CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 25 I 179. Jahrgang I Mittwoch, 1. April 2026
Moderne und zentrale 1.5-7.5 Zimmer Mietwohnungen
brauipark.ch
Projekt «Maschwanden 2030»
Mutiger Bruch mit Klostertradition
Wie kann die kleinste Ämtler Gemeinde weiter bestehen, fragten sich gegen 90 Maschwandenerinnen und Maschwandener am Samstag. Seite 3
In Kappel wurde das 500-Jahre-Jubiläum des ersten reformierten Abendmahls mit einem ungewöhnlichen Gottesdienst gefeiert. Seite 5
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Ist der neue Dorfplatz zu klein?
«Was genau feiern wir an Ostern?»
Grösse und Lage eines Dorfplatzes sowie eine neue Strasse polarisieren in Hedingen Daniel Koch Der Schachensaal in Hedingen war am vergangenen Samstagmorgen voll, als die Gemeinde eine erste von zwei Informationsveranstaltungen zum aktuellen Stand der Zentrumsplanung abhielt. Denn Hedingen steht vor einem bedeutenden Entwicklungsschritt: Mit der geplanten Neugestaltung des Zentrums will die Gemeinde das Dorf langfristig stärken und attraktiver machen. Herzstück des Projekts ist ein neuer, autofreier Dorfplatz mit Grünflächen, Bachzugang und Raum für Begegnung und Veranstaltungen. Gleichzeitig sind neue Wohnungen, Gewerbeflächen sowie ein zentral gelegenes Gemeindehaus vorgesehen, um das Zentrum wieder stärker zu beleben. Ein zentrales Anliegen ist zudem die Verkehrsentlastung: Eine neue Erschliessungsstrasse soll den Durchgangsverkehr aus dem Dorf kern verlagern und so mehr Sicherheit und Aufenthaltsqualität schaffen. Die Zentrumsentwicklung basiert auf einem mehrjährigen Planungsprozess unter Einbezug der Bevölkerung und Grundeigentümer.
In Hedingen soll entlang des Dorfbachs zwischen Kratzstrasse und Bahnhofplatz ein Dorfplatz entstehen. (Bild zvg)
«Platz muss dort sein, wo Leute sind» Einwände aus der Bevölkerung betreffen momentan vor allem die neue Erschliessungsstrasse, die Grösse und Lage des Dorfplatzes sowie «identitätsstiftende» Häuser im sogenannten Magnolienquartier. Der geplante Dorfplatz habe die Grösse einer 2,5-Zimmer-Wohnung und wurde von einem Veranstaltungsteilnehmer kritisiert. Wie Gesamtprojektleiter Christian Schlatter ausführte, dürfte der Platz tatsächlich rund 1000 Quadratmeter Fläche aufweisen. «Das wären dann rund 15 grosse 2,5-Zimmer-Wohnungen», konterte er. Den Einwand, dass der Dorfplatz besser auf dem Juventus-Areal beim Kreisel realisiert würde, entkräftete Gemeindepräsident Ruedi Fornaro: «Ein Dorfplatz muss dort sein, wo die
«Beim Volg wird die Gefährlichkeit erheblich reduziert. Nach der Umsetzung fahren dort statt 1300 nur noch 400 Autos pro Tag.» Christian Schlatter, Gesamtprojektleiter, Hanser Consulting AG
Leute sind.» Dies sei nun einmal auf dem Areal beim Volg der Fall – dort, wo eingekauft werde. Dass die Gemeinde «wertvolles Bauland hergibt», um eine neue Erschliessungsstrasse zu bauen, lautete ein anderer Kritikpunkt. Stattdessen wird weiterhin eine Nordzufahrt aus der anderen Richtung vorgeschlagen. Wie von den Verantwortlichen bereits früher dargelegt, ist eine solche wegen Vorgaben des Kantons aber nicht möglich. «Sie ist planungsrechtlich nicht zulässig und aus heutiger Sicht nicht bewilligungsfähig», erklärte Gaby Horvath, Ortsplanerin bei der Suisseplan AG. Die Krux: Der Kanton schreibt vor, dass eine neue Erschliessungsstrasse über Bauland erfolgen muss. Der Einwand, die neue Strasse diene vor allem der Firma Ernst
Schweizer AG, liess Horvath ebenso nicht gelten. «Wenn die Erschliessungsstrasse nicht kommt, fahren die Lastwagen weiterhin durchs Dorf am Volg vorbei.» Genau dort orten die Planer aber ein Verkehrsproblem, das mit der Zentrumsplanung und einem Einbahn-Regime entschärft werden soll. «Danach hat man dort pro Tag noch 400 Fahrzeuge, nicht wie jetzt 1300», so Schlatter. Damit werde die Gefährlichkeit im Dorfzentrum «erheblich reduziert». Dass durch die Zentrumsplanung zwei markante Häuser im Magnolienquartier weichen werden, hat ebenso seine Gründe. Laut Ruedi Fornaro wollen die Grundeigentümer das so und sind mit im Boot bei der Zentrumsplanung. Man wolle als Gemeinde nicht vorschreiben, was die Besitzer tun oder lassen sollen. Zudem macht der Kanton auch hier Vorgaben, indem er sagt, dass eine Verdichtung in der Nähe des Bahnhofs erfolgen müsse. Also just dort, wo diese Häuser stehen. Und bauen könnten die Grundeigentümer auch bei Ablehnung der Zentrumsplanung. Einfach nach den bisher geltenden Zonenvorschriften. Mit dem Nachteil, dass die Gemeinde weniger Mitsprachemöglichkeit hätte als mit den geplanten Sonderbauvorschriften. Und was kostet das neugestaltete Dorfzentrum? Dazu präsentierte Finanzvorsteherin Nicole Doppler die Zahlen. Es ist somit von Kosten in der Höhe von rund 10 Millionen Franken auszugehen. Über den Kredit dazu wäre an der Urne zu befinden. Nicht dabei in dieser Rechnung sind die Kosten für die Entwicklung des Juventus-Areals und ein mögliches neues Gemeindehaus. Darüber wird separat entschieden. Zu Buche schlagen würde dieses Projekt mit rund 15 Millionen Franken. Da die Gemeinde laut Doppler finanziell gut aufgestellt ist und man aktuell null Franken Schulden hat, steht der Investition aus ihrer Sicht nichts im Weg. «Ich sehe auch keinen Anlass, die Steuern deswegen erhöhen zu müssen», so Doppler.
Stimmberechtigte kamen zur Versammlung der TCS-Gruppe Knonauer Amt. Seite 8
Seite 28 Irene Girardet Fischer, Pfarrerin aus Hausen. (Bild zvg)
Kaum mehr erschwinglich Wohneigentum wird in der Schweiz zunehmend unerschwinglich: Laut UBS ist eine 100-m²-Eigentumswohnung nur noch in 17 Prozent der Gemeinden für Durchschnittshaushalte finanzierbar. Hohe Preise und strenge Hypothekarregeln zwingen viele zu kleineren Wohnungen. Besonders in der Region Zürich bleibt Eigentum schwer zugänglich, während es im Aargau etwas günstiger ist. Trotz hoher Hürden bleibt die Nachfrage stabil, auch weil Eigentum im Schnitt günstiger ist als Miete. Diese dürfte weiter steigen, da das Angebot knapp bleibt. Steigende Baukosten und weniger neue Projekte verschärfen die Lage zusätzlich, während Luxusmieten und Büroflächen unter Druck geraten. Gleichzeitig bleibt der Wohnungsmarkt insgesamt angespannt und eine rasche Entlastung ist nicht in Sicht. (red)
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Diese bunten Hasen wünschen frohe Ostern!
Vor einer Woche hatte der «Anzeiger» Buben und Mädchen aus dem Amt aufgerufen, ein Osterhasen-Bild auszumalen. Mehr als 60 Einsendungen haben uns erreicht. Aus diesen hat die Redaktion neun Gewinnerinnen und Gewinner (sie sind bereits per E-Mail benachrichtigt worden) ausgewählt. Die Auswahl fiel der Jury sehr schwer. Hatten sich doch alle jungen Künstlerinnen und Künstler die grösste Mühe gegeben. Dafür ein grosses Dankeschön! (Bild fh) Seite 13
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