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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Individuelle telefonische Beratung durch Fachleute rund um das Eigentum für unsere Mitglieder. Der HEV hat’s. AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 51 I 179. Jahrgang I Freitag, 17. Juli 2026

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Ferien vor der Haustür

Lehrstellen im Fokus

Ob Baden, Konzerte oder Wanderungen – zwischen Limmat, Uetliberg und Zürichsee gibt es in den Sommerferien viel zu entdecken. Seite 17

Ein Informationsabend in Affoltern zeigt Jugendlichen und Eltern Wege zur erfolgreichen Lehrstellensuche. Seite 20

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Monate unbedingt kassiert ein Mann wegen Raufhandels im Gefängnis und anderem. Seite 3

«Man sollte sich wirklich Zeit nehmen für die Leute.» Seite 15 Nico Biele, Lernender der Gemeinde Stallikon. (Bild Deviprasad Rao)

Gemeinsam unterwegs

Kabäuschen in Mettmenstetten. (Bild Regula Zellweger)

Kabäuschen gesucht! Mitmachen, entdecken, zeichnen – und einen Migros-Gutschein gewinnen Wie viele der zwölf abgebildeten Kabäuschen im Knonauer Amt gibt es heute noch? Machen Sie sich in den Sommerferien auf Entdeckungstour und

finden Sie es heraus – oder schätzen Sie die Zahl. Zusätzlich laden wir Gross und Klein ein, eine noch erhaltene Hütte zu zeichnen. Für beide Wettbewerbe gibt

es je einen Manor-Gutschein im Wert von 50 Franken zu gewinnen und zusätzlich einen für Kinderzeichnungen. Einsendeschluss ist der 14. August. Lö-

sungen und Zeichnungen per E-Mail an redaktionaffoltern@chmedia.ch. (red)

Seite 26 Seiten 18 und 19

Der Mann der Grenzen Leo Röllin setzt Marchsteine millimetergenau Wo neue Grundstücksgrenzen entstehen, sorgt Leo Röllin dafür, dass sie auch in der Realität sichtbar werden. Der Vermarkungsfacharbeiter aus Rifferswil setzt seit über 30 Jahren Marchsteine und Messingpunkte – auf Wiesen, an Strassen oder im Wald. Grundlage seiner Arbeit sind die Vermessungspläne, vor Ort weisen kleine orange «Rüebli» den exakten Grenzpunkt. Dort gräbt Röllin bis zu 60 Zentimeter tiefe Löcher aus und setzt die rund 30 Kilogramm schwe-

Wandern hält fit und verbindet. Die Ottenbacher Wanderleiterinnen Anita Fecker und Helene Guthauser organisieren für die «Wandergruppe gemütlich» regelmässig leichte Touren von eineinhalb bis zweieinhalb Stunden. Bei der jüngsten Wanderung führte der Weg von Beinwil im Freiamt nach Merenschwand. Trotz unsicherer Wetterprognose nahmen rund 20 Seniorinnen und Senioren teil. Unterwegs wurde gemeinsam grilliert, später klang der Ausflug bei einem Cafébesuch aus. Für die Organisatorinnen ist nicht nur die Bewegung wichtig, sondern vor allem das Zusammensein. Beim Wandern entstehen Freundschaften, die gerade im Alter von grosser Bedeutung sind. Solche Angebote gibt es im ganzen Knonauer Amt, vielfach unterstützt von Pro Senectute. Regelmässiges Wandern stärkt Herz, Muskeln und Gleichgewicht, fördert das Wohlbefinden und schafft soziale Kontakte. Gemeinsam unterwegs zu sein, motiviert, aktiv zu bleiben und die Natur zu geniessen. (red)

ren Granitsteine aus dem Maggiatal mit höchster Präzision. Schätzungsweise 30 000 Steine hat er bereits gesetzt. Der frühere Bauer schätzt an seiner Arbeit vor allem die Freiheit, draussen in der Natur unterwegs zu sein. Gerade diese Mischung aus traditionellem Handwerk, Genauigkeit und persönlichem Kontakt macht seinen Beruf für ihn bis heute besonders erfüllend. (red)

Positive Bilanz Der Gemeinderat Wettswil zieht zur abgeschlossenen Legislatur eine erfreuliche Bilanz. Ein Grossteil der gesetzten Ziele konnte erreicht werden, insbesondere in den Bereichen Ortsplanung, Finanzen, Sicherheit, Alterspolitik und kommunale Infrastruktur. An der Sitzung vom 6. Juli hat sich der Gemeinderat für die neue Legislatur konstituiert und die Ressorts neu verteilt. Gleichzeitig richtet die Gemeinde ihre strategische Entwicklung neu aus. (red)

Seite 3 Seite 5 ANZEIGE

Musik verbindet Schwestern fördern ihr Talent gemeinsam

Grümpi begeistert Kreative Kostüme, spannender Fussball und viel Gemeinschaft machten das 33. Grümpi in Stallikon erneut zum Bild Deviprasad Rao Sommerhöhepunkt. (red) Seite 13

Dana und Noemi Kammerlander aus Birmensdorf teilen die Leidenschaft für klassische Musik. Die 17-jährigen Zwillinge musizieren gemeinsam im Förderprogramm der Musikschule Knonauer Amt und treten regelmässig mit ihrem Quintett auf. Während Dana als Pianistin glänzt, begeistert Noemi am Cello und spielt zudem in mehreren Jugendorchestern. Trotz vieler Gemeinsamkeiten legen die Zwillingsschwestern grossen Wert auf ihre Eigenständigkeit. Beide besuchen die Fachmittelschule,

Gutscheine im Innenteil!

verfolgen aber unterschiedliche Berufswünsche: Dana möchte Hebamme werden, Noemi Lehrerin. Ihr musikalischer Erfolg beruht nach eigener Aussage auf Freude am Musizieren, gegenseitiger Unterstützung und engagierten Lehrpersonen. «Man muss Musik leben und nicht ‹machen›», bringt Noemi ihre gemeinsame Haltung auf den Punkt. Dass sie sich gegenseitig fördern, macht ihre besondere Beziehung aus. (red)

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50029 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55 Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 058 648 48 48 wählen.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf Notfallzentrum Spital Affoltern Telefon 044 714 33 00 für ALLE Notfälle

Widerruf des Konkurses Das am 8. September 2025 über Korve­ maker Wanda, geb. 15. Juli 1969, von Niederlande, Schützenhausstrasse 27, 8912 Obfelden, Inhaberin der Einzelunternehmung: Lippens Consulting und Recruitment, Obfelden, CHE-320.024.850, eröffnete Verfahren ist durch Urteil des zuständigen Gerichts vom 30. Juni 2026 widerrufen und die Schuldnerin wieder in die Verfügung über ihr Vermögen eingesetzt worden. Affoltern am Albis, 17. Juli 2026 Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Verfahren über Leuthold Michel, geb. 30. März 1959, von Zürich ZH, Oberdorfstrasse 18, 8908 Hedingen, gest. 2. Mai 2025, ist mit Urteil des zuständigen Gerichts vom 2. Juli 2026 als geschlossen erklärt worden.

Beschlüsse der Delegiertenversammlung vom 25. Juni 2026

Dated 7th July, 2026 (Sgd.) Humphry A. Leue Voluntary Liquidator

Hilfswerke finden:

Das Protokoll der Delegiertenversammlung liegt ab dem 17. Juli 2026 bei der Verwaltung des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern, Untere Bahnhofstrasse 16, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf oder kann unter www.schulzweckverband. ch eingesehen werden.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Rechtsmittelbelehrung Von der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel erhoben werden: • Wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen, sofern sie an der Delegiertenversammlung gerügt wurden. • Und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Ihre Spende in guten Händen.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Mit grosser Trauer nehmen wir Abschied von unserer geschätzten Kollegin und Stiftungsrätin

Marlies Schütz-Zubler die unerwartet verstorben ist.

Affoltern am Albis Am 10. Juli 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Irene Rosa Burri geb. Koller geboren am 30. August 1936, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Marlies hat sich während vieler Jahre mit Herzblut und Engagement für das Tixi Säuliamt eingesetzt. Mit ihrer Herzlichkeit und ihrem unermüdlichen Einsatz hat sie unseren Fahrdienst entscheidend mitgeprägt. Bei unseren Fahrgästen sowie bei unseren Fahrerinnen und Fahrern war sie sehr geschätzt. Liebe Marlies, wir vermissen dich und werden dich in dankbarer Erinnerung behalten. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt Kurt und seiner Familie. Wir wünschen ihnen viel Kraft und Trost in dieser schweren Zeit.

Affoltern am Albis

Stiftung Tixi Säuliamt Stiftungsrat

Am 12. Juli 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Dora Elsa Seitz geb. Kaufmann geboren am 15. Mai 1937, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Herzlichen Dank

Affoltern am Albis Am 10. Juli 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Füglistaler, Monika

Und immer sind da Spuren Deines Lebens – Gedanken, Bilder und Augenblicke. Sie erinnern uns jeden Tag an Dich, schenken uns ein Lächeln und zugleich tiefe Traurigkeit. Sie bleiben für immer in unseren Herzen und lassen Dich niemals in Vergessenheit geraten.

geboren am 28. Januar 1952, von OberwilLieli AG, wohnhaft gewesen in Knonau. Bestattungsamt Knonau

Affoltern am Albis, 14. Juli 2026 Schulzweckverband Bezirk Affoltern Verbandsschulpflege

Am 13. Juli 2026 ist in Bülach ZH ge­ storben:

geboren am 14. April 1957, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis mit Aufent­ halt in Bülach.

Unterschutzstellungsvertrag Uerzlikerstrasse 4, 8926 Hauptikon, Kappel am Albis Angaben zur Meldung Der Gemeinderat hat mit Wiedererwägungsbeschluss vom 6. Juli 2026 beschlossen, dass das Gebäude Assek.-Nr. 12, Kat.-Nr. 1294, Uerzlikerstrasse 4, 8926 Hauptikon, ein Schutzobjekt im Sinne von § 203 lit. c des Planungs- und Baugesetzes (PBG) ist und gemäss § 205 PBG unter Schutz gestellt wird. Einsichtnahme Der Beschluss des Gemeinderates und der unterzeichnete Unterschutzstellungsvertrag können während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Kappel am Albis, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis, während den Schalteröffnungszeiten eingesehen werden.

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unter liegende Partei zu tragen. Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 17. August 2026 Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

Gilbert Ney

Wettswil am Albis

Koradi geb. Hertig, Christa Maja

Rechtliche Hinweise und Fristen Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG).

Das Zewo-Gütesiegel steht für vertrauenswürdige Hilfswerke.

Marlise Binggeli geb. Ronner geboren am 10. Juli 1946, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

NOTICE is hereby given pursuant to Section 204, subsection (1)(b) of the BVI Business Companies Act, 2004 that the Company is in voluntary liquidation. The voluntary liquidation commenced on 7th July, 2026. The Liquidator is Humphry A. Leue of 531 Nottingham Estate, Long Look, PO Box 4754, Road Town, Tortola, VG1110, British Virgin Islands.

Am 13. Juli 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:

1. Genehmigung Protokoll vom 13. November 2025 – Genehmigung 2. Genehmigung Rotationsliste Rechnungsprüfungskommission – Genehmigung 3. Wahl Rechnungsprüfungskommission für die Legislatur 2026 – 2030 – Genehmigung 4. Genehmigung Jahresrechnung 2025 – Genehmigung 5. Genehmigung räumliche Sicherung der HPS Bezirk Affoltern und Weiterverfolgung einer möglichen B2-Sonderschule – Entscheid

Affoltern am Albis, 17. Juli 2026

STAR GOLD VENTURES LIMITED (In Voluntary Liquidation) Company No. (2076637)

Affoltern am Albis

Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familien­ kreis (auf dem Friedhof «Chloos» in Kloten) statt. Bestattungsamt Wettswil am Albis

15. Januar 1937 bis 22. Juni 2026 Die vielen tröstenden Worte, persönlichen Nachrichten, herzlichen Umarmungen und die grosse Anteilnahme beim Abschied von unserem geliebten Ehemann, Papi, Schwiegervater und Opa haben uns tief berührt. Sie waren uns Trost und Kraft in dieser schweren Zeit. Dafür danken wir von Herzen. Ein besonderer Dank gilt auch allen, die mit ihrer Spende den Fahrdienst Tixi Taxi unterstützt haben – einen Dienst, den wir während vieler Jahre selbst dankbar in Anspruch nehmen durften. In liebevoller Erinnerung und stiller Trauer.

Die Trauerfamilie

Wettswil, im Juli 2026

Teilrevision Organisationsreglement der Baukommission (ORBK) Die Baukommission hat anlässlich ihrer Konstituierung für die Amtsperiode 2026 bis 2030 (Beschluss vom 8. Juli 2026) die Teilrevision Organisationsreglement der Baukommission (ORBK) genehmigt und per 1. Juli 2026 in Kraft gesetzt. Wird ein Rechtsmittel ergriffen, wird über die Inkraftsetzung erneut entschieden. Der Beschluss und das Organisationsreglement sind der Publikation unter www. amtliche-nachrichten.ch/stallikon angehängt und liegen während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung, Schalter Einwohnerkontrolle, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, zur Einsicht auf. Gegen den Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 und § 22 Abs. 1 VRG). Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 17. Juli 2026 Baukommission Stallikon

Erholen und Ausspannen Lernen und Staunen Freude und Spass haben Tierpark Weihermätteli Liestal www.tierpark-weihermaetteli.ch

Eine Träne des Dankes, dass es dich gab. Eine Träne der Freude, für die Zeit mit dir. Eine Träne des Schmerzes, weil du fehlst. Eine Träne der Gewissheit, dein Platz bleibt leer. Eine Träne der Liebe, aus unseren Herzen wirst du nie gehen.

In diesem Sinne gehen wir weiter ohne Dich, liebes Mueti

Rösli Kleiner-Bär 5. Juli 1927 - 16. Mai 2026

WIR DANKEN HERZLICH • dem Pflegeheim Seewadel, besonders dem Team Bernstein, 2. Stock, für die liebevolle Betreuung • Pfarrer Andreas Fritz für die einfühlsam gestaltete Urnenbeisetzung und die anschliessende, würdevolle Abdankung • dem Organisten Daniel Rüegg für das stimmige, schöne Klavierspiel und Willi Schneiter für die fröhlichen Handorgelklänge beim Essen • ALLEN, die unserem Mueti im Leben und während den letzten Jahren im Seewadel in Liebe und Freundschaft verbunden waren • für die grosse Anteilnahme am Abschiedsgottesdienst, die berührenden Trauerkarten, die tröstenden Umarmungen sowie die grosszügigen Spenden Wir fühlen uns getragen in dieser Zeit des Abschiednehmens. Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

IN KÜRZE Verkehrseinschränkungen am Kreisel Rickenbacherstrasse Mehrere Betonplatten im Kreisel Rickenbacherstrasse bei Ottenbach haben Mängel. Diese müssen ersetzt werden. Die Arbeiten starten am Montag, 20. Juli, und dauern voraussichtlich bis am 31. Juli. Der Verkehr auf der Achse Turbinen-/Langacherstrasse wird mit einem Lichtsignal einspurig durch die Baustelle geführt. Die Rickenbacherstrasse ist für den Durchgangsverkehr gesperrt; eine Umleitung ist signalisiert. (red)

Gratulationen sind willkommen! Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen. Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der Goldenen Hochzeit (50 Jahre). Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)

Freitag, 17. Juli 2026

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An Schlägerei im Gefängnis Affoltern beteiligt 15 Monate unbedingt wegen Raufhandels und anderer Delikte Werner Schneiter

Häusliche Gewalt

Ein illegal in die Schweiz eingereister Kosovare hat sich im Gefängnis Affoltern an einer Schlägerei zwischen mindestens sieben Personen beteiligt und Kontrahenten Verletzungen zugefügt. In einem abgekürzten Verfahren wurde er wegen Raufhandels, einfacher und versuchter Körperverletzung, Drohung, Tätlichkeiten und Drogendelikten zu 15 Monaten ohne Bewährung verurteilt. 377 Tage hatte er am Prozesstag davon bereits abgesessen. Eigentlich hätte sich der 37-Jährige letzte Woche vor dem Bezirksgericht Affoltern verantworten müssen. Der Grund für seine Absenz ist nicht klar; möglicherweise gab es beim Transport ab Polizei- und Justizzentrum Zürich (PJZ) Probleme. Deshalb erfolgte die Befragung im Gericht auf nicht alltägliche Weise: per iPhone. Am anderen Ende in Zürich: Ein offenkundig gut gelaunter Beschuldigter, der alle Anklagepunkte und den Urteilsvorschlag anerkennt und nach der Vorstellung der Prozessmitwirkenden durch den Gerichtspräsidenten auf Schweizerdeutsch sagte: «Alles okay. Freut mich, Herr Frey.» Der Beschuldigte, laut Anklageschrift ein Sicherheitsmitarbeiter (sic!), sorgte in der Vergangenheit allerdings nicht für ungeteilte Freude. Im Mai 2024 beteiligte er sich aktiv an einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen von Inhaftierten des Bezirksgefängnis-

Im Dezember 2025 drohte der Beschuldigte gegenüber einem Sozialarbeiter, dass er seiner Ex-Frau die Kinder wieder wegnehmen werde, unter anderem, weil sie ihm Geld schulde – und das zu einem Zeitpunkt, als gegen ihn ein Verfahren wegen häuslicher Gewalt lief. Die Frau sei in ihrem Sicherheitsgefühl verletzt und beeinträchtigt worden, heisst es in der Anklage. Der Beschuldigte anerkennt auch den Vorwurf der rechtswidrigen Einreise via Österreich in die Schweiz und die Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes. Er konsumierte Kokain. Das Bezirksgericht hält die von der Staatsanwaltschaft beantragte unbedingte Gefängnisstrafe von 15 Monaten für angemessen. Eine bedingte Strafe sei schon wegen der Vorstrafen (die im Rahmen der Verhandlung nicht zur Sprache kamen) nicht möglich, sagte der Verhandlungsleiter. Der Beschuldigte wird das Gefängnis schon bald verlassen können, denn er hatte am Prozesstag bereits 377 Tage verbüsst. Ob er die ihm auferlegten Verfahrenskosten von mehreren tausend Franken zahlen kann? Zivilforderungen von vier Privatklägern hat er jedenfalls dem Grundsatz nach anerkannt.

Im Bezirksgefängnis Affoltern ereignete sich 2024 ein Raufhandel zwischen zwei Gruppen von Inhaftierten. (Archivbild -ter.) ses in Affoltern. In der Anklage ist von Schlägen mit dem Besen, mit einem TVHolzmöbel und von Faustschlägen die Rede. Die Folge: Platzwunde am linken Oberlid, Prellung des Zeigefinger-Knöchels und an der Hand, Platzwunde an der Oberlippe. «Der Beschuldigte tat diese bewusst und gewollt und wusste dabei und nahm zumindest in Kauf, dass eine wechselseitig tätliche Auseinander-

setzung zwischen mindestens sieben Personen losgegangen war und dass er sich durch seine Handlungen aktiv daran beteiligte», heisst es etwas langfädig in der Anklageschrift. Hinzu kommt versuchte Körperverletzung: Faustschläge auf den Hinterkopf. Und ein Gefängnismitarbeiter, der die Streithähne trennte. Schürfungen am Oberarm, so ein weiteres Resultat.

Urteil DH 260 004 vom 8. Juli 2026, abgekürztes Verfahren

Gemeinderat Wettswil zieht positive Bilanz Start in die neue Legislatur mit Konstituierung und Ressortverteilung Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Daniel Koch (dko) redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Claudia Eugster (cle), Florian Hofer (fh) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia 27 155(dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz) Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 810 Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Der Gemeinderat zieht insgesamt eine erfreuliche Bilanz über die vergangene Legislatur. Ein Grossteil der gesetzten Ziele konnte vollständig oder weitgehend erreicht werden. Besonders in den Bereichen Ortsplanung (BZO-Revision), Finanzen (haushälterischen Mitteleinsatz, attraktiven Steuerfuss), Sicherheit, Alterspolitik (Altersleitbild) sowie kommunale Infrastruktur (Werterhaltungs- und Ergänzungsmassnahmen) konnten wichtige Projekte erfolgreich umgesetzt respektive die gesetzten Ziele erreicht werden. Damit wurden wesentliche Grundlagen für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde geschaffen. Bei einzelnen Vorhaben bestehen noch Herausforderungen. An deren Umsetzung wird jedoch bereits aktiv weitergearbeitet. An seiner Sitzung vom 6. Juli 2026 hat sich der Gemeinderat für die neue Legislatur konstituiert. Die Ressortverteilung präsentiert sich wie folgt: • Präsidium: Katrin Röthlisberger (Stellvertretung Peter Gretsch) • Finanzen und Steuern: Sarah Willimann (Stv. Peter Gretsch) • Hochbau und Planung: Katrin Röthlisberger (Stv. Marco Santi) • Sicherheit, Bevölkerung und Energie: Roman Ackermann (Stv. Peter Gretsch) • Soziales und Gesundheit: Peter Gretsch (Stv. Roman Ackermann) • Tiefbau, Werke und Umwelt: Marco Santi (Stv. Katrin Röthlisberger) Mit Blick auf die kommende Legislatur richtet die Gemeinde – wie bereits berichtet – ihre strategische Entwicklung neu aus, um die Zukunft langfristig und nachhaltig zu gestalten. Der Gemeinderat setzt dabei bewusst auf die Mitwirkung der Bevölkerung. Im Rahmen eines Workshops vom 20. Juni 2026 konnten bereits zahlreiche Ideen und Anliegen aufgenommen werden. Wer nicht teilnehmen konnte, hat noch bis am 2. August 2026 die Möglichkeit, sich über die Online-

Plattform www.mitwirken-wettswil.ch einzubringen. Die eingegangenen Rückmeldungen bilden eine wichtige Grundlage für die Erarbeitung der neuen Legislaturziele, welche der Gemeinderat im Herbst verabschieden wird. Der Gemeinderat dankt der Bevölkerung für die bereits eingegangenen Rückmeldungen, freut sich auf die weitere aktive Beteiligung und darauf, die Zukunft der Gemeinde gemeinsam zu gestalten.

Teilrevision BZO – Antrag an die Urnenabstimmung Die geltende Nutzungsplanung der Gemeinde Wettswil a. A. stammt aus dem Jahr 2013. Das eidgenössische Raumplanungsgesetz verlangt, dass Nutzungspläne periodisch überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Nach rund 13 Jahren ist deshalb eine Anpassung an die aktuellen kantonalen Vorgaben erforderlich. Die Revision umfasst insbesondere die Aktualisierung der Bau- und Zonenordnung sowie punktuelle Anpassungen des Kernzonenplans. Die Stimmbevölkerung konnte sich im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Oktober 2025 sowie während der 60-tägigen öffentlichen Auflage einbringen. Die eingegangenen Anliegen wurden geprüft und, wo möglich, berücksichtigt. Der Gemeinderat unterbreitet die Vorlage am 27. September 2026 der Urnenabstimmung. An seiner letzten Sitzung hat er zudem den Entwurf des Beleuchtenden Berichts genehmigt, der rechtzeitig allen Stimmberechtigten mit den Abstimmungsunterlagen zugestellt wird.

1.-August-Feier 2026 Auch in diesem Jahr findet die traditionelle 1.-August-Feier statt. Die Gemeinde Wettswil a. A. lädt die Wettswiler Bevölkerung herzlich zu einem

gemütlichen Beisammensein und Brunch ein. Die Feier findet wie in den Vorjahren beim Schulhaus Ägerten von 10.00 bis 14.00 Uhr statt und wird musikalisch durch die Ohrenstüber Musikanten, Obfelden, und für die Kleinen mit Turmgeschichten in der Bibliothek und Kinderschminken umrahmt. Der Gemeinderat freut sich, den SVP-Nationalrat Thomas Aeschi für die Festansprache in Wettswil a. A. und Sie an der diesjährigen 1.-AugustFeier begrüssen zu dürfen.

Im Weiteren hat der Gemeinderat … • den Prüfungsbericht der BDO AG zur Kenntnis genommen; • den Geschäftsbericht sowie die Jahresrechnung 2025 der Interkommunalen Anstalt Sozialdienst Unteramt genehmigt; • die Eigentümerstrategie der Gemeinnützigen AG Spital Affoltern genehmigt und die Gesellschaft mit der entsprechenden Kommunikation beauftragt; • für die Ersatzbeschaffung von acht Kehrichtcontainern für das Werkgebäude und die Sportanlage Moos einen Kredit von gut Fr. 5000.00 bewilligt; • zu den Entwürfen des Entschädigungsreglements sowie der teilrevidierten Statuten des Zweckverbands Kläranlage Birmensdorf Stellung genommen; • den Visitationsbericht des Staatsarchivs des Kantons Zürich über das Gemeindearchiv zur Kenntnis genommen und den Gemeindeschreiber mit der Umsetzung der empfohlenen Massnahmen beauftragt; • nach durchgeführter Submission (Einladungsverfahren) die Firma Revipro AG für die Dauer von fünf Jahren als externe Prüfstelle mandatiert; • für die Instandstellungs- und Optimierungsmassnahmen der Gemeindestrasse «Vonech» eine Kostenbeteiligung von Fr. 17 000.00 inkl. MwSt.bewilligt;

• vorbehältlich der Kreditgenehmigung an der Urnenabstimmung vom 27. September 2026 für das Gesamtprojekt «Sanierung Langächerstrasse» einen Kredit von rund Fr. 53 750.00 für die Strassenbeleuchtung sowie Fr. 849 423.25 für die Strassenbauarbeiten an der Langächerstrasse bewilligt; • den Planungsbericht zur kommunalen Energieplanung inklusive Energieplankarte und Massnahmenblätter festgesetzt und zuhanden der Baudirektion des Kantons Zürich zur Genehmigung verabschiedet; • für die Anschaffung von zwei Garderobencontainern beim bestehenden Gebäude der Sportanlage Moos einen Kredit in der Höhe von Fr. 108 218.65 bewilligt; • einen Kredit von Fr. 5500.00 bewilligt, damit den vier Lernenden für den Besuch der Berufsschule ein Streckenabonnement vom Wohnort bis zur Berufsschule finanziert werden kann; • für die Bewältigung des Mehraufwands in der Abteilung Steuern, welcher durch die vom Kanton Zürich angeordnete Neubewertung der Liegenschaften entsteht, einen Kredit von Fr. 30 000.00 für den befristeten Einsatz einer Springerin bewilligt; • zur Vernehmlassung betreffend die Totalrevision des Archivgesetzes Stellung genommen; • für die Beteiligung an den Kosten der Ersatzbeschaffung von drei defekten Toren sowie Tornetzen für die Sportanlage Moos einen Nachtragskredit von Fr. 6400.00 bewilligt. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung wünschen der Bevölkerung erholsame, sonnige und schöne Sommerferien. Sie bedanken sich für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen sich darauf, die Gemeinde auch in der neuen Legislatur gemeinsam mit der Bevölkerung weiterzuentwickeln. Dominik Pfefferli, Gemeindeschreiber


Gewählte Wahlbüromitglieder für die Amtsperiode 2026 – 2030 Der Gemeinderat Bonstetten hat an der Sitzung vom 6. Juli 2026 für die Amtperiode 2026 – 2030 folgende Wahlbüromitglieder gewählt: • Bornhauser Barbara (ab hier alle bisher) • Bottarella Silvia • Frech Nicole • Frech Silvia • Handschin Valentin • Hegglin Karl • Kaiser Sascha • Kriesi Hildegard • Kriesi Werner • Lang Andreas • Lüthi Elisabetha • Mühlebach Cornelia • Och Elena • Rüegg Patrick • Sammarruco Sahra • Soliva Katharina • Weber Peter • Wuillemin Bea • Bachofner Finn (ab hier alle neu) • Gilg Florian • Keller Jaël • Kolnisko Lyn • Lengen Anna • Müller Sandra • Romer Carla • Schlapbach Andrin • Schuler Daniel • Stucki Céline Der Gemeinderat gratuliert den Gewählten zur Wahl. Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Bonstetten, 17. Juli 2026 Gemeinderat Bonstetten

Affolternstrasse 3 – 8913 Ottenbach T. 044 763 40 50 – F. 044 763 40 59 info@ottenbach.ch – www.ottenbach.ch

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Konstituierung Gemeinderat Ottenbach (Amtsdauer 2026 bis 2030) Im Rahmen seiner konstituierenden Sitzung vom 6. Juli 2026 hat der Gemeinde­ rat Ottenbach die Ressorts für die neue Legislatur 2026 – 2030 wie folgt verteilt: Ressort

Gemeinderatsmitglied

Präsidiales und Hochbau

Gabriela Noser Fanger (Gemeindepräsidentin)

Finanzen und Liegenschaften

Franz Zeder (1. Vizepräsident)

Tiefbau und Werke

Marcel Niederer (2. Vizepräsident)

Gesundheit und Soziales

Ronald Alder

Sicherheit und Dienste

Serge Bonvin

Schule und Bildung

Nadine Schor, Präsidentin Primarschulpflege

17. Juli 2026 Gemeinderat Ottenbach

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Kappel am Albis Bauherrschaft: Berweger GmbH, Kap­ pelerstrasse 1, 8926 Uerzlikon Projektverfasser: Kibernetik AG, Langäu­ listrasse 62, 9470 Buchs SG Projekt: Installation einer Luft­Wasser­ wärmepumpe als Ersatz, Kappelerstrasse 1b + 1d, 8926 Uerzlikon Katasterinformationen: Grundstück­ Nr.: 1432, Zone: Kernzone B, KOBI

Mettmenstetten Bauherrschaft: Raphael Blatty, Dachlissen 9, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Atelier Fischer, Architektur + Gestaltung, Dorfstrasse 86, 8912 Obfelden, Schweiz Projekt: Neubau Schopf, Dachlissen 9a, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3819, Zone: Kernzone KB

Mit einer Inserierung auf unseren Spezialseiten erreichen Sie jede Haushaltung in allen 14 Gemeinden des Säuliamts.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Juli 2026

«Wo das Rüebli steckt, muss der Granitblock in die Erde» Sommerserie «Grenzen» (4): Leo Röllin setzt mit Marchsteinen und Messingpunkten Grenzen fest Marianne Voss Jede Parzelle hat ihre Grenzen. Diese können sich beispielsweise ändern, wenn eine neue Strasse oder ein Haus entsteht. Auf den Plänen werden die neuen Linien jeweils genau festgelegt. Nicht nur auf den Plänen. Auch draussen in der Natur, in der Wiese, auf dem Trottoir, am Seeufer, im Wald, beim Gartenzaun oder auf dem Feldweg. Für die Umsetzung vom Plan in die Realität ist in den meisten Gemeinden des Bezirks Affoltern Leo Röllin verantwortlich. «Für viele im Säuliamt bin ich der Steinsetzer», erklärt er humorvoll beim Treffen auf dem neuen Feldweg neben dem renaturierten Jonenbach bei Rifferswil. In seinem Bus hat er alles dabei: einen Generator, eine Hilti-Bohrmaschine, Schaufel, Messlatten, Kübel, Ackersteine und zwei Stapel Granitblöcke. «Die kommen aus dem Maggiatal, jeder wiegt ungefähr 30 Kilogramm.» Leo Röllin erhält vom Vermessungsbüro GPW die Pläne zugestellt, auf welchen die Grenzpunkte eingezeichnet sind. Heute ist er daran, entlang des verlegten Wegs neben dem Bach diese neuen Grenzpunkte sichtbar zu machen. Die wichtigste Vorarbeit wurde schon geleistet. «Das sind die Rüebli, die wurden durch die Fachleute bereits verpflockt.» Am Wegrand ist nur ein kleiner roter Punkt zu sehen. Ein Rüebli? Das Geheimnis lüftet sich bald. «Genau dort, wo das Rüebli steckt, muss der Granitblock in die Erde. Dieser Punkt ist für die Ausrichtung des Marchsteins entscheidend.» Ein Zentimeter Ungenauigkeit werde toleriert. «Aber ich strebe an, die Steine ganz genau zu setzen.»

Goldene Grenzpunkte im Asphalt Zuerst vermisst Leo Röllin den Punkt mit Messlatten, dann schaltet er den Generator an. Der Feldweg ist zu hart, um mit der Schaufel ein Loch von 60 Zentimetern Tiefe auszuheben. «In einer Wiese loche ich natürlich von Hand.» Mit dem Hilti spitzt er den harten Wegbelag innert Minuten auf und entfernt das sogenannte Rüebli aus der Erde. Der orange Plastikdorn mit dem roten Kopf sieht wirklich aus wie ein Rüebli. Die weitere Arbeit geht schnell voran. Der Marchstein verschwindet bis zur Oberkante im Loch, wird mit Ackersteinen fixiert, mit dem ausgehobenen Schuttund Erdmaterial eingegraben und zum Schluss festgestampft. Je nach Umgebung dauert das Setzen eines Marchsteins 30 bis 60 Minuten. Wenn Grenzpunkte im Asphalt markiert werden müssen, kommen Messingstifte zum Einsatz. Auf dem goldenen Kopf, der zum Beispiel neben einer Garageneinfahrt oder einem Trottoir sichtbar ist, steht «Grenzpunkt». Das Fixieren

Die Granitsteine sind ungefähr 30 Kilogramm schwer. (Bilder Marianne Voss)

Leo Röllin präsentiert ein sogenanntes «Rüebli» und einen Messingpunkt. dieser Punkte ist relativ einfach und erfordert nur das Bohren eines Lochs und das Einbringen etwas Betonmörtels. Seit über 30 Jahren übt der Steinsetzer diese Tätigkeit aus. «Ganz korrekt würde ich mich Vermarkungsfacharbeiter nennen. Das klingt doch nobel.» Er lacht. «Das Wichtigste an dem Job ist das Schaufeln und Lochen. Ich muss jedenfalls nicht ins Fitnessstudio gehen.» Die eidgenössische Grundbuchführung sei 1912 eingeführt worden. «Und seither werden die Marchsteine immer noch auf dieselbe bewährte Weise von Hand gesetzt.»

In der Natur und Kontakt zu Menschen Leo Röllin beschäftigte sich zuerst nur nebenbei mit den Grenzsteinen. Er war Bauer und melkte bis im Jahr 2002 Kühe in seinem Stall in Rifferswil. Dann gab er die Milchproduktion auf und weidete bis vor einem Jahr noch ein paar Kühe auf seinen Wiesen. Jetzt hat er sein Land verpachtet und arbeitet fast vollamtlich für die amtliche Vermessung. Er ist nicht nur im Bezirk unterwegs, sondern auch für ein Büro ausserhalb des Kantons Zürich. Wie viele Steine hat er schon gesetzt? «In den gut 30 Jahren

waren es sicher schon 30 000, sehr viele damals entlang der Baustelle für die Autobahn zwischen Knonau und der Brunau.» Er rechnet kurz zusammen und kommt auf 900 Tonnen Granit. «Mein Rücken macht immer noch mit», meint er zufrieden und betont, dass ihm sein Beruf sehr viel Freude mache. «Ich bin mein eigener Chef und kann mir die Arbeit selber einteilen.» Wenn es aus

Der rote Kopf des «Rüebli» bezeichnet des genauen Vermessungspunkt.

«Für viele im Säuliamt bin ich der Steinsetzer.» Leo Röllin, Vermarktungsfacharbeiter der amtlichen Vermessung

Kübeln schütte oder über 30 Grad heiss sei, habe er die Freiheit, zu Hause zu bleiben. «Besonders schön ist für mich, dass ich in der Natur draussen bin und zugleich doch immer wieder Kontakt mit Menschen habe. Da ergibt sich am Wegrand oder am Gartentor mancher Schwatz mit Bekannten oder auch mit Menschen, die ich neu kennenlernen kann.»

Leo Röllin setzt den Marchstein in das 60 Zentimeter tiefe Loch.

SOMMERSERIE «Grenzen» – abstrakt und konkret In der diesjährigen Sommerserie rücken die «Anzeiger»-Journalistinnen und -Journalisten Grenzen in den Fokus. Wo wurden einst Grenzen gezogen, wo werden Grenzen durchbrochen oder vielleicht auch mal etwas grenzwertiges? Jeder Teil ist eine individuelle Auseinandersetzung mit dem Grenzbegriff – ob abstrakt oder konkret. Lassen Sie sich überraschen und stellen Sie sich die Frage, wo Ihre eigenen Grenzen liegen und weshalb. (red) Bereits erschienen: Mehr Wild im Wald (net), «Anzeiger» vom 7. Juli; Wer braucht schon eine

Hier wurde gerade von Leo Röllin von Hand ein Marchstein vergraben und ein neuer Grenzpunkt gesetzt.

Der Grenzpunkt aus Messing wird im Asphalt oder auf steinigem Untergrund angebracht.

Hüft-OP, wenn er den Klausenpass hat? (map), 10. Juli; Grenzen auf der Spur (cla), 14. Juli.

Der Stein wird fixiert.

Die Arbeit ist beendet.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Juli 2026

Spende für benachteiligte Kinder Lions Club Zürich-See übergibt Scheck in der Höhe von 4000 Franken an Stiftung Solvita Das Stiftungswesen gehört zu den bemerkenswerten, historisch gewachsenen Einrichtungen der Schweiz. Ende 2025 gab es nicht weniger als 13 782 aktive gemeinnützige Stiftungen. Der grösste Teil davon ist in der Öffentlichkeit nicht bekannt und erfüllt den wertvollen gemeinnützigen Auftrag völlig unspektakulär im Stillen. Gerade deshalb gehören Vergaben an Stiftungen zu den vornehmen und vordringlichen Aufgaben der Lions Clubs der Schweiz. Nur: Welches Stiftungswerk soll berücksichtigt werden, wo erreicht der Einsatz der Mittel die grösste Wirkung? Der Lions Club Zürich-See entschied sich in diesem Vereinsjahr unter anderem für die Stiftung Solvita in Urdorf und übergab dem Geschäftsleiter Markus Feil einen Scheck in der Höhe von 4000 Franken. Guido Tognoni, Lions Club Zürich-See

Vor- und Nachteile der kontinuierlichen Glukosemessung (CGM)

Die breit abgestützte Stiftung Solvita in Urdorf stellt sich seit 50 Jahren in den Dienst von Menschen mit Behinderungen. Die Zuwendung des LC Zürich-See wird für den Ausbau des Kindergartens verwendet. (Bild zvg)

SVP Affoltern am Albis politische Gespräche im Mittelpunkt. Die Mitglieder diskutierten engagiert über die bevorstehenden eidgenössischen Abstimmungen im Herbst sowie die Kantons- und Regierungsratswahlen im April 2027. Mit neuer Energie blickt die SVP Affoltern am Albis den kommenden politischen Herausforderungen entgegen, geniesst nun die Sommerzeit und wünscht allen schöne und erholsame Sommerferien. SVP Sektion Affoltern am Albis

Sektionspräsident Patrick Stettler, Stadtrat Ernst Beeler, RPK-Präsident Urs Gmür, Kantonsrat Marc Bochsler (v. l. n. r). (Bild zvg)

Mit Herzblut und Teamgeist spielten viele Jugendliche vergangene Woche Street-Soccer Auch dieses Jahr baute die Jugendarbeit Affoltern am Albis mit der Unterstützung wieder die Street-Soccer-Anlage auf dem Schulhausplatz Butzen auf. Trotz heisser Temperaturen von über 30 Grad unterstützte die Klasse 6b vom Schulhaus Semper tatkräftig beim Aufbau. Die Street-Soccer-Anlage erfreut sich jedes Jahr grosser Beliebtheit, denn sie ist für die gesamte Bevölkerung frei nutzbar und ermöglicht den Kindern und Jugendlichen Spiel und Spass in der Pause, nach der Schule oder an einem Event der Jugendarbeit. Von letzterem möchte dieser Artikel berichten. Vergangene Woche organisierte die Offene Jugendarbeit Affoltern a. A. zwei Turniere bei der Street-Soccer-Anlage. Am Mittwochnachmittag und Freitagabend fanden sich jeweils rund 20 Jugendliche auf dem Platz ein, um gegeneinander zu spielen. Die Sonne gab alles, genauso wie die Mitspielenden. Trotz brütender Hitze fanden zwei spannende Turniere mit Hin- und Rückrunde statt. In den Pausen konnten sich die Jugendlichen mit Sirup und Früchten stärken, in diesen Momenten entstanden schöne Kontakte und Gespräche. Dank vier engagierten Jugendlichen, die Schiedsrichter waren, blieb das Turnier fair. Dazu gehört auch, dass alle lernen, einmal auswechseln zu müssen. Nach dem grossen Finale wurden alle Teilnehmenden mit Eis belohnt und erfreuten sich über eine Siegerehrung

Event der Jugendarbeit. (Bild zvg) mit Medaillen. Die beiden gewinnenden Teams haben sich durch ihren Sieg für den Regio-Cup in Obfelden qualifiziert, welcher vom Dachverband der Offenen Jugendarbeit (DOJ) am 19. September organisiert wird. Die Jugendarbeit Affoltern am Albis freut sich, die Siegerinnen und Sieger mit ans nächstgrössere Turnier zu begleiten und auch nächstes Jahr die Street-Soccer-Turniere wieder in Affoltern zu organisieren. Auch wenn die Street-Soccer-Anlage am Freitag wieder abgebaut wird, kommt sie schon bald wieder zum Einsatz in Affoltern am Albis. Am 22. August 2026 wird sie auf dem Märtplatz für den Jugendkulturtag wieder aufgebaut. Gemeinsam mit Kultur Affoltern organisiert die Jugendarbeit dort ein StreetSoccer-Turnier, das Jugendliche und Besuchende zum Mitmachen, Verweilen, Austauschen und Bewegen einlädt. Elin Urbanek, Jugendarbeit Affoltern a. A.

Stalliker Verein besucht das Wallis Bei angenehmem Sommerwetter unternahmen am Wochenende 20 Mitglieder des Vereins Pro Aumüli Stallikon einen abwechslungsreichen Tagesausflug nach Oberwald im Wallis. Im Zentrum stand die historische Mühle Unterwassern, die seit Jahrhunderten das Dorfbild prägt. Die Ursprünge der Mühle reichen bis ins 15./16. Jahrhundert zurück. Der heutige Bau mit dem oberschlächtigen Wasserrad stammt aus dem Jahr 1837 und wurde bis 1936 gewerblich betrieben. Seit 1997 befindet sich die Anlage im Besitz von Vereinsmitglied Peter Hischier, der sie 2002 umfassend renovierte und damit ein bedeutendes Kulturgut des Goms bewahrte. Während der fachkundigen Einführung, begleitet von einem gemütlichen Apéro, erhielten die Teilnehmenden einen anschaulichen Einblick in die Funktionsweise der Mühle und ihre frühere Bedeutung für das Dorf. Auch die Umgebung des historischen Gebäudes

Sonja Del Medico Leiterin Diabetesberatung Spital Affoltern, Fachexpertin Diabetesfachberatung HFP

DiabetesManagement

Sommerlicher Austausch Rückblick auf die StreetSoccer-Turniere mit Blick nach vorne Bei sommerlichen Temperaturen traf sich die SVP Affoltern am Albis am Freitag zu ihrem traditionellen Grillabend. Zahlreiche Mitglieder nutzten die Gelegenheit, sich in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen und den Zusammenhalt innerhalb der Ortspartei zu pflegen. Als besonderen Gast durfte die Ortssektion den bisherigen Kantonsrat Marc Bochsler aus Wettswil begrüssen. Die SVP Affoltern am Albis bedankt sich herzlich für seinen Besuch und den spannenden Austausch. Nebst dem gemütlichen Beisammensein standen auch

GESUNDHEITSKOMPASS

wurde erkundet und bot interessante Einblicke in die lokale Geschichte. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in einem nahe gelegenen Restaurant folgte ein Rundgang durch Oberwald zu weiteren geschichtsträchtigen Orten. Besonders eindrücklich war der Besuch des Ski- und anschliessend des Heimatmuseums, die mit sorgfältig zusammengestellten Exponaten das Leben früherer Generationen im Goms dokumentieren. Peter Hischier (nicht mit Nico verwandt) bereicherte den Tag mit zahlreichen Erzählungen über frühere Zeiten und die Herausforderungen des Dorfes und sorgte für beste Unterhaltung. Die Rückreise mit dem Postauto über den Nufenenpass bot eindrucksvolle Ausblicke über das Wallis und das Tessin. Ein rundum gelungener Tag, der den Teilnehmenden in bester Erinnerung bleiben wird.

Reiseführer Peter Hischier in der Pfarrkirche. (Bilder Hugo Lombriser)

Bei Diabeteserkrankungen gewinnen kontinuierliche Glukosemesssysteme (CGM) zunehmend an Bedeutung. Statt den Blutzucker mehrmals täglich durch einen Fingerstich zu messen, erfasst ein kleiner Sensor den Glukosegehalt in der Gewebeflüssigkeit rund um die Uhr. Die Messwerte werden alle zwei bis fünf Minuten an ein Smartphone oder Empfangsgerät übertragen. So entstehen bis zu 144 Messungen pro Tag. Neben dem aktuellen Glukosewert zeigen die Systeme auch Trendpfeile, die erkennen lassen, ob der Wert steigt, fällt oder stabil bleibt. Dadurch können Unter- und Überzuckerungen häufig frühzeitig erkannt und vermieden werden. Vorteile: Da CGM-Systeme den Gewebezucker und nicht den Blutzucker messen, reagieren sie bei raschen Blutzuckerveränderungen mit einer Verzögerung von etwa 10 bis 15 Minuten. Deshalb ist in bestimmten Situationen weiterhin eine Blutzuckermessung sinnvoll – beispielsweise bei Symptomen einer Unterzuckerung, wenn die angezeigten Werte nicht zum Befinden passen, nach dem Setzen eines neuen Sensors oder bei Fehlermeldungen. Ein grosser Vorteil der CGM-Technologie ist der Gewinn an Lebensqualität. Die Zahl der Fingerstiche wird deutlich reduziert, gleichzeitig ermöglichen Trendanzeigen und Alarmfunktionen eine bessere Sicherheit im Alltag und während der Nacht. Die gespeicherten Tagesund Nachtprofile helfen Patienten und Behandlungsteam, den Therapieverlauf gezielt zu analysieren und die Behandlung individuell anzupassen. Viele Systeme erlauben zudem die Datenübertragung an Angehörige oder das Diabetesteam. Nachteile: Den Vorteilen stehen jedoch auch Nachteile gegenüber. Pflaster und Klebstoffe können Hautreizungen oder allergische Reaktionen verursachen. Manche Menschen empfinden den Sensor beim Schlafen oder Sport als störend. Technisch bedingt sind Messabweichungen möglich, insbesondere im niedrigen Glukosebereich oder bei Druck auf den Sensor. Zudem müssen die Sensoren je nach Modell alle 7 bis 15 Tage gewechselt werden. Häufige Alarme können als belastend empfunden werden und zu einer sogenannten Alarmmüdigkeit führen. Von den CGM-Systemen profitieren besonders Menschen mit Typ-1-Diabetes sowie insulinpflichtige Menschen mit Typ-2-Diabetes, vor allem bei starken Blutzuckerschwankungen oder häufigen Unterzuckerungen. Für Menschen mit Typ-2-Diabetes ohne Insulintherapie ist der Nutzen meist geringer. Die Kosten werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen, wenn die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind und die Verordnung durch einen Diabetologen erfolgt. Fazit: CGM-Systeme sind eine wertvolle Unterstützung im modernen Diabetes-Management. Sie liefern deutlich mehr Informationen als einzelne Blutzuckermessungen und ermöglichen eine individuellere Therapie. Dennoch ersetzen sie die klassische Blutzuckermessung nicht vollständig, sondern ergänzen sie sinnvoll. Haben Sie Fragen? Sie erreichen uns unter gesundheitskompass@spitalaffoltern.ch oder unter der Telefonnummer 044 714 26 68

Hugo Lombriser

Ski-Museum.


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Herzliche Gratulation zur bestandenen Prüfung

Liebe Elin Herzliche Gratulation zum drittbesten Lehrabschluss im Kanton Zürich mit der Note 5,2. Wir sind stolz auf dich.

V. l.: Silvan Zingg, Yanis Moll, Leon Häfelin; Vorne: Nick Raschle.

Herzliche Gratulation! Mit grosser Freude gratulieren wir unseren vier Lernenden herzlich zum erfolgreich bestandenen Qualifikationsverfahren als Zimmermann EFZ. Anja Aschwanden Wir gratulieren dir herzlich zum erfolgreichen Abschluss deiner Berufslehre als

Wir sind stolz auf eure Leistung und wünschen euch für euren weiteren Berufs- und Lebensweg viel Erfolg, Freude am Handwerk, stets sicheres Arbeiten und viele spannende Herausforderungen. Schnider Zimmerei

Tiermedizinische Praxisassistentin EFZ Tierklinik Dennler AG

Wir gratulieren Tim Weber, Finn Wyss und André Lips Elektroinstallateur EFZ

Aus Lernenden werden Profis Herzliche Gratulation zum Lehrabschluss. Wir sind stolz auf euch. Für die berufliche und persönliche Zukunft wünschen wir euch alles Gute, viel Freude und Erfolg. Von li nach re: Sara Zgraggen, Tasnim Alsaleh und Lydia Pire.

zu den mit Erfolg abgeschlossenen Qualifikationsverfahren und freuen uns, alle drei weiterhin zu unserem Team zählen zu dürfen.


Marco Eichhorn Schreiner EFZ

Arian Shkodra, Betriebsinformatiker, Swisscom (Schweiz) AG, wohnhaft in Hedingen

Das Girardi-Team gratuliert dir ganz herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss!

– Lehrabschluss mit der Note 5,5 – IPA + VPA mit 5,9 abgeschlossen – Bester Betriebsinformatiker 2026

Philipp Scheibl Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Vanessa Kilchmann Köchin EFZ

IR R RDI SCHREINEREI AG aienbrunnenstr. 5 8908 Hedingen

Unser Diamant wurde geschliffen. Wir sind sehr glücklich und stolz, dass Du lieber Arian, Deinen Lehrabschluss als bester Betriebsinformatiker 2026 mit herausragenden Noten abgeschlossen hast! Du hast es Dir mit Disziplin, Geduld, viel lernen und Durchhaltewillen verdient. Herzliche Gratulation von Mami, Papi und Deiner Schwester Erina

.girardi.ch

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Lehrabschlussprüfung und alles Gute für die Zukunft!

Liebe Kyra Herzliche Gratulation zum erfolgreichen Lehrabschluss als Kosmetikerin EFZ. Mit deinem Engagement, deinem Talent und deiner positiven Art hast du diese Ausbildung mit Bravour gemeistert. Umso mehr freut es uns, dass du weiterhin Teil unseres Teams bleibst. Wir sind stolz auf dich.

Herzliche Gratulation zur bestandenen Prüfung Das Team der Raiffeisenbank ReussLindenberg gratuliert Leana Keca ganz herzlich zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung als Kauffrau EFZ mit der Note 5,1 und zur bestandenen mit Berufsmatura. Wir wünschen Leana für die berufliche sowie private Zukunft alles Gute und viel Freude.

Die René Hächler AG gratuliert ihrer Lernenden Yara Frick herzlich zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung als Detailhandelsfachfrau EFZ, Schwerpunkt Automobil Sales. Mit der hervorragenden Gesamtnote von 5,6 und dem 4. Rang im Kanton Zürich erzielte sie eine aussergewöhnliche Leistung.

Wir gratulieren herzlich und sind stolz auf euch! Wir haben «neue» Fachkräfte und gratulieren Mika Badertscher und Loris Ungrad ganz herzlich zur bestandenen Schreinerlehre. Es freut uns riesig, dass ihr weiterhin Teil unseres Teams sein werdet und wir wünschen euch viel Freude an eurem Beruf. Für eure Zukunft nur das Beste und viel Erfolg. Lasst euch feiern! Das gesamte Schmidlin-Team

Euer Schneebeli-Team aus Ottenbach.

gratuliert Kanisha zur bestandenen Lehrabschlussprüfung! Wir sind unglaublich stolz auf Sie und wünschen Ihr für die Zukunft nur das Beste!

Kanisha Mangaleswaren Kauffrau EFZ

Schmidlin AG I schmidlinag.ch Ihre Herstellerin für hervorragende Lüftungssysteme bei Neu- und Umbauten


V. l. n. r.: Sanitärinstallateure EFZ Roubir, Edon und Ogi und Heizungsinstallateur EFZ Jetmir Herzliche Gratulation zum erfolgreichen EFZ-Abschluss. Wir freuen uns, euch auf diesem Weg begleitet zu haben und sind stolz auf eure Leistung. Roubir und Edon werden weiterhin unser Sanitär-Team verstärken und Jetmir wechselt in unser Büro, um die Zusatzausbildung zum Gebäudetechnikplaner zu starten. Wir wünschen den vier jungen Männern auf ihrem Weg viel Glück und Erfolg.

Herzliche Gratulation zur bestandenen Prüfung

Yorick Gasser, Platz 1 und Joel Wernli, Platz 2 aller Abschlüsse im Kt. Zürich Automobil-Mechatroniker EFZ, Fachrichtung Nutzfahrzeuge Die Karl Graf Automobile AG ist sehr stolz auf die beiden jungen Berufsleute! Herzlichen Glückwunsch an Beide.

Herzliche Gratulation zur erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung. Wir sind stolz auf euch! v.l.n.r.

Tobias Appert, ICT Fachmann EFZ Simay Özsoy, Kauffrau EFZ Angelina Sopi, Kauffrau EFZ Florian Schneebeli, Polymechaniker EFZ www.hawa.com/karriere

Wir freuen uns riesig, gleich zwei frischgebackene Zimmermänner in unseren Reihen begrüssen zu dürfen. Lieber Dario, lieber Tobias, wir sind unglaublich stolz auf euch und eure hervorragenden Leistungen. Zu eurem erfolgreichen Lehrabschluss gratulieren wir euch von Herzen. Für euren weiteren Weg in diesem schönen Beruf wünschen wir euch viel Freude, Erfüllung und Erfolg sowie für die Zukunft nur das Beste.

Wir gratulieren allen Lernenden herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung! Für eure Zukunft wünschen wir euch viel Erfolg und alles gute.

Ganz besonders freut es uns, dass ihr unserem Betrieb noch eine Weile erhalten bleibt.

! $(+( Dario Blattmann Zimmermann EFZ

Tobias Schwegler Zimmermann EFZ

Wir gratulieren unseren Lernenden herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss und wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft (von oben): Roman Sucur, Kaufmann EFZ Marco Marini, Kaufmann EFZ Tabea Corcione, Kauffrau EFZ Omar Karkoush, Kaufmann EFZ (nicht auf dem Bild)

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Das Team der Käser Druck AG gratuliert Tamara Sperduto ganz herzlich zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung «Medientechnologin EFZ Printmediatechnik». Tamara, du darfst auf deine Gesamtnote von 5,4 stolz sein – wir sind es auch!

kæser.ch DIE DRUCKER


Jasmin Petrig Zeichnerin EFZ Fachrichtung Ingenieurbau

Wir gratulieren Valentina Suarez zum erfolgreichen Lehrabschluss!

Wir gratulieren Jasmin herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss und wünschen ihr für ihre Zukunft alles Gute sowie weiterhin viel Erfolg.

Max Vesely Wir gratulieren Dir ganz herzlich zum sehr erfolgreich bestandenen Lehrabschluss als Kaufmann EFZ, mit Berufsmatur!

Das Praxis Köhler-Team

Wir sind stolz auf Dich und wünschen dir für deine Zukunft alles Gute. Notariat, Grundbuch- und Konkursamt Affoltern

Wir freuen uns sehr, dass sie unserem Team noch eine Weile erhalten bleibt.

Liebe Rahel Bühler

Herzliche Gratulation Fiona Frick Wir gratulieren unserer Lernenden ganz herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss als Gärtnerin EFZ, Fachrichtung Baumschule. Mit der hervorragenden Abschlussnote 5,6 hat sie ihre Ausbildung mit Bravour abgeschlossen. Wir sind stolz auf diese aussergewöhnliche Leistung und danken Fiona für ihren grossen Einsatz während der Lehrzeit. Für ihren weiteren beruflichen und privaten Weg wünschen wir ihr viel Freude, Erfolg und alles Gute.

Mit grossem Einsatz hast du dein Ziel erreicht. Herzliche Gratulation zum erfolgreichen Lehrabschluss als Fachfrau Gesundheit EFZ mit der grossartigen Gesamtnote von 5,4. Für deinen weiteren beruflichen und privaten Weg wünschen wir dir von Herzen alles Gute, viel Freude und Erfolg.

Liebe Annafelisa und liebe Yorsalem

Liebe Krizia Wir durften dich während deiner Ausbildungszeit bei der Mobiliar in Affoltern am Albis begleiten und auf deinem Weg unterstützen. Für deinen Einsatz und deinen Beitrag im täglichen Arbeitsalltag möchten wir uns ganz herzlich bei dir bedanken.

Wir gratulieren euch herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung.

Du hast dein Ziel erreicht und die Abschlussprüfung erfolgreich bestanden – das ist dein grosser Verdienst und darauf darfst du sehr stolz sein.

Wir wünschen euch für eure berufliche Zukunft viel Erfolg, Freude und alles Gute.

Das Team der Mobiliar Affoltern am Albis gratuliert dir von Herzen zu diesem Erfolg und wünscht dir für deinen beruflichen Neustart alles Gute, viel Freude und Erfolg auf deinem weiteren Weg.

Wir gratulieren unseren Lernenden herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss! Nun können Träume zu Plänen werden.

Herzliche Gratulation zur bestandenen Prüfung

v.l.n.r.: Loresa Berisha – Kauffrau EFZ Nikola Nedeljkovic – Kaufmann EFZ Leonie Kutter – Fachfrau Gesundheit EFZ Lenja Villiger – Fachfrau Gesundheit EFZ Sarah Alji – Fachfrau Gesundheit EFZ


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FÜR DIE ZUKUNFT WÜNSCHEN WIR VON HERZEN ERFOLG, MUT UND FREUDE AUF EUREM WEITEREN BERUFLICHEN WEG

Wir wünschen dir für deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles Gute.

Herzliche Gratulation zum erfolgreichen Lehrabschluss! Wir sind stolz auf eure Leistungen und gratulieren von Herzen (von links): Alessia Wegmann Coiffeuse EFZ, Note 4,9 Coiffeuse EBA, Note 5,3

Maja Markovic

Für euren weiteren Lebens- und Berufsweg wünschen wir euch alles Gute und viel Erfolg! am Coiffure Birrer Tea

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Yevhenii Ambulov aus Ottenbach ZH hat die Lehre zum Gärtner EBA Garten- und Landschaftsbau bei uns absolviert und das Qualifikationsverfahren (QV), trotz sprachlicher Herausforderungen, mit Bravour abgeschlossen. Umso stolzer sind wir auf seine Leistung. Wir freuen uns, dass Yevhenii unser Team auch zukünftig verstärkt. Heggli Gartenbau GmbH, 5634 Merenschwand

Ganz herzliche Gratulation zur bestandenen LAP! Wir sind stolz auf euch und wünschen euch für euren weiteren Weg viel Erfolg und alles Gute. Das Kurt Wohndesign Team

Lina Blaser Wohntextilgestalterin

Jannis Ramseier Raumausstatter

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Liebe Linda Das ganze BOA-Team gratuliert dir von Herzen zu deinem tollen Lehrabschluss mit der Gesamtnote 5,4. Wir freuen uns sehr dich noch in unserem Team behalten zu dürfen und wünschen dir nur das Beste. Wir sind unglaublich stolz auf dich! Deine BOAs


Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Juli 2026

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Grümpi verbindet Generationen Zahlreiche Teams überraschten beim kreativen Fussballturnier in Stallikon mit ihren Kostümen und Auftritten Am vergangenen Wochenende, kurz vor Beginn der Sommerferien, verwandelte das 33. Grümpi das Schulareal Loomatt erneut in ein lebendiges Fest voller Fussball, Kreativität und Gemeinschaft. Was einst als Plauschturnier begann, hat sich längst zu einer der beliebtesten Sommertraditionen Stallikons entwickelt. Das Grümpi bringt nicht nur heutige und ehemalige Stallikerinnen und Stalliker zusammen, sondern zieht auch zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus den Nachbargemeinden an. Schon der traditionelle Einmarsch der Mannschaften zeigte eindrucksvoll, dass beim Grümpi weit mehr als Fussball im Mittelpunkt steht. Bis zuletzt geheim gehaltene Verkleidungen sorgten für zahlreiche Überraschungen. Als farbenfrohe Gleitschirmflieger, Cowboys und Cowgirls, Globis, Wrestler oder Hawaii-Surfer zogen die Teams auf das Festgelände ein und begeisterten das Publikum mit kreativen Auftritten und viel Humor. Der Fussball bleibt zwar das Herzstück des Wochenendes, doch gerade die Verbindung von Sport, Unterhaltung und Gemeinschaft macht den besonderen Charakter des Grümpis aus. Für Stefanie Reimers aus Rifferswil, die das Grümpi zum zweiten Mal besuchte, liegt genau darin der Reiz. «Die kreativen Kostüme und dass es um weit mehr als nur Fussball geht, machen den Anlass für alle attraktiv», sagt sie. Auch die reibungslose Organisation mit kurzen Wartezeiten und einem gut abgestimmten Ablauf habe sie beeindruckt. Pascal Bach besucht das Grümpi seit

Die Teams begeisterten das Publikum mit kreativen Auftritten und viel Humor.

Fussball in kreativen Kostümen macht den Reiz aus. (Bilder Deviprasad Rao)

vielen Jahren. «Es ist die letzte Gelegenheit, sich vor den Sommerferien noch einmal zu treffen», sagt er. Seine Familie plane die Ferien inzwischen bewusst später, um am Grümpi teilnehmen zu können. Gleichzeitig schätzt er, dass das neue Organisationskomitee den Anlass modernisiert und dennoch den ursprünglichen Geist bewahrt hat. Hinter den Kulissen sorgen zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer dafür, dass das Wochenende reibungslos funktioniert. Samantha Brawand arbeitet seit mehreren Jahren jeweils am Freitagabend hinter der Bar. Für sie sind es vor allem die Begegnungen mit Menschen aus Stallikon und der Umgebung, die ihren Einsatz besonders bereichern. Die diesjährige Ausgabe bezeichnet sie

entschied die Kategorie Schüler 2 für sich. OK-Präsidentin Laura Kaister zeigte sich mit dem Anlass sehr zufrieden. «Es war ein grossartiges Fest – vor allem dank der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer», sagt sie. «Wir freuen uns schon jetzt auf das Grümpi 2027.» So war das Grümpi auch in seiner 33. Ausgabe weit mehr als ein Fussballturnier. Es wurde einmal mehr zu einem Ort der Begegnung, an dem Menschen aus Stallikon und den umliegenden Gemeinden Freundschaften pflegen, neue Kontakte knüpfen und gemeinsam den Sommer feiern.

als hervorragend organisiert. Für zusätzliche Unterhaltung sorgte das abwechslungsreiche Rahmenprogramm. Am Freitagabend brachte die Band Over and Out mit Rockklassikern und neueren Hits Besucherinnen und Besucher aller Generationen zum Mitsingen. Ebenfalls für begeisterten Applaus sorgten die Tanzgruppen von Helen Lemm und Derya Buslei sowie der Auftritt der Jugi Stallikon, die das Festprogramm mit viel Energie und Engagement bereicherten. Den Verkleidungspreis, die begehrte Grüsel-Trophäe, gewann die Gruppe «We Party Rock!» mit ihrem originellen Gleitschirm-Motto. Auf dem Fussballplatz setzte sich Beercelona bei den Erwachsenen durch, Uetlibergdrachen gewann die Kategorie Schüler 1 und FC Random

Deviprasad Rao, Kultur Stallikon

Auch die Helfer waren verkleidet.

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Man hört gut und versteht trotzdem schlecht?

Viele Menschen erleben im Alltag, dass Gespräche zunehmend anstrengend werden. Besonders in Gesellschaft oder bei Hintergrundgeräuschen fällt das Verstehen schwer, obwohl das Gehör insgesamt noch als gut empfunden wird. Wörter sind hörbar, verlieren jedoch an Klarheit. scheiden und relevante Gesprächsinhalte hervorzuheben. Unwichtige Geräusche treten in den Hintergrund, während Sprache klarer und di�erenzierter wahrgenommen werden kann. So setzt die Technologie genau dort an, wo die natürliche Leistung der Hörverarbeitung nachlässt, und entlastet dadurch das Gehirn beim Zuhören. Der neue KI-Hörchip steht ab sofort in allen Neuroth-Hörcentern im Rahmen eines unverbindlichen Praxistests zur Verfügung. In dieser persönlichen Probephase können Interessierte im eigenen Alltag heraus heraus�nden, nden, wie der KI-Hörchip das Verstehen spürbar erleichtert. Eine Kaufverp�ichtung Kaufverp ichtung besteht nicht. Bildquelle: Phonak

Shelly Lehmann (Hörberaterin), Jens Hangebrauk (Leitung Hörcenter, Meister), Hysni Aliu (Hörgeräteakustiker in Ausbildung) unterstreichen, wie wichtig zeitgemässe Hörsysteme für ein entspanntes und klares Verstehen sind.

Für gutes Sprachverstehen reicht Lautstärke allein nicht aus. Entscheidend ist, wie fein Sprachanteile im Ohr aufgenommen und im Gehirn verarbeitet werden. Bestimmte Konsonanten sind dafür besonders wichtig. Fehlen diese Informationen, versucht das Gehirn, sie aus dem Zusammenhang zu ergänzen. Das gelingt eine Zeit lang, kostet jedoch zunehmend Konzentration und Energie. Eine zentrale Rolle spielen dabei die äusseren Haarsinneszellen im Innenohr. Sie verstärken leise Töne und dämpfen laute Töne. Sie sind somit Spezialistinnen für die Feinabstimmung und Verstärkung des Schalls.

Werden diese Zellen im Laufe der Zeit geschädigt, bleibt Sprache zwar hörbar, wird jedoch schwerer verständlich – vor allem in anspruchsvollen Hörsituationen. Da tiefe Töne weiterhin gut wahrgenommen werden, bleibt diese Veränderung oft lange unbemerkt. Neuer KI-Hörchip hilft Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wurde nun ein KI-Hörchip entwickelt, der nicht alles lauter macht, sondern das Verstehen gezielt unterstützt. Das System nutzt künstliche Intelligenz, um Hörsituationen in Echtzeit zu erkennen. Es wurde darauf trainiert, Sprache und Nebengeräusche zuverlässig zu unter-

Hörsysteme der neuesten Generation mit künstlicher Intelligenz zur Verbesserung des Sprachverständnisses, auch in lauter Umgebung.

Anmeldung zum kostenlosen Praxistest: 044 760 38 60 Neuroth-Hörcenter Bahnhofplatz 5 8910 A�oltern am Albis


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Forum

Freitag, 17. Juli 2026

In den vergangenen Tagen war ideales «Trösch-Wätter» im Säuliamt. Teils wurde mit zwei Mähdreschern am gleichen «Blätz» gemäht, wie hier in Rifferswil am Freitag zur späten Stunde, als Benjamin Fenner auf den Auslöser drückte.

Ihre Meinung ist willkommen!

Da war es noch ganz ruhig: Welch traumhafter «Augenschmaus» zwischen Affoltern und Mettmenstetten, den Sylvia Limacher aus Affoltern fotografierte.

Jede Nacht hörte Nadja Lüthold aus Affoltern die Waldohreulen «fiepen». Nun hat sie sie noch vor der Dämmerung endlich gesehen. Und die Eule sass erst noch genügend lange im Baum, um die Kamera zu holen und im letzten Abendlicht Fotos zu schiessen. Freude herrscht!

Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/mitmachen/leserbrief-einreichen. (red)

Einen Reiher bei der Rast in der Reuss knipste Erica Spanke aus Hausen.

Gerade noch bewunderte Martine Widmer aus Hausen beim Wandern im Wald beim Bisliker Weiher die prachtvollen Roggenfelder (links), doch der Sturm und das Gewitter forderten ihren Tribut (rechts).

Replik auf den Leserbrief von June Schraner mit dem Titel «Parkplätze kosten – die Frage ist nur, wer bezahlt» im «Anzeiger» vom 3. Juli. Parkplätze kosten – die Frage ist nur, wer bezahlt: Für die Schreiberin ist ganz klar, diese sollen die Benützer bezahlen, und der Zeitdruck, der dadurch entsteht, ist für sie kein Thema. Marlis Baur, Zwillikon

Entsiegelung und Begrünung von Flächen ist wichtig für Hitzemilderung Replik auf den Artikel von Claudia Eugster mit dem Titel «Hitze-Hotspots im Säuliamt» im «Anzeiger» vom 10. Juli.

Aber bald sollte es sich ändern: Diese Gewitterwolken über dem Seebrig in Hausen hielt Roland Burkard fotografisch fest. Sie sollten ihre Spuren im Amt hinterlassen ...

Wer bezahlt die Veloabstellplätze?

Ich bedanke mich bei Claudia Eugster, dass sie dieses wichtige Thema aufgegriffen hat. Oft macht man sich Gedanken darüber, wie Gebäude gekühlt werden können, aber der Aussenraum geht vergessen. Dieser ist aber auch sehr wichtig. In den Frühlingsferien war ich mit meinem Mann vier Tage mit dem Velo in Paris unterwegs und wir konnten kaum glauben, wie sehr sich die Stadt in den vergangenen zehn Jahren, seit unserem letzten Besuch, verändert hat. Paris ist viel grüner und ruhiger geworden, viele Velofahrende sind unterwegs, der motorisierte Verkehr hat deutlich abgenommen, die Luft ist besser geworden. Paris hat erkannt, wie wichtig es ist, in Zeiten des Klimawandels umzudenken. Bis 2035 sollen 300 Hektar neue Grünflächen entstehen und bis 2040 fast die Hälfte der Stadtfläche entsiegelt und begrünt werden – ehrgeizige Ziele, die Stadt ist auf Kurs. Um die Aufheizung der Stadt zu senken, werden auch Fassaden und Dächer begrünt. Schulhaus-Pausenplätze werden entsiegelt und begrünt. Man sieht in Paris immer weniger asphaltierte Pausenplätze. Entsiegelte und begrünte Flächen leisten nicht nur einen wesentli-

chen Teil zur Hitzeminderung, sondern entlasten die Kanalisation und füllen die Grundwasserspeicher auf. Und sie fördern die Biodiversität im urbanen Raum. Die Pariser Bevölkerung steht hinter diesen Massnahmen, weil sie merkt, wie sehr sie ihre Lebensqualität verbessern. Beispiele wie Paris sind ermutigend. Auch in der Stadt Zürich findet ein Umdenken statt. Der Stadtzürcher Gemeinderat hat vor einem Monat eine Motion überwiesen, die verlangt, dass der Stadtrat Hitzeminderungsmassnahmen wie Entsiegelungen und Baumpflanzungen auf den Schulhausarealen der Stadt Zürich beschleunigt umsetzt. Die Schulanlage Im Birch im Stadtteil Oerlikon wird noch dieses Jahr in einen klimaangepassten Freiraum umgestaltet: Betonflächen werden entsiegelt, Bäume gepflanzt, Aufenthaltsbereiche beschattet. Asphaltierte Aussenräume von Schulanlagen gehören oftmals zu den Hitze-Hotspots einer Gemeinde. In der Gemeinde Knonau wurde ein Kredit für eine Neugestaltung des Aussenraums beim Schulhaus gesprochen, die Umgestaltung ist bereits angelaufen. Ich hoffe, dass weitere Gemeinden im Bezirk den guten Beispielen folgen werden. Lilian Baumgartner, Affoltern


Gewerbe

Freitag, 17. Juli 2026

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Umsetzung Fahrverbot Nachwuchs auf Kurs

Jagen nach «Klicks»

Nach Ende des Rekursverfahrens wird Schulweg zwischen Zwillikon und Bickwil sicherer. Seite 20

Journalismus ist auch nicht mehr, was er einmal war, findet «Anzeiger»-Kolumnist Fredy Bickel. Seite 28

An der Zürcher Karate-Kantonalmeisterschaft 2026 gaben die jungen Karateka alles. Seite 27

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Erste Schritte, eigene Wege Wie drei junge Stalliker den Übergang in den Beruf erleben DeviprasaD rao Eine Lehre ist mehr als ein Weg in einen Beruf. Sie ist eine Art, im Erwachsenenleben anzukommen — die erste echte Prüfung von Geduld, von Zuhören, vom Wissen, wann man sich äussern und wann man zurücktreten soll. Drei junge Menschen aus Stallikon gehen diesen Weg gerade jetzt, in Berufen, die äusserlich kaum unterschiedlicher sein könnten. Nico Biele, 17, arbeitet sich durch jede Abteilung seine eigene Gemeinde. Nathalie Grundlehner, 16, absolviert ihre Lehre in der Altenpflege bei der Viviva in Baar. Andreas Leu, 18, arbeitet in der IT-Security der Migros Bank in Wallisellen. Im Gespräch klingen sie wie Geschwister.

Nico Biele: Zu Hause in der Gemeinde Stallikon Nico ging eines Tages in die Gemeinde Stallikon und fragte, ob er die Arbeit ausprobieren könne. Er wohnt hier. Er hatte sich immer gefragt, was hinter dem Schalter eigentlich passiert. Er war einer von fünf Kandidaten. Er bekam den Platz. Die Lehre führt ihn durch fast jede Abteilung — Einwohnerkontrolle, Schulverwaltung, Finanzverwaltung, Bauamt, Betreibungsamt, Sozialdienst und schliesslich Steueramt. Er steht am Anfang seines dritten Lehrjahres und wird im Sommer 2027 unter seinem Lehrmeister Reto Feutz abschliessen. «Was mich am meisten überrascht hat, ist, wie viele Abteilungen es gibt. Es ist so vielfältig», sagt Nico. «Du beginnst mit dem Kundenkontakt, dann bist du in der Finanzverwaltung mit Zahlen, dann im Bauamt mit Baugesuchen.» Das Bauamt ist auch seine schwierigste Abteilung: kompliziert, termingebunden. Die wichtigste Lektion, die er nennt, ist auch die bürgerlichste: «Man sollte sich wirklich Zeit nehmen für die Leute, die man bedient.» Er ist der Erste in seiner Familie, der den Lehrweg gewählt hat — beide Geschwister haben das Gymnasium besucht. Zu Hause teilt er die kleinen Entdeckungen jedes Tages, und seine Eltern geben Ratschläge aus langem Berufsleben zurück. Nach der Lehre will er weiterarbeiten, seinen Militärdienst absolvieren und überlegt sich die BMS und, darüber hinaus, die Möglichkeit der Polizeiausbildung. Reisen möchte er auch. «Ich bin noch jung. Ich will mein Leben geniessen.» Er sieht Andreas Leu oft — sie sind befreundet — und wenn sie sich treffen, versuchen sie, nicht über die Arbeit zu reden. «Wir sollten die Arbeit auf die Seite legen und einfach die Zeit miteinander geniessen. Nicht immer über den Job reden.»

Nathalie Grundlehner: Geduld und Dankbarkeit als Beruf Nathalie beginnt bald ihr zweites Lehrjahr als AGS-Lernende — Assistentin Gesundheit und Soziales — bei der Viviva in Baar, dem Pflegeheim, das Erlebnis Alter als Namen und als Versprechen trägt. Sie fand den Beruf durch einen Eignungstest in der Schule, der etwas benannte, was sie selbst noch nicht für sich erkannt hatte. «Ich habe an ver-

Andreas Leu. (Bilder Deviprasad Rao) schiedenen Orten geschnuppert, und dann habe ich gesehen, dass das mein Beruf ist.» Ihr Arbeitstag beginnt um 6.50 Uhr mit dem Rapport vom Nachtdienst, dann folgen Vitalzeichen, Körperpflege, das Begleiten der Bewohnerinnen und Bewohner zu den Aktivierungen, das Mittagessen — bei einigen hilft sie bei der Essenseingabe. Sie arbeitet auf einer Demenzabteilung, und hier zeigt der Beruf sein härtestes Gesicht. «Die schwierigste Herausforderung war, als ich mit einer Bewohnerin spazieren ging und sie nicht mehr zurückkommen wollte», sagt Nathalie. «Ich war überfordert.» Für solche Situationen kann sie jedoch die Kollegen rufen und hat gute Unterstützung vom Team. Sie hat gelernt, sich von der Arbeit und schwierigen Situationen abzugrenzen. «Manche Sachen sollten bei der Arbeit bleiben und manche im Privaten. Man soll es nicht vermischen.» Was sie nach wie vor bewegt, sind die Geschichten der Klienten und der Unterschied zwischen den Menschen vor ihr und den Menschen (in früheren Jahren) auf den gerahmten Fotos auf ihren Nachttischen. «Sie waren nicht immer so. Sie waren auch einmal starke Persönlichkeiten. Manchmal tut es mir leid — vorher hatten sie ein Leben mit Verantwortungen und Familie, und jetzt ist es ganz anders.» Die wichtigste Lektion? «Geduld. Auch wenn eine Bewohnerin zu dir kommt und dich nicht versteht oder sogar anschreit, bleibst du ruhig. Du schreist nicht zurück.» Sie ist in einer anderen Welt. An vielen Tagen bekommt sie von den Klienten einen Dank, ein Lächeln, und es gibt viele persönliche, sehr freudige Momente, die sie in ihrer Arbeit motivieren. In ihrer Freizeit schwimmt sie, spielt Klavier, hört Musik — kleine Rituale zum Abschalten. Nach ihrer Abschlussprüfung im kommenden Jahr

Nathalie Grundlehner. möchte Nathalie als FaGe — Fachfrau Gesundheit — weitermachen und näher an die medizinische Seite des Berufs heranrücken. Ihr Rat an alle, die mit der Lehrstellensuche kämpfen, ist der Rat von jemandem, der bereits gelernt hat, eine harte Schicht zu überstehen: «Bleib dran. Gib nicht auf. Irgendwann wirst du eine Lehrstelle bekommen.»

Andreas Leu: Der lange Weg zum richtigen Pult Andreas ist das jüngste Mitglied eines Teams von knapp zwanzig Personen in der IT-Security der Migros Bank in Wallisellen. Er ist Plattformentwickler im dritten Lehrjahr. Der Weg zu diesem Pult war nicht sanft. «Ich habe über dreissig Bewerbungen geschrieben», sagt er — damals, als er noch die kürzere, dreijährige Ausbildung zum ICTFachmann anstrebte. «Manchmal habe ich nicht einmal eine Mail zurückbekommen.» Als er auf die vierjährige Ausbildung zum Plattformentwickler wechselte, schrieb er fünf. Das erste Bewerbungsgespräch war das letzte, das er brauchte. Seine Neugier auf Computer begann früh — früh genug, dass er sich in der sechsten Klasse selbst einen baute. Was ihn am Beruf am meisten überrascht hat, war nicht der Code. «Das Wichtigste ist nicht die Arbeit selbst», sagt er. «Es ist die Kommunikation zwischen den Abteilungen, zwischen den Teams. Dort geht die meiste Zeit hin.» Wie Nathalie nennt er eine stille Qualität als seine grösste Lektion: in seinem Fall die Disziplin, am Ball zu bleiben. «In der Informatik gibt es immer etwas Neues. Du verstehst etwas in dieser Woche, nächste Woche kommt ein Update heraus und das ganze System sieht anders aus. Du musst es dir wieder selber beibringen.» Was er am meisten liebt, ist das Team. «Wir haben ein super

Team. Es harmoniert. Es geht nicht immer um Arbeit — man kann auch mal zwischendurch entspannen, Spass haben.» Seine Eltern haben sich immer zurückgehalten. «Ich habe nie wirklich einen Rat von ihnen bekommen. Seit ich klein bin, sind sie in diesem Modus: Du musst es selber herausfinden.» Nach der Lehre will er zuerst weiterarbeiten, dann die RS absolvieren und anschliessend die höhere Fachschule in Angriff nehmen. Sein Rat an eine fünfzehnjährige Person, die denselben Weg in Erwägung zieht, ist nüchtern: «Wenn du genug Geduld hast und dich wirklich

Nico Biele.

dafür interessierst, was hinter den Apps steckt — und sie nicht nur benutzt —, dann ja. Es ist auch ein Bürojob. Wenn du dich gerne viel bewegst, ist es nichts für dich.» Drei Berufe. Drei Temperamente. Die gleiche geduldige Bereitschaft, am Boden von etwas Ernsthaftem zu beginnen und es von dort aus zu lernen. Es ist leicht zu vergessen, wie sehr eine Gemeinschaft still von Menschen getragen wird, die irgendwo in ihrem ersten oder zweiten Lehrjahr stehen. Diese drei aus Stallikon lohnen sich, im Auge zu behalten — und sie dürfen mit mehr Verantwortung betraut werden.


Ref. Kirchgemeinde Knonauer Amt

Ref. Kirche Stallikon Wettswil

Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal Freitag, 17. Juli 19.00 Bonstetten Chilegarte Fyrabig-Musig: Sea, Salt & Vinegar Irische Fiddle-Musik zum Tanzen und Lauschen. Eintritt frei, Kollekte. Bei Regen findet das Konzert in der Kirche statt. Anschl. Bistro ZeitLOS im Ganhdi-Raum geöffnet Samstag, 18. Juli 10.30 Affoltern Seewadel Gottesdienst Pfrn. Anne-Carolin Hopmann Sonntag, 19. Juli 10.00 Kirche Affoltern Gottesdienst Pfrn. Bettina Bartels Musik: Tanya Birri Anschliessend Apéro Donnerstag, 23. Juli 19.00 Kirche Mettmenstetten Liturgische Abendmahlsfeier – entfällt

Sonntag, 19. Juli 19.30 Regio-Gottesdienst Abend-Gottesdienst Dorfstrasse 3 Brunnenhof Aesch Pfrn. Angelika Steiner Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern am Albis Samstag, 18. Juli 17.30 Gottesdienst Sonntag, 19. Juli 9.00 Gottesdienst 18.30 Santa Messa

DORFFEST AUW

www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 19. Juli 10.30 Eucharistiefeier

18./19. und 21. Juli

www.kath-bonstetten.ch

Samstag

Ref. Kirche Kappel Sonntag, 19. Juli 10.00 Gottesdienst in Affoltern am Albis mit Pfarrerin Bettina Bartels

Kath. Kirche Hausen am Albis

www.kirchekappel.ch

Samstag, 18. Juli 17.00 Wortgottesfeier mit Matthias, Musik: Pawel Bluch

Kloster Kappel am Albis Tagzeitengebet Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal Dienstag, 21. Juli (jeden Dienstag) 9.00 – 11.00 Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann. Eintritt frei, keine Anmeldung nötig, keine Grundkenntnisse nötig 13.30 – 14.30 Führung durch die Klostergärten. Treffpunkt: Amtshausplatz. Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei

Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern:

www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 19. Juli 9.30 Gottesdienst mit Diakon Volker Schmitt, anschl. Chilekafi

www.klosterkappel.ch

Viva Kirche Affoltern am Albis

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 19. Juli 10.00 Gottesdienst mit Livestream Kinderferienprogramm

Sommerferien

Wir haben geschlossen vom 22.7. – 18.8.26 R.Meyer Goldschmiede Fischmarkt 5-7 6300 Zug 041 710 17 17 altgold-meyer.ch

Ab Fyrobebier im Biergarten und Grill sowie ab 18.30 Uhr 17.30 Uhr Beizlifest, mit Barbetrieb,Taverne und Grotto Ticinese. Unterhaltung mit «Die Jauks» und «die rohrreichen sieben» Festhütte, Biergarten, Grotto Ticinese, Kafi-Egge, Hirsche-Bar, Taverne, Mojito-Bar, Grillstand www.dorffest.ch KAUFE AUTOS & WOHNMOBILE Tel. 079 777 97 79 (Mo–So) auch Busse, Lieferwagen, Jeeps, Geländewagen und LKW. Seriös  Schnell  CH-Unternehmen

Zur Unterstützung des bestehenden Teams suchen wir per November 2026 oder nach Vereinbarung eine:

www.sunntig.ch

Fachperson Betreuung Kind (40 – 50 %) mit Perspektive Co-Leitung für die schulergänzende Tagesbetreuung

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten

Die Schule Knonau versteht sich als individualisierende Gemeinschaftsschule mit altersdurchmischtem Lernen. Wir bieten im Rahmen der schulergänzenden Tagesstruktur eine Ganztagesbetreuung für alle Kindergarten- und Primarschulkinder an.

Sonntag, 19. Juli 10.30 Gottesdienst Parallel Kinder-/Jugendprogramm Mehr Infos: etg-mettmenstetten.ch

www.kircheobfelden.ch

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www.kath-affoltern.ch

www.kircheknonau.ch

Sonntag, 19. Juli 10.00 Gottesdienst Pfarrer Ulrich Bona Musik: Angela Bozzola

Raphael Meyer Goldschmiede

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 19. Juli 10.30 Gottesdienst

Ref. Kirche Obfelden

Dienstag

Ab 14 Uhr Unterhaltung mit Brass Band Auw und Heidegg Musikanten, anschliessend Beizlifestival mit Rüter Dorfspatzen, Pocket Rockets, aMix und Ländlerfrönde Freiamt

www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Donnerstag, 23. Juli (jeden Donnerstag) 13.30 – 14.30 Führung durch die Klosteranlage. Treffpunkt: Amtshausplatz. Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei

Sonntag, 19. Juli 10.00 Gottesdienst in Affoltern mit Pfarrerin Bettina Bartels

Sonntag

Ab 18 Uhr GROSSES BEIZLIFEST mit PARTY-MEILE DJ in der Fäschthütte, DJ’s «Nyron & Rapha Pareal»

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Ich taste, also spiele ich.

Du möchtest mehr als «nur» eine FaBe-Stelle? Du liebst die Arbeit mit Kindern, übernimmst gerne Verantwortung und möchtest dich beruflich weiterentwickeln? Dann bieten wir dir die Möglichkeit, gemeinsam mit dem bestehenden Team unsere Tagesstruktur aktiv weiterzuentwickeln und die Perspektive, in naher Zukunft die Funktion der Co-Leitung zu übernehmen. Gemeinsam mit dem Team gestaltest du an mindestens drei Tagen pro Woche (Montag, Dienstag, Donnerstag, optional Freitag) den Betreuungsalltag. Du bringst Erfahrung in der Arbeit mit Kindern mit und überzeugst durch deine humorvolle, fröhliche und belastbare Persönlichkeit. Offenheit, Empathie, Flexibilität und ein gesundes Durchsetzungsvermögen zeichnen dich aus. Weitere Informationen findest du unter www.schule-knonau.ch. Wir freuen uns auf dich.

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Vermischtes

Freitag, 17. Juli 2026

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Fünf Ferientipps vor der Haustür Zwischen Limmat, Uetliberg und Zürichsee finden sich attraktive Alternativen zum Gotthardstau Matthias scharrer

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, kann im Kunsthaus mehr Kunst erleben, aktuell zum Beispiel eine Ausstellung mit Werken des afroamerikanischen Künstlers Kerry James Marshall (bis 16. August).

Sommerzeit ist Ferienzeit: Nichts wie weg, heisst das für viele in den fünf Wochen der Schulferien. Also rein ins Auto, Flugzeug oder in den Zug, runter in den Süden und via Gotthardstau oder Flughafenchaos ans Meer. Doch wer zu Hause bleibt, hat auch Optionen – vielleicht sogar erholsamere. Eine Auswahl von fünf Tipps findet sich im folgenden Text.

Lauschige Konzerte

Abkühlung im Fluss und See Fangen wir mit dem Naheliegendsten an: Wenn es heiss ist, tut Abkühlung gut. Sei es in der Limmat oder im Zürichsee. Und zwar am besten in Kombination mit Schatten spendenden Bäumen, wie sie zum Beispiel in der Werdinselbadi in Zürich Höngg zu finden sind. Im Gratis-Eintritt inbegriffen sind hier Duschen und Umkleidekabinen. Zudem gibt es in der Badibeiz Getränke aller Art, und die Küche wartet mit täglich

Im Wildnispark Zürich Langenberg sind Wölfe zu sehen. (Bild Matthias Scharrer) wechselnden Menüs auf: von Gazpacho bis hin zu Hohrückensteak. Natürlich gibt es auch noch andere schöne Badeplätze. Die Kombination von Schatten, Wasser und Strand findet sich in Zürich beispielsweise bei der Rentenwiese sowie in den Strandbädern Mythenquai und Tiefenbrunnen. An der Limmat wären in Zürich noch die Badis Oberer und Unterer Letten zu nennen, flussabwärts im Limmattal die Liegewiese beim Kloster Fahr. Oder, mit Verpflegungsmöglichkeit in der «Summer Lounge», die bei Gummiboot-Kapitänen beliebte Allmend Glanzenberg in Dietikon.

Monströse Kunst

Kulturangeboten? Direkt am See im Zürcher Seefeld läuft beispielsweise noch bis Ende November im Pavillon Le Corbusier (Höschgasse 8) die Ausstellung «Bauen für die Macht». Sie thematisiert die Symbiose zwischen Architekten und Herrschenden. Im Zentrum stehen dabei Entwürfe und Visionen des Schweizer Architekten Le Corbusier. Dessen Pavillon am Zürichsee ist übrigens an sich schon sehenswert. Monströses ist im gratis zugänglichen Garten der Kunst des Kunsthauses Zürich zu erleben: Unter dem Titel «Zardoz» hat dort mit Monster Chetwynd erstmals eine Künstlerin kürzlich eine Auftragsarbeit für den Garten der Kunst realisiert. Die acht Meter hohe Skulptur, inspiriert von einem Science-FictionFilm, ist von innen begeh- und erkletterbar und mit einer Rutschbahn versehen.

Vom 17. bis 25. Juli läuft zudem die Gratis-Konzertreihe Stadtsommer. Lokale Musikerinnen und Musiker spielen dabei unter freiem Himmel an verschiedenen Orten in Zürich: Los gehts heute Freitag, 17. Juli, mit rohen Klängen der Bands Verbrennung 3. Grades und Radon auf der Seebühne der Roten Fabrik. Tags darauf loten Anu Cato und Caterina De Nicola auf der Hardturm-Stadionbrache die Grenze zwischen Club- und Avantgardeklängen aus. Am 23. Juli geht es weiter im Sihlhölzli mit Cachita und Akira; das musikalische Spektrum reicht von Latin bis Pop. Gleichenorts sorgen tags darauf Claire My Flair und Anouchka Gwen im lauschigen Park neben der Sihlhochstrasse für folkige und soulige Klänge. Das poppige Stadtsommer-Finale bestreiten dann Lily Costa und Dana vor dem Helsinki Club nahe der Hardbrücke.

Waghalsige Wanderung Bewegung tut auch gut. Zum Beispiel mit einer Wanderung über den Lägerngrat von Regensberg nach Baden – ein regionaler Klassiker für Wanderfreunde. Aber Vorsicht: Links und rechts des schmalen Weges geht es teils steil hin-

Ausstellung des afroamerikanischen Künstlers Kerry James Marshall. (Bild cle)

Irgendwann ist mal genug geplanscht und gechillt. Wie wärs jetzt mit ein paar

MARKTPL ATZ

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

unter. Nach rund einer Stunde und einem Anstieg über 250 Höhenmeter auf der insgesamt gut dreistündigen Tour erreicht man das Restaurant Lägern Hochwacht (montags und dienstags geschlossen). Von dort geht es rund eine Stunde lang auf aussichtsreicher Höhe weiter, ehe der Abstieg nach Baden folgt. Naheliegend ist auch ein Ausflug auf den Uetliberg. Da die Uetlibergbahn wegen Bauarbeiten zurzeit nicht bis Hauptbahnhof Zürich, sondern nur bis Zürich Selnau fährt, ist auf Zürichs Hausberg tendenziell etwas weniger los als sonst. Von der Bahnstation Uetliberg aus lohnt sich beispielsweise der Gratweg zur Gondelstation Felsenegg, der zu Fuss mit Zwischenstopps zwecks Aussichtsgenuss knapp zwei Stunden dauert. Die Felsenegg-Gondel bringt einen nach einer Stärkung im Restaurant Felsenegg bequem hinunter ins Sihltal nach Adliswil. Wer den Ausflug von dort aus noch verlängern will, erreicht sihlaufwärts zu Fuss innert 45 Minuten den Wildnispark Zürich Langenberg, wo sich Wolf, Bär und Luchs gute Nacht sagen.

Theaterspektakel ab Mitte August Ein sommerliches Zürcher Highlight nach der Street Parade (8. August) bildet zum Schulferienende das Theaterspektakel. Es findet vom 13. bis 30. August direkt am Zürichsee auf der Landiwiese statt. Nebst Auftritten von Theatergruppen aus aller Welt locken Strassenkünstlerinnen und -künstler sowie ein vielfältiges kulinarisches Angebot in den Beizen auf der Wiese.

Entschleunigung und Naturkraft Genusswanderungen in Braunwald Wer dem hektischen Alltag entfliehen und die Schweizer Bergwelt mit allen Sinnen erfahren möchte, findet auf der autofreien Sonnenterrasse von Braunwald im Kanton Glarus den perfekten Rückzugsort. Ein besonderes Highlight im Jahresprogramm der Region ist das exklusive Pauschalangebot für Genusswanderungen, das vom modernen Panoramahotel Braunwald in enger Kooperation mit der erfahrenen Wanderleiterin Christine Hutter angeboten wird. Dieses rundum sorglose Erlebnispaket verbindet komfortable Übernachtungen, geführte Touren und hochkarätige Kulinarik zu einer perfekten Auszeit, bei der das bewusste Erleben der alpinen Natur und die mentale Entschleunigung im Zentrum stehen. Das alpine Abenteuer beginnt bereits am Donnerstag nach der entspannten Anreise mit der Standseilbahn aus dem Tal in Linthal. Ein erster, prägender Höhepunkt des Hotelangebots erwartet die Gäste am Donnerstagabend in der stilvollen Atmosphäre des Hauses: der traditionelle Begrüssungsapéro mit Hotel-Gastgeber Urs Brotschi. Mit seiner nahbaren, herzlichen Gastfreundschaft heisst der Hotelchef die Teilnehmer persönlich willkommen. Bei einem feinen Getränk nach Wahl und regionalen Spezialitäten bietet dieser Abend den idealen Rahmen, um ungezwungen erste Kontakte zu knüpfen, sich mit den anderen Gleichgesinnten der Gruppe auszutauschen und sich auf die kommenden Wandertage einzustimmen. Am Freitagmorgen beginnt das Abenteuer nach einem ausgiebigen, reichhaltigen Frühstück vom Buffet des Panoramahotels. Gut gestärkt mit regionalen Köstlichkeiten startet anschliessend das eigentliche Wanderprogramm. Die genauen Touren werden dabei flexibel von der Wanderleiterin

Christine Hutter bestimmt, die die Routen optimal an das Wetter und die Tagesform der Gruppe anpasst. Mit ihrer offenen und unkomplizierten Art schafft sie vom ersten Schritt an eine vertrauensvolle Atmosphäre. Die von ihr ausgewählten Pfade zeigen die gesamte landschaftliche Vielfalt der Glarner Region, die sich von den lieblichen Alpen Braunwalds bis hinauf zur hochalpinen Kulisse am Klausenpass erstreckt. Ein absoluter Höhepunkt ist die Wanderung zum mystischen, tiefblauen Oberblegisee vor der Kulisse steiler Felswände. Auch klassische Panoramawege rund um den Grotzenbüel stehen auf dem Plan. Das Besondere an Christines Führung ist das angenehme, perfekt angepasste Gehtempo. Es bleibt immer genügend Zeit, um innezuhalten, die alpine Flora zu bewundern und weite Ausblicke zu geniessen. Nach den erlebnisreichen Touren kehrt man in das komfortable Panoramahotel Braunwald zurück, wo der Komfort der stilvollen Zimmer auf die Wanderer wartet. Abgerundet wird das vielseitige Pauschalangebot durch das kulinarische Verwöhnprogramm am Abend: Ein exquisites Mehrgangmenü bietet den perfekten Rahmen, um die Erlebnisse des Tages in geselliger Runde Revue passieren zu lassen. Diese gelungene Auszeit in familiärer Herzlichkeit ist eine absolute Empfehlung für alle Bergliebhaber. Panoramahotel Braunwald Die Buchung der Hotelpauschale und die Registrierung für die Wanderungen mit Christine Hutter erfolgen direkt über das Hotel: Panoramahotel Braunwald, Dorfstrasse 3, 8784 Braunwald E-Mail: info@panoramahotel-braunwald.ch Telefon: +41 55 653 70 30 www. panoramahotel-braunwald.ch

Beim Genusswandern mit Christine Hutter bleibt immer genügend Zeit, um innezuhalten, die alpine Flora zu bewundern und weite Ausblicke zu geniessen. (Bilder zvg)


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Kabäuschen erwandern und zeichnen Sommerwettbewerb: Hütten und Schuppen im Knonauer Amt Regula ZellwegeR «Erwandert man das Säuliamt und seine unmittelbare Umgebung, so finden sich da und dort an den Wegrändern noch kleine alte Hütten», schrieb die Obfelder Künstlerin Katharina Proch im Begleitheft zur Fotoausstellung in der Galerie Märtplatz in Affoltern im Juni 2021. Liebevoll nennt sie diese Relikte aus alten Zeiten «Kabäuschen» – eine Wortschöpfung aus Kabuff und Häuschen, mit der Bedeutung «sehr kleines, enges Zimmer, eine winzige Hütte oder eine Abstellkammer». Katharina Proch, aufgewachsen als Trümmerkind im Nachkriegsdeutschland, hat ein Auge für Zeitzeugen, die unspektakulär Geschichten von früher erzählen. «Was den Reiz alter Hütten und Scheunen ausmacht, ist ihre Geschichte. Sie erzählen von harter Arbeit, Verbundenheit mit der Natur und der Verwurzelung in der Heimat. In uns lösen sie verborgene Empfindungen und Erinnerungen aus.» Rund 200 solche Kabäuschen hat Katharina Proch seit 2014 zusammen mit ihrem Mann im Knonauer Amt und im Auenland Maschwander Ried erwandert und fotografiert. «Oft übersieht man diese Relikte aus der Vergangenheit, sind sie doch heute ihrer ursprünglichen Funktion enthoben. In ihrer Einfachheit sind sie Zeugen einer nicht wiederkehrenden Zeit, funktionell und schmucklos. Wir finden sie dort, wo der

«Die Hütten erzählen von harter Arbeit und Verbundenheit mit der Natur.» Katharina Proch, Künstlerin aus Obfelden

Katharina Proch hat auch Kabäuschen gezeichnet und in Aquarell gemalt. Als Fotos, Zeichnungen oder Bilder bleiben sie erhalten, auch wenn sie der regen Bautätigkeit im Knonauer Amt zum Opfer fallen. Gern übernehmen wir die Idee von Katharina Proch und wollen die Leserschaft motivieren, während der Sommerferien auf «Kabäuschen-Suche» zu gehen, um einerseits herauszufinden, welche der zwölf abgebildeten Hütten erhalten geblieben und welche verschwunden sind. Anderseits gilt es, selbst Hüttenmotive zu zeichnen. Eine solche Ämtler Entdeckungsreise macht bestimmt auch Kindern Spass.

Teilnehmen am Sommerwettbewerb

Zeichnung von Katharina Proch des Rebhüslis in Obfelden. Zeichnungen können auf Anfrage bei ihr gekauft werden. (Bild zvg) Mensch Schutz suchte vor Wetterlaunen und Ruhepausen einlegen konnte. Jetzt beherbergen sie vorwiegend Ausgemustertes, Dinge, für die der Mensch keine Verwendung mehr hat, von denen er sich aber nicht trennen kann.»

Mit Bedauern meint sie: «Einige von ihnen sind inzwischen der Zeit zum Opfer gefallen und haben aus verschiedenen Gründen weichen müssen. Andere haben einen Liebhaber gefunden und ein neues Outfit erhalten.»

Maschwanderried. (Bilder Katharina Proch)

Vorderruttenberg.

Affoltern.

Aeugstertal.

Nehmen Sie an unserem Hütten-Wettbewerb teil und gewinnen Sie je einen Manor-Gutschein im Wert von 50 Franken. Wettbewerb 1: Finden Sie heraus oder schätzen Sie, wie viele der zwölf abgebildeten Hütten heute noch existieren, und senden Sie uns Ihre Lösung. Wettbewerb 2: Schicken Sie uns Ihre Zeichnung, auch von Kindern, einer der noch existierenden Hütten. Einsendeschluss für beide Wettbewerbe ist der 14. August. Bitte senden Sie Ihre Antworten bzw. Ihre Zeichnung per E-Mail an redaktionaffoltern@

chmedia.ch. Unter allen fristgerecht eingegangenen Einsendungen wird pro Wettbewerb je einen Manor-Gutschein im Wert von 50 Franken verlost, zusätzlich einer für Kinderzeichnungen. Die Gewinnerinnen oder Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung oder ein Umtausch der Preise ist nicht möglich. Mitarbeitende von CH Media sowie deren im gleichen Haushalt lebende Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Redaktion


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Freitag, 17. Juli 2026

Obfelden. (Bilder Katharina Proch)

Felsenegg.

Bonstetten.

Ottenbach.

Rifferswil.

Hedingen.

Zwillikon.

Mettmenstetten.

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Veranstaltungen

Freitag, 17. Juli 2026

Berufliche Zukunft im Fokus Informationsabend zur Lehrstellensuche im Kasinosaal Das Lehrstellenforum Bezirk Affoltern lädt am Mittwoch, 28. Oktober, zu einem Informationsabend rund um die berufliche Grundbildung und die Lehrstellensuche ein. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Kasinosaal Affoltern am Albis und richtet sich an Jugendliche, Eltern, Lehrpersonen, Schulen sowie Unternehmen aus der Region. Die Suche nach einer passenden Lehrstelle stellt viele Jugendliche vor grosse Herausforderungen. Gleichzeitig sind Ausbildungsbetriebe auf motivierte Nachwuchskräfte angewiesen. Der Informationsabend des Lehrstellenforums Bezirk Affoltern will beide Seiten zusammenbringen und Orientierung für die Berufswahl bieten. Im Zentrum des Anlasses stehen Referate von Fachpersonen, die ihren persönlichen Berufsweg vorstellen und aufzeigen, welche vielfältigen Möglichkeiten sich nach einer Berufslehre eröffnen. Dabei wird deutlich, dass die berufliche Grundbildung weit mehr ist als der Einstieg ins Berufsleben: Sie kann auch Ausgangspunkt für Weiterbildungen, Fachkarrieren oder den Weg in Führungspositionen sein. Neben den Referaten erhalten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, direkt mit Unternehmen aus

Lehrstellenforum hilft bei Suche nach passender Lehrstelle. (Bild zvg)

AGENDA

dem Bezirk und der Region ins Gespräch zu kommen. An Informationsständen präsentieren Ausbildungsbetriebe ihre Lehrberufe, Ausbildungskonzepte und Entwicklungsmöglichkeiten. Der persönliche Austausch mit Lernenden, Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern sowie Unternehmensvertretenden soll praxisnahe Einblicke vermitteln und offene Fragen beantworten. «Der direkte Kontakt zwischen Jugendlichen und Unternehmen ist ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Berufswahl», betont das Lehrstellenforum. Der Anlass soll dazu beitragen, Hemmschwellen abzubauen, Perspektiven aufzuzeigen und das Verständnis für die vielfältigen Bildungswege in der Schweiz zu stärken. Für die Unternehmen bietet sich gleichzeitig die Möglichkeit, sich als attraktive Ausbildungsbetriebe zu präsentieren und frühzeitig mit potenziellen Lernenden in Kontakt zu treten. Die Teilnahme mit einem Informationsstand ist kostenlos. Da die Anzahl der verfügbaren Standplätze begrenzt ist, erfolgt die Vergabe nach Eingang der Anmeldungen. Zur Mitfinanzierung des Anlasses sind freiwillige Sponsorenbeiträge willkommen. Die Organisatoren bedanken

sich bereits heute für die Unterstützung und freuen sich auf einen informativen Abend mit zahlreichen Begegnungen und spannenden Gesprächen. Mit dem Informationsabend setzt das Lehrstellenforum Bezirk Affoltern ein wichtiges Zeichen für die Förderung des Berufsnachwuchses und die Stärkung des dualen Bildungssystems in der Region. Lehrstellenforum Affoltern Mittwoch, 28. Oktober, 18 Uhr, Kasinosaal Affoltern, Eintritt frei, Zielgruppe: Jugendliche auf Lehrstellensuche, Eltern, Lehrpersonen, Schulen und Unternehmen

Samstag, 18. Juli

Dienstag, 21. Juli

Auf den Spuren der Indianer

Affoltern

Kappel

Kiwo-Kinderwoche zum Ferienausklang in Affoltern

◴ 08:00–12:00: Wochenmarkt Toller, kleiner Markt mit interessanten Ständen. Vom Gemüse über Kaffee und Blumen bis zu Geschenkartikeln gibt es ein interessantes Angebot. Selbst interessiert? Neue Standbetreiber sind immer herzlich willkommen. ● Marktplatz 1

◴ 09:00–11:00: Stick-Treff Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann; Arbeit an eigenen Projekten oder Inspirationen holen. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5

Veranstalter: Verein Wochenmarkt Affoltern a. A.

◴ 13:30–14:30: Führung Führung durch die Klostergärten. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5

Spiel, Spass, Geschichten, Basteln und gemeinsame Erlebnisse. Am Ende der Sommerferien, bietet der Tschägg-Point auch dieses Jahr die Kinderwoche von Montag bis Donnerstag an. Dieses Jahr mit dem besonderen Thema Indianer. Gemeinsam die Welt der Tiere kennenlernen, die für die Indianer eine besondere Bedeutung haben, und entdecken, was von den Stärken der Indianer gelernt werden kann. Auch Gemeinschaft, Mut und ein respektvoller Umgang mit der Natur gehören dazu – und was Gott in der Bibel darüber sagt. Die Organisatoren freuen sich auf viele neugierige und fröhliche Kinder. Weitere Auskünfte sind zu finden auf der Website von Tschägg-Point: www. kiwo-affoltern.ch.

Website: Verein Wochenmarkt Affoltern

Veranstalter: Kloster Kappel. Unkostenbeitrag: 10 Franken. Keine Anmeldung. Website: www.klosterkappel.ch

Veranstalter: Kloster Kappel. Kostenlos. Ohne Anmeldung. Treffpunkt: Amtshausplatz (Eingang). Website: www.klosterkappel.ch

Donnerstag, 23. Juli Kappel

Peter Weiersmüller, Tschägg-Point

Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch

◴ 13:30–14:30: Führung Führung durch die Klosteranlage. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5

Für Kinder im Schulalter, 1.-6. Klasse, Montag, 10.,

Veranstalter: Kloster Kappel. Kostenlos. Ohne

17 Uhr, Kosten: Kollekte, Viva Kirche Affoltern am

Anmeldung. Treffpunkt: Amtshausplatz

Albis, Alte Obfeldenstrasse 24, Affoltern.

(Eingang). Website: www.klosterkappel.ch

Gartenkaffee von Montag bis Mittwoch von 13.30 bis

bis Donnerstag, 13. August, von 13.30 (Check-in) bis

17 Uhr

Fahrverbot zwischen Zwillikon und Bickwil wird umgesetzt Die Signalisation wird bis Ende Juli montiert Nachdem die Rekursverfahren abgeschlossen sind, kann das im vergangenen Jahr beschlossene Fahrverbot zwischen Zwillikon und Bickwil signalisiert werden. Damit erhöhen die Stadt Affoltern am Albis und die Gemeinde Obfelden auf das neue Schuljahr hin die Schulwegsicherheit. Bereits in den Jahren 2019 bis 2021 forderten Anwohnende und politische Parteien Massnahmen gegen den Schleichverkehr auf dem Schulrain beziehungsweise der Zwillikerstrasse. Die schmale Strasse verfügt über keine Infrastruktur für den Langsamverkehr. Sie weist jedoch ein überdurchschnittliches Verkehrsauf kommen auf und zahlreiche Verkehrsteilnehmende passen ihre Geschwindigkeit den örtlichen Gegebenheiten nicht an. Dies führt regelmässig zu kritischen Situationen und gefährdet insbesondere die Schulwegsicherheit.

Nachdem aus der Bevölkerung im Jahr 2024 erneut entsprechende Begehren eingegangen waren, liessen die Stadt Affoltern am Albis und die Gemeinde Obfelden die Verkehrssituation nochmals untersuchen. Das Verkehrsgutachten bestätigte den bereits früher festgestellten Handlungsbedarf.

Erhöhung der Schulwegsicherheit Daraufhin beschlossen der Stadtrat Affoltern am Albis und der Gemeinderat Obfelden gemeinsam ein Fahrverbot für Motorwagen und Motorräder auf dem betroffenen Streckenabschnitt. Ziel ist es, den Schleichverkehr zwischen Bickwil und Zwillikon zu unterbinden und die Sicherheit für Zufussgehende, Velofahrende sowie Kinder auf ihrem Schulweg zu verbessern.

Gegen die im September 2025 publizierte Signalisationsverfügung wurden drei Rekurse erhoben. Diese sind inzwischen rechtskräftig erledigt beziehungsweise zurückgezogen worden. Damit können die beiden Gemeinden die beschlossene Massnahme nun umsetzen. Bis Ende Juli 2026 werden die Fahrverbotsschilder montiert, sodass die neue Verkehrsregelung rechtzeitig zum Schulbeginn gilt. Künftig ist die Durchfahrt zwischen dem Parkplatz des Kynologischen Vereins auf der Obfelder Seite und dem Schützenhausparkplatz auf Zwilliker Seite für Motorwagen und Motorräder nur noch im Zusammenhang mit forst- und landwirtschaftlichen Fahrten gestattet. Für Velos, Mofas und E-Bikes gilt das Fahrverbot nicht. Stadt Affoltern am Albis Gemeinde Obfelden

Spiel und Spass als Indianerinnen haben diese Girls. (Bild zvg)

Weltmeistertitel, WM-Medaillen und Spitzenresultate für das Säuliamt An den Rhönrad-Weltmeisterschaften in Göttingen (Deutschland) vertraten Elea Peter, Timon Peter und Sandrine Peter aus Bonstetten sowie Nadine Kamm aus dem Säuliamt die Schweiz im Nationalteam. Rund 150 Turnerinnen und Turner aus 17 Nationen nahmen vom 30. Juni bis 4. Juli an den Titelkämpfen in Göttingen (D) teil. Für das Glanzresultat sorgte Elea Peter, die sich in der Kategorie Jugend den Weltmeistertitel im Geradeturnen sicherte. Timon Peter qualifizierte sich für alle vier Finals – pro Disziplin erreichten jeweils nur die besten sechs Turnerinnen und Turner den Final. Er gewann Silber im Geradeturnen und Bronze im Sprung. Zudem erreichte er den vierten Rang im Mehrkampf und den fünften Platz in der Spirale. Sandrine Peter zeigte bei den Erwachsenen eine starke Geradekür mit Musik und verpasste den Final äusserst knapp. Nadine Kamm belegte Rang vier in der Spirale sowie Rang fünf im Mehrkampf.

Die Teilnahme an den Weltmeisterschaften erforderte die Qualifikation über vier nationale Wettkämpfe sowie die Schweizer Meisterschaften. Die gezeigten Leistungen sind das Resultat intensiver Vorbereitung und Ehrgeiz mit einem Trainingsaufwand von 17 bis 21 Stunden pro Woche – neben Schule, Studium oder Beruf. Mit ihren Resultaten trugen die Turnerinnen und Turner dazu bei, dass sich die Schweiz sowohl bei der Jugend als auch bei den Erwachsenen als eine der drei besten Nationen für die Team-Weltmeisterschaften 2027 qualifizierte. Für die vier Turnerinnen und Turner steht jedoch nicht nur der sportliche Erfolg im Mittelpunkt. Das Rhönradturnen ist ihre grosse Leidenschaft, die neben Medaillen und Spitzenklassierungen auch unvergessliche Erlebnisse und wertvolle internationale Freundschaften mit sich bringt. Rhönradriege Bonstetten


GEWERBEZEITUNG Bezirk Affoltern 17. Juli 2026

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für Heilbehandlungen massiv höher sein als in der Schweiz. Sind Sie im Ausland auf eine Heilbehandlung angewiesen, erhalten Sie maximal den doppelten Betrag, der die Behandlung in der Schweiz kosten würde. Prüfen Sie deshalb den Abschluss einer Unfallzusatzversicherung – allenfalls sind Sie bereits über Ihren Arbeitgeber zusatzversichert. Abredeversicherung Beziehen Sie unbezahlten Urlaub oder haben Sie Ihre Stelle gekündigt, erlischt die obligatorische Unfallversicherung in der Regel 1 Monat nach Ihrem letzten Lohnanspruch. Mit einer Abredeversicherung können Sie den Unfallschutz Ihres bisherigen Arbeitgebers dann um maximal 6 Monate verlängern. Sie kommen damit in den vollen Genuss der Leistungen nach UVG. Bei längerer Abwesenheit müssen Sie die Unfallversicherung nach Ablauf der 6 Monate in die Krankenkasse einschliessen. Privathaftpflichtversicherung Ein Kratzer im Tisch des Apartments oder die geliehene Kamera geht zu Bruch – solche Missgeschicke passieren schnell. Ob Sie während Ihres Auslandaufenthaltes bei einer Gastfamilie oder in einem eigenen Apartment gegen die finanziellen Folgen solcher Schäden versichert sind, lassen Sie sich am besten von Ihrem Versicherungs- und Vorsorgeberater erklären. Kurz vor der Abreise Kontrollieren Sie rechtzeitig, ob alle offenen Prämienrechnungen bezahlt sind oder dass diese in Ihrer Abwesenheit bezahlt werden. Ansonsten riskieren Sie, dass Ihr Versicherungsschutz nicht mehr vollumfänglich greift.

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tausch mit ihrem internationalen Team inspiriert. Energie tanken im Alltag Abseits der Schule findet Ashleigh Jeannot ihren Ausgleich im Kreativen und Beruhigenden. Sie tankt neue Energie beim Lesen eines guten Buches, in Gesellschaft ihrer Katzen oder bei einem handfesten Projekt: der liebevollen Renovierung ihres alten Hauses. Diese Kombination aus planerischer Struktur im Beruf und kreativer Gestaltung in der Freizeit zeichnet sie als vielseitige und nahbare Führungspersönlichkeit aus.

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ZEITUNG Juli 2026

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ZEITUNG Juli 2026

Abschieds-Apéro mit Überraschung

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Fast das ganze aktive Team und einige «Ehemalige», seine komplette Familie, sowie die Senior-Chefs, Rudolf und Sonja Häberling, fanden sich am 29. Juni 2026 bei strahlendem Wetter in der wunderschönen Gartenoase des Weingartens ein, um den Abschied von Mischa Petrovic mit einem Apéro-Riche würdig zu feiern. Was schenken wir zum Abschied? Diese Frage beschäftigte die Arbeitskollegen

und Chef’s im Vorfeld sehr, denn man wollte für einen so langjährigen, beliebten Mitarbeiter etwas Besonderes organisieren. Die Idee einer Kollegin, man sollte Mischa’s einzigartige Persönlichkeit, sein Charisma und seinen Charme irgendwie festhalten, wurde aufgegriffen und umgesetzt. «Crazy David», ein bekannter Karikaturist aus dem Bernbiet, reiste extra an

und porträtierte Mischa zum Vergnügen aller Anwesenden während des Apéros live. Er sorgte mit seiner künstlerischen Fertigkeit für einen rundum gelungenen Anlass und ein würdiges Geschenk. Das angefertigte Unikat reist nun nach Serbien und bekommt einen besonderen Ehrenplatz in Mischa’s Haus.

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Mischa Petrovic als Model, flankiert von zwei Generationen Häberling. Rechts: Das fertige Unikat von Zeichner «Crazy David».

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Sommerfeeling pur auf Weingarten-Terrasse Der Sommer 2026 zeigt sich von seiner schönsten Seite, genau richtig, um einen genussvollen Aufenthalt auf der schattige Weingarten-Terrasse zu organisieren – Ferienfeeling pur. Dieses Jahr konnten bereits mehr Tage draussen aufgedeckt werden als den ganzen letzten Sommer. Nun hoffen die Gastgeber Anita und Andreas Häberling und das WeingartenTeam natürlich sehr, dass es Petrus am

Der Variationen-Teller – von jeder Fleischsorte es «Versuecherli».

bevorstehenden BBQ-Weekend auch noch so gut meint und die Sonne scheinen lässt, damit der Anlass auf der Gartenterrasse stattfinden kann. Am Freitag und Samstag, 14. und 15. August 2026, jeweils ab 18 Uhr und am Sonntag, 16. August, bereits ab 12 Uhr sind die legendären Spareribs, der zarte Schweinshals, das perfekt gegarte Roastbeef oder die «BBQ-Variation» – das heisst von allen Fleischstücken ein «Versuecherli» – bereit zum Geniessen. Alle Gäste, welche schon einmal im Weingarten Fleisch vom Smoker probiert haben, sind absolut begeistert: denn die marinierten Fleischstücke werden während gut 8 bis 10 Stunden langsam im Niedergarverfahren im Smoker belassen. Bereits jetzt kann man sich mit zwei Fleisch-Variationen vom Smoker auf die BBQ-Abende einstimmen: Der «Roastbeefteller» mit Tatarsauce sowie das «Smoked Carpaccio» mit Chimichurri stehen aktuell auf der Speisekarte.

Reservieren Sie doch noch heute einen Tisch für Ihre Familie oder organisieren Sie ein BBQ-Treffen mit Freunden und überzeugen Sie sich von diesem phänomenalen Fleischgenuss. An beiden Abenden gilt jedoch: «S’git, solang s’hät». Selbstverständlich gibt es an diesen Tagen auch alle anderen feinen Spezialitäten der Weingartenküche, wie Pizze, Pasta, Fisch oder die leichten Gerichte der Sommerkarte. Bitte benutzen Sie an den BBQ-Abenden die öffentlichen Parkplätze auf dem nahen «Kronenplatz» oder beim «Sportplatz Moos» – übrigens auch sonst die perfekte Parkmöglichkeit.

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Freitag, 17. Juli 2026

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Schwestern im Einklang Bei Dana und Noemi Kammerlander herrscht nicht nur beim Musizieren Harmonie Regula ZellwegeR Noemi Kammerlander spielt Cello im Orchester Jugendsinfonieorchester Aargau und im Jugendorchester Con Brio der Musikschule Knonauer Amt und der Kantonsschule Limmattal. Ihre Schwester Dana nicht, denn als Pianistin ist man eher selten Orchestermitglied – aber Solistin. Als solche trat sie bereits mit Con Brio unter der Leitung von Corinna Camacaro auf. Gemeinsame Auftritte haben die Schwestern auch mit ihrem Quintett, zusammen mit den Schwestern Vanessa und Annina Lucarelli und Timo Fröhli. Das Quintett trat beispielsweise im Januar 2026 mit einem Werk von Antonín Dvořák im Rahmen der ersten Talentbühne des Förderprogramms Knonauer Amt und Limmattal auf.

Förderprogramm der Musikschule Knonauer Amt Überdurchschnittlich musikalisch talentierte und besonders engagierte Schülerinnen und Schüler sollen frühzeitig erkannt und gemäss ihren individuellen Anlagen und Interessen mit dem Förderprogramm gezielt gefördert werden. Für die Aufnahme ist das Bestehen einer Eignungsprüfung erforderlich. Noemi und Dana haben dies mit Bravour geschafft. Zusätzlich zum erweiterten Einzelunterricht erhalten sie deshalb Zugang zu vertieftem Wissen der musikalischen Theorie und Praxis und musizieren in typischen Formationen der von ihnen bevorzugten Musikrichtungen. Betreffend Musikrichtungen sind die 17-jährigen Schwestern völlig offen. Bisher übten sie im Quintett beispielsweise Werke von Vivaldi, Dvořák und Schostakowitsch. Noemi erzählt begeistert von ihrem Cellolehrer Martin Zeller. Er sucht passende Stücke für die fünf jungen Talente und lässt sie auswählen.

Wir sind Dana und Noemi Dana Kammerlander schliesst zurzeit die Fachmittelschule ab. Sie konnte bereits in der Primarschule eine Klasse überspringen. Sie hat das Berufsziel Hebamme. Pflegefachfrau wäre ihr zu generell und sie sucht den direkten Kontakt mit Menschen. Ein Musikstudium lehnt sie zurzeit ab: «Die Eintrittsprüfungen sind streng, ich habe Angst vor zu viel Druck und möchte Musik als mein liebstes Hobby beibehalten.» Vom Vater bekam sie eine Gitarre zu Weihnachten, aber das E-Piano lockte sie mehr. Der Vater spielte selbst Posaune in einem Orchester. Er förderte seine Töchter musikalisch – ohne Druck zu machen. «Dana hat bessere Noten in der Schule», erklärt Noemi. Dana ist die Sportliche der beiden Schwestern. Geräteturnen ist ihr Lieblingssport. Sie sagt von sich, sie sei strukturiert, mag es zu planen, zu organisieren und zu koordinieren. Familie Kammerlander wohnt in einem Mehrfamilienhaus in Birmensdorf. Dana lacht: «Wir haben sehr tolerante Nachbarn.» Denn pro Tag üben beide Schwestern mindestens drei viertel Stunden.

«Ich hatte zuerst ein wirklich schlechtes Cello.» Noemi Kammerlander, Nachwuchs-Cellospielerin

Dana (links) Kammerlander spielt das Piano und Noemi Kammerlander (rechts) das Cello. (Bild Regula Zellweger) Mit acht Jahren begann Noemi Kammerlander Cello zu spielen. Sie ist die Kreative der Schwestern. Sie erzählt: «Zum Einschlafen liess mein Vater Cellomusik mit der bekannten Cellistin Yo-Yo Ma erklingen. Vielleicht hat mich dies unbewusst zu meinem Instrument gebracht.» Auch sie besucht die Fachmittelschule, auch sie konnte eine Primarklasse überspringen. Sie will Lehrerin werden. «Ich hatte zuerst ein wirklich schlechtes Cello», lacht sie, «aber als ich mit den Musikstunden begann, mieteten wir ein besseres und vor zwei Jahren durfte ich bei Geigenbauer Rast in Zürich ein eigenes Cello auslesen.» Noemi Kammerlander sagt von sich: «Ich bin offen, ehrlich, gehe auf Menschen zu, mein Freundeskreis ist mir wichtig und ich habe eine gute Portion Humor.» Wer ist nun die ältere der beiden Schwestern? «Das wissen wir nicht, wir

kamen durch Kaiserschnitt beinahe gleichzeitig zur Welt.»

Schwestern und Freundinnen Die Schwestern Kammerlander sind Zwillinge, gleichen sich äusserlich, sind aber starke, eigenständige Persönlichkeiten. Bereits die Eltern achteten darauf, sie nicht gleich zu kleiden und sie in ihrer Individualität zu fördern. Wenn jemand sie mit «die Zwillinge» anspricht, wehren sie sich: «Wir sind Dana und Noemi.» Sie haben eine enge Beziehung. Beide sind erstaunlich reif für ihr Alter, haben Tiefgang und schätzen solchen auch bei ihren Freundinnen und Freunden. Auch die Volksschulzeit brauchen sie gemeinsam hinter sich, jetzt aber in der Fachmittelschule, besuchen sie verschiedene Klassen. «Damit hat sich unsere enge Beziehung etwas gelockert»,

meint Dana und Noemi ergänzt: «Wir haben zwar immer noch denselben Freundeskreis, aber nun sind neu individuelle Beziehungen dazugekommen. Wir wollen ganz bewusst unsere Eigenständigkeit entwickeln und pflegen.»

Sie sind trotz ihrer Erfolge bescheiden geblieben. «Wir sind musikalisch so weit gekommen, weil wir mit Freude musizieren. Und weil wir uns gegenseitig motivieren und zu Hause ein förderndes, unterstützendes Umfeld haben. Einen grossen Anteil am Erfolg haben unsere Lehrpersonen. Sie sind gute Vorbilder, auch beispielsweise die Con Brio Dirigentin Corinna Camacaro.» Noemi bringt es auf den Punkt: «Ehrgeiz und Fleiss reichen nicht. Man muss Musik leben, und nicht ‹machen›.»

«Wir haben sehr tolerante Nachbarn.» Dana Kammerlander, Nachwuchs-Pianospielerin

In dieser Serie stellt der «Anzeiger» junge Musikerinnen und Musiker aus der Region vor. (red)


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Vermischtes

Freitag, 17. Juli 2026

Gehen ist des Menschen beste Medizin Die Angebote von Wandergruppen im Knonauer Amt nutzen Regula ZellwegeR Es fiel den Ottenbacher Wanderführerinnen Anita Fecker und Helene Guthauser nicht leicht, sich für die Wanderung zu entscheiden. Denn der Wetterbericht glich einem Orakel. Mutig beschlossen sie, die geplante Wanderung durchzuführen. Und der Wettergott hatte ein Einsehen: Es regnete nur kurz, als die Gruppe an einem schönen Plätzchen grillierte. Der Weg führte von Beinwil im Freiamt nach Merenschwand, Anreise und Rückreise mit dem Postauto. Die beiden Wanderleiterinnen rekognoszieren jeweils gemeinsam die Reisen – es macht ihnen Spass, für die «Wandergruppe gemütlich» eine kleine Reise von 1,5 bis 2,5 Stunden vorzubereiten. Die detaillierten Informationen übermitteln sie den Teilnehmenden auf www.ottenbach60plus.

Gemeinsames Erleben macht glücklich Im Juni nahmen rund 20 Personen an der Wanderung teil, davon zwei Männer. Man duzt sich und die Stimmung ist herzlich. Etappenweise teilte sich die Gruppe auf in «Schnelle» und «etwas weniger Schnelle». Die sportlichen Anforderungen sind gering, und gibt es eine etwas unwegsame Teilstrecke, hilft man sich gegenseitig. Auch Wanderstöcke kommen zum Einsatz. Die schnelle Gruppe hatte den Picknickplatz eingerichtet, als die langsamere Gruppe ankam. Ein Feuer brannte und Anita Fecker hatte bereits einen kleinen Apéro aufgetischt. Jede und jeder brachte sein Essen mit, ein über 80-jähriges Ehepaar verteilte Oliven aus seiner ursprünglichen Heimat Griechenland. Am Schluss der Wanderung kehrten alle beim Albis Beck in Merenschwand ein, um weitere Zeit gemeinsam zu verbringen. Einige wanderten weiter von Merenschwand nach Ottenbach, andere nahmen das nächste Postauto. Anita Fecker betont: «Das Wandern ist eine Sache, das Zusammensein eine andere. Beides ist wichtig. Wir treffen uns auch jeden 13. des Monats in Ottenbach im Café. Willkommen sind alle, auch frühere Mitwandernde, die längere Wege nun nicht mehr schaffen. Da werden Erinnerungen ausgetauscht. Beim Wandern entstanden Freundschaften – im Alter ist dies besonders wichtig.»

Die «Wandergruppe gemütlich» legte den Weg von Beinwil im Freiamt nach Merenschwand zurück. Nur kurz fiel etwas erfrischender Regen. (Bilder Regula Zellweger) man auch über www.schweizer-wanderwege.ch. Die meisten Wanderleiterinnen und -leiter arbeiten ehrenamtlich.

Positive Aspekte des Wanderns

Anbieter von Wanderungen Im ganzen Knonauer Amt findet man über die Gemeindewebseiten Wandergruppen. In Ottenbach gibt es neben der gemütlichen Gruppe das Angebot von 3- bis 4-stündigen Wanderungen. Viele Wandergruppen nehmen die Unterstützung der Pro Senectute in Anspruch. Pro Senectute bildet Wanderleiterinnen und Wanderleiter aus und weiter. Dabei stehen Themen wie Tourenplanung, Sicherheit, Erste Hilfe, Gruppendynamik und der Umgang mit älteren Menschen im Mittelpunkt. Pro Senectute strebt ein breites Angebot für unterschiedliche Bedürfnisse an. Sie betont, wie wichtig das gemeinsame Wandern für die Gesundheit und für soziale Kontakte ist, und trägt dazu bei, dass sich die Angebote betreffend Anspruchsniveau unterscheiden, dass Naturerlebnisse vermittelt werden und dass eine Teilnahme niederschwellig ist. Wer gemeinsam wandern will, findet Möglichkeiten beispielsweise in Affoltern unter /senioren8910.ch, in Knonau unter www.swgk.ch – oder in Hausen finden sich gleich drei Wandergruppen. Man gibt bei Google «Wandergruppe» und den Wohnort ein. «Naturfreunde Schweiz» führt beispielsweise auch Wanderungen durch. Wer weder in einer Gruppe noch allein wandern will, findet über sozialkontakt. ch Menschen aus der Region, die jemanden zum gemeinsamen Wandern suchen. Wanderbegleitung finden kann

An einer lauschigen Picknickstelle rasteten die Seniorinnen und Senioren und nutzten die Mittagszeit zum Essen und Plaudern.

«Gehen ist des Menschen beste Medizin», formulierte bereits Hippokrates. Tatsächlich zählt regelmässiges Wandern zu den empfehlenswertesten Bewegungsformen im Alter. Es verbessert die Herz-Kreislauf-Gesundheit, stärkt Muskeln, Knochen und Gelenke, fördert Gleichgewicht, Beweglichkeit und Ausdauer und kann helfen, Blutdruck, Blutzucker und Körpergewicht positiv zu beeinflussen. Ebenso wirkt sich Wandern günstig auf das psychische Wohlbefinden aus: Es baut Stress ab, hebt die Stimmung und fördert die Konzentration. Regelmässige Bewegung wird zudem mit einem geringeren Risiko für kognitive Einschränkungen im Alter in Verbindung gebracht. Viele kennen diese Vorteile – und dennoch bleiben die Wanderschuhe oft im Schrank. Hier setzen Wandergruppen an: Sie motivieren zu regelmässiger Bewegung, geben Sicherheit und fördern soziale Kontakte. Die Gemeinschaft trägt dazu bei, dass Bewegung langfristig Freude bereitet. Es lohnt sich also, den ersten Schritt zu tun – ganz nach Mark Twain: «Das Geheimnis des Vorwärtskommens besteht darin, den ersten Schritt zu tun.»

«In der Schweizer Bevölkerung wächst fast nur noch die Gruppe der Pensionäre», ist in den Bevölkerungsprognosen des Bundesamts für Statistik zu lesen. Heute altern wir gesünder als die Generationen vor uns. Den «Anzeiger» interessiert, wie Menschen es schaffen, nach der Pensionierung ein sinnvolles, zufriedenes und interessantes Leben zu gestalten. Denn es geht nicht nur um die Anzahl der Jahre, sondern um deren individuell gelebte Lebensqualität. Die Redaktion nimmt gern Input entgegen: redaktion@affolteranzeiger.ch. (red) Die erste Gruppe hatte bereits den Picknickplatz eingerichtet und ein Feuer entzündet, als die zweite Gruppe ankam.


Sport

Freitag, 17. Juli 2026

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Erfolgreiche Nachwuchs-Karateka an der Zürcher Karate-Kantonalmeisterschaft 19 Kinder und Jugendliche des Shito Ryu Karate Center Albis überzeugten mit starken Leistungen An der Zürcher Karate-Kantonalmeisterschaft 2026, die am 5. Juli 2026 in Bonstetten-Wettswil stattfand, gingen insgesamt 19 Kinder und Jugendliche des Shito Ryu Karate Center Albis an den Start. Sie traten in den Disziplinen Kata, Kumite und Teamkata an und zeigten dabei überzeugende Leistungen. In der Kategorie Kata beeindruckten die Nachwuchs-Karateka mit präzisen Techniken, sauberer Ausführung und hoher Konzentration. Im Kumite bewiesen sie Mut, Fairness und grossen Kampfgeist. Für besondere Stimmung sorgten die Auftritte in der Teamkata, bei denen die jungen Sportlerinnen und Sportler ihre Bewegungsabläufe synchron und ausdrucksstark präsentierten. Für das Shito Ryu Karate Center Albis starteten Alexander Bühler, Louis Barth, Flavin Ebneter, Amélie und Dominique Gremminger, Zofia Gzyl, Alessia Heim, Noah Jürgler, Philipp Moll, Liv Morgenthaler, Emma Müller, Mila Müller, Rafaela Uehara, Luca und Lenny Van der Westhuizen, Ruben Varhegyi, Alina Zehnder sowie Aileen Zurbuchen. Besonders erfolgreich verlief der Wettkampf für Zofia Gzyl, die sich eine Silber- und eine Bronzemedaille sichern konnte. Alessia Heim gewann ebenfalls eine Bronzemedaille. Beide überzeugten mit präzisen Techniken, grossem Einsatz und starker Wettkampfleistung. Das Shito Ryu Karate Center Albis zeigte sich stolz auf seine jungen Athletinnen und Athleten. Neben den Medaillengewinnerinnen konnten viele Kinder und Jugendliche persönliche Bestleistungen erzielen und wertvolle Wettkampferfahrungen sammeln. Die erfolgreiche Teilnahme sorgt für zusätzliche Motivation für die kommenden Trainings und Turniere.

Von links: Sofia Gzyl, KumiteVize-ZH-Karate-Meisterin, mit den Nachwuchs-Kids Raphaela Uehara, Emma Müller und Mila Müller vom Karate Albis.

Andy Müller, Shito Ryu Karate Center Albis

(Bild zvg)

Weitere Informationen: www.karate-albis.ch

Frauen 1 von Volley Obfelden nutzt ideale Trainingsbedingungen Anfang Juni bereitete man sich im Sportzentrum Kerenzerberg auf die Saison vor Mit intensiven Trainingseinheiten, abwechslungsreichen Sportangeboten und viel Teamgeist startete das Frauen1-Team von Volley Obfelden in die Saisonvorbereitung. Im Sportzentrum Kerenzerberg fand das 5.-Liga-Team ideale Voraussetzungen um an Technik, Taktik und dem Zusammenspiel zu arbeiten. Möglich wurde das Trainingswochenende durch einen Wettbewerb des Zürcher Kantonalverbands für Sport. Gemeinsam mit sechs weiteren Vereinen konnte Volley Obfelden die moderne Infrastruktur des Sportzentrums nutzen und von den vielfältigen Trainingsmöglichkeiten profitieren. An beiden Vormittagen stand der Volleyball im Mittelpunkt. In der Halle wurde unter der Leitung einer erfahrenen Trainerin intensiv gearbeitet. Mit gezielten Übungen zu Technik, Präzision und Spielaufbau sowie verschiedenen Spielsituationen konnte das Team wichtige Fortschritte erzielen und sich auf den Saisonstart vorbereiten. Für Abwechslung sorgte das Sportprogramm am Samstagnachmittag. Die Spielerinnen konnten verschiedene Sportarten ausprobieren und dabei neue Erfahrungen sammeln. Zur Auswahl standen unter anderem Pickleball, Lacrosse, Bogenschiessen, Mentaltraining und Bobanschieben. Die Angebote wurden von erfahrenen Leiterinnen und Leitern durchgeführt und gemeinsam mit Teilnehmenden der anderen Vereine besucht. Dadurch ergaben sich Begegnungen und ein Austausch über die eigenen Vereinsgrenzen hinaus.

Zwei der Spielerinnen des Frauen-1-Teams vom Volley Obfelden, die sich am Samstagnachmittag beim Bobanschieben versucht haben. Auch abseits der Trainingshalle bot das Wochenende viele gemeinsame Momente. Die Spielerinnen nutzten die Zeit für Gespräche mit anderen Vereinen, genossen die Umgebung rund um das Sportzentrum und konnten die Aussicht über den Walensee erleben. Den Abschluss bildete eine vereinsübergreifende Gruppenolympiade. In gemischten Teams traten die Teilnehmenden in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an und stellten dabei

Geschicklichkeit, Zusammenarbeit und Teamgeist unter Beweis. Das Trainingswochenende am Kerenzerberg bot dem Frauen-1-Team von Volley Obfelden eine wertvolle Gelegenheit, sich sportlich weiterzuentwickeln und als Mannschaft weiter zusammenzuwachsen. Mit den gewonnenen Erfahrungen geht das Team gut vorbereitet in die neue Saison. Sina Bär, Volley Obfelden

Das Team der Frauen 1 während des Trainingslagers im Sportzentrum Kerenzerberg. (Bilder zvg)


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Extra

IHRE FERIENFOTOS

Zeit gegen Journalismus

Schicken Sie uns Ihre schönsten Erinnerungen Haben Sie ein paar schöne Fotos aus den Ferien mitgebracht? Oder haben Sie Ferien in der Region oder einfach zu Hause gemacht? Dann lassen Sie unsere Leserinnen und Leser an Ihren Erinnerungen teilhaben. Schicken Sie uns zwischen einem und drei Bildern mit einer Auflösung von 1 bis 2 MB. Wir kümmern uns um die Veröffentlichung in einer der nächsten Ausgaben. Schreiben Sie uns dazu, wo und wann Sie das Bild gemacht haben und was für spezielle Erinnerungen Sie mit dem Bild verbinden. Mailen Sie an: redaktion@affolteranzeiger.ch. (red)

BILDERRÄTSEL Wo befindet sich diese Skulptur? Vor welchem Haus im Amt jassen diese vier frivolen Gesellen? Wer es weiss, kann eine E-Mail an die Redaktion schreiben: redaktion@affolteranzeiger.ch Die Lösung wird am Freitag, 24. Juli, an dieser Stelle veröffentlicht. (red)

Freitag, 17. Juli 2026

Nichts ist älter als die Zeitung von gestern Wie wohl die meisten Zeitgenossen höre ich täglich die Nachrichten und stöbere durch die Medien. Gut, im Moment interessiert mich insbesondere der Fussball. Der gab auch den Ausschlag für diese Zeilen. Mich nervt die schwarz-weisse Optik der Kurzlebigkeit und Kurzsichtigkeit. Nehmen wir als Beispiel Murat Yakin: «Yakin muss in WM-Form kommen; Yakin mit falschem Aufgebot; Yakin mit verwirrenden Auswechslungen; Yakin schockt mit nächster Idee; Yakin hat goldenes Händchen; Yakin schreibt Fussballgeschichte; Yakin ist der Grösste.» Heute gibt es nichts Älteres als die Zeitung von gestern! Aber auch ansonsten macht das Lesen von Tageszeitungen nicht mehr nur Freude. Gut, vielleicht ist es meinem Jahrgang geschuldet. Sicher jedoch auch der heutigen Zeit. Dem Zeitdruck. Wie war es noch, wenn mich als Jugendlicher mein erster Gang schon in der Früh zur Eingangstür führte, um den «Tages-Anzeiger» für mich zu sichern. Danach wollte ich auch den «Blick» und die NZZ durchblättern. Von meinem Patenonkel Walter wünschte ich mir jedes Weihnachten das Jahresabo vom «Sport». Noch heute mag ich mich an Artikel erinnern, die ich vor fast 50 Jahren gelesen habe. Ich habe es geliebt, wenn Journalisten recherchiert und ausführliche Berichte über Persönlichkeiten geschrieben haben. Vor allem im Sport- und Kulturteil. Besonders begeistert habe ich Artikel gelesen von Walo Lutz («Sport»), Fredy Wettstein («Tages-Anzeiger») oder – etwas später – die Kolumnen von Bänz Friedli. Sie konnten so tiefgründig und fassbar über prominente Leute schreiben. Stimmen aus dem Radio oder Fernsehen von Heidi Abel, Werner Wollenberger, Bernard Thurnheer, Hans Jucker, Sepp Renggli oder Gody Baumberger habe ich noch immer im Ohr. Jucker war eine Persönlichkeit, die sich auch fest für unsere Region einsetzte. Nicht nur das: Er hat den Journalismus jungen interessierten Menschen vermittelt, hat die Einsteiger auf diesem Gebiet begleitet und unterstützt. Auch ich konnte viel davon profitieren. Es waren Schreibende oder Sprechende, die nie künstliche Spannung erwirken wollten, die authentisch und nahbar waren, sich nicht nur auf Mo-

Persönlichkeiten wie Hans Jucker fehlen dem heutigen Journalismus, findet Fredy Bickel. (Archivbild -ter.) mentaufnahmen konzentrierten. Zugegeben, damals hatten sie noch genügend Zeit und Zeilen zur Verfügung. So konnte auch ihre Handschrift oder ihr Wesen aus dem Artikel gelesen oder an der Wortwahl erkannt werden. Ohne dass sie dabei im Mittelpunkt stehen wollten und sich auch nicht zu schade waren, Blösse zu zeigen, sich selbst zu hinterfragen. Bei der schreibenden Zunft habe ich mir jeweils einen Spass daraus gemacht, den Namen des Autors erst zu suchen, wenn ich einige Zeilen gelesen hatte und meinte zu wissen, welcher Name am Ende des Berichtes stand. Viel Zeit ist vergangen. Die Welt hat sich weiterentwickelt, erneuert sich ständig und viele Dinge sind nicht mehr so wichtig, wie sie einst waren. Alles ist viel schnelllebiger geworden. Das Internet, die sozialen Medien und wohl bald auch KI sind ein fester Bestandteil unseres Lebens. Das ist nicht negativ. Im Gegenteil. Spannend und eine Herausforderung ist es ja auch, mit der Zeit zu gehen,

sich mit jüngeren Generationen auszutauschen. Versuchen zu verstehen, zu lernen. Was ich nicht unerwähnt lassen will, ist, dass es wenigstens noch Magazine gibt, wo Schreibende mehr Platz finden und somit auch differenzierter berichten können. Auch regionale Wochenzeitungen beschreiben viele Dinge ausführlicher, der geringere Zeitdruck ist spürbar. Für eine Tageszeitung ist dies alles jedoch kein Ersatz. Auch wenn diese nicht mehr das sind, was ich mir wünsche. Geradezu geschockt war ich, als bei Gesprächen in den vergangenen Wochen mit jungen Menschen aus dem Ausland über dieses Thema die Antwort kam: «Tageszeitung? Was ist das? Kennen wir nicht, bei uns gibt es so was nicht.» Für mich trotz allem unvorstellbar. Es fängt bereits bei den reisserischen Überschriften an, über die ich oft den Kopf schütteln muss. Aber eben, heute werden diese meist nicht mehr

von den Journalisten gemacht, sondern von den Redaktoren, die ihr Blatt schlussendlich verkaufen wollen. Weiter geht es mit Artikeln, die wohl aus Zeitdruck nicht wirklich recherchiert abgedruckt werden. Schlimm ist, dass in vielen Blättern das Gleiche steht. Zusammengefasst werden einige Fakten ohne wirkliche Durchleuchtung. Der Mensch dabei spielt nur noch eine sekundäre Rolle. Wird auf ihn gespielt, fragt sich keiner, wie es ihm nach solchen Angriffen geht. Eben: Die Zeit fehlt. Wichtig ist, dass die Überschrift gross und einschlagend ist, der Bericht kurz, überrissen und leicht leserlich. Unsere Zeit meint es nicht gut mit dem Journalismus. Und so springe ich am Morgen nicht mehr den Zeitungen nach, das Lesen löst nicht mehr die gleiche Faszination aus, macht mir nach unzähligen Jahren den Tag nicht mehr schöner. So denke ich oft an die grossen Persönlichkeiten aus dem Journalismus zurück, die ich so sehr vermisse. Sie sterben aus. Viele verkennen ihre Aufgabe oder dürfen sich schlicht und einfach nicht mehr ausleben. Gelebt wird dafür der Online-Journalismus: Klicks sind wichtig, nicht der Inhalt. Die Schnelligkeit, das Sofortreagieren, nicht das Nachdenken. Was bleibt, sind alte, vergilbte Zeitungen, scherbelnde Tonaufnahmen und in Erinnerungen Übertitel von Sportberichten, die damals den Menschen noch herausgestrichen haben: «Zanetti oder das Glück, auch einmal Glück zu haben»; «Sulser, Real, Träume, Brel». Danke dafür! Und danke dem Internet, dass ich noch immer auf ältere, wunderbare, unvergleichbare, zeitlose Berichte stosse und dabei bemerken darf, dass diese Dokumente nicht älter wurden, noch heute den Zeitnerv treffen. Fredy Bickel

IM SCHEINWERFERLICHT

In dieser Serie stellt Fredy Bickel im monatlichen Rhythmus Persönlichkeiten vor und erinnert sich an Begegnungen und persönliche Anekdoten – ehrlich und ungeschminkt. (red)

RÄTSEL

Sommerzeit

offener zweirädriger Wagen

5

Betriebsferien: Mo 20. Juli bis Mo 3. August; danach sind wir ab Di, 4. August, gerne wieder für Sie da.

Übung, Vorarbeit

Berührungsverbot

umweltschonend (Auto)

enthaltsamer Mensch

robustes Beinkleid

Captain in d. Star TrekSerie

Bündner Eishockeyclub

Grasschnitt, Ernte

derzeitiger Aufenthaltsort

Hochschulen (Kw.) Roman von Karl May † : Der ...

griech. Vorsilbe: gleich

Studentenausweis (Kw.)

eiweissreiche Hülsenfrüchte

4

Jubelwelle im Stadion: La ...

4

7

Computertaste

Pferdeverwandter

Fremdwortteil: Holz

Schifffahrtsunternehmen

Zuflucht Erbittender Vorn. v. Schweiger

frz.: munter

12

Lagerhallenwohnung

Teil v. akadem. Titeln

3

Motorradsport

verehrtes Vorbild westl. Weltmacht

Teil des Tennisfeldes

2

Temperatureinheit

russ. Parlament

Beruhigungsmittel Mz.

1

Körpersprays

2

9

Nationalmannschaft (Kw.)

obere Mauerleiste

3

drittgrösste Stadt Japans

Shops, Geschäfte

ital.: zwei

Ausruf d. Schmerzes

eh. dt. Staat

Windstoss

islam. Gelehrter

10

übel, schlecht

Haarschnitt

Flachland

8

eh. Postu. Tel.Betrieb strahlenförmig

Hptst. v. Italien (ital.)

physikal. Einheit

altes Mass d. Luftdrucks

Vater u. Mutter Name Noahs in der Vulgata

Abschaum, Pack

sich nähern

leichter Aufprall (ugs.)

Zwischenbemerkung

Fussbekleidung (engl.)

radioakt. Edelgas

Blumensteckkunst

Reizleiter

Weltorganisation

Bundesamt für Statistik

schweiz. Rockband: Patent ...

med.: Zahn Strom d. Gerona

Bahnhofstr. 12 · 8932 Mettmenstetten · Tel. 043 466 81 51 www.unverbluemt.ch

Partydroge

Augsb. Kaufmannsfamilie

Weltalter

1 frz.: Höhepunkt

Vielschichtigkeit

Vorn. v. Engelke

Schneehütte südafrik. Partei

Stadt in Kalifornien (2 W.)

Zuruf an ein Zugtier

trop. Staudenfrucht

5

6

7

8

11 9

10

11

12

URTEILSKRAFT G S H S B T A B I T A B U A N K E F U G G E R I G L U A E O N O C H S N E R I E D E N S B U M S O S A K A A N C I A T U E P T T I D O L E L T E R N R L A E D E N M A C A N N O E E R D N U E S S E D U MA B O O T S E I NWU R F A U A X Y L O E S E L G R K I R K A R E E D E R E I A S Y L A N T MA H D E V E R B L E I B I D T S C H U T B O E E S E D A T I V A R A D O N I MAM G R U N D L I N I E R S I M S N A T I R E R L O F T M I E S O L A

natürl. sechseckiges Gebilde

dt. für Matur (Kw.)

Wunderschöne

© raetsel.ch_240605

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