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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 25 I 179. Jahrgang I Dienstag, 1. April 2025

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Teure Quittung für Fehltritte

Die Chilbi in Affoltern bringt Freude

Das Obergericht verurteilte einen 30-jährigen Schweizer zu sieben Jahren Gefängnis. Die Liste seiner Delikte ist lang. Seite 3

Die traditionelle Chilbi fand dieses Wochenende auf dem Kronenplatz statt. Die Bahnen und der «Märt» waren gut besucht. Seite 8

Affoltern a.A.

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Wie stark wächst das Säuliamt? Über 860 neue Wohnungen in Planung oder Bau: Ein Blick auf die Entwicklung im Bezirk dominik stierli

im letzten Jahr von der Stadt Affoltern mit 309, welche im Bewilligungsverfahren stecken oder schon im Bau sind. Grössten Anteil dabei hat nach wie vor das Braui-Areal: Von 43 Eigentumswohnungen sind die meisten bereits verkauft. Auch gut die Hälfte der Gewerbeflächen ist vermietet. Für die über 100 Mietwohnungen sind noch keine Anfragen möglich. Dazu kommen auf dem Schönbächler-Areal weitere 93 Mietwohnungen, und direkt gegenüber dem Bahnhof Affoltern sollen in Etappen auch 67 Miet- und Eigentumswohnungen entstehen.

Im letzten Jahr hat der Kanton Zürich sein Bevölkerungsprognosemodell überarbeitet. Das aktualisierte Szenario «Trend ZH 2024» geht grundsätzlich davon aus, dass der Kanton Zürich auch in naher Zukunft als Arbeits- und Wohnort attraktiv bleibt und viele junge Leute anzieht. Gemäss dem aktuellen Szenario wird die Bevölkerung von 2023 bis 2050 um rund 25 Prozent auf knapp zwei Millionen wachsen. Das Knonauer Amt gehört zusammen mit dem Unterland und Weinland zu den Regionen mit dem am geringsten prognostizierten Wachstum. Bis 2050 werde aber mit einem Fünftel mehr Einwohnerinnen und Einwohnern gerechnet. Bei aktuell 57 978 Bewohnerinnen und Bewohnern (Jahr 2024) wäre das ein Anstieg auf 70 500 Personen im Säuliamt. Im Februar publizierte der «Anzeiger», wo der Kanton Wachstum vorsieht. 80 Prozent des Wachstums sollen in urbanen Gebieten geschehen. Im Knonauer Amt ist dies nach dem festgesetzten Richtplan nur Affoltern. Jedoch sind um die Bahnhöfe von Hedingen, Bonstetten-Wettswil und Mettmenstetten Hochhausgebiete vorgesehen.

Nochmals nachgefragt Bereits im letzten Jahr zeigte eine Zusammenstellung im «Anzeiger», dass über 1000 Wohnungen in den nächsten Jahren geplant sind. Der «Anzeiger» hat nun nach einem Jahr erneut bei den Bauämtern im Bezirk nachgefragt und stellt in einer Serie wieder die grössten Bauprojekte aller Gemeinden kurz vor.

Prognosen vs. Realität

Die Anzahl von geplanten oder sich im Bau befindlichen Wohnungen im Bezirk Affoltern. (Grafik Datawrapper/Dominik Stierli) Da Bauprojekte in der Regel von der Planung zur Bewilligung bis zur Realisierung mehrere Jahre dauern, ist die Auswertung übergreifend. Mit dem in diesem Jahr bereits bezogenem Wohnraum lassen sich im Bezirk 1125 Wohnungen zäh-

len – wohlgemerkt sind nur die grösseren Projekte gezählt. Einzelne Wohnbauten wurden teilweise nicht berücksichtigt. Lässt man die bezogenen Wohnungen weg, sind aktuell 861 Wohnungen im Bau. Angeführt wird die Liste wie bereits

Soweit passt dies zu den Prognosen des Kantons. An der zweiten Stelle liegt allerdings die Gemeinde Obfelden mit 283 geplanten oder dieses Jahr bezogenen Wohnungen. Das entspricht ungefähr 700 neuen Einwohnerinnen und Einwohnern. Berechnet man den vom Kanton prognostizierten Fünftel an Wachstum, wäre dies bei aktuell knapp 6000 Einwohnenden gut 1200 Personen – allerdings bis 2050 und nicht in den nächsten paar Jahren. Etwas übersichtlicher sind die Bauvorhaben in den weiteren Gemeinden. Hausen kommt auf 78 neue Wohnungen, Hedingen und Wettswil auf 48 bzw. 38. Einzig in Stallikon sind dieser Zeitung keine aktuellen Bauvorhaben gemeldet worden. Im ersten Teil der Serie werden die Stadt Affoltern sowie die Gemeinden Aeugst und Mettmenstetten näher beleuchtet. Einblicke in die weiteren Orte folgen in den nächsten Ausgaben des «Anzeigers».

Depot für ElektroPostautos eröffnet Die beiden Tage der offenen Türe am Wochenende lockten viele Interessierte in die neue Elektro-Postauto-Halle nach Affoltern. Am Freitagabend zuvor war die Halle offiziell eingeweiht worden. Die Vertreter der PostAuto AG, des Zürcher Verkehrsverbundes und der Rolf Stutz AG als Gastgeber vor Ort steckten beim Festakt symbolisch ein Ladekabel zusammen. «Hier werden die ersten elektrischen Fahrzeuge von Postauto im Kanton Zürich stationiert», erklärte Urs Bloch, Mediensprecher der PostAuto AG. Die neu gebaute Halle bietet Platz für 26 Postauto-Gelenkbusse und ist komplett auf die Elektromobilität ausgerichtet. Dazu kommen neue Räumlichkeiten, eine Werkstatt und eine Waschanlage. Das erste Elektro-Postauto ist ab dem 2. April auf unterschiedlichen Linien im Säuliamt unterwegs. (red)

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FCWB 1 wird düpiert

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Seite 7 Marco Strebel, Präsident TürlerseeSchutzverband. (Bild Livia Häberling)

SB-Waschanlage

Im unterhaltsamen 3.-Liga-Derby trennten sich der FC Affoltern 1 und FC Wettswil-Bonstetten 3 torlos. Die favorisierten Städter besassen mehrheitlich den Ball, kreierten gute Chancen und waren nahe an einem Erfolg – am nächsten bei Noel Stählis Pfostenschuss in Hälfte zwei. Ihre engagierten Angriffe wurden immer wieder von der gut organisierten WB-Defensive geblockt. Der FCA vermochte den zweiten Platz zu behaupten, liegt nun allerdings bereits acht Punkte hinter Leader Wollishofen.

Die erste Mannschaft WBs (1. Liga) unterlag dem FC Collina d’Oro überraschend 1:2 und verpasste den Sprung auf Rang zwei. Die Tessiner brillierten mit ihrer unglaublichen Effizienz. Bei lediglich drei guten Angriffen reüssierten sie zweimal und retteten den Vorsprung mit leidenschaftlichem Kampf über die Zeit. WB liegt nun auf Platz fünf, drei Zähler hinter dem Aufstiegsplatz zwei. (kakö)

«Wir rechnen wegen der neuen Gebühren mit Kritik.»

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Fussballderby im Amt endet 0:0

Ski- und Snowboardschüler zählt der Sci Club Italiano Affoltern derzeit. Seite 4

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Feuerwehr-Rekruten übten fleissig Jährlich findet im Knonauer Amt ein Übungstag für alle Angehörigen der Feuerwehren, die sich neu in der freiwilligen Feuerwehr engagieren, statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer probieren vieles selbst aus und sammeln so ihre eigenen Erfahrungen, um Bild Nico Ilic für den Ernstfall gerüstet zu sein. (red) Seite 7

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