CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 39 I 179. Jahrgang I Dienstag, 3. Juni 2025
Kein Platz
FCWB verbleibt in der 1. Liga
Der Ausbau von Stand- und Durchgangsplätzen für Schweizer Fahrende im Kanton Zürich stockt – auch im Säuliamt. Seite 3
Der FC Wettswil-Bonstetten konnte sich bei den Aufstiegsspielen gegen Lausanne-Sports U21 nicht durchsetzen. Seite 15
«Das Kosten-Nutzen-Verhältnis gibt den Rahmen vor» Der Schritt in den ÖV der Zukunft beginnt im Amt bei den Fahrzeugen marcus weiss Die Ansage der Prognostiker für den Kanton Zürich ist so klar wie eindrucksvoll: 27 Prozent Bevölkerungswachstum bis ins Jahr 2050, achtzig Prozent davon werden die urbanen Gebiete betreffen. Als solche werden im Knonauer Amt die Stadt Affoltern sowie die Region rund um den Bahnhof Bonstetten-Wettswil definiert. Die Ausgangslage in diesem Wachstums-Szenario ist insofern komplex, dass in den (zumindest in den dem Verfasser vorliegenden) Vorhersagen nicht explizit ausgedrückt ist, wie gross der Anteil der als «urban» geltenden Gebiete an der Gesamtfläche des Kantons ist. Unschwer abzuleiten ist aber: In diesen Brennpunkten des Wachstums würde die prozentuale Bevölkerungszunahme noch weitaus höher sein. Der aktuelle Teil der Serie «Säuliamt 2050» beschäftigt sich mit der Frage, mit welchen Mitteln sich der öffentliche Verkehr in der Region auf ein solches Wachstum einstellen könnte. Wie gehen die öffentlichen Verkehrsunternehmen mit den mutmasslich stark steigenden Fahrgastzahlen um? Könnte man mit den bestehenden Infrastrukturen (Verkehrswege und Fahrzeuge) ein Wachstum in so grossem Stil bewältigen? Der «Anzeiger» hat den Hauptträgern des öffentlichen Nahverkehrs in der Region entsprechende Fragen gestellt.
Bei der S-Bahn wird der Hebel (vorerst) anderswo angesetzt Der Bund hat in der «Perspektive Bahn 2050» eine Vision mit insgesamt sechs Zielsetzungen für den in unserer Serie relevanten Zeithorizont definiert. Die Verkehrsperspektiven des Bundes prog-
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Jahre war Urs Läderach Präsident der Baugenossenschaft Alterswohnungen Affoltern. Seite 7
«Nicht alle haben die gleichen Werte.» Carmen Kissling, Palliative Care.
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(Bild zvg)
Wüste Worte vor der Migros
Die heutigen S-Bahn-Züge werden im nächsten Jahrzehnt um neue Kompositionen mit mehr Sitzplätzen ergänzt, die erste Fahrzeuggeneration (nicht auf diesem Bild) wird durch sie abgelöst. (Archivbild Marcus Weiss) nostizieren bis 2050 ein Wachstum des Verkehrs um rund 11 Prozent beim Personen- und rund 31 Prozent beim Güterverkehr. Der Anteil des öffentlichen Verkehrs am Gesamtverkehr (Modalsplit) wird gemäss den Verkehrsperspektiven um drei Prozentpunkte auf 24 Prozent steigen. Der Fokus der Stossrichtung solle auf den kurzen Distanzen liegen: «So lässt sich der grösste Beitrag zur Erhöhung des Bahnanteils am Gesamtverkehr realisieren», lautet die Begründung auf der Website des Bundes. Was heisst dies nun für den Bezirk? Durch das Knonaueramt führt die zum Grossteil eingleisige Eisenbahnstrecke Zürich-Zug, aktuell bedient durch die S-Bahn-Linien 5 und 14.
An dieser Strecke sind im Ausbauschritt 2035 keine Infrastrukturmassnahmen vorgesehen, wie es in der Antwort der SBB heisst (siehe Seite 5). Die Region werde aber von generellen Verbesserungen im S-Bahn-Netz sowie von neuen Fahrzeugen mit mehr Sitzplätzen profitieren.
Viel Dynamik in der Erneuerung der Postautoflotte Neue Fahrzeuge sind auch bei PostAuto zu erwarten, hier ist von einem wesentlich kürzeren Zeithorizont bei der Beschaffung die Rede als bei der S-Bahn. So hatte Patrick Stutz, Geschäftsinhaber des für PostAuto tätigen Busunterneh-
mens Rolf Stutz AG, in seiner Ansprache zur Eröffnung der ersten E-Bus-Garage in Affoltern die Ausschöpfung der vollen Kapazität der für Elektrobusse konzipierten Halle bis Ende 2026 in Aussicht gestellt. Die Lieferung der Elektrobusse läuft, bis Jahresschluss 2025 werden voraussichtlich 13 Fahrzeuge in Betrieb sein. Ein Ausbau des Angebots (Linien, Taktfolge etc.) bewegt sich aber heute wie in Zukunft stets im Spagat zwischen dem Wünschenswerten und dem Kosten-Nutzen-Verhältnis. Die Herausforderungen dabei werden im Hauptartikel beleuchtet.
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Ämtler Turnvereine Stalliker Kunstprojekt mit Pfiff erfolgreich in Egg
Schulkinder tauchen ein in die Welt berühmter Maler
Die Zürcher Regionalmeisterschaft dient den Turnvereinen als Standortbestimmung vor den Turnfesten. Diese Gelegenheit nahmen aus dem Amt der Damenturnverein Hedingen (DTV) und der Turnverein Obfelden (TVO) wahr. Der DTV war mit den Team-AerobicGruppen Jugend und Aktive am Start. Die Jugendgruppe erzielte mit Rang 11 das beste Resultat aller Jugendteams. Die Aktiven durften über einen zweiten Rang jubeln und nahmen gemäss Bericht «überwältigt, überrascht und stolz» ihre Auszeichnung entgegen. Der TVO trat ebenfalls in der Disziplin TeamAerobic, aber auch an den Schaukelringen, dem Stufenbarren und dem Barren an. Bei diesem Gerät gelang dem Verein überraschend ein dritter Platz, über den man sich riesig freute. (red)
Inspiriert von bekannten Künstlerinnen und Künstlern, gestalten die Kinder eigene Werke – vom farbenfrohen Bild bis zum fantasievollen Modellbau. Was als schöne Idee daherkommt, ist in Stallikon Wirklichkeit geworden. Im Interview mit dem «Anzeiger» berichtet Silvia Muff, Leiterin der Tagesstrukturen Stallikon (TaSS), über die Hintergründe, den pädagogischen Ansatz und die kreative Reise, die mit einer Vernissage Ende Juni ihren Abschluss findet. Es geht dabei nicht um Perfektion, sondern um Ausdruck. Besonders in der Gruppe der 2. bis 4. Klasse sei das Projekt regelrecht zum Selbstläufer geworden, erzählt sie. Friedensreich Hundertwasser war sehr beliebt, aber auch Paul Klee, Pablo Picasso, Wassily Kandinsky, Edvard Munch und Vincent van Gogh. (red)
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Hat eine 34-jährige Schweizerin ihren Ex-Partner bei einem Streit im Zentrum Oberdorf in Affoltern mit den Worten «Du Pädophiler musst mir gar nichts erzählen» diffamiert? Mit diesem Vorwurf hatte sich vergangene Woche das Bezirksgericht Affoltern auseinanderzusetzen. Und nicht nur das: Nach der Version des Ex-Partners soll der Angriff der Frau über eine verbale Attacke hinausgegangen sein: Als er am selben Abend mit der Mutter der Beschuldigten das Gespräch gesucht habe, habe seine Ex-Partnerin die Lifttür blockiert und ihn am Hals gewürgt, bevor sie ihn aus dem Fahrstuhl geschubst und ihn mit ausgezogenem Schuh auf den Oberkörper geschlagen habe. Die Frau gab zwar zu, ihren Ex einen Pädophilen genannt zu haben. Den Rest des Streits schilderte sie indes ganz anders. (red)
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20023 Samuel Stein, zehnjährig und Schüler der 4. Klasse, arbeitet an einem Mosaik, das von den Werken von Friedensreich Hundertwasser inspiriert ist. (Bild Angela Bernetta)
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