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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 68 I 179. Jahrgang I Freitag, 19. September 2025

Schluss mit Schleichverkehr

Skurriler Gerichtsfall

Die Stadt Affoltern und die Gemeinde Obfelden haben zwischen Bickwil und Zwillikon ein Fahrverbot beschlossen. Gültig werden soll es bereits in einigen Wochen. Seite 6

Hat ein 35-jähriger Kosovare seine Ex eingesperrt und ihr Pizzastücke in den Mund gedrückt? Damit befasste sich das Bezirksgericht. Seite 13

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Mal erlebte Kolumnistin Ute Ruf innert kürzester Zeit etwas Positives. Seite 26

Mädchenfussball boomt im Amt

«Wir haben den Luxus, ein Spiel langsam zu entwickeln.»

Die Zahl der Spielerinnen steigt stetig an – Funktionäre bringen neuen Verein ins Gespräch

Seite 17 Ismael Wittwer, ComputerspielEntwickler aus Obfelden. (Bild zvg)

Florian HoFer «Der Mädchen- und Frauenfussball erlebt im Knonauer Amt einen nie dagewesenen Aufschwung. Die Nachfrage gerade im Mädchenfussball ist riesig und sie wächst weiter», sagt Marcello Musio. Er ist Präsident des FC Knonau-Mettmenstetten-Maschwanden (FCKMM). «Erstmals in unserer noch jungen Vereinsgeschichte haben wir in der Saison 2025/26 eine Juniorinnen-Mannschaft auf Stufe E zum Meisterschaftsbetrieb angemeldet», berichtet Musio weiter. Mit über 20 Mädchen im Alter von elf Jahren sei die Mannschaft mehr als voll, man habe Wartelisten einführen müssen, berichtet der Vereinspräsident weiter.

Bahnhofumbau vor 25 Jahren bewilligt Vor einem Vierteljahrhundert sagte die Affoltemer Stimmbevölkerung Ja zum Bahnhofumbau, der einen neuen Busbahnhof und eine Neuerschliessung des Bahnhofareals samt zwei Kreiseln und knapp 240 Veloabstellplätzen an drei Standorten beinhaltete. Ebenso wurden 15 Autoparkplätze fürs Kurzparkieren erstellt. Das Vorhaben war unbestritten. Zuvor hatten die SBB im Rahmen der zweiten S-Bahn-Teilergänzung nebst anderem neue Gleisanlagen sowie ein neues Aufnahmegebäude und einen KombiShop erstellt. Nach intensiven Bauphasen erfolgte die Einweihung schliesslich Ende September 2002. (red)

10 000 Mädchen und Frauen spielen Fussball im Kanton Zürich Ähnliches hört man auch von anderen Vereinen im Säuliamt. So schreibt Michael Romer im aktuellen Magazin «Hattrick» des FC Affoltern von einem Boom im Frauen- und Mädchenfussball, der den ganzen Kanton Zürich betrifft: «Seit Oktober 2023 sei die Anzahl der Juniorinnen-Teams im Kanton Zürich um 43 Prozent gestiegen. Aktuell spielen rund 10 000 Frauen und Mädchen Fussball. Dementsprechend habe auch das Engagement im Hintergrund zugenom-

«Nachwuchsförderung ist für mich eine Herzensangelegenheit.» Melina Steinemann, Leiterin Frauenfussball FC Hausen

men: Im Vergleich zu 2023 gibt es 30 Prozent mehr Schiedsrichterinnen und 10 Prozent mehr Funktionärinnen.» Sein Vereinskollege Philipp Killer, Juniorinnenleiter, teilt dazu ergänzend mit: «Beim Mädchen- und Frauenfussball des FC Affoltern verläuft die Entwicklung stetig, aber in kleinen Schritten.» Man

C-Juniorinnen des FC Affoltern beim Training (von links): Noemi, Freia, Maria und Aurora. (Bild Nico Ilic) Seite 5 habe zwar einen schönen Anstieg zu verzeichnen, allerdings gebe es auch noch Kapazitäten: «Wir können jederzeit noch Mädchen aufnehmen.» Die Europameisterschaft der Frauen im Juli habe damit vermutlich relativ wenig zu tun. Den Anstieg an Juniorinnen verzeichne man bereits seit 2021. Derzeit seien beim FC Affoltern um die 70 Mädchen und Frauen in fünf Teams im Einsatz. Richtig rund läuft es auch beim FC Hausen in Sachen Mädchen- und Frauenfussball: «Seit 2022 gab es eine Verdreifachung der Zahl der Spielerinnen, aber seit der EM ist kein spezieller Trend ersichtlich. Es kam in den letzten Wochen zu rund fünf Probetrainings», berichtet Marco Bisa vom FC Hausen. Derzeit spielen in Hausen ein Frauenteam in der 4. Liga und zwei Mannschaften im Bereich Juniorinnen D, also insgesamt drei Teams. Bei den Juniorinnen sind es 35 Spielerinnen, bei den Frauen 28. Begeistert vom Frauenfussball ist die dortige Leiterin Melina Steinemann: «Nachwuchsförderung ist für mich eine Herzensangelegenheit. Fussball ist die beliebteste Sportart bei Mädchen und deshalb sollten der Mädchen- und Frauenfussball in jedem Verein eine Selbstverständlichkeit sein.» Etwas ruhiger läuft es beim FC Wettswil-Bonstetten: «Wir sind vor zwei Jahren mit

Frauenfussball gestartet. Mehr als 40 Personen spielen in drei Teams», so Michael Hinderling, im Vorstand des FCWB für Juniorinnen und Frauen zuständig. Und weiter: «Was bei den Juniorinnen super funktioniert, stellt sich bei den Frauen ‹Women United› als etwas schwieriger dar. Dort werden derzeit dringend Spielerinnen ab dem Jahrgang 2009 gesucht. «Wir mussten gerade das Frauenteam für die Vorrunde abmelden und wären froh um Neuzugänge, damit wir im Winter wieder vollzählig sind», so Hinderling.

Ein eigener Säuliämtler Verein für den Frauenfussball? Sollte der Boom weiter anhalten und die Zahl der Spielerinnen weiter steigen, sind allerdings Kapazitätsproblem vorprogrammiert: «Viele Vereine im Knonauer Amt kämpfen mit limitierten Trainingsplätzen und organisatorischen Hürden», gibt Marcello Musio vom FCKMM zu bedenken: «Es braucht ein Umdenken und ein Zusammenrücken. Eine regionale Kooperation auf Juniorinnen- und Frauenebene würde Synergien schaffen, Ressourcen bündeln und den Spielerinnen eine nachhaltige Perspektive bieten. Aus meiner Sicht ist ein gemeinsames Engagement

für den Mädchen- und Frauenfussball im Knonauer Amt kein Luxus, es ist eine Notwendigkeit.» Eine mögliche Lösung wäre aus Musios Sicht die Gründung eines neuen Vereins im Knonauer Amt: «Das könnte ein Meilenstein sein. Ein Ort, an dem Förderung, Entwicklung und Leidenschaft gezielt auf die Bedürfnisse von Spielerinnen abgestimmt sind. Ein Verein, der nicht nur auffängt, sondern aufbaut», so Musios Vision. Ähnlich tönt es in Hausen: «Wir haben grosse Kapazitätsprobleme. Es hat im Amt schlichtweg nicht genug Platz. Wir müssten einen zentralen Sportplatz haben, die jetzigen Plätze sind ausgelastet. In Hausen wird der Platz bei schlechtem Wetter umgehend gesperrt, es müssen Platzabtausche gemacht oder Spiele verschoben werden, respektive Plätze ausserhalb von Hausen angemietet werden.» All dies sei auch mit Kosten verbunden und dies seit Jahren. «Der Frauenfussball kann mit der bestehenden Infrastruktur gar nicht gefördert respektive aufgebaut werden», sagt Marco Bisa. Die Idee einer Vereinsgründung für den Frauenfussball stösst auch bei Fredy Bickel, Präsident des FC Affoltern, auf offene Ohren: «Das würden wir ganz klar unterstützen», sagt Bickel.

Umbau im Endspurt

Was landet auf dem Teller?

Coopark: Einweihung Ende November

Wildzeit ist keine herbstliche Angelegenheit

Seit mehreren Monaten wird das Einkaufszentrum Coopark in Affoltern umgebaut und saniert. Sämtliche Läden sind währenddessen wie gewohnt geöffnet, wenn auch teilweise mit Einschränkungen für die Kundschaft. Nun nähert sich die Modernisierung dem Ende entgegen. Ab Mitte November sind das Coop-Restaurant und der Supermarkt wieder regulär geöffnet. Vom 13.

Mit dem Verfärben der Blätter kommt bei vielen der «Gluscht» nach Wildspezialitäten auf. Doch wie verhält es sich mit der Jagd? Sind passend zur gastronomischen Wildzeit auch genügend Tiere vorhanden? Der «Anzeiger» hat bei Jagdobmann Paul Erni nachgefragt: Tatsächlich beginnt die Revierjagd im Kanton Zürich bereits am 2. Mai. Dann dürfen das

bis 15. November findet eine dreitägige Einweihung mit Sonderaktionen statt. Vom 27. bis 29. November veranstaltet dann das gesamte Einkaufszentrum eine offizielle Einweihungsfeier. Vorab feiert aber noch ein weiterer Laden Eröffnung: Die Drogeriekette Müller öffnet kommende Woche ihre Türen. (lhä)

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männliche Reh und das Schmalreh, ein einjähriges weibliches Reh, geschossen werden. Ab September wird dann auf Rehkitze und Rehgeissen Jagd gemacht. Wichtig sei auch ein guter Metzger, um das Wild verkaufen zu können. «Der ist aber extrem schwierig zu finden», sagt Paul Erni. (red)

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