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054_2022

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 54 I 176. Jahrgang I Freitag, 15. Juli 2022

Ab aufs Velo

Nach zwölf Jahren als Gemeindepräsident Mettmenstetten nimmt René Kälin eine Auszeit. > Seite 3

Verschiedene Delikte

Einbrecher, falsche Polizisten und Vandalen haben die Polizei beschäftigt. > Seite 5

Bildergeschichten

Fotograf Elias Castson zeigt seine Arbeiten auf dem Weisbrod-Areal in Hausen. > Seite 9

Ressorts vergeben

Der Gemeinderat Wettswil hat sich für die neue Legislatur konstituiert. > Seite 10

Grünes Licht für Wohnungen und Voi-Laden in Obfelden Postareal: Der Baustart ist auf Ende Juli geplant Während vonseiten der Gemeinde die Umsetzung eines Bauprojekts auf dem Postareal in Obfelden noch völlig offen ist, kann nun die Leuthard Immobilien AG bauen – auch für die Migros. Drei Rekurse sind erledigt.

Einwand gegen Auflagen in der Baubewilligung Den zweiten Rekurs hat die Leuthard Immobilien AG selber formuliert – ein Wiedererwägungsgesuch gegen Auflagen, die in der Baubewilligung der

Kiss-Vorstand erneuert Die Genossenschaft Kiss Knonauer Amt koordiniert soziale Leistungen von Freiwilligen im Bezirk. Kiss steht für Keep it small and simple. Seit 2019 ist die Organisation stark gewachsen. Im vergangenen Jahr leisteten die Mitglieder eine grosse Zahl an Freiwilligenstunden. An ihrer dritten Generalversammlung wurden zwei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt. Mit einem grossen Dankeschön verabschiedete man auch drei Vorstandsmitglieder der ersten Stunde. Die Sozialvorsteherin aus Stallikon sprach in ihrem Grusswort auch interessante Aspekte zu Kiss an. (red.)

> Bericht auf Seite 5

Die «Fressnapf»-Filiale Affoltern ist an die Zwillikerstrasse umgezogen – für zwei Jahre. > Seite 13

Verbesserungen fürs Ottenbacher Dorfzentrum Im Zentrum von Ottenbach wird zukünftig Tempo 30 eingeführt. Der Regierungsrat hat zudem weitere Massnahmen beschlossen. Das Projekt zur Sanierung der Kantonsstrasse sieht auf einer Strecke von 500 m die Signalisation von Tempo 30 vor. «Dadurch können viele Menschen, die heute über dem Lärmgrenzwert leben, vom Lärm entlastet werden», erläutert Baudirektor Martin Neukom diese Massnahme. Die Verkehrssicherheit wird dadurch ebenfalls verbessert. Weiter werden die Bushaltestellen Hinterdorf, Zentrum und Rigiblick hindernisfrei ausgebaut. Die Haltestellen werden dafür teilweise leicht verschoben. Die Rickenbacher- und die Jonenstrasse erhalten jeweils ein sogenanntes Eingangstor, um den Verkehr dorfeingangs abzubremsen. Zudem sind Fussgängerschutzinseln und Querungshilfen für Velofahrende vorgesehen.

von Werner Schneiter Das Projekt der Leuthard Immobilien AG umfasst auf dem Postareal 24 Dreieinhalb-Zimmer-Wohnungen, eine Ladenfläche im Erdgeschoss und rund 80 Quadratmeter Gewerbefläche. Auf der Fläche, die rund 700 Quadratmeter umfasst, plant die Migros einen Laden nach dem Voi-Konzept (Franchising). Gegen den von der Gemeindeversammlung 2020 und durch den Kanton 2021 genehmigten privaten Gestaltungsplan Postareal sind keine Rekurse eingegangen. Aber drei Rekurse haben das Bauvorhaben der Leuthard Immobilien AG blockiert. Sie konnten nun aber in Verhandlungen erledigt und die Rekurrenten zum Rückzug bewegt werden. Der Zürcher und der Schweizer Heimatschutz rekurrierten gegen den Abbruch der Liegenschaft an der Dorfstrasse 36 und 38 – mit dem Einwand, die Schutzwürdigkeit des Gebäudes zu prüfen. Allerdings wurde dieses im Jahr 2009 aus dem Schutzinventar entlassen – ein Entscheid, der damals nicht angefochten wurde. «Wir haben diesen Umstand gut dokumentieren können, was den Heimatschutz letztlich zum Rückzug bewogen hat», sagt Bernhard Marti, Geschäftsführer der Leuthard Immobilien AG.

Neuer Standort

Lärmarmer Belag für Tempo 30

Abbruch in Sicht: Das Restaurant Kreuzstrasse muss Wohnungen und dem Voi-Laden der Migros weichen. (Bild Werner Schneiter) Gemeinde eingeflossen sind, namentlich eine Fotovoltaikanlage sowie eine Ladestation für elektrisch betriebene Fahrzeuge. «Nach unserer Auffassung ist es in rechtlicher Hinsicht nicht möglich, solche Auflagen in eine Baubewilligung festzuschreiben», betont Bernhard Marti. Er schliesst aber nicht aus, dass solcherlei Installationen Bestandteil des Projektes sind. In diesem Punkt herrscht inzwischen Einigkeit zwischen Bauherrschaft und Gemeinde. Den dritten Rekurs hat die Mieterschaft eines Teils der abzubrechenden Liegenschaft, welche im Eigentum der Gemeinde ist, formuliert – eine Anfechtung der Kündigung auf September 2021 bei der Schlichtungsstelle und eine Verlängerung der Mietdauer bis Ende

März 2024. Auch hier herrscht inzwischen Einigkeit: Vereinbarungsgemäss wird der Mieterschaft die Verlängerung der Mietdauer bis zum gewünschten Datum gewährt.

Migros: Eröffnung im Sommer 2024 «Wir haben nun auch alle weiteren Auflagen bearbeitet und der Gemeinde die Baufreigabe per 20. Juli beantragt – ein sportliches Ziel», sagt Bernhard Marti, der in diesem Fall die Realisierung ab Ende Juli plant und den Baubeginn mit einem Spatenstich am 2. August signalisieren will. Der Baustart bedeutet auch den Abbruch des Restaurants Kreuzstrasse. In diesem Fall können die Wohnungen im Frühjahr

2024 bezogen werden. Nach Vollendung des Grundausbaus für die Migros dürfte die Eröffnung des Voi-Ladens voraussichtlich im Sommer 2024 folgen. Auch in der Nachbarschaft, die zum Postareal gehört, geht es vorwärts: Peter Frick hat das rund 2500 Quadratmeter grosse Grundstück an die Omera AG in St. Gallen veräussert. Der Investor, der zuvor schon das benachbarte Ärztehaus realisiert hat, plant in zwei Gebäuden Mietwohnungen. Die Baubewilligung wird in diesen Tagen erwartet. Vonseiten der Gemeinde gibt es derweil noch keine Pläne für Bauprojekte auf dem Postareal, wie aus einer Antwort auf eine von 70 Personen unterzeichnete Petition hervorgeht (im «Anzeiger» vom 24. Juni).

Zwei Damen am Ball

Im Gebirge schwer verunfallt

Zwei ehemalige Fussballerinnen aus der Region erzählen, wie es einst dazu kam, dass sie den Ball gekickt haben.

bis vor Kurzem beim FC Muri, nun hat sie ihre Aktivkarriere an den Nagel gehängt. Auf Spitzenniveau kickte auch Stefani Liebhart aus Affoltern. Sie war jahrelang Spielerin beim FC Basel. Beide haben schon als kleine Mädchen den Ball gekickt und dabei zunächst in einer Mannschaft gemeinsam mit Buben gespielt. Inzwischen habe sich der Frauenfussball extrem weiterentwickelt, bilanziert Esmeralda Büchler. Auch Stefani Liebhart sieht inzwischen im Bereich Taktik und Technik keine Unterschiede mehr zum Männerfussball. (uc)

Skalpierte Kopfhaut, Fraktur eines Halswirbels, gebrochene Nase, gebrochener Brustwirbel, fünf gebrochene Rippen und diverse weitere Quetschungen, Schürfungen und Risswunden. Wie er sich diese Verletzungen zugezogen hat, das weiss Adrian Brennwald, Ultrasportler aus Aeugst, nicht wirklich. Drei Wochen ist es her, seit er von Santa Maria an die italienische Grenze aufs Stilfser Joch hochrennen wollte. Die folgenden beiden Wochen sollte er im Spital Chur verbringen, die letzte dann in der Rehaklinik Bellikon, wo er wohl bis Ende Monat bleibt. (tst.)

> Bericht auf Seite 21

> Bericht auf Seite 22

EM in England: Frauenfussball im Fokus

Aktuell kicken die Frauen der Schweizer Nationalmannschaft an der FussballEuropameisterschaft in England. Nach einem Unentschieden gegen Portugal verloren die Schweizerinnen im zweiten Gruppenspiel gegen die Schwedinnen. Die Spiele verfolgen am Fernsehen auch zwei ehemalige Fussballspielerinnen aus dem Säuliamt. Esmeralda Büchler aus Ottenbach war in den 80er-Jahren selber Nationalspielerin. Die 51-Jährige spielte

Auf dem 1,5 km langen Abschnitt werden auch die Strassenbeläge mit teilweise lärmarmen Belag ersetzt. Im gleichen Schritt werden die Strassenentwässerung und die Beleuchtung erneuert. Insgesamt hat der Regierungsrat Zürich für das Bauprojekt 7,64 Mio. Franken bewilligt. Die Gemeinde Ottenbach wertet gleichzeitig den Zentrumsbereich für die Bevölkerung auf und hofft auf eine Umsetzung im Jahr 2024. Der genaue Realisierungszeitpunkt hängt mit der Fertigstellung des Autobahnzubringers A4 ObfeldenOttenbach zusammen. (dst.) ANZEIGEN

VOM DORF ZU DE STADT

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes Hausen am Albis während den Sommerferien Die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis inkl. des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes Hausen am Albis (zuständig für die Gemeinden Aeugst a. A., Hausen a. A., Kappel a. A., Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil) sind während den Sommerferien vom 18. Juli bis 19. August 2022 eingeschränkt.

Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das wir Dich sehen können, wann immer wir wollen.

11. August bis 31. Oktober 2022 Kontrollstelle Affoltern am Albis für die Stadt Affoltern am Albis sowie die Gemeinden Aeugst am Albis, Hausen am Albis, Hedingen, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Rifferswil, Stallikon und Wettswil Im Haus Bachweg 7 in Affoltern am Albis Öffnungszeiten 18.30 – 19.00 Uhr jeweils Mittwoch, Samstag und Sonntag (ausgenommen während der Schonzeit, jeweils vom 1. – 10. Tag des Monats) Amtliche Pilzkontrollpersonen Balint Berg, Bahnhofplatz 5, 8908 Hedingen, Tel. 044 761 26 07 Christian Klee, Winkelstrasse 56, 8912 Obfelden, Tel. 076 761 35 92 Hansjörg Birrer, Bodenmatte 11c, 5647 Oberrüti, Tel. 041 787 07 08 Pamela Rösch, Feldweg 5, 8916 Jonen, Tel. 076 516 93 41 Ausserhalb der genannten Öffnungszeiten erfolgt die Kontrolle nur nach telefonischer Vereinbarung. Hinweise • In den ersten zehn Tagen des Monats ist es verboten, Pilze zu sammeln. • Pro Person und Tag dürfen höchstens ein Kilogramm Pilze gesammelt werden. • Die Pilze müssen der Kontrolle gereinigt sowie ganz (Pilze mit Hut und Stiel) vorgelegt werden. • Es dürfen nur Pilze, die man kennt, gepflückt werden. Bringen Sie im Zweifelsfall ein Muster der Kontrollstelle. 15. Juli 2022 Stadt Affoltern am Albis und die erwähnten Gemeinden

Bauprojekte

Nach telefonischer Vereinbarung sind wir gerne auch ausserhalb dieser Zeiten für Sie da.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Gemeindeverwaltung Hausen am Albis

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Genehmigung Schutzvertrag - Liegenschaft Vers.-Nr. 345, Oberdorfstrasse 21, Kat.-Nr. 481, 8934 Knonau Angaben zur Meldung: Der Gemeinderat Knonau hat mit dem GR-Beschluss vom 12. Juli 2022 folgendes beschlossen: Der verwaltungsrechtliche Vertrag zwischen Herrn Ernst Schindler und Frau Edith Schindler, 8934 Knonau und der Gemeinde Knonau, vertreten durch den Gemeinderat, betreffend Unterschutzstellung der Liegenschaft Oberdorfstrasse 21, Vers.-Nr. 345, auf Kat.-Nr. 481, 8934 Knonau, wird genehmigt. Einsichtnahme: Der Beschluss und der verwaltungsrechtliche Vertrag liegen ab 15. Juli 2022 für die Dauer der Rekursfrist während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, zur Einsichtnahme auf. Rechtliche Hinweise: Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG). Ergänzende rechtliche Hinweise: Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 15. August 2022 Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

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Armin Giger-Kleiner

Alt-Bäcker-Konditormeister 25. Mai 1933 – 12. Juli 2022

Nach einem langen, erfüllten und selbstbestimmten Leben hat er diese Welt ganz unerwartet verlassen. In Liebe und Dankbarkeit: Annemarie Giger-Kleiner Susanne Giger und Hansjörg Riwar Giger – Samuel Kürz / Emma Kürz Béatrice Giger – Severin Müller Christine und Anselmo Spelgatti-Giger – Laura Spelgatti Barbara und Christian Bregy – Joel Bregy und Ramona Wissmann / Alyssa Bregy Gabriela Kleeb Regina Danner Verwandte und Freunde Traueradresse: Annemarie Giger-Kleiner, Guggiweg 21, 6300 Zug Trauerfeier am Freitag, 22. Juli 2022 um 15.30 Uhr in der Abdankungshalle, Waldheimstrasse 20 in Zug. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumenschmuck gedenke man der Lungenliga Schweiz, IBAN CH92 0900 0000 3000 0882 0, Vermerk: Trauerfall Armin Giger

Knonau

Es gelten folgende Öffnungszeiten: Montag – Freitag von 8.00 – 12.00 Uhr, Nachmittag geschlossen

Traurig müssen wir Abschied nehmen von meinem geliebten Ehemann, unserem fürsorglichen Vater und Onkel, unserem lieben Papapa und treuem Freund

Pilzkontrolle 2022

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Spital Affoltern AG, Sonnenbergstrasse 27, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Umnutzung Büroräume zu Dialysezentrum bei Gebäude Vers.-Nr. 3596 (nicht ausgesteckt) Obstgartenstrasse 3, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 6808, Zone: G

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Pensionskasse der UBS, Stauffacherquai 46, 8098 Zürich Projektverfasser: Leutwyler Partner Architekten AG, Staffelstrasse 8, 8045 Zürich Projekt: Erstellung Haltefläche für Anlieferung bei Gebäude Vers.-Nr. 3111 (nicht ausgesteckt), Obfelderstrasse, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 6953, Zone: Z4

Bauherrschaft: Martin Röthlisberger, Rigiblickstrasse 1, 8934 Knonau Projektverfasser: Holzbau Hürlimann AG, Höfnerstrasse 104, 6314 Unterägeri Projekt: Überdachung Fahrsilo zur Nutzung als Fläche für Solarkollektoren. Schützenhausstrasse 2, 8934 Knonau Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 932, Zone: Landwirtschaft

Mettmenstetten Bauherrschaft: Matthias Frischknecht, Aspli 1, 8932 Mettmenstetten Projekt: Neubau Fahrsilo nordöstlich bestehende Fahrsilos, Aspli, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2439, Zone: Landwirtschaftszone

Ottenbach Bauherrschaft: Paul Rippstein Lanzenstrasse 12, 8913 Ottenbach Projektverfasser: clevergie ag Industriestrasse 14, 8836 Bennau Projekt: Erstellen einer Photovoltaikanlage beim Gebäude Vers.-Nr. 204 Lanzenstrasse 12, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 199, Zone: Kernzone

Stallikon Bauherrschaft: Beat Trachsel, Massholderenstrasse 20, 8143 Stallikon Projektverfasser: schnider solar AG, Dorfstrasse 14, 8906 Bonstetten Projekt: Wärmetechnische Dachsanierung mit Einbau einer dachintegrierten Photovoltaikanlage, Massholderenstrasse 20, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 407, Zone: Quartiererhaltungszone B

Hausen am Albis Bauherrschaft: Anneliese Stehli, Bergmattstrasse 22, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Marcel Stehli, Albisstrasse 15, 8915 Hausen am Albis Projekt: Erneuerung Stützmauer, Bergmattstrasse 22, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2029, Zone: W/1.4

Emmi Voser-Kempf 10. August 1931 – 8. Juli 2022

In tiefer Trauer und doch voller Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner Frau, unserem Mueti, Grossmueti, unserer Schwiegermutter, Schwester, Tante, Gotte und Cousine. Nach langer Krankheit durfte sie friedlich einschlafen. Ernst Voser-Kempf Bernadette und Adrian Baumberger-Voser mit Mathias Alois und Sonja Voser-Geissbühler mit Alexia und Roxane Franz und Rosmarie Voser-Bürgi mit Larissa, Sarina und Janic Markus Voser und Nicole Baltisberger Geschwister und Verwandte Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 19. Juli um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Mettmenstetten statt. Anschliessend treffen wir uns zum Trauergottesdienst um 14.15 Uhr in der Kath. Kirche Mettmenstetten. Anstelle von Blumen gedenke man im Sinne der Verstorbenen der Schweizer Berghilfe, 8134 Adliswil, Postkonto 80-32443-2, IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2, Vermerk: Trauerfall Emmi Voser. Traueradresse: Ernst Voser-Kempf, Rossauerstrasse 14a, 8932 Mettmenstetten Gilt als Leidzirkular.

Herzlichen Dank Felix Graf-Bion 26. August 1942 - 15. Juni 2022

Hausen am Albis Bauherrschaft: LANDI ALBIS, Genossenschaft, Untere Bahnhofstrasse 20, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Architekturbüro frickarchitektur, Ebertswilerstrasse 5, 8915 Hausen am Albis Projekt: Neubau Unterflurcontainer Ebertswilerstrasse 1a + 5 + 5a, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 1932, Zone: KI

Still und bescheiden war dein Leben Fleissig deine Hände Nun ruhe sanft in Frieden

Sommeröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsamtes Bonstetten Die Gemeindeverwaltung und das Betreibungsamt Bonstetten haben vom 18. Juli bis 19. August 2022 wie folgt geöffnet: Montag bis Donnerstag von 08.00 bis 11.30 Uhr Freitags jeweils von 07.00 bis 13.00 Uhr Es können auch individuelle Termine mit einzelnen Verwaltungsmitarbeitenden ausserhalb dieser Öffnungszeiten vereinbart werden. Gemeindeverwaltung Bonstetten

Zum Abschied von meinem geliebten Felix, unserem Papi / Äti und Grossäti danken wir ganz herzlich für die überwältigende Anteilnahme, die vielen tröstenden und lieben Worte und Umarmungen. Die vielen mitfühlenden Worte in Karten, Telefongesprächen und Zeichen der Verbundenheit haben uns sehr berührt. Ebenso geht der Dank an das Pflegeheim Seewadel und an das Spital Affoltern am Albis für die fürsorgliche Betreuung und Pflege. Vielen Dank für alle Spenden an die vorgeschlagenen Institutionen. Ein herzliches Dankeschön geht an die Pfarrerin Selina Zürrer und den Orgelspieler Viswas Orler. Auch für die persönlichen Worte, die sehr passenden Musikstücke und Unterstützungen. Ebenfalls gebührt der Zunft Hottingen ein grosser Dank für die Ehrerbietung mit dem Zunftbanner und der Reiter-Standarte. Dies alles ergab eine ergreifende und schöne Gestaltung der Abschiedsfeier. Wir danken einfach auch allen, die Felix ihre Freundschaft geschenkt und mit ihm einen Teil seines Lebens gegangen sind. Für die Trauerfamilien Lucretia Graf-Bion


Bezirk Affoltern

Ärztefon statt Notfallstation Die Zürcher Spitäler verzeichnen derzeit einen ungewöhnlich hohen Zulauf auf den Notfallstationen, teils auch wegen Bagatellen. Die Gesundheitsdirektion, der Verband der Zürcher Krankenhäuser (VZK) und die Zürcher Ärztegesellschaft (AGZ) appellieren deshalb angesichts der eingeschränkten personellen Kapazitäten an die Bevölkerung, bei nicht lebensbedrohlichen gesundheitlichen Problemen in Abwesenheit der Hausärztin oder des Hausarztes den kostenlosen medizinischen Service des Ärztefons (Telefon 0800 33 66 55) zu nutzen. So lassen sich einerseits lange Wartezeiten vermeiden und andererseits die Kapazitäten auf den Notfallstationen für «echte» Notfälle sicherstellen. Mittelfristig soll eine Gebühr für Bagatellfälle auf der Spitalnotaufnahme eine Entlastung bringen. Eine kantonsrätliche Motion, welche die Einführung einer solchen Gebühr fordert, ist hängig. Eine Notfallgebühr auf kantonaler Ebene verstiesse nämlich gegen Bundesrecht, weshalb zuerst eine nationale Grundlage geschaffen werden müsste. Der Nationalrat entscheidet voraussichtlich in der Herbstsession darüber. (red.)

WIR GRATULIEREN Zum 80. Geburtstag Herzliche Gratulation zum 80. Geburtstag! Elisabeth Bauer in Affoltern darf am Sonntag, 17. Juli, feiern. Wir wünschen ihr alles Gute und einen tollen Festtag.

Zur goldenen Hochzeit Quasi eine Goldmedaille sollte es für beide geben – sie sind schon 50 Jahre ein Ehepaar! Pirkko und Kurt BaumannArjola in Ebertswil feiern ihr goldenes Hochzeitsjubiläum heute Freitag, 15. Juli. Wir wünschen dem Jubelpaar alles Gute und einen tollen Festtag.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Luc Müller, Dominik Stierli, Alina Rütti Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 856 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 15. Juli 2022

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«Führende Energiestadt im Bezirk» Zwölf Jahre Gemeindepräsident von Mettmenstetten: René Kälin zieht Bilanz Eigentlich wollte er nur für den Gemeinderat antreten, dann wurde es doch das Präsidium. Drei Legislaturen später hat René Kälin die Verantwortung nun abgegeben – und freut sich unter anderem auf Veloferien. «Anzeiger»: «Eine neue, unerfahrene Kraft» hiess es 2010 im «Anzeiger» über Ihre Wahl zum Gemeindepräsidenten. Wie hat sich der Mensch und der Politiker René Kälin seither geändert? René Kälin: Als Politiker habe ich mich nie gesehen. Ich bin eingestiegen, um das Dorf gemeinsam mit anderen Leuten weiterzuentwickeln. Ich sah einen Stau, was Reformen und Investitionen in die Infrastruktur anbelangt. Als der Gemeinderat für die Neugestaltung des Rössliplatzes nur Parkplätze vorsah, haben wir als Gruppe an der Gemeindeversammlung eine andere Idee vorgestellt – welche dann auch realisiert wurde. Unerfahren war ich nur politisch. Dagegen war ich grad in einer Coaching-Ausbildung, verfügte über Erfahrung aus meinem Handwerksberuf, aus Ausbildungen in Qualitätsund Umweltmanagement, als Organisator und war in einer Geschäftsleitung und ich kannte das Dorf, da ich ja hier aufgewachsen war. Der Wahlkampf war damals ruppig – hat Sie das geprägt? Nein. Für mich war immer klar: Wer auf den Mann spielt, gibt das Spiel aus der Hand. Dass meine Gegner auf mich gespielt haben, hat vielen klar gemacht, dass es einen Wechsel braucht. Ich habe mein Spiel authentisch durchgezogen und konnte damit offenbar überzeugen. An der ersten Gemeindeversammlung habe ich meinem Vorgänger dann die Bühne nochmals überlassen für eine würdige Verabschiedung nach 20 Jahren.

«Ich finde, Mettmenstetten ist urbaner und internationaler geworden.» Springen wir in die Gegenwart: Im Gemeinderat ist es ja zum totalen Wechsel gekommen. Wann begann sich der abzuzeichnen? Vor vier Jahren schon. Wir waren damals mitten in verschiedenen Grossprojekten: Die Schulraumplanung, die Einheitsgemeinde und die neue Gemeindeorganisation mit Geschäftsführer, die Energiestadt ... Da wollen wir 2022 das Gold-Label. Deshalb haben damals manche nochmals eine Legislatur mehr angehängt. Stand der Rücktrittsentscheid jemals auf der Kippe? Der heikelste Moment war vor zwei Jahren, als der neue Geschäftsführer kam, der Gemeindeschreiber in Quarantäne ging und es mich mit Corona heftig ins Bett warf. Da war für mich der Punkt, an dem ich aus Führungsverantwortung überlegte, noch vier Jahre weiterzumachen. Dann begann sich allerdings abzuzeichnen, dass das Geschäftsführermodell mit den neu geschaffenen Abteilungen Dienste und Bau gut funktioniert – und die Milizbehörde entlastet. Im Juni 2021 entschied ich dann, dass nach zwölf Jahren genug ist. Ich richte mich da nach einem Sprichwort: «Wenn man in einer Sache Meister ist, wird es Zeit in einer anderen Sache Schüler zu werden.» Ist der Neustart im Gemeinderat für Mettmenstetten eher eine Gefahr oder eine Chance? Ich sehe das als Chance. Nicht dass es vorher nicht gut gewesen wäre. Die neue Gemeindeorganisation ist konsolidiert, das Know-how an die Verwaltung übergegangen und das neue elektronische Geschäftsverwaltungstool ermög-

Die nächste Baustelle ist die nächste Schulraumplanung. Die Sanierung des alten Schulhauses Gramatt wird eine grössere Sache und die Schülerzahlen steigen wider Erwarten weiter. Wir haben bereits Weichen gestellt: Der neue Gemeinderat hat eine Auswahl von Beraterfirmen, denn da wird es Fachwissen brauchen. Was wünschen Sie sich für Mettmenstetten? Weiterhin eine gute Entwicklung. Was heisst das? Bei Seniorenbesuchen erhielt ich oft die Rückmeldung, früher sei Mettmenstetten schöner gewesen. Aber es ist ein Dorf mit Charakter, mit aktivem Vereinsleben, attraktiv für Familien. Diese Entwicklung gilt es weiterhin zu gestalten. Das heisst auch investieren in das, was die Gesellschaft ausmacht. Dazu gehört das Freizeit- und Kulturangebot.

Mit seinem Pedersen-Velo bricht René Kälin nach seiner Amtszeit als Mettmenstetter Gemeindepräsident in den nächsten Tagen auf eine vierwöchige Reise im und um den Kanton Graubünden auf. (Bild Thomas Stöckli) licht einen besseren Überblick. Geholfen hat uns sicher die Kampagne «Deine Gemeinde braucht dich» des Kantons. Wir hatten neun Kandidierende für sechs Gemeinderatssitze. Das hat gezeigt, dass das Milizsystem nach wie vor mit guten Leuten gespiesen werden kann, wenn man früh genug aktiv wird. Wie ist Ihr erster Eindruck vom neuen Gemeinderat? Ich war am Anfang skeptisch, aber mittlerweile habe ich ein gutes Gefühl. Ich war ja damals auch ein Quereinsteiger. Beim konstituierenden Beschluss stand ich dem neuen Gemeinderat noch beratend zur Seite. Auch damit von den Neuen niemand verheizt wird. Bereits erwähnt haben Sie die neue Gemeindeorganisation. Vor deren Umsetzung stand die Pensionierung des langjährigen Gemeindeschreibers. Ohne Edy Gamma hätte ich das als Neuer damals nicht geschafft. Er hat mir das Handwerk erklärt, aber immer sehr zurückhaltend, als Dienstleister mit einem wahnsinnigen Wissen. Er war insgesamt 42 Jahre auf der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten. Der Wechsel war eine riesige Herausforderung – auch emotional –, welche die ganze Verwaltung gemeistert hat. Persönlich haben wir uns schon lange gekannt. Ich habe ihn schon als junger Bursche mit Forderungen und Vorwürfen «angeschossen». Das «Generationenprojekt», die Einheitsgemeinde und das Energiestadt-Label haben Sie ebenfalls angesprochen. Als weiteres Highlight habe ich mir die 900-Jahre-Feier im Jahr 2016 notiert. Wie haben Sie die erlebt? Das sollte nicht top-down kommen, sondern gemeinsam mit der Bevölkerung erarbeitet werden. Wir haben deshalb schon 2014 den ersten von zwei Workshops durchgeführt und dem Anlass einen Rahmen gegeben – auch finanziell mit einem Kredit von 280 000 Franken. Gefeiert wurde das ganze Jahr und im ganzen Dorf. Die Organisation lag bei einem Komitee um Jean-Pierre Feuz, das war für den Gemeinderat kein grosser Aufwand mehr. Eher dann die Präsenz an den Festen mit einer Ansprache nach der anderen. Als bleibende Erinnerungen haben wir den «MättmiWäg» und die «Bänkli», geblieben ist aber auch die Dorfgemeinschaft.

Neben den grossen gibt es immer kleinere, persönlichere Highlights. Können Sie da einige nennen? Ganz am Anfang habe ich von einer Frau ein Geschenk erhalten, als Dank für meine Kandidatur. Überhaupt gab es immer wieder wohlwollende und ermunternde Begegnungen und zum Schluss habe ich eine grosse Dankbarkeit gespürt. Als Gemeindepräsident ist man manchmal der Blitzableiter und es gab auch Konflikte, aber kaum grössere. Mettmenstetten hat sich in den zwölf Jahren Ihrer Präsidialzeit massiv verändert – wo äussert sich dies für Sie am deutlichsten? Ich finde, Mettmenstetten ist urbaner und internationaler geworden. Wir spüren den Siedlungsdruck von Zug. Das bringt Herausforderungen mit sich, aber ich finde, die positiven Einflüsse überwiegen. Pro Jahr kamen gut 100 Personen dazu – und das Wachstum geht weiter. Trotzdem ist Mettmenstetten noch eine Gemeinde auf dem Land. Was geben Sie Ihrer Nachfolgerin Vreni Spinner und dem neuen Gemeinderat mit auf den Weg? Ich habe ihr gesagt, sie solle der Verwaltung Sorge tragen. Das ist die Grundlage, dass man als Politiker funktionieren kann, vor allem auf kommunaler Ebene. Die Amtsübergabe dürfte angesichts des grossen Wechsels umfangreicher gewesen sein als üblich ...? Vor einem Jahr habe ich den Gemeinderat zu meinem 60. Geburtstag zum Znacht eingeladen. Da habe ich den Tarif durchgegeben: Es gibt kein Durchhängen, sondern einen Steigerungslauf bis zum Schluss. Wir haben Ziele bis zum Legislaturende definiert mit dem Hintergedanken, dass die offenen Geschäfte möglichst gut dokumentiert sind. Das war schon ein erster Schritt für die Übergabe. Im Januar haben wir dann gestartet, an die Verwaltung abzugeben. Wir wussten zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht, wer gewählt würde. So fielen die persönlichen Übergaben dann nur noch schlank aus. Letzte Woche hatte ich noch zwei, drei Sitzungen und am Freitag das letzte Dossier abgegeben, das der Energiestadt. Auf welche «Baustellen» trifft das neue Team?

Sie haben als Politiker und Mensch jeweils auch über den Tellerrand der Gemeinde hinausgeschaut. Wie haben Sie die Entwicklung des Säuliamts in den vergangenen Jahren erlebt und wohin soll es gehen? Das Säuliamt soll die Energieregion werden, die wir vor zwölf Jahren angestossen haben. Es ist jetzt schon eine Vorzeigeregion und das soll es auch national werden. Diese Entwicklung prägt Mettmenstetten als führende Energiestadt im Bezirk mit. Wir erwarten im Herbst die Gold-Label-Zertifizierung zu erhalten. Und ich wünsche mir, dass jede Gemeinde im Bezirk Energiestadt wird. Auch in der Biodiversität ist Mettmenstetten fortschrittlich. Das sind Themen, die nicht an der Gemeindegrenze Halt machen. Immer wichtig war mir der Solidaritätsgedanke. Auch wenn man auf einer einzelnen Position mal einen Steuerfranken mehr ausgibt, ist es wichtig, den Überblick zu behalten und Aufgaben gemeinsam zu lösen, statt auf falsche Gemeindeautonomie zu beharren. Ich hoffe, dass Mettmenstetten das weiterführt.

«Ich habe dem Amt sehr viel untergeordnet und dabei kamen einige Kontakte zu kurz.» Sie haben das Sprichwort vom Meister und vom Schüler zitiert. In welchem Bereich möchten Sie nun Schüler werden? Das weiss ich noch nicht. Der Plan war, keinen Plan zu haben. Bisher hat mich ein guter Abschluss als Gemeindepräsident beschäftigt, nun lege ich sicher drei vier Monate Schaffenspause ein. Einen Monat lang steht jetzt Velofahren an. Ohne festen Fahrplan im und ums Bündnerland, Pass auf und Pass ab. Drei Tage wird mich ein Freund begleiten – bis auf den Höhepunkt Stilfser Joch (2757 m ü. M., Anm. d. Red.) Sie sind nun alt Gemeindepräsident. Was dominiert, Erleichterung oder Wehmut? Wehmut nicht, ich würde sagen die Vorfreude aufs Velofahren. Ich habe dem Amt sehr viel untergeordnet und dabei kamen einige Kontakte zu kurz. Möchten Sie noch etwas ergänzen? Ich bin froh, dass ich die Gemeinde zwölf Jahre führen durfte – wie ich finde erfolgreich. Das verdanke ich dem Gemeinderat, der Verwaltung mit Bibliothek, Werkdienst und allem, was dazugehört, sowie der Bevölkerung, die mich grossmehrheitlich wohlwollend unterstützt hat. Und ganz klar meiner Frau. Es braucht in diesem Amt eine Partnerin oder einen Partner, die oder der einen unterstützt und einem den Rücken freihält. Und das hat meine Frau sehr grosszügig zwölf Jahre lang getan. Interview: Thomas Stöckli


Mettmenstetten Am 8. Juli 2022 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Konstituierung der Primarschulpflege für die Amtszeit 2022 – 2026 Die Primarschulpflege hat sich an ihrer Sitzung vom 11. Juli 2022 in neuer Zusammensetzung konstituiert und die Ressorts verteilt. Die beiden neuen Primarschulpflegemitglieder Franziska Bieri und Diana Pfister werden herzlich willkommen geheissen. Name

Funktion / Ressorts

Stellvertretung

Roger Schmutz

Schulpräsident Personelles

Fabiola Gramsamer

Franziska Bieri

Finanzen Informatik

Diana Pfister Roger Schmutz

Matthias Gretler

Liegenschaften

Fabiola Gramsamer

Fabiola Gramsamer

Vizepräsidentin Tagesstrukturen Bibliothek Qualitätssicherung

Diana Pfister Matthias Gretler

Sonderpädagogik Öffentlichkeitsarbeit

Roger Schmutz Franziska Bieri

Diana Pfister

Die Primarschulpflege freut sich auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage (www.schulewettswil.ch) 8907 Wettswil a. A., 11. Juli 2022

Emma (Emmi) Voser-Kempf geboren am 10. August 1931, von Neuenhof AG, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten. Die Beisetzung auf dem Friedhof Mettmenstetten findet am Dienstag, 19. Juli 2022, 13.30 Uhr, die Abdankung im Anschluss um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche Mettmenstetten, statt.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben

Severina Faoro

17. 12. 1926 bis 11. 7. 2022

Nach einem langen und erfüllten Leben durfte sie nach kurzem Aufenthalt im Pflegeheim ruhig einschlafen.

In stiller Trauer

Der Friedhofvorsteher

Andreas und Rosmarie Adriano und Monika Lorena und Dominik Romana und Moreno Verwandte und Freunde

Obfelden Am 11. Juli 2022 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Severina Faoro geboren am 17. Dezember 1926, wohnhaft gewesen in Obfelden. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Obfelden

Ottenbach Am 9. Juli 2022 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 19. Juli 2022 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Obfelden statt mit anschliessendem Trauergottesdienst in der reformierten Kirche. Statt Blumen gedenke man dem Pflegezentrum Sonnenberg Affoltern am Albis. IBAN: CH15 0900 0000 1539 4809 1 (Vermerk Faoro) Traueradresse: Andreas Faoro, Widenospen 38, 8913 Ottenbach

Stadelmann-Schäublin Rosmarie

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geboren am 28. August 1941, von Escholzmatt LU, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis.

Ich gehe zu denen, die mich liebten. Und warte auf die, die mich lieben.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Ottenbach statt. Die Friedhofvorsteherin

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Bezirk Affoltern

Freitag, 15. Juli 2022

Brennendes iPad löste Feuerwehralarm aus Falsche Polizisten, ein Einbruch, Vandalen und Lärm beschäftigten die Polizei ebenfalls. In einem Einfamilienhaus in Mettmenstetten geriet am 8. Juli um 21.30 Uhr ein iPad in Brand, was zur Rauchentwicklung in der Wohnung führte. Die Feuerwehr wurde gerufen. Die Kantonspolizei in Affoltern spricht von einer technischen Ursache. In Stallikon wurden am 8. Juli zwischen 14 und 15 Uhr drei Personen von falschen Polizisten angerufen. «In Ihrer Nähe ist eingebrochen worden, wir müssen ihr Geld in Sicherheit bringen.» Das altbekannte Muster eines dreisten Vorgehens, das von den Angerufenen jedoch durchschaut wurde. Mit der Bemerkung, «ich kenne diese Masche», wurde das «Gespräch» jeweils schnell beendet. Während der Ferienabwesenheit der Eigentümer sind Einbrecher zwischen 7. und 9. Juli in Hausen in ein Einfamilienhaus eingedrungen. Sie hinterliessen keine Einbruchspuren. Das Deliktsgut ist noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Vandalen haben zwischen 8. und 11. Juli Fassaden der Sporthalle Schachen

in Bonstetten mit Graffiti überzogen. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Laut Polizei ist nicht auszuschliessen, dass es jene jungen Personen waren, die am 8. Juli beim Schulhausneubau in unmittelbarer Nähe auf dem Gerüst «herumgeturnt» sind. Als die Beamten deswegen eintrafen, waren diese weg. Auch in Affoltern waren es am 9. Juli um 21.45 Uhr Jugendliche, die sich beim Seewadel-Neubau in Affoltern aufs Dach begaben. Als sie von einem Nachbarn angesprochen wurden, rannten sie weg, ehe die Stadtpolizei Affoltern eintraf. Ob es dieselben waren, die gleichentags an der Oberen Bahnhofstrasse mit Wasser gefüllte Ballone gegen Hauswände warfen, lässt sich nicht nachweisen. Sachschaden entstand nicht. Kantons- und Stadtpolizei Affoltern rückten auch mehrmals wegen Lärmbelästigung aus. Ursache waren am 8. Juli um 22.45 Uhr eine Party in Rifferswil, zu laute Musik am 9. Juli um 23.30 Uhr in Stallikon, am 10. Juli um 0.30 Uhr lärmende Nachtschwärmer bei einem Restaurant in Wettswil und am 10. Juli um 1.30 Uhr ein Geburtstagsfest in Bonstetten. (-ter.)

Kontakte geknüpft

Offene Tür der Jugendarbeit in Affoltern Am 25. Juni öffnete die Jugendarbeit Affoltern ihre Türen für die Bevölkerung und für alle Interessierten. Viele haben diese Chance genutzt und dabei Einblick in die Tätigkeit der Jugendarbeit erhalten. Damit der Tag gelingen konnte, haben rund zehn Jugendliche in der Vorbereitung und Gestaltung mitgeholfen. Die Jugendlichen führten eigenständig einen Crêpestand und halfen mit im Gamezimmer, einen Einblick in ihre Lebenswelt zu ermöglichen. Zudem bereicherte das Familienzentrum den Tag mit seinem Kaffee- und Kuchenbuffet. Die beiden Workshops Selbstverteidigung – durchgeführt von der Chin Woo Schule Affoltern – und «Hip-

Hop Beats» waren sehr beliebt. Dank des guten Wetters konnte zudem die mobile Skateanlage vor der Tür aufgestellt werden, welche fleissig benutzt wurde. Daneben wurden alle Angebote, die aktuellen Projekte und die Mitarbeitenden der Jugendarbeit vorgestellt und viele persönliche Gespräche geführt. Die Stimmung war sehr angenehm und es konnten viele Kontakte gepflegt werden. Für viele Eltern war dieser Tag eine gute Gelegenheit, um zu erfahren, wie ihre Kinder einen Teil ihrer Freizeit verbringen. Besonders erfreulich war der Besuch der Stadträte Martin Gallusser und Felix Fürer. Die Jugendarbeit Affoltern bedankt sich bei der Bevölkerung von Affoltern für das Interesse und die breite Unterstützung und freut sich auf das nächste Wiedersehen am 28. August am Robifest oder Anfang September am Stadtfest. Jugendarbeit Affoltern

Die Jugendlichen führten eigenständig einen Crêpestand. (Bild zvg.)

Zwei Neue im Vorstand Generalversammlung der Genossenschaft Kiss Knonauer Amt

Vorstand und Co-Geschäftsleitung von Kiss Knonauer Amt. Von links: Beat Schärer (Quästor), Sandra Casartelli und Christoph Waldmeier (Co-Geschäftsleitung), Marianne Zimmerli Abrach (Präsidentin), Herbert Enzler (Aktuar). (Bild zvg.)

Präsidentin Marianne Zimmerli Abrach durfte am 5. Juli im Bonstetter Gemeindesaal 45 Genossenschaftsmitglieder zur dritten ordentlichen Generalversammlung begrüssen. Die knapp 200 Genossenschafterinnen und Genossenschafter von Kiss Knonauer Amt haben im vergangenen Jahr – trotz Pandemie – insgesamt 1410 Einsätze und damit 2300 Stunden Freiwilligenarbeit geleistet. Das geht aus dem Geschäftsbericht 2021 hervor. Ein Teil der Bezirksgemeinden hat den nachhaltigen Nutzen dieser Einsätze für die Allgemeinheit erkannt und unterstützt Kiss mit jährlichen finanziellen Beiträgen. Die Genossenschaft ist seit der Gründung im Jahr 2019 stark gewachsen (2021 um 350 % gegenüber dem Gründungsjahr) und darum in Zukunft vermehrt auf Unterstützung, auch von der Öffentlichkeit, angewiesen, um ihre Leistungen sicherstellen und ausbauen zu können. Die Präsidentin verabschiedete an der Versammlung die drei verdienten Vorstandsmitglieder der ersten Stunde Cécile Koller, Manuela Gretsch und René Homberger mit einem grossen Dankeschön, einem Abschiedsgeschenk und grossem Applaus aus dem Publikum aus ihrer Vorstandstätigkeit. Neu in den Vorstand gewählt wurden Beat Schärer, Zwillikon, und Herbert Enzler, Bonstetten. Sie bilden zusammen mit der bisherigen Präsidentin, Marianne Zimmerli Abrach, das neue Vorstandsgremium. Alle Geschäfte der GV wurden einstimmig gutgeheissen. Den Abschluss der GV bildete wie immer ein Apéro,

welcher rege für Austausch und das Knüpfen neuer Kontakte genutzt wurde.

Grusswort und Gäste Zu Beginn der Veranstaltung hatte Monika Rohr, Sozialvorsteherin im Gemeinderat Stallikon, ein Grusswort an alle Anwesenden gerichtet. Sie hielt fest, dass bei der Suche nach Lösungswegen, wie die Kosten von Bund, Kantonen und Gemeinden im Sozial- und Gesundheitsbereich im Griff behalten werden können, Freiwilligenleistungen eine valable Ressource darstellt. Diese Ressource sei jedoch nur nutzbar, wenn es eine Organisation wie Kiss gebe, die Angebot und Nachfrage zusammenführt. Dass sich so mit weniger Sozialund Gesundheitskosten die Steuerzahler entlasten lassen, hat die Hälfte der Bezirksgemeinden bereits erkannt. Monika Rohr schloss mit einem Zitat des Schriftstellers Herbert Eisenreich: «Alles kann man mir nehmen, nur das nicht, was ich gegeben habe.» Schulpräsidentin und Gemeinderätin Ingrid Spiess (Stallikon), zeigte mit ihrer Anwesenheit ihre Solidarität mit Kiss. Daneben durften auch die CoPräsidentin der Jobwerkstatt Ottenbach (Kollektivmitglied) sowie Thomas Naef, Generalagent der Mobiliar Versicherungen, begrüsst werden.

Gebende und Nehmende zusammenführen Die Genossenschaft Kiss Knonauer Amt – Kiss steht für Keep it small and simple – bietet unkompliziert Betreuung, Begleitung und Gemeinschaft. Sie basiert auf der Koordination von Leistungen von Freiwilligen nach sorg-

fältiger Abklärung, vorgenommen durch die Geschäftsleitenden Sandra Casartelli und Christoph Waldmeier. Die Fähigkeiten von Gebenden werden mit den Bedürfnissen von Nehmenden zusammengeführt. Es entstehen «Tandems», die sich auf Augenhöhe begegnen. So begleiten etwa noch rüstige Personen andere bei Einkäufen oder auf Spaziergängen; Alleinstehende erhalten durch Besuche von Tandempartnern willkommene Abwechslung und Unterstützung bei anstrengenderen Tätigkeiten. Ein Zeitnachweissystem erfasst die unentgeltlich und freiwillig erbrachten Leistungen. Kiss stärkt durch das Engagement seiner Mitglieder (Genossenschafter) die Zivilgesellschaft und leistet einen bedeutenden Beitrag zu Entlastungen im Gesundheits- und Sozialwesen. Ziel ist es, dass möglichst viele Menschen möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Dabei konkurriert Kiss nicht mit etablierten Organisationen wie Pro Senectute, sondern hilft vielmehr, als Ergänzung zu diesen Nischen zu füllen. Damit das andauernde Wachstum der Genossenschaft abgefedert werden kann, benötigt sie weitere Freiwillige für die Arbeit im Vorstand oder in der Koordination. Ebenso können sich Personen, welche in der Genossenschaft aktiv mitarbeiten wollen – als Gebende und Nehmende – bei der Geschäftsstelle melden. Herbert Enzler, Genossenschaft Kiss Knonauer Amt Infos unter www.kiss-knonaueramt.ch. Kontakte: info@kiss-knonaueramt.ch / Telefon 0797038837; Marianne Zimmerli Abrach, Telefon 0797529733.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 15. Juli 2022

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Bildergeschichten im Treppenhaus Fotoausstellung auf dem Weisbrod-Areal in Hausen Bis Ende des Jahres zeigt der international tätige Werbe- und Modefotograf Elias Castson in Hausen einen Querschnitt seiner Arbeiten der letzten 15 Jahre. Von nepita Santiago In der Treppengalerie auf dem Weisbrod-Areal hängen Bilder in SchwarzWeiss und in Farbe. Das alte Treppenhaus mit der steilen Holztreppe lädt mit seinen schlicht gestrichenen Wänden geradezu ein, mit Bildern bestückt zu werden. Und da hängen sie nun, die Schönen aus aller Welt, präsentiert, wie vom Kunden gewünscht, aber inszeniert und abgelichtet von Elias Castson. Es sind Fotografien von Shootings für internationale Kundschaft wie Banken, Kleider- oder Kosmetiklabels, aber auch Fotos fürs persönliche Portfolio der Models oder Bilder für das Album-Cover einer Soulsängerin.

Ein besonderes Bild aus den Anfängen seiner Kariere Bei einem Bild bleibt Elias Castson stehen und sagt: «Das ist das Bild, bei dem ich zum ersten Mal das Gefühl hatte, dass ich bewusst auf den Auslöser gedrückt habe.» Es zeigt eine sinnierende Frau, eine Hand wie beiläufig auf einer

Klaviertastatur. Was das Bild speziell macht, sind Perspektive und Lichteinfall. Und noch ein Bild gehört in diese Kategorie der Anfänge vor 15 Jahren: eine rennende Frau im Sommerkleid, aufgenommen von hinten. Viel leerer Raum. Raum für Geschichten. Wer ist sie? Flieht sie oder trifft sie gleich ihren Liebsten? Es sind die Geschichten und die menschlichen Formen, die Elias Castson interessieren und endlos faszinieren, wie er sagt.

ändern, aber wohl die Geschichten. Sie bekämen mehr Tiefe, denn Werbung ist ja ein kurzes Feuerwerk.»

Dem Fotokünstler gelingt es, das Vertrauen der Menschen zu gewinnen

Bilder, die für Zeitschriften gedacht waren, hängen nun an der Wand Der 46-Jährige ist in Kanada geboren und aufgewachsen – im Alter von 29 Jahren verkaufte er seine Werbeagentur in Vancouver und zog auf der Suche nach sich selber als Rucksacktourist durch Europa – aber im künstlerischen Sinne, als Fotograf, sei er in der Schweiz geboren, lacht er. Hier fühlte er sich sofort willkommen, erlebte sich als anderen Menschen und hier lernte er auch seine Frau Stefanie Castson, mit der er mittlerweile zwei Kinder hat und in Hausen lebt, kennen. Ihr Lieblingsbild in der Ausstellung ist eine Schwarzweiss-Aufnahme: helles Dreieck; ein Frauengesicht, der Rest; Schwärze. «Es ist die Komposition die mir gefällt und der durchbohrende, eindringliche Blick des Models», sagt sie. Und er erzählt, wie

Elias Castson mit einem Bild seiner Anfänge als international tätiger Fotograf, der mittlerweile in Hausen lebt. (Bild Nepita Santiago) es dazu kam: «Das Model hatte aussergewöhnlich langes und dichtes Haar und ich hatte die Idee, das schwarze Sofa, auf dem es sass, hochkant aufzustellen. Sie steht also in der Ecke des aufgestellten Sofas mit all ihrem schwar-

zen Haar.» Castson findet es interessant, seine Bilder, die für Zeitschriften gedacht waren, nun gerahmt an der Wand hängen zu sehen. «Wenn ich gezielt Bilder für eine Ausstellung aufnähme, würde sich zwar mein Stil nicht

Was denkt er, wer wird seine Bilder kaufen und auf hängen? «Ich denke junge Leute und Fashion Lovers», meint er. Die Bilder werden übrigens von ihm persönlich zur Käuferin oder dem Käufer nach Hause geliefert und auf Wunsch auch aufgehängt. «Als internationaler Fotograf finde ich es schön, in einem kleinen Ort wie Hausen zu leben und hier auch lokal tätig zu sein», sagt er, und macht in seinem Studio auf dem Weisbrod-Areal auch Porträtfotos für Bewerbungen oder Ganzkörperporträts. Offenbar gelingt es dem leidenschaftlichen Fotokünstler, der auch malt und modelliert, das Vertrauen der Menschen vor der Kamera zu gewinnen. «Es ist die Neugier, die mich antreibt und herausfinden lässt, wie ein Mensch tickt, was ihn interessiert, und dann kann das Verspielte stattfinden, das in einem guten Bild steckt.» Die Ausstellung ist zu Öffnungszeiten des Areals, Weisbrod-Areal 4, zugänglich. Der Besuch von Castsons Atelier ist auf Voranmeldung unter studio@castson.com möglich.

Von acht zurück auf sieben: Gemeinderat hat sich konstituiert Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Aeugst

Der Gemeinderat Aeugst hat sich an seiner letzten Sitzung für die neue Legislatur konstituiert. Bestand er im Zuge der Einheitsgemeinde in den letzten zwei Jahren aus acht Mitgliedern, sind es in der neuen Legislatur wieder sieben, einschliesslich des Primarschulpräsidenten. Durch die Schaffung der Einheitsgemeinde vor zwei Jahren wurde die Schulpräsidentin bis zum Ende der Legislatur vorübergehend das achte Mitglied des Gemeinderats. Mit Beginn der Legislatur 2022 bis 2026 besteht der Gemeinderat einschliesslich des Schulpräsidenten wieder aus sieben Mitgliedern. Dies bedeutet, dass die Ressorts, die zuvor auf sieben Mitglieder des Gemeinderats aufgeteilt waren, nun auf sechs Personen aufgeteilt werden mussten. Der Schulpräsident als siebtes Mitglied steht von Amtes wegen ausschliesslich dem Ressort Bildung vor. An seiner letzten Sitzung hat sich der Gemeinderat

für die Legislatur 2022 bis 2026 konstituiert. Als wiedergewählte Gemeindepräsidentin übernimmt Nadia Hausheer das Ressort Präsidiales, die neu gewählte Gemeinderätin Nicole Beck-Taubenest übernimmt das neu benannte Ressort Energie und Umwelt, in das ein Teil des früheren Ressorts Land- und Forstwirtschaft, Planung übergeht. Gemeinderat Christoph Berberat führt weiterhin das Ressort Tiefbau. Gemeinderätin Rebekka Manso Parada wiederum bleibt für das Ressort Hochbau zuständig. Gemeinderat Matthias Ramer übernimmt neu das Ressort Finanzen, behält aber das Ressort Sicherheit. Wie bereits in den letzten vier Jahren führt Gemeinderätin Gisèle Stoller Laubi auch in der kommenden Legislatur das Ressort Soziales. Der neu gewählte Schulpräsident Ueli Trindler ist von Amtes wegen als Gemeinderat für das Ressort Bildung zuständig.

Darlehen vergeben In Zeiten von Negativzinsen ist eine hohe Liquidität mit Kosten verbunden.

Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, einen Teil seiner liquiden Mittel einer anderen Gemeinde als zeitlich befristetes Darlehen zu gewähren. Nach Rückzahlung des Darlehens hat die Gemeinde Aeugst ihrerseits wiederum die Möglichkeit, ein dannzumal auslaufendes Darlehen zeitnah zurückzuzahlen.

Züri-Central Die Steuerverwaltung arbeitet – wie 52 andere Gemeinden im Kanton Zürich auch – mit der Steuersoftware nest Steuern. Die Software ist am Ende ihres Lebenszyklus angekommen. Neben einem gemeinsamen Produkte-Upgrade soll die neue Version als Kantonslösung (Züri-Central) eingeführt werden. Die Zentralisierung ermöglicht den beteiligten Gemeinden, ein einziges Rechenund Druckzentrum zu führen. Die daraus entstehenden Synergien, kann die Steuerverwaltung dazu nutzen, administrative Arbeiten abzugeben und gleichzeitig noch mehr fachliche Aufgaben zu übernehmen und auch ein

Wachstum der Gemeinde in den kommenden Jahren aufzufangen. Das Zentralisierungsprojekt läuft über die nächsten drei Jahre und das UpgradeProjekt über fünf Jahre. Die Kosten werden nach Gemeindegrösse aufgeteilt. Für die Gemeinde Aeugst fallen über die nächsten fünf Jahre Gesamtkosten von rund 84 440 Franken an. Ein Wechsel zu einem anderen Software-Anbieter wäre mit höheren Kosten und höherem Aufwand verbunden.

Auftragsvergaben und Baurechtsentscheide Der Gemeinderat hat folgende Aufträge vergeben: Baumeisterarbeiten für die Sanierung Wasserleitung Reppischtalstrasse/Scheller in der Höhe von Fr. 265 913.45 an die Ch. Bräm AG in Bonstetten sowie Rohrlegearbeiten in der Höhe von Fr. 220 192.45 an die Ritschard AG in Ottenbach; Anpassung des Alarmierungssystems im Klappenschacht Hausen/Aeugst in der Höhe von Fr. 6685.25 an Rittmeyer AG in Baar. Ausserdem hat der Gemeinderat folgen-

den baurechtlichen Entscheid getroffen: BG 2022-007, Anbau im Untergeschoss, Claudia und Marcel Bochud, Breitenweg 7; BG 2022-008, Anbau und Sanierung Einfamilienhaus, Sandra und Fabio Gandolfi, Hüttliacherweg 4.

Öffnungszeiten Sommerferien Während der Sommerferien schränkt die Gemeindeverwaltung ihre Öffnungszeiten ein. Sie ist vom 18. Juli 2022 bis 19. August 2022 jeweils von Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 11.30 Uhr geöffnet. Am Montag- und am Mittwochnachmittag bleibt die Gemeindeverwaltung geschlossen. In dringenden Fällen stehen die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung nach telefonischer Absprache auch ausserhalb der reduzierten Öffnungszeiten zur Verfügung. Mit diesen Informationen verabschiedet sich der Gemeinderat Aeugst in die Sommerpause und wünscht allen Leserinnen und Lesern schöne Ferien. Vit Styrsky, Gemeindeschreiber

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Bezirk Affoltern

Ein Stalliker Urgestein geht in Pension

Freitag, 15. Juli 2022

Der Gemeinderat Wettswil hat sich konstituiert

37 Jahre Schulhausabwart mit Leib und Seele Neuigkeiten aus dem Gemeindehaus Der Gemeinderat Wettswil geht mit zwei neuen Gesichtern in die Legislatur 2022 bis 2026. Die beiden neuen Mitglieder übernehmen die Ressorts Finanzen, Gesundheit und Sicherheit.

«De Franz» Betschart und seine Nelly. (Bild zvg)

Mit seiner Nelly bildete er ein Dream-Team, wenn es um Kinder und Schule ging. Sein grosses Engagement stellte er aber auch in den Dienst von diversen Vereinen. Nun wird Franz Betschart pensioniert. Mit sieben Geschwistern wuchs er auf dem elterlichen Bauernbetrieb in Sellenbüren auf. Und ganz natürlich war er in diversen Vereinen und Komitees – und immer einer der ersten, wenn es darum ging, Zeit und Arbeit in ein Projekt zu investieren: Feuerwehr, Samariterverein, Sportclub Sellenbüren (Gründer und Präsident), Guggenmusik, Seifenkisten-Rennen, polysportive Woche. Bei allem, was mit Sport und Kindern zu tun hatte, war er dabei. Und da er ja noch nicht genug am Hut hatte, übernahm er unter anderem noch die Juniorinnen des DFC Blue Stars Zürich. «De Franz» und seine Nelly waren und sind ein Dream-Team, wenn es um

Kinder und Schule geht, das perfekte Schulhaus-Abwartpaar. Auch ihre drei Girls sind im Schulhaus Loomatt aufgewachsen und konnten immer von seinen Ideen und seinem Tatendrang profitieren. Man kann wohl sagen, dass alle Kinder, die ihn kennen, «de Franz» sehr gernhaben und ihn auch sehr vermissen werden. Es gibt selten ein Kind, dass er nicht beim Namen kennt. Nie ein böses Wort, die Kinder hat er mit grossem Respekt behandelt, auch wenn sie mal einen «Seich» gemacht haben. Wenn wieder mal das Schulheft oder ein Buch im Schulzimmer vergessen wurde, .Nelly oder Franz waren immer da für alle. Noch das Sesta-Kickers-Turnier heute und am Samstag und dann werden ihn und Nelly viele sehr vermissen. Er ist eine Person, die das Dorf und seine Menschen geprägt hat und immer für die andern seine Dienste zur Verfügung gestellt hat. Danke für alles. Bernadette Doerr-Ries

Der Gemeinderat Wettswil hat sich kürzlich für die neue Legislatur konstituiert. Das Präsidium übernimmt weiterhin Katrin Röthlisberger. Die wiedergewählte Gemeindepräsidentin ist zugleich weiterhin für das Ressort Hochbau zuständig. In dieser Funktion präsidiert sie auch die eigenständige Baukommission. Für die Finanzen ist die neu gewählte Sarah Willimann verantwortlich, die das Amt vom zurückgetretenen Christoph Ehrsam übernommen hat. Sie steht zudem der Kommission für Grundsteuern vor. Das Ressort Soziales und Gesundheit wird neu organisiert. Der Bereich Gesundheit wird mit dem Bereich Sicherheit vom neuen Gemeinderatsmitglied Peter Gretsch übernommen. Er ist zudem Vizepräsident. Fritz Kurt behält sein Ressort Soziales ebenso wie Traugott Trachsler, der weiterhin für das Ressort Tiefbau und Werke verantwortlich ist.

Wahlbüro für die Legislatur 2022 bis 2026 komplett Auch während der nächsten Amtsperiode wird das Wahlbüro mit 18 Mitgliedern besetzt. Sie wurden gestützt auf die Gemeindeordnung durch den Gemeinderat gewählt. Dazu zählen insgesamt 13 bisherige und fünf neue Mitglieder. Sie übernehmen während der nächsten vier Jahre den Urnen- und Auszähldienst an Wahl- und Abstimmungssonntagen. Die Liste der gewählten Wahlbüromitglieder ist auf der Website www.wettswil.ch einsehbar.

Erfolgreiches Qualifikationsverfahren der Lernenden Léonie Steiner hat ihre Berufsausbildung zur Kauffrau EFZ Profil M erfolgreich bestanden. Sie hat im betrieblichen Teil der Lehrabschlussprüfung die ausgezeichnete Note 5,5 und eine Gesamtnote (Schule und Betrieb) von 5,2 erreicht. Sie zählt damit zu den besten Absolventinnen und Absolventen in ihrem Jahrgang und Profil. Léonie Steiner wird die Gemeindeverwaltung Wettswil befristet weiterhin als Sachbearbeiterin unterstützen. Auch Giulia Briscese hat das vorgezogene Qualifikationsverfahren in den Fächern Englisch und Information/ Kommunikation erfolgreich abgeschlossen und damit einen wichtigen Meilenstein für das letzte Lehrjahr erreicht. Das Verwaltungspersonal und der Gemeinderat gratulieren den beiden herzlich zu ihren Erfolgen und freuen sich sehr, dass ihnen mit Léonie Steiner eine Verwaltungsfachfrau erhalten bleibt. Giulia Briscese wünschen sie für das 3. Lehrjahr weiterhin viel Erfolg.

Bundesgerichtsurteil blockiert Revision der Bau- und Zonenordnung Die Gemeinden waren angehalten, ihre Bau- und Zonenordnung zu revidieren und den kommunalen Mehrwertausgleich zu regeln. Entsprechend wurden die Dokumente erarbeitet und am 28. März 2022 zuhanden des Auflageund Anhörungsverfahrens verabschiedet. Während der Auflagefrist sind keine Anregungen und Einwendungen eingegangen. Die Vorlage, welche den Verzicht auf einen kommunalen Mehrwertausgleich beinhaltete, hätte den Stimmberechtigten an der Urnenabstimmung vom 27. November 2022 zur Abstimmung unterbreitet werden sollen. Aufgrund eines neuen Bundesgerichtsurteils wird dieses Geschäft nun

blockiert. Dieses hat nämlich im Fall einer Berner Gemeinde entschieden, es dürfe nicht auf einen Mehrwertausgleich verzichtet werden. Die Baudirektion des Kantons Zürich teilt nun mit, dass sie eine Bau- und Zonenordnungen, welche den Verzicht vorsehen, nicht genehmigen würden, da sie gegen Bundesrecht verstossen würde. Der Gemeinderat hat das Geschäft nun sistiert und wartet ab, bis Klarheit besteht. Denn das Bundesparlament habe aufgrund des neuesten Entscheides einen Gesetzesrevisionsprozess des Raumplanungsgesetzes RPG angestossen. Dies weil es nicht der Wille des Gesetzgebers gewesen sei, den Mehrwert bei Auf- und Umzonungen zwingend auszugleichen.

1.-August-Feier 2022 Nach zweijähriger Pause findet die 1.-August-Feier dieses Jahr wieder statt. Die Politische Gemeinde Wettswil und der FC Wettswil-Bonstetten laden die Wettswiler Bevölkerung herzlich zu einem gemütlichen Beisammensein mit Brunch und Grill ein. Die Feier findet wie in den Vorjahren beim Schulhaus Ägerten von 10 bis 14 Uhr statt und wird musikalisch durch die Ohrenstüber, Obfelden, und für die Kleinen mit Turmgeschichten in der Bibliothek und Kinderschminken umrahmt.

Im Weiteren hat die Baukommission … Carmen Trachsler, Im Grüt 10, Kat.-Nr. 3307 und 3280, Wettswil, die Baubewilligung für den Abbruch von Kleinbauten und den Neubau eines Mutterkuhstalls, den Neubau einer Remise sowie den Umbau des bestehenden Stalls Vers.-Nr. 145 erteilt. Alexandra Brandenberger, Gemeindeschreiberin

Bildung in Zahlen

Bezirk erhält eine heilpädagogische Spielgruppe

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler hat im Kanton Zürich im vergangenen Schuljahr 2021/22 erneut zugenommen.

Delegiertenversammlung des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern

Im Schuljahr 2021/22 besuchten insgesamt fast 314 000 Schülerinnen, Schüler und Studierende eine öffentliche oder private Bildungseinrichtung im Kanton Zürich (ausgenommen ETH): knapp 4000 mehr als im Vorjahr und 15 Prozent mehr als vor zehn Jahren, wie die neue Taschenstatistik der Bildungsdirektion zeigt. Eine bedeutende Kennzahl für das Wachstum des Bildungswesens ist die jährliche Zunahme der Anzahl Kinder auf der Primarstufe. Das Wachstum vom Schuljahr 2020/2021 auf das Schuljahr 2021/2022 betrug 1,2 Prozent oder 1483 Schülerinnen und Schüler. Im ersten Jahr nach der obligatorischen Schulzeit besuchten knapp 70 Prozent der Jugendlichen eine Berufsschule, weitere 10 Prozent ein einjähriges Brückenangebot. Der Anteil von Schülerinnen und Schülern in Gymnasien, Handelsmittelschulen, Informatikmittelschulen, Fachmittelschulen und in nachobligatorischen Schulen mit eigenem Programm betrug 20 Prozent. Ein Prozent der Jugendlichen besuchte eine Heim- oder Sonderschule. Weiter an Attraktivität gewonnen hat der Ausbildungsgang zur Berufsmaturität nach der Lehre (BM2). Seit der Einführung des prüfungsfreien Übertritts bei genügender Vorleistung (2019) ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler um 29 Prozent auf 2965 gestiegen. Der stärkste Zuwachs (77,9 Prozent) liess sich bei der Ausrichtung Gesundheit und Soziales beobachten. (red.)

Kürzlich fand die Delegiertenversammlung des Schulzweckverbands (SZV) statt. Die 26 Stimmberechtigten stimmten der Jahresrechnung 2021 und dem Antrag für die Einführung der heilpädagogischen WochenSpielgruppe zu. Die Zahl der vom Kindergarten zurückgestellten Kinder steigt aus diversen Gründen weiter an. Die Heilpädagogische und Logopädische Frühberatungsund Therapiestelle (FBS) unterstützt bei diesen Kindern die Suche nach einem Platz in einer Spielgruppe am Wohnort. Für Kinder, welche ein intensiveres Setting benötigen, fehlt jedoch ein passendes Angebot. Auf das Schuljahr 2022/2023 wird daher eine heilpädagogische Wochen-Spielgruppe an der FBS in Affoltern eingeführt. Sie ist ein Überbrückungsangebot, welches für den Kindergarten mittels Kombination von Gruppenerfahrung, individuell ausgerichteter heilpädagogischer Förderung und (bei Bedarf) Logopädietherapie vorbereitet. Die heilpädagogische Wochen-Spielgruppe ergänzt das bestehende Gruppenangebot der FBS, bietet rund sechs Plätze und ist heterogen zusammengesetzt. Aufgenommen werden ausschliesslich an der FBS geförderte/therapierte Kinder, die das Schuleintrittsalter erreicht haben, zurückgestellt werden und intensive Förderung / Gruppenerfahrung benötigen. Die Jahresrechnung weist einen Aufwand von 5 975 269 Franken auf. Gegenüber dem Budget ist ein Mehraufwand

von 173 669 Franken zu verzeichnen. Dieser ist aufgrund von krankheitsbedingten Personalausfällen (Corona), welche mit zusätzlichen Ressourcen (Vikariate) ersetzt werden mussten, zu begründen. Weiter sind Mehrleistungen für die Betreuung von Kindern mit komplexer Behinderung entstanden. Der Ertrag ist um 194 681 Franken besser ausgefallen als budgetiert und resultiert mit 1 873 281 Franken. Dieser wurde durch Mehreinnahmen durch Zusatzaufträge und Staatsgelder positiv beeinflusst. Somit ergibt sich ein Aufwandüberschuss von 4 101 988 Franken mit einer Verbesserung um 21 012 Franken gegenüber dem Budget. Die Bilanzsumme beträgt 2 387 731 Franken, aufgeteilt in 1 939 675 Franken Fremdkapital und 448 056 Franken Eigenkapital.

Verabschiedungen Gabi Nüesch verabschiedete Thomas Hunziker, Präsident des Schulzweckverbandes, mit dankenden Worten. Er trat auf Ende der Amtszeit per 30. Juni in den wohlverdienten Ruhestand. Thomas Hunziker prägte den Schulzweckverband mit grossem Engagement während 24 Jahren, zuerst 1994 bis 1998 als Mitglied und 1998 bis 2006 sowie ab 2010 als Präsident. Höhepunkte in dieser Zeit waren das 40-Jahr-Jubiläum noch mit den Kleinklassen, ein unvergesslicher Tag. Weiter die Einführung des Globalbudgets in der HPS und die Neuorganisation der PsychomotorikTherapiestelle. Die Delegierten würdigten seine Arbeit mit grossem Applaus.

Thomas Hunziker war 24 Jahre lang im Verband tätig. Gabriela Nüesch, zuständig für das Ressort Finanzen und Liegenschaften, verabschiedete den SZV-Präsidenten. (Bild zvg.) Jrène Dubs, Schulleiterin der Heilpädagogischen Schule und Christina Schäpper, Leiterin des Schulpsychologischen Dienstes, werden auf Ende September 2022 nach 32 respektive 28 Jahren pensioniert. Die Verbandsschulpflege bedankt sich bei der Schulleiterin und der Stellenleiterin für ihren

engagierten langjährigen Einsatz und wünscht ihnen alles Gute. Francesca Brignoli Lutz wurde am 15. Mai für die Amtszeit 2022 bis 2026 als neues Mitglied in die Verbandsschulpflege gewählt. Schulzweckverband Bezirk Affoltern


Bezirk Affoltern

Freitag, 15. Juli 2022

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Paradies an einer Hanglage Serie «Gärten»: Maria und Severin Schmid schauen von ihrem Garten über Hedingen und in die Alpen Den terrassierten Garten von Maria und Severin Schmid kann man bequem mit einem Treppenlift erreichen. Danach führen fünf Terrassen weiter den 600 Quadratmeter grossen Garten hinunter. Von der Terrasse mit der weissen Balustrade kann man abends den Sonnenuntergang verfolgen. Von Regula ZellwegeR Severin Schmid ist in Hedingen tief verwurzelt. Bereits Urgrossvater und Grossvater Schmid waren Gemeindeschreiber, der Vater war Architekt und er selbst führte bis zur Pensionierung sein Baugeschäft. Bereits mit 23 Jahren begann er vor allem als selbstständiger Unternehmer für Privatkunden zu arbeiten. Ein Mann, der anpackt und seine Ideen realisiert. Bewusst hielt er sein Geschäft klein, es ging nicht darum, das grosse Geld zu machen, sondern um das ganzheitliche Dranbleiben am Bauberuf, am Arbeiten in Projektform, von der Planung bis zur Fertigstellung, wobei er als Unternehmer immer den Überblick behielt. Insbesondere schätzte er den Umgang mit Bauherrschaften, der sich immer wieder zu Freundschaften entwickelte. Diese ganzheitliche, eigenverantwortliche Haltung beweist auch sein Garten, wo er die meiste Planung und Realisierung eigenhändig durchgeführt hat. Keine leichte Sache, denn das stark abfallende Gelände verlangte die Terrassierung in fünf Stufen.

Diese Fasssauna entdeckten Maria und Severin Schmid im Südtirol. Und was sie sich erträumen, realisieren sie auch. (Bilder Regula Zellweger)

Wunschhaus Das Haus am oberen Dorfrand wurde 1984 gebaut – von Architekt Schmid, dem Vater des heutigen Besitzers. Severin Schmid hatte dieses Haus schon immer sehr gefallen und er und seine Frau Maria empfinden es als grosses Glück, dass sie es vor über zwanzig Jahren vom Vorbesitzer erwerben konnten. Auf der obersten Terrasse bietet ein frei stehender Wintergarten den Topfpflanzen im Winter Schutz, im Sommer erkennt man sogleich Maria Schmids gestalterische Hand. Auf dem weissen Tisch steht ein liebevoll zusammengestelltes Blumenbouquet, selbst genähte romantische Kissen schmücken Bank und Stühle. Zwei Liegestühle stehen zwar hier, aber man hat nicht den Eindruck, dass das aktive Ehepaar lange ruhig sitzen kann. Beide sind voller Ideen und Tatendrang, machen weite Reisen mit dem Fahrrad – und wenn sie wieder zurück sind, geben Haus und Garten – und ein Stück Wald – viel zu

SERIE «GÄRTEN» Der «Anzeiger» besucht in dieser Serie Menschen in ihren Gärten und erzählt ihre Geschichte. Kennen Sie besonders sehenswerte Gärten im Bezirk? Tipps an redaktion@affolteranzeiger.ch sind willkommen. (red.) Zuletzt erschienen: Barbara Niklaus, 25. Mai; Rania und Richard Steiner, 3. Juni; Margrit Iseli, 10. Juni; Thomas Weber, 17. Juni; Christine Grünenfelder, 28. Juni; Patricia Dietrich, 8. Juli.

Schmids sind herzliche Gastgeber. Am liebsten würde man hier Ferien machen.

Severin Schmid verarbeitet das Holz aus seinem Wald selbst.

tun. Severin Schmid liebt die Arbeit mit Holz. Auch die Enkelkinder helfen ihm gern beim Aufschichten der selbst gespaltenen Scheite. Liebevoll hat er einzelne mit ihren Namen Dunya und Nasira beschriftet. Neben der Holzwerkstatt wachsen vielerlei Gemüse und Salate. Auch Beeren können im Garten geerntet werden. Die Terrassierung erfolgte mit Steinmauern – alle selbst professionell gebaut. Severin Schmid wusste schon in der fünften Klasse, dass er Maurer werden wollte.

Rosensorten mit Namen und pflegt sie liebevoll – allerdings nicht mit Chemie. Die kreative Frau gestaltet nicht nur Sträusse, Bouquets und Kränze aus ihrer Blumenpracht, sie stellt mit Blättern von Duftrosen auch Delikatessen wie Rosengelee, -sirup und -konzentrat her.

Rosenliebe Von der Ebene mit dem gedeckten Gartensitzplatz, den auch Blumenarrangements zieren, gelangt man über einige Treppenstufen auf dem «Tessiner-

wegli» zur Fasssauna, die sommers wie winters gern genutzt wird. Im Jahr 2018 hatte sich das Paar diesen Traum erfüllt. Mit ein paar Schritten kommt man auf die untere Wohnebene mit einem Gästezimmer, das einen unglaublich weiten Blick über die nachts beleuchtete weisse Balustrade hinweg über ganz Hedingen in die weite Ferne erlaubt. Hier würde man am liebsten ein paar Tage Ferien machen. Weiter führt der Weg hinunter, vorbei an vielen blühenden Stauden und Rosen zur Grenze des Nachbarn hinunter, zu einer steilen Mauer. An sie angelehnt steht eine gefährlich wirkende Leiter – ohne sie müsste man einen weiten Umweg für einen Besuch in Nachbars Garten machen. Überall im Garten blühen Rosen. Maria Schmid kennt ihre über 40

Gartenkunst ist Lebenskunst Zuunterst im Garten lädt die Arena mit der grossen Feuerschale zum gemütlichen Essen und Zusammensitzen rund um das Feuer ein. Der Treppenweg wieder hinauf führt über den mit «Grüenchrütliweg» beschilderten Treppenpfad zum offiziellen Hauseingang. Es gibt bei Ravensburg einen kleinen Ort, der tatsächlich Grünkraut heisst. Hier ist Maria Schmid aufgewachsen. Ganze fünf

Sitzplätze decken alle Bedürfnisse nach Erholung und Erleben im Garten ab. Severin und Maria Schmid sind herzliche Gastgeber, lieben gutes Essen und einen erlesenen Tropfen. Dies geht in der nächsten Generation weiter, Tochter Nicole und ihr Mann Said betreiben das Cateringunternehmen Berberfood mit marokkanischen Spezialitäten in Obfelden. Der Garten von Severin und Maria Schmid beweist, dass ein Garten an einem steilen Hang auch viele Vorteile birgt – wenn er klug und kreativ gestaltet ist. Es sind bewusst gestaltete unterschiedliche Garten-Wohnwelten, die sich ganz natürlich voneinander unterscheiden. «Gartenkunst = Lebenskunst» kann man den Eindruck, den man bei einem Besuch dieses Paradieses bekommt, auf eine Formel bringen.

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Meldet euch und helft mit, alle Jumbaner und aktiv Mitwirkende zu finden

Treffen am Samstag 12. November 2022 nachmittags

Die / der Unterzeichnende möchte gern persönlich mitwirken und mithelfen Ich habe Interesse, der Partei Die Mitte / die Junge Mitte beizutreten Ich trete der Partei Die Mitte / die Junge Mitte sofort bei Ich wäre bereit, für den Kantonsrat zu kandidieren Ich habe eine gute Idee Name / Adresse

Konzert der JUMBA im Zendenfrei Obfelden am 12. November 2022 abends

Meldung von Adressen bis zum 15.8.2022: patricia.gmuer@bluewin.ch

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Sonntag

Ab 14 Uhr BEIZLIFESTIVAL Unterhaltung mit Brass Band Auw, Heidegg-Musikanten und Rüter Dorfspatzen sowie Attraktionen für Kinder Ab 17 Uhr mit Alphorn Verein Auw, Nostalgicbrass, Kurious Kurt & Soehne und aMix

Dienstag

Ab 19 Uhr AUWER SOMMERNACHT Fyrobebier mit Barbetrieb,Weinstübli, Grotto Ticinese und Party-Musik «Wirbelwind» in der Bierschwemme

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Gewerbe

Freitag, 15. Juli 2022

«Stadtfäscht» auf Kurs Harte Bedingungen Zum Unterhaltungsprogramm leisten auch zwölf lokale Vereine ihren Beitrag. > Seite 15

Geschäftsführer für Leuthard Bau

Am Ironman in Thun überzeugten auch einige Ämtler – allen voran Stephan Lowiner. > Seite 16

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Zwei Titel

Golferin Sophia Sindersberger triumphierte im Engadin und in der Innerschweiz. > Seite 21

«Fressnapf» an neuem Standort Wiedereröffnung der Filiale in Affoltern nach Umzug ins Provisorium Seit einer Woche empfängt die «Fressnapf»-Filiale Affoltern an ihrem neuen Standort an der Zwillikerstrasse 1. Das Gebäude ist als Zwischennutzung für zwei Jahre geplant, während an der Poststrasse 3 ein Neubau entsteht.

Felix Turrin. (Bild zvg.) Felix Turrin hat per Anfang Juni die Stelle als Geschäftsführer der Leuthard Bau AG und als Mitglied der Geschäftsleitung der Leuthard-Gruppe angetreten. Mit ihm konnte die Leuthard Bau AG einen erfahrenen Baufachmann mit breit abgestütztem Wissen und Führungspersönlichkeit gewinnen. «Ich freue mich, die Werte und Kompetenzen der Leuthard-Gruppe zusammen mit unseren langjährigen Mitarbeitern, unter Einbezug unserer Kunden und Lieferanten, in eine spannende und herausfordernde Zukunft zu führen», wird Turrin in einer Mitteilung der Leuthard Bau AG zitiert. Dem Interims-Geschäftsführer Daniel Huwiler dankt das Unternehmen für seinen grossen Einsatz und wünscht ihm für seine zukünftigen Aufgaben in der Huwiler Solutions GmbH alles Gute. (red.)

MARKTPL ATZ

Der «Fressnapf» in Affoltern hat seine Räumlichkeiten an der Poststrasse 3 verlassen – aber nur vorübergehend: 2024 wird die Filiale wieder an ihren alten Standort zurückkehren – in modernste Räumlichkeiten, die ein angenehmes Einkaufen für Mensch und Tier garantieren. Damit das «Fressnapf»-Team auch während des Umbaus für seine Kundschaft da sein kann, wurde eine Zwischenlösung gesucht und gefunden: «Der Standort an der Zwillikerstrasse 1 befindet sich in Gehdistanz zur bisherigen Filiale und besticht mit Industriecharme und einem grossen Platzangebot», teilt das Unternehmen mit. Auch Regional-Verkaufsleiterin Sandra Bozzi-Kummli ist glücklich über die Lösung: «Wir freuen uns sehr, unsere Kundinnen und Kunden sowie ihre Fellnasen weiterhin in Affoltern begrüssen zu können.»

Rabattaktion am Samstag Auch am Übergangsstandort kann das Geschäft Tierfutter und Haustierzubehör mit über 8000 Artikeln für Hunde, Katzen, Nager, Fische, Vögel und

Das Gebäude der alten Weberei bei der S-Bahn-Unterführung ist als Zwischennutzung für zwei Jahre geplant. (Bild tst) Terra anbieten. Getreu dem Slogan «Was Tiere lieben» gebe es schmackhaftes Premiumfutter, kuschelige Betten, leckere Snacks, interessantes Spielzeug, spannende Kratzbäume, das grösste Katzenstreusortiment der Schweiz mit über 40 Streusorten und viele weitere attraktive Angebote. Zur Feier der Wiedereröffnung gewährt «Fressnapf» zudem am 16. Juli 20 Prozent Rabatt aufs gesamte Sortiment. Der Standort der «Fressnapf»-Filiale hat sich geändert, geblieben ist die kom-

petente und herzliche Beratung. «Alle Mitarbeitenden sind nicht nur bestens geschult, sie kennen auch die Wünsche und Bedürfnisse von Tierhaltern aus eigener Erfahrung – denn alle Angestellten von «Fressnapf» haben selbst Tiere zu Hause. Wer also Fragen zu Ernährung oder Haltung seines Tieres hat, bekommt hier kompetenten Expertenrat», teilt das Unternehmen mit. Tierliebe wird in allen Bereichen grossgeschrieben. Deshalb setzt sich «Fressnapf» im Rahmen der Initiative

«Tierisch engagiert» mit vielen Spendenaktionen für Tiere in Not ein. Auch in der neuen Übergangsfiliale Affoltern gibt es eine Spendenbox, in welche Kundinnen und Kunden Artikel für lokale Tierheime legen können. Zudem stehen Spendenkässeli für das Retourgeld bereit. Das gesammelte Geld wird dann an Schweizer Tierheime gespendet. (red.) Mehr Infos zum Engagement von «Fressnapf» unter «Fressnapf».ch/tierisch-engagiert.

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Ein Fest der Superlative Draussen geniessen – dank Girardi «Learnpool» an der Freestyle Night im Jumpin

Schreinerei versteht sich auch auf Terrassenboden und Möbel-Auffrischung Wer sich sein «Wohnzimmer im Freien» gemütlich einrichten möchte, findet in der Schreinerei Girardi in Hedingen den richtigen Partner für diverse Arbeiten.

Siegerehrung mit Thomas Naef (links, Mobiliar) und Stefan Frey (Learnpool). (Bild zvg.)

Letzten Samstag fand nach zwei Jahren Pause endlich wieder die Freestyle Night statt. Ein herrlicher Sommertag mit Sportlern der Spitzenklasse und verschiedenen Attraktionen sorgten für Spannung und Jubel. Vor allem die Sprünge des Organisators Andreas Isoz wurden von den Zuschauenden lautstark angespornt. Isoz geniesst einen hohen Bekanntheitsgrad und seine sportliche Leistung kann sich sehen lassen. Für die Kinder war das Bullriding, gesponsort durch die Mobiliar Versicherung und den Learnpool, die Attraktion. Mitarbeitende der Mobiliar stoppten die Zeit und die besten Bullenreiterinnen und -reiter erhielten Preise. Auch der Learnpool-Stand wurde rege besucht – von ehemaligen Fahrschülerinnen und -schülern, die gerne einen Schwatz mit ihrem Ausbildner hielten, und von zukünftigen

Interessenten. Vor allem Motorradkurse und entsprechende Gesetzesänderungen waren von grossem Interesse. Jung und Alt trafen sich im Festzelt und genossen die laue Sommernacht, lachen, trinken und irgendwann unbesorgt nach Hause kommen – besser konnten das Wetter und die Umstände nicht sein. Das Fahrlehrer-Team vom Learnpool und die Mitarbeitenden der Mobiliar fuhren die Gäste von 23 Uhr bis in die Morgenstunden mit ShuttleBussen zu verschiedenen Bahnhöfen oder direkt nach Hause. Als es wieder hell wurde, bestätigte der Blick auf den Parkplatz, dass diese Gratis-Aktion eine sinnvolle Sache war und dass viele Autolenkende vom Angebot Gebrauch machten und ihr Fahrzeug stehen liessen. Learnpool Weitere Infos unter www.learnpool.ch.

Im Sommer laden die warmen Temperaturen nach draussen ein. Der Balkon, die Terrasse oder der Garten werden zum zweiten Wohnzimmer. Aber auch dieses möchte gemütlich eingerichtet sein. Ein schöner und angenehmer Fussboden hat einen entscheidenden Anteil daran, wie wohl man sich dort fühlt. Zuerst geht es um die Frage nach dem richtigen Material. Viele setzen auf Holz, da es sehr angenehm ist, darauf barfuss zu gehen. Ausserdem sieht es schön aus, ist natürlich und nachhaltig. Allerdings kann es sich verziehen und es verwittert, wenn es immer wieder Nässe und Temperaturschwankungen ausgesetzt ist.

Der Hersteller gewährleistet bei Verwendung ohne Bodenkontakt 50 Jahre, mit Bodenkontakt oder im Süsswasser 25 Jahre Garantie auf Verrottung. Doch mit dem geeigneten Material allein ist es noch nicht getan. Ein Terrassenboden will richtig geplant und verlegt sein. Ohne den richtigen Unterbau drohen unter Umständen schon nach kurzer Zeit böse Überraschungen. Es können Stolperfallen entstehen oder es können sich Splitter bilden. Die Schreinerei Girardi übernimmt von der Planung bis zum Verlegen alles und führt sämtliche Arbeiten fachgerecht und zeitnah aus.

Auch Gartenmöbel sind oft der Witterung ausgesetzt und leiden darunter. Mit der richtigen Behandlung wie Abschleifen oder Einölen können erstaunliche Effekte erzielt werden. So erstrahlen die Möbel wieder wie neu. Mit der warmen Jahreszeit kommen auch die Insekten. Doch die sollen draussen bleiben. Auch da bietet die Schreinerei Girardi entsprechende Lösungen an. Massgefertigte Fliegengitter halten lästige Gäste wie Mücken, Fliegen und Wespen von der Wohnung fern. Schreinerei Arthur Girardi AG Weitere Infos unter www.girardi.ch.

Terrassenböden, Gartenmöbel auffrischen und Insektenschutz Doch es gibt Abhilfe – dank Accoya beispielsweise. Das ist ein Kiefernholz, das nach dem Holzschlag mit Essigsäure modifiziert wird, um Eigenschaften zu erhalten, die über die besten Harthölzer hinausgehen. Es schwindet, quillt oder verzieht sich nicht merklich.

Terrassenboden aus Accoya-Dielen – langlebig und wohnlich . (Bild zvg.)


Ref. Kirche Maschwanden

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 17. Juli 10.00 Gottesdienst mit Taufe in Knonau, mit Pfr. Claudia Mehl. Anschliessend Apero

Samstag, 16. Juli 18.00 Vorabendmesse

www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 17. Juli 17.00 Regionalgottesdienst in Hausen

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 17. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst

Ref. Kirchgemeinden im Bezirk Jede Woche ein Gedanke von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt: Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch.

Ref. Kirche Aeugst Sonntag, 17. Juli 10.00 Gottsdienst mit Pfr. Jean-Marc Monhart, Musik: Verena Stehli (Querflöte), Antonia Nardone (Orgel)

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 16. Juli 16.30 Segensfeier zur Eheschliessung von Miryam und Fredy Gallmann-Huber Liebfrauenkapelle Zug; kath. Seelsorger M. Burri, Pfrn. I. Monz Sonntag, 17. Juli 17.00 Regionalgottesdienst in Hausen; Pfr. Christian Wermbter

Ref. Kirche Affoltern am Albis

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 17. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst 9.30 Fahrdienst vor der Senevita, der Kirche und der Post

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche

Dienstag, 19. Juli 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 17. August 10.00 Regional-Gottesdienst in Aeugst mit Pfr. Jean-Marc Monhart www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 17. Juli 17.00 Oberämtler Abendgottesdienst mit Pfarrer Christian Wermbter zum Thema «Augustinus – was er uns heute zu sagen hat».

Freitag, 15. Juli 19.30 Offenes Taizé-Singen Leitung: Pfrn. Regula Eschle Ohne Anmeldung. Eintritt frei. Kollekte. Sonntag, 17. Juli 19.00 Kontemplation Leitung: Pfrn. Ilona Monz Eintritt frei. Kollekte. Dienstag, 19. Juli 13.30 Führung durch die Klostergärten Treffpunkt: Amtshausplatz Donnerstag, 21. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt: Amtshausplatz www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Hedingen

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 17. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst

Sonntag, 17. Juli 10.00 Regionalgottesdienst mit Pfarrerin Claudia Mehl

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 17. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 17. Juli 17.00 Kirche Hausen, Regionalgottesdienst mit Pfr. Christian Wermbter, Thema: «Augustinus: was er uns heute zu sagen hat», Musik: Andrea Kobi www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Stallikon Wettswil Sonntag, 17. Juli 10.00 Puureheimet Brotchorb Hinterbuchenegg, FamilienGottesdienst zum Ferienbeginn mit Pfr. Otto Kuttler und Judith Fries mit Taufe Ellie Lou Trippel, Stallikon Musik: Patrik Elsaid und Limmichor anschliessend Apéro Benützen Sie nach Möglichkeit den Parkplatz ganz oben auf der Buchenegg, ab 9.30 Uhr gibt es einen Shuttledienst www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 16. Juli 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 17. Juli 9.00 Eucharistiefeier 18.30 Santa Messa

Sonntag, 17. Juli 9.00 Beichtgelegenheit im 2. OG 10.00 Hl. Messe Dienstag, 19. Juli 19.30 Hl. Messe

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Freitag, 15. Juli 19.00 Start Gubelwanderung bei unserer Kirche. Zusammen wandern wir zur BatholomäusKapelle und dann weiter zum Kloster Gubel. Wir geniessen bei Vollmond die Ruhe der Nacht und die stillen Momente. Nähere Infos findet ihr auf dem Flyer und auf unserer Homepage. Samstag, 16. Juli 17.00 Eucharistiefeier mit Thomas Lemanski, Orgel: Anette Bodenhöfer www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 17. Juli 9.30 Eucharistiefeier Orgel: Anette Bodenhöfer www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 17. Juli 10.30 Eucharistiefeier www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 17. Juli 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Heiligwerdend» Mehr unter www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10

Freitag, 22. Juli 9.15 kein Gottesdienst

Sonntag, 17. Juli 10.00 Forumsgottesdienst Input: Eveline Fenner Kingskids und Hüeti

www.kath-affoltern.ch

www.affoltern.heilsarmee.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag,17. Juli 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 17. Juli 10.30 Gottesdienst Kinderhort. Sonntagsschulen und Unterricht: gemeinsames Ferienprogramm Mittwoch, 20. Juli 20.00 Frauenabend Thema: Johannes 3,1-21 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung


Veranstaltungen

Freitag, 15. Juli 2022

Die grösste Food- und Getränkemeile, die Affoltern je gesehen hat

AGENDA

Freitag, 15. Juli Hedingen

18.00–20.00: Vernissage: Daisy Leoni aus Obfelden, Acrylbilder auf drei Stockwerken. Team Training, Maienbrunnenstrasse 12.

«Stadtfäscht»: Die Organisation des Grossanlasses ist auf Kurs

Kappel am Albis

Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Die grosse Liebe zu Korallen». Eindrückliche, dreidimensionale und farbenfrohe Kunstobjekte von Claudia Ruiz Mo, 8–11.30, 16–18.15, Di, 8–11.30, Mi, 8–11.30, 14–16.30, Do, 8–11.30 Uhr. Bis 31. August.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So, 11–17 Uhr oder nach Voranmeldung. Bis 31. März 2023.

Samstag, 16. Juli Affoltern am Albis

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Gebäck, Käse, Bioprodukte, Blumen, Selbstgemachtes und mehr. Märtkafi offen 7 bis 17 Uhr. Marktplatz.

Affoltern am Albis

Pflegezentrum Sonnenberg, Haus Pilatus EG, Melchior Hirzel-Weg 42: «Sonnenstrahlen im Wald». Bilder mit Texten von Bewohnenden der geschützten Abteilung für Menschen mit Demenz. Entstanden im Rahmen eines Projektes der Kunstagogin Erika Charlotte Vollenweider. Täglich, 9-21 Uhr. Bis 31. Juli.

Maschwanden

10.30: Nahreise von Maschwanden nach Obfelden. Reiseleiter Urs Heinz Aerni und Bernhard Schneider führen von Maschwanden nach Obfelden. Ornithologie und Geschichte dieser Gegend werden beim Wandern vermittelt. Start/Treffpunkt 10 Uhr, Kasse, Kaffee und Gipfeli, Ziel Biohof der Familie Schneebeli mit Imbiss. Reservierung erwünscht, Telefon 044 760 52 62. Treffpunkt ref. Kirche.

Hedingen

Sie haben schon viel geleistet: die Ressortverantwortlichen des «Stadtfäschts», von links: Alfi Calabrese (Präsidium, Attraktionen), Martin Ott (Sicherheit), Roli Elmer (Unterhaltung), Barbara Roth (Sekretariat), Sevi Sigwart (Bau), David Oliveri (Gastronomie) und Marco Bolter (Bau). (Bild zvg.)

Während vier Tagen feiert Affoltern Anfang September den Wandel vom Dorf zur Stadt. Zum Gesamterlebnis werden auch zwölf örtliche Vereine ihren Beitrag leisten.

Mittwoch, 20. Juli Affoltern am Albis

18.30–19.50: «Nach 2000 Jahren wieder im Bad»– Die Konservierung von Holzbalken einer römischen Badeanlage. Führung mit Janet Schramm, Konservatorin und Restauratorin Archäologie. Anmeldungen bis 12 Uhr am Tag der Führung auf 044 762 13 13 oder fuehrungen.sz@nationalmuseum.ch Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen, Lindenmoosstrasse 1.

Von Thomas sTöckli «Es läuft alles», darf Alfi Calabrese, OKPräsident des «Stadtfäschts» Affoltern, vermelden: «Das Ziel war, dass vor den Sommerferien alles organisiert ist und die Konzepte stehen – und das haben wir geschafft.» Mit insgesamt 60 Ständen wird den Festgängerinnen und -gängern die grösste Food- und Getränkemeile geboten, die Affoltern je hatte. Als musikalische Headliner locken Adrian Stern und Pat Burgener die Massen an, daneben werden aber auch ganz viele Bands aus der Region zu hören sein. Um auf den erwarteten Publikumsandrang vorbereitet zu sein, wird die ÖV-Kapazität am Festwochenende ausgebaut. Zudem stehen 1000 Parkplätze zur Verfügung. «Das detaillierte Verkehrsregime werden wir Anfang August publizieren», so Calabrese. Dazu gehören auch die

Hausen am Albis

07.20: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen). Mittlere Tageswanderung: Schächentaler Höhenweg / Eggberge. Gesamtstrecke ca. 13 km, Marschzeit ca. 3½ Std., Auf-/ Abstieg 480/650 m. Mittagessen aus dem Rucksack. Auskunft/Anmeldung bis Sonntagabend, 17. Juli: Peter Kuhn, 044 764 18 22 oder kuhnheisch@ bluewin.ch. Treffpunkt Postplatz, Rifferswilerstrasse.

Umfahrungen der Festmeile sowie die Ausweich-Parkplätze für die Anwohnerinnen und Anwohner.

Steilwandparcours für allerlei nicht motorisierte Fahrzeuge vom BMX bis zu Inlineskates.

Kreative Vereine

Begegnungen ermöglichen

Zum Unterhaltungsprogramm leisten auch zwölf örtliche Vereine ihren Beitrag. Das Angebot an Aktivitäten reicht von Hockey, Street-Handball und einer Fussball-Torwand mit Messung der Schussgeschwindigkeit über einen Bobbycar-Parcours und Harassenstapeln bis zum Kinderschminken und einer Laser-Schiessanlage. «Die Vereine sind sehr kreativ», freut sich Calabrese. Und das war auch der Deal: Wer einen Standplatz wollte, durfte sich mit einer Idee für eine Attraktion bewerben. Die Vereine werden an den westlichen Eingangsachsen der Festmeile zum Bahnhof und an der Zürichstrasse platziert. Am östlichen Ende schliesst beim Sternenkreisel eine der drei Bühnen ab. Die anderen beiden kommen beim Kasino-Kopfbau und bei der Apotheke in der Begegnungszone zu stehen. Auf dem Marktplatz ist in Zusammenarbeit mit der Jugendarbeit ein Funpark mit Pumptrack vorgesehen, ein Wellen- und

Über eine «Stadtbahn» mit Haltestelle bei der Apotheke im Festgelände sowie Zwischenhalt bei der Regionalbibliothek und beim Seewadel-Neubau werden am Samstag und Sonntag zudem das Ortsmuseum und der Feuerwehr-Oldtimerverein Vefa in Zwillikon erschlossen. Es sei den Organisatoren wichtig gewesen, dass auch Zwillikon einen Treffpunkt habe, betont Calabrese: «Darum geht es beim ganzen Anlass: sich zu treffen, sich auszutauschen und gemeinsam etwas zu erleben.» Persönlich freut er sich denn auch besonders auf die Begegnungen: «Es soll eine tolle Stimmung geben auf dem Festareal», wünscht er sich.

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«Agenda» im Sommer

Donnerstag, 21. Juli

Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich im «Anzeiger». Für Veranstaltungen in den Sommerferien bis 11. August sind die Angaben bis am 18. Juli um 10 Uhr einzusenden an agenda@affolteranzeiger.ch. (red.)

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

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Kinoprogramm Sins

Thor: Love & Thunder D 12 Liebesdings Täglich 20.15 Do Do So Mo Di 17.00 So Mo Di

Minions 20.15 Täglich 20.15 Fr Sa

Top Gun: Maverick D 12 /10 Elvis Do Fr Sa Mi 20.00 So Mo Di Mi

Jurassic World 20.00 Sa So Mi

KW 29 | Donnerstag 14. bis Mittwoch 20. Juli

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

Minions 14.30 & 17.00 Täglich 20.15 D6

3D Version

3D Version

D 6 (8) Lightyear 3D 17.30 Do Fr Sa So 3D 14.45 Mi 3D 14.45 D6

CH-Premiere

D 12 (14)

Ausstellungen

Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

19.30: Offenes Taizé-Singen. Leitung Pfrn. Regula Eschle. Ohne Anmeldung, Kollekte. Klosterkirche.

D 12 /10

15

D 6 Immenhof Alfons Zitterbacke 14.45 Mo Di 17.00 Täglich D 12/10

D6

15.00

Stadtfäscht 22, vom 1. bis 4. September an der Oberen Bahnhofstrasse/Zürichstrasse in Affoltern. Donnerstag, 17 bis 24 Uhr; Freitag, 18 bis 2 Uhr; Samstag, 12 bis 2 Uhr, Pat Burgener um 20.15 Uhr, Adrian Stern um 22 Uhr; Sonntag, 10 bis 16.30 Uhr. Weitere Infos und komplettes Festprogramm unter stadtfäscht22.ch.

Team Training, Maienbrunnenstrasse 12: Daisy Leoni aus Obfelden zeigt Acrylbilder auf drei Stockwerken. Mo bis Fr, 8.30-15 / 17-20, Sa und So, 9-13 Uhr. Finissage 16. September.

Kappel am Albis

Kloster, öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Variationen einer Wirklichkeit». Fotografien von Ursula Gross, Bilder von Peter Heusi. Täglich, 8-22 Uhr. Bis 24. Juli.

Stallikon

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: «Vernetzt». Bilder von Esti Frei aus Stallikon, eine künstlerische Werkschau ihres 30-jährigen Schaffens. Mo bis Fr, 15-19 Uhr. Sa, 10-12 Uhr. Bis 16. Juli.

Zwillikon

Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz: Dauerausstellung zu Geschichte und Alltag, Gewerbe und Kultur von Affoltern am Albis. Jedes 1. Wochenende im Monat. Gruppenbesuche nach Vereinbarung. Rollstuhllift, Eintritt frei. Kontakt: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber.


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Sport

Freitag, 15. Juli 2022

Ein hartes Rennen in schöner Landschaft Ämtlerinnen und Ämtler starten erfolgreich am Ironman Thun – bei sehr heissen Temperaturen Statt in Zürich ging der Ironman Switzerland in Thun über die Bühne – die Athleten brauchten einen starken Willen.

4 bis 933 Minuten in der prallen Sonne

bernhard schneider Diesmal waren nur 1400, statt wie jeweils in Zürich über 2000 Athletinnen und Athleten, am Start des Ironman Switzerland in Thun. Es galt, 3850 Meter im Thunersee zu schwimmen, abwechslungsreiche 180,2 Kilometer auf dem Rad mit 2200 Höhenmetern zu fahren und einen Marathon zu laufen. Schnellster Ämtler war Stephan Lowiner aus Affoltern: Er wurde Zweiter seiner Altersklasse und 14. im Overallklassement der Männer. Er benötigte 56:24 Minuten für das Schwimmen, 4:58 Stunden auf dem Rad und 3:17 Stunden für 42,2 Kilometer Laufen. Zusammen mit seinen schnellen Wechselzeiten ergab dies eine Zeit von 9:19:52 Stunden. Siegerin Daniela Ryf war die einzige Frau, die vor ihm im Ziel angelangt war. Hervorragend war auch die Zeit der schnellsten Ämtlerin, Sandra Wolf aus Affoltern, die mit einer Zeit von 10:44:40 den 23. Rang aller Frauen erreichte. Es folgten Roman Hofstetter (Bonstetten), Michal Zielinski (Affoltern), Francis Froborg (Hedingen) und Andrea Müller (Stallikon).

«Es war eine Willensleistung» Stephan Lowiner bestritt in Thun seine fünfte Langdistanz. Seine wichtigsten Erfolge feierte er aber auf kürzeren Strecken. In Thun war er zwar noch immer nicht ganz zufrieden mit der Marathonzeit, doch einen Leistungseinbruch beim Laufen habe er vermeiden können:

Roman Hofstetter zeigt seine Finisher-Medaille. (Bild Erika Schmid) «Es war letztlich eine Willensleistung, und darüber bin ich glücklich.» Seine nächste Herausforderung ist der Inferno Triathlon, der ebenfalls in Thun beginnt und nach 5500 Höhenmetern auf dem Schilthorn endet. Erstmals an eine Langdistanz wagte sich Roman Hofstetter. Er hat sich sechs Monate lang gezielt auf diesen Anlass vorbereitet. Nach der «unglaublichen Reise» während des Ironman fuhr er gleich nach Hause und raffte sich zu einer Yoga- sowie Dehnsession auf. Denn am Montag hatte der

Polizist wieder Nachtdienst zu leisten. Auf die Frage, ob sich der Aufwand gelohnt habe, antwortet Roman Hofstetter: «Ich verspüre unendliche Glücksgefühle, die ich in diesem Ausmass noch an keiner Sportveranstaltung erlebte.» Die Resultate der Ämtler: Stephan Lowiner, Affoltern, 2. M35, 9:19:52; Sandra Wolf, Affoltern, 6. F35, 10:44:40; Francis Froborg, Hedingen, 18. F40, 12:42:33; Andrea Müller, Stallikon, 21. F40, 13:21:16; Roman Hofstetter, Bonstetten, 60. M30, 11:05:20;

Die sieben Finisher des Teams Koach beim Ironman Switzerland in Thun holten den dritten Teamrang heraus. Der jüngste Koachler war in Uitikon der schnellste 5-Jährige und beim Sempachersee Triathlon startete ebenfalls eine starke Koach-Truppe. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Nils, Sohn von Urs, Säuliämtler Sportler des Jahres, und Enkel von Koach-Teamchef Kurt Müller, lief den Kilometerlauf der Knaben bei «Ränn de Uetliberg» in beachtlichen 4,21 Minuten. 595 bis 933 Minuten waren die Finisher des Teams Koach am Ironman Switzerland unterwegs. In Thun begann der Sonntag sonnig, mit kühlen knapp 13 Grad Lufttemperatur beim Start um 6.30 Uhr. Das Wasser entsprach mit 18 Grad den Erwartungen. Rund eine Stunde später, beim Wechsel auf die Radstrecke, zeigte das Thermometer bereits 17 Grad, um im Lauf der nächsten Stunden auf über 30 in der prallen Sonne zu steigen. Wer nicht genügend früh mit Trinken und Kühlen begonnen hatte, wurde später von diesem Fehler eingeholt, denn beim Marathon verblieb die Temperatur bei 25 Grad im Schatten und wesentlich höheren Werten in der Sonne. Schnellster Koachler in Thun war Jürg Sigrist in 9:55 Stunden. Podestplätze errangen Hermann Hefti, der als ältester Altersklassen-Sieger gefeiert wurde, und in der Kategorie der 60- bis 64-Jährigen Bernhard Schneider, der 3. wurde. Kurt Müller berechnet für alle Athletinnen und Athleten, die er betreut, den Kohlenhydratbedarf pro Stunde und testet die Verträglichkeit

Nils Müller (5) läuft den Kilometer schneller als 20-Jährige. (Bild zvg.) im Training. Der Wille, genügend zu sich zu nehmen, ist das eine, der Magen das andere. Belastet man diesen auf dem Rad zu sehr, büsst man beim Laufen. Es ist eine Frage der Optimierung: Von allem genügend, von nichts zu viel, und alles zur richtigen Zeit.

Ottenbacher im Swiss Olympic Team Der Rad-Junior Cédric Graf aus Ottenbach, der von Kurt Müller weitsichtig aufgebaut wird, zählt zu den 35 Schweizer Nachwuchsathletinnen und -athleten, die von Swiss Olympic das Aufgebot für das European Youth Olympic Festival in Banská Bystrica (Slowakei) vom 24. bis 30. Juli erhalten haben. Er gehört dem dreiköpfigen Team für das Rad-Strassenrennen der Junioren an. Team Koach Resultate: www.kmsportcoaching.ch.

Michal Zielinski, Affoltern, 74. M30, 11:30:51.

Starke B-Juniorinnen knapp am Cupfinal vorbei FC Hausen erstmals auch mit E-Juniorinnen

Die jungen Schwinger aus Affoltern zeigten starke Leistungen. (Bild Michaela Meier)

Mit Herz gekämpft

Ämtler starteten an drei Schwingfesten Der Schwingklub Affoltern hat ein erfolgreiches Wochenende hinter sich – die Junioren und Aktiven gaben alles. Die Jungschwinger vom Schwingklub am Albis durften als Gastklub im Freiamt, ihr bestes Können zeigen. Nebst Laurin Meier, der eine hervorragende Leistung zeigte, trumpfte auch Luca Müller auf. Beide wurden mit einem Zweig belohnt. Bei den Jüngsten standen Jan Müller und Gian Buchli am Start. Beide zeigten eine Superleistung. Gian Buchli durfte sich über einen gewonnenen Gang freuen, Jan sogar über zwei. In der zweitjüngsten Kategorie durfte sich Luca Müller über den 5b Platz freuen und sicherte sich somit einen Zweig. Dario Buchli verpasste den Zweig nur knapp. Auch Juri Röllin, Loris Rüegg und Mike Gute zeigten eine Superleistung und durften sich über zwei gewonnene Gänge freuen. Ebenfalls am Start in dieser Kategorie war Philipp Rütimann mit dem Rang 19. In der Kategorie 2009/2010 starteten Silvan Meier und Milos Styrsky. Sie belegten den Rang 17a und 19b. In der ältesten Kategorie standen Max Gmür,

Jonas Müller und Yves Möckli im Sägemehl. Auch diese drei freuten sich über je zwei gewonnene Gänge. Am Ende des Schwingfests durften die Jungschwinger zum ersten Mal an einem kleinen Festakt teilnehmen. Am Tag darauf standen die aktiven Schwinger in Beinwil im Einsatz. Der Zuger Eidgenosse Pirmin Reichmuth gewann bei seinem Comeback alle sechs Gänge auf eindrückliche Art. Für die Ämtler Schwinger reichte es nicht ganz zum Eichenlaub-Kranz. Marco Nägeli war mit drei Siegen, zwei Gestellten und einer Niederlage gegen den Schlussgangteilnehmer Patrick Räbmatter nur 0,75 Punkte hinter den Kranzrängen. Beat Reichmuth klassierte sich einen Rang hinter Nägeli im Rang 11c. Michi Odermatt belegte mit zwei Siegen, drei Gestellten und einer Niederlage den Rang 15a. Dann stand das Appenzeller Kantonale Schwingfest in Urnäsch auf dem Programm. Für den Schwingklub am Albis reiste Damian Furrer nach Urnäsch. Er konnte sich mit zwei Siegen, einem Gestellten und drei Niederlagen im Rang 19a klassieren. Michaela Meier, Nico Vollenweider

Die B-Juniorinnen verpassten den Cupfinal nur knapp und schlossen die Meisterschaft auf dem guten 3. Rang ab. Erstmals stellte der Oberämtler Fussballklub in der Frühlingsmeisterschaft auch ein Team bei den E-Juniorinnen. Die B-Juniorinnen starteten mit viel Elan gleich mit dem Cup-Viertelfinal auswärts in Herrliberg und siegten klar. Nur Tage später kam es in der Meisterschaft zur Revanche. Nach dem grossen Cup-Spiel kam das bittere Erwachen mit einem Unentschieden nach einer durchzogenen Leistung. Die weiteren Spiele in der Meisterschaft konnte das Team ungeschlagen abschliessen, sodass die Zuversicht für das Cup-Halbfinalspiel im heimischen Jonentäli gegen Stäfa gross war. Ein intensiver Cup-Fight auf Augenhöhe endete jedoch mit dem einzigen Gegengoal vier Minuten vor Schluss mit

viel Tränen und grosser Enttäuschung für die Hausemerinnen, denn damit war das Saisonziel Cupfinal dahin.

Neues E-Juniorinnen-Team Dass das gleiche Team nur Tage später in der Meisterschaft klar geschlagen wurde, machte die Sache nicht besser. In den letzten Spielen der Meisterschaft blieben die Oberämtlerinnen nämlich wieder ungeschlagen, sodass der gute 3. Schlussrang erreicht wurde. Es bleibt die bittere Erkenntnis: Ohne das eine Unentschieden zu viel, hätten die B-Juniorinnen die Frühlingssaison zuoberst auf dem Thron abgeschlossen. Alles in allem war es dennoch eine starke Saison mit spielerisch sehr überzeugenden Spielen und weiteren Fortschritten. Die C-Juniorinnen hatten eine durchzogene Saison hinter sich. Umso wichtiger war, dass sie in der Frühlings-

Das neue E-Juniorinnen-Team zeigte Kampfgeist. (Bild Marco Bisa)

runde zeigen konnten, was in ihnen steckt. So wurden einige Tore und Siege erzielt, was gut für das Selbstvertrauen der Mädels war. Der Saisonabschluss wurde mit einem trendigen Teamevent beim Lasertag gefeiert. Erstmals stellt der FC Hausen auch ein Team in der Kategorie der E-Juniorinnen. Die Mädchen, die hauptsächlich aus einem freiwilligen Schulfussballprojekt zum FC Hausen stiessen, begannen als «Anfängerinnen», die mit jedem Training und jedem Spiel derart grosse Fortschritte machten, dass es sich im Dorf herumsprach. Ende Saison waren bereits 17 Spielerinnen im Team.

Stetig gesteigert Der Start in die neue Saison war hart. Die Girls verloren zwar die ersten Spiele mit zahlreichen Gegentoren, liessen sich davon aber nicht entmutigen und konnten bereits im ersten Spiel selbst zwei Tore erzielen. Das Spiel und die Resultate wurden immer besser. Im Rückspiel gegen den FC Schlieren siegten sie sogar mit 6:2. Ein grosser Meilenstein in der noch jungen Geschichte des Teams. Dies brachte weiteren Aufschwung und kurz darauf gewannen sie auch das Rückspiel gegen den FC Wiedikon sogar mit 9:2. Beeindruckend war der Kampfgeist ungeachtet des Resultats. Sie kämpften stets weiter und gaben alles. Nun können sie als fast komplette Equipe eine weitere Saison E-Juniorinnen spielen. Es ist ihnen zu wünschen, dass sie weiterhin viele Fortschritte machen werden. Martin Platter, Marco Bisa


GEWERBEZEITUNG Bezirk Affoltern K M U - U N D G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N w w w. g e w e r b e v e r b a n d - a f f o l t e r n . c h

15. Juli 2022

Adressen KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Geschäftsstelle Leitartikel Liliane Winzenried

Publireportage Albisbrunn

Publireportage Raiffeisenbank

Publireportage HEV Schweiz

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern c/o carus gmbh Die Energie für Projekte und Prozesse Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 078 653 09 35 E-Mail: info@carus-gmbh.ch

Aus Sicht der Frauen Unternehmerinnen Netzwerk in einem Gewerbeverein seitigen regionalen Vielfalt profitieren. Beim Treff kommen viele Branchen zusammen: Küchendesignerin, Treuhänderin, Texterin und Webmasterin, Schmerztherapeutin, Schneiderin, Immobilienmaklerin und Ernährungsberaterin – überall ist viel Frauenpower drin und spürbar.

Das weibliche und das männliche Gehirn funktionieren unterschiedlich. So ist es nicht nur ergiebig, sondern auch spannend, wenn Mann und Frau zusammenarbeiten. Ebenso spannend und ANDERS gewinnend ist es, sich in geschlechterspezifischen Gruppen zu vernetzen und zusammen zu arbeiten. Das haben die Mitglieder des Unternehmerinnen Netzwerks erkannt und sind mittlerweile erfolgreich als unabhängiger Teil einem Gewerbeverein angeschlossen. Zeit für selbstständig gestärkte Unternehmerinnen Oft fühlen sich selbstständige Frauen mit einem eigenen Geschäft, Studio oder ähnlichem als Alleinkämpferinnen. Ohne Anschluss an ein rückenstärkendes Netzwerk oder einen Gewerbeverein stehen sie da. Es gibt auch diejenigen, die sich und ihr Geschäft schlicht zu klein empfinden, um überhaupt in einen Gewerbeverein einzusteigen. Ich bin selber Vorstandsmitglied in einem innovativen Gewerbeverein im Bezirk Affoltern am Albis. Oft versuchte ich mit überzeugenden Argumenten Unternehmerinnen zu motivieren, einem Gewerbeverein beizutreten. Die Aufzählungen, welche Beweggründe und Unsicherheiten es gibt, dies nicht zu tun, sind jedoch vielfältig und lang. Das war für mich schliesslich ausschlaggebend, für diese Thematik eine innovative, frauenbevorzugte Lösung oder Weg zu finden.

gemischten Gewerbevereinen: Die Frauenpower unter sich ergibt eine interaktive, gemeinschaftlich wohlwollende und gemeinsam Mehrwert-orientierte Dynamik. Der Fokus der Themen sowie die Sicht auf die Dinge, ist oft anders als in eher männerdominierten Runden. Quasi eine Zwischenstufe zum Gewerbeverein Der regelmässig einmal im Monat stattfindende Unternehmerinnen-Treff ist bei manch einer Unternehmerin bereits fix in der Agenda notiert. Hier tauschen sich gewerbetreibende, engagierte Geschäftsfrauen untereinander aus, lernen neue Gesichter kennen und zeigen mit Freude, was sie und ihr Business einzigartig macht. Kurz und bündig: Wir verbinden uns gemeinsam wieder mehr und realisieren hier, dass jeder ein wichtiges Rädchen in der Region und damit im regionalen Gewerbe ist. Genau dafür

stärken und vernetzen wir uns gegenseitig. Genauso wie dies eben auch ein gemischter Gewerbeverein tut. Ein persönlich unternehmerischer Austausch Die Besucherinnen schätzen es sehr, auf diese sympathische Art und Weise einen interessanten Austausch haben zu können. Jeweils einmal monatlich treffen sich die Mitglieder des Unternehmerinnen Netzwerks bei einer sich freiwillig zur Verfügung stellenden Gastgeberin. Diese nützt die Werbemöglichkeit, um ihr Unternehmen in einem Kurzreferat vorzustellen und zu präsentieren. Beim anschliessenden Lunch tragen sich dann die Besucherinnen mittels Elevator-Pitches von 60-90 Sekunden kurz und knapp, farbig und kreativ vor: Ihre Dienstleistung, das Alleinstellungsmerkmal, ihre nötige Unterstützung – all das möchten wir erfahren und von der viel-

Die Scharfmacher

Einfach Frau – einfacher vernetzt Das Ziel war eine sympathische und unkomplizierte Plattform für natürlich inspirierende Frauen, sodass sich eine Gewerblerin mit anderen Gewerblerinnen gut vernetzen kann. Der wirkungsvolle Ansatz beim Treffen unter Frauen war schnell spürbar anders als in

Mitglieder des Vorstandes

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Unternehmerinnen Netzwerk: Kleiner und feiner Teil eines Gewerbevereins Die Leistung und das unglaublich vielseitige Angebot der innovativen Frauen dürfen ruhig vermehrt bekannt, sichtbar sowie anerkannt werden. Schliesslich möchten auch die Unternehmerinnen wahrgenommen und sichtbar sein. Mit dem Zusammentreffen wurde dafür ein wichtiger Schritt getan. Weitere, stetige Entwicklungen, die wir gemeinsam angehen, sind unter anderem, wie Gewerblerinnen von anderen Gewerbevereinen einladen, gemeinsame Workshops, interessante Ausflüge organisieren, das Rekrutieren von neuen Gesichtern, ein immer wieder neues Stärken des Wir-Gefühls und des jeweils selbstständigen Erfolges. Mit viel Herzblut und Engagement kann, nach dem Covid-Unterbruch, die Plattform für Frauenanliegen endlich wieder rege genützt werden. Wir alle freuen uns, auf neugierige, interessante, uns bewegende, neue Gesichter! Weitere Informationen : ➞ Ladies direct: www.facebook.com/ unternehmerinnenumdenalbis Ansprechpartnerin: info@winzenriedtraining.ch/ Liliane Winzenried 079 448 25 03 Liliane Winzenried, Gewerbeverein Unteramt

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ZEITUNG

Qualitätsarbeit mit sozialer Komponente Das Schul- und Berufsbildungsheim Albisbrunn in Hausen betreut nicht nur junge Menschen, die stationäre Unterstützung brauchen. Von kompetenten Fachleuten ausgebildet und unterstützt, leisten diese – auch für externe Kunden – bekannt gute Qualitätsarbeit in den Bereichen Bau, Malerei, Schreinerei, Maschinen- und Metallbau sowie Druck und Werbetechnik. Richtig: Das Schul- und Berufsbildungsheim Albisbrunn an der Ebertswilerstrasse 33 in Hausen fördert Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und vermittelt ihnen Fähigkeiten, die es braucht, um die Anforderungen des Lebens und der Gesellschaft selbstständig zu bewältigen. Mit einem breit angelegten Bildungs- und Erziehungsprogramm, in dem die Bereiche Sozialpädagogik, Psychotherapie, Schulbildung und Berufsbildung vernetzt zusammenarbeiten, wird alles getan, damit diese wieder in ein geregeltes Leben zurückfinden können. Was allerdings viele nicht wissen: Albisbrunn ist gleichzeitig ein bewährter Multigewerbebetrieb, in dem, von kompetenten Fachleuten unterstützt, auch für externe Kunden bekannt gute Qualitätsarbeit geleistet wird. Beste Kundenarbeit vor Ort und in den eigenen Werkstätten Tony Fuchs, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Bildung, bestätigt: «Wir bieten den jungen Leuten in den Bereichen Bau, Malerei, Schreinerei, Maschinen- und Metallbau sowie Druck und Werbetechnik produktive und kreative Ausbildungsund Arbeitsmöglichkeiten an. So können wir auch Kundenarbeiten ausführen, fachmännisch und qualitativ einwandfrei.» Das kommt nicht von ungefähr,

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denn in sämtlichen Bereichen setzen sich ausgewiesene, erfahrene Fachleute und -spezialisten engagiert, sowohl für die Ausbildung der Jugendlichen, als auch für hochwertige Arbeit ein. Kompetente und kundennahe Beratung sowie absolut zuverlässige und qualifizierte Ausführung sind ihnen dabei Ehrensache. So werden in allen Bereichen Aufträge für Private und Firmen sorgsam und termingerecht, rasch und kosteneffizient erledigt. Metall- und Maschinenbau, Malerei- und Baubetrieb Der Albisbrunn-Metallbau bietet Bauteile in Stahl, Chrom-Nickelstahl, Aluminium und Glas – nach Kundenwunsch geplant, hergestellt, beschichtet und montiert. Im Maschinenbau werden Werkstücke – Einzelteile wie Serien – nach Vorgaben der Kunden produziert, Prototypen und Spezialmaschinen gefertigt sowie Maschinenteile und Maschinen repariert und revidiert. Fachtechnische und gestalterische Lösungen für Renovationen, Umbauten und Neubauten sowie für Denkmalschutzobjekte – auch in dekorativen Techniken – verwirklicht der AlbisbrunnMalerbetrieb, in dessen modernem Spritzwerk auch Spritzlackierarbeiten auf unterschiedlichsten Materialien und Oberflächen ausgeführt werden. Und der Baubetrieb wickelt mit technischem Knowhow und handwerklichem Geschick Neubauten, Altbausanierung, Um- und Anbauten, Innen- und Aussenputzarbeiten, Fassadenrenovationen sowie Beton- und Stahlbetonarbeiten garantiert reibungslos ab. Schreinerei, Spielwaren sowie Druck und Werbetechnik Für hochwertig verarbeitete, massgeschreinerte Möbel, Küchen, Innenausbau

(speziell auch alters- und behindertengerecht), Einbruch- und Brandschutz, Fensterbau, Serienartikel aus Holz sowie Reparaturarbeiten steht die AlbisbrunnSchreinerei. Modernste Produktionstechniken und innovative Ideen gehen dabei Hand in Hand. Gleiches gilt für den Druck, die Werbetechnik und für Beschriftungen: Von der Visitenkarte bis zur Lastwagenbeschriftung werden verschiedenste Erzeugnisse in digitalen Druckverfahren oder im klassischen Siebdruck mit höchster Farbbrillanz und Lichtechtheit hergestellt. Dies wird noch bis Ende 2024 für Kunden angeboten. Und zum Schluss sollen auch die beliebten, von Hand bemalten Albisbrunn-Holzspielwaren nicht unerwähnt bleiben, die im hauseigenen Fabrikladen erstanden werden können (Öffnungszeiten siehe nachstehend). (kb.) Schul- und Bildungsheim Albisbrunn, Ebertswilerstrasse 33, 8915 Hausen www.albisbrunn.ch, 044 764 81 81, info@albisbrunn.ch Baubetrieb: 044 764 81 02, baubetrieb@albisbrunn.ch Malerbetrieb: 044 764 81 02, malerbetrieb@albisbrunn.ch Maschinenbau: 044 764 81 05, maschinenbau@albisbrunn.ch Metallbau: 044 764 81 06, metallbau@albisbrunn.ch Druck und Werbetechnik: 044 764 81 08, druck-werbetechnik@albisbrunn.ch Schreinerei: 044 764 81 10, schreinerei@albisbrunn.ch Öffnungszeiten Spielwarenverkauf: Montag bis Freitag je 8.30 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr

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ZEITUNG

Juli 2022

Als KMU Währungsrisiken abfedern

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Der Handel mit dem Ausland birgt für fast jedes Schweizer Unternehmen ein Währungsrisiko. Die Materialbestellung ist ebenso wie der Verkauf der eigenen Produkte erheblichen Wechselkursschwankungen ausgesetzt. Dagegen können sich die Unternehmen absichern. Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis unterstützt Unternehmerinnen und Unternehmer bei der Suche nach der passenden Lösung für ihr individuelles Geschäft durch die gemeinsame Erarbeitung einer Devisenstrategie. Schwankende Kurse Das Importvolumen der Schweiz betrug per Ende 2021 insgesamt rund 329 Milliarden Schweizer Franken, das Exportvolumen lag bei 370 Milliarden Schweizer Franken. Wichtigste Fremdwährung für die Schweizer Import- und Exportbranche ist der Euro, zweitwichtigster Handelspartner sind die USA. Fremdwährungen reagieren oft empfindlich auf zahlreiche Einflüsse, was den Schweizer Unternehmen die Budgetierung erschwert. Demgegenüber ist der Schweizer Franken eine harte Währung, die wegen der gesunden Volkswirtschaft in unsicheren Zeiten als sicherer Hafen dient. Vielen KMU dürfte die Aufhebung des EuroMindestkurses im Jahr 2015 in unguter Erinnerung sein. Derart drastische Kursveränderungen sind zum Glück die Ausnahme. Die Pandemiekrise und der UkraineKrieg führen uns wieder vor Augen, dass sich international ausgerichtete Schweizer KMU jedoch gut daran tun, sich proaktiv mit den Devisenrisiken zu befassen. Risikobewusstsein und Devisenstrategie definieren Für die Risikobetrachtung wird zuerst das Fremdwährungs-Exposure einer Firma berechnet. Dabei handelt es sich

um den Zahlungsstrom, der einem oder mehreren Wechselkursen ausgesetzt ist. Die hieraus abgeleitete Devisenstrategie minimiert die Währungsrisiken in Abhängigkeit von Risikoappetit und Risikofähigkeit. Keine Devisenstrategie zu haben, kann ein Unternehmen viel Geld kosten. Die Definition einer Devisenstrategie ist deshalb insbesondere für exportorientierte Firmen ein wertvoller Beitrag zur mittelfristigen Unternehmensentwicklung. Der Marktzugang von Raiffeisen ermöglicht den Schweizer Unternehmen, ihre Devisenstrategie konsequent und zu attraktiven Konditionen umzusetzen – unabhängig von der Firmengrösse.

kehr lässt sich auf Fremdwährungskonti ohne Kursumrechnung abwickeln. Bei der Erfassung eines Devisenauftrags wird der Real-Time-Kurs angezeigt. Ihr Kundenberater bei der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis bespricht gerne unverbindlich die geeignete Strategie und die Möglichkeiten zum Einsatz von Devisengeschäften mit Ihnen.

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Devisengeschäfte im E-Banking Raiffeisen-Kundinnen und -Kunden können Fremdwährungstransaktionen auch im E-Banking oder auf der Mobile-App durchführen, um so flexibel wie möglich auf Marktveränderungen reagieren zu können. Der Zahlungsver-

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Praxisbeispiel eines Devisentermingeschäfts Ein Möbeldesigner importiert Hölzer im Wert von 100 000 Euro aus Frankreich. Die Bezahlung soll in vier Monaten erfolgen. Um Planungssicherheit für seine Kundenofferten zu haben, möchte er den aktuellen Euro-Kurs von 1.05 Franken auf den Zahlungszeitpunkt hin absichern. Dazu schliesst er mit seiner Bank ein Devisentermingeschäft zum Terminkurs von 1.05 Franken ab und hinterlegt die notwendige Marge von 10 Prozent des Grundgeschäftsvolumens bei seiner Bank. Unabhängig von der tatsächlichen Kursentwicklung liefert die Bank dem Möbeldesigner nach vier Monaten 100 000 Euro und belastet ihm dafür 105 000 Franken. Liegt der tatsächliche Euro-Kurs zu diesem Zeitpunkt beispielsweise bei 1.08 Franken, konnte der Möbeldesigner einen Kursverlust von 3000 Franken vermeiden. Ist der Kurs unter 1.05 gesunken, wäre der Wechsel auf Kasse günstiger gewesen. In jedem Fall kann der Möbeldesigner den Preis für die Möbel auf der Basis des abgesicherten Kurses kalkulieren und riskiert nicht, dass Wechselkursänderungen seine Marge beeinträchtigen.

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ZEITUNG

Juli 2022

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Stockwerkeigentum: Wem gehören Sonnenstoren / Jalousien / Rollläden?

Beim Stockwerkeigentum wird zwischen gemeinschaftlichen Teilen, welche im Eigentum aller Stockwerkeigentümer stehen, und dem Sonderrecht des einzelnen Eigentümers unterschieden. Die Zuordnung zu der einen oder anderen Kategorie spielt eine wesentliche Rolle nicht nur bezüglich der Nutzungs- und Gestaltungsmöglichkeiten der Stockwerkeigentümer, sondern auch bezüglich der Kostentragung. Aufgrund der Funktion dieser Einrichtungen wurden stets unterschiedliche Auffassungen vertreten. Sonnenstoren/ Rollläden/Jalousien gehören – so die eine Auffassung – wie die Fenster zu den gemeinschaftlichen Teilen, weil sie für die äussere Gestalt und das Aussehen des Gebäudes von Bedeutung sind. Da die Fenster aber andererseits der Abgeschlossenheit der einzelnen Stockwerkeinheit, bzw. der Licht- und Luftzufuhr dienen, gehören die Fenster und deren Ergänzungen (Sonnenstoren / Jalousien / Rollläden) – so die andere Auffassung – zum Sonderrecht. Herrschende Lehre Die herrschende Lehre hat stets die Auffassung vertreten, gewöhnliche Fenster sowie Sonnenstoren / Jalousien / Roll-

läden seien grundsätzlich sonderrechtsfähig, weil das Interesse des Stockwerkeigentümers an den Fenstern und deren Ergänzungen stärker zu gewichten sei, als das Interesse der Stockwerkeigentümergemeinschaft. Früher wurde gefolgert, das überwiegende Interesse des Stockwerkeigentümers mache die Fenster deshalb sonderrechtsfähig. Diese könnten also bei der Begründung des Stockwerkeigentums als Sonderrecht ausgestaltet werden. Heutzutage wird aufgrund der gesetzlichen Vermutung (Art. 712b Abs. 2 ZGB), wonach nicht zwingend gemeinschaftliche Teile Sonderrecht darstellten, davon ausgegangen, dass gewöhnliche Fenster und deren Ergänzungen ohne anderslautende Bestimmung im Reglement stets zum Sonderrecht gehören.

Trotz der Sonderrechtsvermutung wird davon ausgegangen, dass die Stockwerkeigentümer bei der Auswahl neuer Fenster bzw. deren Ergänzungen nicht völlig frei sind. Sonnenstoren / Jalousien /Rollläden müssen vom Aussehen und der Form her denjenigen der anderen Eigentümer entsprechen. Zudem ist der Stockwerkeigentümer gehalten, die Fenster und deren Ergänzungen so zu unterhalten, wie es zur Erhaltung des Gebäudes in einwandfreiem Zustand und gutem Aussehen erforderlich ist. Bezüglich der Fenster bedeutet dies allerdings nur, dass der Stockwerkeigentümer die Fenster sowie Sonnenstoren / Jalousien / Rollläden so unterhalten muss, dass der optische Gesamteindruck der Liegenschaft nicht beeinträchtigt wird.

Begründungsakt Klar ist die Rechtslage also nur in denjenigen Fällen, in denen schon bei der Begründung des Stockwerkeigentums eine ausdrückliche Zuordnung der Fenster sowie der Sonnenstoren / Jalousien / Rollläden vorgenommen wurde (zu den gemeinschaftlichen Teilen oder zum Sonderrecht). Besteht eine ausdrückliche Regelung im Reglement, so ist diese massgebend. Ist bei der Begründung des Stockwerkeigentums auf eine ausdrückliche Zuordnung verzichtet worden, ist die Rechtslage nicht eindeutig.

lic.iur. Thomas Oberle Jurist beim HEV Schweiz www.hev-schweiz.ch

Konsequenzen der Sonderrechtsvermutung Die Zuordnung der Fenster sowie der Sonnenstoren / Jalousien / Rollläden zum Sonderrecht hat zur Folge, dass die einzelnen Eigentümer diese Einrichtungen auf eigene Kosten unterhalten müssen.

Der Hauseigentümerverband Schweiz (www.hev-schweiz.ch) ist die Dachorganisation der schweizerischen Wohneigentümer und Vermieter. Der Verband zählt rund 340 000 Mitglieder und setzt sich auf allen Ebenen konsequent für die Förderung und Erhaltung des Wohn- und Grundeigentums in der Schweiz ein.

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Sport

Freitag, 15. Juli 2022

«Technisch können die Frauen mit den Männern mithalten» Esmeralda Büchler und Stefani Liebhart waren erfolgreiche Frauenfussballerinnen Derzeit kicken die Schweizer Frauen an der EM in England. Zwei Fussballerinnen aus dem Säuliamt erinnern sich an ihre Aktivzeit. Von Luc MüLLer 21-mal trug Esmeralda Büchler, die in Ottenbach lebt, das Trikot der Schweizer Frauenfussball-Nationalmannschaft. In der Qualifikation für die Frauen-EM 1989 in Deutschland kickte die heute 51-Jährige gegen zahlreiche internationale Teams wie Frankreich, Deutschland oder Dänemark. Für die EM konnte sich das Team schlussendlich nicht qualifizieren. «Damals war im Schweizer Frauenfussball vieles noch nicht so professionell wie heute», erklärt Esmeralda Büchler, die erst in diesem Jahr den Rücktritt als Fussballerin bekannt gab. Zuletzt war sie als Spielertrainerin beim FC Muri tätig. «Heute sind die Spielerinnen taktisch und technisch sehr gut ausgebildet. Da gibt es keinen Unterschied mehr zu den Männern.» Zu ihrer Zeit in den 1990er-Jahren seien die Kickerinnen noch nicht so athletisch gewesen. «Auf dem Platz lief alles langsamer ab. Auch das Spielverständnis war nicht so ausgeprägt.»

Betreut nun Kinderfussball Viermal pro Woche hat Esmeralda Büchler-Rinaldi damals bei FC Schwerzenbach (heute Grasshopper Club Zürich) trainiert, als sie in der Frauen-Super-League spielte. «Heute haben die Frauen viel mehr Trainings in den Beinen. Und auch der Trainerstab ist grösser und professioneller.» Wie schon zu ihrer Aktivzeit gibt es in der Schweiz keine Profifussballerinnen, die vom Sport leben können. «Nur in Deutschland oder Frankreich gibt es Profi-Kickerinnen», sagt Büchler, «doch nun ändert sich auch in der Schweiz langsam etwas.» So zahlt die Credit Suisse, Hauptsponsorin der Fussballnationalmannschaft der Männer und Frauen, neu den Damen die gleiche Prämie. «Das ist toll», schwärmt Büchler. Dass die Medien nun so ausführlich über die aktuelle Frauen-EM in England berichten, sei ebenfalls eine positive Entwicklung. «Bis vor drei Jahren interessierten sich nur wenige für den Frauenfussball. Zu meiner Zeit mussten wir selber aktiv werden und uns an die Zeitungen wenden.» Die schrieben dann zwar etwas, aber nur klein und versteckt im hinteren Sportteil. Schon seit zwölf Jahren betreut Esmeralda Büchler an der Schule in Ottenbach das Wahlfach Kinderfussball. Dabei spielen Mädchen und Jungs in Teams gegeneinander. «Das funktioniert

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Mettmenstetterin mit zwei Meistertiteln Nachdem die junge Golferin Sophia Sindersberger ihr Ziel der Teilnahme an den German Girls Open Anfang Juni 2022 erreicht hatte, ging es weiter an das Swiss Golf Open Championship nach Neuchâtel, an welchem die Mettmenstetterin den fünften Rang belegte. Eine Woche später folgte am 18./19. Juni das Swiss Golf East Championship in Domat Ems, an welchem Sophia Sindersberger eine starke Leistung zeigte und das Turnier nach drei Runden mit einem Gesamtscore von -2 (70/74/70) auf dem 2. Rang abschloss. Anfang Juli reiste die Nationalspielerin dann ins Engadin, um an dem ältesten Golfturnier der Schweiz in Samedan mitzuspielen. Diese Meisterschaft wird seit 1893 an drei Tagen über 54 Loch Einzelstrokeplay und ohne Cut gespielt und Sophia konnte die Engadine Amateur Championship mit Scores von 77-75-73 für sich entscheiden.

Um 1500 Plätze nach vorne

Esmeralda Büchler kickte (oben, Dritte von links) für die Frauen-Nati und für den FC Muri (Bild rechts). (Bilder zvg.) gut», sagt die Ottenbacherin. «Ein Junge hat mir erzählt, dass er alle EM-Spiele der Frauen angeschaut hat – das Interesse steigt auch beim Nachwuchs.» Sie selber hat als 9-Jährige beim FC Kirchberg im Kanton St. Gallen mit dem Fussballspielen angefangen. In der 2.-Liga-Mannschaft, in der sonst die 20-Jährigen kickten. «Damals gab es noch kein eigenes Juniorinnen-Mädchenteam. Ich habe so lange gestürmt, bis ich endlich mitspielen durfte.» Auch sonst, auf dem Pausenplatz, sei sie das einzige Mädchen gewesen, das mit den Buben kickte. «Und ich konnte gut mithalten», erzählt sie mit einem Schmunzeln. Und was sagt sie zum bisherigen Auftritt der Schweizer Fussballerinnen? «Da darf noch ein bisschen mehr kommen.» Vor allem bei der Schnelligkeit oder beim Umschalten vom defensiven zum offensiven Verhalten könnte man den Gegner mehr überraschen und sich besser positionieren. «Und auch die Passgenauigkeit darf noch besser werden.»

In Technik und Taktik gut geschult «Ich habe in einem absolut professionellen Umfeld Fussball gespielt», erzählt Stefani Liebhart. Die 28-Jährige, die ihre Karriere beim FC Affoltern startete, kickte für den FC Zürich und dann von 2011 bis 2018 bei der Ersten Damenmannschaft des FC Basel. Gerade in Basel sei die Wertschätzung gegenüber

dem Frauenfussball gross gewesen. «Wir sind auch oft mit dem Männerteam gemeinsam an Anlässen aufgetreten.» Zu ihrer Aktivzeit sei das Zuschauerinteresse noch eher klein gewesen: An einem normalen Ligaspiel seien nur ein paar Hundert vor Ort gewesen. «Wir haben aber auch schon im St.-Jakob-Park gespielt. Beim Cupfinal kamen dann schon ein paar tausend Zuschauende», berichtet Stefani Liebhart. Trainer, Assistenztrainer, zwei Physiotherapeuten, zudem ein Fitnessund Athletikraum – in Basel sei das Trainingsniveau schon sehr hoch gewesen. Nach der Lehre hat Stefani Liebhart während zweier Jahre beim FC Basel voll auf die Karte Fussball gesetzt. «Das Gehalt war zwar klein, aber ich konnte dank sehr bescheidenem Lebensstil davon leben.» Später hat sie dann von sich aus noch eine 50-Prozent-Stelle angenommen, um nach der Fussballkarriere beruflich abgesichert zu sein. Derzeit bildet sich Stefani Liebhart, die in Muttenz lebt, nebenberuflich zur Sportmasseurin aus, wobei sie bei der Ersten Mannschaft der FCB-Frauen im Einsatz ist. «Im Bereich Taktik und Technik können die Frauen heute mit den Männern mithalten», analysiert Liebhart. Der Unterschied bei der Athletik sei klar: «Da können wir Frauen nicht das gleiche Niveau wie die Männer erreichen, aber das ist auch nicht entscheidend.» Mit dem Fussballspielen hat sie beim FC

Affoltern angefangen. Ihr Vater, der früher als Goalie spielte, habe sie oft mit auf den Fussballplatz mitgenommen. So hat die Leidenschaft für das runde Leder begonnen. «Damals habe ich noch mit den Jungs trainiert. Das war kein Problem, als Mädchen wurde ich gut aufgenommen.» Dann spielte sie sich auch immer mehr in den Fokus der Schweizer Nationalmannschaft. Vor allem ein Spiel mit der U19 ist ihr in Erinnerung geblieben. In einem Test gegen Tschechien schoss sie 2012 zwei Tore. In der Frauen-Nationalmannschaft hat sie selber nie gespielt – unter anderem haben sie Verletzungen auf diesem Weg gestoppt.

Ein weiterer Meistertitel folgte vergangenes Wochenende: Die Innerschweizer Meisterschaft wurde auf den Golfplätzen Sempach Woodside, Ennetsee und Küssnacht an drei Tagen ausgetragen. Mit Scores von 75, 73 und 68 gewann Sophia Sindersberger mit sieben Schlägen Vorsprung die Meisterschaft. Dank dieser guten Resultate ist Sophia Sindersberger in der Weltrangliste der Amateurgolfer (www.wagr.com) innerhalb von drei Monaten um mehr als 1500 Plätze nach vorne gerutscht. Innerhalb der Schweiz belegt Sophia in der Swiss Golf Order of Merit U18 Girls (2022/27) den dritten Rang und in der Swiss Golf Order of Merit Women (2022/27) ist sie auf den fünften Rang vorgerückt. Susanne Sindersberger

Disziplin und Konzentration gefragt Und was sagt sie zur Leistung der Schweizerinnen an der EM in England? Mit Deutschland und England könne man sich nicht vergleichen. Die Strukturen seien viel professioneller: Zahlreiche Spielerinnen spielen dort als Profis. «In der Schweiz müssen die meisten Spielerinnen neben dem Fussball noch einem Beruf nachgehen, um ihr Leben zu finanzieren.» Gegen Portugal sei das Team gut gestartet, habe dann aber den Gegnerinnen das Spiel überlassen. Nun gelte: Die Schweizerinnen müssten sehr diszipliniert und konzentriert während des ganzen Spiels auftreten. Am Sonntag trifft die Nati im letzten Gruppenspiel auf den Turnierfavoriten Niederlande.

Bis 2018 spielte Stefani Liebhart (in Weiss) für die Frauen des FC Basel, 2012 auch für die U19 der Frauen-Nationalmannschaft (Bild rechts). (Bilder zvg.)

Sophia Sindersberger hat sich zwei Titel erspielt. (Bild zvg.)

Sicher auf dem Brett über den See Das Stand-up-Paddling, kurz SUP, ist auch auf Schweizer Gewässern heimisch geworden. Die Sportart mag zwar gemütlich aussehen. Man sollte sie aber nicht unterschätzen, wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) mitteilt. Paddelt man gegen den Wind oder kentert und fällt ins kalte Wasser, kann es schnell gefährlich werden. Deshalb sei beim Stehpaddeln eine gute Vorbereitung Pflicht. «Dazu gehören ein WetterCheck und die richtige Ausrüstung. Wer im Stehen paddelt, trägt eine Rettungsweste oder Schwimmweste», empfiehlt die Beratungsstelle. Ein Einführungskurs ist immer sinnvoll, vor allem vor dem Paddeln auf einem Fluss. Denn in Fliessgewässern ist Stand-up-Paddling um einiges anspruchsvoller als auf Seen. Übrigens: Nicht vergessen, das SUPBoard mit Namen und Adresse der Eigentümerin oder des Eigentümers zu beschriften. SUP-Boards gelten rechtlich als Ruderboot und müssen deshalb diese Angaben aufweisen, wie die Beratungsstelle mitteilt. (red.)


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Extra

HERKÖMMLICHES

Erziehung Manche Worte sind punkto Herkunft etwas irreführend. Das Wort Erziehung beispielsweise, in dem unübersehbar das Verb ziehen steckt. Sind Erziehungsberechtigte demnach angehalten, die anvertrauten «Zöglinge» im «Zaum» zu halten, ihnen «Zucht» und Ordnung beizubringen und sie nötigenfalls zu «züchtigen»? Wohl kaum. Die Ausdrücke Zucht, Zaum und Zögling, die ebenfalls von ziehen hergeleitet sind, entstammen einer längst überholten Pädagogik. Gewiss: Kinder und Jugendliche brauchen Unterstützung und Vorbilder, an denen sie sich orientieren können. Aber niemand ist berechtigt, den Heranwachsenden die eigenen Wunschvorstellungen aufzudrängen und sie in eine ganz bestimmte Richtung zu ziehen. Sollte man nicht, um Missverständnissen vorzubeugen, den unzutreffenden Ausdruck Erziehung gelegentlich ersetzen? Aber womit? Vielleicht mit Entwicklungshilfe für Heranwachsende? Oder besser noch mit Entwicklungszusammenarbeit, bei der alle Beteiligten gemeinsam auf Entdeckung gehen, aufeinander hören und voneinander lernen, indem sie einander Aufmerksamkeit schenken, Vertrauen entgegenbringen und mit Respekt begegnen. Alles Weitere ergibt sich von selbst. Jedenfalls meide ich das Wort Erziehung, seit ich selbst erzogen wurde, und halte mich so konsequent wie möglich an den folgenden Hinweis von Ralph Waldo Emerson: «Versuche niemals einen anderen Menschen so zu machen, wie du selber bist. Du weisst, und Gott weiss es auch, dass einer von deiner Sorte genügt.» (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

ACHILLES-VERSE

Urangst Ein Männlein steht im Walde, ganz still und stumm. Den langen schwarzen Mantel hängt es sich um. Ach, wer mag das Männlein sein, das da steht im Wald allein, seit Ewigkeiten, Tag und Nacht, als hielte es die Totenwacht? Erschreckt blieb ich auf einmal stehen, nicht einen Schritt mehr könnt ich gehen. Warum nur, hatte ich gedacht, es halte hier die Totenwacht? Warum? Ich war doch noch ein Kind, verspielt, verträumt, wie Kinder sind, wenn sie zusammen mit so vielen Gendarmen gegen Räuber spielen. Robert Müller

Freitag, 15. Juli 2022

Er hat einen schweren Bergunfall mit Glück überlebt Adrian Brennwald aus Aeugst erholt sich in Bellikon von seinen zahlreichen Blessuren Ein Trainingslauf in den Alpen wäre Adrian Brennwald beinahe zum Verhängnis geworden. Mit einem gebrochenen Halswirbel und diversen anderen Frakturen lag der Ultra-Läufer zwischen Graubünden und dem Stilfser Joch – und konnte noch selber Alarm schlagen. von Thomas sTöckli Adrian Brennwald spricht von einem «zweiten Geburtstag», wenn er sich an den 23. Juni zurückerinnert. Wobei «erinnern» eigentlich zu viel gesagt ist: «Die Details weiss ich selbst nicht.» Nur so viel: Zum Einstieg in zwei Wochen Ferien mit der Freundin war er mit dem Zug bis Santa Maria an der italienischen Grenze gefahren, um von dort aufs Stilfser Joch hochzurennen. Unterwegs hatte allerdings ein Gletscherabbruch den Weg verschüttet. Brennwald wich steil nach oben aus – und an mehr kann er sich nicht erinnern. Erst wieder, dass er in Chur im Spital lag, mit skalpierter Kopfhaut, Fraktur eines Halswirbels, gebrochener Nase, gebrochenem Brustwirbel, fünf gebrochenen Rippen und diversen weiteren Quetschungen, Schürfungen und Risswunden.

Immer wieder das Bewusstsein verloren Was war passiert? Das konnte der Ultrasportler selbst im Gespräch mit Beteiligten und anhand seiner eigenen Anrufliste nur zum Teil rekonstruieren. Ein blutüberströmter Felsblock einige Meter über seiner Fundstelle deutet auf einen Sturz hin. Offenbar war Brennwald danach bei Bewusstsein, gelang es ihm doch, den Flugmodus seines Smartphones zu deaktivieren und seine Freundin anzurufen. Die alarmierte dann die Rega, welche ihrerseits wieder mit dem Verunfallten Kontakt aufnahm. Mehrfach, weil er dazwischen immer wieder das Bewusstsein verlor. Und auch den Link, den die Flugretter ihm schickten, um ihn orten zu können, konnte er nicht beim ersten Versuch aktivieren. So wurde in die Suchaktion knapp jenseits der Landesgrenze auch die italienische Flugrettung involviert. Gut zwei Stunden dauerte es, bis die Retter ihn gefunden hatten, zitternd

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LEBENSWEISHEIT «Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von Neuem beginnen.» Buddha.

Adrian Brennwald kurz vor der Verlegung nach Bellikon mit seinen beiden «Schutzengeln», Freundin Andrea (links) und Schwester Gabi, beim Kaffee ... und zähneklappernd, mit einem Bein auf einem Vorsprung. Eine Landung war im schwierigen Gelände nicht möglich. Die Retter mussten sich rund 20 Minuten zu Fuss zu ihm vorkämpfen. Die Ärztin sollte ihm später erzählen, dass sie nur einen blutigen Kopf gesehen habe und zwei blaue Augen, die sie anschauten. «Die Kopfhaut war weit nach hinten geklappt», so Brennwald. An der Unfallstelle konnte der Rettungsheli den Verunfallten nicht einladen. So wurde er erst provisorisch auf die Passhöhe geborgen und erst dort richtig für den Transport ins Spital Chur verpackt.

Albträume und Panikattacken Drei Wochen sind seit dem schweren Unfall vergangen. Die Kopfwunde wurde genäht, ebenso diverse Wunden an Armen und Beinen, der Brustwirbel verschraubt, die äusserlichen Wunden sind bereits weitgehend verheilt. Der gebrochene Halswirbel zwingt Adrian Brennwald allerdings dazu, für drei Monate ein stützendes «Gstältli» zu tragen. Die nötige Stabilisierung der Halswirbelsäule und die gebrochenen Rippen machen ihm vor allem nachts zu schaffen, wenn er zu schlafen versucht. In Rückenlage schmerzt die Druckstelle am Hinterkopf, in Seitenlage tun ihm die Rippen weh. In den ersten Nächten habe er maximal fünf Minuten geschlafen, erinnert er sich. Und wenn doch, stellten sich Albträume ein, gefolgt von Panikattacken. So wähnte er sich in einer Felsspalte, wand sich und riss sich einmal im Halbschlaf sogar die stützende Halskrause weg. In jenen Nächten haben immer entweder seine Freundin Andrea oder seine Schwester Gabi in einem Beistellbett bei ihm im Zimmer geschlafen. «Ich bin ihnen megadankbar!», betont er. Gespräche mit der Ärztin, die ihn gefunden hat, und mit Kollegen haben ihm geholfen, die traumatischen Erlebnisse so weit zu verarbeiten, dass die Albträume ausblieben.

jeweils bereits um fünf Uhr auf den Beinen. Auf seinen morgendlichen Ausflügen in der Umgebung der Rehaklinik seien ihm einmal zwei Rehe und ein Dachs begegnet, erzählt er, ein andermal ein Reh und ein Fuchs. «Wie in einem Feriencamp», sei die grosse Rehaklinik, scherzt Brennwald, «fast surreal.» Über seinen Arbeitgeber ist er privat versichert. «Das Einzelzimmer ist Gold wert», so der Aeugster. Zur Sonderbehandlung gehören À-la-carteVerpflegung und sogar eine Zeitung erhält er jeden Morgen ans Bett geliefert.

Die Dankbarkeit überwiegt Am 2. Juli hätte Adrian Brennwald in den Dolomiten den Brixen Marathon laufen wollen. An Sport wird allerdings in den kommenden Monaten nicht zu denken sein. Bis Mitte September muss er sein «Gstältli» tragen und so lange

wird er auch sicher zu 100 Prozent arbeitsunfähig sein. Seiner guten Form trauert er zwar schon etwas nach, doch die Dankbarkeit, den schweren Unfall voraussichtlich ohne bleibende Schäden überstanden zu haben, überwiegt. Umso mehr, wenn er in der Rehaklinik andere sieht, die weniger Glück gehabt haben als er. Und wenn Mitte September das «Gstältli» wegdarf, ist der Regenerationsprozess noch lange nicht abgeschlossen. Dann wird es darum gehen, die Nackenmuskulatur wieder aufzubauen. Voraussichtlich Ende Juli endet für Adrian Brennwald der stationäre Rehaaufenthalt. Wegen der besseren ÖVAnbindung wird er danach wohl vorübergehend bei seiner Schwester jenseits des Üetlibergs in Leimbach wohnen und nur an den Wochenenden zu Hause in Aeugst sein. «Aber ich freue mich, wenn ich dann wieder um den Türlersee spazieren kann ...»

Langwieriger Regenerationsprozess Vor einer Woche wurde Adrian Brennwald dann in die Rehaklinik nach Bellikon verlegt. Hier steht bis Ende Monat viel Physiotherapie auf dem Programm, daneben Wundpflege und Gespräche mit dem Psychotherapeuten. So reagiere er zuweilen noch unerwartet emotional und nach seiner schweren Gehirnerschütterung bereitet ihm das Gedächtnis gelegentlich Mühe. Doch auch wenn er unter dem «Gstältli» seine eigenen Füsse nicht sehen kann, ist er

... und hier einige Tage zuvor, kurz nach dem Unfall, im Spital Chur. (Bilder zvg.)


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