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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 56 I 179. Jahrgang I Freitag, 8. August 2025

Planung ist alles

Neues Angebot

Wie funktioniert eigentlich … die Küche eines Pflegeheims? Diese Frage beschäftigt Bernhard Schneider in Teil 7 der Sommerserie. Seite 6

Ab dem 9. September unterstützen Jugendliche ältere Menschen mit Laptop, Handy und Co. Das Angebot ist kostenlos. Seite 9

Als in der Druckerei eine Ära endete In der Serie «vor X Jahren» werden bedeutende Ereignisse zurück ins Rampenlicht geholt, die 10, 20, 25, 30 oder mehr Jahre zurückliegen. Diese Episode widmet sich einer Veränderung, die nun 40 Jahre zurückliegt und die der «Anzeiger» damals als «den bedeutendsten Schritt seit Gutenbergs Erfindung des Bleisatzes um 1440» bezeichnete. In der Tat bedeutete die vor exakt 40 Jahren vollzogene Umstellung vom Blei- auf den Fotosatz eine grosse technische Zäsur, die mit vielen Herausforderungen verbunden war – für Technik und Redaktion. Bislang hatten der Produktion einer Zeitung mechanische Arbeitsschritte zugrunde gelegen. Nun waren all diese Vorgänge an den vertrauten Maschinen innerhalb nur eines Tages Geschichte. Die Umstellung erfolgte in einer heissen Juli-Nacht 1985, und sie klappte nicht auf Anhieb: Der neue Belichter bockte und verhinderte – wohl erstmals seit 1847, dem Gründungsjahr des «Anzeigers» – die Herausgabe einer Ausgabe. (red)

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Rappen teurer werden EconomyPakete per 2026. Seite 11

Mehr E-Autos im Säuliamt Lokale Händler berichten von steigender Nachfrage dominik stierli Beobachtet man im Strassenverkehr andere Fahrzeuge, fällt einem das eine oder andere Elektroauto auf. Seit April sind zudem auch Elektro-Postautos im Bezirk Affoltern im Einsatz, aktuell oft auf den Linien in Richtung Zürich Stadt. Aber mit welchem Treibstoffmix sind die Personenwagen im Säuliamt denn unterwegs? Der «Anzeiger» hat beim Bundesamt für Statistik nachgefragt. Die aktuellsten Zahlen beziehen sich auf den letztjährigen September. In der Stadt Affoltern waren damals 302 Elektroautos gemeldet, in Wettswil 264 und in Mettmenstetten 193. Das sind die Spitzenreiter nach absoluten Zahlen. Setzt man die Werte ins Verhältnis zu allen eingelösten Personenwagen, steht die Gemeinde Aeugst ganz vorne: 8,80 Prozent der Aeugster Personenwagen sind elektrisch unterwegs. Wettswil steht mit einem Anteil von 8,62 Prozent an zweiter Stelle, gefolgt von Hausen mit 7,32 Prozent Elektroauto-Nutzenden. Im Gegensatz dazu ist die Quote in

den Gemeinden Maschwanden, Kappel und Obfelden mit um fünf Prozent und in der Stadt Affoltern mit 4,6 Prozent am tiefsten.

Anstieg von Steckerfahrzeugen in der Schweiz Wie sieht denn nun die aktuelle Entwicklung aus? Gemäss der Vereinigung der offiziellen Automobil-Importeure

8,8

Prozent aller Personenwagen in Aeugst fahren elektrisch.

auto-schweiz stieg die Zahl von sogenannten Steckerfahrzeugen (rein elektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride) um 6,1 Prozentpunkte gegenüber der Vorjahresperiode. «In den ersten sieben Monaten des Jahres 2025 lag der Marktanteil der Steckerfahrzeuge unter den neu immatrikulierten Personenwagen

bei 31 Prozent», schreibt die Vereinigung. Im vergangenen Monat wurden in der Schweiz 4083 rein elektrische Fahrzeuge neu in Verkehr gebracht. Das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung 18,9 Prozent. Der «Anzeiger» hat bei der AmagVertretung in Wettswil nachgefragt, wie sich die Nachfrage im Säuliamt verhält. Geschäftsführer Reto Gut meint, dass nach einer etwas ruhigeren Phase im Jahr 2024 das Interesse nun spürbar anziehe. «In der Amag Wettswil sind derzeit rund 25 Prozent der neu verkauften Fahrzeuge vollelektrisch», erklärt er und verweist auf zahlreiche neue Modelle. Auch Beat Graf von der Karl Graf Automobile AG in Mettmenstetten kann von einer stark gestiegenen Nachfrage berichten. Der Verkaufsanteil von Elektroautos liege bei ihnen bei 35 bis 40 Prozent. Beide Händler sprechen von einem grösseren Beratungsaufwand bei E-Autos. Die Fragen beziehen sich oft auf Reichweite und Lademöglichkeiten.

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Ivo Zürchers Gnadenhof durchlebt turbulente Zeiten

«Hier erleben wir Ferienstimmung im Alltag.» Seite 11 Carla Studer, Geschäftsführerin im Restaurant Erpel. (Bild Brigitte Reemts Flum)

Wasserstände gehen zurück Ende Juli kam es nach ergiebigen Niederschlägen zu Hochwasser in den Flüssen und Seen der Schweiz. Auch die Reuss und der Türlersee erreichten jeweils die Gefahrenstufe 2. In den Gemeinden Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach, Obfelden und Affoltern mussten die Feuerwehren wegen zu viel Wasser ausrücken. Unterdessen sind die Pegelstände wieder gesunken. Trotzdem warnt die Schweizerische Unfallversicherung Suva, dass die Flüsse und Seen derzeit teils viel Wasser führen. «Das birgt zusätzliche Gefahren für Badegäste – gerade jetzt, da das Wetter wieder besser wird und viele die Abkühlung im Freien suchen», schreibt die Suva. (dst)

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Zirka 100 Tiere leben derzeit auf dem Gnadenhof von Ivo Zürcher (im Bild) in Aeugst. Doch nun steht der Inhaber vor einer grossen Herausforderung: Aufgrund gesetzlicher Vorgaben benötigt er bis Ende August dringend mehrere Bild Livia Häberling Hektaren Land zur Bewirtschaftung. (lhä) Seite 3

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