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027_2023

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 155 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

EUROPAS TRANSPORTER NR. 1¹ DER NEUE FORD TRANSIT CUSTOM ERSTMALS AUCH ALS ALLRAD ERHÄLTLICH

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 27 I 177. Jahrgang I Donnerstag, 6. April 2023

¹ Quelle: IHS Deutsches Kraftfahrt-Bundesamt, Stichtag: 30.10.2022.

Einbahnverkehr

Spannende Funde

Hohe Auszeichnung

Musik-Nachwuchs

Berufs-EM

Auf der Dorfstrasse in Obfelden wird nach Ostern der Deckbelag eingebaut. > Seite 3

Die Kulturkommission Knonau hat zu einer Kiesgrubenführung eingeladen. > Seite 6

Fabian Kraxner durfte in Paris einen internationalen PsychiatriePreis entgegennehmen. > Seite 7

Die Jumba und das Jugendorchester Con Brio luden zum gemeinsamen Frühlingskonzert. > Seite 9

Marlena Senne, Steinmetzin aus Affoltern, vertritt die Schweiz in Polen. > Seite 11

Viel zu tun für die Verkehrskadetten Wenn die Verkehrskadetten-Abteilung (VKA) Albis einlädt, dann kommen die Besucherinnen und Besucher in Massen: Nicht weniger als 210 Personen, darunter 78 Stimmberechtigte, durfte Präsident Peter Strittmatter am vergangenen Samstagabend in der Mehrzweckhalle Wygarten in Mettmenstetten begrüssen. Das Vereinsjahr 2022 hatte noch mit grossen Unsicherheiten begonnen, ­waren doch nach Corona viele Veranstaltende noch vorsichtig bei der Planung. Umso erfreulicher die Entwicklung: «Eine Welle von Einsatzanfragen und Aufträgen für unsere Verkehrskadetten liess unseren Einsatzbetrieb innert ­Monatsfrist von 0 auf 100 ansteigen», so Strittmatter in seinem Jahresbericht. So resultierte schliesslich gar ein ­Gewinn von 8670 Franken. (red.)

> Bericht auf Seite 3

Affoltemer Firma räumt Felssturz Am 15. März stürzte eine grosse Felsmasse am Üetliberg auf einen Wanderweg, der danach gesperrt werden musste. Der Felssturz ereignete sich kurz unterhalb der Üetliberg Aussichtsplattform. Schon nach der ersten Besichtigung der Unglücksstelle war den Experten vom kantonalen Tiefbauamt klar, dass die Aufräumarbeiten aufwendig werden und Spezialkräfte benötigen. Massgeblich daran beteiligt war die ­Peter Schmid Baudienstleistungen AG aus Affoltern. Innerhalb von fünf Tagen wurden 40 Tonnen Geröll weggeräumt. Dazu kam ein grosser Kran zum Einsatz, der gepackte Geröllsäcke aus dem unwegsamen Gelände entfernte. Vier ­Arbeiter waren daran, mit Schaufeln die abgebrochene Felsmasse in Säcke zu füllen. (uc)

> Bericht auf Seite 5

Ämtler Kunst als Aushängeschild Vom 4. Mai bis 30. Oktober nächsten Jahres wird in Bad Ragaz die 9. Triennale der Skulptur zelebriert. Einen Vorgeschmack bietet seit vergangenem Samstag eine Skulptur auf dem ­Bartholoméplatz. Sie heisst «Auf dem Sprung», ist über acht Meter hoch und zeigt eine «Badenixe» im knalligen Einteiler samt passender Badekappe auf einem Sprungbrett. Geschaffen hat die Figur Stephan Schmidlin, international renommierter Skulpteur aus Affoltern. Als Werkstoff diente ihm ein 174 Jahre alter Mammutbaum, der am Zürichsee weichen musste. Zur eigentlichen Ausstellung will Schmidlin 2024 dann noch eine weitere Skulptur beisteuern und das bereits bestehende Kunstwerk durch zusätzliche Elemente zur Figurengruppe erweitern. (tst.)

> Bericht auf Seite 9

Ein Weg der Verwandlung – hier und jetzt Gedanken zu Ostern von Diakon Pedro José Guerrero Diaz

N

ur ein kleines Samenkorn» ... das war der Titel einer ­Geschichte, welche die Kinder in einer Sonntags­ feier in der Kirchgemeinde gehört haben. Die Samenkörner werden vom Wind durch die Luft gewirbelt und auf dieser «Reise» erleben die Samenkörner verschiedene Schicksale, zum Beispiel fällt eines davon ins Meer, eines fällt in den heissen Sand der Wüste, ein anderes auf einen schneebedeckten Berggipfel und das letzte auf eine Wiese, wo es zu einer riesengrossen und wunderschönen Blume heranwächst, die von vielen bewundert wird. So naiv und doch so tief wie diese Erzählung in unseren Ohren klingen mag, so ist auch nicht selten unser Leben mit seinen Höhen und Tiefen. Wie viele Träume und Pläne liessen sich einfach nicht realisieren, kurz gesagt, sie sind im Keim erstickt oder vom Wind verweht worden. Zum Beispiel gingen wir mit grosser Freude und Hoffnung eine Beziehung ein, doch unsere Liebe und Erwartungen wurden nicht erfüllt. Am Arbeitsplatz wurde man aus Neid und Egoismus gemobbt oder in der Schule wurde die Leistung nicht gerecht bewertet. Eine Krankheit nahm uns plötzlich den Boden unter den Füssen weg oder der Verlust eines lieben Menschen stürzte uns in tiefe Trauer. Es gibt viele Situationen im Leben, in denen wir nicht mehr ein noch aus wissen und seit ein paar Jahren säen die schlimmen Weltereignisse viele Ängste und Unsicherheiten in die Herzen der Menschen oder mit den Worten aus der Kindergeschichte ausgedrückt, können wir fragen: «Wohin treibt der Wind die kleinen Samenkörner?»

Mein täglicher Weg heisst: «Auferstehung oder wenn die Verwandlung und das Leben das letzte Wort haben.» Am Ostermorgen geschah etwas Ähnliches, denn die Herzen der Frauen waren auch von Dunkelheit, Trauer und Ängsten umhüllt. Derjenige, der Hoffnung und Liebe verkündet hatte, war tot und ein schwerer Stein vor seinem Grab schien alles zu erdrücken. Doch die Frauen erlebten etwas Erstaunliches: Am Grab des Todes zeigte sich die Hoffnung und das Licht des neuen Lebens. Das Grab ist leer, ER ist auferstanden, ER lebt! Am Ostermorgen lautet die Botschaft für alle, die an ihre Grenzen stossen: «Gib nicht auf. Es geht doch weiter, egal, was du gerade durchmachst, denn die Ungerechtigkeit, die Lüge und das Böse haben nicht das letzte Wort.»

Das Maschwander Museum empfängt Das Dorfmuseum Maschwanden öffnet am Ostermontag wieder seine Tür. Die aktuelle Wechselausstellung zeigt das Dorf auf alten Landkarten ab dem Ende des 15. Jahrhunderts bis heute. Spannend zu wissen: Im Hochmittelalter ­befand sich südwestlich des heutigen Dorfes ein altes Städtchen. Bereits 1308 wurde es von den Habsburgern zerstört und nicht wieder aufgebaut. (red.)

> Bericht auf Seite 14

Cupfinals in Wettswil Im Moos in Wettswil ist am Samstag die Elite des Schweizer Streethockeys zu bewundern. Bis zu 300 Zuschauer werden am Cupfinal der Elite erwartet. Der Final wird um 18.30 Uhr angepfiffen. Organisiert wird der Anlass vom SHC Bonstetten-Wettswil, der mit zwei Juniorenteams im Cupfinal stehen. Die Finals der U12 und der U15 finden auch am ­Samstag statt. (red.)

> Bericht auf Seite 17 ANZEIGEN

Nature as healing Ein Weg ins authentische Selbst

Frühlingsanfang in Hausen. (Leserbild Jean-Jacques Alff)

Ostern der Schnitter Tod ist über die Felder gegangen und hat sich das Leben geholt und das Leben ist in den Boden gefallen und vergeht und schlägt Wurzeln und treibt Blüten und trägt Blätter und bringt Frucht und bleibt jetzt und in Ewigkeit. A. Schwarz: «Eigentlich ist Ostern ganz anders». Verlag Herder.

Eines steht fest, Schicksalsschläge und Krisen jeglicher Art wollen uns herausfordern, sie wollen uns neue Wege zeigen, die uns in neue ­Menschen verwandeln können. Ostern will uns von dem ewigen Klagen und Pessimismus befreien und uns zur Freude des Lebens führen. Auferstehung bedeutet, die Gräber der Ängste und Trauer, in denen wir uns oft selber eingegraben haben, für immer zu verlassen. Der Schriftsteller Hans Wallhof schrieb in diesem Sinne: «Immer wieder müssen wir aufstehen, auferstehen, um unseren Weg aus der

Dunkelheit ins Licht zu finden, aus Rätseln des Leidens, Versagens und Schuldgefühlen in die Freiheit des Verzeihens, aus der Verzagtheit der Vergangenheit in die Zuversicht der Zukunft.»

Suchst du einen Raum und eine Begleitung, die dich in deinem Wesen stärkt, in dem du tief tauchen und alte Wunden heilen kannst? In dem du ganz zu dir finden und du werden kannst?

TIEF - LIEBEVOLL - HEILSAM

www.natureashealing.ch Paula Kägi I 076 520 57 85 Hinterbuchenegg 15, 8143 Stallikon Praxis für schamanische Arbeit, Massage/Körperarbeit& seelenzentriertes Coaching

«Stark wie der Tod ist die Liebe» (Hohelied 8) oder «die endgültige Freiheit». Aber was wird im Tod aus uns? Als ich meiner jüngsten Tochter damals die Geschichte vom kleinen Samenkorn vorlas, fragte sie mich: «Papa, deine Schwester ist auch in der Erde begraben. Wird sie sich auch in eine Blume verwandeln?» Ich antwortete: «Sie ist im Himmel und sie ist eine schöne Blume geworden.» Was ein Kind, ohne viele Überlegungen denkt, war auch die Überzeugung der alten Ägypter, sie glaubten: «Die mensch­ liche Seele ist wie ein goldener Vogel, der im Moment des Sterbens seine Flügel ausbreitet und seine endgültige Freiheit gewinnt, zurück in seiner Heimat unter den Sternen.» Wir Christen nennen diesen Glauben «Ostern». Was für eine grosse Hoffnung und ein schönes Versprechen wartet doch auf uns alle! Frohe Ostern! Diakon Pedro José Guerrero Díaz, Gemeindeleiter katholische Kirche in Affoltern

Einladung

Info-Abend Küchenumbau 26. April

Cham | 041 747 40 50 | kilian-kuechen.ch

40014 9 771661 391004


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