CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 79 I 179. Jahrgang I Dienstag, 28. Oktober 2025
Hoffen auf Akzeptanz
Traditionsbetrieb schliesst
Die Gemeindeverwaltung in Bonstetten bleibt ab nächstem Jahr versuchshalber am Montag- und Donnerstagnachmittag geschlossen. Seite 8
Die Metzgerei Kummer in Obfelden schliesst ihre Türen per 31. Oktober für immer. Nach 95 Jahren. Seite 9
4
Termine werden für das offene Singen mit meditativen Gesängen in Hausen angeboten. Seite 11
Mehrere Wechsel in den Sekundarschulpflegen Neue Serie über
«Ich höre so viele schöne Geschichten gelungener Integration.»
Seite 9 Regula Ochsner, Organisatorin Podiumsgespräch. (Bild Marcus Weiss)
Einige Sitze und Präsidien werden frei
Gott sei Dank war das nur eine Übung Unter den Augen zahlreicher vom Regen durchnässter Zuschauer und Zuschauerinnen übten am Samstag um die 60 Feuerwehrleute aus Bonstetten, Stallikon und Wettswil im Rahmen der Hauptübung der Feuerwehr Unteramt. Im Bild: Mithilfe einer Schleifkorbtrage wird ein Verunfallter Bild Nico ILic gerettet. (red) Seite 6
An den Gesamterneuerungswahlen im März werden auch die Sekundarschulpflegen im Bezirk neu gewählt. Wie in den Gemeinderatsgremien kommt es erwartungsgemäss auch dort zu mehreren Wechseln. In Affoltern treten sowohl Sekundarschulpräsident Urs Bregenzer als auch Vizepräsidentin Melanie Wälter nicht mehr zur Wiederwahl an. Die anderen drei Mitglieder, Christian Steiner, Christoph Waldmeier und Karin Schaub, stellen sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung, kandidieren allerdings nicht für den Vorsitz. Urs Bregenzer hatte die Sekundarschule Affoltern/Aeugst während acht Jahren präsidiert, Wälter blickt ebenfalls auf ein achtjähriges Engagement in der Schulpflege der Oberstufe Ennetgraben zurück. In Mettmenstetten kommt es beim Präsidium ebenfalls zu einem Wechsel: Céline Lingua macht nach 16 Jahren im Wirkungskreis der Sekundarschule Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten neuen Kräften Platz. Lingua war anlässlich der Gesamterneuerungswahlen 2010 in die Schulpflege gewählt worden und hatte zunächst das Ressort Schülerbelange und Schulentwicklung verantwortet. Vier Jahre später hatte sie das Schulpräsidium übernommen und es nun zwölf Jahre innegehabt. Neben Céline Lingua tritt auch Yvonne Wüthrich nach zwölf Jahren Amtstätigkeit nicht mehr an. Die anderen drei Mitglieder, Fabrizio Meo, Nathalie Siri und Markus Ruggiero, stellen sich für eine weitere Legislatur zur Wahl. Hedingen ist die einzige Gemeinde im Bezirk, die ihre Sekundarschule nicht separat als Kreisschule mit einer oder mehreren anderen Gemeinden
organisiert, sondern Primar- und Sekundarschule vereint betreibt. In Hedingen wird auf die kommende Legislatur ein Sitz frei, und zwar jener von Michael Grimmer. Schulpräsidentin Esther Nievergelt sowie die anderen fünf Schulpflegemitglieder Aline Schafroth, Salome Schaub, Don Shushack, Philipp Stuckert und Maja Vetsch, stellen sich für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. In der Sekundarschule Hausen, zu deren Einzugsgebiet auch Rifferswil und Kappel gehören, hat sich ebenfalls ein Wechsel angekündigt. Nach acht Jahren im Amt hat sich Barbara Moser gegen eine erneute Kandidatur entschieden. Die anderen drei Mitglieder, Andreas Huber, Eva Huwiler und Corinne Ehinger sowie Sekundarschulpräsidentin Esther Flückiger sind bereit, nochmals eine Amtszeit zu übernehmen. Einen personellen Wechsel gibt es auch in Obfelden. Dieser ist bereits vollzogen: Im September hat Doris Vargas nach etwas mehr als drei Jahren aus beruflichen Gründen ihren sofortigen Rücktritt aus der Sekundarschulpflege Obfelden/Ottenbach bekannt gegeben. Kevin Williner, Sirin Bulliard und Christa Hegglin sowie Präsident Jure Batur treten nochmals an. Die meisten Vakanzen gibt es diesmal in Bonstetten. Von den vier Mitgliedern tritt einzig Matthias Hufschmid nochmals an. Lutz Eichelkraut, Irene Häsler und Corinne Ostler stellen sich nicht mehr zur Wahl. Und was ist mit Präsidentin Tamara Fakhreddine, die zuletzt heftig in der Kritik gestanden hatte? Ob sie nochmals kandidiert, erzählt sie im Interview.
In einer neuen Serie stellt der «Anzeiger» Denkmäler aus der Region vor und erklärt deren Bedeutung. In der ersten Folge setzt sich der Autor Bernhard Schneider mit dem Säulibrunnen an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern auseinander. Dieses Denkmal ist mit Äpfeln aus Aluminium kombiniert. So wie sie an verschiedenen Orten im Dorfkern des Bezirkshauptorts zu finden sind, und das Säuliamt symbolisch mit der Stadt Affoltern verbinden. Wie die meisten Dörfer der Region wurde Affoltern im Frühmittelalter gegründet, als alemannische Sippen das Gebiet zwischen Reuss und Albis offensichtlich vom Zugersee her besiedelten. Der Name Affoltern leitet sich vom althochdeutschen Gattungswort «apholtra», Apfelbaum, ab. Aber woher stammt das Wort «Säuliamt», was bedeutet es, und wann wurde es erstmal gebraucht? Bernhard Schneider hat die Antworten auf diese Fragen im Beitrag «Wo holten die Säuli den Most?» (red)
Seite 7 ANZEIGEN
Zum
Prospekt Carrosserie/Spritzwerk
Lido Galli
Seite 5
FCA siegt im Fussballderby
Viele Fragen an den Regierungsrat
Im Ämtler 3.-Liga-Prestigeduell empfing der FC Wettswil-Bonstetten 2 den FC Affoltern. Im offenen Schlagabtausch führte WB die feinere Klinge. Der FCA hielt grossartig kämpfend dagegen, glich zweimal aus und landete gar den Lucky Punch zum 3:2. Schütze Noel Stähli lachte: «Ich traf den Ball optimal und die 93. Minute war natürlich ein guter Zeitpunkt.» Wale Aegerter, FCA-Leiter Sport, meinte: «Wir stiegen mit breiter Brust in das Spiel, im Wissen, dass die Favoritenrolle beim Gegner liegt. Am Ende behielten wir das bessere und auch glücklichere Ende für uns.» (red)
Das Hardturm-Stadion und Krawalle an Sportveranstaltungen, Ausländerkriminalität, Asylpolitik und Menschenhandel – das waren nur einige der Themen, die am Mittwochabend im Kulturkeller lamarotte unter dem Titel «Polit-Talk und Kultur» verhandelt wurden. Im Zentrum stand Sicherheitsdirektor Mario Fehr, der von Stadtpräsidentin Eveline Fenner zu aktuellen Themen befragt wurde. Mit dabei war auch Kantonsrat Daniel Sommer. Dabei zeigte Fehr klare Kante, was sicherheitspolitische Fragen betrifft: Es gebe keinen Grund «für irgendjemanden, kriminell zu werden – egal welcher Herkunft». (red)
Seite 15
Denkmäler
Zürichstrasse 1A 8932 Mettmenstetten SB-Waschanlage
Telefon 044 776 81 11
Die EVP hatte zu einem politischen Abend ins lamarotte geladen
Seite 3
20044 Diskussion im lamarotte: Kantonsrat Daniel Sommer (links), Sicherheitsdirektor Mario Fehr und Affolterns Stadtpräsidentin Eveline Fenner. (Bild Claudia Eugster)
9 771661 391004