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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Fachveranstaltungen zu aktuellen Themen und gesellige Anlässe aller Art. Der HEV hat’s. AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 66 I 179. Jahrgang I Dienstag, 8. September 2026

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Humor an der Reuss

Sekundenkrimi auf zwei Rädern

Beim 24. Rüüss-Abig des «Anzeigers» in Ottenbach sorgten drei ganz unterschiedliche Reden für beste Unterhaltung. Seite 5

Nach vier Tagen und 308 Kilometern entschied beim GP Rüebliland eine einzige Sekunde über den Gesamtsieg. Seite 13

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verliert der TTC Affoltern in der Nati B gegen ein starkes Muttenz. Seite 13

Eine beinahe tödliche Messerattacke in Affoltern

«Manchmal sind wir den Trends etwas voraus.» Seite 9 Ruth Seematter, Ladeninhaberin in Affoltern. (Bild Regula Zellweger)

Sechseinhalb Jahre Gefängnis wegen versuchter vorsätzlicher Tötung Werner Schneiter Er hat seinen Kontrahenten mit zwei Messern beinahe tödlich verletzt. Wegen versuchter vorsätzlicher Tötung hat das Bezirksgericht Affoltern einen 53-jährigen Polen mit deutschem Pass zu sechseinhalb Jahren Gefängnis und zu sieben Jahren Landesverweisung verurteilt. War es Rache? Eine Abrechnung? Oder ein Streit, der eskaliert ist? Das Motiv ist auch nach mehrstündiger Verhandlung am Bezirksgericht Affoltern unklar. Für den Staatsanwalt ist jedoch klar, dass der Beschuldigte im November 2024 seinen Kontrahenten telefonisch und nach Kokainkonsum aufforderte, nach Affoltern zu kommen, «um sich zu schlagen», wie es in der Anklageschrift heisst. Der Geschädigte machte sich tatsächlich auf den Weg. Schon vor der Wohnadresse traf der ebenfalls aus Polen stammende Mann auf den Beschuldigten, der – in Begleitung eines Kumpels – mit zwei Messern in der Hand drohte. Der Bedrohte floh, wurde aber verfolgt und eingeholt. Laut Anklage

stürzte er zu Boden, während sich der Täter über ihm befand, immer noch mit den zirka 34 bzw. 19 cm langen, drei und vier Zentimeter breiten Messern in den Händen: laut Anklage ein Küchen- und ein Gemüsemesser. Mit diesen stach er

«Ich wollte ihn nicht töten, es war mir nicht bewusst, dass er hätte sterben können.» 53-jähriger Beschuldigter

räumen, durch welche Arterien verlaufen. Wäre der linke Lungenflügel getroffen worden, hätte dies lebensbedrohliche Folgen gehabt – ebenso bei einer Verletzung der Arterie in den Rippenzwischenräumen, folgert die Staatsanwaltschaft. Der Beschuldigte habe den Geschädigten schwer verletzen wollen, wobei er auch dessen Tod zumindest in Kauf genommen habe. Wegen versuchter vorsätzlicher Tötung und Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes verlangt der Staatsanwalt eine achtjährige Gefängnisstrafe und sieben Jahre Landesverweis.

«Ich wollte ihn nicht töten» zweimal bewusst auf den Oberkörper des Geschädigten ein – einmal in die linke Brustkorb-Aussenseite, einmal in die linke Hüfte/am Gesäss. Am Brustkorb betrug die Messertiefe laut Anklageschrift 10,5 cm, jene an der Hüfte/ Gesäss knapp 6 cm. Die eine Verletzung lag knapp neben dem linken Lungenflügel, die andere an Rippenzwischen-

Vor Gericht machte der Mann, zum dritten Mal verheiratet und Vater eines minderjährigen Sohnes, Erinnerungslücken geltend. Die Verabredung zum «SichSchlagen» gab er zu. Woher die Messer stammen, will er nicht wissen, räumt aber die Messerstiche ein. «Da gibt es wohl keine andere Erklärung. Aber ich wollte ihn nicht töten, und es war mir

nicht bewusst, dass er hätte sterben können», betont er mehrmals. Als ihn der Gerichtspräsident auf Videoaufnahmen hinwies und Fotos zeigte, gab er zu: «Ja, das bin ich.» Er habe den Angegriffenen erschrecken wollen, aber er erinnere sich nicht an die Messerstiche. «Ich bin kein schlechter Mensch», sagte er und präsentierte sich im Rahmen der Befragung als fürsorglicher Familienvater mit einem guten Verhältnis zur Partnerin, mit der er seit zwölf Jahren zusammenlebt. Er habe ein paar Kollegen gehabt, darunter den von ihm Verletzten, mit dem er aktuell keinen Kontakt hat. Seit 6. August 2025 sitzt er im vorzeitigen Strafvollzug, hat dort mit Ausnahme der Partnerin und des Sohnes keine Besuche. Ein Landesverweis wäre «für alle eine Katastrophe», sagte er unter dem Hinweis, dass er nach dem Gefängnisaufenthalt vom bisherigen Arbeitgeber wieder eingestellt würde. Seit drei Monaten verrichtet er im Gefängnis «Hausmeisterarbeiten».

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Auf nach Japan Lehre abgeschlossen – und schon wartet das nächste Abenteuer: Der 19-jährige Tim Leuenberger aus Bonstetten reist für vier Monate nach Japan. Im Rahmen des vom Bund mitfinanzierten Programms «NextStep – Berufspraktika weltweit» arbeitet der frisch ausgebildete Informatiker bei einer international tätigen Firma in Osaka. Vor der Abreise hat er bereits einiges gelernt: Trinkgeld ist Tabu, Pünktlichkeit besonders wichtig, und zur Begrüssung wird eine Verbeugung dem Händeschütteln vorgezogen. Von September bis Dezember berichtet Leuenberger im «Anzeiger» regelmässig über seinen Alltag, seine Arbeit und seine Erlebnisse im Land, das schon lange sein Wunschreiseziel ist. Dabei dürfte er nicht nur technologisches Neuland betreten, sondern auch so manchen kulturellen Unterschied entdecken. Im ersten Teil der Serie erzählt er, wie es überhaupt zu seinem Abenteuer gekommen ist. (red)

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Bewegtes Wochenende im Movecity Hüpfen, klettern, skaten oder neue Sportarten ausprobieren: Das neue Freestyle- und Trendsportzentrum Movecity in Affoltern ist mit grossem Publikumsinteresse gestartet. Allein am offiziellen Eröffnungswochenende strömten über 2000 Besucherinnen und Besucher in die 13 000 Quadratmeter grosse Multisporthalle. Neben Trampolin-, Freestyleund Kletterpark locken auch Padel, Pickleball und eine schweizweit einzigartige Glassfloor-Arena. Das Movecity ist das Bild Daniel Vaia grösste Multisport-Zentrum seiner Art in der Schweiz. (red) Seite 3

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Inkraftsetzung Benutzungsreglement Räume und Anlagen (450.1) und Gebührenreglement (630.11) per 1. November 2026 Nach rechtskräftigem Abschluss des Rekurs­ verfahren gegen das Benutzungsreglement Räume und Anlagen (450.1) und gegen das Gebührenreglement (630.11) werden diese Reglemente per 1. November 2026 unverändert in Kraft gesetzt. Der Beschluss ist der Publikation unter www.amtliche­nachrichten.ch angehängt und liegt während der Rekursfrist bei der Abteilung Präsidiales, 3. Obergeschoss, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Rechtsmittelbelehrung: Gegen die Inkraftsetzung kann, von der Ver­ öffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Aus­ übung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben wer­ den. Die in dreifacher Ausfertigung einzu­ reichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 8. September 2026 Stadtrat Affoltern am Albis

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung und Sammelstelle am Knabenschiessen-Montag Die Büros der Gemeindeverwaltung und die Sammelstelle Pünten bleiben geschlossen am Knabenschiessen-Montag, 14. September 2026.

Affoltern am Albis

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, Leuchten die Sterne der Erinnerung

Am 31. August 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Wolfgang Willibald Karlheinz Morf

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

geboren am 14. Juli 1936, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Wolfgang Morf

Die Beisetzung findet im engsten Familienund Freundeskreis statt.

14. 7. 1936 – 31. 8. 2026

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Therese Romer Stephanie und Theo Zobrist Morf mit David, Manuel,Robin Joachim und Andrea Morf mit Gaston, Bastian, Clara Georg Morf Margrit Morf Michael Romer und Familie

Pikettdienste: – Bestattungsamt: 044 710 99 70 (Bossardt Bestattungen AG) – Wasserversorgung: 044 701 92 51, (wenn keine Antwort: 044 701 92 52) 8. September 2026 Gemeinderat Stallikon

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Trauerfeier: 14. September 2026, 14:00 Uhr, Friedhofskapelle, Affoltern a.A.

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Temporäre Durchgangssperre der Giessenstrasse Im Rahmen des Projekts «Neubau Meteor­ wasserleitung Giessen» steht in Kürze die Unterquerung der Giessenstrasse an. Um einen zügigen und vor allem für alle Ver­ kehrsteilnehmenden sicheren Bauablauf zu gewährleisten, kann die Durchfahrt der Giessenstrasse im Baustellenbereich nicht aufrechterhalten werden. Die Zufahrten von der Zürichstrasse und der Zwilliker­ strasse her werden daher als Sackgassen geführt. Die Sperrung dauert von Montag, 14. September, bis Freitag, 18. September 2026. Eine sichere Führung für Fussgängerin­ nen und Fussgänger wird durch die Bau­ unternehmung vor Ort signalisiert und ist jederzeit gewährleistet. Wir danken den Anwohnenden sowie allen Verkehrsteilnehmenden für das Verständ­ nis für diese notwendige Massnahme und die gegenseitige Rücksichtnahme.

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Bezirk Affoltern

Chantal Nitschké hat gekündigt Auf der Gemeindeverwaltung Maschwanden kommt es zu einem personellen Wechsel. Die aktuelle Gemeindeschreiberin, Chantal Nitschké, hat ihre Anstellung gekündigt, wie es in AugustAusgabe der Dorfzeitung «Lorzengezwitscher» heisst. Ihre bisherige Stellvertreterin Sonja Rothert übernimmt deshalb per 1. Oktober die Funktion der Gemeindeschreiberin. «Dank ihrer bisherigen Tätigkeit ist sie mit den Aufgaben der Verwaltung und den Gegebenheiten der Gemeinde bestens vertraut», heisst es dazu. Für eine sorgfältige und geordnete Übergabe bleibe Chantal Nitschké der Gemeindeverwaltung voraussichtlich bis Ende Oktober erhalten. Neue Leiterin Liegenschaften und stellvertretende Gemeindeschreiberin wird Fiona Locher. Auch sie ist in Maschwanden keine Unbekannte: Locher war bereits von Dezember 2024 bis Ende Juni 2026 als Verwaltungs-Allrounderin mit einem durchschnittlichen Pensum von 30 bis 40 Prozent für die Gemeinde tätig gewesen. Im Juli und August absolvierte sie einen EnglischSprachaufenthalt. (red)

WIR GRATULIEREN Zur goldenen Hochzeit 50 Jahre ist es her, seit sich Lilli und Rudolf Bühlmann am 10. September 1976 das Jawort gegeben haben. Sie feiern am kommenden Donnerstag das goldene Hochzeitsfest in Obfelden. Wir wünschen dem Paar ein fröhliches Fest und weiterhin schöne gemeinsame Zeiten.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Daniel Koch (dko) redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Claudia Eugster (cle), Livia Häberling (lhä) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia 27 155(dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz) Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 810 Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Gemeinsam hüpfen, klettern, skaten – und Neues erkunden Tausende Besucher an den Eröffnungstagen im Movecity in Affoltern Daniel Vaia Neugierige Blicke, strahlende Gesichter und da und dort Schweissperlen: Das Freestyle- und Trendsportzentrum Movecity in Affoltern scheint den Nerv der Zeit zu treffen. Seit dem sogenannten Soft-Opening vor knapp zwei Wochen und der offiziellen Eröffnung am letzten Wochenende haben schon mehrere tausend Gwundrige die Multisporthalle im Affolter Industriegebiet besucht. Gemäss ersten Analysen stammen viele Besucherinnen und Besucher aus dem Säuliamt selber, aber ebenso aus dem Grossraum Zürich-Süd und den Kantonen Aargau und Zug. Movecity-Geschäftsführer Mark Wettstein zeigt sich in einer ersten Bilanz sehr zufrieden. Alleine am offiziellen Eröffnungswochenende seien über 2000 Personen nach Affoltern gekommen. Auch in den zehn Tagen davor sei das Interesse gross gewesen, wobei die Zahlen während der schulfreien Zeiten (Mittwochnachmittag, Wochenende) jeweils anstiegen. Der Eintritt in die Halle ist gratis, ebenso der Besuch des Restaurants. Zahlpflichtig ist ausschliesslich die Benutzung der Attraktionen und Plätze sowie allenfalls die Miete von Ausrüstungsmaterial wie Schlägern und Bälle.

Weltweit erstmals auch für die Öffentlichkeit buchbar: ein ASB-Glassfloor. Innerhalb von wenigen Sekunden kann beispielsweise von einer Basketballfeld- auf eine Volleyballfeld-Begrenzung umgestellt werden. Gleichzeitig kann die Spielfläche mit x-beliebigen Sujets versehen werden (hier ein Blumenmuster). Athlete-World-Co-Geschäftsführer Nehemiah Sousa (rechts) benötigt dafür lediglich ein Tablet. (Bilder Daniel Vaia)

Pickleball – in der Schweiz noch fast unbekannt Die für Neulinge wohl schwierigste Frage im Movecity: Wo lege ich los? Im riesigen Trampolin-Park? Im noch grösseren Freestyle-Park? Oder doch lieber im Kletterpark, wo 21 Kletterbahnen warten? Und wo steht die Ninja-Zone? Und was ist ein Flying Dunk Court? Oder der Zipline-Coaster? Tatsächlich sind viele Angebote in Affoltern schweizerische, europäische oder gar weltweite Neuheiten. Wie erwartet, stiess die – vergleichsweise schon fast «altmodische» – Padel-Arena vom ersten Moment an auf grosse Nachfrage. Die Trendsportart ist mit Tennis vergleichbar, findet aber auf kleineren Plätzen statt. «Viel Potenzial» hat nach Ansicht von Wettstein das in den USA boomende Pickleball. In Affoltern hat es dafür vier Aussenplätze, von denen zwei überdacht sind. Pickleball ist mit Padel vergleichbar, kann wegen der langsameren Spielgeschwindigkeit (bedingt durch Ball und Schläger) und wegen des kleineren Feldes problemlos generationenübergreifend gespielt werden. Erste Erfahrungen zeigen, dass die vielfältigen Möglichkeiten in Affoltern über Mittag gerne von Angestellten und Arbeitern aus der Umgebung genutzt werden, sei es zum Essen im grosszügig ausgelegten Restaurant oder für eine halbe Stunde Padel oder Pickleball.

Wo früher Pflanzen und Gartengeräte verkauft wurden, spriessen heute im 1100 Quadratmeter grossen Freestylepark die Fahr- und Sprungkünste der Scooter-, Skateboard- und BMX-Fahrer sowie der Inlineskater in den Himmel.

Ein wichtiger Teil im Movecity: das Restaurant (mit Aussenbereich). Der Zutritt ist kostenlos und wird bereits von Angestellten und Arbeitern aus der Umgebung über Mittag genutzt.

Waren im Freestylepark am Eröffnungswochende klar in der So beliebt, dass es am Eröffnungwochende sogar kurze Mehrheit: die Scooterfahrer, welche zum Teil waghalsige Staus gab: die Ninja- und Parkour-Zone, in der neben Sprünge übten. Fitness auch Geschicklichkeit und Mut gefragt sind.

Glassfloor-Arena als Weltneuheit Einiges verspricht man sich in Affoltern auch von der Glassfloor-Arena (Glasboden-Arena). Ein solcher bisher nur von Klubs wie Bayern München verwendeter Hallenboden steht hier erstmals der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die von unten mit LED-Leuchten versehene 28 mal 16,5 Meter grosse Fläche kann innerhalb von Sekunden mit neuen Sujets (Firmenlogos, Mustern etc.) und neuen Spielfeldabgrenzungen versehen werden, sprich: von einem Basketballbeispielsweise in ein Volleyballfeld verwandelt werden. Laut Nehemiah Sousa, Co-Geschäftsführer der Arena-Betreiberin Athlete World GmbH, sind die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt. Sie eignen sich genauso für Vereine und Firmen wie für Schulen und Privatpersonen. Vor weni-

Über 1000 Quadratmeter gross – und für Klein und Gross einer der Anziehungspunkte im Movecity: der Trampolin-Park.

Bei Jung und Alt beliebt: der ZiplineCoaster, mit dem man mehrere Meter über Boden an einem Schienensystem durch Teile der Halle und das Restaurant fliegt.

gen Tagen hätten beispielsweise zwei Rapper die Fläche für einen Musikclip verwendet. Das Movecity ist mit einer Fläche von 13000 Quadratmetern das grösste

nen von verschiedenen eingemieteten Anbietern und Partnern vor Ort. Treibende Kraft hinter Movecity ist der in Hedingen wohnhafte Micha Federle mit seiner Pointbreak Events GmbH.

Multisport-Zentrum seiner Art in der Schweiz. In den Umbau des ehemaligen OBI-Markts investierte alleine die Betreiberin Movecity rund 4.5 Mio. Franken. Dazu kommen weitere Investitio-


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Bezirk Affoltern

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Gericht folgt der Anklage Fortsetzung von «Eine beinahe tödliche Messerattacke in Affoltern» eine ambulante Therapie, die er akzeptiert und auch als wirksam bezeichnet. Folglich sei auch auf den Landesverweis zu verzichten. Sein Mandant wohne nach längerem Aufenthalt in Deutschland seit über 15 Jahren in der Schweiz, spreche gut Deutsch und habe ein intaktes Familienleben. Er sei familiär und wirtschaftlich mit der Schweiz verbunden. «Der Landesverweis würde die therapeutischen Bemühungen torpedieren.» Seine Partnerin wurde zu Beginn der Verhandlung mithilfe einer polnisch-deutschen Übersetzerin und der Einwilligung des Gerichts als Zeugin befragt. Sie betonte dabei die jetzige belastende Situation. Sie beansprucht deswegen psychologische Hilfe.

Werner Schneiter Für den Staatsanwalt ist der Sachverhalt erstellt, belegt auch durch Videos, Fotos, Zeugenaussagen und DNA an den Klingen. Dass er den Tod nicht gewollt habe, sei eine absurde Behauptung – ebenso, dass er sich an nichts mehr erinnern könne. Gewalt gehe schon aus seinen zum Teil einschlägigen Vorstrafen hervor, und sie sei auch ein Resultat von Drogen, Alkohol und Anabolika. «Es geht in der Verhandlung nicht darum, ob er ein netter Mensch ist, sondern um eine Tatverurteilung», betonte der Staatsanwalt. Neben der achtjährigen Gefängnisstrafe sei auch der Landesverweis von acht Jahren gerechtfertigt. Der Mann sei wenig integriert und lebe ausserhalb seines Berufs «in seiner polnischen Blase». Der Pflichtverteidiger stellt die Sache wenig überraschend völlig anders dar. Er sieht vorliegend eine einfache Körperverletzung mit gefährlichem Gegenstand und will eine Strafe von 24 Monaten sowie eine Busse von 300 Franken (alternativ 36 Monate, falls das Gericht schwere Körperverletzung sieht). Ja, sagt er zum Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Spekulative Anklage Das Kerngeschehen und die Beweislage seien unklar, die Anklage spekulativ und unvollständig. Klar sei, dass der Chatverlauf zwischen den Kontrahenten immer aggressiver geworden und sein Mandant zum Treff aufgefordert worden sei; die Eskalation sei von beiden Männern ausgegangen. In der Anklage

Tötungswille vorhanden

Im Gerichtssaal des Bezirksgerichts Affoltern musste sich der 53-jährige Beschuldigte wegen versuchter vorsätzlicher Tötung verantworten. (Bild Obergericht Zürich)

sei die vom Opfer benutzte Schneeschaufel nicht erwähnt worden, und zudem lägen zwei völlig unterschiedliche Zeugenaussagen vor. Für ihn sei nicht erstellt, dass sein Mandant zweimal zugestochen habe (ein dritter Mann war auch dabei). Unklar sei auch, ob das Opfer im Liegen angegriffen worden sei, und zudem gebe es bei den Einstichtiefen ebenfalls Fragen, argumentierte der Verteidiger. Der Beschuldigte, durch einen Arbeitsunfall psychisch belastet, konsumierte vor dem Vorfall zwei Gramm Kokain und Alkohol. Zusammen ergebe das eine Mischintoxikation – und

damit eine Bewusstseinsstörung, wodurch er kein tödliches Risiko habe erkennen können. Für seinen Mandanten spreche auch, dass er nach dem Vorfall einen Autofahrer angehalten und ihn gebeten habe, den Verletzten ins Spital zu bringen. Die kontrollierte Messerführung, die Stichtiefe und die Todesdrohungen seien nicht bewiesen, der subjektive Tatbestand der vorsätzlichen Tötung somit nicht erfüllt. Der Mann habe sich beim Opfer mehrfach entschuldigt. Aufgrund von Alkohol- und Drogenmissbrauch sowie Depressionen absolviert er im Gefängnis inzwischen

Das Bezirksgericht ist der rechtlichen Würdigung durch die Staatsanwaltschaft gefolgt, hat aber das Strafmass um eineinhalb auf sechseinhalb Jahre Gefängnis reduziert. Das Gericht stützt sich auf die zahlreichen Beweismittel, auf Videos, Fotos, Zeugenaussagen, Gutachten und medizinische Berichte – und letztlich auf das Geständnis des Angeklagten. Auf dem Video sei klar ersichtlich, dass der Beschuldigte sein Opfer mit den Messern in der Hand verfolgt und dieses – auf dem Boden liegend – attackiert habe, sagte der Gerichtspräsident. Dass er ihn nur erschrecken wollte, sei nicht glaubhaft, sondern der Angeklagte sei willens gewesen, sein wehrloses Opfer zu töten; Planung sei hier erkennbar, fügte er bei. Das Gericht spricht von schwerem Verschulden, von einer unklaren Motiv-

lage, aber auch von einer wegen Drogen und Alkohol beeinträchtigten Steuerungsfähigkeit. Dies ergebe eine Strafreduktion von 30 bis 40 Prozent. Andererseits habe der Mann während der Probezeit bei einer von zwei Vorstrafen delinquiert. Sein Geständnis habe das Strafmass nicht beeinflusst. Für das Gericht handelt es sich im Weiteren um eine sogenannte Katalogtat, die einen obligatorischen Landesverweis nach sich zieht. In diesem Fall wird der Mann für sieben Jahre aus der Schweiz gewiesen. Er sei von Polen nach Deutschland ausgewandert, habe dort gearbeitet. Und er wohne erst seit 15 Jahren in der Schweiz, wo er ausserhalb seiner Community keine Kontakte pflege, weder einem Verein angehöre noch Hobbys habe. «Sie haben die Chance, in Deutschland wieder Fuss zu fassen, und ein Kontakt zum Sohn sei durchaus möglich», schloss der Gerichtspräsident. Sechseinhalb Jahre wegen versuchter vorsätzlicher Tötung, dazu sieben Jahre Landesverweis, so das Urteil von gestern Montag. 649 Tage hat er bereits durch U-Haft und vorzeitigen Strafvollzug erstanden. Dazu kommt eine Busse wegen Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz und der Widerruf einer bedingen Geldstrafe von 20 Tagessätzen à 90 Franken. Angeordnet wird ausserdem eine ambulante Behandlung während des Strafvollzugs. Hinzu kommen Verfahrenskosten von knapp 20 000 Franken. Sein Anwalt wird mit knapp 36 000 Franken durch die Gerichtskasse entschädigt. Urteil DG 250 010 vom 7. September 2026, noch nicht rechtskräftig

Neue Parkuhr und Landverkauf Der Gemeinderat Mettmenstetten informiert über seine Beschlüsse im August Beim Gemeindehaus an der Albisstrasse 2 wird im Rahmen der neuen Gebührenregelung erstmals eine Parkuhr installiert. Zum Einsatz kommt das bereits bei der Badi bewährte Modell «Presto One» der IEM AG. Seit der Inbetriebnahme Anfang Mai 2026 wurden dort bereits über 1300 Parktickets gelöst. Die Parkuhr ermöglicht eine einfache Bezahlung mit Münzen sowie Kredit- und Debitkarten. In der Parking-App «PrestoPark» wird das Kontrollschild elektronisch erfasst. Durch den Einsatz desselben Systems können Synergien bei Betrieb, Wartung und Support genutzt werden. Die Installation beim Gemeindehaus ist für Mitte September 2026 vorgesehen.

Vergabe Baugesuchsprüfung und Baukontrolle Der Gemeinderat hat das Mandat für Baugesuchsprüfungen und Baukontrollen neu vergeben. Im offenen Ausschreibungsverfahren gingen drei gültige Angebote ein. Nach Prüfung von Preis und qualitativen Kriterien erreichte die Landis AG aus Geroldswil den ersten Rang. Die Landis AG überzeugte sowohl beim Preis als auch bei der Auftragsanalyse und der ausgewiesenen Fachkompetenz. Sie wird damit das bisherige Kontrollorgan, die Peter Ott Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau AG, ablösen. Der genaue Startzeitpunkt des neuen Mandats wird so festgelegt, dass eine geordnete Übergabe gewährleistet ist. Der Gemeinderat und die Verwaltung bedanken sich für die wertvolle Arbeit, die das Büro Ott über Jahrzehnte geleistet hat.

Landabtretung Strassenränder Bolletstrasse Die Gemeinde Mettmenstetten tritt entlang der Bolletstrasse insgesamt 536 m² Strassenränder / Vorgartenland an fünf angrenzende Grundeigentümerschaften

ab. Die Teilflächen werden den bestehenden Privatgrundstücken zugeschlagen und tragen damit zu einer zweckmässigen Bereinigung der Eigentums- und Nutzungsverhältnisse bei. Der Verkauf erfolgt einheitlich zum Preis von 680.00 Franken pro m². Daraus resultiert ein Gesamterlös von 364 480.00 Franken für die Gemeinde. Die fünf Privateigentümer können durch den zusätzlichen Landstreifen bei zukünftigen Bauprojekten dank der grösseren Ausnützung grösser bauen. Die Erfüllung öffentlicher Aufgaben wird durch die Abtretungen nicht beeinträchtigt.

Weitere vom Gemeinderat gefasste Beschlüsse: Ein Teilabschnitt der Alten Baarerstrasse wird durch die A&T Vollenweider AG für 10 500 Franken saniert und neu geführt. Der Gemeinderat ist mit der Sanierung der Paradisstrasse einverstanden und genehmigt die Offerte von 49 200 Franken des Architektur- und Ingenieurbüros Baucal AG. Die Sanierungsarbeiten starten im Frühling 2027. Der Gemeinderat ist mit der Strassensanierung des Aentlerwegs einverstanden und genehmigt die Offerte von 49 800 Franken des Architektur- und Ingenieurbüros Baucal AG. Die Sanierungsarbeiten starten im Sommer 2027. Für die Sanierung an der Grossholzerstrasse wurde vom Gemeinderat die Zustandserfassung in der Höhe von 8 800 Franken der Consultest AG genehmigt. Der Gemeinderat hat die Peter Ott Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau AG beauftragt, die Schutzplätze der Bevölkerung der Gemeinde Mettmenstetten zu überarbeiten. Das Kostendach beträgt 8200 Franken. Der Gemeinderat hat einen einmaligen Beitrag von 780 Franken für die

Der Gemeinderat von Mettmenstetten hat im August über zahlreiche Geschäfte und Investitionen entschieden. (Bild Archiv) Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte gesprochen. Als Mitglieder des Verwaltungsrats der Interkommunalen Anstalt Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (IKA KESB) für die Amtsdauer 2026 – 2030 werden folgende Personen gewählt: • Renate Forster, Mettmenstetten • Peter Gretsch, Wettswil • Claudia Ledermann, Affoltern • Sonja Rothert, Mettmenstetten • Toni Schönbächler, Hausen Die Einsetzung der GemeindeFinanzen.ch GmbH wird für die finanztechnische Prüfungsstelle der DILECA für die Amtsdauer 2026 – 2030 genehmigt. Der Gemeinderat nimmt den Aufsichtsbericht der Kita Controlling über

die Chinderstube Mettmi zustimmend zur Kenntnis. Der Fusionsvertrag zwischen der WVG Rossau und der WVG Mettmenstetten wird vom Gemeinderat zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Erstellung des Unterflurcontainer-Standorts an der Albisstrasse 2 der A&T Vollenweider AG stimmt der Gemeinderat zu und genehmigt die Offerte von 23 500 Franken.

Die Primarschulpflege hat folgende Beschlüsse gefasst: Die Schulpflege hat sich neu konstituiert sowie die Ressortverteilung und Zuteilung von Sachgebieten und Delegationen vorgenommen. Der im Zuge des Projektes CMI leicht angepasste Akten-

plan der Primarschule Mettmenstetten wurde abgenommen. Das Schulprogramm für das Schuljahr 2026/2027 wurde genehmigt. Die Leitlinie zur Informationssicherheit an der Primarschule Mettmenstetten wurde mit dem angepassten Organigramm abgenommen. Die Anpassungen zu diversen Finanzreglementen wurden genehmigt. Das Reglement für den Vorbereitungskurs Gymiaufnahmeprüfung wurde genehmigt. Das überarbeitete Konzept Schulsozialarbeit der Primarschule Mettmenstetten wurde abgenommen. Diverse Gutsprachen für externe Sonderschulungen wurden verabschiedet. Oliver Bär, Geschäftsführer


Bezirk Affoltern

Dienstag, 8. September 2026

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Humorvoller und geistreicher Rüüss-Abig Drei ganz unterschiedliche Reden, eine Konstante: Lachende Gesichter am Ufer der Reuss in Ottenbach Bereits der 24. Rüüss-Abig war es, der am vergangenen Donnerstag, 3. September, traditionell im Festzelt beim Pontonierhaus an der Reuss in Ottenbach stattfand. Mit viel Humor und Charme begrüsste Geschäftsleiterin Barbara Roth rund 100 Gäste. Sie nutzte die Gelegenheit, sich bei der Redaktion, den freien Mitarbeitenden, den Gemeinden und natürlich bei den Inserentinnen und Inserenten zu bedanken. «Wir lesen seit Generationen Geschichten über Ereignisse, die das Knonauer Amt geprägt haben», so Barbara Roth stellvertretend für die Leserschaft. Der «Anzeiger» kann nämlich im nächsten Jahr bereits sein 180. Jubiläum feiern. Dafür, dass diese Erfolgsgeschichte auch künftig weiter geht, ist Daniel Koch zuständig, der seit Mai der neue Chefredaktor ist. Er stellte sich kurz vor und brachte einige amüsante Anekdoten aus seinen Anfangszeiten im Journalismus, liess aber keinen Zweifel offen, dass er durch seine langjährige Erfahrung bestens gewappnet ist für die anspruchsvolle Aufgabe als Chefredaktor des «Anzeigers». Dann wurde das Wort an Gastredner Andreas Nufer, den Theologischen Leiter des Klosters Kappel, übergeben. Dieser hatte zwei Werke aus der Ausstellung «Bullinger!» von Peter Leisinger mitgebracht, die lange im Kloster Kappel bestaunt werden konnten: ein Relief des Klosters und eine Holzfigur, die Heinrich Bullinger und Ulrich Zwingli in einer innigen Umarmung zeigt. Anhand dieser Werke schlüsselte Andreas Nufer auf eine witzige Art und Weise die grösseren Zusammenhänge der Reformation auf. Es war an Heinrich Bullinger, als er 1523 im Alter von knapp 19 Jahren eine Stelle als Lehrer im Kloster Kappel annahm, den gleichzeitig aufkommenden humanistischen Geist ins Säuliamt zu tragen. Ausserdem war es spannend, über die tiefe Freundschaft zu erfahren, die Zwingli und Bullinger trotz des Altersunterschiedes zeitlebens verband. Die Holzfigur stellt den Abschied der zwei Freunde 1531 kurz vor Zwinglis Tod im Kappeler Krieg dar. Bullinger wird als Nachfolger von Zwingli Antistes in Zürich und etabliert die Reformation. Andreas Nufer vermochte das Publikum mit seinem lebendigen Vortrag dermassen in seinen Bann zu ziehen, dass nicht ein Einziger den Kopf nach den Fisch-Knusperli reckte oder sich zum Grill umdrehte, der inzwischen angeworfen worden war. Auch wenn dadurch bereits feine Düfte bis an die Nasen des Publikums gedrungen sein dürften, so schenkten sie dem Pfarrer bis zum Ende des Vortrags Gehör. (cle)

«Anzeiger»-Kolumnist Fredy Bickel und Komikerin Regula Esposito.

Traditionell fand der Rüüss-Abig im Festzelt beim Pontonier-Haus an der Reuss in Ottenbach statt. (Bilder Claudia Eugster) Daniel Koch, Stefan Biedermann, Gastredner Andreas Nufer und Barbara Roth vor der Holzfigur von Peter Leisinger, die zeigt, wie sich Heinrich Bullinger 1531 von Ulrich Zwingli verabschiedet. Zwingli starb danach im Kappeler Krieg.

Begeisterter Applaus des Publikums für Gastredner Pfarrer Andreas Nufer.

Gastredner Andreas Nufer, Theologischer Leiter des Klosters Kappel, vermochte mit seinem lebendigen Vortag über Heinrich Bullinger in den Bann zu ziehen.

Thomas Wegmann, Leiter Publishing (in der Mitte des Bildes im blauen Hemd) und Mitglied der Unternehmensleitung von CH Media, reiste extra aus Aarau an und führte sichtlich gute Gespräche mit den Ämtler Persönlichkeiten. Urs Bregenzer (l.), ehemaliger Schulpräsident der Sek Affoltern/Aeugst a. A., und Daniela Bucher mit Partner. Sie wird bald neu zum Team des «Anzeigers» stossen.

Bei feinem Essen und gutem Wein konnten die rund hundert Gäste sich rege austauschen (oben, von links: Elsi Imhof, Sandra Streich und Felix Heidelberger; unten, von links: Fritz Rohner, Thomas Strebel, Matthias Bär und Robert Graf).

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gewerbe und weiteren Ämtler Institutionen gaben sich am Rüüss-Abig die Ehre.

Das Catering-Team mit Organisatorin Susanne Crimi (3. v. r.) und «Anzeiger»-Geschäftsführerin Barbara Roth.

Der Männerturnverein MTV Ottenbach sorgte für die Fisch-Knusperli.

Die Dekoration war inspiriert vom Kloster Kappel: Kräuter symbolisierten den Garten, Schnüre die Gürtel der Mönchskutten.


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Dienstag, 8. September 2026

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Aufbruch ins Abenteuer «Mein Berufspraktikum in Japan» – Teil 1 Tim Leuenberger* Im Juli habe ich meine Lehre als Informatiker Applikationsentwicklung abgeschlossen. Demnächst nehme ich meinen nächsten Schritt ins Berufsleben in Angriff und mache mich auf den Weg zu einem viermonatigen Praktikum in Japan. Wie es dazu gekommen ist? Im letzten Oktober, genau zu dem Zeitpunkt, als ich mir darüber Gedanken machte, wie ich die Zeit zwischen Lehrabschluss und Militär verbringen könnte, erhielten wir von der Berufsmaturitätsschule ein E-Mail, das mein Interesse weckte. Wir wurden auf das Projekt «NextStep – Berufspraktika weltweit» für BMS-Abgängerinnen und -Abgänger aufmerksam gemacht. Es handelt sich um ein vom Bund mitfinanziertes Mobilitätsprogramm der Bildungsdirektion des Kantons Zürich, welches in Zusammenarbeit mit dem globalen Schweizer Netzwerk «Swissnex» Teilnehmenden die Chance bietet, in den USA, Brasilien, Indien, Korea oder Japan bei ausgesuchten Firmen ein Berufspraktikum zu absolvieren. Japan sprang mir sofort ins Auge. Ich wollte schon immer dorthin, es ist mein Wunschreiseziel. Ich stelle mir ein Land voller Kultur, Tradition und Religion, jedoch auch voller Technologie und Fortschritt vor. Ich mag Animes, Mangas, die innovativen Videospiele und japanisches Essen. Tokio, Kyoto, Osaka – diese Städte möchte ich unbedingt einmal sehen. Wieso also nicht eine Zeit lang Einblick in die Arbeitswelt Japans gewinnen?

Tim Leuenberger aus Bonstetten hat im Juli die Lehre als Informatiker Applikationsentwicklung abgeschlossen. Das Bild zeigt ihn bei der ICT-Abschlussfeier in der Swiss-Life-Arena.

Kein Trinkgeld, kein Händeschütteln Bei nur zwanzig möglichen Teilnehmenden rechnete ich mir zwar wenig Chancen aus, gab aber trotzdem der Bildungs-

(Bild zvg)

direktion, welche die Kandidierenden in einer ersten Runde aussortierte, meine Bewerbung für eine international tätige Firma in Osaka ab. Sie suchten Informatiker, die ihre Projekte mit Tools der künstlichen Intelligenz weiterentwickeln – etwas, was mich als soeben ausgebildeten Informatiker fasziniert. Nach einem in Englisch geführten Bewerbungsgespräch mit einem Vertreter des Mittelschul- und Berufsbildungsamts und einem Online-Interview mit Mitarbeitenden der Firma erhielt ich im April tatsächlich die Zusage. Daraufhin musste ich mich dazu zwingen, nicht nur an mein zukünftiges Abenteuer zu denken, sondern mich auf die anstehenden Prüfungen zu konzentrieren. Bis zum Berufs- und BMS-Abschluss war ich einerseits mit Mathe, Physik und Deutsch-Literatur, andererseits mit dem Unterzeichnen von Arbeitsverträgen, dem Buchen des Fluges und der Suche nach einer Unterkunft beschäftigt. Zudem konnte ich an NextStepWorkshops und Alumni-Treffen teilnehmen, in denen wir mit den kulturellen Gepflogenheiten und «No-Gos» vertraut gemacht wurden und uns untereinander vernetzen konnten. Ich weiss jetzt also, dass ich niemals Trinkgeld geben darf, zu Terminen eher zehn Minuten zu früh als zu spät kommen sollte und zur Begrüssung eine Verbeugung statt Händeschütteln angebracht ist. Hoffentlich werde ich nicht in allzu viele Fettnäpfchen treten. Nun, da alles geplant und bereit ist, warte ich gespannt auf meinen Abflug. Ich freue mich sehr, endlich in Osaka anzukommen. *Von September bis Dezember 2026 absolviert Tim Leuenberger (19) aus Bonstetten ein Berufspraktikum in Japan. In dieser Kolumne berichtet der Informatiker in regelmässigen Abständen von seinen Erlebnissen

ÄMTLER KANTONSRÄTINNEN MEINEN

Ursula Junker, SVP, Mettmenstetten

Von Kopftüchern und Smartphones Wenn sich die SVP für Gleichstellung und Frauenrechte einsetzt und die SP im Tragen eines Kopftuchs Selbstbestimmung sieht, ist eine heisse Debatte vorprogrammiert.

Kopftuch unterwegs sind. Dieses sichtbare Stück Stoff, ein Zugeständnis an die radikale Auslegung des Islam, gilt als Symbol für die Unterdrückung der Frau.

Dank ein paar mutiger Personen aus dem linken Lager, welche sich gegen die Meinung ihrer Fraktionen uns angeschlossen haben, wurden beide Vorlagen vergangene Woche mit knapper Mehrheit überwiesen.

Unsere Schulen sollen ein politisch und konfessionell neutraler Ort der Freiheit, der Integration und der Gleichberechtigung sein, dafür setzt sich die SVP ein. Lehrpersonen sollen diesbezüglich eine Vorbildfunktion einnehmen.

Soll an Zürcher Schulen künftig ein Kopftuchverbot für Schülerinnen und Lehrerinnen gelten? Diesen Vorstoss hat unsere Fraktion eingereicht, weil nach unserer Wahrnehmung immer mehr sehr junge Mädchen mit ANZEIGE

Als Frau, die in unserer westlich geprägten Schweiz aufgewachsen ist, nehme ich diese Entwicklung besorgt als zunehmenden Einfluss des Islam auf unser politisches System wahr.

Gemäss Bundesverfassung sind Frau und Mann in der Schweiz gleichberechtigt, und ich danke den Generationen von Frauen vor mir, die dafür gekämpft haben, dass ich gleichberechtigt und frei leben und meinem Ehemann auf Augenhöhe begegnen kann. Unverständlich, die Argumentation der linken Frauen in dieser Debatte, das Tragen eines Kopftuchs sei Ausdruck von Stärke und Selbstbestimmung. Sie, die sonst bei jeder Gelegenheit lautstark mehr Geld fordern für Gleichstellungsanliegen und noch vor einigen Jahren die Verhüllung der Frauen als Symbol der Unterdrückung scharf kritisiert haben. Ebenfalls kontrovers diskutiert

wurde ein generelles SmartphoneVerbot an Schulen. Genau wie Alkohol und Drogen haben die süchtig machenden Smartphones nichts in den Taschen der Kinder verloren. Das ständige Summen und Brummen im Hosensack lenkt ab und verunmöglicht, sich auf den Unterricht zu konzentrieren. Und statt sich in der Pause mit Mitschülerinnen zu unterhalten oder zu spielen, starren alle auf ihren Bildschirm, verbreiten oder konsumieren Inhalte, welche nicht altersgemäss sind und krank machen. Zwar dürfen die Schulen im Kanton Zürich bereits heute eigenständig

den Umgang mit dem Smartphone regeln, leider wird es aber noch viel zu wenig umgesetzt, deshalb sehen wir Handlungsbedarf. Dass sich ausgerechnet ein Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie vehement gegen den Vorstoss wehrte und behauptete, wir seien rückständig und würden uns der Digitalisierung verschliessen, ist äusserst bedenklich. Digitalisierung ist heute aus der Schule nicht mehr wegzudenken und Medienkompetenz ein wichtiger Teil der Bildung, dafür braucht es aber keine privaten Geräte, wo soziale Medien und Games für Ablenkung sorgen.


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Forum

Dienstag, 8. September 2026

Merkwürdige Darstellung der Geschichte Die Befürworter der Neutralitätsinitia­ tive argumentieren munter mit angeb­ lich historischen Beispielen. Einer spricht von einer 500­jährigen Neutrali­ tät (wohl seit Bruder Klaus) und vergisst dabei, dass die vorrevolutionäre Eidge­ nossenschaft als Staatenbund ab dem 17. Jahrhundert weitgehend ein Vasal­ lenstaat Frankreichs war und gar keine eigene Aussenpolitik hatte, also auch nicht neutral sein konnte. Dafür lieferte man verschiedenen Monarchen munter Söldner und wurde im Gegenzug mit Geld und Adelstiteln versorgt. Bis zum Zweiten Villmergerkrieg war man auch immer wieder in interne Kriege ver­ wickelt, während doch die Neutrali­ tät angeblich den Krieg verhindern soll. Herr Helegaard behauptet, die klei­ neren griechischen Stadtstaaten, die im Hellenismus teilweise überlebt haben, seien untergegangen, weil sie römische Militärhilfe beansprucht hätten. Das ist eine sehr merkwürdige Darstellung der

hellenistischen Geschichte, wo mehre­ re hundert Jahre lang alle gegen alle kämpften und viele mit Rom paktier­ ten, wenn es gerade passte. Rom ver­ suchte ab dem dritten und vor allem dem zweiten Jahrhundert, alle Territo­ rien der Diadochen im Mittelmeerraum unter seine Kontrolle zu bringen, was ihm auch gelang (wir alle kennen den Film «Kleopatra», der den Untergang des letzten Diadochenreichs zeigt). Die­ se Entwicklung hätten die kleinen grie­ chischen Staaten genauso wenig wie Kleopatra auf halten können, selbst wenn sie sich nicht eine Zeit lang mit Rom verbündet hätten. Heute verbieten UNO­Charta und das Römer Statut Angriffskriege. Die schweizerische Neutralitätspoli­ tik muss sich an dieser völkerrechtli­ chen Lage ausrichten. Morgarten, Bru­ der Klaus und die hellenistischen Kleinstaaten sind dabei keine grosse Hilfe. Hans Hegetschweiler, Hedingen

Schulanlage wird nicht benötigt 66 Schüler oder 17 Prozent aller Schü­ ler in Stallikon verlassen die Schul­ häuser bis 2030 gemäss der Homepage der Gemeinde Stallikon. Damit werden drei Schulzimmer frei, welche für an­ dere Bedürfnisse verfügbar werden. Und jetzt plant die Gemeinde, für acht Millionen eine neue Schulanlage zu bauen. Das lehne ich ab, da diese nicht benötigt wird. Sollten später die Schü­

Die Natur als Bildhauerin

Ersticken wir unsere Zukunft in der Bürokratie?

Der KiTi-Verein ermöglicht Momente mit Tieren. (Bild zvg) gegen Behörden. Wir kämpfen für unse­ re Kinder. Für unsere Tiere. Für Vereine, die ihre Freizeit schenken, statt Geld zu verdienen. Doch wir möchten nicht nur

auf Probleme hinweisen – wir suchen Lösungen. Haben Sie eine Idee? Kennen Sie einen Ort, eine Gemeinde, einen Bau­ ernhof oder Menschen, die unsere Vi­ sion unterstützen möchten? Besonders freuen wir uns über Hinweise aus dem Säuliamt, damit wir Kindern auch künftig wohnortsnahe Erlebnisse mit unseren Ponys ermöglichen können. Melden Sie sich bitte bei uns. Jede Idee zählt. Denn wenn ehrenamtliches Engage­ ment verschwindet, verlieren wir weit mehr als ein paar Ponys. Wir verlieren Orte, an denen Kinder Verantwortung lernen, Tiere Zuwendung erfahren und Gemeinschaft gelebt wird. Manchmal braucht es nicht mehr Gesetze, sondern mehr Menschen, die bereit sind, gemein­ sam Lösungen zu finden. KiTi-Verein, im Namen des Vorstands: Alexandra Gubler, Baar; Flora Conte, Zürich; Sonja Kaiser, Uerzlikon E-Mail für Input: sonja@kitihof.ch

Es braucht harte Konsequenzen gegen Raser Replik auf den Artikel von Werner Schneiter mit dem Titel «Die Gefahr, bei einem Raserunfall ums Leben zu kommen, ist hoch» im «Anzeiger» vom 1. September. Die Aussage von Michael Huwiler, Lei­ ter Strassenverkehr der Staatsanwalt­ schaft des Kantons Zürich, «Die Gefahr, bei einem Raserunfall ums Leben zu kommen, ist hoch», macht mich nicht nur besorgt, sondern auch wütend. Wir wählen und bezahlen Politikerinnen und Politiker dafür, dass sie Gesetze zum Schutz unserer Sicherheit und unseres Wohlergehens erlassen und deren Einhaltung sicherstellen.

Die PS­Stärke von Fahrzeugen für Junglenker zu beschränken, ist dabei nur ein kleiner Schritt. Der Entzug des Führerscheins greift viel zu kurz, da viel zu viele Personen schlichtweg ohne Fahrerlaubnis weiterfahren. Es braucht keine blossen Scheinstrafen, sondern Konsequenzen, die spürbar greifen: die konsequente Beschlagnahmung des Tat­ fahrzeugs sowie – bei Unfällen mit To­ desopfern oder Verletzten – lange, un­ bedingte Haftstrafen. Diese Härte muss auch für Lenkende unter Alkoholein­ fluss gelten! In diesem Zusammenhang frage ich mich, wo die sogenannten «Pro­Life»­Aktivisten bleiben. Sie de­

Werner Pfenninger, Stallikon

Zu enge Formulierung von Neutralität

Mit etwas Fantasie wird aus diesem alten Baumstamm eine kleine Skulptur. Das Leserbild zeigt, wie überraschend und kunstvoll die Natur manchmal selbst Hand anlegt. Geschickt hat es uns Peter Eichhorn aus Ottenbach, wo es auch fotografiert wurde. (red)

Seit Jahren ermöglicht unser Team aus freiwilligen Kindern unvergessliche Fe­ rienerlebnisse mit Ponys, unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern. Bei uns geht es um Gemeinschaft, Verantwor­ tung, Respekt und den achtsamen Um­ gang mit Tieren. Heute, wo der Kontakt zu Pferden für viele Familien kaum mehr bezahlbar ist, möchten wir Kindern diese wertvol­ len Erfahrungen ermöglichen. Seit 35 Jahren sorgt unser Verein dafür, dass Kinder in ihrer Freizeit für die Ponys sorgen und auf ihnen reiten dürfen. Aber leider, wie schon Schiller einmal sagte: «Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt», müssen auch wir diese Erfahrung machen. Unsere Ponys leben in der falschen Zone. Ab sofort wurde das Angebot untersagt, weil sich jemand daran störte. Und das Gesetz gibt ihm recht. Wir stellen Gesetze nicht infrage. Sie gehören zu einem Rechtsstaat. Aber sie sollten Lösungen ermöglichen und nicht verhindern. Wir kämpfen nicht

lerzahlen markant steigen, kann ein weit günstigerer Schulraum gemäss den Erfahrungen der Gemeinde Wetts­ wil in kurzer Zeit erstellt werden. Der Bau einer Mehrzweckhalle ist ausgewie­ sen. Sie soll als separates Projekt den Stimmbürgern zum Entscheid vorge­ legt werden.

monstrieren lautstark für das ungebo­ rene Leben, verlieren jedoch kein Wort darüber, wenn ein Familienvater abends nie mehr nach Hause kehrt oder eine Mutter ihr Kind verliert, weil es auf dem Schulweg Opfer eines Rasers oder betrunkenen Autofahrers wurde. Wie viele Menschen sitzen lebensläng­ lich im Rollstuhl, nur weil ein rück­ sichtsloser Lenker ein Social­Media­Vi­ deo inszenieren wollte? Es ist höchste Zeit, dass die Politik endlich ihre Verantwortung wahr­ nimmt und handelt! Brigitte Caldwell, Obfelden

Ich stelle mir vor: Die Schweiz hat eine immerwährende, bewaffnete Neutralität. Sie tritt keinem Militär oder Verteidigungsbündnis bei, sie beteiligt sich nicht an militärischen Auseinandersetzungen zwischen Drittstaaten. Sie beteiligt sich nur an Boykotten, die vom UNO­Sicherheits­ rat – ohne Gegenstimme eines Veto­ staates – entschieden wurden. Sie be­ zieht keine Position gegen Staaten, die das Völkerrecht oder Menschenrechte verletzen. Aber: Die Schweiz betreibt mit al­ len – auch Staaten, die wirtschaftlich boykottiert werden, schwunghaften Handel. Sie toleriert bei sich – still­

schweigend oder explizit – die Grün­ dung von Handelsunternehmungen durch boykottierte Länder und lässt sie gewähren. Länder, die boykottiert werden oder Boykotte aussprachen, schauen jedoch wohlwollend auf die Schweiz – sie tole­ rieren und schätzen die neutrale Hal­ tung der Schweiz. Vielmehr noch, sie bitten sie um Vermittlung in ihren Konflikten. Glauben Sie wirklich an dieses Mär­ chen? Ich nicht! Deshalb stimme ich mit Überzeugung Nein zu dieser engen For­ mulierung der Neutralität. Walter Dobler, Ottenbach

Zur Schulraumplanung Stallikon In der kommenden Abstimmung kön­ nen wir nur über den Kredit für den Bau von vier Schulzimmern mit Neben­ räumen und die Mehrzweckhalle als Paket zusammen abstimmen. Die Mehrzweckhalle braucht es dringend. Der Bedarf ist seit 2014 be­ kannt. Dagegen sinkt die Schülerzahl von aktuell 384 auf gegen 320 bis 2030. Siehe Homepage Gemeinde Stallikon. Das entspricht drei Schulklassen weniger. Sinkende Schülerzahlen sind in allen Zeitungen ein Thema. Die Städ­ te Zürich und Winterthur redimensio­

nieren Schulhausprojekte. Darum soll­ ten wir dieses 23­Millionen­Paket ab­ lehnen. Nach dem Nein ist ein neues Kernprojekt vorzulegen mit der Priori­ sierung der Mehrzweckhalle und Zu­ satzschulraum gemäss den aktuellen Prognosen. Der notwendige Schulraum kann mit hochwertigen Modulen gebaut wer­ den, welche erweiterbar sowie auch rückbaubar sind. Somit gilt es, ein Nein einzulegen. Ruedi Fischer, Sellenbüren

Rätselhafte Argumente Man reibt sich die Augen: Die kritisierte (und im Leserbrief nicht benannte) UN­ Initiative zu Desinformation ist im Kern ein Appell an Big­Tech­Konzerne, ihre Werbe­Geschäftsmodelle zu überden­ ken, und fordert Regierungen zugleich ausdrücklich auf, freie und unabhängi­ ge Medien zu erhalten – und ausgerech­ net das wird hier zur globalen Verschwö­ rung gegen die «Neue Weltordnung» hochstilisiert. Amüsant, wenn ausgerechnet Trumps USA als Vorbild für Meinungs­ freiheit herhalten sollen, während US­ Gerichte seiner Regierung bereits in mehr als 60 Fällen unzulässige Ein­

schränkungen der Redefreiheit attes­ tiert haben. Im selben UN­Dokument steht zudem ausdrücklich, Zensur sei abzulehnen und die Meinungsfreiheit zu schützen – da drängt sich doch die Frage auf, wer hier eigentlich mit «vor­ gegebenen Narrativen» arbeitet. Notabe­ ne: Der Vorstoss von Guterres stammt vom Juni 2024, die im Konsens verab­ schiedete Resolution von 47 Ländern bereits vom April 2024 – warum die Empörung ausgerechnet jetzt, im Spät­ sommer 2026, aufflammt, bleibt das eigentliche Rätsel dieses Leserbriefs. André Podleisek, Wettswil


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Im Kulturkeller lamarotte startet demnächst die neue Konzertreihe «STEPS». Seite 11

Der FCWB unterlag dem FC Baden am vergangenen Wochenende mit 1:3. Seite 15

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Das spezielle

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Dienstag, 8. September 2026

Ruth Seematter realisiert Wohnträume Massgeschneiderte Wohnkonzepte und stilvolle Wohntextilien aus Affoltern Regula ZellwegeR Der Künstler Friedensreich Hundertwasser beschreibt den Körper als erste Haut eines Menschen, die Kleidung als zweite und den Wohnraum als dritte Haut, die für Schutz und Wohlbefinden sorgt. Für Ruth und Hanspeter Seematter steht genau diese «dritte Haut» im Zentrum ihrer Arbeit. Sie empfangen ihre Kundschaft seit 2014 jeweils freitags und samstags in ihrem Geschäft an der Oberen Bahnhofstrasse 19 in Affoltern, nach Vereinbarung auch an den übrigen Werktagen. Für Beratungen besucht Ruth Seematter ihre Kundinnen und Kunden zudem direkt zu Hause, um Wohnräume individuell neu- oder umzugestalten.

Erfahrung, Qualität und Leidenschaft Ruth Seematter ist ausgebildete Raumausstatterin EFZ und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Innendekoration. Während 16 Jahren war sie als Wohnberaterin im Aussendienst für das britische Traditionsunternehmen Laura Ashley tätig. Während dieser Zeit gestaltete sie unter anderem Privathäuser, Hotels und sogar ein Weingut. Die Marke ist bekannt für romantische Blumenmuster, klassische Designs und hochwertige Heimtextilien im englischen

Landhausstil. Zum Sortiment gehören unter anderem Möbel, Vorhänge, Tapeten, Bettwäsche und Wohnaccessoires, die zeitlose Eleganz mit einem erschwinglichen Luxus verbinden. 2005 machte sich Ruth Seematter selbstständig und baute ihre eigene Beratungstätigkeit auf. Parallel dazu arbeitete sie als Freelancerin für die Krucker Partner AG, die Innenarchitektur mit funktionalem Design verbindet. Ihr Aufgabenbereich war die Entwick-

«Mit meinen Produkten und Einrichtungsideen möchte ich ein luxuriöses Wohngefühl schaffen, das zugleich langlebig und erschwinglich ist.» Ruth Seematter, Funktion lung von Textil- und Einrichtungskonzepten für Restaurants, Hotels und den Gesundheitsbereich. Aus all diesen beruflichen Tätigkeiten nahm sie Werte mit, die ihre Arbeit bis heute prägen: «Ich lege grossen Wert auf hochwertige Materialien. Mein Ziel

ist es, dass sich meine Kundinnen und Kunden in ihrer dritten Haut rundum wohlfühlen. Mit meinen Produkten und Einrichtungsideen möchte ich ein luxuriöses Wohngefühl schaffen, das zugleich langlebig und erschwinglich ist.» Hanspeter Seematter ergänzt: «Wir kaufen nur Produkte ein, hinter denen wir selbst stehen und die uns auch persönlich gefallen.»

Den persönlichen Wohnstil entdecken Auch wenn Ruth Seematter den klassischen englischen Landhausstil besonders schätzt, interessiert sie sich für unterschiedlichste Einrichtungsstile. Gemeinsam mit ihrem Mann, der seit 2015 im Betrieb mitarbeitet, besucht sie regelmässig Messen und Ausstellungen und bildet sich laufend weiter. Im Mittelpunkt jeder Beratung steht jedoch nie ein Trend, sondern die Persönlichkeit der Kundschaft. Ruth Seematter unterstützt ihre Kundinnen und Kunden dabei, ihren eigenen Stil zu entdecken und ein Wohnumfeld zu schaffen, das perfekt zu ihren Bedürfnissen passt. Sie legt grossen Wert auf Markenqualität, handwerkliche Präzision und eine stilsichere Kombination von Farben, Formen und Materialien. Für sie muss Wohnen alle Sinne ansprechen – besonders auch die Haptik. Von der ersten Idee bis zur Montage begleitet sie massgeschneiderte Lösungen, besonders gern beim Einsatz von Heimtextilien wie Vorhängen, Polsterbezügen, Wandbespannungen und Kissen.

Inspiration im Laden

Ruth und Hanspeter Seematter. (Bilder Regula Zellweger)

Im Geschäft in Affoltern finden Besucherinnen und Besucher eine grosse Auswahl an Musterbüchern und Stoffkollektionen, die unverbindlich durchstöbert werden können. Ergänzt wird das Angebot durch stilvolles Geschirr, Glaswaren und Wohnaccessoires in unterschiedlichsten Stilrichtungen. Wer nach einem Blick in die liebevoll gestalteten Schaufenster den Laden betritt, entdeckt bestimmt ein Stück, für

Beiträge von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

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Mit Volg-Märkli Gutes tun Vom 31. August bis 4. Oktober können Volg-Kundinnen und -Kunden ihre gesammelten Märkli zugunsten der Stiftung Theodora spenden. Mit ihren Traumdoktorinnen und Traumdoktoren zaubert die Stiftung Theodora Kindern in Spitälern, spezialisierten Institutionen und Kinderhospizen Augenblicke voller Glück und Abwechslung. Mit der MärkliSammelaktion in allen rund 600 Volg-Läden in der Deutschschweiz und Westschweiz unterstützt Volg die Stiftung Theodora in ihren Aktivitäten. VolgKundinnen und -Kunden können ihre Märkli während fünf Wochen spenden und unkompliziert in die gelbe Sammelbox direkt im Volg einwerfen. Der Gegenwert der gespendeten Märkli geht vollumfänglich an die Stiftung Theodora. Volg Konsumwaren AG

Stilvolles Geschirr, Glaswaren und Wohnaccessoires in unterschiedlichsten Stilrichtungen ergänzen das Sortiment. das er sich begeistern kann. Hinter dem ersten Verkaufsraum öffnet sich ein weiterer Bereich, der zum Verweilen, Beraten und Inspirieren einlädt. Die Lage in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Affoltern bringt regelmässig Lauf kundschaft ins Geschäft, die auf der Suche nach einem Geschenk oder einem besonderen Wohnaccessoire ist. Grössere Einrichtungsprojekte entstehen dagegen häufig aus langjährigen Kundenbeziehungen und persönlichen Empfehlungen.

Trends mit Weitblick erkennen Neue Entwicklungen entdeckt Ruth Seematter auf internationalen Fachmessen. «Dort sieht man heute, was oft erst Jahre später in den Wohnzimmern ankommt.» Mit einem Lachen ergänzt sie: «Manchmal sind wir den Trends etwas voraus. Dann braucht es Geduld – bis die Produkte plötzlich wie frische Brötchen weggehen.» Für sie steht immer das Gesamtkonzept im Vordergrund: «Ein gelungenes Wohnkonzept verbindet Funktion, Stil und die individuellen Bedürfnisse

der Bewohner zu einem harmonischen Ganzen.» Einen klaren Trend beobachtet sie derzeit besonders deutlich: «Viele Menschen sehnen sich nach einer heilen Welt. Angesichts der geopolitischen Unsicherheiten und der Umweltprobleme wächst der Wunsch nach einem Zuhause, das Ruhe, Geborgenheit und Beständigkeit vermittelt.» Genau diese Atmosphäre möchte Ruth Seematter mit ihrer Arbeit schaffen – damit aus Wohnräumen Orte werden, an denen sich Menschen Tag für Tag wirklich zu Hause fühlen.

Mit der Serie Unternehmerinnen und Unternehmer stellt der «Anzeiger» in lockerer Folge Unternehmerpersönlichkeiten vor und würdigt damit deren Engagement für den Wirtschaftsstandort Knonauer Amt. (red)

Raclette ist beliebt – auch im Sommer Bei schönstem Chilbi-Wetter zog es am Wochenende zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf das Festgelände. Entsprechend gross war der Andrang, und überall war die fröhliche und gesellige Stimmung zu spüren. Besonders beliebt waren der Raclette-Stand und das Beizli der SVP, wo viele Gäste gemütlich zusammensassen und das Chilbi-Treiben genossen. Der Duft von geschmolzenem Käse, angeregte Gespräche und viele gut gelaunte Menschen prägten das Bild des Festes. Die Chilbi erwies sich damit erneut als beliebter Treffpunkt für die Bevölkerung und bot beste Unterhaltung in unkomplizierter, herzlicher Atmosphäre.

Die Stiftung Theodora schafft Momente voller Abwechslung. (Bild zvg)

SVP Bonstetten

Der Raclette-Stand der SVP an der Chilbi Bonstetten. (Bild zvg)


Aula Ennetgraben, 8910 Affoltern am Albis

Fr 11. September, 19.30 Uhr

L'Attachement

Sandra hat sich ihr Single-Leben gut eingerichtet. Als die Nachbarsfamilie Hilfe braucht, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt.

ie Feiern S mit uns.

Bar und Kasse ab 19 Uhr

Kinofoyer Lux

kinolux.ch

FRISCHE KOCH-IDEE VON IHREM VOLG SAMSTAG, 12. SEPTEMBER 2026, 20.15 UHR

Aula Ennetgraben Zwillikerstrasse 16 Eintritt: 30.- / 15.-

Tag der offenen Tür

Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Bahnhofplatz 5 Nur Barzahlung, Tel. 044 762 42 42 Reservation: www.kulturaffoltern.ch

Musikalisches Kabarett «Radlosigkeit» mit und von Monika Romer 11. September, 20.15 Uhr Chilehuus Hedingen www.kulturhedingen.ch

Samstag, 19. September 2026 • 10 – 17 Uhr Raiffeisenbank in Oberlunkhofen, Zürcherstrasse 7 Das erwartet Sie: Rundgang durch die neue Bank Gewinnspiel mit Sofortpreisen und Kinderprogramm

Das heutige Rezept:

Gebackener Käse-Zwiebel-Dip für 4 Personen 1 200 g 2 EL 1 TL 1,8 dl ½ Bund

Risotto, Grillwürste, Getränke und süsse Überraschungen Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

150 g

Gratinform von ca. 0,5 l Inhalt Zwiebeln, geschält, halbiert, in feinen Scheiben Butter Salz, Pfeffer Paprika Crème fraîche Peterli, gehackt, 1 EL für die Garnitur beiseitegelegt milder Schweizer Hartkäse, z.B. Emmentaler oder Gruyère, gerieben

Zubereitung

Gasthaus zum Rössli Albisstrasse 1 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01

Mehr Infos und Tickets

Ausser Mo und Di täglich offen

roessli-mettmenstetten.ch/ Veranstaltungen oder seetickets.ch

Sa 12. September

Sa 3. Oktober

Bänz Friedli räumt auf

Frölein Da Capo Halbzeit Show

Comedy, Lesung, Kabarett 20.00 Uhr

Comedy, Konzert, Kabarett 20.00 Uhr

Rössli Saal

Mi 16. September

FCZ FANLIGA Livepodcast Schimmel Keller

Talk mit Bernard Challandes 19.30 Uhr

september 2026 do, 10.09. 20.15 uhr

klaus koenig jazz live trio

fr, 11.09. 20.15 uhr

gedichte zu contranes 100. Geburtstag florian bissig und manfred papst

theater

sa, 12.09. 20.15 uhr

der monatliche treffpunkt für jazzfans

musik

so, 13.09. 11.15 uhr

beethoven im spiegel der zeit - gagliano trio

do, 17.09 20.15 uhr

adam taubitz & dani solimine

Rössli Saal

Musik & Gäste

So 11. Oktober

SONGTALK

Rössli Saal 17.30 Uhr Moderation: Hugo Bigi und Frank Baumann Gäste: Helga Schneider, Mario Fehr, Fredy Bickel

1. Zwiebeln in Butter ca. 5 Minuten goldgelb anschwitzen, würzen. Paprika und alle Zutaten bis und mit Peterli beigeben. 100 g geriebenen Käse dazugeben und bei kleiner Hitze erhitzen, bis der Käse schmilzt. In die Form giessen, mit restlichem geriebenem Käse bestreuen.

musik jazz am do

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Chrissi Sokoll

Säuliämtler Oktoberfest

sa, 19.09. 20.15 uhr

daniel hernandez solo piano

musik

Live Musik, Münchner Bier und Spezialitäten

so, 20.09 17.15 uhr

sämi zünd & the apollo brothers - frank sinatra

musik

do, 24.09 20.15 uhr

raphael jost & christoph grab

musik

fr, 25.09 sa, 26.09 20.15 uhr so, 27.09 17:15 uhr

nideröst&söhne – première &so it goes mundartlieder

Comedy, Konzert 20.00 Uhr

An Tagen mit kulturellen Veranstaltungen im Rössli Saal servieren wir den Eventbesuchern gerne ausgelesene Theatermenüs. Eine Tischreservation wird empfohlen!

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Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten, backen ca. 15 Minuten

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Fr/Sa 16./.17. Okt.

Rössli Saal ab 17.00 Uhr

ÖISE TIPP: Der Dip passt gut zu Brot, Gschwellti oder zum Apéro mit Flûtes oder Crackern zum Dippen. Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/

Sa 19. September Ich bin dann mal neu Rössli Saal

2. In der oberen Hälfte des auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofens ca. 10–15 Minuten goldgelb überbacken. Aus dem Ofen nehmen, mit beiseitegestelltem Peterli bestreuen, heiss servieren.

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Veranstaltungen

Dienstag, 8. September 2026

11

«Radlosigkeit» mit und von Monika Romer Die spinnt, die Romer! In ihrem zweiten Musikkabarett «Radlosigkeit» erzählt Monika Romer mit viel Wortwitz, Musik und Selbstironie von ihrer zweimonatigen Veloreise quer durch Österreich, Italien und Frankreich. Bewegende Momente, herrliche Nahidioterfahrungen und augenzwinkernde Radschläge inklusive.

Begleitet von Klavier und Gitarre sprüht Monika vor Lebensfreude und beweist: Wo ein Velo, da ein Weg! Die Veranstaltung findet am 11. September um 20.15 Uhr im Chilehuus Hedingen statt. Platzreservation unter: www.kulturhedingen.ch. Kultur Hedingen

Die Kinderkleiderbörse des Familienclubs Affoltern bietet eine grosse Auswahl an gut erhaltenen Kleidern und weiteren Secondhand-Artikeln für Kinder. (Bild zvg)

Ideale Vorbereitung für Eltern für kühlere Tage Kinderkleiderbörse in Affoltern am 16. September

Monika Romer sprüht vor Lebensfreude und beweist: Wo ein Velo, da ein Weg! (Bild zvg)

Pinocchio-Show am 12. September «Es war einmal …» so – oder zumindest so ähnlich – beginnen die meisten Märchen, auch das von Pinocchio. Carlo Collodi (1826−1890) ist der Autor dieser Erzählung, die bis heute zu den weltberühmtesten Märchen für Klein und Gross gehört. Nach dem Märchenbuch «Die Abenteuer des Pinocchio» hat Antonia Nardone eine 40-minütige Show für Kinder komponiert und gestaltet. In einer Zusammenfassung hat sie einige der schönsten Abenteuer des Holzjungen gewählt und inszeniert. Dieser Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Zirkusschule Kaleidoskop (www.zirkusschule-kaleidoskop.ch) gestaltet, deren Leiterin Irina Steinmann

Pinocchio kommt nach Affoltern. (Bild zvg)

die Szenen mit feinem Ballett und spannender Jonglage-Performance begleitet. Das junge Publikum wird auf der Bühne zum Mitmachen, Tanzen und einfacher Choreografie animiert. Musikalisch wird die Show vom Pianisten Luigi Lore’ begleitet. Irina Steinmann, Luigi Lore’ und Antonia Nardone freuen sich auf viele Gäste! Antonia Nardone «Pinocchio – Show für Kinder und Familien», Samstag, 12. September, 10 bis 10.40 Uhr, reformierte Kirche Affoltern. Anschliessend Kirchenkaffee. Eintritt frei, Kollekte

Auch wenn viele Eltern zurzeit noch mit Sommerthemen oder Schulanfang beschäftigt sind: Herbst und Winter nahen. Dann braucht es wieder lange Hosen, Pullis, Jacken, Skianzüge und so weiter. Die Kinderkleiderbörse des Familienclubs Affoltern am Mittwoch, 16. September, bietet die Möglichkeit, sich für die kommenden Monate auszurüsten mit günstigen und guten Secondhand-Produkten. Verkauft werden neben Kleidung für Babys bis zu Jugendlichen mit Grösse 176 auch Spielsachen, Kinderbücher, Kindersitze, klei-

nere Velos oder andere handliche Freizeitgeräte. Die Kinderkleiderbörse des Familienclubs hat eine lange Tradition, sie ist bekannt für übersichtlich sortierte Verkaufsflächen und gute Ware. All dies klappt dank zahlreicher Helfender, die im Vorfeld die Produkte entgegennehmen und prüfen. Und die auch während der Verkaufszeiten dafür sorgen, dass die Ware sorgfältig behandelt wird und die Unordnung nicht überbordet. Der Verkaufsstart im Kasinosaal ist um 15 Uhr, um 19.30 Uhr werden die Saaltüren geschlossen. Erfahrungsge-

mäss hat es bis zuletzt viele tolle Produkte. Für die kleine Verpflegung zwischendurch gibt es vor dem Kasinosaal Kuchen und Getränke zu kaufen, organisiert von der Jugendarbeit Affoltern. Für den Verkaufsnachmittag sowie für das Einräumen am Mittwochabend werden noch Helferinnen und Helfer gesucht. Für einen Einsatz von 4 Stunden sind als Dankeschön attraktive Vorteile vorgesehen. Familienclub Affoltern Anmeldelink unter www.familienclubaffoltern.ch

Frische Konzertreihe im lamarotte «STEPS» startet am 19. September mit Daniel Hernandez Mit «STEPS» präsentieren der Kulturkeller lamarotte und das Schweizer Musiklabel Unit Records 2026 eine gemeinsame Konzertreihe mit Ton sur Ton, Daniel Hernandez und alpha-ray. Im Zentrum stehen professionelle Schweizer Musikschaffende am Anfang ihrer Karriere, die bereits eine eigenständige künstlerische Sprache entwickelt haben. Sie bewegen sich selbstverständlich zwischen gängigen Genrezuschreibungen. «STEPS» bringt junge, eigenständige Musik in den intimen Rahmen des lamarotte-Kellers. Die unmittelbare Nähe zwischen Bühne und Publikum schafft Raum für konzentriertes Zuhören, musikalische Entdeckungen und im Anschluss an die Konzerte den Austausch mit den Künstlerinnen und Künstlern an der Bar. Die drei Konzerte zeigen die stilistische Offenheit der Reihe: Ton sur Ton, Daniel Hernandez und alpha-ray stehen für unterschiedliche Besetzungen und Ausdrucksformen, verbinden aber die Lust an einer Musik, die sich nicht auf ein einzelnes Genre festlegen lässt. Der Freiburger Pianist Daniel Hernandez

Der Freiburger Pianist Daniel Hernandez macht den Auftakt zu «STEPS». (Bild zvg) etwa bewegt sich zwischen zeitgenössischem Jazz, experimenteller Musik, Afrobeat, Hip-Hop und Funk. Im Frühling 2026 erschien bei Unit Records sein erstes Soloalbum «Pure Land».

Konzertreihe «STEPS»: Daniel Hernandez, Samstag, 19. September, Konzertbeginn 20.15 Uhr, Kulturkeller lamarotte, Affoltern. Weitere Auftritte: Samstag, 24. Oktober: Ton sur Ton; Samstag, 21. November: alpha-ray. Weitere

lamarotte und Unit Records

Informationen und Tickets: lamarotte.ch

günstige Herbst- und Winterkleider bis Grösse S, aber auch Sportartikel, Schuhe, Spielsachen, Bücher, Winterartikel, Velos und Babyzubehör. Wer dem nachhaltigen Kleiderkauf frönen will, hat am Montag zwischen 16 und 20 Uhr die Gelegenheit dazu und – in der Regel etwas ruhiger – am Dienstagmorgen von 9 bis 11 Uhr. Zur Stärkung stehen jeweils Kaffee, Getränke und Süssigkeiten bereit. Am Montagabend gibt es zudem Mini-Hotdogs. Secondhand ist aber auch bei den Erwachsenen ein grosser Trend. Über 60 Verkäuferinnen misten derzeit für die Börse ihre Schränke aus. Die mo-

dischen und gepf legten Herbstund Winterkleider stehen am Mittwochabend, 16. September, von 17 bis 21 Uhr zum Verkauf. Dazu kommen Schuhe, Taschen, Accessoires und vieles mehr. Neu bietet die Börse Obfelden zusätzliche Umkleidekabinen an, um dem jeweils grossen Andrang besser gerecht zu werden. Und entstehen doch mal Wartezeiten, lässt sich die Zeit an der Kaffee- und Prosecco-Bar mit feinen Drinks und Snacks überbrücken.

Kleidern eine zweite Chance geben Herbstbörse für Jung und Alt nächste Woche in Obfelden «Das passt mir nüme!» oder «Das isch mir z’eng». Sätze, die Eltern immer mal wieder von ihrem Nachwuchs hören. Die Kleider sind kaum getragen und passen schon nicht mehr. Zur Beruhigung: Es geht allen so. Abhilfe schafft hier nächste Woche die Kleiderbörse in der Schulhausanlage Chilefeld im Singsaal in Obfelden.

Nachhaltiger Kleiderkauf Am Montag, 14. September, und Dienstag, 15. September, kommen über 5500 Artikel für Babys und Kinder in den Verkauf. Man findet gut erhaltene und

Das Börsen-Team sorgt auch im Herbst für die Möglichkeit eines nachhaltigen Kleiderkaufs. (Bild zvg)

Daniela Stierli, Börse Obfelden


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Sport

Dienstag, 8. September 2026

13

Eine Sekunde entschied über den Sieg am GP Rüebliland Diego Lopez gewinnt die Jubiläumsrundfahrt – Schweizer schaffen Akzente im Schlussklassement mit 79 klassierten Fahrern. Der endschnelle Sittener ist Teil der U19-Bahnradnationalmannschaft, die an der WM Ende August in HeusdenZolder (Be) die Silbermedaille in der Mannschaftsverfolgung gewonnen hat. Einen Tag später holte sich Salamin auch noch die Bronzemedaille in der Einzelverfolgung und stellte mit 3:07,635 Minuten einen neuen Schweizer U19-Rekord über 3000 Meter auf.

Martin Platter Am Sonntag ging die viertägige Radrundfahrt für U19-Fahrer in Wohlen mit einem weiteren Sprintentscheid zu Ende. Diesmal war der Niederländer Tijs Witte um Haaresbreite der Schnellste. Die hektisch gefahrene Schlussetappe stand sinnbildlich für die drei vorherigen Teilstücke, in denen ebenfalls mit Haken und Ösen um Sekundenbruchteile gekämpft wurde. Nach 308,2 Kilometern Totaldistanz und 7:16:59 Stunden Renndauer trennte den Gesamtsieger Diego Lopez aus Spanien und seinen zweitplatzierten Teamkollegen Victor Devos aus Frankreich gerade mal eine einzige Sekunde! Die Machtdemonstration des belgischen Teams Soudal Quick-Step machte der viertplatzierte Belgier Vic De Smet komplett, der die zweite Etappe am Freitag in Steinmaur vor Lopez gewann. Der Spanier tröstete sich mit der Übernahme des Leadertrikots, das er bis am Schluss der Rundfahrt behielt. Am Ende gingen vier der fünf Leadertrikots (Gesamt-, Punkte- und Sprintwertung sowie bester Jungfahrer) an die belgische Mannschaft.

Schweizer Akzente in Brugg und Affoltern Das 2,8 Kilometer kurze Mannschaftszeitfahren am Donnerstag zum Auftakt im Brugger Schachen – dort, wo vor 50 Jahren der GP Rüebliland seinen Anfang nahm – wurde noch vom Team Jegg-SkilDJR gewonnen, das mit dem Briten Fin-

Enttäuschter Lokalmatador

Antoine Salamin (Bildmitte) in der Steigung nach Aeugst schaffte mit dem zweiten Platz in Affoltern das Schweizer Highlight des diesjährigen GP Rüebliland. (Bild Martin Platter) lay Storrie auch den ersten Leader stellte. Mit einer Sekunde Rückstand vermochte sich das Schweizer Nationalteam den zweiten Platz zu sichern. Doch dann übernahm Soudal Quick-Step das Kom-

mando. Mit einer konsequenten Mannschaftsleistung erzwang die Equipe auf der zweiten Etappe in Steinmaur den Doppelsieg und übernahm die Führung. Der Brite Storrie reüssierte in Affoltern

erneut als Etappensieger. Mit Rang 2 erreichte Antoine Salamin vom Schweizer Nationalteam die beste Einzelleistung des diesjährigen GP Rüebliland. Als 13. ist der Walliser auch der beste Schweizer

Weniger gut lief es Dennis Flückiger. Der Hoffnungsträger des Radrennclubs Amt erwischte in Affoltern nicht den besten Tag und gab das Rennen nach der dritten von sechs Runden auf. «Für mich ist das eine grosse Enttäuschung, ausgerechnet in Affoltern das Rennen aufgeben zu müssen. Aber es ging einfach nichts mehr. Ich hatte keine Kraft», erklärte Flückiger, der sich aufs baldige Saisonende freut, um der Schwäche auf den Grund zu gehen. Positiv war dagegen eine erste Bilanz von Etappenort-OK-Präsident René Graf, der das Teilstück anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Radrennclubs Amt mit seinem Team organisierte. Das traditionsreiche Junioren-Mehretappenrennen durch die Kantone Aargau und Zürich diente der internationalen Nachwuchs-Elite als wichtige Hauptprobe für die Weltmeisterschaft in knapp zwei Wochen in Montreal. Weitere Infos und Resultate: rrc-amt.ch, gp-ruebliland.ch

Erster hart erkämpfter Punkt

Mit Velo durch Region

Ein schwieriges Spiel gegen Muttenz in der Nationalliga B

Velogruppe Bonstetten 60+ auf Tagestour

Markus Bott und Kevin Qu für den TTCAA gegen Severin Scherer und Gian Stifter. (Bild Rio Star Muttenz) Kevin startete konzentriert gegen Joschua Spuhler, der schon letzte Saison NLA-Erfahrung sammeln konnte, ihm gelang immer wieder der Satzausgleich, doch im entscheidenden fünften Satz war Joschua dann doch abgebrühter. Markus stellte sich nach verlorenem Startsatz besser auf Severin Scherer ein, führte zwischenzeitlich sogar. Aber auch hier war Severin mit seiner Saisonfrühform am Ende einfach knapp stärker. Etwa gleich erging es Alban gegen Gian Stifter. Zuerst 0:1 hinten, dann 2:1 vorne und der letzte Satz hätte eigentlich ihm gehören müssen – es hätte gerade so gut 2:1 für uns stehen können, aber es war bereits 0:3. Kevin fand in den ersten zwei Sätzen kaum ein Rezept gegen Severin, im dritten Satz verspielte er Satzbälle, Severin nutzte das aus und schon lautete es 0:4. Joschua mit seinem wuchtigen Vorhandspiel lag Alban heute nicht so, die Rezepte von Trainer Tobias Klee nutzten diesmal irgendwie auch nichts, aber immerhin konnte Markus aufdrehen und

gegen Gian den ersten Sieg in drei Sätzen in der NLB holen.

Starkes Doppel Kevin und Markus haben noch nie zusammen Doppel gespielt, aber das klappte hervorragend, die ersten zwei Sätze gegen Severin und Gian gewannen sie, und als man schon dachte, der zweite Sieg sei geschafft, kehrte Muttenz doch noch den dritten Satz. So mussten sie nochmals einen Satz lang schwitzen ... Mit drei Siegen würde man einen der vier möglichen Punkte holen, es stand aber 5:2 gegen Affoltern. Die erste Chance hatte Alban, doch Severin war heute einfach zu stark. Kevin kämpfte stark gegen Gian, der aber nicht locker liess, die Sätze waren allesamt knapp, der dritte 11:9 für Gian, der vierte 11:13 für Kevin, alles war drin, Netzbälle, Kantenbälle, lange Spielzüge. Im fünften Satz sammelte Kevin nochmals alle seine Kräfte, wie er danach zugab, und holte sich knapp den dritten Sieg mit 10:12 und somit den ersten

Punkt diese Saison. Wie wichtig das war, stellte sich gleich heraus, denn die 2:0-Satzführung schrumpfte und am Schluss nach dreieinhalb Stunden gewann Joschua auch noch das vierte von fünf Fünfsatzspielen.

Fazit Schon im ersten Spiel zeigte sich, wie schwierig es in der Nationalliga B werden wird. Doch mit ein wenig mehr Wettkampfglück oder Cleverness gegen Schluss der Partien hätte es statt dem 3:7 sogar zu einem Sieg reichen können. Das nächste Spiel findet am Samstag, 19. September, ab 18 Uhr in der Stigelihalle statt, direkt nach dem grossen Plauschturnier, das ab 12 Uhr dort stattfindet. Die Spieler der ersten Mannschaft spielen auch am Sonntag, 20. September, in der Stigelihalle am grossen Turnier des TTC Affoltern. Man kann den ganzen Tag auch zuschauen kommen. Daniel Raschle, TTC Affoltern

Am Mittwoch, 2. September, schwangen sich 16 unternehmungslustige Mitglieder der Velogruppe Bonstetten 60+ in den Sattel, um gemeinsam eine vielseitige Tagestour unter der Leitung von Markus Müller unter die Räder zu nehmen. Nach einer kurzen Erläuterung der Route ging es pünktlich um 9 Uhr morgens los. Die erste Etappe führte die Gruppe über Arni und Lieli hinauf zum bekannten Hasenbergturm. Einige schwindelfreie Teilnehmende liessen es sich nicht nehmen, die 210 Stufen des hölzernen Aussichtsturms zu erklimmen. Sie wurden mit einer grandiosen Weitsicht belohnt: Der Blick schweifte über Zürich und den Uetliberg, reichte weit in die Zentralschweiz und bei der guten Sicht sogar bis zu den weiss glänzenden Gletschern des Berner Oberlands.

Kulinarischer Zwischenstopp im Grünen Vorbei am idyllischen Ägelsee ging die Fahrt weiter über die Waldwege. Mal geschmeidig, mal etwas holpriger forderte die Strecke das Geschick der Velofans, bis schliesslich das Restaurant Rüsler erreicht war. Im lauschigen Gartenrestaurant stand die wohlverdiente Mittagspause an. Obwohl fast jede und jeder ein anderes Menü bestellte, klappte der Service hervorragend, und das feine Essen wurde schnell serviert. Ein-

ziger kleiner Wermutstropfen: Das legendäre «Cordon bleu am Meter» gab es leider nur auf Vorbestellung – ein Grund mehr für einen nächsten Besuch. Frisch gestärkt folgte die flotte Abfahrt hinunter nach Neuenhof mit dem Etappenziel Kloster Wettingen. Auf diesem Abschnitt wurden die Ausflügler mit den sichtbaren Spuren der Natur konfrontiert: Ein heftiges Unwetter vor zwei Tagen hatte dem Wald stark zugesetzt. Riesige, dicke Bäume waren umgeknickt oder entwurzelt worden, und die Wege waren noch dicht mit Blättern und kleineren Ästen übersät, was erhöhte Aufmerksamkeit forderte. Beim geschichtsträchtigen Kloster Wettingen angekommen, kam auch die Kultur nicht zu kurz. Josef Fischer fesselte die Gruppe mit kurzweiligen und spannenden Informationen rund um die bewegte Historie der Klosteranlage. Der Rückweg führte die Truppe weiter über Würenlos, den Furtbach entlang zur Limmat und weiter bis nach Glanzenberg. Über Urdorf und Birmensdorf strampelte die Gruppe schliesslich wohlbehalten zurück nach Bonstetten. Ein rundum gelungener Tag fand für einen Teil der Gruppe im Café Betschart einen gemütlichen Abschluss, wo die schönsten Momente dieser erlebnisreichen Tour noch einmal gemeinsam Revue passiert wurden. Trudi Fischer, Veloleiterin Bonstetten

Die Velogruppe auf Tagestour in der Region. (Bild zvg)


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Sport

Dienstag, 8. September 2026

FC Baden zu stark für den FCWB

ÄMTLER FUSSBALL Männer 1. Liga Classic (Gruppe 3) . 3) FC Baden 1897 – FC Wettswil-Bonstetten 3:1 Spiele

Fussball, 1. Liga, Gruppe 3: FC Baden – FC Wettswil-Bonstetten 3:1 (2:0)

15

Tore

Pkt.

1. FC Tuggen

5

16:5

15

2. FC Baden 1897

5

13:5

13

3. FC Thalwil

5

10:4

10

4. FC Kosova

5

11:5

9

5. FC Collina d‘Oro

5

5:4

8

6. AC Taverne

5

11:11

7

7. FC Dietikon

5

8:9

7

8. FC St. Gallen U-21

5

8:13

7 6

9. FC Mendrisio

5

5:4

10. FC Winterthur U-21

5

6:6

6

11. FC Gossau

5

6:9

5

12. FC Wettswil-Bonstetten 5

6:10

4

13. USV Eschen/Mauren

5

4:11

4

14. FC Freienbach

5

5:10

3

15. FC Locarno

5

6:9

2

16. FC Widnau

5

2:7

2

Männer 3. Liga (Gruppe 1) FC Wädenswil 2 – FC Affoltern a.A. 1 3:2 Spiele

Tore

Pkt.

3

13:4

9

2. FC Wettswil-Bonstetten 2 2

9:2

6

3. FC Kilchberg-Rüschlikon 1 3

8:7

6

4. FC Lachen/Alterndorf 2

3

6:8

6

5. FC Affoltern a.A. 1

3

6:4

6

6. FC Wädenswil 2

3

9:9

6

1. FC Freienbach 2

7. FC Uitikon 1

2

4:3

3

8. FC Buttikon 1

3

3:6

3

9. FC Wollerau 1

3

6:4

3

10. FC Richterswil 1

3

4:9

1

11. FC Thalwil 2

3

5:9

1

12. FC Birmensdorf 1

3

3:11

0

Im edlen Badener Stadion Esp trifft WBs Eren Öner zum 2:2, der Treffer wird jedoch aberkannt – eine umstrittene Entscheidung. (Bild Kaspar Köchli) Am Samstag war der FC Wettswil-Bonstetten zu Gast beim Aufstiegskandidaten in Baden. Nach den durchzogenen Leistungen der letzten Wochen wollten die Ämtler eine Reaktion zeigen. Nach schwacher erster Halbzeit lieferte die Scholz-Elf eine Steigerung, doch verpasste den Ausgleich denkbar knapp. In der Schlussphase entschied der FC Baden das Spiel und gewann über die gesamte Spielzeit gesehen verdient mit 3:1. Trainer Scholz vertraute am Samstag der gleichen Elf wie vor einer Woche im Heimspiel gegen Gossau. In der Anfangsphase tasteten sich die beiden Teams ab, wobei Baden mehrheitlich in Ballbesitz war. WB hatte vor allem im Spielaufbau grosse Mühe, in die Mittelfeldzone zu kommen. In vielen Zweikämpfen gingen die Ämtler als zweiter Sieger hervor und damit wurde der Ball schnell wieder hergegeben. Allerdings taten sich die Aargauer auch schwer, und so war es ein Missverständnis in der Zürcher Hintermannschaft, welches in der 30. Minute zum 1:0 führte. Nach einem schnell vorgetragenen Spielzug

über den rechten Flügel konnten die Ämtler nur ungenügend vor die Füsse von Badens Barletta klären, welcher für die Heimführung sorgte. Danach verloren die Ämtler immer mehr den Faden, kamen kaum mehr in Zweikämpfe, liessen den Aargauern zu viele Freiheiten und verteidigten nicht mehr konsequent. So war es ein Traumpass kurz vor der Pause, welchen Badens Captain Giampa eiskalt zum 2:0-Pausenresultat verwandelte.

Aufbäumen des FCWB ohne Erfolg In der Pause reagierte Trainer Scholz mit einem Doppelwechsel. Die erste Chance nach Wiederanpfiff hatten allerdings wieder die Gastgeber, Barletta scheiterte aber an der WB-Hintermannschaft. Die Ämtler bauten danach vermehrt über die Aussenverteidiger auf, was ihnen mehr Räume und besseren Anschluss an die Offensive ermöglichte. Zusätzlich versuchte man nun, dem Ballbesitz mehr Sorge zu tragen, und erhielt damit mehr Spielkontrolle.

Nach fünf Minuten in der zweiten Hälfte erhielt Öner nach einem Vorstoss von Brunner das Spielgerät und schoss wuchtig von der Strafraumgrenze zum Anschlusstreffer ein. Somit waren die Ämtler wieder im Spiel und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Zehn Minuten später traf Öner zum zweiten Mal, als er elegant den herauseilenden Tormann umkurvte – leider hob der Assistent die Fahne und der Schiedsrichter monierte ein Abseits. Obwohl auch die Aargauer einige Chancen hatten, blieb die Scholz-Elf dran. Neuzugang Obi konnte in der Schlussphase am rechten Flügel losziehen, verzögerte seinen Abschluss zwei Mal und traf danach nur den Pfosten. Der FC Baden hatte durchaus seine Chancen, das Spiel zu entscheiden, doch WB warf alles rein und konnte die Angriffe verteidigen, zumal auch Thaler mit tollen Paraden glänzte. Damit behielten die Ämtler noch die Chance zum Ausgleich. Nach einem langen Ball konnte Stürmer Petrovic losziehen, wurde allerdings so eng von seinem Verteidiger

verfolgt, dass er nicht mehr genügend Druck hinter seinen Abschluss brachte und dieser vom Heimkeeper entschärft wurde. Den Schlusspunkt setzte der FC Baden zum Spielende mit einem Konter, wobei der schwache Abschluss entscheidend von WBs Hintermannschaft abgelenkt wurde und danach ins Tor kullerte. Nächsten Sonntag empfängt der FCWB im Zürcher Derby den FC Thalwil.

Männer 3. Liga (Gruppe 2) FC Engstringen 1 – FC Wettswil-Bonstetten 3 1:6 Spiele

Tore

Pkt.

1. FC Oetwil-Geroldswil 2

3

13:2

9

2. FC Altstetten 1

3

11:5

7

3. SC YF Juventus 2

3

11:4

7

4. FC Seefeld ZH 2

3

7:5

7

5. FC Dietikon 2

3

13:5

5

6. FC Wettswil-Bonstetten 3 3

8:7

4

7. FC Industrie Turicum 1

3

7:4

3

8. FC Schlieren 1

3

3:4

3

9. FC Engstringen 1

3

4:9

3

10. Racing Club ZH 1

2

2:11

0

Matchtelegramm: Stadion Esp, Baden,

11. FC Republika Srpska 1

2

1:12

0

493 Zuschauende. FCWB: Thaler; Rüegger

12. BC Albisrieden 1

3

4:16

0

Luca Thaler, FCWB

(46. Castagna), Waser, Brunner, Studer (67. Stettler), Morina, Centoducato, Hager, Bellis (46. Obi), Holder (77. Loosli), Öner (67. Petrovic).

Männer 4. Liga (Gruppe 1) FC Affoltern a.A. 2 – FC Hausen a.A. 1 1:3 Tore

Pkt.

1. FC Horgen 2

Spiele

3

11:3

9

2. FC Hausen a.A. 1

3

9:3

7

3. FC Oberrieden 1

2

10:3

6

4. FC Buttikon 2

2

7:4

6

10:2, Jun. Da/7 – Lionem 7:11, Thalwil – Jun. Db/7

5. FC Einsiedeln 2

3

6:8

4

18:2, Sen. 30+ – Stäfa 1:2, Sen. 40+ – Wald 1:2

6. FC Affoltern a.A. 2

2

4:5

3

Weitere WB-Resultate: Engstringen 1 – FCWB 3 1:6, Red Star – Jun. A (YL) 1:2, Jun. Ba (YL) – Seefeld 4:2, Adliswil – Jun. Bb 2:1, Jun. Ca – Langnau a/A 10:1, Blue Stars – Jun. Cb 9:0, Jun. Da/9 – KilchbergRüschlikon 3:4, Feusisberg-Schindellegi – Jun. Dc/9

7. FC Freienbach 3

3

8:9

2

8. FC Richterswil 2

2

5:7

1

9. FC Lachen/Altendorf 3

3

3:8

1

10. FC Langnau a.A. 2

2

1:5

0

Fussball, 3. Liga, Gruppe 1: Wädenswil – Affoltern 2:1 (3:2)

11. FC Feusisberg-Schindellegi 1 3

4:13

0

Am Samstagabend um 20 Uhr gastierte der FC Affoltern auf dem Sportplatz Beichlen bei der zweiten Mannschaft des FC Wädenswil. Das Ziel war klar formuliert: Man wollte die bisherige weisse Weste wahren und die nächsten drei Punkte einfahren. Aufgrund einiger verletzungsbedingter Ausfälle sah sich das Trainerteam um Trainer Bär jedoch gezwungen, die Startelf an mehreren Positionen umzustellen. Die Partie begann ausgeglichen, doch man merkte den Affoltemern rasch an, dass die Automatismen noch nicht perfekt ineinandergriffen. Zudem wählten die Gastgeber eine harte Gangart, die der FCA erst einmal annehmen musste. In der 10. Minute folgte die kalte Dusche: Nach einem Freistoss klärte man nur ungenügend. Ein Wädenswiler liess mit einer Finte seinen Gegenspieler stehen und schob abgeklärt zur Führung ein. Die Affoltemer versuchten, umgehend zu reagieren, und erarbeiteten sich eine Vielzahl an Möglichkeiten. Einziges Manko blieb die Chancenauswertung. In der 35. Minute belohnte sich das Team schliesslich nach einer Standardsituation: Costa da Rosa schob nach einem Eckball und Verwirrung im Straf-

Männer 5. Liga (Gruppe 1)

Bitterer Dämpfer für den FCA in Wädenswil

FC Knonau-Mettm. 1 – FC Einsiedeln 3 1:5 FC Feuisisberg-Sch. 2 – SC Hedingen 1 4:2 Ranglistenauszug

Tore

Pkt.

1. SC Siebnen 2

Spiele

3

16:6

9

2. FC Urdorf 3

3

9:3

9

6. FC Knonau-Mettmenst. 1

3

9:11

3

9. Sportclub Hedingen 1

3

10:14

3

Frauen 3. Liga (Gruppe 1) FC Unterstrass 1 – FC Albis Süd 1 3:4 Ranglistenauszug

Leider konnte der FCA nur ein Tor bejubeln. (Bilder Mike Aegerter) raum der Heimmannschaft zum verdienten Ausgleich ein. Doch die Fehler im Spielaufbau liessen sich nicht abstellen. Kurz vor dem Pausenpfiff führte ein Missverständnis dazu, dass FCA-Schlussmann Möckli überspielt wurde und der heimische Stürmer zum 2:1 ins leere Tor einschieben konnte. In der zweiten Halbzeit musste zwingend eine Reaktion her, doch das Bild wandelte sich kaum: Der FCA erarbeitete sich viele Chancen, leistete

Lorik Bunjaku bei einem vielversprechenden Freistoss.

sich aber weiterhin unnötige Fehler. So hebelte in der 65. Minute ein langer Ball die gesamte FCA-Defensive aus, woraufhin der gegnerische Angreifer zum 3:1 vollendete. Trainer Bär reagierte, brachte frische Kräfte von der Bank und stellte auf eine Dreierkette um. Der Druck auf die gegnerische Defensive konnte erhöht werden. Man erspielte sich Chance um Chance und in der 90. Minute verkürzte Binkert endlich auf 3:2. Für den Ausgleich reichte es jedoch nicht

mehr. Der FCA musste sich geschlagen geben. Der FCA muss diese bittere Niederlage nun schnellstmöglich abhaken und bereits im unterwöchigen Training die nötige Reaktion zeigen. Denn mit dem Aufsteiger FC Uitikon wartet am kommenden Spieltag ein Gegner, mit dem die Affoltemer sowieso noch eine offene Rechnung zu begleichen haben. Arun Jeakumar, FCA

Spiele

Tore

Pkt.

1. FC Pfäffikon 1

3

11:4

9

2. FC Schlieren 3

3

13:8

7

3. FC Wädenswil 2

2

8:0

6

4. Team Furttal Zürich 1

2

7:4

6

5. FC Thalwil

2

8:5

3

6. FC Horgen

2

2:5

3

7. FF Albis Süd 1

3

8:12

3

Frauen 4. Liga (Gruppe 1) FC Affoltern a.A. 1 – FC Wiedikon 2 1:3 FC Richterswil – FC Albis Süd 2 9:1 Ranglistenauszug

Tore

Pkt.

1. FC Lachen/Altendorf 2

Spiele

3

10:1

9

2. BC Albisrieden 1

3

12:2

9

7. FC Affoltern a.A. 1

3

7:11

3

10. FF Albis Süd 2

3

4:19

0


16

Sport

Dienstag, 8. September 2026

Ein Fussballkäfig auf dem Märtplatz Der Jugendkulturtag brachte am 22. August Fussball, Begegnungen und über 100 Menschen ins Zentrum von Affoltern Mitten auf dem Märtplatz, direkt vor dem Casino-Saal, wurde am frühen Nachmittag die Street-Soccer-Anlage aufgebaut. Für einen Nachmittag gehörte der Platz den Kindern und Jugendlichen. Die Jugendarbeit Affoltern und Kultur Affoltern haben gemeinsam zum Jugendkulturtag eingeladen und über 100 Personen waren dabei. Angenehme Temperaturen, viel Sonne und ein Platz voller Bewegung machten den Märtplatz für einige Stunden zum Treffpunkt für Fussballfans, Familien und neugierige Fussgängerinnen und Fussgänger.

Fragen aufwerfen würde, war absehbar. Auch die umliegenden Geschäfte wollten die Versicherungsfrage, im Fall eines Fensterschadens durch einen fehlgeleiteten Ball, vor dem Turnierstart geklärt haben. Zum Glück blieb es bei der theoretischen Frage und entstand keinerlei Schaden.

Planung für 2027 läuft bereits Dieser Artikel hätte schon vor einer Woche abgedruckt werden können, da aber die Namen der Siegermannschaft noch nicht in den Pokal eingraviert wurden, konnte die Trophäe erst am vergangenen Mittwoch überreicht werden, und damit ist nun auch der letzte Punkt des Jugendkulturtags abgeschlossen. Die Planung für 2027 hat bereits begonnen, denn der Jugendkulturtag soll im nächsten Jahr noch vor den Sommerferien stattfinden. Dann vermutlich wieder mit Fussballkäfig, vollem Einsatz und hoffentlich noch etwas mehr Fans und Beizli-Besuchenden, die auch die letzten Hotdogs, Toasts und Kuchenstücke essen.

Jugendliche schmissen das Beizli Auf dem Spielfeld hätte der Altersunterschied kaum grösser sein können. In den Vorrunden standen Erstklässlerinnen neben Oberstufenschülern und Jugendlichen, die bereits eine Lehre begonnen hatten, auf dem Feld. Es wurde gekämpft, gelacht, angefeuert und manchmal auch ziemlich laut diskutiert. Spätestens im Finalspiel war klar, dass der Ehrgeiz geweckt wurde und nicht nur die Temperaturen für rote Köpfe sorgten. Für Fairplay sorgten professionelle Schiedsrichter des FC Affoltern.

Lud zum Spielen ein: die Street-Soccer-Anlage vor dem Kasinosaal in Affoltern. (Bild zvg) Neben dem Platz übernahmen Jugendliche Verantwortung und schmissen das Beizli. Sie verkauften Essen und

Getränke und schauten, dass niemand hungrig nach Hause musste. Wobei die vorgängige Planung beim Essen etwas

grosszügiger war als der eigentliche Hunger am Jugendkulturtag. Dass ein Fussballkäfig mitten auf dem Märtplatz

Nadja Meier, Jugendarbeiterin, Jugendarbeit Affoltern

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Tectonic Jedes Rätselgitter enthält verschieden grosse Zonen, farblich getrennt, mit 1 bis 5 Feldern. Jede Zone muss mit den Ziffern gefüllt werden, die der Anzahl der Felder entsprechen. Eine Zone mit einem Feld enthält also 1, eine Zone mit drei Feldern 1, 2 und 3, u.s.w. Gleiche Ziffern dürfen sich horizontal, vertikal oder diagonal nicht berühren.

1

2

5

4

2

1 5

5 2

5

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4 3

3

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2 6 7 5 4 6 2 8 9 5 3 9 6 2 8 1

5 4 1 8 3 2 5 3

7 9

4 6 4 1 9 9

Buchstabensalat

8 1 6 9 3 4 2

8

1

T U G M T W I A E T G K A R E A T F A R I T T P R E I A A T E T L E W E O M Z N P C G L

3 6 5 3 2 8

3

8

In jeder horizontalen und vertikalen Reihe, aber auch in jedem der neun Quadrate, darf jede Zahl von 1 bis 9 nur einmal vorkommen.

Lösungen

Was alle trifft, erträgt man leicht. T T E A T I R A L O P

U G M U W I A G T G K L R E A S F A R I T T P B E I A L T E T R E W E U M Z N A C G L H

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N A O U T E E R S N Z

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C I E E P E E R N U E

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V A N H E U K L L O T

sehr schwierig

1 8 3 2 7 5 4 6 9 7 4 8 5 1 2 9 3 6 8 9 1 6 2 7 3 5 4

7 6 2 8 4 9 3 5 1 5 1 6 9 8 3 4 2 7 6 7 5 1 3 4 2 9 8

5 4 9 3 1 6 2 8 7 9 2 3 7 6 4 1 5 8 4 3 2 8 9 5 6 7 1

mittel

4 1 8 3 7 2 5 9 6 7 3 9 6 2 4 1 8 5 8 5 3 9 6 1 2 4 7

3 2 6 9 5 8 1 7 4 4 6 5 7 8 1 2 3 9 6 9 7 5 4 2 8 1 3

7 9 5 6 4 1 8 3 2 1 2 8 9 5 3 4 7 6 2 1 4 3 8 7 5 6 9

2 1 4 1 2 4 2

2 3 5 3 5 3

5 1 4 1 4 1

3 2 5 2 3 2

1 4 3 4 5 4

3 2 1 2 1 3

1 1 2 1 2 1 3

5 4 5 4 5 4

1 2 1 3 1 3

5 3 4 2 4 2

1 2 1 5 1 3

3 4 3 2 4 5

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VERPFLANZT VERSTECKT VERZERREN ZUNDER ZWEITAEGIG

In diesem Rätsel sind alle oben stehenden Wörter versteckt. Sie können sich waagrecht, senkrecht, diagonal, vorwärts, rückwärts und ineinander übergehend verbergen. Die übriggebliebenen Buchstaben ergeben ein Zitat oder Sprichwort.


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