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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 313 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 33 I 178. Jahrgang I Dienstag, 23. April 2024

Mikroben kommunizieren

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Wie genau – das erklärte Biologin und Autorin Florianne Koechlin vergangene Woche einem begeisterten Publikum. Seite 8

8000 Frösche, Kröten und Molche passierten die Frohmoosstrasse in Hedingen dank Unterstützung auch dieses Jahr gefahrlos. Seite 9

Maschwanden strebt Fusion an – doch mit wem? Gut besuchte Veranstaltung zum Thema «Zukunft Maschwanden» Werner Schneiter

«Endlich wieder Bus fahren oder richtiges Brot essen.» Seite 7 Eveline Furter, Austauschschülerin aus Affoltern. (Bild zvg)

Gemeinde Wettswil akzeptiert Urteil

Für Gemeinden mit weniger als 2000 Einwohnerinnen und Einwohnern wird es zunehmend schwieriger, die Eigenständigkeit zu wahren. Auch in Maschwanden, der kleinsten Gemeinde im Bezirk Affoltern.

Die Gemeinde Wettswil akzeptiert das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 21. März, mit dem das Ergebnis der Urnenabstimmung von November 2023 aufgehoben worden ist. Dies ist dem Verhandlungsbericht zu entnehmen, der im heutigen «Anzeiger» veröffentlicht wird. An der Abstimmung im vergangenen Herbst hatte das Wettswiler Stimmvolk der Teilrevision der BZO mit 51,5 Prozent knapp zugestimmt. Die beiden Anwohner Daniel und Hermann Baur hatten danach beim Bezirksrat eine Stimmrechtsbeschwerde eingereicht und geltend gemacht, die Behörde habe den Stimmberechtigten wichtige Informationen zum genannten Geschäft vorenthalten. Zunächst waren die Brüder vor dem Bezirksrat abgeblitzt, ehe sie den Entscheid ans Verwaltungsgericht weiterzogen. (red)

Mehr Bürokratie, steigende Kosten An einer gut besuchten Informationsveranstaltung machten Behörden, Verwaltung und Vertreter des Zürcher Gemeindeamtes eine Auslegeordnung und skizzierten Lösungsansätze. Schwierigkeiten bestehen insbesondere auf drei Ebenen: Zum einen ist die Belastung für die (in Maschwanden gut funktionierende) Verwaltung erheblich gestiegen – auch wegen vieler neuer Auflagen, vor allem im Bausektor. Gestiegen ist auch die finanzielle Belastung. Maschwanden bezieht zwar als einzige Gemeinde im Kanton Zürich individuellen Sonderlastenausgleich (Isola), in diesem Jahr bereits 1,5 Millionen Franken. Unklar ist aber, wie die Erneuerung von Infrastruktur finanziert werden kann: Bis 2027 fallen hier 9 Millionen Franken an. Das dritte Problem ist die Besetzung der Behörden. Der fünf köpfige Gemeinderat ist zwar komplett, aber laut Gemeindepräsident Ernst Humbel gab es bei einer Anfrage vor einer Ersatzwahl etwa 30 Absagen. Vor diesem Hintergrund läuft nun die Diskussion über eine Fusion. Hier stehen Mettmenstetten und Knonau im Vordergrund. Aus dem Publikum sprach

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Mitglieder zählt der Arbeitgeberverband Bezirk Affoltern. Sie beschäftigen 4500 Personen. Seite 11

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Zu klein, um eigenständig zu bleiben? In Maschwanden wird die Fusion mit Nachbargemeinden zum Thema. (Bild -ter.) sich an der Veranstaltung niemand explizit gegen eine Fusion aus, doch treibt die Frage um, ob die anderen Gemeinden auch bereit sind. «Wer hat schon Interesse, einen Kranken aufzuneh-

men», sagte jemand aus dem Publikum. Man werde dies nun in Gesprächen mit den Nachbargemeinden sauber abklären und alles tun für eine gute Lösung, versprach Gemeindepräsident Ernst Hum-

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bel. Im besten Fall wäre eine Fusion 2027 möglich. Dazu sind mehrere Abstimmungen nötig.

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