CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
Frühlingsausstellung 29. + 30. März
Abb.: all-new INSTER, 42 kWh, 2WD, 71.1KW/97PS, Normverbrauch gesamt: 14.3kWh/100km, CO2-Ausstoss gesamt: 0g/km, Energieeffizienz-Kat. A. *Die europäische Hyundai 5-Jahres-Werksgarantie ohne Kilometerbeschränkung gilt nur für Fahrzeuge, die ursprünglich vom Endkunden bei einem offiziellen Hyundai-Partner (in der Schweiz und dem Europäischen Wirtschaftsraum) erworben wurden. Entsprechend den Bedingungen im Garantiedokument - ** Nur Hochvoltbatterie.- Abbildung: Symbolbild, es besteht keine Haftung für mögliche Fehler oder Auslassungen.
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 23 I 179. Jahrgang I Dienstag, 25. März 2025
Voller Saal beim HEV Albis
Nina Kunz trifft den Nerv der Zeit
Bei der Vereinsversammlung des HEV Albis wurde kaum diskutiert, dafür beim Auftritt von Helga Schneider viel gelacht. Seite 4
Die Zücher Autorin präsentierte in der Regionalbibliothek Affoltern ihren Bestseller, welcher Ängste und Gedanken beschreibt. Seite 8
Die erste Elektro-Postauto-Halle der Schweiz ist bereit Die Bevölkerung bekommt am 29. und 30. März in Affoltern einen Einblick
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Solarpanels kommen auf das Dach des Werkhofs Hedingen. Seite 5
«Woraus besteht diese Dunkle Materie?»
Seite 4 Laura Baudis, Professorin für Astrophysik. (Bild Marcus Weiss)
Wüste Szenen in der Tiefgarage Beschimpfung und Tätlichkeit: Wegen Vorwürfen zu diesen beiden Delikten musste sich am vergangenen Freitag ein 65-jähriger Ämtler Anlageberater vor dem Bezirksgericht verantworten. Im Raum stand eine wüste Auseinandersetzung mit einem anderen Mann. Ein Wortgefecht in einer Tiefgarage soll demnach derart ausgeartet sein, dass der Beschuldigte seinen Kontrahenten mit Spucke und Faustschlägen traktierte. Ersterer bestritt das vehement. (red)
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In Affoltern entstand in den letzten Monaten eine neue Postauto-Halle, welche vollumfänglich auf die Elektromobilität ausgerichtet ist. (Bild Dominik Stierli) dominik stierli Fährt man ins Affoltemer Industriegebiet Moosbach, scheint das neue Gebäude angrenzend zum Einrichtungshaus Pfister gar nicht so gross. Betritt man dieses aber, eröffnet sich einem eine mächtige Halle. «26 Gelenkbusse finden hier Platz», erklärt Patrick Stutz, Geschäftsinhaber des Postauto-Unternehmens Rolf Stutz AG aus Jonen.
Innert elf Monaten gebaut «Seit dem Spatenstich sind genau elf Monate vergangen», sagt Stutz nicht ohne Stolz. Man sei mit dem Bau einen ganzen Monat schneller bereit als geplant. Während des Besuchs laufen einzig noch Beschriftungsarbeiten einer externen Firma, welche gerade oberhalb der Einfahrtstore Zahlen und die Aufschrift «Werkstatt» anbringt. Auf der Besichtigungstour für den «Anzeiger» geht es von der eigentlichen Einstellhalle eine Türe weiter, wo eine
Drei-Bürsten-Waschanlage zum Vorschein kommt. «Bisher wurden die Postautos herkömmlich mit Schlauch ge-
«Ab April kommen voraussichtlich zwei Elektro-Postautos im Amt zum Einsatz.» Patrick Stutz, Geschäftsinhaber waschen, nun passiert das automatisch», erklärt Stutz dazu. Auch eine Unterbodenwäsche ist möglich und wird voraussichtlich einmal im Monat an den Fahrzeugen durchgeführt. Auch er-
wähnt der 46-Jährige, dass das Abwasser in einer internen Kläranlage gereinigt werde und so mehrmals für die Waschanlage verwendet werden könne. Dazu kommt ein 36 000-Liter-RegenwasserTank, dessen Wasser für die abschliessende Spülung benutzt wird. Eine Tür weiter steht man erneut in einem grösseren Raum – der Werkstatt. Hier finden gleichzeitig drei Postautos Platz. Auf der mittleren Bahn lassen sich Postautos aufbocken. Bei den anderen Plätzen vermisst man eine Hebebühne. Ein mobiles System von Wagenhebern ermöglicht aber auch auf diesen Plätzen das Hochheben von Fahrzeugen. Noch sind die Hallen leer. Einzig ein Nostalgie-Postauto hat bisher hier Unterschlupf gefunden. Das wird sich ab April ändern. Ab diesem Zeitpunkt fungiert die neue Halle als Umschlagplatz für den Grossteil der Säuliämtler Postautos. Ab dann kommen voraussichtlich auch die zwei ersten Elektro-Postautos im Amt zum Einsatz. «Gefahren wird auf allen Linien im Bezirk», erklärt Pat-
rick Stutz. Wer es genau wissen will, findet im Online-Fahrplan jeweils einen entsprechenden Hinweis zur Fahrzeugart.
Ein neues Fahrgefühl Vom Aufbau her und Sitzordnung ändert sich an den Fahrzeugen nichts. «Das Fahrgefühl wird aber für Chauffeur und Passagiere angenehmer sein», erklärt Stutz. Wie von privaten Elektrofahrzeugen gewohnt, beschleunigen die neuen Fahrzeuge stufenlos. Ausprobieren kann man das an den Tagen der offenen Tür, welche am 29. und 30. März, jeweils von 10 bis 17 Uhr, stattfinden. «Vom Bahnhof Affoltern verkehrt ein elektrischer Shuttlebus zum Festgelände», sagt Stutz. Dort laden eine Festwirtschaft und verschiedene Attraktionen die Besucherinnen und Besucher ein. Für die Kinder wird es eine Hüpfburg geben.
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Vom Mut zur Freiheit
Verkehrsthemen bewegen
Unermüdlich tourt alt Bundesrat Ueli Maurer seit seinem Rücktritt vor zwei Jahren durch das Land. Sein Ziel: die Leute davon zu überzeugen, sich politisch mehr zu interessieren oder gar zu engagieren. Am Mittwoch war er in Hausen zu Gast auf Einladung der SVP Bezirk Affoltern. Vor einem politisch interessierten Publikum warb er für die Kernthemen seiner Partei: die Bewahrung der Freiheit des Einzelnen und die Bewah-
Am vergangenen Mittwoch berief die Gemeinde Rifferswil eine ausserordentliche Gemeindeversammlung ein. Drei Traktanden gab es zu behandeln: die Festsetzung des Verkehrsrichtplans, die Genehmigung der Übernahme des Dorfplatzes und der Jonenbachstrasse und die Genehmigung der Einführung einer Tempo-30-Zone auf den Gemeindestrassen samt zugehörigem Rahmenkredit von 190 000 Franken – wobei beim letz-
Ueli Maurer zu Gast im Knonauer Amt rung der Neutralität der Schweiz. «Die Welt braucht ein kleines Land, das neutral ist», sagte Maurer diesbezüglich. Weitere Themen waren die Windräder im Bezirk, die Migrationsfrage und die Frage, welche Armee die Schweiz zur Verteidigung der Freiheit brauche. Dabei hatte er auch gleich ein paar Tipps für den neuen Bundesrat in Bern parat. (fh)
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Aussergewöhnlicher Aufmarsch in Rifferswil
ten Traktandum zusätzlich zum Hauptantrag zwei weitere Zusatzabstimmungen angedacht waren. Es gab also einiges zu bereden. Und die Rifferswilerinnen und Rifferswiler kamen in Scharen: 391 Stimmberechtigte strömten in die Turnhalle. «Seit Menschengedenken war es hier nicht so voll», meinte ein Anwesender. (red)
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Zum
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