CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 48 I 179. Jahrgang I Dienstag, 8. Juli 2025
Er macht drei Jobs in einem
Wechsel im Gemeinderat Stallikon
Jürg Keller ist Badangestellter im Freibad Stigeli. Während der Sommermonate hat er beide Hände voll zu tun. Seite 5
Mia Zumsteg tritt an den Gesamterneuerungswahlen im März 2026 nicht mehr an. Auch in anderen Funktionen gibt es Rücktritte. Seite 6
Erfreuliche Gersten-Erträge Im vergangenen Jahr stand die Gerstenernte unter keinem guten Stern: Der Boden war derart aufgeweicht, dass die Mähdrescher stecken blieben. Erschwerend kam hinzu, dass die Qualität wegen der schlechten Wetterbedingungen stark gelitten hatte: Viele Kulturen waren von Pilz befallen. Dieses Jahr sieht es besser aus: «Die Qualität der Gerste ist gut, ebenso die Trockenheit der Körner», freut sich Xaver Amgwerd, Bereichsleiter der Sammelstellen Landi Albis. (red)
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Zum Schluss drei Industrie-Kreisel In den vergangenen Wochen hat der «Anzeiger» verschiedene Kreisel im Säuliamt vorgestellt. Zum Abschluss der Serie schweift der Blick auf drei Kreisel im Bezirkshauptort Affoltern: Sie alle verbindet, dass sie sich in der Industriezone oder unmittelbar vor Gewerbebauten befinden: Die Rede ist vom «Jumbo-Kreisel», «Moosbach-Kreisel» und «Hornbach-Kreisel». Begrünt sind sie in der Mitte alle – doch einer von ihnen wartet mit einem speziellen Angebot für Insekten auf. (red)
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Gemeinde geht von Blitzschlag als Ursache aus Unterbruch in der Wasserversorgung in Obfelden wird aufgearbeitet dominik stierli Es ist eine Selbstverständlichkeit: Wasserhahn auf, das Wasser fliesst. Dass dem nicht so ist, musste ein Teil der Obfelder Bevölkerung vor nicht ganz zwei Wochen erleben. Am Freitagmorgen des 27. Juni fiel die Wasserversorgung der Gemeinde aus. Das System hinter der Wasserversorgung ist komplexer, als man annehmen könnte. In Obfelden erfolgt dieses über die beiden Reservoirs Isenberg und Gjuch. Dazu kommt das Grundwasserpumpwerk Mettenholz. Wie das ganze System im Detail aufgebaut ist, wird aber gemäss der Gemeinde Obfelden nicht veröffentlicht. Bei der Wasserversorgung handle es sich um ein äusserst sensibles Thema. Am fraglichen Morgen wurde die Gemeinde aus der Bevölkerung informiert, dass Probleme mit dem Wasser bestünden. Mitarbeitende des Werksdienstes stellten dann fest, dass das Reservoir Isenberg leergelaufen war. Dessen Füllmenge beträgt 1,2 Millionen Liter Wasser, was gut 6500 BadewannenInhalten entspricht. In der Regel wird das Reservoir laufend nachgefüllt. Bei einem Füllstand von 50 Prozent würde
gemäss der Gemeinde automatisch die Pumpstation Mettenholz aktiviert. So stellt sich die Frage, wieso dies nicht geschehen ist. Wie Obfelden in einer Medienmitteilung schreibt, wurde gemäss ersten Erkenntnissen am Donnerstagnachmittag, 26. Juni, ein
«Aufgrund des hohen Wasserverbrauchs wurde das eingespeiste Wasser umgehend wieder verbraucht.» Gemeinde Obfelden zu den Wasserversorgungsproblemen
Datenkabel von einem Blitz getroffen. Über dieses Kabel werden die Reservoirs und Pumpen gesteuert und auch Alarmmeldungen versendet. Durch das Ereignis wurde zwar ein Alarm ausgelöst, eine Kontrolle vor Ort im Reservoir Isenberg ergab aber keine Unregelmässigkeiten. Dass nun die 1,2 Millionen Liter Wasser innert etwas mehr als einem halben Tag geleert wurden, war wohl
dem äusserst sonnigen und heissen Tag geschuldet. Die Gemeinde schreibt auf Anfrage aber auch, dass bereits 2020 der Wasserverbrauch der Gemeinde Obfelden an Spitzentagen bei über zwei Millionen Litern lag – pro Tag. Zur Schadensbehebung mussten am Freitagmorgen die Überspannungsschutz-Sicherungen bei sämtlichen drei Anlagen ersetzt werden. Gegen 10.30 Uhr hätten die Systeme wieder normal gearbeitet. Durch das bereits teilweise leergelaufene Leitungsnetz in der betroffenen Druckzone wurde aber das ab jetzt wieder eingespeiste Wasser umgehend wieder verbraucht. Die Gemeinde sprach von einem reduzierten Druck im oberen Teil der Gemeinde. Gemäss eigenen Informationen monierten allerdings viele Personen, dass man gar kein Wasser mehr erhielt. Und wenn, dann nur noch im Keller ein Rinnsal. Wie viele Haushalte konkret betroffen waren, lässt sich gemäss Gemeinde nicht genau sagen. Betroffen war der nordöstliche Teil der Gemeinde, ungefähr ab Kreuzung Toussen dorfaufwärts. Die Situation habe sich erst in der Nacht von Freitag auf Samstag stabilisiert.
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Familienzentrum: Vertrag ist unterzeichnet
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Jahr arbeitet Mateja Kutlesa als Katechetin und Jugendarbeiterin der katholischen Pfarrei Affoltern. Seite 8
«Es gibt 600 verschiedene Cocktails.» Seite 11 Claudio Seeberger, Inhaber «MeetingCocktailbar». (Bild Brigitte Reemts Flum)
Kinderzirkus und Gesang Das Team des Circolino Pipistrello weiss, wie man Kinder begeistert, motiviert und mit ihnen Darbietungen einübt. Es sorgt dafür, dass sich jedes Kind seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechend einbringen kann. Im Herbst gastiert der Zirkus auf Einladung des Familienclubs Affoltern wieder im Bezirkshauptort. Wer als Artistin oder Artist mitmachen will, sollte sich beeilen: Von den 100 Plätzen sind nur noch wenige frei. Eine Gelegenheit, um Teil eines grösseren Ganzen zu werden, bietet sich demnächst auch im Bereich Gesang: Die Kantorei der reformierten Kirchgemeinde Knonauer Amt sucht für ihr Adventskonzert noch Gastsängerinnen und Gastsänger in allen Registern. Geprobt wird jeweils donnerstags in Affoltern. (red)
Seite 16 ANZEIGEN
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Mitte Mai hat der «Anzeiger» berichtet, dass das Familienzentrum des Bezirks Affoltern in der Liegenschaft an der Zürichstrasse 136 in Affoltern bleiben darf. Nun wurde am vergangenen Donnerstag der neue Vertrag mit der Stadt unterzeichnet. Die Beteiligten von links: Laura Molleman, Abteilungsleiterin Immobilien Stadt Affoltern; Eliane Studer Kilchenmann, Stadträtin Immobilien; Annapaula Kuster, Sektionsleitung Familienzentrum; Michelle Furter, Leiterin Bild z vg Familienzentrum; Larissa Lüthi Wagner, Vorstandsmitglied Familienzentrum. (red) Seite 5
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