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042_2026

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 42 I 179. Jahrgang I Dienstag, 16. Juni 2026

Spital auf Erfolgskurs

Neues Team an der Spitze

Positiver Kurs bestätigt: Das Spital Affoltern hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von 2.2 Millionen Franken abgeschlossen. Seite 14

Der Sicherheitszweckverband Albis hat seine Sicherheitskommission neu bestellt und sämtliche Geschäfte einstimmig verabschiedet. Seite 8

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Vogelarten und mehr gibt es in Knonau zu beobachten. Die Artenvielfalt ist hoch. Seite 9

Expo feiert grosses Jubiläum

«Es ist immer zu früh, bis es zu spät ist.»

Gewerbeverein Obfelden blickt auf 50 Jahre Geschichte zurück

Seite 13 Martin Schuppli, Journalist und Mitbegründer DeinAdieu.ch. (Bild rz)

Die Expo 2026 ist am Freitagabend mit dem traditionellen Anlass für Ausstellerinnen und Aussteller eröffnet worden. Neben der Gewerbeschau mit 60 Ausstellenden stand dieses Jahr das 50-Jahre-Jubiläum des Gewerbevereins Obfelden im Mittelpunkt. Der Verein war 1976 nach längerer Unterbrechung neu gegründet worden. OK-Präsident Jürg Meier blickte auf die Entwicklung der alle vier Jahre stattfindenden Ausstellung zurück. Die Organisation sei über die Jahre deutlich anspruchsvoller geworden, ohne Sponsoren lasse sich ein solcher Anlass heute kaum mehr durchführen. Gleichzeitig kündigte er an, dass eine jüngere Generation bereitstehe, Verantwortung zu übernehmen. Für Unterhaltung sorgten auch Erinnerungen an die Geschichte des Obfelder Gewerbes. Ehemalige Vereinsverantwortliche erzählten Anekdoten aus früheren Zeiten und sorgten damit für manche Lacher im Publikum. Gemeindepräsident Stephan Hinners würdigte die Bedeutung des lokalen Gewerbes für die Gemeinde. Die Expo zeige eindrücklich die Vielfalt der Betriebe und deren Beitrag zu Arbeitsplätzen, Ausbildung und Wertschöpfung. «Ohne Gewerbe ist Obfelden nicht das, was es ist», sagte Hinners. (red)

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Überschüsse und Abschiede

Zum vierten Mal OK-Präsident der Expo in Obfelden, nun ist Schluss: Jürg Meier, Inhaber eines Zimmerei- und Innenausbaubetriebs. (Bild Werner Schneiter)

Jetzt gilt es, «die Ärmel hochzukrempeln» Die Wahlkämpfe sind vorbei – doch nun beginnt erst die eigentliche Arbeit Einige zweite Wahlgänge gab es im Amt am letzten Sonntag noch durchzuführen. Wohl am meisten von Interesse war es, wer in Hausen das Rennen um das Gemeindepräsidium machen würde. Mit 866 Stimmen gewählt wurde der parteilose Sven Kammer, der bereits seit Längerem Mitglied des Gemeinderates ist. «Ich bin absolut überwältigt und freue mich riesig über dieses tolle Wahlergebnis! Das grosse Vertrauen der Einwohnerinnen und Einwohner von Hausen bedeutet mir enorm viel. Ob bei meiner bisherigen Arbeit in den letzten vier Jahren im Gemeinderat, im Vorstand des Turnvereins oder bei anderen Einsätzen im Dorf – mir lag das Vereins- und Dorf-

Hausens frischgebackener Gemeindepräsident: Sven Kammer. (Bild zvg) leben schon immer am Herzen. Dass dieses jahrelange Engagement nun mit der Wahl zum Gemeindepräsidenten belohnt wurde, ist für mich die schönste

Bestätigung», sagte der frischgebackene Gemeindepräsident nach seiner Wahl. Er möchte weiterhin nahbar, offen und für alle im Dorf da sein und freue sich darauf, gemeinsam mit dem Gemeinderat und der Bevölkerung «die Ärmel hochzukrempeln», so Sven Kammer. Sein Gegenkandidat Olivier Hofmann von der FDP erhielt 484 Stimmen, muss sich jedoch nicht grämen, denn einen Sitz im Gemeinderat sicherte er sich ja bereits im ersten Wahlgang. Insgesamt nahmen 1356 Bürgerinnen und Bürger ihr Stimmrecht wahr, was einer Beteiligung von zirka 51,79 Prozent entspricht. In Affoltern entfiel zwar mit 325 erneut ein eher hoher Anteil Stimmen

auf Vereinzelte, aber wie erwartet wurde Eveline Fenner mit 1449 Stimmen für eine weitere Legislaturperiode gewählt. Das Primarschulpräsidium ging mit 1769 Stimmen nach dem Rückzug der Kandidatur von Franz Wipfli eindeutig an Galina Bruder, nur 85 Stimmen entfielen auf Vereinzelte. Bei beiden Abstimmungen war die Stimmbeteiligung mit 33,28 Prozent beim zweiten Wahlgang für das Stadtpräsidium und mit 31,82 Prozent für das Primarschulpräsidium eher niedrig. Die grosse Schlacht ward hier bereits im ersten Wahlgang am 8. März geschlagen. (cle)

Die Gemeindeversammlungen in Ottenbach, Hausen und Hedingen standen im Zeichen guter Rechnungsabschlüsse, wichtiger Investitionsentscheide und zahlreicher Verabschiedungen. Für den markantesten politischen Entscheid sorgte Ottenbach: Die Stimmberechtigten lehnten einen kommunalen Mehrwertausgleich von 30 Prozent deutlich ab und beschlossen stattdessen einen Satz von null Prozent. Der Gemeinderat hatte argumentiert, mit den Abgaben könnten öffentliche Projekte wie Grünflächen oder Begegnungsorte finanziert werden. Kritiker sahen darin jedoch eine zusätzliche Belastung für Grundeigentümer und Bauherren. Finanziell präsentierten sich alle drei Gemeinden solide. Investitionen beschäftigten insbesondere Hausen und Hedingen. In Hausen genehmigten die Stimmberechtigten 435 000 Franken für die Sanierung des Mehrzwecksaals. Hedingen sprach knapp 700 000 Franken für eine Pumptrack-Anlage mit Bewegungs- und Begegnungsplatz beim Sportplatz Schlag. Emotional wurde es in Hausen und Hedingen bei den zahlreichen Verabschiedungen langjähriger Behördenmitglieder. Besonders gewürdigt wurden die beiden Gemeindepräsidenten Stefan Gyseler in Hausen und Ruedi Fornaro in Hedingen, die nach vielen Jahren im Dienst ihrer Gemeinden mit langem Applaus und stehenden Ovationen verabschiedet wurden. (red)

Seiten 9, 11 und 12 ANZEIGEN

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Seite 3 SB-Waschanlage

Wenig Rückhalt

Auf dem Eis nach oben

Nur drei Gemeinden sagen Ja

Kaderathlet vor nächstem Karriereschritt

Die Nachhaltigkeitsinitiative ist im Knonauer Amt deutlich gescheitert. Nur Kappel, Maschwanden und Ottenbach stimmten der Vorlage zu, in den übrigen elf Gemeinden überwog das Nein. Einen ausgeprägten Stadt-Land-Graben zeigte das Resultat nicht, auch wenn die weiter von Zürich entfernten Gemeinden tendenziell häufiger Ja sagten. Auffällig ist der Vergleich mit der Masseneinwanderungsinitiative von 2014: Damals gehörten mehrere Ämtler Gemeinden zu den Ja-Hochburgen. Die

Der Stalliker Eisschnellläufer Aurel Chiper steht vor einem wichtigen Karriereschritt. Der 19-Jährige wird in der kommenden Saison erstmals an der Shorttrack-WorldTour teilnehmen und im Long-

Forderung nach einem Bevölkerungsdeckel von zehn Millionen Einwohnern fand nun aber deutlich weniger Anklang. Die Stimmbeteiligung lag bei über 66 Prozent und damit auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Am deutlichsten fiel die Zustimmung in Kappel aus, während Rifferswil die Vorlage am klarsten ablehnte. Klar angenommen wurde dagegen die Revision des Zivildienstgesetzes. (red)

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track in die U23/Neo-Senioren-Kategorie aufsteigen. Nach einer Rückenverletzung wechselte er vom Eiskunstlauf zum Eisschnelllauf und zählt heute zu den erfolgreichsten Schweizer Nachwuchsathleten. Parallel absolviert Chiper eine Sport-KV-Lehre bei der SIX Group. Sein grosses Ziel bleibt die internationale Spitze und langfristig die Teilnahme an den Olympischen Spielen.

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