CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 76 I 179. Jahrgang I Freitag, 17. Oktober 2025
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Ein unterhaltsames Reisebuch
In Knonau erfuhren Teilnehmende in einem Vortrag mehr über den verantwortungsvollen Umgang mit künstlicher Intelligenz. Seite 11
Im Buch-Tipp wird das Buch «Reisefieber» als ein Mix von Reisetipps, Packliste, Life-Coaching und Benimm-Regeln empfohlen. Seite 11
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Woche dauerte das Herbstlager des Cevi Hedingen-Bonstetten in Mariastein. Seite 11
Wohneigentum: Preise steigen weiter
«Man muss sich warm anziehen als Floristin.»
Zudem profitieren nur wenige Mieter vom neuen Referenzzinssatz
Seite 13 Daniel Vaia Die Eigenheimpreise im Kanton Zürich haben sich erneut verteuert. Nach Berechnungen der Zürcher Kantonalbank (ZKB) stiegen sie im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 4,1 Prozent. Mit einem kleinen Lichtblick rechnet die Bank dagegen auf dem Mietwohnungsmarkt. Da die Nettozuwanderung im bisherigen Jahreslauf deutlich nachgelassen hat, dürfte sich die Wohnungsknappheit in grossen Städten zumindest nicht weiter verschärfen. Wie die Bank in ihrem «Immobilienbarometer 3. Quartal» schreibt, verlief die Preisentwicklung für Einfamilienhäuser und Stockwerkeigentum je nach Region unterschiedlich. In den Zürcher
Relativ schwaches Wachstum im Bezirk Im Vergleich zum Vorjahresquartal stiegen die Preise für Einfamilienhäuser und Stockwerkeigentum im Kanton Zürich um durchschnittlich 4,1 Prozent. Das grösste Wachstum wurde mit 5,6 Prozent in der Region «See» (dunkelblau) verzeichnet. In der Agglomeration («Regio», hellblau) betrug das Plus 3,0 Prozent, in den ländlichen Gemeinden («Land», blau) 3,6 Prozent. (dv; Grafik: zkb.ch/zwex)
Ina Talavasek, Floristin.
Agglomerationsgemeinden (wozu auch der Bezirk Affoltern gezählt wird) und den ländlichen Gemeinden habe das Wachstum 3,0 beziehungsweise 3,6 Prozent betragen und somit leicht unter dem Schnitt gelegen. In den ZürichseeGemeinden, inklusive der Stadt Zürich, habe sich die Preissteigerung auf 5,6 Prozent belaufen. Allerdings schienen sich die Preise in dieser Region «ein wenig zu plafonieren». So betrug das Quartalswachstum nur noch 0,1 Prozent. Dabei dürfte es sich aber nur um eine vorübergehende Abschwächung handeln. Denn, so die ZKB: «Infolge des tiefen Zinsniveaus rechnen wir auch künftig mit einer starken Nachfrage und weiter steigenden Preisen.» Konkret erwartet die Bank für 2025 und 2026 schweizweit und im Kanton Zürich eine Preissteigerung von 4,5 Prozent.
(Bild Regula Zellweger)
Bye-bye, Guido! Dem langjährigen Trainer des TC Wettswil, Guido Baumann, wurde ein emotioneler Abschied bereitet. Er kehrt nach 35 Jahren in seine Heimat zurück. (red)
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Keine Entspannung bei Mietwohnungen Parallel bleibt die Lage auf dem Mietwohnungsmarkt angespannt. Der Leerwohnungsbestand hat in der Agglomeration und in den ländlichen Gebieten nach einer gewissen Erholung um 2020 wieder seinen langjährigen Tiefststand von rund 1 Prozent erreicht. In den Kernstädten liegt er mit 0,5 Prozent ebenfalls wieder auf dem langjährigen Minimum. Gemäss dem Altbestandesmietindex der ZKB hat auch nur ein kleiner Teil der Mietenden von der Senkung des hypothekarischen Referenzzinssatzes im März dieses Jahres profitiert – deutlich weniger als nach früheren Zinsrückgängen. Gemäss Index stagnierte das Mietniveau im dritten Quartal 2025 weitgehend. Schweizweit blieb der Index unverändert, im Kanton Zürich sank er leicht um 0,2 Prozent. Gemäss den zugrunde liegenden Mietpreisindexdaten des Bundesamts für Statistik (BFS) erhielten 8 Prozent der Schweizer Miethaushalte eine Mietzinssenkung, im Kanton Zürich 14 Prozent. Nach den Senkungen 2017 und 2020 waren es jeweils deutlich mehr. Im Jahr 2020 hätten praktisch alle Mietenden von der Referenzzinssatzsenkung profitieren können. Aktuell betreffe dies jedoch lediglich diejenigen, die zuvor auch eine Erhöhung erhalten haben –
Trotz vieler Neubauten bleibt die Situation auf dem Wohnungsmarkt angespannt, die Preise für Wohneigentum dürften weiter steigen: Überbauung in Aeugst. (Bild Daniel Vaia) schweizweit rund 40 Prozent und im Kanton Zürich knapp 63 Prozent der Miethaushalte.
Deutlich höhere Abwanderung sorgt für Entspannung «Die aktuelle Zurückhaltung der Mieter ist weniger Ausdruck von Passivität als eine Folge des Zinsverlaufs der letzten Jahre», wird dazu Ursina Kubli, Leiterin Immobilien Research der ZKB, zitiert. «Bei früheren Senkungen des Referenzzinssatzes hatten praktisch alle Mietenden Anspruch auf eine Mietzinssenkung. Nun sind es nur jene Mieterinnen und Mieter, die zuvor eine Erhöhung erhalten haben.» Der 2024 im Auftrag des Bundesamts für Wohnungswesen (BWO) entwickelte Index misst die qualitätsbereinigte Entwicklung der Mieten in Wohnungen ohne Mieterwechsel. Damit schliesst er eine zentrale Informationslücke und zeigt: Seit 2009 sind die Altbestandesmieten nur um 4 Prozent, die
Angebotsmieten hingegen um 31 Prozent gestiegen. Einen wichtigen Einfluss auf die Preisentwicklung auf dem Immobilienund Mietwohnungsmarkt hat die Nettozuwanderung. Diese betrug in diesem Jahr bis Ende August 41 400 Personen. Das sind 17 Prozent weniger als im Vorjahr. Hauptgrund sei die gestiegene Abwanderung, so die Bank. Über 68 000 Personen hätten die Schweiz seit Jahresbeginn verlassen, so viele wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr. Der Trend dürfte sich fortsetzen: Fürs ganze Jahr rechnet die Bank mit einer Nettozuwanderung von 75 000 Personen, 2026 von noch 68 000. Zum Vergleich: 2024 waren es 83 400. Laut ZKB entlastet diese Entwicklung den Mietwohnungsmarkt in den grossen Städten aber kaum. Zu gross sei der Nachfrageüberhang nach städtischem Wohnen. Die deutlich höhere Abwanderung biete jedoch erstmals seit Jahren die Chance, dass sich die Situation nicht weiter verschärfe.
Maximal ein Kilo pro Tag Schutz vor Verwüstung Pilze sammeln will gelernt sein Kaum ist der Herbst angebrochen, begeben sich viele Hobby-Pilzsammlerinnen und -Pilzsammler in die Wälder, um beispielsweise das Risotto mit selbst zusammengetragenen Pilzen zu verfeinern. Dabei gibt es einige Regeln, die es zu beachten gibt: So darf pro Person und Tag jeweils maximal ein Kilogramm gepflückt werden, und von den rund 2300 gängigen Arten von Pilzen, die in der Schweiz vorkommen, ist der grösste Teil nicht essbar. Damit Sammlerinnen und
Sammler im Säuliamt nicht Gefahr laufen, sich eine Pilzvergiftung zuzuziehen, gibt es die Pilzkontrolle in Affoltern, wo Pilzkontrolleure die Pilze kostenlos bis zum 29. Oktober sichten. Weil in einigen Kantonen die Pflicht von Pilzkontrollen bereits aus Kostengründen aufgehoben wurde, stellt sich hier aber die Frage – wie lange noch? Doch nun regt sich Widerstand. (red)
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Hochwassermassnahmen oberhalb Türlen Wer diesen Sommer durch Türlen oder über den Albispass nach Langnau fuhr, konnte sehen, dass dort gebaut wird. Von der Reppischtalstrasse her ersichtlich ist der Ersatzneubau von zwei privaten Zufahrtsbrücken über den Fellibach. Doch die langwierigsten und womöglich auch spannendsten Arbeiten fanden und finden aktuell noch im schwer zugänglichen Bachtobel oberhalb von Türlen statt: Dort werden insgesamt 70 Holzschwellen ersetzt,
welche in die Jahre gekommen und deshalb in einem schlechten Zustand oder bereits zerfallen sind. Hintergrund für die Arbeiten ist die Gefahrenkartierung, welche der Kanton 2013 für das Knonauer Amt publizierte. Denn ohne diese Schwellen und die regelmässige Wartung wäre die Gefahr im Fall von Hochwasser im erwähnten Gebiet erhöht. (red)
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25. Oktober – 2. November 2025
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