CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 33 I 179. Jahrgang I Freitag, 9. Mai 2025
Initiative zurückgezogen
Die Fischerruten stehen in der Ecke
Der Bonstetter Claude Wuillemin hat seine Einzelinitiative gegen die Umgestaltung des Lochenweihers zum Badeplatz zurückgezogen. Seite 3
Der Fischerclub Hedingen hat sich nach 50 Jahren aufgelöst. Die fünf Angelfreunde bleiben sich kameradschaftlich verbunden. Seite 7
Neue Wachstumszahlen fürs Amt Öffentliche Auflage des regionalen Richtplans dominik stierli Das Bevölkerungswachstum ist in aller Munde. In den neusten Prognosen des Bundes wird davon ausgegangen, dass 2040 erstmals mehr als 10 Millionen Menschen in der Schweiz leben.
Ein Fünftel mehr fürs Knonauer Amt
Sorgenloser Kaminfeger
Jedes Jahr werden Tausende Öl- und Gasheizungen durch alternative Energieträger ersetzt. Da stellt sich die Frage, ob den Kaminfegern nicht die Arbeit ausgeht. Doch Rolf Zimmermann, Kaminfeger aus Obfelden, macht sich da Bild Daniel Vaia keine Sorgen. (red) Seite 15
Zu den erwartenden Zahlen in unserer Region gibt es verschiedene Quellen. Im letzten Jahr hat der Kanton Zürich sein Bevölkerungsprognosemodell überarbeitet und dabei das Knonauer Amt zu den Regionen mit dem geringsten prognostizierten Wachstum gezählt. Trotzdem wird aber bis 2050 mit einem Fünftel mehr Einwohnerinnen und Einwohner gerechnet, was einem Anstieg auf 70 500 Personen im Säuliamt entsprechen würde. Im von der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) überarbeiteten regionalen Richtplan wird nun aber von 70 000 Einwohnerinnen und Einwohnern bereits im Jahr 2040 ausgegangen. Die öffentliche Auflage des teilrevidierten regionalen Richtplans startete Mitte April und dauert noch bis am 14. Juni. Der Kanton Zürich selbst geht in seiner regionalisierten Bevölkerungsprognose von 2022 von einer Bevölkerungszahl von 66 200 Personen für 2040 im Säuliamt aus. Für diese Entwicklung würden gemäss Bericht knapp 40 Prozent der im Jahr 2020 vorhandenen Reserven an Geschossflächen genutzt (bei gleichbleibender Geschossfläche pro Kopf und gleichbleibendem Verhältnis zwischen Einwohnern und Beschäftigten). Zu den Bevölkerungsprognosen des Kantons gelte es anzumerken, dass der Bund vor Kurzem neue Prognosen ver-
öffentlicht habe, so der für die ZPK arbeitende Raumplaner Marsilio Passaglia. Der Kanton breche diese Prognosen jeweils auf elf Planungsregionen herunter. «Meines Wissens hat er das aber für die jüngste Prognose des Bundes noch nicht gemacht. Somit ist davon auszugehen, dass in den nächsten Quartalen auch die Prognose des Kantons für das Knonauer Amt angepasst werden wird», erklärt der Raumplaner.
Auch 88 000 Personen möglich Der Erläuterungsbericht der ZPK erwähnt die Möglichkeit, dass die vorhandenen Bauzonen im Knonauer Amt eine wesentlich stärkere Entwicklung zulassen würden. «Würden 90 Prozent der Geschossflächenreserven ausgeschöpft, könnte die Bevölkerungszahl auf 88 000 Personen anwachsen.» Im teilrevidierten Richtplan ist dazu erklärt: «Die aktuelle Entwicklung mit den sich bereits im Bau befindenden oder bewilligten Bauten deutet darauf hin, dass mit der Verdichtung im überbauten Gebiet und den vorhandenen Bauzonenreserven die Bevölkerung wesentlich mehr zunehmen wird, als vom Kanton prognostiziert, auch wenn zur Wahrung der Qualitäten des Knonauer Amts eine langsamere Entwicklung klar erwünscht wäre und angestrebt wird.» Im kantonalen Raumordnungskonzept (ROK) hält der Kanton fest, dass künftig mindestens 80 Prozent des Bevölkerungswachstums in Stadtlandschaften und urbanen Wohnlandschaften stattfinden sollen. Diesem Entwicklungsraum gehört bei uns einzig der Siedlungsraum Affoltern und Hedingen an, wie die ZPK festhält.
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Drei neue Pächter
Blütenmeer im Moor
Zuletzt waren die Temperaturen noch nicht allzu einladend, um zu baden. Dennoch rückt der Sommer näher, und mit ihm öffnen die Badis im Säuliamt ihre Türen. Den Anfang hat das Strandbad Türlersee gemacht. Gemäss Website ist es seit 1. Mai geöffnet. Ab morgen Samstag startet dann auch der Hedinger Weiher in den offiziellen Badebetrieb. Im Stigeli in Affoltern geht es am Sonntag, 11. Mai, los, und eine Woche später folgen noch Maschwanden (16. Mai) sowie Obfelden und Mettmenstetten (17. Mai). In drei Badis werden die Besucherinnen und Besucher in diesem Jahr von neuen Pächterinnen oder Pächtern betreut. So am Türlersee, in Affoltern – oder im Naturbad Maschwanden: Während zweier Saisons hat das MutterSohn-Duo um Käthi und Pius Huwiler dort den Badi-Kiosk geführt. Allerdings lief es bei ihnen nicht wie gewünscht.
Zuerst musste das Bad 2023 mehrmals schliessen, weil die Wasserqualität unzureichend war. Und als dieses Problem behoben war und die beiden in der Saison 2024 einen neuen Anlauf nahmen, regnete es bis in den Frühsommer hinein fast nur. Den Kiosk-Betrieb übernehmen nun die Cigro GmbH, welche seit Kurzem auch das Restaurant Osteria dei Poeti in Maschwanden betreibt. Eine besondere Herausforderung für die Badis stellen jedes Jahr die Badewachen dar. Sie sind rar, entsprechend wurde in mehreren Gemeinden bis vor Kurzem noch händeringend Personal gesucht. In Mettmenstetten etwa ist es nicht zwingend, dass Interessierte das SLRG-Brevet und einen BLS-AED-Kurs bereits absolviert haben. Der Kurs kann auch noch besucht werden. (red)
Hunderttausende von Rhododendrenund Azaleenblüten können Besucherinnen und Besucher im Seleger Moor derzeit bestaunen. «Die meisten Blüten werden wir zwischen dem 15. und 25.
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Das Seleger Moor zieht vor allem im Mai viel Publikum an. (Bild Daniel Vaia)
Kleinere Änderungen in den Ämtler Badis
Der Park in Rifferswil ist ein Besuchermagnet Mai haben», weiss Obergärtner Silvan Fluder. Dann strömen bis zu 4000 Besucherinnen und Besucher in den Park. (red)
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Jahre war ein Oldtimer-Bus im Besitz von Werner Utz in Bonstetten. Seite 6
«Der Rücktritt war ein Vernunftentscheid.» Seite 5 Hannah Pfalzgraf, SP-Kantonsrätin. (Bild Livia Häberling)
Zeugnisse der Fernsehtechnik Im Rahmen einer mehrteiligen Serie beschäftigt sich der «Anzeiger» mit den Türmen auf dem Uetliberg und dem Albisgrat. In der heutigen Ausgabe geht es um die Geschichte der Sendeanlagen rund um den Uetliberg. Das Areal, auf dem sich der 1990 fertiggestellte heutige Fernsehturm befindet, wird schon seit 1953 als Sendeanlage genutzt. Dort steht auch der Aussichtsturm Uetliberg. Er ist mit Antenne 72 Meter hoch. Wie der 200 Meter entfernt stehende Fernsehturm wird er in diesem Jahr 35 Jahre alt. Bei allen Turmkonstruktionen sind menschlicher Innovationsgeist und die Suche nach besten technischen Lösungen spürbar. (red)
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