CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 36 I 179. Jahrgang I Dienstag, 20. Mai 2025
Stadt profitiert von Sondereffekten Blindenhündin auf Schulbesuch Ein ausserordentlicher Buchgewinn kaschiert eine eher durchzogene Jahresrechnung der Stadt Affoltern. Seite 5
Roger Küng war mit Layla in der Bibliothek Wettswil zu Besuch. Die Schülerinnen und Schüler hatten viele Fragen. Seite 10
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Tor reichte dem FCWB gegen den AC Taverne für den Sieg. Seite 21
Peter Wehrli schafft die Wahl Bezirksrat nach zweitem Wahlgang wieder komplett livia häberling Im zweiten Wahlgang für die Erneuerungswahl des Bezirksrats standen sich am Sonntag Peter Wehrli (FDP) und Mark Würker (Die Mitte) gegenüber. Drei Monate zuvor, im ersten Wahlgang am 9. Februar, waren es noch insgesamt fünf Kandidaten gewesen, die sich bei den Stimmberechtigten für ein Bezirksratsamt beworben hatten. Rolf Kuhn aus Mettmenstetten (GLP, bisher) erreichte damals als Einziger das absolute Mehr und sicherte sich damit vorzeitig seine Wiederwahl. Am nächsten an ihn heran kam auf dem zweiten Platz Peter Wehrli, gefolgt von Mark Würker, Nathalie Siri (SVP; die sich eigentlich vorzeitig aus dem Rennen genommen hatte, auf dem Wahlzettel aber dennoch erschien) und Stefan Kessler (Grüne).
13 Gemeinden stimmten für Wehrli Im zweiten Wahlgang setzte sich nun Peter Wehrli gegen seinen Kontrahenten Mark Würker durch. Wehrli holte 5102 Stimmen, während es bei Mark Würker mit 4017 Stimmen rund 1000 Stimmen weniger waren. Die Stimmbeteiligung im Bezirk lag bei 27,5 Prozent. Die Wahl von Peter Wehrli dürfte viele nicht ganz überraschen: Nebst dem
Rolf Kuhn, GLP, bisher.
Peter Wehrli, FDP, neu. (Bilder zvg)
Support aus der eigenen Partei wurde Wehrli von SVP, GLP und EDU unterstützt. Mark Würker trat derweil als Kandidat der Mitte an. SP, Grüne und EVP verzichteten auf eine Wahlempfehlung. Peter Wehrli holte in sämtlichen Bezirksgemeinden mehr Stimmen als sein Kontrahent – mit Ausnahme der Stadt Affoltern: Dort, in seiner Wohnsitzgemeinde, triumphierte Mark Wür-
ker bei 901 Stimmen mit einem Vorsprung von 60 Zählern.
Lebenserfahrung und Empathie Mit Peter Wehrli wird der Bezirksrat von einem Mitglied komplettiert, das keine juristische Ausbildung mitbringt. Für Wehrli ist diese für das Amt auch nicht zwingend nötig, wie er im Wahlkampf gegenüber dem «Anzeiger» betonte: «Ein
Bezirksrat benötigt auch Mitglieder, die ausserhalb der Juristerei stammen und dadurch viel andere Erfahrung einbringen können.» Natürlich müsse ein Bezirksratsmitglied im Rahmen der regelmässigen Visitationen von Gemeindebehörden Jahresrechnung und Budget lesen können und Bescheid wissen, wie ein Gemeinderat, eine Schulpflege funktioniere oder wie behördliche Entscheide zustande kommen. Als ehemaliger Gemeinderat von Buch am Irchel kenne er jedoch dieses «Innenleben». Wehrli hat fast sein ganzes Berufsleben an der Schnittstelle zur Politik verbracht. Unter anderem als Geschäftsführer der Genossenschaft Theater Kanton Zürich (TZ), wo die Zürcher Gemeinden mehrheitlich Mitglieder sind – und natürlich aktuell: Seit fünf Jahren ist der 62-jährige Rektor der Berufswahlschule des Bezirks Horgen. Aus Sicht von Peter Wehrli erfordert das Amt als Bezirksrat Lebenserfahrung und Führungsfähigkeit, eine starke Persönlichkeit, Verständnis für die diversen Anspruchsgruppen, auch Empathie und die Fähigkeit, in konfrontierenden Situationen vermittelnd zu agieren. All dies nennt er die «weichen Faktoren», derweil für ihn die harten Faktoren im Gesetzbuch stehen.
Ein knappes und ein deutliches Ja
«Ein familiäres Umfeld ist mir sehr wichtig.» Seite 21 Kevin Bär, neuer Herren-1-Trainer, FC Affoltern. (Bild Kevin Bär/LinkedIn)
Keine zweite Autobahnquerung Letzte Woche lud die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt ZPK zu ihrer Delegiertenversammlung. Dabei wurde unter anderem über die aktuelle Teilrevision des regionalen Richtplans informiert. Dieser ist zurzeit öffentlich aufgelegt. Das Zukunftsleitbild Knonaueramt 2030 wird im Richtplan den aktuellen Bevölkerungsprognosen angepasst. Ebenfalls Thema an der Versammlung war eine vom Kanton Zürich verfasste Studie zu einer zweiten Autobahnquerung beim Anschluss Affoltern. Diese empfiehlt eine Leistungssteigerung der bestehenden Knoten mit zusätzlichen Spuren und der Öffnung von Abbiegespuren für den geradeaus fahrenden Bus. Die durchgeführte Kosten-Nutzen-Analyse sprach gegen alle Neubauvorlagen. Nun soll in Richtung Mettmenstetten eine Spur an die bestehende Brücke angebaut werden. (red)
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Die Stimmberechtigten der Stadt Affoltern entschieden am Sonntag über zwei Vorlagen. Die neue Personalverordnung wurde hauchdünn mit 25 Stimmen Unterschied angenommen. Somit profitieren die Angestellten der Stadt neu von verbesserten Arbeitsbedingungen. Ebenfalls angenommen wurde die Anpassung der Bau- und Zonenordnung fürs ZenaAreal. 68 Prozent stimmten der Vorlage zu. Durch die beschlossene Anpassung können dort nun Gebäude bis zu 25 Meter hoch gebaut werden. (red)
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Grünes Licht für Sanierungen In Ottenbach und in Kappel fielen am Sonntag Entscheidungen über zwei grössere Sanierungskredite: In Ottenbach benötigt das Lehrschwimmbecken Chappelistein dringend eine umfassende Frischkur. In Kappel dagegen beziehen sich die Arbeiten auf den Gemeindesaal. In beiden Gemeinden waren die Kredite unbestritten und wurden genehmigt. In Kappel konnten die Stimmberechtigten zwischen drei Varianten auswählen und damit mitbestimmen, welchen Stellenwert die Solarenergie bei der Renovierung einnehmen soll. (red)
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VOITU E a.A.
Die GGA feiert ein grosses Jubiläum 200 Jahre sind seit der Gründung der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern vergangen. In dieses Geburtstagsjahr stimmten sich der GGA-Vorstand (Bild) und seine Mitglieder am vergangenen Donnerstag in der Stampfi Knonau ein. Dabei gedachten die Anwesenden auch ihres langjährigen Vorstandsmitglieds Rolf Oberhänsli (vordere Bild Christian Reichenbach Reihe, 1. v. l.), der im März unerwartet verstorben ist. (red) Seite 7
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