CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 52 I 176. Jahrgang I Freitag, 8. Juli 2022
Grosse Tafel
Im Uerzliker Oberdorf traf man sich am Samstag zur «Tavolata». > Seite 7
Artistischer Abschied
Die abtretende Schulleiterin Barbara Abt brachte den Zirkus nach Rifferswil. >Seite 10
Grosses geleistet
In Affoltern und Bonstetten haben Jugendliche ihre Abschlussprojekte präsentiert. > Seite 11
Musikalisches Vorbild
Ruedi Grünenfelder leistete Pionierarbeit für die Jugendmusik Bezirk Affoltern. > Seite 13
Brot wird teurer
Auch im Bezirk zahlt man in vielen Bäckereien mehr für Brot – aus verschiedenen Gründen. > Seite 15
Neuer Chef Das Notariat, Grundbuch- und Konkursamt Affoltern hat einen neuen Leiter. Nach 30 Jahren im Amt hat nun Roman Schneebeli seinen Posten an Andreas Mohni übergeben. Auf den neuen Chef wartet viel Arbeit. Einerseits gilt es, die Digitalisierung weiter voranzutreiben, andererseits sind die Räumlichkeiten am Bahnhofplatz sehr eng. Hier wird sich Andreas Mohni längerfristig nach neuen Räumen umsehen müssen.
> Bericht auf Seite 5
Zuhause gesucht
Blick auf die neue Langacherstrasse zwischen Rickenbach und dem Kreisel Affolternstrasse in Ottenbach. (Bild Dominik Stierli)
Langacherstrasse wird freigegeben Die Teilumfahrung fürs Zentrum Ottenbach ist ab dem Wochenende bereit Die Langacherstrasse zwischen Ottenbach und dem Weiler Rickenbach ist voraussichtlich ab dem Wochenende, spätestens ab Montag, einspurig befahrbar. Ab 16. Juli läuft der Verkehr komplett über das neue Autobahnzubringer-Teilstück und ermöglicht die Umfahrung des Ottenbacher Zentrums. von Dominik Stierli Die Arbeiten am neuen Autobahnzubringer A4 Obfelden/Ottenbach schreiten zügig voran. Wie das Tiefbauamt des Kantons Zürich mitteilt, läuft der Verkehr ab dem Kreisel Affolternstrasse in Ottenbach ab spätestens 11. Juli über die neu erstellte
Langacherstrasse nach Rickenbach. Für den Moment noch einspurig. Diese Verkehrsführung ist notwendig, da die Affolternstrasse eingangs Ottenbach für den finalen Anschluss ans Strassennetz gesperrt wird. Das hat zur Folge, dass ab diesem Zeitpunkt die Postauto-Haltestelle «Ulmenhof» nicht mehr bedient werden kann. Als Ersatz dient die Haltestelle «Rigiblick». Die Rad- und Gehwegverbindung bleibt aber bestehen.
Komplettbetrieb ab 16. Juli Ab Samstag, 16. Juli, wird der Einbahnverkehr aufgehoben und der Verkehr rollt erstmals in beide Fahrtrichtungen. Beim Kreisel Rickenbacherstrasse fährt man dann entweder in Ottenbach zur Lichtsignalanlage oder direkt über die bereits eröffnete Turbinenstrasse in Richtung Haas Shopping. Somit kann
das Zentrum Ottenbachs auf dem Weg ins Freiamt in Zukunft umfahren werden. Für die Bewohnerinnen und Bewohner Ottenbachs wird gemäss Gemeindepräsidentin Gaby Noser der Weg zur Autobahn wieder etwas einfacher. Der Umweg über Rickenbach und durch ganz Obfelden entfällt. «Es wird eigentlich das Endregime eingeführt.» Einzig der Abschnitt der Obfelder Muristrasse durch Bickwil folgt später. Weiterhin sei aber Rickenbach stark belastet. Durch die Sperrung des Merenschwander Dorfzentrums gibt es dort momentan sehr viel Umleitungsverkehr.
Muristrasse in Ottenbach gesperrt Ab kommenden Montag, 11. Juli, wird in Ottenbach zudem die Muristrasse für den Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zu
den Liegenschaften ist jederzeit gewährleistet, es kann aber zu Wartezeiten kommen. Für Fussgänger und Velofahrende ist die Strasse weiterhin passierbar. Die Sperrung dauert bis Ende August. Für Gemeindepräsidentin Noser entspricht dies ebenfalls fast dem finalen Zustand. Da dort künftig eine 30er-Zone erstellt wird, rollt der Verkehr in Richtung Muri dann über die Rickenbacher- und Turbinenstrasse. Der Autobahnzubringer A4, welcher Obfelden und Ottenbach vom Durchgangsverkehr entlasten soll, kommt somit der Fertigstellung langsam näher. Bis August 2022 soll die Überdeckung Bickwil im Rohbau fertig werden. Die Eröffnung des Zubringers ist für Mai 2023 geplant.
WB trifft im Cup traumhaft auf GC
Zwölf Jahre hat er die Geschicke von Affoltern mitgeprägt, erst im Gemeinde-, dann im Stadtrat, die letzten acht Jahre als Präsident. Am 30. Juni war dann der letzte Amtstag für Clemens Grötsch. Die Abwahl an den Erneuerungswahlen hatte ihn aus der Bahn geworfen, doch nun gehe er «in aufgeräumter Stimmung», versichert er im Gespräch mit dem «Anzeiger». In der Nach-Präsidial-Zeit stehen erst mal Ferien auf dem Programm. Weiter freut Grötsch sich auf die Zeit mit seinen Enkelkindern und den Besuch der einen oder anderen Kulturveranstaltung – vor allem die Oper hat es ihm angetan – und Vorlesung. Politisch wartet die nächste Herausforderung im Frühling: Für die «Mitte» tritt er im Kantonsratswahlkampf an. (tst.)
Der FC Wettswil-Bonstetten nahm Ende März mit dem 5:2-Sieg gegen Martigny die letzte Hürde und stiess in die CupHauptrunde vor. Die Auslosung der 1/32-Final-Paarungen bescherte den Ämtlern nun den Schweizer Rekordmeister Grasshoppers Club Zürich. Nach Servette Genf (2010, 0:2-Niederlage), Young Boys (2012, 1:5), Thun (2015, 1:2) und Basel (2017, 0:2) ist dies bereits der fünfte Spitzenverein, der im Cup in Wettswil gastiert. Erfreut über das Traumlos meinte WB-Präsident Markus Fischer lachend: «Ich gebe es zu, ich bin GC-Anhänger. Dies trotz der zuletzt mageren Jahre und der neuen Eigentümer – einmal Hopper, immer Hopper! Nun bin ich aber logischerweise ganz klar für Rotschwarz.» Das Spiel findet am 19., 20. oder 21. August statt. (kakö)
> Bericht auf Seite 3
(Bild Kaspar Köchli)
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> Weitere Impressionen auf Seite 5
Start in die «NachPräsidial-Zeit»
Markus Fischer und Martin Meili amten zurzeit als Co-Präsidenten beim FCWB.
Jetzt sind sie hoch oben in der Luft pfeilschnell unterwegs: die Mauersegler, die hier ihren Nachwuchs aufziehen. Da immer mehr natürliche Nistplätze verschwinden, bietet der Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern den Tieren alternativ Nistkästen an. Diese werden gut genutzt, wie die jährlichen Zählungen ergeben. Aber auch Kirchtürme nutzen die Mauersegler gerne, um unter dem Dach ihren Jungen ein Zuhause zu bieten – so wie in Hedingen.
> Interview auf Seite 25
VOM DORF ZU DE STADT
044 761 20 40
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50027 9 771661 391004
Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.
Telefon 144 für Sanitäts-Notruf
Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über Franz-Eichenberger Linda Lydia, geb. 4. Februar 1984, von Beinwil am See AG, Grossholzerstrasse 4, 8932 Mettmenstetten, Inhaberin der Einzelunternehmung Franz Reinigungen, CHE-116.015.640, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern ab dem 6. Juli 2022 bei der Mobilen Equipe+, Wengistrasse 7, 8004 Zürich, im Original und mit sämtlichen Eingaben, sowie beim Konkursamt Affoltern in Kopie (ohne Eingaben) zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 6. Juli 2022 verwiesen.
Politische Gemeinde Bonstetten
Publikation über die Wahl der Mitglieder des Wahlbüros für die Amtsperiode 2022-2026 Gestützt auf Art. 44 GO wählt der Gemeinderat für eine Amtsdauer die ihm unterstellten Kommissionen. Die Amtsdauer der Kommissionsmitglieder ist mit derjenigen des Gemeinderats identisch. Ferner legt der Gemeinderat zu Beginn der Legislatur die Mitgliederzahl des Wahlbüros fest (Art. 26 Abs. 2 Ziff. 6 GO). Es fand eine öffentliche Ausschreibung am 22. April 2022 im KoBo sowie am 21. April 2022 im Anzeiger statt. Mit Beschluss vom 5. Juli 2022 hat der Gemeinderat die Anzahl Mitglieder des Wahlbüros für die Amtsperiode 2022 – 2026 auf 24 Personen festgesetzt. Ferner wurden die nachfolgenden Personen gewählt:
Gewährleistung Nachhaltigkeit Um Nachhaltigkeit und Kontinuität sicherzustellen, bleiben die drei Wiedergewählten, Gemeindepräsident Ruedi Fornaro, Gemeinderätin Nicole Doppler sowie Gemeinderätin Christine Erni ihren bisherigen Ressorts treu. Die Ressortzuteilungen im Überblick:
Name / Vorname
Strasse
Neu / bisher
Dorfstrasse 63
Neu
Bornhauser Barbara
Büelmatt 3
Bisher
Bottarella Silvia
Dorfstrasse 16
Bisher
Bürki Annemieke
Bruggenmattweg 55
Bisher
Descombes Nadine
Herenholzweg 52
Bisher
Eisenring Melanie
Chrüzacherweg 2
Bisher
Frech Nicole
Im Wolfen 34
Bisher
Frech Silvia
Im Wolfen 34
Bisher
Handschin Valentin
Dorfstrasse 64b
Neu
Finanzen & Immobilien
Nicole Doppler
Ruedi Fornaro
Hegglin Karl
Im Eiacher 5
Bisher
Soziales & Integration
Christine Erni
vakant
Kaiser Sascha
Dorfstrasse 14
Bisher
Christine Erni
Friedhofstrasse 67
Bisher
Gesundheit, Alter & Gesellschaft
vakant
Kovats Kati Kriesi Hildegard
Chapfstrasse 17
Neu
Bildung & Jugend
Esther Nievergelt
SPF-Mitglied/Christine Erni
Kriesi Werner
Chapfstrasse 17
Neu
Oberdorfstrasse 16
Bisher
Zürich, 5. Juli 2022
Lüthi Elisabetha
Hofwies 4
Bisher
KONKURSAMT AFFOLTERN vertr. durch Mobile Equipe+ Notariatsinspektorat Kanton Zürich Postfach 8036 Zürich
Mühlebach Cornelia
Metzgerweg 8
Neu
Ab diesem Sommer reduziert die Gemeindeverwaltung jeweils während den Schulsommerferien die Öffnungszeiten. Vom 18. Juli bis 19. August 2022 ist die Gemeindeverwaltung Knonau wie folgt geöffnet:
Der Gemeinderat hat sich an seiner ersten Sitzung in neuer Zusammensetzung wie gewohnt konstituiert und dabei die Ressorts zugeteilt. Dank der neuen Gemeindeordnung konnten erstmals die Ressorts auf sechs und nicht nur auf vier Gemeinderätinnen und Gemeinderäte verteilt werden. Die Schulpflegepräsidentin Esther Nievergelt übernimmt wie bereits ihr Vorgänger das Ressort Bildung und zusätzlich das Sachgebiet Jugend. Die drei neuen Exekutivmitglieder Esther Nievergelt, Marco Vanetta und Rolf Schilliger wurden herzlich willkommen geheissen.
Beck Sebastian
Lang Andreas
Sommeröffnungszeiten während den Schulferien
Gemeinderat Hedingen – Amtsdauer 2022 – 2026 – Konstituierung per 1. Juli 2022
Och Elena
Sunnebergweg 9
Neu
Rüegg Patrick
Friedmattstrasse 21
Bisher
Rüegsegger Elsbeth
Chrüzacherweg 26
Bisher
Sammarruco Sahra
Büelmatt 2
Bisher
Soliva Katharina
Bodenfeldstrasse 25
Bisher
Weber Peter
Chrüzacherweg 26
Bisher
Wuillemin Bea
Im Eiacher 1
Neu
Der Gemeinderat gratuliert den Gewählten zur Wahl. Wenn sie die Wahl ablehnen wollen oder eine Unvereinbarkeit eintritt, ist dies dem Gemeinderat (wahlleitende Behörde), innert 5 Tagen, von dieser Mitteilung an gerechnet, schriftlich mitzuteilen. Bonstetten, 8. Juli 2022 Gemeinderat Bonstetten
Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, jeweils vormittags von 8.30 bis 12.00 Uhr. Am Freitag bleibt die Verwaltung geschlossen.
Abteilung
Vorsteher/in
Stellvertretung
Gemeindepräsidium
Ruedi Fornaro
1. Nicole Doppler 2. Christine Erni
Dienste & Sicherheit
Ruedi Fornaro
Nicole Doppler
Hochbau & Energie
Rolf Schilliger
Marco Vanetta
Tiefbau, Natur -& Umweltschutz, ICT
Marco Vanetta
Rolf Schilliger
Gemeindepräsident und Stellvertretung Das Gemeindepräsidium wird durch Ruedi Fornaro geführt. Die erste Stellvertretung übernimmt Nicole Doppler und die zweite Christine Erni. Ausschüsse, Kommissionen, Delegationen, Abordnungen Die Definition und Besetzung der verschiedenen Kommissionen sowie Delegationen und Abordnungen ist am 12. Juli 2022, resp. nach den Sommerferien geplant. Die Amtsübergaben (Hoch- und Tiefbau) durch den abtretenden Claude Hafner erfolgen in den nächsten Tagen. Klausur des Gemeinderats Aufgrund des Rücktritts von Roland Schneider muss noch das bisher vakante Ressort Gesundheit, Alter & Gesellschaft besetzt werden. Gemeinderätin Christine Erni übernimmt dieses Sachgebiet bis zur Ersatzwahl. Der Gemeinderat freut sich, die Klausur anschliessend im November 2022 vollzählig durchführen zu können, wo er sich intensiv mit der Legislaturplanung und weiteren zentralen Themen beschäftigen wird. Der Gemeinderat freut sich auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit. Detailliertere Informationen finden Sie auf unserer Homepage (hedingen.ch). Kontakt: Suzana Sturzenegger, Gemeindeschreiberin, 044 762 25 51 (direkt), suzana.sturzenegger@hedingen.ch Gemeinde Hedingen | Zürcherstrasse 27 | 8908 Hedingen | 044 762 25 25 | info@hedingen.ch | hedingen.ch
«Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.»
Für die Meldung von Todesfällen erreichen Sie uns unter der Nummer 076 405 55 11!
Dietrich Bonhoeffer
Selbstverständlich können nach vorgängiger Absprache auch Termine ausserhalb dieser Öffnungszeiten vereinbart werden.
«Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehen. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.»
Wir wünschen Ihnen eine schöne Sommerzeit und danken für Ihr Verständnis.
Rainer Maria Rilke
Seinen 95. Jahresring konnte er nicht mehr vollbringen.
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes Hausen am Albis während den Sommerferien Die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis inkl. des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes Hausen am Albis (zuständig für die Gemeinden Aeugst a. A., Hausen a. A., Kappel a. A., Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil) sind während den Sommerferien vom 18. Juli bis 19. August 2022 eingeschränkt. Es gelten folgende Öffnungszeiten: Montag – Freitag von 08.00 – 12.00 Uhr, Nachmittag geschlossen Nach telefonischer Vereinbarung sind wir gerne auch ausserhalb dieser Zeiten für Sie da. Gemeindeverwaltung Hausen am Albis
Paul Dünnenberger-Illi 29. Januar 1928 – 2. Juli 2022
Nach einem langen und guten Leben haben seine Kräfte zusehends nachgelassen. In einer sternenklaren Nacht hat er seinen Frieden gefunden und ist für immer eingeschlafen. Durch seine letzten Tage wurde er von seiner grossen Familie liebevoll begleitet. Wir sind dankbar für die mannigfaltigen Erinnerungen, die in allen von uns weiterleben.
In stiller Trauer Rosa Dünnenberger-Illi Gerda und Michael Maresca-Dünnenberger Thomas Dünnenberger und Ruth Schwab Marc und Stefanie Dünnenberger mit Malina und Lino Michèle und Thomas Burri mit Fiona und Livia Urs Dünnenberger mit Lisa-Marie und Anika Hanspeter Dünnenberger und Bettina Leitner Nina Dünnenberger Unser Dank gilt der Akutgeriatrie des Spitals Affoltern und dem Pflegeteam des Pflegezentrums Sonnenberg, die ihn in seinen letzten Tagen achtsam und respektvoll gepflegt haben. Am 29. Juli findet in der Kirche Hedingen um 13.30 Uhr die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof und um 14.00 Uhr die Abdankungsfeier in der Kirche statt.
Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)
Anstelle von Blumenspenden gedenke man dem Verstorbenen mit einer Spende an die Spitex Knonaueramt Postkonto 87-267156-1, Verein Spitex Knonaueramt, Affoltern a.A., IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1. Traueradresse: Nina Dünnenberger, Alte Affolternstrasse 18, 8908 Hedingen
Maria Stella Vich Bortoluzzi Nonna oder auch Stella genannt 1. 10. 1925 – 1. 7. 2022
Lustig, lebensfroh, jung geblieben, ordentlich, eine unglaublich gute Köchin, eine Kämpferin, hilfsbereit, stark, mutig, liebevoll und beschützend, all das beschreibt dich sehr gut. Deine Enkelkinder sind so glücklich, dass sie immer mit dir spielen durften. «La vita e fatta cosi, mezza cota e mezza fritta.» Nonna
Du hast für alle gekocht, die Hunger hatten, dich um alle gesorgt, die Liebe brauchten, alle waren bei dir willkommen. Du hast uns mit deiner Liebe großgezogen und beschützt und wir lieben dich für all das. Du hast uns gezeigt, dass es im Leben immer weiter geht. Die Zeit mit dir zusammen war unheimlich schön, du warst eine gute Erzählerin, eine sehr gute Zuhörerin und Lehrerin. Es gab immer wieder etwas gemeinsam zu lachen. Du hast bis zuletzt alles selbst gemacht und wir sind so dankbar für all die gemeinsame Zeit mit dir. Nonna, du warst wie eine Rose für uns. Du wärmst unsere Herzen mit viel Liebe. Du bist jetzt wieder bei den Sternen und strahlst, wie du es schon hier getan hast. Wir sind dir unendlich dankbar für all die Liebe und Geborgenheit und tragen dich fest in unserem Herzen für immer und ewig.
In Liebe, deine Familie Giuseppe, Franziska Darleen, Diego, Sadie, Alvaro, Ethan und Sophié Dione, Dani, Danica, Luca, Hannah, Vitus, Maximilian Anteilnahme: Familie Vich, Feldstrasse 3, 5634 Merenschwand
Bezirk Affoltern WIR GRATULIEREN Zum 85. Geburtstag Das Säuliamt ist sicher ein guter Ort zum Älterwerden, davon zeugen vier Jubilarinnen und Jubilare in den nächsten Tagen. Frieda Bietenholz und Dora Huber in Affoltern feiern ihren 85. Geburtstag am Sonntag, 10. Juli. Werner Meili in Affoltern und Apostolos Joakimidis-Zafiropoulou in Obfelden am Montag, 11. Juli. Die einen feiern ihr Fest im Kreis der Familie und mit guten Freunden, in Obfelden dürfen wir «Jamas!» rufen. Gratulation und alles Gute!
Zum 80. Geburtstag Heute Freitag, 8. Juli, darf Fritz Wild in Affoltern auf stolze 80 Jahre Lebenserfahrung zurückblicken. Wir wünschen viele schöne Momente im kommenden Lebensjahrzehnt und gratulieren von Herzen. In der Hinterbuchenegg wird ebenfalls heute gefeiert! Jakob Hauser darf man zu seinem 80. Geburtstag gratulieren. Wir wünschen ihm eine schönes und sonniges Fest.
Zur goldenen Hochzeit Quasi eine Goldmedaille sollte es für beide geben –, sie sind schon 50 Jahre ein Ehepaar! Marlise und Hans Gebhard-Stähli in Obfelden feiern ihr goldenes Hochzeitsjubiläum am Sonntag, 10. Juli. Wir wünschen dem Jubelpaar alles Gute und einen tollen Festtag.
Einsendungen für die Rubrik «wir gratulieren» bitte per Mail schicken an redaktion@affolteranzeiger.ch. Aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der Goldenen Hochzeit (50 Jahre). (red.)
Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Luc Müller, Dominik Stierli, Alina Rütti Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 856 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86
Freitag, 8. Juli 2022
«Die schönen Seiten des Lebens geniessen, die zu kurz kamen» Nach acht Jahren hat Clemens Grötsch das Stadtpräsidium von Affoltern abgegeben 2014 wurde er mit einem «Kantersieg» zum Stadtpräsident von Affoltern gewählt. Diesen Frühling nun musste sich Clemens Grötsch Eveline Fenner geschlagen geben. An seinem letzten Amtstag, dem 30. Juni, blickte er für den «Anzeiger» auf seine Amtszeit zurück – und in die Zukunft. von Thomas sTöckli Am Morgen hat er noch einige Dokumente visiert, kurz vor Mittag wurde Clemens Grötsch an seinem letzten Amtstag, dem 30. Juni, dann unter einem Vorwand nochmals ins Stadthaus gelockt: Von der Präsidialabteilung durfte er ein persönliches Abschiedsgeschenk entgegennehmen, verbunden mit einem Dank für die Zusammenarbeit. «Das hat mich sehr gefreut», so der nun alt Stadtpräsident. «Ich gehe in aufgeräumter Stimmung», versichert er gleichentags im Gespräch mit dem «Anzeiger». Gut zwölf Jahre ist es her, dass Clemens Grötsch als einziger Parteiloser damals noch in den Gemeinderat Affoltern gewählt wurde. «Das war auch für mich überraschend», blickt er zurück. In einer äusserst spannenden Zeit wurde ihm das Ressort Hochbau und Immobilien zugeteilt. «Die Immobilien waren damals nur ein Anhängsel, eine klare Strategie fehlte», so Grötsch. So machte er sich an die Planung, auch im Wissen, dass das, was in der Privatwirtschaft zwei, drei Jahre in Anspruch nimmt, bei der öffentlichen Hand aufgrund der demokratischen Prozesse gut und gerne mal zehn Jahre dauert. «Ich wollte die Immobilien stärken», so Grötsch. Das führte dann zu einem eigenen Ressort, während Hoch- und Tiefbau zusammengefasst wurden. «In diesen Bereichen waren wir als Bewilligungsinstanz bereits stark.» Als gegen Ende der Legislatur 2010 bis 2014 der damalige Gemeindepräsident Robert Marty ankündigte, nicht mehr antreten zu wollen, stellte sich Grötsch zur Verfügung. Mit Erfolg: Von einem «Kantersieg», war über die damalige Wahl im «Anzeiger» zu lesen.
Sparen, um investieren zu können Das ist nun acht Jahre her. Acht Jahre, in denen sich die Stadt Affoltern vom Dorf zur Stadt gemausert und dabei auch in verschiedenen Bereichen isoliert hat. «Nicht aus Grössenwahn», so Grötsch, sondern im Sinne der Wachstums- und Zentrumsrolle, welche Affoltern vom Kanton zugedacht wird. Acht Jahre, in denen der Stadtrat mit der Behördensprechstunde und dem frühzeitigen Einbezug der Parteien versucht hat, einen Draht zur Bevölkerung zu legen. Acht Jahre aber auch, die ganz im Zeichen der Kostenbremse standen. Bei einem Budget von 100 Mio. Franken könne man auch mal 100 000 oder 200 000 Franken sparen, ohne dass jemand darunter leidet, sagt Grötsch. Wobei sich das Sparen für ihn auf den laufenden Haushalt bezog, nach dem Motto: «Wer immer alles Geld für Konsum ausgibt, kann sich nie eine grösse-
Tiefe Verbundenheit zu seinem Wohnort: Clemens Grötsch am Säulibrunnen im Affoltemer Zentrum. (Bild Thomas Stöckli) re Anschaffung leisten.» Über 80 Millionen hat Affoltern in seiner Amtszeit investiert – und steht heute trotzdem mit weniger Schulden da. Auch weil man sich bei jeder Investition gefragt habe, was denn der Nutzen davon sei – wobei dieser Nutzen nicht immer monetär habe sein müssen. So liess sich Affoltern etwa auch Bildung und Ökologie etwas kosten. Nachhaltigkeit sei immer ein Thema gewesen, auch wenn man das Energiestadt-Label lange nicht angestrebt habe, so Grötsch. Wenn man das Energieleitbild und andere Anstrengungen allerdings in Angriff nehme, solle man den Schwung auch gleich mitnehmen in Richtung GoldLabel, findet er.
Spital- und Mittelschulstandort Ein Dauerthema war in der Amtszeit von Clemens Grötsch auch das Spital Affoltern. 2014 wurde er vom damaligen Präsidenten Walter Ess in die SpitalBetriebskommission geholt. Zwei Jahre später sollte er dann selbst das Präsidium übernehmen. Damals seien die strategischen Grundlagen für die aktuelle Entwicklung erarbeitet worden, sagt er. Eine Zukunft ohne Chirurgie – und den damit verbundenen Vorhaltekosten – habe man auch da schon gedanklich durchgespielt, erinnert er sich, dann aber den Gedanken wieder verworfen, weil man die Innere Medizin halten wollte und das eine ohne das andere unvorstellbar schien. «Das war ein veritabler ‹Hosenlupf›, auch nervlich», blickt Grötsch auf jene Zeit zurück. Später sollte sich der Stadtrat Affoltern gegen eine Beteiligung am Spital aussprechen, was von der Bevölkerung allerdings nicht goutiert wurde. Und schliesslich seien noch die Herausforderungen der Pandemie erwähnt. Durch proaktives Handeln ist es gelungen, die Verwaltung durch diese schwierige Zeit zu bringen.
Bedeutend weniger belastend war da die Debatte um den Mittelschulstandort Affoltern. Schon in der Präsidialzeit von Robert Marty deponierte der Gemeinderat Affoltern einen entsprechenden Wunsch bei der Bildungsdirektion. Erst bei Regina Aeppli, später bei Silvia Steiner biss man allerdings auf Granit, wobei der Kanton mit falschen Zahlen argumentiert habe, so Grötsch. Vor einem Jahr dann plötzlich die Wende: Da hörte er plötzlich informell davon, dass es doch schneller vorwärtsgehen könnte als befürchtet. So geht man heute noch von wenigen Jahren – statt Jahrzehnten – aus, allerdings nicht für eine eigene Kantonsschule Knonauer Amt, sondern für eine dezentrale Erweiterung der Kantonsschule Limmattal. «Jetzt kommt Zug ans Seil», freut sich Grötsch: «Der Kanton will die Mittelschule und er will sie schnell – und er zeigt sich entsprechend flexibel.»
Tiefe Verbundenheit zum Wohnort Für die kommende Amtszeit hatte sich Clemens Grötsch wieder zur Verfügung gestellt, war aber gegen Eveline Fenner deutlich unterlegen. Lag es an der Haltung gegenüber dem Spital? Am Umgang mit den Vereinen? Oder liefen im Hintergrund Absprachen? Spekuliert wird viel. «Zwölf Jahre waren offenbar genug und man wollte ein anderes Gesicht sehen», so der abgewählte Stadtpräsident. «Die Bürgerlichen haben die Wahl verschlafen», schiebt er dann nach, mit Verweis auf die tiefe Wahlbeteiligung: 71 Prozent der Berechtigten haben darauf verzichtet, ihre Stimme abzugeben. Die Abwahl habe er aber schon ganz früh auch als Erleichterung empfunden – auch wenn er dann merkte, dass selbst den Rucksack ablegen gelernt sein will. So musste er sich von Ende März bis Mitte Juni krankheitshalber von den Amtsgeschäften zurückziehen. Pünktlich zur letzten Gemeinde-
versammlung war er aber wieder einsatzfähig – und durfte für sein Engagement für die Stadt einen lang anhaltenden Applaus entgegennehmen. «Das habe ich sehr geschätzt. Und es war mir auch wichtig, die Versammlung leiten und so einen Abschluss machen zu können.» Für was ist er Affoltern dankbar? Auf diese Frage muss Clemens Grötsch nicht lange überlegen: «Für die Umgebung, die Vielfalt der Natur, die Einkaufsmöglichkeiten, das aktive Vereinsleben und die sozialen Anlässe ...», zählt er auf und zeigt eine tiefe Verbundenheit zum Wohnort, für den er sich ausdauernd und zielstrebig eingesetzt und dabei auch Kanten gezeigt hat. Seiner Nachfolgerin Eveline Fenner stehe er für persönliche Gespräche gerne zur Verfügung, betont Grötsch. Ungefragt will er aber auf Ratschläge verzichten: «Jede und jeder soll das Amt mit der eigenen Persönlichkeit und im Rahmen des Möglichen führen.»
Zeit für Oper, Familie, Bildung – und Politik Jetzt sind für Clemens Grötsch erst mal Ferien angesagt. Unter anderem steht ein Besuch an den Opernfestspielen in der Arena von Verona auf dem Programm. Weiter freut er sich auf die Zeit mit seinen Enkelkindern. «Die schönen Seiten des Lebens geniessen, die bisher zu kurz kamen», fasst er zusammen. Später will der neue alt Stadtpräsident aus Interesse die eine oder andere Vorlesung belegen. Und auch politisch wartet bereits wieder eine Herausforderung: Für die «Mitte» will er im nächsten Frühling im Kantonsratswahlkampf antreten. Schliesslich habe er sich im Leitungsausschuss des Gemeindepräsidentenverbands in den letzten acht Jahren mit kantonalen Themen befasst, die noch nicht erledigt seien.
Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch
Zweiter «Booster» ab 80 Jahren
Gute Startchancen für alle Kinder
Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau
Seit gestern Donnerstag, 7. Juli, erhalten Personen ab 80 Jahren im Kanton Zürich die Möglichkeit, sich kostenlos mit einem zweiten Booster gegen Covid-19 impfen zu lassen. Dies wenn ihre letzte Impfung mindestens vier Monate zurückliegt und die bereits vollständig geimpft sind (Grundimmunisierung sowie eine Auffrischimpfung). Die
Die ersten Jahre im Leben eines Kindes sind entscheidend für seine Entwicklung und seinen späteren schulischen Erfolg. Die Bildungsdirektion will deshalb die Betreuung und Entwicklung von Kindern im Vorschulalter gezielter fördern und damit gerechtere Startchancen schaffen. Das Kinder- und Jugendhilfegesetzes (Kjhg) soll entspre-
Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
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Gesundheitsdirektion richtet sich dabei nach der aktualisierten Empfehlung der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (Ekif). Termine reservieren kann man unter zh.vacme.ch oder über die Impfhotline (084 833 66 11). Den zweiten «Booster» gibt es übrigens auch in Alters- und Pflegeheimen. (red.)
chend angepasst werden: Eltern, die ihre Kinder in Kindertagesstätten (Kitas) oder Tagesfamilien betreuen lassen, sollen finanziell entlastet werden. Unterstützt werden sollen aber auch andere Betreuungsformen und kommunale Angebote, welche die Entwicklung von Kindern im Vorschulalter fördern. Die Vernehmlassung läuft bis zum 7. November. (red.)
Politische Gemeinde Bonstetten
Nutzungsplanung: Teilquartierplan Schwerzimatt Bekanntmachung des Inkrafttretens Betrifft 8912 Obfelden
Konstituierung des Gemeinderates (Gemeindevorstand) der Legislatur 2022-2026 Der Gemeinderat Bonstetten konstituiert sich gemäss Art. 22 Abs. 2 der Gemeindeordnung (GO) für die Amtsperiode 2022 – 2026 wie folgt:
Gemeindepräsidentin Arianne Moser 1. Vizepräsidentin: Christina Kappeler 2. Vizepräsident: Markus Reich
Bekanntmachung des Inkrafttretens Der Gemeinderat Obfelden hat mit Beschluss Nr. 313 vom 14. Dezember 2021 den Quartierplan «Schwerzimatt» festgesetzt. Die Baudirektion des Kantons Zürich hat die Festsetzung mit Verfügung Nr. 1426 vom 28. April 2022 genehmigt. Die Entscheide wurden am 13. Mai 2022 samt Rechtsmittelbelehrung veröffentlicht. Gemäss Rechtskraftbescheinigung des Baurekursgerichts des Kantons Zürich vom 30. Juni 2022 ist kein Rechtsmittel ergriffen worden. Der Quartierplan «Schwerzimatt» tritt somit am Tag nach der Publikation in Kraft.
Präsidiales Kultur und Freizeit
8. Juli 2022 Gemeinderat Obfelden
Soziales
(Stv. I. Tamas)
Gesundheit
(Stv. A. Moser)
Aeugst am Albis
Finanzen
(Stv. R. Schuhmacher)
(Stv. R. Schuhmacher)
Gemeinderätin Christina Kappeler
Gemeinderat Markus Reich
Tiefbau, Werke
(Stv. B. Blümel)
Heinz Felix Graf Bestattungsamt Aeugst am Albis
Affoltern am Albis Am 1. Juli 2022 ist in Uster ZH gestorben:
Elizabeth Steffen geboren am 5. März 1966, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 8. Juli 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis
Hedingen In Zürich ist am Montag, 4. Juli 2022 gestorben:
«Fritz» Max Peter geboren am 10. April 1940, von Hedingen ZH, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen.
VS Einbürgerungsaussch. VS KoBo Redaktion VS Kulturkommission VS Grundsteuerausschuss EDG Solvita EAV Spital Affoltern EDG Verein Spitex
Gemeinderätin Isabella Tamas-Gottsponer
Bildung
Am 15. Juni 2022 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben: geboren am 26. August 1942, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH.
There is a place for us Somewhere a place for us Peace and quiet and open air Wait for us somewhere.
Sicherheit
(Stv. B. Blümel)
Informatik (ICT)
(Stv. A. Moser)
Gemeinderat Bernhard Blümel Hochbau
(Stv. M. Reich)
Öffentlicher Verkehr Land- u. Forstwirtschaft
(Stv. M. Reich) (Stv. M. Reich)
Sport und Vereine
(Stv. M. Reich)
Präsidentin Primarschulpfl. MG Kulturkommission EDG Sozialzweckverband VR Sozialdienst Unteramt MG Jugendkommission DG Sozialzweckverband VR Sozialdienst Unteramt VS Jugendkommission DG Solvita AV Spital Affoltern DG Verein Spitex MG Einbürgerungsaussch. EVS KoBo Redaktion
VS Werkkommission EDG Z. Planungsgruppe EDG Regionalplanung MG Kläranlagekommission MG Gruppenwasservers. MG Baukommission DG Feuerwehrzweckverb. DG Sicherheitszweckverb. DG BFU MG Grundsteuerausschuss MG Energiekommission VS Baukommission MG Werkkommission DG Z. Planungsgruppe DG Regionalplanung DG Flurgenossenschaft DG Holzkorporation MG Einbürgerungsaussch. MG Grundsteuerausschuss EDG Feuerwehrzweckv. EDG Sicherheitszweckv. EDG BFU
Gemeinderat Roger Schuhmacher
Liegenschaften Umwelt Energie
(Stv. M. Reich) (Stv. A. Moser) (Stv. A. Moser)
VR Dileca VS Energiekommission DG Solvita EDG Flurgenossenschaft EDG Holzkorporation
Hedingen
Legende: DG = Delegierte/r, EDG = Ersatzdelegierte/r, MG = Mitglied, VS = Vorsitz, EVS = Ersatzvorsitz, AV = Aktionärsvertreter/in, EAV = Ersatzaktionärsverterter/in
In Affoltern am Albis ist am Samstag, 2. Juli 2022 gestorben:
Bonstetten, 8. Juli 2022 Gemeinderat Bonstetten
Dearly beloved Daughter, Sister, Aunt and Friend
Elizabeth (Lisa) Steffen 5. März 1966 bis 1. Juli 2022
Nach schwerer Krankheit bist du lieb umsorgt vom Mami und dem Wagerenhofteam friedlich eingeschlafen. Du gingst viel zu früh. Dein fröhliches Gemüt und dein Lachen wird uns für unsere restliche Lebenszeit, bis wir uns wiedersehen für immer in lieber Erinnerung bleiben und unsere jetzige Trauer erleichtern.
In ewiger Liebe und Dankbarkeit: Annie Steffen-Rose Richard Steffen und Karoline Schaer mit Levin Tim Leu John Leu Julia Steffen mit Joel Michael Steffen und Claudia Sax Steffen mit Mia, Lily und Yara David Steffen Verwandte und Freunde Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Krebsliga Schweiz, Postkonto 30-4843-9, IBAN CH95 0900 0000 3000 4843 9. Traueradresse: Annie Steffen-Rose, Zürichstrasse 74, 8910 Affoltern am Albis
Ein Mensch, der immer für uns da war, ist nicht mehr. Er fehlt uns. Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann. (Rainer Maria Rilke)
Fritz Max Peter-Binzegger 10. 4. 1940 – 4. 7. 2022
Nach kurzer schwerer Krankheit durftest du friedlich einschlafen. Wir sind unendlich traurig und danken dir von Herzen für alles, was du für uns getan hast. Wir vermissen dich.
Deine Frau Christine Dein Sohn Michael mit Barbara Deine Tochter Susan Deine Enkel Kilian mit Jeanne und Cedric mit Leonie Verwandte und Freunde Deinem Wunsch entsprechend nehmen wir im engsten Familienkreis Abschied.
Paul Dünnenberger geboren am 29. Januar 1928, von Weinfelden TG, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen.
Wir danken dem Ärzte- und Pflegeteam im Stadtspital Triemli für die einfühlsame und gute Betreuung. Traueradresse: Christine Peter, Arnistrasse 29, 8908 Hedingen
Mettmenstetten Am 29. Juni 2022 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Hürlimann-Baumann Elisabeth geboren am 8. Juni 1946, von Walchwil ZG, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten. Die Beisetzung auf dem Friedhof Mettmenstetten findet im engsten Familienkreis statt, die Abdankung findet am 15. Juli 2022 um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten statt.
Dini bescheideni Art, dis wertfreie und selbstlose Sii, bliibed für immer unvergässe. DANKE für all dini Liebi wo Du euis gschänkt häsch. Mir vermissed Dich.
Lisbeth Hürlimann-Baumann
8. Juni 1946 – 29. Juni 2022
Einschlafen dürfen, wenn man das Leben nicht mehr selbst gestalten kann, ist der Weg zur Freiheit und Trost für alle.
Der Friedhofvorsteher
Mir hättet Dir no vieli unbeschwerti Jahr gönnt. Du bisch voller Zueversicht gsi, häsch wieder neue Lebensmuet gfasst und doch isch dä Krebs unerwartet und mit voller Wucht zrugg cho.
Traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater und Urgrossvater
Stallikon
I tüüfer Liebi und voller Dankbarkeit lönd mir Dich zieh. I euisne Herze läbsch Du für immer wiiter.
Max Diener - Schaufelberger
Am 3. Juli 2022 ist in Zürich ZH gestorben:
Diener Max geboren am 19. August 1935, von Zürich ZH und Bauma ZH, wohnhaft gewesen in 8143 Stallikon. Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Dienstag, 12. Juli 2022 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Stallikon statt. Bestattungsamt Stallikon
Wettswil am Albis Am 29. Juni 2022 ist in Urdorf gestorben:
Wassmer, Christoph Ernest geboren am 12. April 1960, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Wettswil am Albis
Marcel Hürlimann und Ursula Sutz mit Selina Reto Hürlimann Anita und Michael Schüpbach-Hürlimann Lea Hürlimann und Yvo Schraner Fredi und Meta Baumann-Spillmann Roger Baumann und Cornelia Hossle Verwandti, Fründe und Bekannti D’Urnebiisetzig findet am Friitig, 15. Juli 2022 ufem Friedhof Mettmenstetten im engste Familiechreis statt. Aschlüssend um 14.15 Uhr nämed mir i dä reformierte Chile Mettmenstetten binere Abdankigsfiir vo ihre Abschied. Truuradrässe: Anita Schüpbach, Steinbüllenstrasse 24, 8933 Maschwanden
19.8.1935 bis 3.7.2022
Nach einem langen erfüllten Leben hast Du uns Zeit gegeben, uns von Dir zu verabschieden. Wir lassen Dich los mit Liebe und Dankbarkeit für das, was Du uns gegeben hast. Wir danken den Ärzten sowie dem Pflegepersonal im Spital Triemli K3 Ost für die kompetente und liebevolle Betreuung. Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag 12.7.22 im engsten Familienkreis um 14 Uhr am Gemeinschaftsgrab statt. Die Abdankungsfeier findet um 14:30 in der Kirche Stallikon statt. Heidi Diener - Schaufelberger Martin und Pascale Diener mit Alexandre, Vanessa Florence und Philippe Fredi und Gisela Diener Aeschbach mit Manuel Mario und Meret Ernst und Annemarie Schaufelberger mit Familie Verena Kleindienst mit Familie Annamarie Kupferschmid und Mariagiovanna mit Familie Verwandte und Freunde Traueradresse: Heidi Diener, Räbacher 4, 8143 Stallikon
Bezirk Affoltern
Freitag, 8. Juli 2022
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Neue Leitung des Notariats Affoltern Der altershalber zurücktretende Roman Schneebeli übergibt an Andreas Mohni Exakt nach 30 Jahren hat Notar Roman Schneebeli am letzten Freitag die Leitung des Affoltemer Notariates, Grundbuch- und Konkursamts an den 15 Jahre jüngeren Notar Andreas Mohni weitergegeben. Während Schneebeli in den Ruhestand geht, warten auf Mohni neue und alte Herausforderungen. Von Martin Platter Nicht immer ist der Besuch des Notariates, Grundbuch- und Konkursamtes angenehm, aber irgendwann ist jede und jeder auf die Dienstleistung dieses Amtes angewiesen. Denn die Aufgabenbereiche sind ebenso vielfältig und abwechslungsreich wie anspruchsvoll. Das ist die Quintessenz aus dem Gespräch, das der Chronist mit den beiden Notaren Roman Schneebeli und Andreas Mohni anlässlich der Amtsübergabe führen konnte. 1985 trat Schneebeli seine Stelle in Affoltern als Stellvertreter des damaligen Notars Edi Vollenweider an. Zuvor hatte er wie üblich die Lehre als kaufmännischer Angestellter auf dem Notariat in Meilen und einige Berufsjahre auf verschiedenen zürcherischen Notariaten durchlaufen und sich anschliessend an der Uni Zürich zum Notar weitergebildet. Letzte Station in diesem Prozedere, das nebst Studium und aufwendiger Prüfung (mündlich, schriftlich, praktisch) nach heutiger Regelung nach erfolgreichem Lehrabschluss mindestens zwei weitere Jahre Berufserfahrung erfordert, ist die Notarsstellvertretung. Hat man sich nochmals zwei Jahre in dieser Stellung bewährt, erhält man das
Patent, das dazu berechtigt, selber ein Notariat zu führen.
Vor 30 Jahren die Leitung übernommen Nach seiner erfolgreichen Wahl 1992 erlebte Schneebeli exakt auf den Tag genau vor 30 Jahren seine Amtsübernahme von Vollenweider, der seinerseits während Jahrzehnten auf dem Notariat Affoltern, zuerst als Stellvertreter, dann als Notar, tätig war. «Das war ein sehr bewegender Moment», erinnert sich Schneebeli. Hautnah erlebte er in den folgenden drei Jahrzehnten die Nebenwirkungen, die die Beinaheverdoppelung der Bevölkerungszahl im Säuliamt ausgelöst haben. Er sagt: «Die Einführung des kurzgetakteten S-BahnFahrplans sowie die Autobahneröffnung haben das Bevölkerungswachstum zusätzlich beflügelt und uns eine Menge mehr Arbeit beschert.» Die bei seinem Amtsantritt neu eingeführten Computer hätten gewisse Abläufe zwar vereinfacht. Gleichzeitig habe aber die Komplexität der Gesetze und Gepflogenheiten deutlich zugenommen. Als Beispiel nennt Schneebeli im Bereich Grundbuchamt, das den Löwenanteil des Arbeitspensums ausmacht, die Aufnahme von Werkverträgen und Baubeschrieben in die Grundstückskaufverträge, wenn es zu Handänderungen im Rahmen von Bauprojekten komme. Dabei werde sehr häufig auch mit Maklern verhandelt, was bei seinem Amtsantritt eher selten gewesen sei. Mohni ergänzt: «Das erfordert auch im Baubereich Fachwissen.» Man wolle die Kundschaft bei so wichtigen Verträgen schliesslich neutral und kompetent beraten. Es gehe darum, Rechtssicherheit zu schaffen, und komplizierte Verträge
auch für Laien verständlich zu machen. «Wir wirken da wie Dolmetscher», so Mohni. Schneebeli ergänzt: «Notare und ihre Mitarbeitenden seien aber auch nur Menschen, denen hin und wieder ein Fehler unterlaufen kann.» Deshalb seien die internen und externen Kontrollen – die Notariate sind dem Zürcher Obergericht unterstellt – wichtiger Verträge unumgänglich und werden in standardisierten Arbeitsabläufen sichergestellt.
Anspruchsvolle Arbeitsbereiche Weitere anspruchsvolle Arbeitsbereiche des Amtes sind Ehe-, Erb- und Gesellschaftsrecht sowie Konkurse. Bereiche, in denen es sehr persönlich werden kann, was die Notare auch menschlich fordert. «Wir sind oft mit Schicksalen konfrontiert, die uns nicht kaltlassen. Dennoch müssen wir einen kühlen Kopf bewahren, denn wir sind Amtspersonen», erklärt Schneebeli. Beispiele darf er keine nennen, denn Notare sind ans Amtsgeheimnis gebunden. Die Aufgaben werden künftig eher noch anspruchsvoller. Das weiss auch Andreas Mohni, der die gleiche Ausbildung wie Schneebeli durchlaufen hat, aber zudem noch zehn Jahre in der Privatwirtschaft bei einem KMU im Säuliamt Berufserfahrungen gesammelt hat. Bereits in den Jahren 2005 bis 2007 wirkte er als Stellvertreter von Schneebeli in Affoltern, ehe er den Abstecher in die Privatwirtschaft wagte, den er als sehr bereichernd bezeichnet. 2017 liess Schneebeli seinen Charme spielen und holte seinen früheren Mitarbeiter zurück. Er sagt: «Kompetente und zuverlässige Fachleute zu finden, ist auch in unserer Branche nicht einfach. Deshalb bilden wir selbst Lernende aus und legen grossen Wert auf die ständige Weiter-
Notar Andreas Mohni, links, nimmt auf dem Notariat in Affoltern das Amtsübergabeprotokoll von seinem altershalber zurücktretenden Vorgänger Roman Schneebeli entgegen. (Bild Martin Platter) bildung unserer Mitarbeitenden.» Überhaupt habe die Personalführung und -organisation in den letzten 30 Jahren deutlich an Stellenwert gewonnen.
Neue und alte Herausforderungen Nicht die einzige Herausforderung, die auf Mohni wartet. Die Digitalisierung des Grundbuches sei zwar schon zu 83 Prozent abgeschlossen. Je höher jedoch die Prozentzahl, desto komplexer werden die Fälle, die noch bereinigt werden müssen. Dazu kommen die knappen
Platzverhältnisse in den Räumlichkeiten am Bahnhofplatz. Nur ein Sitzungszimmer habe sich während der Coronazeit als limitierender Faktor herausgestellt. Denn wenn die Geschäfte komplexer werden, steige auch das Bedürfnis nach Diskretion, die am Schalter weniger gegeben sei. Andreas Mohni muss sich wohl über kurz oder lang nach neuen Örtlichkeiten umsehen. Mit steigender Bevölkerungszahl wird auch die Arbeitsbelastung auf dem Notariat-, Grundbuch- und Konkursamt in Affoltern nicht weniger.
Der Autobahnzubringer A4 Obfelden/Ottenbach nimmt Form an
Die Überdeckung Bickwil in Obfelden ist das Herzstück der Grossbaustelle
Das untere Level der Überdeckung Bickwil war im Februar erreicht (Sicht Richtung Ottenbach). (Bild Andy Schwager)
Um Hunderte bis zu zehn Meter lange Dübel in die Wand zu treiben, kommt diese spezielle Maschine zum Einsatz; die Metallrohre werden danach mit Beton gefüllt. So können die steilen Seitenwände gesichert werden. (Bild Andy Schwager)
Letzte Arbeiten an der Langacherstrasse in Richtung Rickenbach. (Bild Dominik Stierli)
Die Überdeckung Bickwil ist in der Schlussphase. Seit August 2021 ging es Woche für Woche um gut 12 Meter vorwärts. Im August soll der Rohbau fertiggestellt werden. (Bild Dominik Stierli)
Der neue Kreisel an der Affolternstrasse in Ottenbach wird dieses Wochenende dem Verkehr übergeben. (Bild Dominik Stierli)
Bauprojekte
Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Aeugst am Albis Bauherrschaft: Yvonne Waldraff, Pilatusweg 5, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: energieumdenken.ch, Peter Sonntag, Balderenweg 24d, 8143 Stallikon, Schweiz Projekt: Wärmepumpe Luft-Wasser Aussengerät, Pilatusweg 5, 8914 Aeugst am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 328, Zone: WA
Affoltern am Albis
Mettmenstetten
Obfelden
Obfelden
Bauherrschaft: Salt Mobile SA, i.V. Swiss Infra Services, Thurgauerstrasse 136, 8152 Opfikon Projekt: Rückbau und Neubau Mobilfunkanlage auf Gebäude Vers.-Nr. 2949, Bahnhofplatz 5a, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 5956, Zone: Z4
Bauherrschaft: Sekundarschule Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Schulhausstrasse 13, 8932 Mettmenstetten, Schweiz Projekt: Heizungssanierung mit Aufstellung Ausseneinheit auf dem Flachdach, Vers.-Nr. 956, Schulhausstrasse 19, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3207, Zone: Zone für öffentliche Bauten und Anlagen (Oe)
Bauherrschaft: Selliah und Vanitha Varathakumaran, Ankenrain 4, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Um- und Anbau sowie Erstellung einer Luft-/Wasserwärmepumpe aussenaufgestellt beim Gebäude Vers.-Nr. 777, Ankenrain 4, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2009, Zone: Wohnzone W1
Bauherrschaft: Giovanni D‘Elia, Zwillikerstrasse 11, 8912 Obfelden Projekt: Luft-/Wasserwärmepumpe aussen aufgestellt für das Gebäude Vers.-Nr. 942, Zwillikerstrasse 11, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2634, Zone: Wohnzone W2E
Affoltern am Albis Bauherrschaft: Konsortium AAA, c/o Marlise Voegelin-Aeberli, Kamm Architekten AG, Rothusweg 12, 6300 Zug, Schweiz Projektverfasser: Kamm Architekten AG, Rothusweg 12, 6300 Zug Projekt: Neubau 2 Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage und unterirdisch angebauter Trafostation, Untere Bahnhofstrasse, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 910, 1659, 1660, 1661, 5132, Zone: WG3
Mettmenstetten Bauherrschaft: Hegimmo AG, Hinterbergstrasse 24, 6312 Steinhausen Projekt: Anbringen zwei Reklametafeln beim Wohn-/Gewerbegebäude, Vers.-Nr. 588 (kommunales Schutzobjekt), Zürichstrasse 17a, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1763, Zone: Kernzone KA
Mettmenstetten Bauherrschaft: Marcel Stübi, Sunnehof 1, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Zimmerei Frei AG, Bösch 25, 6331 Hünenberg Projekt: Umbau/Erweiterung Wohnhaus, Vers.-Nr. 908, Sunnehof 2, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4363, Zone: Landwirtschaftszone
Obfelden Bauherrschaft: Hugo Haudenschild, Winkelstrasse 53, 8912 Obfelden Projekt: Luft- Wasserwärmepumpe aussen aufgestellt für das Gebäude Vers.-Nr. 1465, Winkelstrasse 53, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1465, Zone: Wohnzone W2
Stallikon Bauherrschaft: Maria und Franco Savastano, Loomattstrasse 30a, 8143 Stallikon Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Sichtschutzwand, Loomattstrasse 30a, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 955, Zone: W2/35
Obfelden Bauherrschaft: Antonio Mandingorra, Winkelstrasse 57, 8912 Obfelden Projekt: Luft-/Wasserwärmepumpe aussen aufgestellt, Vers.-Nr. 1463, Winkelstrasse 57, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1463, Zone: Wohnzone W2
Öffnungszeiten in den Sommerferien Wie in den letzten Jahren werden die in den Sommerferien erfahrungsgemäss schwach frequentierten Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung während dieser Zeit reduziert. Für die Zeit vom 18. Juli 2022 bis und mit 19. August 2022 gelten folgende Öffnungszeiten:
Obfelden Bauherrschaft: Müller Immobilien GmbH Obfelden, Rindelstrasse 6a, 8912 Obfelden Projektverfasser: Müller Architektur, Rindelstrasse 6a, 8912 Obfelden Projekt: Abbruch EFH Gebäude Vers.-Nr. 417 und Neubau MFH mit Gewerbe und Tiefgarage, Dorfstrasse 119, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2186, Zone: Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG2
Montag, Mittwoch und Freitag
08.30 – 11.30 Uhr; nachmittags geschlossen
Dienstag und Donnerstag
ganzer Tag geschlossen
Ab Montag, 22. August 2022, gelten wieder die ordentlichen Öffnungszeiten. Selbstverständlich sind wir auch ausserhalb der Öffnungszeiten für Sie da. Wir bitten Sie, vorab einen entsprechenden Termin zu vereinbaren. Gemeindeverwaltung Kappel am Albis 8. Juli 2022
Baudirektion Tiefbauamt
Ihre neue Herausforderung per 1. November 2022 oder nach Vereinbarung als
Handwerkerin / Handwerker mit Führerausweis Kat. C (100 %)
Wir suchen Sie!
Zu Ihrem vielseitigen Aufgabenbereich gehören die Mitarbeit in den verschiedenen Unterhaltsgruppen wie Grünpflege, Reinigung, bauliche Reparaturen, Winterdienst und Unfalldienst. Der Einsatz im Winter- und Sommerpikettdienst und die Ausführung von Einzelaufträgen aller Art im allgemeinen Unterhaltsdienst gehören ebenfalls zum Pflichtenheft. Sie verfügen über eine abgeschlossene Berufslehre mit Fähigkeitszeugnis als Strassenbauer/in, Betriebsfachmann/frau Fachrichtung Werkdienst, Landschaftsbauer/in, Forstwart/in oder Maurer/in. Der Besitz des Führerausweises Kat. C (LKW) ist Bedingung, Kat. CE (LKWAnhänger) ist von Vorteil. Für den Einsatz im Sommer- und Winterpikettdienst muss der Wohnort im Kanton Zug oder in der näheren Umgebung liegen.
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir Fachpersonal mit Erfahrung in der Baugesuchsprüfung, im Tief- und Strassenbau und in der Siedlungsentwässerung. Fachperson Tiefbau (80-100%)
Nähere Informationen zu dieser Stelle auf: www.zg.ch/stellen
Das Knonaueramt ist in Bewegung und bietet interessante Bauprojekte und einen hohen Freizeitwert. gpw hat seinen Firmensitz an idealer Verkehrslage in Affoltern am Albis. Möchten Sie mehr erfahren? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
Die Fretz Kanal-Service AG ist eine in der Zentralschweiz tätige Unternehmung im Bereich Kanalunterhalt und Kanalsanierung. Zur Verstärkung unserer Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung dienstleistungsorientierte Mitarbeiter als – Maschinist Strassen-/Flächenreinigung Kat. C 100% (m/w) – Fachmitarbeiter Kanalreinigung Kat. C 100% (m/w) – Anlagenführer Hausliner 100% (m/w) – Fachmitarbeiter manuelle Kanalsanierung 100% (m/w) Besuchen Sie unsere Homepage www.fretz-ag.ch. Dort erfahren Sie detaillierte Informationen zu den einzelnen Stellen. Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen. Fretz Kanal-Service AG Büro/Werkhof Alte Steinhauserstrasse 34 Gulmmatt 1 6330 Cham 6341 Baar Telefon: 041 766 99 77 E-Mail: bewerbung@fretz-ag.ch
Zweigniederlassung Reussacherstrasse 9 6460 Altdorf
Kontaktieren Sie uns: Stärken wir den Bergwald gemeinsam! www.bergwaldprojekt.ch Spenden: CH15 0900 0000 7000 2656 6
Wälter Willa Ingenieure für Geomatik Planung Werke Obstgartenstrasse 12, 8910 Affoltern a.A. Tel. 043 322 77 22 www.gpw.ch gpw@gpw.ch
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Bezirk Affoltern
Freitag, 8. Juli 2022
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Fliegende Untermieter in der Kirche Immer mehr natürliche Brutplätze fehlen – Nistkästen und Gotteshäuser sorgen für Abhilfe Pfeilschnell fliegen sie durch die Lüfte: die Mauersegler, die hier in der Schweiz den Sommer verbringen. Den Nachwuchs ziehen sie auch in der Kirche auf.
Müller. Auch unter dem Dach des Kirchenturms nisten Mauersegler. Vorsichtig nähern wir uns den Jungvögeln. Über eine ausziehbare Treppe geht es unter die Dachkonstruktion des Kirchenschiffes. In gebückter Haltung und mit Taschenlampe suchen Felix Keller und Gian Andrea Gliott die äusseren Dachbalken ab. Im Lichtkegel erscheinen ein paar Jungvögel, die eng nebeneinander im Nest sitzen – an einer anderen Stelle fliegt ein Altvogel erschreckt nach draussen. Unter dem Dach ist es heiss. In den vergangenen heissen Tagen seien vermehrt junge Mauersegler auf der Suche nach Abkühlung aus dem Nest gesprungen, sagt der Experte von der Vogelwarte Sempach. Aktuell würden deshalb in der Pflegestation 20 junge Mauersegler betreut. Auch der Nvba kennt die Problematik mit der zunehmenden Hitze. «Vermehrt wird darauf geschaut, dass die Kästen wegen der durch die Klimaerwärmung zunehmenden Hitze in der schattigen Nordseite angebracht werden», betont Gliott. Oft nutzen aber auch Spatzen die Mauerseglerkästen, die sie mit Nistmaterial vollstopfen. «Mit einer Hebebühne gelangen wir dann zu den Kästen, um sie zu reinigen. Alle fünf bis sieben Jahre werden alle Mauerseglerkästen von Nvba-Freiwilligen geputzt.
Von Luc MüLLer Der Blick geht zum Himmel. Um den Kirchenturm der reformierten Kirche Hedingen herrscht Fluggrossbetrieb. Die Mauersegler sind unterwegs. «Sie fliegen zwischen 40 und 65 Kilometer pro Stunde schnell», erklärt Felix Keller (67). Seit über 30 Jahren ist er Mitglied vom Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern (Nvba). Aktuell hat er die Spyren, wie die Mauersegler auch genannt werden, im Visier. Zweimal im Jahr, im Juni und im Juli, zählt er mit 20 weiteren Freiwilligen des Nvba die Mauersegler. «Wir beobachten dann mit dem Feldstecher, welche Kästen von den Vögeln angeflogen werden. In die Kästen selber schauen wir während der Brutzeit nicht hinein», sagt Felix Keller. Der Vogelschutzverein Bezirk Affoltern betreute im vergangenen Jahr 576 Spyren-Nistkästen. Davon waren 257 benutzt und in 241 befanden sich Jungvögel, wie Gian Andrea Gliott berichtet. Seit drei Jahren ist der 52-Jährige im Nvba dabei und verantwortlich für die Nisthilfen für Mauersegler.
Mauersegler bleiben Zugvögel
Nistkästen sorgen für Abhilfe «Der Erhalt und die Neuschaffung von Nistplätzen ist eine Daueraufgabe», sagt Livio Rey von der Vogelwarte Sempach. Der Mauersegler gelte in der Schweiz als potenziell gefährdet. «Insbesondere in ländlichen Gebieten werden Rückgänge verzeichnet», informiert Rey, «aber auch in den Städten verschwinden viele Kolonien im Zuge von Renovationen und Neubauten.» Heisst: Die Mauersegler finden nicht mehr genügend Plätze, wo sie ihren Nachwuchs aufziehen können. Ursprünglich nisteten die wendigen Flieger in Felsnischen oder Baumhöhlen – doch diese sind oft aus der Natur verschwunden. Deshalb helfen Nistkästen. Diese Holzkisten haben ein Mindestmass von 15 cm x 28 cm x 12 cm und hängen ausserhalb der Gebäude. Wichtig dabei: Die Nisthilfen müssen mindestens drei Meter über Boden montiert werden und die Vögel müssen freie Flugbahn haben. «Denn die Vögel stürzen sich sozusagen
In der reformierten Kirche in Hedingen sitzen die jungen Mauersegler (grosses Bild unten) unter dem Dach des Kirchenschiffes und des Kirchenturms. Felix Müller (kleines Bild oben, links) und Gian Andrea Gliott vom Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern zählen die Vögel, die gerne in Nisthilfen (kleines Bild Mitte) brüten. (Bilder Luc Müller) in die Tiefe, um in die Luft zu kommen. Vom Boden her können sie nicht starten, weil sie sehr grosse Flügel und kleine Beine haben», so Keller. Und Gliott ergänzt: «Mauersegler verbringen mit Ausnahme der Brutzeit das gesamte Leben
Fürs Dorf gekocht
Am Samstag war Tavolata in Uerzlikon Lecker, bunt und gesellig war es am vergangenen Samstag am langen, weiss gedeckten Tisch im Uerzliker Oberdorf. Gegen 150 Leute haben an der Tavolata teilgenommen. Ein Kochteam aus rund zehn Leuten aus dem Dorf hat am Samstag fürs Dorf gekocht. Es wurde Wert auf regionale und saisonale Produkte gelegt, viel Gemüse stammt aus nahen Gärten. Gekocht wurde mit jeder Menge Sinn und Liebe fürs Detail, es freute den Bauch und die Augen. Aus verschiedenen Töpfen, über dem Feuer und auf Eigenbau-Öfeli wurden die Leckereien zubereitet. Die Ohren haben der Musik von «In The Neighbourhood» und Uerzliker Gastmusikern gelauscht, welche zum Höhepunkt eine achtköpfige Band stellen konnten. Dazu wurde getanzt, gelacht und der wundervolle Sommerabend genossen. Was «Uerzlike» als Nächstes aus dem Hut zaubert? Darüber wird erst gemunkelt, man darf gespannt sein und sich freuen. Anja Bernhard
Lange Tafel in Uerzlikon. (Bild A. Bernhard)
Weitere Infos und Bilder unter www.uerzlikon.ch.
in der Luft, wo sie fressen, schlafen und sich paaren.» Aber auch Kirchtürme nehmen die Mauersegler gerne als Brutplatz an. Wie hier in Hedingen. Unter dem Dach des Kirchenschiffes haben die Vögel auf den Balken ihr Nest gebaut –
anders als bei den meisten Vögeln ist dieses nur sehr flach. Durch kleine, natürlich vorhandene Spalten unter dem Dach finden die Spyren den Zugang ins Innere.» Wir stellen ihnen nicht extra Zugänge zur Verfügung», betont Felix
Hat die Klimaerwärmung bereits Einfluss auf die Mauersegler? «Das Zugverhalten der Mauersegler hat sich in den vergangenen Jahren nicht sehr verändert», informiert Livio Rey. «Nach wie vor sind die meisten Mauersegler von Mai bis August in der Schweiz zu sehen. Es gibt aber keine Mauersegler, die in der Schweiz überwintern.» Noch immer zögen alle nach Afrika südlich der Sahara, sagt Rey weiter. Und wie unterscheiden sich Schwalben und Mauersegler, die gerne verwechselt werden? Mehl- und Rauschwalben haben eine helle Brust sowie einen langen und gegabelten Schwanz. Die Mauersegler, mit ihrem bräunlich-schwarzen Gefieder, haben einen weissen Fleck an Kinn und Kehle und besitzen zudem lange, sichelförmige Flügel sowie einen kurzen, gegabelten Schwanz. «Ris, ris, ris», ahmt Felix Keller noch den Ruf der Mauersegler nach. «Daran erkenne ich die Vögel», sagt er und Gian Andrea Gliott nickt. Weitere Infos: www.nvba.ch.
Leidenschaft für die Leseförderung
Simone Eutebach verlässt die Bibliothek Wettswil in Richtung Wien Seit 2010 arbeitet Simone Eutebach in der Bibliothek Wettswil. Sie hat viele Angebote mitgeprägt und weiterentwickelt. Mit ihrer Ausbildung zur Literaturpädagogin, die sie in dieser Zeit abschloss, konnte sie ihr vielfältiges und fundiertes Fachwissen einbringen.
können so einen eigenen Lesegeschmack ausbilden. Neben der Ausleihe liegen ihr auch der Lesezirkel und das Lese(r)café sehr am Herzen. Gerne sucht sie geeignete Medien dafür aus und leitet diese Veranstaltungen mit Leidenschaft. Die Teilnehmerinnen schätzen ihre Fachkompetenz und Empfehlungen.
Simone Eutebach hat die Zusammenarbeit mit der Schule stark geprägt und intensiviert. So entstand eine Arbeitsgruppe mit Lehrpersonen, die im Zusammenhang mit der Einführung des Lehrplans 21 erarbeitete, was die Bibliothek in Zukunft leisten und beitragen kann, um bibliotheksspezifische Kompetenzen der Jugend zu fördern. Mit dem Umzug in die neue Bibliothek 2017 war es dann so weit: Die ausgearbeiteten Konzepte konnten umgesetzt werden. Die Primarschülerinnen und -schüler lernen während der Bibliothekslektionen, wie eine Bibliothek funktioniert und wie sie sich darin zurechtfinden. Dabei entdecken sie verschiedene Medien und Genres und
Das Team der Bibliothek profitiert in vielen Bereichen von Simone Eutebachs Fachwissen und wird sie auch als Freundin sehr vermissen. Mit ihren Ideen und Initiativen hat sie mitgeholfen, die Bibliothek Wettswil zu dem zu machen, was sie heute ist: ein beliebter Treffpunkt im Dorf mit einem attraktiven Medien- und Veranstaltungsangebot für alle Altersgruppen. Das Team der Bibliothek wünscht Simone Eutebach und ihrer Familie alles Gute für ihren Start in der neuen Heimat! Ab August wird das Team der Bibliothek durch Simone Stoll verstärkt. Sie ist gelernte Buchhändlerin, wohnt mit ihrer Familie in Bonstetten und wird ihr literarisches Fachwissen einbringen.
Nochmals Lesetipps am 12. Juli
Simone Eutebach. (Bild zvg.) Sie übernimmt von Simone Eutebach die Verantwortung für die Belletristik, Erwachsene, Zeitschriften und Filme. Mit der Leitung von Lese(r)café und Lesezirkel wechseln sich die Teammitglieder in Zukunft ab. Wer Simone Eutebachs Lesetipps noch einmal geniessen möchte, soll sich den Dienstag, 12. Juli, ab 9 Uhr reservieren: Dann wird sie ihr letztes Lese(r)café leiten. Fabienne Maurer
WAS? WER? Hausdienstleistungen
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VKU Kurse
Informationen über die einzelnen Mitglieder von Learnpool, finden Sie unter learnpool.ch / team
Bevorstehende ehende Kurse Start Montag Start Montag
Motorradkurse Start Freitag Start Samstag Nothilfekurse
Start
15.08.2022 17:30 h 05.09.2022 19:15 h
22.07.2022 23.07.2022 22.07.2022 & 19.08.2022
Gratis : Gutscheine von CHF 150.00: Fahrlektion, VKUHefte, Theorie nach Abschluss des Nothilfekurses!!! Obstgartenstrasse 3 / 8910 Affoltern a. A. / 044 500 50 80 Weitere Kurse und Anmeldungen unter : www.learnpool.ch
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Bezirk Affoltern
Freitag, 8. Juli 2022
Abschied mit einem Zirkusprojekt Barbara Abt war 28 Jahre Lehrerin und Schulleiterin in Rifferswil
Christina Schäpper (l.) übergibt die SPD-Leitung an Andrea Schneller. (zvg.)
Leitungswechsel im SPD Andrea Schneller übernimmt ab Schuljahr 2022/23 die Leitung des Schulpsychologischen Dienstes (SPD) Bezirk Affoltern. Der SPD in Affoltern ist eine öffentliche psychologische Beratungs- und Abklärungsstelle und ist für den gesamten Bezirk zuständig. Das Angebot richtet sich an alle Beteiligten der Schule: Kinder und Jugendliche, Eltern, Lehrpersonen, Heilpädagoginnen, Therapeuten, Schulleiterinnen, Schulsozialarbeiter und Mitglieder von Schulbehörden. Christina Schäpper lässt sich nach über 20 Jahren Tätigkeit als Schulpsychologin – seit mehr als sieben Jahren in der Funktion als Leiterin – pensionieren. Unter anderem habe sie, wie der SPD mitteilt, den Dienst personell und räumlich ausgebaut, kontinuierlich den Nachwuchs gefördert, das kantonal vorgeschriebene standardisierte Abklärungsverfahren umgesetzt, die interdisziplinäre Zusammenarbeit gefördert, die Digitalisierung vorangetrieben und den SPD stetig fachlich weiterentwickelt. Zudem engagierte sie sich auf kantonaler Ebene als Vizepräsidentin der Stellenleitungskonferenz der Schulpsychologischen Dienste. Andrea Schneller ist eine erfahrene Schulpsychologin und arbeitet seit rund vier Jahren im SPD Affoltern. Nach Abschluss ihres Psychologiestudiums an der Universität Zürich war sie an verschiedenen Fachstellen als Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche tätig, bevor sie in die Schulpsychologie wechselte. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei schulpflichtigen Kindern in Zürich und freut sich sehr auf ihre neue Funktion. (red.)
Für Barbara Abt beginnt eine neue Lebensphase. Sie freut sich auf die Freiheit des Pensionsalters. Ganz loslassen kann sie aber noch nicht. Sie bleibt der Schule verbunden, indem sie Vikariate übernehmen wird. Denn der Lehrberuf ist für sie Berufung – auch über die Pensionierungsgrenze hinweg. von regula ZellWeger Auf dem Pausenplatz der Schule Rifferswil steht ein grosses, blaues Zirkuszelt mit gelben Streifen. Ein Projekt der ganzen Schule – und zugleich das letzte grosse Projekt der scheidenden Schulleiterin Barbara Abt. Mit Begeisterung erzählt sie über dieses Zirkusprojekt, an dem alle Rifferswiler Primarschulkinder teilnehmen werden. Vier Vorführungen wird es geben. Nicht nur die Kinder fiebern darauf hin, auch Barbara Abt. Dass alles gelingen wird, von den einzelnen Nummern bis zur Musik und zur Beleuchtung, ist für sie klar. Sie konnte sich schon immer auf ihr ganzes Team verlassen und sie ist die geborene Organisatorin. Das hatte sie auch beispielsweise beim Bau des neuen Schulhauses bewiesen.
Schule im Wandel Barbara Abt ist «personifizierte Schulgeschichte» der letzten 44 Jahre. Sie hat den ganzen Wandel der Volksschule hautnah miterlebt. Bereits 1978 stand sie vor ihrer ersten Mittelstufenklasse mit gerade mal 32 Schülern. Normal, damals! Es folgten Anstellungen in unterschiedlichen Pensen an verschiedenen Schulen, dazwischen auch eine Familienphase, in der sie das Schulpensum reduzierte. Im Laufe ihrer Zeit als Lehrerin erlebte sie die Einführung von Schulleitungen, die Einführung des integralen Unterrichts und parallel dazu die Auflösung der Sonderklassen, zudem
war sie mit ihrer Schule von Anfang an beim kantonalen Resa-Projekt mit dabei. Resa bedeutet Revision des sonderpädagogischen Angebotes und beinhaltet zehn Leitsätze. Beispielsweise: «Alle Kinder und Jugendlichen von der Geburt bis zum vollendeten 20. Altersjahr haben ein Recht auf Bildung und Förderung mit dem Ziel einer möglichst umfassenden Integration in die Gesellschaft. Die Eltern oder Erziehungsberechtigten werden als wichtige Partner wahr- und ernst genommen. Integrative Schulungsformen sind die Regel, separative Massnahmen sind zu begründen.» In Rifferswil werden diese Grundsätze von Barbara Abt und ihrer Nachfolgerin Loretta Grenzebach mit Überzeugung im Alltag realisiert. Barbara Abt: «Ich möchte nicht werten, ob alle diese Neuerungen eine bessere Schule ausmachen. Bestimmt auch keine schlechtere, die heutige Schule ist einfach anders.»
Erfolgreicher Schulhausneubau Entsprechend den neuen pädagogischen Richtlinien liess Barbara Abt ihre Ideen auch in die Planung und den Bau des neuen Schulhauses einfliessen. Beispielsweise wird der für Gruppen vorgesehene Raum zwischen zwei Schulzimmern heute als möblierte Lernzone genutzt. Die Schule hat sich in den Jahrzehnten, in denen Barbara Abt unterrichtete, stark verändert. Und Barbara Abt? Sie lacht und meint: «Ich bin noch immer mit viel Herzblut Lehrperson. Ich bin mir grundsätzlich treu geblieben.» Sie hat durch ihre Funktion als Schulleiterin an Sicherheit gewonnen und führt heute souverän. Sie wechselte von der Rolle einer Einzelkämpferin, wie es in der Schule des letzten Jahrhunderts üblich war, zur überzeugten Teamplayerin. Die Schule wurde offener, Eltern und Schulpflege sind heute wichtige, selbstbewusste Partner. Dies macht
Vier Zirkusvorführungen der gesamten Rifferswiler Schule ist das «Abschiedsprojekt» der scheidenden Schulleiterin Barbara Abt. Unterstützt wird sie von ihrem ganzen Team. (Bild Regula Zellweger) die Aufgabe von Lehrpersonen nicht immer einfacher – aber Barbara Abt schätzt diese Entwicklung trotzdem sehr. Ein Berufsleben lang voller Enthusiasmus Lehrerin sein? Barbara Abt hat es geschafft, nicht zuletzt dank steter anspruchsvoller Weiterbildungen und der Teilnahme an innovativen Schulprojekten.
Abschied Barbara Abt weiss, dass in der Schule Rifferswil tätig zu sein, ein Privileg ist – wenn man mit grossen Schulgemeinden vergleicht. «Rifferswil ist einzigartig, ein richtiges Kinderdorf, demografisch kommen hier ausnehmend viele Kinder auf die Anzahl Erwachsener. Hier ist es noch ländlich und familiär», fasst Barbara Abt zusammen.
Und nun werden die Rifferswiler Schulkinder ihre Eltern und Bekannten in der Manege zum Staunen bringen – und selbst viel Spass haben. Angeregt und tatkräftig unterstützt wurde diese Zirkusidee vom Elternrat sowie von Thomas Ziegler, dem abtretenden Schulpfleger. Ein Fest voller Freude, und auch ein wenig Trauer, weil ein Abschied gefeiert wird. Gute Zirkusclowns verkörpern beide Emotionen, Freude und Trauer. Emotionen, denen auch Barbara Abt ausgesetzt sein wird. Für sie stimmt es, das fühlt sie. Zeit aufzuhören, denn dies schafft Platz für Neues, vor allem mehr Zeit für ihre Familie, die ihr über die langen Jahre der Berufstätigkeit durch die «Aufs und Abs», die dieser anspruchsvolle Beruf mit sich bringt, liebevolle Unterstützung war.
Viel Lob für Lehrpersonen und Schule Geldbeutel und Jahresschlussfest der Tagesschule Lernwerkstatt Bickwil Kreditkarte weg An ihrem Jahresschlussfest hat die Tagesschule Lernwerkstatt Bickwil in Obfelden eine Schülerin und fünf Schüler verabschiedet. Vier beginnen nach den Sommerferien eine Lehre. «Die beste Schule der Welt», schwärmte ein Abgänger.
Diebstahl aus einem Auto in Knonau, Einschleichediebstahl in Bonstetten, «dubiose Gestalten», Vandalen, Lärm und Falschparkierer: Viel Arbeit für die Polizei im Knonauer Amt.
von Werner Schneiter* Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren mit besonderen Bedürfnissen im schulischen, sozialen oder emotionalen Bereich, deren Abschluss in der öffentlichen Schule nicht gewährleistet ist, finden Aufnahme an der Tagesschule Lernwerkstatt Bickwil. Laut Stiftungszweck werden sie während dreier Jahre durch ihr persönliches Wachstum und Erreichung von sozialer Kompetenz mit umfassender Schulung auf ihr weiteres Leben vorbereitet. Das Jahresschlussfest der Schule fand am Dienstag nach drei Jahren wieder am gewohnten Ort statt – im Beisein von Eltern, Lehrpersonen und Stiftungsrat – sehr zur Freude von Schulleiterin Regula Hofmann, die einem wachsenden Schulbetrieb vorsteht, der in letzter Zeit mit reduziertem Personal bestritten werden musste – eine Herausforderung, die jedoch dank Kompetenz und Motivation problemlos bewältigt werden konnte.
Ziel Anschlusslösung Optimal ist das Ziel dann erreicht, wenn für die Schüler nach ihrer Zeit in der
Jahresschlussfest mit einem Essen im Zelt. Vier der sechs Schulabgänger, von links: Florian, Björn, Daniel und Sarina. (Bild Werner Schneiter) Lernwerkstatt eine Anschlusslösung – zum Beispiel eine Lehrstelle – gefunden werden kann. Fünf der sechs Abgänger (wovon eine Abgängerin) beginnen im August eine Lehre: Björn wird Unterhaltspraktiker, Daniel Produktionsmechaniker, Florian absolviert eine Polymechanikerlehre, Cedric ist angehender Logistiker und Sarina Zierpflanzengärtnerin. Ein Schüler wird nun an einer anderen Schule unterrichtet. Sie alle verabschiedeten sich mit viel Lob für Lehrpersonen und Schule, einer sprach gar euphorisch «von der besten Schule der Welt». Dass sie schulische Fortschritte gemacht und Sozialkompetenz erhalten haben, mit Ausdauer, Talent und auch Präzision verblüfften, bestätigten die Lehrpersonen. Sie wurden von ihren scheidenden Schützlingen beschenkt – ein untrügliches Zeichen für ein harmonisches Miteinander. Auf
das neue Schuljahr verzeichnet die Lernwerkstatt sieben Eintritte aus der Sekundarschule und deren sechs aus der Primarschule. Abschied wurde jedoch nicht nur von Schülern genommen. Für ihren unermüdlichen Einsatz als Stiftungsrätin und -präsidentin gabs für Lucia Blatty einen Blumenstrauss. Offiziell verabschiedet wurde sie schon im Frühjahr. Ihr Nachfolger im Stiftungsrat ist Franz Liebhart, Geschäftsführer der Dileca in Affoltern. Auf das neue Schuljahr kommen auch neue Lehrkräfte in die Lernwerkstatt: Karin Wydler, Kathrin Bregenzer und Iris Raimann. Und im Übrigen hat Schulleiterin Regula Hofmann an der Uni Zürich den Master in Erziehungswissenschaften erworben. * Der Autor ist Stiftungsrat der Lernwerkstatt Bickwil.
Vom 4. auf den 5. Juli haben Diebe in Knonau die Seitenfenster eines parkierten PWs aufgebrochen. Ihnen fiel ein Portemonnaie mit Kreditkarte und wenig Bargeld in die Hände. Laut Angaben der Kantonspolizei in Affoltern beläuft sich der Sachschaden auf rund 3000 Franken. Bei einem Einschleichdiebstahl ins Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in Bonstetten wurden zwischen Mitte Mai und 3. Juli zwei Fahrräder gestohlen. Deren Wert konnte die Kapo nicht beziffern. Eine Joggerin nahm am 2. Juli um 6.30 Uhr bei einem Geschäft in Wettswil «zwei dubiose Gestalten» wahr und telefonierte der Polizei. Wie sich herausstellte, handelte es sich um Firmenmitarbeiter ... Ob es sich in Affoltern um Wechselgeldbetrüger handelte, konnte nicht mehr festgestellt werden. Die beiden Männer «bettelten» am 4. Juli um 17.40 Uhr an einem Tankstellenshop Benzin, machten sich dann aber ohne Kraftstoff unerkannt davon. Die Besitzerin des Einfamilienhauses in Affoltern erschrak am 2. Juli um 22 Uhr, als sie einen Knall hörte. Vandalen hatten eben eine Scheibe eingeschlagen. Der Schaden beläuft sich auf zirka 200 Franken. 2500 Franken beträgt der Schaden bei einem Restaurant in
Affoltern. Mit Steinen schlugen Unbekannte am 3. Juli zwischen 0.45 und 8.30 Uhr zwei Scheiben ein. Und wegen Sprayereien, am 4. Juli um 7 Uhr festgestellt, resultieren beim Schulhaus Ennetgraben in Affoltern Reinigungskosten von etwa 500 Franken.
Lärm in lauen Sommernächten Mehrmals wurde die Polizei in den vergangenen Tagen wegen Lärmimmissionen gerufen, zum Teil bereits schon unmittelbar nach 22 Uhr, wie am 2. Juli in Bonstetten und in Knonau, wo jeweils Party gefeiert wurde. Zweimal gings am Wochenende in nächtlicher Stunde in die Sportanlage in Wettswil und auf die Anlage Jonentäli in Hausen. Dort waren die Festveranstalter im Besitz einer Bewilligung bis 4 Uhr. Im Zentrum Oberdorf in Affoltern zündeten Unbekannte nach 23 Uhr verbotenerweise Pyros, machten sich aber vor Eintreffen der Gesetzeshüter aus dem Staub. In Rifferswil mussten am 2. Juli vor 23 Uhr junge Personen und am 3. Juli um 2 Uhr eine Hochzeitsgesellschaft ermahnt werden, die auf dem Campingplatz am Türlersee lautstark feierten.
49 Ordnungsbussen Am 3. Juli um die Mittagszeit wurden an der Reppischtalstrasse nahe des Türlersees PW-Besitzer ins Visier genommen, die auf Landwirtschaftsland und im Naturschutzgebiet parkiert hatten. 49 Ordnungsbussen wurden verteilt. (-ter.)
Bezirk Affoltern
Freitag, 8. Juli 2022
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«Ich habe durch dieses Projekt viel Selbstsicherheit gewonnen» Die Schülerinnen und Schüler der Affoltemer Sekundarschule stellten ihre Abschlussprojekte vor Die Abschlussprojekte sollen die Absolventinnen und Absolventen auf Projekte in Lehrbetrieb oder Mittelschule vorbereiten. Viele Schülerinnen und Schüler zeigten riesigen Einsatz, trauten sich aus der Komfortzone und erreichten Erstaunliches. Von Salomon Schneider Die Schülerinnen und Schüler der Sek Aeugst-Affoltern haben Anfang Jahr begonnen und ihr Projekt selbstständig erarbeitet. Sekundarschulpräsident Urs Bregenzer: «Der Projektunterricht ist immer eine grosse Herausforderung für Schüler und Lehrpersonen.» Für viele Schülerinnen und Schüler war es schon schwierig, ein Projekt zu finden, das realistisch und zeitlich möglich war. Urs Bregenzer: «Eine wichtige Lehre aus dem Projektunterricht ist immer, dass Projekte zeitintensiver sind als die Jugendlichen denken.» 28 Lektionen – jeweils zwei pro Woche – stellte die Schule für die Projektarbeit zur Verfügung. «Gleichzeitig ist Projektunterricht die beste Vorbereitung für das Berufsleben», so Bregenzer. Eine besondere Herausforderung stellte die Interdisziplinarität für die Schule dar. Denn für die Lehrkräfte entstand aufgrund der grossen Anzahl Projekte ein grosser Koordinationsaufwand. Zum Schluss brauchte es einen Endspurt, damit alle Projekte vorzeigbar wurden. Zum Leidwesen einiger Jugendlicher mussten sie auch ein Journal verfassen – wie jeder Handwerker, der einen Rapport machen muss. Dies durchzusetzen, war für die Lehrpersonen teilweise sehr herausfordernd. Die Qualität der Arbeiten zeigte aber, dass sich der Aufwand gelohnt hat.
Fuad Gashi hat ein Holzmöbel gefertigt: «Leider war die Zeit sehr knapp, weshalb ich dem Möbel den letzten Schliff noch zu Hause geben muss.»
Lorinda Latifi (links): «Die grösste Herausforderung war es, ein geeignetes Schnittmuster zu finden.» Lauryn Emelogu: «Ich bin im Cheerleading-Verein in Zürich und wollte meine eigene Uniform designen. Damit konnte ich meine Kreativität voll ausleben. (Bilder Salomon Schneider)
Ramadan Hussein hat seine Flucht mit seinem ebenfalls minderjährigen Bruder aus Syrien dokumentiert. Eineinhalb Jahre nach seiner Ankunft in der Schweiz hat er nun die Sekundarschule abgeschlossen.
Serena Bove hat für ihre Broschüre über Body-Positivity zahlreiche Frauen interviewt: «Ich habe durch dieses Projekt viel Selbstsicherheit gewonnen.»
Timo Scholer hat einen englischen Langbogen aus Rattan gebaut: «Damit kann ich auf 20 bis 30 Meter präzise schiessen.»
Elea Bütler hat seit Kindesjahren gerne gezeichnet und sich nun an ein grosses Farbstift-Porträt gewagt. Dieses will sie nun noch verkaufen: «Eine richtige Künstlerin bin ich erst, wenn ich auch ein Bild verkauft habe.»
Systematisch oder durch Versuch und Irrtum zum Ziel Projektpräsentationen an der Sekundarschule Bonstetten Das Snow-Bike, Heilen im Alltag, Geocaching oder Laser Art – über 100 Projekte wurden am 1. Juli im Sportzentrum Schachen ausgestellt. Lehrpersonen und Eltern konnten die Vielfalt, den Ideenreichtum und die Kreativität der Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrgangs bestaunen. Gut 150 Personen fanden sich an diesem Sommerabend im Sportzentrum Schachen zur alljährlichen Projektpräsentation ein. Es war wiederum beeindruckend, was die Schülerinnen und Schüler der 3. Sek erstellt hatten – kreativ, innovativ, präzise und vielseitig. Ein Schüler hat fünf Lernvideos zum Mountainbiken erstellt, um zu zeigen, wie ein «Wheelie» oder ein «Bunny Hop» gehen. Dabei musste er Drehorte finden, ein Stativ aufbauen und später die Filme schneiden. Zwei Schülerinnen haben mit Diamond Painting wunderschöne Bilder gestaltet, in dem sie stundenlang kleine Diamanten auf eine Vorlage aufgeklebt haben. Liv Boxler hat ein Modell der gesamten Schulanlage erstellt, bemalt und der Schule geschenkt – eine gute Erinnerung daran, wie es mal war, bevor der Neubau fertiggestellt ist. Jaël Keller formte aus Armierungseisen, Maschendraht und Tonfiguren im Stil von Giacometti.
Durstlöscher von Michel Luc Baumann.
Athraa Mohammed und Ensara Odza stellen ihre Diamond Paintings vor.
Neben dem eigentlichen Produkt wird auch der Weg dahin bewertet
Das Modell der Sekundarschule Bonstetten von Liv Boxler. (Bilder zvg.)
Kreativität, Innovationskraft, Präzision und viel Geduld bei der Ausarbeitung
sind bei den meisten Projekten direkt zu sehen. Und stolz präsentieren die
Jugendlichen ihre Produkte – viele davon werden sich dann auch in ihren
Jaël Keller formte «Giacometti»-Figuren. Zimmern wiederfinden wie etwa der selbst zusammengebaute Computer, die
Lampe aus einem Stück Schwemmholz, die Anime Aquarelle oder der «Durstlöscher», der aus einem ausrangierten Feuerlöscher erstellt wurde. Dass sich diese Projektideen verwirklichen liessen, ist auch der intensiven Begleitung durch Lehrpersonen, Fachpersonen und Eltern zu verdanken. Oft wurde die gesamte Familie oder die Küche zu Hause in den Prozess einbezogen. Aber viele Jugendliche machten sich auch allein auf den Weg, durch Versuch und Irrtum kamen sie zum Ziel und können nun mit Stolz sagen: «Das habe ich allein geschafft.» Denn neben dem eigentlichen Produkt ist der Weg dahin genauso wichtig und fliesst auch in die Bewertung der Arbeiten ein. Habe ich den Zeitplan realistisch erstellt? War die Skizze ausreichend? Sind die Materialien richtig gewählt? Das Projektmanagement ist ein wichtiger Teil dieses Prozesses und die Projektdokumentation zu jedem Produkt erzählt von den Mühen und Erfolgen. «Ich hätte genauer planen müssen», «mir fehlte eine Skizze, dadurch ist es viel grösser geworden», «mich hat überrascht, wie lange es dauert, einen Film zu schneiden.» Alles wichtige Learnings, die hoffentlich bei einem ähnlichen Vorhaben etwa während der Lehre bedacht werden. Bei der Ausstellung im Sportzentrum Schachen konnten die Gäste am Abend alle Exponate würdigen und auch Fragen stellen, worauf die Jugendlichen gern Antwort gaben. Sie waren sichtlich stolz, wenn sie ihre Produkte erklären konnten. Bei einem Apéro – offeriert vom Elternrat – wurde dann noch weiter diskutiert. Beate Kuhnt, Schulleiterin
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Bezirk Affoltern
Freitag, 8. Juli 2022
Mit Lift von der Schule in die Berufswelt Diplomfeier für 18 Jugendliche, die erfolgreich am Lift-Projekt teilnahmen Das Integrations- und Präventionsprogramm Lift an der Nahtstelle zwischen der Volksschule und der Berufsbildung soll die Chancen für Jugendliche ab der 7. Klasse zur Integration in die Arbeitswelt optimieren. Am vergangenen Mittwoch war Diplomfeier in Obfelden. Von Regula ZellwegeR Statt in die Badi zu einem Arbeitseinsatz in einem Ämtler Unternehmen antreten – und dies im Alter von 14 bis 15 Jahren? Und auch noch freiwillig? Doch, das gibt es. Dies bewiesen die 18 Oberstufenschüler, die beim Lift-Projekt mitgemacht haben. Sie haben zusammen 350 Arbeitseinsätze geleistet und mit 1050 Stunden zu einem Stundenlohn von fünf Franken in verschiedenen Berufen Erfahrungen gesammelt. Müssten die Jugendlichen auf einer Skala von eins bis sechs ihren persönlichen Profit bewerten, so erreichte dieser einen durchschnittlichen Wert von 5,28. Am 6. Juni fand die Diplomfeier im Singsaal der Oberstufe in Obfelden statt. Dabei kam die Wertschätzung allen Arbeitgebern gegenüber, die sich im LiftProjekt engagieren, zum Ausdruck. Die Feier war zugleich ein würdiger Abschluss für den Einsatz aller beteiligter Jugendlichen.
Lift-Projekt Der langjährige Schulleiter der Oberstufe Obfelden-Ottenbach, Marc Berger, betonte in seiner kurzen Rede zu Beginn des Anlasses: «Die Schule könnte diese Aufgabe nicht zusätzlich bewältigen – weder zeitlich noch finanziell.» Und er lobte Oliver Engeler für seinen unermüdlichen Einsatz für die Jugendlichen. «Oliver Engeler ist Co-Leiter von Trivas, dem Kompetenzzentrum für Entwicklung und Wandel in Mettmenstetten. Er betreut im Auftrag von sechs Ämtler Schulgemeinden das Projekt Lift. In der Lift-Organisation engagieren sich Menschen, die ihr vielseitiges Know-how sowie Rat und Tat mit Überzeugung zur Verfügung stellen. Das Ziel: Alle
Oliver Engeler (links) mit «seinen» Jugendlichen, denen er mit persönlichen Worten ihr Diplom überreicht hat. (Bild Regula Zellweger) Jugendlichen – auch mit erschwerter Ausgangslage – haben nach der obligatorischen Schulzeit eine passende Berufsausbildung. Im Knonauer Amt beteiligen sich die Schulen von Obfelden-Ottenbach, Affoltern, Hausen, Mettmenstetten, Hedingen und Bonstetten an diesem Projekt. Das Lehrstellenforum unterstützt finanziell und mit der Vermittlung von Arbeitgebern.
Chancenoptimierung Von der Schule definierte Jugendliche erhalten mit «Lift» Unterstützung zur Erreichung der Berufswahlbereitschaft durch die Gelegenheit, mit länger dauernden Einsätzen in der Arbeitswelt frühzeitig erste Erfahrungen zu sammeln. Durch die Möglichkeit, einen Einblick in verschiedene praktische Tätigkeiten und Berufe zu bekommen, entdecken Jugendliche ihre Fähigkeiten und Interessen und gehen die Berufswahl realistischer an. Gleichzeitig werden sie optimal auf die Arbeitswelt und
eine spätere Lehre vorbereitet. In der unterrichtsfreien Zeit arbeiten die Jugendlichen einige Stunden pro Woche in einem Unternehmen mit. An den Wochenarbeitsplätzen können sie zeigen, dass sie Potenzial haben, sich einsetzen und sich für praktische Arbeit begeistern. Hier werden sie gefordert, gefördert und ernst genommen. «Die Wochenarbeitsplätze sind aus meiner Sicht das Herzstück des Projekts Lift», erklärt Oliver Engeler und lobt die Zusammenarbeit mit den beteiligten Unternehmen im Knonauer Amt: «Die Arbeitgeber sind sehr wohlwollend, engagiert und unkompliziert.»
Diplomfeier Aurora Romeos Eltern nahmen an der Feier teil und freuten sich sehr, dass ihre Tochter das Diplom übergeben wurde, das den Bewerbungsunterlagen bei der Lehrstellensuche beigelegt wird. Aurora hatte Einsätze in zwei Kinderkrippen und einem Seniorenzentrum geleistet. Andere Schüler betätigten sich unter
anderem bei einem Augenoptiker, beim Coiffeur, in Schreinerwerkstätten, in Autogaragen, im Detailhandel und in Gärtnereien. Beneidet wurde ein Schüler, der bei seinem Einsatz grosse Baumaschinen fahren durfte. Die Übergabe der Diplome erfolgte für jeden einzelnen Schüler und jede Schülerin mit persönlichen Worten. Oliver Engeler verstand es, die Stärken jedes einzelnen voller Wertschätzung zu formulieren. Jede und jeder Jugendliche hatte für sich einen Sinnspruch ausgewählt. Beispiel: «Wie langsam du auch läufst – du schlägst alle, die zu Hause bleiben.» Fiona Brinkmann stellte sich mutig vor das Publikum, dankte allen Beteiligten, meinte, sie würde «Lift» gern weiterempfehlen – und bekam dafür grossen Applaus.
Sinnvolles Projekt Eine Studie der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung zeigt, dass sich «Lift» positiv auf die Selbstkompetenz auswirkt. Lift-Jugendliche haben gegen-
über ihren Klassenkameraden mehr Selbstvertrauen und Selbstsicherheit entwickelt und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gewonnen. Marcel Tillmann, Geschäftsführer des Obfelder Dorfmärts, des Volg Obfelden, machte bereits Erfahrungen mit fünf Jugendlichen. Er ist von «Lift» überzeugt. Er und seine Frau Karin liessen es sich nicht nehmen, für alle Besucher einen Apéro vorzubereiten und zu servieren. Vertreter der Unternehmen, Eltern, Jugendliche und Organisatoren genossen den persönlichen Austausch im Anschluss an die Feier. Oliver Engeler ist es ein Anliegen, «Lift» im Knonauer Amt weiter bekannt zu machen und weitere Unternehmer für das Projekt ins Boot zu holen. Die Zukunft aller Jugendlichen und ihr erfolgreicher Übertritt aus der Schule ins Erwerbsleben – dies oft in einer schwierigen Phase der Persönlichkeitsentwicklung – sollte allen am Herzen liegen. Es gilt Jugendlichen zu helfen, Weichen so zu stellen, dass sie berufliche Zufriedenheit erlangen.
Erlebnisreiche Woche in der Region Viamala Mettmenstetter Senioren auf Reisen Die Mettmenstetter Seniorenferien führten diesmal nach Andeer. Dort lockten spannende Ausflüge und entspannende Momente im Spa. «Wir sind dann mal weg!», hiess es am Sonntag, 26. Juni. Um 11 Uhr ging es los, über den Hirzel, auf die Autobahn, nach Sargans und schliesslich Andeer. Im Hotel Fravi waren nach kurzer Information, Schlüsselübergabe und Zimmerbezug die Ersten schon ganz schnell bereit, ein Bad im herrlich warmen Wasser zu geniessen. Andere machten einen Erkundungsgang durchs Dörflein. Am Montag, nach Turnen und Frühstück, durften die Reiseteilnehmenden in Zillis das Dorfmuseum besuchen und hörten zuerst die Geschichte der Kirche, bevor sie diese ansehen konnten. Vor 900 Jahren wurde die Decke gestaltet aus hölzernen, bemalten Holzplatten. Legte man sich auf eine Kirchenbank, so konnte man die Kirchendecke am besten betrachten. Als Entspannung war der Spa so perfekt mit all seinen Sprudeln im warmen Wasser. Der warme Sommerabend endete bei einem Schwatz unter einer riesigen, alten Buche.
Dienstag war ein Regentag. Daher gings in die Rofflaschlucht, da ist es sowieso nass. Man musste nur aufpassen, nicht auszurutschen. Am Abend folgte eine Unterhaltung der «Extraklasse» von Erwin Dirnberger, der auf seine ganz eigene Art durch die gute, alte Zeit und die Geschichte vom Hotel Fravi führte. Ein gelungener Abend mit Nachhall. Am Mittwoch stand Splügen auf dem Plan, ein kleiner Ort nahe der Viamala Schlucht, beliebtes Skigebiet und Ausgangspunkt für Biker, auf 1475 m gelegen, wohnen dort noch 377 Einwohner. Am Donnerstag wollten einige mal wieder eine «Stadt» sehen. Thusis, mit 2655 Einwohnern bietet da natürlich einiges mehr als Andeer. Der Freitag war dem kleinen Dörfchen Juf reserviert. Juf ist der höchstgelegene Ort in Europa, 2160 m ü. M., der ganzjährig bewohnt ist. Schon Tradition ist der Grilltag am Samstag. Bei schönem Wetter und bester Laune wurde so die Seniorenferienwoche beendet, mit Servelat und Bratwurst und ein bisschen Wehmut, dass diese Woche schon wieder vorbei ist. Es bleibt die Vorfreude aufs nächste Jahr ... Oda Banz
Impressionen vom Türlersee: Ein Grosser Blaupfeil (oben) und Weisslinge. (Leserbilder Albert A. Stahel)
Diesen Buntspecht mit Jungem hat Andrina Gretler (10 Jahre) beim Grillieren in Wettswil entdeckt. (Leserbild Urs Gretler)
Bezirk Affoltern
Freitag, 8. Juli 2022
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Ein musikalischer Tausendsassa Ruedi Grünenfelder leistete Pionierarbeit beim Aufbau der Jugendmusik Bezirk Affoltern Er führte das Orchester zu ausserordentlicher Blüte mit dem Blasorchester, der Unterhaltungsband und dem Aspirantenspiel. Unzählige Kinder und Jugendliche des Bezirks haben bei ihm die Freude und Begeisterung des Musizierens entdeckt und erlebt.
«Ein grosses musikalisches Vorbild» «Ruedi Grünenfelder verstand es ausgezeichnet, uns junge Musiker immer wieder von Neuem zu motivieren. Ich fuhr jeweils mit dem Velo und dem Cornet auf dem Gepäckträger voller Begeisterung an die Proben nach Affoltern, dies mindestens zweimal pro Woche. Der Erfolg gab uns Recht. Ruedi war für mich ein grosses musikalisches Vorbild. Herzlichen Dank, dass ich unter der Leitung von Ruedi musizieren durfte.» Christian Haltner, Jumbaner von 1967 bis 1977 aus Ottenbach
Von Christine häusermann Ruedi Grünenfelder wurde mit 27 Jahren erster Dirigent der 1967 gegründeten Jugendmusik Bezirk Affoltern (Jumba) und blieb es für 28 Jahre. Musikunterricht gab er noch etwas länger, während 35 Jahren. Heute ist Ruedi Grünenfelder 82 Jahre alt und diesen November will er seine Schülerinnen und Schüler und alle Jumbaner, die er während seiner Zeit dirigiert hat, wiedersehen. «Ich wollte das eigentlich schon bei meinem Achtzigsten machen, aber Corona kam mir dazwischen», erzählt er. Wenn Grünenfelder aus seinem Jumbaner-Leben erzählt, spürt man, wie sehr ihn die Arbeit mit den Jugendlichen begeisterte, aber auch wie die Jugendlichen selbst ihn geprägt haben. «Die Jumba, das war mein Inhalt», sagt der heutige Jumba-Ehrendirigent.
«Ruedi hat uns neutral und unaufdringlich Musik und eine gute Vereinskultur nähergebracht. Er hat uns die Blasmusik gluschtig gemacht, ohne uns zu drängen. Ich habe von Ruedi sehr viel gelernt, musikalisch als auch menschlich.» Patricia Gmür-Bortoluzzi, Jumbanerin von 1983 bis 1993 aus Affoltern «Ruedi ist musikalisch top, sehr empathisch und er behandelte immer alle gleich. Aus dem einstigen Dirigenten ist ein Freund geworden, der Kontakt mit ihm ist immer bereichernd.» Reny Schertenleib, Jumbanerin von 1972 bis 1976 aus Affoltern
Alles auf die Karte Musik gesetzt Ruedi Grünenfelder ist in Schlieren aufgewachsen, weil seine zwei jüngeren Brüder bereits in der neu gegründeten Knabenmusik Schlieren mitmachten, fand die Mutter, es wäre doch auch für ihn eine gute Sache. Also ging er auch hin. Musikunterricht hatte er beim dritten Posaunisten der Harmonie Schlieren, «ganz än liäbe Kerli, aber nach zwei Monaten hatte er mir schon sein ganzes Können beigebracht», sagt Ruedi Grünenfelder. Das Weitere brachte er sich vorerst selbst bei, absolvierte Bläserkurse beim Kantonalen Musikverband und übte fleissig. Nach einer Malerlehre in einem Betrieb, der auch viele Restaurierungsarbeiten für den Kanton ausführte, hätte er sich an der Kunstgewerbeschule weiterbilden sollen, aber der junge Mann entschied sich für die Musik und liess den Malerberuf sausen. Das war Anfang der 60er-Jahre. Gab es da von zu Hause keinen Aufschrei? «Meine Eltern waren inzwischen von Schlieren nach Davos gezügelt, ich war allein und erwachsen, niemand redete mir drein.»
Ans Konsi wollte er nicht Nach der Lehre machte er die Trompeter-RS und nahm auch während vier Jahren Posaunenunterricht bei einem Berufsmusiker, während er sich an der Musikakademie an der Florastrasse in Zürich zum Dirigenten ausbildete. Irgendwann sagte sein Posaunen-Lehrer: «Ich kann dir nichts mehr beibringen, wenn du noch weiterkommen willst, musst du ans Konservatorium. Ruedi Grünenfelder prüfte auch diesen Weg, da hiess es aber, er müsse die Matur nachholen und erst dann könne er am «Konsi» studieren. Das wollte aber der damals 24-Jährige nicht, er war reif für die Musik, eine Reifeprüfung in Schulfächern brauchte er nicht mehr. Er spielte in vielen Musikformationen mit, der Seldwyler Dorfmusik, im Holiday-on-IceOrchester, machte Tanzmusik mit Geige, Cello, Trompete auf dem «Bauschänzli» in Zürich, als man dort noch nachmittags zum Tanz aufspielte und war auch mal für ein Jahr Mitglied im Orchester des Berner Stadttheaters, daneben arbeitete in einem 50-ProzentPensum als Maler. Als frischgebackener Dirigent übernahm er als Erstes die Knabenmusik Schlieren und den Musikverein Mettmenstetten. So kam er ins Säuliamt. In Mettmenstetten traf er auf Ernst Weber, der die treibende Kraft im Blasmusikverband Amt und Limmattal war, der
Ruedi Grünenfelder mit seiner geliebten Posaune. (Bild Christine Häusermann) ein Jugendmusikorchester gründen wollte. Der Mann hatte offenbar Menschenkenntnis. Er fand, dass Grünenfelder der richtige Mann sei, um das Jugendorchester zu leiten. Und Ruedi Grünenfelder übernahm den Job.
Konkurrenz oder Nachwuchsförderung Der Blasmusikverband Amt und Limmattal wollte ein Jugendorchester gründen, um den Nachwuchs in den Vereinen sicherzustellen. Nicht alle Dorfmusikvereine sahen das aber auch so. Sie hatten ihre eigenen Musikschulen mit guten Bläsern aus den eigenen Reihen aufgebaut und glaubten nicht daran, dass dann die Jugendlichen des JumbaOrchesters mit der Zeit bei ihnen eintreten würden. Sie sahen die Jumba als Konkurrenz. Ruedi Grünenfelder erfand deshalb die Jugend-Delegierten, die ein Bindeglied zwischen Jumba und Dorfmusik bilden und den Kontakt zu den Jugendlichen halten sollten. Der Konflikt blieb aber bestehen. Das Reglement sieht vor, dass die Jugendlichen bis 22 Jahre (früher 20 Jahre) bei der Jumba mitmachen können. Viele machen danach mal Pause, widmen sich anderem. Möglicherweise werden die Jumba-Ressourcen für die lokalen Musikvereine erst erschlossen, wenn Jumbaner im gesetzteren Alter, nach ihren «Sturmund-Drang-Jahren» wieder auf den Geschmack des Musizierens kommen und Anschluss bei einem Verein suchen. Eine Zusammenarbeit mit der damaligen Imsa (heute Musikschule Knonauer Amt) haben er und der damalige Imsa-Schulleiter Fritz Matzinger zwar angestrebt, aber die Eltern der ImsaSchüler waren daran nicht interessiert. Kinder in Uniformen waren verpönt. Auch der Vorstand der Jumba war zurückhaltend, weil sie für alles in freiwilliger Arbeit selbst auf kamen. Eine Zusammenarbeit hätte die Kosten in die Höhe getrieben. Im Jahr 1967, im Alter von 27 Jahren, gab es viele Veränderungen in Grünenfelders Leben. Er heiratete, trat
eine Teilzeitstelle beim Musikverlag Emil Ruh in Adliswil an und er übernahm die Jumba als musikalischer Leiter. Dies entwickelte sich zu einer enormen, aber sehr bereichernden Aufgabe. Nach der ersten Kursausschreibung wurden sie überrannt. Es meldeten sich über 40 Kinder ab zehn Jahren an, die ein Instrument spielen wollten. Ruedi Grünenfelder musste Strukturen organisieren, Wege finden, um den Ansturm zu bewältigen. «Als Jugendlicher musste ich bereits für mich selbst eigene Wege finden, damit ich auf meiner Posaune vorankam, das kam mir bei der Jumba zugute. Hier wurde ich auch ins kalte Wasser geworfen und musste mir überlegen, wie ich die Kinder ein Instrument lehren, ihnen Musik vermitteln konnte», so der Vollblutmusiker. Er setzte auf einen 10-wöchigen Theoriekurs mit einer Aufnahmeprüfung für den nachfolgenden Instrumentenunterricht. Während dieses Theoriekurses wurde jedes Instrument vorgestellt und vorgespielt, damit die Jugendlichen sich schliesslich für ein Instrument entscheiden konnten. Noten lehrte er auch anhand von Rätseln, die aufgeschriebenen Tonfolgen ergaben ein Wort: zum Beispiel «b a c h» oder «c h a b i s». Oder sie spielten ein eigens von Ruedi Grünenfelder erstelltes musikalisches Lotto. Dieses werden sie auch bei ihrem «Klassentreffen» im November wieder spielen – mal sehen, was der erste Jumba-Jahrgang – also die 57er, die demnächst pensioniert werden – heute noch wissen?
Die Jumba auf Erfolgskurs Seine musikalischen Nebenengagements wie etwa die Tanzmusik gab er auf, auch seine Freizeit steckte er in den JumbaAufbau. Der erste öffentliche Auftritt war bereits im Dezember 1968, an einem Chlaushock in Hedingen. Für Ruedi Grünenfelder war von Anfang an klar, dass die Jumba nur Erfolg haben konnte, wenn das Orchester gross und stark würde. Er holte die Jugendlichen auch mit viel Engagement neben der Musik ab. Zusammensitzen, Feste feiern – dazu
spendete er schon mal zehn Festbänke aus dem eigenen Sack – Probe-Wochenenden und Auslandsauftritte, Chlaushöck und Papiersammlungen. Er schweisste das Orchester zusammen. Seine Spezialmethode, um das grosse Blech zu besetzen, ist so legendär, wie sie heute nicht mehr opportun wäre: Er schickte die vielen Trompeter für eine Viertelstunde ins Theorielokal und sagte: «Ich brauche zwei Bassisten, schaut selbst, wer von euch für die nächsten zwei Jahre Bass spielen wird.» Es habe immer funktioniert und oft blieben diese dann auch beim neuen Instrument.
Tonträger aufgenommen Es ist ein langer Weg vom ersten Auftritt an einem Chlaushöck in Hedingen 1968 bis zum Musikfest in Hausen 1994. Zehn Jahre nach der Gründung wurde die erste Schallplatte aufgenommen, weitere zehn Jahre später die zweite, zum 25-Jahre-Jubiläum war es eine CD. Das waren Höhepunkte, wie auch die Erfolge an den kantonalen, eidgenössischen und internationalen Jugendmusiktreffen, wo die Jumba erste Ränge erzielte. Auch die Teilnahme am ZüriFäscht 1991 zur 700-Jahre-Schweiz-Feier war ein Glanzlicht. So gingen die Jahre ins Land. Ruedi Grünenfelder schätzt, dass er während seiner Zeit als Dirigent, von 1967 bis 1995, gut 600 Jugendliche musikalisch geschult und begleitet hat. Am Musikfest 1994 in Hausen trat die Jumba mit zwei Korps an: dem Blasorchester und der Unterhaltungsband. Bei der Marschmusik spielten gut 100 Jugendliche mit und alle spielten den Marsch auswendig.
Nicht ohne meine Musik Im Jahr 1995 übernahm Ruedi Grünenfelder die Stelle als Hauswart des Zürcher Beckenhofs. Weil es eine 100-ProzentStelle war, gab er viele musikalische Engagements auf, nicht nur das Dirigat bei der Jumba, auch die Panflötenklasse an der Musikschule Mutschellen. Im Jahr 1986 hatte er sich zum Panflötenlehrer
«Ruedi war stets korrekt, neutral und menschlich. Mit welcher Geduld er uns damals durch die Musik führte, ist bewundernswert. Aber im von uns selbst umgebauten alten Gefängnis musste auch ich mal vor die Tür.» Barbara Kunz-Strolz, Jumbanerin von 1973 bis 1983 aus Knonau «Ruedi Grünenfelder war für mich wie ein warmherziger Vater. Er hat mein Leben bis heute geprägt.» Sabine Gretener-Guhl, Jumbanerin von 1976 bis 1986 aus Affoltern «Ich war das erste Mädchen in der Jumba, das Posaune lernte und ich durfte sogar auf Ruedis eigener Posaune spielen. ‹Wenn du das nächste Mal ohne Fehler spielst, gibt es ein Schöggeli›, sagte er manchmal. Er war ein toller Lehrer, der nie ausflippte.» Sylvia Spinner, Jumbanerin 1969 bis 1976 aus Aeugst
ausbilden lassen und leitete seither Panflötenklassen, auch in Basel und Schaffhausen. Mitglied der Musikkommission des Zürcher Kantonalen Musikverbandes, in die er 1990 gewählt wurde, blieb er noch bis 2002. In dieser Funktion hatte er fünfmal das Ausbildungs- und Ferienlager des Zkmv in Stein am Rhein durchgeführt. Nicht nur die Säuliämter Jugend profitierte also von ihm. Er ist eines der 14 Ehrenmitglieder des Kantonalverbandes. Nach der Pensionierung wurde Ruedi Grünenfelder musikalisch wieder umtriebiger. Für weitere 13 Jahre spielte er in einer Dixieland-Band. Heute ist der ruhige, zurückhaltende Mann noch ein begeisterter Alphornbläser und er unternimmt gerade nochmals einen Versuch, seine geliebte Posaune bei den «Ottenstettern» zu spielen, hat er doch mittlerweile auch mit Hörschwierigkeiten zu kämpfen, wie der von ihm verehrte Beethoven, von dem er als junger Dirigent sämtliche Symphonien auswendig dirigieren konnte. Ehemaligentreff für Jumbaner von 1967 bis 1995: Samstag, 12. November, Zendenfrei Obfelden, Organisation: Patricia Gmür, Affoltern.
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Forum
Freitag, 8. Juli 2022
Mit Herz und Verstand für Hedingen
ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN
Kandidatur für den Gemeinderat Hedingen.
Thomas Schweizer, Grüne, Hedingen
Trinkwasser nicht privatisieren Eine Trinkwasserversorgung zu 100 Prozent in öffentlicher Hand, mehr naturnaher Raum für die Bäche und besserer Zugang zu unseren Flüssen und Seen. Das neue Wassergesetz behebt die groben Fehler der ersten Fassung von 2019, welche die Grünen und die SP mit einem Referendum erfolgreich bekämpft haben. In der letzten Legislatur wollte eine bürgerlich dominierte Mehrheit die Privatisierung der Wasserversorgung zulassen, die Anliegen der Ökologie schwächen und den Zugang zu Flüssen und Seen – namentlich zum Zürichsee – schwächen. Diese Fehler sind in der neuen Fassung behoben. Dank der neuen Mehrheitsverhältnisse im Rat stehen die Chancen gut, dass das von der vorberatenden Kommission vorgelegte neue Gesetz im Kantonsrat nach den Sommerferien eine Mehrheit findet. Trinkwasser: Die Trinkwasserversorgung bleibt nun zu 100 Prozent
Abfall neben dem Eimer
Güsel neben dem Eimer. Dieses Bild zeigte sich am Mittwoch unter dem schönen Lindenbaum in Grüthau, Mettmenstetten. (Leserbild Brigitte Metzger)
Es werden immer weniger ... Am Donnerstag, 30. Juni, wurden auf einem grossen Grundstück an der Ausserdorfstrasse in Maschwanden sämtliche alten Obstbäume, eine alte Tanne sowie viele Sträucher gerodet. Die Aktion erfolgte innerhalb weniger Stunden. Einige Nachbarn fanden abends einen Flyer des Generalunternehmers im Briefkasten, in welchem mitgeteilt wurde, dass die Rodungs- und Abbrucharbeiten in den kommenden Tagen beginnen sollen. Dass irgendwann gebaut werden sollte, war bekannt. Dass, entgegen anderweitigen Zusicherungen, die Rodungen überfallartig stattfanden, löste Entsetzen aus. Entsetzen auch, dass ohne jede Rücksicht auf die tierischen Bewohner vorgegangen wurde. Orte mit alten Bäumen und dichtem Strauchbewuchs sind heute wertvoll und selten und werden in der Vegetationszeit von Vögeln und Kleinsäugern bewohnt. Dass Rodungen ohne vorherige seriöse Abklärungen während dieser Jahreszeit vorgenommen werden, zeigt eine hohe Rücksichtslosigkeit. Es ist nur noch der Profit, der zählt, die Umwelt steht zwangsläufig auf der Verlustseite! Barbara Trentini, Maschwanden
in öffentlicher Hand. Die in der ersten Version vor drei Jahren geplante Möglichkeit zur Privatisierung ist vom Tisch. Die befürchtete Privatisierung war eines der Kernargumente für das Nein beim Referendum. Die Bevölkerung will nicht, dass mit Wasser spekuliert wird. Die heutige Trinkwasserversorgung ist gut aufgestellt, verlässlich und günstig. Das darf nicht aufs Spiel gesetzt werden. Gewässerzugang: Gemäss dem eidgenössischen Raumplanungsgesetz sind öffentliche Zugänge zu Gewässern zu erleichtern. Das gilt nun ohne Wenn und Aber auch für den Kanton Zürich. Damit wird eine Hürde für den Seeuferweg entlang des Zürichsees weggeräumt. Bis zu einem durchgehenden Seeuferweg sind aber noch weitere Hindernisse zu beseitigen. Wir bleiben dran, zum Beispiel mit der Seeuferinitiative, welche vor einem halben Jahr eingereicht wurde.
Revitalisierungen: Auch bei der Festlegung des Gewässerraumes – ein weiterer Zankapfel der Wassergesetzgebung – hat die Kommission eine gute Lösung gefunden. Statt auf fixe Gewässerabstandslinien zu setzen, muss der Kanton für jeden Gewässerabschnitt den Raum bestimmen, der in Zukunft frei von Düngung und intensiver Bewirtschaftung, aber auch möglichst frei von baulicher Beanspruchung sein soll. Für diese Aufgabe misst das neue Gesetz dem Gewässerschutz und der Biodiversität hohe Bedeutung zu, berücksichtigt aber auch bereits vorhandene Nutzungen. Damit bestehen klare Grundlagen für die Revitalisierung von Bächen und Flüssen. Die neue Gesetzesvorlage beseitigt damit die zentralen Kritikpunkte, welche vor drei Jahren zur Ablehnung des Gesetzes geführt haben.
Dank an Kantonsrat Hans Finsler Marc Bochsler im Kantonsrat, «Anzeiger» vom 5. Juli. Hans Finsler, Rechtsanwalt aus Affoltern, hat auf die Sommerpause hin sein Mandat im Kantonsrat zur Verfügung gestellt und dieses Marc Bochsler aus Wettswil überlassen. Dies ist der Moment, um Hans ganz herzlich zu danken für alles, was er für unser Säuliamt und für unsere Partei im Laufe vieler Jahre geleistet hat, als Gemeinderat von Affoltern, als Präsident der SVP und als Kantonsrat. Immer stand für ihn die Sache im Vordergrund, nie seine Person. Die Sache, das ist eine unabhängige Schweiz, in der die Bürgerinnen und Bürger das Sagen haben und nicht Bürokraten oder Politiker, ein Staat, der sich auf seine Kernaufgaben konzentriert und nicht das Geld der Bürger für modischen Firlefanz verschwendet, ein Kanton und ein Knonauer Amt, die nicht durch Masseneinwanderung und Zubetonierung zerstört werden, sondern auch für künftige Generationen lebenswert bleiben. Für diese Überzeugungen ist Hans immer eingestanden und hat neben den Erfolgen auch politische Niederlagen erlebt, die er jeweils mit Humor und Ironie eingesteckt hat. Die SVP ist und bleibt im Knonauer Amt die mit Abstand stärkste Partei. Aufgrund des neuen Wahlsystems hat sie in den letzten Kantonsratswahlen ihr traditionelles zweites Ämtler Mandat verloren. Hans Finsler musste deshalb doppelt für seine Überzeugungen einstehen. Wir sind zuversichtlich, dass sein Nachfolger ab nächstem Jahr nicht mehr
Hans Finsler. (Archivbild) allein im Zürcher Rathaus sitzen wird. Vor fünfzig Jahren haben Hans und ich gemeinsam die Kantonsschulbank gedrückt, und zwar in der Landklasse, er mit seinem Namen einer uralten Stadtzürcher Familie, ich als tatsächlicher Stadtbub. Damals glaubten wir noch beide, mit abstrakten Ideen könne man die Welt verbessern. Bald haben wir gelernt, dass nur Vertrauen in unsere direkte Demokratie, in ihre Bürger und harte Arbeit dies zu tun vermögen. Ich freue mich darauf, mit Hans, der Mitglied unserer Parteileitung bleibt, in diesem Sinn weiter zusammenzuarbeiten, und danke ihm im Namen der rund 500 Mitglieder unserer Bezirkspartei ganz herzlich für seine Leistungen. Ad multos annos! David Vogelsanger, Kappel, Präsident SVP Bezirk Affoltern
Infostand am Wochenmarkt Betonboden ohne Stroheinlage im eigenen Dreck gehalten wird. Die Bilder und Texte in den Magazinen der Grossverteiler zeigen das wohl bewusst nicht auf. Gegen Massentierhaltung: Stand in Affoltern. (Bild zvg) Aktionspreise und Letzten Samstag informierte die Billigfleisch lehnt die Mehrheit der Regionalgruppe Säuliamt auf dem Marktbesucher ab. Wir sind uns bewusst, dass am Wochenmarkt in Affoltern über die Massentierhaltungs-Initiative, die im Wochenmarkt nicht der BevölkerungsSeptember zur Abstimmung gelangt. querschnitt einkaufen geht, doch das Etwas fiel auf: Die Marktbesucher kau- Gesamtbild bestätigte den Eindruck, fen Gemüse und Fleisch am liebsten dass die meisten Ämtler sich eine faire direkt bei den Produzenten. «Da weiss und artgerechte Tierhaltung wünschen, man, wo das Produkt herkommt.» Die wie das für Haustiere im TierschutzBeziehung zum Bauern und die Haltung gesetz festgehalten und die Regel ist. Die der Tiere spielen dabei eine wichtige Regionalgruppe Säuliamt trifft sich am Rolle. Es war nur wenigen Besuchern nächsten Mittwoch um 19.30 Uhr im bewusst, dass über die Hälfte der Schwei- Riegelhüsli Bonstetten zur nächsten zer Mastschweine dicht gedrängt auf Sitzung. Hans Wiesner, Bonstetten
Am 25. September findet die Ersatzwahl für den vakanten Sitz im Hedinger Gemeinderat statt. Die Gemeinde teilte kürzlich mit, dass die Vakanz die Abteilung Gesundheit, Alter und Gesellschaft betrifft. Gerne möchte ich Ihnen meine erneute Kandidatur für die aktuelle Gemeinderatsvakanz mitteilen. Bereits Anfang 2022 kandidierte ich im Rahmen der kommunalen Gesamterneuerungswahlen. Dabei erreichte ich dank Ihres geschätzten Vertrauens das absolute Mehr, schied jedoch als Überzähliger aus. Als Arzt im Bezirksspital Affoltern setze ich mich für die Gesundheitsanliegen unserer Ämtler Bevölkerung ein. Der Dialog, eine gesunde Gemeindeentwicklung sowie eine hohe Lebensqualität sind mir eine Herzensangelegenheit. Zusammen mit meinem beruflichen Hintergrund stelle ich eine wertvolle Kompetenzerweiterung zum
Fabian Kraxner. (Bild zvg.) geschätzten Gemeinderat dar. Darum möchte ich mich für Sie in Hedingen mit Herz, Verstand und frischem Wind engagieren. Herzlichen Dank für Ihre erneute Unterstützung! Fabian Kraxner, Arzt, Hedingen
Grillparty mit Regierungsratskandidat Der beliebte Anlass der FDP im Unteramt fand am 1. Juli bei der Waldhütte Bonstetten statt, dieses Jahr organisiert von der FDP Stallikon. Die weit über 30 Teilnehmenden, auch von Birmensdorf, Hedingen und Zürich, freuten sich, dass Peter Grünenfelder, Direktor Avenir Suisse und Regierungsratskandidat der FDP Kanton Zürich für die Wahlen vom 12. Februar 2023, den FDP Ortsparteien Bonstetten, Stallikon und Wettswil die Ehre erwies, mit Familie dabei zu sein. Die Ortsparteipräsidenten Mark Itin (Stallikon), David Reindl (Bonstetten) und Peter Ambühl (Wettswil), begrüssten neben Grünenfelder die neu gewählten Behördenmitglieder – an deren erstem Tag «in Amt und Würde». Nach der fundiert-launigen Vorstellung durch Peter Ambühl führte Peter Grünenfelder in eindrücklichen Worten aus, wie er während der Wahlkampagne
seine Ziele für «Veränderungen in der Legislatur 2023 bis 2027» sieht: zurück zu einem starken Kanton Zürich! Durch deutliche Steuersenkungen, umfassende Modernisierung der Verwaltung mittels durchgehender Digitalisierung und Verschlankung, einer zeitgemässen Arbeitsgesetzgebung zur Erschliessung «neuer Arbeitswelten», einer Klima- und Umweltpolitik, die Versorgungssicherheit garantiert, stärkere Mitwirkung der Kantone in der Aussenwirtschaftspolitik zur Sicherstellung «normaler Geschäftsbeziehungen» mit europäischen Regionen, sowie der besseren Bereitstellung von Fachkräften, etwa durch Individualbesteuerung. In persönlichen Gesprächen konnten viele Themen vertieft besprochen werden, bei exquisiten Grilladen mit Beilagen und Desserts und nahe dem wärmenden Feuer! FDP Stallikon
Peter Grünenfelder, Regierungsratskandidat FDP (3.v.r.), mit (von links) Peter Ambühl, Katrin Röthlisberger, Gemeindepräsidentin Wettswil, Mark Itin, David Reindl und Nino Ciganovic, Gemeinderat Stallikon. (Bild zvg.)
Ein SVP-Gemeinderat für Bonstetten Traditionsgemäss werden die Mitglieder und die Sympathisanten der SVP Bonstetten zu einem Grillplausch eingeladen. Letzten Freitag war es so weit. Zur Freude des Vorstands war die Lochenfeldstube bis zum letzten Platz besetzt. Bei schönem Wetter wurde der Apéro vor dem Schützenhaus serviert und dabei schon heftig diskutiert und gelacht. Danach präsentierten die beiden Grillmeister Edi und Primus einmal mehr wunderbare Grilladen. Ob Schweinesteak, Pouletsteak oder Würste, jeder Teller, garniert mit Salat, machte grossen Appetit. Das beliebte Bingo-Spiel startete nach dem Essen. Es wurden drei Durchgänge gespielt, und traditionsgemäss wurde falsch gerufen, nicht aufgepasst, geflucht und Sprüche
gegen den Crieur wurden zum Besten gegeben. Vor dem Dessert teilte Gemeinderat Markus Reich mit, dass er entschieden habe, der SVP beizutreten und diese Legislatur als SVP-Gemeinderat zu absolvieren. Nun liegt es an den Mitgliedern, ihn an der nächsten GV aufzunehmen. Zudem konnten drei Sympathisanten neu gewonnen werden. Auch während der Ferienzeit finden weitere Anlässe statt. Am 2. August wird die Sektion das Fötzele beim Festgelände der 1.-August-Feier übernehmen. Für die Chilbi vom 27. und 28. August können sich die Kinder auf den Büchsenwurfstand freuen. Der nächste interessante politische Anlass findet am Dienstag, 30. August, um 19.30 im Gemeindesaal statt. Hochkarätige Politikerinnen und Politiker wurden für ein Podium gewonnen. Zur AHV-Reform debattieren Nationalrätin Barbara Steinemann, SVP, dafür, und Nationalrätin Priska Seiler Graf, SP, gegen die Vorlage. Zur Massentierhaltungsinitiative wird Nationalrat Martin Haab, SVP, (kontra) mit alt Kantonsrat Hans Wiesner, GLP, (pro) die Klingen kreuzen. Die SVP Bonstetten wünscht allen schöne Ferien und freut sich auf weitere interessante Begegnungen.
Die Grilladen sind bereit. (Bild zvg.)
SVP Bonstetten, Vorstand
Gewerbe
«Fitnesszoo»
Die «Sunechind» haben ihre neue CD in der vollen Aula Ennetgraben getauft. > Seite 17
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Kunst im Fitness
Obfelderin Daisy Leoni zeigt ihre Malerei im Team Training in Hedingen. > Seite 21
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Tagessieger
Laurin Meier war am Buebeschwinget auf dem Hirzel eine Klasse für sich. > Seite 24
Die Brotpreise steigen wohl noch weiter Brotwaren sind teilweise um bis zu 50 Prozent teurer geworden – Verpackung und Energiekosten als Preistreiber In vielen Bäckereien im Bezirk zahlt man als Kunde in diesem Jahr mehr für sein Brot – das hat vielfältige Gründe. Von Luc MüLLer Swiss Granum, die Branchenorganisation für Getreide, Ölsaaten und Eiweisspflanzen, gab vergangene Woche bekannt, dass das Brotgetreide teurer wird (siehe Textbox). Der Preis steigt um bis zu fünf Franken pro 100 Kilogramm. Die Getreideproduzenten und Verarbeiter haben den Preis als Kompromiss festgelegt. Unter anderem könnten so die Müller mit ihren Produkten am Markt konkurrenzfähig bleiben, erklärte Swiss Granum. Die Konsequenz: Bäcker zahlen mehr für die Rohstoffe. Hat das einen direkten Einfluss auf den Brotpreis bei der lokalen Bäckerei hier im Bezirk Affoltern? Ja. Schon zu Jahresbeginn im Januar haben einige Bäckereien den Brotpreis angehoben.
Preisanstieg schon im Januar Auch die Bäckerei Nussbaumer in Cham, die in Affoltern an der Oberen Bahnhofstrasse eine Filiale betreibt, hat im Januar die Preise für die Backwaren um 5 bis 7 Prozent erhöht. Ein Kilo Brot ist seither 10 bis 20 Rappen teurer. «Wie sich die Getreidepreiserhöhung auf den Mehlpreis auswirkt, kann im Moment
MARKTPL ATZ
nicht gesagt werden. Das Brotgetreide, und somit das Mehl, macht nur einen kleinen Teil der Kalkulation aus», sagt Geschäftsführer Andy Nussbaumer. Die weltweite Inflation habe praktisch überall Preissteigerungen zur Folge, so im Energiebereich, bei der Verpackung und bei vielen anderen Rohstoffen wie Milchprodukte, Öle, Fette, Körner und Saaten. «Eine politisch ruhige Lage, wäre deswegen nicht zuletzt auch für die Preisstabilität wünschenswert», sagt Nussbaumer. Auch die Bäckerei Conditorei Confiserie Pfyl AG mit Hauptsitz in Hedingen hat erst vor wenigen Wochen die Preise erhöht. Nach Angaben einer Mitarbeiterin um rund 20 Rappen bei allen Broten. Die Bäckerei betreibt Filialen in Affoltern, Hausen und Obfelden sowie Zürich. Schon im Januar musste die Albis Beck in Ottenbach den Preis bei den Broten um 6 Prozent erhöhen. Schon jetzt ist klar, dass der Brotpreis weiter steigt: Preissteigerungen sind in Planung. Ein Kilogramm Brot wird dann um rund 20 Rappen teurer sein, als im vergangenen Jahr. Betreiber der Bäckerei ist die Landi Albis Genossenschaft in Mettmenstetten, die Brot in allen Volg-Filialen im Knonauer Amt verkauft. «Neben dem Mehlpreis sind auch andere Rohstoffe teurer geworden und auch das Verpackungsmaterial, in dem die Waren über die Verkaufstheke gehen», sagt Armin Heller, Geschäftsleiter der Landi Albis. Und auch die Energiekosten Beiträge von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
Auf dem Bullen reiten Freestyle Night in Mettmenstetten Mitarbeiter von Learnpool und der Mobiliar fahren Partygäste am Samstag nach Hause. Morgen Samstag findet nach der Coronapause endlich wieder die Freestyle Night im Jumpin in Mettmenstetten statt. Neben all den grossartigen Stunts, Acts und der legendären Party sind auch die Fahrlehrergemeinschaft Learnpool und die Mobiliar zum wiederholten Male an der Freestyle Night im Einsatz. Am Nachmittag findet das Bullriding, gesponsert und betrieben von Learnpool und der Mobiliar
Versicherung, mit einem Wettbewerb für die besten Reiter und Reiterinnen statt. Um 19.30 Uhr, startet dann das Finale der Besten mit anschliessender Preisverteilung. Um 22.30 Uhr steigt dann die grosse Party bis um 4 Uhr. Während der Nacht bis in die frühen Morgenstunden fahren die Fahrlehrer von Learnpool und Mitarbeitende der Mobiliar die Festbesucher zum nächsten Bahnhof oder direkt in die umliegenden Gemeinden nach Hause. So ist sichergestellt, dass alle Festbesucher sicher nach Hause kommen. Die Mobiliar Affoltern
Das Bullriding sorgt morgen in Mettmenstetten für viel Spass. (Archivbild zvg.)
werden noch weiter steigen: Heller rechnet bis Ende Jahr mit einer rund 30-prozentigen Preissteigerung. Die Backöfen werden mit Öl und Strom beheizt, wie Armin Heller erklärt. Grundsätzlich sei es aber so, dass die Lebensmittelpreise in den vergangenen Jahren sehr günstig gewesen seien: «Ein Preisanstieg war sowieso fällig.» Zudem sei dieser im Gegensatz zu anderen Branchen noch gering. «Günstige Aufbackware aus dem Ausland, welche die Preise gedrückt hat, ist in den vergangenen Jahren immer stärker auf den Markt gekommen.» Die Albis Beck nutzt nur Getreide von den regionalen Bauern, welches zum «Albis Mehl» verarbeitet wird.
Kilobrot kostet deutlich mehr Seine Brotpreise hat auch Rafael Betschart im vergangenen November im Bäckerei-Café Betschart in Bonstetten neu kalkuliert. Über die Preiserhöhung hat Betschart seine Kunden offen informiert. Beim Kilo-Brot und beim «Pfünderli» sind die Preise zwischen 45 bis 70 Prozent gestiegen. Durchschnittlich kostet ein Kilo Brot je nach Sorte aktuell zwischen 5 Franken und 8 Franken. «Früher konnten wir die Öfen mit Kilobroten füllen, die Nachfrage war da. Doch heute werden weniger davon verkauft», betont Betschart. Das Herzblut bei der Herstellung, der Arbeitsaufwand und die lange Triebführung seien aber
gleich geblieben – deshalb habe er die Preise angepasst. In seinem Betrieb werde noch viel von Hand hergestellt, Vollautomaten seien nicht im Einsatz. «Ich verkaufe nach dem Preisanstieg leicht weniger Brote, der Umsatz stimmt aber trotzdem.» Mittelfristig sei es nicht ausgeschlossen, dass seine Brotpreise bei den Spezial- und Kleinbroten nochmals ansteigen. Das Mehl mache aber nur rund 20 Prozent der Kosten beim Brot aus. «Die Energiekosten und Preise für die Verpackungen sind vor allem massiv gestiegen», so Betschart, der seine Öfen mit Strom aus Wasserkraft heizt. Deshalb versucht Rafael Betschart, Verpackungen einzusparen. «Statt den Kaffee im Becher mitzunehmen, sollten sich die Leute zwei Minuten Zeit gönnen, um den Kaffee vor Ort zu trinken», sagt Betschart. Zudem können Kunden hier Recircle-Mehrweggeschirr nutzen.
Auch Migros, Coop und Aldi teurer Das Brot ist auch in der Migros um zwei bis drei Prozent teurer geworden: Anfang Jahr und vergangene Woche wurden die Preise angehoben. Ein weiterer Preisanstieg im Herbst sei nicht ausgeschlossen, so ein Migros-Sprecher auf Anfrage. Bei Coop zahlen die Kunden nun mehr für Butterzopf und Buttergipfeli. Die Brotpreise sind in den vergangenen Wochen auch bei Aldi gestiegen – nur bei Lidl bisher nicht.
Dinkel am teuersten Pro Jahr werden in der Schweiz rund 480 000 Tonnen Brotgetreide gebraucht. Dabei handelt es ich vor allem um die drei Arten Weizen, Dinkel und Roggen. Die Ernte 2021 war schlecht: Sie fiel um rund 30 Prozent geringer aus als in durchschnittlichen Jahren. Da auch die Lagerbestände tief sind, werden nun 40 000 Tonnen an Brotgetreide importiert. Im Mai wurden 20 000 Tonnen importiert, der Rest im September und November. Gemäss Swiss Granum gibt es keine Brotgetreidekrise, sondern nur weniger als üblich. Der Mangel in der Schweiz habe nicht mit dem UkraineKrieg zu tun. Denn die Schweiz importiert das Brotgetreide nicht aus der Ukraine oder Russland, sondern aus dem nahen Ausland. Der Krieg hat jedoch Einfluss auf die Getreidepreise, die wegen Mangels stark ansteigen. Ende Juni hat die Branche die Ernterichtpreise 2022 für die Brotgetreide festgelegt. Sie sind die Grundlage für die Vermarktung der Ernte. Vor allem der Preis für Dinkel (62 Franken pro 100 Kilo) und Topweizen (57 Franken pro 100 Kilo) steigen um zwischen 3 Franken und 5 Franken pro Zentner. (uc)
Ein unerschrockenes Trio packt an «Bob’s Bar» bedient seit dem 7. Juli Gäste – auch am Foodtruck Drei Jungunternehmer eröffnen das nun noch einzige Restaurant der 5800 Einwohner zählenden Gemeinde Obfelden. Eher als Holzfäller oder Bärenjäger denn als Unternehmer im Gastrobereich würde man die drei bärtigen jungen Männer einschätzen. Doch das äussere Erscheinungsbild täuscht. Zwar haben die drei Jungunternehmer ehrbare Berufe erlernt, dennoch ist die Eröffnung des Lokals Bob’s Bar ein kleines Wagnis. Nino ist Geschäftsführer und für die Administration zuständig, Matthias fungiert als Barchef und Mike sorgt für Produktion und Unterhalt. Sie sind sich des Abenteuers bewusst und haben in den letzten Wochen und Tagen auch entsprechend viel gearbeitet. Es flogen ihnen nicht nur behördliche Hürden, sondern auch Termindruck und ziemlich viel Verantwortung um die Ohren. Zusätzlich haben sie die gesamte Inneneinrichtung nicht nur designt, sondern auch selbst hergestellt. Das meiste der Innendekoration stammt aus recyceltem Altmaterial. Einige durch Upcycling hergestellte Möbel sind Unikate und können in einem Showroom besichtigt und gekauft werden. Kein Wunder, dass sich die drei Inhaber nun auf die Eröffnung am 7. Juli um 17 Uhr, an der Dorfstrasse 129, in Obfelden, freuen. Die Neueröffnung der «Bob’s Bar» mit einem zusätzlichen
Sind bereit für ihre Gäste: Nino Pianezzi, Matthias Huber und Mike Vollenweider, Inhaber der «Bob’s Bar» in Obfelden. (Bild Martin Mullis) Foodtruck auf dem Parkplatz, welcher täglich hungrigen Abholern und Barbesuchern zur Verfügung steht, darf sicher als kleine Sensation bezeichnet werden. Immerhin wird die Bar als einziges Restaurant in der Gemeinde Obfelden dienen. Die coolen, bärtigen Wirte,
Nino, Mike und Matthias, freuen sich auf ihre künftigen Gäste und heissen alle herzlich willkommen. (mm) Bob‘s Bar Dorfstrasse 129, Obfelden, Donnerstag bis Sonntag; Foodtruck: Montag bis Sonntag (genaue Öffnungszeiten noch ausstehend). E-Mail: bob@ bobs-bar.ch, 0798118518. www.bobs-bar.com.
Ref. Kirche Knonau
Kath. Kirche Affoltern a. A.
Sonntag, 10. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten mit Pfarrer Andreas Fritz
Samstag, 9. Juli 17.30 Eucharistiefeier mit Verabschiedung unseres Pfarradministrators Mathias Zihlmann, anschl. Apéro
Ref. Kirche Mettmenstetten
Sonntag, 10. Juli 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 18.30 Santa Messa
Freitag, 8. Juli 20.00 NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche mit Pfarrer Andreas Fritz
Ref. Kirchgemeinden im Bezirk
Ref. Kirche Hausen a. A.
Jede Woche ein Gedanke von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt: Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch.
Sonntag, 10. Juli 9.30 Gottesdienst in Rifferswil mit dem Chor «Riffi Singt» unter der Leitung von Tanya Birri und Pfarrerin Irene Girardet
Ref. Kirche Affoltern am Albis Freitag, 8. Juli 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Katholischen Kirche Sonntag, 10. Juli 10.00 Gottesdienst im Archewäldli mit Pfrn. Bettina Bartels, Astrid Lindgren und der Harmonie Affoltern Getauft wird Mara Madita Rösinger Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Kirche statt. Im Zweifelsfall erteilt 044 761 60 15 (Band) ab 8.00 Uhr Auskunft. Dienstag, 12. Juli 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal Donnerstag, 14. Juli 14.00 Seniorentreff Alphorn – ein Stück Heimat Das Alphorn Trio Stückli spielt für uns und bringt uns die Geschichte des Alphorns in der Schweiz näher.
Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 8. Juli 2022 19.00 FyrabigMusig im Chilegarte Jodlerklub Affoltern a. A. Eintritt frei (bei Regen in der Kirche) Sonntag, 10. Juli 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Jörg Leuthold und Verabschiedung von Casey Crosby (Pianist/Organist) www.refknonaueramt.ch
Die Schweizerische Herzstiftung fördert die Forschung, berät Patientinnen und Patienten und motiviert zur Vorbeugung durch ein gesünderes Leben.
Zeigen Sie Herz. Helfen Sie uns helfen.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Spendenkonto 30-4356-3 www.swissheart.ch Schweizerische Herzstiftung
Montag, 11. Juli 19.00– 20.00 Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 15. Juli 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche 19.00 Ökumenische Vollmond wanderung zum Gubel. Treffpunkt bei der kath. Kirche. Info und Anmeldung: 044 764 00 11
Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 10. Juli 19.00 Abendgottesdienst mit Jugendlichen, für jung und alt Pfr. Ueli Flachsmann Musik: Anette Bodenhöfer, 18.00 Uhr Liederprobe mit den Jugendlichen
Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 10. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil; Pfrn. Irene Girardet 17.30 Friedensgebet mit Gebeten, Texten, Musik und Stille; Pfrn. Ilona Monz, Tobi Hansson (Gitarre)
Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Samstag, 9. Juli 20.00 Hagios-Liederabend in der Klosterkirche Konzertprojekt zum Innehalten, Lauschenund Mitsingen Leitung: Helge Burggrabe Ohne Anmeldung. Eintritt frei. Kollekte Sonntag, 10. Juli 19.00 Kontemplation Leitung: Pfrn. Ilona Monz Eintritt frei. Kollekte. Donnerstag, 14. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt: Amtshausplatz www.klosterkappel.ch
Sonntag, 10. Juli 10.00 Gottesdienst mit Taufe, Pfarrer Andreas Fritz Orgel Daniel Rüegg Donnerstag, 14. Juli 19.00 Liturgische Abendmahlsfeier Pfarrer Andreas Fritz
Ref. Kirche Obfelden Samstag, 9. Juli 9.45 Kolibri Sonntag, 10. Juli 10.00 Gottesdienst, Pfr. Claude Fuchs, Kornél Radics (Orgel) Dienstag, 12. Juli 15.45 Minichile, Gruppe Sonne www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 10. Juli 10.00 Familiengottesdienst Pfarrerin Elisabeth Armingeon Katecheten Ramona Voser und Ralph Baumgartner Thema «Du bist so schön!» Musik Andrea Kobi Anschliessend Sommerfest (10.00 – 17.00) Dienstag, 12. Juli Ab 7.35 Kontemplation in der Kirche Mittwoch, 13. Juli 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche oder draussen vor der Kirche
Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 10. Juli 9.30 Gottesdienst in Rifferswil, Pfarrerin Irene Girardet, mit dem Chor «Riffi singt» und Tanya Birri www.kircherifferswil.ch
Sonntag, 10. Juli 19.00 Kirche Wettswil, Heartbeat Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff und Damaris Kofmehl Verabschiedung Anna Ruff und Ralph Baumgartner Musik: Xiaomu Yuan, Orgel Dienstag, 12. Juli 19.00 Stille & Tanz in der Kirche Wettswil Donnerstag, 14. Juli 14.30 KafiTräff im Kirchgemeindesaal Wettswil www.kirchestallikonwettswil.ch
Sonntag, 10. Juli 10.00 Gottesdienst «Der Heiligende» Mehr unter www.sunntig.ch
Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10
Kath. Kirche Bonstetten
Sonntag, 10. Juli 10.00 Gottesdienst Predigt: Eveline Fenner Kingskids und Kinderhüeti
Samstag, 9. Juli 18.00 Vorabendmesse
Donnerstag, 14. Juli 14.30 Frauentreff
Sonntag, 10. Juli 9.00 Beichtgelegenheit im 2. OG 10.00 Hl. Messe, Schulschluss Gottesdienst, Pfarreifest Gedächtnis: Fritz Ratgeb Meier Karl
www.affoltern.heilsarmee.ch
www.kathaffoltern.ch
Montag, 11. Juli 19.00 Monatsandacht Dienstag, 12. Juli 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe Mittwoch, 13. Juli 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 14. Juli 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe
Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 9. Juli 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben, Orgel: Anette Donnerstag, 14. Juli 8.15 Wortgottesfeier www.kathhausenmettmenstetten.ch
Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 9. Juli 11.00 Schulabschlussgottesdienst mit Pfarreifest Orgel: Angela Bozzola Sonntag, 10. Juli 9.30 Eucharistiefeier Orgel: Anette Bodenhöfer www.kathhausenmettmenstetten.ch
Kath. Kirche Obfelden Ref. Kirche Stallikon Wettswil
Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24
Sonntag, 10. Juli 10.30 Eucharistiefeier mit Verabschiedung unseres Pfarradministrators Mathias Zihlmann, anschl. Apéro www.kathaffoltern.ch
Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt. berghilfe.ch
Pfingstgemeinde Affoltern a. A.
Alte Obfelderstrasse 55
Sonntag, 10. Juli 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 10. Juli 10.00 Gottesdienst im Grünen Güetli, Rossau Kein Gottesdienst in der ETG Mettmenstetten Donnerstag, 14. Juli 18.45 Singen mit der Gemeinde 20.00 Gebetsabend www.etgmettmenstetten.ch
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten
Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung
Vermischtes
Freitag, 8. Juli 2022
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Gartenspielgruppe in Bonstetten Serie «Gärten»: Patricia Dietrich hat ein Paradies für Kinder geschaffen Schlechtes Wetter gibt es für die Gartenspielgruppe nicht. Patricia Dietrich hat mit ihrer ganzen Familie einen grossen Schrebergarten mit Hütte, Feuerstelle, Spielmöglichkeiten und vielen Pflanzen so eingerichtet, dass mehrmals wöchentlich kleine Kinder im «Paradiesli» gemeinsam spielen und lernen können.
Spielgruppenleiterin über dem Feuer. Die Feuerstelle ist umgeben von einer Fläche mit Holzschnipseln, so entsteht auch bei Regen und Schnee kein Sumpf. Im Gemüsegarten darf nicht gespielt, aber beim Gärtnern geholfen werden – man möchte ja Znüni generieren können.
Ein Gefühl für die Natur entwickeln
Von Regula ZellwegeR Spaziert man in Bonstetten durch die Ebene südlich der Eisenbahnlinie, fällt einem ein liebevoll gepflegter Garten auf, in dem Gemüse und Blumen wachsen und Früchte an Bäumen reifen – und zusätzlich entdeckt man Rasenflächen unter Obstbäumen, eine Matschküche, einen Sandkasten, eine Rutschbahn, einen Tunnel, ein Trampolin, kleine Traktoren und Bagger und sogar ein Boot. Bei heissem Wetter planschen hier Kinder im Planschbecken und spielen mit einem Wasserpark mit verschiedenen Elementen wie beispielsweise Schleusen. Reservekleider gehören in den kleinen Rucksack, den die Kinder von zu Hause mitbringen. Ben trägt eine spezielle Gartenhose mit vielen Taschen, darauf ist er sehr stolz. Er ist jeweils am Mittwoch von 8.30 Uhr bis um 11.30 Uhr in der Spielgruppe. Er gehört zu den Grossen, den Kindern, die in ein bis zwei Jahren in den Kindergarten kommen. Beim kleinen Parkplatz nach dem Bahnübergang von der Stationstrasse auf die Masstrasse trifft er sich am Mittwoch morgens mit seinen Freunden und der Spielgruppenleiterin Patricia Dietrich. Zu Fuss gehen sie gemeinsam zum nah gelegenen Garten.
Elementares lernen Ben lernt hier nicht nur viel über den Garten, die Pflanzen und Tiere, er übt, ausserhalb seines gewohnten sozialen Umfeldes seinen Platz in einer Gruppe von Gleichaltrigen zu finden und sich zu behaupten, Rücksicht zu nehmen, zu teilen, anderen zu helfen, zuzuhören, fair zu streiten und Frieden zu schliessen. Es ist ein Vergnügen zuzuschauen, wie sich die Kinder im Garten lustvoll
Wasser fliessen lassen, Schleusen setzen, Boot schwimmen lassen – der Wasserpark macht Spass. (Bilder Regula Zellweger)
Patricia Dietrich ist von Herzen Familienmensch. Sie hat selbst drei Kinder und freut sich über die tatkräftige Hilfe des Ehemanns bei der Gartenarbeit. Ihr Vater ist oftmals morgens im Garten dabei und übernimmt die Rolle des Grossvaters. In «Familienarbeit» entstanden die verschiedenen Spielplätze, die Feuerstelle und das kleine Haus mit Toilette. Die Kinder sollen sich hier spielerisch die Freude und den Respekt für die Natur aneignen. Patricia Dietrich ist ein wunderbares Vorbild. Sie selbst ist sehr achtsam im Umgang mit der Natur. Die letzte Spielgruppe schenkte ihr zum Abschied ein Insektenhotel – da wird nun das An- und Wegfliegen genau beobachtet. Sogar Wiesel, Reiher, Füchse, aber auch Ameisen und Schnecken leben in und um den Garten. Patricia Dietrich erzählt begeistert: «Ich entdeckte in meinem Gartenschuppen das Nest einer Bachstelze mit fünf Jungen. Dies ist für mich sozusagen die Auszeichnung durch die Natur, dass ich einen naturnahen Garten pflege – das macht mich stolz und glücklich.» www.paradiesli-bonstetten.ch.
SERIE «GÄRTEN»
Patricia Dietrich hat oft ihren Vater als zusätzliche Betreuungsperson. bewegen, herumrennen, sich zurückziehen, sich auf etwas konzentrieren oder ausprobieren. Patricia Dietrich hat eine wunderbare Art, die Kinder ernst zu nehmen, sie selber machen zu lassen und auch klar Grenzen zu setzen. Bei Streitigkeiten lehrt sie die Kinder Toleranz und kreativen, konstruktiven Umgang bei zwischenmenschlichen
Im Gemüsegarten dürfen die Kinder helfen, nicht spielen.
Problemen. Vor allem aber geht Ben wie alle anderen Kinder gern ins Paradiesli zu Patricia Dietrich. Die Kleinen, die «Chäferli», Kinder zwischen zwei und drei Jahren, können am Dienstagmorgen für zwei Stunden in den Paradiesli-Garten – sie müssen noch Windeln in ihrem Rucksack mitbringen. Höhepunkt für die Grossen und
die «Chäferli» ist jeweils der Znüni, der gemeinsam zubereitet wird – möglichst mit Produkten aus dem Garten: Radiesli, Karotten, Birnen, Äpfel, Kirschen, Mirabellen, Zwetschgen und allerlei Sorten Beeren. Im Winter gibt es beispielsweise Gemüsesuppe vom Topf über der Feuerstelle, Schlangenbrot und sogar Omeletten zaubert die ausgebildete
Der «Anzeiger» besucht in dieser Serie Menschen in ihren Gärten und erzählt ihre Geschichte. Kennen Sie besonders sehenswerte Gärten im Bezirk? Tipps an redaktion@affolteranzeiger.ch sind willkommen. (red.) Zuletzt erschienen: Nadja Treichler, 13. Mai; Barbara Niklaus, 25. Mai; Rania und Richard Steiner, 3. Juni; Margrit Iseli, 10. Juni; Thomas Weber, 17. Juni; Christine Grünenfelder, 28. Juni.
Ans «Eidgenössische»
«Sunechind» bringen Fans zum Tanzen
Am Nordostschweizerischen Jodlerfest hat der Jodlerklub Affoltern mit dem Lied Alpmorge von Robert Fellmann die gute Note 2 erreicht und sich somit für das Eidgenössische Jodlerfest 2023 in Zug qualifiziert.
In der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula Ennetgraben in Affoltern feierten die «Sunechind» am letzten Sonntag die Taufe ihrer neuen CD «Fitnesszoo».
Jodlerklub Affoltern überzeugte in Appenzell Gelungene CD-Taufe in Affoltern
Das Jodlerfest vom 1. bis 3. Juli konnten die Sängerinnen und Sänger in vollen Zügen geniessen. Die Stimmung in Appenzell war einzigartig, die Lokalitäten vom OK sehr gut gewählt und die vielen Beizli und Stände wunderschön dekoriert. Immer wieder fand sich für die Sängerinnen und Sänger eine Gelegenheit, spontan einen Jutz oder ein Lied anzustimmen oder sich bei einer Gruppe dazuzustellen und mitzusingen.
Es steht nun eine intensive Probezeit bevor. Die Lieder für die traditionellen Kirchenkonzerte im November und das Jahreskonzert im Januar werden geübt und auch das Wettlied für das eidgenössische Jodlerfest in Zug wird mit viel Elan einstudiert werden. Wer Lust hat, den Jodlerklub Affoltern live zu erleben, dem bietet sich am Freitag, 8. Juli, um 19 Uhr im Chilegarte Bonstetten (bei schlechtem Wetter in der Kirche) die Gelegenheit dazu. Auch über Verstärkung würde sich der Jodlerklub freuen, deshalb sind singfreudige Männer jederzeit in einer Probe willkommen. Monika Wyss, Präsidentin Jodlerklub Affoltern Weitere Infos unter www.jkaffoltern.ch.
Der Jodlerklub Affoltern am Jodlerfest in Appenzell. (Bild zvg.)
Leider mussten Gianfraco Salis und sein Sohn Theo krankheitsbedingt die Moderation kurzfristig absagen. Stattdessen führte Gabriela Bächinger souverän und humorvoll durchs Programm. Getreu dem Motto «Fitness» verleiten die poppigen Tierlieder dazu, sich zu bewegen und lassen einen kaum die Füsse stillhalten. Vom ersten Ton weg überzeugten die «Sunechind», 40 junge Gesangstalente, mit hoher Bühnenpräsenz. Sie erzählten mit rhythmisch anspruchsvollen Stücken aus dem Leben verschiedener Zootiere und animierten die Zuhörerinnen und Zuhörer zum Mitklatschen und Tanzen. Im Nu liess sich das Publikum von den Songs mitreissen. Die stimmungsvolle Beamerpräsentation untermalte die frischen Kinderstimmen, welche vom standfesten Flamingo, dem hüpfenden Floh, dem starken Löwen und der blitzschnellen Gazelle sangen. Die selbst gefertigten Requisiten – wie die Giraffen oder Koalas – waren in ihrer Einfachheit sehr wirkungsvoll und ergänzten das Bühnenbild.
«Das Nilpferd ist krank ...» (Bild Beat Habermacher) Nach der coronabedingten zweijährigen Chorpause galt es, innert kürzester Zeit viele junge Neuzugänge in den Chor zu integrieren und zu einem homogenen Ganzen zu formen. Der bekannten Kinderlieder-Autorin und Chorleiterin Gabriela Bächinger ist das ausgesprochen gut gelungen. Viel Lob gab es auch für Pianist und Produzent Simon Bächinger für die vielseitigen Arrangements der Lieder, welche in der Zeit des Shutdowns entstanden: Die Stile reichen von Rock über Country, Ballade, Reggaeton bis hin zu Latin. Inspiriert auch durch seinen kleinen Sohn wurde im «Homestudio» fleissig musiziert.
Das ansprechende CD-Cover gestaltete Corina Bächinger. Die CD ist in Zusammenarbeit mit dem Verein «kinderhoch3» entstanden und soll unter anderem auch in Schulen Einlass finden, um die Körperhaltung sowie Körper- und Bewegungskompetenz bei Kindern spielerisch zu fördern. Präsidentin Daniela Rota durfte als Höhepunkt die CD in die Höhe halten, während diese unter Trommelwirbeln mit viel Kinder-Schämpis übergossen wurde. Urs Zurbuchen Weitere Infos unter www.sunechind.ch, www.kinderhoch3.ch, www.kinderpodcast.ch.
Bezirksgemeinden Affoltern Lehrstellen Die Tagesstrukturen Domino sind eine geschätzte, gut integrierte Einrichtung der Primarschule Mettmenstetten und bieten eine professionelle, ganzheitliche Betreuung für Kinder ab Kindergarteneintritt bis zum Ende der Primarschulzeit an. Derzeit werden knapp 210 Kinder von einem Team mit insgesamt 18 motivierten Mitarbeitenden betreut. Per sofort oder nach Vereinbarung suchen wir für die Betreuung der Kinder
• eine qualifizierte Fachperson mit einem Pensum von 30 % (Mittags- und Nachmittagsbetreuung: Montag 11.30–14.00 Uhr, Dienstag 11.30–15.00 Uhr, Donnerstag 11.30–18.15 Uhr) • eine qualifizierte Fachperson mit einem Pensum von 20 % (Mittagsbetreuung: Dienstag und Donnerstag 11.30–15.00 Uhr, Mittwoch 11.30–13.30 Uhr) • eine qualifizierte Fachperson mit einem Pensum von 15 % (Springerin nach Bedarf, Arbeitstage und -zeiten variieren, Montag bis Freitag 11.30–18.15 Uhr) • eine Mitarbeiterin für die Betreuung mit einem Pensum von10% (ohne pädagogische Ausbildung möglich; Mittagsbetreuung Freitag 11.30–14.00 Uhr) Zu den Aufgaben gehören: • Mitgestaltung der schulergänzenden Betreuung und Freizeit der Kinder nach den sozialpädagogischen Grundsätzen der Tagesstrukturen Domino • Mittagsbetreuung der Kinder • Unterstützung der Schülerinnen und Schüler bei den Hausaufgaben • Mitarbeit in der Ferienbetreuung • Hauswirtschaftliche Tätigkeiten Anforderungsprofil: • Ausbildung als Fachfrau/Fachmann Betreuung oder gleichwertiger Abschluss • wertschätzender und respektvoller Umgang • flexible, belastbare, zuverlässige und offene Persönlichkeit
Sind Sie interessiert an einer spannenden und abwechslungsreichen Ausbildung? Die Gemeinden des Bezirks Affoltern haben für das Jahr 2023 freie Lehrstellen zu vergeben als
Kaufmann/Kauffrau Öffentliche Verwaltung Kaufleute Öffentliche Verwaltung erledigen anspruchsvolle Arbeiten in den Stadt und Gemeindever waltungen. Sie begleiten und betreuen Einwohnerinnen und Einwohner in allen Lebenslagen. Von der Ausstellung von Ausweisen und Bewilligungen, dem Vorbereiten von Wahlen und Abstimmun gen, dem Prüfen und Publizieren von Baugesuchen über das Kontrollieren von Steuererklärungen bis zum Budget erfüllen sie vielfältige Aufgaben. Diese Ausbildung eignet sich für Jugendliche mit gutem Sekundarschulabschluss A, die Verantwor tung übernehmen wollen, zuverlässig und kontaktfreudig sind. Gute Umgangsformen sowie mündli che und schriftliche Sprachgewandtheit und ein Flair für Zahlen werden vorausgesetzt.
Fachmann/-frau Betriebsunterhalt EFZ, Fachrichtung Werkdienst Als Fachmann/frau Betriebsunterhalt im Werkdienst sind Sie ein absolutes Allroundtalent und ar beiten vorwiegend im Aussenbereich. Zu Ihren Aufgaben gehören das Pflegen und Reinigen von Grünanlagen, Wegen und Strassen. Weitere Aufgaben sind die Instandhaltung von Spielplätzen, Kanalisationen, Uferreinigung von Bächen, Reparaturen und Wartung von Maschinen sowie das Aufstellen von Signalisationen, Bühnen etc. für spezielle Anlässe. Ebenfalls gehören Winterdienst arbeiten dazu. Diese vielseitige Ausbildung eignet sich für Jugendliche, die gerne in der freien Natur arbeiten und über eine abgeschlossene Sekundarschule verfügen. Wichtig sind handwerkliches Geschick, prakti sches Denken, eine hohe Zuverlässigkeit und Freude an körperlicher Anstrengung. Konnten wir Ihr Interesse für eine der ausgeschriebenen Lehrstellen wecken? Dann schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Motivationsschreiben, Lebenslauf, sämtlichen Zeugnissen sowie weiteren Unterlagen (Multicheck und/oder Stellwerk nur auf Verlangen der jeweiligen Gemeinde) an Ihre Wunscharbeitgeberin: Affoltern am Albis, Anja Ruckli, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, Tel. 044 762 56 91
(2 Lehrstellen Kaufmann/Kauffrau)
Bonstetten, Susanne Rigo, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten, Tel. 044 701 95 92
(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau)
Weitere Informationen erhalten Sie von der Tagesstrukturleitung: Jeannette Waser oder Cony Wäspi, Tel: 044 767 93 60 oder E-Mail: tagesstrukturen@ps-mettmenstetten.ch
Hausen am Albis, Christoph Rohner, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen a. A., Tel. 044 764 80 23
(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau, sowie 1 Lehrstelle Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Werkdienst)
Die vollständige Bewerbung senden Sie bitte bis 30.7.2022 via E-Mail an tagesstrukturen@ps-mettmenstetten.ch. Bitte beachten Sie, dass ab dem 20. 7. 2022 die Tagesstrukturen Domino und die Schulverwaltung aufgrund der Schulferien nur sporadisch besetzt sind.
Knonau, Nicole BürkiRüegg, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, Tel. 044 768 50 50
(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau)
Mettmenstetten, Nadine Maurer, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, Tel. 044 767 90 10 (1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau)
Obfelden, Irina Schober, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, Tel. 044 763 53 53 EMail: irina.schober@obfelden.ch (1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau)
Ottenbach, Lara Blättler, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, Tel. 044 763 40 52 (1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau)
Stallikon, Roberto Brunelli, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, Tel. 044 701 92 00
(1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau)
Professionelle Gastlichkeit, zeitgemässe christliche Spiritualität und Kultur sowie vielfältige Bildungsangebote positionieren das Kloster Kappel gleichermassen als Seminarhotel und als Visitenkarte der Zürcher Landeskirche. Wir suchen auf Mitte September 2022 oder nach Vereinbarung eine oder einen
Wettswil am Albis, Remo Buob, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis, Tel. 044 700 00 60, EMail: remo.buob@wettswil.ch (1 Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau)
stiftung zur weid
Sachbearbeiter:in (40 – 50%)
werk- und wohnhaus
Die Stiftung Werk- und Wohnhaus zur Weid unterstützt suchtkranke und psychisch beeinträchtigte Menschen in ihrer persönlichen Stabilisierung. Gemeinsam gestalten wir an 70 betreuten Wohn- und Arbeitsplätzen ein Umfeld, das ein sinnerfülltes Leben begünstigt. Die Stiftung befindet sich in Rossau, 8932 Mettmenstetten.
Marketing, Kommunikation, Nachhaltigkeit
Sie unterstützen die Theologische Leitung in allen Fragen des Marketings für unser Programm und für das Kloster Kappel als Ganzes. Sie gestalten Flyer, Inserate, den Newsletter, Inhalte unserer Website sowie Social Media und stellen sicher, dass Veranstaltungen in den Agenden print und online rechtzeitig publiziert werden. Sie pflegen bestehende Kommunikations kanäle und haben Freude, neue zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit der Stiftung myclimate sind wir unterwegs zu einem «Klimaneutralen Kloster Kappel». Sie sind Ansprechperson für Fragen der Nachhaltigkeit und koordinieren die Aktivitäten. Sie haben eine kaufmännische Ausbildung mit den entsprechenden Weiterbildungen oder eine vergleichbare fachspezifische Ausbildung absolviert. Zudem bringen Sie einige Jahre Berufserfahrung in einer ähnlichen Funktion mit. Sie verfügen über stilsicheres Deutsch im mündlichen und schriftlichen Ausdruck, sehr gute MSOffice Kenntnisse und Anwenderkenntnisse in Adobe InDesign. Ihre Arbeitsweise ist selbständig, exakt und zuverlässig und Sie sind bei Bedarf zeitlich flexibel. Sind Sie zudem eine dienstleistungsorientierte und freundliche Person und haben Interesse an Themen in den Bereichen Spiritualität, Kultur und Nachhaltigkeit? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Es erwartet Sie eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem engagierten Team. Für weitere Auskünfte wenden Sie sich an den Theologischen Leiter Pfr. Volker Bleil, Tel. 044 764 88 09. Besuchen Sie die Homepage: www.klosterkappel.ch Ihr Bewerbungsdossier senden Sie bitte bis zum 8. August 2022 als pdfGesamtdokument per EMail an: personaldienst@zhref.ch
Per 1. September 2022 oder nach Vereinbarung suchen wir eine Bist du auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? Dann bist du bei uns genau richtig!
Wir suchen Verstärkung im Verkauf sowie Ladenvorbereitung 50 % – 100 %. Was wir erwarten: – Eine Ausbildung im Lebensmittelbereich ist von Vorteil – Gute Deutschkenntnisse
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Was wir bieten: – Eine abwechslungsreiche Stelle mit der Möglichkeit, sich selber einzubringen – 5 Wochen Ferien Falls du dich angesprochen fühlst, melde dich gleich jetzt! Per Mail: info@zaugg-metzgerei.ch oder Tel: 044 761 21 05 Zaugg Metzgerei GmbH Muristrasse 26 8913 Ottenbach zaugg-metzgerei.ch
Ottenbach ist eine attraktive Gemeinde im Bezirk Affoltern am Albis mit rund 2500 Einwohnerinnen und Einwohnern. Für die Abteilung Werke suchen wir per 1. Oktober 2022 oder nach Vereinbarung eine/n
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Weil ich zuhause alt werden möchte, unterstützt «mich Pro Senectute. Ihre Spende hilft dabei.» prosenectute.ch | IBAN CH67 0900 0000 1570 3233 7
Veranstaltungen
Film über den Wildnispark Am Freitag, 8. Juli, präsentiert das Schweizer Fernsehen auf SRF 1 einen Dokumentarfilm über den ersten Naturerlebnispark der Schweiz – den Wildnispark Zürich Sihlwald. Der Dokumentarfilm «Rendez-vous im Park», der am kommenden Freitagabend um 21 Uhr auf SRF 1 ausgestrahlt wird, widmet sich ganz dem ersten national ausgezeichneten Naturerlebnispark – dem Wildnispark Zürich Sihlwald. Die Dokumentation gewährt in 50 Minuten einen Einblick in ein eindrückliches Wildnisgebiet, das zwischen den Ballungszentren Zürich und Zug liegt. Hier leben seltene Pflanzen- und Tierarten, für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bietet der Sihlwald ein einmaliges Forschungsumfeld, und jedes Jahr tauchen rund 200 Schulklassen aus der Region in die Waldwildnis ein und lernen die Flora und Fauna kennen. Für die lokale Bevölkerung bildet der Park ein wichtiges Naherholungsgebiet. «Für das Wildnispark-Team und die regionale Bevölkerung ist diese Ausstrahlung etwas Besonderes – wir sind stolz auf unseren Park», erklärt Karin Hindenlang Clerc, die Geschäftsführerin der Stiftung Wildnispark Zürich. «Dass wir mit diesem Beitrag Menschen in der ganzen Schweiz erreichen und für den Sihlwald begeistern können, freut uns sehr.» (red.)
Autorin im Gottesdienst Im Heartbeat-Gottesdienst in Wettswil werden interessante Persönlichkeiten interviewt. Diesmal steht die Autorin Damaris Kofmehl Red und Antwort. Diesen Sonntag findet um 19 Uhr der nächste Heartbeat-Gottesdienst in der Kirche Wettswil statt. Bei diesem Anlass lädt Pfarrer Matthias Ruff jeweils einen besonderen Gast ein, der aus seinem Leben erzählt und davon, wofür sein Herz schlägt. Die Gottesdienste stehen unter dem Motto «Die Liebe verleiht Flügel – inspirierende Begegnungen mit beeindruckenden Menschen» und schaffen einen Raum voller Spontanität und Humor, Wärme und Herzlichkeit. Im Interview werden auch tiefer gehende Fragen gestellt: Was entfacht in deinem Leben die Begeisterung immer wieder neu? Wann spürst du es am stärksten? Und was hilft dir, gewisse Dämpfer und Schwierigkeiten zu überwinden?
Menschen am Rande
Freitag, 8. Juli 2022
«Bläst» wagt sich auf die Bühne Die Bläserklasse Säuliamt tritt in Knonau auf Während zweier Jahre einen Abend pro Woche mit anderen Bläserinnen und Bläsern zusammenspielen. Ein niederschwelliges Angebot für erwachsene Musizierende feiert den Abschluss mit einem kleinen Konzert. VON DENISE BOHNERT In diesem Leben noch Saxofon, Posaune, Tuba, Flügelhorn spielen lernen ... Mit anderen zusammen musizieren ... Ein paar Jahre Klarinettenunterricht; dann kam das Leben dazwischen und das Instrument blieb in der Ecke. Eigentlich wäre es schön, es wiederzubeleben ... Diese und andere Gründe spielten für über 30 Erwachsene allen Alters mit beim Entschluss, den Säuliämtler Bläserklassen beizutreten. Personen mit dem
MARKTPL ATZ
ersteren Wunsch traten in die A-Klasse unter der sorgfältigen und begeisterten Leitung von Jürgen Röhrig ein, die anderen durften im Frühling 2020 in der F-Klasse anfangen. F für «Fortgeschrittene», heisst mit Vorkenntnissen auf dem Instrument und punkto Notenlesen. Auch eine Perkussionsgruppe ist aktiv, sie spielte die letzten Monate mit der F-Klasse zusammen.
Nachwuchs für die Musikvereine Zwei Jahre sollte die Bläserklasse dauern, ein Angebot, das es auch an anderen Orten in der Schweiz gibt. Durch die Pandemie kam der Plan durcheinander; bis alles wieder ins Rollen kam, waren die Gruppen geschrumpft, sodass 2021 weitere Mitspielende aufgenommen werden konnten. Sinn und Zweck ist auch, dass Musikvereine und Harmo-
nien Nachwuchs rekrutieren können; für die Interessierten stellen sich die Vereine vor, der Einstieg wird niederschwellig gehalten, man braucht nicht perfekt zu sein. Selbstverständlich alles freiwillig. Monika Raschle und Fabio Ryser leiteten die F-Klasse mit Geduld, Dynamik und viel Humor sowie professionellem Engagement. Immer wieder erfrischend waren die Proben, die Ansprüche nicht zu tief; man war gefordert, aber selten überfordert. Verschiedene Stile von Swing bis Marsch und Pop wie auch einiges an praktischem Musikwissen wurden vermittelt. Übungen mit kleinen Perkussionsinstrumenten oder dem Körper dienten dem Rhythmusgefühl; das genaue Einstudieren der Stücke im Plenum hilft ebenso wie das Üben zu Hause natürlich. Nun findet die F-Bläserklasse vor den Sommerferien ihren Abschluss und
Konzert der Bläserklasse Säuliamt «bläst», Donnerstag, 14. Juli, 20 Uhr, Stampfisaal, Stampfistrasse 8, Knonau. Apéro nach dem Konzert, Kollekte. Anfragen und Anmeldung für die Bläserklasse für Erwachsene Säuliamt: blaeserklasse@blaest.ch; www.blaest.ch.
Praktische Fahrtipps vom Profi Die Fahrschule Beat bietet Anhängerzug-Fahr- und Auffrischungskurse Die Fahrschule Beat in Hauptikon bietet Anhängerzug-Fahr- und Auffrischungskurse für Private und Firmen. «Auch als erfahrener WohnwagenAnhängerfahrer lerne ich bei den Auffrischungsfahrten, die ich alle paar Jahre mit dir absolviere, stets einiges dazu und sie bringen mir jedes Mal mehr Sicherheit.» So ein Fazit eines Kunden. Fahrer von Zugfahrzeugen mit Anhänger – Wohnwagen, Pferde-, Boots- oder Gütertransportanhänger – sind bei Beat Böni von der Fahrschule Beat sehr gut aufgehoben, egal, ob sie Auffrischungsfahrstunden belegen oder den Führerausweis BE machen wollen. Letzteren braucht es nämlich seit 2003, wenn der Anhänger schwerer ist als 750 Kilo und schwerer als das Zugfahrzeug, ebenso wenn er schwerer ist als 750 Kilo und das Gesamtzuggewicht (Zugfahrzeug und Anhänger) 3500 Kilo übersteigt. Der qualifizierte Fahrlehrer mit eidgenössischem Fachausweis Kategorie B und BE sowie langjähriger Erfahrung als Fahrer von Lastwagen ist auch ausgebildeter und diplomierter Fahrberater (nach Verbandsrichtlinien SFV und der Ärzteschaft) für Senioren und trägt dazu bei, dass Fahren im Alter für
alle Seiten positiv erlebt werden kann. «Auto- und Anhängerzugfahrer, egal welchen Alters und welcher Erfahrung, bilde ich zu verantwortungsvollen und sicheren Verkehrsteilnehmern aus und auch weiter», sagt Böni. Dazu bildet er sich selbst regelmässig weiter, damit seine Aus- und Weiterbildungen sowie Auffrischungsfahrten stets den aktuellen Anforderungen entsprechen.
Manöver in Praxis verfeinern Wissen, Können, Erfahrung und Einfühlungsvermögen sowie das Ausbildungspaket aller Kategorien vom Nothilfe-Kurs über die Theorie, von der Fahrschule bis zur praktischen Prüfung – das macht die Fahrschule Beat aus. Bei den Auffrischungsfahrten mit Anhängerzug werden die Fahrsicherheit im Strassenverkehr verankert und diverse Manöver in der Praxis verfeinert. Auch Firmen gehören zu den Kunden, welche die nützlichen Dienste des versierten Anhängerzug-Fahrlehrers gerne in Anspruch nehmen. Gemeinsam mit ihm bringen sie Anfänger und selbst erfahrene Anhängerzugfahrer in Theorie und Praxis auf den aktuellen Stand. Man lernt die gesetzlichen Anforderungen des Anhängerzuges mit seiner Ladung kennen, ebenso das Sichern der Ladung sowie das An- und
Beat Böni ist Fahrlehrer für die Kategorien B sowie BE (Anhängerzug). (Bild zvg.)
Abkuppeln des Anhängers und natürlich das sichere Manövrieren und Fahren damit – auch in Extremsituationen wie bei Brems- und Ausweichmanövern. «Die Sicherheit beim Führen eines Anhängerzuges ist mir mit all ihren Facetten ein ganz besonderes Anliegen», sagt Böni. Denn eine Fahrzeugkombination unterscheide sich in den Fahreigenschaften massiv von einem PW. Das Beschleunigungsvermögen sei deutlich geringer, der Überholweg und auch der Bremsweg seien bedeutend
Blumig durch den Sommer
länger. «Beim Kolonnenfahren wie beim Abbiegen oder beim Einfahren auf die Autobahn benötigt es daher deutlich grössere Lücken im Verkehr.» Zudem verlangt der engere Radius auch beim Kurvenfahren entsprechende Vorsicht. Fahrschule Beat Fahrschule Beat, Beat Böni, Hauptikon, Telefon: 0795355344 (zu normalen Bürozeiten), E-Mail: boeni.beat@bluewin.ch, www.fahrschule-beat.ch.
Beeren sind reif Das Warten hat sich gelohnt: Schweizer Beeren sind ab sofort in grossen Mengen und ausgezeichneter Qualität verfügbar.
Matthias Ruff
Freuen sich auf Besuch: Geschäftsinhaberin Jessica Suter (links) mit Cecile Wittwer (Mitte) und Yvonne Anders. (Bild zvg.)
Heartbeat-Gottesdienst, Sonntag, 10. Juli, 19 Uhr,
Ein Jahr ist vergangen seit der Neueröffnung vom BlumenStil in Hausen. Das Team bedankt sich ganz herzlich
Kofmehl, die ihr neues Buch «Noah» vorstellt.
wagt sich gemeinsam mit der A-Gruppe mit einem kleinen Konzert auf die Bühne. In Knonau sind Angehörige und alle herzlich willkommen, sich die – sicher nicht perfekte – Vorführung anzusehen. Auch ein Apéro und die Gelegenheit für weitere Interessierte sich voranzumelden, werden am Donnerstag, 14. Juli, um 20 Uhr im Stampfisaal geboten. Wann die nächste F-Bläserklasse starten wird, ist noch nicht klar, das hängt auch von der Anzahl Anwärterinnen ab; ein Quereinstieg in die A-Klasse ist mit Grundkenntnissen nach der Sommerpause jedoch möglich.
Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
Zu Gast ist dieses Mal die bekannte Buchautorin Damaris Kofmehl aus Wettswil. Sie wird von ihren Lebenserfahrungen berichten, ihr neustes Buch «Noah» vorstellen und darüber sprechen, was sie persönlich besonders freut in ihrem Leben und wie sie mit Schwierigkeiten und Problemen umgeht. Die Autorin hat ein grosses Herz für alle Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen. Gerade unter solchen Menschen ist oft eine ganz besondere Tiefe und Echtheit zu finden sowie die Bereitschaft, ganz eigene Wege zu gehen. Anschliessend an den HeartbeatGottesdienst findet unten im grossen Saal ein Apéro statt. Dort steht dann auch ein Büchertisch, wo man die Bücher von Damaris Kofmehl erwerben und von ihr signieren lassen kann.
Kirche Wettswil, Gesprächsgast: Autorin Damaris
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bei der treuen Kundschaft und freut sich, auch während der Sommerferien, sieben Tage in der Woche, seine indi-
viduellen Kreationen anbieten zu können. Also: Vorbeischauen und sich inspirieren lassen. BlumenStil-Team
Heuer dürften geschätzt 2428 Tonnen Himbeeren, 529 Tonnen Brombeeren, 748 Tonnen Heidelbeeren und 369 Tonnen Johannisbeeren aus einheimischem Anbau auf den Markt kommen. Damit liegt die Ernte auf Vorjahresniveau. Der Konsum von Strauchbeeren hat in den zurückliegenden Jahren einen rasanten Zuwachs verzeichnet: Seit 2019 stieg er bei den Himbeeren um rund 18 Prozent, bei den Heidelbeeren um 16 Prozent. Durchschnittlich werden pro Jahr und Person sieben Kilo Beeren gegessen. Die aktuellen Wetterbedingungen sind ideal für Beeren, besonders Brombeeren lieben hohe Temperaturen und schmecken so richtig süss und fruchtig. Schweizer Obstverband
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Veranstaltungen
AGENDA
Fünf Weiler und ein gemeinsamer Wunsch
Freitag, 8. Juli Affoltern am Albis
19.00–22.00: «Mittelstufendisco». Offen für alle Jugendlichen der 4.–6. Klasse von Affoltern und Zwillikon. Veranstalter Jugendarbeit JA-AAA. Jugendtreff Hirtschür, Jonentalstrasse 3.
Freitag, 8. Juli 2022
Nahreise XII: Von Maschwanden nach Obfelden
19.00: Kultur im Chilegarte – Fyrabig-Musig. Jodlerklub Affoltern. Eintritt frei, reformierte Kirche.
Affoltern am Albis
Affoltern am Albis
08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Gebäck, Käse, Bioprodukte, Blumen, Selbstgemachtes und mehr. Märtkafi 7 bis 17 Uhr. Marktplatz.
Pflegezentrum Sonnenberg, Haus Pilatus EG, Melchior-Hirzel-Weg 42: «Sonnenstrahlen im Wald». Bilder mit Texten von Bewohnenden der geschützten Abteilung für Menschen mit Demenz. Entstanden im Rahmen eines Projektes der Kunstagogin Erika Charlotte Vollenweider. Täglich 9-21 Uhr. Bis 31. Juli.
Hausen am Albis
14.00- 02.00: Open-Air-Festival «Summer of Love». Livemusik, Essen, Getränke «Groovy Activities», Stände und Camping, Kollekte. Infos: www.hasclub.ch. «Karlihof», Bauernhof von Karl Burkard, Im Graben 1.
Kappel am Albis
20.00: Hagios-Liederabend zum Innehalten, Lauschen und Mitsingen. Leitung: Helge Burggrabe. Ohne Anmeldung, Kollekte. Klosterkirche, Kappelerhof 5.
Kappel am Albis
Auf der «Nahreise» am 16. Juli geht es von Maschwanden nach Obfelden. (Bild zvg.)
In der kommenden Veranstaltung aus der Reihe Nahreise sind Urs Heinz Aerni, Journalist, Kulturvermittler und Ornithologe sowie Bernhard Schneider, Historiker und Kenner der Regionalgeschichte die Reiseleiter. Von der Kirche Maschwanden geht es am Standort des hochmittelalterlichen Städtchens Maschwanden vorbei durch
Mettmenstetten
Oberlunnern, Wolsen und Toussen. In der Reussebene sind zahlreiche Vögel zu erwarten, die sich vom Ornithologen Urs Heinz Aerni vorstellen lassen. Die fünf Weiler von Obfelden formierten sich 1847 zu einer Gemeinde, die als wichtigste Gemeinsamkeit der Wunsch verband, sich von Ottenbach zu lösen. Mit dem Bau der Umfahrungsstrasse besteht die Chance, die Dorfstrasse für die Bevölkerung aufzuwerten und die verschiedenen Dorfteile näher zusam-
16.00: 18. Freestyle-Night. Wettkämpfe, Attraktionen für Familien, 20.00 Konzert der Brian-AdamsCoverband «Run To You», Afterparty mit DJ bis 4.00 Uhr. Jumpin Swiss Freestyle Waterjumpin, Rossauerstrasse.
willkommen. Häkeln, stricken, sticken, plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Brigitte Burger, Tel. 044 764 03 49. Zwinglistube.
Schnupperstunde jederzeit möglich. Auskunft/Anmeldung: Helen Spörri, 044 761 89 80. Turnhalle Gallenbüel.
Dienstag, 12. Juli
Affoltern am Albis
Sonntag, 10. Juli
16.30–20.00: Blut spenden. Durchführung: Samariterverein Mettmenstetten. Kasinosaal, Marktplatz 1.
Affoltern am Albis
12.00–16.00: Zum letzten Mal: Tavolata Sonntagstreff 60+. Gemeinsam essen, plaudern. Mithilfe willkommen. Organisiert von der OV der Pro Senectute. Anmeldung bis Freitagabend an Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Familienzentrum, Zürichstrasse 136.
Rifferswil
19.00: Sommerkonzert von «il desiderio» mit dem Thema «Canzoni e Sonate», spielfreudige und kantable Musik des beginnenden Barocks, Kollekte. Ref. Kirche.
17.00–20.00: «Girls*only»-Treff. Offen für alle Mädchen von der 5. bis und mit 9. Klasse. Wir schauen einen Film. Eine Veranstaltung der Jugendarbeit Affoltern. www.ja-aaa.ch. Jugendtreff Hirtschür, Jonentalstrasse 3. 19.00: Vortrag über Multimodale Schmerztherapie (MMST), eine fachübergreifende, stationäre Schmerzbehandlung. Referentinnen: Dr. med. Nadja Lindenmann, Chefärztin Innere Medizin, und
Affoltern am Albis
Kappel am Albis
13.30–14.30: Führung durch die Klostergärten, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.
Mittwoch, 13. Juli Bonstetten
Montag, 11. Juli
19.30: Massentierhaltungsinitiative: Treffen der Regionalgruppe Säuliamt, die sich für eine artgerechte und faire Tierhaltung einsetzt. Gäste willkommen. Riegelhüsli, Dorfstrasse 34.
Hausen am Albis
Donnerstag, 14. Juli
14.30–17.00: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute in der Zwinglistube, neue Teilnehmende sind
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Aeugst am Albis
18.15–19.10: Turnen Fit 60+.
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Kinoprogramm Sins
KW 28 | Donnerstag 7. bis Mittwoch 13. Juli
Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00
Thor: Love & Thunder D 12 Liebesdings Täglich 20.00 Do Fr Mi Do Fr Mo Di Mi 17.00 Sa So Mo Di
D 12 /10 Minions 20.15 Sa So Mo Di Mi 17.30
Minions D 6 Täglich 20.15 Täglich Täglich
Top Gun: Maverick D 12 /10 Elvis Do Fr Sa 20.15 So Mo Di
Jurassic World 20.00 Do Fr Sa So Mi
Alfons Zitterbacke 17.00 Ab 14. Juli
CH-Premiere
CH-Premiere
D6
14.30 Lightyear 15.15 Do Fr Sa So Mi 17.30
Vorschau
D 12 (14)
Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Die grosse Liebe zu Korallen». Eindrückliche, dreidimensionale und farbenfrohe Kunstobjekte von Claudia Ruiz. Mo, 8–11.30, 16–18.15, Di, 8–11.30, Mi, 8–11.30, 14–16.30, Do, 8–11.30 Uhr. Bis 31. August.
Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So, 11–17 Uhr, oder nach Voranmeldung. Bis 31. Juli.
Samstag, 9. Juli
18.00: «Serenata Italiana» mit dem Gesangverein Hedingen. Chorkonzert mit italienischen Liedern. Kleine Festwirtschaft. Verschiebedatum bei schlechtem Wetter 10. Juli. Kollekte. Pausenplatz Schulhaus «Güpf».
Aeugst am Albis
Aeugstertal (Aeugst Am Albis)
Bonstetten
Hedingen
Ausstellungen
D 12/10
D6
Immenhof Mo Di
D 6 (8)
14.45
D6
15.00
menzuführen. Auf dem Biohof der Familie Schneebeli steht ein feiner Imbiss bereit. Als Gast wird sich der Gemeindepräsident Stephan Hinners zu aktuellen Themen in Obfelden äussern. Hans-Ruedi Widmer, «LaMarotte» Samstag, 16. Juli, Treffpunkt ab 10 Uhr vor der Kirche Maschwanden, Start 10.30 Uhr, Eintritt 25, Mitglieder 18, Kulturlegi 12 Franken, Essen 20 Franken. Rückfahrt nach Maschwanden ist gewährleistet.
Esther Rhyn, Psychologin MSc. Nach dem Vortrag Apéro, Fragen werden dabei beantwortet. Anmeldung nicht erforderlich. Mehrzweckraum Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40.
Kappel am Albis
13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.
Knonau
20.00: Abschlusskonzert der F-Klasse von «bläst», Bläserklasse Säuliamt, gemeinsam mit der A-Klasse. Mit Apéro. Stampfisaal. Stampfistrasse 8.
Kloster, Öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Variationen einer Wirklichkeit». Fotografien von Ursula Gross, Bilder von Peter Heusi. Täglich 8-22 Uhr. Bis 24. Juli.
Stallikon
Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: «Vernetzt». Bilder von Esti Frei aus Stallikon, eine künstlerische Werkschau ihres 30-jährigen Schaffens. Mo bis Fr, 15-19, Sa, 10-12 Uhr. Bis 16. Juli.
Zwillikon
Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz: Dauerausstellung zu Geschichte und Alltag, Gewerbe und Kultur von Affoltern am Albis. Jedes 1. Wochenende im Monat. Gruppenbesuche nach Vereinbarung. Rollstuhllift, Eintritt frei. Kontakt: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber.
Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich im «Anzeiger». Für Veranstaltungen bis 11. August sind die Angaben bis am 18. Juli um 10 Uhr an agenda@affolteranzeiger.ch einzusenden. (red.)
Veranstaltungen
Freitag, 8. Juli 2022
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Erd- und Wassertöne sind ihre Welt Obfelderin Daisy Leoni stellt im Team Training Hedingen aus Kunst, Freiheit, Schönheit der Natur und Verwirklichung von Träumen – das sind Themen in der Malerei von Daisy Leoni. Bis September zeigt die Obfelderin einige ihrer Bilder im Team Training Hedingen auf drei Stockwerken. von Thomas sTöckli Manche stellen sich erst dann an die Leinwand, wenn sie das fertige Bild vor dem inneren Auge sehen. Daisy Leoni tickt da anders. Sie hört Musik, lässt sich inspirieren und fängt dann an, frei mit Farben und Formen zu komponieren. «Wenn ich weiss, dass die Kinder in zwei Stunden nach Hause kommen, kann ich nicht loslegen», sagt sie, denn um in den «Flow» zu kommen, in dem sie nicht mehr überlegt, sondern einfach malt im Raum von Leinwand und Strukturpaste, braucht sie Zeit. «Irgendwann kommt dann der Moment, an dem ich einen Schritt zurücktrete, schaue und merke: Jetzt stimmt es.»
Eigenen Stil gefunden «Ich habe schon immer gern gemalt», sagt die Primarlehrerin. «Klick» gemacht habe es in ihrer Ausbildung an der pädagogischen Hochschule, als es um verschiedene Maltechniken ging. Vor zehn Jahren hat eine leere Leinwand sie dazu animiert, einfach mal mit Acryl loszumalen. Später nutzte sie das Spiel-
zimmer der Kinder, wenn diese weg waren, mittlerweile den Gang daneben für ihre Leidenschaft. Für den Moment sei das okay, sagt sie: «Wenn die Inspiration und die Lust zu malen da sind, geht das auch auf engem Raum.» Und doch schlummert er im Hinterkopf, der Traum von einem eigenen Atelier. Die Werke von Daisy Leoni sind mehrheitlich geometrisch-abstrakt, die neueren auch mal etwas organischer, – und trotzdem in unverwechselbarem Stil gehalten, der sich wie ein roter Faden durchs Werk der jungen Künstlerin zieht. Wobei die Farbe des sprichwörtlichen Fadens eigentlich gar nicht passt: «Gegen Rot habe ich eine Abneigung», betont sie. Erd- und Wassertöne sind eher ihre Welt, manchmal durch etwas Gold akzentuiert.
Kunst, die anspricht Hier eine Stadt am Wasser, dort Wolkenkratzer in einem Schneesturm. In jedem der Bilder glaubt man, etwas zu erkennen, auch wenn das bei jedem etwas anderes sein kann – «und das ist auch gut so», findet die Obfelderin, «denn so kann das Bild auch für jeden etwas bedeuten.» Und das ist der Künstlerin wichtig. Eine ehemalige Schülerin hat sie mit einem grossformatigen Bild von Lissabon glücklich gemacht. Ein charakteristisches gelbes «Trämli» setzt darauf den Farbakzent in den in warmen Sandtönen gehaltenen Altstadtgassen. Das Bild hat einen zentralen Ehrenplatz erhalten in der Wohnung der jungen Frau,
Erfrischende Kunst für die Trainierenden. Daisy Leoni mit «Lemon Soda», einem für sie eher untypischen Werk. (Bild Thomas Stöckli) weiss Daisy Leoni. Für Bekannte hat sie den Stil eines bestehenden Gemäldes auf deren Wunschformat gebracht. In den kommenden drei Monaten werden nun also 23 Werke von Daisy Leoni im Team Training in Hedingen zu bestaunen sein, vom Kraftraum über
den Cardio- bis in den Physiobereich. Eine Herausforderung seien die vielen schmalen Wände, verrät die Künstlerin, die bereits Ideen für weitere Ausstellungen hat. Etwa im Restaurant Leone in Uitikon. Der Name würde schon mal hervorragend passen ...
«Passion and Art», Vernissage am 15. Juli, 18 bis 20 Uhr, Maienbrunnenstrasse 12, Hedingen. Ausstellung bis September, frei begehbar während der Öffnungszeiten des Team Trainings. Finissage am 16. September, 18 bis 20 Uhr. Weitere Infos unter www.daisyleoni.com.
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Im Schatten, bei Bewölkung oder im Café
Bei greller Sonne, wenn vollständiger Lichtschutz gefragt ist
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Eröffnung Kunstatelier Sonja Riemer Art
Die in Wettswil lebende Künstlerin mit österreichischen Wurzeln öffnet am 17. Juli ihr neues Atelier Bonstetten und lädt alle Interessierten ein, ihre künstlerischen Arbeitsweisen und Werke zu entdecken.
Jahren modelliert sie Skulpturen mit Ton, Gips und Draht. Ihre Werke sind unter anderem mit dem «Kitz Art Award» für Skulpturen sowie dem «Palm Art Award Certificate of Excellence» für Malerei ausgezeichnet und waren bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in der Schweiz, Spanien und Österreich zu sehen. Mit der Eröffnung ihres neuen Ateliers wird für die Künstlerin Sonja Riemer ein Traum wahr: «Endlich kann ich meinen kreativen Ideen Raum geben. Die lichtdurchfluteten Räume sind der perfekte Ort, um die Gedanken schweifen zu lassen und Inspirationen in Kunstwerke zu verwandeln, aber auch, um mein künstlerisches Schaffen zu präsentieren.» Sonja Riemer Art
Sonja Riemer erkundet mit ihren Werken das Menschsein. Kunst zu erschaffen, bedeutet für sie, sich mit unserer Welt zu befassen, sie anfassen, umfassen – erfassen. Sie zieht ihre Inspiration aus Natur, Reisen, Gefühlen und Gedanken über gesellschaftliche Entwicklungen. Gleichzeitig sind der Mensch und sein Wirken auf dieser Welt – wie ein roter Faden – Ausgangspunkt all ihrer Werke. Auch ein wenig Melancholie schwingt Eröffnung Kunstatelier Sonja Riemer Art am 17. Juli, immer mit. Sonja Riemers Kunst ist nicht gerad- 10 bis 17 Uhr, Burgwies 2, Bonstetten. Weitere Infos linig, sie macht das, was sie gerade be- unter www.sonjariemer.com. f lügelt und bewegt. Sie experimentiert immer wieder mit neuen Techniken und Materialien sowie mit verschiedenen Themen. In dieser Vielseitigkeit findet sich Sonja Riemer als Mensch wieder, ihre Werke sind authentisch: Riemer macht die Kunst, die ihr Freude macht und mit der sie anderen Menschen Freude bereiten kann. Sie arbeitet mit Acryl, Öl, Kupfer und Eisen auf Lein- Mit dem neuen Atelier wird für Künstlerin Sonja Riemer wand, seit einigen ein Traum wahr. (Bild zvg.)
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Sport
Freitag, 8. Juli 2022
Vom See zum Alpenpass Gigathlon von Zürich bis ins Bergell – 110 Kilometer im Einsatz René Nüesch, der Obfelder Pöstler und Ausdauersportler, nahm am vergangenen Wochenende an der letzten Austragung des Gigathlon erfolgreich teil.
Laurin Meier wird nach seinem Sieg auf den Schultern seiner Kameraden getragen. (Bild Barbara Müller)
Souveräner Tagessieg
Buebeschwinget auf dem Hirzel Laurin Meier war am Schwingertag eine Klasse für sich. Er gewann alle seine sechs Gänge und auch den Schlussgang. Nach einer kurzen Anreise erreichte eine Gruppe von zwölf Schwingern den Festplatz auf dem Hirzel. Dort erwartete sie am vergangenen Samstag ein heisser aber auch spannender Schwingertag. In der jüngsten Kategorie 13/14 haben sich Gian Buchli und Jan
Müller tapfer geschlagen. Zum sechsten Mal hat es Laurin Meier geschafft und gewann alle sechs Gänge. Im Schlussgang besiegte er nach kurzer Zeit seinen Gegner, sicherte sich so seinen sechsten Tagessieg der Saison. In der Kategorie 11/12 standen Dario Buchli, Mike Gut, Loris Rüegg, Juri Röllin und Philipp Rütimann im Sägemehlring. In der Kategorie 09/10 startete Silvan Meier als Einziger. In der Kategorie 08/07 starteten Jonas Müller, Max Gmür und Yves Möckli. Nico Vollenweider
Der zum letzten Mal durchgeführte Event wurde in verschiedenen Kategorien ausgetragen. Als Classic (über 228 km) oder Short (über 110 km) – das innerhalb von ein oder zwei Tagen. Nüesch entschied sich für die Tagesvariante über 100 Kilometer. Gestartet wurde in Zürich, das Ziel befand sich im bündnerischen Bergell in Vicosoprano. Start für die 1,5 km lange Schwimmstrecke war um 7 Uhr. Nach 33 Minuten erreichte René Nüesch die Wechselzone. Nun galt es, 22 Kilometer weit zu rennen und dabei 400 Höhenmeter zu bewältigen. Ab Schönenberg ging es mehr oder weniger nur abwärts zum Wechselpunkt Wollerau. Für Nüesch ging es nun mit Auto weiter nach Landquart. Wegen der vollen Strassen dauerte die Fahrt statt 50 Minuten 90 Minuten. «Mein Zeitplan wurde dadurch ziemlich durcheinandergebracht, ich wollte ja unbedingt den Gigathlon in einem Tag hinter mich bringen», so Nüesch. Nun folgte die beschwerliche, 55 Kilometer lange Rennvelostrecke. Diese führte über Chur nach Savognin.
Nüesch kurz vor dem Ziel. (Bild zvg.) Dabei würden rund 1800 Höhenmeter überwunden. Um 16.10 Uhr erreichte René Nüesch Savognin.
Melonen und Most von den Kindern Per Autotransport ging es weiter nach Bivio, und von dort aus über den Septimerpass (2310 m) nach Vicosoprano. Die Strecke mit dem Velo betrug 21,8 km, wobei nochmals rund 600 Höhenmeter zu bewältigen waren. Auch an eine geruhsame Abfahrt war nicht
Bei erster Teilnahme schon ganz vorne dabei Junioren EM in Ungarn – Mira Werder aus Aeugst im Einzel und Team stark Eine der vier begehrten Startplätze für die Schweiz belegte die Säuliämtlerin Mira Werden, die gut abschnitt. Am vergangenen Wochenende fand im ungarischen Salgótarján die JugendEuropameisterschaft im Orientierungslauf statt. Mira Werder aus Aeugst konnte einen der vier Startplätze im Schweizer Team ergattern. Dies ist umso erstaunlicher, da sie mit 13 Jahren gegen 16-Jährige antreten musste. Die JugendEM wurde mit dem Wettkampf über die Langdistanz eröffnet. Mira Werder erreichte den hervorragenden 12. Rang. Am Sonntag wurde der Sprint in der Stadt ausgetragen. Die sehr hohen Temperaturen von bis zu 35 Grad Celsius waren eine Herausforderung. «Man musste auch bereits vor dem Lauf viel
Die Schnellsten gekrönt Am vergangenen Sonntag suchte der TSV Bonstetten auf der Sportanlage Moos in Wettswil «dä schällscht Unterämtler». Bei ausgezeichnetem Sommerwetter wurde in allen Jahrgängen geschwitzt, gelacht und gerannt. Klein und Gross hatten jede Menge Spass. Für die ersten drei Plätze gab es pro Kategorie eine Medaille. Janine Gross
Sprinter waren gefragt. (Bild zvg.)
Wasser trinken und möglichst im Schatten bleiben», sagt Werder im Nachgang. Sie konnte sich im Vergleich zum Vortag steigern und wurde 8.
Bronzemedaille zum Abschluss
Mira Werder im Sprint in Salgótarján auf dem Weg zum 8. Platz. (Bild zvg)
Am Montag stand die Staffel auf dem Programm. Mira Werder lief mit Leonie Mathis (1. Strecke, aus Beckenried NW) und Minna Senn (3. Strecke, aus Stäfa) auf der 2. Strecke. Leonie Mathis zeigte einen hervorragenden Lauf und konnte als Zweite an Mira übergeben. An erster Position waren die Tschechinnen. Auf Rang 3 folgten die Französinnen. Durch eine etwas falsche Routenwahl durch ein Dickicht konnte eine Französin zu Mira Werder aufschliessen, die als Zweite an Minna Senn übergab. Am Ende reichte es für den 3. Rang und die Bronzemedaille. OLG Säuliamt
zu denken, die ersten drei bis vier Kilometer waren gespickt mit grossen Steinen. René Nüesch entschloss sich deshalb, vom Velo zu steigen und dies zu stossen. Dann endlich kam ein breiter Feldweg und Nüesch konnte mit 60 km/h talwärts rasen. Angekommen in Vicosoprano ging es zur nächsten Wechselzone. Kurz hinsetzen, Schuhe wechseln, Vorräte auffüllen und ab ging es zum 12 km langen Trailrun über 600 Höhenmeter. «Kaum ist man ausserhalb des Dorfes, geht es nur noch bergauf, was mich zu öfteren Gehpassagen zwang», so Nüesch. «Endlich – ich konnte es kaum mehr erwarten – hatten wir den höchsten Punkt erreicht. Jetzt ging es erst richtig zur Sache», erzählt der Obfelder weiter, «über Stock und Stein und durch reissende Bäche.» Bei Kilometer 6 konnte er auf den Shortteil abbiegen. «Der Weg war nicht einfacher, nur ein paar Kilometer kürzer.» In Borgonovo seien fast alle Bewohner auf dem Dorfplatz versammelt gewesen und hätten den Gigathleten zugejubelt. «Wir wurden durch die Kinder mit Melone und einem Glas Apfelsaft verköstigt, einfach grandios.» Nach 11,13 Stunden erreichte René Nüesch das Ziel, was zum 14. Platz von 31 Gestarteten in der Kategorie Short reichte. (red.)
Erfolgreicher Final-Cup Letzte Woche fand der 65. Gewerbe-Cup des FCA statt. 14 Firmen spielten um den Titel. Klublegende Claudio Antenen konnte das Turnier mit dem Strassenverkehrsamt Zürich im Finalspiel gegen die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis für sich entscheiden. Der FCA konnte auch 31 Juniorenteams empfangen. Am 3. FCA Final-Cup gab es folgende Sieger: FC Wollishofen (Junioren E), FC Kilchberg-Rüschlikon (Junioren F), FC Wädenswil (Junioren F Promotion/1. Stärkeklasse) und Swiss Football School U7 (Junioren F 2./3. Stärkeklasse). Den Abschluss machten ein Mixed-Turnier der D/C/B/A Juniorinnen und Junioren rund 120 vereinsinterne Jugendliche spielten zusammen. Nicola Vanetta
Eine verspätete Après-Ski-Party
Erfolgreiche Skisaison 2022 – der Scia plant schon für 2023 Der Sci Club Italiano Affoltern feierte nachträglich zum Saisonabschluss ein tolles Fest – dabei wurden Medaillen überreicht. Zwei Jahre mussten die Mitglieder des Sci Club Italiano Affoltern (Scia) auf ein richtiges Mitgliederfest warten. 2020 konnte die Saison gerade noch abgeschlossen werden, bevor dann später im März 2020 die Skigebiete schliessen mussten und Treffen eingeschränkt wurden. Das geplante Mitgliederfest fiel somit der Covid-Pandemie zum Opfer und unter Einhaltung aller Massnahmen wurden in einem wenig festlichen «Sieger-Drive-in» die Medaillen und Pokale übergeben. Die Saison 2021 fiel dann coronabedingt komplett ins Wasser. Umso gespannter und engagierter wurde die Durchführung der Ski- und Snowboardschule für 2022 geplant. Trotz unklarer Ausgangslage konnte der Klub auf rund 85 Anmeldungen zählen. Unter Einhaltung aller Covid-Massnah-
men durften so die Kurse und die Abschlussrennen mit rund 20 Ski- und Snowboardlehrern auf dem Stoos durchgeführt werden. Die Pistenverhältnisse waren an den sieben Sonntagen perfekt.
Erfolgreiche Klubrennen In entspannter Umgebung mit rund 140 Personen wurden vergangene Woche nun die verdienten Medaillen für
die Klub- und Skischulrennen überreicht. Das Rahmenprogramm wurde mit einem feinen italienischen Essen sowie einer Tombola abgerundet. Nach einer kurzen Sommerpause stehen die Vorbereitungen für den nächsten Winter schon auf dem Programm und die Anmeldungen für 2023 starten im November. Stefano Ardagna Weitere Infos unter www.sciaa.ch.
Am SCIA-Fest war die Stimmung unter den 140 Anwesenden super. (Bild zvg.)
Remo Lipp fuhr im Ferrari. (Bild zvg.)
In Le Mans am Steuer In Le Mans fanden am Wochenende Rennen statt. Zugelassen waren nur auf einem existierenden Original basierende Rennfahrzeuge, die an den seit 1923 ausgetragenen 24-Stunden-Rennen von Le Mans jemals am Start standen. Der in Stallikon aufgewachsene Rennfahrer Remo Lipp pilotierte einen Ferrari 312 P aus dem Jahr 1969. Der 39-jährige Zürcher hätte das Feld 5 der Fahrzeuge von 1966 bis 1971 für sich entschieden, wenn ihn eine fünfminütige Zeitstrafe wegen Missachtung der Flaggensignale im ersten Rennen nicht vom ersten auf den 13. Platz zurückgeworfen hätte. So kam Lipp mit einem ersten, zweiten und diesem 13. Platz auf den dritten Gesamtrang. Er gewann aber die Index-Wertung. Pech hatte hingegen der im selben Feld gestartete Toni Seiler. Der Bonstetter fuhr mit seinem Lola T70 im ersten Rennen auf den dritten Rang. Am Schluss gab es den 27. Gesamtrang unter 69 Konkurrenten. Peter Wyss
Sport
Freitag, 8. Juli 2022
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«Ich habe jetzt noch Kopfweh von den vielen Gesprächen» Interview mit Markus Fischer und Martin Meili, Co-Präsidenten des FC Wettswil-Bonstetten
Markus Fischer (rechts) und Martin Meili führen zurzeit gemeinsam die Geschicke des Fussballclubs Wettswil-Bonstetten. (Bild Kaspar Köchli)
Bei dem seit vielen Jahren erfolgreichsten Ämtler Fussballclub Wettswil-Bonstetten ist das Präsidium ein Jahr lang doppelt besetzt. Markus Fischer wird an der nächsten GV das Amt seinem gewählten Nachfolger Martin Meili übergeben. «Anzeiger»: Markus Fischer und Martin Meili: Seit wann sind Sie im WB-Vorstand und in welchen Ressorts? Markus Fischer: 2006 trat ich dem Vorstand bei und übernahm das Amt des Juniorenobmanns von Thomas Flückiger. 2012 wurde ich als Nachfolger von Adrian Gallmann zum Präsidenten gewählt. Martin Meili: Das erste Mal kam ich 2007 in den Vorstand. Zuerst als Senioren- und Veteranenobmann, dann als Verantwortlicher Sponsoring. Im Jahr 2020 trat ich zurück, nachdem ich einen Topnachfolger gefunden hatte.
«Ein Meilenstein war der Neubau des Hauptplatzes mit einem Kunstrasen.» Markus Fischer
Waren Sie beide selbst aktiv auf dem Rasen? Fischer: Ich spielte bei WB einige Jahre bei den Senioren und Veteranen, wobei ich nicht mit fussballerischen Talenten glänzte. Hervorgetan habe ich mich eher in der Verlängerung im Klublokal. Meili: Ich begann beim FC Wiedikon als Knirps, durchlief alle Juniorenkategorien und war dann jahrelang aktiv, hauptsächlich in der 2. Mannschaft, einige Male in der ersten. Nach einem Abstecher zu Wollishofen stiess ich zu WB. Ab und zu helfe ich
noch aus bei unseren «Silberrücken» (Anmerkung der Red.: Veteranen). Ihre bisherigen Highlights beim FCWB? Fischer: Die Zusammenarbeit mit meinen Vorstandsmitgliedern, aus der auch enge Freundschaften entstanden. Sportlich die Cupspiele gegen YB, Thun und Basel, Letzteres bleibt mit 4000 Zuschauern im Moos unvergesslich. Dann die Aufstiege des Fanionteams in die 1. Liga, der 2. Mannschaft in die 2. Liga, des «Drüü» und «Vieri» in die 4. Liga sowie diejenigen der A-, B- und C-Junioren in die höchste Youth League. Ein Meilenstein war der Neubau des Hauptplatzes mit einem Kunstrasen. Imposant ist das enorme Wachstum auf über 380 Junioren und 160 erwachsene Fussballer. Meili: Natürlich die Cup-Spiele gegen die «Grossen», insbesondere der Auftritt des FC Basel. Auch die WB-Weekends sind stets toll. Highlights waren, wie Markus schon sagte, die Aufstiege der Aktivteams und der Junioren. Auch dieses Jahr überragen die zweiten Ränge der A- und CJunioren sowie der Gruppensieg der Bs. Und neben dem Feld dürfen die vielen Bekanntschaften und Freundschaften nicht vergessen werden. Das ist bei WB fantastisch. Eine speziell witzige Episode in all den Jahren? Fischer: Da gibt es unzählige. Zum Beispiel bestens erinnern kann ich mich, als mein Sohn Patrick an einer Generalversammlung aufgestanden ist und sich spasseshalber als meinen Nachfolger anerboten hat. Wahrscheinlich eher einer der lustigen Momente an einer GV. Meili: Es gab und gibt sehr viele witzige Episoden ..., unter anderem ein Grund, dass ich als künftiger Präsident zugesagt habe. An der letzten GV wurde Martin Meili als designierter Präsident in den Vorstand
gewählt. Ihr leitet nun gemeinsam ein Jahr lang die Geschicke des Vereins. Ein CoPräsidium ist nicht alltäglich, was kann man sich darunter vorstellen, wie sind die Aufgaben verteilt? Fischer: Das Amt des Präsidenten ist sehr zeitintensiv, es deckt auch alle Aspekte des Vereins ab. Ich persönlich finde dies eine sehr gute Lösung und wir beide nutzen diese Zeit für eine geordnete Übergabe und Einarbeitung von Martin. Eine eigentliche Arbeitsverteilung haben wir nicht, wir sprechen uns über die anstehenden Aufgaben ab. Ich könnte mir auch vorstellen, dass dieses Modell für die Zukunft der ehrenamtlichen Arbeit vorteilhaft ist. Meili: Markus unterstützt mich extrem grosszügig beim Einführen in die Arbeit. Ich bin zum Glück kein totales Greenhorn. Aber es gibt doch immer wieder Sachen, auf die er mich hinweist und die ich vergessen würde. Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass ein Co-Präsidium auch eine Option für die Zukunft ist.
«Das ADU-Konzept ist bestimmt Grundpfeiler des Erfolgs bei den Junioren.» Markus Fischer
Markus Fischer, benötigten Sie grosse Überredungskünste, um einen Nachfolger zu finden? Fischer (lacht): Ja, ich habe heute noch Kopfweh, wenn ich an die vielen Flaschen Wein bei unseren Gesprächen denke ... Nein, im Ernst, Martin war ein langjähriger Vorstandskollege, wir kennen uns auch privat und er hat nach kurzer Bedenkzeit zugesagt. Ich bin überzeugt, dass WB mit Martin einen Toppräsidenten bekommt, der
für Kontinuität sorgt und die verschiedenen Interessen unter einen Hut bringt. Meili: Fussball ist mein Hobby und ich freue mich auf die Herausforderung. Volle Rückendeckung habe ich von meiner Familie. Sonst hätte ich es nie gemacht. Martin Meili, wie sind Ihre ersten Eindrücke nach wenigen Monaten? Sehr spannend und interessant. Der Verein ist mit sehr gutem Vorstand und Funktionären ausgestattet, ich erhoffe mir, dass es so bleibt! Und es war gut, dass ich mit meiner Frau Petra vorgängig diskutiert habe; das Amt ist wie erwartet sehr zeitaufwendig. Der FCWB ist seit Jahren konstant top, vor allem auch im Juniorenbereich. Wie lautet das «Geheimrezept»? Fischer: Ich denke der Grundstein ist, dass wir seit Jahren engagiert in eine Richtung arbeiten und alle am gleichen Strick ziehen. Der FCWB hat wirklich Topleute in allen Bereichen und wenn Sie die Juniorenabteilung ansprechen, ist sicher das ADU-Konzept (Anmerkung der Red.: ADU = Analysieren, Definieren, Umsetzen), an welches wir uns seit vielen Jahren halten, der Grundpfeiler dieses Erfolgs. Meili: Steter Tropfen höhlt den Stein. Die Juniorenabteilung wurde und wird hervorragend geführt. Immer von Leuten, welche die Freude am Fussball in den Fokus stellten (und nicht die Resultate) und das auch den Kindern vermitteln konnten. Unsere Trainer, Betreuer und Funktionäre leisten Hervorragendes. Diese Nachhaltigkeit und Konstanz führen über kurz oder lang zu den supertollen Resultaten. Was sind nächste Herausforderungen im Verein, wie lauten Pläne und Zielsetzungen? Fischer: Ich denke, die grössten Heraus-
forderungen sind, dieses hohe Niveau zu halten, das enorme Wachstum mit inzwischen wieder einer Warteliste von 150 Kindern bewältigen und genügend ehrenamtliche Unterstützung finden zu können.
«Die lange JuniorenWarteliste ist sicherlich sehr herausfordernd.» Martin Meili
Meili: Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass es immer wieder neue Herausforderungen gibt. Diese gilt es dann, gemeinsam mit dem Vorstand anzupacken. Die lange Junioren-Warteliste ist sicherlich sehr herausfordernd. Die Ziele sind im Leitbild des Vereins definiert – ich durfte dort mithelfen, diese zu formulieren. Hinter denen kann ich voll stehen. Sportlich konnten wir grosse Erfolge feiern. Also müssen wir versuchen, das Niveau zu halten und da und dort Nadelstiche setzen ... Ich darf in einem absolut gesunden Verein das Präsidentenamt ausfüllen, deshalb ist mir die Gesundheit des Vereins das wichtigste Anliegen. Wie im Privaten gilt: Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. Markus Fischer, wie geht es bei Ihnen weiter, legen Sie sich nach dieser erfolgreichen Ära nun hin? Ich habe sehr gerne für WB gearbeitet. Ich freue mich jetzt aber auf die Zeit, wieder ins Moos gehen und einen Match geniessen zu können, ohne dass es heisst: «Präsi hier, Präsi da ...» Ich werde auf jeden Fall dem Verein erhalten bleiben, einfach dort, wo man mich braucht. Interview: Kaspar Köchli
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FC Hausen feiert seinen 20. Geburtstag
Abwechslungsreiches «Hausen unterwegs» mit zahlreichen Vereinen Mit einem Fest für geladene Gäste am letzten Freitagabend und dem Event «Hausen unterwegs», der zusammen mit dem Turnverein Hausen organisiert wurde, feierte der FC Hausen am vergangenen Wochenende seinen runden Geburtstag. Am Freitagabend, um 18 Uhr, starteten die Feierlichkeiten im Jonentäli. Als erster Programmpunkt stand die Aktion «Huuse Goal» auf dem Programm. Die Juniorinnen und Junioren des FCH versuchten mit jeweils vier Schüssen auf die Fussballtore möglichst viele Punkte zu sammeln. Je besser der Treffer, desto mehr Punkte wurden gutgeschrieben. Im Vorfeld hatte jede Juniorin und jeder Junior Sponsoren gesucht, die pro Punkt einen Betrag zahlen. Die maximale Punktzahl 20 wurde einige Male erreicht und am meisten Bargeld sammelten Jana Ruckstuhl, Amanda Huber und Pascal Hottinger. Als Belohnung erhielten sie einen Eintritt für einen FCZMatch. Mit dieser Aktion konnte der FCH einen stattlichen Betrag sammeln, der für verschiedene Sachen, wie zum Beispiel die Juniorenförderung eingesetzt wird.
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Dank an alle Natürlich durfte der kulinarische Teil nicht fehlen. Clubhaus-Betreiber Antonio verwöhnte die rund 180 Personen mit Salat, Pasta und Tiramisu. Während dem Essen gab es auch einen offiziellen Teil. Präsident Tom Irminger dankte dabei in seiner Rede vor allem allen Funktionären, Helferinnen und Helfern für ihren grossen Einsatz in den letzten Jahren. Er betonte aber auch, dass der Verein stetig gewachsen ist und in dieser Grösse nur weiter bestehen kann, wenn weiterhin Freiwillige gefunden werden können. Gerade im Bereich TrainerInnnen und AssistentInnen sei der Verein immer froh, wenn sich noch mehr Interessierte melden, damit die bedeutende Juniorenförderung in dieser Grösse weitergeführt werden kann. Im Anschluss blickte VizePräsident Marco Bisa auf ein paar Highlights der letzten 20 Jahre zurück. Danach war die Reihe an Gemeindepräsident Stefan Gyseler, der in seiner Rede vor allem die wichtige Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinden sowie diejenige zwischen der Gemeinde Hausen und den Vereinen, speziell mit dem Fussballclub Hausen beleuchtete. Weiter sprach er seinen Dank gegenüber dem FCH für die Förderung von jungen Sportlerinnen und Sportlern aus. Präsident Tom Irminger dankte Stefan Gyseler für seinen Besuch und die ausgesprochene Wertschätzung und betonte nochmals, wie wichtig die geplante DreifachTurnhalle für die Gemeinde und die Vereine ist. Der FC Hausen stehe voll und ganz hinter diesem Projekt.
Die Aktion «Huuse Goal» stachelte zu Höchstleistungen bei der Zielgenauigkeit an. (Bilder Marco Bisa)
Nach der Vorstellung des Vorstandes wurden noch die Trainerinnen und Trainer der kommenden Saison präsentiert. Diejenigen, die zurückgetreten sind, wurden jeweils mit grossem Applaus gebührend verabschiedet. Zum Schluss wurden mit Gogi Marini, Christine Kundert und Adi Kundert noch die drei Personen nach vorne gebeten, die mit ihrem grossen Einsatz den Event des FCZ-Matches Mitte Juni organisiert und geleitet hatten. Ein Event, das mehr als 1200 Zuschauer ins Jonentäli gelockt hatte und beste Werbung für den Sport im Oberamt gewesen war. Am späten Abend stand noch ein weiteres Highlight an. Matthias Rösel und Mario Wiesendanger von Freestyle_MM zeigten Fussball auf eine andere Art. Sie liessen die Zuschauer in die faszinierende Welt des Freestyle-Fussballs eintauchen. Nach der beeindruckenden Show schnappten sich viele Jungs und Mädels Bälle, um sofort mit dem Üben anzufangen. Mit DJSigis Musik klang der Abend aus. Abwechslungsreiches «Hausen unterwegs» Am Samstagnachmittag feierte der FCH seinen Geburtstag mit der Bevölkerung. Von 14 bis 18 Uhr fand der vom Fussball- und Turnverein organisierte Anlass «Hausen unterwegs» statt. Die zahlreichen Besuchenden erwartete ein vielfältiger Postenlauf. Beim Fussballclub konnte man sein Können am Ball bei einem Slalom und beim Zielschiessen zeigen. Beim Turnverein stand ein Super-Zehnkampf auf dem Programm, der Schnelligkeit, Genauigkeit und Beweglichkeit forderte. Bei der Schützengesellschaft galt es, mit dem
Luftgewehr fünf Schüsse ins Ziel zu bringen. Der HAS Club brachte die Abwechslung zu den sportlichen Aktivitäten. Man konnte verschiedene Instrumente ausprobieren. Damit war die musikalische Unterhaltung im Jonentäli gewährleistet. An der Ballwand des Tennisclubs galt es, mit genauen Schlägen die geforderten fünf Punkte möglichst schnell zu holen. Einige Meter weiter hatte das Albisbrunn eine coole Strecke aufgebaut, die es mit dem Bobbycar zu bewältigen galt. Wer sich nicht auf den Bobbycar setzen mochte, konnte ein Quiz über das Albisbrunn lösen und dabei viele interessante Fakten über das Schul- und Berufsbildungsheim erfahren. Schlussendlich waren auch der Verschönerungsverein, bei dem man sein Talent bei einer Baggerzielübung zeigen konnte, sowie die Jagdgesellschaft (Sportfischerverein), beim dem ein Zielwurf mit einer Fischerrute auf dem Programm stand, mit einem Stand dabei. Bei der Jagdgesellschaft konnten zudem ausgestopfte Tiere, wie Eulen, ein Fuchs oder ein Wildschwein bestaunt werden. Allen teilnehmenden Vereinen gebührt ein grosses Dankeschön für die Idee und Aufbereitung der vielschichtigen Darbietungen und Übungen, die zahlreiche Interessierte angelockt und so beste Werbung in eigener Sache gemacht haben. Nach dem Postenlauf, der die Besucherinnen und Besucher systematisch an jeden Stand brachte, wurde unter allen Teilnehmenden schöne Preise verlost. Der Abend wurde mit einem Auftritt der Harmonie Hausen abgerundet, die mit ihrer Musik für gute Stimmung sorgte. (mab./map)
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Freitag, 8. Juli 2022
«Im Theater schlüpfe ich gerne in eine andere Person» Menschen im Säuliamt: Marion Schelling wurde von der Lehrerin zur Bäckersfrau Zuerst war die Wettswilerin als Primarlehrerin tätig, dann wurde sie zur Bäckersfrau. Heute wohnt Marion Schelling mit ihrem Mann Marcel in Aeugst. Sie tritt regelmässig im Theater und in Musicals auf. Beruflich ist das Paar auf Märkten mit einem Berliner-Stand unterwegs. Von Marianne Voss Seit ihrem elften Altersjahr lebte Marion Schelling in Wettswil. Sie wurde Primarlehrerin, das war schon als Kind ihr Traumberuf gewesen. Doch bereits nach einem Klassenzug veränderte sich ihr Leben, denn sie heiratete den jungen Dorfbäcker. «Ich lernte Marcel schon während der Studienzeit kennen, als ich bei Schellings einen Ferienjob in der Bäckerei ausübte», erzählt sie. Das Paar reiste nach der Hochzeit nach Amerika und war während 14 Monaten mit einem Wohnmobil unterwegs – quer durch die USA und auch nach Florida im Süden. «Es war eine sehr schöne Zeit. Wir hatten in Wettswil unsere Zelte völlig abgebrochen, trafen unterwegs verschiedene ausgewanderte Schweizer und dachten selbst auch daran, vielleicht hier etwas Neues zu beginnen.» Der Gedanke an die Familiengründung hielt das Paar aber davon ab. Die beiden kehrten zurück und übernahmen bald darauf die Bäckerei in Wettswil. «So wurde ich zur Bäckersfrau.» Sie lacht. «Das hat mir immer Spass gemacht. Ich lernte viel von meiner Schwiegermutter und konnte mich mit meiner ganzen Kreativität voll reingeben.» Als Primarlehrerin sei sie auch schon Allrounderin gewesen. «Ich organisierte und plante gerne, erledigte die Buchhaltung, dekorierte die Schaufenster und stand selbst im Laden, wo ich den Kontakt zur Kundschaft schätzte. Ich verkaufte gerne ein Produkt, das die Leute geniessen können.»
Mit Berlinern an Saison-Märkten Bald wurde die Wohnung oberhalb der Bäckerei zu klein. Marion und Marcel Schelling kauften in Wettswil ein Haus, wo die beiden Töchter aufwuchsen. Auch der Laden musste vergrössert wer-
den. «Der Anbau wurde auf meinen 40. Geburtstag fertig», erinnert sich Marion Schelling. Die Jahre mit zwei kleinen Kindern und einem Geschäft mit fast 24-Stunden-Betrieb waren für sie eine intensive Zeit. «Das Vereinsleben und auch die Pflege von Freundschaften kamen zu kurz. Aber dank meiner Schwiegereltern konnten Marcel und ich auch mal alleine Ferien machen.» Nach 20 Jahren übergaben sie das Geschäft an einen Nachfolger. «Dieser Entscheid bedeutete für uns alle, auch für unsere Töchter, einen Ablösungsprozess. Die Bäckerei und der Laden waren uns allen doch sehr ans Herz gewachsen.» Doch einfach Schluss war damit nicht. Marion und Marcel begannen eine neue Tätigkeit, bei der sie den Kundenkontakt wieder pflegen konnten. Sie richteten zu Hause eine Backstube ein und gingen mit einem grossen Brotsortiment auf Wochenmärkte. «Nach zehn Jahren reduzierten wir uns auf das Backen von Berlinern und gönnten uns auch jeweils eine Winterpause für unser Hobby, das Langlaufen.» Das Paar beteiligt sich bis heute regelmässig am Engadin Skimarathon. Und bis heute sind die beiden in der halben Schweiz an Saison-Märkten unterwegs, wo sie frische Berliner mit zehn verschiedenen Füllungen backen. «Ich erlebe bei den Begegnungen am Marktstand die ganz verschiedenen Kulturen unserer Regionen. Das ist spannend.»
Engadin Skimarathon als Familie Vor gut drei Jahren zogen Marion und Marcel Schelling nach Aeugst in eine Wohnung um. «Das war ein guter Schritt, bedeutete aber natürlich wieder, Gewohntes zurückzulassen und sich auf Neues einzulassen.» Seit der Geschäftsübergabe bleibt Marion Schelling mehr Zeit für Hobbys. Das Langlaufen hat sie bereits erwähnt. Doch sie ergänzt: «Wir haben ein sehr schönes Verhältnis mit unseren Töchtern, üben seit einigen Jahren den Langlaufsport oft zu viert aus und absolvieren jeweils den ‹Engadiner› gemeinsam.» Ihr wichtigstes Hobby ist das Theaterspielen. «Schon als Kind verkleidete ich mich gerne und trat in Schultheatern auf.» Im Jahr 2006 packte sie die Gelegenheit, einen Theaterworkshop zu besuchen. «Es machte mir mega Spass. Da mich das Musical auch sehr faszinierte, nahm ich Gesangsstunden.» Ihr Debüt
Marion Schelling auf dem Balkon ihrer Wohnung in Aeugst. (Bild Marianne Voss) war die Rolle als Köchin im «Schwarzen Hecht» mit dem Volkstheater im Amt. «Das absolute Highlight war dann das Musical ‹Heidi› mit dem Estrich-Theater Zürich, wo ich im Bernhard-Theater eine der Hauptrollen, die Johanna Spyri, spielte.» Es folgte das Freilichtspiel «Ueli de Chnächt» und jetzt im Juni fanden auf dem Staufberg die Aufführungen mit «Ueli de Pächter» statt. Marion Schelling spielte beide Male die «Glunggepüüri».
Ganz in der Rolle Das Theaterspielen bedeute ihr sehr viel. «Ich schlüpfe gerne in eine andere Person. Ich übernehme dann ihren Charakter und ihre Emotionen. Wenn ich auf der Bühne stehe, gebe ich alles und ver-
gesse zugleich alles um mich herum. Ich bin ganz in der Rolle und in der Geschichte.» Sie betont, dass ihr Mann Marcel dieses intensive Hobby unterstütze. «Er ist mein grösster Fan!» Vor lauter Theater sei eine weitere Tätigkeit noch nicht zur Sprache gekommen, fügt sie an. «Seit Herbst 2020 engagiere ich mich als Freiwillige in der Elternentlastung der Aladdin-Stiftung in der Kinder-Reha Schweiz in Affoltern.» Die Idee sei, dass Kinder, die von ihren Eltern – aus welchen Gründen auch immer – nicht so oft besucht werden können, von einer Person jeweils für zwei Stunden betreut werden. «Wir spielen, gehen nach draussen, sind einfach für das Kind da. Das ist für mich eine sehr schöne Aufgabe.»
VOLG-REZEPT
WETTER
Zucchetti-Quiche
Heute Basel 14° 25° Zürich 13° 23°
Affoltern
St.Gallen 12° 19°
Zutaten für ein Blech von 28 Zentimeter Durchmesser
14° 23°
Luzern 15° 24°
Neuchâtel 15° 25°
Bern 13° 24° Interlaken 14° 24°
St.Moritz 5° 17°
Sion 13° 28°
Genève 16° 26°
Chur 13° 22°
Bellinzona 14° 31°
Aussichten
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Alpennordseite
10° 26°
12° 25°
12° 26°
13° 28°
14° 30°
min °C max °C
Alpensüdseite
375 g Mehl ½ TL Salz 25 g Butter 20 g Hefe 2,5 dl Milch 1 TL Pflanzenöl 2 Zucchetti 200 g Saurer Halbrahm 150 g Halbhartkäse (z. B. Gruyère), gerieben 2 EL Milch 3 Eier Pfeffer, Paprika, Muskatnuss
Zubereitung 19° 29°
19° 29°
19° 29°
19° 30°
20° 31°
LEBENSWEISHEIT «Nur der Denkende erlebt sein Leben, an den Gedankenlosen zieht es vorbei.» Marie von Ebner-Eschenbach
Mehl mit Salz vermischen, Butter und Hefe mit dem Mehl verreiben. Eine Mulde formen, Milch und Öl hineingeben und kneten, bis der Teig weich und glatt ist. Zugedeckt 1,5 Stunden ruhen lassen. Teig auswallen und auf einem mit Backpapier belegten Blech auslegen.
Nochmals etwas aufgehen lassen. Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Zucchetti mit dem Sparschäler in feine Streifen schneiden und spiralförmig auf den Teig legen. Übrige Zutaten verrühren, mit Pfeffer, Paprika, Muskatnuss würzen und über den Zucchetti verteilen. Im auf 200 Grad Celsius vorgeheizten Ofen 25 Minuten backen. Mehr Rezepte: www.volg.ch/dorfplatz/rezepte.
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ZWISCHEN-RUF
Die Über-Urne Das Gemeindehaus Bonstetten war der Treffpunkt. Am Montagmorgen um neun, da fuhr ein Auto auf den Parkplatz, eine Frau stieg aus, ging mit einer Schachtel auf mich zu. Inhalt: die Asche meiner geliebten Mutter. Herzliche Übergabe – und dann kam meine Mutter in den Kofferraum. Anderntags fuhr ich sie in ihre Heimatstadt. Verwandte hatten mir am Telefon gesagt, in Deutschland sei der Transport von Urnen durch Privatpersonen verboten. Ich hatte deshalb eine Bestätigung organisieren müssen, dass ich die Urne einem Bestattungsunternehmen übergeben würde. Am Zoll kamen wir ohne Weiteres durch, meine tote Mutter, meine Tochter, meine Enkelin und ich. Um halb elf am andern Tag fuhren wir zum Waldfriedhof. Die korrekte Übergabe der Urne an die Ordnerin erfolgte. Die meinte: «Aha, eine ÜberUrne. Die braucht ein Versenknetz.» Feierlicher Abschied in einem kleinen Raum. Wir waren zu zehnt, mein Bruder mit Familie und ich mit meiner Tochter. Kerzen, Urne, klassische Musik. Dann nahm die Ordnerin das Netz mit der Urne und sagte: «Die Kränze bleiben hier. Unsere Arbeiter legen sie morgen aufs Grab.» Sofort sagte ich, ohne nachzudenken: «Nein, diese kommen mit.» So liefen wir langsam zum Familiengrab, in dem meine Urgrosseltern sind, meine Grosseltern, die Tante, und jetzt kommt meine Mutter dazu. Die vier Kränze legten wir daneben. Die Ordnerin versenkte nun die Urne im ausgehobenen Loch. Ich las den Lebenslauf. Mein Bruder liess Beethoven laufen und wir standen da und gedachten der toten Mutter, Schwiegermutter, Oma und Uroma. Nur die Kleine meiner Tochter war nicht dabei. Das wollten wir nicht. Sie hatte noch zwei Wochen zuvor neben ihrer Omi gesessen, mit ihr geredet und sie umarmt. Jetzt ging die Ordnerin weg, und meine Tochter nahm die Kränze vom Boden und legte sie aufs grosse Grab. Mein Bruder schüttete mit einer kleinen Schaufel etwas Erde hinab zur Urne und streute eine Handvoll Rosenblätter hinterher. Das, nein, das hielt ich nicht aus! Ich drehte mich um und ging. Lief langsam zu einem Bänkchen. Nach ein paar Minuten setzte sich jemand neben mich, der Mann meiner Nichte. Wir redeten über meine Mutter, und dann, dass uns beiden mal ein Döschen genügen würde. Ute Ruf
HERKÖMMLICHES
Binsenwahrheit Unter einer Binsenwahrheit oder Binsenweisheit versteht man einen Sachverhalt, der allgemein bekannt ist und als selbstverständlich gilt. Ein Gemeinplatz, der nichts Neues enthält oder enthüllt. Die geläufige Redensart, die schon bei den alten Griechen und Römern bezeugt ist, bezieht sich in vergleichender Weise auf die Binsen, eine verbreitete Grasart, die im Gegensatz zu anderen Pflanzen keine Knoten am Stängel aufweist. Eine Binsenwahrheit ist demnach eine «glatte Sache» ohne Verknotungen und Verstrickungen. Mit Überraschungen, aber auch mit neuen Erkenntnissen ist nicht zu rechnen. Neben der biologischen Begründung findet sich unter den Sagen des klassischen Altertums eine legendäre Ursprungsvariante folgenden Inhalts: Der phrygische König Midas, dem infolge eines verlorenen Wettstreits Eselsohren gewachsen waren, versuchte die Schande unter den Haaren zu verstecken, was natürlich seinem Friseur nicht verborgen blieb. Obwohl der König von ihm absolute Diskretion verlangte und ihm eine Schweigepflicht auferlegte, konnte der Barbier das Geheimnis nicht für sich behalten und rief es in ein Erdloch hinein. Die Binsen aber, die dort wuchsen, flüsterten es weiter, bis alle Welt es wusste und aus dem Geheimnis von den Eselsohren eine Binsenwahrheit geworden war. (ubo)
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