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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 60 I 178. Jahrgang I Dienstag, 6. August 2024
Jüngste Panzersperre der Schweiz
Emotionen in Fotos transportieren
Der Säuliämtler Flurin Baumann schrieb seine Maturaarbeit über die Panzersperre zwischen Kappel und Baar. Seite 3
Der Hedinger Stephan Tuor fotografiert am liebsten Menschen, auch wenn das aus rechtlichen Gründen immer schwieriger wird. Seite 14
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Wochen dauern ab dem 12. August die Bauarbeiten am Affoltemer Busbahnhof. Seite 3
Verbale Hymnen an die Schweiz Zahlreiche Festrednerinnen und -redner waren voll des Lobes an ihr Heimatland Florian HoFer
«Ich bin gerne an der Front und mache mir die Hände dreckig.» Seite 8 Michi Baumann, Feuerwehr Affoltern. (Bild Brigitte Reemts Flum)
Hätte die Schweiz Ohren, es hätte in diesen am 31. Juli und am 1. August ganz fest geklingelt. Denn so viel Lob bekommt man sonst kaum zu hören. «Es war Liebe auf den ersten Blick», sagte etwa Benjamin Delahaye in Bonstetten zu seinem Verhältnis mit der Eidgenossenschaft. «Das erfüllt mich mit Stolz», bekannte Vince Moens in Aeugst anlässlich seiner Betrachtungen zum 1. August. Gleich sieben handfeste Gründe für den Erfolg der Schweiz als Land zählte der oberste Schweizer Bauer, Markus Ritter, in Mettmenstetten auf. Ähnliches mit unterschiedlichen Worten und Aspekten konnte man an allen Bundesfeiern im Säuliamt hören. Wie jedes Jahr hatten sich die jeweiligen Organisatoren sehr viel Mühe bei der Auswahl der Festrednerinnen und -redner, aber auch beim ganzen Drumherum gegeben. Alphörner, Musikkapellen, dazu leckere Spezialitäten und natürlich eine fast obligatorische Bratwurst durften in keinem Festzelt und an keiner Verpflegungstheke fehlen. Der «Anzeiger» hat alle 13 Ämtler Gemeinden besucht, in denen 1.-AugustFeiern stattgefunden haben. Die Berichte und Fotos dazu haben wir auf drei Seiten zusammengestellt.
Seiten 4, 5 und 7
Ein spezieller Werdegang Der Unternehmer Jürg Obrist startete mit einer Lehre als Velo- und Motorradmechaniker. Sein beruflicher Weg von da an könnte spannender nicht sein. Vom Mechaniker zum Immobilienbesitzer, Imker und Stromproduzenten führte ihn sein Werdegang. In Hedingen besitzt er das Fachgeschäft «Obrist Radsport», zugleich produziert der ausgebildete Imker auch eigenen Honig. Neben einer Fahrradsammlung besitzt Obrist klassische Motorräder und Autos. Den Weg in die Selbstständigkeit hat er bisher nie bereut. (red)
Seite 11
Sieg für WettswilBonstetten Erfreute und faszinierte auch dieses Jahr Dutzende Kinder und Erwachsene: das 1.-August-Feuer am Hedinger Weiher. (Bild Daniel Vaia)
Zum heissen Saisonbeginn wurde der FC Wettswil-Bonstetten von Linth 04 empfangen. Mit einem Elfmeter, geschossen von Flavio Peter, ging das Team in Führung. In der zweiten Halbzeit zog Loosli direkt ab und schoss von der Mittellinie aus knapp unter die Latte – ein Traumtor. So konnte der erste Ernstkampf für Neotrainer Lichtsteiner gleich mit einem Sieg beendet werden. Es folgen nun gleich zwei Heimspiele gegen den FC Winterthur. (red)
Seite 16 ANZEIGEN
Carrosserie/Spritzwerk
Lido Galli
Die Knonauer Gemeindepräsidentin Esther Breitenmoser beim Talerschwingen zusammen mit der Ländlerkapelle Fyrabig Musig. (Bild Dominik Stierli)
In Wettswil wurde am Bundesfeiertag ein ausgiebiger Brunch angeboten.
Zürichstrasse 1A 8932 Mettmenstetten
(Bild Marcus Weiss) SB-Waschanlage
Tixi Säuliamt wird 25
Einfach haltbar machen
Zahlreiche Freiwillige stehen dahinter
In Ottenbach gibt es ein Dörrhäuschen
Seit 25 Jahren transportieren Freiwillige Menschen mit Beeinträchtigungen vom Wohnort zum Beispiel zum Arzt oder von der Klinik wieder nach Hause. Die Stiftung Tixi Säuliamt organisiert die Fahrten, 2023 waren es 8848, und kümmert sich darum, dass die Fahrerinnen und Fahrer am rechten Ort zur rechten Zeit ankommen. Eine, die schon seit 25 Jahren dabei ist, erzählt im Gespräch mit dem «Anzeiger», warum sie das macht und was es ihr bringt. Frieda Schoch aus Mettmenstetten hat ihren
Dörr- und Trocknungsanlagen, die von Gemeinden betrieben werden, gibt es in der Schweiz nur noch wenige. Hinter dem Gemeindehaus in Ottenbach steht aber noch ein Dörrhäuschen. Wer selber keinen Dörrapparat hat oder über grössere Mengen Früchte oder Gemüse verfügt, kann dort ohne Voranmeldung das Dörrgut vorbeibringen. Erst ab zehn Kilogramm ist eine Voranmeldung nötig. Die Preise sind moderat und Einwohnerinnen und Einwohner von Ottenbach erhalten noch günstigere Kondi-
Tixi-Job am 7. Oktober 1999 begonnen: «Die Leute sind sehr dankbar. Viele zeigen das auch und das macht mich glücklich.» Das sieht auch Ernst Bründler so: «Es ist grossartig, was man bei dieser Tätigkeit an Wertschätzung und Dankbarkeit bekommt», erzählt der Pensionär, der ebenfalls seit vielen Jahren als Tixi-Fahrer arbeitet. So auch René Abt, Präsident der Stiftung: «Das, was man hier erlebt, ist Gold wert.» (fh)
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Telefon 044 776 81 11
tionen. Die Temperaturen beim Dörren bewegen sich zwischen 30 und 60 Grad. Die Profigeräte verbrauchen im Verhältnis weniger Energie als ein Haushaltsbackofen. Durch den Prozess wird dem Nahrungsmittel das Wasser entzogen. Dadurch verlängert sich die Haltbarkeit. Vitamine, Mineralstoffe und Nahrungsfasern des Dörrguts bleiben erhalten. Gedörrtes ist ohne Qualitätsverlust ein bis zwei Jahre haltbar. (red)
Seite 15
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