 11 / sekretariat@mska.ch
Agil und stabil durchs Leben Mit regelmässigem Training zu mehr Gleichgewicht im Alter Übungen und Kurse im Kanton on Zürich finden: sicherrgehen.ch
Gemeindeplatz | 8909 Zwillikon
Öffnungszeiten zur Sonderausstellung
Flickä statt Spickä Mit Tauschmarkt Wolle Sonntag, 9. November 12:00 – 16:00 Uhr Sonntag, 16. November 12:00 – 16:00 Uhr Sonntag, 23. November 12:00 – 16:00 Uhr Sonntag, 30. November 12:00 – 16:00 Uhr Wir freuen uns auf viele Besucher Das Museumsteam www.museum-affoltern.ch
Wir laden zu drei Heilungs Abenden ein
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Durch eine starke Gottesbegegnung wurde Andreas von einer schweren und tödlichen Krankheit geheilt und fand den lebendigen Zugang zum Glauben. Seit dieser Zeit darf er das Wirken Gottes an vielen Orten hautnah miterleben, und viele Menschen erleben Heil und Heilung durch seinen Dienst. Andreas ist ein lebendiges Beispiel für die wunde erwirkende Kraft Gottes! Bekannt ist er als Autor und durch seine vielen Veranstaltungen sowie durch die Sendung Fenster zum Sonntag auf SRF. Informationen: heilundheilung.ch
Veranstalter:
Einladung zur
Adventsausstellung Samstag, 15. November 2025, 10 bis 20 Uhr Sonntag, 16. November 2025, 14 bis 17 Uhr
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Veranstaltungen
Freitag, 7. November 2025
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Drei Frauen – drei Ausdrucksweisen Kunstausstellung «Bilder, Holzschnitte, Installation» von KulturAffoltern in der Galerie Märtplatz Zum Abschluss des Galeriejahres 2025 präsentieren drei Künstlerinnen aus dem Amt ihr aktuelles Kunstschaffen: Rita Landolt, Katharina Proch und Sobeida Luque. Die von KulturAffoltern organisierte Ausstellung findet vom 14. bis 30. November in der Galerie Märtplatz in Affoltern statt. Rita Landolt ist Gestaltpädagogin und Erwachsenenbildnerin. Als Künstlerin experimentiert sie mit manuellen Techniken und diversen Materialien. Ihre vielschichtigen Arbeiten umfassen feine detailgenaue Bleistiftzeichnungen, expressive Tuschezeichnungen, Monotypien und abstrakte Bilder in Acryl auf Holz in Verbindung mit Collagen, Tusche und Ölkreiden. In einem Statement beschreibt Rita Landolt ihre Kunst selbst folgendermassen: «Nichts bleibt, wie es ist – dennoch wirkt alles zusammen. Mit jedem Pinselstrich verändert sich das Bild. Der Malprozess entfaltet seine Dynamik im
Bilder von Rita Landolt. (Bilder zvg)
Holzschnitte von Katharina Proch.
Installationen von Sobeida Luque.
Wechsel zwischen Sichtbarem und Verborgenem.» Katharina Proch hat an der Schule für Gestaltung studiert. Ihr Kunstschaffen ist vielfältig und umfasst Aquarelle, Holzdrucke, Zeichnungen, Fotografie und Digital Art. Ihre Hauptmedien sind
aber der Holzschnitt und die Aquarellmalerei und sie lässt Elemente gegenseitig einfliessen. In ihren neusten Arbeiten «Happening» und «Auf den Punkt gebracht» verzichtet sie auf die Erkennung und das Grobe im Holzschnitt. Es kommt die spielerische Seite zum Zug.
Sie experimentiert mit Linien und Flächen und entwickelt eine Formensprache aus konstruktiven und realistischen Elementen. Die venezolanische Künstlerin Sobeida Luque studierte Pädagogik und Kunst. Seit über 40 Jahren schafft sie
Skulpturen und Installationen aus verschiedenen Materialien. Ihre poetischen Werke interagieren mit ihrer Umgebung und bieten dem Publikum ein intensives Erlebnis. Mit dem Thema Wasser beschäftigt sich Sobeida Luque schon lange. Sie hat eine Installation in Form eines transparenten Vorhangs geschaffen, der eine symbolische Begegnung mit dem Wasser ermöglicht und zu einem poetischen Dialog einlädt. Die Installation ist kombiniert mit Wassertropfen aus feinem Holz und Farben. Am Sonntag, 23. November, um 15 Uhr findet eine Performance von Sobeida Luque statt. Veronica Mühlebach, KulturAffoltern Ausstellung «Bilder, Holzschnitte, Installation» in der Galerie Märtplatz vom 14. bis 30. November. Vernissage: Freitag, 14. November, von 19 bis 21 Uhr. Performance «Wasser» am Sonntag, 23. November, 15 Uhr
Klassische Meisterwerke
A-cappella-Sensation
Wochenvorschau des Kulturkellers lamarotte in Affoltern
Invivas spielen am 15. November in Wettswil
eigene Interessen verfolgen, zu einer Scheinehe mit einer Puppe überredet. Diese jedoch zerbricht und so muss die Tochter des Puppenmachers als kurzfristiger Ersatz einspringen. Die zeitgenössische Kritik lobte «Die Puppe», die katholische Filmkritik hingegen bewertete den Film als «Schandwerk» und Verhöhnung des katholischen Ordenslebens. Ernst Lubitsch selbst bezeichnete den Film rückblickend als einen der einfallsreichsten, die er je gedreht habe. Stummfilmvertonung mit Peter Zihlmann, Piano. Freitag, 14. November, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Veranstaltungsort Pianohaus Schoekle, Sagistrasse 8A, Affoltern. Eintritt 28, Mitglieder 20, Kulturlegi 15 Franken
Monatliche Jam Session für Jazzfans Bei entspannter Atmosphäre musizieren, Bühnenerfahrung sammeln, andere Musikerinnen und Musiker kennenlernen oder einfach ein Bier trinken und zuhören. Gespielt werden die bekannten Standards aus dem Real Book. Der monatliche Treffpunkt für Jazzfans. Die Rhythm Section freut sich auf regen Besuch. Thomas Plüss, Saxofon; Florian Bissig, Gitarre; Daniel Ringger, Schlagzeug; Björn Baumgartner, Bass. Eine Setliste mit einer provisorischen Auswahl von Jazzstandards wird am Abend aufliegen und kann per E-Mail (mail@ florianbissig.ch) bezogen werden. Samstag, 15. November, Bar ab 19.15 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen: Hot Dog Fleisch/Vegi, 10 Franken
Beethoven im Spiegel der Zeit
Violoncellist Payam Taghadossi spielt am 16. November, im lamarotte. (Bild zvg) Die nächsten Tage bietet der Kulturkeller lamarotte für Jazz- und Klassikliebhaber wiederum ein reichhaltiges Programm.
Sailor Twyft – Songs of the Sea Den Anfang machte ein Verschreiber mit weitreichenden Folgen: Die Jazzformation Sting Operation widmet ihr aktuelles Programm den Lieblingsliedern eines Matrosen. Er heisst Sailor Twyft und ist der unbekannte Doppelgänger zur See der erfolgreichsten Sängerin aller Zeiten, Taylor Swift. Seine Vorliebe für Songs, die von der weiten See, dem Segeln, einer Schiffsreise nach China und sehnsüchtigem Warten im Hafen handeln, dienen der Band als Vorlage für neue Interpretatio-
nen. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass während der Konzerte der eine oder die andere zum leidenschaftlichen «Twyftie» mutiert. Felix Straumann, Saxofon; Devi Reith, Gesang; Matthias Siegrist, Gitarre; Peter Leuzinger, Bass; Peter Preibisch, Schlagzeug. Donnerstag, 13. November, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19 Uhr, 20 Franken
Die Puppe (1919) Das lamarotte zeigt den deutschen Stummfilm von Ernst Lubitsch, frei nach Motiven von E. T. A. Hoffmann: Ein verwöhnter Erbe wird von seinem Onkel gedrängt zu heiraten. Von vierzig Jungfrauen gehetzt, flieht er ins Kloster und wird von den Mönchen, die durchaus
Mitreisen mit den Musikern Payam Taghadossi und Alexander Boeschoten auf die Gipfel der musikalischen Epochen und mehr erfahren über die enorme Entwicklung, welche die klassische Musik in knapp zwei Jahrhunderten durchwandert hat. Gespielt wird: Ludwig van Beethovens (1770–1827) Sonate für Violoncello und Klavier in C-Dur, Opus 102/1, Johannes Brahms’ (1833– 1897) Sonate für Violoncello und Klavier in e-Moll, Opus 38, und Dmitri Schostakowitschs (1906–1975) Sonate für Violoncello und Klavier in d-Moll, Opus 40. Payam Taghadossi, Violoncello; Alexander Boeschoten, Klavier. Sonntag, 16. November, Bar und Kasse ab 10.45 Uhr, Beginn 11.15 Uhr. Eintritt 45, Mitglieder 35, Kulturlegi 20 Franken. Anschliessend kleiner Imbiss mit den Musikern. Mehr Informationen unter www.lamarotte.ch
Hans-Ruedi Widmer, lamarotte
Die fünfköpfige Formation Invivas startet ihre erste grosse Schweizer Tour «Chasing Chords» – und bringt frischen Wind in die nationale Musikszene. Ein Abend voller Klang, Herz und Rhythmus – kombiniert mit einem feinen Dreigänger (auch vegetarisch). Wer einmal dabei war, wird sagen: So klingt die Schweiz von morgen.
Sound wie ein ganzes Orchester Von gefühlvollen Balladen bis zu mitreissenden Party-Hymnen: Wenn Beatboxer Hans Beatbox (Claudio Gilardoni) den Rhythmus vorgibt und Tiziana Gulino, Gewinnerin von The Voice of Switzerland, ihre Stimme erhebt, wird die Bühne zur Explosion purer Energie. 90 Minuten lang heisst es: Miterleben, mitsingen, mittanzen – a capella, wie man es in der Schweiz noch nie gehört hat. «Wir wollten eine Show schaffen, die sich anfühlt wie ein Feuerwerk», sagt Hans Beatbox. «Und wir sind überzeugt, dass wir die typischen Erwartungen an a capella sprengen werden», ergänzt Tiziana Gulino. Invivas – das sind fünf Stimmen, ein Sound wie ein ganzes Orchester: Tiziana Gulino, Claudio Gilardoni, Basil Zinsli, Joel Goldenberger und Mauricio Suter. Was einst als Jugendchor im bündnerischen Schiers begann, hat sich zu einem professionellen Showact entwickelt –
Sprengen die typischen Erwartungen an a capella – Invivas. (Bild zvg) mit über 800 000 You-Tube-Views, 300 Live-Shows und einer rasant wachsenden Fangemeinde. Remo Buob, Präsident Kultur8907 Samstag, 15. November, Mehrzwecksaal Ägerten, Dettenbühlstrasse 1, Wettswil, ab 18 Uhr Essen (auch vegetarisch), ab 20.15 Uhr Showprogramm, Kultur-Bar offen ab 22 Uhr. Tickets und weitere Infos unter: www.kultur8907.ch oder in der Bibliothek Wettswil
«Heil und Heilung» Drei Abende mit Andreas Straubhaar Die Pfingstgemeinde und die EMK Affoltern laden herzlich zu drei besonderen Abenden mit Andreas Straubhaar und seinem Team ein. Die Veranstaltungen finden am 12., 13. und 14. November, jeweils um 20 Uhr, statt. Im Anschluss sind alle Besucher herzlich zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Andreas Straubhaar stammt aus der Region Thun (BE). Nach einer persönlichen Heilungserfahrung fand er zu einem lebendigen Glauben und erlebt seither, wie Menschen durch den Glauben an Jesus Christus innere und äussere Heilung erfahren.
Heilung geschieht auf unterschiedliche Weise Das Thema «Heil und Heilung» berührt Menschen auf vielfältige Weise. Gesundheit betrifft nicht nur den Körper, sondern auch Seele und Geist. In der Bibel gehörte Heilung selbstverständlich zum Wirken von Jesus und seinen Jüngern – und auch heute erfahren Menschen,
wie Gott sie ganzheitlich berührt und verändert. An den Abenden berichten Betroffene von eindrücklichen Erlebnissen. So Irene: «Ich fand tiefen Frieden mit Gott, und viele meiner Beziehungen wurden geheilt.» Oder Ruth: «Ich wurde von Depressionen befreit.» Und auch Jürgen: «Meine Ehe wurde geheilt – neues Leben ist entstanden.» Diese Zeugnisse zeigen: Heilung geschieht auf unterschiedliche Weise – körperlich, seelisch und geistlich. Andreas Straubhaar und sein Team schaffen Raum, in dem Menschen Hoffnung schöpfen, Ermutigung erfahren und Gebet empfangen können. Jeder Abend hat einen eigenen thematischen Schwerpunkt und kann unabhängig von den anderen besucht werden. Stephan Fässler, Pfingstgemeinde und EMK Affoltern Mittwoch, 12., Donnerstag, 13., und Freitag, 14. November, jeweils 20 Uhr bei der Pfingstgemeinde Affoltern, Alte Obfelderstrasse 55, Affoltern, Eintritt frei, Unkostenbeitrag erwünscht
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Veranstaltungen
AGENDA
Freitag, 7. November Affoltern am Albis 20.15: «Liederlich». Ein Abend mit Songs, Texten und Kabarett. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Mehr unter www.lamarotte.ch. Kellertheater lamarotte, Centralweg 10. 19.30: Kinofoyer Lux zeigt: «My Favorite Cake». Drama von Maryam Moghaddam und Behtash Sanaeeha mit Lily Farhadpour, Esmail Mehrabi u. a. Iran/FR/S/D 2024, 96 Min. Farsi/d,f, ab 12 J. Kasse ab 19 Uhr, mit Barbetrieb. Mehr unter www.kinolux.ch. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben.
Kappel am albis 19.30–20.30: Offenes HagiosSingen. Gemeinsam lernen und singen von Hagios-Liedern von Helge Burggrabe. Leitung: Christine Boeck. Kollekte. www.klosterkappel.ch. Klosterkirche.
Mettmenstetten 20.00: Konzert «VallesantaCorde». Vier ausergewöhnliche Musiker und Musikerinnen spielen Tango, Balkan, Folklore und Swing in ihrer ganz eigenen, spielfreudigen und feurigen Art. www.vallesantacorde.de, Reservationen: diana.fischer@ datazug.ch. Eventlokal Alte Brennerei, Albisstrasse 8.
Samstag, 8. November Affoltern am Albis 08.00–12.00: Affoltemer Wochenmarkt. Frisches Brot, Käse, Gebäck, Gemüse, persische, griechische und italienische Spezialitäten und vieles mehr. Märtkafi von 8 bis 13 Uhr offen. Marktplatz. 20.15: Kultur Affoltern präsentiert: 17. Poetry-Slam. Beim DichterWettstreit treten Slam-Poetinnen und -Poeten mit selbstverfassten Texten ideenreich gegeneinander an. Moderation: Rhea Seleger und Jeremy Chavez. www.kulturaffoltern.ch. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7.
Mettmenstetten 20.15–23.00: «Bi eus z’Mättmistette»: Duo Barista – «Block 22» Von Rabenschwarz bis Bittersüss. www.bieus.ch. Gasthof Weisses Rössli, Albisstrasse 1, Rösslisaal.
Zeit für eigene Kunstwerke Kerzenziehen an drei Daten auf dem Bauspielplatz Affoltern Seit vielen Jahren entstehen in der kalten Jahreszeit auf dem Bauspielplatz wunderschöne Kerzen: dünn oder dick, einfarbig oder kunterbunt, schlicht oder originell verziert. Der Vorgang ist immer derselbe und schnell zu lernen, aber das Resultat fällt ganz individuell aus – genau das macht den Zauber des Kerzenziehens aus. Klein und Gross versammeln sich jeweils vergnügt rund um die Fässer mit dem heissen Wachs, so auch dieses Jahr. Im Vergleich zu früheren Jahren gibt es einige Änderungen: Das Kerzenziehen ist nur noch an drei Tagen möglich. Zudem gibt es kein Bienenwachs. Grund für die Anpassungen ist das, womit viele Vereine zu kämpfen haben: immer weniger Helfende, die solche Anlässe mit ehrenamtlicher Arbeit überhaupt ermöglichen. Ist Kerzenziehen etwas für kleinere Kinder? Natürlich braucht es ein wenig Geduld, bis Schicht für Schicht eine Kerze entsteht. Gerade für die Jüngsten ist
19.00: «India meets Switzerland». Indisches Konzert mit westlichem Touch. Sandeep Hedge, Sitar
nen aufhängen, etwas Warmes trinken, einen Kuchen geniessen und auf dem Bauspielplatz herumtoben dürfen, sind sie meistens erstaunlich lange bei der Sache. Der Stolz, wenn am Schluss eigene Kreationen mit nach Hause genommen werden, lässt die Gesichter erstrahlen. Wichtig ist nur, dass die Kinder nicht die neuste Winterjacke tragen, denn Wachstropfen kommen vor, wenn Kinder ihre Kunstwerke erschaffen. Und für Erwachsene ist das Kerzenziehen sowieso etwas Schönes: Es vereint Kreativität, Genuss und hilft mit, in der meist intensiven Vorweihnachtszeit innezuhalten und gemeinsam ein paar gemütliche Stunden zu verbringen. Bauspielplatz Affoltern und Familienclub Affoltern
Der Kreativität sind beim Kerzenziehen keine Grenzen gesetzt. (Bild zvg)
Kerzenziehen auf dem Bauspielplatz Affoltern: Mittwoch, 12. November, 14 bis 17.30 Uhr;
der Vorgang eindrücklich. Und weil sie die Kerzen zwischendurch zum Trock-
Samstag, 15. November, 13 bis 17 Uhr; Sonntag, 16. November, 10 bis 15 Uhr
Polit-Stamm im «aff» Zuhören und Diskutieren am 12. November Die Mieten im Kanton steigen ohne Unterbruch – in den letzten 25 Jahren über 60 Prozent. Es ist an der Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Ein Vorkaufsrecht der Gemeinden bei Liegenschaftenverkäufen soll diese Entwicklung bremsen. Dazu hat ein überparteiliches Komitee die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen im Kanton Zürich» lanciert. Tempo 30 ist vielerorts mit grossem Erfolg eingeführt worden. Die Unfälle und die Anzahl der verletzten Menschen
haben stark abgenommen und die Anwohner werden dadurch weniger durch den Strassenlärm belastet. Doch der Zürcher Kantonsrat nimmt Partei für die Autofahrerinnen und Autofahrer und will die konsequente, flächendeckende Umsetzung von Tempo 30 in den Gemeinden behindern. Am gemeinsamen Polit-Stamm der SP und der Grünen des Bezirks Affoltern werden Martin Gallusser, SP Affoltern, die Wohnraum-Initiative und Thomas
Schweizer, Kantonsrat der Grünen, die Änderung des kantonalen Strassengesetzes zu Tempo 30, zu der das Referendum ergriffen wurde, vorstellen.
(Indien), Subrata Manna, Tabla (Indien), Toni Lauper, Klarinette (CH). Eine Begegnung/Fusion: indische Musik mit klarinettistischen Beigaben aus Europa. Reformierte Kirche. 20.00: Konzert mit Film-Hits. Oberämtlerchor unter der Leitung von Lucia Lanzarotti. Türöffnung 19.30 Uhr. Löwen-Saal, Restaurant Löwen, Albisstrasse 2.
stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Brigitte Burger, 044 764 03 49. Reformierte Kirche.
über 300 Quadratmeter grossen Tiefgarage statt. Es stehen Bienenwachs und über zehn Paraffinfarben zur Auswahl. Zudem gibt es auch eine gemütliche Kaffeestube. Tschägg-Point. www.sunntig.ch. Viva Kirche, Alte Obfelderstrasse 24. 14.00–17.30: Kerzenziehen auf dem Bauspielplatz. In diesem Jahr ohne Bienenwachs. Bauspielplatz, Alte Jonentalstrasse 1/3.
Montag, 10. November Hausen am Albis
Hausen am Albis
Freitag, 7. November 2025
14.30–17.00: Handarbeits-Stubete von Arbeitskreis Senioren in der Zwinglistube, neue Teilnehmende sind willkommen. Häkeln,
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Mittwoch, 12. November Affoltern am Albis 19.30–21.00: Polit-Stamm Grüne/SP Mehr bezahlbare Wohnungen im Kanton Zürich. Mobilitätsinitiative. Die Einführung von Tempo 30 soll erschwert werden oder gar verhindert werden. Dagegen wurde von Links-Grün das Referendum ergriffen. Gastro- und Eventlokal «aff», im Glashaus, Büelstrasse 15. 13.30–20.00: Kerzenziehen. Das Kerzenziehen findet in der
Martin Gallusser, SP Affoltern Der Polit-Stamm der SP und der Grünen ist offen für alle. Einfach vorbeikommen, zuhören, Fragen stellen und mitdiskutieren: Mittwoch, 12. November, 19.30 Uhr, Eventlokal «aff», Glashaus neben dem
19
Ausstellungen Aeugst am Albis KommBox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Goldene Kunstwerke» von Corinne Grau. Mo, 8–11.30 und 16–18.15, Di, 8–11.30, Mi, 8–11.30 und 14–16.30, Do, 8–11.30 Uhr. Bis 12. Februar 2026.
Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Ausstellung: «Star Wars – Space Toys 1950 bis heute». Eine fantastische Reise in die Welt des Kinderzimmer-Universums. Sa und So, 11–17 Uhr oder nach Voranmeldung. Bis 31. März 2026.
Zwillikon Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz: Dauerausstellung zu Geschichte und Alltag, Gewerbe und Kultur von Affoltern. Sonderausstellung «Flickä statt spickä». Jedes erste Wochenende im Monat. Eintritt frei. Kontakt: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber.
Ihre Veranstaltung in der Agenda Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, über das Formular auf der «Anzeiger»-Website, www. affolteranzeiger.ch, einzusenden. Wir freuen uns auf Ihre Veranstaltungen.
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18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. lamarotte, Centralweg 10.
Hausen am Albis
Donnerstag, 13. Nov.
19.30: Gruppe Welt Oberamt: Syrien – Bildung als Investition in die Zukunft. Info-Abend zu den jüngsten gesellschaftlichen Veränderungen und zur humanitären Situation nach dem Ende des Assad-Regimes. Referentin: Patricia Kern, Caritas Schweiz. Syrischer Apéro. Kollekte. Kath. Pfarreizentrum Hausen, Bifangstrasse 4.
Affoltern am Albis
Kappel am Albis
20.15: Jazz am Donnerstag mit «Sting Operation – Sailor Twyft, Songs of the sea». Bar offen ab
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Sport
Freitag, 7. November 2025
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Wiederaufstieg deutlich Auf dem Weg in die verpasst trotz Top-Saison Schachclub Wettswil verbleibt in der 1. Liga Dem Schachclub Wettswil, vor Jahresfrist aus der Schweizer Nationalliga-BMannschaftsmeisterschaft abgestiegen, glückte eine Top-Saison. Trotz des Wegzugs zweier Spitzenspieler konnte er sich gegen die anderen sieben Teams durchsetzen und den Wettbewerb auf dem Tabellenthron beenden. Lohn dafür bedeutete das Aufstiegsspiel Ende Oktober zu Hause im Türmlihaus.
Das berühmte Quäntchen Glück fehlte Die Ämtler vermochten in bestmöglicher Formation anzutreten. Ihnen gegenüber stand Wollishofen III, in dessen Team vorwiegend hoffnungsvolle junge, aufstrebende Spieler agieren. Deshalb war eine Prognose über den Spielausgang schwierig, obschon der Gastgeber vom Papier her klar favorisiert war. Wettswil ging bereits nach zweieinhalb Stunden in Führung, nachdem ihr internationaler und ehemaliger Schweizer Meister Andreas Huss seinen Gegner an die Wand spielte. Die Freude währte nicht lange, als Wollishofen mit einem Doppelschlag das 2:1 gelang. An den restlichen fünf Brettern präsentierten sich die Stellun-
gen ausgeglichen, jeder Ausgang war möglich. Überraschend deutlich setzte sich in der Folge die Jugend gegen die Erfahrenheit durch – auch, weil Wettswil an diesem Tag das berühmte Quäntchen Glück fehlte. Beim späteren Nachtessen zeigte sich Andreas Huss, mit sechs Punkten aus acht Partien interner Saison-Topskorer, bereits wieder kämpferisch: «Schachgöttin Caissa war heute wahrlich nicht auf unserer Seite, dann packen wirs halt das nächste Jahr.» Der Teamgeist ist ungebrochen, die gesamte Mannschaft bleibt zusammen. Der Startschuss in die nächste Meisterschaft erfolgt Mitte März 2026. Ebenfalls für die zweite Mannschaft Wettswils, die hoch überlegen den Aufstieg in die 3. Liga realisierte. (kakö)
Nationalliga B
Der Tischtennisclub Affoltern führt die Tabelle seiner Gruppe an
Aufstiegsspiel 1. Liga / Nationalliga B Wettswil – Wollishofen III 2 ½:5 ½ M. Hug (2205 Elo) – Y. Zhuang (1995) 0:1, A. Huss (2223) – K. Udipi (2065) 1:0, T. Kuhn (2088) – M. Köhalmi-Szabo (2073) 0:1, J. Reichel (2183) – M. Neuschild (2092) ½:½, W. Aeschbach (2060) – U. Egli (1982) ½:½, H. Bieri (2103) – T. Breyer (1999) ½:½, K. Köchli (2019) – P. Breyer (2031) 0:1, T. Heldner (1980) – N. Barto (1965) 0:1
Von links: Markus Bott, Alban Burgat und Adrian Raschle. (Bild zvg) Die erste Mannschaft des Tischtennisclubs Affoltern ist bereit, in die Nationalliga B aufzusteigen. Den Verantwortlichen ist bewusst, dass dies auch einen gewissen Druck erzeugt, doch bisher konnten die Spieler dem Druck standhalten. In der dritten Saison in der Nationalliga C und nach zwei Jahren, in denen man die Aufstiegsspiele knapp verpasst hat, ist die Devise also klar. Die ersten drei Spiele der neuen Saison in der Gruppe 4 der Nationalliga C gewann man jeweils mit der vollen Punktzahl und immer in einer anderen Besetzung, im letzten Spiel gegen den Verfolger Affoltern Zürich dann knapp mit 6:4.
Deutliche Tabellenführung Im letzten Heimspiel der Vorrunde am Mittwoch, 29. Oktober, war Horgen zu Gast. Die Horgener spielten mit dem ehemaligen Schweizer Meister von 1997
Roland Schmid (A16 klassiert), Fabio Betti (A16) und dem Nachwuchsspieler Andrin Holdener (B12). Bei Affoltern spielten die Stammspieler Alban Burgat (A17), Adrian Raschle (A16) sowie die Verstärkung Markus Bott (A18). Bereits im ersten Match ging es heiss zur Sache, Adrian spielte gegen den noch jüngeren Horgener Andrin. Adrian konnte zwar immer vorlegen, aber es ging trotzdem in den Entscheidungssatz. Alle rund 20 Zuschauer fieberten und klatschten mit, Adrian wehrte immer wieder Matchbälle ab und gewann dann doch noch in extremis mit 20:18. Alban holte sich gegen Roland die drei Sätze, Markus doppelte nach und es stand beruhigend 3:0. Im zweiten Spiel löste Adrian seine Aufgabe gegen Fabio clever nach verlorenem Startsatz 3:1, Alban gewann mühelos in drei Sätzen und Markus liess gegen Roland nur insgesamt zehn Punkte zu und gewann sogar 11:4, 11:2 und
nochmals 11:4. Mit dem 6:0 im Rücken gingen Alban und Adrian an das Doppelspiel heran, doch nach zwei knapp gewonnenen Sätzen stockte es, der fünfte Satz musste die Entscheidung bringen, da war das Glück nochmals auf Affoltemer Seite mit 14:12. Alban und Markus gewannen zum dritten Mal diskussionslos 3:0, bevor Adrian noch das letzte Einzel gegen Roland in Angriff nahm. Er versuchte alles, kämpfte sich noch in den fünften Satz, doch beim Stand von 6:6 gelang einfach nichts mehr und die Horgener holten so noch den Ehrenpunkt zum 9:1. Mit diesem Sieg liegt man klar an der Spitze der Gruppe. Dieser Platz wäre die Berechtigung zu den Aufstiegsspielen. Noch ist der Weg weit, doch das Ziel ist, die Aufstiegsspiele zur Nationalliga B im April 2026 erfolgreich bestreiten zu können. Daniel Raschle Präsident TTC Affoltern
Sport, Spass und Grittibänz Am 7. Dezember findet der 26. Chlauslauf in Affoltern statt
Andreas Huss war Wettswils Topskorer der Saison. (Bild Kaspar Köchli)
FC Baden zu Gast auf dem Moos Die letzten drei Jahre spielte der FC Baden in der Promotion League. Im Sommer folgte der Abstieg in die 1. Liga Classic und so kommt es am Samstag nach längerer Pause wieder einmal zur Affiche FC Wettswil-Bonstetten gegen den FC Baden.
Wiederaufstieg angestrebt Das klare Ziel der Aargauer ist der sofortige Wiederaufstieg. Dass dies in der starken und ausgeglichenen Gruppe 3 der 1. Liga nicht einfach wird, war aber wohl auch den Verantwortlichen klar. Nach zwölf Spielen liegt das Team um Trainer Genesio Colatrella auf dem guten vierten Rang, musste aber doch schon vier Niederlagen einstecken, allesamt gegen Top-Teams. Schmerzhaft war sicherlich das 0:1 gegen Dietikon in
Die Leichtathletikvereinigung LV Albis lädt am Sonntag, 7. Dezember, bereits zum 26. Chlauslauf ein. Rund um den stimmungsvollen Chlausmärt in Affoltern treffen sich Jung und Alt zum traditionellen Laufanlass. Mitmachen kann jede und jeder: Vom Eltern-Kind-Rennen für die jüngsten Jahrgänge (2017 und jünger) über die verschiedenen Kinder- und Jugend-
kategorien bis hin zum Staffelrennen und der offenen Kategorie «City Runners» für alle Altersgruppen – hier findet garantiert jede Läuferin und jeder Läufer die passende Herausforderung. Start und Ziel befinden sich wie gewohnt auf dem Marktplatz in Affoltern. Aufgrund einer Grossbaustelle am Breitenweg musste die Streckenführung leicht angepasst werden; je nach Alters-
der vorletzten Runde. Zuletzt dann ein klarer Erfolg gegen Schlusslicht Schaffhausen.
kategorie beträgt die Distanz nun zwischen 850 und 5100 Metern. Als kleine Belohnung wartet auf alle Teilnehmenden der traditionelle Grittibänz im Ziel. Wie in den letzten Jahren erfolgt die Zeitmessung vollelektronisch. Für die Kinder- und Jugendkategorien werden die drei Besten pro Altersgruppe und Geschlecht prämiert. Egal, ob ambitioniert oder einfach aus Freude an der Bewegung – beim Chlauslauf der LV Albis stehen der Spass am Laufen und die vorweihnachtliche Atmosphäre im Vordergrund.
FCWB will Heimsieg Wie melde ich mich an?
Die Lichtsteiner-Elf steckt mitten in der breiten Verfolgergruppe und will sich weiter nach vorne arbeiten. Mit einem Sieg am Samstag würde man bis auf einen Punkt an Baden heranrücken. Kein einfaches Unterfangen, denn es dürfte zu einem Duell auf Augenhöhe kommen. Beide Teams konnten bisher offensiv wie auch defensiv überzeugen und werden auch am Samstag motiviert auftreten. Anpfiff auf dem Wettswiler Moos ist wie gewohnt um 16 Uhr.
Die Anmeldung erfolgt online unter https://my.raceresult.com/360 729/. Anmeldeschluss ist der Sonntag, 30. November. Nachmeldungen sind am Samstag, 6. Dezember, direkt am Stand der LV Albis auf dem Wochenmarkt auf dem Marktplatz möglich. Am Lauftag selbst können keine Anmeldungen mehr entgegengenommen werden. Ludmila Marker, OK Chlauslauf LV Albis Weitere Informationen zum Anlass, den Strecken
Oliver Hedinger, FCWB
Start der Nachwuchskategorie U10 beim Chlauslauf 2024. (Bild Hanspeter Feller)
und Startzeiten unter: www.lvalbis.ch
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Extra
ZWISCHEN-RUF
«Früher bekämpfte ich Verbrechen, heute verhindere ich sie»
Huch! Letztes Wochenende war ich im Kloster Kappel an einem Kurs. In der Mittagspause gingen alle andern nach dem Essen auf ihr Zimmer, während ich – nur 12 Autominuten entfernt – nicht hier wohnte, sondern deshalb meine Ruhepause in der Bibliothek verbrachte. War ganz allein hier, legte mich auf ein schwarzes Sofa und schloss die Augen. Plötzlich hörte ich, dass jemand die Tür öffnete und sagte: «Bleib hier und warte! Ich komme gleich wieder.» Offensichtlich hat der Mann sein Kind hier kurz deponiert. Nach einer kurzen Pause zwang ich mich, die Augen zu öffnen, und – huch – da stand ein grosser schwarzer Hund vor mir! Ganz, ganz langsam erhob ich mich und zog, ohne ihm in die Augen zu blicken, meine Schuhe an. Nahm in Zeitlupentempo meine Tasche und lief langsam zur Tür. Schaute zurück und sah den Riesenhund an meinem Sofa schnüffeln. Ute Ruf
Freitag, 7. November 2025
Jörg Müller ist bei der Kantonspolizei Dienstchef in der Präventionsabteilung Mit Jörg Müller sprach Marianne Voss Eigentlich begann alles mit dem Töff. «Ich war schon als Jugendlicher fasziniert von Autos und vor allem von Motorrädern», berichtet Jörg Müller. «Daher absolvierte ich nach der Schule die Lehre als Maschinenmechaniker in einer Motorenrevisionswerkstatt.» Nach der Lehre arbeitete er auf dem Beruf, doch ein Plakat am Strassenrand veränderte seine Laufbahn. «Dort wurde für die Polizeischule geworben, und abgebildet war ein Polizist auf einem Polizeitöff.» Er schmunzelt. Jörg Müller war ein echter Töff-Fan. «Ich reiste nach Jerez oder Le Mans, um an Motorrad-Grand-Prix mitzufiebern und ich bin auch selber Rennen gefahren.» Während vieler Jahre habe er mit Kollegen regelmässig eine Töffreise nach Sardinien unternommen. «Wir nannten das Bubenferien.» Seine Faszination für das Motorrad sei bis heute nicht erloschen, doch sein Töff stehe inzwischen mehrheitlich in der Garage. «Heute bin ich in der Freizeit sehr gerne mit meiner Partnerin draussen in der Natur zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs.»
Alle Abteilungen durchlaufen Auf einem schwarzen Sofa spielt der jüngste Zwischen-Ruf. (Bild Pixabay)
FAMILIENNAMEN
Müller Rang: 1 – Häufigkeit: 475 Müller ist ein Berufsname, den wir bis heute kennen. Vermutlich hat er sich als Familienname etabliert, weil es pro Dorf nur einen Müller gab, im Gegensatz zu Bauern. (red) In dieser Serie wurden die 30 häufigsten Familiennamen im Säuliamt gemäss Bundesamt für Statistik vorgestellt. Die Deutungen stammen aus dem Namenlexikon von SRF. Dies ist der letzte Teil.
Aufgewachsen ist Jörg Müller in Zug. Um die Polizeischule bei der Zürcher Kantonspolizei zu absolvieren, musste er in den Kanton Zürich umziehen. «Damals herrschte für Polizisten noch Wohnsitzzwang, und dieser ist schuld daran, dass ich ins Säuliamt kam.» Er wohnte in Ebertswil, Bonstetten und Stallikon, heute ist er mit seiner Partnerin in Obfelden zu Hause. Bei der Kantonspolizei arbeitete er in den vergangenen 37 Jahren in mehreren Abteilungen. «Ich war zuerst bei der Verkehrspolizei in Wädenswil, danach ein paar Jahre in Affoltern und in Bonstetten auf dem Posten.» Das habe ihm sehr gut gefallen. «Ich war dort nah bei den Menschen und erlebte schöne, schwierige und auch berührende Begegnungen.» Später wechselte er zur Kriminalpolizei, wo er Ermittlungsverfahren
Schalterbereiche oder im Einbruchschutz für private Wohnobjekte. «Zudem lancieren wir die Plakatkampagnen an den Strassen mit dem Hinweis ‹Bei Verdacht 117› oder den Warnungen vor Telefonbetrug.» Oftmals sei er auch selber an Anlässen oder Verkehrskontrollen mit dem Präventionsmobil präsent. Er könne dort im Gespräch wichtige Aufklärungsarbeit leisten und zugleich im Direktkontakt erfahren, welche neusten Betrugsmaschen im Umlauf sind.
Täter ist unsichtbar
Jörg Müller ist oft mit dem Präventionsmobil an Anlässen präsent. (Bild Marianne Voss) bei Wirtschafts- und Betrugsdelikten durchführte. «Ich durchlief also alle Stationen der sogenannten Laufbahnröhre bei der Polizei.» Das Werbeplakat damals hatte Jörg Müller auf den zu ihm passenden Weg geführt. Begeistert erzählt er von seiner Arbeit in den verschiedenen Abteilungen und Bereichen der Kantonspolizei. «Der Beruf forderte mich immer stark. Die Veränderungen waren stets herausfordernd und führten mich Schritt für Schritt in komplexere Aufgaben. Das gefiel mir.» Gab es Highlights oder besonders schwierige Erlebnisse? «Sehr besondere Erfahrungen habe ich bei Sucheinsätzen von Vermissten im Polizeihelikopter gemacht. Die emotional schwierigsten Einsätze waren Unfälle mit Kindern oder das Überbringen einer Todesnachricht an Angehörige.» Er sei froh, dass er sich innerlich von solchen belastenden Situationen recht gut abgrenzen konnte. «Doch diese Erfahrungen haben in meinem Leben auch einiges relativiert, zum Beispiel die Ant-
wort auf die Frage, was eigentlich wirklich wichtig ist.»
Führend in der Aufklärungsarbeit Vor 13 Jahren wechselte Jörg Müller nochmals in eine neue Abteilung – in eine, die es bis anhin noch nicht gegeben hatte. «Die Kantonspolizei gründete die Präventionsabteilung. Den Ausschlag dazu gab der Doppelmord in Pfäffikon, wo ein Mann zuerst seine Frau und dann die Sozialvorsteherin der Gemeinde erschoss.» Dort sei offensichtlich geworden, dass man dies durch Prävention früher hätte erkennen können. Zusammen mit einer Kriminologin entwickelte er Massnahmen und begann in einem ersten Schritt mit der Prävention von Menschenhandel. Inzwischen leitet er den Dienst Sicherheit und Prävention. Sein Team ist oft unterwegs und referiert an Anlässen oder in Seniorenzentren über Telefon- und Internetbetrug. Eine Aufgabe seines Dienstes sei auch die Sicherheitsberatung für heikle
Jörg Müller ist leidenschaftlich gerne in der Prävention tätig. Er betont: «Früher bekämpfte ich Verbrechen, jetzt verhindere ich sie. Oder zumindest versuche ich dies mit allen Mitteln. Das ist eine edle Polizeiaufgabe.» Sein Dienst stecke am meisten Energie in die Bekämpfung des Internetbetrugs. «Das ist eine herausfordernde Aufgabe, denn der Täter kommt nicht mit der Pistole, sondern oftmals mit einem Herzchen, ist aber selber unsichtbar.» Sein Team entwickle Strategien, wie Täter aufgehalten werden können, oder führe Gespräche mit betroffenen Opfern und Angehörigen, um sie vom Tatablauf wieder zu lösen. «Da wird es manchmal ziemlich emotional, und wir sind psychologisch gefordert.» Der Erfolg seiner Arbeit könne nicht mit Zahlen gemessen werden. «Man kann nicht zählen, was nicht ist. Doch ich erhalte viele positive Rückmeldungen und erlebe zum Beispiel immer mehr wachsame Seniorinnen und Senioren. Das zeigt, dass unsere Arbeit sinnvoll ist.»
Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen - ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt -, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.
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ägypt. dt. SpielSonnenkarte gott
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Menschen
brit. Prin- Muskelzessin zucken frz.: Wasser
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zweite Mahd
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Tectonic
alt Bundesrat
Götzenbild
Film mit Sandra Bullock (1994)
Grosser Schwertwal Hüter e. Schafherde
Wasserlebewesen Ez.
automat. Programm
Salz der Essigsäure
wehmütiger Gesang Befestigungsriemen
Computerwerkzeug
Geheimschrift
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Beglaubigung, Bescheinigung
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sehr kalt, frostig
Sightseeingtour zu Fuss
Schaffensfreude
Netzjargon: laut lachen
beliebtes norweg. Reiseziel
Insektizid
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ital. TVSender
Eintrittskarte
Abk.: Südostbahn
Verzierung
dt. Autor † 1995 (Michael)
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flaches Land
ILLUSTRATION A S Z R J M A H C D A L L Z U E C U A D O R K AM P U C H E A MO N A T R U T E Y R M I N N A E D I T O R E N L A K A I C E I S I G H Q N E R S E H N E N L A N B A U P S R O T Y C O O N O I D O L L E U T E E G E R I A R A I S T A D T R U N D G A N G B O T R I E L A N G S P E E D T I C E B E N E B I L L E T T A C E T A T S K A MO N O O E L T A N K S S O B B K L A G E L I E D O R C A A P N O E O H I R T N E L L K U L T E MD S P A N N G U R T
Verkehrsmittel im Gebirge
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Herausgeber v. Büchern Mz.
stark wünschen
Diener, Butler Sehrohr eines UBootes
Gerät z. Fischen
Titelfigur bei Lessing †
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dt.frz. TVSender
engl.: unser
Staat in Südamerika Mondumlaufzeit um die Erde
alter Name Kambodschas
ferngesteuert. Fluggerät
tapfer, kühn
© raetsel.ch_240423
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