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057_2026

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Sportrasen wird bewässert

Seit Kurzem bewässert die Gemeinde Obfelden die Sportrasen im Schlossächer und Zendenfrei aufgrund von Dürreerscheinungen. Seite 5

Unterwegs im Parc Ela

Eine Woche lang erkundete die Ämtler Wandergruppe rund um Bivio die eindrucksvolle Berglandschaft. Seite 9

Mit dem Schlauch von Feld zu Feld

Um sein Gemüse zu retten, betreibt der Obfelder Gemüsebauer Timon Moser viel Aufwand

Livia HäberLing

Ganz langsam rollt sich der Wasserschlauch wieder auf, Zentimeter um Zentimeter. Gemüsebauer Timon Moser ist zufrieden. Die Bewässerungsmaschine läuft, das Wasser rieselt aus den Düsen auf die jungen Sellerieknollen. Auf diesem Feld ausgangs Mettmenstetten ist seine Arbeit damit fürs Erste getan. Ge-

«Unsere Bewässerungsmaschine steht rund um die Uhr im Einsatz.»

Timon Moser, Gemüsebauer aus Obfelden

gen 20 Uhr wird er die Maschine mit dem Traktor wieder abholen und sie auf das nächste Feld karren. So wie an diesem Dienstagnachmittag läuft das seit Längerem. «Unsere Bewässerungsmaschine steht rund um die Uhr im Einsatz», sagt Moser. Ohne sie würden die zarten Setzlinge – neben Knollensellerie sind das etwa Kopfsalate, Kohlrabi oder Brokkoli –in der Hitze verdorren.

Ist ein Feld bewässert, fährt er das nächste an. Das letzte abends gegen zehn, das erste morgens um sechs oder sieben Uhr. So läppern sich rasch 17- oder 18-Stunden-Tage zusammen. Und nicht nur die Arbeitsstunden läppern sich, sondern auch die Mehrkosten: Etwa 120 Liter Diesel benötigt Moser wöchentlich, um seine Bewässerungsmaschine mit dem

Melioration: Zurück auf Feld eins

Seit rund 17 Jahren arbeiten die Verantwortlichen an einem Projekt zur Bodenverbesserung in der Huser Allmend zwischen Hausen und Rifferswil. Das ehemalige Moorgebiet, das nach dem Zweiten Weltkrieg trockengelegt wurde, sackt seit Jahrzehnten ab und beginnt erneut zu versumpfen. Mit einer gross angelegten Melioration sollte das Gelände aufgeschüttet und langfristig wieder uneingeschränkt landwirtschaftlich nutzbar gemacht werden. Nachdem der Regierungsrat das Projekt 2024 genehmigt hatte, erhob die Gemeinde Rifferswil Beschwerde. Bis zur gerichtlichen Klärung war das Projekt blockiert. Das Verwaltungsgericht hat diese Beschwerde nun vor zwei Monaten gutgeheissen, weil unter anderem ein Gutachten der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission sowie eine Umweltverträglichkeitsprüfung fehlten. Die Meliorationsgenossenschaft verzichtet auf einen Weiterzug ans Bundesgericht. Damit steht das Projekt wieder ganz am Anfang. (red)

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Der Obfelder Gemüsebauer Timon Moser bewässert sein Gemüse seit Wochen praktisch rund um die Uhr. (Bild Livia Häberling)

Traktor zwischen den Ackerflächen in Mettmenstetten, Obfelden, Affoltern und Jonen hin- und herzufahren. Hinzu kommt das Wasser, das er über Hydranten oder über eine Wasserpumpe direkt aus der Reuss bezieht. Allein das Wasser führe momentan zu zusätzlichen Aus-

lagen von etwa 15 Rappen pro Salatkopf, schätzt der 29-Jährige. Um diese Mehrkosten abzufedern, forderte der Zürcher Bauernverband (ZBV) Ende Juli, dass die Produzentenpreise kurzfristig erhöht werden. Offenbar kamen von den Grossverteilern wie

Migros, Coop, Aldi oder Lidl positive Signale: «Sie zeigen sich gesprächsbereit und wollen faire Lösungen finden. Diese positive Reaktion nehmen wir gerne so entgegen», so der ZBV.

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Waldbrandgefahr im Säuliamt?

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Armschläge bis zum

Einatmen: Wer diese Regel befolgt, reüssiert beim Kraulen. Seite 9

«Es ist noch immer surreal.»

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Dominik Bruno, 4×100-Meter-StaffelLäufer, geht an die EM. (Bild zvg)

Neue Serie: Den Stab weitergeben

Wer übernimmt den Betrieb, wenn die Inhaberin oder der Inhaber in Pension geht? Diese Frage stellt sich derzeit so dringend wie noch nie. Mit der Pensionierung der Babyboomer rollt auch in der Schweiz eine grosse Nachfolgewelle auf die kleinen und mittleren Unternehmen zu. Scheitert eine Unternehmensnachfolge, verschwindet weit mehr als nur ein Firmenname: Arbeits- und Ausbildungsplätze gehen verloren, wertvolles Fachwissen und langjährige Kundenbeziehungen verschwinden, und das Dorfleben verliert an Vielfalt. Im Gang ist eine solche Übergabe derzeit in der «Boutique Calimba» in Affoltern. Nachdem Inhaberin Nicole Reichlin ein Jahr lang erfolglos nach einer Nachfolge gesucht hatte, drohte die Schliessung. Doch dann entschied sich Maggie Krenz-Edwards kurzum zur Übernahme. Die ehemalige Mitinhaberin der Obfelder Firma Plasti-Pac wollte den Laden als Begegnungsort erhalten. Nun läuft die Übergabe: Maggie KrenzEdwards ist bereits jetzt an einigen Tagen im Laden, lernt die Kundschaft und die Prozesse kennen, auch den Einkauf werden die beiden Damen noch gemeinsam bewältigen. (red)

Seite 11 «Schau mir in die Augen, Kleines!»

In ihrem Sommerhäuschen am Thunersee begegnete Erika Bigler aus Affoltern einer Eidechse auf dem Holzbrunnen, und diese blickte tief in die Linse ihres Smartphones. Auch weitere Leser haben uns Ferienfotos geschickt. (red) Seite 6

Aus Frankreich und Spanien erreichen die Welt derzeit erschütternde Bilder: Lichterloh brennen Wälder, meterhohe Flammen verschlingen alles, was ihnen in den Weg kommt, und Löschhelikopter kämpfen gegen Feuer, die sich kaum eindämmen lassen. «Ich fühle mich hilflos, wenn ich an die Feuer in Frankreich und Spanien denke», sagt dazu der Dietiker Feuerwehrkommandant Florian Hunsperger. «Wenn ein solcher Brand einmal ausser Kontrolle gerät, kann der Mensch ihn höchstens eindämmen. Wirklich unter Kontrolle bringen kann man ihn nur mithilfe der Natur – wenn sich das Wetter ändert.» Weil die Wälder im Kanton Zürich jedoch anders zusammengesetzt sind als jene in Frankreich oder Spanien, rechnet Hunsperger nicht damit, dass sich ein Brand in vergleichbarem Ausmass entwickeln könnte. Ausserdem ist man für den Ernstfall gut gewappnet. Bei Bedarf erhalten die umliegenden Feuerwehren wie jene in Dietikon Unterstützung vom Waldbrandbekämpfungs-Stützpunkt in Affoltern. (red)

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 57 I 179. Jahrgang I Freitag, 7. August 2026

Ärztlicher Notfalldienst

InNotfällenwendemansich zuer stimmerüberdiePraxisnumm er andenHausarzt,beiAbwesen heit erhä lt manüberden Te lefonbea ntworterdieNummerdesAERZTEFON: 0800336655

BeiVerkehrsunfällenTelefo n1 17 oderTelefon 058 6484848 wähl en. Te lefon14 4f ürSanitäts-Notr uf NotfallzentrumSpitalAffolt ern T elefon0447143300 für ALLE Notfälle

Einstellung des Konkurses

Schuldnerin: InstaCom GmbH, Chüegasse 11c, 8910 Affoltern am Albis, CHE444.498.050

Datum der Konkurseröffnung: 25. Juni 2026

Datum der Einstellung mangels Aktiven, Art. 230 SchKG: 31. Juli 2026

Kostenvorschuss CHF 4500.00 und Begehren um Durchführung bis 27. August 2026

Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 7. August 2026 verwiesen.

Affoltern am Albis, 7. August 2026

Konkursamt Affoltern

Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

Einstellung des Konkurses

Über Amel Lozic, geb. 18. Oktober 1989, von Zürich, Husächerstrasse 6, 8907 Wettswil am Albis, als Inhaber des Einzelunternehmens Innoloza Lozic, mit Sitz in Wettswil am Albis, CHE-379.835.147, Husächerstrasse 6, 8907 Wettswil am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 25. Juni 2026 der Konkurs angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 31. Juli 2026 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 27. August 2026 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zu Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 5000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

KONKURSAMT SCHLIEREN

Uitikonerstrasse 9/Postfach 8952 Schlieren

THE BUSINESS COMPANIES (AMENDMENT AND CONSOLIDATION)

ACT CHAPTER 149 OF THE REVISED LAWS OF SAINT VINCENT AND THE GRENADINES, 2009

RIVER DUDDON LIMITED – 20642 BC 2012 (NOTICE OF COMPANY DISSOLUTION)

Third Publication

Pursuant to section 167(8) of the Business Companies (Amendment and Consolidation) Act Chapter 149 of the Revised Laws of Saint Vincent and the Grenadines, 2009, Notice is hereby given that the aforementioned company has been dissolved and struck off the register on July 27th, 2026.

RAPHAEL BAUMANN, Liquidator

Affoltern am Albis

Am 10. Juli 2026 ist in Affoltern am Albis

ZH gestorben:

Heinz Gottfried Reichel

geboren am 26. August 1925, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Die Beisetzung und Abdankung finden am Mittwoch, 12. August 2026, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH direkt am Grab statt.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Am 3. August 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Alice Mathilde Steiner geb.Arnold

geboren am 14. Mai 1932, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Am 3. August 2026 ist in Zürich ZH gestorben:

Bruno Spörri geboren am 31. Mai 1959, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten

Am 31. Juli 2026 ist gestorben:

André Meili geboren am 30. Dezember 1933, von Weisslingen und Zürich, wohnhaft gewesen in Bonstetten.

Bestattungsamt Bonstetten

Knonau

Am2.August2026istinKnonaugestorben:

Thoma, Walter Jakob geboren am 5.November 1958,vonAmden SG, wohnhaft gewesen in Knonau. Die Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Knonau

Obfelden

Am 31. Juli 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Heinz Stey geboren am 3. März 1941, wohnhaft gewesen in Obfelden.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Bestattungsamt Obfelden

Ottenbach

Am 31. Juli 2026 ist in Zürich ZH gestorben: Zimmermann, Beat Eduard geboren am 9. April 1958, von Vitznau LU und Opfikon ZH, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familien- und Freundeskreis. Die Abdankung in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach findet am Freitag, 14. August 2026, um 14.00 Uhr statt. Die Friedhofvorsteherin

Stallikon

Am 1. August 2026 istinStallikongestorben:

Horst Fritz geborenam 7. April 1956,von Stallikon ZH,wohnhaftgewesen in 8143Stallikon.

DieBeisetzungerfolgt im engsten Familien-undFreundeskreis. BestattungsamtStallikon

Wettswil am Albis

Am 3.August 2026 ist in Wettswil am Albis gestorben:

Kaiser Daniel Peter geboren am 10. September 1961, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis. Die Trauerfeierlichkeiten finden im Familienkreis statt.

Bestattungsamt Wettswil am Albis

Wettswil am Albis

Am 4. August 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben: Werthmüller Felix geboren am 6. März 1955, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis. Die Urnenbeisetzung findet im Familienkreis statt.

Bestattungsamt Wettswil am Albis

Wettswil am Albis

Am 3.August 2026 ist in Wettswil am Albis gestorben:

Gächter geb. Schönenberger, Myrta Klara geboren am 24. März 1956, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis . Bestattungsamt Wettswil am Albis

Wenn Ihr mich sucht, dann sucht in Eurem Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, bin ich immer bei Euch. «Antoine de Saint-Exupéry»

Du warst mitten im Leben – plötzlich stand die Welt still und ein tiefer Graben der Sehnsucht tat sich auf.

In tiefer Fassungslosigkeit und unendlichem Schmerz nehmen wir Abschied von unserem innigst geliebten Ehemann, unserem herzensguten Vater, Schwiegervater, Gropi, Dodo, Bruder, Schwager, Onkel und Götti.

Beat Zimmermann

9.4.1958 – 31.7.2026

In ewiger, liebevoller Erinnerung: Dora Zimmermann mit Hund Nox Alexandre und Ana Rita Zimmermann Paixão mit Noah Nicole Zimmermann und Jesus Carretero mit Janaya, Jaden und Jesslynn Verwandte und Freunde

Der Zirkus war dein Leben. Die Vorhänge der Manege sind nun für dich geschlossen.

Heinz Stey

3.3.1941 – 31.7.2026

In stiller Trauer und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem Ehemann, Vater und Grossvater.

Das Leben endet, die Liebe zu dir nicht. Du bleibst für immer in unseren Herzen.

Therese, Bruno, Desiree, Luana, Leandro und Moritz

†30.07.2026

Margherita Dondiego-Liccione

*27.07.1943

Mamma /Nonna

Unnome pienod'amore,una vita segnatadatracce. Erilanostracasa, il nostrocalore, la nostra famiglia.Unricordo perl'eternità. La cerimoniafunebresisvolgerà in formaprivata.

Anordnung

Urnenabstimmung vom 27. September 2026

Am Sonntag, 27. September 2026, finden folgende kommunalen Urnenabstimmungen statt:

• Sanierungsprojekt Langächerstrasse mit Erneuerung der Trinkwasserleitung und Kanalisation

• Teilrevision der Bau- und Zonenordnung der Politischen Gemeinde Wettswil am Albis

Der beleuchtende Bericht wird den Stimmberechtigten rechtzeitig zugestellt und ausserdem unter www.wettswil.ch zum Download zur Verfügung gestellt. Alles Wissenswerte zur Ausübung des Stimmrechts finden Sie auf dem Stimmrechtsausweis.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert fünf Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 21a und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.In Stimmrechtssachen werden Verfahrenskosten nur erhoben, wenn das Rechtsmittel offensichtlich aussichtslos ist.

Wettswil am Albis, 7. August 2026 Gemeinderat Wettswil am Albis

Unterschutzstellungsvertrag Wohnhaus

Sennengasse 6, Rifferswil Angaben zur Meldung

Mit Beschluss vom 30. Juni 2026 hat der Gemeinderat den Unterschutzstellungsvertrag zwischen der Politischen Gemeinde Rifferswil und dem Eigentümer für das Gebäude Vers.-Nr. 120, Grundstück Nr. 2077, Sennengasse 6, gestützt auf § 203 Abs. 1 lit. c und 205 lit. d Planungs- und Baugesetz (PBG) genehmigt.

Einsichtnahme

Die Unterlagen liegen ab dem 7. August 2026 während 30 Tagen bei der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil öffentlich zur Einsichtnahme auf und können während den ordentlichen Öffnungszeiten eingesehen werden.

Rechtliche Hinweise und Fristen Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG)

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen.Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 7. September 2026

Mama/ Nonna

EinNamevollerLiebe,ein LebenvollerSpuren. Du warstunser Zuhause, unsere Wärme, unsere Familie. Eine Erinnerung fürdie Ewigkeit Die Abdankung wird im geschlossenenRahmenstattfinden.

Konzessionsgesuch

Die Gemeinde Aeugst am Albis ersucht um die Erteilung der wasserrechtlichen Konzession und die Beanspruchung des Seegebietes für eine Bootsstationierungsanlage und vier Fischerstege im Türlersee imAusmass der abgegrenzten Seefläche von total 448 m2, vorKat.Nrn.621,712,717,724,Aeugstam Albis.

Einsprachen gegen dieses Gesuch sind innert einer Frist von 30 Tagen, die am 7. September 2026 abläuft, schriftlich und mit Begründung an die Gemeinde Aeugst am Albis, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis, einzureichen. Die Akten und Pläne können vom Freitag,7.August 2026 bis Montag, 7. September 2026 bei der Gemeindeverwaltung Aeugst, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis eingesehen werden.

GemeindeAeugst amAlbis Dorfstrasse 22,Postfach 8914Aeugst amAlbis

Inventar der Denkmalschutzobjekte von kommunaler Bedeutung – Festsetzung Der Gemeinderat hat, gestützt auf § 4 der Kantonalen Natur- und Heimatschutzverordnung, die Festsetzung des Inventars der Denkmalschutzobjekte von kommunaler Bedeutung festgesetzt. Mit der Festsetzung des Inventars sollen die wichtigen Zeitzeugen der Wohnarchitektur bewahrt und gleichzeitig mehr Planungs- und Rechtssicherheit geboten werden.

Einsichtnahme: Gemäss § 203 Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) des Kantons Zürich steht das Inventar online unter https:// www.gisknonaueramt.ch/ zur Einsichtnahme offen.

Rechtliche Hinweise: Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG). Diese Publikation stellt keine Inventareröffnung im Sinne von § 209 PBG dar und bewirkt auch keine vorsorglichen Schutzmassnahmen.

Kontaktstelle

Gemeindeverwaltung Wettswil am Albis Abteilung Bau und Infrastruktur Ettenbergstrasse 1 8907 Wettswil am Albis

WIR GRATULIEREN

Zum 98. Geburtstag

Am Sonntag, 9. August, feiert Heinrich Hegetschweiler im «Zentrum für Gesundheit und Alter Seewadel» in Affoltern seinen 98. Geburtstag. Alle Kinder, Schwiegerkinder, Enkel und Urenkel gratulieren herzlich zu diesem besonderen Tag. Wir vom «Anzeiger» schliessen uns gerne an und wünschen viel Gfreuds!

Mittäter vor Jugendgericht

Vor dem Jugendgericht Affoltern muss sich am Donnerstag ein heute 19-jähriger Schweizer wegen einer mutmasslichen Brandserie im Frühling 2024 verantworten. Darüber berichtete zunächst die «Neue Zürcher Zeitung». Der Nachrichtenagentur Keystone-SDA liegt nach eigenen Angaben zudem die Anklageschrift der Jugendanwaltschaft Limmattal/Albis vor.

Gemäss Anklage soll der damals 17-Jährige zusammen mit mehreren mutmasslichen Mittätern in Bonstetten eine Reihe von Bränden gelegt haben. Die Jugendanwaltschaft wirft ihm unter anderem mehrfache Brandstiftung, Diebstahl und Hausfriedensbruch vor. Sie beantragt eine persönliche Leistung von 90 Tagen, wovon die Hälfte unbedingt zu vollziehen sei.

Nach Angaben der Oberstaatsanwaltschaft verursachte die Brandserie mit rund einem Dutzend Bränden Sachschäden von bis zu 1,4 Millionen Franken. Personen wurden nicht verletzt. (red)

Trockenheit trifft nicht alle gleich

Während die Maisernte ungewiss ist, bringt die Trockenheit beim Gemüsebau auch Vorteile

Livia HäberLing

Wie stark die Bauern im Säuliamt von der Trockenheit betroffen sind, hänge von verschiedenen Faktoren ab, sagt der Mettmenstetter Landwirt und Zürcher Bauernverbandspräsident Martin Haab. Allein die Lage der Anbauflächen sorge für Unterschiede: «In Hausen gab es vor Kurzem zweimal etwas Regen, während es in Mettmenstetten trocken blieb. Südlich ausgerichtete Flächen mit flachem, kiesigem Boden leiden besonders. Je näher das Land an der Reuss liegt, desto trockener ist der Boden.»

Entscheidend ist auch die Ausrichtung des Betriebs. Während die Getreideernte bereits abgeschlossen ist und gute Erträge brachte, sieht es beim Mais teilweise anders aus. Wer nicht im April, sondern erst Ende Mai angesät habe und im Winter auf grosse Mengen Futtermais angewiesen sei, müsse nun bangen: «Jetzt wäre die Phase, in welcher der Kolben ausgebildet wird. Dort sind später die Nährstoffe drin. Fehlt das Wasser, bleibt der Kolben klein.»

Natürlich können neben der Hitze auch andere Gründe zu Ernteausfällen führen: etwa Hagel. «Aber dann gibt es normalerweise die Möglichkeit, ein paar Kilometer weiter schönen Mais einzu-

«Gesamtschweizerisch sind wir eher noch auf der besseren Seite. Aber das ist für mich kein Trost.»

Martin Haab, Landwirt aus Mettmenstetten und Präsident des Zürcher Bauernverbands

Die Bewässerungsmaschine von Gemüsebauer Timon Moser ist mit zwei langen Armen und Wasserdüsen ausgestattet. Gespiesen und über das Feld gezogen wird die Maschine über einen Schlauch (siehe Frontbild).

auf den heissen Stein.» Deshalb hofft Haab nun auf einen schönen Herbst, um einen Teil der Ernte noch kompensieren zu können. «Im gesamtschweizerischen Vergleich sind wir im Säuliamt eher noch auf der besseren Seite», so Haabs Bilanz zur aktuellen Situation. «Aber das ist für mich kein Trost.»

Keine Fäulnis, keine Pilzerkrankungen Und wie fällt Timon Mosers Zwischenbilanz zur bisherigen Erntesaison aus? «Bis jetzt läuft es nicht so schlecht», sagt der Obfelder Gemüsebauer. Zwar zehre der Aufwand für die Bewässerung an den Kräften, «aber ich bin ja noch jung, motiviert und arbeite gern». Und Moser

sagt auch: «Wenn es so lange geregnet hätte, wie es jetzt bereits schön war, hätten wir das grössere Problem.»

Ist der Boden ständig feucht, verfault das Gemüse, oder Pilzerkrankungen breiten sich aus. Auch für das Anpflanzen sind die Zeitfenster dann sehr klein. Die aktuelle Trockenheit macht ihn im Alltag flexibler, weil er gewisse Arbeiten auch mal auf den nächsten Tag verschieben kann. Und: Das Gemüse wird weniger dreckig.

Herausgeberin:

CH Regionalmedien AG

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Leiterin: Barbara Roth

Chefredaktor: Daniel Koch (dko) redaktion@affolteranzeiger.ch

Redaktion: Claudia Eugster (cle), Livia Häberling (lhä)

Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27810

Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch

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kaufen. Wenn ich heute Mais kaufen müsste, wüsste ich nicht, wo», sagt Haab. Der Zürcher und der Schaffhauser Bauernverband haben nun gemeinsam eine Online-Herbstfutterbörse für betroffene Betriebe lanciert.

Auf seinem eigenen Betrieb sei die Situation nicht so kritisch wie anderswo, sagt Haab: «Wir haben im Frühling viel gutes Futter produziert.» Dennoch schmerzt es auch ihn, tatenlos zuzusehen, wie der Mais verdorrt. Also schritt er vor einigen Tagen zur Tat: Aus einer nahe gelegenen Baugrube durfte er Grundwasser abschöpfen. Während drei Tagen karrte er das Wasser mit dem Güllenfass an den höchstgelegenen Punkt seines Maisfelds und goss es aus. «Aber das ist natürlich nur ein Tropfen

Aus für Joker Personal AG

«Wenn es so lange geregnet hätte, wie es jetzt bereits schön war, hätten wir das grössere Problem.»

Timon Moser, Gemüsebauer aus Obfelden

ses Jahr noch keine Hagelschäden. Das ist natürlich auch etwas wert.»

Dank der Bewässerung sind seine Ernteausfälle im Vergleich zu anderen Jahren bisher überschaubar geblieben: Ein Satz Salat (das sind etwa 12000 Stück) und zwei Sätze Fenchel sind eingegangen. Zwar rechnet Timon Moser damit, dass sein Gemüse in diesem Jahr etwas kleiner ausfällt. Hingegen dürfte es gut lagerbar sein. Und: «Ich hatte die-

Brand hinter dem Bahnhof Affoltern

Der Personalvermittler mit Sitz in Affoltern macht Konkurs

Livia HäberLing

Wer an der Obstgartenstrasse 1 in Affoltern, schräg vis-à-vis von Manor, in die zweite Etage geht, steht vor verschlossenen Türen. Mehr noch: Die Türen sind seit dem 14. Juli konkursamtlich versiegelt. Der Personalvermittler Joker Personal AG ist pleite, wie der «Blick» am Montag vermeldet hat. Damit endet eine knapp 30-jährige Firmengeschichte. Armin Rüttimann hatte das Unternehmen 1997 gegründet und viele Jahre als Patron geleitet. Die Joker Personal AG vermittelte Mitarbeitende für verschiedene Sektoren, etwa für Gesundheitswesen, Industrie, Technik, Baugewerbe, Informatik, Gastgewerbe, Hotellerie oder für kaufmännische Berufe. Zu seinen besten Zeiten hat das Unternehmen rund 100 Mitarbeitende beschäftigt. Allerdings räumt die ehemalige Bereichsleiterin und Schwiegertochter des Patrons, Nadine Rüttimann, gegenüber «Blick» ein, dass es bereits seit der Corona-Pandemie Schwierigkeiten gegeben habe. Auch auf der Online-Platt-

form Kununu, auf der Mitarbeitende Unternehmen bewerten und Löhne vergleichen können, hatten sich negative Kommentare zuletzt etwas gehäuft.

Trotz «aller Versuche und grossen Einsatzes» sei es leider nicht gelungen, das Unternehmen zu retten, sagt Nadine

Rüttimann im erwähnten Artikel. Zuletzt waren bei der Joker Personal AG noch rund ein Dutzend Personen angestellt. Einen Teil der Belegschaft hat bei Nadine Rüttimann, die ihrerseits eine eigene Personalvermittlung gegründet hat, eine Anschlusslösung gefunden.

Die Sirenen der Löschfahrzeuge waren am Montagabend gegen 20.30 Uhr in der Nähe des Bahnhofs Affoltern kaum zu überhören. Die Stützpunktfeuerwehr Affoltern rückte wegen Rauchentwicklung zu einem leerstehenden Haus oberhalb der Bahngleise aus. Bis zum Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte sich das Feuer in den Zwischenböden des Gebäudes ausgebreitet. Der Brand habe jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden können, schreibt die Feuerwehr auf ihrer Website. Personen oder Nachbarliegenschaften seien zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen. Aufgrund der Nähe zum Bahngleis sei vorsorglich auch die Betriebsleitzentrale der SBB informiert worden. Der Bahnbetrieb war jedoch nicht beeinträchtigt. Unklar ist, wie das Feuer in dem unbewohnten Haus entstanden ist. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Das betroffene Haus steht auf jenem Grundstück, auf dem derzeit in drei Etappen das Neubauprojekt «Im Schwanden» entsteht. (lhä)

Die Türen der Büros in Affoltern sind seit Mitte Juli amtlich versiegelt. (Bild lhä)
Martin Haab, Landwirt und Präsident des Zürcher Bauernverbands. (Bild zvg)
Dem Mais setzen die Hitze und die anhaltende Trockenheit stark zu. (Bilder Livia Häberling)

Bauprojekte

Planauflage:

Die Pläne liegen auf den betreffenden

Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage:

20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Rechtsbehelfe:

Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis

Bauherrschaft: Evangelisch-reformierte

Kirchgemeinde Knonaueramt,Zürichstrasse 94, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz

Projekt: Umbau und Sanierung Pfarrhaus

Aeugst, Chileweg 2, 8914 Aeugst am Albis

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 394, Zone: Freihaltezone

Affoltern am Albis

Bauherrschaft: Katja und Patrick Suter, Erlenweg 19, 8910 Affoltern am Albis

Projektverfasser: Zürrer Gartenbau AG, Nordstrasse 7, 8424 Embrach

Projekt: Neubau Aussenschwimmbad, Erlenweg 19, 8910 Affoltern am Albis

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3932, Zone W3a

Rechtliche Hinweise und Fristen:

Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalenPlattformeAuflageZH(https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage) während der Auflagefrist eingesehen werden.

Rechtliche Hinweise

Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB):

Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflageZH eingefordert werden.Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt.

Begehren um Zustellung des baurechtlichen Entscheids (Zustellbegehren) müssen ab 1. November 2025 zwingend über die kantonale Plattform eAuflageZH angefordert werden.Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden.

Rechtsmittelfrist

Frist: 20 Tage

Ablauf der Frist: 27. August 2026

Auflagefrist

Kappel am Albis

Bauherrschaft: Felix Naef, Familienstiftung Näf von Kappel und Zürich, Oberdorfstrasse 12, 8914 Aeugst am Albis

Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser.

Projekt: Dachsanierung, Installation Unterdach, Näfenhäuser 11, 8926 Kappel am Albis

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 805, Zone: KA, Kernzone A, ISOS, Schutzobjekt

Mettmenstetten

Bauherrschaft: Gewerbebau BKS AG, Uitikonerstrasse 23, 8952 Schlieren

Projektverfasser: Tanner Odermatt

Architekten AG, Zürichstrasse 120, 8910

Affoltern am Albis

Projekt: Abbruch Werkstattgebäude, Vers.-Nr. 776, Neubau 2 Mehrfamilienhäuser mit UN-Garage, Dachlissen 64a + 64b, 8932 Mettmenstetten

Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3441, 3351, 2952, Zone: Kernzone KB

www.ades-solaire.org

SpendenkontoRaiffeisenbank CH6280808002584530135

Nachhaltig wirksamfür Madagaskar

Stallikon

Bauherrschaft: Markus Huber,Im Haldenächer 16, 8907 Wettswil

Projektverfasser: SHS Haustechnik AG, Sagistrasse 12, 8910 Affoltern am Albis

Projekt: Luft/Wasser-Wärmepumpe

Aussenaufstellung, Sellenbüren 47, 8143 Stallikon

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1414, Zone: Kernzone A

Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eBaugesuche ZH / eAuflageZH, https://portal.ebaugesuche. zh.ch/eauflage, während der Auflagefrist eingesehen werden.

Rechtliche Hinweise: Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eBaugesuche ZH / Zustellbegehren eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB).

Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 27. August 2026 Kommunale Bauprojekte haben eine Rechtsmittelfrist von 20 Tagen.

Wettswil am Albis

Bauherrschaft: Meret und Reto Killer, Niederweg 67, 8907 Wettswil am Albis

Projektverfasser: Di Wohn GmbH, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis

Projekt: Erweiterung Eckhaus, Niederweg 67, 8907 Wettswil am Albis

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2199, Zone: Wohnzone W2b Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage, https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage/ wettswilamalbis, während der Auflagefrist eingesehen werden. Rechtliche Hinweise: Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflage einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB).

Rechtsmittelfrist:

Frist: 20 Tage

Ablauf der Frist: 27. August 2026 20 Tage öffentliche Auflage (§ 314 PBG)

Affoltern am Albis – die erste Stadt im Kanton Zürich ohne Parlament – ist mit über 12'800 Einwohnerinnen und Einwohnern und rund 500 Mitarbeitenden das Regionalzentrum zwischen Zürich und Zug.

Führung übernehmen. Verantwortung tragen. Zukunft gestalten.

Unsere Abteilung Soziales und Gesellschaft leistet einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität in Affoltern am Albis. Sie umfasst die Bereiche Berufsbeistandschaft, Sozialhilfe, Asyl, Gesellschaft sowie Regionalbibliothek und erbringt Dienstleistungen für weitere Gemeinden.

Zur Weiterentwicklung dieser vielseitigen Organisationseinheit suchen wir per 1. Januar 2027 oder nach Vereinbarung eine integre, entscheidungsstarke und führungserfahrene Persönlichkeit als Abteilungsleiter/in Soziales und Gesellschaft (80 – 100 %)

Als Fachperson übernehmen Sie die Gesamtverantwortung für eine der grössten Abteilungen der Stadt Affoltern am Albis. Gemeinsam mit erfahrenen Bereichsleitungen führen Sie rund 40 Mitarbeitende. Dabei beurteilen Sie anspruchsvolle Fragestellungen, verfassen Stadtratsanträge und schaffen fundierte Entscheidungsgrundlagen für den Stadtrat. Sie bewegen sich täglich im Spannungsfeld zwischen Recht, Politik und gesellschaftlichen Erwartungen. Als Teil des obersten Verwaltungskaders arbeiten Sie eng mit dem zuständigen Stadtrat sowie den übrigen Abteilungen der Stadtverwaltung zusammen.

Sie verfügen über einen Hochschulabschluss in Rechtswissenschaften, Sozialer Arbeit oder über eine vergleichbare höhere Qualifikation (z.B. dipl. Gemeindeschreiber/in IVM oder MAS Public Management). Weiter bringen Sie mehrjährige Berufs- und Führungserfahrung in der öffentlichen Verwaltung, vorzugsweise in einer Gemeinde- oder Stadtverwaltung, oder einer vergleichbaren Organisation mit. Hohe Fach- und Sozialkompetenz, stilsichere Deutschkenntnisse, angenehme Umgangsformen sowie proaktive Kommunikationsfähigkeiten runden Ihr Profil ab.

Es erwartet Sie ein moderner Arbeitsplatz im Zentrum von Affoltern am Albis, attraktive Anstellungsbedingungen mit Jahresarbeitszeit, mindestens sechs Wochen Ferien, einer grosszügigen Pensionskassenlösung, gezielten Weiterbildungsmöglichkeiten sowie einer modernen Verwaltungskultur mit kurzen Entscheidungswegen und gelebter Du-Kultur. Für Auskünfte steht Ihnen der Stadtschreiber, Stefan Trottmann, Tel. 044 762 56 30, gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis spätestens Montag, 24. August 2026 – entweder über das elektronische Bewerbungsformular (stadtaffoltern.ch/offenestellen) oder per E-Mail an personalamt@stadtaffoltern.ch.

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Wenn Einsamkeit die einzige Gesellschaft ist. Wir helfen dank Ihrer Spende Merci.

Der Götschihof im Aeugstertal ist ein Zweigbetrieb der Stiftung Solvita und betreut und fördert 60 erwachsene Menschen mit einer leichten oder schweren geistigen und körperlichen Behinderung sowie Menschen im Autismus Spektrum. Unsere Betreuten sollen die Möglichkeit haben, sich zu entfalten, sich wohl, geborgen und angenommen zu fühlen. Wir legen Wert auf individuelle Entwicklung, Selbstbestimmung und Mitverantwortung.

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine engagierte Persönlichkeit als

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Darauf dürfen Sie sich freuen:

 Sinnstiftende Arbeit mit Gestaltungsspielraum

 Ein lebendiges und innovatives Arbeitsumfeld

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 Entlöhnung nach kantonalen Richtlinien

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 Kostenfreie Parkplätze

 Naturnaher Arbeitsort mit gutem ÖV

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Für Fragen steht Ihnen gerne Volker Kessler, 044 735 58 00, volker.kessler@solvita.ch zur Verfügung.

Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen.

Ihre Bewerbung senden Sie bitte an: Stiftung Solvita, Götschihof, Volker Kessler, Riedstrasse 14, 8914 Aeugstertal oder volker.kessler@solvita.ch.

Für das Projekt Huser Allmend heisst es zurück auf Feld eins

Beschwerde beim Verwaltungsgericht wurde gutgeheissen

Die Huser Allmend ist ein gut 30 Hektaren grosses Gebiet zwischen Hausen und Rifferswil. Früher war es eine Moorlandschaft. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es zur Gewinnung von Kulturland trockengelegt. Durch die Drainagen, die dem Boden auch Sauerstoff zuführen, hat sich die verbleibende Torfschicht zersetzt, das Land ist im Verlaufe der Jahrzehnte um einige Meter abgesackt. Das wertvolle und für die Landwirte lebenswichtige Kulturland beginnt wieder zu versumpfen.

Die Leidensgeschichte des Bodenverbesserungsprojekts in der Huser Allmend ist lang. Bereits vor 17 Jahren erarbeitete die Flurgenossenschaft Hausen ein Projekt. Zusammen mit dem Amt für Landschaft und Natur des Kantons Zürich wurde daraus ein Meliorationsprojekt. Anfang 2019 genehmigte der Regierungsrat den Staatsbeitrag sowie die Statuten der neu gegründeten Meliorationsgenossenschaft. Sie besteht aus 13 Mitgliedern –Landeigentümern und einem Vertreter aus dem Gemeinderat – und wird vom Meliorationsamt begleitet. Präsident ist Kari Burkard, der sich auch seit Anbeginn intensiv für das Projekt eingesetzt hatte.

Das Ziel des Projekts war, das Gelände wieder ungefähr auf das Niveau der Strasse aufzufüllen. Im Laufe von zehn Jahren sollte eine Landschaft entstehen, die wieder uneingeschränkt landwirtschaftlich nutzbar ist. Die Genossenschaft sah in dem Projekt einen Gewinn für die Landwirtschaft, die Landschaft, die Natur und die Bevölkerung. Weitere Faktoren waren auch die Sicherung von Fruchtfolgeflächen und die gesetzlich vorgeschriebene

Wiederverwendung von wertvollem Bodenmaterial.

Kein Weiterzug ans Bundesgericht

Im Januar 2023 war das Projekt fertig erstellt und lag bei den Gemeinden auf.

Der Baustart war auf Anfang 2024 geplant. Doch es waren einige Einsprachen eingegangen. Es wurden Gespräche geführt und mit allen Einsprechenden Einigungen und Lösungen gefunden –bis auf einen. Am 6. November 2024, also fast zwei Jahre später, wies der Regierungsrat diese eine Einsprache zurück und beschloss die Projektgenehmigung (Nr. 1146/2024).

Diese eine Einsprache kam vonseiten des Gemeinderats Rifferswil, der dann entschied, gegen den Regierungsratsbeschluss beim Verwaltungsgericht Beschwerde einzureichen. Das geschah Ende 2024. Bis zur gerichtlichen Klärung war das Projekt blockiert. Vor rund zwei Monaten entschied nun das

Verwaltungsgericht, die Beschwerde gutzuheissen und somit den Beschluss des Regierungsrats aufzuheben. In der Begründung geht es einerseits darum, dass die Eidgenössische Natur­ und Heimatschutzkommission (ENHK) keine Gelegenheit hatte, ein Gutachten abzugeben. Andererseits wurde bemängelt, dass zu Unrecht keine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgenommen worden ist. Auch dies führte zur Aufhebung des regierungsrätlichen Entscheids. Es waren auch noch weitere Rügen vorgebracht worden. Diese wurden nicht behandelt, da dies bei diesem Ausgang des Verfahrens nicht mehr erforderlich war.

Unklar, wie es weitergeht

Für die Meliorationsgenossenschaft ist diese Nachricht eine herbe Enttäuschung. Die Frist, um das Verfahren ans Bundesgericht weiterzuziehen, ist abgelaufen. Davon macht die Genossen­

schaft also keinen Gebrauch. Doch mit dem Beschluss des Verwaltungsgerichts steht das Projekt wieder auf Feld eins. Wie weiter? Auf Anfrage war zum jetzigen Zeitpunkt nicht viel in Erfahrung zu bringen. Noch gilt es, die Botschaft zu verdauen. Gemeinderat Ruedi Taverna, Mitglied der Meliorationsgenossenschaft, sagt nur so viel: «Ja, wir sind am Überlegen, wie es weitergehen soll, und prüfen verschiedene Optionen.» Mehr könne er dazu zurzeit nicht sagen. «Aber den Entscheid haben wir mit Bedauern und mit Erstaunen zur Kenntnis genommen, denn eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist damals vonseiten der kantonalen und bundesbehördlichen Stellen nicht verlangt worden.» Auch die andere Partei in Rifferswil wollte keine ausführliche Stellungnahme abgeben. Gemeindepräsident Christoph Lüthi kommentierte sachlich: «Wir sind mit dem Entscheid zufrieden und nun gespannt, wie es weitergeht.»

Bewässerung der Sportrasen in Obfelden

In diesen Tagen nimmt die Gemeinde Obfelden die Bewässerung der Sportrasen auf

Seit Ende Juni verzichtet die Gemeinde aufgrund der anhaltenden Trockenheit auf das Wässern der beiden Sportrasen im Zendenfrei und im Schlossächer. Beide Rasenflächen leiden erheblich unter dem Wassermangel und zeigen Dürreerscheinungen. Sollten die beiden Sportrasen nicht bewässert werden, droht aufgrund der anhaltenden Hitze und Trockenheit die Gefahr, dass beide Rasenflächen komplett absterben und der Rasen nicht wieder nachwächst.

Ein Ersatz der beiden Rasenflächen würde gemäss einer Schätzung rund 100000 Franken kosten und die beiden Sportrasen wären für längere Zeit nicht nutzbar. Im Zendenfrei möchten darüber hinaus Mitte August die beiden Fussballclubs FC Merenschwand und FC Knonau­Mettmenstetten­Obfelden mit diversen Nachwuchsgruppen ihre Trainings wieder aufnehmen und das traditionelle Fussballturnier (Grümpi)

Mit der Bewässerung wird verhindert, dass der Rasen aufgrund der Trockenheit komplett abstirbt. (Bild zvg)

des Turnvereins Obfelden steht bevor. Die Gemeinde Obfelden hat daher entschieden, die Sportrasen im Zendenfrei und Schlossächer wieder zu bewässern. So sollen sie bis zum Ende der Sommerferien wieder so gut wie möglich nutzbar sein und ein langfristiger Schaden sollte verhindert werden können. Die Gemeinde versteht die Bewässerung auch als Bekenntnis zur Jugend­ und Sportförderung in Obfelden. Da die Bewässerung erhebliche Mengen Wasser erfordert, hat die Gemeinde Obfelden ergänzend entschieden, vorerst auf die Füllung des Beckens im Hallenbad Schlossächer im Nachgang zu den jährlichen Reinigungs­ und Revisionsarbeiten zu verzichten. Dies, um die Wasserreservoire der Gemeinde nicht zusätzlich zu belasten. Das Hallenbad bleibt bis voraussichtlich Ende August geschlossen.

Gemeinde Obfelden

Kantonsrat Bochsler fordert mehr Transparenz

Marc Bochsler verlangt Auskunft über die gebundenen Ausgaben des Kantons

Mit einer parlamentarischen Anfrage will der Wettswiler Kantonsrat Marc Bochsler (SVP), Mitglied der Finanzkommission (FiKo), mehr Klarheit über die Entwicklung der gebundenen Ausgaben des Kantons Zürich schaffen. Gemeinsam mit seiner Fraktion fordert er vom Regierungsrat, aufzuzeigen, wie sich diese Ausgaben seit 2022 entwickelt haben, welche gesetzlichen Vorgaben ihr Wachstum bis 2029 bestimmen und ob kostengünstigere Va­

rianten der Aufgabenerfüllung geprüft wurden. Bochsler betont, dass auch gesetzlich vorgeschriebene Aufgaben wirtschaftlich erfüllt werden müssten. «Eine gesetzliche Aufgabe ist kein Freipass für unbegrenzte Ausgaben. Auch gebundene Ausgaben müssen wirtschaftlich, zweckmässig und auf das Notwendige beschränkt sein», wird er in einer Mitteilung der SVP des Kantons Zürich zitiert. Aus Sicht der SVP werde der Begriff «gebundene Ausgaben» zu

«Eine gesetzliche Aufgabe ist kein Freipass.»

Marc

Bochsler, Kantonsrat SVP

oft verwendet, um Ausgaben einer politischen Diskussion zu entziehen. Die Partei verlangt deshalb mehr Transparenz darüber, welche Ausgaben tatsächlich unumgänglich sind und wo finanzieller Handlungsspielraum besteht.

Anlass für die Anfrage ist unter anderem die Diskussion über das Budget 2027 sowie das anhaltende Wachstum der Staatsausgaben im Kanton Zürich. (red)

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Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar

Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert.

Cyber-Mobbing:

So schützen Sie sich

Der Schulbeginn rückt näher. Und damit auch Mobbing unter Kindern und Jugendlichen. Verlagert sich die Schikane in den virtuellen Raum, wird daraus schnell Ernst. Hier erhalten Sie Tipps, wie Sie sich und Ihre Kinder schützen und was Sie tun können, wenn Sie von Cyber-Mobbing betroffen sind.

Unter Cyber-Mobbing versteht man das Belästigen, Verleumden oder Blossstellen von anderen Menschen über digitale Medien. Durch Texte, Bilder oder Filme werden die betroffenen Personen gedemütigt oder schikaniert. Besonders gravierend: Das Internet vergisst nicht. Einmal hochgeladen, können Inhalte zwar wieder gelöscht, aber kaum mehr aus dem Internet entfernt werden. Gerade Jugendliche sind häufig von CyberMobbing betroffen.

6 Tipps für mehr Sicherheit

• Verwenden Sie sichere Passwörter und verraten Sie diese niemandem. Schützen Sie Ihre Privatsphäre. Geben Sie keine sensiblen Daten und Informationen preis.

Freunde, die

• Akzeptieren Sie auf Sozialen Medien nur Freunde, die Sie wirklich kennen. Posten Sie nur unverfängliche Bilder und Videos. Kein Austausch von erotischen Bildern im Netz (Sexting).

erotischen

Sprechen Sie als Eltern offen mit Ihren Kindern über den Umgang mit neuen Medien.

Opfer von Cyber-Mobbing: Was nun? Sichern Sie Beweismaterial: Erstellen Sie Screenshots und speichern Sie Bilder.

• Löschen Sie selbst die Inhalte oder lassen Sie sie von Plattformbetreibern löschen.

Sperren und melden Sie die belästigende Person im entsprechenden Sozialen Netzwerk (Missbrauchsmeldung). Wenden Sie sich an Lehrpersonen, Vorgesetzte, andere Vertrauenspersonen oder erstatten Sie in schwerwiegenden Fällen Anzeige bei der Polizei.

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Die Huser Allmend am Dorfrand von Hausen, die sich zurzeit mit hügeligen Erhebungen präsentiert. (Bild Marianne Voss)

Ferienzeit ist Fotozeit

Zahlreiche Einsendungen lassen Daheimgebliebene neidisch werden

Anlässlich des 80. Geburtstages ihrer langjährigen, guten Freundin Nancy aus Amerika, die in Salem (nahe Portland) lebt, ist Claudia Diener aus Affoltern mit Begleitung für zwei Wochen in die USA (Oregon) gereist. Bei einem fünftägigen Abstecher an die Küste entdeckten sie den magischen Ort «Rockaway Beach». Am einzigen etwas sonnigeren Tag gelang ihr dieses eindrückliche Foto, ansonsten herrscht dort nämlich leider oft dicker Nebel.

Leserin Yvonne Häfliger aus Bonstetten war ein paar Tage am Thunersee (Gwatt) in einem Viersternehotel in den Ferien. An der Reception des Hotels wurde sie von dieser hübschen Hotelkatze empfangen, welche zum Hotel gehört und oft auf dem Reception-Desk schläft.

Christa Dürscheid aus Bonstetten war gemeinsam mit ihrem Mann per Interrail in vier Ländern unterwegs, darunter auch in Österreich. Dort, oberhalb des Millstätter Sees, fotografierte sie diese schöne Sitzbank. Ihr gefiel das Spiel mit dem Wort Zeit so gut – uns ebenfalls, danke für die Einsendung!

Jürg Flückiger aus Bonstetten schickte uns zwei Fotos vom Wattenmeer (genauer von der Hallig Hooge), die er auf seiner Nordsee-Radwanderung schoss.

Bei der Velotour ins Unterengadin war es in Guarda Zeit für eine Trinkpause. Fotografisch fest hielt dies Ruth Richard aus Hedingen.

Diese Abendstimmung in Verona fotografierte Yvonne Hurter aus Rifferswil.

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Höhenwanderungen im Parc Ela

Die Ämtler Wandergruppe verbrachte eine Woche in Bivio

Bivio liegt auf 1770 Metern mitten im Parc Ela in einer traumhaften Berglandschaft, umgeben von den Alpenpässen Albula, Julier und Septimer. Bei allen Höhenwanderungen in Bivio und Umgebung gab es immer wieder herrliche

Aussichten auf markante Bergspitzen. Man wanderte vorbei an verzierten Häusern und malerischen Seen, durch historische Dörfer und duftende Tannen- und Föhrenwälder, über blumenreiche Alpweiden und kristallklare Bäche. Einen besonderen Höhepunkt gab es auf dem Julierpass mit dem «Hannibal»-Freilichtspiel von Giovanni Netzer, Gründer der Kulturstiftung Origen.

Nach der Anreise mit der Bahn und dem Postauto startete man in Bivio mit einer kleinen Wanderung. In kurzer Zeit erreichte man den märchenhaften Wald. Nun führte der Weg am Bach entlang wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Am nächsten Tag fuhr man mit dem Postauto nach Stierva. Die «Veia digl Pader» begann beim Dorfplatz und führte durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft und geschichtsträchtige Dörfer, mit wunderbaren Aussichten über das Val Surses. Zuerst ging es auf der Nebenstrasse Richtung Mon, schon nach kurzer Zeit führte der Wanderweg via Plangs nach Mon und weiter nach Del. Vom Kirchlein in Del verlief der Weg über Wiesen bis nach Pulens und durch das Dorf Salouf. An der Holzstatue des Pater Lozza vorbei ging es nach Motta da Parpi und weiter bis Riom. Im Innenhof eines schmucken Cafés machte man einen Halt. Nun erreichte man auf Forstwegen und am Ufer der Julia entlang das hübsche Dorf Savognin. Einige der Teilnehmenden benutzten die Gelegenheit, um sich im Badesee Lai Barnagn abzukühlen.

Diese Route führte von Bivio über den Bach Güglia und hinauf durch eine wunderbare Berglandschaft zum 2135 Meter hohen Lai da Murter und wieder hinunter zur Alp Natons, die auf 1960 Metern liegt. Dabei gab es immer wieder prächtige Aussichten auf eine eindrückliche Bergkulisse und den Lai da Marmorera, welcher die Stadt Zürich mit Strom versorgt. Nun stieg man auf dem Pfad weiter hinauf und gelangte zum höchsten Punkt der Tour auf 2255 Metern. Begleitet mit einer herrlichen Aussicht ging es über Sela da Muttariel hinunter zur schönen Alp Flix, die in Salategnas ihren Anfang nahm. Die Häusergruppen Tigias, Tga d’Meir, Tgalucas und Cuorts belebten die Landschaft. Unterhalb Tga d’Meir sah man die alte Kapelle Sogn Roc.

Im Berghotel Piz Platta konnte man sich mit kühlen Getränken erfrischen. Dann führte der Weg via Tgalucas und Cuorts weiter Richtung Norden zu den kleinen traumhaften Seen Lais Blos, in deren Wasser sich der Piz Platta spiegelte. Etwas unterhalb der Seen lag der malerische, tiefblaue Lai Neir. Von hier erreichte man bald das Tagesziel bei der Postauto-Haltestelle in Sur.

Auf den Spuren der Römer und Alpenflora-Pfad

Die Wanderung begann in Bivio und führte durch das Tal Tgavretga hinauf zum Septimerpass und einem der wichtigsten Alpenübergänge in der Römerzeit. Kaiser, Könige und Händler überquerten die Alpen auf dieser Route. Am

Kraulen lernen beginnt im Trockenen

Plang Camfer und auf der Passhöhe entdeckte man noch Überreste der alten Römerstrasse. Der Abstieg erfolgte via Maroz Dora nach Casaccia, bevor es mit dem Postauto via St. Moritz und Julierpass zurück nach Bivio ging. Diese Route ist auch ein Teilstück der Via Sett –eines Kultur- und Weitwanderwegs von Chur bis Chiavenna – durch drei Talschaften und drei Sprachkulturen. An diesem Tag erkundete ein Teil der Gruppe den Alpenflora-Pfad Somtgant. Die Gondelbahn führte von der Talstation in Savognin zur Bergstation Somtgant hinauf, wo man auf dem Weg Richtung Mot Laritg wanderte, mit einem wunderbaren Panorama über das Tal und auf die markante Bergkette des Piz Mitgel, Orgelspass, Piz Ela und Piz d’Err. Nun führte der Themenweg hinab

zum romantischen Lai Lung und via Plaz Fravesch und Monas durch eine wunderschöne Berglandschaft zur Mittelstation Tigignas.

Vom Kontinent in den Ozean und Alpen über dem Marmorerasee Beim Julier-Hospiz La Verduta startete die anspruchsvolle Wanderung auf 2237 Metern. Ein schmaler Pfad führte durch das Val d’Agnel, vorbei am eindrücklichen Felsentor und über die 2711 Meter hohe Fuorcla digl Leget, mit atemberaubendem 360-Grad-Panorama auf Hunderte Bergspitzen und mehrere Talschaften. Mit Sicht auf den hellblauen Gletschersee gab es die Mittagspause. Nun führte ein steiler Weg hinunter und am Bach entlang bis zur Abzweigung Richtung Alp Natons, die man durch das Val da Natons via Alp Ses erreichte. In der Bergwirtschaft konnte man sich mit kühlen Getränken erfrischen. Der letzte Abschnitt führte durch den duftenden Tannen- und Föhrenwald nach Bivio. Am Rückreisetag startete die Wanderung in Bivio und führte vorbei am Klettergarten. Nun folgte ein kurzer Aufstieg zur Alp Ragn. Hier gab es eine wunderbare Sicht über den Marmorerasee auf die gegenüberliegende Alp Natons, die einen schönen Arvenbestand aufweist. Nun ging es auf gleicher Höhe zur Alp La Motta und Alp Starschagns, wo Rinder und Kühe den Sommer verbringen. Durch duftenden Lärchenwald führte der Bergweg hinunter zum Stausee, bevor das Postauto zurück nach Bivio fuhr. Im Hotel Solaria konnte man auf der Sonnenterrasse die Wanderwoche mit einer kühlen Erfrischung oder Kaffee und Kuchen ausklingen lassen.

Dölf Gabriel, Ämtler Wandergruppe

Profischwimmerin Nadine Bronner-Grandjean verrät, wie man sich Schritt für Schritt annähert

Deborah Stoffel

Es spritzt vorne wie hinten, der Kopf pendelt nervös hin und her und Tempo ist Fehlanzeige: Im Freibad sind auch in dieser Saison wieder Schwimmer zu beobachten, die sich am Kraul übernehmen, typischerweise in den kleinen Becken, nicht da, wo die Könner ihre Bahnen ziehen.

Der Kraul ist nicht nur der König der Schwimmstile, sondern wohl auch jene Fortbewegungsart, die am fehleranfälligsten ist. Schlechten Kraul erkennt man an der Wasserlage, an der Kopfhaltung respektive Blickrichtung, am falschen Armzug und am Beinschlag –so beschreibt es Nadine Bronner-Grandjean. Die ehemalige Schwimmerin und Fachexpertin Ausbildung beim Schweizerischen Schwimmverband Swiss Aquatics weiss, wovon sie spricht, und wie man es besser macht.

Beinschlag aus der Hüfte und geduldige Arme

Wer richtig kraulen lernen will, der beginnt am besten mit einfachen Übungen. Der Beinschlag kann zuerst im Trockenen auf dem Bauch geübt werden und später im Wasser. Dabei am besten mit ruhig im Wasser liegendem Oberkörper oder als nächster Schritt optional mit dem Kopf auf einem Arm in Seitenlage. Die korrekte Bewegung beschreibt

Bronner-Grandjean so: «Der Beinschlag kommt aus der Hüfte, nicht aus dem Kniegelenk. Beim Schlag nach unten drückt der Fussrücken nach unten, beim Schlag nach oben zieht die Fusssohle nach oben.»

Hat man den Beinschlag im Griff, kann man die Arme dazunehmen. Bronner-Grandjean empfiehlt auch hier, erst im Trockenen die Bewegung zu üben: Den Arm unter dem Körper nach hinten

Der Beinschlag sollte aus der Hüfte kommen, nicht aus dem Kniegelenk. Atmung erst mal im Trockenen oder brusttiefen Wasser üben. (Grafiken stb)

ziehen – also nicht seitlich neben dem Körper –, den Ellbogen hochziehen und die Hand vorne wieder ins Wasser tauchen. Wichtig dabei ist, dass der zweite Arm erst nach unten und hinten ziehen soll, wenn der andere Arm schon fast vorne angekommen ist. Also immer mit der Ruhe, keine hektischen Armbewegungen. Eine einfache Übung, um diesen Wechsel zu erlernen, ist, ein kleines Schwimmbrett im Wasser vor sich herzuschieben, wobei es abwechselnd vom gestreckten Arm gehalten wird.

Das A und O ist und bleibt die Wasserlage

Mit den Armen kommt auch die Atmung hinzu. Bronner-Grandjeans Tipp: erst mal im Trockenen oder im brusttiefen Wasser stehend üben. Durch den Mund ein- und durch die Nase und den leicht geöffneten Mund ausatmen, was später unter Wasser stattfindet. Hat man Probleme beim Luftholen, dann

liegt die Ursache oft beim mangelhaften Ausatmen. Beim Kraulen sollte ständig Luft ausgeatmet werden, um Platz für frische Luft zu schaffen. Wenn man nicht genügend ausatmet und dann frische Luft einzieht, entsteht schnell ein Erstickungsgefühl, da sich Kohlendioxid im Körper anhäuft.

Hat man die Atmung einmal intus, geht es an die Kombination mit den Armen oder Beinen. Auch wenn manche Schwimmschulen mit dem ZweierRhythmus anfangen, rät BrommerGrandjean gleich, den Dreier-Rhythmus zu üben, also jeweils drei Armschläge bis zum Einatmen. Dabei ist es wichtig, dass die Wirbelsäule gerade bleibt, man den Kopf mit dem gesamten Oberkörper rotiert, bis der Mund aus dem Wasser reicht. Wenn man hingegen nur den Kopf aus dem Wasser dreht, ist auch die Rotation der Arme eigeschränkt.

Diese sogenannte Wasserlage ist das A und O beim Kraulen und sollte auch separat geübt werden. Die Körperhal-

tung für eine perfekte Wasserlage sieht folgendermassen aus: Der Blick geht nach unten zum Beckenboden. Der Kopf bildet eine gerade Linie mit der Wirbelsäule. Dazu drückt man den Brustkorb leicht nach unten, sodass die Beine sich etwas heben, dabei sind Bauch und Po anzuspannen.

Eine Brille, und keine weiteren Hilfsmittel

All diese Dinge gleichzeitig zu koordinieren, ist nicht ganz einfach. Kraulen sei eine Sache, die man besser in einem Kurs als via Youtube lerne, sagt darum Bronner-Grandjean. Im Kurs wird die komplexe Bewegung in einzelne Segmente aufgebrochen, so lernt man häppchenweise und vermeidet falsche Muster, die man sich später mühsam wieder abtrainieren muss. Was die Übungen für viele erleichtert, ist eine Schwimmbrille, für Langhaarige sind zudem ein Haargummi

oder eine Badekappe Pflicht. Von allen weiteren Hilfsmitteln rät BronnerGrandjean ab. Etwa von Neoprenanzügen, diese würden einem mit mehr Auftrieb zu viel Arbeit abnehmen. Spezifische Fähigkeiten mitbringen muss man fürs Kraulen nicht. Die einzige Bedingung sei, dass man keine Angst vor Wasser habe, sagt BronnerGrandjean. Auch Brustschwimm-Kenntnisse sind keine Voraussetzung. Dass es nie zu spät ist, mit Kraulen anzufangen, hat sich herumgesprochen. Die Erwachsenenkurse sind – das zeigt auch eine kurze Umfrage bei Schwimmschulen in Zürich und Basel – sehr gut gebucht. Schwimmen ist mehr als über Wasser bleiben, es ist eine Kulturtechnik und ein guter Stil ist heute für viele ein Statussymbol. Wer bei null anfängt, sollte bis zur Freistil-Beherrschung ein halbes bis ein Jahr einplanen. Zwei Kurse à acht bis zwölf Lektionen – und schon kann man sich fortgeschritten nennen.

Die Ämtler Wandergruppe steht im Val d’Agnel vor einer prächtigen Berglandschaft. (Bild zvg)

Die Waldbrandgefahr steigt

Feuerwehren üben den Ernstfall

Desirée Ayer

Aus Frankreich und Spanien erreichen die Welt derzeit erschütternde Bilder: Lichterloh brennen Wälder, meterhohe Flammen verschlingen alles, was ihnen in den Weg kommt, und Löschhelikopter kämpfen gegen Feuer, die sich kaum eindämmen lassen. Diese verheerenden Waldbrände in Spanien und Frankreich werfen auch in der Schweiz Fragen auf: Könnte das auch im Säuliamt passieren?

«Feuer breitet sich nach oben aus»

«Die Wälder im Kanton Zürich sind anders zusammengesetzt als jene in Frankreich oder Spanien. Deshalb gehen wir derzeit nicht davon aus, dass sich hier ein Brand in einem vergleichbaren Ausmass entwickeln könnte», sagt Florian Hunsperger, Feuerwehrkommandant von Dietikon. Trockene Nadelwälder können sich schneller entzünden als viele Laub- und Mischwälder.

Auch die Landschaft spielt eine Rolle. Weil diese in der Schweiz stärker durch Wiesen als natürliche Hindernisse fürs Feuer unterteilt ist, sind Grossbrände wie in Spanien weniger wahr-

scheinlich, schreibt Daniela Mangiarratti, Informationsbeauftragte des Bundesamts für Umwelt, auf Anfrage. Ganz ausgeschlossen seien sie aber auch hier nicht. Besonders gefährdet sind gemäss Mangiarratti die Wälder der Alpensüdseite sowie trockene inneralpine Gebiete im Wallis und in Graubünden. «Besonders problematisch sind Brände in Schutzwäldern: Wird deren Schutzwirkung beeinträchtigt, können in der Folge Erosion, Steinschlag oder Murgänge begünstigt werden.»

Zusammenarbeit der Feuerwehren

Auf mögliche Wald- und Vegetationsbrände haben sich zum Beispiel die Feuerwehren Dietikon und Bergdietikon in den vergangenen Jahren gezielt vorbereitet. Beide verfügen über spezielle Löschrucksäcke mit leichten Schläuchen, die sich besonders für Einsätze im Wald eignen. «Im vergangenen Jahr haben wir im Kader eine Ausbildung absolviert, wie Wald- und Vegetationsbrände richtig eingedämmt und gelöscht werden», sagt der Bergdietiker Feuerwehrkommandant Stefan Brandenburger.

Pragmatische Lösung für Gamlikon

Gemäss Presseberichten und Beiträgen im TeleZüri sind die Bewohner von Gamlikon über das Verhalten der «Gümmeler» nicht erfreut. Der Gemeinderat hat eine Studie in Auftrag gegeben, um das Problem zu lösen. Die Velogruppe Guggi aus Bonstetten hat einen Lösungsvorschlag: obligatorisches Halten beim Dorfbrunnen. So müssen die Velofahrenden am Eingang auf die Bremse treten, und das Tempo ist nicht zu hoch beim Verlassen vom Gamlikon. Einzige Kosten: zwei Signalisationstafeln am Eingang des Dorfes. Einen schönen Sommer und gute Fahrt wünscht Reto von Arx aus Wettswil. Bild Reto von Arx, Wettswil

Wichtig ist auch die Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren. Dietikon würde bei Bedarf Unterstützung vom Waldbrandbekämpfungs-Stützpunkt in Affoltern erhalten, der über zusätzliches Material und Erfahrung in diesem Bereich verfügt. Damit es gar nicht erst zu einem Brand kommt, sei Prävention entscheidend, betont Brandenburger. «Es ist wichtig, dass niemand unnötige Risiken eingeht», sagt Hunsperger. Bereits ein achtlos weggeworfener Zigarettenstummel könne ausreichen, um ein trockenes Feld oder den Waldboden in Brand zu setzen. Das sei wahrscheinlicher, als dass ein Feuer durch einen Blitzschlag oder andere natürliche Ursachen entsteht.

Auch Mangiarratti weist auf die Bedeutung der Prävention hin: «Schätzungsweise 90 Prozent der Waldbrände in der Schweiz werden durch Menschen verursacht. Feuerverbote und Anweisungen der Behörden müssen deshalb unbedingt beachtet werden.»

Bislang keine grösseren Einsätze Die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich sieht sich auf eine erhöhte

Zürcher Wälder sind anders zusammengesetzt als jene in Frankreich oder Spanien, weshalb eine geringere Gefahr für Waldbrände besteht. (Bild cle)

Waldbrandgefahr vorbereitet. «Die Feuerwehr ist gut aufgestellt und setzt auch in der derzeit angespannten Lage auf ihre bewährten Einsatzkonzepte», sagt Mediensprecherin Julia Graf. Die Einsatzkräfte seien angesichts der aktuellen Lage nochmals für das Thema Waldbrand sensibilisiert worden. Die Aus- und Weiterbildung für Waldund Vegetationsbrände koordiniert im Kanton Zürich die Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ), die auch die Waldbrand-Stützpunktfeuerwehren festlegt.

Die Landesgeschichte ist kein Gemischtwarenladen

Verklungen sind die 1.-August-Reden über Bundesbrief, Neutralität und die Mahnung von Bruder Klaus, sich nicht in fremde Händel einzumischen. Viele dieser Voten dienten primär der politischen Einflussnahme und bedienten das ewige Narrativ: «1291, ewig frei und weiter so.»

Zur historischen Wahrheit gehört aber auch die Kehrseite der Medaille. Im Bundesbrief von 1291 heisst es klar, «dass jeder nach seinem Stand seinem Herren geziemend dienen soll». Die Ständeordnung aus Adligen, Klöstern und Untertanen blieb über Jahrhunderte gewahrt. Die Urner brachten den Leventinern oder die Schwyzer der Bevölkerung in Ausserschwyz keineswegs die Freiheit – sie beherrschten sie als Landvögte.

Auch nach dem Massaker von Marignano 1515 verabschiedeten sich die Eidgenossen zwar von ihren Grossmachtträumen, nicht aber vom lukrativen Geschäft mit Söldnern.

Der vermeintlich legendäre Unabhängigkeitskampf war oft ein reiner Handel: Schweizer Blut gegen Millionen Gulden. Das Geschäft lief so gut, dass die Obrigkeiten in den Waldstätten bis 1798 kaum Steuern erheben mussten.

Die Freiheit, die wir heute meinen – das enge Bündnis gleichberechtigter und freier Kantone –, wurde erst mit der Bundesverfassung vom 12. September 1848 besiegelt: als Confoederatio Helvetica, kurz «CH».

Donatus Stemmle, Kappel

Willkommen zurück!

Schön zu lesen im «Anzeiger» vom 4. August, dass Sie wieder an den Redaktionstisch zurückgekehrt sind, Frau Häberling. Nach einer gefühlten halben Ewigkeit von seichter und kritikloser Berichterstattung freue ich mich wieder auf Ihre zukünftigen Zeitungsartikel. Fundiert, pointiert, meist ziemlich kritisch, gelegentlich durchsetzt mit feinem Humor oder auch Ironie, aber immer respektvoll, macht es einfach nur Spass, Ihre Sicht der Dinge zu lesen. Man muss ja nicht immer mit Ihnen einig gehen. Ecken und Kanten dürfen und müssen sein, wenn man sich einem kritischen Journalismus verpflichtet fühlt. Ich wünsche Ihnen einen guten «Restart», und, wie gesagt, freue ich mich auf Ihre zukünftigen Beiträge im «Anzeiger».

Heinz Bollinger, Affoltern

Gemeinde Kappel Solarstrom – wie kann die Zukunft angegangen werden?

Wer möchte gerne lokalen Solarstrom beziehen, hat aber selber keine Möglichkeiten, eine Anlage zu betreiben? Weil das Solarprojekt nicht bewilligt wurde. Seit 2026 bezahlen die EKZ (vom Bund verordnet) noch zirka 50 Prozent für die Einspeisung ins Netz an Solarstrom-Produzenten.

Per 2027 wird angedroht, dass in den Sommer-Monaten auch negative Zahlungen möglich werden können. Unsere Investitionen können auf dieser Basis unmöglich amortisiert werden. Zwei Optionen stehen uns zur Verfügung, mit Gewinnern auf beiden Seiten:

Erstens die vZEV, eine Variante für zum Beispiel Doppel-EFH oder MFH. Der Vorteil einer vZEV ist, dass die Netz-Nutzungskosten entfallen. Der Produzent verliert nichts, stattdessen macht er mehr Gewinn durch einen besseren Tarif, und der Nachbar profitiert durch wegfallende Netz-Nutzungskosten. Ob man als Solarstrom-Produzent diese Möglichkeit nutzen kann, ist bei den EKZ mit dem persönlichen Login einfach zu erfahren. Als Alternative kann das auch bei www.upgrid.ch einfach abgefragt werden. Eine vZEV muss über die EKZ erfolgen, die jeweilige Abrechnung machen die EKZ über ihr Portal für alle direkt. Oder aber zweitens, die LEG. Eine Variante in 8926 Kappel. Alle Hausbesitzer und Mieter können sich einer LEG anschliessen. Produzenten wie Bezüger. Entweder via EKZ: Nachteil hierbei ist,

dass die LEG die Abrechnungen selber machen muss (es gibt Ausnahmen, wie Grossproduzenten). Oder aber via www. upgrad.ch, wo die Abrechnungen automatisch erfolgen. Eine LEG hat einen Rabatt von 20 Prozent auf die Netz-Nutzung und bezahlt dem Anbieter (upgrad) 2 Rappen pro KWh, was in etwa dem Rabatt entspricht. Auf meine Anfrage bei der Gemeinde, ob sie bezüglich LEG etwas plane, habe ich seit Wochen keine Antwort erhalten. Mettmenstetten als Vorreiter im Säuliamt hätte bestimmt Fragen beantwortet. Mit diesen Infos möchte ich meinen Beitrag zum Energieziel leisten. (Fehler meiner Recherchen sind nicht ausgeschlossen).

Ist sauberer lokal produzierter Solarstrom doch auch ein Anreiz für Sie? Jeder muss selber aktiv werden, via www.upgrid.ch sein Interesse an einer LEG in Kappel 8926 anmelden, oder bei den EKZ die Variante vZEV. Bei meinem Plan ist die erste Priorität ein vZEV mit meinem Nachbarn (Doppel EFH mit einem gemeinsamen Hauptanschluss). Aufgeteilt in erstens Eigenbedarf, zweitens Eigenbedarf Nachbar inklusive Nutzung meines Stromspeichers für die Nächte im Sommer und drittens Freigabe der Rest-Strom-Produktion an eine LEG. Die zweite Priorität wäre, eine LEG für die restliche Überkapazität über Tag meiner Anlage den Gemeindemitgliedern zur lokalen Nutzung freizugeben.

Zu grösseren Einsätzen aufgrund von Flur- oder Waldbränden ist es in der Stadt Zürich bislang nicht gekommen. Kommt es dennoch zu einem grösseren Waldbrand, müssen die Einsatzkräfte unter schwierigen Bedingungen arbeiten. Wind, Rauch, rasche Wetterwechsel und schwer zugängliches Gelände erschweren laut Mangiarratti die Brandbekämpfung. Helikopter können zwar aus der Luft unterstützen – gelöscht und gesichert wird der Brand letztlich aber am Boden.

Ihre Meinung ist willkommen!

Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aufgreifen. Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/mitmachen/leserbrief-einreichen. (red)

Bitte nochmals durchlesen

Replik auf den Leserbrief von Dölf Bühler mit dem Titel «Es gibt auch andere Kontrolleure» im «Anzeiger» vom 31. Juli.

Das freut mich, dass es laut der Geschichte von Herrn Dölf Bühler auch verständnisvolle Kontrolleure gibt. Andererseits hat Herr Bühler meine Geschichte falsch interpretiert. Es war nicht ich, die das Problem hatte, sondern: «Ein Passagier zeigte dem Kontrolleur sein ausgestiegenes Handy.» Ausserdem wurde ich nicht «erwischt und saftig gebüsst», wie Herr Bühler behauptet. Das sind Worte, die ich gar nicht benutzt habe. Ich bitte Herrn Bühler, den Leserbrief nochmals durchzulesen. Brigitte Sala, Wettswil

Einer muss den Anfang machen, der stetige Tropfen höhlt den Stein, je mehr Produzenten wie Verbraucher mitmachen, umso nachhaltiger wird es. In diesem Sinne danke ich für das Interesse. Allen, die bis zum Schluss gelesen haben, muss klar sein, im eigenen Interesse muss man sich selber auf den jeweiligen Plattformen anmelden. Die Anlagen-Nummer und im besten Fall die letzte Jahresrechnung mit den Produktions- und Verbraucherzahlen bereithalten. Je genauer man sich definiert, umso präziser bekommt man brauchbare Antworten.

Markus Steinegger, Hauptikon

Telefon0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch www.affolteranzeiger.ch

Kultur verbindet

Warum das Ämtler Kunstforum weit mehr ist als nur eine Ausstellung. Seite 13

Start gegen Dietikon

Morgen Samstag beginnt die Saison für den FC Wettswil-Bonstetten mit einem Auswärtsspiel. Seite 15

Bunte-Bande-Storys

Was sich so auf dem Lebenshof tut, darüber berichtet ab jetzt Eva Lehmann in einer Kolumne. Seite 16

Den Staffelstab weitergeben – Unternehmensnachfolge im Säuliamt (1)

Brigitte reemts Flum

Wer übernimmt mein Unternehmen, wenn ich altersbedingt aufhören muss?

Diese Frage beschäftigt zunächst jede Unternehmerin und jeden Unternehmer. Schliesslich stecken oft Jahrzehnte voller Herzblut, Arbeitskraft und persönlichem Engagement in einem Betrieb. Unternehmensnachfolge ist jedoch weit mehr als eine private Angelegenheit, sie ist auch von grosser volkswirtschaftlicher Bedeutung.

Die Nachfolgewelle rollt an

Ob Schreinerei, Garage, Malergeschäft, Treuhandbüro oder Sanitärbetrieb –kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bilden das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Über 95 Prozent aller Unternehmen zählen zu den KMU (1 bis 249 Mitarbeitende), rund zwei Drittel aller Erwerbstätigen arbeiten in ihnen. Auch im Säuliamt prägen KMU das wirtschaftliche Leben. Und so beschäftigt die Frage der Nachfolge Handwerksbetriebe, Bauernhöfe, Dienstleistungsunternehmen und Detailhändler. Und die Frage wird dringlicher, weil die Generation «Boomer» jetzt im Pensionsalter ist und unter ihnen auch viele Unternehmerinnen und Unternehmer. Bereits seit 2020 verlassen jedes Jahr mehr Menschen den Arbeitsmarkt, als junge Erwerbstätige nachrücken. Gemäss einer aktuellen Analyse von «Dun & Bradstreet» stehen in den kommenden fünf Jahren rund 90000 Schweizer KMU vor einer Nachfolgeregelung. Betroffen sind damit auch über eine halbe Million Arbeitsplätze.

Was auf dem Spiel steht

Scheitert eine Nachfolge, verschwindet nicht nur ein Firmenname. Arbeitsplätze gehen verloren, Ausbildungsplätze fallen weg, Lieferanten verlieren Kunden, Gemeinden Steuerzahler und das Ortsbild wird ärmer. Mit jeder Geschäfts-

MARKTPLATZ

aufgabe gehen zudem gewachsenes Fachwissen, langjährige Erfahrung und wertvolle Netzwerke unwiederbringlich verloren. Die Bedeutung der KMU zeigt sich besonders in der Berufsbildung. Viele Betriebe bilden ihren Nachwuchs selbst aus und sichern so den Fachkräftenachwuchs der Region. Ein Unternehmen wie die Girardi Schreinerei AG in Hedingen hat in ihrem mittlerweile über 100-jährigen Bestehen an die 70 Lehrlinge ausgebildet. Etliche Mitbewerber im Säuliamt werden heute von ehemaligen Lehrlingen der Girardi Schreinerei geführt.

«Boutique Calimba» – seit 30 Jahren Auch die Lebendigkeit der Gemeinden im Säuliamt hängt von gelungenen Nachfolgelösungen ab. Für die künftige Eigentümerin der «Boutique Calimba», Maggie Krenz-Edwards, war das die Motivation, nochmals als Unternehmerin tätig zu werden. Nachdem die aktuelle Besitzerin, Nicole Reichlin, nach einem Jahr Suche noch keine Nachfolgerin gefunden hatte, wäre der traditionsreiche Laden in bester Lage an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern geschlossen worden. Das hörte Maggie Krenz-Edwards von ihrer Tante, die schon lange Stammkundin der Boutique ist. Maggie Krenz-Edwards fand das inakzeptabel: «Ich wollte nicht, dass der Laden auch noch geschlossen wird. Das ist eine Herzensangelegenheit, so ein Geschäft ist auch ein Begegnungsort, den wir Menschen brauchen!» Und dann ging es plötzlich ganz schnell: Maggie KrenzEdwards startete ihre Anfrage im Mai und Mitte Juni war bereits der Kaufvertrag unterzeichnet.

Maggie Krenz-Edwards ist als Unternehmerin in der Region keine Unbekannte. Sie führte lange Jahre mit ihrem Mann Jörg Krenz die «Plasti-Pac» in Obfelden, die sie erst Ende 2024 an Peter Schmid, «Schmid AG – Entsorgung & Recycling» in Affoltern, verkauft haben. Eigentlich plante sie den Ruhestand:

Nicole Reichlin (links) hat für die «Boutique Calimba» in Affoltern mit Maggie Krenz-Edwards eine neue Inhaberin gefunden. (Bild Brigitte Reemts Flum)

«Reisen, nichts tun, Leben geniessen.» Aber sie merkte schnell, dass ihr die Arbeit und die sozialen Kontakte fehlen. Und so freut sie sich jetzt «wie verrückt, noch etwas machen zu dürfen, was richtig Spass macht»!

Kleine Betriebe besonders unter Druck Besonders kleinere Unternehmen, und das sind mit fast 90 Prozent die überwiegende Menge der KMU, tun sich mit der Nachfolge oft schwer. Häufig hängt der Betrieb stark von einer einzigen Person ab. Sie kennt die Kunden, führt die Mitarbeitenden, trifft die wichtigen Entscheidungen und verfügt über vertieftes Fachwissen. Entsprechend schwierig ist es, jemanden zu finden, der diese Rolle übernehmen kann. Hinzu kommt, dass viele Unternehmer das Thema aus Zeitmangel oder emotionalen Gründen lange vor sich herschieben. Gelingt es trotzdem, wie eben in der «Boutique Calimba» in Affoltern, ist es Win-win für alle: «Juhui! Die Nachfolge der ‹Boutique Calimba› ist gesichert», schrieb Inhaberin Nicole Reichlin Mitte Juni in ihrem Kundenmailing. Sie selbst übernahm das Geschäft von ihrer Vorgängerin im April 2016 und war ebenso wie Maggie Krenz-Edwards branchenfremd: «Alle haben gesagt, das wird schwierig, aber das hat mich besonders gereizt!», erzählt sie. So investierte sie ihre Ersparnisse in die Boutique und erhielt wenig bis gar keine Unterstützung von der Vorbesitzerin. Zutritt zur

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Drei Raiffeisenbanken ermöglichen unvergessliche Sporterlebnisse für Kinder

Was uns ausmacht: Engagement. Die Raiffeisenbanken Kelleramt-Albis, Oberfreiamt und Reuss-Lindenberg setzen ihr erfolgreiches Engagement als Co-Sponsoren der Säuliämtler Sportcamps fort. Bereits seit 2023 unterstützen die drei Genossenschaftsbanken

das beliebte Ferienangebot, welches abwechslungsreiche und hochwertige Sporterlebnisse ermöglicht. Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren erhalten während einer Campwoche die Gelegenheit, täglich zwei bis drei unterschiedliche Sportarten kennenzuler-

nen – begleitet von lokalen Vereinen, nationalen Sportverbänden und qualifizierten Sportstudierenden.

Ein erfolgreiches Angebot mit grosser Nachfrage Im Jahr 2025 nutzten knapp 300 Kinder das Angebot, Sportarten wie Breakdance, Boxen, Karate, Calisthenics, Volleyball, Basketball oder Tchoukball auszuprobieren. Sämtliche Camps sowie der Workshop mit der ehemaligen Spitzenturnerin und Olympiamedaillengewinnerin Ariella Käslin waren bereits Wochen vor Beginn ausgebucht. Mit drei Camp-Wochen in Bonstetten, Affoltern und Mettmenstetten wird das erfolgreiche Angebot auch 2026 fortgeführt. Für das Säuliämtler

Sportcamp in Mettmenstetten vom 5. bis 9. Oktober 2026 können sich sportbegeisterte Kinder derzeit noch unter www.sporty-kids.ch anmelden.

Bewegung, Gesundheit und regionale Verbundenheit Für die drei Raiffeisenbanken ist das Sponsoring weit mehr als reine finanzielle Unterstützung. «Als regional verankerte Genossenschaftsbanken liegt uns die Förderung von Kindern und Jugendlichen besonders am Herzen. Die Sportcamps verbinden Bewegung, soziale Kontakte und sinnvolle Freizeitgestaltung – Werte, die wir gerne unterstützen», erklärt die Raiffeisenbank Reuss-Lindenberg stellvertretend für die Sponsoringpartnerschaft. Dank der Unterstützung durch Sponsoren kön-

Warum Unternehmensnachfolge die ganze Region betrifft

Boutique erhielt sie erst, als die Ablösesumme geflossen war. Immerhin konnte sie eine Mitarbeiterin übernehmen, die die Kunden und Prozesse schon bestens kannte. Diese Zeit ist Nicole Reichlin in keiner guten Erinnerung, und sie möchte die Übergabe für Maggie KrenzEdwards dann auch positiver gestalten. So ist ihre Nachfolgerin bereits jetzt an einigen Tagen im Laden, lernt die Kundschaft und die Prozesse kennen, auch den Einkauf werden die beiden Damen noch gemeinsam bewältigen. Eine gute Lösung für Nicole Reichlin, für Maggie Krenz-Edwards und für Affoltern.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt Eine erfolgreiche Nachfolge entsteht selten von heute auf morgen. Sie braucht Zeit, sorgfältige Vorbereitung und oft zahlreiche Gespräche – innerhalb der Familie, mit Mitarbeitenden oder mit potenziellen Käufern. Fachleute empfehlen deshalb, sich bereits fünf bis zehn Jahre vor einer geplanten Übergabe mit der Nachfolge auseinanderzusetzen. Gerade im Säuliamt mit seinen zahlreichen inhabergeführten KMU wird die Unternehmensnachfolge in den kommenden Jahren zu einer der zentralen wirtschaftlichen Herausforderungen. Ob Betriebe erhalten bleiben oder verschwinden, entscheidet nicht nur über einzelne Unternehmen, sondern auch über Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und die Zukunft der ganzen Region.

NACHFOLGESERIE

Früher oder später stellt sich für jedes Unternehmen die gleiche Frage: Wie geht es weiter? Unsere Serie zeigt, welche Wege der Unternehmensnachfolge es gibt, welche Herausforderungen auf KMU warten und weshalb das Thema aktuell für viele Unternehmerinnen und Unternehmer wichtig und für das ganze Säuliamt von Bedeutung ist. (red)

nen die Teilnahmegebühren bewusst auf einem attraktiven Niveau gehalten werden. Gleichzeitig profitieren die Kinder von einer qualitativ hochwertigen Betreuung, gesunder Verpflegung sowie vielfältigen Sportangeboten. Auch Vereine aus der Region erhalten die Möglichkeit, sich vorzustellen und Kinder langfristig für ihren Sport zu begeistern. Mit ihrem langjährigen Engagement leisten die drei Raiffeisenbanken einen wertvollen Beitrag zur Förderung des Nachwuchssports und unterstützen ein Projekt, das weit über die Ferienzeit hinaus Wirkung entfaltet. Kinder werden für Sport begeistert, Vereine gestärkt und die regionale Gemeinschaft nachhaltig gefördert. Raiffeisenbank Kelleramt-Albis

Die ganze Lager-Kinderschar mit Michael Baumann, dem Leiterteam (hellblaue Shirts) und den beiden Vertretern der drei Raiffeisenbanken, Nadja Bissegger (RB Reuss-Lindenberg) und Matthias Bär (RB Kelleramt-Albis). (Bild zvg)

Ref. Kirchgemeinde

Knonauer Amt

Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal

Freitag, 7. August

20.00 Kirche Mettmenstetten

NAchtsamkeit

Meditationsnacht mit Andreas Fritz

Samstag, 8. August

10.30 Affoltern Seewadel

Gottesdienst

Pfr.Werner Schneebeli

14.30 Affoltern Senevita

Gottesdienst

Pfr.Werner Schneebeli

Sonntag, 9. August

10.00 Kirche Hausen

Gottesdienst

9.30 Uhr: Singen mitTanya

Pfrn. Irene Girardet

Musik:Tanya Birri

10.00 Kirche Mettmenstetten

Gottesdienst

Pfr. Andreas Fritz

Musik: Daniel Rüegg

10.00 Kirche Ottenbach

Gottesdienst

Pfr. Stefan Becker

Musik: Antonia Nardone

Anschliessend Kirchenkaffee

Fahrdienst Affoltern: 9.25 Uhr

vor dem Seewadel und dem Senevita, 9.35 Uhr beim Roots und altem Gemeindehaus

18.00 Bonstetten Chilegarte

Abendfeier «Musik &Wort»

Pfrn. Susanne Sauder

Musik: Casey Jason Crosby (Bei Regen in der Kirche)

Mittwoch, 12. August

19.30 Kirche Mettmenstetten

Neumondsingen mit Elsbeth Durrer

Donnerstag, 13. August 19.00 Kirche Mettmenstetten

Liturgische Abendmahlsfeier

Pfr. Andreas Fritz

Ref. Kirche Kappel

Sonntag, 9. August

10.00 Gottesdienst in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet www.kirchekappel.ch

Kloster Kappel am Albis

Tagzeitengebet

Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal

Dienstag, 11. August (jeden Dienstag) 9.00 –11.00 Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann.

Eintritt frei, keine Anmeldung nötig, keine Grundkenntnisse nötig

13.30 –14.30 Führung durch die Klostergärten.

Treffpunkt: Amtshausplatz.

Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei

Donnerstag, 13. August (jeden Donnerstag)

13.30 –

14.30 Führung durch die Klosteranlage.

Treffpunkt: Amtshausplatz.

Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei

www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 9. August

10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten mit Pfarrer Andreas Fritz www.kircheknonau.ch

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 9. August

10.00 Regionalgottesdienst Reformierte Kirche Ottenbach www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Stallikon Wettswil

Sonntag, 9. August

10.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern am Albis

Samstag, 8. August 17.30 Eucharistiefeier

Sonntag, 9. August

9.00 Eucharistiefeier anschl. Chilekafi 18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 9. August 10.30 Eucharistiefeier www.kath-bonstetten.ch

Kath. Kirche Hausen am Albis

Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern:

Samstag, 8. August

17.00 Wortgottesfeier mit Matthias, Musik: José www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 9. August

9.30 Eucharistiefeier mit Don Carlo De Stasio, anschl. Chilekafi www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 9. August 10.30 Eucharistiefeier www.kath-affoltern.ch

Viva Kirche Affoltern am Albis

Sonntag, 9. August 10.00 Gottesdienst mit Livestream Kinderprogramm www.sunntig.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten

Sonntag, 9. August 10.30 Gottesdienst Parallel Kinder-/Jugendprogramm

Donnerstag, 13. August 20.00 Gebetsabend

Mehr Infos: etg-mettmenstetten.ch

Wirengagieren uns fü re in eb elebteBergwelt. ber ghilf e.ch

Nepalesisches Trio Sukarma in Hausen

Konzert mit Sitar, Flöte und Tabla

Die nepalesische Musikgruppe Sukarma ist am Sonntag, 16. August, um 19 Uhr in der reformierten Kirche Hausen zu Gast. Das Ensemble um den Sitarspieler Dr. Dhrubesh Chandra Regmi verbindet traditionelle nepalesische Volksmusik mit klassischer indischer Musik. Seit der Gründung im Jahr 1997 verfolgt Sukarma das Ziel, mit seiner

Kunst ist mehr als Luxus

Ämtler Kunstforum zeigt, weshalb Kultur Menschen verbindet

«Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.» Dieses Zitat von Pablo Picasso bringt auf den Punkt, weshalb Kunst weit mehr ist als ein schöner Zeitvertreib. Sie gehört seit jeher zum Menschen und erfüllt Bedürfnisse, die über das Materielle hinausgehen.

Dr. Dhrubesh

Chandra Regmi. (Bilder zvg)

Musik Harmonie und Frieden zu fördern. Neben Regmi (Sitar) stehen in diesem Jahr Umesh Pandit (Flöten) und Ananta Prajapati (Tabla und Perkussion) auf der Bühne. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Knonauer Amt

Ananta Prajapati, Tabla und Perkussion.

Mathematik, Musik und Theologie

Kurzfilm eines Gottesdienstes online

Die Fibonacci-Folge, Bachs Fugen und die Schönheit der Schöpfung standen im Mittelpunkt eines aussergewöhnlichen Gottesdienstes, der am 26. Juli in der reformierten Kirche Bonstetten stattfand. Mitwirkende waren der Mathematiker Martin Knitsch (Bonstetten), der Pianist und Komponist Casey

AGENDA

Montag, 10. August

Affoltern

◴ 13:30–17:00: Garten-Café

Einmaliges Garten-Café in freundlichem und gediegenem Ambiente.

● Viva Kirche, Alte Obfelderstrasse 24

Veranstalter: Viva Kirche Affoltern am Albis. Lassen Sie sich verwöhnen mit feiner Patisserie, Torten und vielem mehr! Website: www.sunntig.ch

◴ 14:00–17:00: Kinderwoche Komm mit auf eine spannende Indianerwoche voller Spiel, Kreativität und biblischer Geschichten! ● Viva Kirche, Alte Obfelderstrasse 24

Veranstalter: Tschägg-Point. Für Kinder von der 1. bis 6. Klasse. Check-in ab 13:30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Website: www.kiwo-affoltern.ch

Crosby sowie Pfarrerin Susanne Sauder (Bonstetten). Der Gottesdienst wurde aufgezeichnet und kann als Video unter folgendem Link angesehen werden: https://youtu.be/dNZn7JA4sfUtzte.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Knonauer Amt

Dienstag, 11. August

Affoltern

◴ 14:00–17:00: Kinderwoche Komm mit auf eine spannende Indianerwoche voller Spiel, Kreativität und biblischer Geschichten!

● Viva Kirche, Alte Obfelderstrasse 24 Für Kinder von der 1. bis 6. Klasse. Check-in ab 13:30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Website: www.kiwo-affoltern.ch

Kappel

◴ 09:00–11:00: Stick-Treff Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann. Eigene Projekte oder Inspirationen holen. Material kann mitgebracht oder vor Ort erworben werden.

Kunst bewegt, inspiriert und eröffnet neue Sichtweisen. Ein Gemälde, ein Musikstück oder eine Theateraufführung kann Freude, Hoffnung oder Mitgefühl wecken und Fragen stellen, auf die es keine einfachen Antworten gibt. Sie schafft Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und fördert den offenen Austausch. Gleichzeitig bewahrt sie Erinnerungen, regt Kreativität an und stärkt die Meinungsvielfalt – wichtige Grundlagen einer lebendigen Gesellschaft.

Auch für Regionen und Gemeinden ist Kunst von grosser Bedeutung. Sie verleiht Orten Identität, macht sie lebenswerter und bringt Menschen zusammen. Kultur entsteht nicht nur in den grossen Zentren, sondern lebt dort, wo Menschen ihr Raum geben.

Genau das ist das Ziel des Ämtler Kunstforums, das von der Gemeinnützigen Gesellschaft Affoltern (GGA) alle drei Jahre organisiert wird. Die Ausstel-

Kunst regt

Kreativität an und wird im Ämtler Kunstforum erlebbar gemacht. (Bild zvg)

lung bietet Kunstschaffenden aus der Region eine Plattform, ihre Werke einem breiten Publikum zu präsentieren. Gleichzeitig lädt sie Besucherinnen und Besucher ein, Kunst zu entdecken, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Perspektiven kennenzulernen. Das Ämtler Kunstforum ist deshalb weit mehr als eine Ausstellung. Es ist ein kultureller Treffpunkt, der Kreativität sichtbar macht und den Austausch zwischen Kunstschaffenden und Bevölkerung fördert. Es zeigt, dass Kultur auch im Bezirk Affoltern lebendig ist und wesentlich zur Lebensqualität beiträgt. Die nächsten Ausstellungen finden vom 13. bis 16. November (offene Ausstellung) sowie vom 19. bis 22. November (jurierte Ausstellung) im Kasinosaal Affoltern statt. Die GGA freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher, die entdecken möchten, wie vielfältig und inspirierend Kunst aus der Region ist.

Gemeinnützige Gesellschaft Affoltern

Sommerliches Freiluft-Garten-Café in Affoltern

Im luftigen Garten-Café darf man sich auch in diesem Jahr während der Sommer-Kinderwoche in Affoltern am Montag- und am Mittwochnachmittag verwöhnen lassen. Das Café öffnet unter den Bäumen der Viva Kirche für alle Geniesserinnen und Geniesser. An der Alten Obfelderstrasse 24 werden am Montag, 10. August, und am Mittwoch, 12. August, die leckeren selbst herge-

stellten Torten und die legendären englischen Scones zu feinem Kaffee oder eisgekühlten Getränken serviert. Passanten und alle, die sich eine Pause im luftigen Café gönnen möchten, sind herzlich willkommen. Für die Unterhaltung der Kinder ist gesorgt. Die Sommer-Kinderwoche bietet auf dem angrenzenden Gelände vom Montag bis Donnerstag eine abwechslungsreiche, fantastische «Indianerwoche» an. Simone Müller mit ihrem Team bedient die Café-Gäste gerne am Montag und Mittwoch, zwischen 13.30 und 17 Uhr, an der Alten Obfelderstrasse 24, Affoltern, in der Viva Kirche gleich neben dem Senevita.

Viva Kirche

● Kloster Kappel, Kappelerhof 5 Veranstalter: Kloster Kappel. Ohne Anmeldung. Unkostenbeitrag 10 Franken. Website: www.klosterkappel.ch

◴ 13:30–14:30: Führung

Führung durch die Klostergärten.

● Kloster Kappel, Kappelerhof 5

Veranstalter: Kloster Kappel. Kostenlos, ohne

Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch

Anmeldung. Treffpunkt: Amtshausplatz (Eingang). Website: www.klosterkappel.ch

Mittwoch, 12. August

Affoltern

◴ 14:00–17:00: Garten-Café Einmaliges Garten-Café in freundlichem und gediegenem Ambiente. ● Viva Kirche, Alte Obfelderstrasse 24

Lassen Sie sich verwöhnen mit feiner Patisserie, Torten und vielem mehr! www.sunntig.ch

◴ 14:00–17:00: Kinderwoche Komm mit auf eine spannende Indianerwoche voller Spiel, Kreativität und biblischer Geschichten!

● Viva Kirche, Alte Obfelderstrasse 24

Veranstalter: Tschägg-Point. Für Kinder von der 1. bis 6. Klasse. Check-in ab 13:30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Website: www.kiwo-affoltern.ch

Donnerstag, 13. August

Affoltern

◴ 14:00–17:00: Kinderwoche Komm mit auf eine spannende Indianerwoche voller Spiel, Kreativität und biblischer Geschichten!

● Viva Kirche, Alte Obfelderstrasse 24

Veranstalter: Tschägg-Point. Für Kinder von der 1. bis 6. Klasse. Check-in ab 13:30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Website: www.kiwo-affoltern.ch

Kappel

◴ 13:30–14:30: Führung

Führung durch die Klosteranlage. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5

Veranstalter: Kloster Kappel. Kostenlos, ohne Anmeldung. Treffpunkt: Amtshausplatz (Eingang).

Website: www.klosterkappel.ch

Das Garten-Café-Team vom letzten Jahr mit Simone Müller in der Mitte. (Bild zvg)

Hedingen

NordicWalking inHedingen

DaswertvolleGanzkörpertraining fürPersonenmitleichterFitness. Füralleab60Jahren. Montag,9.00–10.30Uhr Start:17.August2026

Einstiegjederzeitmöglich, unverbindlicheSchnupperlektion AnmeldungundInfos 0584515185 sport@pszh.ch

Sport & Fun

Affolterna.A. Dietikon

Ferienkurse

5.Woche10.–14.August FreibadStigeli,Affoltern

FürGolfanfängerführenwirjedenMonat Einsteiger-undPlatzreifekursedurch.Füralle, diedasGolfspieleneinmalausprobierenwollen, bietenwirauchgünstigeSchnupperlektionen an. WirfreuenunsaufSie!

InformationenundAnmeldung www.schwuemschuel-roeteli.ch info@schwuemschuel-roeteli.ch

Schwimmkurse abEndeAugust inAffoltern&Dietikon

• 10.8.-14.8.26Tennis/PadelAffolternamAlbis

• 5.10.-9.10.26Tennis/PadelAffolternamAlbis

• ProfessionellerUnterrichtundBetreuung,alleNiveaus, inklusiveMittagessentäglich9-15Uhr

• Betreuungvon8-17Uhrmöglich

• AufWunschauchmitMathematik-Trainingbuchbar

AlbisGolfDrivingRangeundSchulefürGolf Moosstrasse7·8907Wettswil·0447000289·info@albis-golf.ch·www.albis-golf.ch

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Vom Moos nach Birmingham

Dominik Bruno aus Bonstetten ist im Aufgebot für die Staffel an der Leichtathletik-Europameisterschaft

Vor drei Jahren kehrte Dominik Bruno auf die Sprintbahn zurück – ohne zu wissen, wohin ihn dieser Weg führen würde. Heute gehört der Bonstetter der Läufervereinigung Albis (LV Albis) zum Schweizer EM-Aufgebot für die 4×100-Meter-Staffel in Birmingham.

Dominik James Bruno steht vor dem grössten Wettkampf seiner bisherigen Karriere. Die Leichtathletik-Europameisterschaft findet vom 10. bis 16. August 2026 in Birmingham statt. Für die Männer-4 × 100-Meter-Staffel wurden acht Athleten nominiert. Wer im Vorlauf oder einem möglichen Final zum Einsatz kommt, entscheidet das Trainerteam.

«Es ist noch immer surreal», sagt der 33-jährige Informatiker, der im September 34 Jahre alt wird. Gleichzeitig spürt er, dass seine Reise noch nicht zu Ende ist: «Ich glaube, da ist noch viel mehr möglich.»

Schon als Kind war Dominik Bruno schnell. Bei Sprintwettkämpfen, unter anderem beim Visana Sprint, gehörte er zu den Besten und wurde mehrfach «de schnällscht Volketswiler». Auch in der Jugi, im Fussball und im Karate feierte er Erfolge. Wo Bewegung und Wettkampf gefragt waren, fühlte er sich zu Hause. Mit 14 und 15 Jahren veränderten sich seine Prioritäten. Andere Interessen rückten in den Vordergrund, der Sport verschwand schliesslich aus seinem Alltag. Er absolvierte eine Lehre als Koch

und später die Ausbildung zum Informatiker. Heute arbeitet er als Informatiker bei einer Bank in Zürich-Altstetten. Kurz vor seinem 30. Geburtstag kam der Wendepunkt. Dominik Bruno fragte sich, was ihm früher wirklich Freude bereitet hatte. Die Antwort war klar: sprinten.

Ohne Erfahrung aus Erwachsenenwettkämpfen und entsprechende Zeiten war der Einstieg in einen Verein jedoch nicht einfach. Dann entdeckte er die Bahn Im Moos in Affoltern und kontak-

tierte die LV Albis. Trainer Philippe Bandi lud ihn zu einem Probetraining ein. «Mein erster Gedanke war: Wow! Diese Explosivität und Dynamik sieht man nicht alle Tage. Schon nach den ersten Antritten war klar, dass da aussergewöhnlich viel Potenzial vorhanden ist», erinnert sich Philippe Bandi.

Die ersten Monate waren hart. In den ersten vier Monaten musste sich Dominik nach fast jedem Training übergeben. Trotzdem blieb er dran. Heute trainiert er weiterhin bei der LV

Albis mit der Sprintgruppe und den jüngeren Athletinnen und Athleten. Zusätzlich arbeitet er im Nationalen Leistungszentrum mit Trainer Daniel Baumgartner.

Die Entwicklung verlief rasant. Seinen ersten offiziellen Sprintwettkampf als Erwachsener bestritt Dominik Bruno 2024. Damals lief er die 100 Meter in 11,14 Sekunden. Nur ein Jahr später steigerte er sich an den Schweizer Meisterschaften auf 10,49 Sekunden. Auch 2026 zeigte er, dass er auf diesem Niveau kon-

Hoher Besuch aus Japan im Karate Center Albis

kurrenzfähig ist: In Bulle lief er bei zu starkem Rückenwind 10,36 Sekunden. «Bereits nach einem Jahr Training hatte Dominik ein Niveau erreicht, bei dem ich dachte, viel mehr sei kaum möglich. Umso erstaunlicher war, dass er sich nochmals steigern konnte», sagt Philippe Bandi.

Hinter dem EM-Aufgebot steht kein klassischer Profialltag. Dominik Bruno arbeitet weiterhin zu 100 Prozent als Informatiker, hat keinen Sponsor und organisiert seinen Weg als Athlet neben dem Beruf. Seine Ferien gehören dem Training, den Lagern und den Wettkämpfen. Besonders schätzt sein Trainer auch seine Persönlichkeit: «Dominik bringt in jedes Training volle Hingabe und grossen Einsatz mit. Er ist fokussiert, hilfsbereit und gerade für die jüngeren Athletinnen und Athleten ein echtes Vorbild.»

Vielleicht ist genau das die besondere Geschichte hinter seinem Erfolg: Dominik James Bruno hat sich Schritt für Schritt an die internationale Spitze herangearbeitet, ohne den Ort zu vergessen, an dem sein zweiter Anlauf begonnen hat. In wenigen Tagen reist er mit der Schweizer Staffel nach Birmingham. Ob er im Vorlauf oder Final auf der Bahn stehen wird, entscheidet das Trainerteam. Sicher ist: Der Weg vom Moos in Affoltern bis zur Europameisterschaft ist bereits heute aussergewöhnlich.

Claudia Loup, LV Albis

Eine unvergessliche Woche voller Inspiration, intensivem Training und wertvollen Begegnungen

Auch im Jahr 2026 durfte das Karate Center Albis erneut hochkarätigen Besuch aus Japan begrüssen. Die gemeinsame Zeit mit dem Welt-Chef-Instruktor Soke Kenyu Mabuni war für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein ganz besonderes Erlebnis. Während der gesamten Woche wurde täglich zwischen drei und fünf Stunden trainiert. Die intensiven Trainingseinheiten forderten Körper und Geist gleichermassen und boten allen Karateka – unabhängig von ihrem Niveau – die Möglichkeit, sich persönlich und technisch weiterzuentwickeln. Dabei standen nicht nur Präzision und Technik im Mittelpunkt, sondern auch die Werte des Karate: Respekt, Disziplin und stetiges Lernen.

Mit grosser Geduld, viel Herzlichkeit und beeindruckender Fachkompetenz vermittelte der Karate-Meister Mabuni sein Wissen. Jede Trainingseinheit war geprägt von einer motivierenden Atmosphäre und vielen wertvollen Details, die den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben wer-

Saisonstart für den FCWB in Dietikon

den. Neben den intensiven Trainings blieb auch Zeit für persönliche Gespräche, gemeinsames Essen und den Austausch über Karate und die japanische Kultur. Gerade diese Begegnungen machten die Woche besonders wertvoll und stärkten die Freundschaft zwischen unseren Gästen aus Japan und unserer Karatefamilie.

Alle Teilnehmenden sind sehr dankbar, dass sie diese aussergewöhnliche Woche gemeinsam erleben durften. Solche Besuche sind nicht nur eine grosse Ehre für das Dojo, sondern auch eine wertvolle Inspiration für alle, die den Weg des Karate mit Leidenschaft gehen. Ein herzliches Dankeschön an Soke Kenyu Mabuni für die Zeit, Geduld, seine Herzlichkeit und die vielen unvergesslichen Momente. Karate verbindet Menschen – über Länder, Kulturen und Generationen hinweg. Weitere Infos unter www.karate-albis.ch

Andi Müller, Karate und Gesundheitscenter Albis

Der FC Wettswil-Bonstetten startet am Samstag mit einem Auswärtsspiel beim FC Dietikon in die neue Saison

Die neue Spielzeit beginnt für den FC Wettswil-Bonstetten, wie die letzte endete. Mit einem Auswärtsspiel gegen den FC Dietikon. Vor etwas mehr als zwei Monaten beendeten die Ämtler eine hervorragende Rückrunde mit der knappen Niederlage im Limmattal. Am Samstag will das Team um den neuen Trainer, Etienne Scholz, mit einem Vollerfolg in die neue Saison starten.

Stabiles Kader

Einmal mehr hat es Sportchef Stephan Zollinger geschafft, mit nur wenigen Kaderrochaden auszukommen. Verzichten müssen die Ämtler auf Schneebeli, der zurückgetreten ist, sowie auf Figueiredo (zu YF Juventus) und Vukasinovic (zu AC Bellinzona), welche ihre Karrieren in höheren Ligen fortsetzen. Neu zum FCWB kamen dafür Julius Hodler

und Levin Castagna (beide FC Winterthur U-21), Nemanja Petrovic (FC Bülach) und Gionata Centoducato (FC Uster). Die Vorbereitungsspiele wurden denn auch genutzt, um möglichst viel zu testen.

Neuer FC Dietikon

Ganz anders beim samstäglichen Gegner. Daniel Tarone muss gleich elf Spieler aus dem Kader der letzten Saison ersetzen.

Darunter auch Topskorer M’Biye, der zu Wohlen wechselte. Bei den Neuzuzügen wurde vor allem auf junge Spieler gesetzt, und man darf gespannt sein, wie gut das Team bereits zusammenspielt. Natürlich werden aufgrund der kurzen

Anfahrt auch viele WB-Fans erwartet. Anpfiff in der Acumax-Arena (Dornau) in Dietikon ist am Samstag um 18 Uhr.

Oliver Hedinger, FCWB

hier Flavio Peters 22. Saisontreffer per Elfmeter. (Bild Kaspar Köchli)
Dominik Bruno (ganz rechts) bei der Spitzenleichtathletik Luzern 2026. (Bild zvg)
Chef-Instruktor Soke Kenyu Mabuni brachte viel Wissen ein. (Bild zvg)

ZWISCHEN-RUF

Sprüche aus

meinem Kalender

– Jeden Morgen dieselbe Frage: ECHT JETZT?

– Bin gerade etwas neben der Spur. IST SCHÖN DA.

– Ich mach mir Kaffee. UND EIN PAAR ILLUSIONEN.

– Machen ist wie Wollen. NUR KRASSER.

– Falls mich jemand sucht: ICH BIN ETWAS ZU WEIT GEGANGEN.

– Auf dem Boden der Tatsachen liegt eindeutig ZU WENIG GLITZER.

– Es geht im Leben nicht um die TO-DOS, sondern um die TA-DAAAAS!

– Schokolade löst keine Probleme. Aber BROKKOLI auch nicht.

– Sehen wir es positiv: Heute ist der LETZTE MONTAG FÜR DIESE WOCHE.

– Meine drei Probleme: DIE VERGESSLICHKEIT, DINGS UND DAS ANDERE.

– Neun von zehn Enten empfehlen GEMÜSEAUFLAUF.

– Ach Leute, ich bin ja so froh, DASS ES MICH GIBT!

Ute Ruf

Die Autorin Ute Ruf lebt in Bonstetten. Sie betont, ihre Geschichten seien stets wahr und aus dem Leben gegriffen.

Schicken Sie uns Ihre schönsten Erinnerungen

In dieser Ausgabe finden sich erste Einsendungen auf Seite 6. Lassen auch Sie uns Ihre schönsten FerienErinnerungen zukommen. Schicken Sie uns ein bis drei Fotos mit einer Auflösung von 1 bis 2 MB per E-Mail an redaktion@affolteranzeiger.

Schreiben Sie dazu, wo und wann Sie das Bild gemacht haben und was für spezielle Erinnerungen Sie mit dem Bild verbinden. (red)

Yakari – das kleine Superhirn

Ein Versteckspiel zeigte, wie clever Hunde voneinander lernen

Heute haben wir zuerst Rennspiele und danach Verstecken gespielt. Yakari und Lio mussten beim Ausgang des Wintergartens sitzen und warten, während ich mich heimlich versteckte. Mein Mann Thomas passte auf, dass sie nicht sehen konnten, wohin ich ging. Yuna hingegen sass ganz entspannt im Garten. Eigentlich spielte sie gar nicht mit – sie konnte aber jedes Mal genau beobachten, wo ich mich versteckte.

Beim ersten Durchgang lief sie direkt in meine Richtung, als die beiden mit der Suche begannen. Yakari bemerkte das sofort, folgte ihr und fand mich. Und genau da wurde es spannend. Denn ab diesem Moment begann Yakari, Yuna genau zu beobachten. Er

achtete darauf, wohin sie schaute. Lio wiederum beobachtete Yakari. Das Problem für Lio: Er wusste nicht, dass Yakari Yuna heimlich als Informationsquelle nutzte.

So entstand ein kleines Informationsnetzwerk. Yuna wusste, wo ich war. Yakari wusste, dass Yuna es wusste. Lio wusste nur, dass Yakari offenbar etwas wusste. Die beiden Jungs hatten riesigen Spass und wurden mit jedem Durchgang begeisterter.

Das Schönste daran: Es gab keine Leckerli. Sonst hätte Yuna vermutlich ebenfalls aktiv mitgespielt. Die eigentliche Belohnung war das Suchen und Finden, das gemeinsame Erleben und die grosse Freude, wenn plötzlich

jemand hinter einer Hecke, der Lounge oder dem Gartenhaus entdeckt wurde. Spielen ist weit mehr als nur ein Zeitvertreib. Es macht nicht nur unglaublich viel Freude, sondern zeigt auch, wie aufmerksam und lernfähig Hunde sind. Sie beobachten einander, ziehen ihre Schlüsse und erleben gemeinsam Momente, die sie ganz offensichtlich geniessen – genau wie wir Menschen.

Eva Lehmann

In dieser Kolumne berichtet Eva Lehmann vom Lebenshof Bunte Bande in Ottenbach von ihren Erlebnissen mit den Tieren.

(Bild zvg)

BILDERRÄTSEL – AUFLÖSUNG

Das Wirtshausschild schmückt das Restaurant Post in Ottenbach Viele Leserinnen und Leser haben mitgeraten und sind richtig gelegen, wie beispielsweise André und Lucia Blatty aus Obfelden. Das Wirtshausschild mit Gockel, Stern und Posthorn vom Bilderrätsel in der Ausgabe vom 31. Juli hängt an der Fassade des Restaurants Post in Ottenbach am Dorfplatz 5. Das «Pöstli» unter Gastwirtin Biljana Krstanovic feiert bald sein 20-Jahre-Jubiläum.

Das Wirtshausschild gehört zum «Pöstli» am Dorfplatz 5 in Ottenbach. (Bild

Vor einiger Zeit schmückte das «Pöstli» ausserdem auch ein Kaffeerahm-Deckeli, wie die Einsendung von Nicole Wetli (ehemals Bitzer), einer ehemaligen Ottenbacherin, zeigt. (red)

Claudia Eugster)
Yakari liebt das gemeinsame Spielen. Beim Versteckspiel auf der Wiese zeigte er eindrücklich, wie aufmerksam Hunde einander beobachten.
IHRE FERIENFOTOS
Wo ging die letzte Reise hin? (Bild cle)
Restaurant Post. (Bild Peter Stillhard)
Das Schild des Restaurant Post war neulich auch Sujet eines Kaffeerahm-Deckelis. (Bild Nicole Wetli)

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