CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 28 I 179. Jahrgang I Freitag, 11. April 2025
Wenn das Eigentum zur Last wird
Ein falscher Klick reicht aus
Die Zahl der Eigentumswohnungen steigt, doch viele Gebäude sind sanierungsbedürftig und Erneuerungsfonds oft zu knapp dotiert. Seite 3
Wie schützt man sich vor Internet-Kriminalität? An der Veranstaltung des HEV im Kasinosaal Affoltern gab es Antworten. Seite 11
Trinkwasser: «Der Pro-KopfVerbrauch sinkt tendenziell» Auch wenn die Bevölkerung stark wachsen wird, machen sich die Versorger wenig Sorgen florian hofer
David Nietlispach ist Betriebsleiter der Wasserversorgungsgenossenschaft Affoltern. Er hat sein Büro im schmucken Ge-
bäude an der Zürichstrasse 98 in Affoltern. Nietlispach ist entspannt bei diesem Thema, er erklärt: «Jede Gemeinde ist eigenständig und versucht, möglichst viel Eigenwasser für sich selbst zu nutzen.» Wenn das nicht reichen sollte, könne man auf das Wasser aus dem Zürichsee zurückgreifen. Dazu haben die 14
«Wir haben einen geschärften Blick fürs Detail.» Gloria Mark, Floristin, Affoltern.
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(Bild Marina Klaic)
Im vierten und letzten Teil der Serie «Das Säuliamt baut» blickt der «Anzeiger» nach Hausen, Rifferswil, Kappel und Knonau. In Hausen gibt es aktuell offene Punkte. Bei der Überbauung Rauchmatt stehe der Baustart für 42 Wohnungen kurz bevor, genauere Angaben zum Projekt werden aber nicht kommuniziert. Auch wie es mit dem Sporthallen-Bau weitergeht, ist noch nicht definiert. In Rifferswil, Kappel und Knonau sollen in naher Zukunft total 46 Wohnungen entstehen. Gut die Hälfte davon ist in der nach Einwohnerzahlen zweitkleinsten Gemeinde im Säuliamt, Rifferswil, geplant. (dst)
Entspannung bei diesem Thema
David Nietlispach, Betriebsleiter der Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern
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Bauserie: Hausen mit Unklarheiten
Die Bevölkerung des Kantons Zürich wird gemäss Prognosen des Regierungsrats bis 2050 um 450 000 Personen wachsen. Wenn das Säuliamt entsprechend diesen Erwartungen neue Einwohnerinnen und Einwohner aufnehmen soll, müssten etwa 16 200 Menschen neuen Wohnraum hier finden. Das bringt einiges an Herausforderungen mit sich. In der Serie «Säuliamt 2050» geht der «Anzeiger» unter anderem der Frage nach, was das für die Wasserversorgung im Amt bedeutet. Reichen die Leitungen, geben die Quellen genug her? Unsere Zeitung hat bei einigen Gemeinden im Amt nachgefragt.
«Jede Gemeinde ist eigenständig und versucht, möglichst viel Eigenwasser für sich selbst zu nutzen.»
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Schweizer Meistertitel fuhr die Rhönradriege Bonstetten ein.
Seite 9 Das Gebäude der Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern. Von dort werden auch die Aktivitäten der Gruppenwasserversorgung Amt organisiert. (Bild Florian Hofer) Gemeinden im Knonauer Amt die Gruppenwasserversorgung Amt gegründet. «Genügend Wasser mit ausreichendem Druck und in hoher Qualität liefern – das sind im Wesentlichen die Aufgaben der Gruppenwasserversorgung Amt», heisst es auf der entsprechenden Website. Aus der Sicht von David Nietlispach ist eine Wasserknappheit aufgrund von Bevölkerungswachstum äusserst unwahrscheinlich. Der Grund: «Der Pro-KopfVerbrauch sinkt tendenziell», rechnet Nietlispach vor und präsentiert eine Übersicht des Affoltemer Wasserverbrauchs der vergangenen 25 Jahre. Waren es 2001 bei 10035 Einwohnern in Affoltern noch 909 464 Kubikmeter Wasser, die verbraucht wurden, sank der Wasserbedarf
im Jahr 2024 auf 864601 Kubikmeter – bei inzwischen 12900 Einwohnerinnen und Einwohnern notabene.
Gut aufstellen für die Zukunft Wenig Sorgen macht ein eventueller Bevölkerungsanstieg auch in Stallikon: «Aktuell wird das generelle Wasserversorgungsprojekt der Wasserversorgung Stallikon überarbeitet. Erste Berechnungen zeigen, dass die Wasserversorgung gut für die Zukunft aufgestellt ist und eine Optionserhöhung bei der Gruppenwasserversorgung Amt in den nächsten Jahrzehnten nicht absehbar ist», sagt Cyrill Kaiser, Abteilungsleiter Tiefbau und Umwelt in Stallikon. Der mittlere
spezifische Tagesverbrauch beträgt rund 190 Liter pro Einwohner und Tag. Auch dieser Wert ist in Stallikon in den vergangenen Jahren stetig gesunken. Und auch in der Gemeinde Mettmenstetten, bei der diese Zeitung nachfragte, ist die Lage kaum anders: «Es ist auch bei uns so – wie in Affoltern. Mit den heutigen Möglichkeiten im sanitären Bereich nimmt der Pro-KopfVerbrauch ab», sagt Peter Frick, Wasserwart bei der Wasserversorgungs-Genossenschaft Mettmenstetten, die Teile des Ortsgebietes mit Wasser versorgt. Den anderen Teil versorgt die Wasserversorgungs-Genossenschaft Rossau.
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Erfolg beginnt mit einem Gespräch
Fredy Bickel ist jetzt offiziell Präsident des FCA
rung 15 Jahre Erfah bilien vermittelt Über 500 Immo
In seiner Antrittsrede forderte er mehr Teamspirit – ein Jahr will er sich Zeit dafür geben
Der neue FC-Affoltern-Präsident Fredy Bickel am Clubhaus im Moos beim Schiedsrichtereingang. (Bild Florian Hofer)
Fredy Bickel ist seit Montag der neue Präsident des FC Affoltern. Er wurde anlässlich der Generalversammlung ohne Gegenstimme gewählt. Gleich nach der Wahl, die ohne Diskussionen verlief, hielt Bickel eine Art Brandrede, in der er einiges an Veränderungen forderte. Schnell habe er zwar seinen Platz im Vorstand gefunden, so Bickel über seine Zeit als designierter Präsident. Aber: «Nach diversen Gesprächen musste ich für mich zur Kenntnis nehmen, dass beim FC Affoltern nicht für die gleichen Ziele gebündelt wird. Zielsetzung und Meinungen gehen auseinander.» Der Vorstand habe das FCASchiff in den vergangenen sechs Jahren durch viele Klippen geführt. «Oftmals eigenständig, oftmals nicht für alle verständlich. Jedoch immer im Sinne für den FCA, davon bin ich überzeugt.»
Ausserhalb vom Gremium fühlten sich jedoch so manche Gruppierungen als unnütz, nicht einbezogen und unverstanden. Weiter sagte Bickel: «Es gibt Gruppierungen, Vereine im Verein. Viel Unausgesprochenes, viel Missverständnis steht im Raum.» Das wolle er zwar nicht werten, aber: «Ich weiss nur, dass ich einem solchen Verein nicht vorstehen möchte. Ich will eine Einheit, ich will zusammen Spass und Freude an unserem Verein haben. Ich will klare, gemeinsame Zielvorgaben.» «Dafür gebe ich mir ein Jahr Zeit. Schaffe ich es nicht, trage ich die Verantwortung, werde Konsequenzen ziehen und mich sofort wieder aus meinem Amt verabschieden. Das ist keine Drohung. Im Gegenteil. Ich setze mich damit unter Druck, weil ich es zusammen mit euch schaffen will», so Bickel. (fh)
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