CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 72 I 179. Jahrgang I Dienstag, 29. September 2026
Blütenpracht im Kloster
Einsatz unter Beobachtung
Die Klosterkirche Kappel verwandelt sich bis Anfang Oktober in eine eindrucksvolle Blumenkirche. Seite 5
Die Hauptübung der Stützpunktfeuerwehr Affoltern zeigte eindrücklich, wie wichtig rasches und koordiniertes Handeln im Ernstfall ist. Seite 7
Bonstetter Zentrum wird erneuert Gemeindehaus und Baurecht erhalten Zustimmung, Dorfplatzgestaltung scheitert knapp Baurechtszins. Über die gesamte Laufzeit entspricht dies einem Einnahmeverzicht von 2.55 Mio. Franken. Das Grundstück bleibt im Eigentum der Gemeinde.
Daniel Koch Bonstetten setzt zwei Teile seiner Zentrumsplanung um, der dritte fällt vorerst weg. Der Kredit von 12.265 Millionen Franken für den Ersatzneubau des Gemeindehauses wurde am Sonntag mit 62,67 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Auch die Abgabe einer zentralen Parzelle im Baurecht erhielt mit 52 Prozent eine Mehrheit. Der 1,9-MillionenKredit für die Gestaltung des Dorfzentrums scheiterte dagegen mit 50,18 Prozent Nein-Stimmen äusserst knapp. Die drei Vorlagen sind zwar unabhängig voneinander umsetzbar. Sie bilden aber gemeinsam die Zentrumsplanung, mit der die Gemeinde ihren Dorfkern zwischen Löwen und Burgwies neu ordnen und beleben will. Nun entstehen ein neues Gemeindehaus sowie Wohn- und Gewerberäume. Die vorgesehene Aufwertung von Dorfplatz, Chileplatz und Kindergartenspielplatz bleibt jedoch aus. Mit dem Ja zum Kredit kann die Gemeinde den Ersatzneubau des heutigen Gemeindehauses vorbereiten. Das bestehende Gebäude ist laut Weisung baulich in schlechtem Zustand, nicht hindernisfrei und für die Verwaltung zu klein. Besprechungen und Sitzungen müssen heute zum Teil in andere gemeindeeigene Liegenschaften ausgelagert werden. Eine Sanierung oder Erweiterung wäre nach Einschätzung der Gemeinde weder zweckmässig noch kostengünstiger. Vorgesehen ist ein zweigeschossiger Holzbau beim bestehenden Gemeindesaal. Dazu kommen ein Foyer, ein Sääli und eine Gastroküche. Der Gemeinde-
Skepsis beim Aussenraum
Die Liegenschaften an der Dorfstrasse 36 und 40 bilden das Areal, das Bonstetten nun im Baurecht vergeben will. Vorgesehen sind dort die «Ladeschür» mit Detailhandel und Wohnungen sowie ein «Gwerbhüsli». (Bild cle) saal bleibt bestehen. Zwischen den Gebäuden soll der «Gmeindsplatz» entstehen. Das Sääli mit rund 160 Quadratmetern soll für den Mittagstisch der Kindergärten, Vereinsanlässe und private Feiern genutzt werden. Der Kredit enthält eine Projektreserve von 20 Prozent. Die Gemeinde rechnet im ersten Betriebsjahr mit Kapitalfolgekosten von rund 420 600 Franken sowie jährlich rund 95 000 Franken für zusätzlichen Unterhalt, Reinigung und Personal. Die Investition ist im Finanzplan eingestellt und soll ohne Steuererhöhung finanzierbar sein. Deutlich enger war der Entscheid zur Baurechtsvorlage. Mit 52 Prozent JaStimmen genehmigten die Stimmberechtigten, die neue Parzelle 3132 während höchstens 99 Jahren im Baurecht abzu-
geben. Das betrifft das Areal bei der Dorfstrasse 36 und 40. Teile der bestehenden Gebäude sind leer, baufällig oder nur eingeschränkt nutzbar. Geplant sind eine «Ladeschür» mit Detailhandel im Erdgeschoss und rund sieben Wohnungen, ein «Gwerbhüsli» mit Gewerberaum und Wohnung sowie eine Tiefgarage. Die Gemeinde will das Baurecht öffentlich ausschreiben; vorgesehen sind nicht gewinnorientierte Trägerschaften wie Wohnbaugenossenschaften. Die Wohnungen und Gewerberäume sollen nach dem Zürcher Kostenmietmodell vermietet werden. Die Mieten sollen also Bau, Unterhalt, Verwaltung und Finanzierung decken, jedoch keine Rendite ermöglichen. Die Gemeinde verzichtet dafür auf einen marktüblichen
Mit 50,18 Prozent Nein-Stimmen lehnte Bonstetten den Kredit von 1.9 Mio. Franken für die Neugestaltung des Dorfzentrums ab. Geplant waren Eingriffe beim Chileplatz, beim Dorfbrunnen, beim Rigelhüsli und beim Kindergartenspielplatz. Der Chileplatz hätte mehr Bäume, einen Kiesbereich und neue Aufenthaltsmöglichkeiten erhalten. Der Spielplatz beim Kindergarten sollte angehoben, besser an die Dorfstrasse angebunden und ausserhalb der Kindergartenzeiten öffentlich zugänglich werden. Die Rechnungsprüfungskommission hatte als einzige der drei Vorlagen diese Ausgabe zur Ablehnung empfohlen. Sie bezweifelte die Notwendigkeit der Investition und bezeichnete das Kosten-Nutzen-Verhältnis als ungünstig. Beim knappen Nein verfing diese Argumentation offenbar. Das neue Gemeindehaus und das Baurechtsprojekt können unabhängig von der abgelehnten Gestaltung umgesetzt werden. Der öffentliche Raum im Dorfkern bleibt vorerst, wie er ist. Die Gemeinde plant die Baueingabe für das Gemeindehaus bis Ende April 2027; der Bezug wäre im ersten Quartal 2029 möglich. Für das Baurechtsareal ist die öffentliche Ausschreibung im ersten Quartal 2027 vorgesehen. Ob der Gemeinderat Elemente der abgelehnten Vorlage später nochmals aufnimmt, ist offen.
Stallikon hat dem Projekt «Schulraum, Mehrzweckhalle und Generationenplatz Pünten» zugestimmt. 63 Prozent der Stimmenden hiessen am Sonntag den Objektkredit von 21.88 Millionen Franken gut. Der günstigere Variantenantrag ohne den Ausbau des Generationenplatzes scheiterte mit 58,02 Prozent Nein-Stimmen. Die Stichfrage zugunsten des Hauptantrags fiel mit 75,74 Prozent zwar klar aus, war aber nicht mehr massgebend. Gemeindepräsident Reto Bernhard zeigte sich gestern hocherfreut über das Ergebnis: «Mir ist ein riesen Stein vom Herzen gefallen, in der Nacht auf Sonntag hatte ich nicht so gut geschlafen.» Nun könne man ein wichtiges Projekt umsetzen, das für Schule, Lehrerschaft und Kinder grosse Erleichterungen bringe, da Schulzimmerwechsel und Improvisationen künftig wegfallen würden. «Es ist ein grosser Erfolg und es wird herrlich werden», so Bernhards Prognose. Der Entscheid beendet einen über Monate geführten Abstimmungskampf. Gegen das Vorhaben hatte sich eine Gruppe um die Stalliker Ruedi Fischer
Ausbau hätte den Kredit um 740 000 Franken reduziert.
Schulraum und Hallen fehlen Die Schule begründet das Projekt mit einem ausgewiesenen Platzmangel. Im Schuljahr 2025/26 fehlten bereits rund 19 Prozent der benötigten Schulflächen. In den nächsten Jahren fallen zudem drei sanierungsbedürftige Räume weg: die beiden Kindergärten im Dorf und ein Teil des alten Schulhauses. Auf diesem Areal soll im Zusammenhang mit dem Projekt «Landgarten» eine Wohnüberbauung entstehen. Auch bei der Sportinfrastruktur besteht Handlungsbedarf. Die Turnhalle Loomatt war im Schuljahr 2025/26 zu 151 Prozent ausgelastet. Rund ein Drittel der Stalliker Schülerinnen und Schüler fährt für den Sportunterricht nach Bonstetten, Wettswil oder Uitikon. Das verursacht Miet- und Transportkosten und verkürzt die Unterrichtszeit. Die neue Halle soll diesen Engpass beheben. Sie wird nach den Vorgaben des Bundesamts für Sport gebaut und kann auch von Vereinen sowie für kulturelle und gesellschaftliche Anlässe genutzt wer-
Am Tag der offenen Tür gewährten die Reppischtaler Eisenbahn-Amateure in Ottenbach Einblick in ihre 55 Quadratmeter grosse Spur-0-Anlage. Mit viel Liebe zum Detail entstehen Lokomotiven, Wagen und Landschaften in aufwendiger Eigenarbeit. Der Verein hofft, mit solchen Anlässen auch jüngere Menschen für das Modelleisenbahn-Hobby begeistern zu können. (red)
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Trotz Opposition bewilligt Stallikon Schulraum, Mehrzweckhalle und Generationenplatz und René Giger formiert. Sie bestritt den Bedarf an zusätzlichem Schulraum und einer weiteren Halle nicht. Sie hielt das Gesamtprojekt jedoch für zu teuer und verlangte, die Abstimmung zu verschieben. Statt der geplanten Lösung sollte die Gemeinde eine günstigere Variante in hochwertiger Modulbauweise ausarbeiten und dem Stimmvolk vorlegen. In einer Petition wurden 128 Unterschriften gesammelt. Das Petitionskomitee verwies auf frühere Kostenschätzungen und auf aus ihrer Sicht günstigere Modulbauten. Die Schule hielt dagegen, ein Wechsel der Bauweise würde das weit fortgeschrittene Projekt verzögern und zusätzliche Planungsarbeit auslösen. Mit dem Ja hat das Stimmvolk nun die von Schulpflege und Gemeinderat bevorzugte Gesamtlösung bestätigt. Mit dem Ja kann Stallikon nun die Schulanlage Pünten erweitern und eine neue Mehrzweckhalle bauen. Zur Gesamtanlage gehören eine Sport- und Spielanlage sowie der ausgebaute Generationenplatz. Dieser umfasst einen Pumptrack, Boulefelder, eine öffentliche WC-Anlage, einen Geräteraum, zusätzliche Wege und weitere Erholungseinrichtungen. Der Verzicht auf diesen
Züge im Kleinformat
SCHWEIZWEIT GRÖSSTE MULTISPORTHALLE FÜR
Stallikon sagt Ja zu Pünten Daniel Koch
45
Der traditionelle Flugtag in Hausen findet am Wochenende zum 45. Mal statt. Seite 10
den. Der Mehrzwecksaal mit Bühne bietet Platz für bis zu 500 Personen. Die Gesamtkosten inklusive des bereits 2024 bewilligten Projektierungsund Ausführungskredits von 2.42 Mio. Franken belaufen sich auf 24.3 Mio. Franken. Die Gemeinde erwartet bis zu 600 000 Franken aus dem kantonalen Sportfonds. Rund 30 Prozent der Finanzierung sollen aus eigenen Mitteln kommen, 70 Prozent über Fremdkapital. Die jährlichen Folgekosten veranschlagt die Gemeinde auf rund 1.33 Mio. Franken. Die Rechnungsprüfungskommission hält fest, dass Stallikon dafür voraussichtlich 15.4 Mio. Franken zusätzliche Schulden aufnehmen muss. Die ProKopf-Verschuldung steigt damit auf gut 3850 Franken. Die gute Finanzlage der vergangenen Jahre mache das Vorhaben dennoch tragbar. Eine Erhöhung des Steuerfusses ist nach heutiger Planung nicht vorgesehen. Sie hängt aber davon ab, wie sich Steuereinnahmen, Zinsen und weitere Investitionen entwickeln. Der Baustart ist für den Winter 2026/27 vorgesehen. Wenn keine Rekurse die Baubewilligung verzögern, soll die neue Anlage im Sommer 2028 bezogen werden.
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Abwasserbeseitigungsgebühren 2027 Festsetzung
Grundgebühren für das Jahr 2027 und Verbrauchsgebühren für die Zeit vom 1. Oktober 2026 bis 30. September 2027 Der Gemeinderat setzte am 21. September 2026 die Grundgebühren für das Jahr 2027 und die Verbrauchsgebühren für die Zeit vom 01. Oktober 2026 bis 30. September 2027 wie folgt fest: Wasserversorgung Vorjahr CHF
2027 exkl. MWSt CHF
2027 inkl. MWSt CHF
Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt)
80.00
80.00
82.10
Grundgebühr Landwirtschaftsbetrieb
80.00
80.00
82.10
Grundgebühr Gewerbe
80.00 indiv. Ansatz
80.00 indiv. Ansatz
82.10
1.40
1.40
1.45
Vorjahr CHF
2027 exkl. MWSt CHF
2027 inkl. MWSt CHF
Verbrauchsgebühr pro m3
Was du uns gegeben hast, bleibt – in unseren Herzen, in unseren Erinnerungen und in allem, was uns mit dir verbindet.
Abwasserbeseitigung
Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt)
85.00
85.00
91.90
Grundgebühr Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbe
85.00 indiv. Ansatz
85.00 indiv. Ansatz
91.90
Versiegelte Flächen (Dächer, Plätze, Strassen) pro m2
0.875
0.875
0.95
Klärgebühr pro m3 Wasserverbrauch
1.75
1.75
1.90
Vorjahr CHF
2027 exkl. MWSt CHF
2027 inkl. MWSt CHF
Abfallbeseitigung
Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt)
95.00
95.00
102.70
Grundgebühr Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbe
95.00
95.00
102.70
Gewerbepauschale (nach geschätztem Aufwand)
95.00
95.00
102.70
Grüngut – Jahresvignetten Vorjahr CHF
2027 exkl. MWSt CHF
2027 inkl. MWSt CHF
140-Liter-Grüngutkunststoffcontainer
56
56
60.55
240-Liter-Grüngutkunststoffcontainer
96.00
96.00
103.80
360-Liter-Grüngutkunststoffcontainer
144.00
144.00
155.65
770-Liter-Grüngutkunststoffcontainer
308.00
308.00
332.95
800-Liter-Grüngutkunststoffcontainer
320.00
320.00
345.90
Grüngut – Einzelvignetten Vorjahr CHF
2027 exkl. MWSt CHF
2027 inkl. MWSt CHF
140-Liter-Grüngutkunststoffcontainer
2.80
2.80
3.05
240-Liter-Grüngutkunststoffcontainer
4.8
4.80
5.20
360-Liter-Grüngutkunststoffcontainer
7.20
7.20
7.80
770-Liter-Grüngutkunststoffcontainer
15.40
15.40
16.65
800-Liter-Grüngutkunststoffcontainer
16.00
16.00
17.30
Einzelbündelmarke
2.80
2.80
3.05
Für Wassergebühren wird MWSt zum reduzierten Satz von 2.6 %, für Abwasserund Abfallgebühren zum Normalsatz von 8.1 % erhoben. Die ausgewiesenen Beträge inklusive MWSt sind auf fünf Rappen gerundet. Bei Gebühren je m³ bzw. m² wird die MWSt auf dem anhand der tatsächlich verrechneten Menge berechneten Nettobetrag erhoben; der gerundete Bruttowert je Einheit dient der Information. Gegen diese Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Gebührenfestsetzung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit als möglich, beizulegen.
In Anwendung von Art. 9 der Verordnung über die Gebühren für Siedlungsentwässerungsanlagen (Gebührenverordnung) vom 10. Mai 1999 hat der Gemeinderat Mettmenstetten die Siedlungsentwässerungsgebühren für das Jahr 2027 wie folgt festgesetzt: • Grundgebühr: pauschal Fr. 60.00 inkl. MwSt. pro Gewerbe-, Industrie-, Landwirtschaftsbetrieb und Haushaltung (unverändert) • Verbrauchsabhängige Gebühr pro m³ Fr. 1.50 (unverändert) Gegen die Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in zweifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
TODESANZEIGE Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Grossvater, Urgrossvater, Schwiegervater und Freund
Emil Frischknecht 12. November 1932 – 22. September 2026 Nach einem langen und erfüllten Leben durfte Emil friedlich von uns gehen. Besonders glücklich war Emil im Kreise seiner Familie, bei seinen Kühen und draussen in der Natur – umgeben von seinen Blumen und dem Tulpenbaum vor dem Haus, der ihm besonders am Herzen lag. Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit und die vielen schönen Erinnerungen, die uns bleiben. Mettmenstetten, 25. September 2026
Kurt und Sonja Frischknecht mit Natalie und Kay Matthias Frischknecht mit Bettina, Nadia und Selina Erich und Natalia Frischknecht mit Marco, Alessia und Matheus Verwandte und Freunde
29. September 2026 Gemeinderat
Abwasserbeseitigungsgebühren 2027 Festsetzung Die Gemeindeversammlung hat mit Beschluss vom 23. Mai 2022 die Abfallverordnung der Gemeinde Mettmenstetten (AbfVO) erlassen. Gestützt auf Art. 12 Abs. 1 sowie Art. 13 Abs. 2 Abfallverordnung legt der Gemeinderat die Höhe der einzelnen Gebühren sowie ihre konkrete Ausgestaltung im Rahmen eines Behördenerlasses fest. Mit Beschluss vom 22. September 2026 hat der Gemeinderat Mettmenstetten die Abfallbeseitigungsgebühren für das Jahr 2027 festgesetzt.
Die Urnenbeisetzung findet vorgängig im engsten Familienkreis statt. Die Abdankung findet am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten statt. Auf einen postalischen Trauerversand haben wir verzichtet. Im Sinne des Verstorbenen bitten wir anstelle von Blumen um eine Spende zugunsten der Spitex Knonaueramt. IBAN: CH78 0900 0000 8726 7156 1. Vermerk: Emil Frischknecht Traueradresse: Matthias Frischknecht, Aspli 1, 8932 Mettmenstetten
Die Grundgebühren 2027 bleiben gegenüber 2026 unverändert. • Fr. 90.00 inkl. MwSt. pro Haushalt, Gewerbe-, Industrie- und Landwirtschaftsbetrieb • Für die Abfallsackgebühren und Sperrgutmarken gelten die Ansätze des Dienstleistungsverbands Amt (DILECA). Im Jahr 2026 wurde im Bezirk Affoltern am Albis eine einheitliche Grüngutvignette mit einem Einheitspreis für alle beteiligten Gemeinden eingeführt. Die volumenabhängigen Gebühren für Jahresvignetten, Einzelvignetten und Bündelmarken für die Grüngutentsorgung bleiben für das Jahr 2027 unverändert. Der Beschluss sowie die Tarifordnung zur Abfallverordnung (T AbfVO) liegen während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung, Schalter Einwohnerkontrolle, Albisstrasse 2, Mettmenstetten, während der Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf bzw. können auf www.mettmenstetten.ch eingesehen werden. Gegen die Festsetzung Tarifordnung zur Abfallverordnung (T AbfVO) kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in zweifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
MUSIKVEREIN METTMENSTETTEN
TODESANZEIGE Traurig teilen wir Ihnen mit, dass unser geschätztes Ehrenmitglied und kantonaler Veteran
Emil Frischknecht am 22. September 2026 verstorben ist. Emil trat 1980 in den Musikverein ein und war ein sehr engagiertes, stolzes Aktivmitglied. Als schlagkräftige Unterstützung auf der grossen Trommel und später noch 22 Jahre als Fähnrich war er treuer Musikant und lieber Kamerad. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren und sprechen den Angehörigen unsere aufrichtige Anteilnahme aus.
In mitfühlender Trauer Musikverein Mettmenstetten
29. September 2026 Gemeinderat Mettmenstetten
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29. September 2026 Gemeinderat Obfelden
Mettmenstetten Am 22. September 2026 ist in Zürich gestorben:
Emil Frischknecht geboren am 12. November 1932, von Schwellbrunn AR, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten.
www.affolteranzeiger.ch
Die Abdankung findet am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche statt. Bestattungsamt Mettmenstetten
Einsamkeit im Alter muss nicht sein. Ihre Spende hilft. Merci. TWINT QR-Code scannen (links) oder IBAN CH67 0900 0000 1570 3233 7 | Postkonto 15-703233-7
Bezirk Affoltern
IN KÜRZE 10. Platz für Gwenda Bösch Gwenda Bösch aus Stallikon hat an den World Skills 2026 in Shanghai den 10. Rang erreicht. Sie trat für die Schweiz im Skill Bakery (Bäckerei) an und erhielt für ihre Leistung eine «Medal for Excellence». Bösch ist gelernte Bäckerin-Konditorin-Confiseurin EFZ und hatte ihre Lehre bei Betschart in Bonstetten absolviert. Qualifiziert hatte sie sich durch ihren 1. Rang an den Swiss Skills 2025. (red)
WIR GRATULIEREN Zum 80. Geburtstag Gleich zwei Frauen feiern in Obfelden heute und morgen Geburtstag und zwar den 80.! Heute Dienstag, 29. September, darf auf Marianne Lüscher angestossen werden, einen Tag darauf, am Mittwoch, 30. September, wird bestimmt Rosmarie Gfeller hochgejubelt! Wir gratulieren natürlich beiden, wünschen ein schönes Fest und viel Gfreuts.
Gratulationen sind willkommen! Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen. Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch
Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Daniel Koch (dko) redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Claudia Eugster (cle), Livia Häberling (lhä) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia 27 155(dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz) Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 810 Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau
Amt sagt zweimal deutlich Nein Die Ernährungs- und die Neutralitätsinitiative scheitern in allen 14 Gemeinden Die beiden eidgenössischen Volksinitiativen haben im Bezirk Affoltern keinen Boden gefunden. Sowohl die Initiative für Ernährungssouveränität als auch die Neutralitätsinitiative wurden in sämtlichen 14 Gemeinden abgelehnt. Die Unterschiede zwischen den Gemeinden waren dennoch markant: Während die Ablehnung in einigen Orten deutlich ausfiel, lagen die Ja-Anteile andernorts immerhin nahe bei 40 Prozent. Bei der Ernährungsinitiative erzielte Stallikon mit 38 Prozent den höchsten Ja-Anteil im Bezirk. Dahinter folgten Affoltern mit 30,4 Prozent und Hedingen mit 28,3 Prozent. Am deutlichsten abgelehnt wurde die Vorlage in Hausen: Dort stimmten nur 21 Prozent zu. Auch Maschwanden mit 21,5 Prozent und Kappel mit 22,5 Prozent sagten besonders klar Nein. Die Initiative verlangte eine stärkere Ausrichtung der Schweizer Landwirtschaft und Ernährungspolitik auf eine nachhaltige, vielfältige und stärker regionale Versorgung. Auch die Neutralitätsinitiative fand im Bezirk keine Mehrheit. Den höchsten Ja-Anteil verzeichnete Kappel mit 36,6 Prozent. Es folgten Stallikon mit 35,3 Prozent und Hausen mit 31,3 Prozent. Am klarsten verwarf Bonstetten die Vorlage: Dort sagten nur 22,3 Prozent Ja. In Ottenbach lag der Ja-Anteil bei 24,6 Prozent, in Aeugst bei 25,2 Prozent. Die Neutralitätsinitiative verlangte, die dauernde und bewaffnete Neutralität in der Bundesverfassung zu verankern und eine engere militärische Zusammenarbeit der Schweiz mit Bündnissen zu begrenzen. Sie erhielt im Bezirk nirgends auch nur 40 Prozent Zustimmung. (red)
Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Abstimmungsergebnis Neutralitätsinitiative 100% 90%
80% 70%
63.4
71.3
73.3
75.4
70.9
74.8
28.7
26.7
24.6
29.1
25.2
60%
68.7
64.7 73.1
71.5
68.8
26.9
28.5
31.2
78.5
76.2
21.5
23.8
74.1
72.4
25.9
27.6
77.7
50% 40% 30% 20%
10%
36.6
31.3
35.3
22.3
0%
Ja
Nein
Abstimmungsergebnis Ernährungsinitiative 100% 90%
80% 70% 60%
73.8
74.8
75.1
26.2
25.2
24.9
69.6
62.0 71.8
72.4
73.8
28.3
27.6
26.2
79.1
76.2
21.0
23.8
74.9
77.5
25.1
22.5
50% 40% 30% 20%
10%
30.4
38.0
0%
Ja
Nein
Nicht mehr bezahlte Zeit für Lehrpersonen und Sterbehilfe auch in Heimen, Spitälern und Rehas So entschieden die Säuliämterinnen und Säuliämter über die kantonalen Vorlagen Claudia EugstEr Am vergangenen Sonntag lehnte das Stimmvolk des Kantons Zürich die Revision des Lehrpersonalgesetzes (LPG; Änderung vom 2. März 2026; Anpassung neu definierter Berufsauftrag) mit 59,2 Prozent Nein-Stimmen ab. Die Revision hätte allen Lehrerinnen und Lehrern mehr bezahlte Zeit für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt. Im Bezirk Affoltern wurde die Vorlage noch deutlicher abgelehnt: 67,6 Prozent der Säuliämterinnen und Säuliämter stimmten Nein und nur 32,4 Prozent Ja. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 52,1 Prozent. Von einer totalen Anzahl von Stimmberechtigten von 36 993 Personen im Bezirk, gingen hier also nur 19 287 an die Urne. Bei 18 771 gültigen Stimmzetteln macht das 12 685 Mal Nein und 6086 Mal Ja.
Ein derartiges Resultat war nicht unwahrscheinlich, denn die Änderung war bereits im Kantonsrat nur mit knapper Mehrheit angenommen worden. Ausserdem hatten im Vorfeld zu der Abstimmung offiziell ganze 99 Gemeinden, koordiniert durch den Verband der Gemeindepräsidien (GPVZH), das Referendum gegen das geplante massive Kostenwachstum in der Volksschule ergriffen. Für das Zustandekommen hätten auch bereits nur derer zwölf ausgereicht. Von den jährlich 83 Millionen Franken Mehrkosten für Arbeit ausserhalb der Schulstunden, wie Vorbereiten, Korrigieren, Elterngespräche, Klassenlager und dergleichen, hätten die Gemeinden rund 80 Prozent übernehmen müssen. «Es war nicht die Idee, sich aktiv in den Abstimmungskampf einzumischen», betont Roberto Brunelli mit
Nachdruck, denn das sei nicht die Aufgabe. Man habe lediglich der Stimmbevölkerung ermöglicht, den letzten Entscheid im demokratischen Prozess über den Entscheid des Kantonsrats zu fällen, so der Gemeindeschreiber von Stallikon. Aus dem Amt hatten denn auch mehrere Gemeinden das Gemeindereferendum beschlossen (der «Anzeiger» berichtete in der Ausgabe Nr. 30 vom 24. April). Darum konnte die Bevölkerung nun einen Entscheid fällen und ihre Ablehnung bekunden. Im Bezirk Affoltern sprach sich Knonau am deutlichsten mit 75,2 Prozent Nein-Stimmen dagegen aus, dicht gefolgt von Maschwanden mit 75,1 Prozent und Kappel mit 74,5 Prozent. Rifferswil hat mit 61,4 Prozent die wenigsten Nein-Sager. In Stallikon lehnten 68,25 Prozent der Stimmenden ab bei einer Stimmbeteiligung von 57,5
Prozent. Der Gemeinderat nehme dies zur Kenntnis, so Brunelli.
Ausweitung der SterbehilfeDuldungspflicht Mit 68,1 Prozent Ja-Stimmen-Anteil nahmen die Zürcher Stimmberechtigten die Ausweitung der Sterbehilfe-Duldungspflicht an. Künftig müssen im Kanton Zürich sämtliche Alters- und Pflegeheime sowie Spitäler und Rehabilitationskliniken assistierten Suizid in ihren Räumlichkeiten zulassen, nicht aber Gefängnisse und Psychiatrien. Im Bezirk Affoltern waren mit 65,8 Prozent etwas weniger Stimmberechtigte dafür. Am höchsten fiel die Annahme in Aeugst mit 69,9 Prozent aus, am niedrigsten in Maschwanden mit 59,3 Prozent.
Ja zu Pfarrhaus, BZO und Langächerstrasse Umbau des Pfarrhauses Aeugst sowie zwei Wettswiler Vorlagen klar angenommen daniEl KoCh Drei Vorlagen, drei deutliche Resultate: Die reformierte Kirchgemeinde Knonauer Amt bewilligte den Umbau des Pfarrhauses in Aeugst. In Wettswil sagten die Stimmberechtigten der Teilrevision der Bau- und Zonenordnung und der Sanierung der Langächerstrasse klar Ja.
Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch
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Dienstag, 29. September 2026
Pfarrhausprojekt breit abgestützt Der Baukredit für den Umbau des Pfarrhauses Aeugst wurde in der reformierten Kirchgemeinde Knonauer Amt mit 80,5 Prozent Ja-Stimmen an-
genommen. In Aeugst selbst, am Standort des Pfarrhauses, lag der Ja-Anteil bei 87,81 Prozent. Zur Kirchgemeinde gehören Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach und Rifferswil. Das Projekt findet somit über die Standortgemeinde hinaus grossen Rückhalt. Das denkmalgeschützte Pfarrhaus soll instand gesetzt und umgebaut werden. Neben drei Mietwohnungen sind weiterhin kirchliche Räume vorgesehen; dazu gehört auch ein Saal für Anlässe und die Gemeindearbeit. Der Baukredit beträgt 2.475 Mio. Franken. Die Arbeiten sind nach bisherigem Zeit-
plan von Januar bis November 2027 vorgesehen.
den vorliegenden Resultatangaben hingegen nicht hervor.
BZO-Teilrevision mit 82 Prozent Ja
Klarer Auftrag zu Längacherstrasse
In Wettswil wurde die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung mit 82,19 Prozent Ja-Stimmen angenommen. 1389 Stimmberechtigte stimmten zu, 301 lehnten die Vorlage ab. Die Stimmbeteiligung lag bei 49,42 Prozent. Von 3561 Stimmberechtigten gingen 1760 Stimmzettel ein. Davon waren 1690 gültig. Die Gemeinde kann die Anpassungen an ihrer Bau- und Zonenordnung nun umsetzen. Welche Änderungen die Teilrevision im Einzelnen umfasst, geht aus
Noch deutlicher fiel das Resultat zur Sanierung der Langächerstrasse aus: 1597 Stimmberechtigte sagten Ja, 169 Nein. Das entspricht einem Ja-Anteil von 90,43 Prozent. Die Stimmbeteiligung betrug 50,6 Prozent. Damit kann Wettswil die Langächerstrasse sanieren und gleichzeitig die Trinkwasserleitung sowie die Kanalisation erneuern. Derweil zeigt das Resultat, dass bei der Erneuerung bestehender Infrastruktur in Wettswil kaum Streitpotenzial vorhanden ist.
Protokoll der kommunalen Abstimmung vom Sonntag, 27. September 2026
Protokoll des Wahlbüros Kommunale Volksabstimmung vom 27. September 2026 Gemeinde: Wettswil am Albis
Gemeinde: Bonstetten Stimmberechtigte
Stimmberechtigte
Stimmrechtsausweise
Total
Total eingegangen
Urnen
vorzeitig
brieflich gültig
brieflich ungültig
Total
3'710
2'319
119
3
2'166
31
3'561
angenommen
Vorlage 1: Kreditgenehmigung in der Höhe von CHF 12'265'000 plus allfälliger Teuerung (inkl. MWST) für den Ersatzneubau des Gemeindehauses und des Foyers mit Neubau eines Säälis und einer Küche als Teil des Projekts Zentrumsplanung Stimmzettel
Stimmen
Stimmbeteiligung %
eingegangen
leer
ungültig
gültig
Ja
Nein
2'195
20
0
2'175
1'363
812
Stimmen
leer
ungültig
gültig
Ja
Nein
2'160
35
0
2'125
1'105
1'020
brieflich gültig
brieflich ungültig
2'015
77
9
1'922
7 angenommen
Vorlage 3: Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO) der Politischen Gemeinde Wettswil am Albis Stimmzettel
Stimmen
Stimmbeteiligung %
eingegangen
leer
ungültig
gültig
Ja
Nein
1'760
56
14
1'690
1'389
301
49.42
Stimmen
Vorlage 4: Sanierungsprojekt Langächerstrasse mit Erneuerung Trinkwasserleitung und Kanalisation Stimmzettel
Stimmen
Stimmbeteiligung %
eingegangen
leer
ungültig
gültig
Ja
Nein
1'802
30
6
1'766
1'597
169
50.60
Stimmbeteiligung %
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Abstimmung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis
58.22
• wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen
Vorlage 3: Kreditgenehmigung in der Höhe von CHF 1'900'000 plus allfälliger Teuerung (inkl. MWST) für die Neugestaltung des Dorfzentrums (inkl. Kindergartenspielplatz) als Teil des Projekts Zentrumsplanung Stimmzettel
vorzeitig
angenommen
angenommen
eingegangen
Urnen
59.16
Vorlage 2: Vergabe der neuen Parzelle 3132 im Baurecht zu einem reduzierten Baurechtszins (Einnahmeverzicht von CHF 2.55 Mio.) und gemäss den ortsbaulichen und volumetrischen Vorgaben des Projekts Zentrumsplanung, inkl. Übertragung Wohnhaus Dorfstrasse 36 vom Finanzvermögen ins Verwaltungsvermögen Stimmzettel
Stimmrechtsausweise Total eingegangen
abgelehnt
• und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Wettswil am Albis, 29. September 2026 Gemeinderat Wettswil am Albis
Stimmbeteiligung %
eingegangen
leer
ungültig
gültig
Ja
Nein
2'188
20
0
2'168
1'080
1'088
Abstimmungsprotokoll vom 27. September 2026
58.98
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Abstimmung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen
Protokoll des Wahlbüros Kommunale Volksabstimmung vom 27. September 2026 Gemeinde: Stallikon Stimmberechtigte
• und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 27. September 2026 Wahlbüro Bonstetten
Stimmrechtsausweise
Total
Total eingegangen
Urnen
vorzeitig
brieflich gültig
brieflich ungültig
2'419
1'501
42
0
1'452
7 angenommen
Vorlage 1: A. Hauptantrag: Objektkredit Fr. 21'880'000.00 für die Realisierung des Projektes «Schulraum, Mehrzweckhalle und Generationenplatz Pünten» mit Ausstattung des Generationenplatzes Stimmzettel
Abstimmungsergebnis vom Sonntag, 27. September 2026 Abstimmungsprotokoll Kommunale Volksabstimmung vom 27. September 2026
Stimmbeteiligung %
leer
ungültig
gültig
Ja
Nein
1'413
21
0
1'392
877
515
58.41 abgelehnt
Vorlage 1: B. Variantenantrag: Objektkredit Fr. 21'140'000.00 für die Realisierung des Projektes «Schulraum, Mehrzweckhalle und Generationenplatz Pünten» ohne Ausstattung des Generationenplatzes
Reformierte Kirchgemeinde Knonauer Amt Stimmberechtigte
Stimmen
eingegangen
Stimmzettel
Stimmrechtsausweise
Total
Total eingegangen
Urnen
vorzeitig
brieflich gültig
brieflich ungültig
8'886
5'011
292
26
4'662
31
Stimmen
Stimmbeteiligung %
eingegangen
leer
ungültig
gültig
Ja
Nein
1'378
53
0
1'334
560
774
57.34 angenommen
angenommen
Vorlage 1: Abstimmung über den Baukredit für den Umbau des Pfarrhauses Aeugst Stimmzettel
Stimmen
eingegangen
leer
ungültig
gültig
Ja
Nein
4'153
185
4
3'964
3'191
773
Vorlage 1: C. Stichfrage: Welcher der beiden Anträge soll in Kraft treten, falls sowohl der A. Hauptantrag als auch der B. Variantenantrag angenommen werden? Stimmzettel
Stimmbeteiligung % 46.74
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Abstimmung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, c/o Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.
Stimmen
Stimmbeteiligung %
eingegangen
leer
ungültig
gültig
A
B
1'355
103
7
1'245
943
302
56.01
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Abstimmung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.
Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.
29. September 2026 Stadtrat Affoltern am Albis
29. September 2026 Wahlbüro Stallikon
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Bezirk Affoltern
Dienstag, 29. September 2026
5
Die Fülle des Lebens in der Klosterkirche Die Blumenkirche in Kappel lädt zum Verweilen und Staunen ein Marianne Voss Tausende von Blumen in hellen und herbstlichen Farbtönen haben sich in der Klosterkirche Kappel vereint: auf dem Taufstein, auf dem Altartisch, auf der langen Tafel im Kirchenschiff und im Chor. Dort stehen zwei riesige, beeindruckende Blumenbogen, die sich elegant zueinander neigen. Auch ganze Bäume sind in die Kirche eingezogen. Sie schmücken den Eingangsbereich und die Ecke mit der Blütenbar. Ja, in der Kirche Kappel gibt es eine Bar – natürlich nur vorübergehend. Bis zum 4. Oktober können Besuchende dort ab 17 Uhr ein Getränk geniessen oder auch etwas essen.
Am vergangenen Freitag fand die Vernissage der Blumenkirche statt. Dabei waren die drei Floristinnen, viele interessierte Gäste und die Leitung des Klosters. Die neue Geschäftsführerin, Alexandra Steinmüller, erklärte bei ihrer Begrüssung, dass dieses Projekt die erste gemeinsame Vision des Theologischen Leiters, Pfarrer Andreas Nufer, und ihr gewesen sei. «Wir beschlossen: Lasst uns die Kirche zu einer Blumenkirche machen.» Die drei Floristinnen Jovanna Zollinger (Blumeninspiration) von Hausen, Martina Camenzind (Tinamara) von Kappel und Regula Zürcher, Hotelfloristin des Klosters, waren von der Idee begeistert. An der Vernissage berichteten sie von ihrer Motivation und
ihrem Konzept. Die Floristik habe sich verändert und sei vermehrt von Blumenskulpturen geprägt. «Die Klosterkirche ist ein perfekt geeigneter Ort, um solche Skulpturen zu kreieren und zu platzie-
«Wir beschlossen: Lasst uns die Kirche zu einer Blumenkirche machen.» Andreas Nufer, Theologischer Leiter im Kloster Kappel
ren.» Bis alles für diesen Abend bereit war, hatten die drei Floristinnen einiges zu tun. «Es brauchte im Vorfeld viel Organisation und Koordination sowie beim Installieren Konzentration, Kraft und Zeit.»
Blumen fügen sich in die Kirche ein Die hohe gotische Kirche und die floristische Kunst passen zueinander. Einerseits korrespondieren die herbstlichen Blumen wie Chrysanthemen und Hortensien, aber auch Beeren, Kürbisse, Weidenäste und Seidenblumen farblich mit dem Kirchenfenster von Max Hunziker im Chor. Andererseits streben auch die Bouquets und Blumenbogen in die Höhe und fügen sich somit in die Kirchenarchitektur ein. Der Theologische Leiter des Klosters Kappel, Andreas Nufer, sprach an der Vernissage von der Fülle des Lebens. «Das Göttliche ist gut, wir können die Schöpfung geniessen und dankbar sein.» Und er betonte: «Dankbarkeit ist ein Gefühl, das guttut.» Pianoklänge und Gesang von Tanya Birri und Barbara Koller bildeten den musikalischen Rahmen dieser festlichen Feier. Nach dem offiziellen Teil genossen die Besuchenden einen Apéro und bestaunten fasziniert die wunderschönen Blumenkreationen. Die Blumenkirche sowie die vielfältigen Veranstaltungen in der Kirche können bis am 4. Oktober besucht werden.
Hohe Blumenbouquets schmücken eine lange Tafel im Kirchenschiff. (Bilder Marianne Voss)
Weitere Informationen unter www.klosterkappel.ch
Die drei Floristinnen, die mit ihrer Kunst die Kirche verwandelt haben. Von links: Jovanna Zollinger, Martina Camenzind und Regula Zürcher.
Eisenbahn fasziniert auch im Mini-Format Offene Türen bei den Reppischtaler Eisenbahn-Amateuren in Ottenbach Werner schneiter Gebannt und fasziniert blickten Erwachsene und Kinder auf die langsam vorbeifahrenden Züge. Und sie staunten, wie detailgetreu Lokomotiven sowie Personen- und Güterwaggons nachgebaut sind – ebenso die 55 Quadratmeter grosse Landschaft, in welche die Gleise mit Spurweite 0 (32 mm) eingebaut worden sind. Hunderte von Stunden investieren die Mitglieder der Reppischtaler Eisenbahn-Amateure (REA) in ihr Hobby, das sie im Rahmen des Tags der offenen Tür am Samstag in ihrem Ottenbacher Clublokal der Öffentlichkeit präsentierten. «Dampf und Diesel», so das Motto in diesem Jahr – Züge, die ohne Stromabnehmer verkehren. Und auch diese im Massstab von 1:45. Ihren Vereinssitz haben die Reppischtaler Eisenbahn-Amateure zwar in Birmensdorf, wo im Dezember auch der traditionelle Modelleisenbahn-Markt stattfindet. Aber seit nunmehr 49 Jahren sind sie im Ottenbacher Vereinslokal domiziliert. Die REA zählen rund 70 Mitglieder, 10 bis 20 treffen sich regelmässig und tauschen ihr Fachwissen aus. Es sind allesamt veritable Enthusiasten, die aus den verschiedensten Berufen stammen und grossmehrheitlich pensioniert sind: Schreiner, Kaufleute, IT- und Bankspezialisten, Sozialarbeiter, aber auch ehemalige Lokomotivführer geben sich Tipps, leisten Hilfe. Denn sowohl Lokomotiven als auch Waggons und die eben-
so detailgetreue, zum Teil digitalisierte Nachbildung von Stellwerken, Bahnhof, Strassen und Landschaft tragen die Marke «Eigenbau». Details verblüffen immer wieder: das Riegelhaus mit den Kühen auf der Weide mit Bäumen oder Stras-
«Der jährliche Markt in Birmensdorf und die Börsen funktionieren.» Mitglied der Reppischtaler Eisenbahn-Amateure
sen- und Bahnhofszenen. Filigrane Arbeit, die auch nach schriftlich festgehaltenen Baubeschrieben stattfindet – und auch etwas kostet. Die Beschaffung von Motoren oder eines Drehgestells gehen «ins Geld». Eine Lokomotive, im Eigenbau hergestellt, repräsentiert einen Wert von rund 2000 Franken. Oder mehr.
Nachwuchs fehlt «Der jährliche Markt in Birmensdorf und die Börsen funktionieren», halten Vereinsmitglieder fest, verhehlen aber nicht, dass es auch bei den REA an Nachwuchs fehlt. Ein Angebot im Rahmen des «Ferienpasses» haben 15 Kinder genutzt, leider keine nachhaltige Aktion. Vielleicht spielen auch die Kosten eine
Viel Publikum bei den Reppischtaler Eisenbahn-Amateuren in Ottenbach – zur Freude der Vereinsmitglieder Andreas Häni, Gottfried Götz und Vereinspräsident Hansruedi Obrist (von links). (Bild Werner Schneiter) Rolle. Nachwuchs wäre aber nötig, weil sonst passiert, was anderenorts schon mehrfach passiert ist: Vereine wurden
aufgelöst, meist aus Altersgründen. Es gibt allerdings Clubs und Vereine mit Jugendgruppen. Das wäre auch bei der
REA wünschenswert. Der Tag der offenen Tür könnte eine Animation für Kinder und Jugendliche sein.
6
Bezirk Affoltern
Dienstag, 29. September 2026
Mehr als nur ein Pausenplatz Ein Gesamtkonzept zeigt die Zukunft des Primarschulcampus Affoltern Die Stadt Affoltern beauftragte die Zwi schenraum Landschaftsarchitektur GmbH mit der Erarbeitung des Gesamt konzepts für die künftige Gestaltung der Aussenräume auf dem Primarschul campus. Das im März 2026 vom Stadtrat genehmigte Konzept zeigt, wie die Are ale ChilefeldStigeli und ButzenSemper in den kommenden Jahren etappenwei se weiterentwickelt und aufgewertet werden können. Das Gesamtkonzept betrachtet die Areale ChilefeldStigeli und ButzenSem per als zusammenhängenden Campus. Vorgesehen sind Bereiche für Lernen und Naturerlebnis, Sport und Bewegung sowie Spiel und Begegnung. Dazu ge hören eine naturnahe Gestaltung der Aussenräume mit Bewegungs und Spiel inseln sowie Aufenthaltsbereiche und Rückzugsorte.
Mehr Aussenraum dank neuem Schulhaus Eine wichtige Rolle für die künftige Ge staltung des Primarschulcampus spielt das geplante Schulhaus Wolhusen. Be reits bei der Projektierung wurde mit der Konzentration auf einen kompakten Baukörper bewusst darauf geachtet, möglichst viel Umgebungsfläche für den Schulbetrieb zu schaffen und den alten Baumbestand zwischen den Schulhäu sern Chilefeld und Wolhusen zu erhal ten. Der Neubau verfügt über zwei überdachte Aussenbereiche, die als Auf enthalts und Pausenflächen genutzt werden können. Mit dem Baustart wird der Pavillon Rägeboge zurückgebaut. Nach Bezug des neuen Schulhauses Wolhusen steht ge nügend neuer Schulraum zur Verfü gung, sodass auch die beiden Pavillons Sunneschy und Chilefeld zurückgebaut werden können. Unter Einbezug dieser Flächen wird den Schülerinnen und Schülern zukünftig mehr Aussenraum zur Verfügung stehen als heute. Spielgeräte, die dem Baufeld des Schulhauses Wolhusen weichen müs sen, werden – wo technisch möglich – im Aussenraumbereich des Schulhauses Chilefeld wiederverwendet. Die zukünf tig frei werdenden Flächen der heutigen Pavillonstandorte Sunneschy und Chile feld sollen im Rahmen einer späteren Etappe aufgewertet und mit neuen Elementen für Spiel, Bewegung und Auf enthalt ausgestattet werden. Das Ge samtkonzept sieht somit nach der voll ständigen Umsetzung keine Reduktion, sondern eine Erweiterung der Pausen
Übersichtsplan Primarschulcampus, heute. (Weiss = Gebäude, Grau und Rot = befestigte Flächen, Grün = begrünte Flächen). (Übersichtspläne zvg)
Übersichtsplan Primarschulcampus, mögliche zukünftige Gestaltung nach Gesamtkonzept Zwischenraum Landschaftsarchitektur GmbH.
platzfläche sowie zusätzliche Spielmög lichkeiten vor.
ten. Gleichzeitig werden Elemente des Schwammstadtprinzips integriert, da mit Regenwasser vor Ort versickern und der Vegetation zugutekommen kann. Mit der Umgebungsgestaltung des geplanten Schulhauses Wolhusen soll auch der heute stark versiegelte Bereich beim Schulhaus Stigeli neu gestaltet werden. Die grossflächig asphaltierte Fläche wird aufgebrochen, entsiegelt und begrünt sowie mit neuen Spielplatz elementen ausgestattet. Damit entsteht ein naturnaher Pausenplatzbereich, was die Aufenthaltsqualität insbesondere an heissen Tagen verbessert.
Neuer Parkplatz schafft Platz für Kinder Zusätzlicher Raum für die Kinder soll zudem durch die Neuordnung der Par kierung entstehen. Die heute innerhalb des Primarschulcampus verteilten klei neren Parkierungsflächen sollen schritt weise aufgehoben und am Rand des Campus konzentriert werden. Dadurch wird gleichzeitig die Verkehrssicherheit erhöht, weil der motorisierte Verkehr innerhalb des Schulareals reduziert wird. Die 15 Parkplätze beim roten Platz bleiben bestehen. Ergänzend ist entlang der Butzenstrasse beim Sportplatz But zen die neue Aussenparkierungsanlage «inneri Butzen» mit 45 Parkplätzen vor gesehen. Insgesamt stehen damit lang fristig 60 Parkplätze für den Primar
schulcampus zur Verfügung. Das ent spricht dem oberen Wert des für den künftigen Primarschulcampus, inklusi ve Neubau Wolhusen, errechneten Park platzbedarfs. Die Parkierungsanlage «inneri Butzen» bildet damit ein zentra les Element der künftigen Neuord nung der Aussenraumgestaltung. Durch die Verlegung der Parkplätze werden Flächen direkt bei den Schulhäusern frei, welche ebenfalls den Kindern als zusätzlicher Aussenraum zur Verfügung stehen.
Weniger versiegelte Flächen und mehr Grün Das Gesamtkonzept berücksichtigt auch die Folgen zunehmend heisser Sommer tage. Stark versiegelte Flächen sollen teilweise entsiegelt und begrünt wer den. Zusätzliche Bäume und weitere Bepflanzungen sorgen für mehr Schat
Umsetzung des Gesamtkonzepts erfolgt etappenweise Die Umsetzung des Gesamtkonzepts er folgt schrittweise. Eine erste Etappe beim Schulhaus Chilefeld ist bereits be schlossen und wird im 4. Quartal 2026
umgesetzt. Bei einem Ja zum Neubau des Schulhauses Wolhusen an der Ur nenabstimmung im Februar 2027 kann in einem nächsten Schritt die Umge bung beim Schulhaus Chilefeld im Sinne einer zweiten Etappe weiter aufgewertet werden. Dabei werden Spielgeräte aus dem Bauperimeter Wolhusen dauerhaft in den Aussenbereich des Schulhauses Chilefeld verlegt. Gleichzeitig werden die dortigen Parkplätze aufgehoben und die asphaltierte Fläche aufgebrochen, entsiegelt und begrünt. Als weitere Etappe des Gesamtkon zepts wird im Rahmen des Neubaupro jekts Wolhusen die Umgebung beim Schulhaus Stigeli neu gestaltet. Weitere Etappen des Gesamtkonzepts werden zu einem späteren Zeitpunkt geplant und den jeweils zuständigen Organen zum Entscheid vorgelegt. Stadt Affoltern
Rückblick Foodsave-Bankett Lebensmittel «verwände statt verschwände» Am Samstag, 12. September, führte die Stadt Affoltern im Rahmen der ersten Nationalen Wochen zum ersten Mal ein FoodsaveBankett durch. Der Anlass wurde vonseiten der Kommission Ener gie und Klima als «Energietag 2026» angestossen und die Durchführung da raufhin vom Stadtrat bewilligt. Das Ban kett stand unter dem Motto «verwände statt verschwände» und fand von 10 bis 15 Uhr im Kasinosaal statt. Die Projekt organisation bestand aus Vertretungen der Stadt Affoltern, des Seewadel – Zen trums für Gesundheit und Alter, des Familienzentrums Bezirk Affoltern, der Primarschule Butzen/Semper und der ref. Kirche Knonauer Amt. Vorgängig an den Aktionstag waren die Primarschülerinnen und Primar schüler der Schuleinheit Butzen/Semper am Freitag, 11. September, vor Ort. Sie durften als Erste die SchaumostPresse in Gang setzen, den Saft frisch ab Presse degustieren, altes Brot in Paniermehl verwandeln und sich zum Thema Le bensmittel und Ernährung informieren lassen. Bereits im Vorfeld hatten die Klassen diverse Dekorationen, Beschrif tungen und Giveaways hergestellt und
Voller Kasinosaal. (Bilder zvg) brachten diese voller Stolz in den Kasi nosaal. Nebst dem Erleben und Lernen rund um die Themen Foodwaste und Foodsave standen für die Schülerinnen und Schüler dann verschiedene Aufga ben rund um die Vorbereitung des Ak tionstags auf dem Programm. Sie durf ten zusammen mit der Unterstützung von Lehrkräften und Begleitpersonen den Kasinosaal in einen Bankettsaal ver
wandeln und unter fachkundiger An leitung in der Küche bei den Vorberei tungen helfen. Überall waren Kinder stimmen zu hören, es wurde gelacht und aktiv mitgeholfen sowie in den Pausen mit analogen Spielsachen der Ausgleich gesucht. Auch am Samstag begeisterten die SchaumostPresse sowie die Paniermehl herstellung die Gäste. Für manche war
überraschend, wie viel Kraft dafür not wendig war. Die Ausstellung rund um Lebensmittel und Ernährung wurde von den Besuchenden als interessant wahr genommen. Zahlreiche überraschende Fakten und Zusammenhänge regten zum Staunen und Nachdenken an. Er freut wandten sich die immer zahlrei cher werdenden Gäste den offerierten Mahlzeiten und Desserts sowie den selbst hergestellten Getränken zu. Das Essen fand grossen Anklang. Nicht we nige staunten, wie schmackhaft und vielseitig sich Lebensmittelreste und Produkte verarbeiten lassen, die nicht ganz der Norm entsprechen. Bis zum Ende des Aktionstags konn ten rund 320 Mahlzeiten abgegeben werden. Der Organisation «Tischlein deck dich» darf zudem aus der Kollekte der Betrag von Fr. 1901.40 überwiesen werden. An beiden Tagen durfte die Projekt organisation auf eine grosse Anzahl von Helferinnen und Helfern zählen. Beide Tage konnten ohne grosse Stolpersteine durchgeführt werden. Den Helferinnen und Helfern gebührt unser grosser Dank. Ohne sie wäre ein Anlass in dieser
Grösse nicht durchführbar gewesen. Auch den Sponsoren sei gedankt: ob fi nanzielle Beiträge, Gewährung von Ra batten, das Zurverfügungstellen von Lebensmitteln, Blumen oder verschiede nen Materialien. Ihnen allen gebührt unser Dankeschön. Stadt Affoltern
Stadtpräsidentin Eveline Fenner an der Schaumost-Presse.
Bezirk Affoltern
Dienstag, 29. September 2026
7
Schnelles und präzises Handeln gefragt Hauptübung der Stützpunktfeuerwehr Affoltern mit viel Publikum Werner Schneiter Sie kommt immer, wenn man sie ruft. Sie löscht Brände und ist bei Verkehrsunfällen präsent. Auch bei Bachverschmutzungen. Oder sie rettet, ganz selten, eine Kuh, die ins Güllenloch gefallen ist. Die Feuerwehr ist omnipräsent, hilft immer. Als Zeugen sehen wir manchmal, wie sie Ereignisse bewältigt. Ein vertiefter Blick in ihre Arbeit gewährt jeweils die jährliche Hauptübung. Bei der Stützpunktfeuerwehr in Affoltern stiess sie auf reges Interesse: So fand sich am Samstag auf dem Werkhofareal des kantonalen Tiefbauamtes viel Publikum ein, und es war offenkundig beeindruckt von der Arbeit der Feuerwehr − auch davon, wie schnell, präzise und abteilungsübergreifend gehandelt werden muss.
«Wissensgleichheit» Zwei Autos stiessen zusammen, verkeilten sich. Das eine kippte und lag auf der Seite. Im Innern: verletzte Lenker und Passagiere – insgesamt vier Patienten. So fuhr die Feuerwehr mit «grobem Geschütz» auf, auch mit der Autodrehleiter, die 30 m ausgefahren werden kann. Wie immer geht es in erster Linie um die Rettung von Personen: So wurden mit schwerem Gerät die Autotüren aufgewuchtet und Verletzte erstversorgt. Eine besonders schnelle Reaktion erforderte das nachträglich in Brand geratene Auto, was die sofortige Bergung der Passagiere nötig machte und zu deren Betreuung ein Zelt aufgebaut werden musste. Zusammenarbeit und eine klare Kommunikation sind dabei entscheidend, auch weil sich Ereignisse überkreuzen: In unmittelbarer Unfallnähe standen Gasflaschen, die gekühlt werden mussten. Flüssigkeit lief aus: dieses Mal kein Benzin oder Öl, glücklicherweise «nur» Kühl- oder Scheibenwischerwasser. Die Autodrehleiter kam zum Einsatz, weil vom Silo in unmittelbarer Unfallnähe Personen evakuiert werden mussten. Der Einsatzleiter sprach in
Sofortiges Aufwuchten von Türen: Personenrettung hat Priorität. (Bilder Werner Schneiter) diesem Fall von «Wissensgleichheit»: schnelle gegenseitige Orientierung über Details.
der Sollbestand der Feuerwehr vorhanden ist. Teil dieser Hauptübung sind jeweils Beförderungen. So wurde Larissa Simoes zur Wachtmeisterin ernannt, Beat Frick zum Gefreiten. Neu aufgenommen wurden Mirjam Stutz und Gaston Bättig. Die Stützpunktfeuerwehr Affoltern blickt bis anhin auf ein eher ruhiges Jahr 2026 zurück – mit 66 meist kleineren Einsätzen. 2025 waren es 94 – vor rund 10 Jahren aber noch rund 120. Sie hat mit Aeugst und Ottenbach 2001 einen Zusammenarbeitsvertrag abgeschlossen.
Bisher eher ruhig Nach rund einer Stunde war Übungsende, aufräumen angesagt. Dem Publikum blieb die Gewissheit: Hier sind gut ausgebildete Feuerwehrleute am Werk. Marco Mathys, Übungsleiter und Ausbildungschef der Stützpunktfeuerwehr, zeigt sich zufrieden. Nicht nur, weil die Hauptübung gelungen war, sondern auch, weil mit 95 Frauen und Männern
Verkeilte Autos: mit Wasser einen Brand verhindern.
Obfelden setzt weiterhin auf Whatsapp-Kanal
Produktivität könnte durch KI stark steigen
Seit rund einem Jahr betreibt die Gemeinde Obfelden ihren WhatsappKanal. Der Kanal erweiterte und ergänzte die bisherigen Kommunikationskanäle wie Webseite, Crossiety und Bulletin und dient seither als schnelles Kommunikationsinstrument zu den Bürgerinnen und Bürgern.
Künstliche Intelligenz könnte das Produktivitätswachstum im Kanton Zürich in Zukunft deutlich erhöhen. Das schreibt die Staatskanzlei in einer Mitteilung. Laut dem neuen Wirtschaftsmonitoring könnte KI die Arbeitsproduktivität in den kommenden zehn Jahren jährlich um zusätzlich 1,1 Prozent steigern. Gleichzeitig zeigen sich Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt: Seit Oktober 2022 hat die Zahl der Stellensuchenden in stark KI-exponierten Berufen um 118 Prozent zugenommen. Ob KI dafür verantwortlich ist, bleibt allerdings offen. Fast die Hälfte der Zürcher Unternehmen setzt generative KI bereits systematisch ein. (red)
Rund 700 Follower in der Gemeinde «Mit kurzen und prägnanten Texten werden die Follower auf eine Mitteilung der Gemeinde aufmerksam gemacht und über einen Weiterleitungslink zur vollständigen Mitteilung geführt», heisst es zur Idee des Kanals. Seit der Initialisierung des Kanals verschickte
die Gemeinde über 130 Nachrichten. Dazu zählen allgemeine News aus der Gemeindeverwaltung, Medienmitteilungen, Hinweise zu Versammlungen und Bauarbeiten, Beschlüsse des Gemeinderats und auch Notfallmeldungen. «Mit aktuell rund 700 Followern hat sich der Kanal in der Pilotphase sehr bewährt. Die Gemeinde hat mit dem Whatsapp-Kanal eine Möglichkeit geschaffen, Mitteilungen rasch an die Bevölkerung zu bringen. Wir sind sehr zufrieden mit der Pilotphase und der Whatsapp-Kanal ergänzt unsere weiteren Kommunikationskanäle passend», so Gemeindeschreiberin Michelle Meier. Der Whatsapp-Kanal wird daher definitiv fortgeführt. (red)
Whatsapp hat sich für die Gemeinde als Kanal bewährt. (Symbolbild Pixabay)
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Machen Sie Träume waahhr! r!!! Träume w
Die Fasnachtsgesellschaft trauert um um ihr ihr geschätztes geschätztes Ehrenmitglied. Ehrenmitglied. Die Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon Uerzlikon trauert
FELDSCHÜTZENVEREIN KAPPEL AM ALBIS Traurig nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied
In stillem Gedenken
In stillem Gedenken Die Fasnachtsgesellschaft
1946 – 2026
Uerzlikon Die Fasnachtsgesellschaft
Ueli war ein liebenswerter Schützenkamerad aus Uerzlikon und ein echter Zürcher und Eidgenosse. Wir ehren ihn mit unserer Teilnahme an der Trauerfeier heute, Dienstag, 29. September 2026, um 14.00 Uhr in der Kirche Kappel. www.sternschnuppe.ch IBAN CH47 0900 0000 8002 0400 1
* 19.05.1946 - † 17.09.2026
* 19.05.1946 - † 17.09.2026
Ueli Schneebeli
www.sternschnuppe.ch IBAN CH47 0900 0000 8002 0400 1
Ueli Ueli Schneebeli Schneebeli
Der Vorstand des FSV Kappel
Uerzlikon
Dankbar erinnern wir uns an die vielen gemeinsamen Jahre, seine Kameradschaft und mit gemeinsamen unserer Gesellschaft. Dankbar erinnern wirVerbundenheit uns an die vielen Jahre, seine
Kameradschaft und Verbundenheit mit unserer Gesellschaft.
8
Bezirk Affoltern
Dienstag, 29. September 2026
«Palliative Care – Leben bis zuletzt» Die Parkinson-Selbsthilfegruppe Bezirk Affoltern organisierte einen öffentlichen Vortrag mit Markus Minder Regula ZellwegeR «Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben», zitierte Peter Hug die britische Ärztin und Begründerin der Hospizbewegung Cicely Saunders bei seiner Begrüssung. Er leitet zusammen mit Ursula Jarvis die Parkinson-Angehörigen-Selbsthilfegruppe. Markus Minder nahm das Zitat gleich auf und meinte: «Damit ist die Hauptaussage meines Referates bereits formuliert.» Rund 60 Personen waren am vergangenen Donnerstagnachmittag der Einladung zum Referat mit anschliessendem Kaffee und Kuchen im Restaurant Panorama im Pflegezentrum Sonnenberg gefolgt.
Lebensqualität bis zuletzt Markus Minder ist Ärztlicher Direktor und Co-Chefarzt des Zentrums für Altersmedizin und Palliative Care am Spital Affoltern. Seit der Gründung der Palliativstation 2009 prägt er, anfangs zusammen mit Roland Kunz, das Kompetenzzentrum für Palliative Care, die Villa Sonnenberg. Hier werden jährlich rund 300 schwerstkranke Menschen medizinisch, pflegerisch und psychosozial auf ihrem letzten Lebensabschnitt begleitet. Palliative Care kann bei Parkinson die Lebensqualität von Betroffenen und ihren Angehörigen verbessern – durch die gezielte Linderung von Schmerzen und komplexen Symptomen in allen Krankheitsphasen. Oder generell mit den Worten von Markus Minder: «Palliative Care setzt sich dafür ein, dass schwer kranke Menschen bis zuletzt ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen.» Und weiter: «Ihr Schwerpunkt liegt in der Zeit, in der Sterben und Tod absehbar werden. Es ist sinnvoll, Palliative Care vorausschauend und frühzeitig, eventuell parallel zu kurativen Massnahmen einzusetzen.»
Unheilbar, fortschreitend, individuell Die Parkinson-Krankheit ist eine unheilbare, fortschreitende Erkrankung des
Gehirns, bei der Nervenzellen absterben, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Die Symptome verschlimmern sich chronisch über Jahre hinweg, allerdings von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Wer selbst die Diagnose Parkinson hat oder eine nahestehende Person mit dieser Krankheit begleitet, dem wird die Endlichkeit des Lebens sehr bewusst. Zwar lassen sich die Symptome mit Medikamenten, Bewegung und weiteren therapeutischen Massnahmen mildern, doch trotzdem muss man sich mit den Ängsten und Wünschen rund ums Sterben auseinandersetzen – am besten mit nahestehenden Menschen und Fachpersonen wie beispielsweise Ärzten, Psychologinnen, Physiotherapeuten und Ernährungsberaterinnen. Auch Selbsthilfegruppen können Betroffenen und Angehörigen in den verschiedenen Phasen der Krankheit eine grosse Hilfe sein.
Gemeinsam statt einsam Die Selbsthilfegruppe für Menschen mit Parkinson im Bezirk Affoltern wurde 2011 von Rita Ackermann gegründet. Heute besteht eine Gruppe für Betroffene und eine Gruppe für Angehörige. Die Betroffenen treffen sich monatlich und die Angehörigen alle zwei Monate im Pfarrhaus der reformierten Kirche Mettmenstetten. Im geschützten Rahmen tauschen sich die Teilnehmenden über ihre Erfahrungen aus – Erfahrungen, die helfen können, die Krankheit besser zu verstehen und anzunehmen. Regelmässig werden Fachpersonen für Referate eingeladen. Auch ein monatlicher Spielnachmittag gehört zum Angebot; der nächste findet am 13. Oktober statt. Das zentrale Anliegen: Parkinson soll nicht einsam machen. Man versucht, «den Tagen mehr Leben zu geben».
Peter Hug, Co-Leiter der Parkinson-Angehörigen-Gruppe, übergibt Markus Minder ein Präsent als Dank für den informativen Vortrag. (Bild Regula Zellweger) der kantonalen Abstimmung zur Frage «Sollen künftig alle Spitäler und Heime im Kanton Zürich assistierten Suizid in ihren Räumen zulassen?» wurde die Frage nach selbstbestimmtem Sterben vielerorts thematisiert. Markus Minder sieht in der Palliative Care eine Möglichkeit, die es Men-
«Palliative Care setzt sich dafür ein, dass schwer kranke Menschen bis zuletzt ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen.» Markus Minder, Zentrum für Altersmedizin und Palliative Care am Spital Affoltern
Selbstbestimmt entscheiden Mit dem Referat von Markus Minder rückte das «Leben bis zum Ende» ins Zentrum. Der Arzt grenzte Palliative Care ab und zeigte auf, was sie leisten kann – und wo ihre Grenzen liegen. Mit
schen erlaubt, sich frühzeitig mit ihren persönlichen Vorstellungen vom Lebensende auseinanderzusetzen. Er zählte verschiedene Wahlmöglichkeiten auf:
Will man eine Operation, eine Chemotherapie oder lebensverlängernde Massnahmen? Wo möchte man – wenn überhaupt – hospitalisiert werden? Welche Medikamente möchte man einnehmen? Entscheidet man sich für eine terminale Sedierung, will man in den Tod «hineinschlafen», oder entscheidet man sich für Sterbefasten oder assistierten Suizid? Mit anschaulichen Erläuterungen nahm Markus Minder der Zuhörerschaft die Angst vor möglichen Symptomen am Lebensende, etwa vor Schmerzen oder dem Gefühl des Erstickens.
«Wann ist das Mass voll?» Ursula Jarvis ist seit vielen Jahren im Bereich Geriatrie im Bezirk aktiv. Ihr Ehemann ist von Parkinson betroffen. Sie meint: «Ich denke, es sollte jedem Menschen freistehen, wo immer er auch ist, mit Exit gehen zu dürfen. Was aber sicher sein sollte, ist, dass die Institution nichts damit zu tun haben muss, wenn sie das nicht will. Aber das ist ja geregelt, das übernimmt die Sterbehilfeorganisation.»
Nachdenklich ergänzt sie: «Bei Parkinson finde ich es schwierig, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen. Denn die Einschränkungen nehmen stetig zu. Wann ist das Mass voll? Das kann nur jeder für sich selbst entscheiden. Bei uns in der Gruppe sind schon einige mit Exit gegangen.» Ursula Jarvis leitete einige Jahre den Verein Wabe, dessen Mitglieder auf der Palliativstation Freiwilligenarbeit leisten. «Die Palliativstation ist etwas Wunderbares, aber der Aufenthalt ist aus versicherungstechnischen Vorgaben zeitlich beschränkt», gibt sie zu bedenken. Auch die Situation von Schwerkranken in Pflegeheimen wurde angesprochen. «Leider sind noch nicht alle Mitarbeitenden in Pflegeheimen palliativ geschult! Oft ist kein Arzt im Haus, der schnell auf akute Situationen mit der Verschreibung und Dosierung von Medikamenten reagieren könnte», erklärt Ursula Jarvis. Markus Minder sieht dieses Problem und ist daran, Lösungen zu entwickeln. Er sucht die Zusammenarbeit mit Heimen, mit Palliaviva, die spezialisierte Palliative Care zu Hause anbietet, mit Versicherungen und weiteren involvierten Institutionen.
Persönliche Bedürfnisse im Mittelpunkt Für ihn ist es zentral, die Bedürfnisse der Patienten möglichst individuell abdecken zu können. Dazu müssen sich Patientinnen und Angehörige zuerst selbst klar werden, was sie wollen – und dies vielleicht im Verlauf der Krankheit immer wieder neu. Am Ende steht deshalb nicht nur die Frage, wie lange ein Mensch leben möchte, sondern vor allem, wie er die verbleibende Zeit gestalten will. «Was brauche ich, um meinen Tagen mehr Leben zu geben? Was kann ich dafür tun? Wo bekomme ich Hilfe?» Diese Fragen können Orientierung geben – lange bevor die letzte Lebensphase beginnt. SHG für Angehörige: Peter Hug, Telefon: 079 248 95 85, peter.hug-kurkela@bluewin.ch SHG für Betroffene, Rita Ackermann, Telefon: 043 817 19 53, ritaackermann@bluewin.ch
FORUM
Ihre Meinung ist willkommen! Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Reine Danksagungen sind nicht erwünscht. Kurzgefasste Zuschriften haben Vorrang. Vermeiden Sie Abkürzungen. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Der Inhalt des Leserbriefes muss die eigene Meinung abbilden und bei Zitaten eine Quelle nennen. Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger. ch/ mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. (red)
Umgehend neu zu bewerten Replik auf den Artikel von Livia Häberling mit dem Titel «Wann wird der Stau auf der Autobahnquerung zum Handlungsfall?» im «Anzeiger» vom 18. September. Mit grossem Interesse habe ich den Bericht zur Autobahnquerung im «Anzeiger» vom 18. September gelesen. Darin wird aus einer Studie zitiert, in der ein Hauptkriterium zur Beurteilung der Lage, die Rückstaus auf die Hauptfahrbahn der Autobahn, beurteilt wird und dass solche Rückstaus nicht vorhanden wären. Es ist nicht ersichtlich, zu welchen Tageszeitpunkten dies untersucht wurde und wer die Studie verfasst hat, ich selbst fahre diese Strecke aus beruflichen Gründen mehrfach in der Woche. Jeden Nachmittag aus Richtung Zug ist an der Ausfahrt Affoltern Stau und eben doch bis auf die Hauptfahrbahn der Autobahn! Dort stehen die Autos dann weit bis auf den Pannenstreifen (siehe Bild!), die meisten Autos wollen links abbiegen, Richtung Obfelden, sodass die Abbiegespur nach rechts zeitweise gar nicht genutzt werden kann, weil der Rückstau derart lang ist. Es kam dabei schon einige Male zu gefährlichen Situationen. Die Autoren der Studie, das Amt für Mobilität sowie der zitierte Marsilio Passaglia, sowie die für Verkehr zuständigen Politiker in Affoltern, Obfelden und Ottenbach sollten die Situa-
tion daher umgehend gemeinsam neu bewerten. Es ist keine Frage, ob es dort zu einem Unfall kommen wird, es ist nur die Frage, wie lange es noch dauert und wie schwer dieser sein wird. Alexander Asam, Affoltern
Autos stehen weit bis auf den Pannenstreifen. (Bild Alexander Asam)
PET: Pfandsystem wäre hilfreich Replik auf den Artikel von Martin Platter mit dem Titel «Vom Abfall zum Rohstoff» im «Anzeiger» vom 22. September. Ein interessanter Artikel und beeindruckende Zahlen waren zu lesen. Rund 250 Tonnen PET-Flaschen fallen in der Schweiz täglich an. Die Rücklaufquote in der Schweiz liegt bei rund 80 Prozent. Bei unserem Nachbarn Deutschland sind es 98 Prozent! Und es ist klar, weshalb. Das ausgefeilte Pfandsystem im nahen Ausland erzieht die Konsumenten zu sauberer Trennung und vor allem zum Zurückbringen des Leergutes. Deutschland hat ein Pfand auf alle Aludosen. Bei uns werden diese teilweise an den Weiden entlang beim Mähen in messerscharfe Splitter zerlegt, was für Vieh und andere Tiere zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen kann. Auch PET in der Umwelt verursacht erhebliche Schäden und ist nicht abbaubar, sondern zerfällt in toxischen Mikroplastik. Ich war kürzlich ein paar Tage in Deutschland. Nirgends liegen leere Dosen und PET herum! Ein Teil der 20 Prozent fehlentsorgten PET-Flaschen landet bei uns wohl im Haushaltsmüll. Aber das Ausmass an Littering, hier in der schönen Schweiz, hat ein Level erreicht, das inakzeptabel geworden ist. Leere PET stecken in Grünhecken, Dosen bleiben auf
den Bänken stehen, im Dorfbach liegen Flaschen, und Pflanztröge werden als Mülleimer missbraucht. Ein respektloser, wohl neuartiger Brauch, alles da liegenzulassen, wo es konsumiert wurde, oder achtlos aus dem Autofenster geworfen wurde. Seit Jahren frage ich mich, weshalb wir hier nicht in der Lage zu sein scheinen, ein solches Pfandsystem einzuführen. Die Aussage im Artikel, man müsse jedes Leergut genau dort abgeben, wo es gekauft wurde, stimmt jedenfalls nicht! Ich habe das selber in Deutschland festgestellt und Edeka-PET bei Lidl gegen Rückerstattungsbon eingeworfen. Nun habe ich die deutschen Regeln auch noch nachgelesen: Geschäfte mit einer Verkaufsfläche ab 200 Quadratmetern (dazu gehören praktisch alle Lidl-Filialen) müssen alle pfandpflichtigen Einwegverpackungen der Materialarten zurücknehmen, die sie selbst im Sortiment führen. Da Lidl zum Beispiel selbst Getränke in PET-Einwegflaschen verkauft, müssen sie auch PET-Einwegflaschen anderer Händler und Marken akzeptieren – völlig unabhängig davon, wo diese gekauft wurden. Um eine Rücklaufquote von 98 Prozent zu erzielen und das Littering zu dezimieren, gibt es meiner Meinung nach keine Alternative als ein Pfandsystem. Yvonne Vögeli, Affoltern
Gewerbe
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Praktikum in Japan
Energetisch sanieren
WB mit Mühe
In Teil zwei seiner Kolumne berichtet Tim Leuenberger von den ersten Eindrücken. Seite 10
In Wettswil fand am 21. September die Infoveranstaltung «starte!» statt. Seite 11
Trotz grossen Aufwands blieb der erhoffte Befreiungsschlag auch gegen Mendrisio aus. Seite 15
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VOI-Filiale wird zum Migros-Supermarkt Obfelden: Nach gut zwei Jahren kündigt die Migros den Vertrag mit dem Franchise-Nehmer Dominik Stierli Im Juli 2024 wurde die 470 Quadratmeter grosse VOI-Filiale der Migros in Obfelden am Standort des früheren Restaurants Kreuzstrasse eröffnet. Dem Bauprojekt auf dem Postareal gingen langjährige Diskussionen über den entsprechenden Gestaltungsplan voraus. Der Franchise-Nehmer Jupe Helshani sagte damals: «Wir freuen uns sehr, eine neue praktische Einkaufsmöglichkeit in der Nähe zu bieten.» Der Laden entwickelte sich gemäss dem 45-Jährigen positiv. Nach wie vor sei er zwar eher sechs Tage, wenn nicht auch mal sieben Tage pro Woche an der Arbeit, aber dank der guten Zahlen rechnete er damit, bis Ende Jahr seine Investitionen wieder reinzuholen. So schmiedete er auch Pläne, das Sortiment etwas zu erweitern, wie er im Gespräch mit dem «Anzeiger» sagt. Daraus wird nun nichts. Die Migros hat ihm den Franchise-Vertrag gekündigt. Nach der 18-monatigen Mindestlaufzeit besteht mit einem halben Jahr Vorlauf eine beidseitige Kündigungsmöglichkeit. Nach der Meinung des Franchise-Nehmers hat die Migros seine Umsatzzahlen genau beobachtet und als diese aufwärts zeigten, den Vertrag nun gekündigt.
Ausbau des Frische-Bereiches Die Medienstelle der Migros Zürich sagt dazu, dass man alle ihre Standorte laufend analysiere, um den Bedürfnissen ihrer Kundinnen und Kunden bestmöglich gerecht zu werden. Wie bereits früher bestätigt, will die Migros mit der Umwandlung zur Migros-Filiale dem Kundenwunsch nach mehr Frischeprodukten gerecht werden. Auf die Frage, ob man häufig einen Standort zuerst einem Franchise-Nehmer übergibt und diesen nach kurzer Zeit selbst übernimmt, schreibt die Medienstelle, dass dies vereinzelt vorkom-
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der neue Migros-Supermarkt am 12. November eröffnet werden. Die Umbaupläne sehen grössere Gemüse- und Früchtebereiche vor. Auch das BrotSortiment soll erweitert werden.
«Mit der Art und Weise, wie mit mir umgegangen wurde, war das keine Option für mich.» Jupe Helshani über seine Möglichkeit, Teil des Teams zu bleiben
Die VOI-Filiale in Obfelden wird in einen Migros-Supermarkt umgewandelt. (Bild Dominik Stierli) me. In der Angelegenheit verwundert, dass die Migros früher keine Läden mit dieser Fläche betrieb. Die Medienstelle schreibt dazu: «Es ist korrekt, dass 470 Quadratmeter für einen MigrosSupermarkt eher am unteren Rand sind. Für den Standort Obfelden erachten wir einen Migros-Supermarkt mit Frischefokus dennoch am geeignetsten.» Die Migros gibt keine Angaben zu den vertraglichen Details, allerdings bestätigt Franchise-Nehmer Jupe Helshani, dass der Franchise-Vertrag keine Entschädigung bei einer Kündigung vorsieht. So ist er nun bestrebt, in der verbliebenen Zeit die Fremdware, also die Nicht-Migros-Produkte, abzuverkaufen. Daher gebe es ab Oktober 20 Prozent auf das Weinsortiment, wie er anmerkt. Das Vorgehen
erklärt auch die teilweise leeren Gestelle, die man aktuell im Laden findet. Alle Fremdware, die nicht verkauft wird, geht am Ende zu seinen Lasten.
Angestellte werden übernommen Immerhin erhalten gemäss seinen Angaben die drei Angestellten einen neuen Vertrag und auch die drei Lernenden müssten von Gesetzes wegen übernommen werden. Allerdings wissen die Lernenden bis jetzt nicht, ob sie im Laden selbst bleiben können oder den Standort wechseln müssen. Die Migros-Medienstelle schreibt dazu, dass sie interessiert sei, die Angestellten zu übernehmen. Es sei wichtig, dass auch die Lernenden ihre Aus-
bildung weiterführen und abschliessen können. Zur Frage nach dem Wie und Wo sagt die Migros nichts. Für Jupe Helshani und seine Frau bestand ebenfalls die Möglichkeit zu bleiben, allerdings wollten sie das nicht. «Mit der Art und Weise, wie mit mir umgegangen wurde, war das keine Option für mich», sagt Helshani dazu. Er ist bitter enttäuscht über das Vorgehen des Grossverteilers, auch wenn rechtlich alles korrekt abgelaufen sei.
Neueröffnung am 12. November Für ihn ist nun Ende Oktober Schluss. Am 30. Oktober ist der Laden letztmals als VOI geöffnet, danach folgt eine Umbauphase. Gemäss der Medienstelle soll
Generell geht Helshani davon aus, dass der ganze Laden dichter wird und weniger Platz in den Durchgängen bietet. «Gerade das haben aber viele Kundinnen und Kunden geschätzt», sagt er. Vom Konzept her werden auch Alkohol, Tabakwaren und weitere Kioskprodukte verschwinden. Auch wenn Jupe Helshani enttäuscht über den Umgang mit ihm ist und nun hofft, dass er seine Investitionen wenigstens noch einspielen kann, zeigt er ein gewisses Verständnis für den Entscheid. Ob man aber ausschliesslich mit Migros-Produkten genügend Umsatz machen kann, stellt er infrage. Auch wenn die Migros von der Liquidität her deutlich mehr Produkte im Laden platzieren kann. Ein Anliegen ist ihm, ein grosses Dankeschön an die Kundschaft aus Obfelden, aber auch aus der ganzen Region, auszusprechen. «Dieser Rückhalt und das Interesse waren sehr angenehm», sagt er zum Schluss des Gesprächs.
Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
Garage Albin Herzog: Der neue Volvo EX60 ist da! Präsentation des neuen vollelektrischen Volvos mit multi-adaptivem Sicherheitsgurt in Ottenbach Er ist ein Besuchermagnet, der neue vollelektrische SUV Volvo EX60, welcher die Ottenbacher Volvo-Garage Albin Herzog anlässlich der Dealer Open Doors präsentierte. Sowohl am Freitag wie auch am Samstag kamen zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher und zeigten sich vom Mittelklasse-SUV durchwegs begeistert. «Ein tolles Auto mit mehr Reichweite, schnellerem Laden und Effizienz sowie dem weltweit ersten multi-adaptiven Sicherheitsgurt, der mithilfe von Echtzeitdaten verschiedener Sensoren die Insassen in realen Verkehrssituationen noch besser schützt, indem er die Gurtkraft an verschiedene Situationen und Insassen anpasst», fasst ein Besucher aus Mettmenstetten beeindruckt zusammen – und die Umstehenden nicken zustimmend. Der neue multi-adaptive Sicherheitsgurt nutzt verschiedene Daten von
Der Volvo EX60, das neuste vollelektrische Volvo-Modell, war anlässlich seiner Präsentation in der Volvo-Garage Albin Herzog in Ottenbach ein buchstäblicher Besuchermagnet. (Bild zvg)
Fahrzeugsensoren aussen wie innen für eine individuelle Anpassung der Gurtkraft. Berücksichtigt werden dabei sowohl persönliche Merkmale wie Grösse, Gewicht, Körperform und Sitzposition, als auch die jeweilige Verkehrssi-
tuation. So wird beispielsweise bei grösseren Insassen und einem schweren Unfall die Gurtkraft erhöht, um das Risiko einer Kopfverletzung zu verringern. Bei kleineren Insassen oder weniger schweren Unfällen wird die Gurt-
kraft dagegen verringert, um das Risiko von Rippenbrüchen zu minimieren. Die Weiterentwicklung des modernen Dreipunkt-Sicherheitsgurts, einer Erfindung von Volvo aus dem Jahr 1959, ist nicht das Einzige, was im und am
neuen Volvo EX60 überzeugt: Er ist mit weiterer fortschrittlicher Technologie ausgestattet, wie der Fahrerunterstützung mit Spurwechselassistent. Dazu kommen, dank moderner 800-VoltTechnologie, bis zu 810 km Reichweite und kurze Ladezeiten – an einer Gleichstrom-Schnellladestation können in nur 10 Minuten bis zu 340 km aufgeladen werden – sowie 1647 Liter Laderaum. Der EX60 mit seinem modernen skandinavischen Design und dem aussergewöhnlichen Fahrkomfort kann zudem bei der Garage Albis Herzog in Ottenbach ab sofort hautnah bei einer persönlichen Probefahrt getestet werden. Albin Herzog Volvo-Garage Albin Herzog AG, Jonenstrasse 32, Ottenbach. Telefon: 043 322 66 00, E-Mail: contact@albinherzogag.ch. Web: www.volvocars-partner.ch/albin-herzog
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Ankunft und Einleben in Japan «Mein Berufspraktikum in Japan» – Teil 2 Tim Leuenberger Das Warten auf meinen Abflug nach Japan ist endlich vorbei, mein Abenteuer hat nun wirklich begonnen. Nach einem Zwischenstopp in Helsinki und einer Reisezeit von 16 Stunden bin ich am Kansai International Airport in Osaka gelandet. Der Flughafen ist riesig, das Hauptterminal gehört zu den längsten der Welt. Da alle Wegweiser und digitalen Anzeigetafeln nebst Japanisch auch in Englisch beschriftet sind, findet man den Weg zum Bahnhof und auf den richtigen Zug ohne Schwierigkeiten. Mit der Bahn bin ich zum Apartment gefahren, in dem ich die nächsten viereinhalb Monate wohnen werde. Es ist zwar klein, hat aber alles, was ich brauche. Vor allem hat es eine Klimaanlage, ohne die es hier bei der Hitze und hohen Luftfeuchtigkeit wohl kaum auszuhalten wäre. Nach der ganzen Planung tatsächlich hier anzukommen, war ein spezielles Gefühl. Eine Mischung aus Freude, Faszination und Neugier. In den ersten Tagen musste ich mich an die Zeitumstellung und das Klima gewöhnen und einige Haushaltsgegenstände, etwa Waschmittel und ein Bügeleisen, kaufen. Genial finde ich die «Combinis». In diesen Geschäften, zum Beispiel «7-Eleven» oder «FamilyMart», kann man zu jeder Zeit fast alles für den täglichen Bedarf kaufen. Egal, ob es um frisches Essen, Getränke, Toilettenartikel oder Geldautomaten geht, es hat einfach alles, und das ist enorm prak-
Essen und schlafen am Schreibtisch Kurz darauf hatte ich meinen ersten Arbeitstag. Es gefällt mir bei der Firma sehr gut. Dabei sind mir einige grosse Unterschiede zur Schweiz aufgefallen: Während der Mittagspause essen die meisten Leute direkt an ihrem Arbeitsplatz, und viele schlafen anschliessend am Schreibtisch. Zudem sagt man nie wirklich «Nein», stattdessen heisst es, man werde es «anschauen» oder «prüfen». Da erstaunlich wenige gut Englisch sprechen, ist die Kommunikation oft etwas schwierig. Ausserhalb der Arbeitszeit habe ich viel von Osaka erkundet, unter anderem das imposante «Osaka Castle», welches sich im Herzen der Stadt befindet. Mit zwei Freunden habe ich ausserdem einen Ausflug nach Nara unternommen. Nara ist bekannt für die vielen Hirsche, welche durch den Park stolzieren. Viele kommen direkt auf einen zu und verbeugen sich in der Hoffnung, etwas zu fressen zu bekommen. Sobald man etwas Essbares in der Hand hält, wird man von mehreren gleichzeitig verfolgt, fast schon gejagt. Zudem haben wir den «Tōdai-ji» besucht, einen gigantischen Tempel mit dem «Grossen Buddha», einer 15 Meter hohen Bronzestatue. Als
Gedächtnistraining im Café Palaver Wer einen gemütlichen Ort sucht, wo bei Kaffee verweilt und ausgetauscht werden kann, der ist im Café Palaver genau richtig. Das monatliche Begegnungs-Café wird von der Spitex Kno-
naueramt organisiert und von der Widmer-Frick-Stiftung finanziert. Das Café steht allen Menschen offen, ob jünger oder älter, berufstätig oder nicht, frisch zugezogen oder alteingesessen, denn unter die Leute gehen tut gut und ist gesundheitsfördernd. Bei Bedarf kann ohne Voranmeldung psychosoziale Beratung in Anspruch genommen werden. Am 5. Oktober um 14 Uhr führt Verena Lengen ins Gedächtnistraining ein: Bei dem ganzheitlichen Training geht es darum, die Merkfähigkeit, das logische Denken, die Wahrnehmung, die Sprache, das räumliche Denken, die Konzentration und die Bewegung zu trainieren. Verena Lengen wird erläutern, wie das Gedächtnis funktioniert und welche alltagstauglichen Methoden dabei helfen können, geistig fit und beweglich zu bleiben. Sie wird in angenehmer Atmosphäre spannende Einblicke, praktische Tipps und wertvolle Anregungen für den Alltag vermitteln. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Spitex Knonaueramt Café Palaver, 5. Oktober, geöffnet von 13.30 bis 17 Uhr; mit Input Gedächtnistraining um 14 Uhr.
Verena Lengen hat beim Schweizerischen Verband für Gedächtnistraining eine Ausbildung absolviert. (Bild zvg)
denen viele Japaner frei haben. Diese Zeit möchte ich für weitere Unternehmungen nutzen und meine Stempelsammlung vergrössern. Leider streift gerade ein Taifun an Osaka vorbei, was
tisch. Auch die Einkaufsmeilen, für die Japan so berühmt ist, sind beeindruckend. Es gibt unzählige Läden und Restaurants, man könnte problemlos einen ganzen Tag dort verbringen.
Schulhausstrasse 1, Hausen (Zwinglistube hinter der reformierten Kirche). Weitere Infos zum Gedächtnistraining: www.hirn-nahrung.ch
Man sagt in Japan nie wirklich «Nein», stattdessen heisst es, man werde es «anschauen» oder «‹prüfen». Tim Leuenberger, Praktikant aus Bonstetten
Das imposante Osaka Castle befindet sich im Herzen der Stadt. (Bild Tim Leuenberger)
vor allem starken Regen und Wind bedeutet. Wie heftig er die Stadt treffen wird, ist noch offen. Deshalb behalte ich die Wetterberichte im Auge und werde meine Ausflüge spontan anpassen. Mittlerweile habe ich mich gut eingelebt und denke, dass ich hier eine wunderbare Zeit verbringen werde. Ich kann es kaum erwarten, was ich in den kommenden Wochen in Japan noch alles erleben darf.
Andenken habe ich mir ein «GoshuinBuch» gekauft. Goshuin sind Stempel mit kunstvoller Kalligrafie, die man in buddhistischen Tempeln und ShintōSchreinen als Erinnerung an den Besuch
Von September bis Dezember 2026 absolviert Tim Leuenberger (19) aus Bonstetten ein Berufspraktikum in Japan. In dieser Kolumne berichtet der Informatiker in regelmässigen Abständen von seinen Erlebnissen
in dieses Buch eintragen lässt. Mittlerweile habe ich schon einige Stempel gesammelt. Aktuell ist «Silver Week», eine Reihe von Feiertagen im September, an
Der 45. Flugtag in Hausen steht an Die grösste Modellflug-Show der Schweiz öffnet wieder ihre Pforten Zum 45. Flugtag Hausen werden unter anderem wieder einmal wettkampferprobte Modellflug-Piloten ihr Können mit den verschiedensten Modellen zum Besten geben. Erwartet werden Nachbauten der Schweizer Luftwaffe, wie eine C-3605 und die F-5 Tiger, einige Warbirds wie die Grumman F8F Bearcat und T-28. Düsenjets mit Kerosinturbinen wie F-14, F-16 und drei MiG-17/21 und 29, weiter die SR-71, U-2 Dragon Lady, wie auch Linienmaschinen wie MD-11 und sogar eine Concorde mit gigantischen Dimensionen, Helikopter und auch Segelflugzeuge, um nur einige Leckerbissen zu nennen. Am Samstag, 3. Oktober, beginnt die Show um 10 Uhr mit dem Maskottchen der Modellfluggruppe Affoltern (MGAF), dem gelben Papierflieger in Form einer gefalteten Papier-Schwalbe, und kündigt damit den Start der ModellFlugshow der Superlative an. Am Infostand der MGAF gibt es interessante Informationen zu dieser breit gefächerten Freizeitbeschäftigung. Auf dem ganzen Flugplatz gibt es viel zu entdecken. Auch für Kinder ist so einiges geplant. So wird es die Möglichkeit geben, einmal ein Modellflug-
Auch in diesem Jahr warten wunderbare Formationen. (Archivbild Martin Platter) zeug selber zu steuern und so vielleicht eine neue Leidenschaft zu wecken. Ausserdem wird es für Schleckmäuler wieder einen Zuckerwatte-Stand geben. Eine lustige und unterhaltsame Fuchsjagd am Schluss der Show beendet das Flugspektakel. Für Hungrige und Durstige wird eine Festwirtschaft mit Zelt geführt. Es gibt wieder Risotto, Pommes, Hotdog, Cervelats, Bratwürste, feine selbst gebackene Kuchen und vieles mehr. Marktstände zeigen ein vielfältiges Angebot, und wer mag, kann sich hier auch gleich nach der Beratung mit der Erstausstattung für Modellflug oder
Saxofon-Konzert mit Jazz- und Popstücken am 2. Oktober in Mettmenstetten Das Sax-Quintett Sax44+ ist seit zehn Jahren gemeinsam unterwegs und freut sich, ein neues Programm mit arrangierten Jazz- und Popstücken aufzuführen. Es werden Bluesnummern sowie SwingStandards und auch Popsongs von den Beatles, Billy Joel, Joe Dassin und mehr zu hören sein. Schlagzeuger Dani Ringger wird das Quintett rhythmisch begleiten und Pianist Marcel Schweizer bereichert den Abend am Flügel. Armin Diebold Freitag, 2. Oktober, Alte Brennerei Mettmenstetten. Konzert: 20 Uhr, Abendessen und Barbetrieb ab 17 Uhr, Eintritt frei, Kollekte Reservierung unter: www.altebrennerei-mettmenstetten.ch
Das Saxofon-Quintett spielt in der alten Brennerei Mettmenstetten. (Bild zvg)
Autos ausrüsten. Wer kann, reise bitte mit dem Postauto der Linie 223 vom Bahnhof Affoltern an. Das Postauto fährt 2-mal stündlich um jeweils 10 und 40 nach jeder Stunde. Simone Niemann, Mitglied MGAF 2026 Samstag, 3. Oktober, und Sonntag, 4. Oktober, jeweils 10 Uhr bis 17 Uhr. Ganzes Flugprogramm unter: www.mgaffoltern.ch einsehbar. Der Eintritt ist für alle Besucherinnen und Besucher freiwillig. Am Eingang wird für die grossen Unkosten der Veranstaltung gesammelt. Spender erhalten den neuen Flugtag-Hausen-Kleber. Kein Verschiebedatum
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Dienstag, 29. September 2026
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Essen der Nationen Ein «Street Food Festival» zur Völkerverständigung in Aeugst Baba Ganoush, Lavkage, Lippischer Pickert, Chichiarrones, Blini, Tosch, Sirniki … Verstehen Sie bei diesen Ausdrücken nur «Bahnhof»? Über 150 Aeugsterinnen und Aeugstern ging es bis vor Kurzem auch so. Seit dem Bettag wissen sie mehr darüber … Bereits zum vierten Mal organisierte die «Kerngruppe Asyl und Integration» der Gemeinde Aeugst in der Dorfscheune ein «Essen der Nationen», die Aeugster Version eines «Street Food Festivals». Aeugsterinnen und Aeugster aus 13 verschiedenen Ländern offerierten den Gästen Speisen aus ihrem Heimatland. Bei den eingangs erwähnten handelt es sich um Spezialitäten aus Ägypten, Dänemark, Deutschland, Kolumbien, Russland und der Ukraine.
Aber auch «Dr. Birchers Birchermüesli» (nach Originalrezept!) und Köstlichkeiten aus Afghanistan, Argentinien, Belgien, der Dominikanischen Republik, Thailand und den USA standen auf dem Menüplan. Den über 150 Besucherinnen und Besuchern bot sich so die wunderbare Gelegenheit, sich kulinarisch «quer durch die Welt» zu essen. Finanziert wurde der Anlass durch eine freiwillige Kollekte. Dass der Anlass am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag durchgeführt wurde, war kein Zufall. Im Jahr 1848, der Geburtsstunde des modernen Schweizer Nationalstaates, erlangte der Bettag seine Bedeutung als jährlicher nationaler Feiertag. Ein Feiertag, um Brücken zu bauen – über Konfessionen, Regionen und Weltanschauungen hin-
weg. Ausserhalb kirchlicher Kreise geriet dies leider in Vergessenheit. Das «Essen der Nationen» bot die Möglichkeit zur Verständigung und zum Kontakt mit Aeugster Einwohnerinnen und Einwohnern, welche ihre Wurzeln in anderen Kulturen haben. Begleitet wurde der Anlass durch eine von Historikerin Fabienne Dubs und Pfarrerin Selina Zürrer kuratierte Ausstellung über unsere historischen Wurzeln und einen Diskurs über eine neue Rolle des Bettages als Tag der demokratischen Verantwortung und der Kompromissfähigkeit; als Tag des Dialogs in polarisierten Zeiten. Der Anlass soll am Bettag 2027 zum 5. Mal stattfinden. Peter Müller-Angehrn
Das «Essen der Nationen» war ein Erfolg. (Bild zvg)
Sanierung der Schulanlage Wolfetsloh Gemeindeabstimmung vom 29. November 2026 Die 1974 erbaute Schulanlage Wolfetsloh soll umfassend saniert und energetisch modernisiert werden. Die technischen Anlagen stammen zu grossen Teilen aus der Bauzeit und erreichen das Ende ihrer Lebensdauer. Gleichzeitig entsprechen Fassade und Fenster den heutigen energetischen Anforderungen nicht mehr. Für die geplante Gesamtsanierung beantragt die Primarschulpflege Wettswil einen Baukredit von 12300000 Franken inklusive Mehrwertsteuer. Die bestehenden Gebäude weisen in ver-
schiedenen Bereichen Sanierungsbedarf auf. Insbesondere die Haustechnik muss erneuert werden. Auch die bestehende Ölheizung muss aufgrund ihres Alters und der gesetzlichen Vorgaben durch ein zeitgemässes Heizsystem ersetzt werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein alleiniger Ersatz der Heizung den bestehenden Sanierungsbedarf nicht lösen würde. Deshalb ist eine ganzheitliche Erneuerung der Gebäudehülle und der technischen Anlagen vorgesehen. Ziel ist es, den Energieverbrauch nach-
haltig zu reduzieren, die Gebäudesubstanz langfristig zu erhalten und die Schulanlage für den künftigen Schulbetrieb zu rüsten. Das Vor- und Bauprojekt wurde von der Gähler Partner AG aus Ennetbaden als Generalplanerin ausgearbeitet. In die Planung flossen umfangreiche Abklärungen zu Haustechnik, Statik, Erdbebensicherheit, Brandschutz, Schadstoffen und Behindertengerechtigkeit ein. Trotz der umfassenden Erneuerung soll der architektonische Charakter der Schulanlage bewahrt werden. Die mar-
Energetisch sanieren
kante Sichtbetonarchitektur von Spiess & Wegmüller wird in das Sanierungskonzept aufgenommen. Für die Umsetzung der technischen und energetischen Gesamtsanierung beantragt die Primarschulpflege Wettswil einen Baukredit von 12.3 Millionen Franken inklusive Mehrwertsteuer.
Informationsveranstaltung am 1. Oktober
anstaltung die Gelegenheit, sich ausführlich über das Sanierungsprojekt zu informieren und Fragen zu stellen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 1. Oktober, um 19 Uhr im Mehrzwecksaal Ägerten, Wettswil statt. Über den beantragten Baukredit von 12 300 000 Franken befinden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Wettswil im Rahmen der Gemeindeabstimmung vom 29. November 2026.
Die Bevölkerung von Wettswil erhält an einer öffentlichen Informationsver-
Primarschulpflege Wettswil
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Wettswil: Gebäude fit für die Zukunft machen Die Infoveranstaltung «starte!» wird als Programm ausschliesslich den Zürcher Gemeinden angeboten. Diese treten als Veranstalter auf und laden ihre Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer zur eintrittsfreien Veranstaltung mit Fachausstellung ein. Getragen wird der Anlass durch die Programmpartner Baudirektion Kanton Zürich, die EKZ und die Zürcher Kantonalbank, die in dieser Funktion und im Rahmen dieses Förderprogramms für Wohnbauten seit 2009 erfolgreich zusammenarbeiten. Am Infoanlass vom 21. September stand die Frage im Mittelpunkt, wie Gebäude energetisch sinnvoll saniert und langfristig für die Zukunft gerüstet werden können. Fachpersonen der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ), der Baudirektion des Kantons Zürich, der Zürcher Kantonalbank (ZKB) sowie der Ressortvorsteher Energie des Gemeinderates informierten über verschiedene Möglichkeiten und wichtige Rahmenbedingungen. Ein Schwerpunkt lag auf der Energieberatung und dem GEAK Plus. Eine fundierte Analyse des Gebäudes zeigt auf, wo energetisches Verbes-
serungspotenzial besteht und welche Sanierungsmassnahmen in welcher Reihenfolge sinnvoll umgesetzt werden können. Damit erhalten Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer eine Grundlage für langfristige Entscheide. Weitere Themen waren der Heizungsersatz und die Solarenergie. Dabei wurde aufgezeigt, welche Lösungen für eine nachhaltige Wärmeversorgung zur Verfügung stehen und welches Potenzial die Nutzung von Sonnenenergie bietet. Ebenso wurden die gesetzlichen Vorgaben thematisiert, die bei Sanierungen und beim Ersatz von Heizsystemen zu berücksichtigen sind. Auch die Finanzierung nimmt bei energetischen Sanierungen eine wichtige Rolle ein. Die Zürcher Kantonalbank zeigte Möglichkeiten auf, wie Sanierungsvorhaben finanziell geplant und umgesetzt werden können. Abgerundet wurde der Anlass durch die Sicht der Gemeinde. Als öffentliche Institution kann sie bei der energetischen Sanierung ihrer eigenen Gebäude eine Vorbildfunktion übernehmen und damit Impulse für eine nachhaltige Entwicklung setzen.
Der Anlass machte deutlich: Eine energetische Gebäudesanierung ist ein Prozess, bei dem eine frühzeitige Beratung, eine sorgfältige Planung und die Betrachtung von Energie, gesetzlichen Anforderungen und Finanzierung zusammenspielen. Das Programm «starte» der Baudirektion des Kantons Zürich bietet dabei eine wichtige Orientierung für Eigentümerinnen und Eigentümer auf dem Weg zur passenden Sanierungsstrategie. Die rund 90 interessierten Personen konnten sich vor und nach der Podiumsrunde bei den Fachaustellern genauer über die verschiedenen Möglichkeiten informieren. Der von der Gemeinde organisierte Apéro lud die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu weiteren interessanten Gesprächen und zum gegenseitigen Austausch ein. Gemeinde Wettswil Informationen über das Programm «starte!» sind via Link: www.starte-zh.ch und der Baudirektion, AWEL, Abteilung Energie www.zh.ch/energiefoerderung erhältlich
Fremdsprachige und Schweizer Kinder profitieren gleichermassen. (Bild zvg)
Alle Kinder profitieren Sprachförderung in der Spielgruppe In der lokalen Spielgruppe wird die Sprache mitten im Alltag gelernt – beim Kochen in der Spielküche, beim Beobachten von Pferden oder beim Toben. Das integrierte Förderkonzept zeigt grosse Wirkung: Es hilft nicht nur fremdsprachigen Kindern beim Einstieg, sondern stärkt auch Schweizer Kinder gezielt in ihrer Ausdrucksweise. Der Start in den Spielgruppenalltag ist für Kinder ohne Deutschkenntnisse ein grosses Abenteuer. Während anfangs oft mit Händen und Füssen kommuniziert wird, fallen die Barrieren meist schnell. Nach nur wenigen Wochen tönen die ersten Sätze durch den Raum. Ob im «Gumpi-Egge», beim gemeinsamen z’Nüni oder beim Beobachten von Tieren im Freien: Der gesamte Vormittag bietet ein natürliches Lernfeld, in dem die Kinder ungezwungen in die (schweizer-)deutsche Sprache eintauchen.
Gezielte Impulse für den gesamten Wortschatz
rund 90 interessierten Personen nahmen an dem Infoanlass «starte!» vom 21. September in Wettswil teil. (Bild zvg)
Die intensivierte Sprachförderung baut auf altersgerechten Medien auf und kommt allen Kindern der Gruppe gleichermassen zugute. Mit ausgewählten Bilderbüchern, Liedern und Reimspie-
len werden die Wochenthemen lebendig vermittelt. Während fremdsprachige Kinder die Grundlagen lernen, erweitern Schweizer Kinder hierbei spielerisch ihren Wortschatz, üben sich im präzisen Benennen von Dingen – wie der Vielfalt von Formen und Farben – und gewinnen Sicherheit im Ausdruck.
Ein starkes Fundament für den Kindergarten Neben der Sprachförderung ist die Spielgruppe ein wichtiges Übungsfeld für soziale Kompetenzen. Im gemeinsamen Spiel lernen die Kinder, Freundschaften zu knüpfen, Rücksicht zu nehmen und Konflikte konstruktiv zu lösen. Zudem nimmt das Leiterinnen-Team eine wichtige Scharnierfunktion wahr: Fällt Förderbedarf in logopädischen, motorischen oder entwicklungsbedingten Bereichen auf – sei es bei Schweizer oder fremdsprachigen Kindern –, werden entsprechende Abklärungen frühzeitig empfohlen. So leistet die Spielgruppe für jedes Kind einen wesentlichen Beitrag für einen starken und positiven Start in die Schulzeit. Wald- und Sprachförderungsspielgruppe Zottelbär
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Sport
Dienstag, 29. September 2026
WB kommt nicht vom Fleck
15
ÄMTLER FUSSBALL Männer 1. Liga Classic (Gruppe 3) FC Wettswil-Bonstetten – FC Mendrisio 1:1
Fussball, 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten vs. FC Mendrisio 1:1 (1:1)
Spiele
Kaspar Köchli Dem FC Wettswil-Bonstetten unter seinem neuen Trainer Etienne Scholz war der Start in die Meisterschaft missglückt. Mit nur fünf Zählern aus sieben Spielen blieb er deutlich unter den Erwartungen. Immerhin hielt er sich zu Hause mit einem Sieg und zwei Punkteteilungen bislang schadlos. Das schürte die Hoffnung auf weiter Zählbares, zumal auch Gegner Mendrisio den Tritt noch nicht gefunden hat. Die Ämtler wie auch die Gäste aus dem Sottoceneri standen demzufolge bereits unter Druck.
19:8
19
2. FC Baden 1897
8
17:11
16
3. FC St. Gallen U-21
8
18:15
16
4. FC Thalwil
8
14:7
15
5. AC Taverne
8
21:11
14
6. FC Kosova
8
14:11
13
7. FC Dietikon
8
12:13
11
8. FC Collina d‘Oro
8
7:9
11
9. FC Winterthur U-21
7
9:11
9
10. FC Freienbach
8
11:14
9
11. FC Gossau
8
8:16
8
12. USV Eschen/Mauren
7
8:15
7
13. FC Mendrisio
8
10:12
7
14. FC Locarno
6
8
9:11
15. FC Wettswil-Bonstetten 8
9:14
6
16. FC Widnau
5:13
5
Spiele
Und wieder eine prickelnde Strafraumszene ohne Torerfolg – WB trennte sich von Mendrisio 1:1. (Bild Kaspar Köchli) de Gian Wick eingewechselt. Minuten später hiess es plötzlich 1:1. Ein Schussversuch mutierte kurios zur Flanke und Josipovic lenkte den Ball mit dem Kopf für Thaler unhaltbar in dessen Maschen. Ein übler Genickschlag für die Heimischen, psychologisch ungünstig kurz vor der Pause.
WB gibt nochmals Gas Nach Wiederanpfiff verflachte das Geschehen. Das Credo beider Mannschaften lautete, primär defensiv nichts zuzulassen. Ab der 65. Minute schaltete WB einen Gang höher. Jetzt war der Hunger wieder spürbar, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Ein Kopfball von Bellis, an diesem Tag der beste Rotschwarze, konnte von Zecca, dem besten Tessiner, mit den Fingerkuppen über die Latte gelenkt werden. Später scheiterten nach gekonnt getretenen Loosli-Eckbällen zuerst David
Brunner und danach Gian Wick mit ihren Kopfbällen knapp möglich. Zwischendurch dezimierte sich Mendrisio numerisch, Josipovic sah nach dümmlichem Nachtreten Rot. Die Überlegenheit WBs wurde noch frappanter. Allerdings lief ihm allmählich die Zeit davon. Die eingewechselten Stürmer Eren Öner wie auch Nemanja Petrovic scheiterten in aussichtsreichen Positionen und auch Gionata Centoducatos Schuss ins lange Ecke wurde von Zecca mirakulös an den Pfosten gelenkt. Es sollte einfach nicht sein. Der Unparteiische beendete schliesslich den Match und WB stand konsterniert mit nur einem Zähler da.
«Haben uns nicht belohnt» WB-Schütze Bellis zeigte sich nach der Partie enttäuscht: «Einfach nur schade, wir wollten heute die drei Punkte und hätten sie aufgrund des Gezeigten auch
verdient.» Mendrisios Keeper Zecca gab Auskunft: «Wir lagen früh im Rückstand und vermochten zu reagieren. Ich bin zufrieden, einen Punkt mit nach Hause zu nehmen.» WB-Trainer Scholz resümierte: «Vieles, was wir uns vorgenommen hatten, machten wir richtig. Wir betrieben einen enormen Aufwand, belohnten uns aber zum wiederholten Mal nicht. Der ‹blöde› Gegentreffer war irgendwie symptomatisch in unserer derzeitigen Situation. Positiv werte ich, dass wir gegen diesen extrem tief stehenden Gegner viele Chancen kreierten. Uns bleibt nur, weiter hart zu trainieren. Ich bin überzeugt, dass der Erfolg einkehren wird.» Der FCWB liegt aktuell auf dem ungemütlichen zweitletzten Rang.
Tore
Pkt.
1. FC Wettswil-Bonstetten 2 5
15:4
12
2. FC Freienbach 2
5
17:8
12
3. FC Kilchberg-Rüschlikon 1 5
10:8
10
4. FC Lachen/Alterndorf 2
5
12:12
9
5. FC Buttikon 1
5
8:9
9
6. FC Wollerau 1
5
12:9
9
7. FC Affoltern a.A. 1
5
9:7
8
8. FC Wädenswil 2
5
12:16
6
9. FC Richterswil 1
5
10:14
4
10. FC Thalwil 2
5
7:13
4
11. FC Uitikon 1
5
7:9
4
12. FC Birmensdorf 1
5
6:21
0
Männer 3. Liga (Gruppe 2) FC Oetwil-Geroldswil 1 – FC Wettswil-Bonst. 3 7:0 Spiele
1. FC Oetwil-Geroldswil 2
(Bild Wale Aegerter)
verdiente Lohn: Noel Stähli traf zum 1:1 durch einen verwandelten Kopfball und brachte die Affoltemer noch vor der Pause zurück ins Spiel. Mit diesem Resultat ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Bei-
de Teams kämpften um jeden Ball, wobei die Partie zunehmend von Zweikämpfen geprägt war. Der FCA versuchte, aus einer kompakten Defensive heraus immer wieder Nadelstiche zu setzen, während Kilchberg-Rüschlikon auf den erneuten Führungstreffer
vom Feldschützenverein Wettswil am Albis, mit 96 Punkten. Den dritten Platz belegte Sämi Schneebeli vom Schützenverein Obfelden-Maschwanden mit 94 Punkten. In der Vereinswertung setzte sich der Schützenverein Affoltern mit einem Durchschnitt von 89,148 Punkten durch. Rang zwei ging an die Feldschützengesellschaft Zwillikon mit
12
2. SC YF Juventus 2
5
18:7
11
3. FC Altstetten 1
5
15:10
10 10
4. FC Seefeld ZH 2
5
8:6
5. FC Dietikon 2
5
17:7
9
6. FC Industrie Turicum 1
5
14:5
9
7. FC Schlieren 1
5
13:7
9
8. Racing Club ZH 1
5
7:15
6
9. FC Wettswil-Bonstetten 3 5
8:16
4
10. BC Albisrieden 1
5
9:23
3
11. FC Engstringen 1
5
9:17
3
12. FC Republika Srpska 1
5
4:26
0
Loosli, Bellis, Hager (70. Burgardt); Obi (46. Lewis),
Männer 4. Liga (Gruppe 1)
Peter. 11. Bellis 1:0; 39. Josipovic 1:1
FC Affoltern a.A. 2 – FC Buttikon 2 4:0 FC Hausen a.A. 1 – FC Horgen 2 3:4
drängte. In der Schlussphase wurde es nochmals hektisch. Beide Mannschaften wollten den entscheidenden Treffer erzwingen, doch die Abwehrreihen hielten stand. Auch mehrere Verwarnungen in der zweiten Halbzeit unterstrichen die Intensität der Partie. Am Ende blieb es beim 1:1. Für den FCA bedeutet dies einen weiteren Punkt in der laufenden 3.-Liga-Saison. Nach dem emotionalen Cup-Krimi am vergangenen Wochenende zeigte die Mannschaft erneut Charakter und nimmt zumindest einen Zähler aus Kilchberg mit nach Hause. Nun gilt es, den Fokus wieder auf die nächsten Aufgaben zu richten und aus den kommenden Spielen möglichst viele Punkte mitzunehmen.
Tore
Pkt.
1. FC Oberrieden 1
4
16:6
12
2. FC Horgen 2
5
15:10
12
3. FC Einsiedeln 2
5
16:11
10
4. FC Affoltern a.A. 2
4
12:5
9
88,602 Punkten, gefolgt vom Schützenverein Obfelden-Maschwanden mit 87,700 Punkten.
FC Langnau a.A. 1 – FC Hausen a.A. 2 3:1 Ranglistenauszug
Tore
Pkt.
1. Benfica Clube de Zurique 1 5
17:8
15
2. FC Kilchberg-Rüschlikon 2 5
15:6
13
3. FC Brasil Suisse 1
4
18:5
9
11. FC Hausen a.A. 2
4
8:21
0
Spiele
Männer 5. Liga (Gruppe 1) FC Horgen 3 – Sportclub Hedingen 1 3:4 Ranglistenauszug
Spiele
1. FC Urdorf 2 3. FC Knonau-Mettmenst. 1 6. Sportclub Hedingen 1
Tore
Pkt.
5
16:6
15
5
16:12
9
4
14:17
6
Frauen 3. Liga (Gruppe 1) FC Wädenswil 2 – FC Albis Süd 1 5:2 Tore
Pkt.
1. FC Pfäffikon 1
4
15:4
12
2. FC Horgen 1
5
10:9
10
3. FC Thalwil
5
16:9
10
4. FC Schlieren 3
5
17:12
10
9. FF Albis Süd 1
5
11:21
3
Spiele
Frauen 4. Liga (Gruppe 1) FC Adliswil 1 – FF Albis Süd 2 3:1 Ranglistenauszug
Bezirksvorstand, Gion Kuster
Spiele
Männer 4. Liga (Gruppe 2)
Ranglistenauszug
Dylan Oppido, FCA
Bezirksschützen fanden in Zwillikon gute Bedingungen vor organisiert und durchgeführt wird. Entsprechend gut vorbereitet und unkompliziert verlief der Anlass. Die Schützen fanden gute Bedingungen vor und wurden gewohnt freundlich empfangen. Sportlich setzte sich Martin Landis vom Feldschützenverein Wettswil mit 97 Punkten an die Spitze. Auf Rang zwei folgte Herbert Fankhauser, ebenfalls
Pkt.
20:3
(32. Wick), Brunner, Stettler (70. Öner); Centoducato,
Fussball, 3. Liga: FC Affoltern vs. FC Kilchberg-Rüschlikon 1:1 (1:1)
Der FC Affoltern stand vor allem zu Beginn der Partie unter Druck.
Tore
5
FCWB: Thaler; Castagna (81. Petrovic), Waser
FCA erkämpft sich einen Punkt
Am 12. und 19. September führte die Feldschützengesellschaft Zwillikon das diesjährige Bezirksschiessen durch. Bei bestem Wetter wurden insgesamt 109 Schützen aus 14 Vereinen auf der Schiessanlage in Zwillikon begrüsst. Für die Durchführung stand ein eingespieltes Team im Einsatz, das bereits vom Säuliämtler Gruppenschiessen bestens weiss, wie ein Schiessanlass
8
FC Kilchberg-Rüschl. 1 – FC Affoltern a.A. 1 1:1 FC Lachen/Altend. 2 – FC Wettswil-Bonst. 2 0:3
Ranglistenauszug
Unter Flutlicht gastierte der FC Affoltern am Donnerstagabend beim FC Kilchberg-Rüschlikon. Was folgte, war eine intensive und umkämpfte Partie, in der sich beide Mannschaften am Ende mit einem Punkt begnügen mussten. Der FCA zeigte dabei Moral und erkämpfte sich beim 1:1 einen verdienten Punkt. Die Partie begann denkbar ungünstig für die Affoltemer. Bereits in der 7. Minute zeigte der Schiedsrichter nach einem Foul auf den Punkt. Loren Arifi übernahm die Verantwortung und verwandelte den Penalty sicher zur frühen Führung für das Heimteam. Der FCA liess sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Die Mannschaft arbeitete sich zunehmend in die Partie und suchte immer wieder den Weg nach vorne. In der 40. Minute folgte schliesslich der
Pkt.
8
Männer 3. Liga (Gruppe 1)
Verdiente WB-Führung Beide Teams starteten verhalten. Bestrebt, keine Fehler zu machen. Den ersten Warnschuss gab WB ab, der für Mendrisio-Keeper Alessandro Zecca zur leichten Beute wurde. Auf der Gegenseite lancierte Alessandro Martinelli seinen Stürmer Samuele Lago – der Ball landete schliesslich in den Handschuhen von Luca Thaler. Die Ämtler übernahmen zunehmend die Kontrolle. Einen schwungvollen Angriff schloss Janick Hager mit einem strammen Schuss ab, Zecca legte hechtend sein Veto ein, gegen den Nachschuss von Brian Bellis zum 1:0 war allerdings kein Kraut gewachsen. WBs Jubel war noch kaum verstummt, da schrammte Mendrisio durch Zoran Josipovic bereits hauchdünn am Ausgleichstreffer vorbei. Nach einer halben Stunde wurde WBs Nicolas Stettler exakt auf der Strafraumlinie mit dem Ellbogen im Gesicht getroffen. Das Verdikt des Schiedsrichters lautete Gelb für den Verursacher, jedoch überraschend anstelle Straf- nur einen Freistoss. Diesen hämmerte Jan Loosli Richtung nahen Torwinkel, fand aber im faustenden Zecca seinen Meister. Die Reihe war wieder an Mendrisio. Zuerst zirkelte Alessio Ronceri den Ball knapp am hinteren Pfosten vorbei, danach verhinderte WBs Abwehrturm Yannick Waser in höchster Not mit einer spektakulären Grätsche Ungemach. Bei dieser Aktion blieb er mit den Stollen im Rasen hängen und verletzte sich unglücklich am Knie. Für ihn wur-
Tore
1. FC Tuggen
Tore
Pkt.
1. BC Albisrieden 1
Spiele
5
17:5
15
2. FC Lachen/Altendorf 2
5
14:3
12
3. FC Wiedikon ZH 2
5
15:9
12
Die vollständigen Ranglisten sind auf der Website
8. FC Affoltern a.A. 1
5
8:18
3
des Bezirksschützenvereins Affoltern unter
10. FF Albis Süd 2
5
6:24
0
www.bsva.ch aufgeschaltet
16
Sport
Dienstag, 29. September 2026
Zweiter Sieg im zweiten Spiel Floorball Albis U21: Die Bilanz bleibt nach zwei Spielen makellos Nach dem erfolgreichen Saisonstart in der neuen Stärkeklasse C stand für die U21-Junioren von Floorball Albis am Samstag, 26. September, bereits das nächste Spiel auf dem Programm. In der Sporthalle «Allmig» in Oberarth trafen sie auf die Vipers Innerschwyz. Albis erwischte einen konzentrierten Start und liess dem Heimteam nur wenig Raum. So überraschte es nicht, dass Albis nach 13 Minuten bereits in Führung gehen konnte. Im zweiten Drittel traf Albis gleich dreimal, währenddem die Vipers vergebens versuchten, den stark auftretenden Albis-Goalie zu bezwingen. Auch im Schlussdrittel blieb Albis das spielbestimmende Team. In der 47. Minute wurde ein Albis-Spieler wegen überharten Körpereinsatzes für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt. Aber erstens nahm ihm das kaum jemand übel, denn genau dieser Spieler hatte zuvor einen Hattrick erzielt. Und zweitens mussten sich die Vipers in Acht nehmen, nicht noch einen Shorthander zu kassieren, denn die Powerplay-Formation von Albis machte mächtig Druck auf das gegnerische Tor. Die Vipers gaben sich allerdings noch nicht geschlagen und konnten in der 52. Minute den
Perfekte Floorball-AlbisBarriere vor dem eigenen Tor. (Bild David Schumacher)
ersten Treffer erzielen. Albis liess sich davon nicht aus dem Konzept bringen und machte kurz vor Schluss mit einem weiteren Goal den Sack endgültig zu.
Mit einem souveränen 5:1-Auswärtssieg gegen die Vipers Innerschwyz holen sich die U21-Junioren von Floorball Albis die nächsten drei Punkte und sind
erfreulicherweise noch ohne Punkteverlust. Das nächste Spiel findet am Samstag, 10. Oktober, um 15 Uhr in Bonstetten (Sportzentrum Schachen) statt.
Das Heimteam freut sich auf zahlreiche Fans. Christa Hegglin, Floorball Albis
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In diesem Rätsel sind alle oben stehenden Wörter versteckt. Sie können sich waagrecht, senkrecht, diagonal, vorwärts, rückwärts und ineinander übergehend verbergen. Die übriggebliebenen Buchstaben ergeben ein Zitat oder Sprichwort.