CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 38 I 179. Jahrgang I Mittwoch, 28. Mai 2025
Mehr komplexe Fälle
Teilnehmen und mitbestimmen
Der Sozialdienst des Bezirks Affoltern lud die Vertreter der Trägergemeinden vergangene Woche zur Jahresversammlung ein. Seite 3
Welche Entscheide stehen wann an? Die Geschäfte der ersten sechs Gemeindeversammlungen im Überblick. Seite 9
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Neue Wege in Sachen Energie
Dorfmuseum hat rundes Jubiläum Das Ortsmuseum Affoltern in Zwillikon hat ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel. Eine breit angelegte Sammlung von verschiedenen Objekten und Fotografien ermöglicht einen Blick in die Geschichte des Bezirkshauptortes der letzten 100 Jahre. «Seit der Eröffnung ist viel Material dazugekommen, das als Geschenk zu uns kommt. In wenigen Ausnahmefällen zahlen wir für Ausstellungsgut», sagt Ursula Grob, Präsidentin des Vereins Ortsmuseum, das nach wie vor viel Aufwand erfordert. Aufgenommen wurde beispielsweise der Nachlass des Kunstmalers und Fotografen Conrad Steinmann (1866 bis 1933), der in Affoltern gelebt hat. Der fürs Ortsmuseum zuständige Verein könnte in zwei, drei Jahren ein verspätetes Jubiläumsgeschenk erhalten – mit einem Umzug ins alte Gefängnis am Kronenplatz. (red)
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«Wir sprechen heute vom ‹Himmel› in zweierlei Weise.»
In Mettmenstetten ist ein ungewöhnliches Projekt in Sachen Stromversorgung gestartet worden. Lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) sollen in Zukunft Stromproduktion und Stromverbrauch vor Ort ermöglichen. Vertreter der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) lieferten dazu am Mittwoch erstmals vor breiterem Publikum einen Überblick. So attraktiv die Vorstellung auch ist, Energie dort zu verbrauchen, wo sie entsteht, so komplex ist die reale Umsetzung. Das zeigte sich an der Veranstaltung in Mettmenstetten. Und wie soll das mit den LEG konkret aufgegleist werden? Wie finden sich lokale Stromproduzenten und Stromkäufer? Und rechnet sich das alles? Viele Fragen. Aber es gab auch erste Antworten. (red)
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Turnerinnen und Turner aus Mettmenstetten waren im Einsatz.
Seite 24 Claudia Mehl, reformierte Pfarrerin in Knonau und Maschwanden. (Bild zvg)
Vielfältige Standortförderung
Ausgelassene Stimmung beim FCWB nach dem Sieg in Kreuzlingen und der Qualifikation für die Aufstiegsspiele. Ganz hinten (dritter von rechts) Trainer Stephan Lichtsteiner. (Bild Kaspar Köchli)
WB hat Höheres im Visier FC Wettswil-Bonstetten qualifiziert sich für die Aufstiegsspiele kaspar köchli Absolute Hochspannung herrschte vor dem letzten Meisterschaftsspiel in der 1. Liga. Für den FC Wettswil-Bonstetten war es Pflicht zu gewinnen. Und dies ausgerechnet auswärts gegen den unangefochtenen Leader Kreuzlingen. Nur dann bestand für die Ämtler die Möglichkeit, sich als zweitbeste Gruppendritte noch für die Aufstiegsspiele zu qualifizieren. Zudem durften die vor ihnen liegenden YF Juventus und St. Gallen U-21 nicht beide gewinnen. Die Ämtler waren von Beginn weg parat. Sie kreierten Chancen zuhauf. Auch nach Wiederanpfiff. Allmählich schien aber die Zeit davonzulaufen. WB liess sich nicht beirren. Auch nicht, als ein zweiter Treffer wiederum annulliert
wurde. Und auch nicht, als Kreuzlingen gar das 1:0 erzielte. Mit zwei Toren in der Schlussphase drehte es den Rückstand zum 2:1-Sieg. Und weil St. Gallens U-21 seine Hausaufgabe nicht erfüllte und bloss remisierte, war der Triumph komplett.
Aufstiegsspiele vs. Lausannes U-21 Bereits heute Abend spielt WB zu Hause gegen Lausanne-Sport U-21, am nächsten Samstag folgt das Rückspiel. Der Sieger dieser Begegnung trifft in der nächsten Runde auf den Sieger der Paarung YF Juventus gegen Lancy. Gesamt kämpfen acht Equipen um die zwei Aufstiegsplätze in die Promotion League. Diese ist nach der Super- und Challenge-League die dritthöchste Schweizer Liga. Sie um-
fasst 18 Teams aus der ganzen Schweiz. Zum Beispiel Kriens, Vevey-Sports und die U-21-Mannschaften von Basel, Zürich, Lugano, Young Boys und Luzern sowie den aktuellen Cupfinalisten Biel. FCWB-Präsident Martin Meili zeigte sich hocherfreut: «Phänomenal! Ein Riesenkompliment an die Mannschaft und den Staff. Es ist der Lohn für die extrem gute Arbeit.» Und er fügte hinzu: «Unglaublich, nun spielen wir um den Aufstieg und sind zudem in der ersten Hauptrunde des Schweizer Cups.» Auf die Frage, was bei einem Aufstieg alles auf den Verein zukommen würde, meinte er lachend: «Locker bleiben, starten wir nun doch einfach mal in dieses Abenteuer.»
Die Standortförderung Knonauer Amt informierte am vergangenen Donnerstag an ihrer Generalversammlung über ihre zahlreichen Tätigkeiten. Präsident Marcel Strebel erklärte dazu, dass diese Vielfalt die Organisation auch so spannend mache. Mit Energie-, Umwelt- und Gesundheitsthemen gab es an diesem Abend in den Räumen von «Coachingplus» in Affoltern auch einiges zu berichten. Daneben wurden auch die eigenen Anlässe, Mitgliederzahlen und Finanzen genauer beleuchtet. (dst)
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Vorhang auf für den grossen Auftritt!
Der Zirkus Pipistrello war während fünf Tagen in der Primarschule Knonau zu Gast Wie ist das, einmal selber Artistin oder Artist zu sein? Einmal selber vor Publikum aufzutreten, einen Zaubertrick oder ein Kunststück zu präsentieren? Vergangene Woche durften das knapp 300 Kinder – vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse – in Knonau live erleben. Während fünf Tagen gastierte der Circolino Pipistrello auf dem Schulareal. Die Vorfreude auf die besondere Projektwoche war riesig. Die Kinder durften sich im Voraus für ihre Wunsch-Ateliers anmelden. Einige wollten unbedingt mit den Pipistrelli in der Manege wirken, andere zog es in Werkstätten wie Schneiderei und Schreinerei. Weiter gab es eine Theater-, Musik- und Tanzgruppe, ein Atelier für Zauberei, Einrad und Jonglage, eine Presseabteilung und einen Restaurantbetrieb. (red)
Die Zauberer geben vor dem Publikum ihre geduldig erlernten Tricks zum Besten. (Bild zvg)
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