CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 155 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
6.00 UHR
9.00 UHR
18.00 UHR
21.00 UHR
0.00 UHR
Herbstausstellung: 24. + 25. September, 10:00 - 17:00 Uhr 100% ELEKTRISCH, 100% DUCATO auch zum Mieten
REICHWEITE BIS ZU 370KM
F I A T P R O F E S S I O N A L .C H
Karl Graf Automobile AG 8932 Mettmenstetten 043 466 70 14
AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 71 I 176. Jahrgang I Freitag, 16. September 2022
Fussball-Rowdys
Nach dem Cupspiel in Wettswil kam es zu Randalen. Die Polizei bestätigt Verhaftungen. > Seite 3
Ära geht zu Ende
Das gedruckte Telefonbuch gab es über 100 Jahre lang – nun wird es eingestellt. > Seite 5
Strom vom Dach
In Knonau tragen die Dächer des Schulhauses Aeschrain neu Fotovoltaikanlagen. > Seite 7
Gartenparadies
In der Gartenserie gibt es diesmal tolle Einblicke in ein Grundstück in Hausen. > Seite 11
Saisonschluss nach Rekordsommer Die meisten Säuliämtler Badis schliessen dieses Wochenende ihre Saison ab Ein aussergewöhnlicher Sommer geht zu Ende. Auch in den Ämtler Badis wurde das tolle Sommerwetter genutzt. von Dominik Stierli Das Strandbad Türlersee ist bereits geschlossen. Auch die Badi Obfelden schloss am Wochenende ihre Tore. Das Wasser lockte die Massen nicht mehr an, dafür war das Badi-Beizli bis auf den letzten Platz gefüllt. Traditionsgemäss bieten die Pächter Roland Bulliard und Susanne Schneebeli zum Saisonende eine grosse Fingerfoodplatte an. Dank dieser Badi-Platte leert sich das Lager und die Gäste kommen nochmals in Scharen.
Restaurants bleiben länger offen Die Badis in Mettmenstetten, Maschwanden, Affoltern und der Hedinger Weiher schliessen an diesem Wochenende. Wobei das Restaurant beim Hedinger Weiher noch bis 2. Oktober offen bleibt. Pächter Michael Grond führt dieses zusammen mit Katharina Grond bereits seit fünf Jahren. «Das war mit Abstand das beste Jahr fürs Restaurant», bilanziert er. Auch wenn der offizielle BadiBetrieb am Samstag endet, bleibt der Weiher natürlich zugänglich. Grond bietet in der Woche vom 17. bis zum 25. September eine Tiroler Woche mit zusätzlichem Zelt an. Auch das Restaurant beim Türlersee bleibt noch geöffnet. Für Pächter Andreas Glättli war es den Sommer hindurch eine normale Saison. Einfach ausserordentlich lang, da sie schon Mitte Mai mit den warmen Temperaturen startete. Der Badebetrieb am Türlersee ist eingestellt, das Restaurant bleibt noch offen. «Ab dem 28. September wird langsam heruntergefahren», erklärt Glättli.
Noch einige wenige Gäste genossen am Sonntagabend die Badi Obfelden. Im Gegensatz dazu war das Badi-Beizli bis auf den letzten Platz gefüllt. (Bild Dominik Stierli) Viele Einzeleintritte im Stigeli Gemäss Bademeister Paul Höhener verbuchte das Freibad in Obfelden über 31 000 Eintritte und überschritt sogar leicht das Rekordjahr 2018. In den nächsten Tagen wird das Bad winterfest gemacht. Die Liegestühle werden zusammengeräumt und die Sonnensegel demontiert. Mettmenstetten kann noch keine definitiven Zahlen liefern. Dominik Pfefferli von der Gemeinde spricht aber von einem bombastischen Sommer. Auch das Schwimmbad Stigeli verzeichnete die grösste Anzahl an Eintritten seit sicher 2008. Fabrizio Meo von der Stadt Affoltern führt aus: «Erstaunlicherweise kamen auch sehr viele Externe mit Einzeleintritt ins Stigeli.» Die Anzahl Eintritte wird erst nach
Gefängnis für Fuchs vor Zeugen Gewalt in der Ehe erschossen
Saisonschluss genau bestimmt. Herausfordernd war die Personalsituation. «Für die langen, schönen Tage mussten wir viele Aushilfen einsetzen», erklärt Meo und fügt an, dass sich Interessierte für Badewachen gerne melden dürfen.
Für den Pächter Andreas Caplazi war es die erste Saison im Naturbad in Maschwanden. Für den eigentlichen Musik- und Videoproduzent war die neue Aufgabe eine Herausforderung. Die Vorlaufzeit von Ende März bis Saisonbeginn war dazu auch sehr kurz. Auf die Besucherzahlen angesprochen, meint Caplazi, dass die Saison nicht ausserordentlich war: «Die Monate Mai und Juni waren sehr stark, während der
Sommerferien merkte man aber, dass viele weg waren.» Insgesamt zählte das Naturbad gegen 5000 Eintritte. Bis und mit Sonntag hat das an der Lorze gelegene Bad noch offen. Auch meteorologisch war der Sommer eindrücklich. Es war der zweitwärmste seit Messbeginn 1864, wie das Newsportal watson schreibt. Vom 14. bis zum 26. Juli kam es zu einer der längsten Hitzeperiode, welche in der Schweiz je gemessen wurde. Schattenseite des schönen Wetters waren aber die dadurch ausgelöste Trockenheit, von der sich die Natur nur langsam erholt. Ein letztes, eher kühles Wochenende liegt vor den meisten Säuliämtler Badis, danach freuen sich die Mitarbeitenden auf etwas Erholung nach dem langen Sommer.
Feuerwehr und Polizei immer da
Traumetappe als Lohn
Premiere in Maschwanden
Der 56-Jährige hat gemäss Anklage seine Frau geschlagen, verletzt und genötigt. Das unterdessen geschiedene Ehepaar war 34 Jahre zusammen. Dabei kam es immer wieder zu Übergriffen. Vor dem Bezirksgericht Affoltern ging es um einen Vorfall am 20. Juni 2021 in einer Wohnung in einer Ämtler Gemeinde. Dabei erlitt die Ehefrau eine Gehirnerschütterung, zahlreiche Blutergüsse und mehrfache Schwellungen. Die Verletzungen führten zu einer zweitägigen Hospitalisation und die Frau war eine Woche arbeitsunfähig. Das Gericht verurteilte den Portugiesen zu zwölf Monaten Gefängnis auf Bewährung. Der Verteidiger des Verurteilten wird das Urteil «wahrscheinlich» am Obergericht anfechten. (red.)
In der Region sind derzeit Füchse von den Krankheiten Staupe und Räude betroffen. Das hat krasse Auswirkungen für die Tiere, die teilweise ein ungewöhnliches Verhalten zeigen. Das konnten kürzlich in Knonau auch Spaziergänger beobachten, die einen jungen Fuchs auf einer Nebenstrasse entdeckten. Pflichtbewusst riefen sie die Polizei an, die in solchen Fällen wiederum den Wildhüter aufbietet. Dieser erschoss das Tier, was bei den direkt Anwesenden ein schockierendes Erlebnis war. Der zuständige Jagdaufseher erklärt nun im «Anzeiger», wie der Vorfall, der einem durchaus erschrecken kann, einzuordnen sei. Der stellvertretende Kantonstierarzt erklärt, was die Weisung für private Tierärzte ist, wenn es um Füchse geht. (uc)
Die landesweite Kampagne mit dem Hashtag «immerda» soll für mehr Verständnis und Respekt gegenüber den Blaulichtorganisationen sorgen. Die Stützpunktfeuerwehr und die Stadtpolizei Affoltern beteiligen sich an der Kampagne. Auf den Fahrzeugen der Stützpunktfeuerwehr und der Stadtpolizei Affoltern klebt deshalb neu in grossen Buchstaben der Hashtag «immerda». Alle Einsatz- und Rettungskräfte kämpfen vermehrt mit mangelnder Toleranz und fehlender gegenseitiger Achtung. Genau dem will «helfen helfen Schweiz» mit der lancierten Kampagne entgegenwirken. Zumal die Einsatzkräfte der Blaulichtorganisationen während 365 Tage im Jahr immer da sind. (red.)
Mit dem Velo von Mettmenstetten bis nach Gibraltar. Vor bald zwei Monaten ist Christian Deiss in dieses Abenteuer gestartet. Das damals gesetzte Ziel hat er mittlerweile erreicht. In der spanischen Stadt Cadiz hätte er deshalb ohne Weiteres die Rückreise im Zug antreten können. Doch der Abenteuerdurst des Veloreisenden ist noch nicht gestillt. So hat er – mit dem Segen der Familie zu Hause – beschlossen, weiterzufahren, um auch noch Portugal zu durchqueren. Für den Entscheid wurde er schon bald belohnt. Die Fahrt am Meer durch den unberührten Donana-Naturpark bezeichnet er als «Traumetappe», als «eine der schönsten MountainbikeStrecken in Spanien.» (tst.)
> Bericht auf Seite 3
> Bericht auf Seite 5
> Bericht auf Seite 7
> Bericht auf Seite 8
Brei als Kost
Wer Schluckbeschwerden hat, dem kann geholfen werden, wie Senevita Obstgarten zeigte. > Seite 15
Schweizer Meister gab sich die Ehre An der Zuger Trophy startete auch der U-23 Schweizer Meister im BMX-Fahren. Bei perfektem Wetter und super Stimmung fand am vergangenen Sonntag die traditionelle Zuger Trophy der Zuger BMX-Racer statt. 31 Fahrer gingen in fünf Kategorien an den Start. Der absolute Höhepunkt des Events war die Teilnahme des amtierenden Schweizer Meisters Tim Weiersmüller. Am Rande des Sportanlasses nahm sich der Topsportler Zeit, um ein paar persönliche Fragen zu beantworten. «Ich studiere Teilzeit Sport in Magglingen, das heisst, ich besuche am Morgen Vorlesungen und am Nachmittag fahre ich BMX», erklärte Weiersmüller. Das seien meistens drei Stunden Sessions, in welchen er auf der Bahn trainiere und Krafttraining mache. Und der BMX-Fahrer weiter: «An meinen Erholungstagen gehe ich in die Physiotherapie oder zur Sportmassage, oder ich fahre Rennen.» Mit 16 Jahren habe er die Gesamtwertung im Swiss Cup Boys 15 bis 16 gewonnen und wurde ins Natikader aufgenommen. (red.)
> Interview auf Seite 25 ANZEIGEN
e Aabtos* aufEnadlelM on bis
* für Neukunden nicht kumulierbar
Telefon 044 760 06 06 www.tt-hedingen.ch
men Willkom t am im Säuli
Diesen Sonntag von 10 bis 17 Uhr 50037 9 771661 391004