Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.
aus dem bezirk affoltern I Nr. 60 I 169. Jahrgang I Freitag, 31. Juli 2015
Initiative belohnt
Wahlkampf-Start
Der Skaterpark der Affoltemer Jugendarbeit wird intensiv genutzt. > Seite 3
Martin Haab wirbt mit dem Slogan «Melke Kühe, nicht die Bürger». > Seite 5
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Zurück ins Säuliamt? Mit der Schliessung von City-Cycle in Zürich verliert «Simpel» seinen Hauptsitz. > Seite 6
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Terminator zu Besuch Wenn sich düstere Filmgeschichten zu einem Albtraum verdichten – Teil 4 der Sommerserie. > Seite 7
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Freiluft-Idylle Unzählige Gartenbeizen laden im Knonauer Amt zu lauschigen Sommerabenden ein. > Seite 8
«Sich nicht dem Diktat einiger Chaoten beugen» Im ausführlichen Interview mit dem «Anzeiger» geben FC-Hausen-Präsident Fritz Meili und Match-OK-Chef Stefan Gyseler erstmals Auskunft über das bevorstehende Fussballspiel gegen den FC St. Gallen. Wie die Jungfrau zum Kind ist der Drittligist aus dem Oberamt zum Match gegen die Superleague-Profis aus der Ostschweiz gekommen. Gespielt wird am 15. August, um 18 Uhr, im Hausemer Jonentäli. Als «grosse organisatorische Herausforderung», bezeichnen Gyseler und Meili die Organisation des Spiels. Aus Sicherheitsgründen müssen der Gäste- und der Heim-Sektor getrennt und gesichert werden, was mit grossem finanziellem Aufwand verbunden ist. Dennoch blicken die beiden positiv auf den ungleichen Leistungsvergleich.
Die Scheune mit Stall im Weiler Seeboden in Hausen steht im Vollbrand. (Bild Kapo ZH)
Sechs tote Kühe nach Grossbrand Gewaltige Feuersbrunst im Weiler Seeboden in Hausen am Albis In der Nacht auf Dienstag gerieten eine Scheune und ein Kuhstall kurz nach Mitternacht in Vollbrand. Von den rund 80 Milchkühen konnten sechs Tiere nur noch tot geborgen werden. Der Bauernhof im Weiler Seeboden in Hausen bot am Dienstagmorgen einen traurigen Anblick. Kurz nach Mitternacht war in der Scheune ein Vollbrand ausgebrochen. Dem Landwirt gelang es, gegen 60 Milchkühe aus dem Stall auf die nahestehende Weide zu treiben. Sechs Kühe kamen beim Brand ums Leben. Bei der Tierrettung erlitt der Bauer Brandverletzungen
und musste mit einem Rettungsfahrzeug ins Spital gefahren werden.
Brandursache noch unklar Mit einem Grossaufgebot von rund 100 Einsatzkräften bekämpfte die Feuerwehr Oberamt (Hausen, Kappel, Rifferswil), unterstützt von der Stützpunktfeuerwehr Affoltern, den Vollbrand. Die Kommandantin der Feuerwehr Oberamt, Gabi Blickenstorfer und ihr Stellvertreter Manuel Schneiter, bestätigten dem «Anzeiger» am Dienstagmorgen vor Ort, dass der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei die Ursache des Feuers noch untersuche. (mm)
Der FC Hausen will es St.Gallen möglichst schwer machen «Unser Respekt ist gross. Schlussendlich sollen aber nicht einige Wenige den ganzen Spass an unserem Fussballfest zerstören können. Dies war auch der Grund, weshalb sich Hausen nicht dem Diktat der Angst von unschönen Begleiterscheinungen gebeugt hat, sondern bereit war, das Spiel im Jonentäli durchzuführen», sagt Gysler. Meili nickt beipflichtend und ergänzt: «Ich erwarte ein faires, attraktives Spiel, das es wert ist, live auf dem Jonentäli beizuwohnen. Das Resultat ist nicht das Wichtigste. Aber ich weiss, dass es unsere Elf unter ihrem Trainer Samir Ben Nejma und Coach Toni Schneitter nach seriöser Vorbereitung dem FC St. Gallen möglichst schwer machen wird, zum Sieg zu kommen.» (map.) ................................................... > Interview auf Seite 17
Trauriger Anblick am Dienstagmorgen: Von der Scheune und dem Stall blieben nur noch Trümmer übrig. (Bild Martin Mullis) anzeigen
Der «Whiskypass» ist wieder offen Freie Fahrt seit heute Freitag Die Bauarbeiten am «Whiskypass» kamen besser voran als erwartet. So verkehren die Postautos zwischen Wettswil und Landikon bereits seit heute Freitag wieder auf der ordentlichen Strecke und nach Normalfahrplan.
Die engen Kurven des Whiskypasses erstrahlen in neuem Glanz. (Bild Salomon Schneider)
Die Sperrung des «Whiskypasses» konnte früher als geplant aufgehoben werden. Denn die Ausbauarbeiten der Wettswilerstrasse zwischen Wettswil und Landikon sind dem Zeitplan zehn Tage voraus. So kann die PostAuto-Li-
nie 220 seit heute Freitag, 31. Juli, auf der ordentlichen Strecke nach Normalfahrplan verkehren und die Fahrgäste reisen zwischen Triemli und Wettswil wieder direkt. Seit Ende März waren die Postautos umgeleitet worden, es galt ein Spezialfahrplan. Ein Shuttlekurs bediente die Haltestellen in Wettswil. Im Rahmen der Strassensanierung wurden die engen Kurven des «Whiskypasses» ausgebaut. So ist es ab Dezember möglich, Gelenkbusse auf der Linie einzusetzen. Bis dahin sollen die Haarnadelkurven mit Lichtsignalen gesichert sein. (pd.)
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