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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 66 I 179. Jahrgang I Freitag, 12. September 2025

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Drei Tage voller Lebensfreude

Gerhard Pfister war zu Gast

Vergangenes Wochenende fand in Wettswil das «40er Fäscht» statt. Mit Comedy, Musik und Streetfood wurde gefeiert. Seite 8

Der Mitte-Nationalrat und ehemalige Parteipräsident nahm im Pflegeheim Seewadel Stellung zu aktuellen politischen Themen. Seite 9

Lochenweiher: Grosses Interesse an der Info-Veranstaltung In Bonstetten wurden die Fakten zum Projekt präsentiert Marcus Weiss Der Weiher, der jahrzehntelang im Dornröschenschlaf lag, bewegt die Bevölkerung Bonstettens. Dies zeigte sich auch an der Info-Veranstaltung am Montagabend im Gemeindesaal. Schon vor dem eigentlichen Beginn wurde im Foyer eifrig über die Vor- und Nachteile des Aufwertungsprojekts debattiert. Durch die Veranstaltung führten Gemeindepräsidentin Arianne Moser sowie Michael Gut, Co-Geschäftsführer des auf Freiraumgestaltung spezialisierten Planungsbüros Hariyo. Letzteres hatte die Machbarkeitsstudie und das Vorprojekt zur Umnutzung des Lochenweihers ausgearbeitet. Arianne Moser blendete zu Beginn der Präsentation zurück zum Bevölkerungsworkshop «Vision 2030», aus dem heraus die Idee zur Schaffung einer Schwimmgelegenheit in Bonstetten oder der allernächsten Umgebung «geboren» worden war. Als Erstes habe man dabei an eine entsprechende Umnutzung des Ziegeleiweihers in Wettswil gedacht, dieser sei aber bald ausgeschieden, da er als kantonales Naturschutzgebiet fungiere und deshalb kaum eine Chance auf eine Bewilligung bestehe. Nachdem der Neubau eines Schwimmbades aus finanziellen Gründen ebenso als Option entfalle,

Gemeindepräsidentin Arianne Moser und Landschaftsplaner Michael Gut bei der Info-Veranstaltung vom vergangenen Montag. (Bild Marcus Weiss) habe sich der Lochenweiher, gelistet als kommunales Naturschutzgebiet, als möglicher Standort herauskristallisiert. Die Machbarkeitsstudie habe dann gezeigt, dass die Schaffung einer Schwimmgelegenheit dort möglich sei und sogar eine «Win-win-Situation» mit einem zusätzlichen Nutzen sowohl für die Natur als auch für die Bevölkerung geschaffen werden könne. «Das nun ausgearbeitete Vorprojekt ist bewilligungs-

fähig und bringt eine Aufwertung bei beiden Aspekten», betonte die Gemeindepräsidentin und zeigte eine Zusammenfassung der Rückmeldungen vom kantonalen Amt Awel, dem Amt für Landschaft und Natur sowie dem Verein Naturnetz Unteramt. Im Grundsatz sei das Echo von all diesen Stellen positiv, wenngleich ein schriftliches OK vom Kanton noch einzuholen sei. Die Beteiligung der Bevölkerung an der Umfrage

zur Umnutzung des Lochenweihers habe bereits ein grosses Interesse gezeigt, als Nächstes stehe am 28. September die Urnenabstimmung zum Thema an. «Nun ist es an den Stimmberechtigten zu entscheiden, ob ihnen das Projekt die Kosten wert ist», schloss Arianne Moser. Landschaftsplaner Gut schickte seinen Ausführungen zu den Umnutzungsplänen voraus, dass der Lochenweiher aus seiner Sicht ein riesiges Potenzial habe. «Er ist weit unter seinen Möglichkeiten in der jetzigen Situation», konstatierte er. Aktuell bestehe das Problem, dass bei starken Niederschlägen Dünger aus den umliegenden Feldern ausgewaschen werde und via Drainageleitungen in das Gewässer gelange. «Dies ist aus naturschützerischer Sicht so ziemlich das Schlimmste, was man haben kann», so der Spezialist. Neben der Schwimmgelegenheit in Form eines eingelassenen Holzbeckens, das etwas grösser wäre als ein übliches Hallenbad, einen möglichst unberührten Naturraum zu schaffen, sei als klares Ziel definiert. Flachufer und Uferbuchten für die Amphibien zu erstellen, stelle dabei einen wichtigen Punkt dar.

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Turnfrauen vom Damenturnverein Stallikon machten einen gelungenen Ausflug. Seite 8

«Wir waren 28 Mal ausverkauft, das ist ein Wahnsinn.» Seite 22 Florian Rexer, Regisseur und Schauspieler, Rifferswil. (Bild Florian Hofer)

Chloster: Infos zum Neubau Ende September stimmen die Aeugsterinnen und Aeugster an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung darüber ab, ob sie das gemeindeeigene Gebäude Chloster samt Grundstück im Baurecht an eine Genossenschaft abgeben wollen. Die Projektpläne sind in groben Zügen bereits seit Längerem bekannt. Dennoch erfuhren die rund 50 Teilnehmenden an der Informationsveranstaltung am vergangenen Mittwoch auch Neuigkeiten: Sabrina Luderer von der federführenden Genossenschaft Dorf kern stellte den Neubau näher vor, der vor dem Chloster anstelle der heutigen Garagen geplant ist. (red)

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Erfolg beginnt mit einem Gespräch

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Start an der Volkshochschule

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Am Freitag, 26. September, geht es an der Volkshochschule Knonauer Amt in das Wintersemester 2025/26. Gestartet wird mit einer Exkursion ins Briefverteilzentrum Zürich-Mülligen. Ausserdem werden acht Vorträge präsentiert. Der erste Vortrag am 23. Oktober beleuchtet das Thema «Hexenverfolgung im Knonauer Amt». Was geschah zwischen 1487 und 1701? Die Historikerin Fabienne Dubs informiert. (red)

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«Reparieren» wird zur Kunst Seit letzter Woche sind in der Galerie Märtplatz und im Ortsmuseum Affoltern in Zwillikon Ausstellungen zum selben Thema geöffnet. «FlottSchrott» in der Galerie und «Flickä statt spickä» im Museum widmen sich dem Thema «Reparieren». Die Künstlerinnen sprechen bei den verwendeten Dingen nicht von Abfall, sondern von Materialien, die als Werkstoff für ihre Projekte gebraucht werden. (red)

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Mit dem Velo zum Partnerort geradelt Diese Ottenbacher Delegation hat sich mit dem Velo aufgemacht, um nach Ottenbach in Deutschland zu gelangen. Vier Tage waren die Velofahrerinnen und Velofahrer unterwegs. Seit 60 Jahren pflegen die beiden Ottenbacher Gemeinden ihre Freundschaft. Am WochenBild Regula Zellweger ende feiert die deutsche Gemeinde ihr 750-Jahre-Jubiläum. (red) Seite 3

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