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026_2026

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Diesen Samstag auf dem Kronenplatz, Affoltern a. A. 10 bis 17 Uhr

Grosses Familienfest

Der Sci Club Italiano Affoltern am Albis war in Festlaune und feierte den Jahresabschluss. Seite 7

Weiter grosse Zuversicht

Die SVP im Bezirk hat sich verjüngt. David Vogelsanger hat das Amt des SVP-Bezirksvorsitzenden an Stefan Locher übergeben. Seite 8

Waldschutz in Madagaskar erfolgreich umgesetzt

Ades ist führend in der Kocherproduktion und feiert sein 25-Jahre-Jubiläum

Marianne Voss

Als Regula Ochsner aus Ottenbach vor vielen Jahren für eine private Reise nach Madagaskar reiste, war sie schockiert. Zahlreiche der schönen Wälder, die sie von anderen Aufenthalten kannte, waren verschwunden. Die Gründe dafür waren Rodung für Landwirtschaft, Bautätigkeiten oder Energiebedarf für das Kochen. Traditionell wird in Madagaskar auf dem offenen Feuer gekocht, was betreffend Holzverbrauch ineffizient ist. 2001, also vor 25 Jahren, gründete Regula Ochsner den Verein Ades, was für Association pour le Développement de l’Energie Solaire steht.

Zu Beginn waren im Verein Freiwillige engagiert, die Arbeit richtete sich vor allem auf die Herstellung von Solarkochern aus. Im Laufe der Jahre wuchs die Organisation, wurde professionalisiert und erhielt den Geschäftssitz in Mettmenstetten. Statt der teuren und umständlichen Solarkocher begann die Produktion der Holz- oder Holzkohlekocher. Sie sind handlich, bündeln die Wärme optimal und reduzieren somit den Holzverbrauch um 50 Prozent.

Kocher spart pro Jahr eine Tonne Holz Jetzt feiert die Organisation Ades ihr 25-Jahre-Jubiläum. Seit 2022 ist Luc Estapé als Geschäftsführer im Einsatz. «Das Thema von Ades ist der Schutz des Waldes in Madagaskar», fasst er zusammen. «Die Kocher bewähren sich nach wie vor und sind unser Kerngeschäft.» Ades sei der grösste Kocher-Produzent in Madagaskar und im ganzen Land bekannt. «Vor drei Jahren konnte der 500000. Kocher in Betrieb genommen werden. Letztes Jahr produzierten wir 100000 Kocher.» Jeder Kocher spare pro Jahr eine Tonne Holz. Das bedeute eine grosse Reduktion des Drucks auf den Wald. Ades stellt die Kocher an drei Standorten in Madagaskar her. In den Bereichen Produktion, Administration und

Familie Horst belebt Felsenegg

Seit 2003 führt die Familie Horst das Ausflugsrestaurant Felsenegg mit viel Herzblut. Was einst in marodem Zustand übernommen wurde, ist heute ein beliebter Treffpunkt. Eltern und Kinder packen gemeinsam an – ob in Küche, Service oder Technik. Bis zu 350 Gäste werden an Spitzentagen bewirtet, im Winter sind es Tonnen von Fondue. Qualität, Bodenständigkeit und persönlicher Einsatz prägen den Betrieb – und machen die Felsenegg zu einem Ort, an den Gäste gern zurückkehren. Die lange Tradition des Standorts verbindet sich dabei mit moderner Gastfreundschaft. (red) Seite 15

Vereinspräsident Herbert Blaser mit einem Ades-Sparkocher zusammen mit Geschäftsführer Luc Estapé. (Bild Marianne Voss)

«Es macht mir Freude, mich auf diese Weise für etwas Nachhaltiges einzusetzen. Die Arbeit ist spannend, vor allem, weil wir auch unternehmerisch tätig sind.»

Herbert Blaser, Präsident Verein Ades

Verkauf sind 263 Personen beschäftigt. Sie alle erhalten vom sozialen Arbeitgeber ein sicheres Einkommen. Die Finanzierung erfolgt durch Spenden und den Verkauf von CO2-Zertifikaten. Ades

arbeitet eng mit myclimate zusammen und erhält dank der Zertifizierung Gelder aus CO2-Kompensationzahlungen von Firmen oder Privatpersonen. Die Kocher werden in Madagaskar nicht verschenkt, aber zu einem sehr geringen Preis verkauft. Inzwischen hat Ades sein Engagement in Madagaskar ausgeweitet und setzt sich auch für den Umweltunterricht an Schulen und die Aufforstung ein. Pro Jahr werden 300000 Bäume verschiedener Arten gepflanzt.

Gefeiert wird in Madagaskar Herbert Blaser, Präsident des Vereins Ades, arbeitet ehrenamtlich und ist überzeugt von den erfolgreichen Projekten. «Es macht mir Freude, mich auf diese Weise für etwas Nachhaltiges einzusetzen. Die Arbeit ist spannend, vor allem, weil wir auch unternehme-

risch tätig sind.» Luc Estapé ergänzt:

«Unsere Arbeit ist für alle hier im Team befriedigend, denn dank unserem Engagement gibt es in Madagaskar etwas, was es sonst nicht gäbe.»

Die beiden berichten aber auch von den Herausforderungen, die sich bei der Tätigkeit in einem sehr armen und korrupten Land stellen. «Wir erleben manchmal Umgangsarten, die für uns eigenartig und schwer verständlich sind. Aber wir haben auch gelernt, damit umzugehen und die andere Kultur ein Stück weit zu verstehen.» Und wann wird das Jubiläum zelebriert?

«Das Jubiläum werden wir im Herbst zusammen mit den Mitarbeitenden in Madagaskar feiern und ihnen damit unsere Wertschätzung für ihre Arbeit ausdrücken.»

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Deutscher Sieg beim GP Osterhas

Rekordkulisse und starke Rennen trotz wechselhaftem Start

U19-Kategorie. (Bild Martin Platter)

Der 45. GP Osterhas lockte mit über 400 Teilnehmenden und viel Publikum nach Affoltern. Nach kühlem Start sorgte Sonnenschein für gute Bedingungen. In der Elite setzte sich erneut der Deutsche Jonas Schmeiser durch und bestätigte die Dominanz seines Teams aus Kempten. Die Schweizer Konkurrenz hielt das Rennen lange offen, doch der Sieg blieb in deutscher Hand. Überraschend fuhr der Neuseeländer Christian Rush auf Rang zwei, Dritter wurde Alex Vogel. Junior Dennis Flückiger sorgte mit dem ersten U19-Sieg für den RRC Amt seit 25 Jahren für den lokalen Höhepunkt.

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Jubilare besucht der Gemeinderat Obfelden pro Jahr. Eine schöne Tradition. Seite 8

«Über 100 Kinder werden aktuell betreut.»

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Lea Frey, Verein Tageseltern Bezirk Affoltern. (Bild Regula Zellweger)

Jurte schenkt Eltern Raum

In der Kinder-Reha Schweiz in Affoltern ist eine Jurte als Rückzugsort für Eltern entstanden – ermöglicht durch eine Spende. Der Bedarf ist gross: Immer mehr Eltern begleiten ihre schwer kranken Kinder rund um die Uhr. Doch bisher fehlten Räume für Ruhe und Gespräche. (red.)

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ein kostenloses Probetraining!

einkostenloses Probetraining!

Fahrer in der

Ärztlicher Notfalldienst

InNotfällenwendemansich zuer stimmerüberdiePraxisnumm er andenHausarzt,beiAbwesen heit erhä lt manüberden Te lefonbea ntworterdieNummerdesAERZTEFON: 0800336655

BeiVerkehrsunfällenTelefo n1 17 oderTelefon 058 6484848 wähl en. Te lefon14 4f ürSanitäts-Notr uf NotfallzentrumSpitalAffolt ern T elefon0447143300 für ALLE Notfälle

Konkurseröffnung / Schuldenruf

Schuldner: Ott Ulrich, geb. 10. Oktober 1948, von Illnau-Effretikon ZH, 8915 Hausen am Albis, mit Aufenthalt im Pflegezentrum Sonnenberg, Melchior HirzelWeg 42, 8910 Affoltern am Albis, gest. 20. November 2025

Datum der Konkurseröffnung: 5.März 2026

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG

Eingabefrist: 1 Monat

Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 9. April 2026 verwiesen.

Affoltern am Albis, 9. April 2026

Konkursamt Affoltern

Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

Veröffentlichung

bedeutende gebundene

Ausgabe

Der Stadtrat Affoltern am Albis hat am 31. März 2026 für den Ersatz ICT Infrastruktur in der Abteilung Seewadel gebundene Ausgaben (einmalige, gebundene Ausgabe über Fr. 155'346.– und wiederkehrende, gebundene Ausgabe über Fr. 217'085.–) bewilligt.

Der Beschluss, in welcher die Gebundenheit der Ausgabe begründet wird, ist unter www.amtliche­nachrichten.ch angehängt und liegt während der Rekursfrist bei der Abteilung Seewadel – Zentrum für Gesundheit und Alter, Obere Seewadelstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf.

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden.

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 9. April 2026 Stadtrat Affoltern am Albis

Räumung Veloabstellplätze

Am Montag 13. April 2026, ab 4.00 Uhr, werden die öffentlichen Veloabstellplätze am Bahnhof (süd, nord und ost), bei der Zürcher Kantonalbank und beim Restaurant Löwen geräumt. Wir bitten alle Lenkerinnen und Lenker, ihre Fahrzeuge auf diesen Zeitpunkt hin zu entfernen. ROT gekennzeichnete Velos (z.B. Bändel) werden stehen gelassen. Alle nicht gekennzeichneten Velos werden durch den Werkhof entfernt, registriert und zu einem späteren Zeitpunkt verwertet oder entsorgt.Es enstehen diesbezüglich keine Schadenersatzansprüche gegenüber der Stadt Affoltern am Albis.

Für Fragen zur Sammlung: Hochbau und Umwelt, Telefon 044 762 56 72, umwelt@ stadtaffoltern.ch

Entferntes Velo wiederfinden: Werkhof, Telefon 079 605 07 65

9. April 2026

Stadtrat Affoltern am Albis Bereich Hochbau und Umwelt

HerzlichenDank

Esisttraurigundschmerzhaft,einen geliebtenMenschenzuverlieren. IndenschwerenStundendesAbschieds von

Arnold«Noldi»Meili

5.September1940– 26. Januar2026

durftenwirunglaublichvielAnteilnahmeundZuneigungerfahren.Dankefürjedes helfendeundtröstendeWort,gesprochenodergeschrieben;fürjeden Händedruck –fürjedeUmarmung,wenn Wortefehlten; füralleZeichender Liebeund der Freundschaft.

DiedamitzumAusdruckgebrachteVerbundenheithatuns tiefbewegt unduns Mut gemacht.

Wettswil,imMärz2026Die Trauerfamilien

Veröffentlichung

bedeutende gebundene

Ausgabe

Der Stadtrat Affoltern am Albis hat am 31. März 2026 folgende gebunde Ausgabe über Fr. 300'000.– bewilligt: – Sanierung Wiesengrundstrasse

Der Beschluss, in welcher die Gebundenheit der Ausgabe begründet wird,ist unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt und liegt während der Rekursfrist bei der Stadtverwaltung Affoltern am Albis, Bau und Infrastruktur, Büro K13, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf.

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden.

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

9. April 2026

Stadtrat Affoltern am Albis

Abwasserbetrieb, Anbindung der Aussenbauwerke

RB Isenbach und Stationsstrasse, Kreditgenehmigung als gebundene

Ausgabe

Der Gemeinderat hat am 30. März 2026 folgenden Kredit als gebundene Ausgabe bewilligt:

Anbindung der Aussenbauwerke RB Isenbach und Stationsstrasse, Genehmigung von CHF 604'000.00 zu Lasten der Investitionsrechnung des Eigenwirtschaftsbetriebs Abwasser.

Der Protokollauszug des Gemeinderats kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Bonstetten, Abteilung Bau, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten, eingesehen werden.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Frist: 5 Tage 9. April 2026

Gemeinderat Bonstetten

Affoltern am Albis

Am 31. März 2026 ist in Affoltern am Albis

gestorben: Anna Heer geb. Suter geboren am 7. März 1927, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

Traurig, aber von Herzen dankbar für all die schönen Jahre, die wir mit dir verbringen durften, nehmen wir Abschied von

Margrit Tanner-Lüthi

3. September 1942 – 30. März 2026

Wir danken dir von ganzem Herzen für alles, was du für uns gewesen bist. Mit deiner warmherzigen, grosszügigen Art hast du uns so viel Liebe, Fürsorge und schöne gemeinsame Momente geschenkt. All die Erinnerungen und Erlebnisse werden wir in unseren Herzen bewahren und dich nie vergessen. Du wirst uns allen sehr fehlen. Gleichzeitig sind wir dankbar, dass du nun von deinen Leiden erlöst bist und in Frieden ruhen darfst.

In Liebe und Dankbarkeit

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 18. März 2026

Politische Gemeinde

An der Gemeindeversammlung vom 18. März 2026 wurden folgende Beschlüsse gefasst:

1. Revision der Ortsplanung Rifferswil

2. Ersatz Wasserzähler und Systemumstellung auf Funkauslesung

3. Beantwortung von Anfragen gemäss § 17 Gemeindegesetz

Protokollauflage

Das Protokoll liegt ab Donnerstag, 9. April 2026, im Gemeindehaus zur Einsicht auf. Zudem ist es auch auf der Homepage www. rifferswil.ch einsehbar.

Rechtsmittelbelbelehrung

Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellungen des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

2. April 2026

Gemeinderat Rifferswil

Eveline Berli und Patrick Freiburghaus Marc und Robin Urs und Martina Tanner Melina, Lara und Livia Freunde sowie alle, die dich gekannt und gerne hatten

Ein ganz herzlicher Dank geht an ihre Freundin Margret Zummach und das gesamte Team des Senevita Obstgarten, wo Margrit ihre letzten Jahre verbringen durfte. Sie wurde bis zu ihrem letzten Tag stets sehr herzlich, liebevoll und fürsorglich umsorgt und gepflegt. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Wergernemöchte,kanndiewertvolleArbeitdes SenevitaObstgarten Teams mit einem Beitrag unterstützen. IBAN: CH71 0070 0114 8027 9176 1 (Konto von Eveline Berli).

Traueradresse: Eveline Berli, Pilatusweg 23, 8913 Ottenbach

Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine We le Einige bleiben für immer denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen

Danksagung

Von Herzen danken wir allen, die uns beim Abschied von

Werner Gubler

* 18 Juni 1935 † 11 März 2026

mit Worten Gesten Umarmungen und stiller Nähe begleitet haben Werner war nicht nur ein leidenschaftlicher Sportler sondern auch ein Mensch der andere stets ermutigte, ihr Bestes zu geben – im Sport wie im Leben Seine Energie, sein Lächeln und seine motivierende Art werden uns immer in Erinnerung bleiben

Die vielen Zeichen der Anteilnahme Blumen Spenden und das gemeinsame Erinnern haben uns zutiefst berührt und Trost geschenkt

Ein besonderer Dank gilt allen die Werner auf seinem letzten Wegstück begleitet haben sowie Pfarrer Werner Schneebeli für die einfühlsame und authentische Gestaltung der Abdankung

Für die kompetente und empathische medizinische Begleitung von Werner bedanken wir uns ganz herzlich bei: Frau Dr A -M Henning Praxis im Rosenfeld Affoltern am Albis

Spitex PHS AG Affoltern am Albis

Palliaviva, Zürich

Senevita Obstgarten, Affoltern am Albis

Spital Affoltern AG Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, im April 2026 Die Trauerfamilien

Ergreifung

des Gemeindereferendums

Mit Beschluss vom 30. März 2026 hat der Gemeinderat Wettswil am Albis gemäss Art. 33 Abs. 2 lit. b Kantonsverfassung

i.V.m. Art. 23 Abs. 1 Ziffer 10 Gemeindeordnung das Gemeindereferendum gegen den Beschluss des Kantonsrates vom 2. März 2026 über die Änderung des Lehrpersonalgesetzes (LPG, LS 412.31), Anpassung des neu definierten Berufsauftrags (Vorlage 5966),ergriffen.Damit wird verlangt, dass der genannte Beschluss des Kantonsrates dem Volk zur Abstimmung unterbreitet wird.

Gegen diesen Beschluss steht kein ordentliches Rechtsmittel zur Verfügung. Kommt das Gemeindereferendum zustande, kann die Feststellungsverfügung der Direktion der Justiz und des Innern mit Rekurs in Stimmrechtssachen angefochten werden.

Die Beschlüsse des Kantonsrates und des Gemeinderates sind der Publikation unter www.amtliche­nachrichten.ch angehängt.

9. April 2026

Gemeinderat Wettswil am Albis

Wirengagieren uns fü re in eb elebteBergwelt. ber ghilf e.ch

Hauptikon, 9 April 2026

Ein langes, erfülltes Leben ist zu Ende gegangen

Traurig, dankbar und mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater und Bruder

06 11 1923 01 04 2026

Mit Tapferkeit und Geduld hat er die letzten Lebensjahre gemeistert Seine Fürsorge galt den Menschen, Tieren und Pflanzen in seiner Umwelt

Elisabeth und Miki Eleta und Familie

Willi Schneiter und Familie

Werner Schneiter und Familie Schwiegerkinder, Enkel- und Urenkelkinder

Dem Team des Pflegeheims Seewadel in Affoltern danken wir für die liebevolle Betreuung

Die Beisetzung und der Trauergottesdienst finden statt am 24 April 2026 um 14 00 in Kappel am Albis

Statt Blumen wünschte er sich Unterstützung für die Schweizer Berghilfe 8134 Adliswil IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2 Vermerk Alfred Schneiter

Traueradresse: Elisabeth Eleta, Grünmattstr 5, 8055 Zürich

WIR GRATULIEREN

Zum 94. Geburtstag

Am Samstag, 11. April, darf Lin Tscharner in Dachlissen auf 94 intensiv gelebte Lebensjahre zurückblicken. Seit sie 15-jährig war, hat sie den erfolgreichen Kostümverleih betrieben und ihn nun nach 79 Jahren endgültig geschlossen. Aber von wegen nichts mehr zu tun haben: Ihre Tage seien mit Aktivitäten ausgefüllt, sie habe noch «vill ztue»! Sie räumt ihr Haus altersgerecht aus, und hält sich mit langen Spaziergängen, zu denen sie ihr Büsi unermüdlich begleitet, fit. Dabei ist auch immer ein ½-stündiges Turnen am Bach dabei. Weiter so, Frau Tscharner! Herzliche Gratulation und viel Freude und Glück für die Zukunft.

Zum 90. Geburtstag

Morgen Freitag, 10. April, feiert in Hausen Regula Scherz ihren 90. Geburtstag. Zu diesem Festtag gratulieren wir herzlich und hoffen, dass sie auch im neuen Lebensjahr gleich fit unterwegs sein wird. Wir wünschen einen sonnigen Ehrentag!

Gratulationen sind willkommen!

Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der goldenen Hochzeit (50 Jahre).

Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)

«Bei dieser Arbeit kann ich meine Überzeugung einbringen»

Maryn Mohn Drouet ist nationale Direktorin von Ades in Madagaskar

IntervIew MarIanne voss

Sie ist in Madagaskar aufgewachsen, das Land ist ihre Heimat. Maryn Mohn Drouet studierte Umweltwissenschaften und Management, lebte einige Jahre in Kanada und ist seit einem halben Jahr nationale Direktorin von Ades (Association pour le Développement de l’Energie) in Madagaskar. Die Organisation setzt sich vor allem durch die Produktion von Kochern für den Schutz der Wälder in Madagaskar ein und feiert aktuell das 25-Jahre-Jubiläum. Kürzlich kam Maryn Mohn Drouet für zwei Wochen in die Schweiz. In der Geschäftsstelle in Mettmenstetten berichtete sie im Gespräch mit dem «Anzeiger» auf Englisch und Französisch von ihrer Arbeit und den Herausforderungen.

Maryn Mohn Drouet, Sie sind zum ersten Mal im Säuliamt. Was ist Ihnen besonders aufgefallen?

Es ist unglaublich schön hier, ich geniesse den Blick in die Berge, die Natur und die Ruhe. Im Vergleich zu Madagaskar gibt es hier kaum Stau. Natürlich liebe ich auch die Schokolade (sie lacht). Und ich musste mich an die Pünktlichkeit gewöhnen. Der Zug fährt hier wirklich genau zur angegebenen Zeit ab. Ich war zehn Sekunden zu spät und verpasste ihn.

Wo arbeiten Sie in Madagaskar?

Die Geschäftsstelle befindet sich in der Hauptstadt Antananarivo. Dort wohne ich auch.

Was beinhaltet Ihre Tätigkeit?

Jeder Tag ist anders. Bei mir laufen die Fäden aller Abteilungen zusammen, wo gesamthaft 263 Personen angestellt sind. Ich bin also im Kontakt mit den Verantwortlichen für die Produktions-

eine schweizerische Organisation, die in Madagaskar arbeitet. Ich bin das Bindeglied und befinde mich manchmal im Sandwich zwischen dem Schweizer Team und dem einheimischen Team. Da muss ich, wenn es zum Beispiel um Termine geht, immer wieder eine auf Konsens basierende Einigung finden.

Herausgeberin:

CH Regionalmedien AG

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Leiterin: Barbara Roth

Chefredaktor: Florian Hofer (fh) redaktion@affolteranzeiger.ch

Redaktion: Claudia Eugster (cle), Daniel Koch (dko) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)

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Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Gesamtauflage: 27810

Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch

Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 0582005714, M 0796823761 kaspar.koechli@chmedia.ch

Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr

Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr

Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

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Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch

Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

«In unserer Kultur werden Probleme nicht immer offen angesprochen, sondern verschwiegen und umgangen.»

Maryn Mohn Drouet, nationale Direktorin von Ades

werkstätten, die Finanzen, den Verkauf, die Logistik und das Personalwesen. Bei meiner Tätigkeit hat die Kommunikation einen hohen Stellenwert. Ich führe Gespräche, schreibe Nachrichten oder leite Meetings. Manchmal bin ich auch unterwegs und besuche andere Standorte von Ades in Madagaskar.

Was sind die Herausforderungen?

Ich sprach vorhin von der Pünktlichkeit. Unsere Kultur in Madagaskar ist in dieser Hinsicht anders geprägt. Ades ist

Gibt es weitere Herausforderungen? Ja. In unserer Kultur werden Probleme nicht immer offen angesprochen, sondern verschwiegen und umgangen. Antworten auf Fragen entsprechen oft nicht der Wirklichkeit. Somit muss ich manchmal Aussagen im kulturellen Kontext übersetzen, damit sie richtig verstanden werden.

Sie sind eine junge Frau. Wie werden Sie als Chefin akzeptiert?

Das ist auch eine Herausforderung. In meiner Kultur sind Chefposten meistens von Männern besetzt, und Männer sind es nicht gewohnt, Frauen in hohen Entscheidungspositionen zu haben. Ich muss mich daher mit meiner Kompetenz überzeugen und zu verstehen geben, dass ich weiss, was ich tue. Schwierig wird es, wenn sich jemand verweigert und einen Auftrag nicht akzeptiert.

Seit wann kennen Sie Ades?

Die Kocher kenne ich schon seit einigen Jahren, die sind im Land bekannt. Doch letztes Jahr traf ich an einem Anlass jemanden vom Schweizer Ades-Team und kam mit ihm ins Gespräch. Das war der entscheidende Moment. Nach der Begegnung kündigte ich meinen Job und nahm die Anstel-

lung als Direktorin hier in Madagaskar an.

Warum taten Sie das?

Ich arbeitete vorher für eine grosse französische Firma, die in Madagaskar eingebettet ist. Die Werte, die damals im Vordergrund standen, entsprachen nicht mehr meinen Vorstellungen. Bei Ades kann ich meine Überzeugung und meine persönlichen Werte einbringen. Ich kann etwas Sinnvolles und Nach-

Bewegung ins Alterswohnen bringen

Generalversammlung der Bawa Baugenossenschaft Affoltern

Die Bawa Baugenossenschaft Affoltern am Albis lud am 30. März um 19 Uhr zu einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Ulmensaal der reformierten Kirche ein – und stiess damit auf aussergewöhnlich grosses

Interesse: Rund 120 Genossenschafterinnen und Genossenschafter nahmen teil. Im Zentrum des Abends stand das Neubauprojekt «Im Schwanden» in Affoltern am Albis. Gianni Scinta, Leiter Projektentwicklung bei der Leuthard Immobilien AG, stellte das Projekt vor

und gewährte einen umfassenden Einblick in Architektur, Nutzung und Planung. Die anschliessende Diskussion zeigte deutlich: Das Bedürfnis nach bezahlbarem und altersgerechtem Wohnraum ist im Säuliamt hoch.

18 neue Alterswohnungen

Bawa-Präsident Ruedi Marty ergänzte die Ausführungen mit den finanziellen Rahmenbedingungen und ordnete das Projekt wirtschaftlich ein. Mit dem Projekt «Im Schwanden» schafft die Bawa

konkret Abhilfe und stellt 18 neue Alterswohnungen zur Verfügung, die gemäss Statuten ab 60 Jahren bezogen werden können. Die anschliessende Abstimmung fiel einstimmig für den Kauf der Liegenschaft aus. Somit stellten sich die Mitglieder zu 100 Prozent hinter den Antrag vom Vorstand und damit hinter das neue Bauvorhaben. Der Vorstand der Bawa zeigt sich entschlossen, die bevorstehende Herkulesaufgabe anzupacken. Im Fokus steht dabei auch der enge Austausch mit der Bauleitung, um den tatsächlichen Be-

haltiges tun für mein Land. Kurz gesagt: Ich liebe meinen neuen Job.

Haben Sie bestimmte Ziele? Ich möchte Ades in Madagaskar zu einer noch professionelleren Firma bringen. Und ich möchte die Transparenz und den Respekt untereinander fördern. Ich weiss, dass das ein langwieriger Prozess sein wird, aber ich nehme die Herausforderung mit Begeisterung an.

dürfnissen im Alter gerecht zu werden –ein Anspruch, der über reine Bauplanung hinausgeht. Gleichzeitig ist die Genossenschaft weiterhin auf der Suche nach neuen Mitgliedern, die ihr Kapital zur Verfügung stellen. Die Einlagen werden derzeit mit 1,25 Prozent verzinst. Weitere Informationen zur Mitgliedschaft finden Interessierte unter: https://bawa-affoltern.ch/ mitgliedschaft.html.

Bawa Baugenossenschaft Affoltern am Albis

Maryn Mohn Drouet, nationale Direktorin von Ades in Madagaskar, zu Besuch in der Geschäftsstelle in Mettmenstetten, wo ein typisches madagassisches Transportvelo steht. (Bild Marianne Voss)
Sahambo Tsinaherina nimmt den 500000. Ades-Kocher in Betrieb. (Bild Marianne Voss)

Bauprojekte

Planauflage:

Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage:

20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Rechtsbehelfe:

Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis

Bauherrschaft: Claude Müller Werder und Andrea Werder, Lättenstrasse 32, 8914 Aeugst am Albis

Projektverfasser: Hotz Technik GmbH, Dachlissen 5, 8932 Mettmenstetten

Projekt: PV-Anlage (Aufdach), Lättenstrasse 32, 8914 Aeugst am Albis

Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1364, Zone: K2B

Hedingen

Bauherrschaft: Stöckli & Partner Baumanagement AG, Bremgartenstrasse 11, 5634 Merenschwand, Schweiz

Projektverfasser: Walter Zimmermann

Architekten AG, Schibiweg 7, 6006 Luzern

Projekt: Abbruch Vers.-Nrn. 387 und 1125, Neubau zwei Mehrfamilienhäuser mit Autoeinstellhalle, Obere Halde 10, 8908 Hedingen

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 245, Zone: Wohnzone W 1.0

Maschwanden

Bauherrschaft: Kathrin und Gudench

Felix-Strebel, Dörfliweg 3, 8933 Maschwanden

Projektverfasser: Strebel GmbH, Dörflistrasse 5, 8933 Maschwanden

Projekt: Umbau OG über der Garage und Einbau von Dachfenstern inkl. Dachsanierung von innen, Ersatz Garagentor, Dörfliweg 3, 8933 Maschwanden

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 51, Zone: Kernzone

Mettmenstetten

Bauherrschaft: Werner Williner, Bachmattstrasse 9, 8932 Mettmenstetten

Projektverfasser: Hotz Technik GmbH, Dachlissen 5, 8932 Mettmenstetten

Projekt: PV-Anlage auf Satteldach beim bestehenden Einfamilienhaus, Vers.-Nr. 1623, Bachmattstrasse 9, 8932 Mettmenstetten

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3751, Zone: Kernzone KB

Mettmenstetten

Bauherrschaft: Stefan Gerber, Hausmattenweg 3, 8932 Mettmenstetten

Projektverfasser: Wöcke Holzbau GmbH, Herferswil 38, 8932 Mettmenstetten

Projekt: Umbau Scheune mit Einbau

Lagerraum/Produktion/Hofladen, Anbau Autounterstand, Vers.-Nr. 771, Dachlissen 19, 8932 Mettmenstetten

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1047, Zone: Landwirtschaftszone

Ottenbach

Bauherrschaft: Wohngenossenschaft

Tobelweg, Jonenstrasse 9c, 8913 Ottenbach

Projektverfasser: MAKA Architektur

Atelier, Industrieweg 10, 3006 Bern

Projekt: Rückbau bestehende Bauten, Neubau MFH, Jonenstrasse 9c.1 / 9c.2 / 11a.1/11a.2, 8913 Ottenbach

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 67/1209/Vers.-Nrn. 868/325, Zone: WG2/K

IhreSpende schenkt Perspektiven!

Unser langjähriger Mitarbeiter, verantwortlich für die Technik sowie als stellvertretender Hauswart des Mehrzweckgebäudes «Stampfi», tritt in den wohlverdienten Ruhestand. Wir suchen daher per 1. September 2026 oder nach Vereinbarung eine aufgeschlossene und engagierte Person als Verantwortliche/r Technik und Stv. Hauswart/in

Mehrzweckgebäude «Stampfi» mit einem Pensum von 10 %

Ihre Hauptaufgaben:

 Gesamtverantwortung für den technischen Betrieb des Mehrzweckgebäudes «Stampfi»

 Technische Unterstützung bei Veranstaltungen

 Kontrolle von Wartungs-, Service- und Reparaturarbeiten

Stellvertretung Hauswartin:

 Reinigung der Räumlichkeiten und der Umgebung während Abwesenheit der Hauswartin

 Übergabe und Rücknahme der Räumlichkeiten sowie Ausgabe und Rücknahme des Geschirrs während Abwesenheit der Hauswartin

 Ansprechperson für Rückmeldungen während Abwesenheit der Hauswartin

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GP-Osterhas weiter in deutscher Hand

Teilnehmerrekord und gutes Wetter sorgten für grossen Publikumsaufmarsch

Martin Platter

Der Karsamstag zeigte sich zunächst von seiner launischen Seite. Der Renntag begann morgens mit Nieselregen und fast winterlich kühl. Bis der Himmel kurz vor Mittag endlich aufklarte und es mit einsetzendem Sonnenschein sofort sommerlich warm wurde. Am Rennausgang in der Hauptkategorie des 45. Radkriterium Grand Prix Osterhas änderte dies aber nichts; er ist weiter in deutscher Hand geblieben. Wie bereits 2021 sicherte sich der frühere deutsche Radkriteriumsmeister Jonas Schmeiser den Sieg und unterstrich damit die beeindruckende Serie seines Teams RSC Auto Brosch Kempten, das am GP Osterhas seit 2021 ungeschlagen bleibt. Bereits am Morgen säumten zahlreiche Mitgereiste die Strecke und verfolgten die ersten Rennen, am Nachmittag sorgte dann ein dichtes Zuschauerspalier für eine laute und lebendige Kulisse entlang des Rundkurses.

Erneut überlegene Bayern

Während die Equipe aus dem bayerischen Kempten das Rundstreckenrennen in der Vergangenheit oft nach Belieben dominierte, gestaltete sich der sehr schnell gefahrene Wettkampf (46,5 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit) in der Affoltemer Industrie diesmal packender bis in die Schlussphase. Die Überlegenheit der deutschen Equipe, die mit acht Fahrern angetreten war, war zwar spürbar, aber nicht mehr ganz so erdrückend wie in den Vorjahren. Dies lag auch daran, dass die Schweizer Konkurrenz selbstsicherer und aufmerksamer fuhr:

Sowohl das Team Q36.5-Amacx als auch die Mannschaft Mendrisio hielten das Tempo hoch und achteten darauf, dass

Königssprint zwischen dem späteren Sieger Jonas Schmeisser, rechts, dem zweitplatzierten Christian Rush, Mitte, und U23-Vorjahressieger Aaron Imhof, der für den drittplatzierten Alex Vogel kämpfte. (Bilder Martin Platter)

sich keine Fluchtgruppe nur mit RSCFahrern absetzen konnte.

Trotz der starken Schweizer Gegenwehr gab es am Ende eine Überraschung auf dem Podest. Der Neuseeländer Christian Rush nutzte die Gunst der Stunde und sicherte sich als Aussenseiter mit einer beherzten Leistung den zweiten Platz. Rang drei holte sich Bahnradeuropameister und Olympiateilnehmer Alex Vogel (Team Q36.5-Amacx). Als bester Fahrer des organisierenden Radrennclub Amt klassierte sich Cedric Graf, der ebenfalls für Q36.5 fährt, im siebten Rang und wurde damit kantonaler Kriteriumsmeister. Für den Ottenbacher

war dies jedoch ein schwacher Trost. Er sagte: «Nach dem sechsten Platz im Vorjahr wollte ich diesmal an meinem Heimrennen aufs Podium. Das habe ich leider nicht geschafft.»

Zufrieden mit erstem Elite-Rennen Elia Felsberger, der zweite Säuliämtler im Feld der 60 gemeldeten Fahrer, zeigte sich zufrieden mit dem 20. Platz in seinem ersten Eliterennen. Die Form stimme. Nicht aufgegangen sei jedoch die Taktik seines Teams VC Mendrisio. «Drei Runden vor Schluss machte ein Platten am Velo unseres Capitain Mats

gorie (Frauen B der U17- und U19-Fahrerinnen) gewann, die zusammen mit der Elite ausgetragen wurde. Nicht nach Wunsch endete das Rennen für RRC-AmtHoffnungsträgerin Shana Huber. Die U19Vorjahressiegerin mischte anfangs wieder zuvorderst mit den Elite-Topfahrerinnen mit und lieferte sich ein hartes Duell mit Monnier um den Kategoriensieg. Eine verpasste Verpflegung und mit der einsetzenden Wärme zunehmende Probleme mit der Atmung zwangen sie jedoch acht Runden vor Schluss zur Aufgabe.

Nach 25 Jahren wieder U19-Triumph

Poot die Chancen auf einen Podiumsplatz zunichte», erklärte Felsberger. Bei den Frauen kam es ebenfalls zu einem hart umkämpften Rennen, begleitet von der einsetzenden Wärme, die das Publikum nach und nach die Jacken ablegen und ebenfalls kurzarm dastehen liess. Wie im Vorjahr schwang die BahnEM-Silbermedaillengewinnerin Aline Seitz obenaus, diesmal vor U23-Fahrerin Mara Winter und MTB-Shorttrack-Weltmeisterin Alessandra Keller. Auch hier endete die Rundenjagd mit einer Überraschung. Der hart umkämpfte Schlussspurt ging an die junge Französin Dorine Monnier, die hoch überlegen die Nachwuchskate-

So war es diesmal Junior Dennis Flückiger, der das heimische Publikum jubeln liess. 25 Jahre nach Remo Spirgi gewann wieder ein RRC-Amt-Fahrer in der U19Kategorie! «Ich war in der Vorwoche krank. Deshalb bin ich das Rennen offensiv angegangen, um nicht schon zu Beginn ins Hintertreffen zu geraten. Das hat gut funktioniert, auch wenn ich zur Mitte des Rennens mal einen kurzen Hänger hatte», freute sich der Langnauer, der im Vorjahr Vierter geworden war. Rundengleich mit dem Sieger klassierten sich die weiteren RRC-Amt-Fahrer Moritz Schmid als 31. und Tobias Blatter als 32. Jan Graf wurde 40. Auch in den weiteren Nachwuchskategorien schlugen sich die RRC-AmtFahrer gut. Das freute auch OK-Präsident René Graf: «Mehr als 400 Anmeldungen hatten wir schon lange nicht mehr. Dazu ein internationales Podium bei der Elite. Die Kooperation mit dem Skoda Swiss Bike Cup trägt Früchte. Was mich ausserdem gefreut hat, war das grosse Verständnis der Anwohner. So macht Rennenorganisieren Spass.» Die kompletten Ranglisten finden sich auf rrc-amt.ch.

Den Schlusssprint im Frauenrennen gewinnt überraschend die französische Nachwuchsfahrerin

Für die schönsten Jöh-Momente sorgten über Mittag die Piccolo-Rennen der Jüngsten.

Der Ottenbacher Cedric Graf wäre an seinem Heimrennen gerne aufs Podium gefahren.
Der Zwilliker Elia Felsberger, vorne, ist zufrieden mit seinem ersten Elite-Rennen.
Dorine Monnier.

Sich direkt für Kinder engagieren

30-Jahre-Jubiläum des Vereins Tageseltern Bezirk Affoltern

Regula ZellwegeR

Mia ist 4 Monate alt, Jon 2 Jahre. Ihre Mutter Lea Frey entschloss sich, die Berufstätigkeit vorübergehend aufzugeben. Verschiedene Gründe führten zu diesem Entschluss. Einerseits wollte sie ihre Kinder in den ersten Lebensjahren begleiten und die Zeit mit ihnen zu Hause geniessen, andererseits berechnete sie die Kosten für eine Fremdbetreuung –und auch, was dabei von ihrem Lohn durch die externe Arbeit noch übrig bleiben würde. Ihre eigene Mutter betreute über viele Jahre in Zwillikon Tageskinder – bereits als Kind erlebte also

«Wer Kinder betreut und erzieht, vermittelt immer auch eigene Werte.»

Lea Frey, Verein Tageseltern Bezirk Affoltern

Lea Frey, was es für eine Familie bedeutet, sich zu öffnen und weitere Kinder zeitweise am Familienleben teilhaben zu lassen. Mit dem Verein Tagesfamilien Affoltern fand sie eine Organisation, die sie vor der Aufnahme eines Kindes prüfte – was sie als eine Art «Gütesiegel» empfindet.

Verein Tagesfamilien Affoltern Dank Leistungsverträgen mit den Gemeinden des Bezirks Affoltern kann der Verein subventionierte Betreuungsplätze anbieten, abhängig vom jeweiligen

Familieneinkommen. Abgebende Familien schätzen diese Art der Fremdbetreuung, denn individuelle Betreuungszeiten sind flexibel möglich: ganztags, halbtags, mittags oder stundenweise. Die Kinder erleben eine andere Familienkultur in kleinen, altersdurchmischten Gruppen. Geschwister werden in der gleichen Familie platziert. Ihre Kinder erleben eine andere Familienkultur hautnah. Zudem werden die abgebenden Familien und die Tagesfamilien von Vermittlerinnen des Vereins betreut.

Lea Frey erzählt: «Jetzt betreue ich drei, ab April insgesamt vier Tageskinder – neben meinen beiden eigenen Kindern – an unterschiedlichen Tagen. Darunter sind zwei Geschwister, ein vierjähriger Junge und ein Baby. Von den vieren ist lediglich eines aus den Windeln, lacht sie. «Es ist schon manchmal eine Herausforderung mit zwei Kindern unter einem Jahr. Aber da dies zeitlich begrenzt ist, schaffe ich das gut.» Am Montag kommt jeweils ein dreijähriger Junge für zwei Stunden –Jon schätzt den etwas älteren Jungen als Spielkameraden.

Optimale Flexibilität

Sie betreut gern Kinder mit Eltern in Gastronomieberufen. Als ehemalige Hauswirtschaftsleiterin in einem Spital kennt sie die oft frühen Arbeitszeiten. Ein Kind wird um 6.30 Uhr gebracht und um 18.15 Uhr wieder abgeholt. Sie versteht, dass man im Job nicht immer pünktlich wegkommt. Wenn es ihr eigener Zeitplan zulässt, zeigt sie sich flexibel. Flexibilität ist aber auch von den abgebenden Eltern verlangt. Lea Frey kündigt ihre Ferien mehrere Monate im Voraus an, dann sorgen die Tageseltern mit Unterstützung durch den Verein für eine Betreuungsalternative.

«Das Eingebundensein in den Verein macht es einfach, die Regeln sind klar definiert, die Administration wird zentral erledigt», meint Lea Frey. «Dies betrifft Rechte und Pflichten von beiden

Seiten, Versicherungsfragen sind für beide Seiten geklärt, und der Lohn wird vom Verein ausbezahlt.»

«Über 100 Kinder werden aktuell durch den Verein betreut, und mehr als 30 Tageseltern bieten Betreuungsplätze an», ist auf der Webseite des Vereins zu lesen. Das Durchschnittsalter der betreuten Kinder liegt bei etwa vier Jahren. Zudem sorgt der Verein für die kontinuierliche Weiterbildung der Tageseltern.

Werte und Verantwortung

Lea Frey engagiert sich in einer Freikirche. «In unserer Familie erzählen wir

biblische Geschichten, und Bilderbücher mit religiösem Inhalt gehören zum Alltag», erklärt sie. Sie ist sich bewusst, dass dies transparent sein muss. «Wer Kinder betreut und erzieht, vermittelt immer auch eigene Werte. Diese müssen offen kommuniziert und von den abgebenden Eltern akzeptiert werden. Andernfalls sollte das Kind in eine andere Familie gegeben werden.» Das gilt beispielsweise für alle Religionen. Die meisten ihrer bisherigen Tageskinder stammen aus ihrem persönlichen Umfeld und kennen ihre christlichen Werte – das schafft Klarheit für beide Seiten.

Einige faszinierende Bühnenbilder erschaffen

VocalCord – «Komplett lackiert» hatte im Kasino in Affoltern Premiere

Der VocalCord hat sein neuestes Musical «Komplett lackiert» vor zahlreichem Publikum im Kasino Affoltern am Albis, uraufgeführt. Dabei konnte der Chor einmal mehr unter Beweis stellen, dass er mit wenigen, aber gezielt eingesetzten Requisiten faszinierende Bühnenbilder schaffen kann. So wird geschickt von einer Autogarage in einen Coiffeursalon gewechselt und auch die vielfältige Einsetzbarkeit von Petticoats wird eindrücklich demonstriert.

Neue Gesichter im Chor Dem geübten Publikum des VocalCords dürfte aufgefallen sein, dass einige neue Gesichter im Chor zu finden sind und ein paar altbekannte fehlen. Vor allem die starken männlichen Stimmen und die geballte Schauspiellust des gesamten Chores sind auffällig. Starke Solopassagen wechseln sich ab mit präzisen und mehrstimmigen Chorpassagen. Omar Barone als musikalischer Leiter zeigt eindrücklich, wie kraftvoll und vielschichtig Chorgesang sein kann. Die Geschichte aus der Feder der Regisseurinnen Georgina Bachmann und Stefanie Rutz entführt das Publikum zurück in die Jahre 1946 und 1963, zu Jim und Ruth, den Besitzern einer Autogarage, beziehungsweise eines Coiffeursalons. Jim versucht mit allen Mitteln, aus dem provinziellen Baltimore zu entkommen und scheut dabei auch vor krummen Geschäften nicht zurück, die ihn schlussendlich ins Gefängnis bringen. Daraufhin gelingt es Ruth und ihren Freundinnen, sich eine neue Existenz aufzubauen. Jahre später läuft das

Geschäft gut und Vicky, die Tochter von Jim und Ruth, scheint in Franky ihren Traummann gefunden zu haben. Jedoch platzt in dieses Idyll die Neuigkeit, dass Jim aus dem Gefängnis entlassen wird. Das kann nichts Gutes bedeuten. Tatsächlich poltert Jim in gewohnter Manier in sein altes Geschäft, nur um herauszufinden, dass er gar nicht so willkommen zu sein scheint, wie erhofft. Aber Jim wäre nicht Jim, wenn er einfach sang- und klanglos wieder verschwinden würde und so finden sich die Akteure in einem emotionalen Span-

nungsfeld wieder: Auto- oder Haarlackiererei? Loyalität oder Entwicklung? Patriarchat oder Frauenrecht? Beständigkeit oder Fortschritt? Hairspray oder Grease? Gelingt es Ruth und ihren Freundinnen, mithilfe der gesamten Nachbarschaft trotz Jims zerstörerischer Tour de Force wieder Fuss zu fassen und gemeinsam einen Neuanfang zu wagen? Mit bunten Choreos, rassigen Beats, melancholischenLiedern,ganzvielFreude und mit Begleitung einer sechsköpfigen

Live-Band wird das Publikum in die Welt der 60er-Jahre zurückversetzt, wo das Pat-

riarchat noch vorherrschend war, aber auch die resoluten Frauen nicht weit weg.

Weitere Aufführungen folgen

Wer wissen will, was es mit der mysteriösen Obdachlosen Washburn auf sich hat, oder wie es Ruth und ihre Freundinnen mit Jims Rückkehr wirklich ergangen ist, darf die Aufführungen im Uediker Huus in Uitikon Waldegg am 11/12. April nicht verpassen.

VocalCord, Sereina Gabathuler

«Mir ist es wichtig, dass sowohl meine eigenen als auch die Tageskinder altersgerecht in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt werden. Sie sollen einen gesunden Selbstwert entwickeln, hilfsbereit sein und teilen können. Ich grüsse beispielsweise die Leute auf der Strasse immer – und die Kinder tun es auch, zur Freude vieler Passanten. Ich möchte durch mein Vorbild Einfluss nehmen.» Tageseltern verstehen sich nicht als Konkurrenz zu Kindertagesstätten, sondern als wertvolle Alternative – und sind stark gefragt.

Informationen: www.tagesfamilien-aaa.ch

Erneuerung der Wasserleitung an der Zürichstrasse

Die Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern am Albis ersetzt die bestehende Trinkwasserleitung in der Zürichstrasse im Abschnitt Sternenkreisel bis Alte Kanzleistrasse. Die Gussleitung aus dem Jahr 1984 weist erste Rohrbrüche auf und wird deshalb zur Sicherstellung der langfristigen Trinkwasserversorgung erneuert. Die Bauarbeiten starten am Montag, 13. April, und dauern voraussichtlich bis Spätherbst 2026. Aufgrund der engen Platzverhältnisse erfolgen die Arbeiten in mehreren Etappen. Während der Bauzeit ist teilweise mit Verkehrsbehinderungen, temporären Einbahnführungen oder einspuriger Verkehrsregelung mit Lichtsignalanlagen zu rechnen. Fussgängerinnen und Fussgänger können den Baustellenbereich weiterhin passieren; allfällige Umleitungen werden vor Ort signalisiert. In der ersten Bauetappe zwischen Migros und Jonenbach wird zudem der dortige Spielplatz für rund einen Monat vorübergehend demontiert und kann in dieser Zeit nicht genutzt werden. Zu- und Wegfahrten zu den Liegenschaften bleiben nach Möglichkeit gewährleistet, Wartezeiten lassen sich jedoch nicht vermeiden. Die Wasserversorgungs-Genossenschaft ist bemüht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und dankt den Affoltemern für ihr Verständnis.

Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern am Albis

Weitere Infos unter www.wasseraffoltern.ch

Der kleine Jon liebt es, seine kleine Schwester Mia anzuleiten. Mutter Lea Frey unterstützt die Geschwister im Miteinander und schützt die kleine Mia liebevoll. (Bild Regula Zellweger)
VocalCord hat sein neuestes Musical «Komplett lackiert» vor zahlreichem Publikum im Kasino Affoltern uraufgeführt. (Bild zvg)

Menschen, die unserer Region guttun

Persönlichkeiten auf den zweiten Blick

Die schweizweiten Wahlen vom März rücken langsam in den Hintergrund. Im «Anzeiger» findet man kaum mehr Leserbriefe dazu, an den Stammtischen der Dorfbeizen dominieren wieder andere Themen. Ich äussere mich nur selten zur Politik. Zu oft habe ich mir auch dabei die Finger verbrannt. Gedanken dazu mache ich mir – besonders in dieser Zeit – selbstverständlich dennoch.

Blick auf die Personen Mit Parteipolitik habe ich weniger am Hut. Spannender finde ich die Personen hinter den Politgesichtern. Die eine oder den anderen kennt man persönlich, man weiss über ihre Gesinnungen, ihre Wesensart. Stimmen diese für mich, ist es mir egal, ob nun dieser mehr links oder jene mehr rechts steht und welcher Partei er oder sie nahesteht. Darum tendiere ich dazu, Wahlergebnisse auch eher mit Blick auf die Personen zu werten. Mit ihnen teile ich auch Freud und Leid. So oder so jedoch: Menschen, die sich für das Volk, ihr Dorf, ihre Stadt einsetzten, Ämter oder Funktionen für die Gemeinschaft übernehmen, denen bin ich dankbar.

Nur sollte dabei nicht das eigene Ego im Vordergrund stehen. Ob bei Politikerinnen oder Politikern, bei Funktionären oder Funktionärinnen. Ob im Sport oder in der Ratsstube. Wenn das passiert, entwickle ich Antisympathien, dann distanziere ich mich.

In kleineren Vereinen, die es in unserer Region so zahlreich gibt – alleine die Gemeinde Mettmenstetten zählt 50 davon –, ist so ein Verhalten selten.

Für mich ist es in der Region viel weniger die politische Einstellung, die das Leben in den Dörfern prägt. Für

mich sind es diese vielschichtigen Gruppen und Vereine, ohne die kein Dorf daherkommen könnte. Dabei sind ausdrücklich nicht nur die gemeint, die sich einem Sport verschrieben haben. Es ist auch ein Kulturverein, eine Wandergruppe, Vereinigungen oder eine Gruppierung, die sich dem Dorfleben annehmen.

In Mettmenstetten gibt es unter anderem einen Dunschtig-Club, den Gemeindemitglieder der katholischen Kirche ins Leben gerufen haben. Sie orga-

nisierten schon in den Sechzigerjahren für das Dorf Fussballturniere oder die Jassmeisterschaften. Oder sie verwandelten einst kurzerhand die Turnhalle in ein Dorfmuseum für eine Ausstellung über Mettmenstetten und die Umgebung. Nicht zuletzt wegen dieses gelungenen Anlasses setzten sich einige Erstmitglieder danach auch für weitere soziale Veranstaltungen im Dorf ein.

Da gibt es zum Beispiel Peter Meng, der sich mit seinen besonderen sozialen Kompetenzen und viel Einfühlungsver-

mögen um die Pensionäre kümmert. Aus der Jass-Jahresmeisterschaft entstand das wöchentliche Jassturnier im Café Mättmi für ältere Mitmenschen.

Oder der Wahl-Affoltemer und Heimweh-Mettmenstetter Peter Büchi und der Einheimische Hans Hinnen. Beide sind Mitgründer der IG Mettmenstetten. Diese Interessensgemeinschaft begann sich für Dokumentation zur Dorfgeschichte einzusetzen.

Und mit Beni Federer fanden sie Jahre später einen Präsidenten, der die IG

zu einem Verein machte und sich mit grossem Engagement im Hintergrund für die Aufwertung und somit das Wohlergehen der Einwohner und Einwohnerinnen einsetzt. Er wuchs in Mettmenstetten mit fünf Geschwistern auf und zeigte sich bereits in jungen Jahren mit Rat und Tat fest mit seiner Gemeinde verbunden.

Prominenter Platz im Dorf Unter seiner Gilde wurde – unter anderem – in die Wege geleitet, dass das über 120-jährige wunderschöne Hühnerhaus, das immer am ersten Bahnübergang der Strecke Mettmenstetten und Affoltern stand, restauriert wird und der Gemeinde erhalten bleibt. Es wird einst einen prominenten Platz im Dorf besetzen. Den Mättmi-Jahreskalender gibt es wieder, ein Mättmi-Weg wurde bestimmt und kann mit Audiobegleitung jederzeit abgelaufen werden. Und erst eben stand Peter Büchi an vorderster Front, als es darum ging, einen Platz für eine Bildergalerie mit verstorbenen Dorforiginalen zu finden.

Die erwähnten Personen hebe ich als Beispiel hervor für alle engagierten Persönlichkeiten in unseren Dörfern, die sich abseits der grossen Bühne vieler sozialer Aufgaben annehmen. Aufgaben, die Politik in dieser Art nicht ausführen kann. Egal wer und wo auch immer im Säuliamt in ein politisches Amt gewählt wird, wir alle können immer und überall auf Menschen zählen, die uns guttun, denen ihre Umgebung und das Leben immer wichtig bleiben werden, die sich dafür einsetzen.

Fredy Bickel

SCIA – «La grande famiglia» trifft sich zum Saisonabschluss

Traditioneller Saisonabschluss gemeinsam mit Mitgliedern und Freunden gefeiert

Bereits zum 42. Mal feierte der SCIA –Sci Club Italiano Affoltern am Albis – am Samstag, 28. März, seinen traditionellen Saisonabschluss gemeinsam mit Mitgliedern und Freunden. Nach vielen Jahren in Mettmenstetten «zügelte» der Verein den Anlass aufgrund der erreichten Kapazitätsgrenze erstmals in die Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden. Der 1984 gegründete Verein war von Beginn an nicht nur Italienerinnen und Italienern vorbehalten. Ganz im Sinne

einer «grande famiglia» ist jede und jeder willkommen, der Teil davon sein möchte. Ziel des SCIA ist es, die Jugend sowie Familien in Affoltern am Albis und der Region für den Wintersport zu begeistern. Bis heute wird das Angebot bewusst familienfreundlich gestaltet, um möglichst vielen Kindern den Zugang zum Ski- und Snowboardfahren zu ermöglichen.

Die Saison 2026 brachte gleich mehrere Höhepunkte mit sich: neue Ski-

jacken für den Club sowie Rekordanmeldungen am Clausmärt mit ausverkauften Kursplätzen. Auch das Clubheft «Gazzetta Bianca» erschien in neuem Design. Sportlich standen die Saisonvorbereitung in Grindelwald, sieben erfolgreiche Sonntage mit 132 Kursteilnehmenden sowie die Schul- und Clubrennen auf dem «Hausberg» Stoos im Zentrum.

Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren, die die neuen Clubjacken ermöglicht haben. Dank der Unterstützung zahlreicher regionaler Firmen konnte zudem eine attraktive Tombola organisiert werden.

Die im Club gelebte Italianità zeigte sich auch kulinarisch: Verschiedene Pastagerichte sorgten für echtes Feriengefühl, während ein abwechslungsreiches Unterhaltungsangebot Gross und Klein begeisterte. Der SCIA pflegt zudem aktiv

den Austausch mit anderen Vereinen. So übernahm der VKA die Parkplatzkoordination, während das Familienzentrum Affoltern eine Schminkecke für die jüngsten Gäste betreute.

Höhepunkte des Abends waren neben dem geselligen Beisammensein die Siegerehrungen der Schul- und Clubrennen sowie die Tombola mit zahlreichen Preisen.

Präsident Stefano Ardagna blickt bereits nach vorne: «Die kommende Saison wird erneut einige Herausforderungen mit sich bringen, insbesondere in der Planung der Ski- und Snowboardschule. Die Nachfrage ist enorm. Unser Ziel ist es, möglichst vielen bestehenden Mitgliedern einen Kursplatz zu bieten und gleichzeitig neue Anfängerklassen zu führen.» Gleichzeitig wolle man den Austausch innerhalb der Region weiter stärken – auch abseits der Piste.

Umso wichtiger sei es, die «Next Gen» sowie die Qualität der Ausbildnerinnen und Ausbildner gezielt zu fördern. Der Schulleiter Christoph Schönbächler verfolgt seit einigen Jahren erfolgreich das Ziel, möglichst vielen Ausbildenden den Besuch eines J+S-Kurses zu ermöglichen. So sind dieses Jahr neben den regulären J+S-Kursen auch zwei Nachwuchs-Hilfsleiterinnen für das Programm «1418coach» von J+S angemeldet. Interessierte, die ihre Wintersportkompetenzen gerne in den SCIA einbringen möchten, können sich über die Homepage www.sciaa.ch melden. Der SCIA zeigt eindrücklich, wie gelebte Gemeinschaft, sportliche Leidenschaft und familiäre Atmosphäre seit über vier Jahrzehnten erfolgreich miteinander verbunden werden.

Sci Club Italiano Affoltern am Albis

Eine Postkarte mit dem Hühnerhaus, das 1902 erbaut wurde und insbesondere dank Beni Federer der Gemeinde erhalten bleibt. (Bild zvg)
Gespanntes Warten auf die Siegerehrung.
Siegerehrung Skischulrennen. (Bilder zvg)

Stabwechsel bei der SVP des Bezirks Affoltern

David Vogelsanger tritt ab – Stefan Locher ist neuer Präsident

Die Delegiertenversammlung der SVP des Bezirks Affoltern hat am 31. März Stefan Locher, Ottenbach, zum neuen Präsidenten der Bezirkspartei gewählt. Er löst den bisherigen Parteipräsidenten David Vogelsanger, Kappel, ab, der die Partei während sechs Jahren präsidiert hat. Er tritt ins Glied zurück, bleibt aber Mitglied der Parteileitung.

Dr. med. Stefan Locher ist Arzt in Zürich, 47-jährig und wohnt in Ottenbach. Er verfügt über politische Erfahrung in seinem Heimatkanton Luzern und in der Stadt Zürich. Der Stabwechsel erfolgt im Zuge einer anzustrebenden Verjüngung unter den Verantwortungsträgern der Partei.

Dr. David Vogelsanger ist 71-jährig, Historiker und ehemaliger Botschafter. Während der Zeit seines Präsidiums hat die Leitung der Bezirkspartei zusammen mit den Vorständen der neun Sektionen viel erreicht. Der zweite Kantonsratssitz ist in den Wahlen von 2023 zurückgewonnen worden. Die Ämtler SVP stellt wieder einen Nationalrat. Die Sektionen haben sich in allen Abstimmungen der letzten Jahre tatkräftig für die Grundsätze unserer Partei eingesetzt. Freiheit und Unabhängigkeit unseres Landes sind die Leitlinien, aus denen die Schwerpunkte Kampf gegen die EU- und NATO-Einbindung, Beschränkung der überbordenden Masseneinwanderung und des Asylmissbrauchs sowie sauberes Haushalten mit den Steuermitteln in Bund, Kanton und Gemeinden abgeleitet sind. In unserem Bezirk kämpft die SVP zusammen mit Unabhängigen energisch gegen die Verschandelung unserer einzigartigen Natur mit monströsen und ineffizienten Windturbinen.

Unser Land steht vor enormen Herausforderungen. Es gilt, die Neutralität

David Vogelsanger (links) hat das Amt des SVP-Bezirksvorsitzenden an Stefan Locher übergeben. (Bild zvg)

wieder zu respektieren, die verlotterte Armee als wichtigstes Schutzmittel des Staates wieder aufzubauen und der schrankenlosen Einwanderung mit zahlreichen negativen Folgen für die Bevölkerung endlich Einhalt zu gebieten. Die SVP ist für diesen Kampf gut aufgestellt,

auch in unserem Bezirk, und sieht den wichtigen Abstimmungen der kommenden Jahre und den Wahlen vom nächsten Jahr in Kanton und Bund mit sehr viel Zuversicht entgegen.

SVP des Bezirks Affoltern

Sicher unterwegs mit E-Trottinett & Co.

Stadtpolizei Affoltern mit Informationen und Tipps für den Alltag

Die Stadtpolizei Affoltern am Albis stellt auf öffentlichen Verkehrsflächen eine deutliche Zunahme von sogenannten Fun- und Trendfahrzeugen fest. Ob ETrottinette, schnelle E-Bikes, E-Skateboards oder klassische Segways: Die Vielfalt an elektrischen Fortbewegungsmitteln im Strassenbild wächst stetig. Mit dieser Entwicklung gehen jedoch auch zahlreiche Fragen aus der Bevölkerung einher, insbesondere zur korrekten Nutzung, zur vorgeschriebenen Ausrüstung und zu den geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Um hier für Klarheit zu sorgen, organisiert die Stadtpolizei einen öffentlichen Infonachmittag.

Dieser findet am Dienstag, 14. April, von 16 bis 20 Uhr vor dem Eingang der Migros an der Oberdorfstrasse 4 in Affoltern am Albis statt. Vor Ort stehen Fachpersonen der Polizei für Auskünfte zur Verfügung und geben praxisnahe Tipps für ein sicheres Verhalten im Strassenverkehr. Im Zentrum stehen dabei häufig

Wo darf ich mit einem E-Scooter fahren? (Bild zvg/KI-generiert)

gestellte Fragen aus der Bevölkerung. Wo dürfen E-Trottinette oder beispielsweise Airwheels überhaupt fahren? Welche Führerausweiskategorien sind für schnelle E-Bikes mit einer Geschwindigkeit von bis zu 45 km/h erforderlich? Besteht eine

Helmpflicht und welche Beleuchtung ist vorgeschrieben? Auch die Sicherheit von Kindern ist ein wichtiges Thema, wie etwa die Frage, ab welchem Alter sie selbstständig mit dem Velo oder E-Trottinett am Verkehr teilnehmen dürfen. Mit der Veranstaltung reagiert die Stadtpolizei auf die dynamische Entwicklung neuer Mobilitätsformen. Ziel ist es, die Bevölkerung umfassend zu informieren und damit aktiv zur Prävention von Unfällen beizutragen. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, die Gelegenheit zu nutzen und offene Fragen im direkten Gespräch mit den Polizistinnen und Polizisten zu klären.

Stadt Affoltern am Albis

Stadtpolizei Affoltern am Albis: Infostand Fun- und Trendfahrzeuge, Dienstag, 14. April, 16 bis 20 Uhr, Zentrum Oberdorf, Eingang Migros, Oberdorfstrasse4, Affoltern

Die Schweiz spricht: Dialog statt Polarisierung

Projekt bringt Menschen zusammen

In der Schweiz wie auch weltweit nimmt die gesellschaftliche Polarisierung seit einigen Jahren zu. Es wird zunehmend schwieriger, im konstruktiven Dialog zu bleiben mit Menschen, die andere Ansichten vertreten. Demokratien geraten unter Druck, und viele bewegen sich vor allem innerhalb ihrer eigenen «Bubble».

Diese Entwicklung bereitet Sorge. Deshalb entsteht das Projekt «Die Schweiz spricht». Ziel ist es, Menschen mit unterschiedlichen Meinungen und aus verschiedenen Lebenswelten miteinander ins Gespräch zu bringen. Als offizieller Kooperationspartner konnte die Zeit Verlagsgruppe gewonnen werden. Sie stellt die technische Infrastruktur bereit und unterstützt bei der Entwicklung der Fragen sowie des Feedbacks. Die Themen werden jeweils in Ja-Nein-Fragen übersetzt. Deren Beantwortung bildet die Grundlage für das Matching der Teilnehmenden, das über einen mathematischen Algorithmus in der Projektsoftware erfolgt.

Das Projekt findet an mehreren Orten in der Schweiz statt, darunter Baden, Basel, Erlenbach, Kappel, St. Gallen und Zürich.

In der Region Knonauer Amt und Zug laden verschiedene Organisationen

zur Teilnahme ein: der «Affolter Anzeiger», die City Kirche Zug, die evangelisch-reformierte Kirche Knonauer Amt, Kiss Knonauer Amt, das Kloster Kappel sowie die Winterhilfe Zürich. Weitere Partner sind angefragt. Medien, Kirchen und zivilgesellschaftliche Organisationen nehmen damit gemeinsam ihre Verantwortung wahr und leisten einen Beitrag zu einem konstruktiven Zusammenleben sowie zu einer Gesellschaft, die auf Demokratie, Dialog und Respekt basiert. Einzelpersonen können sich online anmelden, indem sie neun Fragen beantworten und einen gewünschten Veranstaltungsort auswählen. Auf dieser Basis sucht der Algorithmus eine möglichst unterschiedlich antwortende Person als Gesprächspartnerin oder Gesprächspartner.

Am Samstag, 18. April, treffen sich die Teilnehmenden im Kloster Kappel zu einem persönlichen Gespräch von 45 bis 60 Minuten. Auf dem Vorplatz – oder bei schlechtem Wetter in Innenräumen – stehen rund 50 kleine Tische bereit, an denen die Zweierpaare miteinander ins Gespräch kommen.

Andreas Nufer, Theologischer Leiter Kloster Kappel

Obfelder Jubilare –

eine schöne Tradition

Besuch vom Gemeinderat erhalten

Obfelden zählt fast 6000 Einwohnende. Trotz dieser stattlichen Grösse pflegt der Gemeinderat einen nahen und persönlichen Kontakt zur Bevölkerung. Dazu zählt, dass unsere älteren Einwohnerinnen und Einwohner zum Geburtstag Besuch vom Gemeinderat erhalten. Besucht werden Personen zu ihrem 80., 85., 90. und 95. Geburtstag sowie alle über 95 Jahre. Die Gemeinde nimmt im Vorfeld Kontakt auf und klärt, ob ein persönlicher Besuch mit Geschenk sowie eine Publikation erwünscht sind. Am Geburtstag überbringt ein Mitglied des Gemeinderats die Glückwünsche und das gewünschte Präsent (Blumen, Wein oder Gutschein mit einem Glas Obfelder Honig). Nicht nur Geburtstagsjubilare werden berücksichtigt: Auch zur goldenen Hochzeit (50 Jahre), diamantenen Hochzeit (60 Jahre), eisernen Hochzeit (65 Jahre), steinernen Hochzeit (67 ½ Jahre) und zur Gnaden-Hochzeit (70 Jahre) stattet der Gemeinderat den Jubilaren einen Besuch ab. «Oft trifft man sich zu einem Kaffee und hält einen Schwatz über die Gemeinde und das Leben. Die Besuche sind eine schöne Tradition in unserer Gemeinde und werden sehr geschätzt», so Gemeindepräsident Stephan Hinners. Pro Jahr besucht der Gemeinderat rund 60 Jubilare.

Gemeinde Obfelden

Gertrud Gomringer wurde von Stephan Hinners zu ihrem Geburtstag besucht. (Bilder zvg)

Irmi Eberle wurde von Simon BöhlenSchmid zu ihrem Geburtstag besucht.

Folk Fest kommt vom 28. bis 30. August nach Affoltern

Nationaler Anlass der Pfadibewegung Schweiz – 4000 Besucherinnen und Besucher erwartet

Im Jahr 2026 wird das Säuliamt Gastgeber eines nationalen Anlasses der Pfadibewegung Schweiz: Das Pfadi Folk Fest findet Ende August in Affoltern statt.

Festgelände ist acht Fussballfelder gross

Als Festgelände dient eine Wiese in der Grösse von rund acht Fussballfeldern zwischen Affoltern und Zwillikon. Das Pfadi Folk Fest (PFF) wird in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen

Behörden, der Gemeinde Obfelden und der Stadt Affoltern vorbereitet. Die Behörden haben die Bewilligungen für den Grossanlass erteilt. Das PFF ist einer der bedeutendsten nationalen Anlässe der Pfadi und wird von Freiwilligen organisiert. Das dreitägige Programm besteht aus zahlreichen Konzerten und einem pfaditypischen Rahmenprogramm wie Lagerfeuer, Workshops und viel persönlichem Austausch. Der Sonntag steht jeweils im Zeichen der Familien, welche ein attraktives Programm auf und neben

den Bühnen erwartet. Zahlreiche Pfadis reisen fürs PFF von überall her an und übernachten vor Ort auf dem eingerichteten Zeltplatz. Unter dem Motto «Ahoy» erleben die Besuchenden während dreier Tage das Leben an einem Hafen, der einen pulsierenden Treffpunkt vieler Menschen von unterschiedlichsten Kulturen symbolisiert. Hier spürt man die Freiheit und erlebt viele Wiedersehen, aber auch Abschiede. Die Klänge und Geschmäcker wecken Fernweh. Rund 90 ehrenamtlich engagierte Per-

sonen, viele davon aus Affoltern und der umliegenden Region, arbeiten seit vielen Monaten in ihrer Freizeit an der Planung. Die Mitglieder bringen nützliche Kompetenzen aus verschiedenen Branchen mit. Zudem fliessen im OK Erfahrungen von Organisatoren anderer PFF mit ein. Das Organisationskomitee arbeitet eng mit lokalen Akteuren, Vereinen und Behörden zusammen. Mitte Dezember sind der Ticketverkauf sowie die Suche nach zahlreichen ehrenamt-

lichen Helfenden gestartet – die EarlyBird-Tickets sind bereits ausverkauft. Erwartet werden über das ganze Wochenende rund 4000 Besuchende aus der ganzen Schweiz, aber auch von der lokalen Bevölkerung aus dem Säuliamt. Das Organisationskomitee organisiert damit einen nationalen Pfadigrossanlass, der zu den grössten Veranstaltungen gehört, die bisher in dieser Region stattgefunden haben.

Organisationskomitee Pfadi Folk Fest 2026

Jurte als Rückzugsort für Eltern

Das neuste Projekt der Kinder-Reha Schweiz durch Spende realisiert

Regula ZellwegeR

«Wir platzen aus allen Nähten», erklärt Andreas Meyer, Chefarzt der Kinder-Reha Schweiz in Affoltern. Dringende Bedürfnisse könnten auf dem zur Verfügung stehenden Raum nicht abgedeckt werden – es sei denn, unkonventionelle Ideen werden durch grosszügige Spenden realisiert– wie der Bau einer Jurte als Rückzugsort für Eltern zeigt.

Noch in den 1960er-Jahren, als Filmredaktor Alex Oberholzer seine Kindheit und Jugend in der Kinder-Reha verbrachte, wurde Eltern der Besuch ihrer Kinder nicht gestattet. Er berichtet darüber in seinem autobiografischen Buch «Im Paradies der weissen Häubchen». Später besuchten Eltern ihre Kinder vorwiegend an Mittwochnachmittagen. «Dass die gesundheitlichen Fortschritte durch die stete Präsenz von Familienmitgliedern signifikant optimiert werden, beweisen zahlreiche Studien», so Andreas Meyer. «Rund 70 bis 80 Prozent der Eltern begleiten mittlerweile ihre schwer kranken oder verletzten Kinder. Gemäss der Charta für Kinder im Spital, basierend auf der UN-Kinderrechtskonvention, haben Kinder das Recht, ihre Eltern jederzeit bei sich zu haben.»

Unkonventionelle Lösung

Die Rechnung ist einfach: 47 Kinder leben in der Kinder-Reha. Ist pro Kind Tag und Nacht ein Vater, eine Mutter, ein Grosselternteil oder eine andere Bezugsperson vor Ort, um ihrem kleinen Patienten Geborgenheit zu bieten, braucht es eine entsprechende Infrastruktur – zusätzlich zu den zahlreichen Räumen, die beispielsweise für Administration, Pflege und Therapien unerlässlich sind.

«Man kommt sich nah, manchmal zu nah», erklärt Andreas Meyer. «Die Eltern haben keine Möglichkeit, sich auch mal zurückzuziehen. Sie sind oft in einer posttraumatischen Situation, ihr Kind wurde vielleicht bei einem Unfall verletzt oder eine lebensbedrohende Erkrankung verändert das ganze Leben – und das Lebenskonzept der Familie muss neu definiert werden. Das braucht Raum, Ruhe und Gespräche in einem geschützten Rahmen. Aber dafür fehlten bisher Räumlichkeiten.

Was zunächst als Scherz gemeint war – «Bauen wir doch ein Zelt» –, wurde schliesslich ernsthaft geprüft. Man recherchierte verschiedene Möglichkeiten, um zeitnah die langersehnte Elternlounge zu erstellen, und entschied sich schliesslich für eine Jurte. Der Begriff Jurte, das traditionelle Zelt der Nomaden in Zentralasien, leitet sich vom türkischen Wort «Yurt» (Heim) ab, und vermittelt in ihrer runden Form und mit den textilen und hölzernen Baustoffen Ruhe und Geborgenheit.

Die Jurte auf dem Gelände der Kinder-Reha, gleich neben dem Stall und dem Auslauf der Therapiepferde, mutet mongolisch an. Bei der Eröffnung am vergangenen Donnerstag wurde darauf Bezug genommen. Nach der Rede von Andreas Meyer umrahmten Claudia

Umfrage

Chefarzt Andreas Meyer dankt mit seiner Rede der unbekannten Spenderin. Rechts: zwei Vertreter von Kiwanis, die sich für das Projekt engagierten. (Bilder Regula Zellweger)

Westhues, Leiterin der Spitalschule, und ihr Partner, der Musiker Michael Wernli, die Feier mit mongolisch anmutenden Improvisationen auf Shrutibox und Cello. Das feierliche Öffnen der Jurte erfolgte durch das Zerschneiden eines roten Bandes: Eltern übernahmen symbolisch mit Scheren die Aufgabe, den Weg in die Jurte freizumachen. Bescheiden im Hintergrund stand die Spenderin der Jurte, die namentlich nicht genannt sein will. Sie hat auch die bequemen Klappbetten finanziert, die Eltern nahe bei ihren Kindern zur Verfügung stehen. Sie sieht darin viel Sinn: Eltern zu unterstützen, damit diese ihre Kinder in der Rehabilitation bestmöglich begleiten können. «Und vielleicht motiviere ich mit meinem Engagement auch andere Personen, Projekte der Kinder-Reha Schweiz zu unterstützen.»

Gelebte Wertschätzung

Engagiert haben sich auch Mitglieder des Kiwanis Club Knonaueramt: Sie montierten an einem Samstagmorgen den von der Firma Holzbau Köfler vorbereiteten Holzboden der Jurte. An der Eröffnung mit anschliessendem Apéro nahmen zahlreiche Mitarbeitende der Kinder-Reha teil. Dabei wurde spürbar, wie kollegial und mit wie viel Herzblut hier interdisziplinär zum Wohl der Kinder zusammengearbeitet wird. In der hellen, freundlichen Jurte mit bequemer Möblierung werden Eltern die Rückzugsmöglichkeit schätzen, um wieder neue Perspektiven und Zuversicht zu gewinnen. Zudem wird dort zweimal wöchentlich eine Yogastunde angeboten. Das Kind der Yoga-Leiterin lebte in der Kinder-Reha. Sie hatte dieses Angebot bereits damals initiiert – und führt es auch nach dem Verlust ihres Kindes weiter. Es gibt viele berührende Geschichten, die zeigen, wie Pflege- und medizinische Fachpersonen, betroffene Eltern und Sponsoren ihre Wertschätzung für die Kinder-Reha ausdrücken.

Die Jurte neben Pferdestall und -auslauf fügt sich in die Umgebung der Kinder-Reha Schweiz ein.

Die Jurte bietet betroffenen Eltern einen Rückzugsort. Etwas Zeit für sich selbst ist ein Bedürfnis in Zeiten, in denen sich oft Hoffnungslosigkeit, Trauer und Zuversicht abwechseln.

zu Energie- und Klimathemen

Affoltern gibt der Bevölkerung die Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung

Der Stadtrat Affoltern am Albis hat sich zum Ziel gesetzt, die politische Partizipation attraktiver zu gestalten. Zu diesem Zweck wurde im vergangenen Jahr das Produkt «E-Mitwirkung» der Firma Konova eingeführt. Mehrere Gemeinden nutzen diese Form der Mitwirkung bereits erfolgreich. Im März 2026 wurde in Affoltern am Albis erstmals eine Bevölkerungsumfrage zum Thema EScooter durchgeführt. Nun folgt eine weitere Umfrage zu den Themen Energie und Klima. Seit 2013 engagiert sich die Stadt Affoltern am Albis in der Ener-

gieregion Knonauer Amt, die das Ziel verfolgt, bis 2050 möglichst energieautark zu werden. Im Jahr 2023 wurde der Stadt erstmals das Energiestadt-Label verliehen.

Der Stadtrat sowie die Kommission Energie und Klima möchten nun erfahren, welche Themen rund um Energie und Klima die Bevölkerung besonders interessieren, wie gut bestehende Angebote bekannt sind und wo ein Bedarf nach zusätzlichen oder vertieften Informationen besteht. Bestandteil der Umfrage sind auch Fragen zum Energie-

stadt-Label sowie zu bisherigen Veranstaltungen im Bereich Energie und Klima.

Zu diesem Zweck führt die Stadt vom Montag, 13. April, bis Montag, 11. Mai, eine anonyme Online-Bevölkerungsumfrage durch. Die Ergebnisse werden vom Stadtrat ausgewertet und fliessen in die Weiterentwicklung der zukünftigen Aktivitäten sowie der Informationsangebote im Bereich Energie und Klima ein. Die Umfrage wird über das digitale Mitwirkungsportal der Stadt Affoltern am Albis durchgeführt. Dieses

ermöglicht es Einwohnerinnen und Einwohnern sowie weiteren mit der Stadt verbundenen Personen, sich aktiv einzubringen und geplante Vorhaben mitzugestalten. Die Bevölkerung ist eingeladen, an der Umfrage teilzunehmen und ihre Sichtweise einzubringen. Die Teilnahme ist auf allen internetfähigen Geräten möglich, über die Website der Stadt Affoltern am Albis oder direkt unter https://mitwirken.stadtaffoltern.ch.

Stadt Affoltern am Albis

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500 Jahre nach der Reformation (3): Zwingli überzeugt die Obrigkeit

Bernhard Schneider

Huldrych Zwingli wurde als Sohn eines wohlhabenden Toggenburger Bauern geboren, der es sich leisten konnte, seinen Sohn an die Lateinschulen in Basel und Bern zu senden, anschliessend an die Universitäten Wien und Basel, wo er 1506 mit dem Titel Magister Artium abschloss. Im selben Jahr wurde er in Konstanz zum Priester geweiht und nach Glarus berufen. 1513 und 1515 begleitete er die Glarner Truppen als Feldprediger auf den Italienfeldzügen und war in dieser Funktion unter anderem Augenzeuge der Schlacht bei Marignano.

Kampf gegen den Solddienst

Im Umfeld der Italienfeldzüge verfasste Zwingli das Fabelgedicht «Der Labyrinth».

Der Text befasst sich nicht konkret mit den Kriegen, sondern ist voller Bilder und Symbole. Der Ochse als Symbol für die Urner und ihre Miteidgenossen wird von den Katzen, den bestochenen Verfechtern der französischen Kriegsdienste, verführt, während sich der treue Hund zum Wohle des Ochsen für den Wechsel in die Dienste des Papstes starkmacht. Die ganze Geschichte stellte Zwingli mit der Theseus-Sage aus der griechischen Mythologie dar, in welcher der Held aus Athen im Labyrinth des kretischen Königs Minos das Ungeheuer

«Die Vorwürfe, die Hofmann gegen Zwingli ins Feld führte, bewegten sich auf ganz unterschiedlichen Ebenen.»

Minotaurus besiegte. Am Schluss der Fabel kommt die Auflösung: Zwingli bittet die Irrenden, also die Eidgenossen, «ander sitten» anzunehmen.

Für seinen Einsatz, dass die Glarner Söldner weiterhin für den Papst kämpften, erhielt Zwingli ab 1516 von diesem eine stattliche jährliche Zahlung, eine sogenannte Pension, die zum Leben mehrerer Familien gereicht hätte. Auf diese verzichtete er ab 1520, da er mittlerweile das Reislaufen grundsätzlich ablehnte.

Verführung durch das Geld

In seiner Schrift «Göttliche Vermahnung an die Eidgenossen zu Schwyz» von 1522 prophezeite Zwingli, es werde Unglück wie in Sodom und Gomorra über sie kommen, wenn sie weiterhin fremden Herren statt Gott dienten, wenn sie sich vom Sold – wie Eva von der Schlange –verführen liessen, ihr Gebirge und damit

ihre Schutzbefohlenen zu verlassen. Indirekt scheint hier Zwingli bereits Stellung zum Jahrhunderte dauernden Kampf zwischen Zürich und Schwyz zu beziehen. Der Vergleich mit der biblischen Legende von Sodom und Gomorra unterschob den Schwyzer Söldnern äusserste Ruchlosigkeit und Frivolität. 1525 hielt er in einer Predigt fest, viele Bezüger von Pensionen wollten nur kriegen, um ihre Bezüge nicht zu gefährden.

Der Zwingli-Spezialist Johannes Voigtländer fasste an der Tagung des Instituts für Schweizerische Reformationsgeschichte 2019 in Zürich zusammen: Zwinglis klares Nein zum Solddienst habe ihn 1516 genötigt, von Glarus nach Einsiedeln zu ziehen, wo er knapp drei Jahre lang lebte und arbeitete, «auf der Suche einer neuen Sachlichkeit, die er sich nicht mehr von der Welt und ihrer bisherigen Theologie auftragen lassen» wollte.

Streit um die «Wahrheit»

Auf den 1. Januar 1519 wurde Zwingli von den 24 Grossmünster-Chorherren als Leutpriester des Grossmünsters nach Zürich berufen. 1479 nämlich hatte Papst Sixtus IV. dem Kleinen Rat der Stadt Zürich das Recht erteilt, wichtige kirchliche Funktionen gegen gewisse Geldleistungen selbst zu besetzen. Der Papst sicherte sich damit Einkünfte, die Stadt Zürich Einfluss auf die Kirche und der Bischof, der sich hierarchisch dazwischen befand, ging leer aus. Geld benötigte der Papst namentlich für seine kriegerischen Operationen. Spätere Päpste wollten das Privileg von 1479 zwar nicht mehr anerkennen, doch die Stadt Zürich scherte sich nicht darum. Der aus Deutschland stammende Theologieprofessor an der Yale University Volker Leppin betrachtet die Zürcher Chorherrengemeinschaft als die nach dem Domkapitel angesehenste im Bistum Konstanz. Er stellte 2019 einen Vergleich an zwischen Zwingli und seinem Vorgänger Konrad Hofmann, der ebenfalls einen Sittenzerfall in der Kirche beklagte und das Söldnerwesen bekämpfte, in Bezug auf das Zölibat aber Zwinglis Gegner anführte. Hofmann beurteilte den nicht unüblichen Bruch des Zölibats als schlimmer als Inzest. Auch in der Frage des Ablasses, des Freikaufs von Sünden, stellte er sich dezidiert gegen Zwingli. Vorerst betrachtete er Zwingli allerdings trotz dieser Vorbehalte noch als Verbündeten im Kampf gegen das Söldnerwesen und gab ihm bei der Wahl zum Leutpriester seine Stimme. Als Zwingli allerdings 1521 zusätzlich zum Chorherrn gewählt werden sollte, was für den Zürcher Leutpriester unüblich war, reichte Hofmann eine Klageschrift gegen den Reformator ein.

Die Vorwürfe, die Hofmann gegen Zwingli ins Feld führte, bewegten sich auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Sie reichten von der Polemik, Zwingli rede zu schnell, bis zu juristischen Vorwürfen betreffend Verleumdung «Altgläubiger», mit welchen der Reformator den Frieden in der Stadt Zürich gefährde. Hofmanns Forderung, Zwingli müsse Gottes Wort «luter und fry, tapfer und fridlich» verkünden, ging auf die Frage hinaus, wer von den beiden die «Wahrheit» kenne. Nun forderte Hofmann, Zwingli bis zu einer verbindlichen Entscheidung der Kirche über die reformatorischen Ideen zu verbieten, irgendetwas davon heimlich oder öffentlich zu vertreten. In der Überzeugung, Zwingli müsse bestraft werden, damit nicht die ganze Stadt Zürich vom Bischof von Konstanz zur Rechenschaft gezogen werde, verlangte er anschliessend eine öffentliche Disputation zwischen ihm und Zwingli. Tatsächlich kam am 29. Januar 1523 die erste Disputation zustande. Zwingli nutzte die

Gelegenheit zur Präsentation seiner 67 Thesen. Diese beruhten auf dem Prinzip, dass ungültig sei, was sich nicht auf die Bibel abstütze. Der Kleine Rat der Stadt Zürich entschied, Zwingli dürfe seine Überzeugungen lehren und verkünden, solange sie nicht widerlegt würden. Damit entzog das politische Führungsgremium der Stadt dem Bischof von Konstanz die Oberaufsicht über die Zürcher Kirche auch in theologischen Fragen.

Gegner an mehreren Fronten

Die politische Folge waren zwei Konflikte mit entgegengesetztem Hintergrund. Einerseits begannen begeisterte ländliche Anhänger der Reformation, die Kirchen zu stürmen und zu plündern. Diese Gewaltausbrüche waren wohl vor

«An der Zürcher Reformation änderte sein Tod allerdings nichts.»

allem Anzeichen der Wut von Bevölkerungsgruppen, die hungernd mitansehen mussten, wie sich insbesondere Söldnerführer bereicherten. Mit ihnen befasste sich die zweite Disputation vom 26. Oktober 1523. Die zweite Konfliktlinie, die sich verschärfte, verlief zwischen Zürich und den Waldstätten, die einen neuen Soldvertrag mit Frankreich abschlossen.

Was auch immer die Gründe für die Kappelerkriege und für die wegweisende Schlacht bei Kappel gewesen waren: Es erscheint als bittere Ironie der Geschichte, dass Huldrych Zwingli als ein Hauptexponent des Widerstandes gegen das Soldwesen 1531 von Innerschweizer Söldnern erschlagen wurde. An der Zürcher Reformation änderte sein Tod allerdings nichts. Zwingli war der durchsetzungsfähige, innovative Theologe mit feinem politischem Gespür gewesen, der die Erneuerung des Glaubens inhaltlich prägte und politisch umsetzte. Ohne seinen Pragmatismus wäre dies kaum möglich gewesen. Seinem Nachfolger Heinrich Bullinger gelang es, die reformierte Kirche zu konsolidieren und in ruhigere Gewässer zu führen.

Vor gut 500 Jahren begann in Zürich die Reformation – ein Umbruch, der die Kirche und die ganze Gesellschaft verändern sollte. In dieser Serie zeigt der «Anzeiger» in loser Folge, wie die Reformation ins Rollen kam und welche Akteure sie entscheidend beeinflussten. (red)

Zwingli nahm eine führende Rolle ein in der Frage des Solddienstes. Gleichzeitig war er kein Sozialrevolutionär. Ein Faktor war zweifellos seine Erkenntnis, dass die städtische Obrigkeit über die Ausrichtung der Kirche entscheide und er daher nur mit Unterstützung des Kleinen Rates die Reformation durchziehen könne. Daher unterstützte er den Kampf des Rates gegen die TäuferBewegung, welche die Autorität der städtischen Oberschicht in Religionsfragen ablehnte, und befürwortete deren Vertreibung und die Hinrichtung von Anführern. So tolerierte er die Ertränkung seines langjährigen Weggefährten Felix Manz. Dasselbe trifft auf die Bilderstürme zu. Zwingli wünschte zwar, dass die Bilder aus den Kirchen entfernt werden, lehnte aber Zerstörungen, unkontrollierte Ausbrüche und damit zusammenhängende sozialpolitische Forderungen vehement ab. Unter seinem Einfluss erliess der Zürcher Rat unter anderem die Sittengesetze, die sich während der kommenden Jahrhunderte als äusserst effizientes Instrument zur Unterdrückung der Landbevölkerung erwiesen. Indem sich der Kleine Rat der Stadt Zürich für die reformierte Seite entschied, gelang es ihm, die Entwicklung wieder unter seine Kontrolle zu bringen. Gleichzeitig verschärften sich dadurch aber die Gegensätze, insbesondere zwischen Zürich und Schwyz. Zürich lagen wirtschaftliche Sanktionen näher als Kriege. Offen ist daher die Frage, weshalb Zürich mit der Getreidesperre die Kappeler Kriege provozierte. Glaubte der Rat, die Waldstätte zu erobern, was Zürich eine Führungsrolle unter den reformierten Städten eingebracht und die für den wirtschaftlichen Austausch wichtigen Alpenpässe gesichert hätte? Dominierte die Angst, Angriffe aus der katholischen Innerschweiz könnten die Reformation gefährden? Oder wollte Zürich vor allem die Innerschweizer Söldner in die Schranken weisen?

Mauern der Klosterkirche Kappel überstanden die Reformation und kriegerische Plünderungen unbeschadet. Die Bilder wurden entfernt, ohne dass am Gebäude grössere Schäden entstanden wären. (Bild Bernhard Schneider)
Huldrych Zwingli. (Archivbild CH Media)

Ein Leichtathletik-Pionier

Zum Tod von Werner Gubler, Mitbegründer der LV Albis

Werner Schneiter

Sport war Werner Gublers Leidenschaft, die Leichtathletik im Besonderen. Selbst ein aktiver und erfolgreicher Läufer, der in Neuenburg sogar Fussball spielte, holte sich der kürzlich im 91. Altersjahr Verstorbene besondere Meriten als Trainer. Sinnbildlich für sein Motivationsvermögen, seine Flexibilität und sein Flair fürs Ungewöhnliche ist dem Chronisten eine Szene in Erinnerung geblieben: Bei Dunkelheit stellte er sein Auto im Berich des Vitaparcours in Affoltern ab und liess die Scheinwerfer brennen, damit «seine» Athleten die Treppenläufe nicht im Dunkeln absolvieren mussten. Nicht nur, dass Werner Gubler immer wieder neue und ungewöhnliche Methoden ins

ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN

Spiel brachte: Seine Vielseitigkeit und das Fachwissen brachten so manchen seiner Schützlinge auf der Tartanbahn oder im Gelände entscheidend weiter. Ja, Sport generell war seine Leidenschaft, die für andere ansteckend war. Sein Durchsetzungsvermögen ohnehin. Und das steht auch im Zusammenhang mit der Gründung der Leichtathletik-Vereinigung Albis (LV Abis) im Jahr 1977 – zu einem Zeitpunkt, als die Turnvereine im Bezirk das Mass der Dinge darstellten, auch für die Leichtathletik. Kein Wunder also, dass diese Gründung, zu der Werner Gubler wesentlich Anstoss gab, nicht geräuschlos über die Bühne ging. Turnvereine, insbesondere jener in Affoltern, fürchteten Konkurrenz und ein Abwandern zu diesem neu-

Roger Schmutz, SP, Wettswil

en Verein. Eine andere Version lautet: Weil im Turnverein keine Bereitschaft vorhanden war, das Leichtathletiktraining zu übernehmen, stiess die LV Albis in eine «Marktlücke». Wie auch immer: Den Turnverein gibt es in Affoltern längst nicht mehr, derweil sich die LV Albis seit der Gründung insbesondere dem Nachwuchs verschrieben und dabei viele Talente «erweckt» hat – nicht nur im Laufbereich.

Der Verstorbene, von 1988 bis 1992 LVA-Präsident, holte auch Grossanlässe nach Affoltern, so die Schweizer Crossmeisterschaften 1977, wo er als OK-Präsident fungierte. Diese nationalen Titelkämpfe fanden auch 1986 und 2002 in Affoltern statt. Sodann initiierte Werner Gubler nationale Crossläufe und die Cross-Kriterien, die Hunderte von Läuferinnen und Läufern nach Affoltern lockten. Werner Gubler war auch in der Organisation von 1.-August-Meetings (über 700 Starts!), bei den Laufsporttagen und bei den Abendläufen in die Organisation eingebunden. Und über Meetings oder die Resultate seiner Schützlinge hat Werner Gubler unter dem Kürzel «Wegu» auch zahlreiche Berichte im «Anzeiger» veröffentlicht.

In der Romandie und im Tessin

Werner Gubler wuchs im Eigi (Mettmenstetten) auf, absolvierte eine Lehre als Maschinenmechaniker und zog danach ins Welschland. Bei Xamax spielte er Fussball und zog später nach Genf um. Dort lernte der Werkzeugmacher seine Frau Elsbeth kennen, mit der er die Kinder Brigitte, Marianne, Roger und Thomas grosszog. Die Familie zog später ins Tessin um, wo sich Werner Gubler dem Leichtathletik-Club Lugano anschloss. Seine Arbeit als Servicemonteur komplettierte er mit dem Vertrieb von Laufschuhen. Nach dem Umzug nach Affoltern arbeitete Werner Gubler zwar noch zu 100 Prozent bei Brütsch-Rüegger im Telefondienst, gründete aber 1968/69 in Affoltern das Sportgeschäft «GublerSport». Abends montierte er Ski in der Werkstatt. Dann wechselte er in Affoltern zur Agfa. Parallel dazu wurde das Sportgeschäft vergrössert und bei der «Arche» ein zweites Geschäftslokal eröffnet – verbunden mit langen und anstrengenden Arbeitstagen, auch für Ehefrau Elsbeth. Gubler-Sport, vis-à-vis den Bahnhof Affoltern, wird heute in zweiter Generation von Thomas Gubler geführt. Im Rahmen der Abdankung wurde der Verstorbene als vielseitig, flexibel, tatkräftig, visionär und umsetzungsstark bezeichnet – als echter Macher, innovativer und motivierender Freigeist. «Er hat eine wertvolle Spur hinterlassen», fügte Pfarrer Werner Schneebeli bei.

Grossandrang

am Jodlerchränzli in Hausen

Abend mit Kindern und Gästen

Es hat sich offensichtlich rumgesprochen, der volkstümliche Unterhaltungsabend des Jodlerklubs am Albis ist etwas Besonderes. Sei es der auftretenden Formationen, der bewährt kurzweiligen Programmgestaltung, aber auch des Drumherums wegen. Und so zeichnete sich bereits zum Zeitpunkt der Türöffnung ab, dass der Gemeindesaal, zur grossen Freude aller Mitwirkenden, bis auf den letzten Platz gefüllt sein würde.

Stattliche Zahl von Kindern Gestärkt mit dem traditionellen Chämibraten, lauschte das Publikum den begrüssenden Worten dreier Jodlerspatzen. Der Nachwuchs, die «Jungjodler vo Huuse», prägten denn auch die erste Hälfte der musikalischen Darbietungen. Die stattliche Zahl von rund 20 Kindern in ihren Trachten bezauberte mit ihrem Gesang das Publikum, bescherte allen ein Lächeln ins Gesicht und den Angehörigen eine stolz geschwellte Brust –und das eine oder andere Tränchen in den Augen. Auch die Gastformation, das Bergsonnechörli Mosnang, wusste mit ihrem fein abgestimmt vorgetragenen Liedgut zu überzeugen und sorgte entsprechend für Hörgenuss. Der gastgebende Jodlerklub am Albis präsentierte neu einstudierte Lieder und Naturjutz.

Zum Schluss des ersten Teils sang der ganze Saal gemeinsam das Burebüebli. Wer den Text aller Strophen nicht kannte, konnte sich diesen mittels QR-Codes auf seinem Mobiltelefon anzeigen lassen. In der Pause kam es dann zum grossen Ansturm auf die Lose der bestbekannten, imposanten Tombola, bei der es vom Osterhasen bis zum Schinken alles zu gewinnen gab, was das Herz begehrt. Während des zweiten, etwas lockeren Teils wechselten sich der heimische sowie der Gastklub mit Jodelvorträgen ab, stets begleitet von Anmoderationen, welche für den einen oder anderen Lacher sorgten. Schön wars!

Ein freudiger Anlass

Der Jodlerklub am Albis bedankt sich bei allen Gästen für ihr Kommen und den Helferinnen und Helfern für ihren grossartigen Einsatz. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen haben gezeigt, dass das Chränzli in Hausen ein freudiger Anlass gewesen ist. Auch im nächsten Jahr, am Samstag, 17. April 2027, soll sich dies wiederholen, mit angepasstem Konzept, um noch mehr Gästen ein bleibendes Konzerterlebnis bieten zu können.

Thomas Coebergh, Präsident Jodlerklub am Albis

Gegen den Krieg, für den Frieden

Über Krieg zu sprechen, ist seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine und den aufflammenden Konflikten im Nahen Osten leider wieder normal geworden. Doch müsste viel mehr über Frieden gesprochen werden, beziehungsweise wie Frieden erreicht und dauerhaft gefestigt werden kann. Leider hört man die pazifistischen Stimmen kaum, wenn die Waffen sprechen. Aber solche gab und gibt es immer, insbesondere wenn Krieg herrscht.

Im Nachgang zum Zweiten Weltkrieg zog man zahlreiche Lehren, die solches Leid in Zukunft verhindern sollten. Das wichtigste Vermächtnis jener Zeit ist

die Gründung der Vereinten Nationen, eine globale Organisation zur Sicherung des Weltfriedens, zur Einhaltung des Völkerrechts und zum Schutz der Menschenrechte.

Doch nun wird all das wieder infrage gestellt. Wir befinden uns in einer Zeit von grosser Unsicherheit, in der selbst die USA – einst Garant für Freiheit und Demokratie – mit ihrem erratischen Präsidenten völlig unberechenbar geworden sind.

Blindwütige Aufrüstung ist keine gute

Idee. Das führt nur dazu, dass weitere Nationen auf grossen Waffenarsenalen sitzen, was unter Umständen selbst-

herrliche Machthaber in Versuchung bringen könnte, sich mit Waffengewalt zu holen, was sie wollen.

Umso wichtiger ist es – vor allem für ein kleines Land wie die Schweiz –, den internationalen Zusammenhalt zu stärken, um nicht von einzelnen imperialen Grossmächten dominiert zu werden. Es braucht jetzt eine konsequente Rückbesinnung aufs Völkerrecht und eine starke internationale Gemeinschaft, welche die Staaten und Menschen vor Übergriffen schützt.

Isolationismus ist kein Ausweg, sondern eine Sackgasse. Wenn die

Schweiz nicht harmonisch im internationalen Staatengefüge eingebettet ist, wird sie – auf sich alleine gestellt –sich nicht verteidigen können. Vor diesem Hintergrund wäre es fahrlässig, unsere Beziehungen zur EU mit einem Ja zur sogenannten «Nachhaltigkeitsinitiative» aufs Spiel zu setzen. Darum braucht es am 14. Juni ein deutliches Nein zu dieser Vorlage.

Ebenfalls im Juni stimmen wir über das Referendum zum Zivildienstgesetz ab. Mit der Gesetzesänderung wollen Bundesrat und Parlament den Zugang zum Zivildienst deutlich einschränken und den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst massiv erschweren.

Aber wenn junge Menschen sich in der heutigen Zeit gegen Waffengewalt entscheiden, ist das nur verständlich. Der Philosoph Bertrand Russell formulierte es einst so: «Mordgierige Verrückte tun gut daran, sich gegenseitig umzubringen. Vernünftige Leute sollten ihnen aber dabei aus dem Weg gehen.»

Zivildienstleistende nehmen im Zivildienst eine deutlich längere Dienstdauer in Kauf und zeigen damit klar, dass ein Gewissenskonflikt vorliegt. Das genügt. Entsprechend soll auch diese Gesetzesreform am 14. Juni an der Urne abgelehnt werden.

Das Golfen zählte für Werner Gubler in späteren Jahren auch zu seinen sportlichen Leidenschaften. (Bild zvg)
«Jungjodler vo Huuse», die grossen Stars am Chränzli. (Bild Nadja Studiger)

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Theaterstück stellt die Geschichte auf den Kopf

Vor 500 Jahren kauften sich die Baarer Dörfer vom Kloster Kappel los. Ein neues Theaterstück greift das Ereignis auf Tobias söldi

Was, wenn Baar sich vor 500 Jahren gar nicht hätte freikaufen müssen? Wenn die Loslösung vom Kloster Kappel im Jahr 1526 überflüssig gewesen wäre –und der Gemeinde heute sogar Geld, Land oder Gebäude zustünden?

Diese Frage stellt ein Theaterstück, das im Oktober und November in der Aula Sternmatt in Baar zur Aufführung gelangt. Anlass ist das Jubiläum des Loskaufs, mit dem sich die Baarer Dörfer weitgehend aus der Abhängigkeit vom Kloster Kappel befreit und eigene Gemeinde- und Nutzungsorganisationen entwickelt haben – ein Meilenstein der lokalen Geschichte. Im Stück gerät diese Gewissheit ins Wanken. Ein Hobby-Historiker findet nämlich heraus, dass der Vertrag, der im 13. Jahrhundert die Schenkung der Baarer Dörfer ans Kloster Kappel besiegelt hat, ungültig sein soll. Der Loskauf wäre damit hinfällig gewesen.

Comedy-Texter ist mit an Bord Das hat Folgen. Um den Historiker entsteht eine für Zug nicht untypische Allianz: Sie besteht aus einer bestens vernetzten Wirtschaftsanwältin, einem angeschlagenen Bauunternehmer und einer Expat-Frau. Sie wollen die Rückerstattung des Kaufpreises auf dem Rechtsweg durchsetzen. «Es wird turbulent, weil alle ihre eigene Agenda verfolgen», sagt Thomas Inglin, Präsident des für die Umsetzung des Stücks gegründeten Vereins Alt Fry Baar. Der 61-jährige pensionierte Historiker und Kirchenratspräsident, der auch im The-

aterverein Baar aktiv ist, hat die Idee eines Theaterstücks zum historischen Ereignis eingebracht. Anfang 2025 traf er sich mit Gemeindepräsident Walter Lipp und Erich Andermatt, Präsident der Bürgergemeinde, zu einem ersten Austausch zum anstehenden Jubiläum. Inglin erinnert sich: «Wir wollten etwas anderes machen als etwa ein Dorffest, wie es schon alle drei Jahre stattfindet.»

Inglins Vorschlag kam gut an und wurde bald zum konkreten Vorhaben, für das man erfahrene Kräfte engagieren konnte. Die Jubiläumskomödie hat der Zürcher Autor Domenico Blass geschrieben, der für «Giaccobo/Müller» textete und aktuell für Stefan Büssers «Late Night Switzerland» als Senior Advisor tätig ist. Regie führt der Urner Rolf Sommer, der unter anderem den ESC-Song «Made in Switzerland» inszeniert und auch schon mit Blass zusammengearbeitet hat. Diese Fachleute sollen für die nötige Qualität sorgen. Denn die Erwartungen sind hoch: «Das Projekt muss gut sein, weil es eine einmalige Sache ist», sagt Inglin.

Anspielungen auf Baarer Themen Wie viel die professionelle Unterstützung kostet, will er nicht verraten. Die Finanzierung sei aber durch die Kirchgemeinde, die politische und die Bürgergemeinde gesichert. Noch offen sei, ob auch der Kanton einen Beitrag spreche. Dass ein Auswärtiger ein Stück über Baar schreibt, darin sieht Inglin keinen Nachteil. «Domenico ist mittlerweile der beste Kenner der Baarer Geschichte und geht fast täglich auf die Gemeindehome-

page, um zu sehen, was hier läuft.» Im Stück gebe es denn auch zahlreiche aktuelle Anspielungen, welche Baarerinnen und Baarer aufhorchen lassen dürften: etwa auf die omnipräsente Wohnungsnot, die Zukunft der Sportanlagen Lättich oder den gescheiterten Versuch, auf Baarer Boden einen Golfplatz zu realisieren.

Erste Rollen konnten bereits besetzt werden, ein zweites Casting steht nächste Woche an. Gesucht sind weitere Laienschauspielerinnen und -schauspieler

für kleinere Nebenrollen, aber auch für Massenszenen. Die Suche gestaltet sich nicht ganz einfach. «Für einige ist der zeitliche Aufwand für die Proben zu gross», sagt Inglin. Auch sonst gebe es noch viel zu planen und zu organisieren: Kostüme, Bühnenbild, Musik, die Gastronomie während der Aufführungen.

«Grosses Vernetzungsprojekt» Inglin spricht von einem «grossen Vernetzungsprojekt», an dem sich ver-

schiedene Baarer Vereine, Institutionen und Unternehmen beteiligen sollen. Geplant ist etwa, dass die Feldmusik Baar im Stück einen Marsch des Zuger Komponisten Hans Flury zum Besten geben wird. Auch der Theaterverein Baar ist mit seinen Mitgliedern stark involviert. Und trotz einiger Absagen und etwas «zähen» Rücklaufs bei den Vereinen gibt sich Inglin zuversichtlich: «Diejenigen, die sich auf das Projekt eingelassen haben, sind begeistert.»

Er hat das Projekt initiiert: Thomas Inglin im Kloster Kappel. Um ihn herum die Holzfiguren des Künstlers Peter Leisinger, die derzeit im Kloster zu sehen sind. (Bild Matthias Jurt/CH Media)

Frühling und Winter - hier gibt es von allem etwas

«Ich hatte das Glück, dass mir die Wildbiene des Jahres 2026 vor die Linse in Aeugst flog, es ist die Grosse blauschwarze Holzbiene, mit filigranen blauen Flügeln und einem grossen schwarzen Panzer. Mit 20 bis 30 Millimeter Körperlänge zählen sie zu den grössten Wildbienen in Europa», schreibt uns «Anzeiger»-Leserin Silvia Steinemann aus Aeugst.

Unmut über Vorgehen

Replik auf den Leserbrief von Balint Berg mit dem Titel «Nicht viel geworden aus Diskussion» im «Anzeiger» vom 1. April.

Dem Leserbrief von Balint Berg stimme ich voll zu. Ich habe an der Informationsveranstaltung zwar nicht teilgenommen. Aus dem Informationsmaterial, das die Gemeinde versendet, und aus den Berichten im «Anzeiger» geht aber klar hervor, dass die Gemeindebehörden und die Planer keine Volksdiskussion wollen, sondern nur – mit zum Teil läppischen Argumenten – Propaganda für ihr Projekt machen. Dies, obwohl sie merken müssten, dass der Unmut über dieses Vorgehen bei vielen Einwohnern gross ist.

Das Quartier zwischen Zürichstrasse und den Geleisen ist nicht besonders schön (vielleicht mit Ausnahme der Liegenschaft Berg, die bestehen bleibt, und der Liegenschaft Meier, die vielleicht von der Bausubstanz her nicht zu retten ist). Deshalb ist nachvollziehbar, dass die Grundeigentümer und die Gemeinde es entwickeln wollen.

Nicht nachvollziehbar ist, wieso die Gemeinde so viel Geld in die Planung steckt, bzw. nicht informiert, wie viel Geld sie hineinsteckt. Ich habe seinerzeit an den Verhandlungen über das Hardturmareal zwischen der Firma Schöller und der Stadt Zürich in einem Teilprojekt mitgewirkt und konnte feststellen, wie viel die Stadt bei Schöller herausgeholt hat, weil dieser dafür einen günstigen Gestaltungsplan erhielt. Von der Zentrumsplanung in Hedingen profitieren praktisch nur die Grundeigentümer. Ein neues Gemeindehaus ist höchstens «nice to have» und das Dorfplätzchen ist kümmerlich. Die Grundeigentümer sollen ihre Sonderbauvorschriften erhalten, sie sollen aber die Planungs-, Erschliessungs- und Propagandakosten (fast vollständig) selber übernehmen. Sonst riskieren sie eben eine Ablehnung des Projekts. Die öffentliche Hand ist nicht dazu da, planerische Aufwertungen von privaten Grundstücken zu finanzieren.

Hans Hegetschweiler, Hedingen

Verwirrung wegen Titel

Hinweis zum Beitrag «Kantonsräte meinen» von Tamara Fakhreddine mit dem Titel «Steuerinitiative» im «Anzeiger» vom 24. März.

Liebe Leserinnen und Leser. Ich habe einige Rückmeldungen zu meinem Beitrag mit dem Titel «Steuerinitiative» vom 24. März erhalten. Vor allem die Frage kam auf, was der Titel mit dem Inhalt zu tun hat. Gerne möchte ich das auch für die auflösen, die sich das gefragt, aber nicht nachgefragt haben: Es ist ein Fehler. Der Titel ist noch von meinem letzten Artikel. Ich nutze jeweils das alte Dokument, damit es mir einfacher fällt, die Länge des Berichts zu treffen, und ich nicht ewig daran herumfeilen muss. Zuerst dachte ich, der Fehler sei beim «Affolter Anzeiger». Ich war nämlich dieses Mal sehr, sehr spät dran und die Redaktion hat netterweise

Ein (hoffentlich) letztes Schneebild steuert Yvonne Hurter von einem vorösterlichen Spaziargang am Türlersee bei.

Der warme Ostersonntag hat Paul Stutz aus Zwillikon dazu animiert, im Wald einige stimmungsvolle Fotografien des erwachenden Frühlings festzuhalten.

Mehrwert für das Dorf?

Replik auf den Artikel von Daniel Koch mit dem Titel «Ist der neue Dorfplatz zu klein?» im «Anzeiger» vom 1. April.

Es wurde uns viel erklärt an der Infoveranstaltung zum Dorfzentrum. Verstanden haben wir, dass das offenbar reiche Hedingen aufgrund der aufwendigen Investitionen in die Infrastruktur für die Realisierung der Zentrumsplanung viel Geld aufnehmen muss. Schulden, die es bei guter Konjunktur wieder

den Platz für mich freigehalten. Ich dachte also: Ups, sie haben vielleicht den Titel vergessen anzupassen. Beim Überprüfen habe ich gesehen – der Fehler liegt ganz bei mir. Der korrekte Titel wäre gewesen: «Milizsystem, die besondere Zutat unserer Demokratie». Falls ich für Verwirrung gesorgt habe: Das war nicht meine Absicht, entschuldigen Sie bitte. Dass Berufspolitiker trotz Mitarbeiterstab etc. Lichtjahre von «fehlerfrei» und leider auch oft von Realität entfernt sind, zeigt sich aktuell täglich. Milizpolitiker sind grade durch ihre Mehrfachfunktionen näher an der Realität, aber eben auch nicht fehlerfrei – und ich... ja, das wissen wir ja bereits.

Tamara Fakhreddine, Kantonsrätin FDP, Bonstetten

Dorfbach, Region zukünftiger Dorfplatz. (Bild zvg)

Automatisch mehr Ausgaben

Replik auf den Beitrag von Marc Bochsler mit dem Titel «Zürich schwimmt im Geld – und will noch mehr» im «Anzeiger» vom 1. April.

Oder zugespitzt: Das Anlocken von Firmen durch immer weitere Steuererleichterungen erhöht die Zahl der benötigten Arbeitskräfte/Zuwanderer, was automatisch mehr Ausgaben nach sich zieht.

Marie-Louise Brütsch, Knonau

Manhattan in Obfelden Toussen

Replik auf den Artikel von Werner Schneiter mit dem Titel «Ein Dorfteil, der sich stark verändert» im «Anzeiger» vom 1. April.

Wenn ich die Bilder sehe zum Artikel, dann wird ein weiterer Schritt in Richtung Zubetonierung von Toussen gemacht. Der erste Schritt wurde durch den Abriss des Restaurants Kreuzstrasse eingeleitet. An seiner Stelle wurden drei hässliche Betonklötze hingestellt. Diese Betonklotzarchitektur wird auch für Parkhäuser, Lagerhäuser oder Bürohäuser verwendet. Zufällig wohnen jetzt Menschen darin. Der Platz ist eine einzige Steinwüste und erinnert an einen Kasernenplatz. Und das will man uns als neuen Dorfplatz verkaufen.

Bernhard Schwab, Obfelden

Ihre Meinung ist willkommen!

abzahlen könne. Was sich offenbar niemand richtig vorstellen kann, ist die Grösse des viel diskutierten Dorfplatzes. Es ist ein idyllisches Bild, das uns immer wieder gezeigt wird: Dorfplatz, Bach und Spielplatz. Wir alle wissen, dass der Dorfbach sehr viel Wasser führen und gefährlich werden kann. Deshalb ist auch ein Hochwasserschutz vorgesehen. Wie viel Land wird durch den Hochwasserschutz beansprucht? Wie sieht dieser aus? Wo genau soll der Dorfplatz neben den Strassen platziert werden? Wie viel Fläche des Platzes ist für die Bevölkerung tatsächlich nutzbar? Wie genau verlaufen die Strassen und das vorgesehene Trottoir? Wie viele Häuser werden abgerissen oder massiv entwertet?

Alles Fragen, die die Bevölkerung bewegen und auf die uns konkrete Antworten fehlen. Ich bitte die Gemeinde, uns vor Ort, in Natura das Ganze und den Dorfplatz im Besonderen zu visualisieren. Dazu gibt es verschiedene einfache Mittel.

Innovation ist wichtig – Verdichtung ist gefragt

Jedoch wie viel Verdichtung im Zentrum kann unser Dorf verkraften, um weiter ein lebendiges Dorf zu bleiben, in dem Jung und Alt gerne miteinander leben und auch die Integration von Zuzügern bewältigt werden kann? Vielleicht müssten wir uns gemeinsam für die Diskussion grundsätzlicher Überlegungen mehr Zeit nehmen.

Erika Schmid-Hauser, Hedingen

Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Reine Danksagungen sind nicht erwünscht. Kurzgefasste Zuschriften haben Vorrang. Vermeiden Sie Abkürzungen. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Beiträge, die Beleidigungen, falsche Tatsachenbehauptungen, Verleumdungen, persönliche Diffamierungen, drastisch überzogene Kritik an Personen enthalten oder das Andenken Verstorbener verunglimpfen, werden nicht veröffentlicht.

Auch private Auseinandersetzungen werden aus redaktionellen, juristischen und presserechtlichen Gründen nicht veröffentlicht. Der Inhalt des Leserbriefes muss zudem die eigene Meinung abbilden und bei Zitaten eine Quelle nennen. Auch wichtig: Der Verfasser des Leserbriefes muss mit dem Absender identisch sein. Leserbriefe geben die Meinung der Leser wieder, nicht die der Redaktion.

Redaktionsschluss beachten Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/ mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. Über eine Nichtpublikation wird keine Korrespondenz geführt. (red)

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Von

lustigen Weibern

Zu Hause in Affoltern

Gute Beziehungen

Die Proben der Aemtler Bühne laufen auf Hochtouren. Premiere ist an Pfingsten. Seite 23

Handballer Iso Sluijters stürmt für den HC Emmen, schon seine Eltern waren beide Sportler. Seite 27

Sonja Neuweiler hat in Maschwanden eine glückliche Jugend verbracht. Seite 28

Hier sind Eltern, Tochter und Sohn gemeinsam herzliche Gastgeber

Das Restaurant Felsenegg war in marodem Zustand, als es Annemarie und Fritz Horst 2003 – in ihrer Lebensmitte –mutig von der Denner AG erwarben. Eigentlich hätte auch noch die Seilbahn Adliswil–Felsenegg dazugehört. Doch dieses Risiko war dem Paar zu hoch. Es lebte damals in Obfelden, die Kinder Tamara und Raphael waren flügge und beruflich bereits gut unterwegs. Der Sohn absolvierte eine Lehre als Galvaniker, heute Oberflächenbeschichter EFZ, und die Tochter war in der Lehre zur Kauffrau EFZ in der IT-Branche.

Die richtige Einstellung

Der gelernte Koch Fritz Horst und seine Frau, gelernte Kindergärtnerin, hatten bereits ein Hotel mit Restaurant in Ennetbürgen geführt. In der Zeit als Eltern in Obfelden waren sie anderen Tätig-

«Was der Chef von den Mitarbeitenden verlangt, soll er auch selbst tun.»

Annemarie Horst, Restaurant Felsenegg

keiten nachgegangen. Sie wussten genau, worauf sie sich einliessen, als sie sich für das Berggasthaus Felsenegg, das zur Gemeinde Stallikon gehört, entschieden. Und sie brachten die richtige Einstellung mit: «Wir machen möglichst viel selbst.» Seither sind ihre Arbeitstage entsprechend lang und intensiv.

Engagierte Familie

Fritz Horst behielt seinen Job bei der Winterthur noch eine Weile, um das Familieneinkommen zu sichern. Die ganze Familie half beim Renovieren mit.

Tochter Tamara wohnte auf der Felsenegg und absolvierte ihre Lehre auf der anderen Stadtseite bei HP – ein aufwendiger Arbeitsweg. Und abends und an den Wochenenden half sie mit, das Restaurant umzubauen und neu zu möblieren. Die begeisterte Wintersportlerin verbrachte einige Saisons in touristischen Orten in der Schweiz und in den USA – und arbeitete daneben immer wieder auf der Felsenegg. Hier lernte sie einen Australier, ihren späteren Mann und Vater der gemeinsamen Tochter Leia, kennen. Die Familie wohnt heute in Birmensdorf, ihr Mann ist in der IT tätig.

Auch Sohn Raphael zog es beruflich in die IT. Er bildete sich kontinuierlich weiter und schloss 2016 als Wirtschaftsinformatiker HF ab. Er arbeitete bei SR Technics am Flughafen – die Technikbegeisterung ist geblieben, auch wenn er sich heute in Teilzeit im elterlichen Betrieb engagiert. Hauptberuflich ist er als Senior IT-Projektmanager mit MAS in Wirtschaftsinformatik tätig.

Die ganze Familie ist der Felsenegg emotional eng verbunden. «Wir sind uns nicht zu schade, alle Aufgaben zu übernehmen», sagt Tamara und ergänzt lachend: «Letzte Woche habe ich die Toilette entstopft.» Annemarie Horst fügt an: «Was der Chef von den Mitarbeitenden verlangt, soll er auch selbst tun.»

Auch die kleine Leia ist gern auf der Felsenegg – Annemarie Horst liebt ihr Enkelkind über alles.

Vielfältige Angebote «Es darf ruhig so bleiben, wie es ist», sagt Tamara, und Raphael nickt zustimmend. Die Liegenschaft mit grossem Umschwung und das Restaurant gehören den Eltern, während die jüngere Generation tatkräftig mitarbeitet. Irgendwann wird sich die Nachfolgefrage stellen – doch aktuell besteht kein Zeitdruck. Man kann sich vorstellen, was an Infrastruktur und Personalplanung not-

www.affolteranzeiger.ch www .a ff ol te ra nz ei ge r. ch Be su ch en S ie un se re W eb sit e!

Das Ausflugsrestaurant auf der Felsenegg ist ein Hort der Gastlichkeit und bietet eine sensationelle Aussicht Regula ZellwegeR

Raphael Horst arbeitet Teilzeit auf der Felsenegg, Annemarie Horst bringt Österreicher Charme ins Familienunternehmen. Enkelin Leia und Tochter Tamara lieben es, im Dirndl «Alpenmode» zu präsentieren (von links). (Bilder Regula Zellweger)

wendig ist: Das Restaurant bietet im Innen- und Aussenbereich Platz für rund 250 Personen. Zudem stehen Seminarräume zur Verfügung. An schönen Tagen platzt das Restaurant beinahe aus allen Nähten: Im Sommer werden zwischen 12 und 17 Uhr rund 350 Mahlzeiten serviert. Das Restaurant ist an 365Tagen im Jahr geöffnet. Besonders im Winter zieht es viele Gäste für ein Fondue auf die Felsenegg. Annemarie Horst weiss: «Wir brauchen jährlich rund drei Tonnen klassische Fonduemischung.»

Sie bringt sowohl ihren österreichischen Charme als auch Spezialitäten wie

Apfelstrudel und Kaiserschmarrn auf die Felsenegg. «Nein, Wiener Schnitzel gibt es nicht – die schmecken nur frisch paniert, und das ist bei diesen Mengen nicht realisierbar.» Die Qualität der Speisen liegt beiden Generationen am Herzen.

Lange Tradition

Die Gastronomie auf der Felsenegg hat eine lange Tradition: Bereits 1889 begann hier die Geschichte des Gastgewerbes. Schon damals erkannte man die einzigartige Aussicht über den Zürichsee bis in die Alpen. Mit dem Bau der Seilbahn Adliswil–Felsenegg wurde das Gasthaus bequem erreichbar. Der Hotelbetrieb mit 21 Betten wurde 1977 eingestellt. Heute bewohnen Mitarbeitende sowie Fritz Horst die Räumlichkeiten über dem Seminarraum im ersten Stock. Die Familie Horst ist stolz auf ihren wirtschaftlich erfolgreichen Betrieb. Gewinne werden konsequent reinvestiert, etwa in einen attraktiven Kinderspielplatz oder den Anbau eines Balkons am Seminarraum. Annemarie Horst liebt es, das Restaurant saisonal opulent zu dekorieren. Im Winter lassen sich rund 300 Schneemänner zählen. Zudem spielte sie gemeinsam mit Walter Ess aus Stallikon Alphorn – zur Freude von Gästen aus aller Welt. Gern trägt sie Blusen im Schweizer Bauernlook mit Edelweissmotiv. Ihre Tochter und die kleine Leia bevorzugen Dirndl, und auch die Mitarbeitenden bedienen gelegentlich in österreichischer Tracht. «Es wird einfach als Alpenmode wahrgenommen», erklärt Annemarie Horst diplomatisch. Von Frühling bis

Herbst schmücken reich bepflanzte Blumentöpfe die Terrasse. Täglich um 16 Uhr treffen jeweils 10 bis 80 Personen der Stadtrundfahrt Zürich für eine Kurzpause auf der Felsenegg ein. Auch nach der letzten regulären Fahrt bringt die Seilbahn Gästegruppen – etwa Firmen oder Vereine – bei Bedarf ins Sihltal. Die Zufahrt zur Felsenegg ist ausschliesslich Fahrzeugen von Mitarbeitenden und Zulieferern erlaubt. Das Personalmanagement stellt hohe Anforderungen: Beschäftigt werden auch Studierende, die oft nur kurzfristig verfügbar sind; zudem braucht es flexible Springerinnen, die bei schönem Wetter spontan im Service oder in der Küche einspringen. Annemarie Horst betont: «Wir bezahlen gute Löhne – unsere Mitarbeitenden verdienen das auch. Entscheidend ist ihre Dienstleistungsorientierung. Zufriedene Gäste kommen wieder und empfehlen die Felsenegg weiter.» Viele Gäste verbinden den Besuch mit einer Wanderung oder Bike-Tour. Die rund 20 Kilometer lange Albiskette ist ein beliebtes Ausflugsgebiet – vom Uetliberg über Felsenegg und Buchenegg bis hin zum Albis, Schnebelhorn und weiter über Schweikhof bis nach Hausen.

In dieser Serie berichtet der «Anzeiger» regelmässig über Wirte und Wirtinnen aus dem Säuliamt. (red)

Ref. Kirchgemeinde

Knonauer Amt

Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal

Donnerstag, 9. April

14.00 AffolternChilehuus

Senioren-Treff

«UnfreiwilligeRiese-Eier-Tütschete» Pfr.ThomasMüllererzähltneue

Ostergeschichten:dieeinen rührendbistraurig,andereheiter bislustig,wahreundfreierfundene.

14.00 HedingenChilehuus

Gemeindenachmittag CaminodelNorte«Derandere JakobswegnachSantiago» VortragvonFritzKammermann AnschliessendZvieri

19.00 KircheMettmenstetten

LiturgischeAbendmahlsfeier Pfr.AndreasFritz

19.00 KircheRifferswil

OffenesSingen imChorraumderKirchemit DanielRüeggamPiano

Freitag, 10. April

12.00 HausenPfarrhaus ZämeZmittag

19.00 BonstettenChilegarte

Chilegarte-Event:LukasWinkler amKlavier

20.00 KircheAffoltern Taizé-Gottesdienst

Sonntag, 12. April

10.00 KircheAffoltern

Abendmahlsgottesdienstmitden

3.Klass-UntiKindern Pfrn.BettinaBartels

Musik:AntoniaNardone

AnschliessendApéro

10.00 KircheHausen

GottesdienstmitTaufe Pfrn.IreneGirardet

Musik:BenjaminKilchmann

AnschliessendApéro

10.00 KircheMettmenstetten

Gottesdienst

Pfr.AndreasFritz

Musik:DanielRüegg

13.30 outdoor

WegeindieTiefe-meditative WanderungamAlbis SpirituelleWanderungim AlbisgebietmitEnikőFeyund Pfr.AndreasFritz InfoundAnmeldung: wege@ref-knonaueramt.ch

18.00 AeugstChilestube

KinoabendmitSuppenznacht GezeigtwirdderFilm«Unser Saatgut,wirernten,waswirsäen»

19.00 KircheOttenbach KlangundWort Musik:AndreaKobi AnschliessendApéro

Montag, 13. April

19.00 OttenbachChilehuus Bibelabend mitCorneliaLippuner

19.30 KircheAeugst OffenesSingenAeugst Regelmässigeundunregelmässige Mitsänger:innenherzlich willkommen.Jederzeiteinsteigen möglich.

Dienstag, 14. April

19.15 AffolternChilehuus EinetwasandererBibelabend: Bibliolog

MitPfarrerinBettinaBartelsund einerbiblischenGeschichte,diees insichhat.Anmeldungbis12.4.an bettina.bartels@ref-konaueramt.ch oder0447616015

Ref. Kirche Kappel

Sonntag, 12. April

10.00 Gottesdienst in der Kirche zum Thema «Die Steinsuppe» mit Abendmahl, Pfrn. Anne-Carolin Hopmann, 3.-Klass-Unti-Kinder, Katechetin Heidi Degiorgi und Sawako Miura (Orgel), anschliessend Chilekafi www.kirchekappel.ch

Kloster Kappel am Albis

Tagzeitengebet

Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal

Dienstag, 14. April (jeden Dienstag) 9.00 –

11.00 Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann Eintritt frei, keine Anmeldung nötig, keine Grundkenntnisse nötig

Donnerstag, 16. April

13.30 –14.30 Führung durch die Klosteranlage

Treffpunkt: Amtshausplatz Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 12. April

10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten mit Pfarrer Andreas Fritz www.kircheknonau.ch

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 12. April

10.00 Gottesdienst Mit Pfarrer Ulrich Bona Musik: Angela Bozzola anschliessend Chilekafi www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Stallikon Wettswil

Sonntag, 12. April

10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel

11.15 Jugend-Gottesdienst in Stallikon

16.00 Kirche Stallikon, Konzert

Bläserklasse Züri Oberland Nord anschl. Apéro Eintritt frei, Kollekte

Montag, 13. April

9.30 Kirche Wettswil, Fiire mit de Chliine

Mittwoch, 15. April

15.00 Kolibri in Stallikon

Donnerstag, 16. April

9.00 Elternkafi in Wettswil

14.00 Senioren-Nachmittag, Gewinnspiel: Lotto mit Otto Bitte beachten: In der Katholischen Kirche St. Mauritius Bonstetten

Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern am Albis

Samstag, 11. April

17.30 Eucharistiefeier

Sonntag, 12. April

9.30 Erstkommunion

11.30 Erstkommunion

18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten

Samstag, 11. April

18.00 Eucharistiefeier

Sonntag, 12. April

9.30 Kafi und Begegnung

10.30 Eucharistiefeier, anschl. Lasagne-Essen

15.00 Vortrag: Carlo Acutis, der «Cyber-Teenager-Apostel» www.kath-bonstetten.ch

Kath. Kirche Hausen am Albis

Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern:

Freitag, 10. April

19.30 Versöhnungsfeier zur Erstkommunion mit Matthias, Evelin, den Erstkommunionkindern und deren Familien, Musik: Anette

Samstag, 11. April

17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben, Musik: José

18.30 Santa Messa mit Don Pietro

Sonntag, 12. April

9.50 Feierlicher Einzug Erstkommunion

10.00 Erstkommunionfeier 2026 «Ihr seid meine Freunde» mit Pfarrer Ignace, Matthias, Evelin und den Erstkommunionkindern mit ihren Familien, musikalisch unterstützt von Anette und der Harmoniemusik

Donnerstag, 16. April

8.15 Wortgottesfeier mit Matthias www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 12. April

9.30 Wortgottesdienst mit Diakon FranzXaver Herger Anschliessend Chilekafi

Mittwoch, 15. April

9.30 Fiire mit de Chliine, kath. Kirche Mettmenstetten

Donnerstag, 16. April

9.30 Eucharistiefeier, anschliessend Chilekafi

18.00 –21.00 Ministrantenanlass für Eltern und Kinder

www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 12. April 10.30 Gottesdienst www.kath-affoltern.ch

Viva Kirche Affoltern am Albis

Sonntag, 12. April

10.00 Gottesdienst mit Livestream Kinderprogramm www.sunntig.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten

Donnerstag, 9. April

20.00 Gebetsabend

Sonntag, 12. April

10.30 Gottesdienst Parallel Kinder-/Jugendprogramm

Mittwoch, 15. April

19.30 Frauenabend

Mehr Infos: etg-mettmenstetten.ch

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Von Reichen, Mächtigen und Abgehobenen

Das aktuelle Kino-Mansarde-Programm

In der aktuellen Kinowoche steht im Kino Mansarde der europäische Film im Mittelpunkt. 1971 sorgte ein indischer Guru im Urner Dorf Seelisberg für grosse Aufregung, der Dokfilm «Namaste Seelisberg» blickt zurück, während «La Grazia» den italienischen Präsidenten vor grosse Fragen stellt und Isabelle Huppert in «La femme la plus riche du monde» als reichste Frau der Welt brilliert.

Pariser Dandy zwischen Schreibmaschine und Kamera

Marianne (Isabelle Huppert) gilt als die reichste Frau der Welt. Bei einem Fotoshooting begegnet ihr Pierre-Alain, ein Pariser Dandy zwischen Schreibmaschine und Kamera. Dieser verschwindet so schnell nicht mehr aus ihrem Leben und aus der unerwarteten Begegnung wächst eine enge Freundschaft, welche Bewunderung und Irritation zugleich auslöst. Während die Öffentlichkeit rätselt, sorgt die neue Nähe für Unruhe im engsten

Kreis: Besonders Mariannes Tochter misstraut dem charismatischen Begleiter, dessen Beziehung zu Geld so leidenschaftlich ist wie sein Auftreten. (Donnerstag, 16. April, 18 Uhr / Freitag, 17. April, 20.30 Uhr)

«La Grazia» – eine moralische Zwickmühle

In Paolo Sorrentinos neustem Werk geht es um den fiktiven Präsidenten Italiens, Mariano De Santis. Er ist Witwer, gläubiger Katholik und lebt mit seiner Tochter Dorotea zusammen, die wie er Rechtswissenschaftlerin ist. Gegen Ende seiner Amtszeit erwartet ihn eine letzte Verantwortung: die Entscheidung über zwei heikle Gnadengesuche. Diese Fälle stellen ihn vor schwerwiegende moralische Dilemmata, die eng mit seinem persönlichen Leben verwoben sind und sich kaum voneinander zu trennen scheinen. Während Zweifel an ihm nagen, ringt er mit den Fragen von Recht,

Gerechtigkeit und Verantwortung. (Donnerstag, 16. April, 20.30 Uhr)

Als ein indischer Guru in der Innerschweiz das Fliegen lernte Direkt oberhalb der Rütli-Wiese, hoch über dem Vierwaldstättersee, liegt das idyllische Seelisberg. 1971 nimmt der indische Guru Maharishi Mahesh Yogi das Dorf samt zwei geschichtsträchtigen Hotelanlagen für sich und seine als Sekte verschriene Bewegung in Beschlag. Die Einheimischen laufen Sturm, bitten selbst den Bundesrat um Hilfe. Vergeblich. Seelisberg wird zum Hauptquartier der «Transzendentalen Meditations-Bewegung» (TM), welcher Prominente wie The Beatles oder Mia Farrow folgen. Bald ist der Culture Clash im Urner Alpenidyll für niemanden mehr zu übersehen – zu Tausenden pilgern Anhängerinnen und Anhänger des gewieften, finanzkräftigen Gurus nach Seelisberg. Heute, 55 Jahre später,

Blasmusik, die Bläser mit Klasse in Stallikon

«Bläser mit Klasse» – so lautet das Motto der zweiten Bläserklasse für Erwachsene, welche seit dem Februar 2025 gemeinsam musiziert. Initiiert und organisiert wird dieses Projekt vom Musikverein Kempttal und der Stadtmusik Illnau-Effretikon.

Musikalische Grundlagen gelernt

Die 26 Musikerinnen und Musiker erlernen während zweieinhalb Jahren die musikalischen Grundlagen ihres Musikinstrumentes sowie der Musiktheorie. Alle Mitwirkenden haben vor dem Projekt noch nie ein Instrument gespielt oder schon lange keine Musik mehr gemacht. In den wöchentlichen Proben

«Region

vermittelt Dirigent René Wohlgensinger musikalisches Wissen, Taktgefühl und Instrumentenkenntnisse. Somit erlernen die Musikerinnen und Musiker schon von Anfang an das gemeinsame Musizieren in einer Gruppe. Bereits nach rund zehn Monaten durften die Musiker ihren ersten grossen Auftritt mit frenetischem Applaus geniessen. Die «Bläser mit Klasse» freuen sich auf den Auftritt in der Kirche Stallikon.

Reto Gloor, Reformierte Kirchenpflege Stallikon-Wettswil

Kirchenkonzert in der Kirche Stallikon, Sonntag, 12. April, um 16 Uhr; Eintritt frei, Kollekte; im Anschluss wird ein Apéro offeriert «Bläser

steht das Dorf erneut vor einem tiefgreifenden Wandel: Die TM-Bewegung verlässt Seelisberg und ein Schweizer Immobilienunternehmen plant, die historischen Hotelanlagen zu restaurie-

ren. Eine spannende Zeitgeschichte vom Urner Dokfilmer Felice Zenoni. (Freitag, 17. April, 18 Uhr) Kino Mansarde, Reto Holzgang

zu Tisch – Gestern, Heute,

Morgen»

Wanderausstellung macht Halt in Zwillikon

Eine Reise durch das Säuliämtler Ernährungssystem von der Vergangenheit bis hin zu möglichen Zukunftsszenarien. Sie gibt Einblicke in den bäuerlichen Alltag und die regionale Lebensmittelindustrie des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie lädt dazu ein, das heutige Ernährungssystem zu erkunden, und liefert Informationen dazu, was im Säuliamt produziert und konsumiert wird, vom Feld bis zum Teller. Ein zentrales Anliegen der Ausstellung ist die aktive Beteiligung der Bevölkerung. Besucher und Besucherinnen sind eingeladen, ihre eigenen Ideen, Wünsche und Perspektiven einzubringen und gemeinsam über die Zukunft der Ernährung im Säuliamt nachzudenken. Die Ausstellung versteht sich dabei

als Plattform für Austausch und als Grundlage für die Entwicklung neuer Visionen und Lösungsansätze für ein nachhaltiges Ernährungssystem in der Region.

Die Wanderausstellung macht nur im April und Anfang Mai Halt in Zwillikon. Besuche sind nach Absprache, auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

Das Team des Ortsmuseums freut sich auf den regen Austausch bei einem Kaffee oder Most zu diesem lebensnotwendigen Thema. Das Museum ist am Samstag, 11. April, von 10 bis 16 und am Sonntag, 12. April, von 12 bis 16 Uhr geöffnet.

Ursula Grob, Ortsmuseum Affoltern

MARKTPLATZ Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Mit Yoga Nidra

entspannt in die Woche starten

Yoga-Nidra-Kurse von Karin Pomsar in Zwillikon

Erneut beginnen im Mai Yoga-NidraKurse in Zwillikon. Yoga Nidra wird im Liegen praktiziert und ist eine wirksame Methode, um Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Der Kurs vermittelt Praxis und Theorie.

Yoga Nidra, der bewusste oder dynamische Schlaf, ist eine halbstündige, im Liegen praktizierte Tiefenentspannung, bei der das Bewusstsein zwischen Wach- und Schlafzustand pendelt. Im Unterschied zum normalen Schlaf erzeugt das Gehirn während Yoga Nidra Alphawellen, was zur Lösung von körperlicher, mentaler und emotionaler Anspannung führt. Der Körper schläft, während das Bewusstsein erhalten

bleibt. Die einzige körperliche Voraussetzung für diese Form von Yoga ist die Fähigkeit, bequem auf dem Rücken (für Schwangere in Seitenlage) auf einer Yogamatte liegen zu können.

Bei regelmässigem Praktizieren entspricht der Erholungswert einer halben Stunde Yoga Nidra etwa zwei Stunden Schlaf. Jede Kurslektion beinhaltet eine theoretische Einführung, um den Aufbau der Übung zu verstehen. Danach wird in bequemer Rückenlage der verbalen Anleitung gefolgt. Yoga Nidra schenkt sowohl ganzheitliche Regeneration als auch Erfrischung durch neue Energie. Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer be-

richten von verbesserter Schlafqualität, vom regulierenden Effekt auf den Blutdruck, dem Lösen von körperlichen Verspannungen und von mehr Gelassenheit im Alltag. Regelmässig geübt, verbessert Yoga Nidra zudem das Konzentrationsvermögen, fördert den Zugang zur Intuition und regt die Kreativität an. Durch das Formulieren eines Entschlusses begünstigt Yoga Nidra Veränderungsprozesse und Neuausrichtungen im Leben. Die Energie tieferer Bewusstseinsebenen wird genutzt, um alte Muster zu verändern, begrenzende Vorstellungen zu überwinden, das angelegte Potenzial zu verwirklichen und Spiritualität zu er-

fahren. Bereits nach dem ersten Kurs kann Yoga Nidra selbstständig zu Hause geübt werden. Eine Anleitung ist im Kurspreis inbegriffen. Auch nach den Kursen besteht die Möglichkeit, Yoga Nidra in der Gruppe zu üben. Monatliche Lektionen um 10Uhr oder um 18 Uhr.

Yoga Nidra

«Mit Schwung in Früehlig»

Der Jodlerklub Affoltern lädt erstmals ein zum Frühjahrskonzert ins Kasino in Affoltern. Gemäss dem Motto «Mit Schwung in Früehlig» hat die Dirigentin Andrea Osterwalder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Mit dem Chapf-Chörli aus Grabs im Toggenburg konnte eine junge Formation gewonnen werden. Sie wird das Konzert nebst ihren Liedern auch mit dem «Toggenburger Naturjodel» bereichern. Die Ländlerkapelle «Glück im Stall» wird den Nachmittag musikalisch umrahmen. Um 12 Uhr werden die Türen geöffnet – auch die Festwirtschaft. Es gibt unter anderem eine gute Wurst vom Grill oder etwas Süsses vom Kuchenbuffet.

Um 13.30 Uhr startet das Nachmittagskonzert. Der Jodlerklub Affoltern freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher, die einen schönen, gemütlichen Sonntagnachmittag geniessen möchten.

Werner Haas, Präsident Jodlerklub Affoltern

Der Jodlerklub Affoltern lädt ein zum Frühjahrskonzert. (Bild zvg)

Einführungskurs ab 4. Mai, montags, 10 Uhr oder 18 Uhr. Kurskosten: 108 Franken für 4 × 50 Minuten. Kursort: «Yoga wirkt» in Zwillikon. Vertiefungskurs ab 8. Juni 2026, 5 × 50 Minuten für 135 Franken. Anmeldung bei Karin Pomsar via 043 541 05 13 oder www.cranio-affoltern.ch Karin Pomsar. (Bild zvg)

«La femme la plus riche du monde»: Isabelle Huppert einmal mehr in Höchstform. (Bild zvg)
mit Klasse» treten am Sonntag in Stallikon auf. (Bild zvg)
Bäuerlicher Alltag vor nicht allzu langer Zeit. (Bild zvg)

AbMittwoch

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Chiccod’Oro Kaffee div.Sorten,z.B. Bohnen, 2x500g

Rivella div.Sorten,z.B. rot,6x1,5l

FolgendeWochenhitssindinkleinerenVolg-Lädenevtl.nichterhältlich:

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div.Sorten,z.B. Multivitamin,4x1l

WernliBiscuits div.Sorten,z.B. Chnusper-Mischung, 2x230g

9.50

statt11.90

Kellogg’sCerealien div.Sorten,z.B. TrésorChocoNut, 2x410g

AgriNatura St.Galler Bratwurst 4x130g

AgriNatura Karotten Schweiz,Beutel,1kg

BioFairtrade Bananen Ecuador,perkg

9.45 statt11.85

BarillaSaucen div.Sorten,z.B. SauceNapoletana, 3x400g

Volg EnergyDrink SugarfreeGrapefruit, 6x250ml

NectaflorHonig

Lorenz NicNac’s,200g

Palmolive Handabwaschmittel div.Sorten,z.B. Sensitive,3x500ml

div.Sorten,z.B. Wildblütenhonig,250g Ramseier Fruchtsaft

Emmentaler mildAOP Portion,250g

AgriNatura Schweinskoteletts per100g

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Sich über das Spital Affoltern informieren

Generalversammlung des Vereins Ja zum Spital Bezirk Affoltern

Am 16. April findet im Spital Affoltern die Generalversammlung des im Jahr 2018 gegründeten Vereins Ja zum Spital Bezirk Affoltern statt.

Der neu zusammengesetzte Vorstand zeigt sich aktiv und engagiert: Ihm gehören Thomas Naef, Präsident des Arbeitgeberverbandes, Marcel Strebel, Präsident der Standortförderung, sowie Ursula Junker, Kantonsrätin und Mitglied der Sozialbehörde Mettmenstetten, an. Gemeinsam mit der Spitalführung setzt sich das Gremium dafür ein, die Bevölkerung des Bezirks laufend zu informieren und den Dialog aufrechtzuerhalten.

Im Anschluss an die Generalversammlung sind ab 19 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einer öffent­

zvg)

lichen Informationsveranstaltung im Spital Affoltern eingeladen. Stefan Gyseler, Präsident des Verwaltungsrates, sowie Irene Christen, die neue CEO des Spitals, werden über die Ereignisse des vergangenen Jahres und die zukünftigen Pläne informieren.

Die Veranstaltung bietet der Bevölkerung die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die aktuellen Entwicklungen rund um das Spital im Bezirk Affoltern zu informieren.

Der Vorstand des Vereins Ja zum Spital Bezirk Affoltern und die Spitalleitung freuen sich auf zahlreiche interessierte Teilnehmende.

Vorstand Ja zum Spital Bezirk Affoltern, Thomas Naef

Cooler Kinderchor mit coolen Songs

Konzert am Samstag nach Ostern in Affoltern

Die fröhlichen Sunechind mit ihren coolen Sonnenbrillen freuen sich tierisch auf ihr nächstes Konzert am Samstag nach Ostern.

Tierische Tanzparty

Sie präsentieren zwölf poppige, lebendige Tierhits aus ihrer neusten CD «Partytier». Die 45 kleinen und grossen Persönlichkeiten im Alter von 5 bis 14 Jahren werden gemeinsam singen, tanzen und eine ganz besondere Show auf die Bühne zaubern. Mit dabei ist die Figurenspie­

lerin Sue Bachmann mit ihrem frechen Hasen «Hasi», welcher für fröhliche Momente sorgen wird. Wenn Ameise, Dinosaurier, Hase, Krokodil und viele andere Tiere gemeinsam feiern, singen, stampfen und klatschen, geht die Post ab. Hinter den mitreissenden Songs stecken zwei leidenschaftliche Musikschaffende: die Komponistin und Chorleiterin Gabriela Bächinger und ihr Sohn, Pianist und Produzent, Simon Bächinger. Der Erfolg ihrer Musik liegt in der langjährigen und kreativen Zusammenarbeit. Die

CDs werden jeweils im hauseigenen Tonstudio in Zwillikon aufgenommen.

Tonmeister Steffen Peters wird am Konzert wieder mit dabei sein und für stimmigen Sound sorgen, damit auch das kommende Sunechind­Konzert zu einem unvergesslichen Hörvergnügen wird.

Lisa Steiner, Sunechind

Sunechind-Konzert am Samstag, 11. April, um 15 Uhr in der Aula Ennetgraben in Affoltern am Albis. Tickets unter: www.sunechind.ch

Gegen die Zerstörung

Filmabend und Diskussion

Was geschieht, wenn grosse Unternehmen über Umwelt und Lebensbedingungen von Menschen entscheiden? Dieser Frage widmet sich ein besonderer Filmabend, zu dem die Gruppe Welt Oberamt herzlich einlädt. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 22. April, in Hausen statt und bietet Gelegenheit, sich vertieft mit globalen Zusammenhängen auseinanderzusetzen.

Gezeigt wird der Dokumentarfilm «Macht und Ohnmacht» – wenn Schweizer Konzerne Leben zerstören. Der rund einstündige Film führt die Zuschauenden an zwei weit entfernte Orte: in die Andenprovinz Espinar in Peru sowie in den Regenwald auf der südostasiatischen Insel Borneo. Anhand dieser Beispiele wird sichtbar, wie das Handeln grosser Konzerne den Alltag der betroffenen Menschen prägt. Der Film macht deutlich, wie einschneidend die Folgen wirtschaftlicher Entscheidungen sein können. Thematisiert werden unter anderem die Vernichtung von Lebensgrundlagen, die Vergiftung von Flüssen

sowie die Zerstörung ganzer Landstriche. Gleichzeitig zeigt der Film, wie sich die Menschen vor Ort zur Wehr setzen. Im Zentrum stehen dabei grundlegende Fragen: Wie lassen sich Umweltzerstörung und gesundheitliche Folgen einordnen? Wer trägt die Verantwortung für die entstandenen Schäden? Und welche Rolle spielt die Schweiz in diesem Zusammenhang? Im Anschluss an die Filmvorführung folgt eine Präsentation von Mia Speck. Danach bleibt ausreichend Zeit für Fragen, Austausch und Diskussion. Der Abend bietet somit nicht nur Einblicke in globale Zusammenhänge, sondern auch Raum für persönliche Reflexion und gemeinsames Gespräch.

Anita Oetiker-Eich für die erweiterte »Gruppe Welt Oberamt«

Mittwoch, 22. April, 19.30 Uhr, katholische Kirche Hausen, Pfarreizentrum Bifangstrasse 4. Interessierte sind herzlich eingeladen. Eintritt frei. Ohne

Anmeldung. Filmdauer zirka 60 Minuten; Diskussionsleitung: Mia Speck

Schauermärchen

mit Musik

Heute und morgen im Kulturkeller lamarotte

Marcel­Lüscher­Quartett: Das Muskelspiel, die ausgestellte Virtuosität, ist Lüscher fremd. Es geht um die Gestaltung des Klangs und die kreative Suche nach der tragenden Melodie. Das sanfte Aushauchen des Vergangenen, das energischoffene Schreien und Fauchen dem Neuen entgegen. Im Quartett ist dieses Konzept perfekt besetzt: Lüschers Bruder Thomas tendiert im Zusammenspiel mit dem aus dem Nik­Bärtsch­Orbit gelandeten Schlagzeuger Kaspar Rast zu impressionistischen Klangflächen, während Björn Meyer seinen sechssaitigen E­Bass zuweilen als tiefergelegte Gitarre begreift, aber aus der Tiefe des Raums auch gewaltig nach vorne drücken kann. Marcel Lüscher, Saxofon, Klarinette, Bassklarinette; Björn Meyer, Bass; Thomas Lüscher, Piano; Kaspar Rast, Schlagzeug.

Donnerstag, 9. April, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19 Uhr, 20 Franken

Farm der Tiere

Was als harmlose Kindergeschichte beginnt, entpuppt sich als eine knallharte,

satirische Anklage von totalitären Systemen. Denn sobald alle gleich sind, werden manche gleicher, und die schlauen Schweine bauen ihre Vormachtstellung zu einer Diktatur aus… Eine bis anhin demokratische Gesellschaft kann sich durch Ungleichheit, Überwachung und Auslöschung der Individualität zu einem totalitären Regime entwickeln. Ranisch und Rupf steigen in den Ring der vielen Tierfiguren und führen exemplarisch vor, wie ein neues Zusammenleben entsteht, bei dem es allen vermeintlich gut geht; manchen natürlich noch etwas besser, was aber nicht alle wissen… Von der Utopie zur Dystopie – ein Schauermärchen mit Musik, frei nach George Orwells «Animal Farm». Gian Rupf und Volker Ranisch, Schauspiel; Klaus Hemmerle, Regie.

Freitag, 10. April, Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 45, Mitglieder 35, Kulturlegi 20 Franken

Hans-Ruedi Widmer, lamarotte

Reservation: www.lamarotte.ch oder 044 760 52

Mit «Schräg» in die Film- und TV-Welt

Spielgemeinschaft MettmenstettenOttenbach tritt am 18. April auf

Besucherinnen und Besucher können sich auf das Jahreskonzert der Spielgemeinschaft Mettmenstetten­Ottenbach unter der Leitung von Tobias Loew freuen. Mit dem Motto «Schräg» entführt die Spielgemeinschaft auf musikalischem Weg in die Film­ und TV­Welt. Besonders bekannt unter den vielen Ohrwürmern sind «Kriminal Tango», «Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten», «My Name is Nobody» oder «Always Look on the Bright Side of Life». Der Festwirt Charly Kneubühler und seine Crew sind

Bibliolog in Affoltern

ab 18.30 Uhr für das Kulinarische zuständig. Dort kann man sein Glück herausfordern und an der reichhaltigen Tombola teilnehmen. Das Kuchenbuffet und die Bar runden das Angebot ab. Jean-Pierre Piguet, Aktuar Musikverein Ottenbach

Jahreskonzert «Schräg» der Spielgemeinschaft Mettmenstetten-Ottenbach; Samstag, 18. April, Türöffnung 18.30 Uhr, Konzertbeginn 20 Uhr im Gemeindesaal Ottenbach; der Eintritt ist frei

Ein «etwas anderer» Bibel­Abend am Dienstag, 14. April

Die Bibel ist kein einfaches Buch – aber eines mit grossem Potenzial. Sie steckt voller Geschichten, in denen man sich wiederfinden und spiegeln kann: Sie wecken Emotionen, schärfen den Blick, fordern heraus und geben Impulse. Der «Bibliolog» ist eine Methode, dieses Potenzial zu entdecken und biblische Geschichten als lebensnah und bedeutsam für das eigene Leben zu erfahren. Die Methode beruht auf der jüdischen Auslegungstradition des Midrasch. Das Besondere daran: Alle können mitmachen, aber niemand muss. Es ist ebenso möglich, einfach zuzuhören und dennoch etwas für sich mitzunehmen. Wie ein Bibliolog konkret abläuft, wird den Teilnehmenden zu Beginn erklärt. Vorab nur so viel: Der Bibliolog eignet sich auch für Menschen, die mit Bibel und Glauben bisher wenig Berührung hatten. Es wird weder gesungen noch gebetet oder gepredigt, und Vorwissen ist nicht erforderlich. Mitzubringen ist lediglich etwas Gwunder. Alle Interessierten sind herzlich willkom­

Der Bibliolog eignet sich auch für «Bibel-Unerfahrene». (Bild zvg)

men zum Bibliolog­Abend am Dienstag, 14. April, von 19.15 bis 20.30 Uhr im reformierten Chilehuus, Zürichstrasse 94 in Affoltern. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen werden gerne bis zum 12. April entgegengenommen –per E­Mail an bettina.bartels@ref­

knonaueramt.ch oder telefonisch unter 0447616015. Die Durchführung erfolgt ab einer Mindestteilnehmendenzahl von sechs Personen.

Pfarrerin Bettina Bartels, Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Knonauer Amt

Irene Christen, CEO Spital Affoltern. (Bild
Die fröhlichen Sunechind mit ihren coolen Sonnenbrillen. (Bild Simon Bächinger)
Das Marcel-Lüscher-Quartett tritt am heutigen Donnerstag auf. (Bild zvg)

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Samstag, 11. April 2026

Wann und wo 10 00 bis 17 00 Uhr, Kronenplatz Affoltern a A

Verpflegung

Burger, Hausgemachte Fries und Getränke von Phill’s BBQ geöffnet bis 15 00 Uhr

AUDI

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Garage Rüegg AG | Hausen a A

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OPEL, PEUGEOT, SUZUKI

Ernst Ruckstuhl AG | Affoltern a A www ruckstuhlgaragen ch

VOLVO

Albin Herzog AG | O enbach www albinherzogag ch

GarageG.Bürgisser Stiegenackerstr.2,5634Merenschwand Tel.0566751060 www.buergisser-garage.ch

SportcarCenterAG,corvettetotal.chGmbH Rütistrasse22+24,8906Bonstetten Tel.0438187414 www.cadillactotal.ch/www.corvettecenter.ch

RenéHächlerAG Dorfstrasse46,8912Obfelden Tel.0447626080,Fax0447626081

GrunderAutoGmbH Birmensdorferstr.28,8142Uitikon Telefon0444931414

K.GrafAutomobileAG Zürichstrasse,8932Mettmenstetten Telefon0434667000

GarageArnoldAG Zürichstrasse39 5634Merenschwand Telefon0566641658 www.garagearnold.ch

GarageRüeggAG Albisstrasse5 8915HausenamAlbis Telefon0447640233 www.garage-rueeggag.ch

K.GrafAutomobileAG Zürichstrasse,8932Mettmenstetten Telefon0434667000

Albis-GarageSchaub Industriestr.20,8910Affolterna.A. Tel.0447614848,Fax0447619177

GarageMarcoPerin Chalchofenstr.13,8910Affolterna.A. Telefon0447614995,www.peringarage.ch

GarageJlliAG Stallikonerstr.85,8903Birmensdorf Tel.0447372477,Fax0447372482

AlbinHerzog,Jonenstrasse32, 8913OttenbachTel.0433226600

Ottenbach

GasthauszumRössli

Albisstrasse1

8932Mettmenstetten

Tel.0447670201

AusserMoundDi täglichgeöffnet

Fr 10 April Fr10.April

Bier & Dine

MonsieurClaudeund

seineBiere DerBierSommeliervonFeldschlösschen 18.00Uhr(bittereservieren)

Fr 8 Mai Fr8.Mai

Wein & Dine

MichaelKirchknopf

DERWinzerausdem Burgenland

19.00Uhr(bittereservieren)

Mi 13 Mai Mi13.Mai

FCZFANLIGA

Livepodcast

SchimmelKeller

TalkmitAdmirMehmedi 19.30Uhr

Mehr Infos und Tickets MehrInfosundTickets roessli-mettmenstetten ch/ roessli-mettmenstetten.ch/ Veranstaltungen oder seetickets ch seetickets.ch

Sa 23 Mai Sa23.Mai FredyWettstein

Lesung

MusikalischeBegleitung

LukasLangenegger 18.00Uhr

So 31 Mai So31.Mai

1.Rössli-Weinmesse

SchimmelKeller

Degustationenausdem Weinwerft-Sortiment ab13.00Uhrmit ausgewähltenWinzern

Sa 12 September Sa12.September

BänzFriedli räumtauf RössliSaal

Comedy,Lesung,Kabarett 20.00Uhr

VorderVeranstaltungverwöhnenwirSiegerneinderDaoStubemitausgewähltenMenüs. EineentsprechendeTischreservationwirdempfohlen!

Einladung zum Frühlingsanlass des HEV Albis

«Immobilienausblick mit Fokus Knonaueramt»

Donnerstag, 23. April 2026, 19.00 Uhr Kasinosaal Affoltern am Albis

Der Referent beleuchtet aktuelle Entwicklungen und Trends im Immobilienmarkt. Neben einer allgemeinen Lagebeurteilung am Schweizer Mietwohnungs- und Eigenheimmarkt geht er dabei auf regionale Besonderheiten im Knonaueramt ein und gibt einen Ausblick, wie sich der von grosser Knappheit geprägte Wohnungsmarkt im Tiefzinsumfeld weiterentwickeln wird.

Programm

18.45 Uhr Türöffnung Kasinosaal 19.00 Uhr Begrüssung durch den Präsidenten des HEV Albis: Martin Fröhli Grusswort und Informationen zur Abstimmung vom 14. Juni 2026 von aNR und Präsident des HEV Kanton Zürich: Hans Egloff

19.15 Uhr Referat: Ökonom Herr Michel Fleury FLEM, Raiffeisenbank Zürich

19.50 Uhr Fragen an den Experten aus dem Publikum 20.00 Uhr Apéro und Austausch

Anmeldung ausschliesslich via Homepage www.hev-albis.ch

Anmeldeschluss 10. April 2026

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt. Sie erhalten ein automatisch generiertes Bestätigungsmail.

10.April2026,20.00

Vorverkauf: GemeindehausStallikon Reppischtalstrasse53

Wasserversorgungs-Genossenschaft

Affoltern am Albis

Ankündigung

Generalversammlung 2026

Freitag, 29. Mai 2026, 19.30 Uhr

Türöffnung 18.45 Uhr – Im Saal Senevita Obstgarten

Obstgartenstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis

Anträge von Genossenschafterinnen und Genossenschaftern sind bis spätestens 28. April 2026 schriftlich an die Wasserversorgung-Genossenschaft Affoltern am Albis, zu Händen des Vorstandes, einzureichen.

Affoltern am Albis, im April 2026 Der Vorstand

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SpielortGemeindesaalWeid Schulhausstrasse5,8915Hausena.A. Bar&Abendkasseab19.30Uhr

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DasheutigeRezept: Fischküchleinmit Zitronen-Joghurt-Sauce

für 4Personen

Zutaten

ZITRONEN-JOGHURT-SAUCE

50 gMayonnaise

100 ggriechischesJoghurtnature,ungesüsst ½Zitrone,heissabgespült, abgeriebeneSchale, 2ELSaft Salz,Pfeffer FISCHKÜCHLEIN

750 gForellenfilets,gehäutet,feingeschnitten 1cmIngwer,gerieben 1Knoblauchzehe,gepresst ½BundSchnittlauch 4ELPaniermehl 50 ggriechischesJoghurtnature,ungesüsst 2 TLSpeisestärke 1TLSalz ½TLPfeffer 2ELRapsöl

Zubereitung

1.MayonnaisemitJoghurtverrühren,Zitronenschale und-saftbeigeben,würzen.

2. FischmitallenZutatenbisundmitJoghurtmischen. Stärkein 2ELWasseranrühren,hinzumischen, würzen.MitkaltabgespültenHändenca.16 Küchleinformen.ÖlineinerbeschichtetenBratpfanne erhitzen, Küchleinportionsweisebeidseitigjeca. 3Minutenbraten.

3. Fischküchleinanrichten,Zitronen-Joghurt-Sauce dazuservieren.

WeitereRezeptefindenSieauf www.volg.ch/rezepte/

Zubereitungszeit:ca.30Minuten

Bar und Kasse ab 19 Uhr
Brian Cyril Thurston setzte sich jahrelang für den Erhalt der Greina ein Portrait von Sohn Patrick, der im Kinofoyer Lux anwesend sein wird

Eine Adaption der «Lustigen Weiber»

Die Proben der Aemtler Bühne laufen auf Hochtouren

Restaurant Rössli in Mettmenstetten am 2. April, abends um Viertel vor sieben: «Gabi Seiler» und «Elvis» proben eine Rock-’n’-Roll-Tanznummer, unter der kundigen Leitung von Christian Schnatz, der im Stück «Di luschtige Wiiber» den Felix Jenny gibt, den Auserwählten der jungen, bezaubernden Janina Vogt: «Wichtig sind die Hüften», sagt er, «mit den Füssen könnt ihr machen, was ihr wollt…»

Unterdessen treffen die anderen Spielerinnen und Spieler ein. Ohne dass ein Kommandowort fällt, wird der Schauplatz von Szene 1 eingerichtet, werden Tische und Stühle, Tücher und Gläser einer Gartenwirtschaft aufgestellt, dazu die Instrumente der Rockband ausgepackt und an die Lautsprecher angeschlossen.

Regisseur Peter Steiner trifft ein und unterhält sich mit einzelnen Leuten. Dann ist alles bereit. Peter Steiner begrüsst alle und verkündet: «Szene 1, Kaltstart, bitte um Ruhe im Saal.» Wir befinden uns in einer Probe der diesjährigen Produktion der Aemtler Bühne. «Di luschtige Wiiber» sind eine Adaption der «Lustigen Weiber von Windsor» von William Shakespeare. Autor und Regisseur Peter Steiner hat das Stück in der

Faszination Wildtierfotografie

Am Montag, 13. April, lädt die Naturschutzgruppe Mettmenstetten zu einem Vortrag zum Thema Naturfotografie ein. Der mehrfach ausgezeichnete Wildtierfotograf Roman Willi zeigt und kommentiert seine Bilder mit Sujets von Wildtieren im Siedlungsraum bis Makroaufnahmen von Spinnen und Insekten aus unserer Umgebung. Nach dem Vortrag bietet sich die Gelegenheit des Austausches bei einem geselligen Apéro. «Man schützt nur, was man liebt, man liebt nur, was man kennt.» – Dieses Zitat des Zoologen und Nobelpreisträgers Konrad Lorenz hat sich der Vorstand der Naturschutzgruppe Mettmenstetten für das diesjährige Thema zu Herzen genommen. Um etwas zu

AGENDA

Donnerstag, 9. April

Affoltern

◴ 20:15–22:00: Konzert

Marcel Lüscher Quartett: Impressionistischer Jazz mit Marcel Lüscher, Björn Meyer, Thomas Lüscher und Kaspar Rast.

● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10

Veranstalter: Kulturkeller lamarotte, Eintritt frei, Kollekte, Essen ab 19:00 Uhr, 20 Franken, www. lamarotte.ch

Kappel

◴ 13:30–14:30: Führung Führung durch die Klosteranlage.

● Kloster Kappel, Kappelerhof 5

Veranstalter: Kloster Kappel, kostenlos, keine Anmeldung, Treffpunkt beim Amtshaus, www. klosterkappel.ch

Knonau

◴ 17:00–20:00: Secondhand Secondhand-Event für Frauenkleider mit grosser Auswahl, nach Grössen sortiert.

● Stampfi Mehrzwecksaal, Stampfistrasse 8 Veranstalter: Secondhand-Event

kennen und zu lieben, muss man aber erst Kontakt damit aufnehmen und sich damit auseinandersetzen. Daher widmet sie sich dem Schwerpunkt Beobachten

und Dokumentieren unserer Natur im Siedlungsraum oder in unseren Naturschutzgebieten. Zum Einstieg zeigt uns der Tierfotograf und -filmer Roman Wil-

Freitag, 10. April

Affoltern

◴ 19:30: Film Portrait über Brian Cyril Thurston und seinen Einsatz für die Greina. Sohn Patrick ist anwesend.

● Aula Ennetgraben

Veranstalter: Kinofoyer Lux, Eintritt 16 Franken, 8 Franken ermässigt, Kasse und Bar ab 19:00 Uhr, https://kinolux.ch

◴ 20:15–22:15: Kabarett Uta Köbernick präsentiert ihr Programm «geht‘s ruhig an» mit Liedern und Texten zum Zeitgeist.

● Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7

Veranstalter: KulturAffoltern, Eintritt 30 Franken, 15 Franken ermässigt, Bar ab 19:30 Uhr, www. kulturaffoltern.ch

◴ 20:15–22:00: Theater Farm der Tiere, ein Schauermärchen mit Musik frei nach George Orwell.

● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10

Veranstalter: Kulturkeller lamarotte, Eintritt 45/35/20 Franken, Bar & Kasse ab 19:15 Uhr, www.lamarotte.ch

Samstag, 11. April

Affoltern

◴ 10:00–16:00: Ausstellung

«Region zu Tisch – Gestern, Heute,

Morgen». Eine Reise durch das Säuliämtler Ernährungssystem.

● Ortsmuseum, Ottenbachestrasse

79

Veranstalter: Verein Ortsmuseum Affoltern, www. museum-affoltern.ch

Hausen

◴ 20:15–22:30: Theater ZAPZARAP «Cyrano de Zapzarap». Geschichte des virtuosen Degenkämpfers.

● Gemeindesaal Weid, Schulhausstrasse 5

Veranstalter: Kultur im Dorf Hausen, Eintritt 35/30/15 Franken, Bar ab 19:30 Uhr, https:// kulturimdorf.ch

Obfelden

◴ 19:30–21:00: Erzählkunst Glückssache! Geschichten über Leben und Schicksal, erzählt von vier Erzählerinnen.

● Kirchenhaus, Bachstrasse 18

Veranstalter: Geschichtenzeit Gabi, Eintritt frei, Kollekte, Anmeldung per E-Mail

Sonntag, 12. April

Affoltern

◴ 12:00–16:00: Ausstellung

«Region zu Tisch – Gestern, Heute, Morgen». Eine Reise durch das

heutigen Zeit angesiedelt und nach Mettmenstetten verlegt, den Ort der Aufführungen.

John Falstaff, die Hauptfigur bei Shakespeare, ist nun «Elvis», ein alternder Rockmusiker und Elvis-Imitator. Er hält sich nach wie vor für unwiderstehlich und meint, getreu nach Shakespeare, gleich zwei Frauen verführen zu können, um zu ihrem Geld zu kommen. Diese jedoch – u.a. die eingangs erwähnte «Gabi Seiler» – führen ihn nach Strich und Faden an der Nase herum und lassen ihn drei Mal in die Falle tappen. Die berühmte Szene im Wäschekorb mit dem anschliessenden unfreiwilligen Bad im Dorfbach fehlt nicht. «Di luschtige Wiiber» kommen rockig und poppig daher, und mit einem schönen Schuss emanzipatorischen Drives: Vom «Wiiberstamm» gehen wesentliche Impulse aus, und das junge Paar, das sich am Ende gefunden hat, beschliesst von allem Anfang an Gütertrennung!

Tobias Sonderegger, Aemtler Bühne Premiere am 22. Mai. Spielort: Restaurant Zum weissen Rössli, Mettmenstetten. Vorverkauf und weitere Informationen: www.aemtlerbuehne.ch

li, ausgezeichnet von verschiedenen Organisationen wie der Nature TTL Photo Competition, wie faszinierend und vielfältig die heimische Tierwelt im Siedlungsgebiet sein kann. Er zeigt und kommentiert atemberaubende Makroaufnahmen kleinster Insekten bis hin zu nächtlichen Begegnungen mit Fuchs, Dachs oder Kröte. Seine Bilder wird er mit Tipps, Tricks und Kniffen anreichern, die zur eigenen Umsetzung animieren sollen. Dazu gibt es im Rahmen eines eigenen Fotowettbewerbs am 9. Mai einen Besuch des Forainweiher auf der Suche nach den schönsten Frühlings-Sujets und am 22. August einen Besuch des Schürenweihers. Natürlich soll auch den ganzen Sommer hindurch entdeckt, beobachtet und fotografiert werden. Am 14. November von 14 bis 16 Uhr findet dann die Vernissage in der Bibliothek z’Mättmi statt mit der Prämierung der besten Bilder. Naturschutzgruppe Mettmenstetten, Martin Schnorf

Säuliämtler Ernährungssystem.

● Ortsmuseum, Ottenbachestrasse 79

Veranstalter: Verein Ortsmuseum Affoltern, www. museum-affoltern.ch

Montag, 13. April

Hausen

◴ 13:30–17:00: Café Palaver Begegnung, Austausch und Gemütlichkeit für alle Generationen.

● Zwinglistube, Schulhausstrasse 1

Veranstalter: Spitex Knonaueramt, www. spitexka.ch

Dienstag, 14. April Kappel

◴ 09:00–11:00: Stick-Treff Sticken und Stricken mit Möglichkeit, an eigenen Projekten zu arbeiten.

● Kappelerhof 5

Veranstalter: Kloster Kappel, Eintritt frei, www. klosterkappel.ch

Mittwoch, 15. April

Affoltern

◴ 17:00–21:00: Frauenkleidertausch

Der Vortrag Naturfotografie mit Roman Willi findet am Montag, 13. April, um 20.15 im Pfarrhauskeller (neben der reformierten Kirche Mettmenstetten) statt. Durchführung im Anschluss an die Generalversammlung der Naturschutzgruppe. Apéro nach dem Vortrag. Auswärtige Besucher sind herzlich willkommen. Fragen beantworten Sven Potter (sven.potter@bluewin.ch) oder Martin Schnorf (martin.schnorf@sornea.ch)

Tausch von Frauenkleidern. ● Reformierte Kirche, Chilehuus, Zürichstrasse 94

Donnerstag, 16. April Kappel

◴ 13:30–14:30: Führung

Führung durch die Klosteranlage. ● Kappelerhof 5

Veranstalter: Kloster Kappel, kostenlos, keine Anmeldung, Treffpunkt vor dem Amtshaus, https://www.klosterkappel.ch

Affoltern

◴ 17:00–21:00: Frauenkleidertausch

Tausch von Frauenkleidern.

● Reformierte Kirche, Chilehuus, Zürichstrasse 94

Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch

Ein Schnappschuss aus der Probenarbeit. In der Mitte Regisseur Peter Steiner. (Bild Florence Ott)
Roman Willi ist ein begnadeter Fotograf. (Bild zvg)

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Nächste Erscheinung dieser Spezialseite ist am 13. Mai 2026.

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Kaspar Köchli

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Souveräner Auswärtssieg

Fussball, 1. Liga, Gruppe 3: USV

Vor dem Osterwochenende war für den FC Wettswil-Bonstetten nochmals volle Konzentration gefragt. Am Mittwochabend gastierten die Ämtler auswärts bei Eschen/Mauren im Fürstentum Liechtenstein. Die Partie war geprägt von unterschiedlichen Ausgangslagen. Während der FCWB nach zuletzt überzeugenden Auftritten wichtige Punkte im Rennen um die Spitzengruppe anpeilte, trat der Gastgeber mit einem neuen Trainer an der

Seitenlinie an. Trotz gesichertem Mittelfeldplatz brachte Eschen/Mauren dadurch eine gewisse Unberechenbarkeit mit, was für zusätzliche Spannung sorgte.

Ausgeglichene erste Halbzeit

Die Mirzai-Elf startete mit viel Elan in die Partie und setzte früh auf ein hohes Pressing. Bereits nach wenigen Minuten führte ein Ballgewinn in der Offensive

zu einer ersten grossen Chance. Vukasinovic kam frei zum Abschluss, scheiterte jedoch am stark reagierenden Foser im Tor der Gastgeber. Die Ämtler blieben spielbestimmend und kamen in der 21. Minute erneut gefährlich vors Tor. Peter traf aus spitzem Winkel nur den Pfosten. Fünf Minuten später zahlte sich der Druck aus. Di Battista eroberte den Ball und Vukasinovic verwertete die anschliessende Flanke per Kopf zur Füh-

Last-Minute-Sieg für HSV Säuliamt

Herren 1 entscheidet Duell gegen den HC Glarus für sich

Am Samstag vorletzter Woche bestritt das Herren-1-Team des HSV Säuliamt sein zweitletztes Spiel der Saison gegen den ebenfalls auf dem zweitletzten Tabellenrang stehenden HC Glarus. Obwohl der HSV nicht mit einem kompletten Kader und ohne Trainer anreiste, startete das Team stark in die Partie. Dank schnellem Spiel ging man bereits in den ersten drei Minuten mit 3:0 in Führung. Doch die Partie entwickelte sich anders als zunächst erwartet: Der HC Glarus reagierte sofort und glich bereits in der 6. Minute zum 4:4 aus. In der Folge blieb das Spiel ausgeglichen und spannend. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, sodass es mit einem 17:17-Unentschieden in die Halbzeitpause ging. In der zehnminütigen Pause wurden wichtige taktische Anpassungen besprochen, die in der zweiten Hälfte Wirkung zeigten. Der HSV Säuliamt konnte sich bis zur 55. Minute mit einem Vorsprung von zwei Toren leicht absetzen. Doch der HC Glarus kämpfte sich nochmals zurück und erzielte den Ausgleich zum 30:30. Die letzten fünf Minuten wurden zum echten Nervenkitzel. In den entscheidenden Schlusssekunden behielt der HSV jedoch die Nerven: Nur zehn

Mit dem Sieg gegen Glarus sicherte sich der HSV Säuliamt wichtige Punkte. (Bild Therese Bommel)

Sekunden vor Spielende erzielte die Nummer 5 den entscheidenden Treffer. So gewann der HSV Säuliamt das Spiel mit 35:33. Mit diesem wichtigen Sieg sichert sich das Team wertvolle Punkte und wahrt die Chance, sich am letzten Spieltag noch auf den 5. Tabellenplatz vorzuarbeiten.

HSV Säuliamt, Cédric Bommel

rung. Die Reaktion von Eschen/Mauren folgte prompt. Torhüter Thaler parierte zunächst stark, ehe der Ball bei einer weiteren Aktion doch im Netz landete. Der Treffer wurde jedoch wegen eines vorangegangenen Fouls aberkannt. Kurz vor der Pause kamen die Gastgeber zum verdienten Ausgleich. Murati verwandelte einen Elfmeter zum 1:1-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel legte der FCWB erneut einen Blitzstart hin. Ein

weiterer Ballgewinn führte über Schneebeli und Vukasinovic zu Hager, der souverän zur erneuten Führung einschob. Nur zwei Minuten später setzte sich Vukasinovic an der Grundlinie durch und erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 3:1. Eschen/Mauren versuchte weiterhin, offensiv Akzente zu setzen, biss sich jedoch entweder an der stabilen WB-Defensive die Zähne aus oder scheiterte an Thaler, der mehrere Angriffe entschärfte. In der 75. Minute erhielten die Ämtler einen Elfmeter, den Peter sicher zum vorentscheidenden 4:1 verwandelte. In der Schlussphase brachte der FCWB den Sieg routiniert über die Zeit. Der FC Wettswil-Bonstetten kann mit der bisherigen Rückrunde mehr als zufrieden sein. Mit sechs Siegen aus sieben Meisterschaftsspielen unterstreicht die Mannschaft ihre starke Form und beeindruckt durch Konstanz sowie Effizienz in den entscheidenden Momenten. Mit diesem positiven Lauf im Rücken ging das Team in die Osterpause. Flavio Peter, FCWB

FCWB im Verfolgerduell gegen Tuggen

Die Ausgangslage in der Gruppe 3 der 1. Liga ist spannend, auch wenn Leader YF Juventus der Gruppensieg nicht mehr zu nehmen ist. Dahinter liegen mit Tuggen aktuell 46 Punkte, der FC WettswilBonstetten 45 und Taverne mit deren 42, die aussichtsreichsten Kandidaten für einen sicheren Platz in den Aufstiegsspielen. Das Spitzenspiel vom Samstag avanciert damit zu einer möglichen Vorentscheidung im Kampf um Platz zwei.

Zwei Teams im Hoch Nachdem mitten in der Vorbereitung beim FCWB Trainer Mirzai übernahm, gelang dem Team fast alles. Von acht Pflichtspielen gewann man deren sechs und hat sich so an der Tabellenspitze etabliert. Ähnlich die Bilanz der Previtali-Elf aus der March. Sechs Siegen (inkl. Cup im Penaltyschiessen gegen

Höngg), stehen ein Remis gegen Dietikon und eine 0:5-Klatsche gegen den Nachwuchs von Winterthur gegenüber. Zuletzt gewann das Team zwar dreimal in Folge mit stets knappen Ergebnissen.

FCWB strebt Heimsieg an Seit Anfang September hat der FCWB auf dem heimischen Moos nicht mehr verloren, seit Ende Oktober keinen Punkt mehr abgegeben. Diese Heimstärke soll auch am Samstag zum Vollerfolg führen. Mit einem Sieg könnte man an Tuggen vorbeiziehen und mit Vorteil in die Schlussphase der Saison starten. Man darf auf ein spannendes Spiel zweier Top-1.-Liga-Teams gespannt sein. Anpfiff auf dem Wettswiler Moos ist wie üblich am Samstagnachmittag um 16 Uhr. Oliver Hedinger, FCWB

Kurz vor Schluss stehen die U21-Junioren an der Tabellenspitze

Die ältesten Junioren von Floorball Albis wahren ihre Aufstiegschance

Voller Entschlossenheit reisten die U21Junioren am Sonntag, 29.3.2026, ins Aargauer Wynental nach Reinach. Auf die Zweitplatzierten warteten die Einhörner aus Hünenberg (Drittplatzierte) und die erstplatzierten Zuger Highlands. Das Spiel gegen die Hünenberger war von Anfang an durch hohes Tempo und viel Körpereinsatz geprägt. Als die Einhörner in der elften Minute eine Zweiminutenstrafe kassierten, nutzte Albis diesen Vorteil und eröffnete den Torreigen. Nur vier Minuten führte Albis bereits mit 4:0. Die Hünenberger näherten sich aber nochmals gefährlich und verkürzten auf 4:2. Doch statt in Bedrängnis zu geraten, zündeten die Albisser eine nächste Stufe und scorten beinahe im Minutentakt. Nach vierzig gespielten Minuten konnten die Säuliämtler mit 11:2 einen zünftigen Sieg feiern, zwei weitere Punkte ins Trockene bringen und zugleich eines der besten

Spiele ihrer noch jungen Teamgeschichte abliefern.

Nach einer längeren Pause standen sich die besten beiden Teams dieser Gruppe gegenüber: die Zuger Highlands

und Floorball Albis. Albis legte einen fulminanten Start hin, bereits nach 41 Sekunden musste der Highlands-Goalie zum ersten Mal den Ball hinter sich aus dem Netz holen. Nur wenige Minuten

später konnten die Zuger ausgleichen und das Spiel begann quasi wieder von Neuem. Während Albis in einer nächsten Aktion nur den Pfosten traf, verwerteten die Zuger und konnten in der zehnten Minute in Führung gehen. Dass in dieser Partie alles auf dem Spiel stand, zeigte sich im intensiven Körpereinsatz und in der hohen Härte. Die Teams schenkten sich nichts, weshalb das Schiedsrichterduo bereits in der 14. Minute die erste von insgesamt sieben (!) Zweiminutenstrafen aussprechen musste. Albis zeigte das beste Powerplay und nutzte alle Überzahlsituationen eiskalt aus.

In der 37. Minute stand auf der Anzeigetafel erneut unentschieden (3:3). Der Albis-Coach Michael Stöckli nahm seinen Goalie raus und schickte an seiner Stelle einen sechsten Feldspieler aufs Feld. Spätestens jetzt lagen die Nerven der vielen mitgereisten Albis-Fans

blank. Die Highlands kassierten nur wenige Sekunden später eine weitere Strafe und Albis konnte dadurch erneut in Führung gehen. 22 Sekunden vor Ablauf der Spielzeit wurde Albis noch ein Penalty zugesprochen. Dieser wurde souverän verwertet, sodass Albis diese hart umkämpfte Partie mit 5:3 für sich entscheiden konnte. Mit dem zweiten Tagessieg und einer sensationellen Torbilanz von plus 80 kletterte Albis in der Tabelle ganz nach oben.

Am 19. April kommt es in der Sporthalle Schachen in Bonstetten zum grossen Showdown. Das junge U21-Team hat dann die Chance zum Aufstieg in die nächsthöhere Stärkeklasse.

Christa Hegglin, Floorball Albis

Weitere Infos und Resultate auf der Webseite: www.floorball-albis.ch

Janick Hager (hier gegen Mendrisio) erzielte mit seinem achten Saisontreffer WBs 2:1-Führung. (Bild Kaspar Köchli)
Herren 1. Liga Classic (Gruppe 3)

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«Ich möchte einfach weiterkommen»

Handballer Iso Sluijters stürmt für den HC Emmen – zu Hause ist er mit seiner Familie in Affoltern

Irene Hung-KönIg

Iso Sluijters ist froh, seinem Beruf nachgehen zu können. Er spielt für den Tabellenführer in der Nationalliga B, den HC Emmen. Der 35-jährige ehemalige Nationalspieler Hollands hat nur lobende Worte für sein Team. «Mir gefällt es sehr gut, es ist eine mega junge Mannschaft. Ich bin neben einem 32-Jährigen der Älteste. Es ist ein sehr junges, talentiertes Team, wir arbeiten hart», erzählt er im Gespräch mit dem «Affolter Anzeiger».

Angesprochen auf die schwierige Zeit bei seinem letzten Arbeitgeber GC Amicitia Zürich in der Nationalliga A, sagt er: «Die letzten zwei Jahre waren mental sehr anstrengend. Der Lohn kam verspätet, es gab viele andere Probleme im Verein.» Nach dem Ausscheiden des Hauptsponsors musste der Trägerverein GAZ Konkurs anmelden. Iso

«Die letzten zwei Jahre waren mental sehr anstrengend.»

Iso Sluijters, Handballprofi aus Affoltern

Sluijters hatte einen Vertrag bis Sommer 2026, welcher daraufhin seine Gültigkeit verlor, wie die «Luzerner Zeitung» schreibt.

Iso Sluijters musste sich einen neuen Verein suchen. Über Paul Bar, seinen Ex-Kollegen aus Zürich, kam schliesslich der Kontakt in die Innerschweiz zustande. Paul Bar trainiert in Emmen die Goalies. Beim HC Emmen hat Sluijters einen Vertrag bis Ende 2027 unterschrieben. Er ersetzt Luca Mastrocola, der wegen einer Schulteroperation ausfällt. «Ich möchte einfach weiterkommen», sagt der Vater eines fünfjährigen Jungen. Er gesteht, dass er sich noch zu fit fühle, um aufzuhören. Ein Traum, der sich wohl aber nicht mehr erfüllen werde, sei ein Engagement bei Barcelona. Ohnehin zählen mittlerweile auch andere Dinge. Ihm, seiner Partnerin und seinem Sohn gefalle es sehr in Affoltern. «Es hat viele Familien hier, Schulen und alles sind hier. Wir haben schon immer in Affoltern gelebt, uns gefällt es sehr, es ist ruhig. Zudem ist es nicht weit weg

Nach seiner Aktivzeit will Iso Sluijters ein Trainerdiplom machen.

von Zürich und Zug.» Und der Sohn sei happy im Kindergarten, ergänzt er. «In meiner Familie haben beide Eltern Handball gespielt. Mein Vater spielte auch Rugby. Erst wollte ich Rugbyspie-

ler werden, doch in meiner Heimat gab es keine Mannschaften für mich. Das heisst, erst ab 16 Jahren, und ich war damals 8 oder 9. Dann probierte ich Handball aus, es hat mir gut gefallen,

machte mir Spass. Es ist ein vielschichtiger Sport: Es ist schnell, hart. Das sind Dinge, die ich beim Sport mag.»

Der Sohn spielt Handball beim HSV Säuliamt. «Er ist erst fünf Jahre alt. Es gefällt ihm sehr. Doch ich würde ihm auch andere Sportarten anbieten. Von mir aus muss er nicht Handballer werden, er muss einfach Spass haben», sagt er. Sluijters hilft dort auch mit bei den U7-Trainings des HSV Säuliamt. «Bald werde ich auch bei den U9 mithelfen», sagt er.

Dann ist wohl eine Trainerkarriere die nächste Station nach dem aktiven Sport? «Ich will ein Trainerdiplom machen und möchte schon im Handballbereich bleiben als Junioren- oder Assistenztrainer, aber nicht profimässig.

Der 35-Jährige möchte Elektriker werden. Er habe ein paar Mal versucht, während der Profizeit ein Heimstudium zu absolvieren, doch das habe nicht geklappt. Iso Sluijters betont, dass er durch den Sport alle zwei Jahre das Land wechselte. So spielte er in Spanien, Norwegen, Deutschland, Polen, in der Schweiz – etwas anzufangen irgendwo,

Ladies-Day in Bonstetten bei Floorball Albis

war deshalb schwierig. «Die Elektrizität finde ich mega interessant. Ausserdem arbeite ich gerne mit meinen Händen. Es ist nicht zu einfach, du musst nachdenken und trotzdem mit den Händen arbeiten, das interessiert mich einfach.» Zu seinen Hobbys und Aktivitäten mit der Familie zählt er das Ski- und Snowboardfahren. «Das war während der Profikarriere nicht erlaubt. Vor allem hier in der Schweiz ist es wunderschön, mit der Aussicht und den schönen Bergen und dem Schnee. Ansonsten wandern wir bei schönem Wetter. Meistens sind es sportliche Dinge, das macht mir am meisten Spass.»

In loser Folge stellt der «Anzeiger» in dieser Serie hoffnungsvolle Sportlerinnen und Sportler aus dem Säuliamt vor. (red)

Die Ausgangslage war vielversprechend: Mit drei Punkten Vorsprung auf Rang zwei hatten die Damen den Titel im Visier. Doch gerade solche Situationen sind im Sport heikel – ein Sieg hätte alles entscheiden können. Das Team von Heinz Zähner und Bruno Etter startete entsprechend angespannt, konnte aber durch das 1:0 von Livia Christen etwas Druck abbauen. Die Zugerinnen hielten jedoch stark dagegen und brachten Albis immer wieder in Bedrängnis. Torhüterin Chantal Widmer blieb souverän und hielt ihren Kasten sauber. Die zweite Halbzeit wurde für die Fans zur Zerreissprobe: Kurz nach Wiederanpfiff gelang Zugerland der Ausgleich. Fiona Bissig antwortete mit einem sehenswerten Treffer zur erneuten Führung. Doch die Gegnerinnen glichen erneut aus. Zweimal brachte Captain Angelina Köhler ihr Team wieder in Front, bevor Zugerland nach einem Time-out – ohne Torhüterin und mit einer zusätzlichen Feldspielerin –doch noch ausgleichen konnte. Die Fans auf der Tribüne waren nun im roten Bereich. War das etwa Absicht, um die

Meisterschaft bis zum Schluss spannend zu halten? Zeit zum Durchatmen blieb nicht: Auf dem Nebenspielfeld warteten bereits die Juniorinnen auf ihre Unterstützung. Das junge Team – mit Spielerinnen der Jahrgänge 2011 bis 2013 – trat diese Saison bei den A-Juniorinnen an

und musste sich oft Gegnerinnen bis Jahrgang 2007 stellen. Dabei zeigten sie eindrücklich, dass bei Albis eine vielversprechende Generation heranwächst. In der letzten Meisterschaftsrunde ging es um Platz 4 gegen das Schlusslicht der Gruppe. Albis legte einen Traumstart hin: Innerhalb von vier Mi-

nuten erzielten Nureina Hübscher (2) und Emina Huber eine komfortable 3:0-Führung. Danach erhöhte Fricktal den Druck und kam zum 1:3-Anschlusstreffer. In der zweiten Halbzeit kam Fricktal noch auf 2:3 heran, konnte den Ausgleich jedoch nicht mehr erzielen. So durften die Juniorinnen einen gelungenen Saisonabschluss feiern.

Im Heimstadion Schachen durften die Juniorinnen den vierten Platz und das Damen-Team den Titelgewinn feiern Eine lange und spannende Saison ging für die Juniorinnen und Damen von Floorball Albis zu Ende. Das Stadion in Bonstetten war gut gefüllt, um dem Frauen-Unihockey die verdiente Aufmerksamkeit zu schenken. Auf den Rängen war die Anspannung deutlich spürbar, als das erste Spiel der Damen gegen den UHC Zugerland begann.

In der anderen Halle machten sich die Damen bereits wieder bereit für das alles entscheidende Spiel. Ein Unentschieden würde zum Titel reichen – was nach einem turbulenten Spiel voller Highlights auch gelang!

Somit war es mit dem Schlusspfiff geschafft: Albis sicherte sich unter grossem Jubel den Titel in der 3. Liga in der heimischen Schachenhalle!

Der Damenbereich von Floorball Albis sucht motivierte Spielerinnen von den Jüngsten bis zu den Damen. Ob Anfängerin oder mit Erfahrung ist jede Verstärkung auf und neben dem Feld willkommen.

Philipp Schwendimann, Floorball Albis

Weitere Infos und Resultate auf der Webseite: www.floorball-albis.ch

Iso Sluijters: «Handball ist schnell und hart, das mag ich an diesem Sport.» (Bild zvg)
(Bild zvg)
Das glückliche Titelgewinner-Team Damen Floorball Albis in der 3. Liga. (Bild zvg)

ZEIT-VERS

Ein Naturgesetz

Vier verschied’ne Efeupflanzen wachsen hier empor. Doch betrachtet man’s im Ganzen, drängt nur eine kräftig vor.

Was an diesem Baum gerade friedlich so passiert, zeigt uns, dass – auch wenn es schade –halt nicht jeder reüssiert.

Thomas Gilg

Auf Spaziergängen weckt vieles seine Neugier, was er als Bild festhält, um es dann mit einem Vers zu pointieren.

BILDERRÄTSEL

Das Mädchen blickt uns in Mettmenstetten an

Zahlreiche Einsender haben uns geschrieben. Die meisten hatten recht: Bei dem abgebildeten Mädchenkopf vom vergangenen Freitag handelt es sich um einen Teil der Skulptur, auch bekannt unter dem Namen «Die drei Kinder» im Dorfzentrum von Mettmenstetten. (red)

«Ich setze mich gerne für die Gemeinschaft ein»

Sonja Neuweiler kennt Maschwanden seit ihrer Kindheit und war auch in der Welt unterwegs

Mit Sonja neuweiler Sprach Marianne VoSS

Zu Beginn des Gesprächs geht es um Maschwanden, um das immer noch mehrheitlich intakte Dorf, wo man sich kennt und füreinander da ist. Sonja Neuweiler weiss, wovon sie spricht. «Ich bin hier aufgewachsen, in diesem über 200 Jahre alten Haus meiner Vorfahren.»

Ihre Kindheit auf dem Bauernbetrieb und im Dorf Maschwanden könne man mit dem Leben von Pippi Langstrumpf vergleichen. «Wir Kinder hatten grosse Freiheiten, konnten im Dorf herumstreunen und tun und lassen, was wir wollten. Doch zugleich hatten alle im Dorf ein bisschen ein Auge auf uns.»

So viel anders sei es heute nicht. «Auch meine beiden Kinder erlebten es ähnlich. Sie waren unbeschwert unterwegs, und wenn etwas Ungewöhnliches geschah, erfuhr ich es meistens.»

Da Sonja Neuweiler drei ältere Brüder hat, war sie als Nesthäkchen von den Stallarbeiten entbunden. «Doch Kinderarbeit war natürlich völlig normal», sagt sie lachend. «Das hat uns auch nicht geschadet. Es war selbstverständlich, dass ich beim Heuen, im Garten oder beim Äpfelauflesen mithalf.» Da in Maschwanden fast nur Bauernfamilien lebten, ging das auch ihren Freundinnen so. «Dennoch, wir hatten auch unsere freien Zeiten, verreisten jedoch nie in die Ferien.» Sie erklärt, dass es früher bei den Bauern keine Ferien gab und die Kommentare so lauteten: «Ferien? Was ist das? Wir haben keine Zeit!»

Im Bally Schuhe verkauft

Inzwischen wird der Hof nicht mehr als Landwirtschaftsbetrieb geführt. «Er war zu klein, um heute noch eine Familie zu ernähren. In der ehemaligen Scheune ist nun die Zimmerei meines Bruders Thomas Strebel eingerichtet.»

Nun erzählt Sonja Neuweiler von ihrer beruflichen Laufbahn. «Diese hängt mit dem Beruf meines Vaters zusammen. Er war gelernter Bootsbauer und schickte mich in den Ruderclub Cham.» Sie sei sehr erfolgreich gewesen im Rudersport und habe als Jugendliche

fast ihre ganze Freizeit im Ruderclub verbracht. Dadurch war der berufliche Weg ins Sportgeschäft für sie naheliegend. «Ich absolvierte die Lehre als Detailhandelsangestellte in einem Sportgeschäft in Zug.»

In den folgenden Jahren entschied sie sich für ein Leben mit wenig Sesshaftigkeit und etwas Horizonterweiterung über Maschwanden hinaus. «Ich konnte für die Bally-Schuhgeschäfte schweizweit als Springerin arbeiten, war also mal einige Monate in Davos, in Bad Ragaz, dann wieder in Zürich oder Luzern im Einsatz. Das war sehr spannend und abwechslungsreich.» Danach wollte sie noch mehr sehen von der Welt und reiste als junge Frau alleine durch Asien. Sie schwärmt von ihren Erfahrungen und den eindrücklichen Begegnungen. «Diese Reise war eine gute Lebensschule für mich und öffnete mir die Augen für die Lebensweise und Kultur anderer Menschen.» Nachdenklich ergänzt sie: «Natürlich

wurde ich auch mit unglaublicher Armut konfrontiert.»

Vielseitig engagiert

Ihren Mann Michael lernte sie am Jubiläumsfest des Musikvereins kennen.

«Hier in Maschwanden, auf der Festwiese auf halbem Weg zwischen meinem und seinem Haus.» Sie schmunzelt. Das Paar heiratete, und bald gehörten zwei Kinder zur Familie. Sonja Neuweiler entschied in dieser Zeit, ihre damalige berufliche Tätigkeit im Immobilienmarketing aufzugeben. Doch im Dorf war sie immer sehr engagiert – und ist es bis heute. «Ich setze mich gerne für die Gemeinschaft ein», betont sie. Sie berichtet von der erfolgreichen Aktion des Vereins «Einkaufen in Maschwanden» für das Fortbestehen des Volg-Ladens oder von ihrer Tätigkeit in der Primarschule, im Kindergarten und in der Tagesbetreuung. Die Arbeit mit den Kindern war für sie immer eine grosse Bereicherung.

«Ich war zudem in der Museumskommission und sogar ein paar Jahre im Gemeinderat.»

Zurzeit setzt sie sich intensiv in der reformierten Kirche ein, als Leiterin der Kirchenkommission und als Verantwortliche des Kinderangebotes Kolibri. Eher nebenbei erwähnt sie ihren Kampf gegen die Krebskrankheit und die länger andauernde Phase, in der sie gesundheitlich angeschlagen war. «Es geht mir jetzt gut. Doch ich lebe seither jeden Tag sehr bewusst und fühle mich durch den Glauben gestärkt.»

Neun Hundewelpen aufgezogen Kraft geben ihr auch der grosse Rosengarten und ihre Bienenvölker im Dachstock. «Wenn ich die Bienen beobachten kann, wie sie von oben auf die insektenfreundlichen Rosen fliegen und sich Pollen holen, gibt mir das Lebenskraft und Freude.»

Zur Familie Neuweiler gehören auch die Dänischen Doggen Azora und ihre Tochter Athea. «Sie motivieren mich, rauszugehen an die frische Luft und in die Natur. Sie werden aber auch von unseren Teenagern heiss geliebt.» Vor zwei Jahren habe sich die ganze Familie sogar dafür entschieden, Azora decken zu lassen. Das folgende aufwendige Abenteuer mit dem Aufziehen von neun Welpen sei für alle unvergesslich. Zum Schluss kommt sie nochmals auf das Dorf zurück. «Es ist mir sehr wichtig, dass die Gemeinschaft hier weiterlebt, dass wir gute Beziehungen pflegen zu den Menschen um uns herum und Anteil nehmen aneinander.»

In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben. (red)

Samstag16.Mai2026 Nachwuchsschwingfest

südafrik. Airline Zeitmesser arab.Segelschiff Abschnitte. Textes Rachenentzündung

Kaviarfisch basisdemokrat Urform höhere Stabsoffiziere grüner Beryll Weltwirtschaftsforum

Fluss nicht durch zwei teilbar

Sonntag17.Mai2026 Kantonalschwingfest

einerlei süsser Brotaufstrich Schlagrhythmus Immunschwächekrankh. Übungsstück 7 Verbrennungsrückstand engl.: Mittag Immunisierung 10

Eidg. Departement Party, Feier Sehorgan

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vereidigte Juristen Masseinheit derFrequenz Haushaltsgerät (Kw.) 4 Molekülmengeneinheit Abk.: Steinkohleeinheit

Efeu klettert am Baum empor. (Bild thg)
Sonja Neuweiler mit den Hundedamen Azora und Athea. (Bild Marianne Voss)

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