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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 39 I 179. Jahrgang I Freitag, 5. Juni 2026

Weitere Parkplätze kostenpflichtig

Obfelden feiert die lokalen Betriebe

Am 9. Juni werden neue Parkuhren geliefert und montiert. Auf welchen von Affolterns Parkanlagen gilt ab dann eine Gebührenpflicht? Seite 7

Die Expo Obfelden findet vom Freitag, 12., bis Sonntag, 14. Juni, statt. OK-Präsident Jürg Meier erzählt im Interview, was alles geboten wird. Seite 11

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Jahre alt ist der TTC Wettswil. Im Juli wird das Jubiläum des Vereins gefeiert. Seite 5

Zusammenzug an einen Standort steht bald bevor Gute Nachrichten an der Generalversammlung der Spitex Knonaueramt Marianne Voss Gut 150 Personen nahmen am Mittwochabend an der Generalversammlung der Spitex Knonaueramt teil. Im Saal waren nebst Mitgliedern auch Mitarbeitende und Gäste anwesend. Der Abend begann mit einem Referat von Franziska Marty und Dominique Leins, beide engagiert bei der unabhängigen Beschwerdestelle für Alter, UBA. Sie informierten über die Arbeit der Stelle und sprachen zum Thema «Gewalt im Alter». Bei fast der Hälfte der Fälle, mit welchen sie zu tun haben, gehe es um psychische Gewalt, bei einem Drittel um finanzielle Probleme. Anhand von konkreten Beispielen zeigten sie auf, was die Beratung durch die UBA bewirken kann. Tessa Müller, Präsidentin der Spitex Knonaueramt, betonte im Jahresbericht, dass 2025 ein erfolgreiches Jahr mit vielen Veränderungsprozessen und Neuorientierungen war. Sie thematisierte auch den Austritt von Bonstetten aus der Leistungsvereinbarung. «Das hat uns sehr bewegt und auch weh getan.» Geschäftsleiterin Verena Bieri berichtete von der bevorstehenden neuen Organisationsstruktur. Was letztes Jahr noch als Ziel präsentiert wurde, wird nun sehr bald Realität. «Wir sind auf Kurs», erklärte sie und informierte, dass die Spitex Knonaueramt definitiv an einen Standort umzieht und alle bisherigen Zentren dort zusammenführt. Der Umzug erfolgt bereits im November 2026, die neuen, grosszügigen Räumlichkeiten

«Die kleinen regionalen Teams sind weiterhin im Einsatz.» Verena Bieri, Geschäftsleiterin Spitex Knonaueramt.

befinden sich an der Obstgartenstrasse 1–3 in Affoltern. «Durch das Zusammenlegen werden viele organisatorische und

Seite 22 Olga Tucek, Musikerin, Poetin, Aktivistin, Träumerin. (Bild Olga Tucek)

Dem Wind nach Die möglichen Windenergieanlagen in den sogenannten Eignungsgebieten in der Region bewegen viele Gemüter. Der Weg bis zur Errichtung wäre aber länger, als viele erwarten. «Der erste Schritt ist immer das Gespräch mit der Gemeinde. Zeigt sich diese offen gegenüber der Windenergie, wird der Kontakt mit der lokalen Bevölkerung und den Landeigentümern gesucht», antwortet Pascal Müller. Falls sich herausstelle, dass in der Gemeinde grosser Widerstand gegen die Windenergie vorhanden sei, verfolge man den entsprechenden Standort nicht weiter, halte den Dialog mit der Gemeinde aber weiterhin aufrecht. «Kategorische Ablehnung von Windenergie geschieht oft aus Unwissen», so der Co-Leiter der Kooperation Zürich Wind. (red)

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Geschäftsleiterin Verena Bieri (links) und Präsidentin Tessa Müller heissen das neue Vorstandsmitglied, Maria Rosa Joller, mit Blumen willkommen. (Bild Marianne Voss) fachübergreifende Abläufe einfacher.» Für die Kunden werde die Änderung kaum spürbar sein. «Die kleinen regionalen Teams sind weiterhin im Einsatz, die Kundennähe und die Qualität stehen für uns nach wie vor im Zentrum.»

Steigende Nachfrage nach Unterstützung Das Projekt «Anstellung pflegender Angehöriger» hat sich im vergangenen Jahr bewährt. Bereits neun pflegende Angehörige sind angestellt und werden von zwei Fachpersonen begleitet. Auch die Nachfrage nach Unterstützung durch den Entlastungsdienst (ELD) ist gross.

Für 61 Kundinnen und Kunden setzten sich letztes Jahr 27 ELD-Mitarbeitende während 4684 Betreuungsstunden ein. Daniela Baumgartner, Verantwortliche für den Entlastungsdienst, wird Ende 2026 in Pension gehen. Sie erhielt an der Versammlung einen herzlichen Dank für ihren Einsatz während 14 Jahren. Der Bedarf an Spitexleistungen ist allgemein weiterhin gestiegen. Die 185 Mitarbeitenden leisteten im Jahr 2025 pro Tag 312 Einsätze und betreuten an 113 761 Einsätzen 1076 Kundinnen und Kunden. Eine weitere gute Nachricht war das positive Jahresergebnis mit einem Gewinn von 99 000 Franken. Zwei Mitglieder aus dem Vorstand haben

ihren Rücktritt gegeben: Christoph Kobel nach 16 Jahren und Thorsten Schmitz nach vier Jahren. Sie wurden mit Geschenken und Applaus verabschiedet. Neu im Vorstand nimmt Maria Rosa Joller, diplomierte Pflegefachfrau und Gesundheitsökonomin, Einsitz. Die Mitglieder wählten sie mit Applaus und genehmigten auch die üblichen Traktanden einstimmig und ohne Diskussionen. Zum Abschluss des Abends überbrachte Renzo Küttel, Gemeinderat aus Kappel, ein wertschätzendes Grusswort und dankte der Spitex für ihre Arbeit zum Wohl der Menschen, die gut betreut zu Hause leben können.

Wie weitere Energie aus Alten Familiennamen der Region gewinnen? auf der Spur Infoveranstaltung der Standortförderung Anlässlich einer Delegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt stellte der Standortförderer Johannes Bartels zusammen mit den Energieplanern Rita Gnehm und Matthias Schlegel die aktuellen und geplanten Schritte hin zum Klimaziel der Energieregion Knonauer Amt vor: Bis 2030 sollen vier Fünftel der hier verbrauchten Energie aus regionalen erneuerbaren

«Humor schafft oft Distanz.»

Quellen stammen. Dabei wurde erwähnt, dass es zwar kaum noch neues Potenzial bei den regionalen Wäldern gibt. Aber Potenzial bei den 248 Landwirtschaftsbetrieben der Region. Ihre derzeit 18 263 Grossvieheinheiten könnten jährlich rund 45 Gigawattstunden Biogas liefern. (red)

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Referat in Maschwanden von André Gut «Alteingesessene Maschwandner Familien im Fokus – als der Heiratsmarkt noch in engem Radius stattfand», lautete der Titel eines unterhaltsamen Referats über die Familiengeschichte von André Gut. Der Referent André Gut ist seit seiner Kindheit ein passionierter Familienforscher und arbeitet heute als Arzt beim Kantonsspital St. Gallen. Obwohl er nie

in Maschwanden (er ist jedoch Bürger von Maschwanden) gelebt hat, ist er mit den Familien im Ort gut vertraut. Im Referat erläuterte der Referent, wie sich die Suche nach Angaben über die eigene Familie gestaltet und welche Kenntnisse nötig sind, um zum Beispiel mit alten Handschriften umgehen zu können. (red)

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