Rund 40 Jugendliche musizieren unter der Leitung von Corinna Camacaro mit spürbarer Begeisterung im Jugendorchester Con Brio. Seite 3
NeueAntikörpertherapie
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WeitereInformationen beiAlzheimerkrankheit
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Vorbereitungen für neue Saison
Betriebsleiter Paul Höhener bereitet die Badi Obfelden mit aufwendigen Arbeiten auf den Saisonstart an Auffahrt vor. Seite 5
Benzin-Absatz ist stabil geblieben
Höhere Preise: Kaum Kritik der Kundschaft bei Graf in Mettmenstetten
Werner Schneiter
Krisen und bewaffnete Konflikte bringen regelmässig ein Thema mit sich, das die Bevölkerung nahezu ebenso stark beschäftigt: steigende Energiepreise –und damit die Entwicklung der Treibstoffkosten. Der Touring Club Schweiz (TCS) stellt mit seiner Online-Plattform tcs.ch/benzin ein Instrument zur Verfügung, das Autofahrerinnen und Autofahrern einen Überblick über die aktuellen Preise an Tankstellen bietet. Diesel ist in der Schweiz im internationalen Vergleich teurer, was vor allem auf die hohe Besteuerung sowie das Fehlen staatlicher Subventionen – etwa im Unterschied zu Italien – zurückzuführen ist.
Bei der Karl Graf Automobile AG in Mettmenstetten, die eine Avia-Tankstelle betreibt, werden jährlich rund zwei Millionen Liter Treibstoff verkauft. Auf die Preisgestaltung hat das Unternehmen jedoch keinen direkten Einfluss. «Seit Mitte der 1980er-Jahre führen wir die Tankstelle nicht mehr in Eigenregie. Die komplexen elektronischen Abrechnungssysteme wären für uns zu aufwendig», erklärt Geschäftsführer Robi Graf, der das Unternehmen gemeinsam mit seinem Bruder Beat führt. Zuständig sei stattdessen die Ernst Hürlimann AG aus Wädenswil, ein Unternehmen der AviaVereinigung. «Wir haben somit keinerlei Einfluss auf die Treibstoffpreise an unseren Zapfsäulen», betont Graf. Die Be-
«Die komplexen elektronischen Abrechnungssysteme wären für uns zu aufwendig.»
Robi Graf, Garagist, Mettmenstetten
treiber beobachten die Preisentwicklung aufmerksam, Preisabsprachen gebe es jedoch keine. Im Unterschied zu Ländern wie Österreich, wo Preise nur alle drei Tage angepasst werden dürfen, oder Deutschland mit maximal einer täglichen Anpassung, kennt die Schweiz keine entsprechenden Regulierungen. In Mett-
Wichtige Stütze
Die Spitex Knonaueramt informiert über die Möglichkeit, pflegende Angehörige anzustellen. Diese erhalten Lohn, fachliche Begleitung und Unterstützung im Alltag. Ziel ist es, die oft hohe Belastung zu reduzieren, Anerkennung zu schaffen und das Gesundheitssystem zu entlasten. Angesichts des Fachkräftemangels sind pflegende Angehörige eine wichtige Stütze. Das Angebot besteht seit Januar 2025 und richtet sich an Erwachsene mit entsprechender Aufenthaltsbewilligung. (red)
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menstetten werden die Preise allerdings im Tagesverlauf nicht verändert. Graf räumt ein, dass der Literpreis vor Ort nicht zu den günstigsten der Region zählt, sich jedoch im Durchschnitt vergleichbarer Tankstellen bewege. Faktoren wie Treibstoffqualität – etwa bessere Wintertauglichkeit beim Diesel oder hochwertige Additive beim Benzin –, Transportwege sowie lokale Kosten für Boden oder Pacht hätten Einfluss auf die Preisgestaltung. Staatliche Eingriffe lehnt Graf ab.
Kundschaft aus Deutschland
Trotz höherer Preise hält sich die Kritik seitens der Kundschaft in Grenzen. «Natürlich gibt es vereinzelt Beschwerden. Während der Corona-Pandemie und insbesondere während der Finanzkrise 2008 war die Stimmung jedoch deutlich angespannter», sagt Graf. Die aktuelle Lage im Nahen Osten habe bislang nur geringe Auswirkungen auf den Absatz.
Dieser sei in Mettmenstetten stabil geblieben. Zeitweise würden sogar Kundinnen und Kunden aus Deutschland die Autobahn verlassen, um vor Ort zu tanken oder ihre Fahrzeuge zu laden. Fälle von Benzindiebstahl seien selten. «Gelegentlich kommt es vor, dass jemand das Bezahlen im Shop vergisst oder auf ein fehlendes Portemonnaie verweist. In der Regel lassen sich solche Situationen dank Videoüberwachung unkompliziert klären.» Nur in Ausnahmefällen komme es zu einer Anzeige.
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt zudem, dass sich die Kosten relativiert haben: Um 1980 lag der Benzinpreis bei rund 1.30 Franken pro Liter, während der durchschnittliche Verbrauch der Personenwagen bei etwa 12 Litern pro 100 Kilometer lag – heute ist er etwa halb so hoch. «Unter dem Strich ist Autofahren heute also nicht teurer», so Graf.
Parallel dazu gewinnt die Elektromobilität zunehmend an Bedeutung.
wegen der höheren Benzinpreise.
Bei der Karl Graf Automobile AG machen Elektrofahrzeuge inzwischen rund 40 Prozent der verkauften Personenwagen und etwa 30 Prozent der Nutzfahrzeuge aus – mit steigender Tendenz, insbesondere bei anhaltend hohen Treibstoffpreisen. «Strom ist im Vergleich deutlich günstiger und preisstabiler», betont Graf und verweist auf die unternehmenseigene Avia-VoltSchnellladestation mit einer Ladeleistung von bis zu 120 Kilowatt. Die Zahl solcher Ladepunkte ist in der Schweiz in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.
Ergänzt wird das Angebot durch einen Tankstellenshop, den das Unternehmen in Eigenregie betreibt. Auch hier verzeichnet die Karl Graf Automobile AG eine leicht positive Umsatzentwicklung. Dazu trägt nicht zuletzt die stärkere Ausrichtung auf Gastronomie bei, etwa durch eine integrierte Kaffeebar sowie ein Sortiment an regionalen Produkten.
Der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) trat im Spitzenspiel gegen Tuggen magistral auf und überfuhr seinen Gegner mit 5:0. WB brillierte als Kollektiv. Captain Flavio Peter, Hattrick-Schütze, strahlte: «Jeder Einzelne von uns lieferte grossartig ab.» Mit seinem Triumph kletterte
WB auf Rang zwei. Am nächsten Samstag reisen die Ämtler ins Tessin zum AC Taverne. Trainer Hesam Mirzai warnt: «Das wird ein harter Brocken. Dennoch streben wir den nächsten Dreier an.» (kakö)
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Mitglieder hat der Gewerbeverein Unteramt in etwa. Gegründet wurde er 1945. Seite 7
«Hier
wird medizinisch exzellente Arbeit geleistet.»
Irene Christen, CEO Spital Affoltern. (Bild zvg)
Häusliche
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Gewalt gibt es weiterhin
Seit 1998 erinnert der internationale «No Hitting Day», der jeweils am 30. April stattfindet, daran, dass viele Kinder in ihrer Erziehung nicht vor Gewalt geschützt sind. Das Team der Schulsozialarbeitenden des Bezirks Affoltern entschied sich, das Thema aktiv aufzugreifen, zu diskutieren, darüber zu informieren und es öffentlich sichtbar zu machen. Gemeinsam entwickelten sie Workshops, die altersgerecht adaptiert sind. Sheyda Shahnazari, Schulsozialarbeiterin in Wettswil, und Martina Lack, Schulsozialarbeiterin in Aeugst, wollen so rund um den No Hitting Day die Öffentlichkeit sensibilisieren. Sie betonen, dass es dabei nie um Schuldzuweisungen oder Anklagen gehe. Gewalterfahrungen in Kindheit und Jugend haben häufig langfristig gravierende Folgen: Sie beeinflussen die Persönlichkeitsentwicklung nachhaltig. (red)
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Datum der Konkurseröffnung/Auflösung: 5. Februar 2026
Datum der Einstellung mangels Aktiven, Art. 230 SchKG: 31. März 2026
Kostenvorschuss CHF 4500.00 und Begehren um Durchführung bis 4. Mai 2026
Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 14. April 2026 verwiesen.
Affoltern am Albis, 14. April 2026
Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Einstellung des Konkurses
Schuldner: Ismail Mohamed, geb. 14. Juli 1981, von Horw LU, Pilatusweg 6, 8910 Affoltern am Albis, Inhaber der Einzelunternehmungen: Isamail – Cleanmove und Ismail cleanmove, beide mit Sitz in Affoltern am Albis
Datum der Konkurseröffnung: 6.März 2026
Datum der Einstellung mangels Aktiven, Art. 230 SchKG: 31. März 2026
Kostenvorschuss CHF 4500.00 und Begehren um Durchführung bis 4. Mai 2026
Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 14. April 2026 verwiesen.
Affoltern am Albis, 14. April 2026
Konkursamt Affoltern
Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Anordnung
Urnenabstimmung vom 14. Juni 2026
Am Sonntag, 14. Juni 2026, findet folgende kommunale Urnenabstimmung statt:
1. Kreditgenehmigung von CHF 1'552'000 (exkl. MwSt.) zu Lasten des Eigenwirtschaftsbetriebs «Wasserversorgung» (Investitionsrechnung) zur Sanierung des Quellgebiets Müliberg und Kubismatt sowie der Transportleitung bis Schürmatt
Die kommunalen Abstimmungsunterlagen werden allen Stimmberechtigten mit den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungsunterlagen zugestellt und stehen rechtzeitig unter www.bonstetten.ch sowie in der App VoteInfo zur Einsicht bereit (die App VoteInfo ist für Android und iOS erhältlich).
Die Details bezüglich der Ausübung des Stimmrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die ÖffnungszeitenundStandortederUrnensind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
Bonstetten, 14.April 2026 Gemeinderat Bonstetten
Nutzungsplanung: Bau- und Zonenplanrevision (BZO-Revision), Bonstetten
Öffentliche Auflage
Der Gemeinderat hat am 9. Februar 2026 die BZO-Revisionsunterlagen zuhanden der öffentlichen Auflage und Vernehmlassung durch die nach und nebengeordneten Planungsträger im Sinne von § 7 Abs. 2 und § 5 Abs. 3 Planungs- und Baugesetz (PBG) i.V.m § 22 Abs. 1 Mehrwertausgleichsgesetz (MAG) verabschiedet.
Datum der Einstellung mangels Aktiven, Art. 230 SchKG: 31. März 2026
Kostenvorschuss CHF 4500.00 und Begehren um Durchführung bis 4. Mai 2026. Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 14. April 2026 verwiesen.
– Gesamtrevision Nutzungsplanung EP Übersichtsplan Reduktionsgebiete 1:5000, dat. 29.01.2026
Beschluss/Verfügungsnummer: GRB-Nr. 738
Beschluss/Verfügungsdatum: 2026-02-09
Rechtliche Hinweise
Die öffentliche Auflage dauert 60 Tage. Sie beginnt am 14. April 2026 und endet am 14. Juni 2026. Während dieser Zeit können die entsprechenden Unterlagen auf der Homepage der Gemeinde Bonstetten oder auf der Gemeindeverwaltung Bonstetten, Bereich Hochbau, während den Öffnungszeiten eingesehen werden.
Innert der Auflagefrist sind alle interessierten Personen berechtigt, sich zur Nutzungsplanrevision (BZO-Revision) zu äussern. Einwendungen sind dem Gemeinderat Bonstetten, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten, bis spätestens 14. Juni 2026 schriftlich einzureichen. Einwendungen müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Über die nicht berücksichtigten Einwendungen wird gesamthaft bei der Planfestsetzung entschieden.
Kontaktstelle
Gemeinde Bonstetten Bereich Hochbau Am Rainli 2 8906 Bonstetten Mail: hochbau@bonstetten.ch
Der Gemeinderat Hedingen hat mit seinem Beschluss vom 30. März 2026 für das Projekt «Kantonale Gesamtsanierung Zwillikerstrasse –Anteil Gemeinde Hedingen für die Sanierung der Werkinfrastrukur» einen Verpflichtungskredit von CHF 1'329'000 als gebundene Ausgabe bewilligt. Die Kosten werden zu CHF 327'000 dem Strassenwesen und zu CHF 1'002'000 dem Abwasserwesen belastet.
Gestützt auf §§ 103 ff. Gemeindegesetz (GG) handelt es sich um eine gebundene Ausgabe, da:
• die Gemeinde den gesetzliche Unterhalts- und Sanierungspflichten bezüglich öffentlicher Kanalisation und Gemeindestrassen nachkommen muss,
• der Kanton Zürich im Mai 2026 die Strassensanierung Zwillikerstrasse umsetzt und eine zwingende zeitliche Koordination erforderlich ist,
• kein sachlicher, zeitlicher oder örtlicher Handlungsspielraum besteht.
Gemäss den kantonalen Vorgaben sind bedeutende gebundene Ausgaben öffentlich bekannt zu machen und mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen.
Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert fünf Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochteneBeschlussist,soweitmöglich, beizulegen.In Stimmrechtssachen werden Verfahrenskosten nur erhoben, wenn das Rechtsmittel offensichtlich aussichtslos ist.
Gemeinderat Hedingen Hedingen, 14. April 2026
Herzlich und in grosser Liebe und Dankbarkeit nehmen wirAbschied von unserem lieben Bruder, Schwager, unserem Mitarbeiter und Freund
Hanspeter Zehnder-Gachnang
19. Mai 1945 – 11.April 2026
Mit grosser Zuversicht hat er seine Krankheit getragen, sich dadurch nicht hindern lassen und das Leben bis zuletzt ausgeschöpft – in Hingabe und Liebe. Wir sind tief dankbar für ihn und für sein
Vorbild. Er war getröstet durch das Wissen, dass seine Tage von Gott bemessen sind. Das tröstet auch uns.
Wir vermissen ihn sehr:
Theres Lüscher, Schwester Bruno und Eveline Zehnder, Bruder Anverwandte und Freunde Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Güetli
Allesindeingeladen,AbschiedzunehmenamFreitag,17.April2026, in Mettmenstetten: 13.30 Uhr auf dem Friedhof und 14.15 Uhr in der ref. Kirche
Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Hausen am Albis
Bauherrschaft: Manuel undVera Gantner, Jakob-Zürrer-Strasse 1, 8915 Hausen am Albis
Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser.
Projekt: Neubau Holzterrasse mit Treppenaufgang, Jakob-Zürrer-Strasse 1, 8915 Hausen am Albis
Nr.: 389/Vers.-Nr. 555, Zone: Zone für öffentliche Bauten Oe
Verkehrsanordnung:
Jungholzstrasse, Mettmenstetten
Im Auftrag von Gemeinde Mettmenstetten
Vorübergehende Verkehrsanordnung
Dauer der Verkehrsanordnung
Die vorübergehende Verkehrsanordnung gilt ab Samstag, 16. Mai 2026, 6.00 Uhr und dauert voraussichtlich bis Montag, 18. Mai 2026, 7.00 Uhr. Verkehrsanordnung
Aufgrund der verkehrstechnischen Gründe an der Jungholzstrasse, wird in Anwendung von §7 der kantonalen Signalisationsverordnung vom 21. November 2001 folgende Verkehrsanordnung verfügt:
Die Signalisation des Einbahnverkehrs sowie eine entsprechende Umleitung werden den Anwohnenden rechtzeitig mit einem separaten Schreiben mitgeteilt und auf der Website www.mettmenstetten.ch publiziert.
Aus verkehrstechnischen Gründen wird die Jungholzstrasse zwischen Zürichstrasse und Dachlissen während des Schwingfests als Einbahnstrasse signalisiert.
Rechtliche Hinweise und Fristen Gegen diese Verkehrsanordnung kann während der Rekursfrist bei der Kontaktstelle Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen. Der Beschluss des Gemeinderats liegt während den ordentlichen Öffnungszeiten im Gemeindehaus an der Albisstrasse 2 zur Einsicht auf.
Rechtsmittelfrist
Frist: 30 Tage
Ablauf der Frist: 11.5.2026
Verkehrsanordnungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.
Kontaktstelle Stadthalteramt Affoltern Im Grund 15 8910 Affoltern am Albis
Ergreifung des Gemeindereferendums Mit Beschluss vom 7. April 2026 hat der Gemeinderat Mettmenstetten gemäss Art. 33 Abs. 2 lit. b Kantonsverfassung i. V. m. Art. 21 Abs. 1 Ziffer 8 Gemeindeordnung das Gemeindereferendum gegen den Beschluss des Kantonsrates vom 2. März 2026 über die Änderung des Lehrpersonalgesetzes (LPG, LS 412.31), Anpassung des neu definierten Berufsauftrags (Vorlage 5966), ergriffen. Damit wird verlangt, dass der genannte Beschluss des Kantons rates dem Volk zur Abstimmung unterbreitet wird.
Gegen diesen Beschluss steht kein ordentliches Rechtsmittel zur Verfügung. Kommt das Gemeindereferendum zustande, kann die Feststellungsverfügung der Direktion der Justiz und des Innern mit Rekurs in Stimmrechtssachen angefochten werden.
Die Beschlüsse des Kantonsrates und des Gemeinderates sind der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt.
9. April 2026
Gemeinderat Mettmenstetten Einstellung des Konkurses
Affoltern am Albis
Am 28. März 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Emma Rosa Lukas-Michel geboren am 14. März 1941, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat im engsten Familienund Freundeskreis stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Kappel am Albis
Am 1. April 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Schneiter Alfred geb.am 6.November 1923,von Amsoldingen BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis.
Öffnungszeiten und Pikettdienst am Sechseläuten-Montag
Die Büros der Gemeindeverwaltung und die Abfallsammelstelle Pünten bleiben am Sechseläuten-Montag, 20. April 2026 geschlossen.
– Wasserversorgung: 044 701 92 51, wenn keine Antwort 044 701 92 52
14. April 2026
Gemeinderat Stallikon
Die Beisetzung findet am Freitag, 24. April 2026, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis statt. Die Abdankungsfeier findet anschliessend um 14.30 Uhr in der ref. Kirche Kappel am Albis statt. Gemeindeverwaltung Kappel am Albis
Wettswil am Albis
Am7.April2026istinUitikonZHgestorben: Gassmann geb. Clemenz, Franziska geboren am 24. Februar 1954, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis. Abdankungsgottesdienst am Mittwoch, 15. April 2026, 14.30 Uhr in der Ref. Kirche Wettswil am Albis. Bestattungsamt Wettswil am Albis
WIR GRATULIEREN
Zur diamantenen Hochzeit
Im April 1966 haben gleich für zwei Paare, die heute in Obfelden zu Hause sind, die Hochzeitsglocken geläutet! Am 15. April gaben sich Anna Luise und Josef Besmer das Jawort und einen Tag später heirateten Rosmarie und Rudolf Feuz. Sie feiern morgen Mittwoch und am Donnerstag ihr diamantenes Jubiläum. Wir wünschen den zwei Jubelpaaren ein fröhliches Fest und viel weitere gemeinsame wertvolle Zeit.
Zum 95. Geburtstag
Maya Hecker in Obfelden feiert am Donnerstag, 16. April, ihren 95. Geburtstag. Dazu gratulieren ihr die beiden Töchter mit Familien herzlich und wünschen ihr für das neue Lebensjahr vor allem gute Gesundheit. Herzliche Gratulation auch von unserer Seite.
Zum 80. Geburtstag
Morgen Mittwoch, 15. April 2026, feiert Margrith Felsberger in Zwillikon ihren 80. Geburtstag. Wir wünschen ihr ein gemütliches Fest, viele schöne Begegnungen und alles Gute für die Zukunft! Möge sie viele wertvolle Momente und gute Gesundheit bringen.
Gratulationen sind willkommen!
Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen.
Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch
Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der Goldenen Hochzeit (50 Jahre).
Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)
Corinna Camacaro leitet Con Brio
Rund 40 junge Jugendliche musizieren voller Begeisterung
Regula ZellwegeR
Donnerstagabend, 20 Uhr: Am Schachenrain 1 in Bonstetten dringt warmes Licht aus den Fenstern der Aula. Die grossen Fenster geben den Blick frei auf rund 40 junge Musikerinnen und Musiker und ihre Dirigentin. Diese gibt einzelnen Instrumentengruppen Anweisungen, die umgehend umgesetzt werden. Es herrscht eine konzentrierte, zugleich entspannte Stimmung. Immer wieder wird gelacht. An den Gesichtern der jungen Musizierenden ist zu erkennen, dass sie viel Lob erhalten und stolz sind, wenn sie die gewünschte Wirkung erzielen, die die Dirigentin erklärt und einfordert.
Werke aus verschiedenen Epochen
Seit 2016 leitet Corinna Camacaro das Jugendorchester Con Brio der Musikschule Knonauer Amt und der Kantonsschule Limmattal. In den Proben werden Werke aus verschiedenen Epochen erarbeitet und jeweils am Semesterende in zwei Konzerten aufgeführt. Zurzeit wird intensiv an «Kol Nidrei» von Max Bruch sowie an einem Stück aus der Suite «Aus Holbergs Zeit» von Edvard Grieg geübt. Die Stücke wählt die Dirigentin aus, doch auch das Orchester darf eines bestimmen: Dieses Jahr ist es ein Stück aus dem DisneyFilm «Pocahontas». «Corinna ist cool und macht es spannend», erklären drei junge Geigerinnen, und eine Kontrabassistin meint: «Sie macht nicht Musik, sie lebt Musik.»
Es sind mehr junge Frauen als junge Männer, die sich klassischer Musik widmen. Oft hören Jugendliche auf, ihr Instrument weiterzuspielen, wenn sie in die Berufslehre oder ins Gymnasium eintreten. Andere Interessen gewinnen an Bedeutung, und für regelmässiges Üben fehlt oft die Zeit.
Die Motivation zum Dranbleiben geht für die Musizierenden im Alter von 12 bis 24 Jahren jedoch über die Freude an der Musik hinaus: Es macht Spass, gemeinsam neue Stücke zu erarbeiten, Konzerte zu geben, im Frühling intensive Lagertage zu verbringen und zu Auslandsauftritten zu reisen. Das Orchester war bereits in Italien, Stockholm, Madrid und Luxemburg zu Gast.
«Ich denke, wenn die Kinder und Jugendlichen spüren, welche Begeisterung ich für die Musik empfinde, ist schon fast alles gemacht. Und wenn man ihnen zeigt,
wie auch sie auf höchstmöglichem Niveau diese Musik ausdrücken können, macht es viel Spass», so Corinna Camacaro.
Dirigentin mit Humor und Herzblut «Als konzertierende Musikerin möchte ich dem Publikum die Schönheit und Vielseitigkeit der Musik vermitteln und zeigen, wie viele Schätze die Musikwelt beinhaltet. Als Musikpädagogin ist mir wichtig, die Freude an der Musik weiterzugeben», erzählt Corinna Camacaro. Sie verfügt über ein Pädagogik und ein Konzertdiplom und absolvierte anschliessend ein Nachdiplomstudium im Dirigieren. Als freischaffende Musikerin spielt sie hauptsächlich in Kammerorchesterformationen. Zudem ist sie als Geigenpädagogin tätig und wirkt im neuen Kinderopernorchester mit.
Die junge Dirigentin ist im Knonauer Amt aufgewachsen, spielte selbst mehrere Jahre im Jugendstreicherorchester des Knonauer Amts und im Zürcher Jugendsinfonieorchester als Geigerin und Bratschistin mit. Ihre Eltern sind Berufsmusiker – wie auch die Eltern ihres Mannes René Camacaro. Er ist selbst auch Berufsmusiker und spielt Cello, Gitarre und EBass. Das Paar hat zwei kleine Töchter im Alter von ein und drei Jahren. «Für sie ist Musik allgegenwärtig», sagt Corinna Camacaro lachend. «Manchmal sind sie sogar bei den Proben dabei.» «Die Musikschule
«Als konzertierende Musikerin möchte ich dem Publikum die Schönheit der Musik vermitteln.»
Corinna Camacaro, Dirigentin Jugendorchester Con Brio
Knonauer Amt ist familienfreundlich, wir können die Musikstunden so legen, dass wir die Kinderbetreuung gemeinsam übernehmen können», erklärt sie dankbar. «Beide Töchter lieben Musik, tanzen und singen dazu. Ich versuche, auf möglichst spielerische Weise die Musik in den Alltag zu integrieren. Wir hören viele Lieder aus allen möglichen Stilrichtungen und bewegen uns dazu. Ob und wann ein Instrument dazukommt, wird sich zeigen – schön wäre es natürlich.» Musik ist die Leidenschaft von Corinna Camacaro. Sie fühlt sich privile
giert, dass sie diese zum Beruf machen konnte. Das Musizieren in einem Orchester fördert wichtige Kompetenzen: Man lernt, auf andere zu hören und ihnen Raum zu geben. Zudem gilt es, beim Üben, Ausdauer zu entwickeln und nicht gleich aufzugeben. «Man kann keinen Marathon bewältigen, wenn man nicht vorher regelmässig gejoggt hat», weiss Corinna Camacaro.
Musik ist ein Begleiter
«Die Musik kann einem viel geben. Sie ist ein Begleiter, den niemand wegnehmen oder zerstören kann – etwas, das man ganz für sich hat. Damit kann man Emotionen ausdrücken, verarbeiten oder verstärken. Musik kann ein Ventil sein, ein Trost, aber auch Freude und Glück hervorrufen. Gerade in schwierigen Zeiten ist es schön, so etwas zu haben.»
Nächste Konzerte: Freitag, 26. Juni, 20.00 Uhr, reformierte Kirche Affoltern, und Samstag, 27. Juni, 19.00 Uhr, Aula Kantonsschule Limmattal
In dieser Serie stellt der «Anzeiger» junge Musikerinnen und Musiker aus der Region vor. (red)
Herausgeberin:
CH Regionalmedien AG
Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.
Redaktion: Claudia Eugster (cle), Daniel Koch (dko) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)
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Gesamtauflage: 27810
Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch
Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 0582005714, M 0796823761 kaspar.koechli@chmedia.ch
Tarife: www.affolteranzeiger.ch
Annahmeschluss Inserate:
Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr
Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr
Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen
Druck:
CH Media Print AG,
Neumattstrasse 1, 5001 Aarau
Ein Produkt der
Pflegende Angehörige im Fokus
Spitex Knonaueramt informierte über Angebot, pflegende Angehörige anzustellen
«Die 62jährige Frau Keller arbeitet drei Tage die Woche. Als ihr Mann erkrankt, übernimmt sie zunehmend dessen Betreuung. Es wird immer mehr.» Mit diesem fiktiven Beispiel startete die Spitex Knonaueramt in ihrenVortrag zu pflegenden Angehörigen im Gemeindezentrum Aeugst.GemeinderätinSozialesGisèleStoller hatte am letzten Donnerstag im März imRahmenderVeranstaltungsreihe«60+» eingeladen.
«Die Veränderungen geschehen leise und schleichend», so HRChefin Sabrina Grampp. Oft antworteten Betroffene auf die Frage nach dem Befinden: «Ich bin einfach nur müde.» Und stössen dabei –auch angesichts finanzieller Einbussen –an ihre Belastungsgrenzen. Dort setzt die AnstellungpflegenderAngehörigeran.Bei der Spitex Knonaueramt besteht diese Möglichkeit seit Januar 2025. Die sogenannten PAGH erhalten 38 Franken pro Stunde sowie fachliche Begleitung durch diezuständigePflegefachfrau.Zudemübernimmt die Spitex die Kosten für den PflegehilfekursdesSchweizerischenRotenKreuzes.
Lohn, Beratung und Anerkennung
Neben der finanziellen Entlastung gehe es auch um Anerkennung und darum,
die oft unsichtbare Leistung sichtbar zu machen, betonte Pflegeexperte Fabio Borer. Unterstützt würden die Angestellten zudem im Alltag, etwa mit praktischen Tipps zum Transfer vom Bett zur Dusche oder bei der Organisation von Entlastungsangeboten. So entstünden Freiräume, um sich zu erholen, soziale Kontakte zu pflegen und die Belastungen des Pflegealltags langfristig besser zu bewältigen. Das Angebot richtet sich aktuell an Personen zwischen 18 und 74 Jahren mit
Schweizer Staatsbürgerschaft oder Aufenthaltsbewilligung B oder C. Das Publikum stellte Fragen zur Altersgrenze, Kündigungsregelungen sowie zum Vorgehen beim Versterben der betreuten Person. Eine Weiterarbeit als Pflegehilfe bei der Spitex Knonaueramt könne beispielsweise eine Möglichkeit sein, erklärte Fabio Borer. Man lasse niemanden allein.
Die Spitex erfüllt mit dem Angebot einen öffentlichen Auftrag der Gemein
den und arbeitet nicht gewinnorientiert. Qualität stehe stets zuoberst, betonte Sabrina Grampp. Ziel sei es, Angehörige zu entlasten und gleichzeitig Kosten im Gesundheitssystem zu dämpfen. Angesichts des Fachkräftemangels seien pflegende Angehörige eine unverzichtbare Stütze, ergänzte Borer.
Private Organisationen sind aktuell viele auf dem Markt, und auch sie stellen pflegendeAngehörigean.DieKonkurrenz durch diese privaten SpitexOrganisationen beschäftigte die Anwesenden – und davor bereits die Gemeinden – grundsätzlich. Während private wirtschaftlich rentable Einsätze auswählen könnten, ist die öffentliche Spitex im Auftrag der Gemeinden gesetzlich verpflichtet, die Versorgung flächendeckend sicherzustellen, erklärte Gemeinderätin und Gastgeberin Gisèle Stoller. Für den Wettbewerb bedeute das eine ungleiche Ausgangslage.
Das Abschlussvotum der Referierenden war klar: «Nehmt die eigene Belastung ernst und sucht rechtzeitig Unterstützung.»
Dirigentin Corinna Camacaro bringt das Jugendorchester Con Brio mit ihrer Begeisterung zu Höchstleistungen. (Bild Regula Zellweger)
Mona Martin, Spitex Knonaueramt
Die Spitex Knonaueramt zu Gast in Aeugst. Im Bild (von links): Ruth Bieri, Claudia Tschuor, Gisèle Stoller, Fabio Borer, Trudy Baer und Sabrina Grampp. (Bild zvg)
Jedes Kind hat das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung
Regula ZellwegeR
Die Schwierigkeiten mit dem Thema «Gewalt in der Erziehung» beginnen mit der Definition. Dass körperliche Gewalt wie beispielsweise Ohrfeigen, Schlagen auf den Hintern oder Schütteln dazu gehören, ist allgemein bekannt. Doch auch psychische Gewalt – etwa Liebesentzug, Drohungen und Demütigung –sowie Vernachlässigung können Kindern nachhaltigen Schaden zufügen. Grundsätzlich unterscheidet man körperliche Gewalt, psychische Gewalt, sexualisierte Gewalt und Vernachlässigung.
Gewalt in der Erziehung ist oft Ausdruck einer Überforderung der Bezugspersonen. Bereits 1939 formulierten Wissenschaftler die Theorie: «Jeder Aggression geht eine Frustration voraus.» Gewaltanwendung ist also oft eine Reaktion. Deshalb ist Prävention ein bedeutsamer Lösungsansatz. Dies haben auch die Schulsozialarbeitenden des Bezirks Affoltern erkannt.
No Hitting Day
Seit 1998 erinnert der internationale «No Hitting Day», der jeweils am 30. April stattfindet, daran, dass viele Kinder in ihrer Erziehung nicht vor Gewalt geschützt sind. Kinderschutz Schweiz hält fest: «Noch immer erlebt fast die Hälfte der Kinder in der Schweiz zu Hause Gewalt.» Dies zeigt beispielsweise eine Studie der Universität Freiburg. Das Team der Schulsozialarbeitenden des Bezirks Affoltern entschied sich, das Thema aktiv aufzugreifen, zu diskutieren, darüber zu informieren und es öffentlich sichtbar zu machen. Gemeinsam entwickelten sie Workshops, die altersgerecht adaptiert sind. «Die Workshops zum Thema häusliche Gewalt sind für alle Stufen, für Kindergarten, Unterstufe, Mittelstufe und Oberstufe, vorbereitet – mit mehreren Lektionen, damit das Gelernte auch wiederholt werden kann», erklären die Schulsozialarbeiterinnen.
In den Workshops werden drei Hauptziele thematisiert: erstens das Wahrnehmen der eigenen Emotionen, zweitens das Einholen von Hilfe und das Darüber-Sprechen, drittens das Beschreiben und Einordnen von Gewalt – was ist in Ordnung und was nicht. Generell sehen die Schulsozialarbeitenden ihre Aufgabe nicht ausschliesslich beim Unterstützen im Lösen von Konflikten, sondern
Schule Aeugst jedes Kind eine Feder beitrug. (Bild Regula Zellweger)
auch im Sensibilisieren für soziale Probleme, deren Ursprung nicht allein in der Schule liegt. Schule und Elternhaus stehen in einer steten Wechselwirkung.
Keine Anklage
Sheyda Shahnazari, Schulsozialarbeiterin in Wettswil, und Martina Lack, Schulsozialarbeiterin in Aeugst, wollen rund um den No Hitting Day die breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren. Sie betonen, dass es dabei nie um Schuldzuweisungen oder Anklagen gehe. Ihr Ziel ist es, Kinder ebenso wie ihre Bezugspersonen unterstützend zu begleiten: «Auch betroffene Eltern sollen sich professionelle Unterstützung holen und sich auf deren Schweigepflicht verlassen können.» Martina Lack: «Uns ist bewusst, dass Erziehung eine schwierige Aufgabe ist.» Schliesslich gilt es, Kindern zugleich Wurzeln und Flügel zu geben – und zu entscheiden, wann sie was eher brauchen. Und Sheyda Shahnazari ergänzt: «Wir sind froh, wenn wir mit Betroffenen lösungsorientiert in kleinen Schritten vorwärtskom-
men, denn auch Eltern leiden und haben Schuldgefühle. Wenn es um die eigenen Kinder geht, ist man sehr verletzlich. Fühlen sie ihr Verhalten kritisiert, geraten sie schnell in eine Verteidigungshaltung – und das ist keine gute Basis, um gemeinsam Lösungen zu finden.»
Die Auseinandersetzung mit häuslicher Gewalt verlangt von den Sozialarbeitenden hohe Professionalität und gleichzeitig grosse Achtsamkeit. Sie müssen Vertrauen gewinnen und emotional schwierige Situationen aushalten können – und stets im Sinne des Kindeswohls entscheiden, was nicht immer einfach ist.
Juristisch geschützt, aber… Kinder, die Gewalt erleben, versuchen oft, ihre Eltern zu schützen. Sie schämen sich und kaschieren die Auswirkungen von Gewalt auf Leib und Seele. Umso wichtiger ist die Aufmerksamkeit der Schule und des sozialen Umfelds. Gewalt gegen Kinder ist in der Erziehung nicht erlaubt. Sie sind durch die Bundesverfassung und die UNO-Kin-
Die geheime Sehnsucht der Bücher
derrechtskonvention geschützt. Kinderschutz Schweiz, eine unabhängige privatrechtliche Stiftung, engagiert sich als gemeinnützige Fachorganisation dafür, dass alle Kinder in der Schweiz im Sinne der UNO-Kinderrechtskonvention geschützt und in Würde aufwachsen. Die Wirkung von Gewalt unterscheidet sich, denn nicht alle Kinder reagieren gleich. Je mehr Resilienz Kinder und Eltern entwickelt haben, desto besser können sie Hilfe holen und mit Problemen klarkommen. Gewalterfahrungen in Kindheit und Jugend haben häufig langfristig gravierende Folgen: Sie beeinflussen die Persönlichkeitsentwicklung nachhaltig. Studien zeigen, dass Betroffene beispielsweise häufiger unter zwischenmenschlichen Problemen, erhöhter Suchtgefährdung, geringem Selbstwertgefühl und einem schwachen Selbstwirksamkeitsglauben leiden. Sie wenden selbst eher Gewalt an, ihre Beziehungsfähigkeit ist oft eingeschränkt oder – im Fall von Überanpassung – kann sich ein Helfersyndrom
entwickeln. «Ich habe nie Eltern erlebt, die nicht das Beste für ihre Kinder wollen. Aber manchmal funktioniert es einfach nicht», erklärte eine Lehrerin, und fügt mit einem traurigen Lächeln hinzu: «Eine solche Mutter sehe ich auch manchmal, wenn ich in den Spiegel schaue.» Niemand ist davor gefeit, in der Erziehung Fehler zu machen. Die Schulsozialarbeitenden können den Druck, dem Eltern ausgesetzt sind, verstehen. Frisch gebackene Eltern können sich kaum vorstellen, ihr Kind je schlagen zu können. Das eigene Selbstbild gerät ins Wanken, wenn Eltern realisieren, dass sie ihr Kind beispielsweise anschreien.
Noch immer besteht das gesellschaftliche Ideal, dass Mütter mariengleich sein sollen: liebevoll, geduldig, selbstlos – und dies oft im Spannungsfeld zwischen Familien- und Berufsarbeit. Erziehen in einer belastenden Berufssituation, einer komplexen Familiensituation oder als alleinerziehende Person ist eine Herausforderung. Erschwert wird ein angemessenes Verhalten Kindern gegenüber oft durch Stress, der nicht selten aus Perfektionismus und überhöhten Erwartungen entsteht.
«Wichtig ist, dass sich Eltern mit ihrem Problem nicht alleingelassen fühlen», meint Martina Lack. «Verstehen heisst aber nicht, Gewalt tolerieren», so Sheyda Shahnazari. «Deshalb sind wir aktiv geworden. Wir hoffen, dass das Thema der gewaltfreien Erziehung in Familien und im Freundeskreis offen, lösungsorientiert und ohne Tabus diskutiert wird.»
Informationen und Ansprechpartner
Eltern können sich direkt an die Schulsozialarbeitenden ihrer Schule wenden.
KinderschutzSchweiz:kinderschutz.ch kjz, Kinder- und Jugendhilfezentren Kanton Zürich:
Das Recht auf gewaltfreie Erziehung – fürs Leben gut: https://www. fuerslebengut.ch/recht-auf-gewaltfreie-erziehung/ Elternnotruf: elternnotruf.ch, Tel. 0848354555
Pro Juventute: elternberatung.projuventute.ch, Tel. 0582616161. (rz)
Dieser Roman verbindet Themen wie Liebe, Zweifel, Verlust, Heilung und die Kraft der Literatur
Von YVonne wüthRich, BiBliothek MettMenstetten
Das Buch «Die geheime Sehnsucht der Bücher» von Nina George bestätigt, was alle Buchhändlerinnen und Buchhändler sowie alle Bibliothekarinnen und Bibliothekare schon immer
wussten: Bücher lesen verbindet. Im Zentrum der Geschichte im sommerlichen Paris stehen vier Menschen, ihre gemeinsame Liebe zu Büchern und ein Bücherschiff namens Lulu. Jean Per-
du ist ein leidenschaftlicher Buchhändler im mittleren Alter, der einen schwimmenden Buchladen auf der Seine betreibt. Er nennt ihn Pharmacie Littéraire – literarische Apotheke – weil hier fast jede Maladie von Herz und Seele mit der richtigen Geschichte geheilt werden kann. Während Perdu anderen hilft, ihre Gefühle zu verstehen und zu heilen, leidet er selbst an seiner eigenen Vergangenheit.
Feines Gespür für Menschen
Die 17-jährige Pauline hat ebenfalls ein feines Gespür für Menschen und ihre Ängste, Träume und Sehnsüchte. Sie ist mit ihrer Vespa unterwegs und liefert die Bücher der schwimmenden Buchhandlung aus. Als Schwarze mit Rastalocken hat sie es nicht immer leicht im eigentlich weltoffenen Paris. Zudem bringt eine unverhoffte Begegnung ihr Herz ins Stolpern. Nun muss sie sich
ihren eigenen Träumen und Ängsten stellen.
Und da ist noch Marie, ein Waisenmädchen, das anderen Kindern Geschichten erzählt und mit ihren zehn Jahren einiges durchgemacht hat und bereits viel vom Leben versteht.
Eines Tages wird der Alltag auf dem Bücherschiff durch den Besuch der zwölfjährigen Françoise durcheinandergewirbelt. Sie liest für ihr Leben gern und taucht in die Welt der Bücher ein, um ihrer eigenen zu entfliehen. Ihre Mutter leidet an Depressionen und ist oft nicht ansprechbar. Nun setzt Françoise all ihre Hoffnung auf die Pharmacie Littéraire.
Schon mit dem ersten Satz des Buches wird man in die Welt dieses Romans katapultiert: «Das Allerwichtigste war, dass einem keiner draufkam, dass die eigene Mutter verrückt war.» Nina George bedient sich einer ihr eigenen Sprache, sie vermischt in einer
Selbstverständlichkeit Leichtes mit Tiefgang und erzählt eine berührende Geschichte in wunderbaren Bildern. Wenn sie beispielsweise die Concierge beschreibt, «die zwar auf einem Auge blind ist, aber dafür auf allen Ohren hellhörig». Oder sie erzählt, «dass einer gekämmten Fastzwölfjährigen, die schwierige Wörter benutzt, jeder glaubt». Man fühlt sich berührt, erkennt sich selbst wieder, leidet mit und kann kaum aufhören zu lesen, um zu erfahren, ob Françoise geholfen werden kann, ob Pauline den richtigen Weg einschlägt und ob die Geschichte ein gutes Ende nimmt. Dieser Roman verbindet Themen wie Liebe, Zweifel, Verlust, Heilung und die Kraft der Literatur und zeigt, wie Bücher Menschen emotional berühren und verändern können. Eine kleine Oase im heutigen, oft von Schreckensmeldungen durchzogenen Alltag. Ein wunderschönes Lesevergnügen, das noch lange nachhallt.
Martina Lack, Schulsozialarbeiterin in Aeugst (links), und Sheyda Shahnazari, Schulsozialarbeiterin in Wettswil, vor einem Gemeinschaftswerk, zu dem an der
«Die geheime Sehnsucht der Bücher» von Nina George. Knaur Verlag, München 2025. (Bild zvg)
Irene Christen – 100 Tage im Amt
Interview mit der neuen Spitaldirektorin
Frau Christen, Sie sind im Januar als neue CEO des Spitals Affoltern gestartet. Wie nehmen Sie die Unternehmenskultur im Spital Affoltern wahr?
«Auf jeder Broschüre des Spitals Affoltern liest man ‹familiär›, was mich sehr anspricht. Dennoch hat mich überrascht, dass ‹familiär› nicht nur ein schön gewähltes Wort ist, sondern im Spitalalltag hier fest gelebt wird. Das ist nicht selbstverständlich. Was mich auch beeindruckt hat, ist, wie stolz das ganze Team des Spitals ist. Alle brennen für ihre Arbeit. Ich denke, die Vergangenheit hat die Mitarbeitenden besonders zusammengeschweisst, alle sind eine grosse Einheit. An einem Ort zu sein, wo man stolz auf seine Arbeit ist und man familiär miteinander umgeht, macht mir viel Freude.»
Haben Sie in diesen 100 Tagen auch Zeit «an der Front» in den Teams verbracht?
«Ja, mir war es wichtig, Mitarbeitende aus verschiedensten Abteilungen direkt bei ihrer täglichen Arbeit kennenzulernen. Unter anderem war ich mit Mitarbeitenden der Pflege, der Reinigung, der Ärzteschaft, der Küche unterwegs und habe mich in Teammeetings dazugesetzt. Das ermöglicht mir ein umfassendes Bild aus verschiedenen Blickwinkeln, wodurch ich mich besser in die Perspektive der Mitarbeitenden versetzen kann. Ebenfalls verstehe ich besser, was rund läuft und wo allenfalls der Schuh drückt.»
Das Spital Affoltern befindet sich nach einer intensiven Transformation in einem Konsolidierungsprozess. Wo spüren Sie aktuell noch den grössten Handlungsbedarf?
«Das ist wahr, das Spital hat eine bewegte Zeit hinter sich, die noch spürbar in den Köpfen wirkt und die Strategie der vergangenen Jahre geprägt hat. Ich glaube, es ist jetzt an der Zeit, dass das Spital Affoltern sich wieder über die Zukunft definieren kann. Man hat exzellente Kompetenzzentren aufgebaut.
Diese gilt es, stetig weiterzuentwickeln und mit einer passenden Vision in die nächsten Jahre zu gehen. Dafür braucht es Strategiearbeit nicht nur bei den Dienstleistungen, sondern auch bei der Infrastruktur und weiteren zentralen Bereichen wie zum Beispiel der Informatik.»
Das Spital Affoltern schrieb 2025 schwarze Zahlen. Wie wollen Sie in Anbetracht des Kostendrucks diesen Kurs halten und gleichzeitig sicherstellen, dass die medizinische und pflegerische Qualität auf hohem Niveau bleibt?
«Qualität und Wirtschaftlichkeit sind immer ein Zusammenspiel. Ich würde aber nicht sagen, dass sie sich konträr bewegen. Natürlich kosten Qualitätsmassnahmen auch Geld, aber ebenso teuer kann es werden, wenn der Ruf durch mangelhafte Qualität leidet. Klare und hilfreiche Schnittstellen zwischen den klinisch-operativen Tätigkeiten und den Supportstellen, wie zum Beispiel dem Prozessmanagement oder der Patientenadministration, sind dabei wichtig. Wenn wir es schaffen, Hand in Hand zu arbeiten, erreichen wir effizient gute Qualität.»
Seit Januar 2026 läuft das Projekt der Notfallstation ohne Basispaket. Welche ersten Schlüsse ziehen Sie daraus für die langfristige Grundversorgung in der Region?
«Die Umsetzung ist gut angelaufen. Für die ersten Schlüsse aus der operativen Praxis ist es noch zu früh. Was mich sehr positiv stimmt, ist die sehr konstruktive Zusammenarbeit mit der Gesundheitsdirektion Zürich, die ich in den ersten Wochen erleben durfte. Das ist wichtig, damit wir gemeinsam die richtigen Versorgungsmodelle für die Zukunft etablieren.»
Was soll die Bevölkerung im Knonauer Amt in einem Jahr über «Ihr» Spital sagen, das heute vielleicht noch nicht selbstverständlich ist?
«Die Bevölkerung und die Gemein-
den dürfen genauso stolz sein auf das Spital, wie es unsere Mitarbeitenden jetzt schon sind. Hier wird medizinisch exzellente Arbeit geleistet, und das mit viel Herz und Menschlichkeit. Und: Wir sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, der grösste Arbeitgeber, der grösste
Ausbildungsbetrieb und stützen über viele regionale Zulieferer die Wirtschaft im Bezirk in erheblichem Mass – das gilt es, noch mehr nach aussen zu tragen.»
Spital Affoltern
Vorbereitungen für neue Badi-Saison in Obfelden
Die Saison startet am Auffahrtsdonnerstag, 14. Mai
Paul Höhener, Betriebsleiter der Badi Obfelden, ist gerade dabei, Reinigungsarbeiten an den Beckenabflüssen und den Geländern des Schwimmbeckens vorzunehmen. Noch sind die Becken mit trübem Wasser, Schmutz und Laub gefüllt. «Die grosse Reinigung der Becken beginnt dann Anfang Mai», lautet seine fachmännische Begrüssung.
Umfassende Beckenreinigung
Als Laie sieht es danach aus, als müssten die Becken nur kurz entleert und wieder befüllt werden. Schwups wäre alles bereit für die neue Saison. Doch ganz so simpel ist es nicht, wie Höhener erklärt.
Saisonkarten
Die neue Badisaison startet am Donnerstag, 14. Mai. Bei schönem Wetter ist die Badi von 8 bis 19 Uhr geöffnet. Die Saison- und Punktekarten können ab Montag, 20. April, bei der Gemeindeverwaltung Obfelden bezogen werden. Falls vorhanden, die letztjährige Badikarte mitbringen. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Karten ab dem 20. April auf der Gemeindewebseite im Online-Schalter aufzuladen. Wer noch keine Karte besitzt, oder vom Jugendlichen- in den Erwachsenentarif wechselt, muss zwingend persönlich am Schalter vorbeikommen. Eintrittspreise und weitere Informationen: www.obfelden.ch/badi
«Nach dem Ablassen des Wassers sammeln wir in einem ersten Schritt den groben Schmutz ein. Anschliessend kommt der Hochdruckreiniger zum Einsatz, und wir spülen alle Flächen intensiv ab. Zum Ende kommt eine Säurebehandlung hinzu. Die entfernt auch Schmutz in kleinsten Poren, erst dann glänzt das Stahlbecken wieder.»
Das Becken danach mit frischem Wasser zu befüllen, dauert drei Tage, der ganze Reinigungsprozess nimmt insgesamt rund zwei Wochen in Anspruch.
Dass während der Wintermonate Wasser im Becken bleibt, hat seinen guten Grund, wie wir erfahren. Es wirkt wie eine Schutzschicht für das Stahlbecken.
Die Schweissnähte sind weniger grossen Temperaturschwankungen ausgesetzt und der Schmutz lässt sich viel besser
lösen, als wenn er eintrocknen würde. Die Vorbereitungen für die neue Saison umfassen nicht nur die Beckenreinigung, sondern zum Beispiel auch die Grünpflege. Bereits im März ist Höhener in der Badi anzutreffen. Dann wird Dünger in die Wiese eingetragen, Hecken und Bäume werden gepflegt, technische Installationen geprüft und allfällige Schäden dokumentiert. Bis zum Saisonstart werden Garderoben und Toilettenbereiche einer Intensivreinigung unterzogen, alle Liegeflächen, die Lounge und die Terrasse des Beizlis wieder installiert und natürlich auch das Wasser in den Becken auf Unbedenklichkeit geprüft.
Zugleich rüstet sich das BadibeizliTeam für die neue Saison, installiert alle Geräte, füllt Getränke- und Kühllager
Mit Sommer ins Bundeshaus
Persönliche Erlebnisse sind immer die stärkeren Geschichten als mediale Bilder. Daher wird ein Besuch im Bundeshaus bleibende Erinnerungsspuren hinterlassen. Aber wie hineinkommen? Am Donnerstag, 30. April, ist dies ganz einfach möglich. Dann können sich Interessierte nämlich uns anschliessen. Gemeinsam fahren wir von Affoltern um 7.22 Uhr los und beobachten, im Bundeshaus angekommen, von der Tribüne aus die Nationalrat- oder Ständeratsdebatte, löchern EVP-Nationalrat Nik Gugger mit unseren Fragen und lassen uns durch das imposante, geschichtsträchtige Gebäude führen. Nach dieser staatspolitischen Weiterbildung steht ein wohlverdientes Zmittag in der Nähe auf dem Programm. Und bis die SBB die Polit-Reisegruppe ins Säuliamt zurückbringt, bleibt noch genügend Zeit für einen Bummel durch die prächtige Unesco-Altstadt oder fürs eigene Programm. Um 16.09 gehts mit dem Zug ab Bern wieder heimwärts. Die Ankunftszeit in Zürich ist dann um 17.10 Uhr und um 17.48 Uhr in Affoltern am Albis.
Besammlung: 07.22 ab Affoltern a.A., S5 im hintersten Wagen. Zustieg auch bei anderen Stationen möglich. Anmeldung bis 21. April, mit allen Angaben für das Kollektivbillett an lisette.mueller@bluewin.ch oder Tel. 0796287547. Reise und Verpflegung auf eigene Kosten, aber von uns organisiert. Bitte Pass oder ID mitbringen.
Lisette Müller und Daniel Sommer, EVP Bezirk Affoltern
Für Regierungsrat vorgeschlagen
Betriebsleiter Paul Höhener bringt die Anlage auf Vordermann. (Bild zvg)
auf und schaut, dass vom Tartar bis zum Glacé wieder alles bereit ist für Kundschaft.
Kinderplanschbecken ersetzen
Übrigens: Das Kinderplanschbecken steht vor seiner letzten Saison. Es befindet sich noch im ursprünglich erstellten Zustand von 1999. Auf die Saison 2027 soll das Planschbecken etwas vergrössert und neugestaltet werden. Für den Ersatz des Kinderplanschbeckens haben die Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom Dezember 2025 einen Verpflichtungskredit von brutto 600000 Franken genehmigt.
Gemeinde Obfelden
Der Vorstand der FDP Kanton Zürich schlägt Nationalrat Andri Silberschmidt aus Affoltern als Kandidaten für die Regierungsratswahlen im April 2027 vor. Mit der Nomination setze die Partei auf Kontinuität und eine klare Strategie, heisst es in einer Medienmitteilung. Der freisinnige Sitz soll verteidigt und die bürgerliche Mehrheit in der Regierung gesichert werden, langfristig hält die FDP am Ziel von zwei Sitzen fest. Unternehmer Silberschmidt gilt als wirtschaftsnah und politisch erfahren. Seine Laufbahn führte ihn vom Zürcher Gemeinderat in den Nationalrat, wo er sich als vernetzter Brückenbauer profiliert hat. FDP-Präsident Filippo Leutenegger hebt insbesondere seinen Einsatz für Eigenverantwortung, Unternehmertum und einen schlanken Staat hervor.
Silberschmidt selbst zeigt sich kampfbereit und kündigt einen engagierten Wahlkampf an. Er wolle Verantwortung für einen wirtschaftlich starken und lebenswerten Kanton Zürich übernehmen. Dabei setzt er auch darauf, Wählerinnen und Wähler über die Parteigrenzen hinaus anzusprechen. Die offizielle Nomination erfolgt an der Delegiertenversammlung vom 23. Juni. (red)
Irene Christen ist seit Januar CEO des Spitals Affoltern. (Bild zvg)
Nationalrat Nik Gugger und Kantonsrat Daniel Sommer im Bundeshaus. (Bild zvg)
ÄMTLER NATIONALRÄTE MEINEN
Martin Haab, SVP, Mettmenstetten
Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative am 14. Juni
Die Initiative möchte nichts anderes, als eine zukunftsfähige und lebenswerte Schweiz erhalten. Schon heute ist der Dichtestress allgegenwärtig. In der Stadt, auf den Verkehrsflächen und je länger je mehr auch in den ländlichen Gebieten. Neun Millionen Menschen, das sind ziemlich genau gleich viele wie in unserem östlichen Nachbarland Österreich, wobei dessen Landesfläche doppelt so gross ist.
Ja, wir können die Augen verschliessen und zuwarten. Aber worauf wollen wir warten? Gewisse Kreise glauben, dass sich das Problem einmal von selbst löst, weil eine Schrumpfung der Bevölkerung irgendwann von selbst eintritt. Erwacht aus diesem Traum! Solange unser Lebensstandard hoch bleibt und
FORUM
die Sozialleistungen über dem europäischen Durchschnitt liegen, bleibt die Schweiz als Zuwanderungsland für die ganze Welt attraktiv – sei es, um hier zu arbeiten oder um Sozialleistungen zu beziehen.
Ein Schrumpfen der Bevölkerung tritt erst dann ein, wenn wir wieder dorthin zurückkehren, wo wir uns vor über 120 Jahren befanden, nämlich im Armenhaus von Europa. Wollen wir dies wirklich? 11 Millionen, 12 Millionen – irgendwann werden es 13 oder 14 Millionen sein. Mit dem Verdrängen dieser Tatsache überlassen wir ganz einfach den Entscheid den kommenden Generationen. Diese werden dann irgendwann unweigerlich die Notbremse ziehen müssen. Ist unser Land
Osternachtfeier in Ottenbach
Karsamstagabend.VorderKirchentüreempfängt uns ein prasselndes Feuer. Es finden sichziemlichvieleLeuteein.DerPfarrervergleicht das Feuer mit einem Zeichen der Hoffnung. Eine Hoffnung kann man verlieren oder aufgeben. Schon im Alten Testament fordert Gott die Israeliten auf, an der Hoffnung festzuhalten. Sie waren nämlich
deportiert worden nach Babylon und sehntensichwiederinihreHeimatzurück.Auch in unserem Leben sind wir aufgefordert, an derHoffnungfestzuhalten.MariaMagdalena wollte den toten Leib Jesu salben (einbalsamieren)undtrafdenlebendenJesusan.Zwei AlphornbläserumrahmendenGottesdienst. Alphorn zusammen mit der Orgel eine
Planung an Bedürfnissen vorbei
Replik auf den Artikel von Daniel Koch mit dem Titel «Ist der neue Dorfplatz zu klein?» im «Anzeiger» vom 1. April.
Wie dieser Zeitung entnommen werden konnte, soll Hedingen einen idyllischen Dorfplatz mit Bachdurchquerung und einer Fläche von 1000 Quadratmetern erhalten. Auf der reichlich kolorierten Abbildung ist eine grüne Oase dargestellt. Wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Der geplante Dorfplatz liegt nicht unmittelbar vor den Läden, wo sich die Leute treffen. Der Nutzen dieses Platzes muss darum als gering bezeichnet werden. Um den vorgesehenen Platz vom Verkehr zu befreien, wird eine zusätzliche Erschliessungsstrasse geplant. 1000 Quadratmeter Land im Dorfzentrum dafür benötigt. Aufgrund der geänderten Zentrumserschliessung sind zusätzliche massive Verkehrsprobleme am Kreisel vorprogrammiert. Dadurch wird das Unterdorf mit Umfahrungsverkehr noch mehr belastet. Zu bedenken ist, dass Hedingen bereits heute einen Dorfplatz, den Juventusplatz, besitzt. Dieses Grundstück umfasst 2123 Quadratmeter und liegt an bester Zentrumslage. Unter der Annahme, dass mit den Sonderbauvorschriften vier Kubikmeter pro Quadratmeter gebaut werden können, wäre der Bau von 8492 Kubikmetern möglich. Benötigt eine Wohnung 300 Kubikmeter Bauvolumen, könnten auf dem Juventusplatz 28 Wohnungen gebaut werden. Der verbleibende Aussenraum liesse sich als Begegnungszone gestalten. Der Juventusplatz soll nun der geplanten Erschliessungsstrasse zum Opfer fallen. Wer nimmt einen Dorfplatz an wenig geeigneter Lage, wenn er dafür die Option von 28 Wohnungen hergeben muss und sich die Lebensqualität im Dorf durch ungelöste Verkehrsprobleme weiter verschlechtert?
Mauritius Bollier, Hedingen
Fragwürdiger Tausch für Hedingen
Am 28. März informierte die Gemeinde über die Zentrumsplanung. Die Präsen-
tation wirkte professionell und überzeugend. Bei näherer Prüfung stellen sich jedoch zentrale Fragen – beispielsweise beim vorgesehenen Landtausch am Juventusplatz. Die Schweizer Pensionskasse (PKS) besitzt dort ein Grundstück mit älteren Wohnblöcken direkt an der Bahn. Dieses Land ist durch Lärm, Erschütterungen und nichtionisierende Strahlung belastet. Dazu kommen die weite Baulinie der SBB, die teils durch die bestehenden Gebäude verläuft, sowie eine minimale Erschliessung. Das Entwicklungspotenzial ist daher klar eingeschränkt.
Gemäss Präsentation soll die PKS dieses Grundstück gegen wertvolles Gemeindeland am Juventusplatz tauschen, offenbar eins zu eins nach Quadratmetern. Nach meinem Verständnis übernimmt die Gemeinde zusätzlich die Kosten für Abbruch, Entsorgung und voraussichtlich auch eine Asbestsanierung. Diese Lasten müsste die PKS bei einer eigenen Erneuerung grundsätzlich selbst tragen – und dies bei geringerem Potenzial.
Für Hedingen wäre ein solcher Tausch nachteilig. Die Gemeinde würde wichtiges Entwicklungspotenzial auf eigenem Land aus der Hand geben, etwa für Alterswohnungen. Für Zentrumsland werden Quadratmeterpreise um 3000 Franken genannt. Vor diesem Hintergrund ist zu fragen, ob dieses Geschäft für Hedingen angemessen ist. Zwar kommt der Handel noch vors Volk, und Nachverhandlungen wären möglich. Sind die beiden Gestaltungspläne aber einmal bewilligt, ist das Projekt mit der Strasse weitgehend festgelegt und der Spielraum der Gemeinde stark eingeschränkt. An der Informationsveranstaltung hiess es, die Familie Schweizer benötige diese Strasse nicht. Dann sollte Hedingen ebenfalls darauf verzichten. Für die Verkehrsberuhigung beim Volg gibt es einfachere und günstigere Lösungen – mit einer anderen Planung in der Kernzone und ohne eine weitere Grossstrasse. Darum: Lehnen Sie die beiden Gestaltungspläne ab.
Jürg Werner, Hedingen
erst einmal an diesem Punkt angelangt, wird man retrospektiv feststellen, dass wir es vor Jahrzehnten verpasst haben, die nötigen Entscheide zur Regulierung zu fällen.
Diejenigen, die heute gegen diese Initiative lobbyieren, sind dieselben, die den Verlust der Biodiversität beklagen, die auf das Artensterben hinweisen oder über den Insektenschwund jammern. Mit dem grenzenlosen Wachstum geht der Verlust von Landwirtschaftsflächen einher, das Zubetonieren der Landschaft schreitet täglich voran. Mehr Wohnraum, mehr Infrastruktur, mehr Erholungsflächen für Sport und Freizeit – all dies entsteht fortlaufend auf den besten landwirtschaftlichen Flächen, vor allem
im Mittelland und den Agglomerationsgemeinden.
Die Entwicklung der letzten 30 Jahre im Glattal, im Furttal oder im Limmattal spricht Bände. Wenn wir die besten Landwirtschaftsböden weiterhin bebauen wollen, wenn wir unseren Selbstversorgungsgrad mit Nahrungsmitteln nicht noch weiter in die Tiefe fallen lassen wollen, und wenn wir die noch vorhandenen wertvollen Biodiversitätsförderflächen erhalten wollen, dann müssen wir jetzt reagieren. Wir müssen heute Verantwortung übernehmen, um den zukünftigen Generationen eine lebenswerte und selbstbestimmte Schweiz zu hinterlassen. Alles andere ist Vogel-Strauss-Politik – nach mir die Sintflut.
Wer heute behauptet, dass die grenzenlose Zuwanderung essenziell für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes ist, verkennt, dass wir uns mit diesem System in einem Perpetuum mobile befinden, welches ja bekanntlich kein Ende hat.
Der Beweis ist in den letzten Jahren längst erbracht worden. Trotz massiver Zuwanderung Jahr für Jahr hat sich das Problem des Fachkräftemangels nicht entschärft. Es nimmt sogar zu. Parallel dazu sinkt in diesem Land das BIP pro Kopf kontinuierlich. Dazu möchte ich Mathias Binswanger, Professor für Volkswirtschaftslehre, zitieren. Er schrieb: «Die Zuwanderung lindert den Fachkräftemangel nicht – stattdessen hält sie die Löhne tief!»
Sterbehilfe in Heimen erlaubt
Wucht, ein Traum. So verkündet Ostern Hoffnung über den Tod hinaus. Wie schön zudenken,dassichmalmeineverstorbenen Liebsten wiedersehen werde. Und ich selbst hoffen darf, wo nichts zu hoffen ist. Danke für diesen eindrücklichen Gottesdienst!
Verena Häberling,
Ottenbach
Der Kantonsrat hat kürzlich beschlossen, dass in allen Alters- und Pflegeheimen die Sterbehilfe erlaubt werden muss. Waren sich die Kantonsvertreter bewusst, dass sie damit gegen die Glaubens- und Gewissensfreiheit, gegen die Gewerbefreiheit, und vor allem gegen die Aussage der Bibel: «Meine
Dringend gesucht: Kinderärzte in Affoltern
Wir sind eine Familie mit zwei kleinen Mädchen (5 und 2 Jahre alt). Beide sind glücklicherweise meistens gesund. Doch wie alle Kinder sind auch sie ab und zu krank, und genau dann braucht es eine kinderärztliche Betreuung. Diese ist in Affoltern faktisch nicht mehr vorhanden.
Suche in den umliegenden Gemeinden verlief ergebnislos Dass eine Praxis altersbedingt schliesst, ist verständlich. Dass sich keine direkte Nachfolge findet, mag ebenfalls vorkommen. So macht man sich in dieser Situation auf die Suche nach einem neuen Arzt. Wir haben alle Kinderarztpraxen in Affoltern kontaktiert und überall dieselbe Antwort erhalten: «Wir nehmen keine neuen Kinder mehr auf, nur noch Geschwisterkinder.» Nach weiterer Suche in sämtlichen umliegenden Gemeinden erhalten wir unter anderem aus Baar und Mettmenstetten die Rückmeldung, dass keine Kinder aus Affoltern angenommen werden. Irgendwann, nach dem x-ten Telefonat sind wir nun
langsam konsterniert. Auf die Frage, was wir tun sollen, antworten die Praxen meist mit einem verständnisvollen «Wir kennen das Problem» und geben den Hinweis, man solle sich an die Stadt oder die Politik wenden. Die aktuelle Situation lässt uns als Eltern ratlos und hilflos zurück. Eine medizinische Grundversorgung für Kinder sollte selbstverständlich sein und darf nicht vom Zufall oder von Glück abhängen. Es kann nicht sein, dass Familien im Knonauer Amt keine Kinderärzte mehr finden. Wir hoffen sehr, dass die zuständigen Stellen dieses Problem ernst nehmen und rasch Lösungen schaffen. Es liegt im Interesse der ganzen Region, dass Familien hier leben können und der Stadt eine Zukunft geben. Und dazu braucht es Kinderärzte. Zum Veterinärarzt oder Gynäkologen können wir mit unseren Kindern wohl kaum gehen (diese wären einfacher verfügbar). Und nach Zürich zu fahren, kann nicht im Sinne der Region Affoltern sein.
Matthias Krucker, Affoltern
Die Fussgänger-Sicherheit geht uns alle
Das scheint nicht die Meinung des Stadtrats zu sein. Weder meine Besuche bei der Präsidial-Sprechstunde noch meine neuerliche Beanstandung der Markierung und des Zustands der Strasse beim Bahnübergang Bergstrasse beim Abteilungsleiter Bau und Infrastruktur ergeben mehr als nur Floskeln. Zitat aus dem Antwortmail: «Im Zusammenhang mit dem aktuell laufenden sowie dem zukünftigen Baustellenverkehr ist weiterhin mit einer erhöhten Abnutzung der Markierungen und der Strasse zu rechnen. Die Stadt ist bereits dabei, die Instandsetzung der Strasse zu planen, wobei auch ein verbesserter Schutz für Fussgänger vorgesehen ist. Aus Kostengründen wurde auf eine kurzfristige Auffrischung der Markierungen verzich-
tet, da diese in absehbarer Zeit erneut angepasst werden müssten.» Seit meinem Zuzug vor vier Jahren an der Seewadelstrasse ist die Markierung unverändert ausgewaschen. In dieser Zeit hat es etliche Bautätigkeiten im Quartier gegeben, und es stehen noch lange Bautätigkeiten im Quartier an. Heisst das, dass die Bewohner des Zentrums Seewadel, Eltern mit Kinderwagen, Schulkinder und auch sonstige Fussgänger auf bitter nötige Sicherheitsvorkehrungen beim Bahnübergang noch jahrelang warten müssen? Ohne Erwähnung von einem nur ungefähren Zeitplan muss man wohl davon ausgehen, dass die «geplanten» Massnahmen am Sankt-Nimmerleins-Tag stattfinden werden. Der Stadtrat hat genügend Geld
Zeit steht in Gottes Händen», Ps 31,16, verstossen? Was wir säen, werden wir ernten. Dieses biblische und naturwissenschaftliche Prinzip sollten wir uns einprägen.
Hans Peter Häring, Alt Kantonsrat, Wettswil
Ihre Meinung
ist willkommen!
Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Reine Danksagungen sind nicht erwünscht. Kurzgefasste Zuschriften haben Vorrang. Vermeiden Sie Abkürzungen. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Beiträge, die Beleidigungen, falsche Tatsachenbehauptungen, Verleumdungen, persönliche Diffamierungen, drastisch überzogene Kritik an Personen enthalten oder das Andenken Verstorbener verunglimpfen, werden nicht veröffentlicht. Auch private Auseinandersetzungen werden nicht veröffentlicht. (red)
an
für seine ideologischen Projekte: ein illegaler Velo-Übergang am Bahnhofplatz, der kurz nach der Inbetriebnahme wieder entfernt werden musste, oder die eher dysfunktionale Schwammstadt-Teilgehweg-Strecke. Antwort auch auf meine Bemängelung des Winterdiensts: «Der Winterdienst erfolgt gemäss dem vom Stadtrat genehmigten Winterdienstplan.» Wie kann der Stadtrat den Schneebefall im Voraus planen? Und jeder, der den Bahnübergang benützt, weiss, dass keine Schnee- oder Eisbeseitigung stattgefunden hat. Wann gedenkt der Stadtrat endlich im Sinne und zur Sicherheit der Bürger zu handeln?
Deborah Hofer, Affoltern
Das Kino
La femme la plus richedumonde Reichtum.Sehnsucht.Leben
Do,16. April- 18.00Uhr Fr,17. April– 20.30Uhr
La Grazia
Zwischen Gnadeund Gewissen
Entscheidendes Spiel
Für die U21 von Floorball Albis sind der Gruppensieg und der Aufstieg in greifbarer Nähe. Seite 9
spezielle p t Reichtum.Sehnsucht.Leben. ts: .ch
Jungschwinger jubeln
Mehrere Nachwuchstalente des Schwingklubs Albis überzeugten am Frühlingsschwinget. Seite 13
Bereit für das Fest
Die Vorfreude auf das 116. Zürcher Kantonalschwingfest in Mettmenstetten steigt. Seite 14
Do,16. April- 20.30Uhr
NamasteSeelisberg
EinStück SchweizerGeschichte Fr,17. April– 18.00Uhr T ic ke ts
«Genial lokal»: Wie der Gewerbeverein Unteramt Vielfalt verbindet
Seit über 40 Jahren bringt der Verein Unternehmen aus Bonstetten, Stallikon und Wettswil zusammen
Brigitte reemts Flum
Der Gewerbeverein Unteramt wurde am 21. März 1975 in Wettswil gegründet.
Ihm gehören Unternehmen aus den Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil an. Als Vereinszweck wurde damals die «Förderung ihrer gemeinsamen Interessen» festgehalten und ebenso sollten «die Zusammengehörigkeit und die Pflege freundschaftlicher Beziehungen unter den Vereinsmitgliedern gefördert werden». Schon damals war die Gründung dem «Anzeiger» eine Notiz wert (siehe Bild) – ein Hinweis darauf, welche Bedeutung lokale Netzwerke für das Gewerbe hatten und bis heute haben.
Doch gemeinsame Interessen entstehen nicht von selbst. Mittlerweile besteht der Verein aus Mitgliedern mit sehr unterschiedlichen Branchen, Betriebsgrössen und Geschäftsmodellen, und da ist es anspruchsvoll, verbindende Themen zu finden.
Ein Blick auf die Mitgliederliste zeigt eine beeindruckende Vielfalt – von Handwerksbetrieben bis zu allen Arten von Dienstleistungen. Um dieser Vielfalt gerecht zu werden, möchte der amtierende Präsident Hans-Ruedi Widmer sich auch politisch nicht festlegen, sondern formuliert es pragmatisch: «Wir haben keine politische Ausrichtung, sondern sind einfach für das Gewerbe da.»
Engagement aus Überzeugung
Hans-Ruedi Widmer selbst verkörpert diesen unternehmerischen Geist, ohne ein klassischer «Gewerbler» zu sein. Seit 1986 ist er mit seiner eigenen Beratungsfirma im Bereich Qualitätsund Managementsysteme tätig, heute altersbedingt in reduziertem Pensum. Der gelernte Maschinenbauingenieur begann seine Karriere bei IBM, wechselte später zur Hilti-Gruppe und schliesslich zu Hilti Schweiz, wo er die Einführung der ISO-Normen verantwortete. Aus dieser Erfahrung entstand die Idee, Unternehmen selbst-
ständig bei der Implementierung von Qualitätsmanagementsystemen zu begleiten.
Seit rund 15 Jahren ist Widmer Mitglied im Gewerbeverein, seit mehr als einem Jahrzehnt Präsident. Seine Motivation ist ebenso einfach wie überzeugend: «Ich führe ein Gewerbe, also muss ich da dabei sein.» Dass er schliesslich auch das Präsidium übernahm, entspricht seinem Charakter: «Wenn ich mich engagiere, dann bestimme ich auch gerne mit.» Er wird unterstützt
vom vierköpfigen Vorstand, der durch den kürzlichen Beitritt von Lars Küng, Inhaber von Guggenbühl Gartenbau AG, eine zukunftsweisende Verjüngung erfahren hat.
Stabile Zahlen, lebendiges Netzwerk Der Verein zählt rund 100 Mitglieder, eine Zahl, die über Jahre hinweg erstaunlich stabil geblieben ist. Abgänge durch Geschäftsaufgaben oder Ortswechsel werden meist durch neue Un-
ternehmen kompensiert. Um die Akquisition zu fördern, erhalten Mitglieder eine Prämie von 100 Franken für erfolgreiche Neuzugänge. Ein kleiner, aber offenbar wirksamer Anreiz.
Der Jahresbeitrag von 210 Franken fliesst grösstenteils direkt wieder in Aktivitäten für die Mitglieder zurück. Ein Teil geht an den KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV). Im Bezirksverband hingegen ist der Verein seit einigen Jahren nicht mehr vertreten.
Nähe zur Stadt
Die Gemeinden des Unteramts liegen in unmittelbarer Nähe zu Zürich. In der Stadt gibt es ein grosses Angebot an Weiterbildungen, Fachveranstaltungen und Netzwerkanlässen. Dadurch haben sich die Erwartungen verändert: Formate wie klassische Gewerbeschauen lassen sich kaum mehr wirtschaftlich organisieren. Früher fanden solche Ausstellungen beispielsweise auf dem Dorfplatz Bonstetten oder in der Mehrzweckhalle Wettswil statt. Doch bei der letzten Interessenabklärung meldeten sich nur noch etwa fünfundzwanzig Betriebe für einen Stand an, zu wenig für einen tragfähigen Anlass. Widmer sieht die Gründe sowohl in der Nähe zu Zürich als auch in der Branchenvielfalt der Mitglieder, die unterschiedliche Bedürfnisse haben.
Grosse Beteiligung bei Veranstaltungen
Was hingegen hervorragend funktioniert, sind Veranstaltungen mit persönlichem Austausch und geselligem Charakter. Besonders deutlich zeigt sich das bei der Generalversammlung, zu der an die fünfzig Teilnehmende kommen. Das mag auch am bewusst gestalteten Rahmen mit Apéro riche zum Auftakt, eher kurzen formellen Teil und anschliessenden geselligen Zusammensein liegen. Auch während des Jahres setzt der Verein auf Begegnung statt Formalität. Beliebt sind die «After-work-Apéros», die jeweils bei einem Mitgliedsbetrieb stattfinden. Diese Anlässe bieten nicht nur
Notiz im «Affolter Anzeiger» zur Gründung des Gewerbevereins Unteramt. (Bild zvg)
Networking, sondern auch Einblicke in Unternehmen vor Ort. So besuchte der Verein die AMAG oder die Kyburz Feinmechanik AG, beide in Wettswil. In der Kunstschmiede von Oski Hedinger konnten Teilnehmende selbst Hand anlegen unddasSchmiedehandwerkausprobieren. Neben Betriebsbesichtigungen gehören auch kulturelle Ausflüge zum Programm. Widmer erinnert sich in den letzten Jahren an eine NachtwächterFührung durch die Zürcher Altstadt, an einen Besuch im Kriminalmuseum Zürich oder im Landesmuseum Affoltern. Traditionelle Fixpunkte strukturieren das Vereinsjahr: der Dreikönigs-Apéro im Januar, ein Grillanlass im Sommer in der Waldhütte Bonstetten sowie ein Racletteabend im Herbst sorgen für Kontinuität. Und passen sehr gut zum Motto des Gewerbevereins Unteramt: «Genial lokal».
In dieser Serie berichtet der «Anzeiger» über die sechs bestehenden Gewerbevereine im Säuliamt. (red)
Grosse Frühlings-Velobörse im «aff» in Affoltern
Das Gastro- & Eventlokal «aff» verwandelt sich am 25. April wieder in ein Paradies für alle Velo-Schnäppchenjäger
Am 25. April wird das «aff» zum Hotspot für alle, die den Drahtesel lieben. Die grosse Frühlings-Velobörse in Affoltern bietet ein abwechslungsreiches Angebot, das sowohl den Erwerb eines neuen Fahrrads als auch den Verkauf gut gepflegter, gebrauchter Bikes, Veloanhänger, Veloträger, Scooter, BMX und Skateboards ermöglicht. Der offizielle Verkauf startet ab 10 Uhr und endet um 16 Uhr. Fahrradbesitzer, die ihr Bike verkaufen möchten, haben die Möglichkeit, ihre Velos am 25. April bereits zwischen 8 und 10 Uhr anzumelden – pro Fahrrad fällt eine Anmeldegebühr von 5 Franken an. Wird
ein Fahrrad erfolgreich verkauft, gehen 10 Prozent des Verkaufserlöses an die Velobörsen-Crew, die den Verkaufs- und Verhandlungsservice übernimmt. Sollte ein Fahrrad nicht verkauft werden, besteht die Möglichkeit, es wieder mitzunehmen oder der Hilfsorganisation «velafrica» zu übergeben, die die Fahrräder für den Export nach Afrika vorbereitet. Wichtig ist, dass ausschliesslich Bargeld als Zahlungsmittel akzeptiert wird.
Neuer Summermärt im «aff» Wer neben dem Velokauf auch Freude an Selbstgemachtem und besonderen
Vintage-Fundstücken hat, sollte sich den 6. Juni vormerken: Dann feiert der Summermärt im «aff» seine Premiere. Ob bei sommerlichen Temperaturen auf der Terrasse oder – bei weniger gutem Wetter – im Glashaus: Besuchende dürfen sich auf ein vielfältiges Angebot freuen. Kreative Köpfe und Anbieterinnen und Anbieter von neuen wie auch gebrauchten Produkten können sich noch bis Mitte Mai für einen Standplatz bewerben.
Pointbreak
Alle Informationen unter www.visit-aff.ch/events
Hans-Ruedi Widmer, Präsident GVU, in seinem Büro. (Bild Brigitte Reemts Flum)
Die Heilpädagogische Schule (HPS) Affoltern ist eine Tagessonderschule für Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 18 Jahren mit kognitiven oder mehrfachen Beeinträchtigungen. Wir sind mit vier Klassen im Primarschulhaus Stigeli in Affoltern am Albis integriert und bieten ein überschaubares, persönliches und herzliches Arbeitsumfeld.
Auf Beginn des Schuljahres 2026/27 suchen wir für unsere Mittel-/ Sekundarstufe eine
Fachlehrperson TTG/Werken
Pensum: 9 Wochenlektionen am Montag-, Donnerstag- und Freitagnachmittag Sie unterrichten eine kleine, motivierte Lerngruppe von 3–4 Jugendlichen der Mittel- und Sekundarstufe. Dabei begleiten Sie unsere Schülerinnen und Schüler mit viel Herzblut bei ihren kreativen Projekten und fördern deren handwerkliche Geschicklichkeit in einem geschützten Rahmen. Das bringen Sie mit
• Qualifikation: Ein EDK-anerkanntes Diplom als Fachlehrperson TTG/ Werken oder eine vergleichbare pädagogische Ausbildung.
• Leidenschaft: Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen.
• Persönlichkeit: Geduld, Kreativität und echtes Interesse an individueller Förderung jedes Einzelnen.
• Teamgeist: Sie schätzen den Austausch in einem interdisziplinären Umfeld. Das erwartet Sie bei uns
• Sinnhaftigkeit: Eine erfüllende Aufgabe, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht.
• Qualität: Kleine Gruppen, die ein intensives und individuelles Arbeiten ermöglichen.
• Kultur: Ein engagiertes, eingespieltes Team, das sich gegenseitig unterstützt.
• Konditionen: Eine kommunale Anstellung nach kantonalen Richtlinien (VSA). Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung per E-Mail an: sekretariat@hps-bezirk-affoltern.ch.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne die Schulleiterin, Frau Anna Cornelius, leitung@hps-bezirk-affoltern.ch oder 043 333 98 41.
Detaillierte Informationen über unsere Schule erhalten Sie auf unserer Website www.hps-affoltern-am-albis.ch.
Hedingen ist eine (er-)lebenswerte Gemeinde westlich des Uetlibergs im Bezirk Affoltern mit rund 4000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die hohe Lebensqualität und die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr lassen Hedingen als attraktiven Wohn- und Arbeitsstandort kontinuierlich wachsen.
Die Abteilung Bau & Immobilien sorgt für eine funktionierende kommunale Infrastruktur und überwacht die bauliche Entwicklung von Hedingen. Wir suchen zur Komplettierung des Werkhofteams per 1. Mai 2026 oder nach Vereinbarung eine/n
Mitarbeiter/in Werkhof (100 %)
Das Aufgabengebiet für die/den Mitarbeiter/in Werkhof umfasst:
· Unterhalt und Pflege von Grünanlagen und Sportplätzen
· Unterhalt und Neubau Gehwege und Strassen
· Unterhalt und Pflege vom Friedhof
· Unterhalt und Pflege von Gewässern
· Unterhalt von Liegenschaften
· Mithilfe und Vorbereiten von Anlässen
· Mithilfe Winterdienst
· Unterhalt und Pflege Fahrzeuge und Maschinen
· Betreuung der Sammelstelle
· Mithilfe bei der Lehrlingsausbildung
Wir wünschen uns eine/n motivierte/n Mitarbeiter/in mit:
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Wir bieten neben zeitgemässen Anstellungsbedingungen:
Ein verantwortungsvolles und abwechslungsreiches Arbeitsgebiet in einem engagierten und überschaubaren Team sowie attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen, vorzugsweise an ralf.reinhardt@hedingen.ch oder an Gemeinde Hedingen, Personal, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen.
Für Auskünfte steht Ihnen Bilal Dacic, Leiter Werkhof, 044 762 25 67 (direkt), bilal.dacic@hedingen.ch gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
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Jazz-Abend 2026 in der Kafimüli Stallikon
Swing, Groove und Jam-Session: Ein Abend für Jazzliebhaber
Das Team von Musik@Kafimüli lädt am 17. April zum diesjährigen Jazz-Abend in die Kafimüli Stallikon ein. Den Auftakt macht um 20 Uhr das Quarterly Jazz Quartett (QJQ) mit einem Konzert, bevor ab 20.30 Uhr die Bühne für eine
offene Jam-Session freigegeben wird. Ein genussvoller Abend ist garantiert – für Musikerinnen und Musiker ebenso wie für das Publikum, ob mit oder ohne Instrument. Auch 2026 richtet sich der Anlass an Freundinnen und
Freitag, 17. April: Jazz-Abend 2026 in der Kafimüli Stallikon. Konzert mit dem Quarterly Jazz Quartett (QJQ) oben von links: Raphael de Riedmatten (Piano), Christoph Oeschger (Drums), unten von links: Timon Roth (Bass), Cornel Studach (Tenor Sax), anschliessend Jazz-Jam-Session. (Bild zvg)
Freunde des swingenden, groovigen Mainstream-Jazz. Das Quarterly Jazz Quartett, bestehend aus den vier engagierten Amateurmusikern Cornel Studach (Tenorsaxofon), Christoph Oeschger (Schlagzeug), Raphael de Riedmatten (Piano) und Timon Roth (Bass), zählt inzwischen zu den regelmässigen und beliebten Acts im Rahmen von Musik@Kafimüli.
Nach dem Konzert gehört die Bühne den Teilnehmenden der Jazz-Jam-Session. Eine feste Rhythmusgruppe begleitet die Mitspielenden, die sich an JazzStandards aus Swing, Balladen, Latin und Blues versuchen können. Gespielt werden Klassiker aus dem American Songbook – und damit Musik, die an Jazzlegenden wie Dave Brubeck, Sonny Rollins, Clark Terry oder Oscar Peterson erinnert und weiterlebt.
Die Kafimüli hat sich dabei längst als bewährte Konzertbühne etabliert. «Die Kafimüli hat sich als improvisierte Konzertbühne mehrfach bewährt. Die Akustik des Raums ist ausgezeichnet und das Publikum wunderbar», sagt Raphael de Riedmatten, der die Jazzkonzerte und Jam-Sessions in die Kafimüli Stallikon gebracht hat. Und er ergänzt: «Es macht grossen Spass, hier von Zeit zu Zeit einen Abend mit Livemusik, Drinks und interessanten Begegnungen mitzugestalten.»
Marianne Egli, Kafimüli
Jazz-Abend 2026: Freitag,17. April, Türöffnung/ Barbetrieb ab 19.30 Uhr, Konzert 20.00 Uhr, ab ca. 20.30 Uhr Jam-Session. Eintritt gratis, Kollekte, keine Reservation. Kafimüli c/o RgZ Wohnheim Loomatt, Loomattstrasse 50, Stallikon /Ortsteil Sellenbüren, Postautohaltestelle Loomatt, Parkplätze beim Schulhaus Loomatt und an der Loomattstrasse
U21 steht vor entscheidendem Spiel
Gruppensieg und Aufstieg in Reichweite
Die U21 von Floorball Albis steht vor dem letzten Heimrundenspiel der Saison und hat die Chance, mit einem Sieg den Gruppensieg zu sichern. Am Sonntag, 19. April, trifft das Team im Sportzentrum Schachen in Bonstetten auf den UHC Lok Reinach. Mit einem Erfolg würde sich die Mannschaft direkt für die nächste Stärkeklasse qualifizieren. Die junge U21 bestreitet ihre erste Saison in dieser Konstellation, basiert jedoch auf einem eingespielten Kern, der seit mehreren Jahren gemeinsam auf dem Grossfeld aktiv ist. Ergänzt wurde das Team durch gezielte Rückkehrer aus leistungsstarken Vereinen, was die Qualität zusätzlich erhöhte. Parallel dazu profitieren die Spieler von Einsätzen im Aktivbereich, unter anderem in der 3. Liga. Über die gesamte Saison hinweg
«Der Ehrgeiz dieser jungen Mannschaft ist wahnsinnig inspirierend und für einen Trainer ein absoluter Segen.»
Michi Stöckli, Trainer U21
überzeugte die Mannschaft durch hohe Trainingspräsenz, konzentrierte Auftritte und grosses Engagement. Diese Konstanz bildet die Grundlage für die aktuelle Ausgangslage im Kampf um den
Gruppensieg. Trainer Michi Stöckli hebt insbesondere die Einstellung seines Teams hervor: «Der Ehrgeiz dieser jungen, spielfreudigen Mannschaft ist wahnsinnig inspirierend und für einen Trainer ein absoluter Segen. Jeder will – und zwar in jeder Trainingseinheit.»
Mit dem entscheidenden Spiel vor Augen bietet sich der U21 nun die Möglichkeit, eine erfolgreiche Saison mit dem direkten Aufstieg abzuschliessen.
Der Trainer und die Mannschaft freuen sich für dieses wichtige Spiel auf einen regen Zuschauer-Support in der Halle.
Joël Mattle, Floorball Albis
Weitere Infos und Resultate: www.floorball-albis.ch
Holz, Herz und Tempo in Bonstetten
Pinewood-Derby mit Mini-Rennwagen
Noch bevor am Sechseläuten der Böögg seinen Kopf verliert, dreht sich im Säuliamt alles um Holz, Kreativität und Geschwindigkeit: Am Samstag, 18. April, geht das 15. Säuliämtler Pinewood-Derby über die Bühne. In der Aula der Sekundarschule Bonstetten messen sich dabei die schnellsten, originellsten und charmantesten Mini-Flitzer, die aus einfachen Tannenholzklötzen entstanden sind.
Das Rennen ist weit mehr als ein Wettbewerb. Es ist ein Anlass für die ganze Familie – vom Grossvater bis zur Enkelin. Gemeinsam wird gefeilt, geschliffen und gestaltet, bis aus einem Stück Holz ein kleines Rennauto mit eigener Persönlichkeit entsteht. Ganz im Stil von «Cars» entwickeln sich dabei Charaktere: der Draufgänger, die Elegante, der Eitle oder die Unterhaltsame. Wer selbst mitbauen möchte, erhält dazu gleich mehrere Gelegenheiten. Am
Mittwoch und Donnerstag, 15. und 16. April, steht jeweils ab 18.15 Uhr der Werkraum im Schulhaus Wolfetsloh in Wettswil offen. Dort können die Fahrzeuge unter Anleitung gefertigt werden. Die passenden Bausätze sind vorgängig bei der Apotheke & Drogerie TopPharm in Bonstetten (beim Coop) erhältlich –allerdings nur gegen Barzahlung. Am Renntag selbst beginnt das Geschehen um 11 Uhr mit dem Einschreiben und der Festwirtschaft. Während sich die Teilnehmenden auf die Rennen vorbereiten, kann das Publikum bei einer Wurst vom Grill das Treiben verfolgen. Um 12 Uhr starten die Rennen, die Finalläufe sind gegen 13.30 Uhr angesetzt. Ein analoges Vergnügen mit viel Herzblut – und ordentlich Tempo.
Familienclub Wettswil-Bonstetten
Weitere Informationen: www.fam-club.ch
Visionäre Klangschöpfungen
Buntes Programm im Kulturkeller lamarotte
Der Pianist Nitai Hershkovits wird demnächst mit seinem Trio für ECM ein neues Album aufnehmen. Wenn Musikkritiker Nitai Hershkovits mit Pianisten wie Hank Jones oder Brad Mehldau vergleichen, hat das sicherlich mit der reifen Gelassenheit zu tun, mit welcher der 38-Jährige sein Instrument beherrscht. International bekannt wurde der in NY ansässige Israeli als Pianist des bekannten Bassisten Avishai Cohen. Als multikultureller Musiker zwischen Tradition und Moderne, zwischen Kammermusik, BeBop und Blues. Er ist ein visionärer Klangschöpfer und spielt mit dem Material seiner klassischen Ausbildung ebenso wie mit Anklängen an die Jazzpiano-Tradition, gewürzt mit Elementen der Musiktradition seiner israelischen Heimat.Nitai Hershkovits, Piano; Tamuz Dekel, Gitarre, Jorge Rossi, Schlagzeug.
Donnerstag, 16. April, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19 Uhr, 20 Franken.
2052 – weiter vorgesorgt
Alles beim Alten? Nicht ganz. Auch im Altersheim geschieht tagtäglich Neues. Und so hat Reeto von Gunten weiter seine Tagebücher vorgeschrieben: Das Jahr ist 2052, die Rollator-Gang dreister, die Jacken abgenutzter, die Hobbys schräger und die Pläne verwegener. Freundinnen und Freunde von «2050 –clever vorgesorgt» dürfen sich auf eine Fortsetzung freuen und neue Gang-Mitglieder sind herzlich willkommen, wenn er wieder seine und unser aller absurde
Zukunft im Altersheim ausmalt. Natürlich herrscht dort weiterhin seine Geronto-Gang, die mit ihren gepimpten Rollatoren und den dekorierten Jacken Streiche ausheckt, der Direktion die Hölle heiss macht und die Freude am Altwerden hochleben lässt. Von und mit Reeto von Gunten – Autor, SpokenWord-Künstler, Radiomoderator bei SRF3 und Geschichtenerzähler.
Freitag, 17. April, Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 45, Mitglieder 35, Kulturlegi 20 Franken.
Jam-Session
Bei entspannter Atmosphäre musizieren, Bühnenerfahrung sammeln, andere Musikerinnen und Musiker kennenlernen oder einfach ein Bier trinken und zuhören. Gespielt werden die bekannten Standards aus dem Real Book. Der monatliche Treffpunkt für Jazzfans. Die Rhythm Section freut sich auf regen Besuch!
Thomas Plüss, Saxofon; Florian Bissig, Gitarre; Daniel Ringger, Schlagzeug; Björn Baumgartner, Bass.
Eine Setliste mit einer provisorischen Auswahl von Jazzstandards wird am Abend aufliegen und kann per EMail (mail@florianbissig.ch) bezogen werden.
Samstag, 18. April, Bar ab 19.15 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen Hotdog Fleisch/Vegi 10 Franken.
Reservation: www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52
Hans-Ruedi Widmer, lamarotte
Das Pinewood-Derby verspricht Spass für Jung und Alt. (Bild zvg)
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Alexandra Meier Telefon 044 7670016 neuro-hoertherapie.ch fürKinderund Erwachsene
Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern am Albis
Ankündigung
Generalversammlung 2026
Freitag, 29. Mai 2026, 19.30 Uhr
Türöffnung 18.45 Uhr – Im Saal Senevita Obstgarten
Obstgartenstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis
Anträge von Genossenschafterinnen und Genossenschaftern sind bis spätestens 28. April 2026 schriftlich an die Wasserversorgung-Genossenschaft Affoltern am Albis, zu Händen des Vorstandes, einzureichen.
Affoltern am Albis, im April 2026 Der Vorstand
Einladung zur Filmvorführung
Mittwoch, 22. April 2026, 19.30 Uhr Katholische Kirche, Bifangstrasse 4, 8915 Hausen am Albis Macht und Ohnmacht wenn Schweizer Konzerne Leben zerstören
Filmvorführung 19.30 Uhr, Austausch und Diskussion Präsentation der Konzernverantwortungsinitiative
Die Veranstaltung ist öffentlich, Eintritt frei, Kollekte. Interessierte sind herzlich eingeladen.
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Kind undFamilie
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Fussball, 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten vs. FC Tuggen 5:0 (2:0)
Kaspar Köchli
Die Ämtler Fussballfans durften sich am vergangenen Samstag auf ein 1.-LigaTopspiel freuen. In Wettswil begegneten sich die Tabellennachbarn FCWB (3.) und FC Tuggen (2.). Die beiden Aufstiegsanwärter, nur durch einen Zähler voneinander getrennt, zeigten sich mit 52 und 53 Treffern bislang torhungrig. Klar für die Ämtler sprach deren Defensive, die lediglich 23 Tore zuliess, gegenüber erstaunlichen 41 der Märchler. Im Vorfeld der Spitzenbegegnung meinte Tuggens Spielmacher Nando Rüegg, der zuletzt gegen Schaffhausen zweimal traf: «Wir werden uns sehr gut vorbereiten, es könnte zur entscheidenden Partie im Kampf um die Aufstiegsplätze werden.»
Steigerungslauf der Ämtler
Tuggen startete selbstbewusst in die Partie und liess in den Anfangsminuten den Ball sicher in seinen Reihen zirkulieren, allerdings ohne das gegnerische Tor mal von ganz nahe zu sehen. Kehrtwende nach zehn Minuten. Fortan dominierten die Platzherren. Eine Cornerdoublette beschwor zweimal höchste Gefahr im Strafraum der Märchler hervor. Diese setzten kurz darauf mit einem strammen Schuss von Kevin Quintas ein Ausrufezeichen. Die Reihe war wieder
an WB, das nun im Fünfminutentakt Chancen kreierte. Die beste verpasste Flavio Peter, der nach klugem Pass von Gabriel Di Battista den Ball knapp am Tor vorbei drosch. 25 Minuten waren gespielt, da hätte WB reüssieren müssen. Nach einem haarsträubenden Fehlpass im Tuggener Spielaufbau antizipierte Marc Figueiredo goldrichtig und umdribbelte Keeper Colin Hegner, sein Schuss blieb aber an einem auf der Torlinie stehenden Verteidiger hängen. Kurz darauf klappte es. Captain Peter hämmerte einen von Hegner zuvor spektakulär abgewehrten Ball brachial zum 1:0 in die Maschen. Tuggen reagierte und kam durch Dardan Morina zu einer halbbatzigen Chance. Die Hoffnung der Gäste wurde im Keim erstickt, als Veljko Vukasinovic im Stil des abgebrühten Stürmers ein queres Zuspiel von Figuei-
redo staubtrocken zum 2:0 verwertete. In der folgenden Pause waren sich die Zuschauer einig, eine von WB hochklassig geführte erste Hälfte gesehen zu haben. Auch wenn der eine oder andere monierte, aufgrund der Chancen dürfte das Resultat durchaus höher sein.
WB-Fussballzauber zum 3:0
Männiglich erwartete nach Wiederanpfiff eine Reaktion von Tuggen. Diese blieb allerdings aus. Im Gegenteil. Weiterhin waren die Märchler damit beschäftigt, sich gegen das aggressive Forechecking WBs zu wehren. Das Highlight der Partie trug sich in Minute fünfzig zu. Mit einem zweifachen Doppelpass knackten Janick Hager und Flavio Peter die gegnerische Defensive, ehe Letzterer zum 3:0 vollstreckte. Schlicht ein Kunstwerk. Tuggen war der Stecker nun gezogen. Umso mehr, als Argtim Ismaili nach einer Stunde aufgrund seiner zweiten Gelben Karte vorzeitig unter die Dusche durfte, beziehungsweise musste. Das Schaulaufen WBs nahm seinen Fortgang. Peter, auf Hands-Penalty, und Vukasinovic erhöhten mit ihren weiteren Treffern auf 5:0 und dem eingewechselten Lenny Burghardt blieb bei seinem Pfostenschuss das 6:0 knapp nicht vergönnt.
Daraufhin war Schluss und WB stand als hochverdienter Sieger da. Tug-
gen fand während der gesamten Partie nie richtig zu seinem bekannt guten Spiel – und ohne seinen verletzten Topskorer Luis Fernando Rodrigues (15 Tore) fehlte es in der Offensive augenfällig an Durchschlagskraft. Mit seinem Triumph stürmte WB auf Rang zwei. Es liegt jetzt zwei Punkte vor Tuggen (3.) und drei vor Taverne (4.).
«Auf dem Boden bleiben»
Nach dem Spiel meinte Hattrick-Schütze und Captain Flavio Peter, inzwischen bei 16 Saisontoren angelangt: «Das war fantastisch, heute passte einfach alles. Jeder Einzelne in unserem Team lieferte grossartig ab. Es heisst nun, auf dem Boden zu bleiben und uns auf die nächsten Spiele zu konzentrieren.» Auch WBTrainer Hesam Mirzai hält den Ball flach: «Das war ein Riesenspiel von uns, Kompliment an die Mannschaft, die den Matchplan genau umsetzte. Am nächsten Samstag treffen wir im Tessin auf das sehr starke Taverne. Wir wollen den Schwung mitnehmen und auch dort den Dreier anstreben.»
28. Peter 1:0; 36. Vukasinovic 2:0; 50. Peter 3:0; 66. Peter 4:0; 75. Vukasinovic 5:0
Starke Leistungen der Albiser Jungschwinger
Kategoriensieg für den Schwingklub Albis in Hemishofen
Bei frühlingshaften Bedingungen massen sich die Jungschwinger des Schwingklubs Albis am traditionellen Frühlingsschwinget in Hemishofen (Schaffhausen). Dabei überzeugten mehrere Nachwuchstalente mit starken Resultaten. Ramon Ehrler (Maschwanden) glänzte in der Kategorie 2017/2018. Er führte den Wettkampf bis zum fünften Gang mit der Maximalpunktzahl von 50 Punkten, musste sich jedoch im Schlussgang geschlagen geben. Dennoch sicherte er sich den ausgezeichneten zweiten Rang – zugleich seine persönliche Bestleistung. Einen Kategoriensieg feierte Laurin Meier: Der Albiser gewann die Kategorie 2013/2014 souverän mit sechs Siegen aus sechs Gängen und bestätigte damit seine starke Form. Auch in der Breite wusste der Nachwuchs zu überzeugen. In der Kategorie 2015/2016 klassierte sich Andrin Meier (Obfelden) mit zwei gewonnenen Gängen auf dem guten 7a Rang. Matteo Bär (Hauptikon) belegte Rang 8a. In der Ka-
Glückliche Jungschwinger nach einem starken Wettkampf. (Bild Barbara Buchli)
tegorie 2013/2014 standen mit Marc und Livio Ehrler (Maschwanden) zwei weitere Albiser im Einsatz. Marc Ehrler erreichte mit einem Sieg den 10. Schlussrang, während Livio Ehrler auf Rang 11 klassiert wurde. Bei den Ältesten (2011/2012) belegte Dario Buchli (Aeugstertal) mit zwei gewonnenen Gängen den starken 7. Schlussrang. Mike Gut (Obfelden) wurde mit einem Sieg 11a. Auch bei den Aktiven war der Schwingklub Albis vertreten. Damian Furrer (Stallikon) und Max Gmür (Affoltern) beendeten das Fest punktgleich mit je zwei gewonnenen Gängen auf den Rängen 13c respektive 13d. Ebenfalls zwei Siege verbuchten Silvan Meier (Obfelden) und Jonas Müller (Mettmenstetten), die sich auf den Rängen 14c und 14d klassierten. Mit diesen Resultaten blicken die Albiser auf einen gelungenen Wettkampftag zurück und freuen sich auf die kommende Saison.
Luana Buchli, Schwingklub am Albis
Begeisterte Nachwuchs-Armbrustschützen am Osterschiessen
Bei bestem Frühlingswetter führten die Armbrustschützen Zwillikon am vergangenen Ostersamstag ihr traditionelles Osterschiessen durch. Insgesamt 23 Kinder nahmen mit grosser Begeisterung am Anlass teil – bemerkenswert dabei: Mit 11 Teilnehmerinnen war der Mädchenanteil aussergewöhnlich hoch. Dies unterstreicht die wachsende Beliebtheit des Schiesssports auch bei jungen Mädchen. Das Wettkampfprogramm verlangte den Nachwuchsschützen volle Konzentration ab. Nach zwei Probeschüssen folgten zehn Wertungsschüsse auf die A-Scheibe. Eine ruhige Körperhaltung, präzises Zielen und ein kontrollierter Abzug waren entscheidend für ein gutes Resultat.
In der Kategorie A entwickelte sich ein spannender Wettkampf an der Spitze: Flurin Nievergelt setzte sich mit starken 86 Punkten und drei geschossenen Zehnern durch. Ausschlaggebend für seinen Sieg war das bessere Resultat in den Probeschüssen gegenüber Jakob Donnellan, der ebenfalls 86 Punkte und
ÄMTLER FUSSBALL
drei Zehner erzielte und damit den zweiten Rang belegte. Auf Rang drei folgte Dario Jäger mit 82 Punkten und ebenfalls drei Treffern in der Zehn. Auch in der Kategorie B wurden beachtliche Leistungen gezeigt. Hier sicherte sich Lia Lentini mit 80 Punkten den ersten Rang. Dahinter klassierte sich Larissa Gübeli mit 79 Punkten auf dem zweiten Platz, gefolgt von Damian Merz, der mit 78 Punkten den dritten Rang erreichte. Nach dem Wettkampf wartete auf die Teilnehmenden ein besonderes Highlight: Der Gabentempel mit zahlreichen Schoggi-Osterhasen sorgte für leuchtende Augen und zusätzliche Motivation. Neben dem sportlichen Geschehen trug auch die Festwirtschaft zur gelungenen Veranstaltung bei. Eltern, Freunde und Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, gemeinsam das schöne Osterwetter zu geniessen und den Anlass in geselliger Atmosphäre ausklingen zu lassen.
FSG Zwillikon
Die Partie bot viel Spektakel. (Bild kakö)
Mirco Kurt, OK-Präsident, und Roman Nägeli, OK-Vizepräsident, zum 116. Zürcher Kantonalschwingfest
Das 116. Zürcher Kantonalschwingfest und das 84. Zürcher Kantonale Nachwuchsschwingfest vom 16. und 17. Mai in Mettmenstetten (Dachlissen) stehen vor der Tür. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. OK-Präsident Mirco Kurt und OK-Vizepräsident und Präsident des Schwingklubs am Albis Roman Nägeli geben Einblick in den Stand der Arbeiten.
Herr Kurt, Herr Nägeli – wie weit sind Sie mit den Vorbereitungen?
Mirco Kurt: Wir sind bereit, das Fest kann kommen. Hinter uns liegt eine intensive Planungszeit, jetzt gehen wir in die entscheidende Phase. Im Bau ist alles vorbereitet, damit das Fest rechtzeitig steht. Ab Anfang Mai herrscht Betrieb auf dem Gelände in Dachlissen. Dann wird Schritt für Schritt das ganze Festgelände mit Arena und diversen Zelten aufgebaut.
Roman Nägeli: Unsere Helferinnen und Helfer stehen bereit, um loszulegen. Noch sind wir aber auf weitere unterstützende Hände angewiesen. Es ist wichtig, dass sich noch Helfende melden, besonders für den Auf- und Abbau.
Wie läuft der Ticketverkauf?
Roman Nägeli: Der Ticketverkauf ist gut angelaufen. Es sind noch Tickets erhältlich, aber besonders die Sitzplätze sind heiss begehrt. Wer also sicher sitzen möchte, sollte sich jetzt ein Ticket sichern. Auch beim Bankett gibt es noch eine Handvoll Karten.
Mirco Kurt: Am Samstag ist der Eintritt aufs Festgelände gratis. Am Sonntag kommt man nur mit einem Ticket aufs Gelände. Neben dem sportlichen Geschehen bieten wir ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Festwirtschaft, Biergarten, Gabentempel, Barzelt und Marktständen.
Roman Nägeli: Wir hoffen, dass viele Menschen aus dem Knonauer Amt, aber
Mirco Kurt und Roman Nägeli beim Medientermin auf dem künftigen Festgelände. (Bild zvg)
auch aus dem Aargau und der Zentralschweiz vorbeikommen und die besondereAtmosphäreeinesSchwingfestserleben.
Wie gelangen Besucherinnen und Besucher am besten zum Festgelände?
Roman Nägeli: Wer kann, kommt am besten mit dem ÖV. Mit der Zürcher S-Bahn-Linie S5 gelangt man sowohl ab Zürich Hauptbahnhof als auch ab Zug direkt an den Bahnhof Mettmenstetten.
Von dort verkehrt an beiden Tagen jeweils ab 06.15 Uhr ein Shuttlebus. Er bringt alle Besucherinnen und Besucher direkt vor den Eingang des Festgeländes und bis spät in der Nacht auch wieder zurück zum Bahnhof Mettmenstetten. Auch mit dem Velo und zu Fuss ist das Gelände gut erreichbar. Und wer mit dem Auto kommt, findet auch einen Parkplatz.
Wie wichtig ist die Unterstützung aus der Region?
Mirco Kurt: Sie ist enorm wichtig. Wir können auf sehr viele, insbesondere kleine Sponsoren zählen, die aus der Region stammen. Diese Unterstützung zeigt, dass das Fest auch regional gut verankert ist. Sponsoren, Gönner, Gabenspender und die vielen, vielen Vereine mit ihren Helferinnen und Helfern aus der Region sind alle riesige Unterstützer dieses einmaligen Events!
Davide Anderegg, Sekretariat OK Mettmi 2026
Mehr Informationen: Alle Angaben zu Anreise, Abreise, Festgelände, Tickets und dem Festprogramm sind zusammen mit dem umfassenden Festführer online zu finden: www.mettmi2026.ch
RD NE FR EW MU VJE RM GE E EB GIG UE AN IE UE AU NU I GG WA NID ENUS GGRN KM N ET NID EEEET IE ZL LI TS NV PA LA HR IS NNO AE HR C CLAE FM TCE TE DS RUC AH AZ IS EHKAAK UFR NG AP N PN DN AI CK DM CR OU BS AI EE HLGL TU RU TE KDA TIT FU SSSOLD AT OI AE RE WT RETR HE LE GRUG MB NND E