CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 50 I 179. Jahrgang I Dienstag, 15. Juli 2025
Schulleitung bekannt
Renoviertes Juwel
Pascal Lauener und Nadine Schürer starten am 1. August an der Sekundarschule Bonstetten in ihre neue Aufgabe. Seite 3
Das Pfarrhaus Knonau wurde für 2,3 Millionen Franken saniert und umgebaut. Auch die Fensterläden sind nun wieder an ihrem Platz. Seite 7
Umstrittene Quartierzufahrt kommt vors Volk
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tausend Franken hat der Rotary Club Knonaueramt an die Kispi-Reha gespendet. Seite 7
«Wenn alles reibungslos läuft, bleiben wir fast unsichtbar.» Seite 9 Roger Büchler, Inhaber von Avivox. (Bild Deviprasad Rao)
Wie funktioniert eigentlich ... Gemeinde erklärte stets, dass dies in
Wettswil: Urnenabstimmung im November livia häberling Daniel und Hermann Baur brauchten in den vergangenen Monaten einen langen Atem. Mehrfach schlug das Pendel gegen sie aus, und trotzdem liessen sie nicht locker. Der Einsatz, dem sich die Brüder gemeinsam mit Gleichgesinnten verschrieben haben, dreht sich um das Grundstück «Weierächer-Grabmatten». Genauer: um die Nord-Zufahrt. Das Areal soll in Zukunft Wohnraum für mehr als 1000 Personen bieten, doch gebaut werden darf erst, wenn die Erschliessung geklärt ist. Es stehen zwei Routenführungen im Raum, und aus Sicht der Brüder und der Mitbefürworter ist nur eine Variante verkehrstechnisch sicher. Für diese setzen sie sich seit Längerem ein. Nun könnte sich dieser Einsatz doch noch lohnen: «Am Horizont erscheint wieder ein Lichtblick», sagte Hermann Baur am Freitag gegenüber dem «Anzeiger».
Zwist gipfelte vor Gericht Zunächst hatte es Bemühungen gegeben, die Erschliessung unter den betroffenen Grundeigentümern des Quartiers auf privater Vertragsbasis zu regeln. Ohne Erfolg. Einig geworden sind sie sich auch im Rahmen des Quartierplanverfahrens nicht. Zwei Erschliessungsvarianten standen im Vordergrund, beide fanden Befürworter und Gegner. Die Gemeinde selbst hat sich zunächst für die eine, später dann für die andere Variante ausgesprochen. Gegen diese von der Gemeinde favorisierte Variante setzten sich Daniel und Hermann Baur, die als Landeigentümer direkt betroffen wären, zur Wehr. Sie hielten die geplante Zufahrtsvariante für gefährlich. In einer von ihnen selbst durchgeführten Umfrage fanden ihre Bedenken viel Zuspruch. Ihr Wunsch an den Gemeinderat lautete deshalb: Die Stimmbevölkerung soll mitentscheiden, welche Variante sie bevorzugt. Doch die
einem Quartierplanverfahren nicht möglich sei. Die Sache gipfelte im Frühjahr 2024 schliesslich in einem Verwaltungsgerichtsurteil, in dem das Ja-Ergebnis zur Bau- und Zonenordnung «Weierächer-Grabmatten» von November 2023 wieder aufgehoben wurde. Die Brüder Baur hatten bemängelt, dass mit der neuen Bau- und Zonenordnung nicht mehr beide Erschliessungsvarianten möglich seien, wobei dies im beleuchtenden Bericht zur Abstimmung nicht offengelegt worden sei.
Einzelinitiative für gültig erklärt Vor einigen Wochen haben die Brüder nun gemeinsam mit einer rund 20-köpfigen IG eine Einzelinitiative eingereicht, in der eine Urnenabstimmung über die Teilrevision der Nutzungsplanung Weierächer-Grabmatten gefordert wurde. Der Gemeinderat Wettswil hat die Einzelinitiative vor wenigen Tagen für gültig erklärt. Das bedeutet: Die Stimmberechtigten entscheiden am 30. November 2025 über das Geschäft. Nimmt die Bevölkerung die Initiative in der Form der formulierten Anregung an, wird der Gemeinderat verpflichtet, innert 18 Monaten eine Umsetzungsvorlage zur Änderung der Nutzungsplanung auszuarbeiten, mit der die Erschliessung über den Lenggenweg möglich wird. Also über jene Route, die aus Sicht der IG die sicherere Variante ist. Hermann Baur zeigt sich über die jüngste Entwicklung erfreut: «Wir sind zuversichtlich, dass die Weichen nun endlich richtig gestellt werden», sagt er. In einigen Monaten wird sich zeigen, ob die von der IG priorisierte Variante dem Bedürfnis der Mehrheit entspricht. «Aufgrund der Resonanz im Dorf bin ich zuversichtlich», sagt Hermann Baur.
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Während der kommenden Wochen blickt der «Anzeiger» hinter Mauern, Absperrungen oder auch Gebäude. In der Sommerserie «Wie funktioniert eigentlich ...?» sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an vielseitigen Orten unterwegs: Ob Deponie, Unterwerk, Abwasserreinigungsanlage, Pflegeheim oder Entsorgungsstelle – spannende Einblicke sind garantiert. Auch bei der Steuerung von Lichtsignalanlagen oder Naturzählungen werden die Leserinnen oder Leser dabei sein können. Den Auftakt der Serie macht Marianne Voss. Sie besuchte einen Lebensmittelladen und zeigt auf, wie dieser organisiert ist. Am Beispiel des VolgLadens in Mettmenstetten ist zu erfahren, wie früh dort gestartet wird und wie für Nachschub gesorgt wird. (red)
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Neue Regeln akzeptiert In Mettmenstetten sprangen sie hoch hinaus Atemberaubende Sprünge, mitreissende Musik und begeisterte Gäste: Die Freestyle Night in Mettmenstetten bot Sport, Show und Sommerfeeling bis tief in die Nacht: Zuerst brillierte Weltmeister Noé Roth in der Luft, danach Bild Nico Ilic performte Dodo live auf der Bühne. Seite 15 (red)
SUP- und Parkplatz-Gebühren am Türlersee
Im Vergleich zur vorherigen Saison müssen am Türlersee seit diesem Jahr neue Gebühren bezahlt werden. Für den Einsatz eines Stand-up-Paddels wird ein Betrag von 5 Franken erhoben. Dazu muss dieses oder auch andere grosse Objekte vor dem Einwassern zwingend gereinigt werden. Die Waschpflicht soll verhindern, dass sich die gefürchtete Quaggamuschel auch im Türlersee verbreitet. Ein Augenschein vor Ort zeigt: Die Massnahmen und Gebühren stossen auf grosses Verständnis. Ebenfalls seit dieser
Saison werden für die beiden Parkplätze in Türlen, vis-à-vis dem Badi-Parkplatz, und an der Wolfentalstrasse Parkgebühren fällig. Dabei wird 1 Franken pro Stunde verlangt. Neu ist auch, dass auf den Parkplätzen von 23 bis 6 Uhr ein Nachtparkverbot gilt. Laut Philipp Reinhardt, Schutzwart beim TürlerseeSchutzverband, wird die neue Gebühr von der grossen Mehrheit «anstandslos gezahlt». (red)
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