CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 155 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
Über 90% der Schmerzen müssen nicht sein UND können ohne OP und Medikamente beseitigt werden. Erfahre wie: GESUNDHEITSZENTRUM GUT www.gut-tut-gut.ch AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 64 I 177. Jahrgang I Freitag, 25. August 2023
Deckeneinsturz im Schulhaus
Etwas Grosses entsteht
Am ersten Schultag nach den Sommerferien stürzte in einem Zimmer des Affoltemer Schulhauses Butzen ein Deckenelement herunter. Seite 3
Mit der Erweiterung des Fassungsvermögens entsteht in der Deponie Tambrig in Obfelden auch eine riesige Leichtbauhalle. Seite 13
Am Dienstagabend kam es beim Bahnübergang an der Giessenstrasse in Affoltern zu einer Kollision. Ein Lieferwagen wurde von den schliessenden Schranken eingesperrt und von einem herannahenden S-Bahn-Zug erfasst. Der Fahrer konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Auch wurden weder Zugführer noch Passagiere verletzt. Am Lieferwagen und der Barriere entstand grosser Sachschaden. Die Zugreisenden mussten einige Zeit auf ihre Evakuierung warten. Der Bahnverkehr war für mehr als zwei Stunden unterbrochen. Kurz zuvor kam es in Obfelden ebenfalls zu Verkehrsbehinderungen. Auf der Dorfstrasse blieb ein landwirtschaftliches Fahrzeug stehen. Eine Weiterfahrt war erst nach dessen Reparatur möglich. Die Strecke blieb während über drei Stunden gesperrt. (dst)
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Neuauftritt des Kulturkellers Der Kulturkeller lamarotte gehört seit Jahren zum Kulturangebot im Säuliamt. In einem Zukunftsworkshop kam die Institution zu verschiedenen Erkenntnissen. Neu werden das operative und das strategische Geschäft getrennt. Weiter plant man, ein jüngeres Publikum anzusprechen. Dazu wird unter anderem auf eine neue Website gesetzt und das gedruckte Programm wird durch Aktivitäten in den sozialen Medien ergänzt. Zum Saisonstart 2023/2024 lädt der Kulturkeller am 2. September zu einem Tag der offenen Tür ein. Ab 10.30 Uhr werden am Centralweg 10 musikalische und kulinarische Häppchen serviert. (red)
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Flugplatz Hausen in Feierlaune Gleich dreifach darf am Sonntag in Hausen gefeiert werden. Der Flugplatz besteht seit 60 Jahren, die Flugplatzgenossenschaft Hausen Oberamt existiert seit 25 Jahren und zudem wird am 27. August ein neuer Hangar eingeweiht. 1963 war die offizielle Einweihung des Flugplatzes. Neben der Sportfliegerei wurden auch Hunderte von SwissairPiloten ausgebildet. In den ersten Jahren benutzten die Flugzeuge eine Graspiste 1970 wurde eine Hartbelagspiste gebaut. Bei den Feierlichkeiten am Sonntag kann das Publikum einen Rettungshelikopter aus der Nähe sehen, landende Fallschirmspringer beobachten und auch einem Doppeldecker-Pilot bei seinen Künsten zuschauen. Zudem werden Rundflüge angeboten. Dazu können Tickets vor Ort gelöst werden. (red)
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Bald wird abgerechnet Nationalratswahlen 2023 – viele Ämtlerinnen und Ämtler dabei luc müller Am 22. Oktober ist es wieder soweit – dann wird im Bundeshaus in Bern bei den National- und Ständeratswahlen abgerechnet. Seit dieser Woche sind die definitiven Wahllisten auch im Kanton Zürich bekannt, wo neu 36 statt wie bisher 35 Sitze im Nationalrat vergeben werden. Von den 35 Sitzen fallen aktuell zehn Sitze auf die SVP, dahinter folgt die SP mit sieben Sitzen, die GLP (sechs Sitze), die Grünen (fünf Sitze), die FDP (fünf Sitze), die Mitte (ein Sitz) und die EVP (ein Sitz). Auf den 44 Listen kandidieren 1341 Kandidatinnen und Kandidaten. Aktuell gibt es nur einen Vertreter aus dem Säuliamt, der im Nationalrat sitzt. Martin Haab (SVP) rückte 2019 für Natalie Rickli in den Rat, die in den Zürcher Regierungsrat wechselte. Nach nur rund vier Monate im Nationalrat wurde Haab wiedergewählt. Im Gegensatz dazu wurde 2019 der zweite Ämtler Nationalrat, Hans-Ulrich Bigler, abgewählt. Dieser politisierte damals noch für die FDP. Seit 2022 ist Bigler Mitglied der SVP. Martin Haab dürfte wohl der einzige Säuliämtler sein, der auch in Zukunft im Nationalrat sitzt. Denn er ist der einzige Ämtler, der bei einer der grossen Parteien auf einem vorderen Listenplatz steht. Bei der SVP ist er auf dem 8. Listenplatz. «Ich bin weniger nervös als bei den Wahlen vor vier Jahren, als ich noch knapp reingerutscht bin», erklärt der Landwirt aus Mettmenstetten, der auch Präsident des Zürcher Bauernverbandes ist.
Maximal 50 000 Franken für Wahlkampf Am nächsten Mittwoch wird Haab seinen Wahlkampf auch im Säuliamt, auf dem Gutsbetrieb Freudenberg in Mettmenstetten, starten. «Als Politiker setze ich mich für die Landwirtschaft ein. Das werde ich auch im Wahlkampf machen.» Seine Hauptbotschaft: Es braucht in der Schweiz eine nachhaltige Lebensmittelproduktion, um die Versorgungssicherheit zu fördern – und nicht zusätzliche Biodiversitätsförderflächen. «Bisher habe ich rund 41 000 Franken für den Wahlkampf ausgegeben. Mehr als 50 000 werden es nicht», erklärt Martin Haab auf Anfrage. Das Geld floss unter anderem in Plakatwerbung und in die Aktion «Chäs
Im Januar 2007 kündigte die Migros an, dass sie im Industriequartier Affoltern ein Hobby- und Freizeitzentrum errichten wolle. Knapp 16 Jahre später stand die Immobilie – allerdings nicht mehr mit Migros als Investorin, sondern als Mieterin. Nicht einmal zwei Jahre später wirft OBI, deren Franchisenehmerin die Migros ist, bereits wieder das Handtuch. Im zweiten Teil der Serie zu den Überbauungen im Industriequartier nimmt Claudio Fetz, Leiter Expansion bei der Migros Genossenschaft Zürich, Stellung und gibt zu: «Vielleicht haben wir den Standort etwas überschätzt.» (red)
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Der aktuell einzige Nationalrat aus dem Säuliamt: Martin Haab (SVP). (Bild zvg) und Brot». Dabei fährt Haab mit SVP-Kandidat Martin Hübscher auf Dorfplätze vor, um mit den Leuten zu politisieren und Käse und Brot zu verteilen. Neben Martin Haab stellen sich 46 Kandidierende aus dem Säuliamt zur Nationalratswahl. Auf einem vorderen Platz auf einer Hauptliste steht nur noch Daniel Sommer, der bei der EVP auf Platz drei gelistet ist. Prominentestes Gesicht auf einer der Unterlisten ist Hans-Ulrich Bigler, der bei der KMU-Liste der SVP den Spitzenplatz belegt.
Queer, Secondos, Gesundheit, KMU Die Parteien, die schon im Kantonsrat oder Nationalrat vertreten sind, haben neben ihrer Hauptliste noch Unterlisten eingereicht. Auf diesen setzen sich die Kandidierenden für ein Thema ein. So treten die SVP mit einer Secondos-Liste, die SP mit einer Queer-Liste oder die GLP mit einer Liste Gesundheit an. Das Ziel solcher Unterlisten: Sie sollen eine möglichst breite Wählerschaft ansprechen. Alle Unterlisten sind mit der Hauptliste
der Partei verbunden – sie gehen eine Listenverbindung ein. Das machen auch die Parteien: So spannen im Kanton Zürich die SVP mit der FDP, die GLP mit der Mitte und die SP mit den Grünen zusammen. Bei den Nationalratswahlen gilt das Proporzwahlrecht. Dabei können die Parteien ihre Listen verbinden. Grundsätzlich gilt bei einer solchen Listenverbindung: Alle Parteistimmen der verbundenen Liste kommen zuerst in einen grossen Topf. Erst im zweiten Schritt werden die Sitze auf die einzelnen Listen innerhalb der Listenverbindung verteilt. Diejenigen Kandidierenden, die innerhalb der Liste am meisten Stimmen erhalten haben, bekommen die Sitze. Bei einer Listenverbindung werden auch die Reststimmen zusammengezählt, was für einen weiteren Sitz reichen kann. Für die Wählenden gilt: Auf der Hauptliste stehen die bekannten Politgesichter, die in Bern aktiv sind und die grösste Chance zur Wiederwahl haben. Wer auf einer Unterliste steht, sammelt vor allem Stimmen für den grossen Topf seiner Partei, hat aber selber fast keine Chance, gewählt zu werden.
Sie kandidieren im Säuliamt für den Nationalrat Die Zahl vor dem Namen gibt den Listenplatz an: SVP: 9. Martin Haab, Mettmenstetten, SVP Ü55: 4. David Vogelsanger, Kappel; SVP KMU: 1. Hans-Ulrich Bigler, Affoltern, 13. Marc Bochsler, Wettswil, 34. Clemens Weingartner, Mettmenstetten; SP: 26. Cafer Sterk, Bonstetten; SP 60+: 15. Pia Holenstein, Affoltern, SP Queer: 4. Hannah Pfalzgraf, Mettmenstetten, Grüne: 24. Lilian Baumgartner, Affoltern; 30. Sonja Estermann, Knonau, GLP: 14. Ronald Alder, Ottenbach, Junge GLP: 1. Annette Schaudt, Wettswil; 7. Joel Gretsch, Wettswil, GLP Senior: 11. Nicole Beck-Taubenest, Aeugst; 14, Thomas M. Beck, Aeugst; 20. Bruno
OBI-Schliessung: Das sagt die Migros
Imthurn, Aeugst; 26. Hans Wiesner, Hedingen, GLP Gesundheit: 2. Fabian Kraxner, Hedingen; 29. Mechtild Willi Studer, Knonau, 35. Nicolai Berardi, Affoltern, FDP: 29. Alain Schwald, Wettswil, Junge FDP: 15. Siro Accorinti, Affoltern, Junge Mitte SW: 16. Julia Meier, Affoltern; 19. Antonia Blatter, Stallikon; 30. Cliff Hiltbrunner, Bonstetten, Die Mitte 60+: 13. Kurt Meister, Obfelden, 29. Erika Strobel, Hedingen, EVP: 3. Daniel Sommer, Affoltern; 17. Dominic Täubert, Affoltern, 30. Eveline Fenner, Affoltern, Junge EVP: 5. Salome Anna Täubert-Hurschler, EVP Frauen: 16. Ingrid Spiess, Stallikon,
26. Caroline Wenger, Knonau, EDU: 24. Johanna Feusi, Hausen, Junge EDU: 8. Matthias Nufer, Bonstetten; 19. Thomas Steinmann, Rifferswil; Mass-voll!: 10. Gody Haas, Kappel, Libertäre Partei: 4. Christian Eibel, Affoltern; 12. Florian M. Maier, Wettswil, SD: 5. Martin Rohrer, Mettmenstetten, Aufrecht Zürich: 3. John Fredy Appenzeller, Stallikon; 15. Stephan Nyffenegger, Knonau, Ethnische Unternehmer und Unternehmerinnen: 33. Nathanaël Wenger, Knonau, Pflegeliste: 1. Katrin Schaefer-Herren, Affoltern; 4. Siddique Eggenberger, Aeugst; 10. Andrea Cochard-Gysel, Bonstetten; 15. Ursula Jarvis, Mettmenstetten. (red)
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S-Bahn Kollision in Affoltern
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-tel Final heisst es am Sonntag für das Schweizer Volleyballteam mit der Ämtlerin Olivia Wasser an der EM. Seite 20
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