CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 313 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 46 I 178. Jahrgang I Freitag, 14. Juni 2024
Ihre Meinung ist gefragt
Gewerbebetrieb im Wandel
Der «Anzeiger» möchte mit einer Umfrage mehr über die Bedürfnisse seiner Leserinnen und Leser erfahren. Seite 11
Vom Vorzeigebetrieb zum Kulturdenkmal: Teil 4 der Stalliker Jubiläumsserie widmet sich der Aumüli. Seite 13
Die nächste Runde an Versammlungen Bereits in acht Gemeinden wurde über die kommunalen Anliegen beschlossen. Ab Montag folgen die restlichen sechs Versammlungen. Die Gemeinden Affoltern, Aeugst, Rifferswil, Wettswil, Bonstetten und Knonau dürfen alle über einen positiven Jahresabschluss berichten. In Bonstetten und Knonau wird über die Einzelinitiative zu Windrädern debattiert. In Aeugst bestimmt die Bevölkerung über die denkmalgeschützte Liegenschaft «Chloster». In Knonau entscheiden die Stimmberechtigten über eine neue Parkierungsverordnung. (dst)
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Pontonier-SM ist verschoben Von 21. bis 23. Juni hätte sie in Ottenbach stattfinden sollen: die Schweizer Pontonier-Meisterschaft. Dann aber sorgten anhaltende Regenfälle dafür, dass die Reuss immer weiter anschwoll; sie führt derzeit pro Sekunde etwa 350 Kubikmeter Wasser. Für den Wettkampf ist das zu viel. Nun mussten sich die Organisatoren um OK-Präsident Urs Berli geschlagen geben. Vorerst bleiben die Pontons angekettet. Die Meisterschaft findet neu vom 9. bis zum 11. August statt. (red)
Maschwanden ebnet Weg für Tempo 30 Stimmberechtigte heissen «Kreuzrai»-Umgestaltung gut Werner Schneiter Der Anfang liegt bereits mehr als zehn Jahre zurück: 2014 stimmte die Maschwander Gemeindeversammlung einem 300000-Franken-Kredit für eine ganzheitliche Verkehrsplanung zu, die Einführung von Tempo 30 inbegriffen. Einsprachen und Fachstellen, die sich gegenseitig widersprachen, verzögerten das Vorhaben. Ende 2023 präsentierte der Gemeinderat eine Vorstudie zur Umgestaltung des «Kreuzrais» und lud die Bevölkerung im Januar 2024 zu einer Infoveranstaltung ein. Inzwischen hat auch der Kanton dem Vorhaben zugestimmt. Laut Tiefbauvorstand Michael Schüpbach läuft seit dem 26. April 2024 das öffentliche Mitwirkungsverfahren. «Eingaben aus der Bevölkerung im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens sind ins Projekt eingeflossen», sagte Schüpbach und schob nach: «90000 Franken, die vor zehn Jahren für den ‹Kreuzrai› vorgesehen waren, reichen nicht.» Das aktuelle Projekt ist mit 220 000 Franken veranschlagt. In der Diskussion wurde die Notwendigkeit einer Umgestaltung angezweifelt – unter anderem damit, dass
dort bislang kein gravierender Unfall passiert und weniger Verkehr Illusion sei. Durch engere Einlenker gebe es weniger Platz zum Ausweichen, aus der
«Eingaben aus der Bevölkerung sind ins Projekt eingeflossen.» Michael Schüpbach Tiefbauvorstand
Verengung resultiere keine Aufwertung. «Für anderes hat man kein Geld», warf jemand mit Blick auf die angespannte
Finanzlage der Gemeinde ein, worauf Gemeindepräsident Ernst Humbel antwortete: «Das Geld für etwas anderes verwenden – das geht nicht.» Befürwortende Stimmen mahnten, ohne die Umgestaltung gebe es kein flächendeckendes Tempo 30; der «Kreuzrai» werde übersichtlicher, und es sei auch für die Schule besser, wenn langsamer gefahren werde, warf Schulpräsident Ursin Dosch ein. Alt Gemeindepräsident Christian Gabathuler fände es seltsam, den vor zehn Jahren gefällten Entscheid wegen «ein paar Franken mehr» zu kippen, ja gar ein Schildbürgerstreich. Die von 59 Stimmberechtigten besuchte Gemeindeversammlung sprach sich schliesslich mit 38 Ja zu 13 Nein für die Umgestaltung des «Kreuzrais» aus. Michael Schüpbach rechnet mit einem Baubeginn im Oktober 2024. Ab diesem Zeitpunkt soll auch die Dorfstrasse saniert und mit Tempo-30-Signalisation ausgestattet werden. Die Hauptkosten – 6,78 Mio. Franken – trägt der Kanton. Maschwanden steuert 100 000 Franken bei.
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befreundete Familien teilen sich auf dem Müliberg einen Garten. Seite 12
«Schauen, was möglich ist, statt sich zu ärgern.» Seite 14 Elfi Bohrer (77) über den Umgang mit dem Älterwerden. (Bild rz)
Wie weiter mit «Musig im Dorf»? Diesen Sommer feiert der Verein «musig im dorf» Bonstetten sein 25-JahreJubiläum. In all den Jahren haben schon mehr als 60 Bands auf dem Bonstetter Dorfplatz gross aufgespielt und der Bonstetter Bevölkerung mitreissende Konzertabende beschert. So etwa das Trio Appenzeller Echo, «Soul Jam» mit der Tagesschausprecherin Cornelia Bösch oder Laurent & Max. In die Jubiläumsfreude mischen sich aber auch ernsthafte Sorgen um die Zukunft des Vereins. Zwar füllt sich der Bonstetter Dorfplatz stets mühelos mit Festwilligen, doch eine neue Generation Verantwortlicher, die übernimmt, ist noch nicht in Sicht. (red)
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Nachhaltigkeit im Fokus Am vergangenen Samstag gab es in Hedingen etwas zu feiern: Die sanierte Schulanlage Schachen wurde offiziell eingeweiht. Gemeinderätin Nicole Doppler zeigte den Teilnehmenden auf einem Rundgang einige Neuerungen. Der Tag bot den Anwesenden aber noch einiges mehr, denn die Gemeinde nahm die Einweihung zum Anlass, um im Rahmen eines «Energietags» generell über Nachhaltigkeitsthemen zu informieren. So war beispielsweise auch die Organisation Ades mit einem Parabolkocher vor Ort. (red)
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Sek-Jungs kicken sich ins Finale Am 29. Mai nahmen zehn Jungs der ersten Oberstufe der Sekundarschule Hausen am Fussball-Qualifikationsturnier für das CS-Cup-Turnier Zürich teil. Es lief rund, die Mannschaft qualifizierte sich für das Halbfinale am 5. Juni. Auch dort gelang den Jungs eine Glanzleistung: Mit 2:1 rangen sie ihren Finalgegner nieder. Nun wartete am vergangenen Mittwoch auf den Sportanlagen St. Jakob in Basel das Finale. (red)
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Hopp, hopp, hopp! Am Dienstag und Mittwoch führte die Route der diesjährigen Tour de Suisse durch das Säuliamt. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer liessen sich das Velospektakel nicht entgehen und feuerten die Fahrer vom Strassenrand an. So auch am Mittwoch auf dem Bild Mar tin Plat ter Albis, kurz nach dem Start der Königsetappe. (red) Seite 25
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