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076_2022

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 155 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 76 I 176. Jahrgang I Dienstag, 4. Oktober 2022

Ämtlerweg

Die Gemeinde Stallikon unterstützt den Ämtlerweg mit einem Beitrag weiterhin. Seite 3

Spital hat einen Stromnotfallplan Wegen Gas- und Stromknappheit könnte in diesem Winter eine Strommangellage drohen. Der Bundesrat fordert derzeit die Bevölkerung, Firmen und Organisationen auf, Strom einzusparen. Auch das Spital Affoltern hat sich Gedanken gemacht, was bei einer Mangellage passiert. Schon seit Sommer liefen erste Gespräche mit den Energieversorgern, nun tagt regelmässig ein Krisenstab zum Thema Energie. Auch ein Notfallplan ist schon ausgearbeitet. Bei Bedarf kann sich das Spital Affoltern selber mit Strom und Heizenergie versorgen, wie es seitens der Verantwortlichen heisst. Bei einem Besuch vor Ort erläuterte der Leiter Immobilien/Infrastruktur, was bei einem möglichen Stromnotfall genau abläuft. (red)

> Weiterer Bericht Seite 3

Wie sieht Wettswil in Zukunft aus? Die Gemeinden Wettswil und Bonstetten haben ein Räumliches Entwicklungsleitbild erstellt, wie es der Kanton Zürich gefordert hat. Grundsätzlich wird darin beschrieben, wie sich die beiden Gemeinden in den nächsten 20 Jahren auch räumlich entwickeln wollen. In detaillierten Karten wird aufgezeigt, wo sich bestehende Gebiete weiterentwickeln oder erneuern sollen. Auch die zunehmenden Hitzetage, welche das Siedlungsgebiet aufheizen, sind ein Thema. So wird beispielsweise geschaut, wo zusätzliche Grünflächen möglich sind. Auch die Mobilität ist ein Thema in dem Bericht. Die Bevölkerung hat nun die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen miteinzubringen. Die Vernehmlassung läuft noch bis zum 31, Oktober. Per Internet kann man sich nach einer Anmeldung direkt in das Räumliche Entwicklungsleitbild einklicken und dort direkt Anmerkungen hinterlassen. (red.)

Kantonspolizei

Die Kantonspolizei Zürich öffnete die Türen des Verkehrsstützpunkts in Urdorf für die Bevölkerung. Seite 7

Aus dem Gericht

Ein 29-Jähriger stand vor Bezirksgericht wegen sexuelle Nötigung mit Minderjährigen. Seite 7

Tipps für den Alltag

Die Krankheit Parkinson schafft im Alltag grosse Herausforderungen, auch für Angehörige.Seite 9

Himmlischer Tanz der Modellflieger Die Flugtage in Hausen boten spektakuläre Shows Über dem Flughafen in Hausen zogen am Wochenende zahlreiche Modellflugzeuge ihre Bahnen – mit viel Gefühl und Spektakel. von luc müller Am Samstagmorgen pilgerten gegen 10 Uhr schon die ersten Modellflugfans nach Hausen – zum Start der 41. Flugtage in Hausen, die auch am Sonntag auf dem Flugplatz Hausen noch weitergingen. Zuerst fielen schwere Tropfen vom verhangenen Himmel, doch schon bald nahmen die Modellflugpiloten das Geschehen am Himmel in die Hand. Loopings, senkrechte Flüge und sanfte Landungen. Das alles gab es an der grössten Modellflugshow in der Schweiz. «In diesem Jahr sind rund 40 Piloten am Start», erklärte Wolfgang Auth vom Organisationskomitee (OK). Er ist Mitglied bei der Modellfluggruppe Affoltern

am Albis und eröffnete den Anlass mit einem ganz speziellen Himmelsgefährt. Das einem Papierflieger nachempfundene Modell ohne Motor, mit einer Spannweite von mehr als vier Metern und über 50 Kilogramm schwer, wurde zunächst von einem Modellflieger in die Höhe geschleppt und dann vom Transportseil entkoppelt. Danach landete Auth den gelben Flieger, der auch auf dem Logo der Modellfluggruppe Affoltern zu sehen ist, sanft auf der Landebahn.

Zwei Albatrosse am Himmel Am Start war auch Alain Schad, der amtierende Junioren-Weltmeister in der Kategorie F5J. Der 16-Jährige aus Mühlau ist Mitglied der Modellfluggruppe Affoltern. «Das ist ein ganz wichtiger Anlass für mich», erklärte Schad am Rande der Flugtage in Hausen. Schutzsuchend unter dem Hangar auf dem Flugplatz Hausen, wo früher

Swissair-Piloten einen Teil ihrer Ausbildung absolvierten und heute noch zahlreiche Kleinflugzeuge von Flugschulen starten und landen, bereitete sich auch Jean-Claude Spillmann aus Uznach SG mit seinem Sohn Jean-Louis auf seinen Flug vor. «Modellflug ist mein grosses Hobby», erklärte er. Er flog in der Kategorie Akro mit dem Modell Extra 330 SC mit einem 4-Zylinder Zweitaktmotor. Im hinteren Bereich des Hangars standen zwei L 39 Albatros-Modelle vom Swiss Formation Team zum Abflug bereit. Die eindrücklichen Modelle mit einer Spannweite von über drei Metern gehören in der Szene zu den Attraktionen. Daniel Affolter und Mike Stuber manövrieren ihre Flieger synchron über den Himmel, was immer wieder für Erstaunen bei den Zuschauerinnen und Zuschauen sorgt.

> Bilder auf Seite 5

Grüner Güggel

Die Reformierte Kirche Knonauer Amt wurde für ihren Einsatz im Klimaschutz ausgezeichnet. Seite 10

Ausstellung im Kunstforum In der Ausstellung «Trilogie» im Kunstforum Stallikon werden Gemälde von Marlies Achermann, Carmen Cabert und Skulpturen von Lucia Harnischberg gezeigt. In der 3. Ausstellung in diesem Jahr hat das Kunstforum Stallikon drei Künstlerinnen aus der Nachbargemeinde Bonstetten eingeladen. Die Ausstellung läuft noch bis Freitag, 7. Oktober. (red.)

> Weiterer Bericht Seite 13

Die letzte Metzgerei In der Stadt Affoltern gibt es nur noch eine Metzgerei, die überlebt hat. Geführt wird dieser Familienbetrieb an der Zwillikerstrasse 2 von Blerim Ibraimi. Zusammen mit seiner Frau ist er 2019 in die Schweiz gekommen. Vorher war er als gelernter Metzger im Südtirol tätig. Ursprünglich stammt die Familie Ibraimi aus Nordmazedonien. In ihrer Albis-Metzgerei Mishtore gibt es auch ausgesuchte Balkanspezialitäten und Halal-Fleisch. Zu den Rennern gehören ihre hausgemachten Burger, die sie in der Region auch an andere Gastrobetriebe verkaufen. (red.)

> Weiterer Bericht Seite 11 ANZEIGEN

Carrosserie/Spritzwerk

Lido Galli

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Zürichstrasse 1A 8932 Mettmenstetten Telefon 044 776 81 11

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> Interview auf Seite 4

Radquer lebt dank Enthusiasten

E&V Affoltern · Obere Bahnhofstrasse 4 8910 Affoltern am Albis · Tel. 044 723 12 12 affoltern@engelvoelkers.com

Die Schweiz war bis 1995 Weltklasse im Radquer – auch Cyclocross genannt. Danach begann der Niedergang der Sportart, die einst als Winterbeschäftigung für die Strassenradsportler galt. Von 25 Radquer-Wettkämpfen, die hierzulande organisiert wurden, sank die Zahl in den Nullerjahren in den einstelligen Bereich. Das Aufflackern der Sportart ab 2014 mit der EKZ-Crosstour, die auch eine gewisse Ausstrahlung in die Nachbarländer hatte, dauerte sieben Jahre. Dass der Sport weiterlebt, ist auch Enthusiasten wie Andreas Fuhrer, welcher das Radquer in Mettmenstetten organisiert, zu verdanken. Ein weiterer Aufschwung, könne der Sport erleben, wenn die Disziplin olympisch wird. (red.)

> Weiterer Bericht Seite 14

20040 Am Himmel über dem Flugplatz Hausen war Spektakel angesagt. (Bild Mohamed Chahin)

9 771661 391004


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