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022_2026

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Frühling spüren. Kraft tanken. Wohlfühlen.

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 22 I 179. Jahrgang I Freitag, 20. März 2026

Mehr Busse, neue Verbindungen

Eine Mensch-Vogel-Figur

Der ZVV plant rund 230 Anpassungen für die Fahrplanjahre 2027 und 2028 – mit spürbaren Verbesserungen vor allem im Busnetz. Seite 8

In einer Grabkapelle der Kirche des Klosters Kappel sind Globi-ähnliche Figuren zu sehen. Sie sind 700 Jahre alt. Seite 11

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Einsatztage leisteten Drohnenrehkitzretter im Amt im letzten Jahr. Seite 7

Fünf Vereine spannen zusammen

«Gute Arbeit sollte gut entlöhnt sein.»

Damit wird eine eigene Gruppierung für den Frauenfussball bereits im Sommer Realität Florian HoFer

Seite 17 Adrian Schmid, stellvertretender Betriebsleiter. (Bild Claudia Eugster)

Das Projekt «Frauenfussball Säuliamt» ist einen grossen Schritt weitergekommen. Nun ist klar: Die Juniorinnen und Frauen von fünf Vereinen aus dem Bezirk werden zu einer gemeinsamen Gruppierung zusammengeführt. So will man die weitere Förderung und Entwicklung des Frauenfussballs in unserer Region stärken.

Umbruch begann vor 500 Jahren Vor gut einem halben Jahrtausend begann in Zürich die Reformation – ein Umbruch, der die Kirche und die ganze Gesellschaft verändern sollte. In einer neuen Serie zeigt der «Anzeiger» in loser Folge, wie die Reformation ins Rollen kam und welche Akteure sie entscheidend beeinflussten. In der heutigen Ausgabe erzählt der «Anzeiger»-Autor Bernhard Schneider von der formellen Gründung der Landvogtei Knonau im Jahr 1512, das Landvogteischloss allerdings wurde bereits früher neu gebaut, als es sich juristisch noch im Besitz der nach Zürich ausgewanderten Familie Meyer von Knonau befunden hatte. (red)

Fünf Vereine, eine Gruppierung Hinter dem Projekt stehen Melina Steinemann, die Leiterin Frauenfussball beim FC Hausen, und weitere Fussballverantwortliche. «Ich kann mit grosser Freude verkünden, dass sich die fünf Vereine, FC Knonau Mettmenstetten Obfelden, SC Hedingen, FC Wettswil-Bonstetten, FC Uitikon und FC Hausen per Sommer 2026 zu einer Gruppierung im Juniorinnen- und Frauenfussball zusammenschliessen werden.» Durch die Zusammenarbeit der Vereine können durchgehend altersgerechte Teams gebildet, Überforderungen

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C-Juniorinnen des FC Affoltern beim Training. (Archivbild Nico Ilic)

«Neu kann eine Fussballschule für F-Juniorinnen angeboten werden.» Melina Steinemann, Leiterin Frauenfussball FC Hausen

vermieden und stabile Übergänge geschaffen werden. Für die fussballbegeisterten Juniorinnen der ganzen Region

Widerstand gegen Windkraft hält an Im Interview übt Verena Berger, Präsidentin von Gegen-Wind Knonaueramt, scharfe Kritik an den geplanten Windkraftstandorten im Bezirk. Sie bemängelt, dass Einwände aus der Bevölkerung im Richtplanverfahren ungenügend berücksichtigt worden seien. Zudem stellt sie die Wirtschaftlichkeit der Anlagen infrage. Auch beim Trinkwasserschutz sieht Berger grosse Gefahren. Der Widerstand bleibt organisiert: Gemeinden und Verein wollen weiter politisch Druck machen. Im Mai will der Verein seine Argumente zudem direkt vor der zuständigen kantonsrätlichen Kommission darlegen. Gleichzeitig hoffen die Gegner auf Unterstützung durch weitere Gemeinden und nationale Initiativen. (red.)

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können langfristige Perspektiven geboten werden. «Neu kann eine Fussballschule für F-Juniorinnen angeboten werden», erzählt Steinemann, was bisher keiner der Vereine alleine konnte und eine gewichtige Lücke in der Basis war. Durch die neue Gruppierung können Teams in den Kategorien der E-, Dund C-Juniorinnen sowie der Frauen gemeldet werden. Ob in einzelnen Kategorien mehrere Teams gemeldet werden können, ist derzeit noch in Abklärung und sollte bis Ende März klar sein.

Infoanlass Ende März Am 27. März wird es für alle Aktivspielerinnen, Eltern und Juniorinnen einen

Infoanlass geben, an welchem detailliert über die Neuerung informiert wird. Die Projektgruppe, bestehend aus Vertretern und Vertreterinnen aller beteiligten Vereine, arbeitet weiterhin intensiv an der Teamplanung und der Definition der Zusammenarbeit. «Frauenfussball Säuliamt» ist der Projektname. Wie die Gruppierung heissen wird, ist noch offen und soll den Spielerinnen überlassen werden. «Die Frauen bekommen die tolle Gelegenheit, über das Gruppierungslogo und den Namen selbst zu entscheiden und später auch die Trikots auszuwählen. Einzige Vorgabe: Es soll zu unserer Vision und dem Einzugsgebiet passen», sagt Melina Steinemann. Kreativität ist

gefragt, und Steinemann freut sich bereits auf die Ergebnisse. «Dass sich bereits mehrere Personen in- und ausserhalb der Vereine für die Mithilfe gemeldet haben, bedeutet mir viel und unterstreicht, wie wichtig dieses Projekt im Säuliamt ist», führt Steinemann weiter aus. Bald geht auch die aktive Suche nach Sponsoren los. Ein erstes Sponsoringkonzept wurde bereits erarbeitet und bietet attraktive sowie abwechslungsreiche Möglichkeiten für Unternehmen, sich zu engagieren. Unternehmen aus der Region, die Teil dieses Projekts werden möchten, sind herzlich eingeladen, sich zu melden. Anfragen an: leiter.frauenfussball@fchausen.ch

Lichtsteiner erlebt WB-Sieg vor Ort Der Ex-WB-Trainer wurde verabschiedet, dann folgte 4:1-Triumph

Sie waren bei der Verabschiedung dabei (von links): Paul Trachsler, Stephan Zollinger (Sportchef WB), Stephan Lichtsteiner, Martin Meili (Präsident WB) und Irhan Abdiji. (Bild Kaspar Köchli)

Nur vier Tage nach dem ernüchternden Cup-Out gegen den SC Buochs empfing der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) in der Meisterschaft den SV Höngg. Vor dem Anpfiff wurden der ehemalige WBTrainer Stephan Lichtsteiner und sein Staff feierlich verabschiedet. Die abstiegsgefährdeten Gäste starteten engagiert und brachten die Ämtler mit ihrem Führungstreffer in Verlegenheit. WB steigerte sich kontinuierlich, drehte das Spiel noch vor der Pause und setzte zum Schaulaufen an, das mit einem 4:1-Triumph und Tabellenrang zwei belohnt wurde. Zum Matchwinner avancierte Flavio Peter mit seinen Saisontoren zehn, elf und zwölf. Bereits morgen Samstag gastiert WB im Zürcher Juchhof. (kakö)

Seite 24 und Interview auf Seite 25

Unsere Küchen – eine runde Sache.

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