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062_2026

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 62 I 179. Jahrgang I Dienstag, 25. August 2026

brauipark.ch

Nichts für schwache Nerven

Matchberichte vom FCWB und FCA

Cigdem Arslan aus Affoltern führt an der Zürcher Langstrasse den Take-away Anytime. Dieser Job erfordert von ihr eine dicke Haut. Seite 6

Während die Rot-Schwarzen wegen Eigenfehlern unterlagen, konnten die Blau-Weissen einen Startsieg erkämpfen. Seite 18

044 763 70 70 intusag.ch

Affoltern a.A.

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statt 5 Franken pro Helferstunde erhalten die Vereine vom OK Mettmi 2026. Seite 17

IG will das Maschwandner Naturbad retten Zwei neue Lokale,

«Kneippen wirkt vorbeugend.»

Seite 11 Michael Senn, Präsident KneippVerein Zürich. (Bild Angela Bernetta)

Interessengemeinschaft lanciert Crowdfunding Werner Schneiter Für die Gemeinde ist die Badi finanziell nicht mehr tragbar, aber eine grosse Mehrheit der Bevölkerung wünscht sich den Erhalt der 1972 eingeweihten und 2013 in ein Naturbad umgewandelten Anlage. Eine Interessengemeinschaft lanciert nun ein Crowdfunding. Das Idyll im Bereich von Haselbach und Lorze, inmitten einer Naturlandschaft, wird von der Maschwandner Bevölkerung geschätzt und auch von Gästen aus den Kantonen Zug, Luzern, Schwyz und sogar Bern genutzt. Das Naturbad hat sich – auch dank Restaurationsbetrieb – zu einem Treffpunkt entwickelt, der über das Schwimmen hinausgeht: Es ist ein Bewegungs- und Begegnungsort.

Kein Isola mehr für die Badi

Die Rampe bebte trotz Wetterkapriolen Das Rampe Openair in Hausen ist im Eventkalender des Säuliamts längst eine feste Grösse. Dass es in diesem Jahr zeitweise kühl und regnerisch war, tat der Party keinen Abbruch. Die Musikerinnen und Musiker (wie hier im Bild das dänische Pop-Duo Roya) versetzten das Publikum mit Bild Mar tin Plat ter viel Leidenschaft in Entzücken. (red) Seite 5

Die andere Seite der Medaille sind die Finanzen. Die jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf rund 250 000 Franken. Dazu müsste das Bad einer grundlegenden Sanierung der Wasseraufbereitung unterzogen werden. Wegen diesbezüglicher Schwierigkeiten musste es schon temporär geschlossen werden. Laut einer Machbarkeitsstudie belaufen sich die dafür notwendigen Sanierungskosten auf rund 2.2 Millionen Franken – Aufwendungen, die von der finanzschwachen Gemeinde nicht zu stemmen sind, genauso wenig wie die jährlichen Unterhaltskosten – erst recht nicht, seit der Kanton für die Badi (wie auch für die Bibliothek) keinen individuellen Sonderlastenausgleich (Isola) mehr leisten will. Ein Maschwandner Rekurs dagegen wurde abgelehnt. «Immerhin hat der Kanton in der neuen Verfügung den Passus gestrichen, wonach die Badi bis Ende September 2027 zurückgebaut werden muss», sagt Gemeindepräsident Ernst Humbel. Der Gemeinderat begrüsse die

Initiative der Interessengemeinschaft ausdrücklich. Man unterstütze diese Bemühungen zwar nicht mit Geld, aber mit Know-how und gegebenenfalls mit Arbeitsleistungen, betont er. Eine Interessengemeinschaft lanciert nun ein Crowdfunding auf lokalhelden. ch. «Wir hoffen, dass damit bald einmal

«Wir hoffen, dass damit etwa 100 000 Franken zusammenkommen, sodass die dringendsten Unterhaltsarbeiten finanziert werden können.» Ursula Wittwer, Präsidentin der IG Maschwanden

etwa 100 000 Franken zusammenkommen, sodass die dringendsten Unterhaltsarbeiten finanziert werden können – und wir das Bad zu Beginn der nächsten Saison öffnen können. Das sind unsere vorrangigen Ziele», sagt Ursula Wittwer, Präsidentin der IG Maschwanden. Hoffnungen bestehen jedenfalls. «Viele haben Spendebereitschaft signalisiert», fügt sie bei und freut sich über die grosse Resonanz in den sozialen Medien.

Würdigerer Abschied

Neuer Teil von «Streifzüge durch die Natur»

Urs Huber am Grand Raid BCVS auf Platz 2

Mehr als 14 000 Ameisenarten sind weltweit bekannt, 134 kommen in der Schweiz vor. Sie leben fast überall: im lichten Wald, auf Trockenrasen, im Moor – oder eben im Garten. Ameisen sind nah verwandt mit einigen Wespenarten und gehören wie die Honigbiene zu den staatenbildenden Insekten. Ameisen nehmen in den Ökosystemen eine enorm wichtige Rolle ein. Sie vertilgen riesige Mengen an anderen Insekten und räumen tote Tiere weg. Ihre Gänge lockern und durchlüften den Boden. In Wäldern mit vielen Ameisen geht es deshalb laut Studien auch den

Mettmenstetter Urs Huber ist eigentlich letztes Jahr als Berufsradsportler zurückgetreten. Die Art seines Rücktritts passte dem 41-jährigen Obstbauern jedoch überhaupt nicht. Er wollte sich mit guten Ergebnissen von der Bühne seiner liebsten Mountainbike-Marathons verabschieden, die er alle mindestens sechs Mal gewonnen hatte. Eine Sturzverletzung im dümmsten Moment zwang ihn jedoch als Zuschauer auf seine Abschiedstour. Also trainierte er heimlich weiter und sann auf Revanche. Im Wallis beim Grand Raid BCVS, seinem Lieblingsrennen, gelang es Urs

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Wer am vergangenen Wochenende Lust hatte, im Säuliamt in ein neues Lokal einzukehren, erhielt dazu gleich zweimal die Gelegenheit: Am Freitag wurde in der «Gerbi» in Maschwanden die Locke Bar eröffnet. Sie ist die Nachfolgerin der Mugge Bar, die ihre Türen Ende Mai dieses Jahres nach rund vier Jahren geschlossen hat. Die Locke Bar bietet 25 bis 30 Gästen Platz. Zum Sortiment gehört neben «bar-typischen» Getränken auch das von Janick Sidler gebraute Bier: Lagerbier und spezielle Sorten, darunter sogar ein saures. Vorläufig ist die Locke Bar jeweils am Freitag von 19 Uhr bis Mitternacht geöffnet. Am Samstag lud dann in Obfelden vorübergehend die Beiz Zu den fünf goldenen Ähren zum Verweilen ein. Vorübergehend, weil es sich um ein Pop-upRestaurant handelte. Die rund 70 Plätze waren am Samstag gut besetzt, die Essensstände mit syrischem Catering, Crêpes der Jugendarbeit und Erzeugnissen der Metzgerei Stocker gefragt. (red)

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Faszinosum Ameisen Bäumen sichtbar besser. Zudem verbreiten sie bei uns die Samen von rund 150 Pflanzenarten. Und sie sind selber eine wichtige Nahrungsgrundlage. Aber: Ein Drittel der Ameisenarten ist bereits gefährdet. Vor allem Arten trockener Wiesen, lichter Wälder und anderer naturnaher Lebensräume leiden, wenn ihre Lebensräume verschwinden. Wer im Garten wilde Ecken, offene Bodenstellen und einheimische Pflanzen zulässt und auf Pestizide verzichtet, hilft deshalb auch den Ameisen. (red)

eines nur auf Zeit

Huber nun, seine Ehre zu retten und sich den zweiten Platz zu erkämpfen. Auf der 125-km-Monsterstrecke mit 5025 Höhenmetern erwischte er den perfekten Tag und schaffte es drei Minuten hinter Sieger Martin Fanger als Zweiter ins Ziel. «Das ist der Abschied, den ich mir gewünscht hatte. Heute passte einfach alles zusammen», zeigte sich Huber emotional wie selten zuvor. Am Samstag steht nun noch der Nationalpark Bike-Marathon in seinem Rennkalender, dann sei aber wirklich Schluss. (red)

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Telefon 0 44 776 81 11 044

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05. & 06. SEPTEMBER AFFOLTERN AM ALBIS

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