CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
Ihr Bauvorhaben. Unser Baumanagement. Sie planen eine Teil- oder Gesamtsanierung? Wollen Ihre Immobilie oder deren Potential beurteilen lassen? Haben einen Garantiefall oder nicht? Unsere Bauprofis begleiten Sie vom Spatenstich bis zur Bauabrechnung. In Gummistiefeln bei Wind und Wetter g genauso enauso wie am Schreibtisch. Ihre Immobilien. Unser Zuhause.
AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 67 I 179. Jahrgang I Dienstag, 16. September 2025
Von St. Moritz nach Bonstetten
Leidenschaft auf Schienen
Der katholische Pfarrer Audrius Micka wird am kommenden Sonntag als Pfarrer offiziell installiert. Seite 5
Die Reppischtaler Eisenbahnamateure laden am 20. September zum Tag der offenen Türe in ihr Clublokal in Ottenbach. Seite 6
Weniger Verkehr dank Zubringer Entlastung in Obfelden und Ottenbach Dominik Stierli Im Juni 2023 wurde der Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach nach längerer Planungsphase und einer gut dreijährigen Bauzeit dem Verkehr übergeben. Das grosse Ziel dabei war, die Gemeinden Obfelden und Ottenbach vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Nun hat die Baudirektion des Kantons Zürich erstmals Verkehrszahlen veröffentlicht. Bei der Zählstelle Dorfstrasse in Obfelden sank der Verkehr von durchschnittlich 6000 Fahrzeugen vor der Realisierung der Bauten (Daten aus dem Gesamtverkehrsmodell von 2019) auf heute 4000 Fahrzeuge pro Tag. In Ottenbach betrug der Durchschnittswert, gemessen an der Muristrasse, 7500 Fahrzeuge, heute sind es noch 2800 Fahrzeuge. Die Messung bezieht sich dabei auf den Abschnitt zwischen der Lichtsignalanlage und der Reussbrücke. Alle aktuellen Zahlen beziehen sich auf 2024. Neuere Zahlen sind bisher nicht verfügbar. Den Zubringer selbst nutzten im letzten Jahr 12000 Fahrzeuge täglich, vor der Realisierung waren es 7000, wobei damals die Strasse durch Bickwil führte und auch nicht ausgebaut war.
Autobahnquerung stark belastet Die hohen Zahlen führen bereits zu neuen Problemen. In den Morgenstunden stockt der Verkehr von Obfelden her in Richtung Autobahnbrücke, in den Abendstunden schlängeln sich die Fahrzeuge von Affoltern her in Richtung Autobahn. Im Mai dieses Jahres kam eine Planungsstudie des Kantons zum Schluss, dass die Autobahnquerung ausgebaut werden soll. Statt aber eine neue Querung zu bauen oder die bestehende Velo- und Fussgängerbrücke umzunutzen, empfehlen die Studienautoren, rund um die Querung zusätzliche Spuren anzubauen. Insgesamt wurden fünf
Varianten geprüft, aber vier davon verworfen. Im Rahmen der öffentlichen Auflage hat die Gemeinde Obfelden gegen das Vorhaben Einsprache eingelegt. «Die vorliegende Planungsstudie berücksichtigt die Auswirkungen auf Obfelden ungenügend und fokussiert sich in auffälliger Weise einseitig auf Affoltern», so die Einschätzung der Behörde.
Mängel wurden behoben Beim Bau des Autobahnzubringers kam es auch zu einigen Mängeln. So mussten im November 2023 in der Unterführung Nachbesserungen an den Fugen der Fahrbahn vorgenommen werden. Auch die Einmündung in die Zwillikerstrasse musste wegen ungenügender Sichtweiten nachgebessert werden. Zudem ergaben Lärmmessungen, dass die Betonfahrbahn zu laut war. Dieser Mangel wurde im Juni 2024 durch Abschleifen der Fahrbahn verbessert. Wie die Baudirektion im aktuellen Newsletter schreibt, bestätigten die nun erfolgten Lärmkontrollen, dass die getroffenen Massnahmen die gewünschte Wirkung entfalten würden. Stefan Stauber, Gruppenleiter Lärmschutzprojekte, erläutert im Schreiben: «Es zeigt sich, dass die Schleifarbeiten an der Betonfahrbahn die Lärmemissionen um ungefähr drei Dezibel verringern konnten.» Das klingt im ersten Moment nicht nach viel, doch Stauber ergänzt und ordnet ein: «Diese erfreuliche Reduktion entspricht ungefähr einer Halbierung der Verkehrsmenge. Die Massnahme kann also als Erfolg bezeichnet werden.» Auf Nachfrage erklärt die Baudirektion, dass die Kosten für die Nachbesserungen der Unternehmer trägt und somit nicht der Kanton. Die Frage nach den entstandenen Kosten wird nicht beantwortet.
Seite 5
13
neue Imkerinnen und Imker hat das Säuliamt seit Neustem. Seite 11
«Mich fasziniert, wie aus einem Klumpen Ton Keramik wird.» Seite 11 Myrta Arnold, Inhaberin «Keramikatelier im Rank». (Bild Brigitte Reemts Flum)
Umstrittene Gemeindeordnung Am Abstimmungssonntag vom 28. September entscheiden die Mettmenstetter Stimmberechtigten über die Totalrevision der Gemeindeordnung aus dem Jahr 2018. Im Wesentlichen werden acht Punkte geändert. Drei davon sind besonders umstritten: die Anpassung der Finanzkompetenzen, der Ausschluss vom fakultativen Referendum bei Sonderbauvorschriften und Gestaltungsplänen und die Ernennung der Sozialbehörde durch den Gemeinderat. Neu sollen so zum Beispiel einmalige Ausgaben bis drei Millionen Franken an einer Gemeindeversammlung beschlossen werden können, bisher waren es zwei Millionen. Für grössere Beiträge ist dann eine Urnenabstimmung notwendig. Die Behörden machen für die Anpassungen Effizienzgründe geltend, die Gegenstimmen sprechen von weniger Mitbestimmung für die Bevölkerung. (red)
Seite 3 ANZEIGEN
Carrosserie/Spritzwerk
Lido Galli Zürichstrasse 1A 8932 Mettmenstetten SB-Waschanlage
Telefon 044 776 81 11 AERZTEFON.CH
OFFIZIELLE NOTFALLZENTRALE IM AUFTRAG DES KANTONS ZÜRICH
Urteil rechtskräftig
Wir helfen Ihnen rund um die Uhr an 365 Tagen. Rufen Sie uns an.
Polizeioffizier: 15 Monate auf Bewährung Der Polizeihauptmann, der vom Bezirksgericht Affoltern unter anderem wegen Diebstahl zu 15 Monaten auf Bewährung verurteilt worden ist, verzichtet auf eine Berufung am Obergericht.
Mit Eifer im Einsatz Am vergangenen Samstag führte die Jugendfeuerwehr des Bezirks Affoltern in Hausen ihre traditionelle Hauptübung durch. Rund 70 Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren nahmen teil und zeigten vor den stolzen Bild Nico Ilic Eltern ihr Können. (red) Seite 7
In versiegeltes Einfamilienhaus in Knonau eingebrochen Das Bezirksgericht bestätigte auf Anfrage, dass das am 21. August 2025 gefällte Urteil rechtskräftig geworden ist («Anzeiger» vom 26. August). Für das Gericht ist erwiesen, dass der 60-Jährige im Juni 2024 in Knonau in ein polizeilich versiegeltes Einfamilienhaus eingebrochen ist und dort ein Porte-
monnaie mit 1400 Franken Bargeld gestohlen hat – dort, wo er eine Woche zuvor wegen eines Tötungsdelikts (zweifacher Suizid) ausgerückt war. Seine Schilderungen, wonach er zwei verdächtige, mit Brecheisen ausgerüstete Männer – «mutmasslich Maghrebiner» – in den Wald verfolgt habe, taxiert das Gericht als realitätsfremd und unprofessionell. Zur Last gelegt wird ihm auch ein nicht korrekter Eintrag im Polizei-Informationssystem. Der fristlos entlassene Kapo-Offizier kassierte wegen Diebstahl, Sachbeschädigung, Siegelbruch, Hausfriedensbruch und Urkundenfälschung 15 Monate Gefängnis mit zweijähriger Bewährungsfrist. (-ter.)
Tiefgaragenparkplatz zu vermieten Rigiblickstr. 13b, 8915 Hausen am Albis Kosten CHF 130.–/Monat verfügbar per sofort Bei Interesse bitte Nachricht an f88gut@gmail.com 20038 9 771661 391004