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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 73 I 179. Jahrgang I Dienstag, 07. Oktober 2025

Hausaufgaben sind passé

Neues Gastrokapitel

Die Primarschule Ottenbach hat auf dieses Schuljahr hin Lernzeiten eingeführt. Dies soll zu Hause für Entspannung sorgen. Seite 6

Im ehemaligen Restaurant Gmüetliberg in Stallikon eröffnete die Familie Fry Anfang Oktober die «Bergstube». Seite 9

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Titel und fünf Medaillen holte Team Birkenhof an den Schweizer Meisterschaften. Seite 11

In vier Ämtler Gemeinden wird das Präsidium frei

«Es fühlt sich fast wie eine Niederlage an.»

Gesamterneuerungswahlen 2026: 29 Gemeinderätinnen und Räte treten nicht mehr an Livia HäberLing In fünf Monaten, am 8. März 2026, ist er da: der Sonntag der Gesamterneuerungswahlen. Dann erhalten alle Stimm- und Wahlberechtigten im Bezirk Affoltern die Chance, sich in ein Behördenamt wählen zu lassen. So bietet sich Lokalverbundenen die Möglichkeit, die Zukunft ihres Dorfes mitzugestalten und sich für die Allgemeinheit zu engagieren – und ewige Nörgler und Querschläger können ihren Vorgängern womöglich bald zeigen, wie es besser geht. Die meisten Gemeinden haben inzwischen ihre Wahlanordnungen publiziert. Damit ist der Startschuss für Wahlvorschläge gefallen. Neu- oder wiederzubesetzen gibt es zahlreiche Ämter. Denn in den 14 Gemeinden werden an den Erneuerungswahlen nicht nur die Gemeinderätinnen und -räte gewählt, sondern auch die Mitglieder der Schulpf lege, der Kommissionen, der Sozialbehörden oder der Kirchenpf lege.

In Kappel treten alle Bisherigen nochmals an In den Räten der 14 Ämtler Gemeinden sind insgesamt 88 Gemeinderatssitze zu besetzen. 29 davon werden frei, weil die Amtsinhaberinnen und Amtsinhaber nicht mehr kandidieren. Wobei natürlich auch die übrigen Sitze mit neuen Kandidierenden statt mit Bisherigen besetzt werden können. Die Geschlechterbilanz

Seite 15 Nicolas Schneebeli, WB-Mittelfeldspieler zum Remis. (Archivbild zvg)

Freispruch für Architekten

Sie treten im Frühjahr für das Gemeindepräsidium nicht mehr zur Wiederwahl an (von links): Nadia Hausheer (Aeugst, FDP), Stefan Gyseler (Hausen, FDP), Ruedi Fornaro (Hedingen, FDP) und Esther Breitenmoser (Knonau, parteilos). (Bilder zvg) jener, die per Ende Legislatur aufhören, ist ausgeglichen: Unter den 29 Personen sind 15 Männer und 14 Frauen. Kappel bildet diesmal insofern eine Ausnahme im Bezirk, als dass sich sämtliche Gemeinderätinnen und -räte für die Wiederwahl zur Verfügung stellen. In Maschwanden, Mettmenstetten und Wettswil hört mit Roger Huber, Marylise Schiesser und Fritz Kurt je ein Mitglied auf. Letzterer dürfte wohl aktuell der dienstälteste Gemeinderat im Bezirk sein: Kurt war 1994 in den Gemeinderat Wettswil gewählt worden. Wenn er Ende Juni aus dem Amt scheidet, wird er auf 32 Jahre Behördentätigkeit zurückblicken können. Ein solches Urgestein ist auch Christoph Kobel in Obfelden. Er war 2002 gewählt worden − und ursprünglich war es sein Plan gewesen, zum Ende der letzten

Legislatur (2022) zurückzutreten: Damals liess er sich nach «ausgiebigen Gesprächen innerhalb des Gemeinderates sowie der Verwaltung» überzeugen, aufgrund der bevorstehenden Projekte nochmals zu kandidieren, wie die Gemeinde mitteilte. Nun ist definitiv Schluss für Kobel. Mit ihm gibt auch Obfeldens Primarschulpräsident Markus Gysel sein Amt ab.

Je vier von sieben Sitzen werden in Aeugst und Hausen frei Bei den Gesamterneuerungswahlen 2022 hatte Mettmenstetten einen Extremfall dargestellt. Das Dorf stand damals vor einer Zäsur, weil sämtliche sieben Gemeinderatssitze neu besetzt werden mussten. Von den damals gewählten sind nun sechs bereit, eine weitere Amtszeit anzuhängen.

Zu den grössten vorhersehbaren personellen Veränderungen kommt es diesmal in Aeugst und Hausen. In beiden Gemeinden werden drei Gemeinderatssitze und die Präsidien frei: Sowohl Nadia Hausheer als auch Stefan Gyseler hören nach acht beziehungsweise zwölf Amtsjahren auf. Beide hatten vor ihrer Wahl als Präsidentin oder Präsident schon mehrjährige anderweitige Funktionen für die Gemeinde innegehabt. In Aeugst treten zudem Mathias Ramer, Rebekka Manso Parada und Primarschulpräsident Ueli Trindler nicht zur Wiederwahl an. In Hausen hören Beatrice Sommerauer Nägelin, Maya Langhi und Primarschulpräsidentin Andrea Sidler auf.

Für einen Architekten stand im Juli vor dem Bezirksgericht Affoltern viel auf dem Spiel: Die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis warf ihm damals Betrug vor, weil er den Käufern der von ihm entwickelten und erstellten Eigentumswohnungen bewusst schwere Baumängel verschwiegen und sie bei mehreren Gelegenheiten getäuscht haben soll. Infolge der Mängel soll es in der Überbauung mit den 30 Eigentumswohnungen zu schweren Schäden durch eindringendes Wasser gekommen sein. Die Eigentümergemeinschaft veranlasste ab 2018 – nur wenige Jahre nach dem Kauf – eine umfassende Sanierung der Liegenschaften, deren Kosten sich auf rund acht Millionen Franken beliefen. Inzwischen ist das Urteil da: Das Bezirksgericht sprach den Architekten vom Vorwurf des Betrugs frei. (red)

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Carrosserie/Spritzwerk

Lido Galli

Ausgangslage in allen Gemeinderäten Seiten 4 und 5

«Petrus muss ein Modellflieger sein»

Zürichstrasse 1A 8932 Mettmenstetten SB-Waschanlage

Telefon 044 776 81 11

Am Flugtag in Hausen herrschte bei bestem Wetter auch beste Stimmung Wolfgang Auth, Public-Relations-Verantwortlicher des Flugtags Hausen, zeigte sich am Ende der traditionellen Veranstaltung vom Wochenende sehr zufrieden: «Petrus muss ein Modellflieger sein, wir hatten trotz des zwischenzeitlichen Durchzugs von Schlechtwetterfronten einen fast ungestörten Flugtag, alle fühlten sich pudelwohl, und von den Darbietungen waren sowohl die jüngsten wie auch die ältesten Erdenbürger und Erdenbürgerinnen gleichermassen begeistert.»

Viele Modellflugzeugbauer kommen seit Jahren nach Hausen Am Modellflugtag in Hausen treffen sich jahrein, jahraus Modellbauer aus dem Säuliamt, aber auch von weiter her. Einer von ihnen ist Hans Wüthrich aus Mettmenstetten mit seiner knallroten Pilatus PC-21. Ein anderer ist Dominik Escher aus Opfikon mit seiner vollständig selbst gebauten Lockheed L-1011 TriStar – seit vielen Jahren ein gern gesehener Gast am Flugtag Hausen. (red)

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20041 Dominik Escher ist mit seiner selbst gebauten Lockheed L-1011 TriStar eine Institution am Flugtag Hausen. (Bild mwe)

9 771661 391004


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