CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
Individuelle telefonische Beratung durch Fachleute rund um das Eigentum für unsere Mitglieder. Der HEV hat’s. AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 64 I 176. Jahrgang I Dienstag, 23. August 2022
Generationen
Für das Angebot Generationen im Klassenzimmer werden wieder Freiwillige gesucht. > Seite 3
Unterstützung
Durch das Projekt mitenand erhalten Familien in belastender Situation Unterstützung. > Seite 5
hev-albis.ch
Leitungswechsel
Jrène Dubs geht in Pension, Anna Cornelius übernimmt die Leitung des HPS Affoltern. > Seite 5
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Gefahren kennen
Die Oberjugendanwaltschaft will Eltern und Jugendlichen sensibilisieren. > Seite 7
Willkommen
Die Pfarrinstallation von Claudia Mehl fand beim traditionellen Waldgottesdienst statt. > Seite 9
Weisbrod-Areal wird zur Festmeile Das Rampe Open Air auf dem WeisbrodAreal in Hausen zündet zum neunten Mal das Rampenlicht. Am Freitag, 26. und Samstag, 27. August, ist es wieder so weit. Während der zwei Festivaltage erwartet die Besuchenden abwechslungsreiche Livemusik von lokalen und internationalen Bands und DJs. Wie immer findet das sogenannte «ROA» am ersten Wochenende nach den Sommerferien statt. Für alle, denen das letzte Postauto zu früh fährt, gibt es die Möglichkeit, kostenlos auf der Nachtweide zu campen, denn das Fest läuft bis um 3 Uhr morgens.
> Veranstaltungshinweis auf Seite 13
Die Ämtler warfen sich dem Ansturm der Stadtzürcher immer wieder entgegen, mussten sich schlussendlich aber deutlich geschlagen geben. (Bild Thomas Stöckli)
Der Regen und das Resultat trübten die Festlaune Der Rekordmeister zeigte dem FC Wettswil-Bonstetten die Grenzen auf Ein Fussballfest sollte sie werden, die Cup-Begegnung des FC Wettswil-Bonstetten gegen GC. Der heftige Regen in der ersten Halbzeit drückte allerdings auf die Stimmung. Die Ämtler wurden für einen gefälligen Auftritt schlecht belohnt. von Thomas sTöckli Unterschätzen würde man den Gegner nicht, das stellte Bernt Haas schon vor dem Anpfiff klar: «Wir haben uns vorbereitet wie für ein Meisterschaftsspiel», so der frühere Schweizer Internationale, der diesen Sommer als neuer Sportchef beim Rekordmeister angeheuert hat. Und auch wenn GC nicht mit der allerersten Garde antrat, so spricht die Qualität im Kader doch für sich. Das gilt auch für einen, der im Verlauf des Spiels sein Debüt geben sollte: Tags zuvor sei die Arbeitsbewilligung für den von Braga leihweise verpflichteten Brasilianer Guilherme Schettine eingetroffen, verriet Haas: «Er wird
sicher die zweite Halbzeit spielen.» Und wie: Der 26-jährige Mittelstürmer mit der Nummer 95 sollte zum 3:0 und zum 4:0-Schlussresultat treffen – und damit die letzte Hoffnung des Ämtler Erstligisten auf die grosse Sensation knicken.
Moral gezeigt Die Stimmung auf der eigens für den Cup-Match errichteten Tribüne erhielt schon 13 Minuten vor dem Anpfiff den ersten Dämpfer. Denn just um diese Zeit öffnete der Himmel seine Schleusen, erst vereinzelt, dann immer intensiver fielen die Tropfen – und der Regen sollte bis zur Halbzeitpause anhalten. Auf dem triefend nassen Kunstrasen überstanden die Gastgeber derweil das Startfurioso des Rekordmeisters und fanden dann selber gefällig ins Spiel, zeigten teils lange Ballstafetten und überlegte Seitenwechsel. Eher zufällig gelang den Hoppers dann Mitte der ersten Halbzeit doch noch der Führungstreffer, angepeitscht durch ihre Fankurve, die sich mit dem Wetter deutlich besser arrangierte als
die Supporter der Rotschwarzen. «Wer nöd gumped isch kän Hopper!» und «GC Züri Olé» schallte es, begleitet von Paukenschlägen lauthals über den Platz. Auf der anderen Seite wurde von den reichlich verteilten rotschwarzen Fahnen eher spärlich Gebrauch gemacht. «Unser Ziel war ein frühes Tor», verriet GC-Trainer Giorgio Contini. Mit einem 2:0 im Rücken konnte seine Mannschaft auch die zweite Halbzeit in Unterzahl ruhig angehen. So bot sich den Gastgebern die eine oder andere Gelegenheit, zu verkürzen, ehe die Hoppers den Sack zumachten. WBTrainer Sergio Colacino nimmt denn auch das Positive mit: Die Mentalität der Mannschaft sei hervorragend, stellte er fest. Auch der ganze Verein habe einmal mehr seinen tollen Zusammenhalt bewiesen. «Wir werden zusammen noch viele sehr schöne Momente erleben», stellte er nach dem Spiel in Aussicht.
Ausschreitungen in Urdorf Abgesehen von teils primitiven Sprechgesängen und den Pyros, mit denen in
der GC-Kurve jeder Treffer gefeiert wurde, blieb es im Stadion friedlich. Dazu trug auch Goalie-Trainer Jörg Stiel bei, der in einer kritischen Phase deeskalierend auf den Fanblock einwirkte. Zur Eskalation sollte es erst nach dem Spiel und ausserhalb des Knonauer Amts kommen: Anhänger des FC Zürich passten am Bahnhof Urdorf Weihermatt die GCAnhänger ab, die mit dem Zug nach Zürich zurückfahren wollten, bestiegen den Zug, zogen die Notbremse und attackierten erkennbare Sympathisanten der Grasshoppers. Bei den Ausschreitungen wurden fünf Personen leicht verletzt. Die Kantonspolizei Zürich führte vor Ort umfangreiche Personenkontrollen durch und leitete entsprechende Untersuchungen ein. Der Zug setzte nach rund einer Stunde seine Fahrt zum Hauptbahnhof fort. Dort sorgte ein grosses Polizeiaufgebot dafür, dass es zu keinen weiteren Störungen oder Auseinandersetzungen kam.
Der FCA ist raus aus dem Cup
«Die Alternative», der Verein für umfassende Suchttherapie in Ottenbach, wird 50 Jahre alt. Am Samstag, 3. September, steigt die Feier auf dem «Ulmenhof».
Der FC Affoltern startete am Samstag stark in den Cupmatch gegen seinen Gegner aus dem Aargau – am Schluss gab es aber eine bittere Niederlage.
Vor über 50 Jahren schloss sich eine Gruppe von Frauen und Männern zusammen und gründete den Verein für umfassende Suchttherapie «Die Alternative». Die ersten suchtbetroffenen Eltern zogen im Herbst 1984 mit ihren Kindern in den «Ulmenhof» ein. Das Modell war für alle Neuland, Vorbilder gab es keine.
> Bericht auf Seite 7
Der FC Affoltern scheiterte am Samstag vor rund 700 Zuschauern in der ersten Runde des Schweizer Fussballcups. Jedoch nur ganz knapp. Die Ämtler gingen gegen den FC Sarmenstorf sogar in Führung – nach einem Kopfball in der 28. Minute. Der 2. Ligist aus dem Aargau holte aber noch den Sieg – in der 93. Mi-
Der Jahrgang 1982 lädt zum traditionellen Anlass auf dem Schulareal Mettlen/Ägerten in Wettswil. Vom 2. bis zum 4. September findet in Wettswil das Vierzgerfäscht 2022 statt. Drei Tage Spiele, Spass und Unterhaltung für die ganze Region, für Jung und Alt. Zu Gast ist die Schweizer Comedy-Elite. Gleich drei schweizweit bekannte Künstler, es sind dies Helga Schneider, Rob Spence und Cenk, konnten verpflichtet werden.
> Veranstaltungshinweis auf Seite 15 ANZEIGEN
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> Matchbericht auf Seite 17
Pionierrolle in der Suchttherapie Aus der unterstützenden Lebensgemeinschaft entwickelte sich über die Jahre eine anerkannte Institution für Erwachsene mit Drogenproblematiken und betroffene Kinder, wobei der Schutz der Kinder von Anfang an erste Priorität hatte. Am Samstag, 3. September, wird der runde Geburtstag auf dem Gelände des «Ulmenhofs» in Ottenbach gefeiert – mit Livemusik, Zaubershow und viel Spass für Gross und Klein. Das Fest ist öffentlich, der Eintritt frei. (red.)
Wettswiler haben was zu lachen
nute. Ein Kopfball in strömendem Regen besiegelte die Niederlage des FC Affoltern, der während der ganzen Spielzeit mit viel Elan gekämpft hat. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und neutralisierten sich über weite Strecken. Grosse Torchancen gab es auf beiden Seiten nicht. Das Fazit nach dem CupAbenteuer des FC Affoltern: Die glücklichere Mannschaft hat das Spiel für sich entschieden. Der FC Sarmenstorf trifft in der nächsten Cup-Runde nun auf den Tessiner Klub AC Arbedo. (red.)
> Matchbericht auf Seite 16
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