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068_2022

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 155 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 68 I 176. Jahrgang I Dienstag, 6. September 2022

Tempo 30

Der Obfelder Gemeinderat verwirft die Pläne zu einer Erweiterung einer Tempo-30-Zone. > Seite 3

Zeitkapsel

Im Seewadel wurde bereits die Zeitkapsel ins Gebäude installiert. > Seite 9

Ämtler Bands

Das Affoltemer Stadtfest bot vielen hiesigen bekannten Bands eine Bühne. > Seite 7

Weichenstellung

Aus Krisen kann man lernen und ein neues Lebenskonzept definieren. > Seite 11

25 000 begeisterte Besuchende Die Bilanz des ersten Stadtfäschts in Affoltern ist positiv – eine Fortsetzung wird gefordert «Wir hatten die Stadt vier Tage lang im Griff», sagte Alfi Calabrese, Chef des Organisationskomitees, gestern voller Zufriedenheit. von luc müller Sehr zufrieden, aber auch sehr müde: So präsentierte sich Alfi Calabrese, der OK-Chef des Stadtfäscht22, gestern Morgen. Vier Tage lang, von Donnerstag bis Sonntag, sorgte die erste Auflage des Grossanlasses in der Stadt Affoltern für beste Stimmung. Rund 25 000 Besuchende haben sich während des Anlasses in der Festmeile getummelt, wie Calabrese gestern bestätigte. «Auch die Stadträte

waren begeistert vom Fest. Geht es nach ihrem Willen, soll das Fest eine Wiederholung erfahren», erklärte der OK-Chef gegenüber dem «Anzeiger». Positive Reaktionen auf das Fest gab es auch in der «Pinnwand Säuliamt» auf der SocialMedia-Plattform Facebook. Der Tenor der zahlreichen Kommentare: «Das war einfach super. Vielen Dank für die Organisation.»

Keine Zwischenfälle Auch Alfi Calabrese dankte gestern nochmals mit Nachdruck seinen Kolleginnen und Kollegen vom Organisationskomitee. «Das war eine super Truppe, die Hand in Hand gearbeitet hat. Wir alle haben zahl-

reiche Stunden in die Organisation gesteckt. Das war anstrengend, hat sich aber gelohnt.» Am viertägigen Fest sei es friedlich geblieben, es sei zu keinen Zwischenfällen gekommen. «Auch die Standbetreiber und Vereine haben ein erstes positives Fazit gezogen. Sie konnten guten Umsatz machen», betonte Calabrese gestern. Ob das OK mit dem Festbudget von 250 000 Franken zurechtkam, wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt sein. «Die zufriedenen Gesichter der Festgemeinde – das war für mich persönlich das Highlight.» Und Alfi Calabrese weiter: «Das Fest sollte dazu dienen, dass sich Leute auch mal in einem anderen Rahmen finden und sich neue Gruppen zu-

sammentun. Das hat bestens funktioniert.» So kamen auch zahlreiche Besucherinnen und Besucher von ausserhalb nach Affoltern. Um mal wieder alte Bekannte zu treffen oder um einen ersten Eindruck von der Stadt zu erhalten.

Schnell wieder aufgeräumt Das Stadtfäscht 22 endet am Sonntag gegen 17 Uhr. Schon kurz darauf begannen die Aufräumarbeiten. Am Montag waren die Strassen gereinigt und aufgeräumt: Sieben Mulden an Abfall wurden abtransportiert – was noch lange bleiben wird: die Erinnerungen an ein tolles Fest.

> Weitere Berichte Seiten 4/5 und 7

Fussball

Der FC Wettswil-Bonstetten holt sich im Spiel gegen Winterthur drei Punkte. > Seite 15

Trotz Sondermüll wird nicht saniert Der Standort der alten Chemiefabrik in Affoltern ist zwar belastet, dennoch sieht der Kanton keinen Sanierungsbedarf. Mit der Überbauung «Brauipark» entstehen im Westen von Affoltern 144 Wohnungen und Gewerberaum für rund 100 Beschäftigte. Mit einem neuen Park in dieser Umgebung will nun die Stadt die Interessen von Mensch und Umwelt zusammenbringen. Die JuniGemeindeversammlung hat dazu einen Kredit von 985 000 Franken bewilligt, dazu kommen 357 000 Franken an gebundenen Ausgaben für eine teilweise Beseitigung von mehr als 100-jährigen Altlasten: Teerklumpen und MineralölRückstände aus der Zeit einer Chemiefabrik. Das ist zwar Sondermüll, doch dessen Stabilität erfordere weder eine Sanierung noch eine Überwachung, wie der Stadtrat betonte und hat eine Totalsanierung auch aus Kostengründen abgelehnt. Das Vorgehen von Stadt und Kanton stossen bei alt Gemeinderat Otto Steinmann auf Kritik. «Ich kann nicht verstehen, dass man bei der Realisierung das Areal nicht vollständig von Resten einer Chemiefabrik befreit», hält er fest - und wundert sich, dass gerade jene, die von Umweltschutz reden, sich für das Projekt auf einem belasteten Standort starkmachen. (red.)

> Bericht auf Seite 3 ANZEIGEN

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20036 Adrian Stern sorgte am Samstagabend mit seinem Auftritt für tolle Stimmung in der Stadt Affoltern. (Bild Peer Messerli)

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