Der ZVV plant rund 230 Anpassungen für die Fahrplanjahre 2027 und 2028 – mit spürbaren Verbesserungen vor allem im Busnetz. Seite 8
Eine Mensch-Vogel-Figur
rte ktiv in die Frühling spüren. Kraft tanken. aktiv
Starte aktivindie warmeJahreszeit.
GESUNDHEITSZENTRUMGUT AG www.gut-tut-gut.ch
In einer Grabkapelle der Kirche des Klosters Kappel sind Globi-ähnliche Figuren zu sehen. Sie sind 700 Jahre alt. Seite 11
Fünf Vereine spannen zusammen
Damit wird eine eigene Gruppierung für den Frauenfussball bereits im Sommer Realität
Florian HoFer
Das Projekt «Frauenfussball Säuliamt» ist einen grossen Schritt weitergekommen. Nun ist klar: Die Juniorinnen und Frauen von fünf Vereinen aus dem Bezirk werden zu einer gemeinsamen Gruppierung zusammengeführt. So will man die weitere Förderung und Entwicklung des Frauenfussballs in unserer Region stärken.
Fünf Vereine, eine Gruppierung
Hinter dem Projekt stehen Melina Steinemann, die Leiterin Frauenfussball beim FC Hausen, und weitere Fussballverantwortliche. «Ich kann mit grosser Freude verkünden, dass sich die fünf Vereine, FC Knonau Mettmenstetten Obfelden, SC Hedingen, FC Wettswil-Bonstetten, FC Uitikon und FC Hausen per Sommer 2026 zu einer Gruppierung im Juniorinnen- und Frauenfussball zusammenschliessen werden.»
Durch die Zusammenarbeit der Vereine können durchgehend altersgerechte Teams gebildet, Überforderungen
«Neu kann eine Fussballschule für F-Juniorinnen angeboten werden.»
Melina Steinemann, Leiterin Frauenfussball FC Hausen
vermieden und stabile Übergänge geschaffen werden. Für die fussballbegeisterten Juniorinnen der ganzen Region
Widerstand gegen Windkraft hält an
Im Interview übt Verena Berger, Präsidentin von Gegen-Wind Knonaueramt, scharfe Kritik an den geplanten Windkraftstandorten im Bezirk. Sie bemängelt, dass Einwände aus der Bevölkerung im Richtplanverfahren ungenügend berücksichtigt worden seien. Zudem stellt sie die Wirtschaftlichkeit der Anlagen infrage. Auch beim Trinkwasserschutz sieht Berger grosse Gefahren. Der Widerstand bleibt organisiert: Gemeinden und Verein wollen weiter politisch Druck machen. Im Mai will der Verein seine Argumente zudem direkt vor der zuständigen kantonsrätlichen Kommission darlegen. Gleichzeitig hoffen die Gegner auf Unterstützung durch weitere Gemeinden und nationale Initiativen. (red.)
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C-Juniorinnen des FC Affoltern beim Training. (Archivbild Nico Ilic)
können langfristige Perspektiven geboten werden. «Neu kann eine Fussballschule für F-Juniorinnen angeboten werden», erzählt Steinemann, was bisher keiner der Vereine alleine konnte und eine gewichtige Lücke in der Basis war. Durch die neue Gruppierung können Teams in den Kategorien der E-, Dund C-Juniorinnen sowie der Frauen gemeldet werden. Ob in einzelnen Kategorien mehrere Teams gemeldet werden können, ist derzeit noch in Abklärung und sollte bis Ende März klar sein.
Infoanlass Ende März
Am 27. März wird es für alle Aktivspielerinnen, Eltern und Juniorinnen einen
Infoanlass geben, an welchem detailliert über die Neuerung informiert wird. Die Projektgruppe, bestehend aus Vertretern und Vertreterinnen aller beteiligten Vereine, arbeitet weiterhin intensiv an der Teamplanung und der Definition der Zusammenarbeit.
«Frauenfussball Säuliamt» ist der Projektname. Wie die Gruppierung heissen wird, ist noch offen und soll den Spielerinnen überlassen werden. «Die Frauen bekommen die tolle Gelegenheit, über das Gruppierungslogo und den Namen selbst zu entscheiden und später auch die Trikots auszuwählen. Einzige Vorgabe: Es soll zu unserer Vision und dem Einzugsgebiet passen», sagt Melina Steinemann. Kreativität ist
gefragt, und Steinemann freut sich bereits auf die Ergebnisse. «Dass sich bereits mehrere Personen in- und ausserhalb der Vereine für die Mithilfe gemeldet haben, bedeutet mir viel und unterstreicht, wie wichtig dieses Projekt im Säuliamt ist», führt Steinemann weiter aus. Bald geht auch die aktive Suche nach Sponsoren los. Ein erstes Sponsoringkonzept wurde bereits erarbeitet und bietet attraktive sowie abwechslungsreiche Möglichkeiten für Unternehmen, sich zu engagieren. Unternehmen aus der Region, die Teil dieses Projekts werden möchten, sind herzlich eingeladen, sich zu melden.
Anfragen an: leiter.frauenfussball@fchausen.ch
Lichtsteiner erlebt WB-Sieg vor Ort
Der Ex-WB-Trainer wurde verabschiedet, dann folgte 4:1-Triumph
Nur vier Tage nach dem ernüchternden Cup-Out gegen den SC Buochs empfing der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) in der Meisterschaft den SV Höngg. Vor dem Anpfiff wurden der ehemalige WBTrainer Stephan Lichtsteiner und sein Staff feierlich verabschiedet.
Die abstiegsgefährdeten Gäste starteten engagiert und brachten die Ämtler mit ihrem Führungstreffer in Verlegenheit. WB steigerte sich kontinuierlich, drehte das Spiel noch vor der Pause und setzte zum Schaulaufen an, das mit einem 4:1-Triumph und Tabellenrang zwei belohnt wurde. Zum Matchwinner avancierte Flavio Peter mit seinen Saisontoren zehn, elf und zwölf. Bereits morgen Samstag gastiert WB im Zürcher Juchhof. (kakö) Seite 24 und Interview auf Seite 25
Einsatztage leisteten Drohnenrehkitzretter im Amt im letzten Jahr. Seite 7
«Gute Arbeit sollte gut entlöhnt sein.»
Seite 17
stellvertretender
Umbruch begann vor 500 Jahren
Vor gut einem halben Jahrtausend begann in Zürich die Reformation – ein Umbruch, der die Kirche und die ganze Gesellschaft verändern sollte. In einer neuen Serie zeigt der «Anzeiger» in loser Folge, wie die Reformation ins Rollen kam und welche Akteure sie entscheidend beeinflussten.
In der heutigen Ausgabe erzählt der «Anzeiger»-Autor Bernhard Schneider von der formellen Gründung der Landvogtei Knonau im Jahr 1512, das Landvogteischloss allerdings wurde bereits früher neu gebaut, als es sich juristisch noch im Besitz der nach Zürich ausgewanderten Familie Meyer von Knonau befunden hatte. (red)
Seite 9
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UnsereKüchen–einerundeSache.
Adrian Schmid,
Betriebsleiter. (Bild Claudia Eugster)
Sie waren bei der Verabschiedung dabei (von links): Paul Trachsler, Stephan Zollinger (Sportchef WB), Stephan Lichtsteiner, Martin Meili (Präsident WB) und Irhan Abdiji. (Bild Kaspar Köchli)
Ärztlicher Notfalldienst
InNotfällenwendemansich zuer stimmerüberdiePraxisnumm er andenHausarzt,beiAbwesen heit erhä lt manüberden Te lefonbea ntworterdieNummerdesAERZTEFON: 0800336655
BeiVerkehrsunfällenTelefo n1 17 oderTelefon 058 6484848 wähl en. Te lefon14 4f ürSanitäts-Notr uf NotfallzentrumSpitalAffolt ern T elefon0447143300 für ALLE Notfälle
Aeugst am Albis
Am 13. März 2026 ist in Muri AG gestorben:
Jens Kremser
geboren am 20. Januar 1970, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH.
Bestattungsamt Aeugst am Albis
Affoltern am Albis
Am 8. März 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Alfred Gruber
geboren am 1. April 1950, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.
Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.
20. März 2026
Bestattungsamt Affoltern am Albis
Affoltern am Albis
Am 11. März 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Werner Gubler
geboren am 18.Juni 1935 wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.
20. März 2026
Bestattungsamt Affoltern am Albis
Bonstetten
Am 10. März 2026 ist gestorben: Walter Weiss
geboren am 8. Mai 1949, von Affoltern am Albis und Bonstetten, wohnhaft gewesen in Bonstetten.
Bestattungsamt Bonstetten
Hausen am Albis
Am 14. März 2026 ist in Hausen am Albis gestorben:
Anna Simonlehner
geboren am 8. März 1932, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis.
Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Bestattungsamt Hausen am Albis
Hedingen
Am 14. März 2026 ist in Adliswil gestorben:
Hans Wetli
geboren am 4. Januar 1947, von Maschwanden ZH, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen.
Kappel am Albis
Am 13. März 2026 ist in Sins gestorben:
Seeholzer Klemenz geboren am 14. September 1937, von Küssnacht SZ, wohnhaft gewesen in 8926 Uerzlikon.
Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 27. März 2026, um 14.00 Uhr in der kath. Kirche Hausen am Albis statt.
Gemeindeverwaltung Kappel am Albis
Wettswil am Albis
Am 16. März 2026 ist in Wettswil am Albis gestorben:
Wyss Franz Josef Pankratius geboren am 12. Mai 1932, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis. Abdankungsgottesdienst am Donnerstag, 26. März 2026, 15.00 Uhr, in der Kath. Kirche Bonstetten.
Bestattungsamt Wettswil am Albis
Wenn die Sonne des Lebens untergeht, dann leuchten die Sterne der Erinnerung.
In tiefer Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mutter und Grossmutter.
Anna Simonlehner (geb. Burren)
8. März 1932 – 14. März 2026
Nach einem langen und erfüllten Leben durfte sie im Kreis ihrer Liebsten zuhause in Hausen am Albis friedlich einschlafen.
In liebevoller Erinnerung
Silvia Joss-Simonlehner
Martin Joss und Jacqueline Schmidhauser
Ihre Liebe und stille Stärke werden uns immer begleiten. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Bauherrschaft: Rahel Niffeler und David Bossard, Rebbergstrasse 9, 8915 Hausen am Albis
Unendlich traurig nehmen wir Abschied von meinem Ehemann unserem Vater Grossvater und Schwiegervater
Hans Wetli
4 Januar 1947 – 14 März 2026
n stiller Trauer
Margrit Wetli
Marianne Wetli und René Bösch mit Marcel und Céline
Die Urnenbeisetzung findet am Montag 30 März 2026 um 13 30 Uhr auf dem Friedhof Hedingen statt Um 14 00 Uhr treffen wir uns zur Abdankungsfeier in der reformierten Kirche Hedingen
Anstelle von Blumen gedenke man dem Kinderspital Zürich – Eleonorenstiftung Steinwiesstrasse 75 8032 Zürich CH38 0070 0114 8047 1266 4 zu Gunsten Kinder-Reha Schweiz
Traueradresse: Margrit Wetli Im Zelgliacher 3 8908 Hedingen
Bauprojekte
Planauflage:
Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.
Dauer der Planauflage:
20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Rechtsbehelfe:
Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).
Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Affoltern am Albis
Bauherrschaft: Stadt Affoltern am Albis, Tiefbau und Infrastruktur, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz
Projektverfasser: Ingenieurbüro Hans Eichenberger AG, Industriestrasse 55, 6312 Steinhausen
Projekt: Neubau Meteorwasserleitung, Gebiet Giessen, 8910 Affoltern am Albis
Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage (https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage) während der Auflagefrist eingesehen werden.
Rechtliche Hinweise: Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB): Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflage einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können
Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt.
Begehren um Zustellung des baurechtlichen Entscheids (Zustellbegehren) müssen ab 1. November 2025 zwingend über die kantonale Plattform eAuflage angefordert werden. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden.
Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage
Ablauf der Frist: 8. April 2026
Auflagefrist
Hausen am Albis
Bauherrschaft: Stiftung Albisbrunn, Ebertswilerstrasse 33, 8915 Hausen am Albis
Projekt: Dachsanierung, Ebertswilerstrasse 38, 8915 Hausen am Albis
Projekt: Erweitern der Gartenstützmauern, Rebbergstrasse 9, 8915 Hausen am Albis
Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, GrundstückNr.: 2367, Zone: W/1.4
Hausen am Albis
Bauherrschaft: Wenger Nicole und Mamié Roman, Hirzwangen 15, 8925 Ebertswil
Projektverfasser: frickarchitektur AG, Ebertswilerstrasse 5, 8915 Hausen am Albis
Projekt: Ausbau DG und Scheune in zwei Wohnungen + Neubau Carport und UFC, Projektänderung: Neue Fassadengestaltung und Dimensionen sowie Stellung des Carports,Hirzwangen 15 und 17,8925 Ebertswil
Katasterinformationen: Kreis: Ebertswil, Grundstück-Nr.: 3676 und 2401, Zone: KW, KOBI, Inv.-Nr. 509 mit Schutzvertrag
Ottenbach
Bauherrschaft: Harry und Anita Koch, Rebweg 4, 8913 Ottenbach
Projektverfasser: Hans Peter Stutz,Stüdlerstrasse 4, 8913 Ottenbach
Projekt: Anbau eines Sanitärraumes, Rebweg 4, 8913 Ottenbach
Du hast jahrelanggegen Krankheit und Schmerzen gekämpft unddoch vielzu frühverloren. Wirvermissendichund werden dich niemals vergessen.
In Liebe
DorliWeiss
Claudiaund Daniel Muffmit SilvanundStephanie DanielaundStefan Luginbühl mitCecile und Desiree PeterWeiss undSvenja Strassermit Jascha Werner Weissund Elisabeth Fischer Verwandte, Freundeund Bekannte
ZurAbdankungsfeiersindalleherzlicheingeladen. Diesefindetam Freitag,27. März 2026,um 14.00 Uhrinder reformierten Kirche Bonstettenstatt.
DieAschedesVerstorbenenwirdimengstenFamilienkreisbeigesetzt. AnstellevonBlumenberücksichtigemandieSchweizerischeBerghilfe, IBAN CH4409000000800324432, Vermerk: Walter Weiss.
Die Staatsrechnung des Kantons Zürich weist für das vergangene Jahr einen Überschuss von 727 Millionen Franken in der Erfolgsrechnung aus. Der Finanzierungsüberschuss beträgt
519 Millionen Franken. Damit wird der Schuldenaufbau der letzten zwei Jahre wieder ausgeglichen. (red)
Gratulationen sind willkommen!
Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen.
Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch
Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)
Am nächsten Montag, 23. März, feiert Elsbeth Gerhard in Obfelden ihren 80. Geburtstag. Zu diesem Freudentag gratulieren wir herzlich und wünschen ihr einen gemütlichen Tag mit hoffentlich vielen Überraschungen. Fürs neue Lebensjahrzehnt alles Gute. 27 155
Herausgeberin: CH Regionalmedien AG
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Redaktion: Claudia Eugster (cle), Daniel Koch (dko), Dominik Stierli (dst) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)
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«Das Risiko tragen die Stromkonsumenten, nicht die Betreiber»
Verena Berger vom Verein Gegen-Wind Knonaueramt im Interview
Marcus Weiss
Nachdem der Kanton bei den sogenannten Windenergie-Eignungsgebieten auf den Eintrag der «Zwischenergebnisse» im kantonalen Richtplan verzichtet, bleiben im Bezirk Affoltern die nördlich gelegenen Standorte Birch (Hedingen/Bonstetten), Himelsbüel (Hedingen) und Rütihof (Ottenbach/Grenzbereich zu Affoltern) übrig. Hinzu kommt das Eignungsgebiet Nummer 39 (Chüewald in der Gemeinde Aesch ZH / Bezirk Dietikon), das ebenfalls Auswirkungen auf nahe gelegene Gemeinden im Knonauer Amt hätte. Der Verein Gegen-Wind Knonaueramt kämpft seit seiner Gründung 2024 gegen die in seinen Augen nicht vertretbaren Windkraftstandorte in der Region. Vereinspräsidentin Verena Berger erklärt im schriftlich geführten Interview, wie sich die aktuelle Situation aus ihrer Sicht darstellt.
Frau Berger, Ihr Verein Gegen-Wind Knonaueramt hatte im sogenannten Mitwirkungsprozess 84 Seiten mit Gegenargumenten zu den Windenergie-Eignungsgebieten im Bezirk Affoltern an die kantonale Baudirektion eingereicht. An der Feedbackveranstaltung in Ottenbach im Jahr 2024 hatte ein Vertreter des kantonalen Amtes für Raumentwicklung (ARE) die Anwesenden wissen lassen, dass berechtigte Begehren zwingend aufgenommen würden. Inwieweit ist man diesem Versprechen aus Ihrer Sicht nun nachgekommen?
Verena Berger: Es handelt sich nicht nur um ein Versprechen, sondern um eine Verpflichtung. Die Baudirektion selbst schreibt, es gehe bei der Mitwirkung darum, Wissenslücken zu schliessen und berechtigte Anliegen aufzunehmen. Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die Baudirektion verpflichtet, auf die Einwände einzugehen, sie zu behandeln und allenfalls zu begründen, weshalb sie nicht berücksichtigt worden sind. Das wurde hier nicht gemacht. Teils wurden die Argumente gar nicht erst erwähnt, und wenn doch, ohne darauf einzugehen. Oder aber es wurde behauptet, sie seien berücksichtigt worden, ohne dass dem so wäre. Beispielsweise haben wir und die Gemeinde Hedingen darauf hingewiesen, dass es sich beim Standort Himelsbüel bei der Erschliessung über die Maienbrunnenstrasse nicht um eine Bahnüberführung, sondern um eine für Windturbinen-Bauteile nicht passierbare Unterführung handle. Darauf wurde nicht eingetreten. Im neuen Steckbrief
von Himelsbüel ist nach wie vor von einer Bahnüberführung die Rede. Alle geplanten Standorte sind zudem im Wald geplant. Dessen gesetzlich verankerte wichtige Erholungsfunktion für die Bevölkerung blieb ebenfalls unberücksichtigt.
Am Ende der öffentlichen Auflage zur Richtplanteilrevision Energie erwähnten Sie gegenüber unserer Zeitung, dass Ihre (auf den Bezirk Affoltern bezogene) Einwendungsvorlage 1500 Mal von der Website Ihres Vereins heruntergeladen wurde. Im ganzen Kanton waren es 5500 Einwendungen, die an die Baudirektion gesandt worden waren. Hatten Sie sich verschätzt in dem Glauben, dass eine hohe Zahl von gleichlautenden Einwendungen etwas bewirken würde?
Als wir unsere Einwände verfassten, war unser Ziel, zumindest 20 Leute zu finden, welche diese mitunterzeichnen würden. Schliesslich haben sich jedoch über 200 Betroffene direkt bei uns gemeldet, um unsere Vorlage zu erhalten. Dass sie über 1500 Mal heruntergeladen wurde, zeigt uns, wie gross die Vorbehalte der Bevölkerung gegen die Windkraftpläne sind.
Der Verein Gegen-Wind argumentiert, dass aufgrund von zu wenig Wind die Wirtschaftlichkeit der Anlagen nicht gegeben sei. Erledigt sich die Sache dann nicht von selbst, weil ja kein potenzieller Betreiber von Windkraftanlagen dieses Risiko eingehen möchte?
Das Risiko tragen die Stromkonsumenten, nicht die Betreiber. Fakt ist, dass von zehn Schweizer Windparks, von denen die Zahlen bekannt sind, über den Zeitraum von 2011 bis 2024 nur gerade ein einziger (Martigny) einen Gewinn erwirtschaftete. Nur dank Subventionen aus dem Netzzuschlags-Fonds (NZF), von den Stromkonsumenten mit 2.3 Rp./kWh geäuffnet, erzielten sechs der defizitären Windparks schliesslich einen Gewinn, zum Teil bis in zweistelliger Millionenhöhe. Bei neuen Anlagen werden 60 Prozent der Planungs- und Baukosten durch ebendiesen NZF subventioniert. Falls Verluste eingefahren werden, kann das Elektrizitätswerk den Stromtarif erhöhen. Wir Stromkunden sind der Auffangschirm für die Windkraftbetreiber.
In Ihrer der Redaktion zugestellten Stellungnahme zur Teilrevision des Kantonalen Richtplans schreiben Sie im Abschnitt «Keine Richtplanung ohne Berücksichtigung der Zuströmbereiche», dass Bundesrat und Parlament die feste Absicht hätten,
den Trinkwasserschutz noch weiter zu verstärken. In der Folge müssten die Kantone die Zuströmbereiche von Trinkwasserfassungen bezeichnen. Denken Sie, dass nach einer solchen Deklaration die verbliebenen Windkraftstandorte im Bezirk Affoltern wieder aus dem Richtplan gestrichen werden müssten?
Ohne die vorgängige Bezeichnung dieser Zuströmbereiche dürfen die Windkraftstandorte erst gar nicht im Richtplan festgesetzt werden, da sonst rechtswidrige Zustände generiert würden. Dies deshalb, weil die Zuströmbereiche grosse Flächen der Potenzialgebiete beanspruchen. Diese liegen alle im Wald, wo sich auch Gewässerschutzzonen befinden. Letztere wurden im Hinblick auf Waldnutzung und nicht im Hinblick auf die Erstellung von Windkraftanlagen festgelegt. Dafür sind sie zu klein dimensioniert. Bundesrat und Parlament wollen die hervorragende Filterleistung des Waldes möglichst langfristig erhalten. In der Umgebung der Fassungen soll der Trinkwasserschutz deshalb Vorrang vor allen anderen Waldnutzungen erhalten (Zitat BAFU). Grundwasser aus bewaldeten Einzugsgebieten ist in der Regel so rein, dass es sich ohne Aufbereitung als Trinkwasser nutzen lässt. Windturbinen im Bereich von Quellfassungen stellen Risiken dar. Beispielsweise PFAS und Biphenyle aus dem Abrieb der Rotoren, austretende Mineralöle von Getriebe, Rotor und Generator. Auch die Verdichtung des Bodens greift in die Hydrologie ein. Zur langfristigen Sicherung der Versorgung mit sauberem Wasser ist es deshalb entscheidend, das Grundwasser dort zu schützen, wo es neu gebildet wird.
Im erwähnten Dokument mit Argumenten gegen die eingetragenen Windkraftstandorte ist unter anderem der Satz zu lesen: «Alle Potenzialgebiete im Knonaueramt umfassen solche Trink- und Wasserschutzgebiete.» Oft ist die Nachprüfung derartiger Feststellungen für Aussenstehende aber schwierig. Woher beziehen Sie Ihre Informationen? Wir beziehen all unsere Informationen aus öffentlichen und für alle zugänglichen Quellen, meist Webseiten des Bundes und der Baudirektion selber. Karteneinträge inklusive deren dazugehörigen Dokumentationen beispielsweise unter maps.zh.ch.
Welche Möglichkeiten verbleiben Ihrem Verein nun noch, um die im Richtplan eingetragenen, Ihrer Beurteilung nach aber nicht naturschutzkonformen WindenergieEignungsgebiete im Bezirk in irgendeiner Weise anzufechten? Zehn Weinländer Gemeinden haben zusammen ein Schreiben an die vorberatende kantonsrätliche Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (KEVU) verfasst und das Vorgehen der Baudirektion kritisiert. Unseres Wissens sind derzeit mindestens drei Gemeinden aus dem Knonauer Amt und dem betroffenen Kanton Aargau daran, ein ebensolches Schreiben an die KEVU auszuarbeiten. Wir hoffen natürlich, dass sich andere Gemeinden, Organisationen und Privatpersonen dem anschliessen. Auch wir von Gegen-Wind Knonaueramt haben den Mitgliedern der KEVU unsere Kritik schriftlich mitgeteilt. Im Mai haben wir zudem die Gelegenheit, unsere Standpunkte anlässlich einer Anhörung vor der KEVU vorzubringen. Nicht zuletzt hoffen wir, dass die beiden eidgenössischen Wald- und Gemeindeschutzinitiativen vom Volk angenommen werden.
Francesca Brignoli Lutz, wir haben im «Anzeiger» vom 10. März nach den Wahlen berichtet, dass Gabriela Nüesch (bisher) und Claudia Frick (neu) als Mitglieder der Schulpflege wiedergewählt wurden. Sie sind aktuell Präsidentin. Sind Sie damit bereits jetzt schon als Präsidentin wiedergewählt oder wird das an der nächsten Delegiertenversammlung Ende Juni 2026 gemacht?
Zuerst danke ich allen Wählenden herzlich für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung bei meiner Wahl als Mitglied der Verbandsschulpflege des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern. Ich freue mich darauf, das Amt als Präsidentin weiterzuführen — wenn mir die Verbandsschulpflege und die Delegierten erneut das Vertrauen aussprechen. Die neu gewählten Mitglieder treten per 1. Juli ihr Amt an. Kurz danach trifft sich die Verbandsschulpflege zur konstituierenden Sitzung und legt fest, wer welche Ressorts übernimmt, also auch das Präsidium. Die offizielle Bestätigung durch die Delegiertenversammlung erfolgt dann im November.
Die Wahl der Präsidentin erfolgt also dann erst im November 2026 an der darauffolgenden Delegiertenversammlung? Genau. Im November konstituiert sich die Delegiertenversammlung unter dem Vorsitz ihres bisherigen Präsidenten beziehungsweise ihrer bisherigen Präsidentin. Aufgrund des Wahlvorschlags der Verbandsschulpflege wählt sie für die nächste Legislatur die Präsidentin oder den Präsidenten sowie die Vizepräsidentin oder den Vizepräsidenten.
Dann wären Sie also bis im November auf jeden Fall Präsidentin, kann auch jemand anderes noch für das Amt zur Wahl antreten?
Ja, bis zur Wahl im November werde ich das Amt weiterführen. Gemäss unseren Statuten muss die Präsidentin beziehungsweise der Präsident gleichzeitig Mitglied der Verbandsschulpflege sein. Das Präsidium kann somit nur von einem der drei gewählten Mitglieder übernommen werden. (fh)
Welche
Gemeinde
ist worin
besser?
Wer den Gemeinden im Kanton Zürich mithilfe von Zahlen auf den Grund gehen will, hat nun ein neues Werkzeug zur Verfügung: das Statistikportal «Zürcher Gemeinden in Zahlen» (ZGZ, verfügbar unter zgz.statistik.zh.ch). Das ZGZ umfasst zum Start rund 80 Kennzahlen, gruppiert in neun Themenfeldern. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Vergleichbarkeit der Kennzahlen über die Zeit, sie reichen teils bis Mitte des letzten Jahrhunderts zurück. Dies ermöglicht es, Trends zu erkennen. Zudem können die Gemeinden und die grösseren Gebiete direkt miteinander verglichen werden. Der Co-Präsident des Vereins Zürcher Gemeinde- und Verwaltungsfachleute, Thomas Ziltener, sagt denn auch: «Das neue Statistikportal unterstützt unsere Arbeit sehr. Vor allem der Gemeindevergleich überzeugt.» Das nütze nicht nur in den Gemeindeverwaltungen, sondern sei auch für die Bevölkerung interessant. Darstellen lassen sich die Kennzahlen als Grafik, thematische Karte oder Tabelle. (red)
Verena Berger ist die Präsidentin des Vereins Gegen-Wind Knonaueramt. (Archivbild Marcus Weiss)
Revision kommunale Richtplanung «Verkehr» Festsetzung und Genehmigung
Die Stimmberechtigten der Gemeinde Rifferswil haben an der Gemeindeversammlung vom 19. März 2025 folgende Beschlüsse gefasst:
1.Die Revision kommunale Richtplanung «Verkehr» wird festgesetzt.
2.Dem Bericht über die nicht berücksichtigten Einwendungen gemäss § 7 Abs. 3 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) wird zugestimmt.
3.Der Bericht gemäss Art.47 der Raumplanungsverordnung (RPV) wird zur Kenntnis genommen.
Gegen diese Beschlüsse wurden gemäss Rechtskraftbescheinigung des Bezirksrats Affoltern vom 3. Juni 2025 keine Rechtsmittel eingelegt.
Die Baudirektion des Kantons Zürich hat mit Verfügung Nr. 0216/25 vom 10. Oktober 2025 die Revision kommunale Richtplanung «Verkehr» genehmigt.
Auflage:
Die Unterlagen liegen ab dem 20. März 2026 während den ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf der Gemeindeverwaltung auf (§5 Abs. 3 PBG).
Rechtsmittel:
Gegen den Festsetzungsbeschluss der Gemeindeversammlung sowie gegen den Genehmigungsentscheid der Baudirektion kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Baurekursgericht erhoben werden (§§ 329 ff. PBG).
Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Rekursentscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.
Rifferswil, 20. März 2026
Gemeinderat Rifferswil
Strassenbau: Festsetzung
Sanierungsprojekt
Langächerstrasse gemäss § 15 Strassengesetz (StrG), Wettswil am Albis
Im Auftrag von Gemeindeverwaltung Wettswil am Albis, Abteilung Bau und Infrastruktur, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis
Weitere Bekanntmachung zu
Strassenbau
Nach Durchführung der öffentliche Planauflage gemäss §§ 16 und 17 StrG hat der Gemeinderat Wettswil mit Beschluss vom 16. März 2026 folgendes Projekt gemäss § 15 StrG festgesetzt:
Sanierungsprojekt Langächerstrasse
Weitere Angaben zur Meldung
Der entsprechende Beschluss und die Projektunterlagen liegen ab dem 20. März 2026 während 30 Tagen in der Gemeindeverwaltung Wettswil am Albis, Abteilung Bau und Infrastruktur, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis, während den Öffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Die Unterlagen sind zu Informationszwecken und ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit auf der Homepage www.amtliche-nachrichten.ch digital einsehbar. Massgebend sind einzig die konkret aufliegenden Unterlagen in Papierform.
Gegen die Projektfestsetzung kann innerhalb der Auflagefrist von 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden.
Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichtes sind kostenpflichtig; die Kosten hat in der Regel die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.
Klemenz Seeholzer
14 September 1937 – 13 März 2026
Ich bin so gern gewesen in Feldern, Wald und Flur, nun bin ich heimgegangen zum Schöpfer der Natur
Traurig nehmen wir Abschied und möchten dir zugleich von Herzen danken für die schöne Zeit die wir mit dir verbringen durften
In liebevoller Erinnerung:
Martin und Claudia Seeholzer
Luzia Seeholzer und MartinNef
Lukas und Franziska Seeholzer mit Mara Aileen
Andreas Seeholzer
Marie-Theres und Markus Ming-Seeholzer
David Ming und Angelika Reichlin
Sarah Ming und Stefan Koch mit Timeo
Alois Seeholzer Capeder und Raphaela Capeder
Andrin und Mauro Capeder
Urs Vollenweider und Janka Risi mit Familie
Marianne und Andy Jud-Vollenweider mit Familie
Daniel und Marianne Vollenweider mit Familie
Verwandte Freunde und Bekannte
Traueradresse: Martin Seeholzer Im Mattler 21b 8911 Rifferswil
Die Urnenbeisetzung findet am Freitag 27 März 2026 um 13 00 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis statt, mit anschliessender Abschiedsfeier um 14 00 Uhr in der kath Pfarrkirche Hausen am Albis
Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Krebsliga Schweiz, 3030 Bern, IBAN CH 95 0900 0000 3000 4843 9 Vermerk: Klemenz Seeholzer
Mit einer Inserierung auf unseren Spezialseiten erreichen Sie jede Haushaltung in allen 14 Gemeinden des Säuliamts.
Auflage des Anzeigers aus dem Bezirk: 27 500 Exemplare
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Unterflurcontainer-Konzept gestartet
Durch den Betrieb von Unterflurcontainern kann die Müllentsorgung in Aeugst effizienter organisiert werden
Der Gemeinderat hat der Erarbeitung eines Konzepts für die Einführung von Unterflurcontainern in der Gemeinde zugestimmt und den Auftrag an gpw Wälter Willa aus Affoltern vergeben. Unterflurcontainer sind die zukunftsgerichtete Form der Abfallentsorgung.
Einerseits werden Transportkosten gespart, da die Unterflurcontainer erst geleert werden, wenn sie voll sind. Ausserdem müssen die Müllabfuhrwagen nicht jede Strasse abfahren. Für die Bevölkerung stellen die Unterflurcontainer ebenfalls eine Verbesserung dar, da sie die vollen Müllsäcke nicht bis zum Abfuhrtag bei sich zu Hause lagern müssen, sondern diese unmittelbar in den Unterflurcontainern entsorgen können. Mit den Unterflurcontainern wird zudem verhindert, dass Wildtiere die am Vorabend deponierten Müllsäcke aufreissen.
Das Konzept hat zum Ziel, die möglichen Standorte für Unterflurcontainer zu evaluieren. Es bietet dem Gemeinderat die Grundlage, um weitere Schritte für die Festlegung der definitiven Standorte an die Hand zu nehmen und die Kosten für die Umsetzung der Unterflurcontainer zu budgetieren.
Umbau im Sommer geplant
Die beiden Bushaltestellen Höchweg und Müliberg, die sich an Gemeindestrassen befinden, müssen wegen des Behindertengesetzes barrierefrei ausgestaltet werden. Derzeit läuft die öffentliche Ausschreibung der Baumeisterarbeiten. Es ist vorgesehen, die beiden Bushaltestellen im Sommer umzubauen.
Die barrierefreie Gestaltung der Bushaltestellen ist komplex, da nicht nur die Trottoirs angehoben werden müssen, sondern unter anderem aufgrund anderer Anfahrtswege der Gelenkbusse der gesamte Strassenraum bei den Bushaltestellen neu gestaltet werden muss. Eine Anfahrt in den bestehenden Busbuchten ist nicht möglich. Durch die grundlegende Anpassung des gesamten Strassenraums ist während der Bauzeit im Sommer im Bereich der Bushaltestellen mit teilweise grösseren Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Gebäudebrüter-Inventar
tin und den Mitgliedern des Gemeinderats ins Gespräch zu kommen und sich zu Themen auszutauschen, die ihnen am Herzen liegen. Ausserdem hat der Gemeinderat der dauerhaften Aufhebung der Einbahnstrasse am Pöstliweg und der Einführung eines Fahrverbots auf der Flurstrasse Mosli beim Grossacherkreisel zugestimmt.
Der Gemeinderat hat folgende Aufträge vergeben:
• Sanierung Wasserleitung Sennweid: Die Baumeisterarbeiten in der Höhe von 17769.50 Franken an Peter Schmid Baudienstleitungen AG in Affoltern am Albis und die Sanitärarbeiten in der Höhe von 18695.45 Franken an Ritschard Gebäudetechnik AG in Ottenbach.
• Sanierung Wasserleitung Müliberg: Ingenieurarbeiten in der Höhe von 38483.60 Franken an das Büro gpw Wälter Willa in Affoltern am Albis.
Das Gebäudebrüter-Inventar soll schliesslich im Geoinformationssystem abrufbar sein und muss bei der Eingabe von Baugesuchen konsultiert werden. Die Bauvorhaben sind bei Existenz eines Nistplatzes so umzusetzen, dass die Brutzeit der Gebäudebrüter möglichst wenig beeinträchtigt wird.
Vernehmlassung Schutzverordnung
Das kantonale Amt für Landschaft und Natur hat für die Region ZimmerbergKnonaueramt eine Verordnung zum Schutz von Naturschutzgebieten mit überkommunaler Bedeutung erarbeitet und den Gemeinden zur Vernehmlassung unterbreitet.
Der Gemeinderat lehnt die Schutzverordnung, soweit sie die Naturschutzgebiete auf dem Gemeindegebiet von Aeugst am Albis betreffen, ab. In der Gemeinde Aeugst am Albis sollen zwar nur drei Gebiete zu Naturschutzgebieten erklärt werden. Zwei Gebiete weisen aber grosse Mängel auf. So liegt ein Naturschutzgebiet in der Erholungszone. Hier sind Konflikte zwischen Zonenzweck und den Auflagen der Schutzverfügung nicht ausgeschlossen. In einer weiteren Zone ist eine Strasse integriert, auf der durch die Schutzverfügung auf rund 70 Metern für Hunde Leinenzwang bestehen würde. Dies ist weder nachvollziehbar, noch umsetzbar. Auch werden Teile von bewirtschaftetem Kulturland zur Schutzzone erklärt, wodurch
Bei Gebäudebrütern handelt es sich um Vögel, die standortgebunden immer am gleichen Ort brüten und ausschliesslich ihre Nester in Gebäuden bauen. Zu diesen Vögeln gehören Segler und Schwalben. Da diese Tierarten besonders gefährdet sind, handelt es sich bei den Nestern um Naturschutzobjekte, die durch die Naturschutzgesetzgebung geschützt werden. Die Gemeinden im Kanton Zürich sind aufgefordert, die bestehenden Brutplätze zu inventarisieren. Der Gemeinderat hat das Büro Versaplan mit der Erstellung eines Gebäudebrüter-Inventars beauftragt.
dieses Land nicht mehr bewirtschaftet werden kann.
Microsoft-365-Einführung
Die Microsoft-Programme, die in der Gemeindeverwaltung im Einsatz sind, sind in die Jahre gekommen. Sie werden nicht mehr gewartet, und es gibt keine Updates mehr. Deshalb hat der Gemeinderat beschlossen, in der Gemeindeverwaltung die Systeme auf Microsoft 365 zu heben. Mit der Einführung von Microsoft 365 wurde die Firma Upgreat beauftragt. Es ist das Ziel, die Umstellung vor dem Legislaturwechsel abzuschliessen.
Museum für die Dorfgeschichte
Seit zwei Jahren arbeitet die Kommission Dorfgeschichte die historische Entwicklung der Gemeinde Aeugst auf. Die Kommissionsmitglieder sammeln nicht nur Interviews mit älteren Aeugster Einwohnern, sondern werten auch Archive aus. Ein Teil davon ist auf der Homepage der Gemeinde Aeugst aufgeschaltet. Im Rahmen der Recherchen erhalten die Kommissionsmitglieder auch immer historische Gegenstände. Um diese Gegenstände zu lagern und auch auszustellen, hat der Gemeinderat beschlossen, das alte Feuerwehrlokal in der Fabrik im Aeugstertal der Kommission Dorfgeschichte als Museum und Lagerort zur Verfügung zu stellen.
Umbau Dorfstrasse 35a/b
Die Gemeinde hat im vergangenen Jahr die Dorfstrasse 35a/b als Anlage gekauft.
Damit wird die Lücke zwischen den gemeindeeigenen Liegenschaften am Pfarrhausweg 2 und der Dorfstrasse 37 geschlossen. Die Gebäude müssen innensaniert werden, wobei die Sanierungsarbeiten bei der Dorfstrasse 35b deutlich umfassender ausgefallen sind als bei der Dorfstrasse 35a. Letztere kann in diesem Frühjahr vermietet werden. Bei der Dorfstrasse 35b ist geplant, die Sanierungsarbeiten in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 abzuschliessen, damit die Wohnung an der Dorfstrasse 35b im Herbst 2026 zur Vermietung ausgeschrieben werden kann.
Familienrundgang am 30. Mai Im Rahmen der frühen Förderung hat der Gemeinderat der Einführung eines Familienrundgangs zugestimmt. Gerade für neu zuziehende Familien mit Kleinkindern bietet der Anlass eine gute Gelegenheit, die Angebote in der Gemeinde Aeugst kennenzulernen. Für bereits länger in der Gemeinde ansässige Familien mit Kleinkindern wird an diesem Rundgang die Möglichkeit geboten, sich zu vernetzen. Auf dem Rundgang lernen die Familien die für Familien interessanten Orte wie die Bibliothek, Spielplätze oder Betreuungsangebote kennen. Der Rundgang findet statt, wenn sich mindestens drei Familien anmelden. Als Ausweichdatum wurde der 20. Juni 2026 festgelegt.
Aeugster Stammtisch
Am 24. März findet ab 18 Uhr der Aeugster Stammtisch im Restaurant Eichhörnli statt. Die Aeugster Bevölkerung ist eingeladen, mit der Gemeindepräsiden-
• Sanierung Dorfstrasse 35b: Ersatz Fenster in der Höhe von 17161.95 Franken an die Schreinerei Geri Felsberger in Zwillikon und die Sanitärarbeiten in der Höhe von 18473.20 Franken an Rico Pianezzi in Aeugst am Albis. Die Malerarbeiten in der Höhe von 9386.05 Franken an Maler Da Rugna in Hedingen, den Ersatz der Bodenbeläge in der Höhe von 15240.95 Franken an Müller Beltrami Böden in Affoltern am Albis, den Kücheneinbau in der Höhe von 20700 Franken an Schwegler Küchenbau in Merenschwand, die Elektroarbeiten in der Höhe von 20659.80 Franken an Elektro Lang in Affoltern am Albis und die Plattenarbeiten in der Höhe von 12647.70 Franken an Plattenexperte Dobromir Marinov in Ottenbach.
• Bau verkehrsberuhigende Massnahmen Tempo 30 an der Breitenstrasse für 6637.40 Franken an Peter Schmid Baudienstleistungen AG in Affoltern am Albis.
• Statikabklärungen Liegenschaft Chloster in der Höhe von 17706.80 Franken an das Büro Atlas Tragwerke AG.
• Anschaffung von zwei Schneepflügen in der Höhe von 46972.65 Franken an Zaugg AG in Eggiwil.
• Sanierung des Fusswegs Stümel in der Höhe von 2837.95 Franken an die Christian Bräm AG in Bonstetten.
• Sanierung des Mülibergwegs in der Höhe von 766.40 Franken an die Christian Bräm AG in Bonstetten.
• Sanierung des Chilewegs in der Höhe von 7628.75 Franken an die Peter Schmid Baudienstleistungen AG in Affoltern am Albis.
Gemeinderat Aeugst
In Aeugst wird die Einführung von Unterflurcontainern – im Bild jene von Obfelden – geprüft. (Archivbild Dominik Stierli)
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«Stark im Job»: Ein Balanceakt
Remo Rüegger hielt Referat zur Prävention von Burnout und Förderung der Gesundheit
«Hand
Regula ZellwegeR
Rund 6.5 Milliarden Franken liessen sich jährlich schweizweit in der Wirtschaft einsparen, wenn das BurnoutSyndrom vollständig verhindert werden könnte. Doch wer trägt die Verantwortung? Diese liegt einerseits bei jeder und jedem Einzelnen, andererseits auch im Interesse von Versicherungen und Arbeitgebenden. Eingeladen zum Referat von Remo Rüegger vom XpertCenter der Mobiliar waren Mitglieder des Arbeitgeberverbands, des KMU und Gewerbeverbands und der Standortförderung.
Der Referent strukturierte seinen Vortrag in drei Themenblöcke und bezog das Publikum aktiv mit ein – durch direkte Fragen, das Sammeln von Meinungen, mentale Interaktionen und geführte Entspannungsübungen. Das Publikum zeigte sich engagiert und folgte den Ausführungen zu den Themen «Stress verstehen», «Burnout erkennen» und «Gesundheit am Arbeitsplatz» rund eineinhalb Stunden lang konzentriert.
Burn-out verstehen «Erschöpfungsdepression» nannte man das BurnoutSyndrom ursprünglich. Heute wird Burnout im internationalen Diagnosekatalog ICD11 aus dem Jahr 2022 nur als Syndrom definiert, also als Kombination verschiedener Symptome infolge von chronischem Stress, der nicht verarbeitet wird.
Zur Definition «Gesundheit» zitierte der Referent Remo Rüegger die Weltgesundheitsorganisation (WHO): «Zustand des Wohlbefindens, in dem eine Person ihre Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv arbeiten und einen Beitrag zu ihrer Gemeinschaft leisten kann.» Er unterschied physische, mentale und soziale Gesundheit. Auf die Frage «Wie geht es dir?» beziehen sich
6.5
Milliarden Franken liessen sich jährlich einsparen.
Antworten meist auf die physische, allenfalls auf die mentale – deutlich seltener auf die soziale Gesundheit. Dazu zählen laut Referent etwa Kontakte, Bildung oder Einkommen.
Insbesondere das ehrlich interessierte Nachfragen nach der Befindlichkeit im Kontext der Arbeitswelt kann viel bewirken. Die eigene Befindlichkeit bewertet jeder Mensch nach seinen persönlichen Werten und Erfahrungen. Gesundheit wird individuell wahrgenommen – wie auch ein Burnout, sowie dessen Präven
«Die verbreiteten Hemmungen, psychische Auffälligkeiten anzusprechen, verhindern allerdings oft eine rechtzeitige Intervention.»
Remo Rüegger, Fachspezialist BGM
tion und wirksame Lösungsansätze, wenn ein Burnout im Frühstadium wahrgenommen wird. «Gesundheit ist kein absoluter Zustand, sondern verändert sich ständig», stellte der Referent klar. Entscheidend ist ein fortlaufender Balanceakt: Stressoren und Ressourcen müssen sich die Waage halten.
Erkennen, benennen, lösen
«Stress ist ein von Menschen wahrgenommenes Ungleichgewicht zwischen Belastungen oder Anforderungen an eine Person und deren Möglichkeiten,
darauf zu reagieren», zitierte Remo Rüegger aus der Forschung. «Dieses Ungleichgewicht wird als unangenehm empfunden und kann das Wohlbefinden einschränken.»
Stressoren sind Auslöser für Stressreaktionen – als Reaktion auf äussere Situationen oder auf innere Anforderungen. Dazu zählen etwa Zeitdruck, Lärm, Konflikte, Leistungsdruck, körperliche Belastung, Isolation oder hohe Verantwortung. Ob ein Stressor als unangenehm wahrgenommen wird, hängt von der individuellen, kognitiven Bewertung des Reizes als positiv oder negativ ab. «Wer braucht manchmal etwas Stress?» Auf diese Frage reagierten doch einige Zuhörende mit dem Erheben der Hand. Um negativen Stress zu vermeiden, gilt es zuerst, diesen zu erkennen, zu benennen und zu bewerten. Nicht selten geraten Betroffene schleichend in eine BurnoutSpirale. Warnzeichen sind unter anderem erhöhte Reizbarkeit, sozialer Rückzug und eine steigende Fehlerquote. Viele versuchen dennoch, weiter zu funktionieren – trotz zunehmender Erschöpfung, depressiver Verstimmungen und im Extremfall eines psychischen und körperlichen Zusammenbruchs. Dass dies unter allen Umständen vermieden werden soll – darüber war man sich am vergangenen Montagabend im Eventlokal Grindel in Mettmenstetten einig. Gleichzeitig räumte der Referent ein: «Die verbreiteten Hemmungen, psychische Auffälligkeiten anzusprechen, verhindern allerdings oft eine rechtzeitige Intervention.»
Ziel des Anlasses Remo Rüegger riet: «Holen Sie sich Unterstützung – sei es als betroffene Person, als Arbeitskollegin oder als Führungskraft.» HRFachpersonen seien im Umgang mit Burnout geschult, zudem könne ein CaseManagement gezielt
Saison 2025 – Rekordjahr und ein starkes Team
Drohnenrehkitzretter: Bestens koordiniert und mit viel Herzblut im Einsatz
Die Saison 2025 startete für das Team der Drohnenrehkitzrettung Knonaueramt ungewöhnlich früh Mitte April, doch die ersten Kitze wurden – typisch für ein frühes Jahr – erst ab Mitte Mai gefunden. Viele Rehgeissen waren zu diesem Zeitpunkt noch trächtig, was darauf hindeutet, dass frühe Setzlinge eher im Wald abgelegt wurden. Trotz dieser Verschiebung entwickelte sich 2025 zu einem Ausnahmejahr: 94 Einsatztage, über 500 Felder, über 1300 ha freigegebene Fläche und 52 gerettete Rehkitze markieren einen neuen Höchststand. Ein besonderer Kraftakt war der 9. Juni, an dem man an einem einzigen Tag 80 Felder abfliegen musste – möglich dank präziser Planung und hoher Einsatzbereitschaft.
Gleichzeitig zeigte sich erneut, wie wertvoll die Partnerschaften sind: Die enge Zusammenarbeit mit den Jägern und ein seit fünf Jahren stabiles, eingespieltes Team bildeten das Rückgrat dieser intensiven Saison. Diese Verlässlichkeit ermöglicht es dem Team, Felder sicher freizugeben und gleichzeitig das natürliche Verhalten der Wildtiere bestmöglich zu respektieren.
Starke Basis und neue Energie
Nach diesem Rekordjahr blickt die Gruppe mit viel Motivation auf die Saison 2026. Die frühe Einsatzbereitschaft, die eingespielten Abläufe und die bewährte Teamstruktur bilden eine solide Grundlage, um auch kommende Herausforderungen souverän zu meistern. Die Erfahrungen aus dem Jahr 2025 –von der frühen Setzzeit bis zu extrem dichten Einsatztagen – schärfen den Blick für effiziente Planung und nachhaltigen Wildschutz. 2026 verspricht, erneut ein intensives Jahr zu werden. Mit moderner Technik, starken Partnerschaften und einem Team, das zusammenhält, ist die Drohnenrehkitzrettung bereit, wieder alles zu geben –für sichere Felder, gesunde Wildtiere und eine erfolgreiche Mähsaison. Für die Saison 2026 erweitert man das Einsatzgebiet gezielt und nachhaltig.
Die Rehkitzretter: (hinten v.l.) Vesa Pajasmaa (Steinhausen), Chris Häfliger (Knonau), Marc Blunier, Lars Freimann (Mettmenstetten); (vorne v.l.) Thomas Christen (Knonau), Armon Christen (Knonau), Nando Christen (Knonau), Marina Freimann (Mettmenstetten). (Bild zvg)
Die bestehenden Regionen bleiben vollständig bestehen, während man die neuen Gebiete Oberrüti (AG) und Dietwil (AG) weiter ausbauen und langfristig stärken will. In Meierskappel übernehme man neu die volle Einsatz und Organisationsverantwortung – getragen vom Team und koordiniert durch Marc Blunier, unterstützt vom erfahrenen lokalen Pi
loten Toni Zürcher. Damit entwickelt das Team seine Kernzone und Supportzone konsequent weiter und schafft stabile Strukturen für die kommenden Jahre.
Alle Anfragen zuverlässig unterstützen
Man blickt gespannt auf den Frühling und darauf, wie sich die Einsätze wetter
«Stress ist ein von Menschen wahrgenommenes Ungleichgewicht zwischen Belastungen oder Anforderungen.»
Remo Rüegger, Zitat aus der Forschung
unterstützen. Dieses stellt ein strukturiertes Handlungskonzept zur Koordination von Hilfeprozessen bei komplexen Problemlagen im Gesundheits, Sozial und Versicherungsbereich dar. Rüegger weiss, wovon er spricht: Als Fachspezialist für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bei der MobiliarTochter XpertCenter AG begleitet er Betroffene im Rahmen des CaseManagements und hält regelmässig Referate. Seine Empfehlungen an Unternehmen: Arbeitsbelastung und Ressourcen systematisch beobachten und messen, gesundheitsorientierte Führung stärken, Handlungsspielräume und Mitgestaltung ermöglichen, psychologische Sicherheit sowie Kommunikation fördern und ausreichend Erholung gewährleisten. Das Ziel des Anlasses wurde erreicht: Verantwortliche sollten befähigt werden, Frühwarnzeichen zu erkennen, achtsam nachzufragen und Unterstützung anzubieten – zur besseren Stressbewältigung und zur Stärkung der BurnoutPrävention im Betrieb. Der Erfolg des Referates zeigte sich auch in den angeregten Gesprächen beim Apéro, der von der Mobiliar Affoltern und vom Restaurant Bahnhöfli in Mettmenstetten offeriert wurde. Thomas Naef, Generalagent der Mobiliar in Affoltern, bot unter dem Slogan «Wir sind für euch da» Unterstützung an, wenn Betriebe ihre Mitarbeitenden für das Thema Burnout sensibilisieren möchten.
bedingt verteilen werden. Dank eingespielter Abläufe, verlässlicher Partnerschaften und eines starken Teams ist man überzeugt, auch 2026 alle Anfragen seriös und zuverlässig unterstützen zu können. Die Zusammenarbeit mit Jägern und Bauern bleibt zentral – besonders weil Mähtermine oft kurzfristig angepasst werden müssen. Deshalb fliegt man Felder bei Bedarf gerne ein zweites Mal. Ein grosses Dankeschön gilt allen, die ihre Einsätze bis 17 Uhr am Vorabend melden und damit eine präzise Planung sowie die rechtzeitige Weitergabe der Flugpläne an die Jäger ermöglichen.
Die Website www.drohnenrehkitzrettung.ch ist die zentrale Plattform für den Informationsaustausch zwischen Team, Jägern und Bauern. Alle Felder der jeweiligen Jagdgebiete sind dort übersichtlich zugreifbar, und die Feldbestellung kann einfach per Textnachricht direkt an den zuständigen Piloten erfolgen. Geplante Einsätze werden sichtbar dargestellt, sodass klar ersichtlich ist, welche Felder tatsächlich gemäht werden und daher geflogen werden müssen.
Das eingespielte Team startet bestens vorbereitet in die Saison 2026. In den kommenden Wochen führt man Trainingsflüge in der Region durch und stimmt sich frühzeitig mit der Jägerschaft ab, um Abläufe, Kommunikationswege und Einsatzzeiten optimal zu koordinieren. Auch Armon und Nando werden wieder aktiv im Einsatz stehen und sich nahtlos ins Team integrieren –mit ihrer Erfahrung aus den vergangenen Jahren und ihrer Begeisterung für die Rehkitzrettung.
Team Drohnenrehkitzrettung Knonaueramt
aufs Herz», fragte der Referent Remo Rüegger das Publikum, «wer braucht nicht manchmal ein wenig Stress?» (Bilder Regula Zellweger)
Thomas Naef will Unternehmen bei der Burn-out-Prävention unterstützen.
Anpassungen bei den Postauto-Linien
Mitsprachemöglichkeit bei den zukünftigen ZVV-Fahrplänen bis Ende März
Dominik Stierli
Alle zwei Jahre kann die Bevölkerung beim Fahrplan des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) mitreden. Die öffentliche Auflage für die Fahrplanjahre 2027 und 2028 läuft seit dem 9. März. Eine Mitsprache ist bis am 30. März via eigene Wohngemeinde möglich. Kantonsübergreifende Anpassungen sind jeweils unter dem Vorbehalt der Einigung bei der Finanzierung durch die beteiligten Kantone in der Auflage mit drin.
Über das gesamte ZVV-Gebiet hinweg werden für die kommenden beiden Fahrplanjahre rund 230 Massnahmen aufgelegt, wie der ZVV in seiner Mitteilung schreibt. Die grössten Änderungen betreffen das Busnetz im Glattal. Unter anderem wird dort mit der Linie 430 eine Verbindung zwischen dem Limmattal, Furttal und Glattal geschaffen. In der Stadt Zürich enden die Bauarbeiten im Bereich Bahnhofquai, sodass das Tramnetz wieder regulär betrieben werden kann. Geplante Anpassungen betreffen das Tram 6, welches bis zum Letzigrund verlängert wird, oder auch die Tramlinie 10, welche neu zum Bahnhof Enge fährt.
Nur punktuell bei S-Bahnen Zu Anpassungen beim S-Bahn-Netz schreibt der ZVV: «Bei der S-Bahn sind hingegen nur punktuelle Änderungen vorgesehen. Grössere Anpassungen sind erst wieder nach dem nächsten Ausbauschritt der Bahninfrastruktur möglich, welcher derzeit auf Bundesebene im Rahmen des Projekts ‹Verkehr 45› erarbeitet wird.» So gibt es auf den im Säuliamt fahrenden S-Bahn-Linien nur eine einzige Anpassung, welche aber für unsere Region keine Auswirkungen hat. Die S5 in Pfäffikon SZ fährt neu direkt als S8 nach Thalwil–Zürich–Winterthur weiter, und in umgekehrter Richtung fährt die S8 dann ab Pfäffikon als S5 in Richtung Uster–Zürich–Affol-
ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN
vorgesehen. Im Bild die Haltestellen beim Bahnhof Affoltern am Mittwochabend. (Bild Dominik Stierli)
tern–Zug. Weiter werden zahlreiche SBahnen in Richtung Winterthur wegen der beginnenden Bauarbeiten für den mehrjährigen Ausbau der Strecke Zürich–Winterthur umgeleitet oder in Randstunden ersetzt.
Mehr Verbindungen nach Zürich Im Säuliamt konzentrieren sich die Änderungen auf die Postauto-Linien. Es gibt nichts komplett Neues, aber zahlreiche Verbesserungen. So verkehrt die Linie 200 (Affoltern–Zürich Enge) von Montag bis Freitag jeweils eine halbe Stunde früher. Zu den Hauptverkehrs-
Daniel Sommer, EVP, Affoltern
zeiten fährt die Linie zudem jeweils fünf Minuten früher ab, was teils schlankere Anschlüsse von Obfelden oder Ottenbach her ermöglicht. Zudem werden ab Dezember 2026 am Samstag- und Sonntagmorgen jeweils zwei zusätzliche Kurspaare angeboten. Die Linie 205 (Bonstetten-Wettswil–Arni AG) verkehrt neu wochentags eine halbe Stunde länger und verkehrt erstmals auch an Samstagen – jeweils im Stundentakt. Die Linie 227 (BonstettenWettswil–Birmensdorf) verkehrt neu samstags tagsüber bis 20 Uhr direkt zwischen Stallikon und dem Bahnhof Bonstetten-Wettswil. So werde das An-
gebot der Linien 205 und 207 von Montag bis Samstag vereinheitlicht und Islisberg auch am Samstag erschlossen.
Bei der Linie 228 (Ortsbus Bonstetten) wird mit einer zusätzlichen Verbindung die Mitternachtslücke geschlossen.
Obfelden und Ottenbach betroffen
Anpassungen gibt es für die Bewohnenden von Ottenbach, Zwillikon und Obfelden. Bei den Linien 212 (Affoltern–Obfelden–Ottenbach) und 214 (Affoltern–Zwillikon–Ottenbach) wird der Fokus in den Morgenstunden auf den Weg nach Zürich und in den Abendstun-
Polizist Wäckerli auf Räuberjagd
Als Schaggi Streuli in der Figur des Ordnungshüters seine Fälle löste, reichten ein paar klare Worte und gesunder Menschenverstand meistens aus. Heute sind wir geradezu Galaxien von solchem Polizeialltag entfernt. Dieses Bild weckte auch die jüngste Debatte im Kantonsrat zum Polizeigesetz. Die dringend notwendige Revision passt nun die gesetzlichen Grundlagen an die Realität von heute an: Die digitale Ermittlung und Videoauswertung sollen ebenso verbessert werden wie die Zusammenarbeit zwischen kantonalen Polizeibehörden. Effizienz und zeitgemässe Mittel sind im Kampf gegen «schwere Straftaten» notwendig.
Gemeint sind Delikte, die Menschen ernsthaft gefährden oder ihnen Schaden zufügen. – Terrorismus, organisierte Gewalt von Banden und Clans, schwere sexualisierte Gewalt, schwere Formen häuslicher Gewalt, Menschenhandel oder komplexe Cyberbetrugsnetze.
Zur Erläuterung ein Beispiel aus der Praxis: Ein Mann bedroht seine Partnerin wiederholt. Die Polizei verhängt ein Kontakt- und Rayonverbot. Um Schutz zu suchen, zieht die Frau später in einen anderen Kanton. Doch weil Daten nicht kantonsübergreifend abrufbar sind, weiss die dortige Polizei nichts von der Vorgeschichte. Mit wenigen Klicks
können unsere Ordnungshüter heutzutage zwar Daten aus dem europäischen Raum einsehen, nicht aber solche aus dem Nachbarkanton. Ebenso problematisch sind Online-Ermittlungen gegen Kinderpornografie-Ringe. Täter vernetzen sich international, wechseln Accounts im Minutentakt und nutzen technische Tricks. Bei diesem Katz-undMaus-Spiel zählt unsere Polizei oft zu den Verlierern. Denn bis geklärt ist, ob sie bestimmte Daten überhaupt auswerten darf, kann sie nicht mehr effektiv eingreifen.
Es braucht klare gesetzliche Grundlagen für polizeiliches Handeln. Das ist
unbestritten. Denn Ermittlungsarbeit tangiert auch Grundrechte. Wie absturzgefährdet dieser Seiltanz ist, zeigt der Fichenskandal. Daher prüfte die oberste Datenschützerin unseres Kantons das neue Polizeigesetz sehr genau und kritisch. Ihr abschliessendes Urteil: Das ist eine sinnvolle Regelung. Nebst der Sicherung von Grundrechten der Opfer geht es auch um den Schutz unserer Einsatzkräfte. Sie sollen unversehrt zu Partnern oder Familien zurückkehren dürfen. Datenschutz ist wichtig – doch er darf nicht zum Schutzschild für Täter werden. Kriminalität ist digitaler, mobiler und internationaler geworden. Täter
den von Zürich zurück in die Gemeinden gelegt. Das heisst für die Fahrgäste, dass die Linie 214 via Zwillikon neu die Anschlüsse an die S5 nach Zug beziehungsweise für die S14 nach Zürich sicherstellt. Anschlüsse an die S5 nach Zürich werden neu ganztags über die Linie 215 (Zürich Wiedikon–Affoltern) gewährleistet.
In Ottenbach wird die Haltestelle Engelwiese nur noch jeweils ab 21 Uhr und an Sonntagen bedient. Die Linie 214
Tage läuft die öffentliche Auflage für die Fahrplanjahre 2027/2028 noch.
verkehrt neu direkt zur Haltestelle Zentrum. Die Möglichkeit zur Weiterfahrt auf der Linie 212 während dieser Zeiten ist gemäss öffentlicher Auflage weiterhin gewährleistet.
Fahrplanstabilität im Fokus
In Obfelden werden die Anschlüsse an die S5 nach Zug bzw. die S14 nach Zürich neu von der Linie 217 (Muri AG–Obfelden–Affoltern) gewährleistet. Die Reisezeiten verlängern sich dadurch. Die Anschlüsse an die S5 nach Zürich übernimmt die Linie 212. Die Umstellungen würden gemäss Mitteilung erfolgen, um die Fahrplanstabilität zu verbessern. Die Anschlüsse in Muri und Affoltern können aktuell nicht immer gewährleistet werden. Zudem würde sich die Situation bei der geplanten Einführung von Tempo 30 in Obfelden weiter verschärfen. Neu fährt die Linie 217 nicht mehr zum Spital Muri, sondern endet beim Bahnhof Muri. Dort besteht dann Anschluss auf die Linie 245, welche den Transfer zum Spital ermöglicht. Durch die Umstellungen kommt es ab dem 13. Dezember 2026 teils zu Anpassungen der Abfahrtszeiten an den einzelnen Haltestellen.
agieren flexibel, vernetzt, oft über Kantons- und Landesgrenzen hinweg. Unsere Gesetze müssen diese Realität widerspiegeln. Wenn wir der Polizei nicht die nötigen Mittel geben, setzen wir aus rechtsstaatlicher Vorsicht die operative Handlungsunfähigkeit aufs Spiel.
Polizist Wäckerli verdient Anerkennung: Aber seine Arbeit wird heute nur durch zeitgemässe Instrumente wirklich wirksam. Unsere Kantonspolizei muss mit modernen Instrumenten ausgestattet sein. Denn sie sind die Grundlage für eine sichere Zukunft für uns alle. 10
Bei den Postauto-Linien im Säuliamt sind einige Anpassungen
Hunger, Seuchen und Volksfrömmigkeit
500 Jahre nach der Reformation (1): Wirtschaft, Gesellschaft und Glaube
Bernhard Schneider
Die Zürcher Reformation war ein ausserordentlicher Vorgang. Die Stadt Zürich schaffte es innert weniger Jahre, im Zuge der religiösen Erneuerung die Organisation ihrer Herrschaft grundlegend von oben her zu reformieren. Es fand kein Köpferollen im Kleinen Rat der Stadt Zürich statt, die Fluktuation in diesem Gremium war nicht signifikant grösser als vor und nach der Reformation. Vielleicht hatte der Tod des 70-jährigen Bürgermeisters Marx Röist im Sommer 1524 einen Einfluss auf den weiteren Verlauf der Reformation, da er als dezidierter Gegner der Entfernung der Bilder aus den Kirchen auftrat.
Statistische Erfassung der Untertanen Während die kirchliche Reformation 1525 im Wesentlichen abgeschlossen war, symbolisierte nichts die neue Herrschaftsorganisation stärker als der Beschluss des Zürcher Rats vom 30. Mai 1526, wonach jede Kirchgemeinde ein Pfarrbuch zu führen habe, das Eheschlüsse, Geburten und Todesfälle lückenlos aufzeichnen sollte. Es war die staatliche Gewalt, die dem – von ihr eingesetzten – Pfarrer diese Aufgabe übertrug.
Die Pfarrbücher standen in einem direkten Zusammenhang mit dem neu geschaffenen Ehegericht, das gleichzeitig der moralischen Kontrolle der Untertanen und der Öffnung des Vermögens der Stadt Zürich diente. Damit wurde 1526 abgeschlossen, was die Stadt im 15. Jahrhundert schrittweise aufgebaut hatte: die vollständige Kontrolle der Landschaft, ohne die katholische Kirche als unabhängigen Machtfaktor. Wichtig für diese Kontrolle war auch die statistische Erfassung der Untertanen, die mit der Einführung von Vermögenssteuern im 15. Jahrhundert begonnen hatte. Die Reformation war somit eine kirchliche Erneuerungsbewegung, die für die politischen Machthaber in Zürich zum idealen Zeitpunkt stattfand. Die Landvogtei Knonau wurde formell 1512 gegründet, das Landvogteischloss allerdings bereits früher neu gebaut, als es
«Das Verblüffendste an dieser Bauwut war, dass sie von den Bauern herkam.»
Peter Jezler, Kunsthistoriker
sich juristisch noch im Besitz der nach Zürich ausgewanderten Familie Meyer von Knonau befunden hatte. Das Schloss sollte die Macht der Stadt Zürich symbolisieren, gegenüber den Untertanen der Landvogtei und gegenüber den Innerschweizer Nachbarn, mit denen sich Zürich seit dem 13. Jahrhundert gewaltsam auseinandersetzte. Die Reformation schuf insofern keine neue Konfliktlinie, gab aber beiden Seiten die moralische Rechtfertigung, die Auseinandersetzung weiterzuführen.
200 Katastrophenjahre
Der ehemalige Zürcher Staatsarchivar Otto Sigg stellte die sozialen Verhältnisse in der Zürcher Landschaft zur Reformationszeit in eine langfristige Entwicklung: Auf den Pestzug der Jahre 1347 bis 1349 folgten der Sempacherund der Alte Zürichkrieg. Zudem hatte um 1300 die Kleine Eiszeit begonnen, eine Kaltperiode, die ein halbes Jahrtausend lang dauerte, bis ins 18. Jahrhundert hinein. Massiv spürbar war sie ab der gesamteuropäischen Hungersnot um das Jahr 1315. So sorgten Krank-
heiten und Missernten, Kriegs- und Plünderungszüge für eine Entvölkerung des Mittellandes von Luzern bis Zürich. In der Folge stand in der Landschaft zwar bewirtschaftbarer Boden im Überfluss zur Verfügung, aber es mangelte an Arbeitskräften und Kapital, um ihn zu bebauen.
Demgegenüber waren die Städte zu Investitionen in der Lage. Zürich pflegte in der unmittelbaren Umgebung den Reb-, Obst- und Gemüseanbau, denn im Gegensatz zur Landschaft war die Stadt frei, wie sie ihr Land bewirtschaftete. Bereits zu feudalen Zeiten, vor Beginn der Territorialbildung, hatte Zürich 1291 ein Bündnis mit Uri und Schwyz geschlossen, das die Verpflichtung enthielt, bei kriegerischen Raubzügen die Rebberge zu schonen.
Streitpunkt Wald
In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts dürfte sich die Bevölkerung der Zürcher Landschaft auf etwa 50000 Menschen mehr oder weniger verdoppelt haben. Innerhalb von zwei Generationen hatte sich die Problemstellung umgekehrt: Nun standen genügend Arbeitskräfte einem Mangel an Land gegenüber.
Im Gegensatz zur landläufigen Auffassung, der 1489 abgesetzte und hingerichtete Zürcher Bürgermeister Hans Waldmann hätte seinen Sturz eingeleitet durch Missachtung der Interessen der Landschaft, differenziert der Historiker Otto Sigg, Waldmann habe die landwirtschaftlichen und ökologischen Probleme erkannt, habe die Wälder als nachhaltige Energielieferanten geschützt und den Vorrang des Ackerbaus vor der Viehwirtschaft und dem Weinbau postuliert. Dadurch habe er sich mit der bäuerlichen und der städtischen Oberschicht angelegt, was zu seinem Sturz geführt habe.
In der Folge seien die Grundlagen für die Spannungsmuster in der Zürcher Herrschaft gelegt worden, die bis zum Ende der Dreizelgenwirtschaft im 19. Jahrhundert die sozialen Auseinandersetzungen geprägt hatten, stellte Sigg weiter fest. Typisch für die Zeit zwischen dem Sturz Waldmanns und der Reformation seien grossflächige Rodungen gewesen. Diese führten einerseits zu Kämpfen um Nutzungsrechte, anderseits zu Auseinandersetzungen mit Zehntherren, die vom neu gewonnenen Land mitprofitieren wollten. Insbesondere in den Jahren 1526 bis 1533, in denen die reformierte Ordnung in der Zürcher Herrschaft alle Lebensbereiche erfasste, war Getreide knapp und entsprechend teuer, was die sozia-
len Spannungen in der Landschaft verschärfte, denn Grossbauern profitierten von den hohen Preisen. Wer dagegen zu wenig Land zur Selbstversorgung besass, hungerte. Die Getreidesperren, die Zürich gegen die Waldstätte erliess, verschärften den Hunger in den Inneren Orten und damit die Spannungen zwischen Zürich und den Eidgenossen, die sich in den beiden Kappelerkriegen entluden. Die mit den Kriegen einhergehenden Einquartierungen von Truppen und Plünderungszüge erhöhten die Probleme, namentlich in der besonders exponierten Landvogtei Knonau.
Frömmigkeit in der Not In den Krisenjahrzehnten zwischen 1480 und 1520 zeigte sich ein Ausmass an Volksfrömmigkeit wie kaum je in der Geschichte, und dies offensichtlich ohne obrigkeitlichen Zwang. Vielleicht war es gar die Unabhängigkeit der Kirche von der Zürcher Herrschaftsorganisation, die in dieser Zeit die Zügel in der Landschaft immer stärker anzog, die dazu einen Beitrag leistete. Jedenfalls brach ein wahres Kirchenbaufieber aus: Neun Kirchen wurden in diesen vier Jahrzehnten im Gebiet des heutigen Bezirks Affoltern neu errichtet oder stark umgebaut. Dies ist optisch noch immer erkennbar am typischen Käsbissendach in Bonstetten, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Ottenbach und Stallikon, während in Affoltern, Hausen und Mettmenstetten spätere bauliche Änderungen für ein anderes Erscheinungsbild sorgten.
Das Bedürfnis, das sich in diesen von der jeweiligen Dorfbevölkerung angestossenen Kirchenbauten äusserte, war die Erlangung des Seelenheils und des Segens für das irdische Leben. Angesichts des Mangels an Dünger, des Fehlens von Pflanzenschutzmitteln und der bescheidenen meteorologischen Kenntnisse erhielten rituelle Praktiken zum Schutz von Leben, Hof und Feldern eine zentrale Bedeutung. Das Kirchengebäude verbreitete besonderen Schutz über die Kirchgemeinde. Die Kirchenglocke, die Mettmenstetten 1493 hatte giessen lassen, enthielt die Aufschrift: «An dem Tüfel will ich mich rächen / Mit der Hilf Gottes alle Wetter zerbrechen / anno domini 1493.» Der Teufel und Dämonen verursachten nach gängiger Auffassung Unwetter, die man mit Kirchenglocken und besonderen Segnungen bezwingen wollte.
Der Kunsthistoriker Peter Jezler stellte fest: «Das Verblüffendste an dieser Bauwut war, dass sie von den Bauern herkam. Weder Amtskirche noch weltliche Obrigkeiten forderten die Dörfer
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Immobilienverkauf:
Worauf Eigentümer achten sollten
Am Anfang steht der klare Entscheid der Eigentümerin oder des Eigentümers, die Immobilie zu verkaufen. Häufig braucht es zuvor familieninterne Absprachen, etwa zwischen Ehepartnern, Kindern oder Erben. Gerade bei grösseren Vermögenswerten empfiehlt sich eine sorgfältige Planung. Sind die wichtigsten Unterlagen wie Grundbuchauszug, Katasterplan, Gebäudeversicherungsschätzung oder Baupläne vorhanden, kann der Verkehrswert der Liegenschaft bestimmt werden. Eine solche Schätzung erfolgt in der Regel durch eine Bank, einen Immobilienspezialisten, Architekten oder den Hauseigentümerverband. Vor dem Verkauf stellt sich die Frage, ob kleinere Renovationen oder Aufräumarbeiten sinnvoll sind. Ein gepflegter Eindruck kann sich positiv auf den erzielbaren Preis auswirken.
zum Kirchenbau auf. Vielmehr ist vielfach überliefert, dass der Baubeschluss in Gemeindeabstimmungen gefasst wurde. Die Bauern forderten vom Bischof zuweilen mehr, als dieser leisten mochte.» Dieses Engagement bedeutete auch, dass die Kirchgemeinden selbst einen erheblichen Beitrag zu diesen Bauten zu leisten hatten, in Form von Geld und von Fronarbeit.
Stabilisierung der Herrschaft Während der Wirren der Reformation wurde der Schmuck in den sogenannten Bilderstürmen aus den Kirchen gerissen, denn die Reformatoren betrachteten die Heiligenverehrung als Dienst an Götzen und Widerspruch zum biblischen Bilderverbot. So kam es gar vor, dass Leute, die wenige Jahre zuvor einen Altar oder eine Statue gestiftet und sich möglicherweise deswegen in Schulden gestürzt hatten, selbst ihren Kunstgegenstand zerstörten, voller Empörung, weil sie nun glaubten, von den – katholischen –Geistlichen betrogen worden zu sein. Dem Zürcher Rat wurde das Treiben rasch zu obszön. Er verbot daher die spontanen Bilderstürme. Nach einem Machtkampf unter den Ratsherren obsiegte der Entscheid, die Bilder seien aus den Kirchen zu entfernen, nicht zuletzt infolge des Todes von Bürgermeister Röist, der sich entschieden dagegen gewehrt hatte. Nun entfernten die beiden Stadtpfarrer zusammen mit Zwingli die Bilder, unter Ausschluss der Bevölkerung. Denn die Bilderstürmer stellten weitere Forderungen, namentlich die Abschaffung der Zehnten und der Leibeigenschaft. Damit konnte sich die Zürcher Obrigkeit keinesfalls einverstanden erklären, denn die Ungleichheit von Stadt und Land war ein wichtiger Pfeiler des noch labilen Zürcher Herrschaftssystems, das sich von dem Moment an stabilisierte, als der Kleine Rat die Führung in Religionsfragen übernommen hatte.
Vor gut 500 Jahren begann in Zürich die Reformation – ein Umbruch, der die Kirche und die ganze Gesellschaft verändern sollte. In dieser Serie zeigt der «Anzeiger» in loser Folge, wie die Reformation ins Rollen kam und welche Akteure sie entscheidend beeinflussten. (red)
Liegt ein realistischer Verkaufspreis vor, empfiehlt es sich, einen Verkaufsprospekt zu erstellen. Dieser enthält Informationen über Lage, Grösse, Verkehrsanbindung sowie Angaben zum Zustand der Liegenschaft und Fotos der wichtigsten Räume.
Der Verkauf erfolgt meist über Internetplattformen, Inserate oder einen Makler. Hat sich ein Käufer gefunden und wurde dessen Bonität geprüft, wird in der Regel eine Anzahlung vereinbart und ein Notar mit der Ausarbeitung des Kaufvertrages beauftragt. Nach der öffentlichen Beurkundung und der Eigentumsübertragung erhält der Käufer sämtliche Unterlagen wie Pläne, Energieausweis oder Handwerkerverzeichnis.
Pläne, Energieausweis oder HandwerEGON WENZINGER
Fazit: Der Verkauf einer Immobilie sollte gut vorbereitet sein. Eine realistische Bewertung, vollständige Unterlagen und die frühzeitige Berücksichtigung steuerlicher Aspekte sind entscheidend für einen erfolgreichen Abschluss. Wer den Verkauf zudem im Zusammenhang mit seiner gesamten Vermögensplanung betrachtet, schafft eine solide Grundlage für die nächsten finanziellen Schritte.
Die Kirche Knonau wurde 1519 fertiggestellt. Auffallend ist das für diese Zeit typische Käsbissendach. (Bild Bernhard Schneider)
Keine Verkehrstoten im Säuliamt im letzten Jahr
Autobahnquerung Affoltern/Obfelden ein Unfallschwerpunkt
Die Autobahnquerung Affoltern/Obfelden ist ein Unfallschwerpunkt. Seit ein paar Wochen wird der Verkehr elektronisch überwacht. (Bild Werner Schneiter)
Werner Schneiter
Derweil im Kanton Zürich die Zahl der Verkehrsunfälle im vergangenen Jahr abgenommen hat, ist sie im Bezirk Affoltern praktisch gleichgeblieben. Nach 2024 verzeichnet die Region 2025 erfreulicherweise erneut keine Verkehrstoten.
Der Kanton Zürich registrierte 2025 deutlich weniger Verkehrsunfälle als in den Vorjahren: rund 4,2 Prozent weniger als gegenüber dem Durchschnitt der Vorjahre. Bei den Schadenfällen ist die Abnahme (5,2 Prozent) stärker als bei Unfällen mit Personenschaden (minus 0,6 Prozent). Im Kantonsgebiet (ohne die
Städte Zürich und Winterthur) wurden im vergangenen Jahr 15095 Verkehrsunfälle registriert. Im Bezirk Affoltern waren es in der gleichen Zeitspanne gesamthaft 376, einer mehr als im Vorjahr. Schleuder- und Selbstunfälle beanspruchen bei 296 Unfällen mit Sachschaden den Hauptanteil: 186 – zwei mehr als 2025, davon 17 (21) schwere und 60 (59) leichte. Bei den Unfallarten stehen 45 Parkierunfälle (Vorjahr: 60), 50 Auffahrunfälle (27) und 34 Einstiegsunfälle (28) im Vordergrund. Andere Unfallgründe betreffen das Abbiegen, Überqueren der Fahrbahn, Fussgängerunfälle – allesamt pro Kategorie weniger als ein Dutzend.
Viermal «chlöpfte» es wegen einer Frontalkollision, und zwölfmal handelte es sich um einen Tierunfall, mehrheitlich Auto gegen Wild – oder umgekehrt. Unfallbeteiligt waren im Säuliamt neben Autolenkenden hauptsächlich Velos oder E-Bikes (40), Motorräder (27), Fussgänger nur in acht Fällen. Zum zweiten Mal in Folge verzeichnet der Bezirk keine Unfälle mit Todesfolge.
Verkehrsunfälle wurden im Bezirk Affoltern 2025 registriert.
Trauriges Spitzenjahr war 2017 mit vier tödlichen Unfällen, bei insgesamt 428. Die meisten Unfälle ereigneten sich im Bezirkshauptort: 86 mit Sachschaden, wobei drei Personen erheblich und 17 leicht verletzt wurden. Laut Adrian Peterhans, Bezirkschef der Kantonspolizei in Affoltern, bildet die Autobahnquerung Affoltern/Obfelden einen Unfallschwerpunkt. Seit ein paar Wochen überwachen dort Geräte der Kantonspolizei sowohl Tempo als auch die Ampeln mit Rot-Grün-Phasen. Zu Kollisionen kam es unter anderem, weil sich zwei Verkehrsteilnehmende gleichzeitig in einer Grünphase wähnten. Am Albispass und über die Buchenegg sind es vorwiegend Zweiradlenker, die verunfallen.
Goodspell begeisterte im Kasinosaal
Gospelklänge voller Energie und Tiefgang
Am vergangenen Wochenende verwandelte sich der Kasinosaal in Affoltern in einen Ort voller Energie und Lebensfreude. Bereits zum dritten Mal lud das Chorprojekt Goodspell der Viva Kirche Affoltern zu zwei Konzerten ein, um die seit Januar einstudierten Lieder auf die Bühne zu bringen. Unter der Leitung des Dirigenten Marc Meier präsentierte der Chor einen bunten Strauss an modernen und traditionellen Gospel-Songs. Unterstützt wurden die Sängerinnen und Sänger von einer harmonisch abgestimmten Band sowie den drei Solistinnen Liel Fankhauser, Mirjam Frick und Ursula
(Bild zvg)
Steck, die mit ihren ausdrucksstarken
Stimmen das Publikum immer wieder zum Staunen brachten. Schon bei den ersten Takten sprang der Funke auf die Zuhörer über. Besonders die Kombination aus ansteckenden Rhythmen und leisen, nachdenklichen Momenten sorgte für eine dynamische Atmosphäre. Neben zahlreichen schwungvollen und groovigen Songs setzten überraschende Klänge besondere Akzente. So übernahm das österliche A-cappella-Stück «He’s Alive» melodische Motive aus Beethovens 5. Symphonie. Bei «I didn’t think it could
Polit-Stamm: Igel, Tier des Jahres
Der Igel ist ein Sympathieträger und zeigt an, ob genügend ökologisch intakte Strukturen bestehen. Diese fehlen zunehmend. Seit 2022 ist der Igel auf der Roten Liste als «potenziell gefährdet» eingestuft. Pro Natura hat ihn daher als Tier des Jahres auserkoren und der monatliche Polit-Stamm von Grünen und SP hat am 11. März den Igel ins Zentrum gerückt.
Robert Zingg, ehemaliger Kurator am Zoo Zürich, hat seine Dissertation über den Igel gemacht und aus der Zeit berichtet, als er die Igel mit einem Peilsender ausgerüstet hat und ihnen die ganze Nacht gefolgt ist. In seinem spannenden Input zeigte er auf, dass sie in einem bis zu vier Quadratkilometern grossen Gebiet unterwegs sind und in einer Nacht mehrere Kilometer zurücklegen. Sie bauen Nester, wo sie den Tag verbringen, andere, wo sie ihre Jungen auf die Welt bringen, und weitere, wo sie den Winterschlaf machen. Sie wechseln den Standort häufig. Sie haben einen ausgesprochen guten Orientierungssinn – eine Karte im Kopf. Sie kennen alle Durchlässe bei Mauern, Zäunen oder Übergänge über Bäche. Der Igel hat ausser Uhu und Dachs kaum natürliche Feinde. Feind Nummer eins sind die Autos. Über 80 Prozent aller vorzeitigen Todesfälle sind Verkehrsopfer. Heidi Eggerschwiler von der Igelstation Säuliamt knüpfte dort an. Weil Igel oft unters Auto kommen, sind alleingelassene
entstehen. (Bild
«Ich
bin wieder nützlich»
Wie W. G. aus der Sucht fand
be» wähnte man sich in einem FlowerPower-Musical, während bei «Mercy Seat» die Not eines Menschen in schweren Moll-Klängen zum Ausdruck kam. In einem Medley waren gekonnt drei bekannte Spirituals kombiniert, die das Publikum zum Mitsingen animierten. Zwischendurch zauberte der Chor mit Hand- und Fussgeräuschen einen veritablen Platzregen samt Donnergrollen auf die Bühne. Verabschiedet wurde das Konzertpublikum mit einer MundartVersion des Vaterunser-Gebets.
Es zeigte sich erneut, dass authentisch vorgetragene Musik, in Verbindung mit tiefgründigen Texten über die Erfahrungen von Menschen mit Gott, die Zuhörer in ihren Bann zieht und die Herzen berührt.
Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen ist aktuell geplant, das Goodspell-Chorprojekt auch im Jahr 2027 durchzuführen. Wer mitsingen möchte, kann sich gerne, sobald die Homepage www.goodspell.ch in den nächsten Tagen aktualisiert ist, für weitere Informationen registrieren.
Matthias Schmutz, OK Goodspell 2026
Jungtiere die Folge. Die Igelstation, mit ihrem Team an freiwilligen Helferinnen und Helfern, kümmert sich um diese, päppelt sie auf, bis sie selbstständig sind, und wildert diese auf geeigneten Flächen wieder aus. Das sind strukturreiche Gärten mit Asthaufen, Laubhaufen und Flächen, welche manchmal auch etwas unordentlich aussehen, aber hier fühlt sich der Igel wohl. Im Jahr 2025 hat die Igelstation Säuliamt 123 Igel temporär aufgenommen, davon 23 Babys, welche noch mit Milch geschöppelt werden mussten. Um das Überleben des Igels zu sichern, sind geeignete, strukturierte Gärten unabdingbar.
Thomas Schweizer, Grüne Bezirk Affoltern
Heute ist W. G. ein Jahr abstinent –ohne Medikamente, ohne Rückfälle. Mehr noch: Er hat wieder Kontakt zu seinen Eltern aufgenommen. Nach vielen Jahren verbrachte die Familie gemeinsam Weihnachten und seinen Geburtstag. «Ich sehe mich jetzt sogar in der Lage, meine betagten Eltern zu pflegen. Das erfüllt mich – ich fühle mich wieder nützlich und kann ihnen etwas zurückgeben», sagt er mit Dankbarkeit und einem Lächeln.
W. G.s Geschichte zeigt, dass Veränderung möglich ist – auch nach Jahrzehnten der Abhängigkeit. Mit Mut, ehrlicher Begleitung und der richtigen Unterstützung kann selbst aus vermeintlicher Aussichtslosigkeit ein Neuanfang entstehen.
Sucht betrifft viele Menschen, auch im Bezirk Affoltern. Gemäss der Suchtberatung Sozialdienst Bezirk Affoltern ist der Alkohol mit über 50 Prozent Anteil an Beratungen nach wie vor an oberster Stelle der Abhängigkeitsformen, dicht gefolgt von illegalen Substanzen wie Kokain, Crack, Opiaten oder Amphetaminen. In den letzten vier Jahren haben jedoch die verhaltensbezogenen Suchtformen wie Spiel-, Kauf-, Ess-, Gamingoder Sexsucht stark an Bedeutung zugenommen. Im vergangenen Jahr machten diese Suchtformen mehr als 11 Prozent der Klientel in der Suchtberatung aus, was im Vergleich zu vor vier Jahren dreimal so viel ist. Der Leidensdruck ist bei nicht stoffgebundenen Süchten genauso gross wie bei stoffgebundenen Süchten. Umso wichtiger ist es, suchtbetroffene Menschen zu ermutigen, dass mit professioneller Unterstützung Wege aus der Sucht möglich sind. Eine solche Unterstützung hat auch W. G. aus dem Amt eingeholt. Wenn man W. G. heute im Spital Affoltern im Sonnenberg sieht, fällt eines sofort auf: sein Lächeln. Der 60-Jährige aus dem Amt unterstützt dort als Freiwilliger das Pflegeteam – ruhig, verlässlich und mit spürbarer Freude. Dass W. G. heute wieder mitten im Leben steht, grenzt für viele an ein kleines Wunder. Vor gut einem Jahr sah sein Alltag noch ganz anders aus. «Ich war alleine, hatte kaum Kontakte und griff jeden Tag zur Flasche», erzählt er offen. Seine Katze war sein einziger Begleiter, die Wohnung oft still. Jahrzehntelang hatte ihn die Sucht fest im Griff. Die Opiatabhängigkeit hatte er mithilfe einer Substitution schon länger hinter sich lassen können, doch der Alkohol blieb. Im Dezember 2024 meldete sich W. G. freiwillig bei der Suchtberatung Sozialdienst Bezirk Affoltern. «Wir verstanden uns sofort», erinnert sich sein Suchtberater, Michel Duc. Schnell war klar: W. brauchte eine intensive Therapie – aber auch eine Lösung für seine kranke Katze. Nach kurzer Suche fand sich ein Platz in der Berit Klinik in Wattwil, einer spezialisierten Einrichtung, die Kurzzeittherapien anbietet. Nach einem Monat kehrte W. G. zurück – entschlossen, sein neues Leben Schritt für Schritt aufzubauen. In enger Zusammenarbeit mit der Tagesklinik des Spitals Affoltern begann die Nachsorge. «W. setzte das, was er in der Therapie gelernt hatte, konsequent um», erzählt Michel Duc. Gemeinsam wurden eine Tagesstruktur, Rituale für die tägliche Selbstfürsorge und soziale Kontakte aufgebaut.
Sozialdienst Bezirk Affoltern
Singend «verqueeren»
Der queerchor Schweiz wurde 2024 gegründet und bringt Menschen aus der LGBTQ+-Community der ganzen Schweiz zusammen, um Musik zu machen. Gemeinsam verqueeren sie Unterschiede durch die Musikgenres hindurch; vermischen Pop mit Klassik und Jodel mit Drag. Am letzten Samstag sang der Chor auf Einladung des Kulturvereins lamarotte in der reformierten Kirche in Affoltern. Das Publikum war zu Recht begeistert und entlockte dem Chor etliche Zugaben. (red)
Ein Abend voller Rhythmus, Glaube und Begeisterung.
Selbst aus vermeintlicher Aussichtslosigkeit kann ein Neuanfang
zvg)
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AngelA BernettA
In einer Seitenkapelle des Klosters Kappel blickt eine überraschend vertraute Figur von den Decken und Wänden: eine Gestalt, die erstaunlich an unseren Globi erinnert – fast 700 Jahre, bevor die berühmte Kinderfigur überhaupt erfunden wurde. Insgesamt ist sie 64-mal abgebildet.
Der Gedanke liegt nahe: Könnte diese Mensch-Vogel-Figur das Vorbild für die berühmte Kinderfigur sein? Im Säuliamt erzählt man sich genau diese Geschichte. Demnach habe sich Globis Schöpfer, der Zeichner Robert Lips, von den Fresken in der Kapelle inspirieren lassen. Sicher belegt ist das allerdings nicht. Die Ähnlichkeit fällt dennoch sofort ins Auge – und regt bis heute die Fantasie der Besucherinnen und Besucher an.
Eine Werbefigur erobert die Schweiz Die eigentliche Erfolgsgeschichte von Globi beginnt 1932. Zum 25-Jahre-Jubiläum der Globus-Warenhäuser suchte die Werbeabteilung nach einer Idee. Kinder – und damit auch ihre Eltern –sollten in die Warenhäuser gelockt werden. Dem damaligen Werbechef J. K. Schiele schwebte eine sympathische Kinderfigur vor. Der Architekturstudent Robert Lips, eher zufällig in das Projekt geraten, entwarf sie. Der Verkaufsleiter der Basler Globus-Filiale gab ihr den Namen Globi. Die Verse zu den von Lips gezeichneten Geschichten schrieb Alfred Bruggmann.
Die Figur kam sofort gut an. 1935 erschien das erste Buch: «Globis Weltreise». Bald entstanden Globi-Fanclubs mit mehreren Tausend Mitgliedern. Jeden Monat erschien zudem die Jugendzeitschrift «Der Globi». Die Fanpost wurde so umfangreich, dass eigens eine Sekretärin eingestellt wurde. Das Globi-
Farbenfrohe Welten
Manuela Herrmanns Seelenbilder in Ottenbach sollen Neugier wecken und zum Dialog einladen. Seite 13
Hölzerne Figuren
Eine Ausstellung im Kloster Kappel macht die Schweizer Reformationsgeschichte erlebbar. Seite 15
Der Osterhase kommt Zumindest auf dem Papier. Buben und Mädchen können ihn dort selber ausmalen. Seite 16
Von der Kapelle ins Kinderzimmer
700 Jahre vor dem ersten Globi-Buch zeigen Kloster-Fresken eine Figur, die wie Robert Lips’ spätere Kinderikone aussieht
Fieber hatte die Schweiz erfasst – und die Figur entwickelte sich rasch zu einem festen Bestandteil der Schweizer Kinderkultur.
Talentiert, aber schwierig
Der Zeichner Robert Lips gab seiner Figur Witz und Temperament. Mit wenigen Strichen erweckte er Globi zum Leben. Lips zeichnete oft Tag und Nacht. Für ein neues Buch brauchte er manchmal nur wenige Wochen.
Trotz seines Erfolgs fühlte er sich finanziell häufig zu wenig gewürdigt. Dabei verdiente er eigentlich gut. Doch mit Geld konnte er schlecht umgehen. Er galt als Lebemann und Frauenschwarm, im Umgang jedoch als schwierig. Dennoch bildete er mit Schiele und Bruggmann ein äusserst erfolgreiches Trio. Gemeinsam machten sie Globi landesweit bekannt.
Neben seiner Arbeit war Robert Lips ein talentierter Sportler. Als Fünfkämpfer und Degenfechter gewann er zwei Schweizer Meistertitel. 1936 nahm er mit der Schweizer Delegation an den Olympischen Sommerspielen in Berlin teil. Später diente er als Hauptmann der Schweizer Armee in der Waffenstillstandskommission in Korea. Beide Aufgaben verlangten Disziplin und Anpassungsfähigkeit – Eigenschaften, die auch in seinem beruflichen Umfeld durchaus sichtbar waren.
Ein tragisches Ende
Mit den Jahren glitt Robert Lips zunehmend ab. Die Pfauenbar in Zürich wurde immer mehr zu seinem zweiten Zuhause. Alkohol begleitete ihn immer häufiger. Schliesslich konnte er kaum noch arbeiten. 1975 starb Robert Lips mit nur 63 Jahren einsam in einem Hotelzimmer. Beigesetzt wurde er auf dem Friedhof Enzenbühl in Zürich. Sein Grab
blieb lange unbeachtet. Erst um 2000 änderte sich das.
Als auf dem Friedhof alte Gräber überprüft wurden, stiess das Friedhofsamt auf einen besonderen Vermerk: «Schöpfer von Globi». Man erinnerte sich an seine Verdienste. Seit dem Frühling 2002 steht auf seinem Grab ein grosser Stein. Darauf ist Globi zu sehen, der zwei Kinder an der Hand hält – eine stille Hommage an den Mann, der die Figur einst erschuf.
Rätselhafte Figuren in Grabkapelle
Doch unabhängig von Lips’ bewegtem Leben bleibt die Frage offen: Woher kam die Idee für die Figur überhaupt? Die 64 globiähnlichen Porträts befinden sich in einer Grabkapelle der Kirche des Klosters Kappel. Sie entstand um 1250 zusammen mit dem ersten Teil der Kirche. Das Kloster wurde 1185 eingeweiht. Gestiftet hatte es Walther von Eschenbach. Viele einflussreiche Familien der Region unterstützten das Kloster. Später liessen sie sich dort bestatten – darunter auch die Familie Gessler. Die Figur in der Kapelle gehört zu ih-
rem Wappen und dient als Helmschmuck. Die Wandmalereien zählen zu den ältesten in der Schweiz. Sie entstanden vermutlich in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Die «Globis» sind damit fast 700 Jahre alt. Über Jahrhunderte hinweg blickten sie von den Wänden der Kapelle auf die Besucherinnen und Besucher hinab. Das Kloster selbst wurde während 342 Jahren von Zisterziensermönchen geführt. Insgesamt 33 Äbte leiteten die Gemeinschaft bis 1527.
Inspiration oder Zufall?
Globiähnliche Figuren finden sich auch an anderen Orten. Beispiele sind «NotreDame de Paris», das «Cleveland Museum of Art» in den USA oder die «Royal Academy of Arts» in London. Es lässt sich nachlesen, dass der Globi-Experte und -Sammler Beat Frischknecht eine eigene Version der Geschichte erzählt. Der frühere GlobusWerbechef J. K. Schiele habe ihm gesagt, dass der Zeichner Robert Lips die Figur im Kloster Kappel gar nicht kannte.
Auch eine Ausgabe der Jugendzeitschrift «Der Globi» bestätigte dies 1952 zum 20-Jahre-Jubiläum der Figur. Ob Inspiration oder Zufall: Sicher ist, dass Robert Lips mit Globi eine der bekanntesten Kinderfiguren der Schweiz geschaffen hat. Und wer heute die Kapelle im Kloster Kappel besucht, entdeckt dort einen überraschend alten Doppelgänger dieser Erfolgsgeschichte –fast sieben Jahrhunderte vor dem ersten Globi-Buch.
Manche Traditionen und Bräuche werden seit vielen Jahrzehnten gelebt und gepflegt. Andere verschwinden eines Tages und machen Neuem Platz. In dieser Serie stellt der «Anzeiger» in loser Folge diese Traditionen und ihre Menschen dahinter vor. (red)
Die 64 globiähnlichen Porträts sind in einer Grabkapelle der Kirche des Klosters Kappel zu finden. (Bild Angela Bernetta)
Der Zeichner Robert Lips erschuf mit Globi eine Figur, die nicht nur Kindern Freude machte. (Bild Orell Füssli Verlage AG, Globi Verlag)
Ref. Kirchgemeinde
Knonauer Amt
Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal
Samstag, 21. März
10.30 Affoltern Seewadel
Gottesdienst
Pfrn. Anne-Carolin Hopmann
Sonntag, 22. März
10.00 Kirche Affoltern
Gottesdienst
Pfrn. Bettina Bartels
Musik: Antonia Nardone
Anschliessend Apéro
10.00 Kirche Bonstetten
Gottesdienst mitVerleihung des Zertifikats «Grüner Güggel» an die Kirchgemeinde Knonauer Amt mit dem Umweltteam, Feyna Hartman (oeku), Roger Schuhmacher (Gemeinderat),
Pfrn. Susanne Sauder und Judith Grundmann
Musik:Veronica Hvalic
Anschliessend Apéro
10.00 Kirche Hedingen
Abendmahlsgottesdienst mit 3. Klass Unti Pfr. Ueli Flachsmann
Musik: Anette Bodenhöfer
Anschliessend Kirchenkaffee
11.00 Kirche Maschwanden
Gottesdienst zum Suppentag
Pfrn. Claudia Mehl
Musik:TrioWizards of Creol Jazz und Motoko Matsushita (Flügel)
Gottesdienst mit Abendmahl zur Fastenkampagne mit 3. Klass Unti-Kindern
Pfr. Stefan Becker
Musik: Ottenbacher Chor, Benjamin Kilchmann
Anschliessend Suppenzmittag 18.00 Kirche Bonstetten
Konzert Gospelsingers Bonstetten mit Chorleiter und Pianist
Casey Crosby
Eintritt frei, Kollekte
Anschliessend Apéro
Montag, 23. März
19.00 Ottenbach Chilehuus
Bibelabend mit Cornelia Lippuner Mittwoch, 25. März
12.15 Kirche Affoltern
Oase – Besinnung über Mittag
Pfr.Werner Schneebeli
Donnerstag, 26. März 19.00 Kirche Mettmenstetten
Liturgische Abendmahlsfeier
Pfr. Andreas Fritz
Ref. Kirche Kappel
Sonntag, 22. März
11.00 Gottesdienst in der Kirche Maschwanden mit Pfrn. Claudia Mehl, anschliessend Suppenzmittag www.kirchekappel.ch
Kloster Kappel am Albis
Tagzeitengebet
Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal Freitag, 20. März 17.15 –20.00 Rituale im Jahreskreis – Feier zur Tag- und Nachtgleiche im Frühling Treffpunkt: Uerzlikon Bushaltestelle Kappelerstrasse Beginn: in der Klosterkirche 18.00 Uhr Bitte warme Kleidung anziehen Keine Anmeldung / kostenlos
Dienstag, 24. März
9.00 –11.00 Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann Eintritt frei, keine Anmeldung nötig, keine Grundkenntnisse nötig
Donnerstag, 26. März
13.30 –14.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt: Amtshausplatz Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei www.klosterkappel.ch
Ref. Kirche Knonau
Sonntag, 22. März
11.00 Gottesdienst zum Suppentag in Maschwanden mit Pfarrerin Claudia Mehl www.kircheknonau.ch
Ref. Kirche Obfelden
Sonntag, 22. März
10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Ulrich Bona Musik: Angela Bozzola mit den Kindern des 3. Klass-Untis anschliessend Chilkafi www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Stallikon Wettswil
Sonntag, 22. März
10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel
Mittwoch, 25. März
15.00 Kolibri in Wettswil, Eier färben, ganze Familie
Donnerstag, 26. März
14.30 Kafi-Träff in Wettswil Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch
Kath. Kirche Affoltern am Albis
Samstag, 21. März
17.30 Gottesdienst zum Patrozinium
Sonntag, 22. März
9.00 Gottesdienst, anschl. Chilekafi 17.30 Santa Messa per la Festa del Papà, anschl. Apéro www.kath-affoltern.ch
Kath. Kirche Bonstetten
Samstag, 21. März 18.00 Kreuzwegandacht. Lädt dazu ein, den Leidensweg Jesu im Gebet zu betrachten; die Eucharistiefeier entfällt.
Sonntag, 22. März 9.30 Kafi und Begegnung 10.30 Eucharistiefeier www.kath-bonstetten.ch
Kath. Kirche Hausen am Albis
Wir freuen uns, mit Euch folgenden Gottesdienst zu feiern:
Samstag, 21. März
17.00 Wortgottesfeier mit Matthias, Musik: Anette
Donnerstag, 26. März
8.15 Wortgottesfeier mit Matthias www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Kath. Kirche Mettmenstetten
Sonntag, 22. März 9.30 Eucharistiefeier zum 5. Fastensonntag Musik: Rolf Merz Anschliessend Chilekafi
Donnerstag, 26. März 9.30 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Kath. Kirche Obfelden
Sonntag, 22. März 10.30 Gottesdienst www.kath-affoltern.ch
Viva Kirche Affoltern am Albis
Sonntag, 22. März
10.00 Gottesdienst mit Livestream Familienworkshop www.sunntig.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten
Sonntag, 22. März 10.30 Gottesdienst
Parallel Kinder-/Jugendprogramm
Donnerstag, 26. März 20.00 Bibelabend Mehr Infos: etg-mettmenstetten.ch
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Parterre, neu renoviert. Keine Haustiere. Tel. 044 764 06 90
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Am Donnerstag, 26. März, ist das Duo Black Patti im «Pöschtli» Aeugstertal zu Gast. Beginn des Konzerts ist um 20 Uhr, bereits ab 18.45 Uhr wird Essen serviert. Empfohlen wird das Konzert von «Sir» Oliver Mally, der das «Pöschtli»-Publikum seit Jahren mit akustischem Blues begeistert. Black Patti, benannt nach einem obskuren Chicagoer Plattenlabel, stehen für authentischen, schnörkellosen Sound. Auf ihrem aktuellen Album «Satan’s Funeral» widmen sie sich der Spiritual- und Gospeltradition. Das Cover dazu stammt vom weltbekannten Illustrator und Bluesfan Robert Crumb, der unter anderem für Janis Joplin arbeitete.
Der mehrfach ausgezeichnete Gitarrist und Mundharmonikaspieler Peter Crow C. ist seit Jahren auf Europas Blues- und Jazzbühnen unterwegs und überzeugt mit Virtuosität und Bühnenpräsenz. In Ferdinand «Jelly Roll» Kraemer hat er einen kongenialen Partner gefunden, der neben Gitarre auch die selten gewordene BluesMandoline spielt. Beide sind zudem hervorragende Sänger und begeistern
mit ihrem eingespielten, zweistimmigen Gesang. Gemeinsam tauchen sie tief in die musikalische Vergangenheit ein und interpretieren den Delta-Blues so gefühlvoll, als stammten sie direkt vom Mississippi. Ihr Stil orientiert sich an der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, als Musiker wie Robert Johnson oder die Mississippi Sheiks mit ihren Liedern durch die Lande zogen. Diese Atmosphäre lassen Black Patti mit viel Feingefühl wieder aufleben. Mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire präsentieren die beiden Süddeutschen berührende Roots-Musik zwischen Delta-Blues, Ragtime und Spirituals. Mit Spielfreude, Virtuosität und grosser Nähe zum Publikum entführen sie ihre Zuhörer gedanklich in eine Blueskneipe im Mississippi-Delta.
Die Musiker: Peter Crow C. (Gitarre, Blues Harp & Gesang) und Ferdinand «Jelly Roll» Kraemer (Mandoline, Gitarre und Gesang). Reservationen sind unter 044 761 61 38 möglich.
Franz Lehner, Pöschtli Aeugstertal
Hilfreich und gemütlich
Energie-Stammtisch in Bonstetten
Am Energie-Stammtisch tauschen sich Interessierte in ungezwungenem Rahmen mit Fachleuten sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus, die bereits Erfahrungen mit Photovoltaikanlagen, Batteriespeichern und deren Anwendung gesammelt haben. Diesmal stehen zusätzlich Informationen zur «lokalen Elektrizitätsgemeinschaft (LEG)» sowie zu dynamischen Stromtarifen im Fokus. Bei einer lokalen Elektrizitätsgemeinschaft können sich SolarstromProduzentinnen und -Produzenten, Speicherbetreiberinnen und -betreiber sowie Endverbraucherinnen und Endverbraucher innerhalb desselben Gemeindegebiets zusammenschliessen. Ziel ist es, lokal produzierten Strom auch lokal zu verbrauchen. Der gemeinsam erzeugte Strom ist für Verbraucherinnen und Verbraucher günstiger, für Produzentinnen und Produzenten lohnender, erhöht die Unabhängigkeit und ist zugleich besser für die Umwelt.
Dynamische Stromtarife ermöglichen es, Strom gezielt dann zu nutzen, wenn er besonders günstig ist. Am Stammtisch wird aufgezeigt, welche Voraussetzungen dafür notwendig sind und welche Chancen sowie Risiken damit verbunden sind.
Der Energie-Stammtisch bietet die Gelegenheit, bei einem Getränk ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und Unterstützung für geplante Projekte zu erhalten. Organisiert wird der Anlass vom Verein Solarbonstetten, der sich seit 2011 für die Förderung der Solarenergie einsetzt. Eintreffen ist ab 19 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Interessierte sind herzlich willkommen.
Der Energie-Stammtisch für die Bevölkerung findet am 1. April von 19 bis 21 Uhr im Restaurant Löwen, Dorfstrasse 41 in 8906 Bonstetten, statt.
Energie-Stammtisch Bonstetten
Farbenfrohe Welten entdecken
Ausstellung von Manuela Herrmann in Ottenbach
«Der Umgang mit Farben und Formen hat mich immer begleitet», erklärt Manuela Herrmann, die als diplomierte Psychologin FH beratend und über viele Jahre auch in der Erwachsenenbildung tätig war. So fanden sich Zeit und Musse zum intensiven Wirken erst nach Abschluss ihrer beruflichen Tätigkeit. Die Werke von Manuela Herrmann sind eine Einladung zum Ausflug in die Welt aus frischen Farben und dynamischen Strukturen. Auf der Basis der Acryl-Mischtechnik, um Tiefe und Textur zu erzeugen. Mit
Freude am Experiment entstehen so stimmungsvolle Landschaftsimpressionen und abstrakte Motive. Die einen aus schnellem Wurf, andere durch mehrfaches Auftragen von Farbe und Material. Ohne Anspruch auf die exakte Abbildung der Realität und immer mit dem Ziel verbunden, innere Vorstellungen und Gefühle auszudrücken. «Meine Bilder sind für mich Seelenbilder, sollen Neugier wecken und zum Dialog einladen. Zu Inhalten und Eindruck», so Manuela Herrmann. Die Werkschau zeigt eine Auswahl der
Bilder und bietet auch Gelegenheit, mit Manuela Herrmann ins Gespräch zu kommen. Lieblingsobjekte können erworben werden.
Die Ausstellung findet am 29. und 30. März jeweils von 14 bis 17 Uhr statt und ist in der Galerie Marlène an der Lanzenstrasse 4 in Ottenbach zu sehen. Parkmöglichkeiten stehen im Innenhof der Lanzenstrasse 4 sowie entlang der Lanzenstrasse an den entsprechend markierten Stellen zur Verfügung.
Walter Herrmann
Theatersport in Hedingen
Improvisationstheater voller Energie und spontaner Kreativität
Bewegung vor und auf der Bühne am 27. März im Werkgebäude Hedingen! Anundpfirsich ist ein führendes Zürcher Improvisationstheater, das seit gut zwei Jahrzehnten interaktive Shows wie den rasanten «Theatersport™» anbietet. Am 27. März 2026 treten in Hedingen zwei Teams des Theaters im Wettstreit gegeneinander an, messen sich in gefährlichen Improvisationsdisziplinen und buhlen um die Gunst des Publikums. Den Teams sind in Sachen Spielwut keine Grenzen gesetzt: Ob gereimt, gesungen oder getanzt, als Pantomime, Western oder Soap-Opera – alle Szenen entstehen spontan und ohne Skript direkt vor Ort.
Den Teams sind in Sachen Spielwut keine Grenzen gesetzt. (Bild zvg)
Dabei gibt das Publikum die Vorgaben für jede Szene. Der Moderator figuriert als gnadenloser Schiedsrichter, ahndet jeden Regelverstoss und verteilt gelbe oder rote Karten. Nach jeder Runde werden Punkte für die bessere Darbietung verteilt, und das Publikum erkürt im Laufe des Abends das Siegerteam. «Theatersport™» ist eine Show, die bekannt ist für ihre hohe Energie und für Kreativität an Ort und Stelle –ein Mitfiebern und Mitlachen an diesem Abgrund, den wir Moment nennen, ein unerbittlicher Wettstreit, der gnadenlose Unterhaltung verspricht. Freitag,
MARKTPLATZ
27. März, 20.15 Uhr im Werkgebäude Hedingen, Türöffnung 19.45 Uhr. Kollekte, empfohlener Betrag 25 Franken. Platzreservation unter www.kulturhedingen.ch. Anreise mit ÖV oder den Parkplatz beim Lindenkreisel benutzen. Gaby Schuler, kultur hedingen
Die Beiträge wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert?
Team Training setzt neu
Revolutionäres Training mit Magnetwellen gegen Beckenbodenbeschwerden: Team Training bietet ab sofort Sitzungen mit dem EMP Chair Pro in Hedingen an. Mit grosser Freude und Stolz präsentiert das Team Training in Hedingen ein innovatives Training zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur: den EMP Chair Pro. Dieser hochmoderne Beckenbodenstuhl nutzt fortschrittliche Magnetwellentechnologie und bietet damit eine neue Trainingsmöglichkeit, die das Leben von Betroffenen mit Beckenbodenschwäche erheblich verbessern kann.
Vielseitig einsetzbar
Der EMP Chair Pro ist vielseitig einsetzbar und richtet sich an eine Vielzahl von Beschwerden, die durch eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur verursacht werden können. Dazu zählen unter anderem die Unterstützung bei Inkontinenz, die Linderung von Rückenschmerzen, Hilfe bei der Rückbildung nach einer Schwangerschaft sowie die Intensivierung des Liebeslebens. Darüber hinaus kann
Neuartiges Beckenbodentraining in Hedingen. (Bild zvg)
das Training die Potenz verbessern und die sportliche Leistungsfähigkeit steigern.
12000 Muskelkontraktionen
Das Training mit dem EMP Chair Pro bringt zahlreiche Vorteile mit sich: Es ist nicht invasiv, erfolgt vollständig bekleidet und trainiert alle drei Muskelschichten des Beckenbodens gleichzeitig. Eine Sitzung dauert lediglich 28 Minuten, ist schmerzfrei und findet entspannt im Sitzen statt. Dabei werden pro Einheit rund 12000 Muskelkontraktionen ausgelöst. «Im Team Training in Hedingen sind wir begeistert, unseren Kundinnen und Kunden diese Methode zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur anbieten zu können. Wir sind überzeugt, dass der EMP Chair Pro nicht nur schnelle und nachhaltige Ergebnisse liefert, sondern auch die Lebensqualität deutlich verbessert», sagt Corinne Kobel, Beckenbodenexpertin.
Team Training Hedingen
Manuela Herrmann stellt in der Galerie Marlène aus. (Bild zvg)
Das Duo Black Patti aus München: Peter Crow C. (li) und Ferdinand «Jelly Roll» Kraemer. (Bild Christian Kaufmann)
Eröffnung am Samstag, 21. März 2026, von 8 bis 12 Uhr
enund Backen nutzen und gleichzeitig Energiesparen. Samstag,11. pril2026
9 00 – ca 16 30 Uhr in Rifferswil Workshop-Anmeldung bis 29.März2026 an info@sommerholz ch Weitere Infos: sommerholz ch/aussenbereich sommer holzwerkstatt gmbh
Menschen mit Behinderungen können sich Ferien und Freizeitaktivitäten oft nicht leisten.
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Reformation neu erzählt im Kloster Kappel
Ausstellung von Peter Leisinger verbindet Geschichte mit zeitgenössischer Kunst
Im Kloster Kappel wird ein entscheidender Moment der Schweizer Reformationsgeschichte neu erlebbar. Die Ausstellung «Bullinger!» des Künstlers Peter Leisinger verbindet historische Ereignisse mit künstlerischer Interpretation – und ist in dieser Form einzigartig an diesem Ort zu sehen.
Ausgangspunkt ist das Jahr 1523: Der erst 19-jährige Heinrich Bullinger tritt auf Einladung von Abt Wolfgang Joner eine Stelle als Lehrer im Kloster Kappel an. Schon bald verbreiten sich unter den Mönchen humanistische und reformatorische Ideen – von Anfang an in deutscher Sprache. Am 29. März 1526 feiern die Mönche erstmals das Abendmahl in reformierter Form und legen ihre Kutten ab. Ein Jahr später geht das Kloster an die Stadt Zürich über.
Diese kurze, aber prägende Phase markiert den Beginn einer Entwicklung mit grosser Tragweite. Heinrich Bullinger wurde später Nachfolger von Huldrych Zwingli in Zürich und entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Figuren der europäischen Reformation. Über Jahrzehnte beeinflusste er Theologie, Politik und Bildung und war international vernetzt. Seine Schriften fanden weite Verbreitung und prägten
Kirchen und Staaten weit über die Schweiz hinaus – selbst Schiffe in die «Neue Welt» führten seine «Dekaden»
mit. Der Künstler Peter Leisinger greift diese historische Konstellation auf und überträgt sie in die Gegenwart. Seit dem
Spätsommer 2025 sind ausdrucksstarke Holzfiguren entstanden, die zentrale Akteure jener Zeit darstellen: Mönche,
Schüler, Abt Joner, Ratsherren sowie Bullinger in verschiedenen Lebensphasen. Die Figuren laden dazu ein, sich mit den Menschen hinter den historischen Umbrüchen auseinanderzusetzen.
Grundlagen, die bis heute prägen Die Ereignisse von Kappel stehen zudem im Zusammenhang mit den konfessionellen Spannungen jener Zeit. Im Zuge der Kappeler Landfrieden wurden Fragen der Glaubensfreiheit und des Staatsverständnisses verhandelt –Grundlagen, die die Schweiz bis heute prägen.
Die Ausstellung verbindet Geschichte, Kunst und den besonderen Ort des Klosters zu einem eindrücklichen Gesamterlebnis und zeigt, wie aus lokalen Ereignissen eine Bewegung mit weltweiter Wirkung entstand.
Die Vernissage findet am Freitag, 27. März, im Kloster Kappel statt. Um 16.30 Uhr beginnt eine Klosterführung durch die Ausstellung, um 18.15 Uhr folgt ein Nachtessen im Klosterkeller (Anmeldung erforderlich) und um 19.30 Uhr die offizielle Eröffnung mit Peter und Maria Leisinger.
Kloster Kappel
Feine Vibrafonklänge und swingende Rhythmusgruppe
Der Kulturkeller lamarotte präsentiert kommende Woche zwei besondere Leckerbissen auf höchstem Niveau
Im lamarotte erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Jazzprogramm mit drei unterschiedlichen Formationen – von klassischem Swing über fein abgestimmte Duo-Klänge bis zur offenen Jam-Session.
Den Auftakt macht ein Konzert, das sich stilistisch an den grossen Tenorsaxofonisten orientiert. Während Coleman Hawkins und Ben Webster für einen kraftvollen, swingenden Sound standen und Lester Young mit seinem weichen,
AGENDA
Freitag, 20. März
Affoltern
◴ 19:30: Film
Die junge Alkoholikerin Rona kämpft sich auf den Orkney-Inseln zurück ins Leben.
● Aula Ennetgraben
Veranstalter: Kinofoyer Lux. Eintritt 16 Franken, u20 oder Kulturlegi 8 Franken. Kasse und Bar ab 19 Uhr
◴ 20:15–22:00: Konzert
Andreas Schaerer & a Nobvel of Anomaly: Ein transeuropäisches Quartett, leidenschaftliche Improvisationen, eine wilde Mischung aus verrückten Sounds, mal laut, mal leise.
● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10
Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar und Kasse ab 19.15 Uhr, Eintritt 45 Franken, Mitglieder 35 Franken, Kulturlegi 20 Franken.
Hausen
◴ 20:15–22:30: Güezi Graben
Simone Keller & Michael Flury «Grüezi-Graben». Michael Flury und Simone Keller spielen einen Liederabend ohne Worte.
● Gemeindesaal Weid, Schulhausstrasse 5
Veranstalter: Kultur im Dorf Hausen am Albis. Kassenöffnung und Bar ab 19:30.
coolen Klang kontrastierte, pflegen Luca Stoll und Rafael Schilt diese Tradition mit viel Respekt und Spielfreude. Begleitet werden sie von einer eingespielten Rhythmusgruppe mit Slawek Plizga (Gitarre), Björn Baumgartner (Bass) und Peter Primus Frosch (Schlagzeug), die nicht nur als Taktgeber überzeugt, sondern auch solistisch Akzente setzt. Konzert am Donnerstag, 26. März, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte, Essen ab 19 Uhr für 20
Franken. Am Freitag, 27. März, folgt das Duo Thomas Dobler und Dani Solimine. Dobler, einer der renommiertesten Vibrafonisten weltweit, verbindet in seinem Spiel Einflüsse von Bach und Wagner mit westafrikanischer Musik. Ergänzt wird das Programm durch Werke von Abdullah Ibrahim und Antônio Carlos Jobim. Gitarrist Dani Solimine überzeugt mit seinem orchestralen Begleitstil auf der siebensaitigen Gitarre. Bar und Abendkasse öffnen um
19.15 Uhr, Konzertbeginn ist um 20.15 Uhr. Eintritt: 45 Franken, Mitglieder 35 Franken, Kulturlegi 20 Franken. Den Abschluss bildet die Jam-Session, bei der in entspannter Atmosphäre gemeinsam musiziert wird. Ob auf der Bühne oder im Publikum – im Mittelpunkt stehen Austausch und Spielfreude. Gespielt werden bekannte Jazzstandards aus dem Real Book. Die Rhythm Section mit Thomas Plüss (Saxofon), Florian Bissig (Gitarre), Daniel Ringger (Schlagzeug) und
Björn Baumgartner (Bass) freut sich auf zahlreiche Teilnehmende. Eine Setliste liegtvorOrtaufundkannvorabperE-Mail bezogen werden. Die Jam Session findet am Samstag, 28. März, statt, Bar ab 19.15 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte, Hotdogs (Fleisch oder Vegi) für 10 Franken. Reservationen unter www.lamarotte.ch oder telefonisch unter 044 760 52 52. Hans-Ruedi Widmer, lamarotte
Kappel
◴ 17:15–20:00: Feier Rituale im Jahreskreis – Frühlingsanfang. Treffpunkt: Uerzlikon, Bushaltestelle Kappelerstrasse. Beginn: in der Klosterkirche 18.00 Uhr. Keine Anmeldung, kostenlos.
● Kloster Kappel, Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Keine Anmeldung, kostenlos. Bitte warme Kleidung anziehen.
Samstag, 21. März
Affoltern
◴ 08:00–12:00: Wochenmarkt
Ein vielfältiges Angebot mit frischem Gemüse, Blumen, Pflanzen, Kaffee, Dekoartikeln, Selbstgenähtem, Recyceltem und handgefertigten Produkten. Neu auch Kaffee to go.
● Marktplatz 1
Veranstalter: Verein Wochenmarkt Affoltern a.A.
Hausen
◴ 13:00–15:00: Börse
Secondhandbörse für Kinderkleider und weitere Gebrauchsgegenstände rund ums Thema Kinder.
● Gemeindesaal Weid, Schulhausstrasse
Veranstalter: Frauenverein Hausen - Ebertswil.
Kaffeestube mit Kuchenangebot. Kinderflohmarkt vorhanden.
Mettmenstetten
◴ 13:30–16:00: Hornussen Schnupperanlass der Hornussergesellschaft Obfelden. Einführung in den traditionellen Sport und Möglichkeit zum Mitmachen.
● Hornusserplatz Dachlissen 7a, Dachlissen
Veranstalter: Hornussergesellschaft Obfelden. Kleine Festwirtschaft, keine Vorkenntnisse nötig.
◴ 19:00–23:00: Comedy Dinner Unterhaltung mit Max Bünzli, kombiniert mit Essen und Musik.
◴ 11:15–12:30: Kammermusik Norea Trio mit Werken von Hummel und Dvořák für Klaviertrio.
Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch.
● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10
Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Kasse ab 10.45 Uhr, Eintritt 45 Franken, Mitglieder 35 Franken, Kulturlegi 20 Franken. Brunch 15 Franken.
Dienstag, 24. März
Kappel
◴ 09:00–11:00: Kurs
Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann oder eigenständig.
● Kloster Kappel, Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Kostenlose Teilnahme, keine Anmeldung nötig.
Mittwoch, 25. März
Ottenbach
◴ 14:00–17:00: Theater
Die Seniorenbühne Zürich spielt das Stück «Gfiiret wird im Sääli».
Der Jäger des 93 Hektaren grossen Obfelder Jagdreviers muss sich zurückziehen. Seite 18
Emotionaler Moment
An der 44. GV des TC Stallikon wurde Marco Schade zum Ehrenmitglied ernannt. Seite 24
Menschen im Säuliamt
Marianne Voss sprach mit Manuela Lentini aus Zwillikon über ihre kreative Leidenschaft. Seite 26
Einblick in Entsorgung und Recycling
Das Team der Schmid AG (von links): Daniel Hoffmann (Verkauf und Marketing), Leandra Schmid (Administration und Kommunikation), Martina Schmid (Leitung Sammelstelle), Adrian Schmid (stellvertretender Betriebsleiter), Fredy und Priska Schmid (Geschäftsführer und Inhaber), Yves Suter (Lernender); auch bekannt als blauer Schmid, sorgt mit insgesamt 29 Mitarbeitern dafür, dass Entsorgung und Recycling möglichst schnell und einfach gehen. (Bilder Claudia Eugster)
Jährlich am 18. März findet der Internationale Recyclingtag statt. Er wurde 2018 von der Global Recycling Foundation ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für die Bedeutung von Recycling und Kreislaufwirtschaft zu stärken. Im Säuliamt bietet der Recyclinghof des blauen Schmids seit fünf Jahren an diesem Tag an verschiedenen Posten in seinem Öki-Hof die Möglichkeit, spielend etwas über das Abfalltrennen und die Entsorgung zu lernen. So war am vergangenen Mittwoch einiges los bei der Schmid AG an der Lindenmoosstrasse 15 in Affoltern. Damit auch Werktätige die Möglichkeit haben, das abwechslungsreiche Programm rund um die
Was es mitRaumpatenschaften aufsich hat, zeigen PeterBöhnlein (Raumpate Gebiet Bernhau), Markus GasserundTanja Duchoud von derVerwaltung derStadtAffoltern.
Themen Recycling, Upcycling und Nachhaltigkeit zu erleben, findet der Recycling-Day beim blauen Schmid am kommenden Samstag, 21. März, von 13.30 bis 16 Uhr gleich nochmal statt. Dann sogar mit Zusatzprogramm: eine Kleidertauschbörse, eine Festwirtschaft, ein Sandkasten für Kinder zum Spielen und als Highlight eine Baumaschinen-Vorführung. Interessierte dürfen im Kranfahrzeug und im Umschlagbagger sogar Probe sitzen.
Recycling mit Herzblut
Den Entsorgungs- und Recyclingbetrieb gründete Robert Schmid 1954. Fredy und Priska Schmid führten ihn weiter, und als sie vor einiger Zeit für ein Jahr eine Reise machten, da übernahm die dritte Generation. Seither sind Adrian und Leandra Schmid am Ruder. «Wir wurden ins kalte Wasser geschmissen, aber so lernt man schwimmen», erklärt Adrian lachend. Er hat eine Lehre als Recyclist EFZ absolviert und ist der Gefahrengutbeauftragte des blauen Schmids. Leandra hat eine KV-Lehre gemacht und ist nun vor allem für die Administration und Kommunikation zuständig. «Ich bin Mädchen für alles», erklärt sie. Schrittweise wird der Betrieb so an die jüngere Generation übergeben. «Sie machen das super», findet Fredy
Schmid, der sich freut, denn so habe er mehr Zeit für das «Schrübeln» an seinen Oldtimern, wie Adrian Schmid augenzwinkernd meint. Dass es «einewäg» ein Familienbetrieb ist, wird klar, als die Leiterin der Sammelstelle eine Führung durch diese gibt und sich als Martina Schmid vorstellt. Aber die Schmids können weiter auf insgesamt 29 mehrheitlich langjährige Mitarbeiter zählen und den motivierten Lernenden Yves Suter. Sie alle machen ihren Job mit Herzblut und haben sich dem Recycling verschrieben. «Am Recycling-Day machen wir mit, weil die Aufklärung und die Sensibilisierung ein Herzensthema für uns sind», so Leandra Schmid. Dementsprechend liebevoll sind auch die Posten gestaltet und der Öki-Hof des blauen Schmids wartet mit einem abwechslungsreichen Programm auf, das informativ, praxisnah und geeignet für die ganze Familie ist.
Der blaue Schmid bleibt offen Jüngst unterlag man dem Mitbewerber –dem grünen Schmid, welcher seinen Standort pikanterweise direkt neben dem Öki-Hof hat, als es darum ging, wer für die nächsten fünf Jahre die offizielle Sammelstelle der Stadt Affoltern wird. Dies nach über 25 Jahren. Grund war der Preis. Klar sei man enttäuscht, aber man habe den Auftrag nicht um jeden Preis gewollt. Nicht auf Kosten der Mitarbeiter. «Ich bin der Meinung, dass gute Arbeit gut entlöhnt sein sollte», erklärt Adrian Schmid. Ob man einen Rückgang gespürt habe? Am Anfang klar, so Schmid, aber viele kämen auch gerne wieder zurück, weil sie die Infrastruktur und das Angebot schätzten. Und wer weiss, womöglich macht in fünf Jahren ja der blaue Schmid wieder das Rennen vor dem grünen Schmid. Denn eines können die blauen Schmids klar sagen, an den Gerüchten, der Öki-Hof der Schmid AG würde schliessen oder sei geschlossen, die aktuell kursieren, ist nichts dran. «Sieht es so aus, als hätten wir geschlossen?», meint Leandra Schmid lachend und breitet die Arme aus – um sie herum herrscht reger Betrieb.
Am 18. März fand der Recycling-Day statt, das Programm wiederholt der blaue Schmid am Samstag für Werktätige
Am Posten der Schmid AG klären Leandra Schmid und Daniel Hoffmann zum Thema Recycling und insbesondere zur Brandgefahr von Akkus auf, da es wegen so eines Akkus 2021 zu einem Grossbrand im Entsorgungsbetrieb kam. Danach darf am Wettbewerb teilgenommen und am Glücksrad gedreht werden.
Beim Posten zum Thema Wachsprodukte zeigt Priska Schmid, was aus Altwachs alles entstehen kann. Dafür sammelt sie Kerzenwachs, säubert und zerkleinert es und giesst dann neue Kerzen in den verschiedensten Formen daraus. Der Erlös aus dem Kerzenverkauf wird gespendet, in den letzten Jahren an das Kinderspital. Nebst Kerzen nimmt der Öki-Hof auch Kork und Bücher an. Es hat ein Bücherregal bei der Sammelstelle, wo diese mitgenommen werden dürfen.
Christa Winzeler rettet Lebensmittel vom Volg und macht daraus Konfitüre. Die Früchte dafür holt sie jeweils nach Ladenschluss im Gegenzug für einen Unkostenbeitrag. Das gibt ganz interessante Mischungen, weil immer etwas anderes im Korb ist. Gekauft werden kann die Konfi aus geretteten Früchten im Volg Zwillikon, im Volg Ottenbach und im Albis Beck Kafi in Ottenbach.
Am Posten zum Thema Anti-Food-Waste wird das Konzept der öffentlichen Kühlschränke von Madame Frigo vorgestellt (von links): Elisabeth Huber (Verantwortliche Frigo Jonen), Kim Krickhahn (Helferin Frigo Bonstetten), Claudia Gerges (Verantwortliche Frigo Bonstetten), Sarah Eyring von foodsharing.
Claudia EugstEr
Adrian Schmid führt die Baumaschinen vor und lässt Probe sitzen.
Standortevaluationen für die Heilpädagogische Schule im Gange
Stadt Affoltern und Schulzweckverband Bezirk Affoltern suchen gemeinsame Lösung
Die Heilpädagogische Schule (HPS) Affoltern ist seit ihrer Gründung 1969 auf dem Schulareal der Primarschule Affoltern, im Schulhaus Stigeli, eingemietet. Bis 2023 unterhielt der Schulzweckverband Bezirk Affoltern (SZV) einen jährlich kündbaren Mietvertrag mit der Stadt Affoltern. Gabriela Nüesch, Ressortvorsteherin HPS im Schulzweckverband: «Als wir dies bemerkten, nahmen wir Kontakt mit der Stadt Affoltern auf und einigten uns auf einen Fünfjahresvertrag, bis zum Sommer 2028, da Verbandsschulpflege und Delegierte eine Alternative für realistisch hielten. Rückblickend zeigt sich, dass ein längerfristig gesicherter Verbleib zusätzliche Planungssicherheit geschaffen hätte. Lange sah es mit der Raumsuche gut aus. Als sich das Projekt Brauipark jedoch als nicht realisierbar herausstellte, veränderte sich die Planungssituation grundlegend.»
Als der Schulzweckverband im November 2024 Kontakt mit der Stadt Affoltern aufnahm, hatten die Stimmberechtigten von Affoltern zwischenzeitlich dem Projektierungskredit für den Schulhausneubau Wolhusen zugestimmt. Das Projekt wird nötig, um die kontinuierlich steigenden Schülerzahlen bewältigen zu können und auch künftig ausreichend und zeitgemässen Schulraum für die Primarschule Affoltern anbieten zu können.
Die Stadt Affoltern plante den Schulhausneubau Wolhusen unter der Annahme, dass die HPS im Sommer 2028
wegziehen würde, und hat deshalb keine Schulräume für die HPS vorgesehen.
Eliane Studer Kilchenmann, Stadträtin Immobilien, hält fest: «Den zusätzlichen Raumbedarf der HPS nachträglich ins Projekt aufzunehmen, hätte das Projekt grundlegend verändert. Dies hätte eine
Rücktritt von Jäger
Hege und Pflege durch andere Jäger
Aus gesundheitlichen Gründen muss sich René Moser aus der Bewirtschaftung des Obfelder Jagdreviers zurückziehen. Die Aufgaben werden vorerst durch die anderen beteiligten Jäger der Jagdgesellschaft abgedeckt.
Das Jagdrevier Obfelden umfasst etwas mehr als 93 Hektaren, die bejagbare Feldfläche etwas über 147 Hektaren. Zuständig für das Jagdrevier sind mehrere ausgebildete Jäger und ein Jagdlehrling. Sie erfüllen einen umfangreichen öffentlichen Leistungsauftrag: Sie sorgen für einen angepassten Wildtierbestand nach Absprache mit dem Förster, retten Rehkitze, bergen verletztes Wild und rücken zu Wildunfällen aus. Sie minimieren ausserdem Wildschäden in Feld und Wald und engagieren sich sowohl für die Erhaltung der Biodiversität als auch für die Aufwertung der
Ökosysteme. Aus gesundheitlichen
Gründen muss sich René Moser, langjähriger Jäger im Jagdrevier Obfelden, per sofort aus der Bewirtschaftung des Jagdreviers zurückziehen. René Moser war seit 2017 im Auftrag der Gemeinde und als Teil einer Jagdgesellschaft regelmässig in den Obfelder Wäldern unterwegs. Die Gemeinde dankt René Moser herzlich für seine langjährige und professionelle Arbeit und wünscht ihm viel Kraft.
Die Hege und Pflege des Wildes wird vorübergehend durch die anderen beteiligten Jäger der Jagdgesellschaft übernommen. Sie haben die entsprechenden Jagdnachweise und kennen das Obfelder Jagdrevier. Über das weitere Vorgehen entscheidet die Gemeinde zur gegebenen Zeit.
Gemeinde Obfelden
umfassende Projektanpassung und die Einholung eines neuen Projektierungskredits erforderlich gemacht. Dadurch wäre der dringend benötigte zusätzliche Schulraum für die Primarschule Affoltern nicht rechtzeitig fertiggestellt worden.» Derzeit arbeiten beide Behörden
daran, die Möglichkeiten für einen Verbleib der HPS in der Stadt Affoltern zu prüfen. Da die Abklärungen umfangreich und zeitintensiv sind, hat der Stadtrat dem Schulzweckverband eine Verlängerung des Mietverhältnisses im Schulhaus Stigeli bis zum Sommer 2030
in Aussicht gestellt. Die aktuelle Prognose der Eckhaus AG Städtebau Raumplanung sagt für die Primarschule Affoltern aufgrund der Geburtszahlen sowie der Bautätigkeit im Stadtgebiet auf dem Primarschulareal Stigeli in den nächsten Jahren ein kontinuierliches Wachstum an Schulklassen voraus. Bis zum Schuljahr 2030/2031 wird mit sieben bis acht zusätzlichen neuen Primarschulklassen gerechnet. Dieses Wachstum wird, bei einem Ja an der Urne zum Realisierungskredit im Frühjahr 2027, ab Sommer 2029 über den Schulhausneubau Wolhusen abgedeckt werden können. Bis dieser jedoch bezugsbereit ist, besteht Schulraumknappheit. Ein Nebeneinander von HPS und Primarschule auf dem Primarschulareal Stigeli in der Zeitspanne 2028 bis 2030 ist eine grosse Herausforderung für beide Schulen. Es bringt gewisse Einschränkungen im Schulalltag mit sich und bedingt eine enge Zusammenarbeit und ein gegenseitiges Entgegenkommen der beiden Behörden, von Lehrpersonen und Mitarbeitenden.
Beide Behörden sind zuversichtlich, in den kommenden Monaten gemeinsam eine gute Lösung erarbeiten zu können, die sowohl den kurzfristigen als auch den langfristigen Bedürfnissen sowohl der HPS als auch der Primarschule Affoltern gerecht wird.
Stadt Affoltern / Schulzweckverband Bezirk Affoltern
Preise der Jugendfilmtage erhalten
Lernende der Heilpädagogischen Schule für Kurzfilm ausgezeichnet
Grosse Ehre für die Heilpädagogische Schule Affoltern: Ihr Kurzfilm «Traumpost» wurde an den Schweizer Jugendfilmtagen mit zwei Preisen prämiert. Die Schülerinnen und Schüler nahmen die Auszeichnungen und den Applaus des Publikums auf der Bühne persönlich entgegen.
Alles begann im Juni 2025 mit einer Projektwoche der Heilpädagogischen Schule Affoltern (HPS – eine Institution des Schulzweckverbands des Bezirks Affoltern): Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten fünf Tage lang intensiv an einem eigenen Film. Mit professionellen Kameras und Mikrofonen fingen sie Bilder und Töne ein, mit denen sie ihre zuvor gesammelten Träume darstellen konnten. Die Freiheit beim Trampolinspringen, der Auftritt als Kickboxer, die Angst davor, in ein Loch zu fallen, ein mysteriöses schwarzes Pferd, der charmante Verehrer und der Tanz der Königinnen und Prinzessinnen – alles wurde in poetische Bilder gefasst. Die Szenen spielten die Kinder und Jugendlichen selbst. Um auch Dinge zeigen zu kön-
nen, die im richtigen Leben für sie nicht möglich sind – wie etwa mit einem schnellen oder tollen Auto zu fahren –, kamen auch humorvolle Animationstechniken zum Einsatz.
Unterstützung erhielten die vier Schulklassen der HPS Affoltern von drei professionellen Filmschaffenden der Non-Profit-Organisation crossfade.tv. Deren Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, ihre eigenen Themen und Wahrnehmungen in einer Geschichte filmisch umzusetzen. Im Dauereinsatz stand auch das gesamte Schulteam, um die Kinder vor und neben der Kamera tatkräftig zu unterstützen. Ermöglicht wurde diese Projektwoche von Schule und Kultur, einer Fachstelle der Bildungsdirektion des Kantons Zürich. Gross war die Freude, als der Film plötzlich im Programm der Schweizer Jugendfilmtage stand: «Traumpost» wurde als einer von acht Filmen, in der Alterskategorie 12 bis 16 Jahre ausgewählt. Der Film überzeugte die Fachjury. In ihrer Laudatio beschreibt sie ihn als «berührend, verspielt, voller Sehnsucht und Wünsche». Entstanden sei ein «gelungener formaler Mix, der die Zuschauerinnen und Zuschauer in eine Welt mitnimmt, in der jeder sein kann, wer er zu sein träumt». An der Preisverleihung im Kino Abaton in Zürich nahm eine grosse Gruppe von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Mitarbeitenden der Schule und weiteren Fans teil. Die junge Filmcrew durfte auf der Bühne die beiden Preise in Empfang nehmen: «Traumpost» erhielt den zweiten Preis in der Kategorie B für 12- bis 16-jährige Filmschaffende. Zudem eroberte der Film auch die Herzen des Publikums und wurde mit dem Publikumspreis in dieser Alterskategorie ausgezeichnet. Gross war der Jubel, als die Kinder und Jugendlichen für einmal im Rampenlicht standen und diese Auszeichnungen vor rund 300 Zuschauerinnen und Zuschauern aus der ganzen Schweiz entgegennehmen durften.
Heilpädagogische Schule Affoltern
Ein Regenbogen über der HPS Affoltern, die seit ihrer Gründung im Schulhaus Stigeli zu Hause ist. (Bild zvg)
Schülerinnen und Schüler der Heilpädagogischen Schule Affoltern. (Bild zvg)
Die Hege und Pflege des Wildes im Obfeldner Wald wird vorübergehend durch die anderen beteiligten Jäger der Jagdgesellschaft übernommen. (Bild zvg)
und Zukunft unserer Kinder darf kein Testgelände sein»
Replik auf den Artikel von Claudia Eugster mit dem Titel «Schulsystem am Anschlag» im «Anzeiger» vom 17. März.
Beim Lesen dieses kürzlich erschienenen Artikels über die Präsentation der «Vision 2033» durch die Schulleitung drängte sich mir unweigerlich die Frage auf, ob der Autor an derselben Veranstaltung war wie wir Eltern. Der Abend glich weniger einer fundierten Informationsveranstaltung als vielmehr einem oberflächlichen Verkaufsgespräch ohne echte Substanz. Die präsentierte Vision basierte fast ausschliesslich auf Annahmen, Übertreibungen und pauschalen Aussagen – völlig frei von nachprüfbaren Belegen, empirischen Daten oder ernsthafter Recherche. Als besorgte Eltern die Beweggründe für diesen massiven Umbruch sowie die Methoden der Umsetzung kritisch hinterfragten, blieb die Schulleitung sowohl beim «Warum» als auch beim «Wie» schlüssige Erklärun-
gen schuldig. Das Einzige, was an diesem Abend unmissverständlich klar wurde, war die Absicht, das Projekt ungeachtet jeglicher elterlichen Bedenken durchzudrücken. Es ist absolut inakzeptabel, eine komplette Umstrukturierung unserer Schule zu erzwingen, ohne dass dafür Forschungsergebnisse, Beweise für die Wirksamkeit der Methode, ein überzeugender Grund oder gar ein konkreter Aktionsplan vorliegen. Wichtige Themen wie Logistik, Finanzen und insbesondere das Wohl vulnerabler Schulkinder blieben völlig auf der Strecke.
Der alarmierende Eindruck, der bei vielen Eltern zurückblieb: Man wird ohne Rücksicht auf die Konsequenzen voranschreiten und hofft einfach, auftretende Probleme «unterwegs irgendwie zu lösen». Die Bildung und Zukunft unserer Kinder darf jedoch kein Testgelände für unausgegorene Experimente sein
Stefan Heusser, Bonstetten
Primarschul-Vision 2033: Weiterentwicklung oder Aktionismus?
Replik auf den Artikel von Claudia Eugster mit dem Titel «Schulsystem am Anschlag» im «Anzeiger» vom 17. März.
Unbestritten: Schulen müssen sich weiterentwickeln – und genau das ist in Bonstetten in den letzten Jahren auch geschehen. Frontalunterricht wurde weitgehend abgelöst, Gruppenarbeit und selbstständiges Lernen sind Alltag. Kinder, die ich kenne, gehen gern zur Schule. Zudem geniesst sie einen guten Ruf beim Übertritt in weiterführende Schulen und bei Lehrbetrieben. Umso mehr stellt sich die Frage, weshalb es ein neues Schulmodell braucht, statt das bestehende System gezielt zu optimieren.
Nach der Lektüre des Artikels fragte ich mich, ob die Autorin und ich dieselbe Veranstaltung besucht haben. In der Fragerunde gab es ausschliesslich kritische Wortmeldungen, teils mit lautem Beifall quittiert. Befürworterinnen und Befürworter der «Vision 2033» meldeten sich nicht zu Wort.
Die Antworten der Schulpflegepräsidentin und der dreiköpfigen Schulleitung blieben vage und teilweise widersprüchlich. Bis zum Schluss blieb
unklar, worin das konkrete Problem liegt und weshalb das System tatsächlich «am Anschlag» sein soll – belastbare Fakten fehlten. Auch die Kostenargumentation überzeugt nicht: Trotz ihrer prominenten Darstellung wurde gleichzeitig auf unterdurchschnittliche kantonale Kosten verwiesen, während das vorgeschlagene Schulmodell mit stärker individualisierter Förderung einen höheren Betreuungsschlüssel und damit zwangsläufig Mehrkosten voraussetzt.
Verfänglich erscheint mir zudem, aus Wiederwahlen einen Rückhalt für einen grundlegenden pädagogischen Systemwechsel abzuleiten – zumal die Vision erst kurz vor den Wahlen kommuniziert wurde und kaum alternative Kandidaturen antraten. Unerwähnt blieb auch, dass das Schulpflegepräsidium neu besetzt ist.
Am Ende bleibt die zentrale Frage: Warum ein neues Schulmodell? Ohne nachvollziehbare Fakten entsteht der Eindruck eines eher ideologisch geprägten Vorgehens statt faktenbasierter Schulentwicklung.
Christian Hürlimann, Bonstetten
Vielen Dank für Ihr Vertrauen
Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde Kappel. Ich möchte Ihnen ganz herzlich für Ihre Stimme und Ihr Vertrauen in mich, welches Sie mir im Rahmen der vergangenen Gesamterneuerungswahlen entgegengebracht haben, danken. Wie
gewohnt werde ich mich weiterhin im Sinne der Sache für das Wohl unserer Gemeinde einsetzen und mich konstruktiv und kollegial im Gemeinderat einbringen.
Renzo Küttel, Uerzlikon
Rendezvous oder Luftkampf?
«Das Aufeinandertreffen eines Milans und einer Krähe gleicht beinahe einem Luftkampf», schreibt Albert A. Stahel aus Hausen zu diesem Bild, das er in diesen Tagen auf seinen Streifzügen durch die Landschaft im Säuliamt machen konnte. (red)
Wer hat etwas Sehenswertes geknipst?
Sie fotografieren gern? Und Sie würden Ihre Aufnahmen noch lieber der Öffentlichkeit zugänglich machen? Der «Anzeiger» freut sich über Leserfotos mit Bezug zur Region, unbearbeitet und hochaufgelöst im JPG-Format an redaktion@affolteranzeiger.ch.
Vergessen Sie nicht, kurz auszuführen, wo und wann Sie das Bild aufgenommen haben und was darauf zu sehen ist. Gefragt sind insbesondere Fotos zu aktuellen sowie nicht alltäglichen Ereignissen und Situationen. (red)
Bereit für die nächsten Schritte
Schulpflege Hedingen (von links): Salome Schaub, Maja Vetsch, Adrian Bigler, Philipp Stuckert, Aline Schafroth, Esther Nievergelt und Don Shushack. (Bild zvg)
Wir sind bereit für die nächsten Steps. Für unsere Schule und unser Dorf. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Stimme. Schulpflege-Team Hedingen
Öffentliche Würdigung des Schaffens von Gioia Schwarzenbach
Replik auf den Artikel von Werner Schneiter mit dem Titel «Ottenbacher Schulpräsidentin abgewählt» im «Anzeiger» vom 10. März. Ottenbacher Schulpräsidentin abgewählt. Es fehlten lediglich drei Stimmen. So lautete die Überschrift des Artikels in dieser Zeitung vom Dienstag, 10. März.
Diesen Fall hatten viele nicht erwartet. Der Schreibende hat als langjähriger Lehrer an der Primarschule Ottenbach die Arbeit von Gioia Schwarzenbach in der Schulpflege nahe miterlebt.
Aufgefallen ist sie ihm zuerst als Mutter von schulpflichtigen Kindern, welche bei Schulanlässen auf dem Pausenplatz plötzlich, irrtümlich mit dem Kinderwagen mitten in der Musikgruppe stand. Er musste schmunzeln. Es gibt nämlich ein 60-jähriges Foto des Musikvereins Ottenbach, welcher auf der
Hauptstrasse Marschmusik bläst mit ihm als barfüssigem Jungen mit kurzen Hosen, der unaufgefordert zuvorderst mitläuft.
Diese Frau war dem Schreibenden sofort sympathisch. Als Assistentin der Waldspielgruppe erkannte sie die Möglichkeit der Früherkennung und Frühintervention, wenn die Spielgruppe der Schule angeschlossen ist. Konsequenterweise setzte sie sich auch für den Ausbau der Kindertagesstätte und der Hortstrukturen ein. Logisch, dass sie den Neubau des Hortpavillons begleitete, als die Ressortleiterin Infrastruktur erklärte, sie habe keine Zeit und kein Knowhow.
Gioia Schwarzenbach eignete sich das Know-how an, war Ideengeberin und richtete in der Freizeit mit ihrer Familie die Räumlichkeiten ein. Als sich aufgrund eines Rekurses abzeichnete, dass
der Neubau sich verzögerte, stellte sie innerhalb weniger Monate sicher, dass die Schule sich dennoch vergrössern konnte und ein vierter Kindergarten im erweiterten Schulareal eröffnet werden konnte.
Bei der Bildung der Einheitsgemeinde und als erste Schulpräsidentin mit Einsitz im Gemeinderat vertrat sie hartnäckig und mit viel Kompetenz die Interessen der Schule. Als Vertreter des Lehrteams in Arbeitsgruppen durfte der Schreibende über mehrere Jahre die Energie und das Herzblut dieser Frau für die Belange der Kinder an der Schule miterleben und Projekte mitgestalten. Bevor sie Präsidentin wurde, war sie Mitglied der Arbeitsgruppe «Xundi Schuel Ottebach», welche der Schreibende leitete. Hier half sie als Mitglied der strategischen Führung, eine Kultur der Bewegungsförderung im Schulalltag, eine
Kopf geschüttelt
Replik auf den Artikel von Claudia Eugster mit dem Titel «Schulsystem am Anschlag» im «Anzeiger» vom 17. März.
Wir haben am vergangenen Donnerstag am Orientierungsabend in der Aula der Sekundarschule Bonstetten teilgenommen und beim Lesen des Berichts im «Affolter Anzeiger» vom 17. März 2026 ungläubig den Kopf geschüttelt. Es wirkt, als hätte die Redaktorin eine Parallelveranstaltung besucht. Begeisterte Eltern? Davon war vor Ort nichts zu spüren. Im Gegenteil: Die Wortmeldungen waren durchgehend kritisch, teils deutlich verärgert. Selbst diplomatisch formulierte Beiträge mündeten fast immer in Skepsis oder klaren Vorbehalten. Der Grundtenor war unmissverständlich und alles andere als positiv. Noch irritierender waren die Antworten von Schulleitung und Schulpflege. Statt Klartext gab es ausweichende Formulierungen und wohlklingende Phrasen. Begriffe wie «bedarfsgerecht» oder «lösungsorientiert» wurden bemüht, ohne dass sie mit greifbarem Inhalt gefüllt wurden. Wer konkrete Antworten suchte, wurde mit Floskeln abgespeist.
Auch der Ablauf des Abends wirkte wenig überzeugend: Über eine halbe Stunde lang präsentierten die Verantwortlichen ihre Sicht der Dinge, für die Fragen der Eltern blieb danach ein knapp bemessenes Zeitfenster. Zahlreiche Anliegen kamen gar nicht erst zur Sprache. Punkt 20.30 Uhr wurde der Anlass beendet, fast so, als wolle man den Deckel möglichst schnell schliessen. Der Eindruck ist schwer zu entkräften: Hier ging es weniger um wirklichen Dialog als um das Abspulen eines Programms. Statt Vertrauen aufzubauen, hat der Abend den gegenteiligen Effekt erzielt. Für zahlreiche Eltern dürfte er deshalb nicht nur enttäuschend gewesen sein, sondern ein Signal, dass ihre Bedenken nicht wirklich gehört werden.
Claudia und Reto Suter, Bonstetten
Ihre Meinung ist willkommen!
Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Vermeiden Sie bitte Abkürzungen. (red)
gesunde Znünikultur, welche über den Dorfrand hinaus für Aufmerksamkeit sorgt, aufzubauen, und legte den Grundstein für einen gesundheitsfördernden Leitfaden, für den die Schule sogar ein Preisgeld bekam. Doch nie wollte sie solches im «Anzeiger» publizieren. Die Gestaltung und Entwicklung der Schule waren ihr wichtig. Unermüdlich setzte sie sich für optimale Klassenbildungen ein. Alles zum Wohle der Kinder, und sie sorgte gleichzeitig für gute Arbeitsbedingungen der Lehrpersonen. Auch über die Gemeindegrenze hinaus setzte sie sich erfolgreich für Kinder mit besonderen Bedürfnissen ein. Dies sind nur ein paar Palmarès von Gioia Schwarzenbach, welche der Schreibende als Lehrer direkt erlebt hatte. Daneben wirkte sie auch in der Elternbildung und manch anderer schulischer Arbeitsgruppe ideenreich mit. Ja,
die Schulleitung wechselte oft in ihrer Amtszeit, doch die meisten davon arbeiten heute nicht mehr als Schulleiterinnen und Schulleiter. Das sagt doch auch etwas aus.
Ihr ältester Sohn war beim Schreibenden in der Klasse und so kam es, dass sie sich vor zwölf Jahren, als frisch gewählte Schulpflegerin, bei ihm erkundigte: «Darf ich mal in der Pause ins Lehrteamzimmer kommen oder würde das stören?» Ja, Gioia Schwarzenbach störte manchmal, weil sie die Sachen geklärt haben wollte. Menschlich war sie stets auf der Seite der Kinder und stärkte die Mitarbeitenden. Wäre der Schreibende noch an der Schule, er würde sie dort vermissen.
Andrea Crescionini, pensionierter Lehrer aus Ottenbach
Eine starke Reaktion des FC Wettswil
Bonstetten
Fussball, 1. Liga, Gruppe 3: FC Wettswil-Bonstetten – SV Höngg 4:1 (2:1)
Aufgrund der Cup-Qualifikation wurde das Meisterschaftsspiel des FC WettswilBonstetten gegen den SV Höngg am Mittwochabend nachgeholt. Nach dem Cup-Out beider Teams liegt der Fokus nun voll auf der Liga und bietet beste Voraussetzungen für ein spannendes Zürcher Duell. Zudem wurde vor dem Anpfiff der ehemalige WB-Trainer Stephan Lichtsteiner gemeinsam mit seinem Staff verabschiedet, mit den besten Wünschen des Clubs für die Zukunft.
Doppelschlag vor der Pause
Beide Mannschaften starteten mit viel Elan in die Partie und liessen keine Müdigkeit vom Wochenende erkennen. Bereits nach sieben Minuten entwischte Vukasinovic der Höngger Hintermannschaft, zog alleine auf den Torhüter zu, verpasste jedoch den richtigen Abschlusszeitpunkt. Wenig später verpasste Schneebeli eine Hereingabe im Strafraum nur um Haaresbreite. Nach zwanzig Minuten setzte sich der Höngger Hadziarapovic auf der linken Seite durch, sein Schuss wurde unhaltbar zum zwischenzeitlichen 0:1 abgefälscht.
Der Rückstand wirkte wie ein Weckruf für die Ämtler, die fortan entschlossener in die Zweikämpfe gingen. In der 32. Minute fiel der Ball vor die Füsse von Peter, der zum Ausgleich traf. Nur drei Minuten später erhielt der FCWB nach einem Handspiel einen Elfmeter zugesprochen, den Captain Peter souverän zur Führung verwandelte.
Die Mirzai-Elf kam fulminant aus der Pause und knüpfte nahtlos an die
Team U16 des Floorball Albis im Einsatz bei der Meisterschaftsrunde. (Bild zvg)
Spiel um den Pokal
Beim finalen Turnier der Unihockeyaner von Floorball Albis geht es am kommenden Sonntag, 23. März, im Sportzentrum Schachen in der Kategorie Grossfeld Junioren U16C, Gruppe 3, um den Pokal. Das Turnier beginnt um 9 Uhr und der Anpfiff für das letzte Spiel ist um 16.20 Uhr. Gespielt wird jeweils 2 × 20 Minuten. Floorball Albis hat den ersten Match um 9.55 Uhr gegen ESV Eschenbach (5. in der Tabelle) und den finalen Match gegen den jetzigen Leader HC WeggisKüssnacht (1. mit 25 Punkten) um 12.40 Uhr. Die Mannschaft um den Trainer Philipp Hurter ist voll motiviert, alles zu geben, sind sie doch nur um einen Punkt hinter dem Leader. Total sind neun Teams aus der ganzen Schweiz im Einsatz in Bonstetten. Es werden attraktive Spiele geboten, es lohnt sich vorbeizukommen. Es wird eine kleine Festwirtschaft angeboten, freier Eintritt.
Floorball Albis
WB-Captain Flavio Peter erzielt mittels Strafstoss den 2:1-Führungstreffer. (Bild Kaspar Köchli)
starke Phase vor dem Seitenwechsel an. Di Battista umkurvte einen Gegenspieler und schlenzte den Ball sehenswert in die weite Ecke. Mit der komfortablen Führung im Rücken spielten die Ämtler weiterhin mutig nach vorne. Der wirb-
lige Figueiredo liess die Höngger Abwehr stehen, sein Abschluss verfehlte das Tor knapp. Den Schlusspunkt setzte erneut Peter mit seinem dritten Treffer des Abends, nachdem sich der FCWB mit mehreren sehenswerten Ballstafetten
durch die Defensive kombinierte. Bereits am Samstag treffen die Ämtler auswärts als neu Zweitplatzierter auf den Tabellenführer YF Juventus. Die Ausgangslage verspricht ein spannendes Duell, zumal die bisherigen Begegnun-
ÄMTLER FUSSBALL
Herren 1. Liga Classic (Gruppe 3)
gen zwischen den beiden Teams stets eng und umkämpft waren. Nach dem intensiven Spiel gegen den SV Höngg will die Mannschaft fokussiert auftreten und weitere wichtige Punkte in der Meisterschaft sammeln. Anpfiff auf dem Zürcher Juchhof 1 wird am Samstagnachmittag um 16 Uhr sein.
Pünktlich um 19 Uhr eröffnete Präsident Andreas Thode die 44. Generalversammlung des TC Stallikon. 31 stimmberechtigte Mitglieder fanden den Weg ins «RGZ Sellenbüren» – genug, um mit einem absoluten Mehr von 16 Stimmen konzentriert, aber in gewohnt angenehmer Atmosphäre durch die Traktanden zu führen. Besonders erfreulich war auch der Besuch aus der Gemeinde: Gemeinderat Nino Ciganovic (Ressort Finanzen und Liegenschaften) nahm sich die Zeit, der Versammlung beizuwohnen und die Geschäfte aufmerksam zu verfolgen.
Die statutarischen Traktanden wurden speditiv behandelt – Protokoll, Jahresberichte sowie Jahresrechnung und Budget fanden allesamt einstimmige Zustimmung. Erfreulich präsentieren sich auch die Mitgliederzahlen: Mit 23 neuen Erwachsenen sowie 18 Juniorinnen und Junioren zählt der TC Stallikon per Ende 2025 insgesamt 318 Mitglieder. Ein kleines, aber erfreuliches Wachstum von neun Mitgliedern gegenüber dem Vorjahr – der Club bleibt in Bewegung. Auch finanziell steht der Verein weiterhin auf einem stabilen Fundament. Finanzchef René Saner präsentierte eine gesunde Bilanz. Trotz Rückstellungen von 10000 Franken für den geplanten fünften Platz resultierte erneut ein Gewinn von über 8000 Franken – ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.
Ein zentrales Thema des Abends war die mögliche Erweiterung der Anlage. Der Vorstand beantragte die Freigabe von 211000 Franken (±10 %) für den Bau eines fünften Tennisplatzes. Dieser soll aus eigenen Mitteln finanziert und – in enger Abstimmung mit der Gemeinde –spätestens Anfang 2027 realisiert werden. Am vorgesehenen Standort unterhalb von Platz 1 befinden sich jedoch Zugänge zur Regenwasserkläranlage, weshalb noch einige Details mit der Gemeinde zu klären sind. Die Mitglieder
unterstützten das Projekt einstimmig. Diskussionsbedarf besteht hingegen noch bei der künftigen Nutzung des Platzes – dieses Thema wird an der nächsten Generalversammlung erneut aufgegriffen.
Personell bleibt der Vorstand weitgehend unverändert: Eliane Merz, Gregor Roth, René Saner, Jonas Koch und Cyrill Maag wurden einstimmig wiedergewählt. Auch Präsident Andreas Thode erhielt erneut das Vertrauen der Mitglieder. Neu im Vorstand begrüsste man Thomas Brawand, der das Ressort Infrastruktur & Technik übernimmt. Die Wahlen – ebenso jene der Revisorinnen und Revisoren – wurden von herzlichem
Applaus begleitet. Ein emotionaler Moment des Abends war die Verabschiedung von Marco Schade, der nach langjähriger engagierter Tätigkeit aus dem Vorstand zurücktritt. Als Dank für seinen grossen Einsatz wurde er von der Generalversammlung einstimmig zum Ehrenmitglied des TC Stallikon ernannt – eine Auszeichnung, die er sich mehr als verdient hat. Zum Abschluss präsentierte Cyrill Maag das Jahresprogramm 2026 mit zahlreichen sportlichen und gesellschaftlichen Highlights. Zudem wird sich Gregor Roth im laufenden Jahr gemeinsam mit den Team-Captains über mögliche Anpassungen bei den Fix-
Platzbelegungen am Abend austauschen. Unter dem Traktandum Varia kamen weitere Themen zur Sprache, unter anderem das Swiss-Tennis-Turnier im September.
Um 20.39 Uhr schloss der Präsident die Versammlung mit einem herzlichen Dank an Mitglieder, Sponsoren und die vielen «helfenden Hände», die den Club tragen. Danach ging der Abend in den gemütlichen Teil über – mit feinem Buffet, guten Gesprächen und der Gewissheit, dass beim TC Stallikon nicht nur der Ball, sondern auch das Vereinsleben rundläuft.
Andreas Thode, TC Stallikon
Der Vorstand des TC Stallikon an der 44. Generalversammlung. (Bild zvg)
«Ich mit Badehose? Ist doch lustig»
Stephan Lichtsteiner aus Wettswil spricht über seinen schwierigen Einstieg beim FC Basel
Christoph KiesliCh und JaKob Weber
Knapp sieben Wochen ist Stephan Lichtsteiner Trainer des FC Basel. Die Bilanz fällt bisher ernüchternd aus. Von zehn Spielen konnten nur drei gewonnen werden, und sämtliche Saisonziele wurden verspielt. In Basel fremdeln die Fussballinteressierten mit der emotionsgeladenen Art des neuen Chefs und seiner bisweilen merkwürdigen Kommunikation. Mit 17 Titeln ist Lichtsteiner zwar der erfolgreichste Schweizer Fussballer, als Trainernovize kam er aber direkt aus dem Amateurfussball von Wettswil-Bonstetten nach Basel, wo der 42-Jährige einen Vertrag bis 2029 hat.
Haben Sie sich mit dem Job beim FC Basel zu viel zugemutet?
Stephan Lichtsteiner: Nein, finde ich nicht. Ich wusste, welche Szenarien möglich sind. Fussball gibt dir keine Garantie, dass ein Plan sofort funktioniert. Es wurde erwartet, dass wir sofort liefern und ich die Mannschaft direkt zurück in die Erfolgsspur bringe. Doch das war bei dieser Konstellation nicht möglich. Wir hatten Verletzungen, Sperren, Transfers und unglückliche Episoden in entscheidenden Spielsituationen.
Statt in die Erfolgsspur zu finden, mündete Ihre erste Woche in drei niederschmetternden Niederlagen, dem Aus in zwei Wettbewerben und aussichtslos zurückgeworfen im Meisterrennen. Es muss für Sie wie ein Albtraum gewesen sein. Ich habe in meiner Karriere genügend oft verloren, dass ich da nicht schlecht schlafe. Ich wusste, worauf ich mich einlasse, auf diesem Level musst du liefern. Aber ich liebe diesen Job, auch wenn er gerade extrem anstrengend ist. Und ja: Wenn es schiefläuft, bin am Ende ich es, der eine Woche lang unten durch muss.
Das war häufiger der Fall, als Ihnen lieb sein kann. Dennoch will ich festhalten, dass wir bis auf das Spiel in St. Gallen mit etwas Wettkampfglück auch mehr Partien hätten gewinnen können. Um langfristig wieder erfolgreicher zu sein und dominanten Fussball zu spielen, braucht es Zeit. Ich habe diesen Weg bewusst gewählt. Er ist hart, eine enorme Herausforderung, aber auch eine riesige Chance.
«Der Weg ist hart, eine enorme Herausforderung, aber auch eine riesige Chance.»
Stepan Lichtsteiner aus Wettswil reflektiert im Interview die ersten sieben Wochen, das ernüchternde sportliche Abschneiden und seine Aussendarstellung. (Bild Kenneth Nars/CH Media)
Was entgegnen Sie Kritikern, denen Ihre Kommunikation in Luzern oder in St. Gallen nicht gefallen hat?
In Luzern hatten wir eine Woche Zeit zur Vorbereitung und ich war mit dem Mindset nicht zufrieden, weil wir unsere Pläne nicht umgesetzt haben. Deswegen habe ich die harten Worte gewählt. In St.Gallen habe ich mich schützend vor das Team gestellt, weil ich gesehen habe, dass die Spieler zwar wollten, aber schlicht nicht mehr konnten. Schlussendlich sage ich alles aus einem gewissen Grund.
Traum. Wenn es nicht klappen sollte, will ich in den Spiegel schauen können und sagen: Ich habe alles gegeben. Und ich gebe hier alles. Meine Arbeitstage sind lang.
Ist dieses Ideal auch mit Xherdan Shaqiri vereinbar, der ja defensiv auch nicht jeden Laufweg macht?
Wie hilft KI im Fussball?
Das ist ein hochspannendes Thema. Du kannst Spiele und Trainings aufnehmen und dank Skelettdaten der Spieler konkret analysieren, wer wo richtig oder falsch stand und welche Entscheidungen in welchen Momenten sinnvoll oder nicht waren. Die KI kann dir auch sagen, welche Spielertypen in welches Spielsystem passen und welche Taktik gegen welchen Gegner Erfolg versprechend ist. Wie in anderen Branchen auch kann man so extrem viel Zeit sparen.
Ist die KI also der Co-Trainer der Zukunft? Das nicht, weil sie immer noch mit den richtigen Inputs gefüttert werden muss. Coachen muss der Trainer auch immer noch selbst, aber er kann dank KI schneller und präziser gewisse Dinge aufzeigen.
Wenn Ihre Arbeitstage zwölf Stunden haben: Fahren Sie jeden Tag nach Hause? Meistens. Und wenn viel ansteht, übernachte ich auch mal im Hotel. Grundsätzlich sind es 50 Minuten von Basel nach Wettswil – und die nutze ich oft, um zu telefonieren, mit Trainern oder anderen Leuten.
Was machen Sie, wenn Sie nicht gerade an Fussball denken?
Im Moment bleibt fast keine Zeit. Aber ich versuche, eigene Trainingsreize zu setzen, beim Joggen oder Krafttraining, eine Stunde am Tag für mich. Und natürlich Zeit mit der Familie zu verbringen, mit meiner Frau und den beiden Kindern (15 und 11 Jahre alt, Anm. d. Red.). Du kannst nicht nur an die
Der Schritt vom viertklassigen WettswilBonstetten zum FC Basel wirkt für Aussenstehende riesig. War er das auch für Sie? Nicht wirklich. Ich habe als Spieler auf einem noch mal anderen Level Erfahrungen gesammelt. Klar: Spieler ist nicht gleich Trainer. Aber du nimmst extrem viel mit. Was aber stimmt, ist, dass es für mich eine grosse Herausforderung ist. Und: Kurzfristiger Erfolg wäre schön, aber wir reden über ein langfristiges Projekt. Mich motiviert genau das: den FCB wieder dahin zu bringen, wo er früher war.
Was haben Sie in den ersten Wochen gelernt?
Mein Ziel ist maximaler Erfolg. Dafür lerne ich aus jeder Erfahrung. Wir hinterfragen alles. Trainingsgestaltung, Matchführung, Wechsel und viele andere Details. Nach jedem Spiel frage ich mich: Hättest du etwas anders machen sollen? Vielleicht machst du es im nächsten anders. Aber ich bin, wie ich bin. Ich werde mich nicht verbiegen, damit ich allen gefalle.
Wurde Ihre Aussage, die warmen Temperaturen hatten einen Einfluss auf die schwache Leistung, missverstanden? Ich sagte, dass wir von starken St.Gallern 30 Minuten lang überfahren wurden, und habe dann versucht zu erklären, warum das so war. Das lag zum Grossteil am Gegner, aber auch an der Belastung meines Teams. Ich kenne es aus eigener Erfahrung, dass der Körper auf Temperaturanstiege unterschiedlich reagieren kann. Das war keine Ausrede, sondern ein Erklärungsversuch und bei manchen Spielern ein mögliches, kleines Zahnrädchen des Ganzen.
Wie finden Sie die Fotomontage, die Sie in Badehose am Spielfeldrand zeigt?
Das ist alles okay. Die finde ich sogar so lustig, dass ich sie mir im Büro einrahmen werde. Problematisch finde ich es erst nur, wenn der Respekt verloren geht.
Gab es schon Momente, in denen Sie dachten, der eigentlich vorgesehene Weg über die Basler U21 oder einen kleineren Klub wäre sinnvoller gewesen?
Natürlich gäbe es andere Wege. Aber dieses Angebot kam jetzt, und ich wollte diese Chance packen. Ich kam jedoch nicht hierher und dachte, ich bringe die Maschine sofort zum Laufen. Ich habe die Spiele vorher verfolgt, die Probleme gesehen und wusste: Nicht alles ist kurzfristig lösbar. Trotzdem sagte ich mir: Geh den harten Weg. Vollgas. Mein Fokus ist maximaler Erfolg für den FCB. Ich will mithelfen, dass Basel über Jahre wieder Geschichten schreibt, wie man es lange kannte. Das ist mein Ziel, mein
Wie lautet das Ziel für den Rest der Saison? Das Ziel muss ein europäischer Platz sein.
Also Dritter oder Vierter, wenn St.Gallen den Cup gewinnt. Genau. Auch wenn wir aktuell Mühe haben, gegen Teams aus den Top 6 zu punkten, arbeiten wir daran, dass wir auch nächstes Jahr international spielen.
In Basel sind Ihre Ex-Nati-Kollegen Raphael Wicky und Alex Frei als Trainer gescheitert. Gab es mal einen Austausch? Nein. Jede Situation ist neu. Auch erfahrene Trainer können scheitern. Der Job ist sehr anspruchsvoll, weil du für alles verantwortlich gemacht wirst. Darum ist es wichtig, dass ein Klub beurteilen kann, ob der Trainer richtig
«Ich kenne es aus eigener Erfahrung, dass der Körper auf Temperaturanstiege unterschiedlich reagieren kann.»
arbeitet, was er verantworten kann und was nicht. Es gibt zahlreiche Beispiele, die zeigen, dass sich Geduld, Entwicklung und ein klarer Plan lohnen können.
Geduld ist beim FCB traditionell ein knappes Gut. Darum baue ich einfach jedes Jahr fix einen Jungen ein, der dem Klub später vielleicht mal ein paar Millionen einbringt. Spass beiseite: Wer im Fussball einen Trainervertrag unterschreibt, weiss, wie das Geschäft funktioniert. Und was für mich zählt: Wenn du nicht als Mannschaft spielst, hast du keinen maximalen Erfolg. Und genau deshalb steht bei mir das Team über allem.
Shaq ist für mich der beste Spieler im letzten Drittel, welchen die Schweiz je hatte. Er kann jedes Spiel entscheiden. Aber er ist nicht mehr der Jüngste. Langfristig wird die Frage aufkommen, wer ihn ersetzt, wer seine Tore und Assists übernimmt. Aber im Hier und Jetzt ist er ein Spieler, der mit seinen Qualitäten den Unterschied jederzeit ausmachen kann. Was nicht heisst, dass die anderen nicht mehr Verantwortung übernehmen müssen.
Wenn Sie Ihren Vertrag erfüllen, werden Sie wohl Shaqiris Karriereende moderieren müssen. Wie gehen Sie das an? Entscheidend wird sein, wie sein Körper aufs Alter reagiert. Das kann schnell gehen, aber er kann auch noch einige Jahre so weiterlaufen, wenn Verein und Spieler das wollen. Ich fokussiere mich auf diese Saison und die nächste. Da ist er wichtig, fast unverzichtbar. Aber beim FC Basel kann es nicht immer nur Shaq richten.
Sie sind bei elf Länderspielen mit David Degen auf dem Platz gestanden. Lernten Sie sich damals bereits schätzen oder wie kam es zur Zusammenarbeit?
Ich kenne Dave seit der Juniorennationalelf. Später habe ich eher mit seinem Bruder zusammengespielt. Als ich mit den Trainerdiplomen begann und einen Klub suchte, wo ich mich täglich weiterentwickeln kann, stiess ich bei David Degen auf offene Ohren und begann als U15-Trainer. Seine Strategie und sein Mut imponieren mir. Auch er kam in einer extremen Situation zum FCB und hat ihn finanziell stabilisiert. Dass er nicht nur Spieler, sondern auch Trainer entwickeln will, gefällt mir.
Was fehlt Ihnen noch zur Uefa-Pro-Lizenz?
Im April und Mai stehen noch zwei eintägige Stages an, und ich muss schauen, wie ich das organisatorisch löse. Im Juni folgen dann drei intensive Wochen in Italien und die Abschlussprüfung. Bei der Abschlussarbeit zum Thema «Wie KI Fussballtrainer unterstützen kann» geht es noch um den Feinschliff.
«Es gibt zahlreiche Beispiele, die zeigen, dass sich Geduld, Entwicklung und ein klarer Plan lohnen können.»
Arbeit denken. Irgendwann macht der Körper nicht mehr mit. Ich liebe den Job, aber meine Gesundheit ist es nicht wert, gar nicht mehr zu schlafen.
Sie sagten einmal, Sie könnten auch ein ziemlich netter Kerl sein. Wann zeigt sich das?
Dann hat es wahrscheinlich nichts mit Fussball zu tun (lacht). Wenn Fussball oder andere Wettkämpfe im Spiel sind, bin ich meistens weniger lieb. Aber diesem Hunger und diesem Ehrgeiz habe ich auch meine Karriere zu verdanken. Viele werden nach ein, zwei Titeln satt, aber es ist mein Anspruch, dieses Feuer immer beizubehalten. Und das ist Arbeit. Harte Arbeit.
Der erfolgreichste Schweizer Spieler
Stephan Lichtsteiner gewann in seiner Karriere 17 Titel, 14 davon mit Juventus Turin. Über Adligenswil und den FC Luzern wechselte er mit 16 Jahren in den Nachwuchs von GC, wo er später sein Profidebüt feierte und 2003 Schweizer Meister wurde. Es folgten OSC Lille, Lazio Rom und Juventus. Zum Abschied folgten noch eine Saison bei Arsenal und eine in Augsburg, ehe Lichtsteiner 2020 seine Karriere beendete. Für die Schweiz absolvierte er 108 Länderspiele und nahm an drei WM-Endrunden und zwei EM-Endrunden teil. Als Trainer lernte Lichtsteiner beim SC Kriens, der U18-Nati und im Nachwuchs des FC Basel, ehe er mit 1.-Ligist WettswilBonstetten 2024 erstmals eine Männermannschaft übernahm. Im Januar 2026 folgte er beim FC Basel auf Ludovic Magnin. (jaw)
ZWISCHEN-RUF
Meine erste Hochzeitsnacht
Als ich in Heidelberg studierte, freundete ich mich mit Gisela an und unglaublich: Auch heute noch haben wir Kontakt! Damals hatte sie sich in den arabischen Medizinstudenten Ahmad verliebt. Ich war ein Semester schneller fertig und hab schon unterrichtet. Da lud mich die schöne Gisela nach Heidelberg ein. Zu ihrer Hochzeit! Und – Leute – ich durfte sogar die Hochzeitsnacht mit ihnen verbringen! Im kleinen Studentenzimmer befand sich ein Einerbett für das Paar und eine Matratze direkt daneben für mich, wow! Ich hörte es flüstern, kichern, nuscheln, lachen, und bemühte mich echt, schnell einzuschlafen. Neulich schickte sie mir seine Todesanzeige: Der Tod kann auch freundlich kommen zu Menschen, deren Stimme sagt: «Es ist genug. Das Leben war schön.» Ute Ruf
Die Autorin Ute Ruf lebt in Bonstetten. Sie betont, ihre Geschichten seien stets wahr und aus dem Leben gegriffen.
ZEIT-VERS
Intra muros –extra muros
Dieser Ausdruck in Latein soll vom Sinn her prägend sein für das Revisionsprojekt, welches offenbar bezweckt, Kappels Kloster zu sanieren und historisch einzufrieren. Denn mit Mauern will man zeigen, was ist fremd und was ist eigen. Grenzen sind heut’ wieder «in». Doch ist das der Kirche Sinn?
Thomas Gilg
Auf Spaziergängen weckt vieles seine Neugier, was er als Bild festhält, um es dann mit einem Vers zu pointieren.
«Abends entstehen meine kreativen Projekte»
Manuela Lentini ist Floristin und arbeitet zurzeit als Klassenassistentin
Mit Manuela lentini sprach
Marianne Voss
Der Stand fiel am Adventsmarkt Anfang Dezember auf. Man musste einfach stehen bleiben und hinschauen. Es gab so viel zu sehen: hübsche, kreative Geschenk- und Dekoartikel, ansprechend präsentiert. Hinter dem Stand strahlten zwei fröhliche Frauen die Kundschaft an: Manuela Lentini und ihre Freundin
Andrea Gujan. Sie betonten: «Diese Dinge haben wir alle selber kreiert oder zusammengestellt.»
Bauernhof im Dorf
Inzwischen ist es bald Frühling geworden. Bei einem Drink erzählt Manuela Lentini von sich und ihrer kreativen Leidenschaft. «Ich bin in Zwillikon aufgewachsen und nie wirklich von dort weggekommen. Vor der Heirat hiess ich Frei, wie viele in Zwillikon.» Sie lacht. Ihr Grossvater hatte einen Bauernhof im Dorf. Sie wuchs ohne Geschwister auf und verbrachte viel Zeit bei ihm im Stall oder im grossen Bauerngarten. Die ländliche Bodenständigkeit hat sie mit in ihr Leben genommen. «Ich vermittle das auch meinen drei Kindern, die nun alle im Schulalter sind. Wir verbringen gerne zusammen unsere Freizeit draussen, im eigenen Garten, in der Natur. Das Handy bleibt dann zu Hause.» Auch in den Ferien müsse es keine Fernreise sein. «Wir geniessen im Sommer regelmässig mehrere Tage in einem einfachen Maiensäss im Bündnerland. Dort kochen wir auf dem Holzherd und holen das Wasser am Brunnen.»
Manuela Lentini war schon als Jugendliche gerne kreativ tätig. «Ich gestaltete gerne Dekorationen und hatte immer Freude am Basteln. Mein Berufswunsch stand schon früh fest.» Sie wollte Floristin werden, fand auch eine Lehrstelle und war nach dem Lehrabschluss im erlernten Beruf tätig. «Eine Weile führte ich mit einer Kollegin sogar mein eigenes Blumengeschäft in Affoltern.» Als sie Mutter wurde, zog sie es aber vor, als Angestellte zu arbeiten.
Aktuell ist Manuela Lentini jedoch in einem anderen Umfeld tätig. «Ich
wollte mal noch etwas anderes tun und landete in der Schule.» Sie ergänzt schmunzelnd: «Obwohl ich selber nie wirklich gerne zur Schule ging.» Einerseits ist sie für Reinigungsarbeiten zuständig. Andererseits füllt ihre Aufgabe als Klassenassistenz im Kindergarten und in einer fünften Klasse nicht nur ihre Woche, sondern auch ihr Herz aus. Begeistert berichtet sie von ihrer Unterstützung für die Lehrkräfte und die Kinder. «Ich liebe die Arbeit mit den Kindern. Es ist sehr bereichernd zu erleben, wie diese kleinen Menschen sich entwickeln. Es macht riesig Spass, mit ihnen zu lernen, zu spielen und zu lachen.» Ihre Aufgaben sind sehr abwechslungsreich und vielfältig. «Ich helfe den Kleinen zum Beispiel beim Anziehen der
Samstag16.Mai2026 Nachwuchsschwingfest
Hausgemachte Konfitüren Ihre Artikel verkauft sie nicht nur an Märkten, sondern auch in Zwillikon in ihrem Höflädeli «MammaManü‘s», das sich gegenüber vom Schulhaus im alten Kuhstall ihres Grossvaters befindet. «Der Laden ist immer geöffnet und wird gerne besucht, wenn jemand ein Geschenk oder ein Mitbringsel braucht.» Sie zeigt der Besucherin ihr liebevoll eingerichtetes Lädeli, wo hausgemachte Konfitüren und Sirups, Kerzen in dekorativen Ständern, Wellnesspäckchen, Karten, Teemischungen und vieles mehr zur Auswahl stehen. «Bis dieser Text erscheint, hat hier Ostern Einzug gehalten und Frühlingsgefühle in den Raum gebracht», erklärt sie.
Ihre Kreativität ist an ihren Kindern nicht spurlos vorbeigegangen. «Sie beschäftigen sich alle auch gerne gestalterisch und haben Freude am Experimentieren mit verschiedenen Materialien.» Sie denkt kurz nach und ergänzt: «Natürlich hoffe ich, dass sie alle ihren Weg gut finden.» Das Wichtigste im Leben sei für sie nicht irgendwelcher Luxus. «Es gibt vieles, das entscheidender ist. Zum Beispiel, dass meine Kinder, meine Familie und ich gesund bleiben können.»
der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben. (red)
Schuhe, beim Erlernen der Zahlen, beim Basteln oder zeige, wie ein Stift oder eine Schere gehalten werden.» In der fünften Klasse begleitet sie verschiedene Kinder beim Lernen. «Ich springe mal hier und dort ein, wo es gerade nötig ist.» Ein besonderer Vorteil dieses Jobs seien ihre Arbeitszeiten. «Ich bin dann engagiert, wenn meine eigenen Kinder auch in der Schule sind. Am Mittag oder am freien Nachmittag bin ich zu Hause für sie da.» Und ihre Kreativität? «Die hat natürlich auch noch Platz. Doch für mehr, wie vielleicht eine Vereinstätigkeit, reicht meine Kapazität nicht aus.» Ihr Garten sei für sie ein wichtiger Ort. «Dort verbringe ich meine Auszeiten. Ich liebe es, unser Gemüse, unsere Beeren und Früchte selber anzubauen und zu verarbeiten.» Zur Herstellung ihrer Geschenk- und Dekoartikel verwende sie auch Gegenstände aus der Natur oder vom Gonis Bastelbedarf, für den sie als Beraterin tätig ist. «Abends, wenn die Kinder im Bett sind, entstehen meine kreativen Projekte. Dann gehe ich in den Keller in mein Atelier und lebe mich in meinen Ideen aus.»
Sonntag17.Mai2026 Kantonalschwingfest
Manuela Lentini-Frei in ihrem Hoflädeli «MammaManü‘s», wo inzwischen Ostern eingezogen ist. (Bild Marianne Voss)
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Öffnungszeiten
DonnerstagundFreitag11.00bis17.30 Uhr
Samstag10.00bis15.00Uhr
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ModerneHautpflegemit derGeneoBehandlung
EinbesondererSchwerpunktim Studioliegt aufder Geneo3-in-1Gesichtsbehandlung, dieseitrund einem Jahr angeboten wird. Diese moderneBehandlung kombiniert drei wirkungsvolle Technologien: Radiofrequenz,OxyPodsund Ultraschall. Während die OxyPods die Hautvoninnen herausmit Sauerstoffversorgenund die Durchblutung anregen, sorgtRadiofrequenzfür einesanfte Straffungdes Gewebes. Ultraschall unterstützt gleichzeitig die tiefeAufnahme wertvollerWirkstoffein die Haut.
Die Behandlung istangenehmund entspannend –und das Ergebniszeigtsichhäufig bereitsdirekt danach: DieHautwirktglatter, praller undfrischer,der Teinterscheint ebenmässigerundfeine Linienkönnen gemildert werden.
Fürlanganhaltende Ergebnisseempfiehlt GenniSperdutojedoch, die Behandlungals Kurdurchzuführen. MehrereAnwendungen in regelmässigenAbständen können die Hautstrukturnachhaltig verbessern undsorgenfür eine dauerhaftgepflegteundstrahlende Haut.
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Auch Detox-Packungen werdenangeboten, die helfen können,FettpölsterchenanProblemzonen zu reduzieren unddas Gewebe zuentgiften. Ergänzenddazukommen unter anderemUltratoneEMS,EndermologiesowieIcoone-Laser-Behandlungenzum Einsatz,die sichtbare Resultate beikörper-und hautformenden Anwendungenunterstützen. Wickel wirken zudemdrainierend, helfen Einlagerungenund Cellulite zu reduzieren und könneneinesinnvolle Ergänzung zueiner maschinellenLymphdrainage darstellen. EinweiteresHighlight istdas Aqua Facial, das individuell aufunterschiedliche Hauttypen abgestimmtwird.Obtrockene, unreine, sensibleoderreifeHaut– nachderBehandlungwirktdas Gesichttiefengereinigt,feinporigund sichtbar erfrischt.
Gepflegte Händeund Füsse Zum gepflegtenErscheinungsbildgehören auchschöneHände undNägel.ImStudio werden deshalbsowohlManicure-Behandlungen alsauchNagelverlängerungenund -verstärkungen angeboten.Kundinnenkönnen dabeiausüber 400verschiedenenGelFarbenwählen.
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