Skip to main content

043_2026

Page 1

CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

1 seit 199

Ihr Vertrauenspartner für Wohneigentum 044 763 70 70 intusag.ch

Affoltern a.A.

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 43 I 179. Jahrgang I Freitag, 19. Juni 2026

Rosenfest begeistert

Bewegender Abschied

Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher genossen am Rosenfest in Hausen ein Wochenende voller Blütenpracht und Musik. Seite 3

Mit Mendelssohns «Elias» verabschiedete sich Dirigent Brunetto d’Arco nach 25 Jahren mit drei Konzerten vom Singkreis Bezirk Affoltern. Seite 11

39

traditionelle Patrouillenritte hat der Reitverein Müliberg bereits durchgeführt. Seite 5

«Eine Oase ‹z’mitzt› in Affoltern»

«Ich konnte zeigen, was dieses Pferd leisten kann.»

Das Geissen-Gehege am Breitenweg 4 erfreut sich nach wie vor grosser Beliebtheit

Seite 23 Mirjam Bachmann, Schweizer Meisterin Juniorinnen Dressur-Reiten. (Bild zvg)

Mehr Unterflurcontainer Die Stadt Affoltern will in den nächsten 20 Jahren rund 75 Unterflurcontainer installieren. Die Gemeindeversammlung genehmigte am Montagabend das neue Abfallreglement trotz Kritik der Rechnungsprüfungskommission deutlich mit 81 zu 34 Stimmen. Künftig soll fast jeder Haushalt höchstens 200 Meter von einer Sammelstelle entfernt sein. Zudem verabschiedete die Versammlung die Jahresrechnung 2025 mit einem Überschuss von 6.5 Millionen Franken. Dieser ist jedoch vor allem auf ausserordentliche Einnahmen zurückzuführen. Auch die teurere Sanierung des Schulhauses Butzen wurde genehmigt. (red)

Seite 5 ANZEIGEN

Das Geissen-Gehege am Breitenweg 4 erfreut sich grosser Beliebtheit und ist einer der immer rarer werdenden grünen Flecken in Affoltern (Mitte: Valérie John mit Geissbock Caramello, Nick (schwarze Ziege) und Alejandro). Dahinter das künftige Schönbächler-Areal, wo gerade Abbrucharbeiten stattfinden. (Bild Claudia Eugster) Claudia EugstEr Am vergangenen Samstag, 13. Juni, fand am Breitenweg 4, wo sich das Gehege der Ziegen des Gnadenhofs Hodel befindet, der «Geissli-Event 2026» statt. Bei diesem Anlass gab es reichlich Kuchen und die Möglichkeit zu spenden, damit die Geissen auch weiterhin genug zu fressen haben. Als Höhepunkt wurden die Sponsoren des neuen Tors verdankt. Danach ging das Fest für die Freiwilligen des Geissli-Teams mit einem gemütlichen Grillabend weiter.

Wie alles begann Sicher schon seit über 40 Jahren tummeln sich hier am Breitenweg 4 Ziegen und Hühner, früher auch Gänse. Seit 1958 befindet sich die Parzelle im Besitz

der Stadt Affoltern. Hinter dem «Kleintier-Zoo» stand lange Hans Baumgartner, der die Tiere mit viel Herzblut pflegte. Nach seinem Tod im Dezember 2020 unternahm die Stadt einen erneuten Versuch, die Parzelle umzunutzen. Was mit den verbleibenden Geissen und Hühnern geschehen sollte, war ungewiss. Die Stadt Affoltern bedaure es sehr, dass die «Ära» der «Geissli» am Breitenweg zu Ende gehe, so Fabrizio Meo, Abteilungsleiter Immobilien bei der Stadtverwaltung Affoltern, damals gegenüber dem «Anzeiger» in der Ausgabe vom 8. April 2021. Doch es kam anders. Barbara Graf folgte einem Aufruf auf der Pinnwand Säuliamt und gründete mit zwei Nachbarinnen zusammen eine Task Force, die sich mehrere Tage damit auseinandergesetzt hat, wie man das Gebiet mit-

ten in Affoltern erhalten und die Tiere retten könnte. Daraus entstand eine IG, welche mit der Stadt Affoltern Kontakt aufnahm. Nach Verhandlungen konnte Ivo Zürcher vom Gnadenhof Hodel einen Pachtvertrag über 10 Jahre unterschreiben. Die Geissli waren gerettet. Es fanden sich noch weitere Freiwillige, und das «Geissli-Team» organisierte sich mit dem Füttern und Stall-Misten. Eine dieser Freiwilligen ist die 15-jährige Valérie John, die auch schon seit 2021 dabei ist. Sie wohnt praktisch nebenan, weshalb der Weg zum GeissenGehege nicht weit ist. So kann sie das Füttern am Montagmorgen und -abend und mittwoch- und samstagabends übernehmen. Dafür kennen die Geissen sie so gut, dass sie sich von ihr wie Hunde an der Leine führen lassen. Und nicht nur das: «Es ist sehr herzig, wenn die

Geissen einen kennen, dann meckern sie einen auch an, wenn man vorbeiläuft», so Valérie, während sie Geissbock Caramello ein Kunststück vorführen lässt. Sie trainiert nämlich auch regelmässig mit den Geissen, damit diese den Kontakt mit Menschen gewohnt sind, sodass sich alle, die am Gehege vorbeikommen, daran erfreuen können. Das Geissen-Gehege erfreut sich nämlich grosser Beliebtheit. «Es ist eine Oase ‹z’mitzt› in Affoltern», sagt Miriam Reed, ebenfalls eine treibende Kraft im Geissen-Team. Tatsächlich bildet die kleine grüne Fläche einen geradezu extremen Kontrast zum künftigen Schönbächler-Areal daneben, wo gerade Abbrucharbeiten stattfinden, die den Boden unter der Woche beben lassen.

Seite 3

Boomregion Säuliamt

Petition eingereicht

Attraktive Lage treibt Wachstum an

Widerstand gegen Schulraumprojekt

Das Säuliamt bleibt eine der am stärksten wachsenden Regionen im Kanton Zürich. Seit 15 Jahren belegt der Bezirk Affoltern beim Bevölkerungswachstum hinter Bülach und Dielsdorf Rang drei. Gründe dafür sind die attraktive Lage zwischen den Wirtschaftszentren Zürich und Zug, gute Verkehrsverbindungen sowie eine hohe Wohnqualität. Das zeigte ZKB-Experte Jörn Schellenberg bei einem Referat vor dem Arbeitgeberverband des Bezirks Affoltern

In Stallikon haben Gegner der geplanten Schulraum-Erweiterung eine Petition mit 128 Unterschriften eingereicht. Das Komitee fordert Gemeinderat und Schulpflege auf, die für Herbst geplante Abstimmung zu verschieben und als Alternative Offerten für eine hochwertige Modulbauweise einzuholen. Hintergrund sind die erwarteten Kosten des Projekts, die sich gemäss früheren Schätzungen auf bis zu 23 Millionen Franken belaufen könnten. Über den Baukredit für das neue Schul-

auf. Die Nachfrage nach Wohneigentum bleibt hoch. Entsprechend steigen die Preise weiter an: In Wettswil kostet Stockwerkeigentum im Durchschnitt 13300 Franken pro Quadratmeter, in Hedingen rund 12000 Franken. Trotz hoher Preise lohnt sich Wohneigentum laut Schellenberg dank vergleichsweise günstiger Finanzierungskosten wieder stärker als in den vergangenen Jahren. (red)

Seite 11

haus mit Sport- und Mehrzweckhalle sowie einer Freizeit- und Sportanlage entscheidet die Stimmbevölkerung am 27. September. Die detaillierte Vorlage wird in den kommenden Wochen veröffentlicht. Der Gemeinderat kündigte an, zeitnah auf die Petition zu reagieren. Die Initianten hatten ursprünglich 200 Unterschriften angestrebt und sammelten diese während zweier Monate über eine Onlineplattform. (red)

Seite 11

Coole Küche – auch an heissen Tagen.

Stüdlerstrasse 21 8913 Ottenbach T 043 322 77 77

50025 9 771661 391004


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
043_2026 by AZ-Anzeiger - Issuu