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045_2025

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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C CH HFF 2222..-www.gut-tut-gut.ch www.gut-tut-gutt.c ch AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 45 I 179. Jahrgang I Freitag, 27. Juni 2025

Erspachstrasse 5, 8932 Mettmenstetten +41 44 768 30 15 info@gut-tut-gut.ch

Für alle, die uns s noch nicht kennen, aber gerne kennenlernen wollen, ab 16 Jahren

Aussichtsturm für die Chilbi

Glace aus «fairer Milch»

Das Turm-Projekt für die Chilbi in Aeugst beschäftigt auch die Schule. Für den 20 Meter hohen Turm werden 60 Tonnen Holz benötigt. Seite 8

Die «Genossenschaft Faire Milch Säuliamt» produziert neuerdings sechs Glace-Sorten aus Milch und Rahm von Säuliämter Kühen. Seite 13

Affoltern steht vor dem grössten Bauprojekt der Geschichte Info-Abend zum 70,5-Millionen-Ersatzneubau der Kläranlage Zwillikon

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Punkte reichten den Rhönrad-Junioren aus Bonstetten für den WM-Titel. Seite 22

«Man darf den Kundenkontakt nicht scheuen.» Seite 13 Filip Kuzmanovic, KV-Lernender bei der Landi Albis. (Bild Marcus Weiss)

Obfelden: Sanierung verzögert sich

Visualisierung der geplanten neuen Kläranlage in Zwillikon (Aussenansicht): Beim Bau gewisser Gebäudeteile soll viel Holz verwendet werden. Im Bild rechts ist das geplante Solarfaltdach zu erkennen. (Visualisierung Stadt Affoltern)

Nach der Eröffnung der Autobahn im Säuliamt im November 2009 und der Umfahrungsmöglichkeit für Obfelden und Ottenbach im Juni 2023 plant die Gemeinde Obfelden als nächsten Schritt die Verkehrsberuhigung der Dorfstrasse. Das Projekt wurde im Februar 2024 aufgelegt. Nach zahlreichen Einsprachen und einer umfassenden Qualitätsüberprüfung hat der Gemeinderat nun entschieden, das Projekt erneut aufzulegen. Das Projekt werde sich daher um bis zu zwei Jahre verzögern. Bis zum Baustart werden nun weitere Massnahmen geprüft. Dazu gehört auch ein erneutes Gesuch an die Kantonspolizei für eine vorzeitige Einführung von Tempo 30. (dst)

daniel vaia

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Wenn die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Affoltern am 28. September an der Urne über den Ersatzneubau ihrer Kläranlage abstimmen, dann hat das eine historische Dimension. Zumindest finanziell. Denn der Ersatzneubau der Kläranlage in Zwillikon wird auf 70,5 Millionen Franken (Objektkredit) veranschlagt. Ein teureres Projekt der Stadt Affoltern sei ihm nicht bekannt, sagte Markus Gasser, Stadtrat Bau und Infrastruktur, anlässlich eines Informationsabends am Montag im Kasinosaal in Affoltern. Rund 80 Personen wollten von Gasser, Stadtpräsidentin Eveline Fenner und

Umweltingenieur Mario Ospelt vom Ingenieurbüro Hunziker Betatech (Hauptsitz Winterthur) Details zum Grossvorhaben erfahren. Unter den Zuhörerinnen und Zuhörern: Gemeinderäte aus Hedingen, Aeugst, Rifferswil und Mettmenstetten. Ihre Gemeinden sind ganz oder teilweise an der Kläranlage angeschlossen und werden den Bau über ihre Abwassergebühren mitfinanzieren. Fazit des Abends nach gut eineinhalb Stunden Präsentation und vielen Wortmeldungen aus dem Publikum: Die Notwendigkeit des Ersatzneubaus ist unbestritten, nur bei einigen wenigen Details gab es kritische Nachfragen, namentlich bei den Themen Holzbau und faltbare Solaranlage. Klar wurde auch:

Falls an der Urne (wider Erwarten) ein Nein resultieren sollte, gibt es keinen Plan B. Gasser: «Dann gebe ich dem Kanton das Wort, dann sagt der, was passiert.»

Die bestehende Kläranlage ist auf weniger Einwohner ausgelegt Der Ersatzneubau – am selben Ort wie heute – gilt als längst überfällig. So ist die 1961 erstellte und später erweiterte Kläranlage auf lediglich 25 000 Einwohnerwerte ausgelegt, verarbeitet aber derzeit das Abwasser von 28 000 Einwohnerwerten. Zudem verfügt die Anlage seit bereits zehn Jahren über keine Einleitungsbewilligung mehr für

den Jonenbach. Nur weil Affoltern seit Jahren intensiv über das Thema diskutiert, hat der Kanton bisher ein Auge zugedrückt und die Abgabe des gereinigten Abwassers in den Bach bis heute toleriert. Als Alternativen zum Ersatzneubau waren in den letzten Jahren auch eine Ableitung in die Reuss geprüft worden, eine Zusammenlegung der Abwasserentsorgung mit Obfelden und Merenschwand, und ein Anschluss an die Anlage in Cham. Alle Varianten mussten aber früher oder später fallen gelassen werden, aus unterschiedlichen Gründen.

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In Bonstetten wird Tango getanzt

Obergericht korrigiert Urteil

Das Projekt nennt sich «Dancing Classrooms» und wird an der Primarschule Bonstetten bereits seit zehn Jahren durchgeführt. Am 3. Juli dürfen die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler ihr Können im Rahmen des Abschlussfestes zeigen. Merengue, Walzer, Tango – während die Mädchen von den Tanzlektionen schwärmen, sind die Knaben mässig begeistert. Doch nebst den richtigen Tanzschritten lernten die Kinder auch, aufeinander zuzugehen. «Zu Beginn wollten sich die Mädchen und Buben nicht mal an den Händen fassen, geschweige denn Paartanzhaltung einnehmen», sagt Lehrerin Katrin Gasser. Die Zurückhaltung wich allerdings schnell. Das Programm «Tanzend fürs Leben lernen» ergänzt den regulären Unterricht durch neue Ausdrucksformen, fördert soziale Kompetenzen und bietet wertvolle Bewegungserfahrungen. (red)

Eine heute 31-jährige Angestellte hat im Jahr 2022 in einem Verkaufsgeschäft im Bezirk Affoltern einen Safebag mit 4500 Franken Inhalt gestohlen, so das Urteil des Obergerichts. Sie wird wegen Diebstahls zu einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 80 Franken verurteilt. Das Verfahren wegen Veruntreuung wird – anders als der Entscheid des Bezirksgerichts Affoltern – eingestellt. Die Frau aus dem Kosovo ist inzwischen italienische Staatsbürgerin und lebt seit 2017 in der Schweiz im Bezirk Bülach. Sie arbeitete als Assistentin des Filialleiters. Ihr wurde vorgeworfen, am 17. November 2022 einen zum Abwurf in den Tresor bestimmten Safebag mit 4500 Franken an sich genommen zu haben. Diesen Vorwurf bestritt sie stets, stattdessen beschuldigte sie ihren Vorgesetzten. Vom Vorwurf der Manipulationen an der Verkaufskasse wurde sie freigesprochen. (red)

Während zehn Wochen lernten Fünftklässler klassische Tänze

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Die anfänglich gewöhnungsbedürftige Nähe beim Tanzen ist den Schülerinnen und Schülern nicht mehr anzumerken. (Bild Sandra Isabél Claus)

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